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BITKOM-Presseinfo Charta digitale Vernetzung 23 10 2014 (PDF

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Presseinformation
Vernetzung entscheidender Standortfaktor
 „Charta der digitalen Vernetzung“ vorgestellt
 Branchenübergreifende Grundsätze der Digitalisierung
 Geschäftsstelle ‚Intelligente Vernetzung“ im Frühjahr 2015
Bundesverband
Informationswirtschaft,
Berlin, 23. Oktober 2014
Der Hightech-Verband BITKOM ruft Unternehmen und Institutionen auf, die „Charta
Telekommunikation und
neue Medien e.V.
der digitalen Vernetzung“ zu unterzeichnen. Das Papier ist im Rahmen des IT-
Albrechtstraße 10
Gipfels entstanden und am 21. Oktober in Hamburg von führenden Vertretern aus
10117 Berlin
den Bereichen IT, Telekommunikation, Automobilbau- und Energieversorgung
sowie dem Maschinenbau unterschrieben und der Bundesregierung übergeben
worden. Zu den Initiatoren gehören neben dem BITKOM auch Alstom, BMW,
Tel. +49.30.27576-0
Fax +49.30.27576-400
bitkom@bitkom.org
www.bitkom.org
Bosch, Cisco, Cumulocity, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Intel, Hasso-
Ansprechpartner
Plattner-Institut, Oracle, RWE, VATM und Vodafone. „Die Charta nennt zehn
Marc Thylmann
Grundsätze der digitalen Vernetzung“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr.
Bernhard Rohleder. „Das Bekenntnis zu den Grundsätzen der Charta ist ein
Statement für den digitalen Fortschritt und den sicheren, geschützten Umgang mit
Daten.“ Die Charta gebe dem weiteren IT-Gipfelprozess Impulse und sei
Handlungsgrundlage der Geschäftsstelle ,Intelligente Vernetzung‘, die im Frühjahr
ihre Arbeit aufnehmen soll. Das Bundeswirtschaftsministerium möchte durch die
Pressesprecher
Tel. +49.30.27576-111
m.thylmann@bitkom.org
Felix Dembski
Bereichsleiter Intelligente
Netze & Energie
Tel.: +49.30.27576-204
f.dembski@bitkom.org
Geschäftsstelle die Vernetzung in den Bereichen Bildung, Energie, Gesundheit,
Verkehr und Verwaltung vorantreiben.
Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben die Charta in der Arbeitsgruppe 2
des IT-Gipfels erarbeitet. Die Unterzeichner „verstehen die digitale Vernetzung –
ihre Nutzung und Entwicklung – als entscheidenden Standortfaktor für
Deutschland“. Deutschland könne nur dann wirtschaftlich erfolgreich bleiben, wenn
die Potenziale der digitalen Vernetzung gezielt erschlossen würden. „Die digitale
Vernetzung aller Lebens- und Arbeitsbereiche, die fortschreitende Automatisierung
und die Digitalisierung in den Basissektoren Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung
und Verwaltung darf nicht zufällig geschehen, sondern muss bewusst und in einem
gemeinsam getragenen gesellschaftlichen Grundverständnis erfolgen“, heißt es in
dem Papier. Dabei sei den Beteiligten die Verpflichtung bewusst, mit
Präsident
Prof. Dieter Kempf
Hauptgeschäftsführer
Dr. Bernhard Rohleder
Presseinformation
Vernetzung entscheidender Standortfaktor
Seite 2
personenbezogenen Daten und Informationen datenschutzgerecht und sicher
umzugehen. Dies werde durch effektive technische und organisatorische
Maßnahmen zum Schutz vor unberechtigtem Zugriff und missbräuchlicher
Verwendung gewährleistet. Ein einheitliches europäisches Datenschutzrecht sei
dafür eine wichtige Rahmenbedingung.
Durch eine Modernisierung der großen Infrastruktursysteme kann laut einer Studie
im Auftrag des BITKOM ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen von mehr als 55
Milliarden Euro pro Jahr erzielt werden. Dieser Nutzen entsteht durch
Kosteneinsparungen und Effizienzgewinne in Höhe von 39 Milliarden Euro sowie
durch zusätzliche Wachstumsimpulse, die sich auf 17 Milliarden Euro jährlich
summieren. Unter Intelligenten Netzen versteht man digitale Infrastrukturen in den
Bereichen Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung und Verwaltung. Hinzu kommen
die Breitbandnetze der Telekommunikation. Rohleder: „Intelligente Netze sind nicht
nur die Basis für die digitale Wirtschaft der Zukunft. Gesellschaftliche
Herausforderungen wie die Energiewende, der demografische Wandel oder der
Erhalt der Mobilität können nur mit Intelligenten Netzen gemeistert werden.“
BITKOM vertritt mehr als 2.200 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.400 Direktmitglieder.
Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für
Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, mehr als 200
Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder
Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen
Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. Mehr als drei
Viertel der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils knapp 10 Prozent kommen aus
sonstigen Ländern der EU und den USA, 5 Prozent aus anderen Regionen. BITKOM setzt sich
insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine
zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
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