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Emagazin 03/2014 - E-Werk Mittelbaden AG

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// E > magazin
3/14
E-Werk Mittelbaden 2010
Kräftig
pusten!
Coupon
Im Heft: die Oberrhein Messe Offenburg
mit ermäßigtem Eintritt besuchen
Alle Haushalte in der Region mit
Strom aus regenerativen Quellen
versorgen? Mit den neuen
Windparks rückt dieses Ziel
in greifbare Nähe
06
Im Schwarzwald
Baubeginn für den Windpark
Prechtaler Schanze
12
Für Notfälle
Warum Notstromsysteme immer
kleiner (und günstiger) werden
22
Auf hoher See
Vor Borkum ernten Stadtwerke und
Energieversorger gemeinsam Strom
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Titelfoto: www.shutterstock.com / Monika Gniot; Foto: Michael Bode
// Editorial
Wenn Sie gerne wetten, habe ich eine
Steilvorlage für Sie. Fragen Sie mal Freunde oder Bekannte, wie viel Prozent des
Haushaltstroms im Versorgungsgebiet des
E-Werk Mittelbaden bereits regional erzeugt wird und aus regenerativen Quellen
kommt. Die meisten Menschen werden auf
30 bis 40 Prozent tippen. Doch das ist nur
die Hälfte – denn die Quote ist mit 80 Prozent inzwischen doppelt so gut.
Dr. Ulrich Kleine
Warum ich Ihnen das schreibe? Weil wir damit unserem Ziel immer näher
kommen, alle Haushalte in der Region mit vor Ort regenerativ erzeugtem
Strom zu versorgen. Und wenn Sie diese Ausgabe aufmerksam lesen, werden Sie feststellen, dass die nächsten beiden Meilensteine schon in Sicht
sind: In Offenburg werden wir in der zweiten Jahreshälfte unser neues Wasserkraftwerk in Betrieb nehmen. Und mit unserem Engagement im Bereich
Windkraft dürften wir uns der regionalen Vollversorgung einen Riesenschritt
nähern.
Dabei muss man sich eins natürlich immer vor Augen halten: Die Energiewende in der Region gelingt nur partnerschaftlich. Mehr als 7000 Photovoltaikanlagen erzeugen zwischen Kehl und Hornberg, Offenburg und Lahr
sauberen Strom – die wenigsten davon haben wir gebaut. Aber wir stellen
das Netz und die Technik, investieren in Beratung und helfen mit Rat und Tat,
wie man selbst etwas zur Energiewende beitragen kann. Insofern sind die
erreichten 80 Prozent ein Verdienst von uns allen und es ist an uns zu sagen:
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Herzlichst, Ihr
Dr. Ulrich Kleine, Vorstand
>> Photovoltaikpreise purzeln
Nie war es finanziell so interessant wie jetzt, sich der Sonnenenergie zuzuwenden
6.000 €
Durchschnittlicher Endkundenpreis
pro kWp für Aufdachanlagen
5.000 €
4.000 €
3.000 €
2.000 €
1.000 €
0€
2006
2007
2008
Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft
2009
2010
2011
2012
2013
2014
Seit 2006 purzeln die
Preise für Photovoltaikanlagen. Von 5000 auf
rund 1450 Euro pro kWp
in nur acht Jahren. Für
einen vier Personenhaushalt bedeutet dies, etwa
7500 Euro zu investieren,
um den eigenen Strombedarf zu decken
4
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
>> So macht der Herbst Spaß!
Foto: Michael Bode
Wer sagt eigentlich, dass der Sommer die schönste Jahreszeit ist? Wir finden: Der Herbst hat mindestens genau so viel
zu bieten. Denken Sie nur an die Farbenpracht bunt gesprenkelter Laubbäume, an die Freude über einen Korb selbst entdeckter Pilze aus dem Schwarzwald oder die vielen schönen
Bräuche, die es im Herbst so gibt: Erntedankfest feiern, zu
Halloween einen Kürbis schnitzen, die Chrysanthema in Lahr
besuchen oder im Europa-Park mit Geistern und Gespenstern
die schaurig-schönen Horror-Nights feiern.
Wenn es etwas ruhiger sein darf: Wie wäre es denn, mal
wieder aus Kastanien kleine Figuren zu basteln oder bunte
Blätter als Segelboote schwimmen zu lassen – es sind oft
die einfachen Dinge, die großen Spaß machen.
Deswegen haben wir in diesem Jahr auch eine kleine Überraschung vorbereitet: Während der Oberrhein Messe in
Offenburg verschenken wir 100 moderne LED-Leuchtstäbe
für Laternen. Ideal für den Laternenumzug zu St. Martin, perfekt für selbst gebastelte Lampions aus dem Kindergarten
oder der Grundschule – und natürlich energiesparend. Wir
freuen uns auf Sie in Halle 1B an Stand 65!
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
5
Fotos: Michael Bode
6
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
// Der Kölner Dom
im Schwarzwald
Die Sonne lacht. Dabei hätten sich die Verantwortlichen des neuen Windparks auf der Prechtaler Schanze
für ihren Spatenstich viel eher Wind gewünscht. Ob das die Freude mindert? Nicht im geringsten
Mit 157 Metern ist die Hohe Domkirche
St. Petrus, so der offizielle Name des Kölner
Doms, das dritthöchste Kirchengebäude der
Welt. Jetzt bekommt das Wahrzeichen der
Rheinmetropole ernstzunehmende Konkurrenz – und zwar im Schwarzwald.
Kirchengeläut brauchen jetzt aber weder
die Bevölkerung Prechtals, Mühlenbachs
oder Gutachs, noch das Auerhuhn oder die
Fledermaus zu fürchten. Denn die Rotoren
des fast 200 Meter hohen Windparks auf
der Prechtaler Schanze werden ab Mitte
2015 verhältnismäßig leise umweltfreundlichen Strom für 7000 Haushalte im Jahr
produzieren. Grund genug für das E-Werk
Mittelbaden, mit rund 70 Wegbegleitern
sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft am
6. August 2014 in luftiger Höhe den Baubeginn zu feiern. Mitten im Wald, begleitet
von Vogelgezwitscher sowie den neugierigen Blicken von verdutzten Mountainbikefahrern und Wanderern.
Schnell wird klar, dass hier auf der Prechtaler Schanze etwas wirklich Großes passiert.
Nicht umsonst sind neben Bärbel Schäfer,
der Präsidentin des Regierungsbezirks Freiburg, auch zwei Bundestagsabgeordnete
vor Ort: Kordula Kovac sowie Peter Weiß.
Und alle eint der Respekt, der Stolz und die
Freude über dieses Millionenprojekt, das
fast so viele Mütter wie Väter hat.
Was das bedeuten soll? Das Regierungspräsidium Freiburg, das Landratsamt des
Ortenaukreises, die Bürgermeister der
umliegenden Gemeinden, 18 Grundstückseigentümer, Forstwirtschaft, Naturschutz,
Projektierer und nicht zuletzt das E-Werk
Mittelbaden haben bei diesem Projekt an
einem Strang gezogen.
Das honoriert Dr. Ulrich Kleine, Vorstand
des E-Werk Mittelbaden, in seiner Begrüßungsrede in besonderem Maße: „Gemeinsam setzen wir hier einen wichtigen Meilenstein für die Region. Schließlich sind die
nun genehmigten drei Windräder nicht nur
die ersten für das E-Werk Mittelbaden. Sie
sind mit je drei Megawatt Leistung auch
die leistungsstärksten im Schwarzwald.
Und das ist noch lange nicht das Ende: Wir
hoffen, hier auf der Prechtaler Schanze in
einem nächsten Projektschritt drei weitere
Anlagen zu realisieren.“
Aus diesem Grund habe das E-Werk Mittelbaden beschlossen, das Risiko einzugehen
und die Umspannanlage auf dem vier Kilometer entfernten Mühlenbacher Schulersberg so auszulegen, dass sechs Windkraftanlagen ins Netz einspeisen könnten.
>>
Ausgelassene Stimmung beim Spatenstich: Karl Burger, Frank Scherer, Dr. Ulrich Kleine,
Gerhard Kienzler, Bärbel Schäfer, Kordula Kovac und Siegfried Eckert (v.l.n.r.)
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
7
Stefan Böhler, Projektleiter E-Werk Mittelbaden
„Ich war am 18. August 2013 in Gutach“,
sagt Bärbel Schäfer, Präsidentin des Regierungsbezirks Freiburg. „Damals habe ich
gesagt, dass wir hier in einem Jahr Spatenstich feiern werden. Es freut mich sehr, dass
ich Recht behalten habe. Vor allem deshalb,
weil es sich hier wirklich um ein Vorzeigeprojekt handelt, bei dem alle in vorbildlicher
Weise zusammengearbeitet haben.“
Ein Vorzeigeprojekt, das auch für die Landesplanungen wichtig ist. Denn: Bis 2020
Fotos: Michael Bode
>>
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E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin
sollen zehn Prozent des baden-württembergischen Stroms aus Windenergie kommen.
„In Sachen Windkraft ist der Ortenaukreis
jetzt Spitzenreiter im Regierungsbezirk“,
sagt Schäfer. „Machen Sie weiter so!“
Fast philosophisch geht es hingegen in der
Ansprache von Landrat Frank Scherer zu,
der Aristoteles zitiert: „Wir können den
Wind nicht ändern, aber wir können die
Segel richtig setzen.“ Genau dies treffe
auch auf dieses Projekt zu. „Viele haben
Landrat Frank Scherer
uns 2011 vorgeworfen, dass wir durch unser Priorisierungsverfahren zur Auswahl
möglicher Standorte Windkraft verhindern
würden“, sagt Scherer weiter. „Jetzt zeigt
sich, dass wir von Anfang an richtig lagen.
Jüngst hat Baden-Württemberg dieses
Verfahren für sich als Vorgehensweise definiert. Ohne unser Verfahren gäbe es heute nicht diesen Spatenstich. Und ich hoffe
sehr, dass ich noch erleben werde, was in
25 Jahren daraus noch werden wird.“
>> Es werde Windkraft!
Bis zu einem fertigen Windpark in 800 Metern Höhe geht jede
Menge Wind ins Land – auch wenn in diesem Fall alle Seiten zügig an der Genehmigung gearbeitet haben. Neben den
Gesprächen mit den Grundstückseigentümern standen zwei
Windgutachten, die Verlegung des Auerhuhn-Korridors oder
die für die Baumaßen notwendigen Baumfällarbeiten vor dem
Spatenstich auf der Agenda.
Und es geht weiter: Bevor die Anlagen in den Süden transportiert werden können, muss ein rund 1000 Meter langer Weg
aufbereitet werden, damit ihn Schwertransporter und Kräne
passieren können. Auch die Verlegung der Kabel, um den
Windpark ans Netz anzuschließen, wird zu diesem Zeitpunkt
bereits stattgefunden haben.
Noch in diesem Jahr sollen die Fundamente gegossen werden.
Erst im Frühjahr 2015 geht es dann mit dem eigentlichen Bau
der Umspannanlage sowie des Hybridturms weiter – die in je
100 Einzelteilen geliefert werden. Zusammengesetzt bestehen
die drei baugleichen Windkraftanlagen E 101 von Enercon im
unteren Abschnitt aus Beton; die letzten 50 Meter sind aus
Stahl. Im Mai oder Juni nächsten Jahrs werden dann die
Rotoren an ihren Bestimmungsort gebracht. Ab der zweiten
Jahreshälfte 2015 soll der Windpark umweltfreundlichen
Strom ins Netz einspeisen.
Gutachs Bürgermeister Siegfried Eckert
Mühlenbachs Bürgermeister Karl Burger
Mühlenbachs Bürgermeister Karl Burger
hatte gehofft, „dass dieses Projekt vom
E-Werk Mittelbaden ausgeführt wird.
Manch andere Gemeinde hat kritisiert, dass
der Prozess mit Windmessmast und Ähnlichem zu lange dauern würde und haben
sich daraufhin einen anderen Projektierer
gesucht – nun sind wir doch die ersten, die
eine Windkraftanlage bauen.“
Auf einen Gesinnungswandel machte auch
der Gutacher Bürgermeister Siegfried
Eckert aufmerksam: „Der Wind hat sich gedreht.“ Damit erinnert Eckert daran, dass im
Gemeinderat zwischen einstimmiger Ablehnung der Windkraft und der einstimmigen
Zustimmung nach Fukushima Welten lagen.
Auch in der Gesamtbevölkerung hat sich die
Sicht auf die Energiewende gewandelt, die
Zustimmung ist deutlich gewachsen. Dennoch liegt auch Projektleiter Stefan Böhler
viel daran, die Menschen in der Region ins
Boot zu holen. So wolle das E-Werk Mittel-
Dr. Ulrich Kleine, Vorstand E-Werk Mittelbaden
baden etwa Bürgerenergiegenossenschaften an den Windrädern beteiligen. Böhler:
„Mit dieser Teilhabe am wirtschaftlichen
Erfolg möchten wir natürlich auch die Akzeptanz für Windkraft erhöhen.“
Laut Landrat Scherer sind in der Ortenau
bis zu 40 wirtschaftliche Windkraftanlagen
möglich. Die ersten drei baugleichen Anlagen auf der Prechtaler Schanze werden
voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte
2015 Strom produzieren.
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E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
9
Änderungen vorbehalten!
… in Deutschlands größtem Freizeitpark!
27.09. 02.11.2014
// Grüne Ideen und schwarze Zahlen
Erneuerbare Energien machen Arbeit. Das
zeigt die Bilanz des E-Werk Mittelbaden
für das Geschäftsjahr 2013 gleich an mehreren Stellen: Der Umsatz des Ortenauer
Stromversorgers kletterte trotz unveränderter Preise um 3,3 Prozent auf 61,5 Millionen Euro. „Wir machen das Inkasso für
die Energiewende“, erläuterte Dr. Ulrich
Kleine, Vorstand E-Werk Mittelbaden, den
Umsatzanstieg.
Nach Steuern steht ein Jahresüberschuss
von 12,3 Millionen Euro unter dem Strich.
Der Löwenanteil davon geht an die Gesellschafter, also an die Städte Lahr und
Offenburg, an die Ewo-Kommunen aus dem
Acher-Rench-Tal und an die EnBW. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Müller
äußerte sich demzufolge auch hochzufrieden mit der Entwicklung des Unternehmens:
„Das E-Werk Mittelbaden ist und bleibt ein
kommunales Unternehmen, das sich für
die Menschen in der Region engagiert.“
Wie gut das Unternehmen aufgestellt sei,
zeige sich an der niedrigen Wechselquote
und der Tatsache, dass immer mehr Dienstleistungen das Kerngeschäft Energieversorgung flankieren.
Für Kleine war es die erste Bilanzpressekonferenz, seit er im Juli 2013 die Nachfolge von Helmut Nitschke angetreten
hat. Gründe für den nachhaltig guten Geschäftsverlauf sieht er in den positiven
Ergebniseffekten aus den Investitionen in
die regenerative Stromerzeugung, in der
Fotos: E-Werk Mittelbaden
Neuer Vorstand, altes Bild: Das E-Werk Mittelbaden meistert die Energiewende,
wirtschaftet sparsam, arbeitet profitabel und investiert Millionenbeträge in neue Technologien
Gute Zahlen, glückliche Gesichter: Bilanzpräsentation mit Aufsichtsratsvorsitzendem
Dr. Wolfgang G. Müller (2.v.l.) und Vorstand Dr. Ulrich Kleine (Mitte)
Absatzsteigerung im Großkundengeschäft
und den effektiven, schlanken Prozessen.
„Wir setzen unseren Kurs für den Ausbau
der regenerativen Energieerzeugung in der
Region fort“, sagte Dr. Kleine. Allerdings
sei es in Sachen Wasserkraft schwer, noch
wirtschaftlich sinnvolle Projekte zu realisieren. Zu aufwändig sind die Auflagen bei
neuen Anlagen.
Daher setzt das E-Werk Mittelbaden mit
dem neuen Produkt E>service // Solardach
gemeinsam mit Kunden auf Photovoltaik
und mit der Prechtaler Schanze auf einen
modernen Windkraftpark (siehe Bericht ab
Seite 6).
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Rund 16 Millionen Euro hat der Energieversorger 2013 in Netz und Energieerzeugung
investiert – das entspricht dem doppelten
der jährlichen Abschreibungen. „Wir bauen Substanz auf“, sagte Dr. Kleine. „Daher
sind wir auch für die Herausforderungen
der nächsten Jahre sehr gut aufgestellt.“
In diesem Zusammenhang bestätigte
Dr. Kleine, dass sich das E-Werk Mittelbaden um die nach einem Gerichtsurteil
erneut auszuschreibenden Konzessionsverträge in der nördlichen Ortenau bewerben
werde. Derzeit versorgt das Unternehmen
mehr als 260 000 Menschen im Versorgungsgebiet mit Strom.
In Kürze
Baggerzeit!
Das E-Werk Mittelbaden verlegt in Lahr auf einer Gesamtstrecke
von rund 3,5 Kilometern neue 20-kV-Kabel. Mit der Maßnahme
reagiert das E-Werk Mittelbaden auf jüngste Erkenntnisse und
die Ergebnisse von Zustandsmessungen. „In Lahr haben wir im
geplanten Turnus unsere Mittelspannungskabel überprüfen lassen. Dabei ist uns aufgefallen, dass mehrere Kabelabschnitte
Vorschädigungen erlitten haben, so dass wir die betroffene Trasse komplett erneuern, was wirtschaftlich und technisch am sinnvollsten ist“, erläutert Stefan Huber, verantwortlich für Strategische Netzplanung im E-Werk Mittelbaden, die Vorgehensweise.
Huber: „Bei dieser Gelegenheit verlegen wir ein zusätzliches
Leerrohr für die Verbesserung der Breitbandversorgung.“
Die erste von drei Etappen betraf die 500 Meter lange Strecke
vom Hohbergweg bis zur Radwegbrücke Breitmatten, die bereits
im August fertiggestellt wurde.
Der zweite Bauabschnitt von Radwegbrücke über den Hohbergweg bis Eichgarten umfasst eine Länge von 1,3 Kilometern. Die
Fertigstellung ist Ende Oktober 2014 geplant. Der dritte Bauabschnitt mit 1,6 Kilometern Länge beginnt im Bereich Breitmatten/
Eichgarten und endet beim Sportplatz in Lahr-Reichenbach. Geplanter Baubeginn: Anfang 2015.
Kabeldiagnose mit Messwagen
Ende Juli hat das E-Werk Mittelbaden unter Einsatz eines Messwagens routinemäßig Mittelspannungskabel in der Stadt Kehl überprüft.
In regelmäßigen Abständen führen Fachkräfte die so genannten Diagnoseprüfungen im gesamten Versorgungsgebiet durch, um bereits im
Vorfeld mögliche Schäden aufzudecken.
Für die Diagnoseprüfung wird die betroffene Kabelstrecke für den Zeitpunkt der Messung freigeschaltet. Auf dem zu prüfenden Kabel wird
eine Prüfspannung angelegt, die langsam erhöht wird. Dabei kommen
zwei Messverfahren zum Einsatz: Die so genannte Verlustfaktormessung dient zur Ermittlung des Gesamtzustands des Kabels. Mit der
Teilentladungsmessung werden eventuelle lokale Schwachstellen
aufgespürt. Seit 2004 hat das E-Werk Mittelbaden 550 Kabelstrecken
mit einer Gesamtlänge von 280 Kilometern diagnostiziert.
Neue Azubis gesucht
Pünktlich zum Schuljahresende 2014 hat das E-Werk Mittelbaden rund
100 Schüler der beruflichen Schulen Lahr, Offenburg und Wolfach zum
Elektronikertag nach Lahr eingeladen. Dort hatten sie die Möglichkeit, sämtliche Facetten der Elektronikerausbildung näher kennen zu
lernen. Vorträge, Live-Demonstrationen sowie Workshops, bei denen
die Schüler ihr Talent im Klettern mit dem Steigeisen oder im Basteln
eines Solarradios ausprobieren durften, rundeten den Nachmittag ab.
Wer sich für die Ausbildung zum Elektroniker mit Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik interessiert: Die Bewerbungsfrist für die
Ausbildung ab Herbst 2015 endet am 31. Oktober 2014.
Kita sagt Danke
Das Kindergartenteam, Eltern und Kinder der Lahrer Kindertagesstätte
„Am Schießrain“ freuen sich über ein neues Trampolin für die Außenanlage. Finanziert worden ist das Sportgerät mit Spendengeldern, die
2013 zum 20-jährigen Jubiläum eingegangen sind. Die Inbetriebnahme
des Trampolins gab Grund zum Anlass, sich beim E-Werk Mittelbaden
und der Sparkasse Offenburg/Ortenau für die Geldspenden recht herzlich zu bedanken.
Bürger-Umfrage zur Energiewende
Baggerarbeiten sind häufig Ursache für Kabelschäden
Wie kommt die Energiewende am Oberrhein voran? Was läuft schief,
was gut? Was erwarten die Menschen von den Entscheidungsträgern?
Und wie zufrieden sind die Bürger ganz persönlich mit der Lebensqualität in ihrem Wohnort? – Um diese Fragen zu klären und auch auswerten zu können, haben die Klimapartner Oberrhein eine Online-Umfrage
gestartet, an der Sie sich gerne beteiligen können (www.klimaschutzoberrhein.de/Umfrage). Unter allen Teilnehmern werden als Anreiz
attraktive Preise, wie beispielsweise drei Apple iPads, verlost.
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
11
// Sie sind mitten
unter uns
USV-Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung brauchen
nur Krankenhäuser, Banken und Großkonzerne? Falsch! Die zum Teil
Streichholzschachtel kleinen Geräte umgeben uns längst überall
Stellen Sie sich vor, Sie stehen mit ihren
Einkäufen an der Supermarktkasse oder
wollen gerade Geld am Automaten abheben. Was passiert wohl, wenn im selben
Moment das Stromnetz durch einen Blitzeinschlag am anderen Ende der Stadt unterbrochen wird?
Nun: nichts. Denn sowohl Supermarktkasse
als auch Geldautomat sind mit Anlagen zur
unabhängigen Stromversorgung (kurz: USV)
ausgestattet und überbrücken den Netzausfall, ohne dass man es merken könnte. „Wir
leben in einer mehr und mehr digitalisierten
Welt“, sagt Matthias Vetter, Spezialist für
USV-Geräte bei J. Schneider Elektrotechnik
in Offenburg. „Nahezu alle Maschinen und
Systeme benötigen elektrischen Strom –
von der Maschine für die Flaschenrücknahme bis zum Off-Shore-Windrad.“
Viele dieser Maschinen und Anlagen würden großen Schaden nehmen, wenn sie
durch Stromunterbrechungen ausfielen.
Dies leuchtet bei lebenserhaltenden Maschinen in Krankenhäusern ein, aber auch
bei großen Datenrechnern in Banken oder
Industrieunternehmen. Vetter: „Bei vielen
anderen Geräten ist es schlicht der mittlerweile vorherrschenden Jetzt-und-SofortMentalität geschuldet. Niemand will zum
Beispiel an der Supermarktkasse warten,
bis der in der Kasse befindliche Rechner
nach einer Unterbrechung wieder hochgefahren ist.“
12
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
Der Trend in der Branche gehe deshalb klar
zu einfachen, sehr kleinen Offline-USV-Anlagen, die die Geräte des täglichen Lebens
absichern. Viele kleine Lösungen anstelle
eines großen Dieselgenerators im Keller,
auch wenn es die natürlich auch noch gibt.
„Im Krankenhaus ist eine Notstromversorgung seit mehr als 30 Jahren Standard.
Auch jede Bank sichert Daten mit einer entsprechenden Anlage – neu ist dagegen die
Sicherung von immer mehr Geräten in immer kleineren Einheiten. Jedes Ein-MannBüro denkt heute über USV nach.“ Selbst
für Privatpersonen sei das Thema interessant: „Es ist zwar noch die Ausnahme, aber
manche Privatleute sichern Telefonanlage
oder Heizung bereits ab.“
Und wie funktioniert das? In der Regel
werden drei Typen unterschieden. Mit einer
Offline-USV-Anlage wird der Strom ohne
Spannungswandlung an die angeschlossenen Geräte weitergeleitet. Treten Spannungsschwankungen oder -ausfälle auf,
schaltet die Offline-USV-Anlage innerhalb
von 10 bis 20 Millisekunden automatisch
auf Batteriebetrieb um.
Bei einem Mischverfahren zwischen Onlineund Offline-Technik (,Line Interactive USV‘)
wird der Gleichrichter ständig zum Laden
der Akkus betrieben, die Last aber vom Netz
versorgt. Ein Mikroprozessor überwacht die
Spannungsqualität des Netzes und im Falle
eines Falles springt die USV ein.
Reine Online-USV schließlich beliefern den
Stromverbraucher konstant mit künstlicher
Spannung. Die Netzspannung dient nur zum
Laden der Akkus. Die Spannung wird durch
Umwandlung von Wechsel- zu Gleichstrom
und wieder zurück vollkommen regeneriert.
Deshalb werden Online-USV auch als Dauerwandler bezeichnet.
Offline-USV-Anlagen werden in PCs und
Peripheriegeräten, Notlampen und kleinen
Telefonanlagen eingesetzt. Hybrid-Anlagen
sichern kleine Server und Server-Systeme,
Netzwerke und größere Telefon­
anlagen.
Die aufwändigen und teuren Dauerwandler dagegen werden bisher nur zum Schutz
von Risiko-Anwendungen, zum Beispiel im
Krankenhaus sowie für hochsensible Netzwerkserver und Datenkommunikationssysteme, verwendet.
„Es macht mich manchmal nachdenklich,
dass wir mittlerweile so sehr von Strom
abhängig sind“, sagt Vetter. Auf der anderen Seite: Die Versorgungssicherheit beim
E-Werk Mittelbaden liegt bei 99,99 Prozent.
Oder umgerechnet: Nur alle paar Jahre
fehlt mal eine Stunde Strom …
Foto: www.shutterstock.com/gpointstudio
Stromunterbrechung an der Super­marktkasse? Mit Notstrom kann der Einkauf
dennoch ungestört fortgesetzt werden
>> Welcher Energieträger?
Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung,
speziell die kleinen einfachen Geräte, werden mit normalen Bleibatterien betrieben, die eine Lebenszeit von
zwei bis fünf Jahren haben. Danach muss die Batterie
ausgetauscht werden, um die Sicherung des Stromverbrauchers zu gewährleisten. Bei sehr preiswerten Anlagen – made in China – lohnt sich der Batterietausch oft
nicht. Stattdessen wird die komplette USV ersetzt. Bei
einer mit Bleibatterie betriebenen USV müssen Batterie
und Lüfter übrigens mindestens einmal im Jahr gewartet werden.
Speziell durch die Entwicklungen im Automobilsektor
werden seit wenigen Jahren auch so genannte statische Energieträger für USV-Batterien eingesetzt. Auf
elektrochemische Kondensatoren, auch Super- oder
Ultrakondensatoren genannt, wird die Energie je nach
Bedarf aufgeladen oder abgezogen, ohne dass (wie bei
der Bleibatterie) durch elektrochemische Umwandlung
Abnutzungserscheinungen auftreten. Diese USV-Anlagen benötigen keine Wartung, sind aber bisher noch
so teuer, dass sie sich nur für Anwendungen lohnen,
bei der wiederum ein Batterietausch aufwändig, teuer
und risikoreich wäre. So werden sie zum Beispiel in den
Flügeln von Windrädern eingesetzt, um diese im Notfall
kontrolliert aus dem Wind zu drehen.
www.stadtanzeiger-ortenau.de
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Ortena
Die
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Die Wochenzeitung der Ortenau
Immer aktuell – Ihre kostenlosen
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E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
13
Fotos: Michael Bode
// Willkommen
in der Zukunft
Ein Büro ohne Emissionen. Ein Gebäude, das seine Energie selbst
erzeugt. Mit dem neuen Betriebsgebäude an der Gaswerkstraße setzt
das E-Werk Mittelbaden Maßstäbe in Sachen Effizienz
Es sind die Details. Die vielen kleinen und
guten Ideen, die das neue Bürogebäude des
E-Werk Mittelbaden so außergewöhnlich
machen. Auch und gerade weil manches
nur Kleinigkeiten sind.
Die drehzahlgesteuerten Pumpen etwa.
Leuchten mit LED-Technologie. Moderne
Deckenstrahlplatten in den Werkstätten.
Die Lüftungsanlage mit Kreuzwärmetauscher, über 80 Prozent Wirkungsgrad und
adiabater Kühlung der Raumluft für den
Sommer (Nutzung von Verdunstungskälte).
Oder dass die Decken in den Büros nicht
abgehängt sind, damit der Betonkern Wärme speichern und langsam abgeben kann.
Und dann die Tageslichtfallen: Kleine Lichtkuppeln mit einem auf Hochglanz polierten
Edelstahlrohr, die Sonnenlicht einfangen
und in den zwei Meter darunter liegenden
Flur fallen lassen. Oder die Solarmodule mit
ihrem Rückenblech, welches dafür sorgt,
dass die Module nicht in die Dachabdichtung geschraubt werden müssen, sondern
auch so dem Wind standhalten …
Jedenfalls dauert unser Rundgang mit
Diplom-Ingenieur Stefan Böhler und seinem
Kollegen Thorsten Zimmermann länger als
gedacht. Denn es gibt viel zu erklären in
einem Neubau, der nicht nur optisch, sondern auch technisch neue Maßstäbe in der
Region setzt.
Und wer wissen will, wie das E-Werk Mittelbaden Prioritäten gesetzt hat, der geht
am besten ins Dachgeschoss. Ein repräsentatives Penthouse-Büro mit Blick über
die halbe Stadt? Von wegen! Oben auf dem
Dach sitzt der Technikraum. Eine beeindruckende Lüftungsanlage mit genug Puste
für 5700 Kubikmeter in der Stunde oder
umgerechnet 1580 Litern Luft in der Sekun-
de. „Das wird ein angenehmes Raumklima
auch in extrem heißen Sommern garantieren“, erläutert Stefan Böhler und erklärt
uns die Details. Neben der (flüsterleisen)
Lüftungsanlage haben auch die beiden
Wärmepumpen für die Erdsonden hier ihren
Platz gefunden, dazu eine Menge anderer
Geräte, die alle der Grundphilosophie dieses Gebäudes entsprechen: keine Emissionen. Mehr Energie erzeugen als im Betrieb
verbraucht wird. Mehr Sein als Schein.
Heute allerdings ist dafür kein guter Tag.
Es ist so bedeckt, dass die Solarzellen auf
den Dächern nur gut acht Kilowatt zusammenkratzen können. Bei strahlendem Sonnenschein sind es 75 Kilowatt, die unter
anderem für die Wärmepumpen gebraucht
werden, die im Winter die Fußbodenheizung befeuern. „In diesem Zusammenhang
war wichtig, dass wir mit niedrigen Vorlauftemperaturen für Fußbodenheizung und
Deckenstrahlplatten arbeiten, um die vorhandene Energie optimal zu nutzen“, erklärt
Thorsten Zimmermann.
Aber zurück zur Lüftungsanlage. Die ist so
individuell zu regeln, dass jedes Büro seine
eigene Temperatur wählen kann. Die Versorgung erfolgt über einen Kanal im Flur,
der nicht ganz bis zur Fensterfront reicht.
Dadurch wirken die Gänge wie das ganze
Gebäude luftig, großzügig, offen. Die Botschaft von Architekt Michael Schaible liegt
auf der Hand: In diesen hellen und reich
mit Tageslicht versorgten Büros geht es um
Transparenz und Teamwork, um Weitsicht
und Überblick. Um Kommunikation auf Augenhöhe und die Effizienz eines hochmodernen Unternehmens.
Für das neue Betriebsgebäude investiert das
E-Werk Mittelbaden sieben Millionen Euro.
>>
Blick auf das neue Bürogebäude
an der Gaswerkstraße:
Rund 75 Mitarbeiter bekommen
hier neue Schreibtische
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
15
Da muss man erst einmal durchblicken: ein
paar Details aus dem Technikraum
>> Der Neubau mit seinen 75 Büroarbeitsplätzen und den Werkstätten ersetzt das bisherige Gebäude an der Dreyspringstraße,
das nach mehr als 80 Jahren Dienst starke Setzungsrisse aufweist und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht zu sanieren ist.
Noch nicht ganz fertig: Diese Räume werden nach Fertigstellung die
Zählerabteilung am Standort Lahr aufnehmen
„Mit dem Neubau stellen wir Weichen für
die Zukunft und gehen mit gutem Beispiel
voran“, sagt Dr. Ulrich Kleine, Vorstand
E-Werk Mittelbaden. „Für uns als Energieversorger ist es selbstverständlich, dass
unser Neubau die derzeitigen Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverord-
nung übertrifft. Bis zum Jahr 2050 sollen
pro Mensch und Jahr nicht mehr als zwei
Tonnen Kohlendioxid emittiert werden. Bei
unserem Neubau gelten diese Vorgaben
schon jetzt.“
In diesem Zusammenhang ist auch wichtig,
dass das E-Werk Mittelbaden durch den
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16
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
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Fotos: Michael Bode
Blick auf die raumgroße Lüftungsanlage mit Kreuzwärmetauscher
Strom gibt‘s vom Dach: Die kleine Luke zwischen den Solarmodulen ist
einer der Lichtschächte mit Edelstahlrohr für den Flur darunter
Neubau bisher auf verschiedene Standorte verteilte Abteilungen zusammenbringen
kann. Das vereinfacht das Tagesgeschäft
natürlich enorm.
Gleichzeitig war es dem E-Werk Mittelbaden wichtig, möglichst viele Gewerke von
örtlichen Handwerkern und Fachleuten
ausführen zu lassen: die Architektur vom
Lahrer Büro Schaible, Tragwerksplanung
von Erb Ingenieure in Friesenheim, Wärmedämmung und Putzarbeiten von der Firma
Schwarzwälder aus Lahr, Elektroarbeiten
von der Schillinger GmbH aus Hausach,
die Lüftung von Schneider-Vogt in Lahr, die
Bedeckt: Aktuell bringt die
Solaranlage nur 7,5 Kilowatt
Schlosserarbeiten von Bucher in Seelbach,
Verglasung und Sonnenschutz von Hewe
und Holzbauarbeiten von Hansmann – um
nur einige zu nennen.
Die Meurer Bau GmbH hat mit dem vom
Architekturbüro erdachten Sichtbetonkern
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E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
17
Fotos: Michael Bode
Ein Hingucker: der Aufzugsschacht
>> zugsschacht eine ganz besondere Visitenkarte hinterlassen. Innerhalb von nur sechs
Monaten waren die Rohbauarbeiten von
den 400 Rüttelstopfsäulen und der Bodenplatte bis zu den Porenbetondachplatten
über dem 3. Obergeschoss abgeschlossen.
Nicht nur deshalb war für Georg Hornung,
den technischen Leiter von Meurer Bau,
das Betriebsgebäude in der Gaswerkstraße
eine außergewöhnliche Baustelle: „Die Zusammenarbeit mit den Herren Dilger, Böhler
und Zimmermann vom E-Werk Mittelbaden,
Für Stefan Böhler (li.) und Thorsten Zimmermann gibt es im neuen Gebäude viel zu erklären
den Architekten und den Tragwerksplanern
war hervorragend.“
Und auch wenn wir jetzt vor dem Gebäude
stehen, zwischen der Autowerkstatt und
den Arbeitsräumen für die Zähler: Es gibt
immer noch etwas zu entdecken.
Die hinterlüfteten Fassadenplatten aus Ton
zum Beispiel. Das große Hauptgebäude ist
strahlend weiß verputzt, die Werkstätten
dagegen sind mit fast schwarzen beziehungsweise nussbaumfarbenen TonziegelPlatten verkleidet.
Genau dieser Holzton findet sich bei den
Bürotüren wieder. Das dunkle Grau im
Sichtbeton. In den Fenstern. Und wer immer
noch nicht glaubt, dass dieses Gebäude für
das E-Werk Mittelbaden maßgeschneidert
worden ist, muss nur mal die vielen Leerrohre im Keller anschauen: Fehlt nicht viel
und man könnte hindurchkrabbeln. Es gibt
also noch viel Platz für neue Kabel und
Stromleitungen, um auch den künftigen Anforderungen eines modernen Versorgungsunternehmens gerecht zu werden …
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// „Wichtig ist die Funktionalität“
Kurze Wege für schnellere Informationen: Für Vorstand Dr. Ulrich Kleine ist das neue Betriebsgebäude des
E-Werk Mittelbaden vor allem eines: praktisch. Und natürlich wegweisend energieeffizient
Das E-Werk Mittelbaden realisiert ein neues Betriebsgebäude, das ökologisch wie
ökonomisch Maßstäbe setzt. Vorstand Dr.
Ulrich Kleine verrät im Interview, warum er
dennoch in seinem bisherigen Büro bleiben
wird, inwiefern die neuen Räume die interne Kommunikation verbessern und Abläufe
vereinfachen und weshalb er sich schon
jetzt auf Begegnungen freut.
Herr Dr. Kleine, Sie haben dem neuen
Büro­
gebäude mit Werkstätten jeden
Tag beim Wachsen zusehen dürfen. Zufrieden mit dem Ergebnis?
Dr. Ulrich Kleine: Ich bin sehr zufrieden. Es
war wunderbar, jeden Monat etwas Neues
in Vollendung zu sehen. Ich hatte viele Gelegenheiten, den Baufortschritt mitzuverfolgen und auch in Details Einblick zu nehmen,
bevor der Putz oder Farbe drauf kam.
Haben Sie sich schon einen Raum als
Ihr neues Büro herausgesucht oder hat
Ihnen der Architekt einfach ein Zimmer
zugewiesen?
Kleine: Weder noch. Mein jetziges Büro
gefällt mir gut. Das behalte ich. Das neue
Betriebsgebäude ist für viele Abteilungen
eine neue Heimat. Dazu zählen beispielsweise das Zählerwesen, die Abrechnung
und unser Fuhrpark.
Nun ist so ein Projekt für ein Unternehmen, das so in der Öffentlichkeit steht
wie das E-Werk Mittelbaden, immer
ein Balanceakt: innovativ aber nicht
abgehoben, bescheiden aber zukunftsorientiert, hochwertig aber nicht teuer
– geht das überhaupt?
Kleine: Das geht gut. Sie sehen das Ergebnis vor sich. Für uns stand die Funktionalität
im Vordergrund gefolgt von der energetischen Effizienz. Der optische Rahmen ist
gelungen.
Sie haben schon beim Richtfest gesagt:
Das Gebäude soll Arbeitsabläufe und
Kommunikation im Unternehmen verbessern. Wird es das?
Kleine: Ja, denn Abteilungen, die funkti-
Hat mit großem Interesse den Baufortschritt verfolgt: Dr. Ulrich Kleine,
Vorstand des E-Werk Mittelbaden
onal zusammengehören, können nun auch
räumlich – und damit meine ich auf einem
Flur – zusammenarbeiten. Dabei werden
Wege kürzer und Informationen fließen
schneller. Ich selbst habe zum neuen Gebäude vielleicht ein paar mehr Schritte zu
laufen; dafür treffe ich unterwegs mehr
Mitarbeiter.
Es hat fast etwas von einer moralischen Verpflichtung, dass der Neubau
des E-Werk Mittelbaden auch in Sachen Energiebilanz und Ökologie Maßstäbe setzt – aber die Messlatte liegt
dennoch sehr hoch. Wird es gelingen,
den Energiebedarf des Gebäudes allein
über Solartechnologie zu speisen?
Kleine: Die Verpflichtung ist nicht nur moralischer, sondern vor allem wirtschaftlicher
Natur. Nur mit Solartechnik alleine geht es
jedoch nicht. Für die Wärmeversorgung nutzen wir oberflächennahe Bodenwärme.
Was wir sehen, ist der erste Bauabschnitt. Was erwartet uns in den
nächsten Jahren?
Kleine: Wir investieren bedarfsorientiert.
Was das Gebäude angeht, ist es als Ersatz
dringend notwendig gewesen. Zu unserer
Kernaufgabe zählen die sichere Stromversorgung und die regenerativen Energien.
Darauf konzentrieren wir uns in den kommenden Jahren.
Herzlichen Dank für das Gespräch!
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
19
Positive Bilanz nach drei Jahren Pilotphase: Offenburgs Verkehrsplaner Matthias Kassel (links), Anthea Götz vom E-Werk Mittelbaden (rechts)
und Prof. Dr. Harald Wiedemann von der Hochschule Offenburg (Mitte) haben das Pedelec-Projekt begleitet
// Eingebauter Rückenwind
Nach drei Jahren zieht Offenburg Bilanz: Der über den Ökologie- und Innovationsfonds geförderte
Pedelec-Verleih ist ein Erfolg. Daher stehen in der Stadt auch künftig E-Bikes zum Ausleihen bereit
Elektrofahrräder haben gegenüber Miet­
wagen einen großen Vorteil: Man darf sie
auch ungetankt zurückbringen. Den leeren
Akku laden die Mitarbeiter der Technischen Betriebe Offenburg gern wieder auf.
Anderthalb Stunden, dann stehen erneut
knapp 100 Kilometer Rückenwind aus dem
Mittelnabenmotor zur Verfügung.
Eine Flotte von zehn Elektrofahrrädern hat
die Stadt Offenburg mit Unterstützung aus
dem Ökologie- und Innovationsfonds des
E-Werk Mittelbaden im Jahr 2011 angeschafft. City-Bikes mit tiefem Einstieg,
praktisch für Damen und Herren jeder Altersstufe. Für kleines Geld zu leihen und
durchaus mit touristischen Hintergedanken.
Über eine Art digitalen Fahrtenschreiber
hat die Stadt gemeinsam mit Prof. Dr. Harald Wiedemann von der Hochschule Offenburg das Nutzerverhalten der Kundschaft
analysiert.
Den Fahrtenschreiber – einen so genannten
Data-Logger – hat die Hochschule Offenburg entwickelt. Das kleine graue Kästchen
misst Stromspannung und Akku-Leistung,
20
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
zeichnet per GPS-Daten die Route des Fahrrads auf und sorgt so dafür, dass man die
Räder nicht klauen kann. Denn über den
Data-Logger lässt sich der Standort jederzeit bestimmen.
180 Mal sind die Räder 2012 ausgeliehen
worden, im Jahr drauf verzeichnete die
Stadt 120 Ausleihvorgänge. Die Elektroradler liehen sich ihr Pedelec übers Wochen­
ende und waren mit dem Drahtesel im
Schnitt 40 bis 60 Kilometer unterwegs.
Nach Straßburg und zurück, entlang der
vom Ortenaukreis ausgewiesenen Radwege, nach Lahr oder ins Kinzigtal. Die weiteste Tour führte von Alpirsbach über den
Schwarzwald nach Offenburg.
Gleichzeitig hat Offenburg am Stadtbuckel
eine solargespeiste Ladesäule für Elektrofahrräder installiert – zumal sich hier
regionale und europäische Radwanderwege treffen. „Für uns ist das Projekt ein Erfolg“, bilanziert Offenburgs Verkehrsplaner
Matthias Kassel, der mit seinem eigenen
Pedelec schon ein paar tausend Kilometer
zurückgelegt hat. „Ich glaube auch, dass
wir vielen Menschen dabei geholfen haben,
sich für ein eigenes Pedelec zu entscheiden.
Wenn man in aller Ruhe ein Wochenende
lang elektrisch unterwegs sein kann, macht
das die Entscheidung natürlich leichter, als
wenn man beim Fahrradhändler einmal kurz
ums Carré fährt.“
Einziges Problem: Der Ausleihvorgang ist
personalintensiv. Im Schnitt 25 Minuten
braucht es für Papierkram, Kurzeinweisung
und später die Rücknahme. Angedacht ist
daher ein automatisches Verleihsystem,
doch das ist noch Zukunftsmusik.
Die Pedelec-Flotte der Stadt Offenburg
steht im City-Parkhaus an der Wasserstraße
zum Ausleihen bereit. Für einen Tag verlangt die Stadt 12 Euro, zudem eine Kaution in Höhe von 50 Euro. Im Mietpreis
inbegriffen ist ein Ladekabel, mit dem man
unterwegs Strom zapfen kann. Bislang sind
die Pedelecs fast nur an Wochenenden im
Einsatz – unter der Woche kann man auch
spontan und ohne Reservierung ein Pedelec
ausleihen.
// Start in die Zukunft
Das E-Werk Mittelbaden bildet Elektroniker (w/m) und Industriekaufleute (w/m) aus.
Auf die Auszubildenden warten interessante Aufgaben, um die Stromversorgung für die
Menschen in der Region sicherzustellen.
Auszubildende des E-Werk Mittelbaden zählen regelmäßig zu den Besten ihres
Ausbildungsjahrgangs.
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// Steife Brise von West
Borkum West II ist fertig. Der erste OffShore-Windpark, der ausschließlich unter
Beteiligung von 34 Stadtwerken und regionalen Energieversorgern realisiert worden
ist, hat den Testbetrieb aufgenommen. Unter den beteiligten Energieversorgern aus
Deutschland, Österreich, den Niederlanden
und der Schweiz: das E-Werk Mittelbaden
mit rund 2,2 Prozent.
Von der Gründung der Projektgesellschaft
im Juni 2008 über verschiedene planerische Vorstufen und den Baubeginn bis zur
erfolgten Fertigstellung des Windparks
hat die Trianel GmbH zusammen mit ihren
regionalen Partnern eine steile Lernkurve
hingelegt. Bei Arbeiten auf offener See
45 Kilometer vor Borkum und in Wassertiefen von bis zu 30 Metern, mit unberechenbaren Wetterverhältnissen und zahlreichen
Verzögerungen beim Netzanschluss wurde
der Projektverlauf ständig angepasst und
optimiert.
Nach dem Abschluss der Bauarbeiten sind
mehr als eine Milliarde Euro investiert worden. Darin enthalten: Infrastrukturkosten
für einen möglichen zweiten Bauabschnitt,
der weitere 40 Anlagen umfassen soll.
„Mit dem Testbetriebsstart der Umspannplattform DolWin Alpha kann die erste
Netzeinspeisung der vor Borkum erzeugten
Windenergie beginnen“, sagt Martin Wenz,
Mitglied der Geschäftsführung des E-Werk
Quelle: Trianel
Ostfriesland hat mehr zu bieten als Tee, Witze von Otto Waalkes oder eine von Pferden betriebene Bahn.
Wind zum Beispiel. Deshalb wurde jetzt 45 Kilometer vor Borkum ein ganz besonderer Windpark realisiert
Der Off-Shore-Windpark Borkum West II in der ostfriesischen See: Die Anlagen sind fast so
hoch wie der Kölner Dom und bringen eine Gesamtleistung von 400 Megawatt
Mittelbaden. „Der Netzbetreiber Tennet
rechnet damit noch in diesem Herbst.“
Mit 2,2 Prozent wirkt der Anteil des E-Werk
Mittelbaden auf den ersten Blick bescheiden – doch dieser Anteil entspricht 4,4 Megawatt und reicht für die Stromversorgung
von rund 6600 Haushalten.
Der Windpark mit seinen 80 Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse und einer
Gesamtleistung von 400 MW liegt nordwestlich von Borkum. Baubeginn war im
September 2011. Die Installation der Areva
Multibrid M5000 Windenergieanlagen erfolgte auf dreibeinigen Stahl-Fundamenten,
so genannten Tripods, die nach dem modernen Prepiling-Verfahren im Meeresboden
verankert wurden. Die Nabenhöhe der Anlagen beträgt 90 Meter über dem Meeresspiegel, der Rotordurchmesser 116 Meter.
Mit einer Gesamthöhe bis zur Blattspitze
von 148 Metern sind die Anlagen nahezu so
hoch wie der Kölner Dom.
// Vortrag
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Thermografie: Energieverlusten auf der Spur
16. Oktober 2014, 18:30 Uhr
in der E>welt Offenburg
Chrysanthema 2014
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18. Oktober bis 9. November 2014,
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// Anmeldung erforderlich
// Vortrag
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Schimmel: Was tun bei
Schimmelbefall in Gebäuden?
23. Oktober 2014, 18:30 Uhr
in der E>welt Offenburg
Heizung: Wärme zum Wohlfühlen
und Energiespartipps
30. Oktober 2014, 18:30 Uhr
in der E>welt Offenburg
// Anmeldung erforderlich
// Anmeldung
// Anmeldung
erforderlichunter
// Anmeldung erforderlich
Telefon 0781 280-223
kontakt@e-welt-info.de
E>welt Offenburg, Freiburger Str. 23 a
// Vortrag
// Vortrag
// Vortrag
LED: Lichttechnik der Zukunft
6. November 2014, 18:30 Uhr
in der E>welt Offenburg
Schützen Sie Ihre elektronischen Geräte
vor Überspannung
20. November 2014, 18:30 Uhr
in der E>welt Offenburg
Fördermittel: jetzt informieren
27. November 2014, 18:30 Uhr
in der E>welt Offenburg
// Anmeldung erforderlich
// Anmeldung erforderlich
// Anstehende Messen in der Region
>>
Oberrhein Messe und Energietage Offenburg,
Energie- und klimarelevante Themen
27. September bis 5. Oktober 2014
Messe Offenburg, 10:00 bis 18:00 Uhr
Messestand E-Werk Mittelbaden
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Energie & Umwelt
15. bis 16. November 2014
Lahr-Sulz, 11:00 bis 18:00 Uhr
Messestand E-Werk Mittelbaden
// Anmeldung erforderlich
// Online
Nichts verpassen!
Weitere
Veranstaltungen
und aktuelle
Informationen zu
unseren Events
finden Sie auch
online unter:
www.e-werk-mittelbaden.de/veranstaltungen
Fotos: www.shutterstock.com/Triff/trabachar/Dario Sabljak/naluwan/Elena Elisseeva/Shots Studio/Chones/Levranii, E-Werk Mittelbaden AG & Co. KG
>> Impressum
E>magazin
Die Kundenzeitschrift der E-Werk Mittelbaden AG & Co. KG, Lotzbeckstraße 45, 77933 Lahr
Projektleitung
Anthea Götz, Leiterin Unternehmenskommunikation, E-Werk Mittelbaden AG & Co. KG
Realisation Tietge Publishing, Wilhelmstraße 31, 77654 Offenburg, www.tietge.com
Redaktion
Ulf Tietge (V.i.S.d.P.), Alexander Buggisch, Sabine Klüber, Heike Schillinger, Sarah Späth
Grafische Gestaltung
Susanne Tietge (Ltg.), Helena Kirchner
Anzeigenleitung
Ulf Tietge. Es gilt die Anzeigenpreisliste der Mediadaten 2014.
Druck
Druckhaus Kaufmann, Raiffeisenstraße, Lahr. Nachdruck – auch auszugsweise – nur nach vorheriger Genehmigung.
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
23
// Klimaschutz
unterm Riesenrad
Während der Oberrhein Messe finden zum dritten Mal die Offenburger
Energietage statt. Mitveranstalter ist das E-Werk Mittelbaden
Zum dritten Mal finden die Energietage
Offenburg während der Oberrhein Messe
statt. Vom 27. September bis zum 5. Oktober 2014 gilt es viel Neues zu entdecken,
darunter eine Architektenausstellung und
ein Fakten-Check zur energetischen Sanierung während des Klimacafés. Auch an die
kleinen Besucher ist gedacht: Beim Kindertheater können sie zu wahren Energiedetektiven werden.
Ein ganz besonderes Ereignis ist indes zum
Start der Energietage geplant: Ein eigens
gegründeter Projektchor setzt ein Zeichen
für den Klimaschutz. Unter der Leitung von
Frank Döhring wird der Projektchor Udo
Jürgens’ Hymne an die Zukunft „Ihr von
morgen“ singen.
Für Verbraucher bieten die Energietage
viele wertvolle Informationen, denn das
E-Werk Mittelbaden hat gemeinsam mit
der Stadt Offenburg, Badenova, Ortenauer
Energieagentur (OEA) und „Zukunft Altbau“
ein umfassendes Programm mit kostenfreien Fachvorträgen vorbereitet, darunter:
// Warmwasser von der Sonne
Möglichkeiten im Mehrfamilienhaus
am Samstag, 27.9.2014, um 15:30 Uhr
// Mit der Sonne zum eigenen Strom
E>service//Solardach
am Sonntag, 28.9.2014, um 12:30 Uhr
// Lüften – aber richtig!
Wohnungslüftung im Alt- und Neubau
am Dienstag, 30.9.2014, um 11:00 Uhr
// Ihr Weg zur neuen Heizung
Leasing statt Kauf
am Freitag, 3.10.2014, um 15:30 Uhr
// Wärmepumpen
Nutzung von Umweltenergie schafft
Wohnkomfort
am Sonntag, 5.10.2014, um 15:30 Uhr
Vor allem an Hausbesitzer richtet sich das
Klimacafé am 28. September um 15:00 Uhr
24
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
Zuletzt waren mehr als
80 000 Besucher und rund
500 Aussteller dabei
im Bistro der Eishalle (Halle 1B): Im Fokus
stehen kontrovers diskutierte Fragen der
energetischen Sanierung und der Wärmedämmung. Es gilt, verbreitete Vorurteile
und Missverständnisse auszuräumen.
Fragen beantworten die Energieberater
Anette Armbruster-Kopf, Carsten Sandau
und Christian Dunker. Im Gespräch mit den
Energieexperten des E-Werk Mittelbaden
wird es in diesem Jahr (an Stand 65, Halle
1B) auch um Haushaltsgroßgeräte gehen.
Im Mittelpunkt werden Kühlschränke stehen – und das aus gutem Grund. Die Energieeffizienz ist bei den meisten Modellen
inzwischen gut bis sehr gut, gleichzeitig
gibt es aber beim Volumen große Unterschiede: So verbraucht ein Kühlschrank mit
großer Füllmenge heute kaum mehr Energie
als ein wesentlich kleineres Gerät. Beratung und Information gibt es zudem zu allen
weiteren Energiethemen vom Solardach bis
zum Stromverbrauch.
// Tipp für umweltfreundliche Stromverbraucher: Wer jetzt auf Ökostrom umsteigen will, sollte während der Oberrhein
Messe die Sonderaktion des E-Werk Mittelbaden nutzen: Diejenigen, die noch auf
der Messe einen Vertrag mit dem Energieunternehmen unterschreiben, bekommen
Ökostrom mit dem Gütesiegel „ok-Power“
ohne zusätzliche Mehrkosten.
Fotos: Messe Offenburg
Coupon
!
Energietage auf der Oberrhein Messe:
Samstag, 27. September
bis Sonntag, 5. Oktober 2014
Eintrittsermäßigung für die Energietage
bei Vorlage des Coupons
Nur 5,– statt 6,– Euro an der Tageskasse
(Erwachsene) – Ermäßigungen nicht kumulierbar –
Coupon gültig für zwei Erwachsene
Oberrhein Messe Offenburg
Samstag, 27. September bis
Sonntag 5. Oktober 2014
Täglich 10:00 bis 18:00 Uhr,
letzter Einlass 17:30 Uhr
Weitere Informationen:
www.messe-offenburg.de
Telefon: +49 (0) 781 9226-0
Foto: Boosted Boards
Rollen statt rasen: Wer
entspannt zur Arbeit, Schule
oder Uni kommen möchte,
surft mit den neuen
E-Longboards aus den USA
über den Asphalt
Brucht´s des?
Elektroauto und E-Bike sind schon Teil des Stadtbilds. Cool und vor allem entspannt kommt man künftig
auch mit einem ganz anderem motorisierten Vehikel ans Ziel: dem elektrischen Skateboard
In Sachen Leichtbau-Brett setzen Konkurrenten von der anderen Seite der Vereinigten Staaten sogar noch einen drauf: Das
Smart-Skateboard der Firma Marbel aus
Tampa, Florida, ist mit rund fünf Kilogramm
das Leichteste seiner Art. Mit knapp 30 Kilometer pro Stunde ist es minimal langsamer als das Boosted Board. Dafür kommt es
mit digitalen Gimmicks daher, die die Herzen vieler verspielter Smartphone-Besitzer
höher schlagen lassen: ein Controller für
die Hand und eine Smartphone-App. Damit
stellt der Nutzer Beschleunigung und Spitzengeschwindigkeit individuell ein, wählt
verschiedene Fahr-Modi aus, ruft Systeminformationen ab und erfährt, wie lange der
Akku noch hält.
Das Elektro-Skateboard soll eine Alternative zu Auto und Fahrrad bei kurzen,
innerstädtischen Fahrten werden. Mit ihm
umgeht man den Verkehr, muss keinen
Parkplatz suchen und gerät gegenüber dem
unmotorisierten Fahrrad oder Skateboard
nicht ins Schwitzen. Zudem sind die Bretter
selbst leicht zu transportieren. Eine schöne
Alternative zu Drahtesel und Blechkiste,
wäre da nicht der Preis von zurzeit rund
1300 US-Dollar (958,49 Euro), die der smarte Städter aber schnell zusammen haben
wird, lässt er das Auto öfter mal stehen.
Noch keine Gedanken haben sich die Tüftler aus Amerika indes zur deutschen Straßenverkehrsordnung und einer möglichen
Helmpflicht gemacht …
Typische Skateboard-Tricks wie Kickflip
oder 50-50 Grinds sind mit dem motorisierten Board auch nicht möglich, doch wer will
auf dem Weg zu Arbeit schon akrobatisch
springen oder sliden (skateboarderisch für
rutschen)? Geht es nicht vielmehr darum,
einfach entspannt und zudem sehr lässig
zum nächsten Termin zu kommen?
// In der nächsten Ausgabe …
… berichten wir über die
Inbetriebnahme von
Offenburgs neuem Wasserkraftwerk am Mühlbach, die
für den Herbst geplant ist
26
E-Werk Mittelbaden · Ausgabe 3|2014
…gibt es sicher Neues zum
Windkraftpark an der Prechtaler
Schanze. Wir begleiten den
Bau der Windräder aufmerksam
und genau
Fotos: Michael Bode
Die Skateboarder haben ihre ganz eigene
Evolutionstheorie: Am Anfang schuf der
Mensch das Surfbrett, dann holte er es aus
dem Wasser, schraubte Rollen aus Gummi
darunter – damit man künftig auch auf Straßen surfen konnte.
Tatsächlich erfanden kalifornische Surfer in
den 1950er-Jahren das erste Rollbrett und
ließen sich dabei von Surfbrettern inspirieren. Jetzt kommt aus dem Mutterland aller
Skateboards eine neue Idee: das E-Longboard. Ein Rollbrett mit Elektromotor, zum
Beispiel von der Firma Boosted Boards aus
Palo Alto südlich von San Francisco.
Auf bis zu 32 Kilometer pro Stunde beschleunigt das Boosted Board seinen Fahrer
– ganz ohne Muskelkraft. Möglich macht
das ein 2000 Watt starker Gleichstrommotor. Das entspricht einer Leistung von 2,6 PS
– wohlgemerkt auf einem Longboard, das
nicht einmal sechs Kilo wiegt.
Fotos: Michael Bode
J. Schneider Elektrotechnik GmbH
Telefon: 0781/206-0
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Der Ausbildungsleiter für den handwerklichen Part Jürgen Herrmann (2.v.r.) mit einigen seiner Schützlinge
DIE SCHNEIDERFAMILIE
In diesem Familienunternehmen wird
NACHHALTIGKEIT großgeschrieben
Den eigenen Nachwuchs sichern und jungen Menschen die Chance für eine gute Ausbildung bieten:
Das steht bei J. Schneider Elektrotechnik aus Offenburg ganz weit oben auf der Agenda. „Seit jeher
sind bei uns rund zehn Prozent der Beschäftigten
Auszubildende. Im Moment haben wir knapp
300 Mitarbeiter, wovon 28 Azubis sind“, erklärt
Bettina Schneider, die Geschäftsführende Gesellschafterin des Familienunternehmens.
Ausgebildet werden Elektroniker für Maschinenund Antriebstechnik als auch für Geräte und Systeme. Zudem werden Ausbildungsplätze für Industriekaufleute und duale Studienplätze für den
Bachelor of Engineering angeboten.
„Es ist uns wichtig, hier nachhaltig zu denken und
zu handeln. Wir versuchen natürlich, unsere ausgelernten Auszubildenden zu übernehmen und bisher gelingt uns das auch ganz gut“, erklärt Bettina
Schneider schmunzelnd. Im Februar 2014 kamen
so beispielsweise alle fünf frisch ausgelernten Elektroniker im eigenen Unternehmen unter. „Gerade
wegen des anhaltenden Fachkräftemangels sind
wir froh darum, unser Fachpersonal im eigenen
Haus auszubilden.“
Dies hat natürlich einige Vorteile: Die neu ausgelernten Facharbeiter kennen die Ansprechpartner,
die Abläufe und Arbeitsweisen und die Vorgesetzten können sich über die Lehrzeit von drei Jahren
bei den Industriekaufleuten und dreieinhalb Jahren
bei den Elektronikern ein genaues Bild über das
Potenzial der jungen Menschen machen.
„Sehen wir bei einem unserer Auszubildenden,
dass er für den Beruf brennt und es nach der
Ausbildung noch weiter gehen soll, dann scheuen wir auch nicht davor zurück, sie oder ihn dabei zu unterstützen. Wir profitieren schließlich
beide davon. Der Facharbeiter wird von uns für
die Weiterbildung gefördert und wir erhalten im
Gegenzug noch mehr Fachkompetenz in unsere
Reihen“, sagt Bettina Schneider.
Dass dies genau der richtige Weg ist, zeigt sich
am Erfolg des Familienunternehmens, dass im
Oktober das 75-jährige Bestehen feiert.
Rund 50 Millionen Euro Umsatz werden in den
Geschäftsbereichen Transformatoren, Service-Center Elektrische Antriebe, Hochspannungs-Stromversorgungen und Unterbrechungsfreie Stromversorgungen erwirtschaftet.
Dritte Generation: Bettina Schneider
leitet das nachhaltige und innovative
Familienunternehmen in eine erfolgreiche Zukunft
In Reih und Glied: Ein Großteil der Elektronikerausbildung findet im laufenden
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