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FACHTAGUNG für Eltern, Lehrer und Therapeuten am 15 - Jimdo

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Der Kreisverband Hannover e. V. lädt ein zur
FACHTAGUNG für Eltern, Lehrer und Therapeuten
am 15. November 2014
9.45 Uhr bis 15.30 Uhr, „Werkstatt Süd“
Hölderlinstr. 1 - 30625 Hannover-Kleefeld
Trotz Legasthenie und Dyskalkulie Kindern Halt geben
– Hilfen für eine erfolgreiche Schullaufbahn –
Programm
9.45 – 10.00 Uhr
Begrüßung
Marianne Büngel,
Vorsitzende des Legasthenie und Dyskalkulie Kreisverband Hannover e. V.
10.00 – 11.30 Uhr
„Englisch lerne ich nie“ LRS und Fremdsprache
Fremdsprachenlernen unter erschwerten Bedingungen
Referentin: Angelika Nührig, Integrative Lerntherapeutin, Supervisorin FiL,
Geschäftsführende Lerntherapeutin des “Zentrum für integrative Lerntherapie e. V.“,
Braunschweig & Wolfsburg, Gymnasiallehrerin
11.30 – 13.00 Uhr
Vorschulische Vorhersage und Prävention von LRS
Lässt sich eine Legasthenie schon im Kindergarten erkennen?
Wie lassen sich die Startchancen für das Lesen lernen verbessern?
Referent: Dr. Peter Marx, Uni Würzburg
13.00 – 13.45 Uhr
PAUSE
Mit Möglichkeiten zum Gesprächsaustausch und zur Information
(Angebote einer pädagogischen Buchhandlung und des Kreisverbandes).
Außerdem gibt es in der Pause ein kleines Snackangebot.
13.45 – 15.15 Uhr
Fördern – Fordern – Stärken
Unterstützung von Legasthenikern als Bestandteil des Schulkonzepts am
Burgberg-Gymnasium, Bad Harzburg
Referentinnen: Florence Friebel, Christina Pfister, Gymnasiallehrerinnen am
Burgberg-Gymnasium
15.15 – 15.30 Uhr
Schlusswort, Marianne Büngel
Anmeldung
Der Kostenbeitrag beträgt für Nichtmitglieder
Für Mitglieder im BVL und Neumitglieder
10,00 €
kostenfrei
Um besser planen zu können, bitten wir um Ihre Anmeldung bis 8.11.14
E-mail: hannover@legasthenie-verband.de
Fax: 05031/ 94 95 70
Wegbeschreibung: S-Bahnlinie 4 und 5, Haltestelle Kantplatz
Informationen über die Inhalte der Vorträge
Angelika Nührig
> LRS und Fremdsprache – Fremdsprachen lernen unter erschwerten Bedingungen <
„Die englische Sprache ist ein Chaos! Das lerne ich doch nie…“, denken nicht wenige Kinder beim Lernen der
Fremdsprache, denn die Phonem-Graphem-Zuordnung (Laut-Schrift-Zuordnung) ist auf Grund der Sprachstruktur
sehr viel komplexer als im Deutschen. Damit haben nicht wenige Schüler/Innen große Schwierigkeiten, die von
einer Legasthenie betroffen. Sie brauchen dann, didaktisch – methodisch – therapeutisch abgestimmt, eine
besondere Förderung.
Ausgehend von einem theoretischen Vorspann soll in diesem Vortrag auf folgende häufige Fragen und Aspekte
eingegangen werden:
LRS/Legasthenie und ihre Auswirkungen auf das Fach Englisch bzw. die Fremdsprachen
Worin besteht die besondere Problematik beim Erlernen von Englisch?
Prävention, Förderansätze und geeignete Vokabeltrainings
Bedeutung von Systematik und Strukturen für Rechtschreibung und Aussprache
Welche Möglichkeiten bietet der Nachteilsausgleich?
Die Wahl der 2. Fremdsprache
Dr. Peter Marx
-
-
Privatdozent an der Universität Würzburg, Lehrstuhl für pädagogische Psychologie
Fachstudienberater „Psychologie für Lehramt“
Gutachtertätigkeit
zahlreiche Veröffentlichungen zu
o
Legasthenie sowie
o
Sprachentwicklung und Schriftspracherwerb
Forschungsinteressen: u. a.
o
Legasthenie vs. allgemeine Lese-Rechtschreibschwäche
o
Phonologische Bewusstheit
> Vorschulische Vorhersage und Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten <
Lässt sich eine Legasthenie schon im Kindergarten erkennen? Wie lassen sich die Startchancen für das Lesen
lernen verbessern?“
In diesem Vortrag soll über folgende Inhalte gesprochen werden:
Lesen/Rechtschreiben: Welche Anforderungen sind zu bewältigen? (z.B. Laute erkennen, Buchstaben
den Lauten zuordnen)
Was sind Voraussetzungen für das Lesen und Rechtschreiben? (z.B. phonologische Bewusstheit)
Kann man diese Voraussetzungen trainieren? Wie erfolgreich ist ein Training der phonologischen
Bewusstheit? Hilft es auch Kindern mit Deutsch als Zweitsprache und Kindern mit
Sprachentwicklungsstörungen?
Kann man im Kindergarten erkennen, wie gut diese Voraussetzungen bei einem Kind sind? Kann man
dadurch Lese-Rechtschreibschwierigkeiten vorhersagen?
Florence Friebel und Christina Pfister
> Fördern – Fordern – Stärken <
Unterstützung von Legasthenikern als Bestandteil des Schulkonzepts am Burgberg-Gymnasium, Bad Harzburg
Förderung von Legasthenikern hat am Burgberg-Gymnasium Tradition. Seit über 30 Jahren gehört die Förderung
zum schulischen Alltag. Sie findet parallel zum regulären Unterricht statt. Kleine Klassen, intensive Betreuung,
Vermeidung von zusätzlichen Belastungen und anderes mehr ergänzen das Konzept zu einem „Rundum-Paket“.
Entwicklung und Umsetzung des Konzeptes werden ebenso Inhalt des Vortrags sein wie das Aufzeigen von Vorund Nachteilen.
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