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www.oz-mittelrhein.de
Mitglieder
Pathologisches Institut Koblenz
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie,
Stiftungsklinikum Mittelrhein
Radiologisches Institut Dr. von Essen
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin, Stiftungsklinikum Mittelrhein
Radiologisches Institut Hohenzollernstraße,
Praxis für Strahlentherapie am Kemperhof
Praxisklinik für Hämatologie und Onkologie Koblenz
Klinik für Innere Medizin - Abteilungen Hämatologie/Onkologie,
Gastroenterologie und Palliativmedizin,
Stiftungsklinikum Mittelrhein
Zentrum für Unfallchirurgie und Orthopädie,
Stiftungsklinikum Mittelrhein
Klinik für Neurochirurgie, Stiftungsklinikum Mittelrhein
Klinik für Plastische, Hand-, Ästhetische und Verbrennungschirurgie, Stiftungsklinikum Mittelrhein
Kooperationspartner
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III. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin
Mainz und Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen Mainz
Gemeinschaftspraxis Dres. med. Albin Lütke, Josef Weismüller, Udo Benner
Internistische Gemeinschaftspraxis Dres. med. Breuer/Keuser/
Hermesdorf/Hack
Lungenzentrum, Katholisches Klinikum Koblenz - Montabaur
Brustzentrum, Gemeinschaftsklinikum Koblenz - Mayen
Brustzentrum, Katholisches Klinikum Koblenz - Montabaur
Prostatakarzinomzentrum Koblenz Mittelrhein, Klinik für Urologie, Bundeswehrzentralkrankenhaus
Klinik für Urologie und Kinderurologie, Gemeinschaftsklinikum Koblenz - Mayen
Hautarztpraxis Dr. Bernd Großmann
Rehafit - Ambulantes Rehabilitationszentrum, Praxis für
Physiotherapie und Ergotherapie
Stationäres Hospiz St. Martin
Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst
Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.
Klinik für Nuklearmedizin, Bundeswehrzentralkrankenhaus
Klinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und Plastische
Operationen, Stiftungsklinikum Mittelrhein
Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie,
Bundeswehrzentralkrankenhaus
Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf-, Hals-Schädelbasischirurgie
und plastische Gesichtschirurgie, Katholisches Klinikum Koblenz-Montabaur, Marienhof
Lieber Patient, liebe Angehörige,
sehr geehrte Damen und Herren,
die Diagnose Krebs verändert das Leben. Sie löst
Ängste aus, nicht nur bei Betroffenen, auch bei den
Angehörigen. Man fühlt sich zunächst hilflos und
überfordert. Viele Fragen werden aufgeworfen.
Kontakt
Wir möchten Ihnen in dieser Lebenssituation helfen.
Onkologisches Zentrum Mittelrhein
Postfach 20 12 52
56012 Koblenz
Krebsheilung ist mit Hilfe der modernen Medizin
häufig realisierbar. Entscheidend bei der modernen
Krebsbehandlung ist die enge Zusammenarbeit
verschiedener Fachdisziplinen aus Klinik und
Praxis. Um Ihnen die besten Behandlungsmöglichkeiten gegen verschiedene Arten von Krebs zu bieten, haben sich Koblenzer Ärzte aus mehreren Kliniken und Praxen im Onkologischen Zentrum
Mittelrhein in Koblenz zusammengeschlossen.
Telefon: 0261 137-1435 und -5066
Telefax: 0261 137-1415
Email: info@oz-mittelrhein.de
Leitung:
Prof. Dr. med. Hubert Köppler
Prof. Dr. med. Ralph Naumann
Onkologisches Zentrum
Mittelrhein
Zur Verbesserung der Behandlung von Patienten
mit Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich wurde das Kopf-Hals-Tumorzentrum Koblenz und für
Patienten mit Krebserkrankungen des Nervensystems das Neuroonkologische Zentrum gegründet.
interdisziplinäre Diagnostik, Beratung,
Therapie und Pflege von Tumorpatienten
Ausgezeichnete Qualität
Seit Dezember 2012 ist das Onkologische Zentrum
Mittelrhein nach den Kriterien der DGHO Deutsche
Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie und
nach DIN EN ISO 2001:2008 zertifiziert. Somit ist
sichergestellt, dass eine leitliniengerechte Behandlung angeboten und durchgeführt wird.
OZM0001
August 2013
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Informationen für Patienten und Interessierte
Im Onkologischen Zentrum sind zahlreiche medizinische und technische Möglichkeiten vorhanden,
die für die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen benötigt werden.
Gespräche mit Ihnen und Ihren Angehörigen sind
uns sehr wichtig!
Mit diesem Prospekt und unserer Internetseite
www.oz-mittelrhein.de möchten wir Sie ausführlich
über unsere Arbeit, den Krebs im Allgemeinen und
die verschiedenen Heilungs- und Behandlungsverfahren informieren. Bitte zögern Sie nicht uns zu
kontaktieren. Wir sind mit unseren Experten für Sie
da!
Aufgaben
Diagnostik
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Bei Verdacht auf eine Krebserkrankung muss neben dem lokalen Befund auch immer eine mögliche
Streuung des Tumors abgeklärt werden. Es stehen
modernste Untersuchungsverfahren zur Verfügung,
z.B. Magen-, Darmspiegelung, Gallengangsuntersuchung [ERCP], Endosonografie, Kapselendoskopie, Spiegelung der Bronchien, endobronchiale
Sonografie, videoassistierte mediastinoskopische
Lymphadenektomie [VAMLA], Computertomografie
(CT), Magnetresonanztomografie (MRT) und Positronenemissionstomografie (PET). Entnommene
Gewebeproben werden zeitnah in der Pathologie
untersucht. Die Diagnostik wird durch modernste
Laboruntersuchungen komplettiert.
Anlaufstelle für Patienten mit Krebsverdacht und
diagnostiziertem Krebs
Diagnostik und Therapie nach aktuellem Stand
der Wissenschaft
je nach Bedarf ambulante oder stationäre
Betreuung
Möglichkeit der psychoonkologischen Betreuung
und Begleitung der PatientInnen und
Angehörigen
Befundbesprechung und individuelle
Therapieplanung in Tumorboards
Angebot zur Teilnahme an klinischen Studien
enge Kooperation mit der Universitätsmedizin
der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
palliativmedizinische Betreuung
Schmerztherapie unter Berücksichtigung der
persönlichen Faktoren
Tumorboards
Je nach Krebserkrankung finden regelmäßige
Tumorboards statt. Die Experten diskutieren für
jeden einzelnen Tumorpatienten die optimale Diagnostik und das entsprechende Behandlungsverfahren. Die Empfehlungen werden in den Tumorboardbeschlüssen schriftlich festgehalten. Die behandelnden Ärzte informieren den Patienten und
die einweisenden Hausärzte über den individuellen
Tumorboardbeschluss.
Chirurgische Krebsbehandlung
Die vollständige chirurgische Entfernung des
Tumors stellt bei den meisten Krebserkrankungen
die Grundlage einer erfolgreichen Therapie dar. Die
ständige Weiterentwicklung in der Medizin macht
heute eine schonende und präzise Operation möglich. Das Onkologischen Zentrum Mittelrhein verfügt
dabei über zahlreiche Experten in den unterschiedlichen Kliniken sowie in den drei Organzentren für
Brust-, Lungen- und Prostatakrebs.
Strahlenbehandlung
Die Strahlentherapie ist ein weiteres Verfahren zur
lokalen Kontrolle von Krebserkrankungen. Sie hat
in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Mit modernsten Computern kann das Strahlenfeld so präzise berechnet werden, dass möglichst nur der Tumor getroffen und das gesunde
Gewebe geschont wird.
Die Strahlentherapie kommt sowohl mit dem Ziel
der Heilung als auch mit dem Ziel der Beschwerdelinderung zum Einsatz. Sie wird bei bestimmten
Tumorarten vor der Operation oder anschließend
eingesetzt.
Radiologische (interventionelle)
Therapieverfahren
Bei den radiologischen (interventionellen) Therapieverfahren werden z.B. die Verkochung (Thermo-/
Radiofrequenzablation) von Metastasen (z.B. in der
Leber) sowie computergesteuerte Stabilisierungsverfahren bei Knochenmetastasen angeboten. Dazu zählen auch computergesteuerte Behandlungen
von tumorbedingten Schmerzen.
Medikamentöse Krebsbehandlung
Folgende Therapieverfahren stehen zur Verfügung:
• Chemotherapie (Zytostatika) inkl. Hochdosis-
chemotherapie mit autologer Stammzelltrans-
plantation
• antihormonelle Therapie
(früher: Hormontherapie)
• "zielgerichtete" Therapie (Antikörpertherapie, Immuntherapie)
Klinische Studien
Am Onkologischen Zentrum Mittelrhein werden klinische Studien an zwei Studienzentren, dem Institut
für Versorgungsforschung in der Onkologie (InVO)
in der Praxisklinik für Hämatologie und Onkologie
Koblenz und dem Studienzentrum im Stiftungsklinikum Mittelrhein, sowie organbezogen in den Organzentren (Brustzentren, Prostatakarzinomzentrum,
Lungenzentrum) durchgeführt.
Psychoonkologie und Seelsorge
Jede Krebserkrankung und ihre Behandlung bedeutet eine große seelische Belastung auch für die
Angehörigen. Wir bieten den Patienten und Angehörigen Beratung und Unterstützung durch psychoonkologische Fachkräfte. Sie sind speziell für die
psychosoziale Begleitung von Krebserkrankten und
ihren Angehörigen qualifiziert.
Aber auch die Seelsorger begleiten und unterstützen bei der Verarbeitung der Erkrankung.
Palliative Unterstützung
Die begleitende Behandlung von Symptomen wie
die Schmerztherapie kann ambulant (ggf. auch mit
Unterstützung des ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes) oder stationär (z.B. auf der
Palliativstation oder im Stationären Hospiz St. Martin) erfolgen.
Nachsorge
Nach einer abgeschlossenen Krebsbehandlung sind
Nachsorgeuntersuchungen von großer Bedeutung.
Die Nachsorge dient dazu, Rückfälle frühzeitig zu
erkennen aber auch Langzeitnebenwirkungen bzw.
Langzeitfolgen der vorangegangenen Therapie aufzudecken und ggf. zu behandeln. Wie oft und über
welchen Zeitraum die Nachsorgeuntersuchungen
stattfinden, orientiert sich an den Richtlinien der jeweiligen Fachgesellschaft.
Für die Nachsorge bei sozialen und pflegerischen
Fragen stehen Beratungsangebote im ambulanten
und stationären Bereich zur Verfügung (z.B. die Beratungsstelle der Krebsgesellschatft RLP oder Sozialdienste und Pflegeüberleitungen in den Krankenhäusern).
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Gesundheitswesen
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