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Cor Unum 3/2014 - Absolventenverein Sacre Coeur

EinbettenHerunterladen
P.b.b. – Erscheinungsort und Verlagspostamt 1030 Wien – Offizielle Zulassungsnummer 02Z033841
Retouren: Österreichische Sacré-Cœur Vereinigung, Rennweg 31, 1030 Wien
SACRÉCŒUR
2014
Cor Unum
MITTEILUNGEN DER ÖSTERREICHISCHEN
SACRÉ-CŒUR VEREINIGUNG
http://www.sacrecoeur.at • E-Mail: anciennes@sacrecoeur.at
3/2014
Wo stehen wir heute?
TERMINE
Fr, 19. 09. Gartenfest Wien
Ab 13:00
So, 21.09. Stadtspaziergang
mit Mag. S. Rainer
Auf den Spuren bedeutender
15:00 –
Frauen in Wien (s. S. 7)
ca 17:00
Treffpunkt Ecke Stephansplatz-Jasomirgottgasse
Fr, 03.10
17:30
Jour fixe Wien
Hl. Messe und Agape
1030 Rennweg 31 B
Fr, 10.10.
Highligths der Sammlung Essl
zu ihrem zehnjährigen Bestehen
Treffpunkt bei der Kasse
An der Donau-Au 1,
3400 Klosterneuburg
Eventuell Mitfahrmöglichkeit
nach Anmeldung ab Station
U4 Heiligenstadt (sonst Bus)
16:00
Di, 14.10.
15:00
ORF Backstage Führung am
Küniglberg (s. S. 12)
Anmeldung an
anciennes@sacrecoeur.at
Do, 16.10. 1. Bibelabend Sacré-Cœur
(s. S. 9)
18:30 –
Gusshausstraße 6/8
20:00
1040 Wien
Sa, 18.10. Tag der offenen Tür
09:00 –
am Campus Sacré-Cœur Wien
13:00
Fr, 07.11. Jour fixe (s. o.)
Mo, 10.11. Beginn des Computerkurses
16:00
(s. S. 5)
Di, 11.11.
19:30
Forum Sacré-Cœur
Univ.-Prof. Dr. Birgit Heller
„Wie Religionen mit dem Tod
umgehen“ – Baratsaal SC
Rennweg 31, 1030 Wien
Do, 13.11. 2. Bibelabend Sacré-Cœur
18:30 – 20:00
s. o.
Mi, 19.11. Hagenbund (U. Belvedere)
16:00 und Ein europäisches Netzwerk
18:30
der Moderne (1900 bis 1938)
Do, 04.12. 3. Bibelabend Sacré-Cœur
18:30 – 20:00
s. o.
Fr, 05.12.
Kein jour fixe wegen 8.12.
Mo, 08.12. 8. Dezember: Traditionelles
Ancien/ne/s-Treffen
17:00
Wien: Festmesse am Rennweg,
danach gemütliches Beisammensein in der Krypta
12:00
Pressbaum: Festmesse
danach gemütliches Beisammensein und Buffet
Bitte um Anmeldungen zu allen Führungen
mit Mag. S. Rainer (Hocher) unter 0680/
217 27 03 oder anciennes@sacrecoeur.at
iese Ausgabe der Vierteljahreszeitschrift der Österreichischen
Sacré-Cœur-Vereinigung (ÖSCV) ist
in der Vielfältigkeit der Beiträge ein
Spiegel dessen, was auch heute
noch – und immer mehr – das
Sacré-Cœur ausmacht: Internationalität des Ordens und damit auch
der Schulen, die sich weltweit in
Netzwerken zusammengefunden
haben unabhängig davon, ob sie
noch von Ordensfrauen geführt
werden oder nicht.
So hat z. B. die Direktorin der SCSchule in der Trinità in Rom den
TeilnehmerInnen eines Präsidentinnen-Treffens der nationalen europäischen Absolventen-Vereinigungen sehr anschaulich vom Kampf
ihrer Schule berichtet, trotz des
Rückzugs des Ordens aus der Trintà, die Schule weiterhin als Teil des
Europäischen SC-Netzwerkes führen zu können.
Dazu bedarf es aber eines Identitätsbewusstseins, das sich Schulen,
die nicht mehr in ständigem Kontakt mit den Ordensfrauen sind (die
an manchen Orten als Gemeinschaft auch gar nicht mehr existieren!), durch immer weiter führende
Reflexion über die durch die Gründerin Madeleine-Sophie Barat vertretenen Grundwerte und durch
gegenseitigen Austausch manchmal erst erarbeiten müssen.
Cœur-Schulen (Sacré-Cœur International, Sacré-Cœur Netzwerk
CEU, der Schulen der Zentraleuropäischen Provinz und schließlich
das unter tätiger Hilfe der Österreicher entstandene European Network of Sacred Heart Schools) sind
in einem über Jahre gehenden Prozess fünf Leitlinien der SC-Erziehung formuliert worden, die inzwischen auf allen Webseiten der
Österreichischen SC-Schulen nach
zu lesen sind und hier auch den
Ancien/ne/s oder Alumne/i älteren
Datums in Erinnerung gerufen werden sollen.
Die fünf Ziele, die alle SacréCœur-Schulen weltweit gemeinsam haben: Kennen sie auch die
Älteren unter uns?
Natürlich erinnern sich die Älteren
unter uns, dass auch bei unserer
Erziehung die hier aufgezählten
Kriterien einer SC-Erziehung eine
bestimmende Rolle gespielt haben,
von den SchülerInnen manchmal
mehr, manchmal weniger geschätzt
D
Im Zuge der verschiedenen Netzwerkbildungen zwischen den Sacré-
l Wir führen hin zu einem Glauben, der in der heutigen Welt
Bestand hat.
l Wir messen intellektuellen Werten und der Leistung einen
hohen Stellenwert bei.
l Wir wecken soziales Verantwortungsbewusstsein, das zur
Tat drängt.
l Wir bauen eine Gemeinschaft
mit christlichen Werten auf.
l Wir fördern persönliches Wachstum in verantwortungsbewusster Freiheit.

2
1
Cor Unum 3/2014
und anerkannt, aber heute sind
diese Ziele in allen SC-Schulen ein
Teil der Identitätsbildung.
Der Versuch, solche allgemeingültigen Leitsätze zu formulieren, ging
übrigens seinerzeit von den
Schwestern aus, ebenso wie die im
deutschsprachigen Raum inzwischen als Sacré-Cœur-Curriculum
bekannte Fortbildung für ErzieherInnen aller Ebenen in mehreren
Modulen (siehe CU 2/2012 und
2/2014). So ist es auch nicht verwunderlich, dass in der vorliegenden Ausgabe Beiträge sowohl von
Schwestern (Quo vadis, Kroatienhilfe), von ehemaligen und über
ehemalige SchülerInnen, aber auch
ein Nachruf über eine beim Absturz
der MH17-Maschine ums Leben
gekommenen australischen Schwester zu finden sind.
Um schließlich auf die anfangs
gestellte Frage zu antworten: Wir
sind AbsolventInnen einer Schule,
die noch zu Lebzeiten ihrer Gründerin Internationalität gekannt hat,
diese heute immer mehr entwickelt und als Atout sieht, vor allem
aber aufgrund ihrer geschichtlichen
Entwicklung und geistigen Ausrichtung etwas mehr als nur bloße
Bildung anstrebt, aber wer will
leugnen, dass dieses Ziel nicht
immer erreicht wurde oder wird …
So möchten wir euch, welcher
Altersgruppe auch immer ihr
angehört, auffordern, uns in
Hinblick auf das fünfzigjährige
Jubiläum der ÖSCV im nächsten
Jahr Erinnerungen zu senden.
Diese können allgemein oder
sehr persönlich, schulspezifisch,
zeitspezifisch oder allgemeiner
Art sein und wir würden sie
gerne (natürlich nur mit eurer
Einwilligung!) entweder in einer
Festschrift oder auf unserer
Homepage veröffentlichen.
Vielleicht kommt da manchmal
mehr Verständnis für Reaktion
anderer auf …
Entsprechende Beiträge bitte an
Ursula (Uschi) Kokalj, die sich
sehr freuen würde eine möglichst breite Altersfächerung und
damit auch divergierende Anschauungen kennen zu lernen.
ursula.kokalj@sacrecoeur.at
Hilfsaktion: Hochwasser-Katastrophe in
GUNJA für Frau Boja und Familie
inen herzlichen DANK an alle,
die für unser Hilfsprojekt in
Kroatien-Gunja gespendet haben.
Die Kollekte am Herz-Jesu-Fest
erbrachte eine Summe von
€ 219,50. Dieser Beitrag wurde zu
unserer Spendenaktion für Frau Boja
in Gunja dazugelegt. Die Spende
mit warmer Winterkleidung haben
wir beide (Frau Sylvia Gfundner und
Sr. Gabriela Lochmann), persönlich
in den ersten Julitagen in Gunja
übergeben. Die Familie ist überaus
dankbar für ALLES. Die großzügige
Geldspende ist eine Starthilfe für den
Wiederaufbau des komplett ausgeräumten Hauses von Boja. Wir
waren beeindruckt vom Anblick dieses Dorfes, ein „totes Dorf, mit fast
4.000 Einwohnern. Alle Bewohner
wurden von dem Dammbruch der
Save überrascht und sind von einer
Stunde auf die andere obdachlos
geworden.“ Ca. 100 km entlang der
Save, sind alle Dörfer zerstört. Die
E
Häuser müssen jetzt über Monate
austrocknen bis mit einfachen Mitteln diese wieder bewohnbar gemacht werden können.
Wir freuen uns zu sehen, wie dankbar diese Menschen sind. Die
Zuversicht, zu wissen, es gibt Menschen, die teilen, macht stark. Boja
hat dies immer wieder gesagt: „Ich
bin so dankbar, dass Ihr an mich –
an uns denkt, und uns helft!“
Ein Anfang ist damit gegeben,
und ich möchte Euch ALLEN
sehr herzlichst danken für jeden
Beitrag. Die Hilfe ist angekommen!
Sr. Gabriela Lochmann rscj
Wer auch immer gerne weitere
Unterstützung geben kann und
möchte, kann mit Sr. Gabriela Kontakt aufnehmen:
gabriela.lochmann@ceu-rscj.org
Cor Unum 3/2014
1
3
Aus unserer Reihe „Was ist aus ihnen geworden?“
ANDREA JELINEK
Von der Polizei zum Datenschutz
o der Titel des Magazins der Landespolizeidirektion Wien (Jänner–
März 2014), in dem ein ausführliches Portrait der scheidenden
Stadthauptfrau in Wien Landstraße
unter dem Titel „Kommunikation
auf Augenhöhe“ veröffentlicht wird.
S
Für eine Lehrerin ist es immer wieder schön, vom Werdegang ihrer
ehemaligen SchülerInnen zu hören,
aber nicht immer geschieht das
über die Medien wie bei Andrea.
Was lag also näher als sie um ein
Interview für unsere Reihe über
ehemalige SchülerInnen zu bitten.
Aus dem Interview (zu dem sie
sofort bereit war) wurde ein sehr
interessantes, erfrischend ehrliches
und unerwartet langes Gespräch.
Andrea Jelinek (geb. Eder) hat 1979
im Wiener Sacré-Cœur maturiert
und sich für das Jusstudium entschieden, das sie 1985 mit der Promotion abschloss.
Schon als Studentin für den Wissenschaftsfonds tätig, arbeitete sie nach
dem Studium dort als Referentin,
widmete sich aber bald – nicht
gerade eine logische Folge ihres
Studiums – der Organisation von
Rockkonzerten, die für sie eine sehr
gute Schule darstellten: „Hier habe
ich sehr viel von dem gelernt, was
ich heute über Menschen weiß“.
Später arbeitete sie als Konzipientin
in der Kanzlei ihres damaligen Mannes, mit dem sie eine Tochter hat.
Sie war damals 28 Jahre. Nach der
Trennung von ihrem Mann arbeitete
sie im Generalsekretariat der Rektorenkonferenz als Juristin und lande-
te schließlich im Innenministerium
in der Legistik, wo sie für Asyl- und
Fremdenrecht zuständig war.
Sie erlebte die ganze Bandbreite
des österreichischen Weges in die
EU hautnah mit: Verhandlungen,
Volksabstimmung, schließlich den
Beitritts Österreichs.
Parallel zur ihrer Tätigkeit im Ministerium unterrichtete sie im Bereich
Strafrecht, Fremdenrecht und Menschenrechte. Zitat aus dem Polizeimagazin: „In der BBF (Berufsbegleitende Fortbildung der Polizei) habe
ich Europol (die Abkürzung für das
gemeinsame Europäische Polizeiamt mit Sitz in Den Haag) vorgetragen – da habe ich gemerkt, dass
das, was in Den Haag passiert, die
Leute in den Dienststellen so was
von nicht berührt … und habe mich
mit ihnen zusammengesetzt und
bin auf ihre Themen und Interessen
eingegangen.“
Später wird sie sich u. a. zur Trainerin von Führungskräften ausbilden
lassen und das Gelernte aktiv ausüben.
ein Kommissariat führt: mit 170
Polizistinnen und Polizisten und 25
Verwaltungsbediensteten. Und sie
stellt es sich zur Aufgabe, jedes
Wachzimmer in ihrem Bereich zu
besuchen, um diese Beamten kennen zu lernen und zu verstehen.
Zitat: „Wenn mich jemand fragt, ob
die Innenministerin wichtiger ist für
die Sicherheit in unserer Stadt als
ein Inspektor in einer Polizeiinspektion, sage ich: Im Grunde sind
beide gleich wichtig – im Zweifel
aber der Inspektor.“
Im Oktober 2010, nach einigem
Medienrummel um einen kritischen
Abschiebungsfall wird sie völlig
unerwartet damit konfrontiert, dass
sie mit sofortiger Wirkung die Leitung der Fremdenpolizei in Wien zu
übernehmen hat. So macht sie sich
an die Reorganisation der Fremdenpolizei mit der festen Absicht, wieder zurück zu kommen, denn „es
ist diese unmittelbare Betroffenheitsdichte, die die Arbeit in der
Fremdenpolizei von anderen Bereichen der Polizei unterscheidet.“
„Powerfrau soll heiße Asyldebatte
abkühlen“, so titelt die Onlineausgabe des Standard und ihr erster
Kommentar zum Anlassfall wird in
allen Zeitungen wieder gegeben: „Ich
denke, dass ganz gleich wo auf der
Welt Kinder nicht in Gefängnisse oder
Polizeianhaltezentren gehören“.
Copyright: BMI/A.Tuma
Im Dezember 2003 wird sie zur
Stadthauptfrau für den dritten
Bezirk ernannt und ist damit die
erste Frau in der der Geschichte der
Bundespolizeidirektion Wien, die
Im Juli 2011 kehrt sie wirklich in
„ihr“ Polizeikommissariat zurück,
nachdem ihr kurz davor das große
Ehrenzeichens für die Verdienste
um die Republik Österreich verliehen worden war!
Als 2014 die Datenschutzkommission von der unabhängigen Daten-
1
4
Cor Unum 3/2014
schutzbehörde abgelöst wird, stellt
sie sich einer neuen Herausforderung: Dr. Andrea Jelinek wird unter
einigen Mitbewerbern zur Leiterin
der neuen Behörde bestellt.
„Datenschutz hat mich schon immer interessiert, er war im Beruf
immer wichtig.“
Und sie lebt ihn auch im Privatleben: so weigert sie sich die Fotos
von der Feier ihres Fünfzigers online
zu stellen: „Ich habe mich dagegen
entschieden, weil ich meinen 200
Gästen nicht zumuten wollte, dass
vielleicht irgendwo im Internet ein
Foto von ihnen auftaucht, auf dem
sie sich vielleicht nicht gefallen.“
Und sie lässt Hunderte Fotos ausdrucken und verschickt sie – mit
der Post!
Als ehemalige Professorin von
Andrea und seit meiner Pensionierung Präsidentin der Österreichischen Sacré-Cœur-Vereinigung
darf ich ihr weiterhin viel Erfolg
wünschen: möge sie sich ihren
Schwung, der aus jedem ihrer
Worte heraus zu hören war, noch
lange erhalten.
Ursula Kokalj
Quo vadis
as neue Begegnungszentrum
für Kirche und Ordensgemeinschaften am Stephansplatz im
Zwettlerhof war im Monat Mai von
uns Ordensfrauen vom Sacré-Coeur
durch verschiedenen Veranstaltungen geprägt.
Seit etwas mehr als 2 Jahren ist dieses Zentrum geöffnet und lädt ein
zur Begegnung mit Menschen aufder Suche nach Gott. Jeder Monat
war bisher von einer anderen
Ordensgemeinschaft gestaltet.
Wir Schwestern vom SacréCœur freuten uns besonders, dass wir den Monat
Mai für eine Präsentation
mit Bildern und einem
reichhaltigen Programm gewinnen
konnten, da wir in diesem Monat
jedes Jahr den Todestag unserer
Gründerin, Madeleine Sophie Barat,
feiern. Eine Vorbereitungsgruppe
mit unserer Provinzsekretärin, Frau
Mag. Ribic, einer unserer Assoziierten Frau Eva Muzik, und 3 Schwestern, Sr. Erika Tornya (Budapest), Sr.
Elsbeth Sonnek (Riedenburg), und
Sr. Gabriela Lochmann (RennwegBetanien), waren dafür verantwortlich. Die Freude auf unser Projekt ist
von Treffen zu Treffen gewachsen
und unsere Ideen für ein vielfältiges
Programm, mit dem wir möglichst
viele Menschen ansprechen wollten, hat Gestalt angenommen.
Mit einem „besinnlich bewegten
Abend“ starteten wir mit den
wöchentlichen Abendveranstaltungen. Frau Dr. Marcile Dossenbach
lud mit Sr. Gabriela zu einer Besin-
D
nung des „Emmaus Weges“ und
zum Tanz ein.
17 Gäste waren begeistert, sowohl
von der Meditation als auch von
der einfachen Choreographie des
Tanzes – ein Erfolgserlebnis für alle.
Weitere Veranstaltungen wie eine
gemeinsame Messfeier rund um
einen Tisch und eine Schreibwerkstatt zum Thema: „Lass dein Herz
erzählen“ haben angeregt, in der
STILLE Kraft zu tanken und Gott zu
loben und zu preisen. Das „Quo
vadis“- Team lädt jeden Tag (Mo–Fr
von 12.00 Uhr bis 12.15 Uhr) zu
einer ATEMPAUSE in den Meditationsraum ein. Einmal pro Woche
haben wir als Gruppe für ein Kraftholen und für das Gebet eingeladen. Jede und jeder, die zum ersten
Mal teilgenommen haben, waren
erfüllt von dieser „Viertelstunde.“
Der Abend „Sacré-Coeur weltweit“,
hat großen Anklang gefunden.
Schwestern mit internationaler
Erfahrung aus unseren Gemeinschaften berichteten von ihren
Erlebnissen. Internationalität ist ein
Reichtum unseres Ordens, eine
tägliche Herausforderung, in Einheit durch die Vielfalt der verschiedenen Kulturen zu leben. Es bedeutet für uns, gerufen zu sein zur Solidarität mit den Brüdern und
Schwestern in der ganzen Welt.
Mag. Peter Bohynik, der Leiter von
„Quo vadis“, moderierte den interessanten Gesprächsabend auf
lebendige Weise. Die gute und
herzliche Atmosphäre dieses Abends
mit der anschließenden Agape hat
viele Besucher und Besucherinnen
erfreut.
Einer der Wahlsprüche unserer Hl.
Madeleine Sophie Barat: „Für eine
einzige Kinderseele hätte ich die
Gesellschaft gegründet“, war auf
einem der Plakate im Schaufenster
abgedruckt.
„Let’s come together, let’s sing
together, ‘cause we’re children of
Sacré-Coeur ...“
Mit diesem noch recht jungen SCLied, das bei einem Netzwerktreffen der Professoren der österreichischen Schulstandorte aus der
musikalischen Taufe gehoben worden ist, haben wir unsere Begegnung im Quo vadis-Zentrum am
späten Vormittag des 20. 5. begonnen. Wir: die 2.b Klasse des Gymnasiums, begleitet von Fr. Prof.
Andrea Kahl und Fr. Prof. Irene
Brinsky-Rubik, und ich, Sr. Elsbeth
Sonnek.
Im Rahmen des Präsentationsprogramms unserer Ordensgemeinschaft wollten wir auch für Schülerinnen und Schüler etwas anbieten.
Was lag also näher, als vor dem
25.5., dem jährlichen Festtag unse-
Cor Unum 3/2014
rer Gründerin, die Gelegenheit
wahrzunehmen und von ihr zu
erzählen. Eine Reihe Fotos von Joigny, ihrem Geburtsort, führten mittels Beamer in die Anfänge ihrer
Lebensgeschichte ein. Ihr Geburtshaus, das von einer Schwesterngemeinschaft bewohnt, belebt und als
„Centre spirituel“ geführt wird,
birgt die lebendige Erinnerung an
den Beginn des so reichen und ausgefüllten Lebens. So konnte ein
großer Bogen gespannt werden
von den frühen SC-Pensionaten,
damals schon international verbreitet, bis zu den SC-Schulen heute in
allen Erdteilen.
Und dass die große SC-Familie
keine abgehobene, schöne Idee ist,
ließ sich fast „handgreiflich“ in diesen Tagen erfahren. Unsere Generaloberin, Sr. Kathie Conan, machte
zu dem Zeitpunkt Besuch in Uganda und schickte ein Mail, in dem sie
bewundernd und dankbar mitteilte,
was in der SC-Schule in Ginga während der letzten Jahre durch die
finanzielle Mithilfe der österreichischen SC-Schülerinnen und
Schüler aufgebaut werden konnte.
„Nach Art des Hauses“ schlossen
wir unser Zusammentreffen mit
dem Mittagsgebet in der Kapelle.
Die Schülerinnen und Schüler hatten dafür ein Lied mitgebracht: „It’s
me o Lord, standing in the need of
prayer“! Damit konnten wir dem
Herrn alle anvertrauen, uns selbst
und die weltweite SC-Familie, aber
vor allem auch jene Jugendlichen,
für die ein Schulbesuch und eine
Ausbildung nicht möglich sind.
Mit guten Jausensemmeln und
Fruchtsäften gestärkt, kehrte die
Klasse wieder in die Schule zurück.
An die halbinternen Mädchen und
Buben der 1 B VS in Begleitung von
Fr. Elisabeth Schüller und Fr. Anita
Hofmarcher, die am Nachmitta des
22. 05. ins Quo vadis eingeladen
waren, stellte Sr. Erika Tornya die
Frage:
„Wo habt ihr schon die Erfahrung
von Liebe gemacht?“ – nachdem
wir das Lied „Gottes Liebe ist so
wunderbar …“ mit den dazugehörigen Bewegungen gesungen haben.
„Papa und Mama haben mir einen
schönen Urlaub am Meer gemacht!“ – „Ich habe Mama Blumen
geschenkt!“ – „Mama nimmt mich
in die Arme und sagt mir, wie lieb
sie mich hat!“
„Ihr könnt jetzt mit euren Filzstiften
so eine Situation auf ein ausgeschnittenes Papierherz zeichnen!“
„Die fertig gemalten Herzen kleben
wir auf das große Plakat auf die
Linie des großen Herzens!“
„Ist das nicht schön! Das Herz ist
das Symbol für die Liebe!“
Wir blicken mit großer Dankbarkeit
auf dieses Projekt zurück. Ich glau-
1
5
be, es ist uns gelungen etwas von
unserer reichen Spiritualität Menschen erfahrbar zu machen und ihre
Herzen anzusprechen.
Das Begegnungszentrum „Quo vadis“
lädt zu weiteren Veranstaltungen
und zur täglichen ATEMPAUSE
(Montag – Freitag 12.00 Uhr bis
12.15 Uhr) ein. Herzliche Einladung: Komm einfach vorbei und
hol‘ Dir Kraft!
www.quovadis.or.at
Sr. Elsbeth Sonnek und
Sr. Gabriela Lochmann
COMPUTER KOMPAKT
Vorkenntnisse hilfreich aber nicht nötig
Durch die Vermittlung eines unserer Mitglieder (Marcile Dossenbach) können
wir einen auf die jeweiligen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen abgestimmten
Computerkurs (3 Wochen je 2 x 1 ½ Stunden) mit einem EDV-Trainer
anbieten.
Wann?
Ab 10. November (Mo, Do)
jeweils 16:00 Uhr
Wo?
Institut Dialogica
Keplerplatz 12, 1010 Wien (U1 Keplerplatz)
Wie viel? 15 Euro pro Einheit
Anmeldungen bis 20. Oktober an anciennes@sacrecoeur.at unter Angabe
des Namens und der Computerkenntnisse nach eigener Einschätzung.
Wir hoffen, dass die Anmeldefrist diesmal für Interessierte ausreichend ist.
1
6
Cor Unum 3/2014
Ausgezeichnet!
s fing an mit dem
sehr wertvollen Insider-Tipp von Christl
Gerstbauer/Zänger:
„Stellt einen Antrag
ans Vienna Convention
Bureau auf Zuerkennung einer finanziellen
Unterstützung für den
1. Europäischen Sacé-Cœur-Kongress vom 5.4.– 9.4.2013!“
Wir, das Veranstaltungsteam unter
der hervorragenden Leitung unserer Präsidentin Uschi Kokalj, konnten uns dann tatsächlich über einen
Zuschuss von 800.– freuen (allerdings erst im Nachhinein …).
Wie ihr alle unseren Berichten im
COR UNUM entnehmen konntet,
war dieser Kongress ein voller
E
Erfolg. Zu dieser Einschätzung kam
auch das Vienna Convention
Bureau!
Im April 2014 erhielt Uschi die Verständigung, dass auch die SacéCœur -Vereinigung zu den erfolgreichen Kongressveranstaltern des
Jahres 2013 in Wien zählt.
Aus diesem Anlass hat Wiens
Vizebürgermeisterin Brauner unsere Präsidentin und Begleitung am
7.5.2014 zu einem Empfang in den
Festsaal des Wiener Rathauses eingeladen.
Da Uschi diesen Termin wegen
einer seit langem gebuchten Reise
nicht wahrnehmen konnte, durfte
ich mit unserer Vizepräsidentin
Maria Schöner an diesem besonders festlichen Abend mit Musik
und einem exzellenten Essen im
hell erleuchteten Festsaal des Wiener Rathauses, unter zahlreichen
anderen Gästen, die ebenfalls Kongresse im Jahr 2013, veranstaltet
hatten, teilnehmen; eine Ehrung,
die eigentlich unserem ganzen Vorbereitungsteam gelten sollte.
Im Anschluss an diesen Abend
erhielt die Sacré-Cœur-Vereinigung
noch eine Urkunde zugesandt, in
Anerkennung der erfolgreichen
Durchführung unseres Kongresses;
ein Zeichen dafür, das die Stadt
Wien/Vienna Convention Bureau,
es zu schätzen weiß, dass sie mit
Hilfe auch auf Privatinitiativen beruhenden Veranstaltungen, ihrem Ruf
als Kongress-Stadt gerecht wird.
Brigitte Wagner/Thiel, MJ 1961
Benediktion in Stift Altenburg
Bericht einer Wiener Ancienne
m 27. April 2014 – Tag der
Heiligsprechung von zwei
Päpsten, Johannes XXIII und Johannes Paul II. – haben mein Mann und
ich am Nachmittag an der Benediktion eines Abtes teilgenommen. Es
war ein für uns einmaliges und
außergewöhnliches Ereignis: das
Benediktinerstift Altenburg erhielt
einen neuen Abt mit dem bereits
davor zum Prior gewählten MMag.
Thomas Renner … und das besonders Schöne daran: er war mein
ehemaliger Schüler, der 1990 in der
Handelsakademie Floridsdorf auch
in seinem „Lieblingsfach Französisch“ (wie ich anlässlich der Benediktion erfahren sollte!) maturierte.
Dies ließ mein Lehrerherz höher
schlagen und steigerte die Freude
an diesem Nachmittag, an dem
auch das Wetter mitspielte. Die
Stiftskirche war von Beginn der
Zeremonie an sonnendurchflutet,
die herrlichen barocken Fresken
dieser Tag rechtfertigte den Wahlspruch aus Phil 4,4, den der neue
und jüngste Abt Österreichs wählte: „Freut euch im Herrn zu jeder
Zeit! Noch einmal sage ich: Freut
euch!“
A
erstrahlten in warmen Farben und
wirkten wohltuend auf Geist und
Seele. Dazu kamen noch der erlesene Musikgenuss – auch mit Einbindung der Altenburger Sängerknaben und anderer Solisten – und die
ganze Festgemeinde, die sich aus
dem sehr zahlreichen hohen Klerus,
Klosterfrauen, Ehrengästen und
vielen festlich gestimmten Laien
zusammensetzte. Insgesamt waren
es ungefähr 800 Personen, die an
der 2 stündigen Benediktion teilnahmen, die mit einer würdigen
Agape im Kaiserhof ihren Abschluss fand. Kein Zweifel, auch
Eva Hanke (Löscher, Wien 1963) mit Abt
Renner
Cor Unum 3/2014
1
7
Young Science – “The Future We Want”
Auszug aus der Webseite des Sacré Cœur Pressbaum
nter diesem Titel suchten sich
2013 sechs verschiedene
“Young Science”-Gütesiegel-Schulen ein Projekt aus, an dem sie ein
ganzes Jahr über arbeiteten und
welches sie am 12.6 in der WU
Wien präsentierten. Auch unsere
U
Schule stellte ein eigenes Projekt
auf die Beine.
Wir beschäftigten uns mit der Forschungsfrage: „Ändert der Klimawandel Insekten-, Spinnen- und
Vogelgesellschaften?“, wobei wir das
Projekt noch in zwei Gruppen unterteilten.
Das Projekt startete im Herbst
2013. Zuerst wurden wir im Biologieunterricht über Neobiota generell informiert. Weiters erhielten wir
von der Univ.-Prof. Dr. Kromp-Kolb
einen spannenden Vortrag über
den Klimawandel. Nun wurden wir
selbst aktiv. Die erste Gruppe spezialisierte sich bei ihrer Forschungsarbeit auf die Blaumeisen. Die Nistkästen rund um die Schule machten
eine kontinuierliche Beobachtung
möglich. Die dabei erforschten
Daten werteten wir dann im Zuge
des Informatikunterrichts aus und
verglichen sie mit den Wetterwerten. Abschließend kamen wir zu
dem Ergebnis, dass die Vögel auf
das Wetter reagieren und sich
bedingt anpassen können.
Die zweite Gruppe war mit Netzen,
Gläsern und Maßstäben bewaffnet
in den Wiesen rund um die Schule
unterwegs. Wir suchten nicht nur
nach Fangschrecken und anderen
kleinen Insekten, sondern auch
nach Wespenspinnen und Gottesanbeterinnen, wobei wir Erfolg hatten!
Nach diversen Recherchen im Internet durften sechs von uns SchülerInnen aus den 6. Klassen mit
WissenschaftlerInnen aus dem Naturhistorischem Museum ihre Ergebnisse besprechen und erhielten
dadurch noch viele weitere interessante Informationen. Daraufhin verfassten die SchülerInnen vorwissenschaftliche Arbeiten über die
Gottesanbeterin und die Wespenspinne.
Die gesamte Projektarbeit wurde in
einem ausführlichen Bericht zusammengefasst. Darüber hinaus erstellten wir eine dazugehörige Powerpoint-Präsentation, die wir am
12. 6. vorstellten.
Wir waren alle mit voller Begeisterung bei diesem fächerübergreifenden Projekt dabei. Dabei wurden
wir von den Biologieprofessoren
der Schule, allen voran Frau Prof.
Mahr, den WissenschaftlerInnen aus
dem NHM, sowie Univ.-Prof. Dr.
Kromp-Kolb und Dr. Herbert Hoi
vom Konrad Lorenz Institut tatkräftig unterstützt.
Abschließend möchten wir sagen,
dass dieses Projekt sehr spannend
und lehrreich war und wir alle viel
Spaß dabei hatten. Wir würden
jedem empfehlen, einmal bei so
einem Projekt mitzumachen, sogar
wenn man sich eigentlich nicht für
Biologie interessiert.
Sophie Lackner, 6B
Auf den Spuren bedeutender Frauen in Wien
wollen wir uns auf diesem Stadtspaziergang bewegen und im
Erzählen und Entdecken ihrem Wirken in unserer Stadt nachspüren:
Beginn: Stephansdom (Dorothe
Vorlauf unter dem Schutzmantel
der Madonna, Katharina von Luxemburg) – Grabennymphen – Melanie
Köchert – Dorothea Donner (Donnerbrunnen) – Atelier
Anna Mahler – Café Museum (Treffpunkt von Künstlerinnen und Frauenrechtlerinnen) – Sezession und ihre Modelle – Theater
an der Wien: Broncia Koller – Sonja Knips (Gumpendorferstraße) –
Marianne Hainisch (Rahlgasse) – Casa piccola: Emilie Flöge, Lena Loos.
Endpunkt Café Sperl.
1
8
Cor Unum 3/2014
Gelebte Hospitality
elena Schöner (Ancienne aus
Wien), eine Tochter unserer
Vizepräsidentin Maria Schöner, hat
aufgrund eines Stipendiums einige
Monate in Paris gelebt und erfahren, wie verbindend die Zugehörigkeit zum Sacré-Cœur sein
kann.
H
Marie Charvet (Vertreterin der
Anciennes in Paris) ist eine gute
Freundin von mir geworden, hat
mich mehrmals privat zu sich nach
Hause, zu Veranstaltungen in Paris,
oder ins Kino eingeladen, und mich
aber auch bei mehreren SacréCœur Veranstaltungen miteinbezogen.
So habe ich zum Beispiel bei einer
Spendenaktion an einem Verkaufs-
tisch gearbeitet und selbstgestrickte Puppenkleidung und Taschen
verkauft. Das war ein großes SCTreffen mit hunderten Anciennes
aus ganz Frankreich, es gab einen
großen Markt und gemeinsames
Mittagessen.
Und ich war bei einer SC-Messe in
der Kirche Saint-François-Xavier
(wo die hl. Madeleine Sophie Barat
liegt) mit anschließender Jause eingeladen: jeder hat einfach eine Kleinigkeit von zu Hause mitgebracht
und wir haben gemeinsam ohne
viel Aufwand gegessen und geplaudert.
In der Vorweihnachtszeit habe ich
bei einer Sitzung des SC-Vorstands
zugehört und danach die SC-Messe
musikalisch begleitet.
Durch Marie habe ich nicht nur die
Möglichkeit gehabt, die Sprache
besser zu lernen und mit vielen
unterschiedlichen Leuten auf französisch zu plaudern, sondern auch
die französische Kultur von einer
Seite kennengelernt, die ein durchschnittlicher Besucher/Tourist nicht
mitbekommen würde.
Ebenso habe ich durch sie eine
Ancienne aus Neuseeland kennengelernt, Chloé-Rose Barakat-Devine, die auch ein paar Monate in
Paris studiert hat, eine sehr gute
Freundin von mir wurde und mich
zu Weihnachten in Wien besucht
hat: Ich hab ihr sogar das SacréCœur am Rennweg gezeigt, aber
leider war alles geschlossen.
Aus der internationalen Webseite des Ordens
MH17 Tragedy: Prayers for Philomene
Tiernan RSCJ
18 July 2014
Dear Sisters and Friends,
This morning we heard the very sad
and shocking news that one of our
RSCJ sisters Philomene (Phil) Tiernan was on the Malaysian Airline
plane that was lost over the Ukraine yesterday. We wanted to share
that news with you and to ask your
prayer for her family, her province
of Australia/New Zealand and her
wide circle of friends and colleagues. Phil was Provincial of Australia/New Zealand from 1993 to
1999. She was at the 1994 General
Chapter in Canada and had extensive contacts in the Society.
Phil was on her way home, having
travelled to Europe for a retreat in
The shock and sadness for her Province is enormous, and we unite
ourselves to them as we all seek to
come to terms with this recent incident in our world. When in France,
Phil had the great joy of visiting St.
Francis Xavier Church in Paris where
Sophie’s body is resting. Let us
place her alongside Sophie as we
commend her to God’s loving
heart.
Joigny, the Janet Stuart workshop in
England, and a family reunion in
Holland. Many who encountered
her at the Janet Stuart workshop
commented how happy and peaceful Phil appeared, grateful for those
experiences of the International
Society.
Yours in his heart,
Ellen Collesano rscj
For the General Secretariat
http://rscjinternational.org/news/
mh17-tragedy-prayers-philtiernan-rscj
Cor Unum 3/2014
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Bibelabende für Anciens/Anciennes –
Herzlich willkommen!
leine Vorstellrunde – Nachdenken über die Bibelstelle (ist ausgedruckt) bei Tee, Musik und Stille
– danach miteinander teilen, was
uns berührt, inspiriert, herausfordert (keine Diskussionen über Gott,
Welt oder Kirche – wir möchten bewusst beim Thema bleiben).
K
Keine Vorkenntnisse nötig, Neugierde reicht!
Donnerstag, 16.10.2014 – Thema:
… „Gott ist Freude für das Herz,
Licht für die Augen, Heilung,
Leben und Segen“… Jes Sir 34,
12–20
Übergabe der Ehrenurkunde der Österr. SCVereinigung an Dr. Edda Stepanschitz (Graz)
Vor ein paar Jahren
hat der Vorstand der
ÖSCV entschieden,
Mitgliedern, die uns
besonders lange die
Treue gehalten
haben, eine Ehrenurkunde zu überreichen.
Im heurigen Jahr war
es Dr. Edda Stepanschitz in Graz, die
sich bei uns nicht nur
mit einer herrlichen
Jause sondern auch
mit historisch äußerst
interessanten Erzählungen aus ihrer
Jugend bedankte.
Donnerstag, 13.11.2014 – Thema:
… „Der gute Hirte sucht die Verlorengegangenen, die Verletzten verbindet er; die Fetten und
Starken behütet er …“ Ex 34,
11–22
Donnerstag, 4.12.2014 – Thema:
… „Nur in Umkehr und Ruhe
liegt eure Rettung; nur Stille
und Vertrauen verleihen euch
Kraft…“ Jes 30, 15–16; 18a; 19b,
20b–22; 26
Jeweils 18.30 – 20.00 Uhr – Keine
Anmeldung nötig, einfach pünktlich kommen.
Ort: Bettina Demblin (Trestler
MJ 1973), 1040 Wien, Gusshausstraße 6/8 (Lift)
Landes-, Bundes-, Internationale Chemieolympiade
Auch 2014 war das Wiener Sacré-Cœur bei der Wiener Chemieolympiade als Team
erfolgreich: es gewinnt, wie schon sechsmal in den Jahren davor, den Wettbewerb und
Michael Suarez erreicht auch bei der Bundesolympiade den hervorragenden 4. Platz.
Damit wird die Liste der Erfolge der letzten Jahre fortgesetzt, auf der SchülerInnen des
Wiener SC in der Liste der Gold- (1), Silber- (4) und Bronzemedaillen-Gewinner (4) aufscheinen. Die Krönung stellen 1 Bronze- und 2 Silbermedaillen bei den Wettbewerben der Internationalen
Chemieolympiade in Moskau und Budapest dar.
Genaue Auflistung seit 2006 auf der Wiener Homepage:
http://www.sacre-coeur.at/Gymnasium/Wer-sind-wir/Aus-den-Gegenstanden/Freigegenstande/Chemieolympiade-(1).aspx
10
1
Cor Unum 3/2014
MJ 1978 Maturatreffen reloaded
s ist bei uns schon Tradition: Runde Maturajubiläen
werden mit einer kleiner
Reise begangen. Waren wir
vor 10 Jahren in Friaul und vor
5 Jahren in der Südsteiermark,
sollte es dieses Mal – zum
35er – nach Venedig gehen.
E
Da leider nicht alle Kolleginnen nach Italien mitkonnten,
feierten wir zunächst im
Herbst in Wien und fuhren im
darauffolgenden Mai nach
Venedig. Zwar nicht ganz korrekt, unser Jubiläum war
schon im Jahr 2013, aber ob
35 oder 36 Jahre ist eigentlich
schon egal …
Wir waren zu neunt und fan- V.l.n.r.: Benedikta Manzano, Christa Wenkoff (Maierhofer), Karin Fischer, Eva Liebhart (Mokosch),
den es lustiger und gemüt- Andrea Huppmann (Hlousek), Andrea Steindl (Rüling), Angelika Holy-Schein (Koch), Daniela Erlach
licher, in 3 Appartements (Kaffer), Regina Leibetseder-Löw (Kaufmann)
abzusteigen als ein Hotel zu
nehmen. Eine wirklich gute Ent- Stadtteil Castello, der noch viel von
scheidung! Die Wohnungen lagen seinem ursprünglichen Flair bewahKlick doch einmal:
abseits des Touristentrubels im ren konnte.
Schnell fanden wir uns in
„Neigungsgruppen“ zusammen, zwischen denen natürlich auch gewechselt wurde:
Kultur, Shoppen, einfach nur
in einer Bar sitzen und plaudern … Spätestens zum
Abendessen trafen wir uns
alle auf der großen Terrasse
eines Appartements – und
diese Essen wurde Dank
Evas Kochkünsten zu einem
wahren Fest! Aperitivo,
mehrere Gänge mit passender Getränkebegleitung,
Desserts – wir ließen es uns
an nichts fehlen! Und am
besten waren die intensiven
Gespräche, die lustigen
Unterhaltungen und das
Gefühl, das wir nach so vielen Jahren noch immer
irgendwie zusammen gehören.
Daniela Erlach (Kaffer)
Webseiten
der Schulen
Was nützen die besten Webseiten mit kreativen Ideen und
möglichst rascher Aktualisierung, wenn niemand hinein
schaut!
Wir möchten euch auf ein Infokasterl auf jeder letzten Cor
Unum Seite aufmerksam machen, wo ihr die WebseitenAdressen aller österreichischen
SC-Schulen findet.
Manchmal geben wir die eine
oder andere dort gefundene
interessante Info in einer CUAusgabe wieder, aber wenn
jemand wirklich über Aktuelles
seiner ehemaligen Schule Bescheid wissen möchte, so sollte
er/sie von Zeit zu Zeit die jeweiligen Adressen anklicken:
Siehe letzte Seite!
Cor Unum 3/2014
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50jähriges Maturajubiläum
V. l. n. r.: Annina Haxthausen (Schwarzenberg), Hilde Kert (Kaliwoda), Sissy Wolf, Marie Theres Baldass (Salzer), Isabella Berczely (Ambrozy),
Irmgard Bayer, Ingrid Nowotny (Tschida), Ilse Tummeltshammer (Kapek), Sissy Pasquini-Rutkowski, Andrea Kupsky (Czajanek), Brigitte
Bauer (Hauswirth)
10jähriges Maturajubiläum
12 Cor Unum 3/2014
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P E R S O N A L I A
Wir gratulieren
Allen Ordensfrauen des Sacré-Cœur in
Österreich, Deutschland und Ungarn zum
zehnjährigen Bestehen der Zentraleuropäischen Provinz (CEU)!
Andrea Jelinek zur Bestellung als Leiterin der
Datenschutzbehörde (s. Portrait S. 3)
Wir gratulieren zu runden und halbrunden
Geburtstagen in den nächsten Monaten:
Erika
Elisabeth
Christa
Gertraud
Ulrike
Marie-Therese
Andrea
Bettina
Maier-Kroisamer
Hausmaninger
Homan
Hohenstein
Pohl
Pitner
Roos
Demblin
Novak
Leutgeb
Slapak
Stadler
Haas
Trestler
KONTAKTE
Graz: Regina Ahlgrimm-Sieß: rahlgrimmsiess@scg.big.ac.at
Direktorenkonferenz Dublin
DirektorInnen von drei Österreichischen Sacré-Cœurs: v. l. n. r.
Hildegard Gstach (Schulen Riedenburg bis 2014) – Brigitte
Kunisch (Gymnasium Graz) – Reinhard Hallwirth (Gymnasium
Wien)
Für alle diejenigen, die sich vielleicht schon öfters
gedacht haben, dass es doch einmal interessant wäre,
das Funktionieren des ORF “inside“ kennen zu lernen,
haben wir eine Führung reserviert:
Dienstag, 14. Oktober 2014, 15:00 Uhr
Treffpunkt: Backstage-Eingang Küniglberg
Nähere Informationen auf der ORF Homepage
http://backstage.orf.at/Files/Zentrum/zentrum_fuehrung_
klassik.html
Pressbaum: Ildikó Haudek: ildiko.haudek@a1.net
Claudia Rampitsch: claudia.rampitsch@gmx.at
Riedenburg: anciennes@schulenriedenburg.at
Wien:
Ursula Kokalj: ursula.kokalj@sacrecoeur.at
Impressum: Medieninhaber, Herausgeber, Hersteller und Verleger:
Österreichische Sacré-Cœur Vereinigung. Für den Inhalt verantwortlich:
Dr. Ursula Kokalj – alle Rennweg 31, 1030 Wien. Cor Unum ist das
offizielle Organ der Österreichischen Sacré-Coeur Vereinigung und
berichtet über deren Aktivitäten.
Tel.: 01/749 93 98 und 0676/641 88 87
Maria Schöner: maria.schoener@gmx.at
Karen Jesserer (Vorschreibung, Mitgliedsbeiträge)
karen.jesserer@sacrecoeur.at
Hospitality-Dienst für alle österreichischen SC Absolventenvereine: Ursula Hetzendorf: ursula.hetzendorf@aon.at
Internationale Webseite der Schwestern:
www.rscjinternational.org
Bankverbindung
Kontonummer der Österreichischen Sacré-Cœur-Vereinigung
Raiffeisen NÖ-Wien 10.318.335, BLZ 32000
BIC: RLNWATWW, IBAN: AT233200000010318335
Ordentliches Mitglied 25 €, StudentInnen 12 €
Ansonsten bitte die Vorschreibungen beachten
Internationale Webseite der Ancien/nes:
www.amasc-sacrecoeur.org
Links zu den einzelnen Sacré-Coeur Schulen
Graz: www.sacrecoeur-graz.at
Pressbaum: www.sacre-coeur.org
Riedenburg: www.schulenriedenburg.at
Wien: www.sacre-coeur.at
Adressenandruck:
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