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Besser als der deutscher Titel:
»Ein Schotte macht noch keinen
Sommer«; auf Seite 12
MIX
Flic Flac kommt; Der schöne Finne;
Großväterland; Kozma Orkestra; Aus dem
Redaktionskalender; Harms Helden; Nachruf
4
THEATER
Body Mass Index: »Winterjournal« im TAM
8
OUTDOOR
Off Snow: Schlittenhunde in Senne
9
FILME
Höhere Gewalt
Mary – Königin der Schotten
My Old Lady
Alles im Kino
Traumland
Ein Schotte macht noch keinen Sommer
Die Tribute von Panem – Mockingjay 1
Auf das Leben
For No Eyes Only
The Green Prince
Das Verschwinden der Eleanor Rigby
Im Keller
Dritte Person
INTERVIEW: Woody Allen über
»Magic in the Moonlight«
TONTRÄGER
10
10
11
11
12
12
13
14
14
14
15
16
16
Mariachi El Bronx; Ben Howard; Foo Fighters;
Antemasque; Stars; Kofelgschroa; Weezer;
23
The Kooks
18
Neue Töne: Kultureller Wandel in den 70ern;
Steak im Anflug; Arche Literatur Kalender;
28
Datenkraken
DVD
Beltracchi – Die Kunst der Fälschung; Grimm (3);
The Rover; Westen; Liebe to go; Erbarmen;
Töte, Amigo; Miranda (1); Kurztipps;
Serien-Starts und –Fortsetzungen
20
SPIELPLATZ
Alien: Isolation; Fortsetzungen: Borderlands;
Beyond Earth; Jagged Alliance; J.U.L.I.A.;
Machi Koro; Train Simulator
32
TUMMELPLATZ
INTERVIEW
Hausbesuch beim »Smashing
Pumpkins«-Mastermind Billy Corgan
25
TITEL
Der XXL-Geburtstag: Beim Grand-Münster-Slam
26
lassen es die »Donots« krachen
BÜCHER
COMICS
Pil; The True Lives of the Fabulous Killjoys;
Kick-Ass 3 (2); Franquins Anfänge
30
33
34
36
Kostenlose Kleinanzeigen
Setzers Abende
Impressum
PROGRAMMKALENDER
3 Wochenm Termine vom 24. 11bis 14.12.
Nachtleben
Veranstalteradressen
Ausstellungen
37
38
51
58
WEIHNACHTSSCHNORRER
60
Der große Ultimo Geschenkekorb
RUDI
Heute: Weihnachtstraum. Von Peter Puck
63
ULTIMO 3
FLIC FLAC
Höhenflüge
Artisten, Komiker und Extremsportler
– mit dieser bunten Mischung präsentiert die Flic Flac Wild X-mas-Show
eine überzeugende Alternative zur
anstehenden
Weihnachtsbesinnlichkeit und beweist, dass es sich über
dem Boden ganz gut lebt, denn viele
der Aktionen der Show finden in der
luftigen Höhe des Zeltes statt. Spiderman Alex Michael aus Brasilien macht
es besonders überzeugend vor, er hangelt sich an einem Seil, vierzehn Meter
in der Höhe, von der einen auf die andere Seite der Kuppel. Das Duo The Robles lässt sich in seinem Todesrad
durch die Luft wirbeln, springt hoch,
landet dort, wo man es nicht erwartet,
und das mit verbundenen Augen. Jan
Junklewitz, Mirco Krammel und Tim
Stuckmann vom MSC Brake kommen
hingegen schon wieder auf den Boden
zurück, auch wenn sie sich mit ihren
Motorrädern einen sicheren Weg über
die schwierigsten Barrikaden bahnen
müssen. Zwischen den Höhenflügen
gibt es aber auch Comedy mit Johnny Filion, eine Lasershow von Alexis
Lorador und eine Feuershow mit
Karsten Nix.
Bielefeld, Radrennbahn, vom 17. Dezember bis zum 4. Januar 2015. Vorverkauf: In allen bekannten Vorverkaufsstellen. Per Telefon: 01806 –
999 000 207 (0,20 Cent/Anruf aus
dem dt. Festnetz / max. 0,60 Cent
/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)
oder http://flicflac-event.de/weihnachtsshow-bielefeld/tickets/
4 ULTIMO
KONZERT
Der hübsche
Finne
Straßenbahnfahrer soll er sein, in
seiner Heimatstadt Helsinki, tagsüber. Abends widmet sich der blonde Finne dann den Geschichten, denen er während seiner Fahrten
durch die Stadt begegnet ist und zaubert daraus wunderbare Songs, die
sich stilistisch bei unterschiedlichen
Genres bedienen:
80er-Elektropop aus den
Charts,
lauschigen
Dreampop,
exotischer
Funk oder
ausgefeilte
Techno-Einlagen, Jaakko Eino Kalevi setzt sich
keine Grenzen, um seine vertonten
Geschichten
zu erzählen. Bei Artists Unlimited
hat er Hardcore-Fans, die ihn zum
bereits dritten Mal nach Bielefeld holen, diesmal als Duo mit seinem
Schlagzeuger. Und sein Saxofon
wird sicher auch eine Rolle spielen,
bei diesem verträumt-verschrobenen Konzert.
30.11., Bielefeld, Artists Unlimited,
18.00 Uhr
mix
CROWDFUNDING
Aus der
Familiengruft
Als er seiner Familie von seinem
Plan erzählt hat, einen Comic über
den Zweiten Weltkrieg zu machen,
reagierte die Großmutter von Markus Freise erst einmal etwas verschnupft: „Comics werden in
Deutschland immer noch häufig mit
Micky Mouse oder Fix und Foxi assoziier“, so Freise über anfängliche
Missverständnisse zu seinem Projekt Großväterland, das er zusammen mit Alex Kahl und dem Historiker Dr. phil. Christian Hardinghaus
aus Osnabrück ins Leben gerufen
hat.
Ein Anstoß zum Projekt ergab
sich aus der Lektüre der Graphic
Novel Die Mauer von Maximilien Le
Roy. Der Franzose Le Roy erzählt in
diesem Band die Geschichte des
Palästinensers Mahmoud Abu Srour
und seines Alltags im Westjordanland, eingezäunt von den Speeranlagen der Israelis: „Die Idee, Lesern
geschichtliche oder gesellschaftliche
Themen mit Hilfe einer Graphic
Novel näherzubringen, fand ich
sofort spannend und naheliegend.
Durch ‚Die Mauer‘ habe ich eine
Menge über die Konflikte im Nahen
Osten erfahren, und das auf eine
beeindruckende Weise.“
Die Graphic Novel entdeckt er zu
einer Zeit, als ihn ein anderes
Thema begleitet und interessiert:
„Ich wollte wissen, wie mein Großvater den Zweiten Weltkrieg erlebt
hat. Es gab da immer wieder mal
Ansätze, darüber zu sprechen, aber
das wurde nie intensiviert. Und ich
glaube, dass das in vielen Familien
der Fall ist. Dass es da eine
Geschichte gibt, die erzählt werden
muss.“ Und für Freise steht schnell
fest, dass er diese Geschichten in
Form einer Graphic Novel erzählen
will.
Aber wie interessant ist das
Thema wirklich? Wollen die Enkel
und Urenkel wissen, was vor siebzig
Jahren passiert ist, und das in ihrer
eigenen Familie? Gibt es nicht schon
genug Dokumentationen und Literatur zum Thema? Freise erklärt in
den sozialen Netzwerken, was er
sich vorgenommen hat und erhält
viel Zuspruch. „Es gab da eine
Menge Leute, die das sofort kommentiert haben, die haben von ihren
eigenen Anstrengungen berichtet,
wenn es um diesen Teil der Familiengeschichten geht.“ Dieser Zuspruch
überzeugt ihn, und er sucht Kontakt
zu Axel Kahl, der in dem Team die
Interviews mit den Zeitzeugen führen wird, und zu dem Historiker
Christian Hardinghaus aus Osnabrück.
Erste Interviews sind geführt,
erste Beispielsequenzen aus dem
am Ende 120 Seiten fassenden Band
fertiggestellt. Doch diese Arbeit kostet Geld, und dieses Geld wollen die
drei Macher über eine Crowdfunding-Aktion hereinholen. Stattliche
14.000 US-Dollar sollen es bis zum
28.12. werden, darin sind die Kosten für den Druck des Bandes und
die Entlohnung für die voraussichtliche Arbeitszeit einkalkuliert, bei
Redaktionsschluss waren knapp
1.750 US-Dollar an Unterstützungsgeld reingeholt.
So ein Projekt, in dem Deutsche
berichten, wie es für sie im Krieg
war, kann schnell von der falschen
Seite vereinnahmt werden: „Wir
werden sehr genau drauf achten,
dass wir da nichts heroisieren, wir
wollen nichts gegeneinander aufwiegen, deshalb haben wir uns auch
gleich zu Beginn die Unterstützung
eines Historikers geholt, der stark in
die Arbeit involviert sein wird“, so
Freise über die historisch möglichst
fundierte Arbeit.
Dass man sich bei einer Spende
von rund 592 Euro in einer der
Geschichten verewigen lassen kann,
wenn man ein Bild von sich schickt,
sollte dann aber im fertigen Werk
schon in einer Fußnote erwähnt
werden.
-sbgrossvaeterland.de
Erste Bilder der Vergangenheitsbewältigung: „Großväterland“
ULTIMO 5
mix
Das Bielefelder Kozma Orkestra hat eine neue CD herausgebracht: auf
Okus Pokus präsentieren die Kozmas jene Mischung aus Klezmer, Balkanfolk, Gypsieswing und Chanson, immer zwischen Tanzmusik und konzertantem Anspruch, für die die 7köpfige Truppe (Klarinette, Trompete, Akkordeon, Posaune, Sax & Tuba) beliebt und bekannt ist und es inzwischen zu einigen Auftritten (etwa im Bunker) gebracht hat. Zwar steht die ostwestfälische
Schwermut dem schnellen Lebensgefühl einer treiben Balkanballade wie
etwa „Caje Shukarije“ etwas im Weg (da gibt es temperamentvollere Versionen), aber wenn Sängerin Ramona Kozma am Ende das schöne Ringelnatz-Gedicht „Das Mädchen mit dem Muttermal“ als Bandkomposition vorträgt, ist das umso herzzerreißender. (Create Music, zu beziehen für 12,50
via Email bei kozmaorkestar@web.de. Nächster Auftritt: Kulturgala, Stadttheater, 24.1.15. www.kozmaorkestar.com)
AUS DEM REDAKTIONSKALENDER
Womit wir rechnen müssen…
26. November: Welttag der Zeitschriften. Wir treffen uns mit anderen Zeitschriften, um darüber zu
sprechen wie sehr sich der Zeitschriftenmarkt verwandelt hat. Ein bisschen jammern, ein bisschen
über den Durst trinken, am Ende verbündet man
sich wie jedes Jahr und hinterlässt fiese Kommentare unter Blogbeiträgen.
30. November: Volksinitiative „Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre“ in der Schweiz. Nicht vergessen, den Umzugsanbieter, der uns so nett
aus Luxemburg rausgeholt hat, anzurufen!
4. Dezember: 139. Geburtstag von Rainer Maria Rilke. Wir
zitieren mehrmals täglich unsere Lieblingszeile „Ich sehe
seit einer Zeit, wie alles sich verwandelt.“
5. Dezember: Helene Fischer veröffentlicht ihr Livealbum „Farbenspiel“.
Das hat ja auch viel mit Verwandlung zu tun. Die Redaktion stellt sich auf kollektiven Rausch ein. Telefonanrufer werden an diesem Tag keine Chance haben.
7. Dezember: Keine Besichtigungsmöglichkeit des Kölner Doms an einem Sonntag. Sogar die Kirche verwandelt sich; der sonst
strikt eingehaltene sonntägliche Redaktions-Kirchgang wird verschoben.
10. Dezember: Vergabe der Friedensnobelpreise in Oslo. Die Redaktion hält
wie jedes Jahr an diesem Tag eine extrem gut formulierte Rede bereit– eine beruhigende Konstante in all dem Wandel.
11. Dezember: Klaus Wowereit verabschiedet
sich. Berlin bleibt.
13. Dezember: Markus Lanz verabschiedet sich.
Das ZDF bleibt. Einige Dinge kriegt man einfach
nicht kaputt.
6 ULTIMO
VOLKARD STEINBACH R.I.P.
Tief ins Redaktionarchiv mußten wir uns reinwühlen, sehr
tief, um Volkards erste Rezension für Ultimo zu finden. 1992
war das, auf dem Cover war
Bette Midler, die wir zu ihrem
Film For the boys interviewen
durften. Im Musikteil dann
Henry Rollins, das Debutalbum
der noch unbekannten Hamburger Blumfeld – und die Besprechung von Volkard, über
eine obskure Americana-Band
namens Grapes of Wrath. Es
folgten über 1.500 weitere Kritiken
von Oasis bis Belle & Sebastian,
von Bowie bis Smiths, von Fleet Foxes bis Mumford & Sons. Nicht zu
vergessen geschätzte 6.000 Tagestipps für alle interessanten Konzerte in dieser Stadt. Unglaublich!
Kennengelernt haben wir uns, als
der damals im Tonstudio des
Indie-Labels Normal rumwuselnde
Volkard Compilation-CDs mit Soundtracks von Russ-Meyer-Filmen (der
mit den drallen Damen) und aus
alten
Fifties-Burlesque-Shows
(heute wieder angesagt) produzierte
(sehr gesucht, vor allem in Japan).
Ob das denn nicht was auch für euer
Ultimo wäre? – Klar doch! – Ok,
dann
schicke
ich
mal
ne
Promo-Vorab-CD. Ach übrigens: ich
schreibe selber auch und will versuchen, davon zu leben. – Ok, schick’
doch mal nen Probetext…
Volkard öffnete den musikalischen Horizont, in die Ferne, aber
auch in die Vergangenheit. Neuseeländische Gitarrenbands, Bollywood-Göttinnen, obskure Soundtracks, breitbeinige Britpop-Helden,
bleiche Folkies, schüchterne Singer-Songwriter: Seine Neugier und
sein Entdeckungswillen kannten
kaum Grenzen und die Freude über
neue, die Hörerfahrung erweiternde Musik hat ihn nie
verlassen.
22 Jahre schrieb Volkard für
uns. 22 Jahre, in denen aus gefaxten Textseiten Disketten per Brief
und endlich Mails wurden, während aus Promo-Tapes CDs und
schließlich Streaming-Websites
wurden. 22 Jahre: Mit Erstaunen
stellt man fest, dass dies eine der
großen Kontinuitäten des Redaktionslebens ist, die fast alles
andere überdauert hat.
Umso größer die Trauer, dass
nun kein Volkard mehr am anderen Ende der Telefon-Leitung
sein soll und keine Mail mit dem
Betreff: „Hier schon mal fünf
Rezis, mehr hab’ ich nicht
geschafft. Morgen dann mehr!“.
Volkard Steinbach ist in der
Nacht vom 3. auf den 4. November im Krankenhaus gestorben.
Es fällt immer noch schwer zu
glauben, dass es in Ultimo keine
Texte mit seinem vertrauten
Namen mehr geben wird. Es fällt
immer noch schwerer zu glauben, dass man sich nie mehr bei
einem Konzert oder Festival über
den Weg laufen wird. Es bleibt
nur zu hoffen, dass es dort, wo er
jetzt ist, gute Musik gibt.
Rainer Liedmeyer
Harms Helden
ULTIMO 7
THEATER
Stefan Imholz, Thomas Wolff und Lukas Graser Foto: Philipp Ottendörfer
BODY MASS INDEX
Paul Austers »Winterjournal« im TAM
F
ünf Personen schleppen einen Eisblock auf die Bühne und hacken
Splitter von ihm ab. Das ist das
Grundbild dieser „Verstückung“ eines eigentlich unspielbaren Buches.
Schließlich erinnert sich Paul Auster
in seinem Winterjournal ganz ohne
eigentliche Handlung nur an sich, an
Hände und Füße und Herz und Geschlechtsteil. Nicht chronologisch
sondern body-logisch. Alles stößt
dem alternden Mann zu und gegen
den Körper. Wände, Autos, Herzattacken, Liebe. Quer durch die Zeit und
von Regisseur Christian Schlüter anscheinend willkürlich verteilt auf
fünf zuweilen durcheinanderredende Stimmen machen die vielen Austers eine Inventur ihrer Narben und
Beulen.
Das ist ein bisschen egoman und
hypochondrisch im Ton, wächst
aber durch die Darstellung ins Allgemeine. Wenn zwei Frauen und
drei Männer, allesamt jünger als
der Autor, sich gegenseitig erzählen, wo „dein Fuß“ damals war, als
Mutter starb, wie du bei dieser
Frau lagst, oder im Bade oder als
Kind auf der Nase, dann sprechen
plötzlich Jung und Alt miteinander,
und wohl die meisten im Publikum
auch mit sich.
8 ULTIMO
Doch seltsam, gerade wenn wir
und Paul und die anderen uns an allen Sinnen haben, den Körper als
Lebensmittel entdecken,
dann
schiebt der verallgemeinerte Autor
wieder seine spezielle Biografie dazwischen. Und der Romanbearbeiter lässt sich beim Weglassen ertappen. Warum etwa kommt Pauls erste Frau erst vor, als sie weg ist? Wieso sehen wir uns in den Schauspielern auf großen Videos und dann
Austers 21 Wohnstätten seines
Lebens?
Ganz weg vom Buch führt dann
der Einfall, im handgreiflich wegerinnerten Eisblock schließlich eine
Schreibmaschine zu entdecken. Ein
starkes Bild, das die Reduktion auf
die Körpersprache zum Befreiungskampf macht. Als hätte der Autor
erst nach dem Durchgang durch
sich selbst wieder schreiben können. Das stimmt zwar nicht, aber
sonst wäre es wohl kein Stück
geworden.
Wing
Paul Auster: Winterjournal. Uraufführung der Romanbearbeitung. R: Christian Schlüter. D: Lukas Graser, Nicole
Lippold, Stefan Imholz, Doreen Nixdorf, Thomas Wolf. Die nächsten Temine: 26.11., 26.12., 17.1.
www.theater-bielefeld.de
OUTDOOR
OFF SNOW
Im November gab´s Schlittenhunderennen in Senne – ohne Schnee, was den Spaß aber nicht minderte
E
igentlich hat man bei Schlittenhunden ja ein ganz anderes Bild
im Kopf: Eisige Kälte, stiebender
Schnee und so weiter. Nicht wirklich
das, was Besucher bei der 6. Deutschen Meisterschaft im Schlittenhunderennen in Bielefeld-Senne erwartete. Am Wochenende vom 7. bis zum
9. November versammelten sich
Schlittenführer (im Fachbereich
‚Musher’ genannt) aus allen Ecken
Deutschlands und auch aus Frankreich, Holland oder Belgien, um mit
ihren Hunden den Wettbewerb um
den Jalou-City-Cup auszutragen. Dabei stand bei den meisten der 234
Teilnehmer der Wettbewerb nur an
zweiter Stelle, viel wichtiger war die
Atmosphäre. Die Veranstaltung vermittelt ein freundliches Festival-Gefühl – Zelte und Wohnwagen sind
über das Gelände um den Schafstall
verstreut, neben Imbissbuden und
Andenken- und Infoständen. Und natürlich Hunde, wohin man auch
blickt, klanglich untermalt von vielstimmigem Jaulen und Bellen.
Viel Hund
Ein Großteil der ca. 600 teilnehmenden Hunde waren klassische Huskies und die ebenfalls für den Schlittensport gezüchteten Scandinavian
Hounds, aber die Vielfalt der anderen Rassen überraschte trotzdem –
von Dackel bis Dalmatiner waren
auch weniger naheliegende Sorten
vertreten. Ebenso unterschiedlich
sah auch die Motivation der Hunde
aus: Die meisten, schon mit dem
Sport vertrauten Teilnehmer waren sichtlich aufgeregt und konnten auf der Startlinie kaum gezügelt werden. Andere hingegen gingen das Ganze gelassener an und
joggten eher gemütlich los, sehr
zur Belustigung der Zuschauer. „In
erster Linie geht es den Meisten darum, einfach nur Spaß zu haben –
aber ein kleinerer Hund schließt
nicht unbedingt einen Platz auf
dem Podest aus“, so Musherin Candy Zebedies aus Pinneberg, die mit
dem kleinen spanischen Wasserhund ‚Pelle’ auf einem Scooter antrat.
Viel Disziplin
Man unterteilt in mehrere Disziplinen und Klassen, die mit kurzen Unterbrechungen im Minutentakt starten: Der Wettbewerb fängt an mit
dem sogenannten „Cani-Cross“, bei
dem Läufer mit einem einzigen
Hund, die Leine an einem Hüftgurt
befestigt, zu Fuß die 4,2 km lange
Strecke meistern. Danach geht’s
auf die Räder – ein oder zwei Hunde
können vor Fahrräder gespannt
werden, und Roller/Scooter werden
von Teams von zwei bis vier gezogen. Die Hauptattraktion für die Zuschauer war das Wagenrennen, wo
Fahrzeuge mit Gespannen von vier
bis zwölf Vierbeinern an den Start
gingen.
Auch werden professionelle Musher und „Gäste-Klassen“ getrennt
bewertet. Angemeldete Besucher
sind herzlich dazu eingeladen, den
Sport auch einfach einmal auszuprobieren ohne sich um das strenge
Regelwerk (83 Seiten!) der Profi-Rennen kümmern zu müssen.
Gerade die Disziplinen, die wenig
Ausrüstung brauchen (Cani-Cross
und Fahrrad) erfreuen sich immer
größerer Beliebtheit – dieses Mal
sind die Teilnehmer- und Zuschauerzahlen wieder deutlich seit den
fünf vorausgehenden Jahren in Senne gestiegen. „Immer mehr Leute
sehen hier eine Chance, mit ihren
Hunden artgerechten Sport zu treiben“, so Rainer Weber, Mitarbeiter
des VDSV (Verband Deutscher
Schlittenhundesport Vereine) und
selbst
vierfacher
Cani-CrossDeutschlandmeister. Er ist schon
seit 25 Jahren im Schlittensport tätig und bietet auch sogenannte Better-Mushing-Programme an, bei denen Interessierte alles lernen können, das man bei dem Sport
braucht, wie Trainingsmethoden,
Regeln und Outfits.
Für viele professionelle Musher
sind „Off-Snow“-Veranstaltungen
wie diese eher Anlass zum Training
für spätere Events im Schnee. Bertho Flierman aus den Niederlanden
zum Beispiel ist mit seinem Team
von 11 Siberian Huskies da und bereitet sich auf ein baldiges Rennen
in der Tschechei vor, wo die Hunde
auch längere und bergigere Strecken – bis zu 35km – laufen dürfen.
Das Training eines so großen Gespanns erfordert natürlich sehr
viel Zeit und Kraft. Die Hunde werden einzeln ausgebildet, meistens
für spezifische Rollen im Team.
Ganz vorne geben die sogenannten
„Lead Dogs“ das Tempo an: „Hier
brauche ich einen Hund, der auf
Kommandos hört und keine Angst
hat“, erklärt Flierman. Danach folgen die „Pointer-Dogs“, „Swing
Dogs“ und „Wheeler“, alle mit unterschiedlichen Aufgaben im Zusammenspiel mit dem Rest des
Teams. Überraschenderweise hat
ihre Rolle im Gespann nichts mit
der Rudel-Hierarchie zu tun.
Wenig Wetter
Das Wetter machte allerdings, wie
auch schon in vergangenen Jahren,
den Teilnehmern einen Strich
durch die Rechnung. Bei strahlendem Sonnenschein und teilweise
bis zu 20 °C war es den Besitzern einiger Gespanne zu warm, sodass
sie sich komplett aus dem Rennen
zogen, um ihre Tiere vor Dehydrierung zu schützen, obwohl die Rennstrecke aus dem gleichen Grund
schon von 6km auf 4,2km gekürzt
wurde. „Tierschutz steht bei uns
ganz oben“ sagt Rainer Weber
dazu, was man angesichts der allgemeinen Atmosphäre der Veranstaltung auch glaubt. Nirgendwo werden Hunde an ihren Leinen gezerrt
oder durch grobe Befehle zurechtgewiesen, und wenn sich während
der Rennen einer der überenthusiastischen Vierbeiner in den Leinen
verhedderte, stieg der Musher gelassen ab und sortierte die Gliedmaßen seiner Hunde wieder aus ohne
übermäßigen sportlichen Ehrgeiz
dazwischen kommen zu lassen.
Wie immer wieder betont wird ist
diese Veranstaltung hauptsächlich
dem Spaß für Tiere und Besitzer gewidmet – und das scheint durchaus
geglückt zu sein.
Kirstin Eggers
ULTIMO 9
FILME
Wenn aus Spektakel ein Drama wird: „Höhere Gewalt“
HÖHERE GEWALT
Wenn der Berg
kommt
Ein Psychodrama über Heldenmut
und Klischees
T
omas, Ebba und ihre Kinder Vera
und Harry sind guter Dinge. Der
erste Urlaubstag im mondänen
Skihotel mitten in den französischen
Alpen war anstrengend, aber so, wie
sie es sich gewünscht haben. Das Hotel ist fantastisch. Ebenso die Pisten,
die täglich mit hohem technischen
Aufwand präpariert und gegen Lawinen gesichert werden. Am Mittag
des zweiten Ferientages ißt man auf
der Aussichtsterrasse einer Skihütte
zu Mittag. Kurz nachdem das Essen
serviert worden ist, wird an einem
nahen Berghang eine kontrollierte
Lawine ausgelöst. Ein spektakulärer
Anblick für die zahlreichen Gäste.
„Die wissen was sie tun“, versucht Tomas seine Frau zu beruhigen, als die
Lawine immer weiter auf die Skihütte zurast. Knapp vor der Hütte, aber
noch rechtzeitig, kommt sie zum Stehen.
Nachdem
der
aufgewirbelte
Schnee sich gelegt hat, hat Ebba das
Gefühl, dass Tomas weg war. Hat er
Angst bekommen, ist weggelaufen
und hat sie mit den Kindern zurückgelassen? Ebbas Vertrauen in ihren
Mann ist tief erschüttert. Doch das
ist nur der Anfang. Als sie Freunden
von dem Erlebnis erzählen, tut Tomas Ebbas Vorwurf als haltlos ab.
Sie hätten die Beinahekatastrophe
einfach nur unterschiedlich erlebt.
Das wiederum kann und will Ebba
nicht akzeptieren. Wenn Tomas sie
und die Kinder schon im Stich lässt,
soll er wenigstens zu seinem Verhalten zu stehen. Der Konflikt verschärft sich zunehmend und zieht
10 ULTIMO
auch ein befreundetes Paar mit
hinein.
Höhere Gewalt ist ein intensives
Psychodrama, das sich mit Menschen in einer Extremsituation und
den sich daraus ergebenden existenziellen Fragen beschäftigt. Wie würden wir uns angesichts einer tödlichen Bedrohung verhalten? Formal
streng in fünf Kapitel eingeteiltzeigt
Regisseur Östlund (Play), wie der
Zweifel wächst und wie er sich auswirkt. Hier Ebba, die zwar Angst hat,
angesichts des vermeintlichen Endes
aber bei ihren Kindern bleibt. Dort
Tomas, der erst in einer Pose überlegener Gelassenheit davon ausgeht,
dass alles gut gehen wird, dann aber
doch von seinem Überlebensinstinkt
überwältigt wird. Das fördert auch
bisher nicht offen ausgetragene
Konflikte zu Tage.
Nicht ohne Humor und Ironie wird
so im Verlauf des Films das gesellschaftlich vorherrschende Bild des
Mannes als Beschützer der Familie
demontiert. Die Verunsicherung, die
die Figuren erfasst, überträgt sich
rasch auch auf den Zuschauer. Dank
ausgezeichneter Kameraarbeit entsteht eine dichte, unheimliche Atmosphäre. Die Bergkulisse ist majestätisch und bedrohlich zugleich.
Spätestens in der zweiten Filmhälfte fällt aber auf, dass Östlund
sich zu klar und zu einseitig festlegt
und dabei, welch Ironie, selbst gewisse Klischees zum Thema Männer und Frauen verwendet. Ebba
ist beharrlich und verfügt alle klassischen Muttereigenschaften. Tomas dagegen ist nur Herr der Lage,
so lange es nicht ernst wird. Im
Grunde ist er ein Feigling, dem
Selbsterhalt
über
Opferbereitschaft geht. Das mindert die Wirkung des Films dann doch ein wenig.
Olaf Kieser
Turist SWE 2014 R & B:Ruben Östlund K:
Fredrik Wenzel D: Johannes Bah Kuhnke,
Lisa Loven Kongsli, Kristofer Hiviju, Clara
Wettergren, Vincent Wettergren 118 Min.
MARY – KÖNIGIN DER
SCHOTTEN
Kostüme der
Macht
Ein Drama nach Stefan Zweig
I
hre Hinrichtung war eine der ersten, die ins Kino kam (verfilmt von
Thomas Alva Edison), und doch
hat sie William Shakespeare, der sie
miterlebte, überhaupt nicht interessiert. Vielleicht, weil Engländer einfach nichts mit der kindlichen Königin anfangen können, die mit 25
schon drei Reiche und drei Männer
verloren hatte und fast 20 Jahre lang
im Kerker von Queen Elisabeth saß.
Bis der Henker drei Schläge brauchte, um ihr den Kopf vom Hals zu
trennen.
Diese Anekdote und fast die ganze
Haft lässt Thomas Imbach in seiner
Schweizer Fassung aber weg, deutet
die Hinrichtung zeitspringend in der
Mitte des Films nur an, und verwendet auch sonst allerlei Bühnentricks,
um das schwierige Leben einer komplizierten Frau zu erfassen.
Zum Beispiel Auslassungen: Als
Kind kam Mary nach Frankreich, um
sie aus schottischen und englischen
Thronfolgestreitereien heraus zu hal-
ten, wurde dort mit dem Dauphin verheiratet und mit 16 französische Königin. Den Tod ihres Gatten symbolisiert bloß ein Pferd ohne Reiter.
Zu schräbbelnden Streichern wandert die Kamera über leere, karge
Landschaften, während Mary länglich aus Briefen an Elisabeth zitiert,
ihre Seelenlagen erörtert und darum
bittet, gemeinsam England und
Schottland, Katholiken und Protestanten, zum Frieden zu führen.
Trick drei ist ihr italienischer Berater, der sie den ganzen Film über begleitet, auch nachdem Marys zweiter
Ehemann ihn ermorden ließ, und immer wieder die ersehnte Begegnung
als Puppenspiel vorführt. So wird
der große Kostümfilm mit sparsamstem Realismus zu einer Meditation
über Politik und Leidenschaft, die
eine sehr modern wirkende junge
Frau
zwischen
Neigung
und
Notwendigkeit aufreibt.
Privat ist Mary nur an ihrem Glück
interessiert und wählt die falschen
Männer, als Königin macht sie ständig taktische Fehler, weil sie einer
freundlichen Utopie folgt, und als einmal beinahe beides zusammenpasst
und die Katholikin einen Protestanten heiratet, hat der gerade ihren
zweiten Mann umgebracht. Der war
zwar ein Ekel, aber das nehmen ihr
nun doch alle übel. Sowohl das Volk,
als auch die Adligen aller Lager.
Sogar die ferne Elisabeth.
Thomas Imbach hat aus der blutigen Geschichte ein sprödes Drama
gemacht. Unter den wilden Highland-Panoramen, die allesamt in der
Schweiz gedreht wurden, hört man
deutlich einen Bühnenboden knarren, und auch die überzeugendste
Kostümierung läuft sich in den meist
ohne Kunstlicht aufgenommenen
Kammerszenen bald tot. Nur Mary
ragt heraus, genauer: Camille
Rutherford.
Wing
Mary, Queen of Scots. S/F 2013. R: Thomas Imbach B: Thomas Imbach, Andrea
Staka, Eduard Habsburg nach der Biographie von Stefan Zweig K: Rainer Klausmann D: Camille Rutherford, Sean Biggerstaff, Edward Hogg, Tony Curran. 119
Min.
Camille Rutherford als und in „Mary – Königin der Schotten“
ALLES IM KINO
MY OLD LADY
Auf zu engem
Raum
Ein Theaterstück über
Familiengeschichten will ins Kino
– und überlebt nur dank Kevin
Kline und Maggie Smith
F
ür Drehbuchautoren gibt es viele
Inspirationsquellen, aber wer hätte gedacht, dass eine Klausel des
französischen
Grundbesitzrechts
den dramatischen Schlüssel für einen abendfüllenden Spielfilm liefern
könnte? „Viagère“ nennt man in
Frankreich eine Art Immobilienleibrente, die dem Verkäufer nicht nur
ein lebenslanges Wohnrecht, sondern als Teil des Kaufpreises auch
eine monatliche Rente zusichert –
eine nicht ganz geschmackssichere
Regelung, bei der der Käufer auf
eine möglichst geringe Lebenserwartung des Verkäufers spekuliert.
Der erfolglose amerikanische
Schriftsteller Mathias Gold (Kevin Kline) sieht sich schon als Millionär, als
ihm sein Vater eine 500 Quadratmeter große Wohnung samt Garten mitten im Pariser Marais vererbt. Sein
letztes Geld investiert er in den Flug,
nur um festzustellen, dass in der
SEIT DEM 20. NOVEMBER
Being and Becoming – Dokumentation
über Schulverweigerer in aller Welt.
Bocksprünge – deutscher Lachfilm.
David Bowie is – Bilder einer Ausstellung.
Der Bauer und sein Prinz – Dokumentation über Prinz Charles und seine Liebe zur
heimischen Ackerkrume.
Die Arier – Doku über Rechtsextremismus.
Die Legende der Prinzessin Kaguya – Anime-Drama von Isao Takahata.
Die Tribute von Panem 3 – Mockinjay Teil
1 – Jennifer Lawrence führt die Revolte
an; siehe Seite 13
Ein Schotte macht noch keinen Sommer
– trotz des duseligen deutschen Titels
eine nette Komödie über den Sinn des Lebens und andere Peinlichkeiten; siehe
Seite 12
Einer nach dem anderen – ein Schneepflugfahrer räumt auf. Harter norwegischer Thriller; mehr stand im letzten Heft.
La última película – der letzte Film, bevor
der Weltuntergang 2012 einsetzt. Mischung aus Doku, Komödie und Western.
Höhere Gewalt – flüchten oder standhalten; siehe Seite 10
Reich werden im Irak – Kapitalismus für
Anfänger – auf der Suche nach der fallenden Profitrate.
Keine gute Tat – der Feind in meinem
Haus. Knacki-Thriller mit bekanntem Thema.
Love Supreme – Sechs Saiten und ein
Brett – die Geheimnisse eines Gitarrenbauers; deutsche Doku.
Mary – Königin von Schottland – die alte
Geschichte, neu verfilmt von Thomas Imbach; siehe Seite 10
The Green Prince – die wahre Geschichte
eines Spions; siehe Seite 14
The Zero Theorem – Terry Gilliam hat´s
wieder wunderbar vergeigt; siehe Seite 15
New Offenburg – Die letzten Badener der
USA – Auswandererdoku.
Traumland – Weihnachtsstress in Zürich;
siehe Seite 12
Wir waren Könige – deutscher Cop-Thriller.
My Old Lady – Komödie mit Kevin Kline;
siehe Seite 11
Auf das Leben – Hannelore Elsner entdeckt die Jugend; siehe Seite 14
Das Verschwinden der Eleanor Rigby –
Drama mit großer Besetzung: Jessica
Chastain, James McAvoy, William Hurt, Isabelle Huppert; siehe Seite 15
Der Koch – Food for Sex; Romanze von
Ralf Huettner.
Wohnung die 92 Jahre alte Engländerin Mathilde Girard (Maggie Smith)
wohnt, die dem Erben nur zu gern
Nachhilfe im französischen Immobilienrecht gibt. Die rüstige Dame ist
aus der Wohnung nicht herauszubekommen und bietet Mathias großzügig eine Kammer zur Miete an. Das
ist zunächst der Ausgangspunkt für
eine Komödie, die einen materiellen
Interessenskonflikt auf engstem
Raum austrägt, dann aber allmählich in ein Psychodrama kippt, als
lang gehütete Familiengeheimnisse
und
traumatische
Kindheitserinnerungen
zum
Vorschein
kommen.
Mit 75 Jahren liefert der amerikanische Bühnenautor Israel Horovitz
mit My Old Lady sein Kinodebüt ab.
Sturmland – Schwule, Fussball und Bienenzucht. Was für ein Drama!
Wie ich lernte, die Zahlen zu lieben – Filmemachen zu Therapiezwecken. Eigentlich sollte es um die Künstlerszene in
New York gehen, es geht aber immer mehr
um die Zahlenneurose des Regisseurs
Sechting.
AB 27. NOVEMBER
Kevin Kline, Maggie Smith
„Alles ist Liebe“
Die Pinguine aus Madagascar – Bemühtes Spin-Off.
For No Eyes Only – Hitchock revisited; siehe Seite 14
Kill the Boss 2 – wie, das geht öfter?
AB 4. DEZEMBER
Al doilea joc – The Second Game – gucken zwei Rumänen ein Fußballspiel von
1988… Dokumentation.
Alles ist Liebe – ach ja, ach je: Nora
Tschirner, Heike Makatsch, Wotan Wilke
Möhring … ist irgendwie klar, was das
wird.
Magic in the Moonlight – mach’s noch
einmal, Woody; siehe Seite XX
Paddington – Bärenfilm mit Nicole Kidman als Bärenhasserin; zählt uns zum
Team Kidman.
The Drop – Bargeld – Der Thriller mit Tom
Hardy und Noomi Rapace liegt schon etwas länger: die dritte Hauptrolle spielt
James „Tony“ Gandolfini, der am 19. Juni
2013 starb.
The Unforgiven – Ken Watanabe als Ex-Samurai, der´s noch einmal richtig krachen
lässt.
Von Mädchen und Pferden – ab zur Pferdetherapie (Monika Treut ist endlich im Mainstream angekommen…).
Wiedersehen mit Brundibár – Dokumentation über eine Berliner Jugendtheatertruppe.
Wo ich wohne – Ein Film für Ilse Aichinger – Porträt der Schriftstellerin Ilse Aichinger.
AB 11. DEZEMBER
#Zeitgeist – Jason Reitman inszeniert
Adam Sandler .. ob das gutgeht…?
(K)ein besonderes Bedürfnis – Tagebuch
einer männlichen Jungfrau.
Dritte Person – Paul Haggis verliert die
Übersicht; siehe Seite 16
7 Tage im September – Der Berg ruft, Benedikt Böhm muss antworten.
Finn und die Magie der Musik – Geige
statt Fußball; Kinderfilm.
Blue Ruin – ungewöhnlicher Rachethriller;
mehr im nächsten Heft.
Im Keller – das Paradies ist unterirdisch.
Dokumentation von Ulrich Seidl; siehe
Seite 16
Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere
– geht´s nicht ein bisschen kleiner?
Exhibition – Künstlerdrama.
Kaptn Oskar – immer nur Sex ist auch
nicht schön.
Talea – Schwimmdrama mit Nina Proll.
The Loft – Das Appartment.
Timbuktu – Spielfilm über den Untergang
einer einstmals Heiligen Stadt, die von unheiligen Glaubenskriegern heimgesucht
wird,
Titos Brille – Dokumentation; und jetzt
fragt nicht „Über was?“… das war mal ein
Roman, der Film verfolgt dessen Autorin.
Waiting for the Sea – Der Mann, der ein
Schiff durch die Wüste zog (nein, nicht
Klaus Kinski). Film von Bakhtiar Khudojnazarov.
„Einer nach dem anderen“
Winterschlaf – Drama über einen pensionierten Schauspieler.
ULTIMO 11
FILME
Die theatrale Vergangenheit des
Stücks wie des Regisseurs merkt
man dem Film deutlich an, der immer wieder zu langen dramatischen
Dialogszenen ausholt, in denen alte
Rechnungen beglichen werden. Hier
können die Schauspieler ihre Muskeln zeigen: Kevin Kline hat man lange nicht mehr so gut gesehen wie in
der Rolle des desillusionierten
Schriftstellers, der nach drei gescheiterten Ehen und drei unveröffentlichten Romanen mit Ende fünfzig
nichts vorzuweisen hat. Und natürlich Maggie Smith, die hier in aller
Süffisanz ein wenig an ihre Paraderolle in Downton Abbey anknüpfen
darf („Ich bin 90. Subtilität interessiert mich nicht mehr“) und die mit
fast 80 einfach nicht aufhören will,
immer besser zu werden. Es sind die
Schauspieler – neben den Hauptkontrahenten auch noch Kristin Scott
Thomas als Tochter zwischen den
Fronten – die My Old Lady über seine dramaturgischen Schwächen und
filmische Konventionalität hinwegtragen. Denn Horovitz gelingt es
nicht, die komischen Elemente mit
der tiefernsten Aufarbeitung der Eltern-Kind-Beziehungen zu einer kohärenten, tragikomischen Melange
zu verarbeiten. Was auf der Bühne
als dramatischer Kontrast gelingen
mag, wirkt in der intimen Nähe des
Kinos einfach zu gewollt.
Martin Schwickert
GB/F/USA 2014 R&B: Israel Horovitz K:
Michel Amathieu D: Kevin Kline, Maggie
Smith, Kristin Scott Thomas, 107 Min.
TRAUMLAND
Unheiliger Abend
Ein Anti-Weihnachtsfilm
zwischen Strich und
bürgerlicher Fassade
D
ies ist deutlich keine Doku, zu
traumverloren fliegt schon im
ersten Bild ein lichterloh brennender Weihnachtsbaum aus einem
hochgelegenen Fenster in Zürich,
schwebt zu besinnlichen Klängen
vorbei an Fenstern voller elektrischer Sterne. Der Heilige Abend
wird
ungemütlich,
sagt
der
Wetterbericht.
Nach jahrelanger Recherche, sagt
Regisseurin Petra Volpe über ihren
ersten Spielfilm, fand sie in der Straßenprostitution eine realistische Perspektive auf die bürgerliche Welt.
Alle suchen nach Liebe, jeder leidet
an Einsamkeit, und während Mia,
die 18jährige Stricherin über die
Schicksalswege einiger Bürger und
12 ULTIMO
Luna Zimic Mijovic in „Traumland“
an das Ende ihres eigenen irrlichtert, entfaltet sich ein todtrauriges
Panorama vergeblicher Suche nach
ein bisschen Liebe und Wärme.
Da ist die patente Streetworkerin
vom Nutten-Café, die nach der Arbeit mit einer Hotelaffäre ihre Ehe gefährdet. Da ist die schwangere Bessergestellte, die im Familienauto
Gleitcreme findet und plötzlich wissen will, was Frauen da mit ihrem
Mann und allen Männern so machen. Da ist die einsame Wohlanständige, die sich zum Weihnachtsessen
in Strapse wagt und einen alten
Freund verführen will. Oder der Geschiedene, der Mia einlädt, um noch
einmal Familie zu simulieren.
Alle scheitern auf verschiedene
Weisen, alle begegnen Mia und verstehen sie nicht, und alle verspielen
unsere Sympathien, mal aus Enttäuschung, mal aus Überforderung.
Petra Volpert hängt die einzelnen
Episoden mit hörbarem Drehbuchknirschen an- und ineinander, aber
mit traumwandlerischer Sicherheit
halten die Bilder von Kamerafrau Judith Kaufmann die Konstruktion in
der Schwebe. Sogar papierne Aufklärungssentenzen („Prostituierte sind
das Opfer auf dem Altar der Monogamie“) verwandeln sie in eine perverse Gemütlichkeit. Und ein prügelnder Zuhälter sieht plötzlich auch
nicht böser aus, als die selbstgerechte Nachbarin, die Mias Wäsche („An
Heiligabend tut man sowas nicht“)
aus der Waschküche in den Müll
schmeißt.
Petra Volpert kennt das Milieu. Sie
wohnte lange im inzwischen aufgelösten und an den Stadtrand verlegten Rotlichtviertel Zürichs, sie arbeitete als Studentin bei einer Sex-Hotline. Und sie verweigert sich jeder Eindeutigkeit und jedem Voyeurismus.
So wird ihr Debüt zwar nicht rund,
aber angenehm eckig.
Wing
D/CH/B 2013. R+B: Petra Biondina Volpe
K: Jan Dellaert, Judith Kaufmann D: Luna
Zimic Mijovic, André Jung, Bettina Stucky, Marisa Paredes . 99 Min.
EIN SCHOTTE MACHT NOCH
KEINEN SOMMER
Kindermund
Ein Ausflug zu Opas Geburtstag –
mit Billy Connolly
D
oug und Abi leben schon eine
Weile getrennt, aber die Wunden sind noch frisch. Wenn die
beiden sich mit ihren drei reizenden
Kindern von London auf nach Schottland machen, dauert es keine halbe
Autostunde, bis sie sich wieder in die
Haare kriegen. Dabei wollten sie wenigstens für dieses eine Wochenende
noch einmal so tun, als wären sie
eine heile Familie.
Dougs Vater wird 75, ist schwer
an Krebs erkrankt und keiner weiß,
ob er seinen nächsten Geburtstag
noch erleben wird. Da will man den
alten, kranken Mann nicht mit Scheidungsmeldungen belasten. Die Kinder werden auf Verschwiegenheit
eingeschworen, aber natürlich können sie das traurige Familiengeheimnis nicht für sich behalten. „Papa hat-
te eine Affäre mit einer paralympischen Leichtathletin mit nur einem
Fuß“, gibt die älteste Tochter Lottie
dem Großvater zu Protokoll. Opa Gordy (Billy Connolly) weiß die Ehrlichkeit seiner Enkel zu schätzen und
seilt sich am Morgen vor der Party
mit den Kindern auf einen Strandausflug ab. Als die drei am Nachmittag
ohne den Alten zurückkehren, gerät
die penibel vorbereitete Festivität
aus den Fugen.
Wie die Familienserie „Outnumbered“, die sich im britischen Fernsehen sieben Jahre lang großer Beliebtheit erfreute, lebt auch der erste Kinofilm von Andy Hamilton und Guy
Jenkin von der Prämisse, dass Kinder vielleicht weniger Lebenserfahrung, aber oft mehr Verstand haben
als die Erwachsenen.
Mit komödiantischer Effizienz
prallen diese beiden Parallelwelten
in Ein Schotte macht noch keinen
Sommer (so der komplett sinnfreie
deutsche Verleihtitel von What We
Did On Our Holiday) aufeinander.
Der Großvater, der im Angesicht des
herannahenden Todes zu einer ganz
eigenen Aufrichtigkeit findet, wird
für die Kinder zum Verbündeten gegen die Erwachsenenwelt, die in ihre
Lügen und Neurosen verstrickt ist.
Hamilton und Jenkin beweisen ein
gutes Gespür für die Kindercharaktere, die hier zu einer eigenen Nachdenklichkeit und originellen Sicht
auf die Welt finden. Das verhilft dieser sympathisch-chaotischen Familienkomödie zumindest punktuell zu
unvermuteter Tiefe und überraschenden Wendungen.
Martin Schwickert
What We Did on Our Holiday GB 2014 R&
B: Andy Hamilton, Guy Jenkin K: Martin
Hawkins D: Rosamund Pike, David Tennant, Billy Connolly, 95 Min.
Schöner Film, doofer Titel: „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“
„Irgendwie gehören wir doch alle zur breiten Masse...“ – „Ich nicht!“ – „Ich
auch nicht“ ... „Die Tribute von Panem – Mockingjay 1“
DIE TRIBUTE VON PANEM –
MOCKINGJAY PART 1
Vor der Schlacht
Das Ende wurde etwas gedehnt
und auf zwei Filme aufgeteilt
W
enn wir brennen, brennen Sie
mit!”, schleudert Katniss (Jennifer Lawrence) dem Herrscher
im Kapitol entgegen und hat damit
endgültig die Wandlung von der Heldin zur Revolutionsführerin vollzogen. Dabei wollte sie am Anfang eigentlich nur ihre jüngere Schwester,
ihre Familie, später in der Arena ih-
ren Partner Peeta und natürlich
auch die eigene Haut retten. Aber
persönliche Motive und individualistische Strategien reichen nicht mehr
aus in dieser Welt, in der die Diktatur
zu immer brutaleren Mitteln greift
und sich Widerstand formiert.
Im dritten Teil geht es nicht mehr
um das zynische Medienereignis der
Hungerspiele, sondern um die Revolution und ihren Preis. Die Revolution braucht – wie jedes Kosmetik-Label – ein Gesicht. Und dieses Gesicht
kann nach der Meinung des PR-Mannes Plutarch Heavensbee (Philip Seymour Hoffman in seiner letzten Rolle) nur Katniss sein. Sie soll in Propaganda-Videos zum revolutionären
Kampf aufrufen. Aber ihre Versuche, auf der Studiobühne die Unterdrückten für den Aufstand gegen das
Kapitol zu gewinnen, enden in einem
hohlen Agit-Prop-Desaster. Erst als
sie mit einer Dokumentarfilm-Crew
auf das Schlachtfeld geht, wo gerade
ein Krankenhaus bombardiert wird,
kommt die authentische Rage, jenes
revolutionäre Feuer auf, nach dem
die Präsidentin der Rebellenbewegung (Julianne Moore) gesucht hat.
Die Produzenten konnten der profitablen Versuchung nicht widerstehen und haben den letzten Teil der
Romanvorlage nach dem Harry-Potter-Twilight-Modell in zwei Kinofilme aufgeteilt. Diesem dritten Teil
merkt man deutlich an, dass der erzählerische Bogen des Romans gewaltsam unterbrochen wurde. Abgesehen von einer Handvoll Kampfsequenzen an der Erdoberfläche ist
der Film im geheimen Distrikt 13 angesiedelt, wo die Rebellen einen unterirdischen Militärstaat aufgebaut
haben. Es ist eine düstere Welt, die allein dem Überleben und der Vorbereitung der Revolution dient. Die Menschen tragen schmucklose olivgraue
Uniformen, die deutlich an die Kleidungsvorschriften der maoistischen
Kulturrevolution erinnern. Aber das
Rebellenlager im Distrikt 13 ist keine
ideologisch verblendete Avantgarde,
sondern eher von revolutionärem
Pragmatismus geprägt. Dennoch
geht es hier um die Grundfrage einer
jeden Revolution, nämlich ob der
höhere Zweck alle Mittel heiligt.
Im Gegensatz zur Armada der Superhelden, die sich im eigenen Edelmut sonnen, bleibt Katniss‘ Kampf
für die gerechte Sache eine komplexe Angelegenheit. Für die Reflektion
vorm finalen Getümmel nimmt sich
der Film genügend Zeit. Regisseur
Francis Lawrence arbeitet mit Bildern, die immer wieder Zeitgeschichte spiegeln. Etwa wenn das Kapitol
vor laufenden Kameras Rebellen exekutieren lässt.
Erneut erweist sich „Panem“ als
ein Mainstream-Franchise, das sein
Publikum ernst nimmt und ihm in
diesem dritten Teil vor der finalen
Schlacht noch einmal den Raum zur
Reflektion gibt. Martin Schwickert
The Hunger Games: Mockingjay — Part 1
USA 2014 R: Francis Lawrence B: Peter
Craig, Danny Strong nach einem Roman
von Suzanne Collins K: Jo Willems D: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam
Hemsworth, 123 Min.
ULTIMO 13
FILME
Hannelore Elsner und Max Riemelt: „Auf das Leben“
AUF DAS LEBEN
Von der Rolle
Hannelore Elsner als Rentnerin
mit Erinnerungen
A
ls Ruth Weintraub Jonas zum ersten Mal begegnet, wird sie zurück in die siebziger Jahre katapultiert, als sie noch eine bekannte
jüdische Cabaret-Sängerin und sehr
verliebt in den jungen Filmhochschul-Studenten Victor war, dem dieser Jonas so sehr gleicht.
Die Vorzeichen für ein generationsübergreifendes Kennenlernen
sind schlecht. Jonas gehört zu einer
Truppe von Möbelpackern, die die
Zwangsräumung von Ruths Wohnung durchführen. Dem Gerichtsvollzieher heizt die alte Dame gründlich
ein, aber nach dem erzwungenem
Umzug in ein Sozialwohnsilo mit
Blick auf die Autobahn verlässt sie
der Lebensmut.
Es ist Jonas, der sie nach einem
Selbstmordversuch blutüberströmt
entdeckt und ins Krankenhaus
bringt. Ruth landet erst einmal in der
Psychiatrie und der wohnungslose
Neuberliner zieht heimlich in ihre
neue Bleibe ein. Zwischen den Umzugskartons findet er alte Filmrollen
– ein Dokumentarfilm, den Victor
über seine Verlobte gedreht hat, die
als jüdisches Kind in Polen nur
knapp dem Holocaust entkommen
ist. Zwischen den beiden einsamen
Seelen entsteht allmählich eine
Freundschaft, denn Jonas‘ Leben ist
– wenn auch auf ganz andere Weise –
ebenfalls
von
Ängsten
und
traumatischen Verlusten geprägt.
Es ist ein gewagtes Unterfangen,
die Lebensnöte eines Mittzwanzigers
mit den Erfahrungen einer Holocaust-Überlebenden zu spiegeln.
Aber was auf dem Papier wie eine gestelzte Versuchsanordnung klingt,
wird in Uwe Jansons Film zu einer lebendigen, tragfähigen Geschichte,
die zwei Generationen zusammenbringt, die im Kino viel zu selten aufeinander treffen. Hannelore Elsner
dimmt die gewohnte Exaltiertheit he-
14 ULTIMO
runter und überzeugt als selbstbewusste und schlagfertige ältere
Dame, die immer noch von ihren
schmerzhaften Erinnerungen eingeholt wird. Sie und der entspannt aufspielende Max Riemelt geben ein interessantes generationsübergreifendes Paar ab, das sich gerade aus der
Altersdifferenz heraus auf Augenhöhe begegnet. Herausragend vor allem aber: Sharon Brauner in der
Rolle der jungen Ruth, die als
Sängerin auf der Bühne wie als
tragische Heldin eine große Präsenz
entfaltet.
Martin Schwickert
D 2014 R: Uwe Janson B: Thorsten Wettcke, Stephen Glantz K: Peter Joachim
Krause D: Hannelore Elsner, Max Riemelt,
Sharon Brauner . 91 Min.
FOR NO EYES ONLY
Fenster zum
Schulhof
Ein Jugendkrimi mit Webcam, ein
Debüt mit Wumms
T
ali Barde ist 24 und kann sich gerade noch an eine Welt ohne Internet erinnern. Und an einen dicken
Mann, der das Original zu Disturbia
drehte. Für ein Schulprojekt entwickelte er dann die Idee, sich mit den
Mitteln des 21. Jahrhunderts noch
einmal weit aus dem Fenster zum
klassischen Voyeurismus-Thriller zu
lehnen. Aus der Sommer-AG wurde
in zwei Jahren Arbeit und fast ohne
Budget ein beeindruckendes Debüt.
Der 16-jährige Schüler Sam sitzt
gelangweilt zu Hause, weil ihm ein
Klassenkamerad beim Hockey das
Knie zerschlug. Ein Online-Freund
schickt ihm ein Programm, mit dem
sich Webcams hacken lassen, und sofort klickt sich Sam begeistert in die
Rechner seiner Mitschüler ein. Wer
zieht sich aus, wer macht sich scheinbar unbeobachtet zum Trottel? Die
Spaßüberwachung kippt jedoch sehr
bald in paranoiden Ernst, als Sam
erst seinen Hockey-Rüpel beim
Streit mit dessen Vater ertappt, ihn
dann ein Messer verstecken sieht,
und dann den Vater nicht mehr.
Schulfreundin Livia hilft, fasziniert von privaten Aussichten, dem
gehbehinderten Nerd, dem Rätsel
auf den Grund zu gehen, auch wenn
sie, und kein Zuschauer, wirklich
glaubt, dass Aaron (gespielt vom Regisseur) ein Mörder ist. Geschickt
lenkt Tali Barde immer wieder vom
Hauptplot ab und verwickelt Sam
und Livia (deren Rollennamen er von
einer Disturbia-Darstellerin klaute)
während der Ermittlungen in eine
hübsche Romanze. Und tiefe Krisen,
als etwa Livia entdeckt, dass Sam
auch sie ausspionierte.
Nur langsam zieht sich der Spannungsknoten zu. Aber dann gewaltig. Das Ende ist ebenso vorhersehbar wie überraschend. Sogar Alfred
Hitchcock hat seinen typischen Auftritt. Und die Mischung aus debütantischer Regeltreue und laienhaftem
Ungelenk funktioniert. Nur die bei
vielen auch internationalen Festivaleinsätzen des Films so gelobte Kritik
am privaten Überwachungsunwesen
bleibt etwas auf der Strecke. Wer
eine Webcam im Haus hat, sollte sie
überkleben. Auch wenn er gerade
niemanden umbringt.
Wing
D 2013. R+B: Tali Barde K: Louis Bürk D:
Benedict Sieverding, Luisa Gross, Tali Barde. 97 Min.
Guck mal wer da guckt: „For No Eyes Only“
THE GREEN PRINCE
Der verlorene
Sohn
Dokumentation über einen
unerhörten Spionagefall
I
nzwischen hat Hollywood die Rechte für einen Featurefilm erworben.
Die Geschichte des Mosab Hassan
Yousef ist aber auch zu spannend,
als dass man sie einem Dokumentaristen wie Nadav Schirman überlassen könnte. Dabei hat der sich in The
Green Prince alle Mühe gegeben, die
Fakten in nachinszenierten Szenen
möglichst spannend zu präsentieren. Wenn Mosabs Shin-Bet-Führungsoffizier erzählt, der israelische
Geheimdienst habe mal eine gefakte
Razzia mit Spezialeinheiten arrangiert, und Mosab sei dieser Razzia
nur um Minuten entgangen, dann sehen wir grünstichige Nachtsicht-Bilder, wie wir sie inzwischen von „Call
of Duty“ und anderen Shootern gewohnt sind, in denen Soldaten um
Häuser schleichen und offenkundig
jemanden verhaften wollen: Mosab
Hassan Yousef, den Sohn des Hamas-Mitbegründers Scheich Hassan
Yousef, der seit Jahren für den
israelischen Geheimdienst Shin Bet
arbeitet und immer in Gefahr
schwebt, enttarnt zu werden.
Die sagenhafte Geschichte des
Sohns eines Islamisten, der sich eines Tages den Israelis anschloss
(„Wenn du deine Mutter vergewaltigst, ist das in unserer Kultur eine
große Schande; wenn du für die Israelis arbeitest, ist das eine größere
Schande“) und viele Jahre lang die
Köpfe der Hamas kannte, chauffierte und ihre Gespräche mit seinem Vater an Shin Bet weitergab, ist auch
die Geschichte seines Führungsoffiziers Gonen. Beide, Mosab und Gonen, erzählen ihre gemeinsame Geschichte in getrennt aufgenommen
Szenen, die sich am Ende aufs
seltsamste berühren.
Dazwischen erfahren wir viel,
etwa über das PLO-Idol Arafat: „Eines Tages“, so Mosab, „rief Arafat an
und sagte: ‚Seid bereit, ab Morgen
lassen wir alles in die Luft gehen!‘ Er
selbst hat sich nie die Hände schmutzig gemacht, der feine Herr“. „Der
grüne Prinz“, wie er innerhalb des
Shin Bet genannt wird, wo nur wenige seine Existenz kennen, bleibt eine
grandiose und eigenwillige Quelle.
Mosab weigert sich, der Hamas beizutreten (was seine Arbeit erleichtern würde, aber er hasst die Islamisten), er warnt seinen Vater (der von
Mosabs wahrer Existenz nichts ahnt)
Die Szene kommt nicht vor: Der „grüne Prinz” Mosab Hassan Yousef (li.)
und sein Führungsoffizier Gonen Ben Yitzhak: „The Green Prince“
vor bevorstehenden Verhaftungen
(was ihm der Geheimdienst nachsieht), und er gilt als gefährlich, sein
Führungsoffizier darf sich ihm nur
von Leibwächtern begleitet nähern.
Diese ganze Geschichte, die
schließlich doch aus dem Ruder läuft
und teilweise bereits als Buch erzählt wurde, hat Schirman sehr
dicht und präzise und linear arrangiert, weshalb The Green Prince
zwar ein Film ist, in dem viel geredet
wird, der aber spannender ist als so
mancher Mainstreamthriller der
letzten Jahre.
Thomas Friedrich
D/GB/USA/Israel 2014 R & B: Nadav
Schirman K: Hans Fromm, Giora Bejach,
Raz Degan, Hans Funck D: Mosab Hassan
Yousef, Gonen Ben Yitzhak. 111 Min. OmU
DAS VERSCHWINDEN DER
ELEANOR RIGBY
Zweimal Trauer
James McAvoy und Jessica
Chastain als verletztes Elternpaar
L
iebst du mich auch noch, wenn
ich die Rechnung nicht bezahle?“, fragt Conor (James McAvoy) seine Frau Eleanor (Jessica
Chastain) zu Beginn des Films.
Nacheinander verlassen sie das Lokal, werden vom Kellner verfolgt,
flüchten durch die Straßen New
Yorks hinein in einen Park, wo sie
sich lachend und außer Atem in die
Arme fallen. Aber wenige Minuten
später ist nach der Einblendung
des Titels das Liebesglück auch
schon vorbei. Wir sehen Eleanor,
die mit dem Fahrrad auf eine Brücke fährt, absteigt und ohne lange
zu zögern ins Wasser springt.
Ned Bensons Regiedebüt Das Verschwinden der Eleanor Rigby beginnt mit einem harten Stimmungskontrast, und es wird eine Weile dauern, bis die Lücke zwischen Glück
und Verzweiflung in der filmischen
Erzählung gefüllt wird. Eleanor wird
gerettet und verschwindet nach dem
Suizid-Versuch aus Conors Leben.
Der Schmerz über den Tod des gemeinsamen Sohnes ist zu stark und
die Art, wie beide trauern, zu verschieden, als dass ihre Liebe noch
weiter bestehen könnte.
Eleanor zieht wieder bei den Eltern ein, die in einem geräumigen
Haus vor den Toren der Stadt leben.
Sie versucht langsam wieder Fuß zu
fassen im Leben, belegt ein paar Kurse an der Uni, probiert nach vorne zu
denken. Aber irgendwann in einer
Vorlesung spürt Conor sie auf und
versucht sie zur Rede zu stellen. Das
Leben nach der Trennung ist für ihn
pure Stagnation. Das Restaurant,
das er mit seinem Freund betreibt,
bietet kaum Abwechslung. Wenn ein
Gast sich über den Service beschwert, geht Conor dem Mann
gleich an die Gurgel und weiß genau,
dass die Wut von einem ganz
anderen Ort in seiner Seele kommt.
Ursprünglich war Das Verschwinden der Eleanor Rigby zwei Filme.
Der erste Teil „Her“ widmete sich
ausschließlich Eleanors Perspektive,
während der zweite Film „Him“ allein aus der Sicht des Ehemannes er-
zählt wurde. Dann kaufte der Independent-Mogul Harvey Weinstein –
„Harvey mit den Scherenhänden“ –
beide Filme und sah Probleme, das
filmische Doppelpack zu vermarkten. Er drängte den Regisseur dazu,
eine neue Version zu schneiden, die
unter dem Titel „Them“ beide Standpunkte in einem Film nebeneinander
verhandelte. Dem Ergebnis merkt
man die Anstrengungen des Kompromisses deutlich an. Baute die ursprüngliche Idee gerade darauf,
dass sich das Publikum erst voll und
ganz auf die eine und dann ebenso
ablenkungsfrei auf die andere Perspektive einließ, werden in „Them“
der unterschiedliche Umgang von
Frau und Mann mit Trauer und
Verlust vergleichend direkt nebeneinander gestellt.
Die Ruhe zur Neuorientierung, die
Eleanor einfordert, wird ihr in der
neuen Schnittfassung nicht gegeben,
und die Stagnation, in die Conor hineingerät, nicht wirklich spürbar.
Dass „Them“ ein sehenswerter Film
ist, liegt daran, dass Benson über die
Doppelperspektive hinaus einen interessanten Zugang zu den Figuren
findet. Das tragische Ereignis selbst
wird nur punktuell thematisiert.
Stattdessen legt der Film sein
Hauptaugenmerk auf das seelische
Echo.
Jessica Chastain (Zero Dark Thirty) lässt sich ohne Overacting auf
den dünnhäutigen Seelenzustand ihrer Figur ein, und auch in den Nebenrollen glänzen William Hurt, Isabelle
Huppert und Ciarán Hinds als überforderte Elternfiguren sowie die fabelhafte Viola Davis in der Rolle einer abgeklärten Unidozentin, deren
trockene Ironie auf ungemein unsentimentale Weise Trost zu spenden
versteht.
Martin Schwickert
The Disappearance of Eleanor Rigby:
Them USA 2014 R&B: Ned Benson K:
Chris Blauvelt D: James McAvoy, Jessica
Chastain, Viola Davis. 123 Min.
Gückliche Tage: James McAvoy und Jessica Chastain in
„Das Verschwinden der Eleanor Rigby“
DAS ZERO-THEOREM
Plunderteilchen
Terry Gilliam hat Cybersex mit
Christoph Waltz
B
razilland ist abgebrannt, aus einem Dutzend Affen wurde eine
Handvoll Ratten, und der Sinn
des Lebens ist ein schwarzbuntes
Loch. Aber Schluss mit Anspielungen auf frühere Filme des dystopischen Monty Pythons. Die beste
Chance hat seine 13. Regiearbeit sicher bei Gilliam-Neulingen.
Es geht um einen seltsamen nackten Mann, der in einer alten Kirche
wohnt, seltsame Dinge mit seinem
Computer anstellt und ganz dringend einen Anruf erwartet. Der soll
ihm, erfahren wir später, den Sinn
des Lebens erklären. In der Zwischenzeit keyboarded er im Auftrag
eines mysteriösen Managements,
das entweder Gott oder Matt Damon
ist, an den Grenzen des Wahnsinns
herum. In Form eines Computerspiels soll er das mathematisch hochkomplexe Zero-Theorem beweisen,
nämlich dass im Grunde alles für gar
nichts gut ist.
Dabei stören und helfen allerlei
skurrile Nebenfiguren, etwa ein offensichtlich durchgeknalltes Psychotherapieprogramm (Shrink ROM),
eine gute Hure und ein kränkelnder
Junghacker. Alle benehmen sich so
schrullig, dass der bald wieder bekleidete Sonderling, der von sich
selbst immer nur als „wir“ spricht,
schnell zum Everyman wird, zu uns.
Mit ihm hauen wir Computermonitore zu Klump, mit ihm randalieren
wir in der mit Bedeutungsplunder
vollgestopften Kirche gegen Kreuze
und Überwachungskameras, mit
ihm sitzen wir, fast zum sozialen Wesen erwacht, auf einer Bank in der
Sonne. Vor einer Wand von Schildern, die alles verbieten, was man in
der Welt tun könnte. Eisessen,
Radfahren, Händchenhalten.
Gilliam plusterte die Story, an der
Creative Writing-Professor Pat Rushin 10 Jahre bastelte, zum Ausstattungs-Kammerspiel auf. Steckte seinen Autor in ein Statistenkostüm, zitierte sich selbst und die Kunstgeschichte ausgiebig und hatte wohl
den meisten Spaß dabei, einem Kruzifix eine Kamera als Kopf aufzusetzen. Dabei sieht alles immer
absichtlich unmodern aus.
So wie der mehrfach vorkommende Cybersex im sprotzelnd verdrahteten Jumpsuit, mit dem wir und der
am Ende wieder nackte Christoph
Waltz zum schwarzen Loch in allem
kommen. Ach gar.
ULTIMO 15
FILME
Mélanie Thierry in „The Zero Theorem“
Der Schnitt versuchte, dem ShortStory-Stoff durch einige Vor- und Zurück-Sprünge einen großen Bogen
zu geben. Am Ende bleibt aber doch
nur ein Nebenwerk. Für Neueinsteiger in Gilliams insulären Kosmos verwirrend interessant, für Bewohner
seit Time Bandits nur ein Resteessen.
Wing
The Zero-Theorem. GB/RUM 2013. R: Terry Gilliam B: Pat Rushin K: Nicola Pecorini D: Christoph Waltz, Matt Damon, Mélanie Thierry, David Thewlis, Lucas Hedges,
Tilda Swinton, Peter Stormare. 107 Min.
IM KELLER
Mit Adolf im SMRaum
Ulrich Seidl geht wieder ganz
nach unten
N
ach seiner halb inszenierten Dokumentations-Trilogie
„Paradies“ kehrt Ulrich Seidl wieder
dahin zurück, wo er angefangen hat
und wofür er berühmt wurde: Zur unverstellt dokumentarischen Betrachtung der ganz normalen Perversion.
Seidls Der Busenfreund, Hundstage oder Import Export spielten eigentlich alle „Im Keller“ der Republik Österreich, also dort, wo nicht nur der
gemeine Ösi seine finstersten Spießersehnsüchte auslebt, seit Josef
Fritzl allerdings mit einer pechschwarzen Konnotation – auf die
Seidls allerdings keinen Bezug
nimmt. Das verwundert etwas.
Sein Im Keller führt uns unter die
Erde, dort wo betrunkene Spießer
unter Hitler-Bildern sitzen („Das Portrait vom Adolf war mein schönstes
Hochzeitsgeschenk“), halbbetrunkene Spießer Schießübungen veranstalten (und ein bisschen Ausländerhetzte betreiben; man bekommt das eine
wohl nicht ohne das andere), und wo
die Domina mit ihrem Ehesklaven
16 ULTIMO
Dinge anstellt, die man eigentlich
nicht anstellen sollte.
Manche von Seidls Kellerkindern
sind richtig nett (die freundliche Masochistin, die nackt und gefesselt völlig unbefangen in die Kamera redet,
sie würde sich nie von einem Mann
schlagen lassen), manche wirken
scheußlich tragisch (die einsame
Dame, die im Keller täuschend echte
Baby-Puppen einlagert und kost und
herzt), manche erfrischend harmlos,
wie der zu kurz geratene Freier, der
davon spricht, dass er so nett sei,
dass er´s bei den meisten Prostituierten umsonst bekäme und dass er
ganz toll weit abspritzen könne; das
zeigt Seidl dann allerdings nicht.
Überhaupt zeigt Seidl weniger als
früher. Fast mit einer gewissen
Scheu präsentiert er die dunkle Seite
des Lebens, ohne etwas zu erklären,
ohne zu erwähnen, was seine Heldinnen und Helden im wirklichen Leben
tun, und ohne jene pornografischen
Schockmomente, von denen seine
frühen Filme lebten.
Im Keller ist ein sehr vorsichtiger
Film mit viel Distanz, großartigen Bildern und einer leichten Überlänge in
der ersten Hälfte. Die durchzuhalten
lohnt allerdings, denn Seidls Fähigkeit, aus unzusammenhängenden
Bildern und Geschichten am Ende
ein überraschend zusammenhängendes düsteres Ganzes werden zu lassen, ist nach wie vor unerreicht und
höchst aufregend.
Am Ende steht so ein heimlicher
Blaskapellen-Nazi leicht betrunken
Olivia Wilde und Liam Neeson in „Dritte Peron“
in seiner Garageneinfahrt, von der
wir jetzt wissen, dass sie in seinen Devotionalienkeller führt. Er steckt
sich im Abenddämmer eine Zigarette an und schwankt leicht dabei und
blickt provozierend nach draußen,
ins Dunkel, wo die Kamera steht.
Wie fast alle Bilder Seidls, strahlt das
eine bedrohliche Einsamkeit aus.
Thomas Friedrich
Ö 2014 R: Ulrich Seidl B: Veronika Franz,
Ulrich Seidl K: Martin Gschlacht. 88 Min.
DRITTE PERSON
Schau mich an
Paul Haggis verzettelt sich in
einer dreifaltigen Geschichte
W
atch me“, flüstert eine geisterhafte Stimme im Rücken von
Liam Neeson, während der sich
in einem Pariser Hotelzimmer an seinem neuen Roman abmüht. „Schau
mich an“, aber auch „Pass auf mich
auf“, oder „Sieh du nur zu“. Anderswo traut sich Maria Bello nicht in einen Swimming Pool, versenkt Kim
Basinger ein Handy in der Küchenspüle, macht Adrien Brody dunkle
Geschäfte in Rom. Und alle Bilder rufen „Guck genau hin“. Sie haben so
deutlich nichts miteinander zu tun,
dass man die Absicht merkt und sehr
gespannt ist.
Der Hobbyraum unter Tage: „Im Keller“
Paul Haggis, oscarprämiert für
L.A. Crash, erzählt ungerührt erstmal drei Geschichten nebeneinander
her. Der Schriftsteller in Paris hat
Probleme mit seinem Buch und mit
seiner Geliebten (Olivia Wilde), der
Geschäftsmann in Rom verstrickt
sich mit einer Barbekanntschaft (Moran Atias) in eine Kindesentführung,
und in New York kämpft Mila Kunis
mit James Franco um das Sorgerecht, weil sie angeblich versucht
hat, ihren Sohn umzubringen. Maria
Bello ist ihre Anwältin. Aber warum
sieht sie Kim Basinger so ähnlich?
Anfangs protzt Haggis mit bedeutsamen Übergängen, wechselt von einer schließenden Tür in New York zu
einem Flur in Paris, schneidet mitten
in der Bewegung quer durch die
Welt. Aber bald geht jeder Zusammenhang verloren. Jede Geschichte
entwickelt sich ebenso aufwendig
wie ziellos vor sich hin.
Scheinbar geht es überall um eine
Beziehung zwischen zwei Personen
und um eine dritte, die störend eingreift. Möglicherweise geht es auch
um Vertrauen, Vergebung und Liebe.
Erst nach der Laufzeit eines normalen Films kriegt zumindest eine Story
etwas Drive. Dafür lähmen die anderen jedes Mitgefühl, weil ihre Figuren nach einem Konzept agieren,
das wir immer noch nicht verstehen.
Paul Haggis, der das Drehbuchschreiben bei Love Boat lernte und
für Million Dollar Baby nominiert
wurde, kriegt natürlich alle losen Fäden zusammen. Nur eben erst am
Ende, wenn nur noch Regietricks
aus den Geschichten eine einzige,
ganz andere machen. Zu viel Aufwand für zu wenig Effekt. Noch ärgerlicher ist jedoch, dass sich die
wunderbare Besetzung sehenswert
abmühen muss, bloß damit eine
Kurzgeschichtenidee
über
die
Strecke kommt.
Wing
Third Person. USA 2014. R+B: Paul Haggis D: Liam Neeson, Mila Kunis, Adrien
Brody, Olivia Wilde, James Franco, Maria
Bello, Kim Basinger. 137 Min.
INTERVIEW
»MEIN ROMANTISCHER
BLICK«
Woody Allen über Schwindler, Tricks und Trickser, über seinen Film »Magic
in the Moonlight« und warum man Erfolg nicht planen kann
Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich ein Romantiker bin.
Männer sind sowieso viel romantischer
als Frauen. Das ist durch wissenschaftliche Untersuchungen längst bewiesen.
Ich habe die Frauen in meinen Filmen
immer romantisiert: Diane Keaton,
Scarlett Johansson und jetzt die wunderbare Emma Stone. Genauso habe
ich New York City oder Paris romantisiert. Ich hatte immer einen sehr romantischen Blick auf die Welt. Aber das
hält mich nicht davon ab, ein unbelehrbarer Realist zu sein, wenn es um die
menschliche Verfassung geht.
Das heißt, Sie glauben, wie Ihre Hauptfigur, nicht an irgendetwas Übernatürliches, das jenseits unserer Realität existiert?
Woody Allen bei den Dreharbeiten mit Emma Stone und Colin Firth
Magie hat in Ihren Filmen schon oft
eine wichtige Rolle gespielt. Woher
kommt Ihr Faible für Zauberei?
Ich habe mich als Junge in der Amateurzauberei versucht. Tagelang saß ich in
meinem Zimmer und habe irgendwelche Tricks mit Zigaretten, Karten, Münzen oder Handschellen ausprobiert. Ich
habe viele Bücher dazu gelesen und bin
bei der Lektüre darauf gestoßen, dass
es während der Zwanziger in den USA
und Europa eine richtige Welle von spirituellen Scharlatanen gab. Sie zogen
den reichen Leuten das Geld aus der Tasche, indem sie so taten, als könnten sie
die Zukunft vorhersagen oder mit den
verstorbenen Verwandten ihrer Gönner kommunizieren. Sogar angesehene
Schriftsteller und Wissenschaftler fielen darauf rein. Nur den Zauberkünst-
18 ULTIMO
lern konnten sie nichts vormachen. Es
gab damals einen sehr bekannten Zauberer – er hieß Harry Houdini – der all
diese Schwindler aufdeckte. Und ich
dachte, es wäre vielleicht eine interessante Idee für einen Film so einen rationalen und grundehrlichen Zauberer
mit einer kleinen, amerikanischen
Schwindlerin
von
der
Straße
zusammenzubringen.
Sie sind aber dann kein Zauberkünstler, sondern Filmregisseur geworden.
Was haben die beiden Berufe
gemeinsam?
Zwischen Magie und Film gibt es eine
starke Verbindung. In beiden Fällen
sieht das Publikum nicht, welche Tricks
wir anwenden, um eine Illusion zu erzeugen. Im Kino glaubt man für zwei
Stunden, dass das, was man auf der
Leinwand sieht, real ist. Wir glauben,
dass Fred Astaire und Ginger Rogers in
Top Hat so leicht und glücklich auf einem Boot tanzen und Champagner trinken. Dabei sah es bei den Dreharbeiten
ganz anders aus: Die haben bis tief in
die Nacht geschuftet und waren nass geschwitzt. Die Schuhe haben gedrückt
und der Smoking gezwickt. Fred Astaire hat nur geflucht und Ginger Rogers
war stinksauer. Aber dennoch sieht auf
der Leinwand alles wie ein himmlisches Vergnügen aus. Genauso wie Zauberer erschaffen Filmemacher eine gefälschte Illusion, damit die Zuschauer
sich des Lebens erfreuen können.
Dazu gehört auch die romantische Illusion, der Colin Firth als Skeptiker in
Ihrem Film erliegen darf…
Nein, es gibt nur das, was wir vor uns
sehen. Das ist alles. Wir haben nur ein
Leben und wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Es gibt keinen Gott, keine Magie,
keinen tieferen Sinn im Universum. Eines Tages wird die Sonne ausbrennen
und das Leben auf der Erde zu Ende
sein. Alles, was Shakespeare geschrieben oder Beethoven komponiert hat,
wird keine Rolle mehr spielen. Die Welt
ist sinnlos und nicht zu verstehen. In
diesem Sinn bin ich ein bekennender
Realist. Auf der anderen Seite sind meine Handlungen im Alltag alles andere
als realistisch motiviert. Ich habe in
meinem Leben sehr viele dumme Dinge
gemacht, weil ich nicht in der Lage war,
die Situation realistisch einzuschätzen
und meine Entscheidung danach auszurichten. Ich komme mir sehr intelligent
vor, wenn ich über das große Ganze
nachdenke, und ziemlich dumm, wenn
ich mich in die Niederungen des Alltags
begebe.
Woher speist sich Ihr offensiver Pessimismus?
Da bin ich mit Nietzsche, Freud und
dem amerikanischen Dramatiker Eugene O’Neill in bester Gesellschaft. Sie haben den pessimistischen Gedanken gemeinsam, dass der Mensch mit zu viel
Wahrheit nicht leben kann. Nietzsche
wie Freud waren der Meinung, dass
wir uns selbst betrügen müssen, um unsere Existenz zu ertragen. O’Neill sagte, dass der Mensch Illusionen wie Gott
oder den Kommunismus braucht, um
zu überleben. Und das stimmt. Die Natur hat jeden von uns mit einem Verleugnungsmechanismus ausgestattet.
Und wenn der nicht richtig funktioniert, kann das Leben sehr traurig werden. Denn wenn man die Wirklichkeit
nicht verleugnet, ist man immer mit
der fürchterlichen Wahrheit unserer
sinnlosen Existenz konfrontiert.
Sie haben inzwischen mehr als 45 Filme gedreht – das klingt für einen Außenstehenden erst einmal nicht nach
einer sinnlosen Existenz…
Nein, ich bin sehr glücklich, dass ich
mein Leben als Filmemacher verbringen durfte. Ich hatte vom ersten Film
an immer die volle kreative Kontrolle.
Niemand hat mir gesagt, wen ich casten soll. Kein Produzent hat mein Drehbuch vorher zu lesen bekommen. Wenn
einer meiner Filme nichts taugte, trug
ich ganz alleine die Verantwortung. Ich
schätze mich sehr glücklich, dass ich so
viele Filme machen konnte. Dabei waren auch einige, die ihr Geld nicht ein-
spielten, und trotzdem konnte ich das
nächste Projekt finanzieren. Ich hatte
ein sehr glückliches Leben im Filmgeschäft. Am Morgen zur Arbeit zu gehen
und da sind Scarlett Johannsen, Emma
Stone oder Colin Firth – alles ungeheuer gut aussehende, charmante, humorvolle und kreative Zeitgenossen. Die Arbeit mit Schauspielern, Kostümbildnerin oder Komponisten macht mir große
Freude. Das ist eine tolle Art, seine Zeit
zu verbringen verglichen mit irgendeinem Job auf dem Bau oder im Büro.
Allerdings nehme ich meine eigene Arbeit auch nicht zu ernst. Ich bin nicht
der Meinung, dass ich irgendwelche
großen Meisterwerke erschaffen habe.
Ich habe gute, mittelmäßige und
schlechte Filme gemacht. Gemessen an
den Möglichkeiten, die mir geboten
wurden, müsste ich wenigstens ein
paar großartige Werke hervorbringen
müssen. Wenn ich weniger faul gewesen wäre, hätte ich sicher eine eindrucksvollere Filmografie auf die Beine
stellen können.
Entwickelt man durch die jahrzehntelange Erfahrung ein Gespür dafür, ob
ein Film an der Kinokasse erfolgreich
sein wird?
Der Chic der 20er: Emma Stone und Colin Firth
Nein, das lässt sich überhaupt nicht vorhersehen. Als wir Midnight in Paris gedreht haben, dachten wir: Das ist eine
schöne Idee, aber das wird nie und nimmer ein populärer Film. Die meisten Kinogänger sind jung und haben noch nie
etwas von Gertrude Stein gehört oder einen Roman von Ernest Hemingway gelesen. Wir dachten, den Film würden
sich nur ein paar Leute anschauen,
aber dann war er in der ganzen Welt
von Israel über Japan bis nach Argentinien ein Riesenerfolg. Auch der Erfolg
MAGIC IN THE MOONLIGHT
Retro Melange
Woody Allen hat wieder eine nette
Ausstattungskomödie gedreht –
dismal mit der großartigen Emma
Stone
M
agie spielte in den Filmen von
Woody Allen stets eine große
Rolle. Mühelos stieg Jeff Daniels in Purple Rose of Cairo von der
Leinwand zu Mia Farrow herab in
den Kinosaal. Als menschliches Chamäleon lugte Allen in Zelig auf der
Führertribüne des Reichsparteitages hinter Adolf Hitler hervor. In einem alten Peugeot wurde Owen Wilson in Midnight in Paris aus der
schnöden Gegenwart direkt ins Herz
der Pariser Bohème der zwanziger
Jahre verfrachtet.
Wenn also Colin Firth zu Beginn
von Magic in the Moonlight als fernöstlicher Zauberer einen Elefanten
auf der Bühne verschwinden lässt,
kann das innerhalb des Allen-Universum nicht wirklich für Erstaunen sorgen. Ungewöhnlicher ist da schon,
dass Woody Allen in seiner 45. Regiearbeit fürs Kino die Magie selbst zum
Thema macht. Denn in der Garderobe verwandelt sich der chinesische
Hexenmeister Wei Ling Soo in den
missgelaunten Engländer Stanley
Crawford, der jegliche Möglichkeitsformen des Übernatürlichen weit
von sich weist, alle Tricks zu durch-
Emma Stone und Colin Firth in „Magic in the Moonlight“
schauen glaubt und im Nebenberuf
spirituelle Scharlatane reihenweise
auffliegen lässt.
Davon gibt es in den 1920er Jahren mehr als genug. Als Stanley von
seinem alten Freund Howard Burkan (Simon McBurney) an die Côte
d’Azur eingeladen wird, um ein weiteres Medium zu enttarnen, geht er
mit der Arroganz des realistischen
Routiniers an die Arbeit. Die junge
Wahrsagerin Sophie Baker (Emma
Stone) steht im regen Austausch mit
der Welt der Toten, wird von der reichen Witwe des Catledge-Clans als
Kommunikatorin zum verstorbenen
Ehemann großzügig entlohnt und ist
für den Sohn der Familie zum Objekt
bindungswilliger Begierde geworden. Wenn sie die Arme hebt, um von
ihren mentalen Übertragungen zu
berichten, entlockt das Howard nur
ein müdes Lächeln. Als sie jedoch ein
geheimes Detail nach dem anderen
aus seiner Biografie hervorbefördert, beginnt auch der bekennende
Skeptiker am eigenen Weltbild zu
zweifeln. Ganz zu schweigen von der
femininen
Aura,
deren
Anziehungskräfte Howard auf so
angenehme Weise irritieren.
Mit großer Beharrlichkeit stellt
Woody Allen jedes Jahr einen Film
auf die Beine, und ab und zu, wie zuletzt mit Blue Jasmine, ist auch ein
Meisterwerk dabei. Magic in the
Moonlight gehört sicherlich nicht
dazu, sondern eher in die Kategorie
Allen’scher Wohlfühlfilme. Unübersehbar versucht Allen hier an seinen
von Blue Jasmine hat mich überrascht,
weil in den Staaten ernste Themen
meistens nicht so gut ankommen. Auf
der anderen Seite war ich mir sicher,
dass Hollywood Ending gut laufen würde. Ich fand ihn wirklich lustig und
auch ganz gut gemacht. Aber keiner
wollte ihn sehen. Ich habe keine Ahnung, warum die Zuschauer ins Kino
strömen oder zu Hause bleiben, und ich
glaube es ist das Beste, sich darüber
keine Gedanken zu machen.
Interview: Martin Schwickert
größten kommerziellen Erfolg Midnight in Paris anzuknüpfen. Der mondäne Chic der zwanziger Jahre, die
Klischees französischer Lebenskunst und die landschaftlichen Reize
der Côte d’Azur werden zu einer Retro-Melange verquirlt, in der die
Filmgeschichte kräftig mitatmen
kann. Wie einst Cary Grant und
Grace Kelly in Über den Dächern von
Nizza braust das Paar im roten Cabrio über die pittoresken Küstenstraßen der französischen Riviera. In
schicker Badetrikotage räkelt sich
Emma Stone vor dem azurblauen
Wasser fast so keck wie Jean Seberg
in Bonjour Tristesse. Sogar vor dem
Selbstzitat schreckt Allen nicht zurück, wenn er die beiden vor dem Regen in einem Observatorium Schutz
suchen lässt, so wie sich die Liebenden in Manhattan seinerzeit ins
Planetarium flüchteten.
Das alles ist ungeheuer nett anzusehen, auch dank der nostalgischen
Kameraarbeit von Darius Khondji,
der hier auf 35mm-Material und mit
alten Cinemscope-Objektiven gedreht hat. Die Story allerdings plätschert etwas zu selbstgenügsam vor
sich hin. Der Konflikt zwischen Magie und Realismus wird innerhalb
der romantischen Verbindung allzu
offensichtlich durchtelefoniert. Zu
dem Thema hätte man sich von
Woody Allen mehr sophistication
versprochen.
Martin Schwickert
USA 2014 R&B: Woody Allen K: Darius
Khondji D: Colin Firth, Emma Stone, Marcia Gay Harden. 97 Min.
ULTIMO 19
DVD
bruch. Hier stehen die urkomischen
Vorbereitungen einer Monster-Hochzeit und der geplante Mord an einem
Polizeioffizier gleichwertig nebeneinander.
Die Extras enthalten viele „Deleted Scenes“, ein ausführliches
Gag-Reel und zwei Webisodes mit
den Nebenstars.
Die vierte Staffel der Serie ist inzwischen angelaufen.
-aco-
Wolfgang Beltracchi beim Kunsterzeugen:
„Beltracchi – Die Kunst der Fälschung“
BELTRACCHI – DIE KUNST DER
FÄLSCHUNG
Hui und Pfui
Eine Dokumentation über
Deutschlands größten Kunstfälscher
2
011 platzte der größte deutsche
Kunstskandal der Gegenwart:
Wolfgang Beltracchi wurde wegen
selbst gemalter und teuer verkaufter
Meisterwerke der Moderne verurteilt. Jedenfalls für ein knappes Dutzend. Die ermittelnde Kunstpolizei
weiß von fünf mal so vielen, Beltracchi selbst gibt an, rund 300 gemalt
zu haben. Das wäre ein Ausgangspunkt für eine journalistische
Recherche.
Regisseur Arne Birkenstock erzählt aber lieber eine Gaunerkomödie. Ausführlich kommen der Maler
und seine Frau zu Wort, die mit stupendem Handwerk und eulenspieglerischer List dem gierigen Kunstmarkt „verschollene“ Bilder von
Heinrich Campendonk, Max Ernst,
Fernand Léger oder Max Pechstein
verkauften. Unter anderem auch an
den Komiker Steve Martin. Zur Hebung der Glaubwürdigkeit fälschten
sie auch noch alte Familienfotos, mit
Helene Beltracchi als ihrer eigenen
Großmutter, die vor den gefälschten
Werken posiert. Das ist durchaus lustig. Und nicht nur kritisch gegenüber
den ankaufenden Auktionshäusern,
die frühe Warnungen in den Wind
schlugen, weil das Geschäft so schön
brummte. Auch der Schuft und
Schelm kriegt was ab, gerade weil er
sich
kommentarlos
mal
als
Großmaler, mal als Meistergauner
vorführen darf, der nur so tut, als
wäre er Künstler.
Arne Birkenstock, Sohn eines Verteidigers im Beltracchi-Prozess, montiert
Home-Story
samt
Super-8-Schnipseln aus der wilden Jugend, und Interviews mit „Opfern“
und Kunstwissenschaftlern zu einer
amüsanten Revue aus einer schillernden Welt. Die teilweise während des
20 ULTIMO
offenen Vollzugs der Beltracchis gedreht wurde. Und gerade den Deutschen
Filmpreis
als
bester
Dokumentarfilm kriegte.
-wD 2014. R+B: Arne Birkenstock K: Marcus
Winterbauer. 98 Min. E: Hinter den Kulissen.
USA 2013 Erdacht von Stephen Carpenter, David Greenwalt, Jim Kouf D: David
Giuntoli, Russel Hornsby, Silas Weir Mitchell, Sasha Roiz. 5 BD, 927 Min. E: Deleted Scenes, Gag Reel, Webisodes,
Grimm-Guide.
THE ROVER (BD)
Hey Dude, wo ist mein
Auto?
Guy Pearce in einem interessanten
Apokalyptical
GRIMM (3)
N
Familienzuwachs
Die dritte Staffel des erfolgreichen
Creature-Features
S
ie werden mehr: Dem „Hexenbiest“ Adelinde wird ein königliches Baby geboren, um das sich die
Parteien mächtig kloppen, und Nick,
der Grimm-Cop mit den speziellen
Fähigkeiten,
bekommt
eine
Grimm-Kollegin zur Seite gestellt,
die auf den schönen Namen „Trubel“
hört, was im englischen wie „Ärger“
klingt. Mary Elizabeth Mastrantonio
als Mutter Grimm hat in den ersten
Folgen viel zu tun und beweist, dass
nichts so gefährlich ist wie eine wütende Mama. Mit mehr Action FX als
in den Staffeln davor, bewahrt die Serie ihren Tonfall zwischen Grusel
und Giffeln, der selbstironische Tonfall tut der Spannung keinen Ab-
ach wirtschaftlichem Kollaps ist
Australien in naher Zukunft zu
großen Teilen ein rechtsfreier Raum,
in dem man besser eine Waffe griffbereit hat. Als Eric (Guy Pearce) von
drei Kerlen auf der Flucht das Auto
gestohlen wird, muss er die Dinge
also selbst klären. Auf eine Spur
stößt er aber erst, als er den verwundeten Rey (Robert Pattinson) aufsammelt. Rey ist der Bruder einer der
Diebe. Er weiß, wohin sie wollten.
Und da sie ihn blutend zurückließen,
hat er auch eine Rechnung mit ihnen
zu begleichen.
Wem bei den Stichworten Outback
und Autos nur Mad Max in den Sinn
kommt, der wird bei The Rover eine
Überraschung erleben. Sein Film sei
kein Endzeitfilm, und der Vergleich
zu dem Klassiker sei ihm zu billig, so
Regisseur Michôd in den Extras. Tatsächlich gelingt es ihm wie schon bei
seinem hervorragenden Spielfilmde-
Wahl der Waffen: David Giuntoli in „Grimm“
büt Animal Kingdom (dt.: Königreich
des Verbrechens), aus vermeintlich
altbekannten Genremustern Überraschendes zu erschaffen. Statt wilder
Verfolgungsjagden gibt es eine sehr
düstere Mischung aus Western und
Roadmovie.
Guy Pearce strahlt als rauer, wortkarger Eric eine enorme Präsenz
aus. Robert Pattinson beeindruckt
als labiler Rey und zeigt seine bisher
wohl beste Leistung. The Rover ist
ein spannender, manchmal verstörender Ausnahmefilm, der in Erinnerung bleibt. Wie schon der international viel beachtete Animal Kingdom
fand The Rover in Deutschland keinen Kinoverleih. Allein schon die
wunderbaren Bilder von Kamerafrau Braier hätten es verdient, auf
der großen Leinwand gesehen zu
werden. Bei den Extras sind die drei
kurzen Featurettes oberflächlich, interessant sind aber die drei
Interviews mit Regisseur Michôd
und den Hauptdarstellern.
-okAUS/USA 2013 R: David Michôd B: Joel
Edgerton, David Michôd K: Natasha Braier D: Guy Pearce, Robert Pattinson, Susan
Prior. E: 3 Featurettes, 3 Interviews. 103
Min.
WESTEN
Im Zwischenlager
Der schwierige Weg nach
Deutschland
N
elly will weg. Mit einem genehmigten Ausreiseantrag verlässt sie
mit ihrem kleinen Sohn Ende der
1970er die DDR. Und landet nach einem schikanösen Grenzübertritt in
einem Westberliner Auffanglager, in
dem die Schikane weitergeht.
Vor der Anerkennung als Bundesbürgerin stehen ein Behördenapparat und viele Verhöre durch die alliierten Geheimdienste. Misstrauen
überall, sogar im Lager hält jeder jeden für einen Spitzel. Für die Stasi,
für die CIA, man weiß es nicht. Und
für den Süßigkeitenautomaten
(Twix hieß noch Raider), der bunt
glühend als Versprechen im tristen
Barackenflur steht, fehlt ihrem
Sohn das Geld.
Mit einer löchrigen Erzählweise
schafft Christian Schwochow ein bedrückendes Exilanten-Porträt, das
Agenten-Thriller, Notgemeinschaft,
Selbstbehauptung und Romantik
streift, aber keinen Ansatz richtig zu
Ende bringt.
-w-
D 2013 R: Christian Schwochow B: Heide
Schwochow; nach dem Roman „Lagerfeuer“ von Julia Franck K: Frank Lamm D:
Jördis Triebel, Alexander Scheer, Tristan
Göbel, Jacky Ido. 98 Min. E: Deleted
Scenes, Making Of.
nur, um attentätig an den General
der Revolution heran zu kommen.
Schließlich erschießt der Bürgerkriegsgewinnler den ausländischen
Agenten, der ihn reich gemacht hat.
Ein sehr politischer Film, der
bessere Extras verdient hätte. -w-
Monsieur Claude und seine
Töchter erzählt von einem katholischen Bourgeois, dessen vier
Töchter sich alle falsch verheiraten: Ein Chinese, ein Jude, ein
Araber und ein Afrikaner als
Schwiegersohn – das geht Papa
Quien Sabe? I 1966. R: Damiano Damiani
B: Salvatore Laurani, Franco Solinas K:
Antonio Secchi D: Gian Maria Volonté,
Lou Castel, Klaus Kinski, Martine Beswick. 118 Min. E: Interviews mit Damiano
Damiani, Lou Castel.
Jason Bateman und Olivia Wilde: „Liebe to Go“
LIEBE TO GO (BD)
Lange Woche
Jason Bateman und Olivia Wilde
haben viel zu erzählen
N
eben einem ziemlich dämlichen
deutschen Titel hat Liebe to go mit
Jason Bateman und der wunderbaren Olivia Wilde immerhin zwei sympathische Hauptdarsteller, denen
man ein besseres Drehbuch und eine
flottere Inszenierung gewünscht hätte. Conrad Valmont (Bateman), Sohn
reicher Hoteliers, lebt, da seine Eltern seit 30 Jahren in der Welt herumreisen, vom Personal umsorgt
ohne finanzielle Sorgen im elterlichen Nobelhotel und frönt seinen
Vergnügen. Als die Scheidung der Eltern droht, wird er ohne Geld vor die
Tür gesetzt, zieht bei seinem besten
und einzigen Freund ein und spannt
dem prompt seine betörende Freundin Beatrice (Wilde) aus. Was nun
folgt, ist mal mehr mal weniger tiefsinniges Gerede über Liebe, Freundschaft, Kunst und das Erwachsenwerden. Wenn die Figuren gerade
mal nichts sagen, kommentiert und
erklärt ein Erzähler aus dem Off,
wer zu wem wie warum steht. Was
eine messerscharfe Gesellschaftssatire der feinen, kunstsinnigen New Yorker Kreise hätte werden sollen,
kommt kaum über die stilvolle
Ausstattung des Ambientes hinaus.
Immerhin sehen Bateman und Wilde
dabei stets gut aus.
-okThe Longest Week USA 2014 R: Peter
Glanz B: Peter Glanz, Juan Iglesias K: Ben
Kutchins D: Jason Bateman, Olivia Wilde,
Billy Crudup, Tony Roberts. 86 Min.
ERBARMEN
Tote Dänen
Ein südliches Rip-Off zu Wallander
und Millenium
D
er Skandinavien-Krimi hat seine
Meriten. Und seine Erfolge. Der
Autor Jussi Adler-Olsen versucht, daran anzuschließen. Und die Verfil-
mung seines ersten Romans geht ein
paar neue Wege, neben vielen alten.
Ermittler Carl Mørck ist ein Versager. Seine Frau hat ihn verlassen,
sein Partner wurde beim letzten Einsatz erschossen, sein bester Freund
ist seit dem ein Krüppel. Und er muss
im Aktenkeller alte Fälle sortieren.
Dabei entdeckt er Ungereimtheiten
und gräbt mit einem ungeliebten Kollegen mit Migrationshintergrund
einen furchtbaren Fall aus.
Weil das Drehbuch früh andeutet,
was wirklich geschah, wird die eigentlich unmotivierte Rückwärtsermittlung spannend. Und weil der Regisseur eher warme Stimmungen bevorzugt, kriegt Erbarmen einen eigenen Stand im skandinavisch-blauen
Einerlei. Die Fortsetzung ist schon
abgedreht. Für ein amerikanisches
Remake hat es bis jetzt nicht
gereicht.
-wKvinden i buret. DÄN/D/S 2013. R: Mikkel
Nørgaard B: Nikolaj Arcel, Jussi Adler-Olsen K: Eric Kress D: Nikolaj Lie Kaas, Fares Fares, Sonja Richter, Peter Plaugborg.
97 Min. E: Interviews, Making Of,
Featurettes.
TÖTE AMIGO
Es war einmal Revolution
Damiano Damiani lässt Klaus
Kinski erschießen
K
auf kein Brot, kauf Dynamit“, ruft
der flüchtende Ex-Bandit und blutig gestählte El Chuncho am Ende
dem armen Schuhputzer zu, dem er
seine ergaunerten Pesos überließ.
Der Italo-Western Quien Sabe?, der
jetzt endlich auf Blu ray erscheint,
war 1966 ein unverhohlener Aufruf
zum Widerstand. Und gar kein Western, wie der 2013 gestorbene Damiani in den Extras immer wieder erklärt. Es geht zwar um Männer auf
Pferden, aber nicht um Helden. Ein
lebenslustiger Bandit klaut der mexikanischen Armee Waffen und verkauft sie an die Revolution. Er führt
die Freiheit im Munde, aber verrät
sogar seinen Bruder für den Profit.
Ein fieser Amerikaner hilft ihm, aber
MIRANDA (1)
Die Witzboldin
Miranda Hart scherzt britisch bei
Disney
G
leich in der ersten Folge schiebt
sich die Frontfrau einen Schokoladenpenis in den Mund. Was besonders witzig ist, weil ausgerechnet
der kinderquatschige Disney Channel die BBC-Serie für Deutschland
übernahm. Außerdem ist Miranda
Hart eher eine Wuchtbrumme als ein
Candy-Girl, 1,85 groß, ungelenk und
darunter leidend, von Postboten mit
dem Mann verwechselt zu werden,
den sie nicht hat.
Aus ihrer Unangemessenheit
schlägt die gelernte Stand Up-Komikerin eine Menge Kapital. Ständig
bringt sie sich in peinliche Situationen, stolpert übers Inventar oder
macht ihre Scherze so langsam, dass
sogar ihre Mitspieler beinahe schon
das Set verlassen wollen. Die deutsche Synchronisation müht sich redlich, bleibt aber weit hinter dem
Original zurück.
Miranda brachte es auf drei Staffeln und einige Weihnachtsspecials.
Im deutschen TV sendet Disney Channel Miranda bis Jahresende, auf
DVD erschien gerade die erste
Staffel.
-w-
Monsieur Claude und seine
Töchter
mächtig durcheinander. Die herrlich unkorrekte und sehr witzige
Komödie war in Frankreich
mächtig erfolgreich, die Deutschen wussten mal wieder nicht,
ob man lachen darf, wenn Witze
über kulturelle Eigenheiten gemacht werden. Auf der DVD/BD
kann man jetzt endlich die französische Originalfassung (mit Untertiteln) genießen, denn wie immer
hat der deutsche Ton aus der präzise geschliffenen Komik etwas
sehr Vulgäres, eben Deutsches gemacht (wir können nicht anders).
Dazu gibt es einige Extras und Interviews zu den Dreharbeiten. Sicherlich einer der witzigsten Filme dieses Kinojahres. /// Der
Mann fürs Harte im Kino heißt
Miranda. Staffel 1. 6 Episoden auf 2 DVD.
GB 2009. Keine Extras.
Lone Survivor
Miranda Hart
im Moment Mark Wahlberg, und
in Lone Survivor ist er was ganz
hartes: Ein Navy Seal, der sich
mit den Taliban in Afghanistan
herumschlägt. Einem authentischen Einsatz folgend, der fürchterlich in die Hose ging, hat Regisseur Peter Berg daraus ein Heldendrama ohne Kratzer und Macken gemacht. „Man fragt sich,
was eine versierte Regisseurin
wie Kathryn Bigelow aus dem
Stoff gemacht hätte.“, schrieb unser Olaf Kieser zum Filmstart.
Die BD setzt mit vielen Extras die
ULTIMO 21
DVD & TV
UND WEITER GEHT´S…
Heldenverehrung fort und enthält Hintergrundmaterial zum eigentlich katastrophal schiefgegangenen originalen Einsatz.
///Im Land der Bären 3D ist ein
Dokumentarfilm über die sibirische Halbinsel Kamtschatka, die
Region mit der weltweit größten
Bärendichte. Der Film folgt einen
Serien-Starts und -Fortsetzungen
Orphan Black geht mit der zweiten Staffel tief ins Verschwörungsgekröse. Während wir in der ersten so
nach und nach die diversen Versionen von Tatiana
REVOLUTION
ORPHAN BLACK
nierte den Piloten der Serie, die sich ein bisschen an
den Erfolg des „Hunger Games“-Settings klammert.
Maslany kennenlernen durften, geht es jetzt um die
Frage: Warum sind eigentlich alle hinter ihr her? (2. (rtl nitro, ab 27.11., 22.15h) /// Niemand zieht sich
Staffel ab 25.11, zdfneo, 22.45h) /// Auch in der zwei- selbst so hemmungslos durch den Kakao wie James
ten Staffel von Blacklist geht es weniger um die 100 „Dawson’s Creek“ Van der Beek. Und niemand ist damit so rührend erfolglos wie er. Die Serie „Don‘t
Trust the Bitch in Appartment 23“ (mit Krysten Ritter) war gerade eingestellt worden, als van der Beek
in Friends With Better Lives auftauchte. Darin geht s
um das wechselvolle Liebesleben einer Freundesgruppe mit unterschiedlichem Beziehungsstatus: VerBLACKLIST
heiratet, befreundet, geschieden, single. Van der
Beek spielt den frisch geschiedenen Arzt, der glaubt,
jetzt stehe ihm die Frauenwelt offen und sehr schnell
schlimsten Gauner, die Raymond Reddington nicht
ganz uneigennützig nach und nach ans FBI ausliefert, es geht mehr um die Verschwörung hinter der
Verschwörung und mit wem Reddington (großartig:
James Spader) eigentlich wirklich zusammenarbeitet. (RTLcrime, ab 25.11., 20.15h) /// The Knick ist
der Kurzname des New Yorker „Knickerbocker Hospital“, die Handlung der Arzt-Serie spielt um 1900
herum, was eigentlich ganz vielversprechend klingt,
zumal Steven Soderbergh hinter der Serie steckt. Leider hat sich Clive Owen als Produzent die Rolle des kokainsüchtigen genialen Chirurgen Dr. John Thackery
auf den Leib schreiben lassen, weshalb die liebevoll
THE KNICK
FRIENDS WITH BETTER LIVES
Im Land der Bären
Sommer lang (das sind da gerademal vier Monate) diversen Bären
beim Bärensein, mit etwas blödsinnigen Kommentaren und faszinierenden Aufnahmen. Interessanter als der Hauptfilm ist das
einstündige „Making of“, das berichtet, wie man 50 Kilo schwere
3D-Kameras in die Wildnis
schafft und Bären beim Lachsfischen von einem Heliumballon
aus filmt, ohne sie zu erschrecken. /// Da die Videospielverfilmung Need for Speed sympathische Darsteller hat, allen voran
die tolle Imogen Poots und dicht
dahinter Aaron Paul, einen
clownesken Michael Keaton, fast
mehr Roadmovie als Autorennfilm ist und bei weitem nicht so
prollig auf dicke Eier macht wie
lernt, dass die Datingwelt in seiner Abwesenheit
recht kompliziert geworden ist. Trotz flotter Drehbücher, kesser Gags und guter Darsteller wurde die Comedyshow nach einer Staffel eingestellt. (Pro7, ab
2.12., 22.05h) /// Utopia ist ein britischer Mystery-Thriller, der gerade in den USA neu gedreht wird.
Ein paar Nerds stoßen auf einen Comic, der fürchter-
UTOPIA
Need for Speed
ausgestattete Serie ein bisschen unter dem Ego und
den vielen Großaufnahmen des Mr. Owen leidet. (sky
atlantic ab 25.11., 21.00h) /// In Revolution ist weltweit das Licht ausgegangen: Kein Internet, kein
Licht, kein Telefon. Die Handlung setzt 15 Jahre nach
dem Blackout ein, und wie so oft verschwindet mit
der Elektrizität auch die Kultur. In Horden ziehen verzweifelte Menschen durch eine postapokalyptische
Welt (immerhin; keine Zombies!). Produziert hat das
Everyone‘s Darling J.J. Abrams, Jon Favreau insze-
22 ULTIMO
lich düstere Geheimnisse zu offenbaren scheint. Wer
hier warum wen verfolgt, wird bald unübersichtlich,
bleibt aber immer logisch. Und so manche Entdeckung in der hier gezeigten 2. Staffel ist durchaus
atemberaubend. Eine dritte Staffel kam nicht mehr
zustande. (RTL crime, ab 10.12., 20.15h)
-vl-
die Fast & Furios-Filme, fanden
wir, dass das ein Film sei, der
„ein wenig über die tiefergelegten Ansprüche des Genres
hinausgeht“. Gut wäre zu viel,
kurzweilig aber mit Sicherheit.
Die BD hat einen Haufen Extras.
Drei Mini-Making-ofs beschäftigen sich mit den getunten
Wagen. Im Audiokommentar
erfährt man, wie die rasanten
Actionszenen realisiert wurden.
MARIACHI EL BRONX
III
ATO RE CORDS / PIAS
Hm, eine
Hardcore-Punkcombo
aus L.A., die als Nebenprojekt auch
noch eine Mariachi-Band betreibt?
Gut, es gibt sicher noch seltsamere
Dinge unter der Sonne. Wenn aber
als Basis für diese
Album alte
Synthies und Sequencer inStellung
gebracht w erden, die auf den typisch strahlenden Mariachi-Trompetensound treffen und dabei auch
noch tolle Popsongs rauskommen,
das ist dann schon große Kunst.
Denn von der Originalität der Idee
lebt es sich nicht allein. Erste Anspielprobe: , ,Wildfires“, strahlend
schön in seinem Refrain. Unddann
mit jedem Song noch mehr Alternative Country-Melodielinien, immer
mehr w ehmütige H ooks, dazu orchestral verschachtelte Arrangements, all dies macht dieses Album
zum kleinen Wunder. W ie da die
Streicher in ,High Tide“ herniederflattern, sich in ,Sticks
,
And Stones“
alles in ein psychedelisches Wüstenflirren verwandelt, der Mut zu
glühendem H erzschmerz-Pathos
sich in Schönheit w andelt: Bei allem was Recht ist, das ist wirklich
grandios.
Karl Koch
BEN HOWARD
I FORGET WHERE WE WHERE
ISL AND / U NIV E RSAL
Eigentlich schön, dass es sich hierbei um erfolgreiche Chartsmusik
handelt! Denn das ist schon ziemlich düsterer Stoff, zw ar catchy,
und erobert jugendliche Herzen im
Sturm. Man würde sich aber auch
nicht wundern, wenn es ,,nur“ Eingeweihten als, sagen wir mal, Platte aus de m Jose Gonzale z-Umfeld
oder als Bright E yes-Ableger bekannt wäre. Und dazu ist der Mann
auch noch ein ziemlicher Virtuose
an der Gitarre, ohne damit jemals
rumzustrunzen, denn
vielmehr
begreift How ard die Gitarre als
Soundgenerator, evoziert damit
Bläser und Key
boards, beeindruckend. Und alles immer im
Dienste des Songs. Ziemlich ausgefuchst und reif für eine zweite Platte! Und wer immer den Nick DrakeVergleich aus dem Schrank gezogen hat, hat so unrecht damit nicht.
Klar, so viel Emotion kann ein wenig nerven auf Dauer, aber meist
schafft es How ard mit unerwarteter Strenge, diese in eine Form zu
bringen, die vor Spannung nur so
vibriert.
Karl Koch
FOO FIGHTERS
SONIC HIGHWAYS
RCA / SONY MUSIC
Die Geschichte vom gefeierten Megastar, der im Kern seinesHerzens
doch begeisterter Rockfan geblieben ist – so schön, so ahr,
w so Grohl.
Ambitioniert schon das Konzept:
Acht Songs, entstanden in acht Auf-
TONTRÄGER
Alpen-Ambient, glühender Herzschmerz
& der Godfather des Rock
nahmestudios, verteilt auf acht Metropolen der USA, dokumentarisch
visualisiert auch alsachtteilige TVDoku. Diese konzeptionelle Herausforderung w urde von
Dave
Grohl – wen wunderts –mit Bravour
gelöst. Schon die beiden Opener
,,Something From N othing“ und
,,The Feast And The Famine“ belegen famos, w er die derzeit größte
Rockband des Planeten ist
und
dementsprechend, w essen Akkorde, H armoniefolgen und Refrains
sich 2015 in den S tadien der Welt
breit m achen w erden. 20 Ja hre
nach Gründung der Foo Fighters –
und damit auch dem Ende von Nirvana – nimmt sic h der sympathische Alleskönner sämtliche künstlerischen Freiheiten:
Opulenten
Classic-Rock im
zw eigeteilten
,,What Did I Do/God Is My Witness“,
trockene Postpunk-Ästhetik bei
,,Outside“ oder da s dezent überkandidelte Finale eines ,,I Am A River“. Und als einen ,,Liebesbrief an
die Geschichte deramerikanischen
Musik“ bezeichnet Grohl selbst,,Sonic Highways“. So schön klingt LeiFrank Möller
denschaft!
ANTEMASQUE
ANTEMASQUE
NADIE SOUND / CAROLINE
Nachdem At The Drive In und nun
wohl auch The Mars Vo lta Geschichte sind, kommen sich deren
kreative Köpfe, Om ar RodriguezLopez und C edric Bixler-Zavala,
nach allerlei Zoff zw
ischenmenschlich näher – und biegen mit
Antemasque
dem neuen Projekt
um die Eck e. Und siehe da : Die
angebliche Unvereinbarkeit
von
straightem Postpunk (At The Drive
In) und verspielt-opulentem Progrock (The Mars Volta) wird hier in
einer erstaunlich kompakten
,,Best- of- both- worlds“ - Variante
widerlegt. Songs wie das eingängige ,,4 AM“, die wüsten Kracher ,,I
Got N o remorse“ und ,
,In The
Lurch“ oder das Led-Zeppelineske
,,Drown All Your Witches“ präsentieren einen gelungenen Spagat
zwischen a ufgeräumter S ongästhetik und hyperaktivem Klanggewitter. Insgesamt zehn
Songs
lang halten Antemasque uns kurzweilig bei der Stange, überraschen
in den gut 40 Minuten mit einer
enormen Hitdichte und versöhnen
so alte Fans aus be iden Lage rn.
Goodbye, Schubladendenken!
Frank Möller
STARS
NO ONE IS LOST
P IAS / ROU GH TRADE
Man stelle sich Stars als Gegenmodell zu ihren Landsleuten Arcade
Fire vor: W o bei diesen Verzweiflung, Pathos und Schw ere herrschen, regieren bei ersteren Leichtigkeit und Freude, Euphorie und
Lässigkeit. Man könnte auch sagen, dass w ir hier Indie-Disco im
ULTIMO 23
die da brüllt: ,,Put your hands up,
’cause everybody dies“! Und überhaupt: Diese M usik za ubert ein
Grinsen aufs Gesicht, verw andelt
einen für kurze Zeitin einen 16jährigen, auf den alle Verheißungen
des Nachtlebens noch warten…
Karl Koch
KOFELGSCHROA
ZAUN
süßem Großpop zu halten.Diesmal
im Vordergrund: eine latente Queen-Fixierung, die jedoch nie den
kalten Größenw ahn von Muse erreicht, sondern in vielerlei singenden Lead-Gitarren ihren Ausdruck
findet, vielleicht am schönsten im
grandiosen , ,Eulogy For A Rock
Band“, das textlich natürlich bitterböse verblassenden Ruhm beschreibt. Das Ganze fast schonmustergültig fett und breit produziert
von Ric Ocasek, da sitzt alles. Gut,
der Kinderchor in , Foolish Father“
ist schon fast zu viel des Guten, die
Prog-Rock-Breaks komme n vie lleicht ein w enig bemüht daher,
aber selbst davon lässt sich die
warme Loser-Wohligkeit des Weezer-Sounds nicht zerstören.
Karl Koch
Was Kraftwerks , ,Autobahn“ für
die, äh, Autobahn, das ist Kofelgschroas ,,Zaun“ für das Alpenvorland.
Karl Koch
TRIKONT / INDIGO
Mundartmusik aus Bayern, ja,
,,brauch’ i des?“ fragt da nicht nur
der Österreicher. Kla r, die flotte
Reggae-Techno-Polka-Sause von
LaBrassBanda befriedigt das B edürfnis nach Abtanzerei, und die
seltsamen Attwenger sind nun
auch schon länger her. Doch die
Oberammergauer
Kofelgschroa
werfen komplett ohne Percussion
eine seltsam schw ebende Soundmaschine an, die das breite Bayerisch des Gesangs in Bläser-Akkordeon-Arrangements bettet, die um
besten Sinne haben, mitgroßer Ge- einen herkreisen, bis es einem blüste und einem Lächeln, mit Anklän- merant wird. Alpen-Ambient? Lustigerweise könnte diese Musik gegen an Fleetwood Mac und Prefab
Sprout, die poppige Phase von The nau jenen Feingeistern gefallen,
Cure und damit auch an die braven denen auch die versponnenen Ja
König Ja am H erzen liegen. Und
Shout Out Louds . Da braucht man
manchmal möchte man am liebdann selbst vor Electronic Dance
Music-Anklängen ke ine Angst sten sofort einen Remix mit einem
mehr haben, nicht ohne sein sub- treibenden Neu!-Schlagzeug für
versives Spiel zu treiben, denn man diese Songs anfertigen, so hypnotisch rumpeln die Song-Schleifen.
stelle sich die Großraumdisco vor,
WEEZER
EVERYTHING WILL BE ALRIGHT
IN THE END
RE P U BL IC / U NIV E RSAL
Unerwartet gut, sogar im Gesamtwerk ganz hervorragend, dieses
neue Weezer-Album. W ie kaum
eine zweite Band schaffen es diese
inzwischen auch leicht ergrauten
Boys, die Schwebe zwischen prolligem Skatergebratze und bitte r-
THE KOOKS
LISTEN
V IRGIN / U NIV E RSAL
Oha, The K ooks entdeck en den
Funk für sich. Oder das, w as sie
durch aufmerksames Studium von
David Bowies ,,Fame“ dafür halten.
Das ist ja durchaus
legitim und
wenn man gar
das Original,,Fame“-Riff, äh, paraphrasiert wie
in ,,Forgive & Forget“, hat das einen gewissen Charme. Interessant
auch, wenn sie plötzlich wie Phoenix in ungelenk klingen (,,Westside“), rührend pathetisch der Song
für den verstorbenen Vater (, ,See
Me Now“), der, ganz 70s-BombastRock, über eine beatleske Bridge
ins große Schlussgetöse samt
Gospelchor mündet. Schlimm aber
,,Down“, wo sie tatsächlich w ie
eine schlechte Destinys C hild-Coverband klingen. Die Fansfrüherer
Kooks-Alben w erden enttä uscht
sein. Aber auch für den unvoreingenommenen Beobachter scheint
hier eine gewisse Richtungslostigkeit zu w alten. Better luck next
time!
Karl Koch
INTERVIEW
NIEMALS
AUFGEBEN!
HAUSBESUCH BEIM »SMASHING
PUMPKINS«-MASTERMIND BILLY CORGAN
D
ie Smashing Pum pkins um
Billy Corgan gehören zu den
erfolgreichsten Bands der Alternative-Rockszene. In ihrem
Gepäck haben sie legendäre Alben
wie ,,Siamese Dreams“ und ,,Mellon
Collie And The Infinite
Sadness“.
Der heute 47-jährige Songw riter,
Sänger und Gitarrist Billy Corgan
aus Chicago gilt einerseits als launischer Banddiktator, andererseits
als musikalisches Genie,
dessen
Konzerte M agie entfesseln. Ultimo
sprach mit Corgan über die neuen
Smashing-Pumpkins-Alben ,,M onu-
ments To An Elegy“ und , ,Day For
Night“.
Die Pumpkins wurden wegen ihrer
verzerrten Gitarren im mer dem
Grunge zugeordnet, aber sie tendieren auch z um Pro gressive
Rock. Auf eur em neuen Werk
,,Monuments To An Elegy“ gibt es
sogar lupenreine Popsongs. Wie
schreibt man großartige Gitarrenriffs?
Billy Corgan: (lacht) Das wüsste ich
selbst gerne! Ich schreibe gar nicht
mehr so viele Gitarrenriffs, weil ich
glaube, dass sie für meine Musik
nicht mehr so effektiv sind. Ich habe
das Gefühl, die Gitarre hat generell
an Bedeutung verloren. N atürlich
gibt es Subkulturen wie Heavy Metal, für die sie nachwie vor relevant
ist. In den Charts jedoch findet sich
kaum noch Gitarrenmusik, fast alle
benutzen elektronische Produktionstechniken. Ich glaube nicht,
dass jemand demnächst das nächste ,,Whole Lotta Love“ schreibt und
damit die Welt verändert…
Worauf legst du heute stattdessen
Wert?
Um mithalten zu können, muss man
immer melodischer w erden. Ich
versuche deshalb, H ooklines und
Refrains zu schreiben, die man auf
Anhieb mitsummen kann. Ich persönlich mag außergewöhnliche Musik, solche, die ihreMagie erst nach
dem vierten oder fünften Hören entfaltet, aber wenn es sein muss, kann
ich auch zugänglichere und leichtere Sachen schreiben. Genau darum
geht es bei diesem Album , beim
nächsten bew ege ich mich dann
wieder mehr in die Tiefe. ,,Day For
Night“ wird auf jeden Fall durchgeknallter klingen als,,Monuments To
An Elegy“.
Wo sind die neuen Songs entstanden?
In einem geheimen Studio… bei mir
zuhause in Chicago. Ich
möchte
nicht, dass jeder weiß, wo ich arbeite oder dass ich unerw arteten Besuch bekomme. Niemand ist eingeladen. (lacht)
Das Schlagzeug bedient bei den
Pumpkins neuerdings Tommy Lee
von der Metal-Band Mötley Crüe.
Treffen da nicht Welten aufeinander?
Finde ich nicht. Ganz viel Musik von
den Smashing Pumpkins ist im Metal verw urzelt. Tommy ist mit Led
Zeppelin aufgewachsen, und ich
auch. Wir kennen uns schon seit 20
Jahren. Ich habe ihn angerufen und
gefragt, ob er Lust hätte, auf unserer Platte zu trommeln. Nachdem er
die Demos gehört hatte, war er Feuer und Flamme!
Wird To mmy L ee mi t d en Pumpkins auf Tournee gehen?
Das wäre mein größter W unsch,
aber er wird nicht in Erfüllung gehen. Tommy hat genug zu tun mit
seiner eigenen Band Mötley Cr üe.
Wir wissen auch noch gar nicht, ob
wir m it diesem Album überhaupt
auf Tour gehen werden. In Amerika
gehen heute nicht mehr viele Leute
auf Indierockkonzerte, in Europa
ist das noch anders. Der Markt hat
sich radikal gew andelt. Deshalb
werden wir wohl nur einige große
Festivals bespielen.
Wie schwer ist es, neue Fans hinzuzugewinnen?
Sehr schw er, ich w ürde sogar sa-
gen, fast unmöglich. Junge Menschen wollen junge Bands hören –
sie w ollen sich mit ihresgleichen
identifizieren. Das ist nachvollziehbar. Nur wenige Künstler, wie Neil
Young, Johnny Cash oder Bob Dylan, sind auch für junge Leute relevant geblieben. Alles, w as ich tun
kann, ist, es immer wieder zu versuchen. Aufzugeben ist keine Alternative.
Macht dir diese Situation zu schaffen?
Selbst auf unserem kommerziellen
Zenit w aren die Smashing Pum pkins nie Kritikerlieblinge. Die etablierte Musikpresse ignorierte uns
oft, obwohl ich einige der w ichtigsten Alben meiner Generation gemacht habe, die heute als Klassiker
gelten. Ich habe all das geschafft
ohne Unterstützung der Medien.
Umso schw erer ist es für mich, in
schwierigen Zeiten mit frischer, innovativer Musik daherzukommen.
Ich w ill aber nicht jammern, das
einzige, w as man im Rock’n’Roll
machen kann, ist sich immerwieder
neu zu erfinden. So
wie Johnny
Cash es getan hat.
Apropos Cash: Versucht ihr, Musik
zu machen, mit der ihr alt werden
könnt?
Das wäre dann Akustikmusik, Folk.
Was ich mache, ist Popmusik. Pop
ist immer ein bisschen manipulativ.
Er entsteht eher im Kopf, als im
Herzen. Im Folk geht es um Botschaften und Gefühle. In der
Popmusik um Beats, große Refrains, um Feuerw erk. Und: Meine
Musik ist immer noch rebellisch.
Denn ich kann die Form eines Songs
zerstören. Was Andy W arhol bei
seinem Portrait von JackyKennedyOnassis machte – etwas Existierendes zu verdrehen – machen wir mit
Songs. Uns ist bew usst, dass w ir
nichts bahnbrechend N eues mehr
erfinden, wir sind eher wie Zerstörer. Wir schleichen uns heran und
zerbrechen Dinge in dem Moment,
wenn niemand hinguckt!
Was ist der in teressanteste M oment beim Songschreiben?
Für mich ist das der Moment, w o
mir die erste Idee zufliegt. W eil es
ein Mysterium ist, wo sie herkommt.
Kürzlich kam ich nach einem anstrengenden Tag nach H ause und
wollte eigentlich in die Küche, aber
irgendetwas sagte mir,
dass ich
mich besser ans Piano setzen sollte.
Der Morgen w ar bereits angebrochen, mein Kopf leer. Dawar weder
eine Idee noch ein Gefühl drin. Einfach nichts. Ich setzte mich trotzdem ans Piano und tatsächlich kam
etwas aus mir heraus. FünfMinuten
später hatte ich einen Song. Keine
Ahnung, wo der herkam…
Interview: Olaf Neumann
ULTIMO 25
TITEL
DER XXL-GEBURTSTAG
BEIM GRAND-MÜNSTER-SLAM LASSEN ES DIE DONOTS ORDENTLICH KRACHEN
N
atürlich konnte der unvermeidliche Campino das N örgeln nicht lassen, als DonotsFrontmann Ingo Knollmann
im letzten Monat Münster
den
Rücken kehrte, um an Düsseldorf
vorbei nach Köln um zuziehen. Diesen verbalen Hake n von de r , ,falschen Rheinseite“ übermittelte der
Toten Ho sen-Chef gepaart mit einem Geburtstagsständchen im Rahmen der münsterschen Radiosendung , ,London Calling“ an die Studiogäste Donots – und reihte sich
damit ein in die R eihe prominenter
Gratulanten wie etwa Arnim Teutoburg-Weiß von den Beatsteaks.
26 ULTIMO
Die Geburtstagskinder w
aren
durchaus gerührt, sind sie doch
große Fans beider Bandsund haben
in ihrem S uperjahr 2014 ta tsächlich einiges zu zelebrieren. Denn
eigentlich stehen schon seit Anfang
des Jahres, spätestens aber seit
dem 16. April – dem , ,echten“ Geburtstag der Band –die Zeichen auf
Feier-Standby: 20 Jahre
Donots
sind der Anlaß des freudigen Jubeljahrs, das Mitte Dezember in
der H alle Münsterland mit der
größten Hallenshow in der Bandgeschichte seinen w ürdigen H öhepunkt finden soll. H ierzu hat man
sich einige Gäste eingeladen – doch
dazu kommen wir später.
und den Konzerten mit Billy Talent
Was damals im April 1994 in der versuchen wir, die Live-Energie,
kreativen Donots-Keimzelle, dem
den Elan dieser Konzerte im Studio
Jugendzentrum , ,Scheune“ in Ib- wieder einzufa ngen. Der dieses
benbüren begann, hat diese Bande
Jahr bereits veröffentlichte Song
aus fünf Jugendfreunden im Laufe ,Das N eue bleibt beim Alten’
mit
der Jahre zur international erfolg- Tim McIllrath von Rise Against ist
reichen Musikgang zusammenein kleiner Vorgeschmack auf das,
geschweißt. Die Donots sind der
was kommt.“ Harte Zeiten!
lebende Beweis, dass man sichauch
Mit diesem gesteigerten S elbstnach zw ei Jahrzehnten im Show - bewußtsein im Rücken können und
geschäft grundlegende W erte w ie wollen die Donots ihre Supersause
Sympathie, Bodenständigkeit und im XXL-Format zum unvergeßliden dire kten Draht zur Fanbasis chen Konzertabend machen. ,,Über
erhalten kann – und unbedingt soll- Facebook kommt von unseren Fans
te.
aus ganz Deutschland große ResoDas 2012 v eröffentlichte neunte
nanz zum GrandMünster-Slam, der
Studioalbum ,,Wake The Dogs“ des definitiv unser größtes Indoor-KonPunkrock-Quintetts erschien
vor zert ever werden wird. Im Vorfeld
dem Hintergrund selbstverwalteter sind sogar schon viele der umlieBandgeschäfte und vollständiger
genden H otels ausgebucht, da die
kreativer Autonomie auf dem eige- Leute weite Anreisen aus der gannen Label ,,Solitary Man Records“
zen Republik haben. Der Run auf
(lizensiert von der Universal Music
die Tick ets ist a bsolut enorm!“,
Group) und präsentierte die Gruppe freut sich Alex.
in einer bis dato nichterreichten stiNicht zu vergessen: Als Supportlistischen Offenheit.
bands hat man den niederländiZur Zeit feilen die Donots in Vin- schen Songwriter mit Punkwurzeln
cent Sorgs Principal-Studios im
Tim Vantol, C.J. Ramone als
westfälischen Ottmarsbocholt am N achlaßverwalter des Drei-Akfürs Frühjahr angekündigten Nach- kord-Banderbes sowie das englifolgewerk. Wie B andmitglied Alex
sche Pow ertrio The Subways an
dem Ultimo anvertraute, geht der
Bord geholt! Einem
grandiosen
Kurs klar in Richtung
Vollgas- Konzertabend steht daher
nicht
Scheibe: ,,Das wird unsere gitarren- mehr im Wege…
Frank Möller
mäßig lauteste Platte! Sie soll sich
MÜNSTER,
erheblich vom Vorgänger unterHALLE MÜNSTERLAND 13.12.
scheiden – nach unserer US-Tour
NEUE TÖNE
Zwei Bücher über den kulturellen Wandel der 1970er und 1980er Jahre
in West-Deutschland
1
997 ist David Bowie auf
Promotour für sein neues Album Earthling.
Dazu gehört auch, dass er
sich auf die Promi-Couch
von Wetten, dass…!? setzen muss. Thomas Gottschalk und er reden ein
bisschen über das neue Album, und Bowie erklärt,
dass er sich immer für
neue Tanzmusik interessiert habe (auf Earthling
ist das Drum’n’Bass – zu
dem Zeitpunkt schon ein
alter Hut), Mitte der
1970er ist das Philly-Soul,
den er auf Young Americans verarbeitet, und in
seiner Berlin-Phase ist er
fasziniert von den elektronischen
Bands
aus
Deutschland: Neu!, Harmonia, La Düsseldorf, Kraftwerk. Als er merkt, dass
das Publikum nicht so
recht weiß, wovon der
Weltstar da spricht, auch
nicht, als er zum zweiten
Mal ungläubig „Anyone
28 ULTIMO
Katharina Thalbach und Thomas Brasch, Berlin
1983 (aus: Isolde Ohlbaum: Von Ali bis Zappa)
know Neu!?“ fragt (und sich
nur einer erbarmt, den Arm
zu heben), muss er kurz auflachen. Man merkt für einen
Moment, dass Bowie irritiert ist, auch weil Tommy
versucht, das Publikum zu
retten, indem er mehrmals
nach Kraftwerk fragt, die ja
wohl wirklich jeder kennen
muss.
Tatsächlich
verändert
sich ab Anfang der 1970er
eine Menge in der Musiklandschaft der Bundesrepublik. Vor allem in Düsseldorf eröffnen sich neue
Soundwelten, neue Songstrukturen, ganz neue Beats
werden erschaffen, und die
haben Auswirkungen bis in
die Hochburgen der Popmusik, Großbritannien und die
USA.
Da sind natürlich Kraftwerk, die mit ihrer vertonten Fahrt auf der Autobahn
(„Wir fahrn, fahrn, fahrn
auf der Autobahn“ als das
deutsche Fun, Fun, Fun der
Kraftwerk
Beach Boys) auch den amerikanischen Markt knacken; deren Konzerte in Großbritannien von einer
Riege milchgesichtiger Frickel-Freaks verfolgt werden, die noch am
gleichen Abend ihre Gitarren aus
dem Fenster werfen und sich Synthesizer zulegen oder selber bauen und
damit die New Wave und die New
Romantic der kommenden Jahre
kreieren.
Aber es sind eben nicht nur Kraftwerk, die Einfluss haben. Neu! (das
sind Michael Rother und Klaus Dinger) veröffentlichen drei Alben, die
maßgeblich für einen neuen Beat
(Motorik) stehen, der von einer gnadenlos durchgespielten Bassdrum
getragen wird, Klaus Dinger ist ein
Meister dieses Beats, der den elektronischen Beat des Techno vorwegnimmt, obwohl er kein guter oder
gelernter Schlagzeuger ist. Dass Rother und Dinger mal bei Kraftwerk
waren, Dinger später mit seinem
Bruder Thomas La Düsseldorf gründet, dass Rother mit Harmonia und
Brian Eno Musik gemacht hat, dass
die aufkommende Punk-Generation
in Düsseldorf sich einiges bei den
älteren „Brüdern“ abguckt, um Elektronik noch mal ganz neu zu definieren (der schwitzige Elektro-Sex von
D.A.F. oder auch den Krupps im
Gegensatz zum sexlosen Beamten-Techno von Kraftwerk, ja ja, sie
sind nun mal die Roboter), das
erfährt man alles in Electri_City –
Elektronische Musik aus Düsseldorf
von Rüdiger Esch.
In Interviewcollagen, so wie es Jürgen Teipel in Verschwende deine
BÜCHER
Jugend bzw. Legs McNeil mit Please
kill me vorgemacht hat, entwirft er
die detailreiche Geschichte einer
Stadt und ihres Sounds, der leider
nicht mehr so präsent ist, wie er es
verdient hätte.
Dass der Zeitraum von 1970 bis
ungefähr 1986 (mit diesem Jahr
endet das Buch) eine interessante
Zwischenzeit ist, eine Zeit zwischen
dem Ende der Studentenbewegung
und dem sich anbahnenden Zusammenbruch des Ostblocks, zeigen
auch die Bilder von Isolde Ohlbaum,
die in Von Ali bis Zappa versammelt
sind und im ungefähr gleichen Zeitraum entstanden. Man schaut sich
diese Bilder in Schwarz-Weiß an und
verschwindet in einer anderen Welt.
Wir sehen in wunderbar einfachen
Bildern Liv Ullmann, wie sie sich die
Haare nach hinten streicht, Uschi
Obermaier, Klaus Kinski, Horst Tappert am Sandsack während der Aufnahmen zu Derrick, O.W. Fischer,
Uschi Glas vor ihrer Boutique für Kinder und Robert Lemke, der Anneliese Fleyenschmidt unter den Rock
greift, um ihr mit einem Mikrokabel
zu helfen – Protagonisten einer vergangenen Zeit, an die man sich noch
dunkel erinnert, aber man kann die
Gesichter und Namen nicht mehr
richtig zuordnen: „War die nicht
Schauspielerin? War der nicht
Politiker?“
Man muss sich seine eigenen
Geschichten zusammenreimen, darf
sich überlegen, was Anneliese Rothenberger und Erich Kästner wohl
so geredet haben, nachdem Isolde
Ohlbaum sie zusammen fotografiert
hat. Kann überlegen, wer sexyer ist:
Hanna Schygulla bei den Dreharbeiten zu Lili Marleen oder ein seinen
Bauch präsentierender Rainer Werner Fassbinder. Es ist eine zunehmend verschwommene, faszinierende Welt, die diese fantastischen
Bilder da in einem erwecken und,
gar nicht so unwichtig: die einen
erahnen lassen, wie modern, treibend und ungewöhnlich die Düsseldorfer Elektroniker in der gleichen
Zeit geklungen haben müssen.
Auch Bowie ist dabei, fotografiert
während eines Auftritts 1976 in der
Münchener Olympiahalle. Ein Jahr,
bevor er nach Berlin geht, um von
den Drogen loszukommen und dabei
zwei seiner besten Alben aufnimmt,
beeinflusst von diesen seltsamen
Düsseldorfern, die das Wetten,
dass…!?-Publikum in Münster 1997
leider nicht kennt.
Sacha Brohm
Rüdiger Esch: Electri_City – Elektronische Musik aus Düsseldorf. Suhrkamp,
Berlin 2014, 463 S., 14,99
Isolde Ohlbaum: Von Ali bis Zappa. Fotografien. Wunderhorn, Heidelberg
2014, 167 S., 29,80
ERNSTHAFT?
Steak im Anflug
Randall Munroe liefert seriöse
Antworten auf dumme Fragen
W
as wäre, wenn alle Menschen
auf einmal hüpfen würden? Gar nichts. Was wäre, wenn
man ein Periodensystem aus würfelförmigen Bausteinen basteln würde
und jeder Baustein aus dem entsprechenden Element bestünde? – Das
gäbe eine Menge Wumm.
man darauf leben könne wie Der
kleine Prinz: „Was die Bewohner
unseres superdichten Asteroiden
betrifft, so müssen sie vorsichtig
sein; wenn sie zu schnell rennen, laufen sie ernsthaft Gefahr, in einer
Umlaufbahn zu landen.“
Die schönsten Kolumnen und
Zeichnungen, ergänzt um ein paar
ganz neue Fragen und Antworten liegen jetzt als Buch vor. Mehr als einen
Eintrag am Tag sollte man aber nicht
lesen, sonst wird einem ein bisschen
schwummrig.
Erich Sauer
Randal Munroe: What if? Was wäre
wenn? Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen. Aus dem Englischen von Ralf Pannowitsch. Knaus, München 2014, 365
S., 14,99
BIG DATA
Die Kraken sind
los
Markus Morgenroth weiß: »Sie
kennen dich!«
S
Der Wissenschaftler und Comiczeichner Randall Munroe führt den
Blog „What if?“, und dort gibt er
streng wissenschaftliche Antworten
auf streng unwissenschaftliche Fragen. Das ist nicht mehr als ein Spaß,
aber doch ziemlich lehrreich, etwa
wenn Munroe erklärt, wie ein Asteroid beschaffen sein müsste, dass
chlimmer noch, der Titel geht
weiter: »Sie haben dich! Sie steuern dich!« Längst kann jeder
Smartphone-User mit einem Foto
deinen Namen herauskriegen, jede
Scoring-Agentur dir die Kreditwürdigkeit ruinieren, und amerikanische Supermarktketten haben bereits herausgefunden, dass deine
Tochter schwanger ist, bevor sie es
dir erzählt. Weil sie nämlich seit zwei
Monaten gesünder als sonst einkauft. Markus Morgenroth findet das
schlimm und ersetzt kulturwissenschaftliche
Überlegungen über den Verlust der
Privatsphäre oder den
moralischen Vorzug des
Unwissens durch Unmengen von Beispielen. In 11
Kapiteln enthüllt der gelernte Softwarespezialist für Verhaltensanalytik,
was kommerziell getriebene Datensammler alles schon anstellen oder
planen. Völlig legal und weitgehend
im Geheimen. Dass auch noch
Cyberkriminelle mitsammeln, ist
richtigerweise nur ein kleiner
Extraschreck am Ende.
Größer ist das Erstaunen darüber,
dass Morgenroth zwar sehr viele
Quellen zitiert, aber zugleich den Eindruck erweckt, eigentlich warne
jetzt erstmals er vor der Big
Data-Krakerei. Man muss ja nicht
den gescheiterten Guerillakrieg mit
geklonten Payback-Karten vom
Anfang des Jahrhunderts kennen.
Aber man sollte wissen, dass Markus
Morgenroth noch vor einem Jahr für
die dunkle Seite arbeitete und unter
Guerillas als Daten-Kraken-Tentakel
galt. Inzwischen schwimmt er frei
und gibt Linktipps zu sicheren Passwörtern, anonymen Suchmaschinen
und ganz allgemein zur Datensparsamkeit. Das ist richtig, wichtig und
läppisch zugleich. Wirklich neu ist
nur sein Hinweis auf Schaufensterpuppen, die registrieren, wer sie wie
lange anguckt.
Wing
Markus Morgenroth: Sie kennen dich!
Sie haben dich! Sie steuern dich! Die
wahre Macht der Datensammler. Droemer, München 2014, 271 S., 19.99
„Der Klassiker unter den Litraturkalender wird dreißig.“,
schreibt der Verlag stolz auf seiner Internetseite, und beweist
damit, dass er notfalls auch Tippfehler und Grammatikunfälle
liefern kann. Spaß beiseite: Der Arche Literatur Kalender ist
das schönste Stück Pin-Up-Literatur, das man sich an die Wand
hängen kann. Wöchentlich werden wir mit Zitaten und Fotos
beglückt, die sich einem Jahresthema unterordnen. Für 2015
ist das – was könnte näher liegen? – das Thema „feiern”. Weshalb sich hier Gottfried Benn vor seiner Feier fürchtet, Hugo
Ball beschreibt einen wilden Ball im Kabarett und Katherine
Anne Porter feiert, dass sie einen Preis bekommen hat. Und
weil dieses Jahr sich auch schon wieder dem Ende zuneigt, ehren wir die Herausgeberinnen, die seit 30 Jahren diesen schönen Wandkalender herausgeben, indem wir uns rechtzeitig mit
dem neuen Kalender versorgen. (60 Blätter / 53 Fotos/farbig /
31,5 × 24cm, 22,00) /// -thf-
ULTIMO 29
Der Großvater, der hier gerade die Ursprünge des Punk
erläutert, gehört zum Kernpersonal von Mari Yamazakis
Storysammlung
Pil, in der die japanische Zeichnerin
und Autorin auch
ein bisschen ihre
Jugend reflektiert.
Genau wie ihre Heldin Nanami
schwärmte Yamazaki in den 80ern
für Punk, aber ein
gnädiges Schicksal
verschlug sie nach
Italien statt nach
England, weshalb
ihre Zeichnungen
heute auch nicht
aussehen wie die
typischen Mangas
und ihre Entwicklung etwas weiter führte als nur
bis zur nächsten
Provokation. Die Geschichten von der rebellischen Enkelin
und dem seltsamen Opa sind nett und witzig, aber wirklich
bewegend sind sie nicht. (Carlsen, Hamburg 2014, 193 S., SC,
16,90) /// -acoKalifornien in nicht allzu ferner Zukunft. Vor zehn Jahren retteten die Killjoys, eine Gruppe von Revoluzzern, ein kleines Mädchen vor dem totalitären
Megakonzern Better Living Industries. Jetzt sind die Killjoys nur noch Legende und BLI beherrscht Battery City und dessen Bewohner fast vollständig. Da
taucht das Mädchen, inzwischen ein Teenager, wieder auf. Jene, die vor dem
Konzern in die Wüste geflohen sind, verehren sie als Retterin. Wer beim Lesen
von The True Lives of the Fabulous Killjoys das Gefühl hat, in eine
laufende Geschichte geraten zu sein, irrt nicht, denn Gerard Way (Umbrella Academy) und Shaun Simon setzen fort, was Way mit seiner
Band My Chemical Romance 2010 auf dem Album Danger Days: The True
Lives of the Fabulous Killjoys begann.
Man findet sich aber schnell ein in die faszinierend komplexe Geschichte. Neben der Retterin voller Selbstzweifel, die nicht weiß, was
so besonders an ihr sein soll, geht es um eine Porno-Droidin, die in Battery City verzweifelt neue Batterien für ihre Freundin zu bekommen
versucht, einen BLI-Killer im Formtief und den neuen Revolutionsführer, einen zorningen Paranoiker. Gewiss ist der Comic teilweise exzentrisch und manchmal an der Grenze zur Überkonstruiertheit. Er ist
vor allem aber kraftvoll, rebellisch, persönlich, voller Verweise und
sehr vielschichtig. Way und Simon remixen nicht bloß, sie schaffen
Neues. Becky Cloonan findet für das Geschehen passende bunte Bilder, die im besten Sinne an Pop-Art erinnern. Ein wirklich außergewöhnlicher Comic. (Panini, Stuttgart 2014, 164 S., SC, 16,99 ) /// -ok-
COMICS
Hit-Girl und Kick-Ass rüsten
zum letzten Gefecht. Das wird
nicht schön werden, Blut wird
fließen, und Kick-Ass ist nicht
einmal sicher, dass sie diesmal
überleben werden. Zum Ende
seiner Serie hat sich Mark Millar einen netten Schlusspunkt
ausgedacht, der nach allem,
was wir von der Killergöre und
ihrem Freund im Neopren-Anzug bislang erfahren durften,
keine echten Überraschungen
setzt, aber doch einen anderen, eher endgültigen Tonfall
findet. Kick-Ass 3, Band 2
stellt definitiv das Ende des
Teams Hit-Girl und Kick-Ass
dar. In einem Nachwort bedankt sich Millar bei allen, die
ihn auf diesem acht Jahre dauernden Trip begleitet haben,
vor allem bei seinem kongenialen Zeichner John Romita Jr.,
der gezeigt hat, dass Comic-Bilder immer noch stärker sind
als Kino-Bilder. Hinter der rüden Gewalttätigkeit der Comicbilder bleibt das Kino immer
noch weit zurück. (Panini,
Stuttgart 2014, 120 S., SC, 14,99)
/// -aco-
Es ist nicht so, dass
der dickleibige Hardcoverband Spirou
und Fantasio – die
Anfänge eines
Zeichners, Band 1
irgendetwas enthielte, das über das
Comic-Genie Franquin noch nicht erzählt worden wäre. Wie er die Serie übernahm und ihr bald einen eigenen Stil
gab, ist bekannt. Die spannenden Dinge um Franquin setzten erst später ein.
Aber so schön in einem Band und mit überleitenden Texten ist das was für Franquin-Freunde, die immer noch auf der Suche nach seinen ganz frühen One-Pagern sind, seinen ersten Comics, die bisher nur verstreut und ungeordnet erschienen sind. Der erste Band behandelt die Jahre 1946 bis 1950. (Carlsen, Hamburg 2014, 208 S., HC, 29,90) /// -aco-
30 ULTIMO
SPIELPLATZ
Immer zur Weihnachtszeit...
Schrei ruhig
»Alien: Isolation« macht Angst und fast
alles richtig
I
m Weltraum hört dich niemand schreien“, war
der Werbespruch zum ersten Alien-Film 1979
von Ridley Scott, dessen Vision eines Weltraumgrusels sich mit dem zweiten Teil von James Cameron in puren Krawall verwandelte, wovon sich die
Reihe nie wieder richtig erholt hat.
Ganz die Mama: Amanda Ripley
Als Spiel ist uns Alien zuletzt in Colonial Marines
begegnet, eine Gamer-Gurke, die überall verrissen
wurde (außer bei Ultimo) und in der man schießen
musste was das Zeug hielt. Alien: Isolation geht den
weiten Weg von der Lautstärke wieder zurück. Der
Flüstermodus ist hier überlebenswichtig. In der
„Nostromo“, dem Raumschiff der Ur-Fassung gut
nachempfundenen Nachfolgeschiff schleichen wir
als Ellen Ripleys Tochter durch dunkle, dramatisch
ausgeleuchtete Gänge und hören unser Herz schlagen und uns selbst keuchen. Alien: Isolation ist ein
Schleich-Horror, kein Ballerspiel. Wenn wir das einzige Alien des Spiels, dem wir ausweichen müssen,
zu Gesicht bekommen, ist das Spiel vorbei und wir
sind Frühstück. Also sind wir hübsch ruhig, schleichen umher, basteln uns Gegenstände fürs Überleben,
husten,
hetzen, halten
die Luft an (der
Xenomorph
hört
jeden
Atemzug) und
sehen zu, dass
wir am Leben
bleiben. Weil
das schwer ist,
braucht man
Wenn wir das sehen, ist das eine hohe FruSpiel sofort zu Ende strationstoleranz,
wird
aber dafür mit einem atmosphärisch ungeheuer
dichten und fesselnden Spiel belohnt, bei dem die
Entwickler der Beleuchtung bis zum Sound für ordentlich Herzklopfen sorgen. Weil Alien: Isolation
für Konsolen entwickelt wurde, sieht es am PC nicht
so aus, wie es aussehen könnte. Auch die Steuerung
funktioniert mit Gamepad besser als mit Maus.
Aber das sind auch schon die einzigen Einwände
nach tausend Toden. (Entwickler: Creative
Assembly. Für Xbox One, Xbox 360, PS4, PS3, PC
(gespielt), diverse Editionen, ca 50,-) /// -aco-
Fortsetzungen und Neuauflagen (Teil 1)
Borderlands – The Pre-Sequel
S
pielt zwischen dem ersten und zweiten Teil, enthält für Fans ein paar lustige Storyhinweise
und bietet als neuen spielbaren Part endlich auch den plappernden Roboter an. Das fügt
dem immer noch
knallbunten
Weltraum-Ballerspiel im
Comicstil wenig neue
Aspekte hinzu, der ironische Tonfall, die
drollige Questgebung
und das Monsterabmurksen sind immer
noch recht unterhaltsam. Vor allem die
reduzierte
Schwerkraft mit ihren drolligen Effekten motiviert, es eben doch
nochmal
anzufassen…
Trotzdem:
eigentlich ein großes
DLC und kein neues
Typische Borderland-Ballerperspektive
Spiel.
Civilization – Beyond Earth
F
ans des besten Rundenaufbauspiels aller Zeiten haben das sehnsüchtig erwartet: Seit „Alpha Centauri“ warten wir darauf , dass sich Sid
Meyers Zivilisationsprozess ins All wagt – und sind
bitter enttäuscht. Erstens: Warum ist das alles so
hässlich? Zweitens: Warum spielt es sich so
dumm? Wer die taktischen Raffinessen von „Civilization 5“ mit all seinen Updates und Mods kennt,
kann das hier nur als „Civ 4,5“ empfinden. Meistens ballert man auf Aliens (die hier die Rolle der Warum so hässlich? – „Beyond Earth«
Barbaren einnehmen und mit denen man sich nicht
verständigen kann), das Stadt- und Einheitenmanagement wurde stark vereinfacht, dafür sind
Technologiebaum und Kulturentwicklung jetzt etwas offener und erlauben immer wieder
neue Spielverläufe, die sich aber nicht sonderlich unterscheiden: Krieg ist Krieg, und meistens
muss man hier ballern, zumal das Diplomatiemenü auch abgespeckt wurde. Dafür gibt´s alle
möglichen „Questes“ (finde drei abgestürzte Satelliten), die die inhaltliche Leere überdecken
sollen. Wer sowas mit Lust und Verstand
spielen will, ist mit „Civ 5“ erheblich besser
bedient.
Jagged Alliance – Flashback
M
it Tränen in den Augen dürfen sich
Fans der Jagged Alliance-Reihe dem
jüngsten Versuch Jagged Alliance:
Flashback nähern, nach diversen Fehlgrif- Eine der besseren Karten: „Jagged Alliance“
fen ein neuer Versuch, den legendären Runden-Shooter wieder zu beleben und an Spieltiefe und Atmosphäre von Jagged Alliance 2 anzuknüpfen, dem besten Spiel der Serie. Es dürften Tränen der Verzweiflung sein, denn der Entwickler Full Control hat das Söldner-Spiel auf allen Ebenen vergeigt. Die Grafik ist unterirdisch, die Gegner-KI ebenso (der Feind liegt gerne am Boden herum und wartet, dass man auf
ihn schießt), das Spiel liegt nur auf Englisch vor (was bedeutet: mit englischen Texten, denn
eine Sprachausgabe gibt es nicht), und die Karten sind so öde wie die personalisierten Söldner.
Dafür darf man, wenn man sich eine Söldnerin mit individuellen Werten zusammenstellt, auch
deren Barttracht bestimmen. Es ist ja schön, dass neuerdings so viele kickstarterfinanzierte
Fanprojekte auf den Markt kommen, aber manches ist doch ganz schön gruselig…Alex Coutts
Borderlands – The Pre-Sequel. Entwickler: 2K Ausatralia, Publisher: 2K Games.
Vertrieb: Take 2 Für Xbox, PS3, PS4, PC, ca 50,Sid Meyer´s Civilization: Beyond Earth. Hersteller: Firaxis. Vertrieb: Take 2.
Für PC (Steampflicht), ca 40,Jagged Alliance: Flashback. Hersteller: Full Control Vertrieb: Steam .Für PC, ca 25,-
ULTIMO 31
SPIELPLATZ
Neu geschient
Der vermutlich größte Eisenbahnsimulator wird generalüberholt
Solo zu dritt
In »J.U.L.I.A. Among the Stars« sagt uns ein
Computer, wie wir einen Roboter bedienen
sollen
E
s ist schön, dass ein Spiel für eine Person ausgerechnet
per Crowdfunding finanziert wurde. So viele „Backer“
investierten in das Projekt der kleinen tschechischen
Softwarefirma, dass aus dem geplanten bloßen Update für
ihren Indie-Titel J.U.L.I.A. ein komplettes Remake wurde,
runderneuert, redesignt und ziemlich gut.
Wir sind Rachel Manners, liegen im Cryotank eines Explorerschiffes und haben völlig verschlafen, dass unsere
Crew auf dem Planeten unter uns verschollen ist. Dann
weckt uns Schiffsintelligenz J.U.L.I.A., weil es brennt, und
kaum haben wir per Schalterrätsel unseren Hintern gerettet, geht es telepräsent mit einem Mobot hinunter auf den
Schicke Züge: „Train Simulator 2015“
U
nsere Verbesserungsvorschläge für den Vorgänger hat die Firma zwar nicht aufgegriffen, aber viele andere aus der Community. Der Train Simulator 2015 verfügt jetzt über eine eingebaute Academy, in der Neulinge den Umgang mit der
tonnenschweren Fahrphysik lernen, und die Bedienung der vielen mitgelieferten
Loks. Einschließlich der noch gar nicht existierenden Hitachi Class 801, die erst ab
2018 in London auf die Schiene geht. Schließlich will der Train Simulator ausdrücklich nicht Modellbahn-Feeling erzeugen, sondern richtiges Bahngefühl. Dazu gehört ziemlich realistisches Wetter, und genau nicht der Wust von Figürchen und
Bäumchen, die das oberflächlich ähnliche Modelleisenbahn-Studio aufbietet. Leider fehlt noch immer ein Fahrgastaufstand wegen verstopfter Toiletten. Dafür kann
man einen gut funktionierenden Fahrplanzwang zuschalten, um beim Herumfahren auf den drei mitgelieferten oder den zugekauften Strecken ordentlich ins simulierte Schwitzen zu geraten. Bahnfahren ist als virtueller Fahrer nämlich noch etwas stressiger als als echter Gast. Erstens weil es mit dem Train Simulator nur über
einen Steam-Account geht. Und zweitens weil der Computer die ganzen Hilfssysteme wegsimuliert, die seit der Dampflok (not included) die Romantik zur Routine
machten. (Train Simulator 2015. Für PC ab Win Vista, Dovetail / Aerosoft) /// -w-
Dann such mal schön... „J.U.L.I.A.“
seltsamen Planeten. Atmosphärisch stimmig auf einem zuweilen krisselnden Computermonitor sehen wir, was der
mobile Robot sieht, lassen ihn verschüttete Geräte ausgraben und bald die ersten Leichen finden. Schirm für Schirm
klicken wir uns durch die Landestation, in der irgendetwas
Schreckliches vorgefallen ist, hacken uns in die Datenbanken der Crewmitglieder, reimen uns aus widersprüchlichen Schilderungen die Geschichte zusammen, rüsten den
Mobot für die unterschiedlichsten Aufgaben aus und kommen schließlich im ganzen Sonnensystem herum. Samt
Alien-Begegnung
und
häufig
wechselnden
Verdächtigungen. Hat unsere Firma das alles eingestielt?
Weiß die KI mehr als sie sagt?
Rachel, J.U.L.I.A. und der Mobot haben eine nette
Sprachausgabe, aber der größte Teil der Geschichte wird
über Texte erzählt, und trotz automatischem Log und einer eher innovativen als ausgereiften Mind-Map zum Spurenverwalten sind viele Rätsel nicht ohne handschriftliche
Notizen zu lösen. Aber gut ohne 3D-Schnickschnack und
Actioneinlagen. Die neue Julia sieht trotz weitgehend unbewegter Bilder gut aus und packt jeden, der seinen Weltraum gern etwas Old School hat. (J.U.L.I.A. Among the
Stars. Für PC/MacOS/Linux. CBE Software, via Steam) ///
-w-
32 ULTIMO
Stadtglück, japanisch
»Machi Koro« ist ein Kartenspiel zum Würfeln
F
risch aus Japan kommt ein Catan-Klon, ohne Brett und Rohstoffe, dafür
aber schneller und bunter. Und passenderweise beim Catan-Verlag. Bis zu
vier Spieler bauen je eine Stadt auf der grünen Wiese aus Spielkarten, erst
eine kleine Bäckerei, später ein Restaurant, eine Fabrik, ein Bürohaus vielleicht. Und wenn der erste vier Großprojekte, etwa ein Einkaufszentrum, errichtet hat, ist das Spiel schon vorbei.
Länger als 30 Minuten trägt der Spaß auch nicht: Man würfelt, und je nach Ergebnis bringen eigene ausgelegte Karten mit der passenden Zahl Geld nur für
den Würfler, oder für alle, oder der Würfler muss an Gegner zahlen. Umgekehrt
kosten „neuerbaute“ Karten erstmal Geld, bevor sie die Einnahmemöglichkeiten erhöhen.
Offenbar geht es darum, seine Stadt so zu bauen, dass sie bei möglichst vielen
Würfelwürfen Geld abwirft. Aber ziemlich erstaunlich für die kleine Machi
Koro-Welt mit 84 Baukarten in 15 Typen, gibt es eine Menge unterschiedlicher
Strategien dafür. Da will man es, trotz der starken Zufallsabhängigkeit, meist
nach einem schnellen Spiel noch mal versuchen. Einziger Fehler: In unserem
Exemplar fehlte der zweite Würfel, der bei bestimmten Baulagen die Wahrscheinlichkeiten verschiebt. (Machi Koro. Von Masao Suganuma. 2-4 Spieler.
Kosmos, 12,99) /// -w-
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ULTIMO 33
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Zweck-WG) und bin nicht-Raucher. Die
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Nachricht freuen! h.hoge@gmx.de
Mit mir spricht ja niemand, aber ich habe gerade
akuten Gesprächsbedarf. Ich möchte jetzt gerne mit
einem jener progressiven Gottesanbeter reden, die
dermaßen tolerant sind, dass sie auch Atheisten einen Platz an Gottes Fußbänkchen zubilligen und ansonsten der Meinung sind, dass Religion die Menschen sittlich voran bringe.
Ernsthaft?
Nachdem der neugeborene Erweckungschrist und
Ex-Alki George W. Bush in Gottes Namen (na gut:
und dem von Haliburton) einen Kreuzzug im Irak angezettelt hat, der von sittlichen Scheußlichkeiten
mindestens so durchsetzt war wie der Kreuzzug unter Innozenz III., schlagen jetzt gerade die Verantwortungsethiker von der Muslim-Fraktion zurück
und beweisen unter vollem Körpereinsatz, wie viel
Liebe und Güte in jeder Religion steckt, jedenfalls sobald man den Andersgläubigen den Kopf abgeschlagen hat oder sie öffentlich verbrannt hat (man kann
sich übrigens auch, wie es die afrikanische Variante der spirituell Weggetretenen tut, auf Schulhöfen in die
Luft sprengen und dabei 50 Kinder ermorden; es gibt offenkundig viele Wege, das Wohlwollen des Herrn auf
sich zu ziehen).
Ihr Betheinis und Rosenkranzschieber, ihr Teppichküsser und Heulsusen („Papi, der hat meinen Glauben beleidigt, möööööhhh…..!“), ihr Selbstgerechtigkeitsfanatiker fühlt euch einer agnostisch-atheistischen Sittenlehre ernsthaft überlegen?
Ernsthaft?
Es war schon immer unappetitlich, den Religionen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zuschauen zu müssen.
In diesem Jahrzehnt allerdings scheint die moralische Demenz metaphysischer Systeme ihren Höhepunkt erreicht zu haben (oder Tiefpunkt, je nach Erwartungshaltung).
Wer jetzt meint, die Katholiken seien mit ihrem akuten Papst einen mutigen Schritt in Richtung „Kann man
so machen“ gegangen: Global gesehen spielen die Katholiken bei den Christen längst die zweite Geige, wenn
nicht gar Bratsche. Dominierend sind die evangelikalen Sekten in Nord- und Südamerika, die Sekte mit den
größten Zuwachsraten in den USA sind die Mormonen. Und die sind so durchgeknallt wie unsere Katholiken
in den 60ern. Erst deren Marginalisierung führte zu einem Papst, der sich auch Schwule und Geschiedene im
Himmel vorstellen kann. Man muss als Minderheit halt nehmen, was die anderen übriglassen.
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enn es draußen nach und nach kälter wird,
muss man das eigene Leben und das eigene
Wohnumfeld parallel dazu erwärmen. Wer
nun tatenlos rumsitzt und vor lauter kalter Empörung nur noch am glibbern ist, der sollte vielleicht
folgende Dinge in Betracht ziehen: Entweder die
Wohnung heizen (gut für jene, die im sanierten
Neubau wohnen und schlecht für solche, die eine
Altbauwohnung ihr Eigen nennen) oder das ein
38 ULTIMO
oder andere strahlende Teelicht anzünden und
den Kakao über ebendiesem erhitzen (gilt eher für
Altbaubewohner, denn es macht viel mehr Spaß –
die Heizkostenabrechnung am Ende des Jahres
stets im Blick – wenn man das Gefühl hat, durch
Kerzenschein nicht nur Licht, sondern auch noch
gleichermaßen absolut günstige Wärme erzeugt
zu haben). Oder man verlässt das Haus und freut
sich über Lokalitäten, die gewissermaßen für et-
eine angenehm wohlige Temperatur haben.
Beispielsweise könnte man sich direkt am
Samstag, den 29. November im Forum einfinden. Da heißt es: Kulturgruppe präsentiert –
Die Show aka Wundertüte. Los geht’s um 22
Uhr, Körmit und Miss Siggi sind mit dabei – hier
gibt’s also die Möppets Revue live on Stage. Am
Freitag, den 5. Dezember feiert dann das freundliche Bielefelder Campusradio Hertz 87.9 seinen 14. Geburtstag im Forum: Unter dem Motto
Indiepoppunkrockelektrofunk gibt’s jede Menge musikalische Vielfalt und vielleicht auch das
ein oder andere Geburtstagsliedchen. Einmal fix
ins Bettchen hüpfen (denn dort ist es ja immer
warm), dann wieder aufstehen, unter die heiße
Dusche und schnell wieder los: Am Samstag, den
6. Dezember (Nikolaustag!) heißt es I punk’d
that Party feat. Loo & Placido. Tanzi Tanzi Tanzi – und das geht eine Woche darauf genauso weiter: Am Freitag, den 12. Dezember gibt’s die Sljivovica-Party und am Samstag, den 13. Dezember dann auch noch die Electronic Lounge mit
Jon, Marty Gotera und Neitscho.
Ins Movie am Bahnhof lockt samstäglich (am
29. 11. sowie am 6. und 13.12.) die Twenty7Up-Partyreihe mit den Bereichen Rock, 80s
und Alternative. Die Freitage im Movie werden
von den DJanes Anja und Claudi beschallt – hier
gibt’s EBM, Rock, Darkwave und Indie. Bewährt
und immer wieder aufs Neue nett – gute Sache.
nett zu den Kulthits aus der Vergangenheit gefeiert
werden: DJ Rick Ta Life überwacht das Ganze in der
kleinen Halle, während in der großen Halle an diesem
Abend wieder alles aus den Charts betanzt werden
will und der Club mit Black und Hip Hop von und mit
den DJs Shusko & Shamrock ausgestattet ist.
Cyberpunkers (12. Dezember, Ringlokschuppen
Darauf kann sich jeder Frostfeind am 28. November,
am 5. und 12. Dezember einstellen.
Am Freitag, den 28. November freut sich der Ringlokschuppen über alle, die die Schlagernacht (direkt
nach dem Konzert von Beatrice Egli!) besuchen wollen. DJ Arni gibt alles – da hat man dann doch bei dem
Titel schon eine gewisse Vorstellung von der Playlist.
Einen Tag später am Samstag, den 29. November heißt
es Be Invited 3.0. Bis 1 Uhr alles für einen Euro weniger, Würfeln für Salitos und Tequila und Pizza ist ebenfalls bis 1 Uhr günstiger. In der großen Halle gibt’s
Charts mit DJ Nick, in der kleinen Halle die Star Tracks
und Partyclassics mit DJ Mario und im Club von DJ Matze Rotter ganz viel Rockmusik. Die Woche darauf ist
am Freitag, den 5. Dezember Abi Exzess – ja, zumindest für alle, die über 16 sind. Schule anmelden und
dann hoffen, dass die Mutti den Muttizettel auch wirklich unterschreibt. Am Samstag, den 6. November darf
man auf den Super Samstag Relaunch RLS 2015 gespannt sein. Im Club bringen die DJs Embique und Phillipp Akrap House und Artverwandtes unter die Leute,
die große Halle wird von DJ Nick mit den Charts versorgt und in der kleinen Halle ist DJ Sascha für die Star
Tracks verantwortlich. Noch eine Woche weiter – am
Freitag, den 12. Dezember – gibt’s das hier: Euphorica
meets Park Klänge Club Special. In der großen Halle
sorgen die Cyberpunkers, die Ostblockschlampen, It &
Clown und Van Heyden für die musikalische Untermalung und in der kleinen Halle gibt’s beim Park Klänge
Club Special dann dazu noch Dansir, Rocano & Kedanza und Sascha Berger. Und am Samstag, den 13. Dezember kann beim 80s 90s Eurodance wieder einmal
In der Weberei in Gütersloh am Freitag, den 28.
November am Start: Urban Beats präsentiert Hängergäng Soundsystem mit Das Bo und DJ Bionic.
Der 29. November steht dann unter dem Motto Prison meets Zappelfete. Bedeutet: Die DJs David und
Holger erwarten all jene Menschen, die sich noch an
die früheren Kultpartys in Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück erinnern – und natürlich auch ganz viele
andere, die einfach mal vorbeischauen wollen – Independent Music und Revival. Am Freitag, den 12. Dezember gibt’s das Ü30 – Weihnachtsspezial. DJ David und die Halle offerieren Pop, Rock, Charts und
Classics und das Kesselhaus freut sich zusammen
mit den DJs Le Phil & Daniel aka Decksharks auf houseambitioniertes und Deep-Tech-freundliches Publikum.
Das X in Herford feiert am Samstag, den 29. November die Adults X-Treme incl. Recordreleaseparty
AC/DC – Rock Or Burst in der Main. Electric Beats
gibts in der Church und den Independence Day als
knuffige Miniversion im Atomix. Eine Woche später
am Samstag, den 6. Dezember ist dann mal wieder
Lime Night. Rockiges mit DJ Freddy II in der Main, die
Party-X-Calation mit den Charts und DJ Freddy I in der
Church und die Trash-Glamour-Schlager-Party mit
günstigem Sekt und Vodka-E im Atomix.
Irgendwann hat jede Party mal ein Ende – manchmal dauert es auch ein ganzes Wochenende oder sogar
länger, aber irgendwann ist definitiv Schluss. Wie mit
den Teelichtern, dann darf man das nun leere Lichtchen durch ein neues Lichtchen ersetzen. Und dann
glimmt und brennt es freudig weiter, alles ist gut und
die Menschen sind glücklich. So sieht es also aus –
auch hier geht’s dann im kommenden Jahr weiter. Mal
sehen, wie viele kleine, helle Teelichter bis dahin noch
ihr Leben lassen müssen.
Janina Raddatz
ULTIMO 39
Montag, 24.11.
Dienstag, 25.11.
Nach dem anstrengenden
Marathon
über
die
Sommmer-Open
Airs
starten Jennifer Weist und
ihre tätowierten Jungs
ohne Pause mit neuer
Bühnenshow
in
die
Club-Saison durch. Der
Schwerpunkt ihres Sets
wird wieder auf dem
vierten Album „Schlaflos“
liegen, jedoch soll der
Live-Sound von Jennifer
Rostock mehr auf Härte und Experimentierfreude gebürstet werden.
Moshpit statt Mainstream lautet die Vorgabe, denn nichts fürchtet die
Band mehr, als „radiotauglich“ zu sein. Die dabei freigesetzte Energie ist in
emotionalen Rocksongs wie „In den Sturm“, „Ein Schmerz und eine Kehle“
oder „Wenn der Wodka zweimal klingelt“ enthalten. Rechtzeitig zur Herbsttour ist zudem die EP „Kaleidoskop“ erschienen, und die Kölner Hardcore-Haudegen KMPFSPRT werden ein druckvolles Vorprogramm hinlegen.
Sein aktuelles Album Silver Linings hat
Milow in den berühmten Sound City
Studios in Los Angeles aufgenommen.
Hier haben schon in den 1970ern Fleetwood Mac, Tom Petty und Neil Young
einige der bekanntesten Alben der
Popgeschichte eingespielt. Was sie
alle vereint, ist ein ganz bestimmter
Sound, der eben nur in diesen Studios
einzufangen ist. Und diesen Sound hat
Milow mit seinen Produzenten für das
Album genutzt. Silver Linings führt den
Weg, den Milow seit Mitte des letzten
Jahrzehnts eingeschlagen hat, konsequent weiter und vereint die Stärken des Singer/Songwriters Milow mit
dem Know how der Gastmusiker, die sich auf Silver Linings die Klinke in die
Hand geben.
Jennifer Rostock & KMPFSPRT
n Münster, Skater’s Palace, 20.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
17.00 Chorkonzert:
Mozarts Krönungsmesse mit Mitgliedern
der NWD Philharmonie
Herford und der Bielefelder Philharmoniker und
dem Altstädter Kammerchor Bielefeld (Altstädter
Nicolaikirche)
n MÜNSTER:
20.00 Jennifer Rostock
+ KMPFSPRT (Skaters
Palace)
21.00 Monday Night
Session Jazz mit dem
Daniel Masuch Trio – Eintritt frei (Hot Jazz Club)
n HANNOVER:
20.00 Elton John & Band
(TUI Arena)
n KÖLN:
20.30 Talking To Turtles
(Gebäude 9)
Parties
n BIELEFELD:
20.00 Salsa-Kurse
Anschl. ab 21 h Salsa
(Zweischlingen)
Lesungen
n BIELEFELD:
20.00 Breaking News
Autorenlesung mit Frank
Schätzing. Special guest:
Sängerin Ofrin (Israel)
(Stadthalle)
n DETMOLD:
21.00 Cup der guten
Worte Poetry Slam
(Kaiserkeller)
Theater
Deutschland 2006) von
James McTeigue im Rahmen der Reihe „Politik im
Film“ (Cinema)
19.30 A hard work’s life.
Gesellschaftskritik im
englischen Film Film:
„Mein wunderbarer
Waschsalon (My Beautiful
Laundrette)“ (GB 1985)
von Stephen Frears. Einführung: Dr. Daniel Müller
Hofstede (Auditorium des
LWL-Museums)
21.00 Die LKurzfilmnacht Im Rahmen der Filmreihe „Queer
Monday“ (Cinema)
n BIELEFELD:
20.00 Dem Ingo wird die
Oper erklärt: „La Cenerentola“ (Theater, Loft)
n BAD OEYNHAUSEN:
14.30 Bis zum Horizont,
dann links! Kulturcafé mit
Filmvorführung
(Druckerei)
Filme
Sonstiges
n MÜNSTER:
18.00 V wie Vendetta
(Großbritannien/
n BIELEFELD:
11.00 Eröffnung der
Weihnachtsmärkte
(Innenstadt)
16.00 Maker Monday
Eintritt frei (Hackerspace,
Sudbrackstr. 42)
Konzerte
n BIELEFELD:
20.00 Milow + Georg auf
Lieder (Ringlokschuppen)
20.0 Wiener Klassik
Konzert der Klassischen
Philharmonie Bonn mit
Werken von Händel, Bach
und Mozart (Oetker-Halle)
n MÜNSTER:
19.30 Sinfoniekonzert
mit Werken von Bridge,
Ginastera und Tschaikowsky (Theater, großes
Haus)
19.30-22.00 Memo Gonzales & The Bluescasters
Blues Jam (Der Bunte
Vogel, Alter Steinweg)
20.00 William Wahl &
Jens Heinrich Claassen
(café arte)
n DETMOLD:
21.00 Jazzsession Eintritt frei (Kaiserkeller)
n HANNOVER:
20.00 Dominique Horwitz singt Brel (Theater
am Aegi)
20.0 Kollektiv 22 (LUX)
20.00 Udo Jürgens (TUI
Arena)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Plan B Musik,
Platten- & Konzerttipps,
Kino & Literatur
n OSNABRÜCK:
20.00 NDR Radiophilharmonie & Daniel Hope
(OsnabrückHalle)
24.00 Kassettendeck
Künstler stellen ihr persönliches Mixtape vor
40 ULTIMO
n Bielefeld, Ringlokschuppen, 20.00 h
n KÖLN:
20.30 Son Lux (Gebäude
9)
23.00 1LIVE Reportage
Kubas Boxmythos. Wer
verliert, schläft im Keller
Autorenlesung mit Frank Schätzing. Special guest:
Sängerin Ofrin (Israel) (Stadthalle, 20.00h)
Milow
n WDR 3
22.00 Jazz Mit Prof. Bop.
Kessels „Carmen“. Bearbeitungen der Bizet-Oper
durch den Gitarristen Barney Kessel
Parties
n MÜNSTER:
19.00 Wave & Punk
(Plan B, Hansaring 9)
19.00 Shining Nightlight
Indie, Pop & Gitarre. Cocktails in der Happy Hour
bis 21 h (Watusi Bar)
19.30 Punkrock Harbour
(Raketen-Café)
19.30-23.00 Students
on Ice Dancefloor, Charts,
House, R’n’B (Eispalast)
20.00 Famous Moviesounds Mit Kinokarte: 1
Radeberger bestellen – 2
bekommen (Hafen Bar)
22.00 Cube Cuba (Cuba
Nova)
Komik
n MÜNSTER:
20.00 Rad ab! Die Wahrheit über Münster Kabarett mit Michael Tumbrinck (Boulevard)
Lesungen
n DETMOLD:
19.30 Iris Berben liest
„Da geht ein Mensch“ von
Alexander Granach (LWLFreilichtmuseum,
Museumsgaststätte „Im
Weißen Ross“)
Vorträge
n MÜNSTER:
18.15 Wie man eine Heilige Stadt baut: „Neue
Jerusalems“ im osteuropäischen Raum der Frühen Neuzeit Vortrag im
Rahmen der Ringvorlesung „Zukunftsvisionen
zwischen Apokalypse und
Utopie“ (Fürstenberghaus, Hörsaal F2,
Domplatz 20-22)
Kinder
n BIELEFELD:
11.00+14.00 Der kleine
Ritter Trenk Kindertheater von Kisten Boie
(TAMdrei)
Sonstiges
n BIELEFELD:
14.00-17.00 Café Bistro
Stadtteilangebot für Menschen mit und ohne
Behinderung (ehem.
Gemeindehaus der
Dietrich-BonhoefferGemeinde, Jakob-KaiserStr. 2)
17.15-18.45
Treppenhaus-Chor mit Pia
Raum (auto-kulturwerkstatt)
18.00 Treffen der Bielefelder Freifunker
www.freifunk-bielefeld.de
(Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
18.30 Electronics Evening Eintritt frei (Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
19.00 Reclaim the
Night-Umzug von Frauen
und Mädchen durch die
Innenstadt im Rahmen
des Internationalen Tages
gegen Gewalt an Frauen
(ab Rathausvorplatz)
20.00 Seelenlieder Offenes Singangebot (Capella
hospitalis)
Theater
Radiotipps
n BIELEFELD:
20.00 Ewig jung. Ein
Songdrama von Erik
Gedeon (TAM)
n 1 LIVE
20.00 Plan B Musik,
Plattentipps, Konzerttipps, Kino & Literatur
20.00 Peer Gynt Tanztheater von Gregor Zöllig
/ Gavin Bryars
(Stadttheater)
24.00 Plan B mit Klaus
Fiehe Die vertonte Short
Story
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Lipstick VarietéShow (GOP VarietéTheater im Kaiserpalais)
n WDR 3
22.00 Jazz Der Klang
eines trockenen Martini.
Der Saxofonist Paul
Desmond
Mittwoch, 26.11.
4Square
Die Britische Neufolk-Band klingt
manchmal ein bisschen so, als
würde man Dave Brubeck mit Fidel,
Clog-Dancing
und
Mandoline
begleiten. Schräge Takte und
vertrakte Rhythmen und klare Melodiebögen ergeben etwas, was
andere „Irish-Latin-Folk“ genannt
haben. Seit sieben Jahren touren
die fröhlichen Briten mit ihrer
einmaligen Melange aus Folk und
Jazz durch Europa und waren in
diesem Sommer auf sieben Festivals zu Gast.
n Bielefeld, Bunker Ulmenwall, 20.30 h
Konzerte
n BIELEFELD:
20.30 4Square (Bunker
Ulmenwall)
n MÜNSTER:
19.30 Sinfoniekonzert
mit Werken von Bridge,
Ginastera und Tschaikowsky (Theater, großes
Haus)
20.00 Joseph Myers
(café arte)
21.00 Movie Star Junkies + Betasurfers (Gleis
22)
n BRAMSCHE:
20.00 Joachim Raffel
Chamber Trio (Tuchmacher Museum, Mühlenort
6)
n HANNOVER:
19.00 Cro (TUI Arena)
20.00 Voca People
(Theater am Aegi)
n OSNABRÜCK:
20.00 KLASSIK!Podium
mit Studierenden des Profils Klassik Instrumental
(Institut für Musik, Raum
Fa 0129, Caprivistr. 1)
21.00 Die Nerven
(Kleine Freiheit)
Parties
n BIELEFELD:
19.00-22.00 Disco Nr 7
(Neue Schmiede)
22.00 No Compromise
Metal, Rock, Britpop mit
den DJs Mr. Freeze, Heiko
& MichaEL – Eintritt frei
bis 23 h (Movie)
n MÜNSTER
19.00 Rock, Wave,
Punk, 60s&70s, Surf,
Garage (Plan B, Hansaring 9)
Komik
n BIELEFELD:
20.00 WDRKabarettfest mit Anny
Hartmann, Thomas Reis,
Enissa Amani und Thomas Lienenlüke. Moderation: Hennes Bender
(Zweischlingen)
20.00 Die Welt ist eine
Bandscheibe Comedy mit
John Doyle (Komödie)
Lesungen
n BIELEFELD:
18.30 Lesung mit Gunther Möllmann aus „Der
nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry“ von
Rachel Joyce – Eintritt frei
(Thalia-Buchhandlung)
n DETMOLD:
19.30 Iris Berben liest
„Da geht ein Mensch“ von
Alexander Granach (LWLFreilichtmuseum,
Museumsgaststätte „Im
Weißen Ross“)
Vorträge
n MÜNSTER:
16.00 Alte Mühlen in
Münster und Umgebung
Vortrag von Dr. Alfred
Pohlmann (Foyer des
Stadtmuseums)
Theater
n BIELEFELD:
20.00 Mojo Mickybo von
Owen McCafferty
(TAMzwei)
20.00 Winterjournal von
Paul Auster (TAM)
20.00 Bonnie & Clyde
von Ivan Menchell / Don
Black / Frank Wildhorn
(Stadttheater)
Filme
n MÜNSTER:
22.45 Ein Fellini Abend
mit Musik von Nino Rota
im Rahmen der Filmreihe
„Nachtschicht: Schwarzweiss ist die bessere
Farbe“ (Cinema)
Kinder
n MÜNSTER:
11.00 Bei den wilden
Kerlen Familienstück für
Kinder ab 6 Jahren (Theater, großes Haus)
15.30 Der Mondkristall
Ein Kasperspiel (Charivari
Puppentheater)
Sonstiges
n BIELEFELD:
9.00-13.00 Interkulturelle Berufs- und Informationsbörse (Ravensberger
Spinnerei)
9.00-13.00 Fachberatung in Umweltfragen
Fon: 0521-179082
(Umweltzentrum, AugustBebel-Str. 16-18)
19.00 Musiker Café
(Café Villa)
n MÜNSTER:
15.00-17.00 Internetsprechstunde Eintritt frei
(Stadtbücherei)
16.30-18.00 Behinderung und Arbeit Informationsstand der Fachstelle
Behinderte Menschen im
Beruf im Sozialamt Münster (Stadtbücherei)
17.00 Internetclub:
Neues von Google Eintritt
frei (Stadtbücherei)
19.00 The Wanderers –
Rockabilly Stammtisch
(Heile Welt)
19.00 Champions League FC Arsenal vs. Borussia Dortmund. Anschl.
Folk Phantom (Bohème
Boulette)
20.00 Treffen der KCM
Gay-and-Grey-Gruppe
(AIDS-Hilfe, Schaumburgstr. 11)
20.00 Doppelkopf (KCM)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Plan B Musik,
Plattentipps, Konzerttipps, Kino & Literatur
23.00 Plan B Talk Ein
spannender Gast
ULTIMO 41
Donnerstag, 27.11. Freitag, 28.11.
Marla Glen
Ocean of Time
Sie hat wohl eine der
auffälligsten
Singstimmen im Pop: Marla
Glen ist seit Anfang
der 90er Jahre im
Musikgeschäft dabei
und landete mit ihrem
ersten Album This is
Marla
Glen
gleich
einen
Riesenerfolg.
Doch ihr Leben gleicht
seit jeher eher einer
Achterbahnfahrt, den
Erfolg, den sie so früh hatte, konnte sie nicht immer genießen und halten.
Doch sie hat nie ans Aufhören gedacht. Und so ist ihr aktuelles Album
Tricks & Tracks/Dirty Games eine Aufarbeitung der letzten Jahre, dazu
gehören auch die Trennung von ihrer Ehefrau und die Auseinandersetzung
mit den Erfahrungen, die sie im Musikgeschäft gemacht hat. Herausgekommen ist nach eigener Aussage: „upbeatbootyshakinghousemusic“.
Der Kanal 21 hat sie eingeladen, ein Fernsehkonzert bei ihm zu spielen,
das mitgeschnitten und dann im TV-Lernsender nrwision gezeigt wird.
Eröffnen wird den Abend die Tommy Schneller Band.
Gitarre,
Schlagzeug, Bass – in
dieser klassischen
Formation spielen
Ocean of Time seit
2010 zusammen.
Und ihre gemeinsame Liebe gilt
dem Metal, den sie
nicht nur auf der
Bühne,
sondern
auch auf ihrem
Debüt Oflongingsandwishes zum Besten geben. Ein Nachfolgealbum ist bereits in Arbeit, bis
zur Veröffentlichung kann man sich sicher auf ihren Konzerten das eine
oder andere neue Stück anhören.
n Bielefeld, Movie, 21.00 h
n Bielefeld, Kanal 21, 20.00 h
Konzerte
Parties
n BIELEFELD:
20.00 Marla Glen +
Tommy Schneller Band
(Studio von Kanal 21)
n BIELEFELD:
21.00 Karaoke Show
(Irishrock, Kloserplatz 9)
21.00 Vocal Session
(Bunker Ulmenwall)
n MÜNSTER:
20.00 Muhsikgeflüster
mit Fragiles Spiel – mit
dem gesprochenem Wort
von Susanne Rafael und
der musikalischen Untermalung von dem Posaunisten Gregor Bohnensack (655321milchbar,
Herwarthstr. 7)
20.00 The Wave Pictures Indie-Pop (Der Stur)
21.00 Boy & Bear + Dancing Years (Gleis 22)
n BAD PYRMONT:
19.30 Konstantin
Wecker (Konzerthaus)
n HANNOVER:
20.00 Voca People
(Theater am Aegi)
n KÖLN:
20.00 The Baseballs
(Live Music Hall)
n KÖLN-MÜLHEIM:
20.00 Week-End-Fest
mit Teenage Fanclub, The
Clientele, Amen Dunes
und Nicholas Krgovich
(Stadthalle)
n OSNABRÜCK:
20.00 Magnum + Ronin
(Rosenhof)
20.00 257ers (Kleine
Freiheit)
20.00 Black Sheep Fest
I mit Ratttengold & Gästen (Bastard Club)
42 ULTIMO
Komik
n HAMM:
20.00 Wunderheiler
Comedy mit Dr. Eckart
von Hirschhausen
(Maximilianpark)
Lesungen
n MÜNSTER:
20.00 Thriller Night
Norma Feye und Martin
Barkawitz lesen aus ihren
druckfrischen Thrillern –
Eintritt frei
(Stadtbücherei)
Theater
n BIELEFELD:
20.00 Ewig jung. Ein
Songdrama von Erik
Gedeon (TAM)
20.00 Mojo Mickybo von
Owen McCafferty
(TAMzwei)
20.00 La Cenerentola
Komische Oper von
Gioacchino Rossini
(Stadttheater)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Lipstick VarietéShow (GOP VarietéTheater im Kaiserpalais)
Filme
n MÜNSTER:
14.30 Zwei Tage, eine
Nacht (Belgien/Frankreich/Italien 2014) von
Jean-Pierre Dardenne,
Luc Dardenne im Rahmen
der Filmreihe „Kino Kaffeeklatsch“ (Cinema)
19.45 National Theatre London: Frankenstein (Cineplex)
Kinder
n BIELEFELD:
11.00+14.00 Der
kleine Ritter Trenk
Kindertheater von Kisten Boie (TAMdrei)
n MÜNSTER:
10.00 Die drei
Federn Märchen für
Kinder ab 5 Jahren –
Eintritt frei
(Stadtbücherei)
Sonstiges
n BIELEFELD:
15.30 KneippStammtisch (Begegnungszentrum,
Kreuzstr. 19a)
18.00 Chillout
(Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Plan B Musik,
Plattentipps, Konzerttipps, Kino & Literatur
23.00 1LIVE Krimi:
Auricula – Ohrwurm
des Schreckens Von
Thilo Gosejohann
24.00 Plan B mit
Curse DJ-Set
n WDR 3
22.00 Jazz Szene
NRW Die Dortmunder
Pianistin Marialy
Pacheco. Rebekka
Bakken sings Tom
Waits
Hobocombo
Wer
langanhaltende
Töne mag und Variationen eher als lästig
empfindet, dem ist mit
Minimalmusik immer
gedient. Das Trio Hobocombo fühlt sich vor
allem dem Minimalismus
Moondogs
verpflichtet,
einem
schamanistisch angehauchten Weltmusiker, der es im hohen Alter zu erstaunlichem Ruhm
brachte. „Pasta aus dem Korg: Zwischen Minimalismus, Country und Jazz“
beschrieb „Zeitonline“ diese Erscheinung.
n Bielefeld, Bunker Ulmenwall, 20.30 h
Mirja Boes & die HonkeyDonkeys
Eigentlich ist es Mirja
Boes
ja
gewöhnt,
alleine auf der Bühne
zu stehen und ihr aktuellstes
Comedyprogramm zum Besten zu
geben. Das ist dieses
Mal fast genauso, ein
neues Programm hat
sie nämlich auch im
Gepäck: Das Leben ist
kein Ponyschlecken. Da
es sich dabei aber
auch um ein Musikalbum
mit
Comedy-Pop
handelt,
auf dem sie zu ihren
Wurzeln
zurückkehrt
und singt, hat es sich
zwangsweise ergeben,
dass eine Band, die
HonkeyDnokeys,
mit
auf der Bühne stehen will bzw. muss. Für Mirja Boes gar kein Problem,
schließlich hatte sie ja schon in ihrer Anfangszeit als Sängerin der Fabulösen Thekenschlampen mit einer Band zu tun.. Der Rest bleibt wie immer,
nur dass es noch mehr Musik in der Comedy gibt, also keine Angst, da
steht keine „neue“ Mirja, sondern nur noch „mehr“ Mirja auf der Bühne.
n Bielefeld, Stadthalle, 20.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
19.00 Beatrice Egli
(Ringlokschuppen)
20.00 Ocean of Time Hardrock (Movie)
20.00 Symphoniekonzert
der Bielefelder Philharmoniker mit Werken von van Beethoven und Gubaidulina
(Oetker-Halle)
20.00 Die Riemannsche Vermutung Jazz, Pop und mehr
(Museum Wäschefabrik)
20.00 Ian Andrews & Greyhound George Bielefelder
Blues Project – Kostenbeitrag: „Silent Hat“-Spende
(c.ult – chamber unlimited,
Johannisstr. 36)
20.30 Simply Soleil Soulful
and Funky (Jazz-Club)
20.30 Zinnschauer + Nihiling + No Surprising News
(FalkenDom)
20.30 Hobocombo (Bunker
Ulmenwall)
21.00 Live-Musik mit wechselnden Musikern (Alfama,
Niederwall 12)
n MÜNSTER:
20.00 Muhsikgeflüster mit
Double Trouble – Garage-Pop
Duo aus Schweden
(655321milchbar, Herwarthstr. 7)
20.00 The Chuck Norris
Experiment + Fryder + Pearls
Before Swine (Rare Guitar,
Am Alten Güterbahnhof)
20.00 Die 3 Nikoläuse
Weihnachtsrevue-Preview
(BISTRO 54, Bonhoefferstr.
54)
20.00 Preisträgerkonzert
„hülsta woodwinds 2014“
mit Werken von Rossini, Poulenc, Denisov u.a. – Im Rahmen der Konzertreihe „Chapeau Classique“
(Erbdrostenhof)
20.00 Mike O’Donoghue
(café arte)
20.30 TIDE, Jazz & Cocktails Konzert mit Maceedo
(guitar, vocals), Axel Fischbacher (guitar), Alexander Morsey (bass) & Ben Bönniger
(drums) – Eintritt frei (TIDE /
Factory Hotel, An der Germania Brauerei 5)
21.00 Back to Basics +
Frink + Morina Miconnet
Münsteraner Bands /
Songwriter (Sputnikcafé)
21.00 I’d m Thefft Able +
Distract Vibes + ASUNA (B
Side, Am Mittelhafen 42-44)
21.30 ABB Live Edition mit
Damion Davis + Füffi.
1210er: Access / Deckstarr
(Hot Jazz Club)
n COESFELD:
20.00 Abwärts feat. Rod
(Fabrik)
n DETMOLD:
21.00 Ian Leaf Rock
(Kaiserkeller)
n DORTMUND:
20.00 Cassandra Wilson
(Konzerthaus)
20.00 Deine Lakaien (FZW)
n HANNOVER:
20.00 The Baseballs
(Capitol)
n HERFORD:
20.00 Kim Sanders + Torsten Goods (Schiller)
n KÖLN:
20.00 Kate Tempest
(Stadthalle)
n KÖLN-MÜLHEIM:
20.00 Week-End-Fest mit
ESG, Kate Tempest, Mdou
Moctar, Jaakko Eino Kalevi,
Nite Jewel u.a. (Stadthalle)
n LINGEN:
20.00 257ers (Alter
Schlachthof)
n OSNABRÜCK:
20.00 Black Sheep Fest II
mit Duesenjaeger, Matula und
MT Bags (Bastard Club)
n SOEST:
20.00 Rio – the Voice of
Elvis & Band „Rock’n’Roll
Christmas“ (Alter
Schlachthof)
Parties
n BIELEFELD:
20.00 Börsenparty Partyklassiker & Ohrwürmer. Bis
22.30 h jede halbe Stunde
Börsencrash (Bierbörse)
20.00 Lindy Hop/Villa Hop
(Café Villa)
20.30 Der Freitag Ab 20.30
h Standard-Latin, ab 22.30 h
Charts & Oldies
(Zweischlingen)
22.00 Der Freitag im Movie
Alternative, EBM, Rock, Dark
Wave, Indie, Gothic mit den
DJanes Anja & Claudi (Movie)
– Eintritt frei bis 23 h (Movie)
22.00 Pasha Danceclub
Rhythm & Fun „Hier tanzt Bielefeld“ (Pasha Danceclub)
22.30 Schlagernacht mit DJ
Arni (Ringlokschuppen)
23.00 Trust me – You can
dance! Bielefelds Studentenparty No. 1. Großer Klub:
Indie, Pop, Electro mit DJ
Robert. Kleiner Klub: Trap,
Dubstep, Bass mit DJ Fuhly &
Friends. Wald: Deep Forest
mit Dennis Kahnn (Stereo)
23.00 EigenARTig (Forum)
n BAD IBURG:
21.00 MellowMark Reggae
– Eintritt frei, Hut geht rum
(Casablanca, Osnabrücker
Str.)
n DETMOLD:
23.00 Friday I’m in Love –
Die Hunky-Party Hunky-KultHits Wave & aktuelle Hits mit
DJ Udo (ClubDiskothek POSH,
Augustdorfer Str. 42, DTPivitsheide)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Rapalje Celtic Folk
Night (Druckerei)
n GÜTERSLOH:
23.00 Urban Beats mit Das
BO & DJ Bionic (Die Weberei)
n OSNABRÜCK:
22.00 Our Darkness GothicWave-EBM-Industrial-Party
(Works)
n PADERBORN:
23.00 Soulclub (Residenz)
Komik
n BIELEFELD:
20.00 Das Leben ist kein
Ponyschlecken Comedy mit
Mirja Boes & den Honkey
Donkeys (Stadthalle)
n BÜNDE:
20.30 Von vorn Kabarett mit
Fritz Eckenga (Universum)
n OSNABRÜCK:
20.00 Teil 2 – The Cat Pack
Comedy mit Sekt & The City
(Lagerhalle)
Lesungen
n BIELEFELD:
20.00 Leuchten im Schnee.
Texte voller Winter Lesung
der Bielefelder Autorengruppe (Thomas Beblo,
Marie-Béatrice Charlin, Antje
Doßmann, Elke Engelhardt,
Susan Kreller, Marcus Neuert, Andreas Prybylski, Bärbel
Setzepfand, Thomas Wieckhorst) mit multiinstrumentaler Begleitung
von Bernhard Adler (autokultur-werkstatt/akw,
Teichstr. 32)
20.00 Alle sieben Jahre
wandelt sich dein Wesen…
Literarisch-musikalischer
Abend über Mascha Kaléko
mit Ursula Kurze (Buchhandlung Klack, Hauptstr. 75)
20.00 Autorenlesung mit
Misha Anouk aus „Goodbye,
Jehova!“ – Wie ich die
bekannteste Sekte der Welt
verließ (TAM)
n MÜNSTER:
19.30 Autorenlesung und
Gespräch mit Ellen BandaAaku („Patchwork“). Das
Gespräch führt die Schriftstellerin Sabrina Janesch,
den deutschen Text liest
Marion von Hagen. Im Rahmen der Reihe „Perspektiven
Afrikas“ (VHS-Aegidiimarkt,
Forum 1)
19.30 Die drei ??? und das
Bergmonster Es lesen: Judith
Suermann, Markus von
Hagen, Tilmann Rademacher,
Urs von Wulfen Sarah Giese,
Johannes Casser und Christoph Tiemann. Live-Musik von
Philip Ritter bzw. Till Backhaus und begleitende Bilder
von Sebastian Bohling
(Stadtbücherei)
n TECKLENBURG:
20.00 Neues aus dem
Christstollen Autorenlesung
mit Jan Weiler (Kulturhaus)
Theater
n BIELEFELD:
20.00 Was machen Sie
eigentlich hauptberuflich?
Ein Abend von und mit und
über Thomas Klotz (Theater,
Loft)
n BAD OEYNHAUSEN:
18.00+21.00 Lipstick
Varieté-Show (GOP VarietéTheater im Kaiserpalais)
Filme
n BIELEFELD:
18.00 Bielefelder Bilderbeben Kurzfilme zum Thema
„Ich, Ich, Ich!“ (Theaterlabor)
n MÜNSTER:
23.00 Gefällt mir! TeenieHorrorfilm (D 2014) von
Michael David Pate im Rahmen der „Cinema Obscure“Reihe (Schloßtheater)
Kinder
n BIELEFELD:
11.30+15.00+17.30 Der
kleine Ritter Trenk Kindertheater von Kisten Boie
(TAMdrei)
n MÜNSTER:
11.00 Bei den wilden Kerlen
Familienstück für Kinder ab 6
Jahren (Theater, großes
Haus)
15.00-17.00 Wii Party U
(WiiU) Gaming in der Bücherei für Kinder von 6-11 Jahren
– Eintritt frei (Stadtbücherei)
Sonstiges
n BIELEFELD:
10.00-18.30 Das Jahrhundert des Geschmacks –
Kunst im Zeitalter der Aufklärung Symposium im Rahmen der Sonderausstellung
„Wie es uns gefällt. Kostbarkeiten aus der Sammlung
Rudolf-August Oetker“ (Historischer Saal der Ravensberger Spinnerei)
19.00 Coders Night Eintritt
frei (Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
20.00 CCC – ChaosComputer-Club (Bürgerwache
am Siegfriedplatz)
n MÜNSTER:
19.30 Tribunale: Ende der
Straflosigkeit in Sicht? Podiumsdiskussion mit Franziska
Eckelmans (Int. Strafgerichtshof Den Haag/NL), Prof. Dr.
Anja Mihr, Christoph Strässer
(Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte
und Humanitäre Hilfe) und
Moderatorin Andrea Hansen
(Fernsehjournalistin). Veranstalter: amnesty international
– Eintritt frei (Landeshaus,
Freiherr-von-Stein-Platz 1)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Klubbing DJ-Set trifft
Lesung
n WDR 2
22.30 WDR 2 In Concert
n WDR 3
22.30 Jazz Preview Neue
Jazz-CDs und -DVDs
23.05 WDR 3 open: Hörspiel
„Der Hof der Massaker“ Von
Krok & Petschinka
n WDR 5
20.05 ARD-Radionacht für
Kinder Flossen hoch! (bis
01.00 Uhr)
ULTIMO 43
Samstag, 29.11.
LaBrassBanda
Das hat nichts mit
dem Musikantenstadl zu tun, wenn
LaBrassBanda, die
sich selbst als Blasmusik-Kombo
bezeichnen, auf der
Bühne
Vollgas
geben. Ihr aktuelles
Album Kiah Royal
ist eine ganz besondere Platte, denn
sie wurde nicht etwa in einem Studio aufgenommen, sondern in einem
Kuhstall, und das so pur wie es nur ging, also ganz ohne Verstärker und
Kabelsalat. Herausgekommen ist ein Album, das früher wohl unter dem
Etikett „Unplugged“ angepriesen worden wäre. Und weil dieses Album
mehr als gut läuft, haben LaBrassBanda sich entschlossen, ihre Bierzelt-Tour um noch einige Termine zu verlängern. Klar, live wird’s dann
wieder ein bisschen lauter, aber da wird wohl niemand, der auf ein Konzert
der Band geht, etwas dagegen haben.
n Bielefeld, Ringlokschuppen, 20.00 h
The Esprits
Liebe, Erwachsenwerden, jung und
jugendlich bleiben,
The Esprits aus
Braunschweig
greifen sich ihre
Themen direkt aus
dem
eigenen
Leben, wobei sie
das mit dem jung
und
jugendlich
bleiben sehr gut
hinbekommen. Als
eine Mischung aus MandoDiao und den Foo Fighters werden sie
beschrieben, und das kommt ganz gut hin. Ganz in der Tradition tanzbarer
Indierock-Songs bringen sie eine Energie rüber, die sie sich auf alle Fälle
mit den genannten Bands teilen.
n Bielefeld, Stereo, 23.00 h
Gernot Hassknecht
Als explodierendes Wutbündel
hat sich Gernot Hassknecht
einen sicheren Platz in den
Herzen und Köpfen der
-Zuschauer
geschrien.
Seine Meinung lässt sich der
knapp 1,60 m große Choleriker
nicht verbieten. Wenn es sein
muss, und es muss so oft sein,
brüllt er sich die Lunge aus dem
Leib und bringt seinen Kopf zum
Glühen, aber dann kann er sich
wenigstens sicher sein, dass
alle es verstanden haben. Und
damit es wirklich alle verstehen,
gibt er Nachhilfe: Das Hassknecht Prinzip – in zwölf Schritten zum Choleriker, heißt sein Programm,
und in dem räumt er mal so richtig auf, denn wenn wir Deutsche eines
können, dann uns aufregen. Hassknecht erläutert kompetent, wie man das
am professionellsten machen kann, denn eine so wichtige Sache wie „sich
aufregen“ sollte man nicht den Amateuren überlassen.
n Rietberg, Cultura, 20.00 h
44 ULTIMO
Konzerte
n BIELEFELD:
19.30 Extra Drei &
Astrid Swingender Jazz
(Movement-Theater)
20.00 Willem Schulz &
Xu Fengxia Contemporary Asiatic-European
Music-Connection (Kulturamt SO2, Kavalleriestr.
17)
20.00 LaBrassBanda
(Ringlokschuppen)
23.00 The Esprits IndieRock (Stereo)
n MÜNSTER:
19.30 LLB Jazz (Creperie
du Ciel, Maria-EuthymiaPlatz)
19.30 Jaya The Cat +
support (Sputnikhalle)
20.00 The No Colour
Twins + Voxx Rocket
Gitarrenpop (Café
Drei:Klang)
20.00 Hanna Schörken
Quartett (café arte)
20.00 Rasender Stillstand + Frozen Acid +
Vandalism + Blank When
Zero Punk/Hardcore
(Baracke)
20.00 Klaus ‘Major’
Heuser & Band Blues &
Rock (Hot Jazz Club)
20.00 NeS (Skaters
Palace Café)
21.00 The Rural Alberta
Advantage + PS I Love
You (Gleis 22)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Major Healey
Glitter-Power-Party
(Druckerei)
n DORTMUND:
20.00 Heisskalt (FZW)
20.00 Night of the
Proms mit Katie Melua,
Zuccero, Marlon Roudette, Madleine Juno,
John Miles u.a. (Westfalenhalle 1)
n KÖLN:
19.00 Uriah Heep +
21Ocatyne + Voodoo Circle (Live Music Hall)
20.00 Gregory Porter +
Myles Sanko (E-Werk)
20.00 Erik Cohen + Rob
Moir (MTC)
20.30 Benjamine Clementine (Stadtgarten)
n KÖLN-MÜLHEIM:
18.00 Week-End-Fest
mit A Certain Ratio, Owen
Pallett, Sinkane, Von
Spar, Pierre Bastien u.a.
(Stadthalle)
n LINGEN:
20.00 Status Quo
(EmslandArena)
n MINDEN:
21.30 Benny Greb’s
Moving Parts (Jazz Club
Minden)
n OSNABRÜCK:
20.00 Tommy Schneller
(Rosenhof)
20.00 Egotronic (Kleine
Freiheit)
n STEMWEDE-WEHDE
M:
20.00 Kelpie (Life
House)
n BAD
WÜNNENBERG:
20.30 Wünnstock Festival mit Mytallica, Fight
Footers, In Sanity und QBox Bad (Schützenhalle)
Parties
n BIELEFELD:
20.00 Börsenparty Partyklassiker & Ohrwürmer.
Bis 22.30 h jede halbe
Stunde Börsencrash
(Bierbörse)
22.00 Twenty7up Rock,
80s, Alternative mit den
DJs Roland, Armin & Krister – Eintritt frei bis 22.30
h für Ü27er (Movie)
22.00 Pasha Danceclub
Rhythm & Fun „Hier tanzt
Bielefeld“ (Pasha
Danceclub)
22.30 Be Invited! 3.0
Große Halle: pOp? (aktuelle Hits) mit DJ Nick.
Kleine Halle: Star Tracks
mit DJ Mario. Club: rOck!
mit DJ Matze Rotter
(Ringlokschuppen)
23.00 Freundeskreis
Party Großer Klub: Pop &
Mash Ups mit D.E.N.S.E.
& The Wollium. Kleiner
Klub: Hip Hop, Breaks &
Electro mit Ben Willimas
& DJ Dens. Wald: The
Esprits (Stereo)
Komik
n BIELEFELD:
21.00 Frauen an den
Nerd Kabarett mit Jens
Heinrich Claassen
(Zweischlingen)
n RIETBERG:
20.00 Das Hassknecht
Prinzip – in zwölf Schritten zum Choleriker
Comedy mit Gernot Hassknecht (Cultura –
Sparkassen-Theater an
der Ems)
Theater
n BIELEFELD:
19.30 Im Himmel ist
kein Zimmer frei mit dem
Kleinen Theater Bielefeld
(Ravensberger Spinnerei)
19.30 Madama Butterfly Oper von Giacomo Puccini (Stadttheater)
19.30 Killer Joe von
Tracy Letts (TAMzwei)
19.30 Die Leiden des
jungen Werthers von
Johann Wolfgang Goethe
(TAM)
20.00 Ensemble TSM:
Chronopolis Filmische
Sequenzen, experimentelle Bewegung und
Gesang, Stimmimprovisationen und Klangkunst
(Historischer Saal der
Ravensberger Spinnerei)
n BAD OEYNHAUSEN:
18.00+21.00 Lipstick
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater im
Kaiserpalais)
n WARENDORF:
20.00 Mon Dieu Maskentheater mit Habbe &
Meik (Theater am Wall)
Filme
n MÜNSTER:
23.00 Gefällt mir!
Teenie-Horrorfilm (D
2014) von Michael David
Pate im Rahmen der
„Cinema Obscure“-Reihe
(Schloßtheater)
Kunst
n BIELEFELD:
16.00 Eröffnung der Ausstellung „von atelier zu
atelier“ von Ulrich Linke
(atelier D, Rohrteichstr.
30)
Kinder
n BIELEFELD:
10.00-12.00 Kunsthalle
für Kinder von 5-12 Jahren (Kunsthalle)
11.00 Der kleine Ritter
Trenk Kindertheater von
Kisten Boie (TAMdrei)
n MÜNSTER:
15.30 Die Mütze Ein lustiges Kasperspiel (Charivari Puppentheater)
Sonstiges
n BIELEFELD:
7.00-15.00 Trödelmarkt
Aufbau ab 6 Uhr (Universität, Parkhaus 2)
10.00-16.00 Ruempelstilzchens Lagerverkauf
(Alte Seifenfabrik Hüser,
Rohrteichstr. 66a)
11.00-13.45 Spielausleihe (Stadtbibliothek,
Neumarkt)
12.00 AfrikaStammtisch des Vereins
„Aktion gegen Hunger Bielefeld e.V.“ (Bürgerwache,
Raum 104, Rolandstr. 19)
14.00-21.00 Weihnachtsmarkt
(Siegfriedplatz)
17.00-21.00 B-Boy Massaka 7 International One
on One Breakdance
Battle (Stereo)
18.00 Begegnung im
Tanz (Capella hospitalis)
22.00 Die Kulturgruppe
präsentiert: Wundertüte
Kermit, Miss Siggy, OzzyBär und Co. laden ein zu
einer Muppets-Revue.
Erlebe live die groteske
Familienshow mit offener
Bühne, ob im Publikum
oder als Gaststar…
(Forum)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Moving Ausgehtipps, Klubinfos und
Partymusik
ULTIMO 45
Sonntag, 30.11. Montag, 1.12.
Erdmöbel
Konzerte
Ach, was freuen wir
uns alle auf die besinnlichste Zeit des Jahres,
mit all dem Glitzer, der
in der Innenstadt auf
uns niederrieselt, den
buntgeschmückten
Bäumchen
in
den
Schaufenstern
und
den in Endlosschleife
laufenden Klassikern
der Weihnachts-Charts. Erdmöbel aus Köln bringen jetzt ein bisschen
Abwechslung in den immer gleichen Bimmel-Pop, dabei ist es schon seit
2007 eine Tradition, dass die Band ein Weihnachtsstück veröffentlicht. Auf
Geschenk sind nun alle diese Stücke und einige neue versammelt, und sie
möchten die Weihnachtszeit ein bisschen aufmischen. Nicht aggressiv,
sondern auf ihre ganz eigene liebliche und weihnachtliche Art und Weise.
Sogar Max Goldt ist von diesen Liedern begeistert, sie dürften also schon
bald zum Gemeingut gehören und die Weihnachtszeit noch ein bisschen
besinnlicher machen.
n Bielefeld, Theaterlabor, 20.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
n GÜTERSLOH:
20.00 257ers Hip Hop
(Die Weberei)
11.00 Symphoniekonzert der Bielefelder Philharmoniker mit Werken
von van Beethoven und
Gubaidulina (OetkerHalle)
Parties
18.00 Idyll und Abgrund
Klavierabend mit Florian
Schwartz: Kompositionen
vom 19. bis zum 21. Jahrhundert – Eintritt frei, um
Spenden wird am Ausgang gebeten (Kirchsaal
im Haus Wellensiek, Wellensiek 108a)
Vorträge
20.00 Erdmöbel
(Theaterlabor)
n MÜNSTER:
15.00 After Church Club
mit Thinwood & Friends –
Eintritt frei (Hot Jazz Club)
16.00 Darren Eedens
unplugged (Fachwerk Gievenbeck, Arnheimweg 4042)
17.00 Weltklassik am
Klavier Timur Gasratov
spielt Werke von Schumann und van Beethoven
(Tibus, Tibuspltz 1-7)
18.00 Sinfoniekonzert
mit Werken von Bridge,
Ginastera und Tschaikowsky (Theater, großes
Haus)
18.00 Asiatic-European
Music-Connection Im
Rahmen der Konzertreihe
„Stage off Limits“ (Musikhochschule, Ludgeriplatz
1)
20.00 Trio 67 Chanson,
Mazurka, Klezmer (Le
Midi, Bohlweg 37)
21.00 Dr. Ring Ding &
Ska-Vaganza (Gleis 22)
46 ULTIMO
n MÜNSTER:
19.00 60s & 70s Musik
(Plan B, Hansaring 9)
n BIELEFELD:
15.00 Public Domain
#167: „Pretty Easy Privacy – Verschlüsselung
leicht gemacht“ – Vortrag/Diskussion mit Volker Birk (Bunker
Ulmenwall)
Theater
n BIELEFELD:
18.00 Ensemble TSM:
Chronopolis Filmische
Sequenzen, experimentelle Bewegung und
Gesang, Stimmimprovisationen und Klangkunst
(Historischer Saal der
Ravensberger Spinnerei)
20.00 Comic Hero Phillip
Büttner auf dem Weg zum
Superhelden (Theater,
Loft)
Filme
n BIELEFELD:
20.15 Tatort (Alfama,
Niederwall 12)
n GÜTERSLOH:
20.15 Tatort Rudelgucken (Die Weberei)
Kunst
n BIELEFELD:
11.30 Bielefeld im Mittelalter Führung durch die
neue Abteilung in der
Dauerausstellung (Historisches Museum)
Kinder
n BIELEFELD:
11.00+14.00 Der kleine
Rabe Socke Eine Aufführung der Kammerpuppenspiele Bielefeld (Theater
im Kamp, Niedermühlenkamp 43)
11.00+14.00+17.00
Der kleine Ritter Trenk
Kindertheater von Kisten
Boie (TAMdrei)
15.00 Märchen am Herdfeuer (BauernhausMuseum)
16.00 Randale unterm
Weihnachtsbaum Rockmusik für Kinder
(Zweischlingen)
Sonstiges
n BIELEFELD:
17.00-21.00 Salsa
Lounge Tanzen in Verbindung mit afrokaribischen
und europäischen Tanzstilen (Café Villa)
Radiotipps
n 1 LIVE
21.00 Plan B Shortstory
„Serpentinen“ und
„Muffe“. Von Florian
Wacker. Gelesen von
Jonas Baeck
22.00 Fiehe Freestylesendung mit Klaus Fiehe
n WDR 3
18.05 Gutenbergs Welt
Aus der Fremde, in die
Fremde. Darin u.a. ein
Gespräch mit Charlotte
Wiedemann über ihr Buch
„Mali oder das Ringen um
Würde“
n WDR 5
16.05 SpielArt Bekenntnisse, Geständnisse. Von
Günter Frorath
n BIELEFELD:
18.30 Leticia Moreno
Violinkonzert mit Werken
von Strauss, Granados,
de Falla und Ravel
(Oetker-Halle)
n MÜNSTER:
20.00 Jan Josef Liefers
& Band (Jovel)
20.30 Spacemann Spiff
& Enno Bunger
(Sputnikhalle)
21.00 Monday Night
Session Groove Music mit
BOX – Eintritt frei (Hot
Jazz Club)
n DORTMUND:
20.00 Klaus Hoffmann &
Band (Konzerthaus)
n KÖLN:
20.00 Phil Campbell’s
All Starr Band
(Underground)
Parties
n BIELEFELD:
20.00 Salsa-Kurse
Anschl. ab 21 h Salsa
(Zweischlingen)
Lesungen
n BIELEFELD:
20.00 Schade um die
schöne Verschwendung Lesung neuer
und alter Texte mit
Max Goldt (TAM)
Theater
n BAD
OEYNHAUSEN:
20.00 Lipstick
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater im
Kaiserpalais)
Filme
n MÜNSTER:
19.00 Cannes Rolle
2014 Die besten
internationalen Werbefilme
(Cineplex)
Kinder
n BIELEFELD:
9.00+11.30 Der kleine Ritter Trenk Kindertheater von
Kisten Boie (TAMdrei)
Sonstiges
n BIELEFELD:
16.00 Maker Monday Eintritt frei (Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
20.00 Jour fixe der Cooperativa Neue Musik „Klanginstallationen“ (Capella
hospitalis)
Radiotipps
23.00 1LIVE bei… Der Personality Talk
24.00 Kassettendeck
Künstler stellen ihr persönliches Mixtape vor
Dienstag, 2.12.
Bryan Ferry
Mit
Roxy
Music
kreierte Bryan Ferry
Anfang der 1970er
einen so noch nie
gehörten Mix aus Glam
Rock, Avantgarde und
Zitaten, der folgende
Bands und Musikergenerationen maßgeblich
beeinflusste. Hits wie
Virginia Plain oder das
Horrorszenario In everydreamhome a heartache gelten als Klassiker des Pop. Die Rolle als Frontmann gefiel Ferry dabei so gut, dass er sich schnell auch als Solokünstler
versuchte – mit Erfolg. Anders als auf den Alben mit Roxy Music zog es ihn
solo aber auch immer zur Interpretation von Songs, die andere
geschrieben haben, seien es Standards aus den 40ern oder Songs von
Bob Dylan. Zuletzt komponierte er Stücke für den Film Der große Gatsby.
Seit über vierzig Jahren zieht es ihn nun schon auf die Bühne, dabei hat er
– als Kind der Arbeiterklasse – einen Charakter zwischen Dandy und
Crooner erschaffen, der immer noch diese urbritische Eleganz ausstrahlt.
n Bielefeld, Stadthalle, 20.00 h
Easy October
Wer von Skandinavien nicht genug bekommen kann, gerade in Popangelegenheiten, dem seien Easy October ans Herz gelegt. Mit dieser schwedischen Supergroup bekommt der Fan eine große Portion Melancholie,
typisch schwedisches Songwriting und eine Mischung aus modernen Beats
und Indie-Pop. KristofferHedberg, KristoferÅström, Patrik Carlsson und
Nikke Ström vereinen in Easy October ihre Stärken, mit denen sie sonst
solo oder in anderen Konstellationen unterwegs sind. Mit ihrem zweiten
Album Sweethearts beforethe Fall bestreiten sie zusammen neue Wege,
vergessen dabei aber nicht ihre gemeinsamen Wurzeln Americana, Country
und Indie-Pop. Komplettiert wird die Band mit dem Swedish Grammy Award
Preisträger Andreas Kleerup am Schlagzeug.
n Bielefeld, Falkendom, 20.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
14.00 Duo Druschba Lieder aus aller Welt (Neue
Schmiede)
20.00 Bryan Ferry
(Stadthalle)
20.30 Easy October
feat. Kristoffer Hedberg,
Kristofer Aström, Nikke
Ström, Patrik Carlsson +
Der Nino aus Wien
(FalkenDom)
n MÜNSTER:
19.30-22.00 Memo Gonzales & The Bluescasters
Blues Jam (Der Bunte
Vogel, Alter Steinweg)
20.00 Two Wooden
Stone (Jovel)
20.00 Die Zwillinge +
Gast (Le Midi, Bohlweg
37)
Parties
n MÜNSTER:
19.00 Wave & Punk
(Plan B, Hansaring 9)
Johann Wolfgang Goethe
(TAM)
20.00 Killer Joe von
Tracy Letts (TAMzwei)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Lipstick VarietéShow (GOP VarietéTheater im Kaiserpalais)
n MÜNSTER:
20.00 Die Buschtrommel Kabarett (Boulevard)
Lesungen
n MINDEN:
19.00 Brücken schlagen
– U20 / Schulslam (BÜZ)
Vorträge
n MÜNSTER:
18.15 Nach dem Ende –
Postapokalyptische
Visionen in Literatur,
Film und Computerspiel
des 21. Jahrhunderts Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse
und Utopie“ (Fürstenberghaus, Hörsaal F2,
Domplatz 20-22)
9.00+11.30 Der kleine
Ritter Trenk Kindertheater von Kisten Boie
(TAMdrei)
Sonstiges
Maimouna Youssef
Filme
n MÜNSTER:
19.30 A hard work’s life.
Gesellschaftskritik im
englischen Film Film:
„Nackt (Naked)“ (GB
1992/93) von Mike
Leigh. Einführung: Prof.
Dr. Reinhold Zwick (Auditorium des LWLMuseums)
Kinder
n BIELEFELD:
14.00-17.00 Café Bistro
Stadtteilangebot für Menschen mit und ohne
Behinderung (ehem.
Gemeindehaus der
Dietrich-BonhoefferGemeinde, Jakob-KaiserStr. 2)
17.15-18.45
Treppenhaus-Chor mit Pia
Raum (auto-kulturwerkstatt)
18.00 Treffen der Bielefelder Freifunker
www.freifunk-bielefeld.de
(Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
18.00-19.00 Amnestyinternational (a.i.) InfoAbend (Bezirksbüro, Jöllenbeckerstr. 103)
18.30 Electronics Evening Eintritt frei (Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
Radiotipps
n 1 LIVE
n BIELEFELD:
20.00 Bonnie & Clyde
von Ivan Menchell / Don
Black / Frank Wildhorn
(Stadttheater)
20.00 Plan B Musik,
Plattentipps, Konzerttipps, Kino & Literatur
23.00 1LIVE Reportage
Reporter unterwegs –
weltweit
24.00 Plan B mit Klaus
Fiehe Die vertonte Short
Story
20.00 Die Leiden des
jungen Werthers von
n WDR 2
21.05 WDR 2 Lounge
Theater
Yesterday Shop
Der Bandname verrät es schon: hier
kommt eine Band, die sich in der Vergangenheit ganz wohl fühlt. Und obwohl das
bei einigen Bands ein Problem sein
kann, weil sie über den puren Verweis
auf einen Sound oder eine andere Band
nicht hinaus kommen, schaffen es
Yesterday Shop ganz wunderbar, mit
ihrem Shoegazer-Pop den Musikfan
auch mit dem zweiten Album Parodoszu
begeistern. Da ist es mitunter schon
mal ein bisschen kitschig, der Gesang
einige Male zu gehaucht, aber gerade
wenn man denkt, dass es genug ist,
kommt da eine Wand aus Gitarren mit voller Wucht aus den Lautsprechern – oder von der Bühne –
und erzeugt einen schönen Kontrast. Hinzu kommen wunderbare Melodien, die gelungen Stimmungen transportieren, da kann man Yesterday Shop den Hang zum Gestern nicht krumm nehmen.
n Bielefeld, Bunker Ulmenwall, 20.30 h
n BIELEFELD:
Komik
Mittwoch, 3.12.
REDAKTIONSSCHLUSS
Das nächste Heft erscheint am 12.12.14
mit Terminen vom 15.12.14 – 18.01.14
Die Termine müssen bis spätestens heute
Dienstag, den 02.12.14
vorliegen.
Per eMail an termine@ultimo-bielefeld.de oder
per Post an ULTIMO,
Herforder Str. 237, 33609 Bielefeld
Maimouna Youssef aus Baltimore, auch bekannt als MC Mumu Fresh, ist für den Grammy nominiert
und das völlig zu Recht! Außerdem hat die kaffeebraune Superstimme das amerikanische DSDS,
American Idol, abgeräumt. Von sanft bis wild, von lustig bis ernst, diese sweet soul sistah hat’s
drauf.
n Münster, Hot Jazz Club, 20.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
20.00 Lost Moon Stonerrock aus Benevento/IT
(Potemkin, Heeper Str.
28)
20.30 Yesterday Shop
(Bunker Ulmenwall)
n MÜNSTER:
20.00 Maimouna Youssef Funk, Soul & Hip Hop
(Hot Jazz Club)
20.00 Gitarrengipfel
Peter Finger, Werner Lämmerhirt & Ernie Rissmann
(Pumpenhaus)
20.00 BRTHR Folk/Pop –
Eintritt frei, Hut geht rum
(Teilchen & Beschleuniger, Wolbecker Str. 55)
& MichaEL – Eintritt frei
bis 23 h (Movie)
23.00 Electric Smallroom feat. TheKais / BioBeats (Forum)
Komik
n MÜNSTER:
20.00 Fips Asmussen
Comedy (Jovel)
Lesungen
n BIELEFELD:
18.30 Lesung mit Gunther Möllmann aus dem
Roman „Welt in Flammen“ von Benjamin Monferat – Eintritt frei (ThaliaBuchhandlung)
n HANNOVER:
20.00 Go Go Berlin (Lux)
n RIETBERG:
20.00 Autorenlesung
mit Jan Costin Wagner
aus seinem Krimi „Tage
des letzten Schnees“
(Altes Progymnasium,
Klosterstr. 13)
20.00 Beatsteaks
(Swiss Life Hall)
Vorträge
n LINGEN:
20.00 Niels Frevert &
Band (Alter Schlachthof)
n MÜNSTER:
20.00 Out im Office?!
(was) hat die sexuelle
Identität mit Job und Performance zu tun? Vortrag
von Dominic Frohn, Dipl.Psych., im Rahmen der
Veranstaltungsreihe „und
sie reden doch…“ (KCM)
20.30 SchlippenbachTrio Im Rahmen der Konzertreihe „JazzToday“
(Black Box im Cuba)
n OSNABRÜCK:
20.00 187 Strassenbande (Bastard Club)
Parties
n BIELEFELD:
19.00-22.00 Disco Nr 7
(Neue Schmiede)
22.00 No Compromise
Metal, Rock, Britpop mit
den DJs Mr. Freeze, Heiko
Theater
n BIELEFELD:
20.00 Culinaria Musikalische Leckerbissen
(Stadttheater)
20.00 Peer Gynt Schauspiel von Henrik Ibsen
(TAM)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 ZauberSalon Bad
Oeynhausen „Close-Up!“
(Druckerei)
n BAD OEYNHAUSEN:
15.30+20.00 Lipstick
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater im
Kaiserpalais)
n HANNOVER:
19.00 Ehrlich Brothers
Magie-Show (Theater am
Aegi)
Filme
Radiotipps
n MÜNSTER:
20.30 Anleitung zur
sexuellen Unzufriedenheit Kult-Kabarett-Kino
(Schlosstheater)
n 1 LIVE
20.00 Plan B Musik,
Plattentipps, Konzerttipps, Kino & Literatur
Kunst
n BIELEFELD:
18.00 Eröffnung der
Fotoausstellung
„Moderne Tradition“ von
Eduard Zent – Eintritt frei
(Kulturamt, Kavalleriestr.
17)
Kinder
n MÜNSTER:
11.00 Bei den wilden
Kerlen Familienstück für
Kinder ab 6 Jahren (Theater, großes Haus)
15.30 Die Mütze Ein lustiges Kasperspiel (Charivari Puppentheater)
Sonstiges
n BIELEFELD:
9.00-13.00 Fachberatung in Umweltfragen
Fon: 0521-179082
(Umweltzentrum, AugustBebel-Str. 16-18)
19.00 Musiker Café
(Café Villa)
23.00 1LIVE Talk Ein
spannender Gast
24.00 Plan B mit Hans
Nieswandt Elektronische
Melodien
n WDR 2
21.05 WDR 2 Heart of
Rock
n WDR 3
22.00 Jazz Töne wie Morsezeichen. Der Pianist
Mal Waldron
n WDR 5
20.05 Tischgespräch
„Keinen Nippes verkaufen, sondern die Kunden
gut beraten“. BücherVermittler Reinhold Joppich im Gespräch mit
Gisela Steinhauer
n HERTZ 87,9
18.00 ImPuls Das Wissenschaftsmagazin im 2Wochen-Rhythmus
20.00 Jukebox
22.00 L’Etat et Moi
Sozialkritische deutsche
Texte. Musik mit Meinung
ULTIMO 47
Donnerstag, 4.12.
Backes, Beune, Brohm
Nein, einen schnöden Jahresrückblick wird es nicht geben, das
überlassen die drei Bielefelder
Lesebühnenautoren
Volker
Backes, Andreas Beune und
Sacha Brohm den Profis im Fernsehen. In ihrer satirischen Leseshow Schluss mit lustig halten
sie sich nicht an Themen, die
uns die letzten zwölf Monate
begleitet haben. Das haben sie
schon mit ihrer ersten Lesebühne
Zirkeltraining
so
gehalten, mit der sie die
Hammer Mühle genauso mit
Publikum gefüllt haben wie bei
ihren Auftritten im Kamp, der
Rudolf-Oetker-Halle oder den
Open Air-Lesungen im Ravensberger Park. Dialoge, Alltagsbeobachtungen, Märchen, Briefe,
Analysen, bei Backes, Beune und Brohm findet jede Textform ihren Platz,
und weil schon bald das neue Jahr beginnt, gibt es ein ultimatives Horoskop für das Publikum. Wer also wissen möchte, wie es weitergeht, der
sollte sich die drei unbedingt ansehen.
n Bielefeld, Theaterlabor, 20.00 h.
The Intelligence & Murena Murena
Record Riot, die Indie-Party im Gleis, präsentiert vom unzerstörbaren Idealisten Markus Schmauck, bringt euch die Intelligenz! Und zwar The Intelligence aus Seattle, USA. Und die spielen Post-Punk/New Wave plus Garagenrock plus Horror-Soul plus Industrial und Elektro plus hastenichgesehen. Wenn das kein Power-Paket ist! Eröffnet wird der Abend von Murena
Murena aus Münster.
n Münster, Gleis 22, 21.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
n KÖLN:
20.00 Erasure
(Palladium)
20.00 Ende der Zeit –
Konzert und Vernissage
„Quatuor pour la fin du
temps“ von Olivier
Messiaen (Oetker-Halle)
n LÜDINGHAUSEN:
20.00 Christina Rommel
& Band „Schokolade –
Das Konzert“ (Kapitelsaal
in der Burg)
20.30 Thomas Godoj
(FalkenDom)
n OSNABRÜCK:
21.00 Go Go Berlin
(Kleine Freiheit)
n MÜNSTER:
18.00 Auf die Ohren!
Extra Konzert für Jugendliche und Einsteiger
(Theater, großes Haus)
21.00 The Intelligence +
Murena Murena (Gleis
22)
n BOCHUM:
20.00 The Beards
(Zeche)
n DORTMUND:
20.00 Mayra Andrade
Weltmusik, Jazz
(Konzerthaus)
20.00 Triggerfinger
(FZW)
n GÜTERSLOH:
20.00 Talco + NH3 Ska
(Die Weberei, Werk II)
48 ULTIMO
Parties
n BIELEFELD:
19.00 After Work Party
Old School, Funk, Soul,
RnB und Disco mit DJ
Momo (Café Villa)
21.00 Karaoke Show
(Irishrock, Kloserplatz 9)
Komik
n BIELEFELD:
20.00 Teddy Show „Was
labersch du…“ Comedy
mit Tedros ‘Teddy’
Teclebrhan (Stadthalle)
n GÜTERSLOH:
20.00 Stille Nacht bis es
kracht Lieder, Kabarett
und Unfug zur Weihnachtszeit mit Tina Teubner (Stadthalle)
n OSNABRÜCK:
20.00 Feuer im Haus ist
teuer, geh raus! Comedy
mit Johann König
(OsnabrückHalle)
20.00 Dt. Kabarettmeisterschaft Lars Redlich :
Thomas Müller
(Lagerhalle)
Lesungen
n BIELEFELD:
18.30 Lesen lassen Gunther Möllmann liest die
Literatur vor, die die
Gäste mitbringen (Café
und Restaurant im
Bürgerpark)
20.00 Backes, Beune,
Brohm: „Schluss mit lustig“ Satirische Lesung
mit den Bielefelder Lesebühnenautoren Volker
Backes, Andreas Beune
und Sacha Brohm
(Theaterlabor)
Theater
n BIELEFELD:
20.00 Peer Gynt Tanztheater von Gregor Zöllig
/ Gavin Bryars
(Stadttheater)
20.00 Atmen – Absolute
Beginner von Duncan
Macmillan (TAMzwei)
n MÜNSTER:
19.30 Malatt in’n Kopp
of de Hypochonder Eine
Produktion der Niederdeutschen Bühne (Theater, kleines Haus)
20.00 Talents VarietéShow (GOP VarietéTheater)
20.00 Gut gegen Nordwind Schauspiel von
Daniel Glattauer
(Borchert-Theater)
20.00 Ziemlich beste
Freunde Komödie von Eric
Toledano / Oliver Nakache (Boulevard)
20.00 Die Weihnachtsshow Improvisationstheater mit Impro 005
(Kreativ-Haus)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Lipstick VarietéShow (GOP VarietéTheater im Kaiserpalais)
Kunst
n BIELEFELD:
18.00 Ende der Zeit –
Konzert und Vernissage
Eröffnung der Ausstellung
„Holographische Lichtskulpturen“ von Karsten
Habighorst (Oetker-Halle)
Kinder
n BIELEFELD:
11.00+14.00 Der kleine
Ritter Trenk Kindertheater von Kisten Boie
(TAMdrei)
16.30 Der entführte
Weihnachtsmann Eine
Aufführung der Kammerpuppenspiele Bielefeld
(Theater im Kamp, Niedermühlenkamp 43)
Sonstiges
n BIELEFELD:
15.00 Ein Nachmittag
im Museum Thema: Hoch
die Tassen! Wie in Bielefeld gefeiert wurde (Historisches Museum)
18.00 Chillout (Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
Radiotipps
n 1 LIVE
05.00 1LIVE Krone 2014
Den ganzen Tag sendet
1LIVE live aus der Jahrhunderthalle in Bochum.
Verleihung des größten
Radioawards (bis 24.00
Uhr)
n WDR 2
21.05 WDR 2 Trends
n WDR 3
22.00 Jazz Szene NRW:
Die Kölner Konzertreihe
„Jazz im Subway“
23.05 WortLaut Heinz
Strunk feiert Botho
Strauß
n WDR 5
23.05 Spaß 5 Kabarett &
Komik
Freitag, 5.12.
Salut Salon
Die vier Damen aus Hamburg
rocken seit über 10 Jahren jeden
Saal. Ausgestattet mit klassischen Instrumenten (2 Geigen,
Klavier, Cello) und einer ebenso
klassischen
Musikausbildung
nehmen sie sich auf der Bühne
Felix
Mendelsson-Bartholdy
ebenso vor wie traditionelle
Tango-Phrasen.
Clownerie,
Puppenspiel und immer wieder
großartige, überraschende musikalische Momente machen jedes
ihrer Konzerte zu einem Erlebnis,
das man gerne wiederholen
möchte. Mehrmals.
n Bielefeld, Oetker Halle, 20.00h
Stephanie Nilles / Zach Brock / The Magic Number
“When Stephanie’s not
sleeping in her car,
shelives
in
New
Orleans, whichmight
not
bethebestidea”,
steht auf der Homepage der erstaunlichen
Musikerin Stephanie
Nilles (Bild), die einst
in Chicago eine klassische Ausbildung an
Klavier
und
Cello
genoss, bevor sie zu
ihrer einmaligen Form
fand:
Absurd
wie
Randy
Newman,
versetzt mit einem Schuss Burlesque, Folk, Jazz und einer vibrierenden
Stimme, so wild wie ihre Frisur. Über 150 Gigs spielt sie im Jahr, manchmal
solo, heute mit ihrer Hausband: Drums, Kontrabass und Geige. Dazu ist
sie eine Pianisten und Vortragskünstlerin, deren Balladen jederzeit den
Wunsch erwecken, Norah Jones nie gehört haben zu müssen.
n Bielefeld, Bunker Ulmenwall, 20.00h
Tomcat & Friends
Weihnachten im Jazzclub: Einen Tag bevor der Nikolaus auch braven
Jazzern was in die Schuhe tut, performen die sech Musiker Tommie, Blakie,
Dieter, Kuddel, Mick und Hinze Oldie-Beats zwischen Rock´n´Roll und
Herzschmerz.
n Bielefeld, Jazzclub, 20.30h
Konzerte
n BIELEFELD:
20.00 Cassard + Iontach
Christmas Celtic Folk
(Neue Schmiede)
20.00 Salut Salon
(Oetker-Halle)
20.00 7th Dark Wave
Festival mit Jäger 90, Golden Apes und The Dark
Unspoken (Movie)
20.00 Stephanie Nilles +
Zach Brock & The Magic
Number (Bunker
Ulmenwall)
20.30 Tomcat & Friends
The Roaring Sixties (JazzClub)
21.00 Live-Musik mit
wechselnden Musikern
(Alfama, Niederwall 12)
Clark Can’t, Filmriss,
Cage The Sun und Turbobart (Sputnikcafé)
Parties
n BIELEFELD:
20.00 Börsenparty Partyklassiker & Ohrwürmer.
Bis 22.30 h jede halbe
Stunde Börsencrash
(Bierbörse)
n MÜNSTER:
19.00 Finnische Weihnachtslieder und Konzertarien mit Milla Mäkinen
(Sopran) & Maritta Manner (Piano) – Eintritt frei
(Lukas-Zentrum, Rüschhausweg 17-19, MSGievenbeck)
20.30 Der Freitag Ab
20.30 h Standard-Latin,
ab 22.30 h Charts &
Oldies (Zweischlingen)
20.15 A Night of Punk,
Rock and Roll Vol. II mit
22.00 Der Freitag im
Movie Alternative, EBM,
Rock, Dark Wave, Indie, Gothic mit den DJanes Anja &
Claudi (Movie) – Eintritt frei
bis 23 h (Movie)
22.00 Pasha Danceclub
Rhythm & Fun „Hier tanzt Bielefeld“ (Pasha Danceclub)
22.30 Abi Exzess (FSK 16
+) Halle: Abi Exzess (aktuelle
Hits + Partyclassics) mit DJ
Nick. Club: BlackBeatz mit DJ
Shusko + Shamrock. Einlass
ab 16 Jahren!
(Ringlokschuppen)
23.00 Hertz 87.9-Party mit
Rosi (Back To Vinyl), Hell G.
($upra Recordings), David
Boring (R-Party) und dem
Hertz 87.9 DJ-Team (Forum)
Theater
n BIELEFELD:
17.00+20.00 Landeier –
Bauern suchen Frauen
(Komödie, Saal 2)
20.00 La Cenerentola Komische Oper von Gioacchino
Rossini (Stadttheater)
20.00 Ewig jung. Ein Songdrama von Erik Gedeon,
anschl. 10 Jahre Lorca-Party
mit DJ Lars Rakete (TAM)
20.00 Sehnsucht (Komödie,
Saal 1)
20.00 Tolles Geld von Aleksandr Ostrovskij (TAMdrei)
Kunst
n BIELEFELD:
20.0 Eröffnung der Ausstellung „body-fit“ von Kathrin
Rabenort (galerie 61, Neustädter Str. 10)
Kinder
n BIELEFELD:
11.00+14.00 Der kleine Ritter Trenk Kindertheater von
Kisten Boie (TAMdrei)
16.30 Der entführte Weihnachtsmann Eine Aufführung
der Kammerpuppenspiele
Bielefeld (Theater im Kamp,
Niedermühlenkamp 43)
Sonstiges
n BIELEFELD:
19.00 Coders Night Eintritt
frei (Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
20.00 CCC – ChaosComputer-Club (Bürgerwache
am Siegfriedplatz)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 1LIVE Klubbing DJ-Set
trifft Lesung
n WDR 2
22.30 WDR 2 In Concert
n WDR 3
22.00 Jazz Preview
Neuveröffentlichungen
n WDR 5
20.05 Das philosophische
Radio
23.05 MusikBonus
n RADIO Q
19.00 Konsole (alle 2
Wochen)
50 ULTIMO
Samstag, 6.12.
Kristin Shey Trio
Kristin Shey gibt´s auch zu dritt.
Nach einigen bemerkenswerten
Solo-Auftritten in diesem Sommer
tourt die Songwriterin & Sängerin
und Gitarristin nun mit ihrem Trio:
Bass und Drums sorgen für einen
etwas rockigeren Approach, auch
die Chefin greift hier zu E-Gitarre
und stellt Folkklänge hintan.
n Bielefeld, Movie, 19.30h
Team & Struppi
Zwei junge Männer, denen es ums
Mitmachen geht, ums Mitgestalten und
alles, was möglichst grenzwertig ist.
Team &Struppi haben sich in ihrer
bisherigen Karriere ambitioniert darum
gekümmert, den Menschen zu zeigen,
dass es sehr einfach sein kann, einfach
mal mitzumachen. Das geht auch im
Sitzen. Vor allem, wenn man den beiden
zuhört und ihnen dabei zuschaut wie sie
zusammen die Grenzen des guten
Geschmacks übertreten und das politisch Unkorrekte zelebrieren wie kaum
ein anderes Kabarett-Duo. Minderheiten, Politiker, Jesus, das Publikum,
da kommt keiner ungeschoren davon, wenn die beiden Norddeutschen sich in ihrem
aktuellen Programm Der Fall Weiss genüsslich im Pointenverteilen verlieren.
n Bielefeld, Zweischlingen, 21.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
19.30 Chor B-WARE Weihnachtskonzert/Preview – Eintritt frei, um Spenden wird
gebeten (Neuapostolische
Gemeinde Schildesche, Westerfeldstr. 12)
19.30 Adventliche Vokalund Orgelmusik von Johann
Sebastian Bach, Andreas
Raselius, Max Reger u.a. –
Eintritt frei, um Spenden für
die Neue Orgel wird gebeten
(Neustädter Marienkirche)
20.00 The Ten Tenors
(Oetker-Halle)
20.00 Kristin Shey Trio Pop,
Soul, Rock (Movie)
20.00 Rock & Metal mit
Egosplit, Queen of Smoke,
Symbrid und Mir zur Feier (JZ
Stricker)
20.00 Fado-Abend (Alfama,
Niederwall 12)
n MÜNSTER:
18.00 Mojo Jazz Mob (Rare
Guitar, Am Alten
Güterbahnhof)
19.00 14 Jahre Palace
Lounge Live Stage Halle:
Retrogott & Hulk Hodn +
Chefket. Sichtexot Stage
Café: Man of Booom, Eloquent, AzudemSK, Luk&Fil,
Tufu und Dramadigs (Skaters
Palace)
20.00 Abriss & Exzess mit
Die Beschmierten, Kommando Zurück & special
guest (Sputnikcafé)
20.00 20 Jahre Frank
Muschalle Trio Blues, Boogie
Woogie (Rathausfestsaal)
20.00 MoZuluArt feat.
Ambassade Streichquartett
(Friedenskapelle am
Friedenspark)
20.00 Stoppok solo (Jovel)
21.00 Crackerjack Funk,
Soul & Latin (Hot Jazz Club)
21.00 Niels Frevert & Band
+ Desiree Klaeukens (Gleis
22)
n BOCHUM:
20.00 Talisco (Zeche)
n DORTMUND:
20.00 Mighty Oaks
(Konzerthaus)
n HANNOVER:
20.00 Erik Cohen + Rob
Moir (Lux)
n HERFORD:
19.00 Süßer die Flaschen
nie klingen Das Weihnachtsspecial mit dem
GlasBlasSing-Quintett
(Stadttheater)
n LINGEN:
20.00 Angelika Express
(Alter Schlachthof)
n ARNSBERG:
n MINDEN:
20.00 Masha Bijlsma Band
(Jazz Club Minden)
20.00 Barclay James Harvest feat. Les Holroyd
(Sauerlandtheater)
n OSNABRÜCK:
20.00 Gogol Bordello (Hyde
Park)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Independent Sound
Orchestra WeihnachtsSwing-Programm (Druckerei)
n BAD PYRMONT:
14.30 Adventskonzert mit
dem Shanty-Chor Bad
Pyrmont (Wandelhalle)
17.00 Weltklassik am Klavier mit Aleksandra Mikulska
(Konzerthaus)
20.00 Torfrock (Rosenhof)
20.00 Ahzumjot (Kleine
Freiheit)
n SOEST:
20.00 Thomas Godoj (Alter
Schlachthof)
Parties
n BIELEFELD:
20.00 Börsenparty Partyklassiker & Ohrwürmer. Bis
22.30 h jede halbe Stunde
Börsencrash (Bierbörse)
22.00 Twenty7up Rock,
80s, Alternative mit den
DJs Roland, Armin & Krister – Eintritt frei bis 22.30
h für Ü27er (Movie)
22.00 Pasha Danceclub
Rhythm & Fun „Hier tanzt
Bielefeld“ (Pasha
Danceclub)
22.30 Relaunch RLS
2015 Große Halle: pOp?
(Aktuelle Hits) mit DJ
Nick. Kleine Halle: Star
Tracks mit DJ Sascha.
Club: #RLSC (Strictly
House Music) mit den DJs
Embique + Philipp Akrap
(Ringlokschuppen)
20.00 Die letzte Soirée
Schauspiel von Arna Aley
(Borchert-Theater)
20.00 Die Weihnachtsshow Improvisationstheater mit Impro 005
(Kreativ-Haus)
20.15 Lena & the Ruins
of Rock’n Roll mit dem
theater en face (Aaseestudiobühne, Scharnhorststr. 110)
22.30 Magnus-Party
(Hechelei)
20.30 Oh, du, du, du
Fröhliche Compagnia
Buffo bringt Weihnachtsgeschichten von Bradbury, Gernhardt, Noll, Kishon, Ball u.a. auf die
Bühne (Kleiner
Bühnenboden)
23.00 I Punk’d That
Party feat. Loo & Placido
(Forum)
20.30 Die drei Federn
Märchen für Erwachsene
(Charivari Puppentheater)
23.00 Enter Sandman
Metal-Party mit dem Four
Horsemen DJ Team
(FalkenDom)
n BAD OEYNHAUSEN:
18.00+21.00 Lipstick
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater im
Kaiserpalais)
n GÜTERSLOH:
23.00 We like it Dirrty
Black meets House (Die
Weberei)
Komik
n BIELEFELD:
21.00 Der Fall Weiß
Kabarett mit Team &
Struppi (Zweischlingen)
Lesungen
n BAD PYRMONT:
19.30 Dickens Weihnachtsgeschichte
Lesung mit Jörg Schade
(Theater im Casino)
Theater
n BIELEFELD:
17.00+20.00 Landeier –
Bauern suchen Frauen
(Komödie, Saal 2)
17.00+20.00 Sehnsucht
(Komödie, Saal 1)
19.30 Ewig jung. Ein
Songdrama von Erik
Gedeon (TAM)
19.30 Tolles Geld von
Aleksandr Ostrovskij
(TAMdrei)
20.00 Was machen Sie
eigentlich hauptberuflich? Ein Abend von und
mit und über Thomas
Klotz (Theater, Loft)
n MÜNSTER:
16.00+20.00 Die Weihnachtsshow Improvisationstheater mit Impro
005 (Kreativ-Haus)
17.00+20.00 Ziemlich
beste Freunde Komödie
von Eric Toledano / Oliver
Nakache (Boulevard)
18.00+21.00 Talents
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater)
19.00 Münsteraner
Tanzfestival Höhepunkte
der freien Theaterszene
(Theater, großes Haus)
19.30 Detroit Schauspiel von Lisa D’Amour
(Theater, kleines Haus)
Filme
n MÜNSTER:
23.00 Coherence
Science-Fiction-Film (USA
2014, OmU) im Rahmen
der „Cinema Obscure“Reihe (Schloßtheater)
Kinder
n BIELEFELD:
10.00-12.00 Kunsthalle
für Kinder von 5-12 Jahren (Kunsthalle)
11.00+14.00+17.00
Der kleine Ritter Trenk
Kindertheater von Kisten
Boie (TAMdrei)
15.00 Der entführte
Weihnachtsmann Eine
Aufführung der Kammerpuppenspiele Bielefeld
(Theater im Kamp, Niedermühlenkamp 43)
Sonstiges
n BIELEFELD:
7.00-15.00 Trödelmarkt
Aufbau ab 6 Uhr (Universität, Parkhaus 2)
10.00-16.00 Ruempelstilzchens Lagerverkauf
(Alte Seifenfabrik Hüser,
Rohrteichstr. 66a)
Sonntag, 7.12.
Alle Jahre (schon) wieder
In der Vorweihnachtszeit kann man sich
mal die Zeit nehmen und gemütlich
etwas lesen, oder vorlesen, oder sich
vorlesen lassen. Die letzte Variante
bieten die beiden Schauspieler Eva
Scheurer und Rudolf Kowalski in ihrem
Programm Alle Jahre (schon) wieder an.
Gemeinsam lesen sie dem Publikum
weihnachtliche Texte vor, die aber nicht
unbedingt viel von der besinnlichen
Atmosphäre transportieren, die einen
ansonsten flächendeckend begleitet.
Sie nehmen sich Texte von Loriot, David
Sedaris und Heinz Erhardt und kreieren
einen ganz besonderen Leseabend mit
satirischen und humorvollen Geschichten rund um Weihnachten. The ThreeRednosedReindeers
spielen dazu zwischendurch altbekannte Weihnachtssongs in neuen, swingenden Versionen.
n Herford, Stadttheater, 19.00 h
Konzerte
Parties
n BIELEFELD:
11.00 Bielefeld Didgers
und Gäste Didgeridoo
(Capella hospitalis)
n MÜNSTER:
19.00 60s & 70s Musik
(Plan B, Hansaring 9)
11.00 Cuerdas Mágicas
Musik aus Europa und
Lateinamerika (Neue
Schmiede)
18.00 Chor B-WARE
Weihnachtskonzert – Eintritt frei, um Spenden wird
gebeten (Luther-Kirche,
Otto-Brenner-Str. 171)
n MÜNSTER:
15.00 After Church Club
Blues mit Tom Vieth &
Friends – Eintritt frei (Hot
Jazz Club)
19.00 MoZuluArt feat.
Ambassade Streichquartett (Friedenskapelle am
Friedenspark)
20.00 Jean-Claude Séférian „Souvenirs de Noël“
(Le Midi, Bohlweg 37)
20.00 About Songs
Christmas Tour mit Paula
& Karol (PL), Jordan Klassen (CAN) und Max Paul
Maria (Pension Schmidt)
11.00-13.45 Spielausleihe (Stadtbibliothek,
Neumarkt)
20.00 Danny Bryant &
Band Blues & Rock (Hot
Jazz Club)
15.00-17.00 Das große
Nikolaus-Drucken Druckworkshop für Große und
Kleine (Historisches
Museum)
20.00 Voca People
Musik und Comedy (Halle
Münsterland)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Moving Ausgehtipps, Klubinfos und
Partymusik
24.00 Rocker Deutschland Top-DJs
20.30 KNU! Im Rahmen
der Konzertreihe „Stage
off Limits“ (Black Box im
Cuba)
n BAD PYRMONT:
14.30 Adventskonzert
Shine a light – modern
choir (Wandelhalle)
19.00 Sunday Beam 60s
Pop Nuggets & golden
Sunshine Pearls. Happy
Hour bis 21 h (Watusi
Bar)
n DETMOLD:
19.00 Matinée à la
Cubana Salsa, Merengue,
Bachata (SonVida)
Komik
n MINDEN:
20.00 „Schwamm drüber?“ Das (ALLER)Letzte
zum Schluss Kabarett mit
Anny Hartmann (BÜZ)
Lesungen
n OSNABRÜCK:
20.00 Autorenlesung
mit Jenke von Wilmsdorff
aus seinem Buch „Wer
wagt, gewinnt – Leben als
Experiment“ (Rosenhof)
Theater
n BIELEFELD:
20.00 Der Besuch der
alten Dame Schauspiel
von Friedrich Dürrenmatt
(Stadttheater)
n MÜNSTER:
14.30+19.00 Talents
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater)
15.00 Der Musikmeister Kleine komische Barockoper von Giovanni Pergolesi (Theater, U2)
n WDR 3
n DORTMUND:
20.00 Ahzumjot (FZW)
18.30 Ziemlich beste
Freunde Komödie von Eric
Toledano / Oliver Nakache (Boulevard)
23.05 FreiRaum: Vokalviagra und geschminkte
Stimme. Autotune und
Selbstoptimierung
n HANNOVER:
18.00 Till Brönner Quintett (Theater am Aegi)
19.00 Descent Tanzabend von Thomas Noone
– Eintritt frei (Theater, kleines Haus)
n BAD OEYNHAUSEN:
14.30+17.30 Lipstick
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater im
Kaiserpalais)
n HERFORD:
19.00 Alle Jahre (schon)
wieder Ein Weihnachtsabend mit Eva Scheurer
und Rudolf Kowalski und
„The Three Rednosed
Reindeers“ (Stadttheater)
Filme
n BIELEFELD:
20.15 Tatort (Alfama,
Niederwall 12)
n GÜTERSLOH:
20.15 Tatort Rudelgucken (Die Weberei)
Kinder
n BIELEFELD:
11.00 Vom Fischer und
seiner Frau Theater für
Kinder ab 5 Jahren (TrotzAlledem-Theater)
11.00 Der entführte
Weihnachtsmann Eine
Aufführung der Kammerpuppenspiele Bielefeld
(Theater im Kamp, Niedermühlenkamp 43)
11.00+14.00 Der kleine
Ritter Trenk Kindertheater von Kisten Boie
(TAMdrei)
15.00 Märchen am Herdfeuer (BauernhausMuseum)
16.00 Kids Rock mit DJ
Esha (Zweischlingen)
n BAD OEYNHAUSEN:
10.00 Land der Träume
Familienmusical von Tom
Lehel (GOP VarietéTheater im Kaiserpalais)
n DETMOLD:
14.00 Randale unterm
Weihnachtsbaum Rockmusik für Kinder (Detmolder Advent,
Marktplatz)
n GÜTERSLOH:
11.00 Pettersson und
Findus Kindertheater (Die
Weberei)
n HERFORD:
15.00+16.30 Schneeschön & Bitterkalt Figurentheater – Ausverkauft!
(Stadttheater)
n MINDEN:
16.00 Max und Moritz
nach Wilhelm Busch
(Stadttheater)
Sonstiges
n BIELEFELD:
11.00-17.00 EisenbahnMarkt & -Ausstellung
Sammlermarkt für
Modellbahn-Fans
(Ringlokschuppen)
17.00-21.00 Salsa
Lounge Tanzen in Verbindung mit afrokaribischen
und europäischen Tanzstilen (Café Villa)
Radiotipps
n 1 LIVE
21.00 Plan B Shortstory
Schneeballsystem. Von
Dorian Steinhoff. Gelesen
von Jonas Baeck
22.00 Fiehe Freestylesendung mit Klaus Fiehe
n WDR 3
18.05 Gutenbergs Welt
Unter Russen. Darin u.a.
ein Gespräch mit György
Dalos über sein Buch
„Geschichte der
Russlanddeutschen“
n WDR 5
16.05 SpielArt Wissen
Sie eigentlich, wer ich
bin? Von Hochstaplern,
Rollenspielern und
Möchtegerns
20.05 Streng öffentlich!
Die WDR-Vorleser. Mit
Horst Evers, Tilmann Birr
und Sabine Heinrich.
ULTIMO 51
Montag, 8.12.
Konzerte
Komik
n BIELEFELD:
20.00 Kölner Kammerorchester & Albrecht Mayer
Werke von Hoffmeister, Fiala,
Mozart und Haydn (OetkerHalle)
n BEELEN:
20.00 Storno – Die Abrechnung 2014 Kabarett mit
Harald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther (Der
Kreisel)
n MÜNSTER:
19.30 Benefizkonzert der
Sparkasse (Theater, großes
Haus)
21.00 Monday Night Session Blues & Soul mit Gerd
Gorke & Friends – Eintritt frei
(Hot Jazz Club)
n OSNABRÜCK:
19.30 John Garcia + Steak +
Komatsu (Bastard Club)
20.00 Ryan Keen + Kate
Miller-Heidke (Rosenhof)
Lesungen
n MÜNSTER:
20.00 Poetry Slam (Cuba
Nova)
Theater
n MÜNSTER:
19.30 Trans * Eine Identitätserweiterung Rechercheprojekt von Carola von
Seckendorff (Theater, U2)
Parties
20.00 Ziemlich beste
Freunde Komödie von Eric
Toledano / Oliver Nakache
(Boulevard)
n BIELEFELD:
20.00 Salsa-Kurse Anschl.
ab 21 h Salsa
(Zweischlingen)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Lipstick Varieté-Show
(GOP Varieté-Theater im
Kaiserpalais)
Filme
n MÜNSTER:
19.00+19.15+19.30 Wilsberg: 90-60-90 KinoPremiere des neuen
Wilsberg-Krimis mit Darstellern und Crew-Mitgliedern
(Cineplex)
Kinder
n BIELEFELD:
12.00+15.00+17.30 Der
kleine Ritter Trenk Kindertheater von Kisten Boie
(TAMdrei)
n MÜNSTER:
9.30+11.30 Bei den wilden
Kerlen Familienstück für Kinder ab 6 Jahren (Theater, großes Haus)
20.00 Die Leiden des jungen
Werthers von Johann Wolfgang Goethe (TAM)
n BIELEFELD:
20.00 Weihnachtskonzert
der Wiener Sängerknaben
(Altstädter Nicolaikirche)
20.00 Schottische Musikparade (Oetker-Halle)
n MÜNSTER:
19.30-22.00 Memo Gonzales & The Bluescasters Blues
Jam (Der Bunte Vogel, Alter
Steinweg)
20.00 Beatsteaks + Bilderbuch (Halle Münsterland)
52 ULTIMO
n BOCHUM:
20.00 Uriah Heep + 21Ocatyne + Voodoo Circle (Zeche)
n DORTMUND:
20.00 Chakuza (FZW)
n KÖLN:
20.00 Bryan Adams (Lanxess Arena)
20.00 Michel van Dyke (Studio 672)
Vorträge
n MÜNSTER:
18.15 Welterlösungsutopien: Richard Wagner und
24.00 Kassettendeck
Künstler stellen ihr persönliches Mixtape vor
n WDR 3
22.00 Jazz Mit Prof. Bop.
Grisbi Blues. Paris in den
1950er Jahren
n WDR 5
20.05 Dok 5: Das Feature
Himmel auf Erden. Vollkommenheit, Sport und Shitstorm
Theater
20.00 Doctor Cyclops +
Grand Octopus 70ies Rotten
Rock aus Bosmenso/IT +
Stonerrock aus Bielefeld
(Potemkin, Heeper Str. 28)
23.00 1LIVE Reportage
Reporter unterwegs –
weltweit
n BIELEFELD:
16.00 Maker Monday Eintritt
frei (Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
n BIELEFELD:
20.00 La Cenerentola Komische Oper von Gioacchino
Rossini (Stadttheater)
21.00 Holly’s Cat Jazz &
Filmmusik – Eintritt frei (Hot
Jazz Club)
21.00 Northcote + John
Allen (Gleis 22)
n 1 LIVE
20.00 Plan B Musik, Platten& Konzerttipps, Kino &
Literatur
23.05 pop drei: Rashomon
Hilti Von Edgar Lipki feat.
fs:Kollektiv
„Das Kunstwerk der
Zukunft“ Vortrag im Rahmen
der Ringvorlesung „Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie“ (Fürstenberghaus, Hörsaal F2,
Domplatz 20-22)
Konzerte
Radiotipps
Sonstiges
Dienstag, 9.12.
Doctor Cyclops (Potemkin Bielefeld, 20.00h)
n MINDEN:
19.00 Hinter den Kulissen
Theaterführung
(Stadttheater)
20.00 Killer Joe von Tracy
Letts (TAMzwei)
Filme
n MÜNSTER:
19.30 A hard work’s life.
Gesellschaftskritik im englischen Film Film: „Yeah Yeah
Yeah (A Hard Day’s Night)“
(GB 1964) von Richard Lester. Einführung: Roman
Podeszwa, Tom Ashforth
(Auditorium des LWLMuseums)
Kinder
n BIELEFELD:
10.00+14.00 Der kleine Ritter Trenk Kindertheater von
Kisten Boie (TAMdrei)
n MÜNSTER:
9.30+11.30 Bei den wilden
Kerlen Familienstück für Kinder ab 6 Jahren (Theater, großes Haus)
Sonstiges
n BIELEFELD:
14.00-17.00 Café Bistro
Stadtteilangebot für Menschen mit und ohne Behinderung (ehem. Gemeindehaus
der Dietrich-BonhoefferGemeinde, Jakob-Kaiser-Str.
2)
17.15-18.45 TreppenhausChor mit Pia Raum (autokultur-werkstatt)
18.00 Treffen der Bielefelder Freifunker www.freifunkbielefeld.de (Hackerspace,
Sudbrackstr. 42)
18.30 Electronics Evening
Eintritt frei (Hackerspace,
Sudbrackstr. 42)
20.00 Seelenlieder Offenes
Singangebot (Capella
hospitalis)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Plan B Musik, Plattentipps, Konzerttipps, Kino &
Literatur
24.00 Plan B mit Klaus
Fiehe Die vertonte Short
Story
n WDR 3
22.00 Jazz Next Generation
Jazz. Musik aktueller Arbeitsphasen des Bundesjazzorchesters (BuJazzO)
n WDR 5
20.05 Das Hörspiel am
Dienstag: Im Schatten der
Singvögel Von Ulrich Land
Mittwoch, 10.12.
Bernd Begemann
Er ist einer der umtriebigsten Popstars, die
Deutschland zu bieten hat. Seit Anfang der 80er
macht er Musik, früher in Bad Salzuflen, auch
als Teil des legendären Fast Weltweit-Labels,
dann ab Ende der 80er in Hamburg, wo es ihn
mit seiner Band Die Antwort hin verschlug.
Seitdem ist er in den unterschiedlichsten
Konstellationen in Erscheinung getreten, am
bekanntesten ist er aber wohl als Solokünstler,
der mit Gitarre auf der Bühne steht und seine
Songs trotzdem ganz groß klingen lassen kann.
Auswählen kann er aus einem riesigen Pool von
Songs, die er im Laufe der Jahre geschrieben
hat, mal ganz klein und traurig, dann wieder
emphatisch und als würde es immer nur nach
vorne gehen. Bernd Begemann kann das, auch alleine, vielleicht auch so am Besten.
Im Studio von Kanal 21 wird eines seiner Konzerte mitgeschnitten. Der Abend
startet mit einem Auftritt von The Beez aus Berlin.
n Bielefeld, Kanal 21, 20.00 h
Poppy Ackroyd & Carlos Cipa
Die englische Pianistin, Violinistin und Komponistin, die man auch vom schottischen
Electro¬Jazz-Kollektiv „Hidden Orchestra“ kennt, ist als Solistin eine fabelhafte
Performerin. Mit elektronisch verfremdeten Piano- und Geigenklängen, konventionell
gespielten Melodien und Akkorden sowie der Erforschung des Innenlebens ihres
Klaviers mit Hilfe von Fingern, E-Bow und Plektren, Klopfen, Zupfen und Kratzen
kreiert Poppy Ackroyd wunderschöne, komplexe, zugleich fragil anmutende atmosphärische Musik, die man mit Steve Reichs Minimalmusik oder den Klangfantasien
eines Olafur Arnalds vergleichen kann. Heute trifft die Londonerin auf Carlos Cipa,
der mit intensiver Klaviermusik auf den Spuren von Satie und Debussy wandelt.
Romantik trifft auf Moderne!
n Münster, Landesmuseum, 20.00 h
I Heart Sharks & Heinrich
Urbaner
Indiepop
aus
der
Elektro-Schule: Die drei jungen Männer
von I Heart Sharks lernten sich der
Legende
zufolge
im
Berliner
Tekkno-Tempel Berghain kennen und
beschlossen, fürderhin die Welt mit fluffigen Indietronics zu trösten, die elektronische Moderne mit der nostalgischen
Patina vergangener Tage veredeln.
Maschinenmusik mit menschlicher
Seele und wärmendem Herz, das war
der Plan. Für ihre Klangtrips borgten
sich „I Heart Sharks“ auf dem zweiten
Album „Anthems“ den „Hurts“-Produzenten Joseph Cross aus, der zugunsten eines
luxuriösen Klangbildes voller Ahhs, Ohhs und Wohlfühlmelodien an den Ecken und
Kanten des Projektes feilte. Das verprellte manche Fans, die den Mainstream-Sündenfall witterten. Also: live dann bitte wieder etwas rauer und schräger,
dankeschön.
n Münster, Skater’s Palace, 20.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
20.00 The Beez + Bernd
Begemann (Studio von Kanal
21)
20.00 Klang der Stille: disappearances & last things
Musik am Ende der Zeit mit
Oona Kastner (voc), Willem
Schulz (cello) und Markus
Schwartze (piano) (Capella
hospitalis)
n MÜNSTER:
20.00 Poppy Ackroyd + Carlos Cipa (Landesmuseum)
n HANNOVER:
20.00 Klaus Hoffmann &
Band (Theater am Aegi)
20.00 I Heart Sharks + Heinrich (Skaters Palace)
n OSNABRÜCK:
20.00 Y’akoto (Rosenhof)
21.00 Latin & Salsa Jam mit
Grupo Vacila & DJ Juan Pa –
Eintritt frei (Hot Jazz Club)
n DORTMUND:
20.00 Kids Of Adelaide
(FZW)
Parties
n BIELEFELD:
19.00-22.00 Disco Nr 7
(Neue Schmiede)
22.00 No Compromise
Metal, Rock, Britpop mit den
DJs Mr. Freeze, Heiko &
MichaEL – Eintritt frei bis 23
h (Movie)
Komik
n MÜNSTER:
20.00 Wunderheiler Comedy
mit Dr. Eckart von Hirschhausen (Halle Münsterland)
n BÜNDE:
20.30 Bünder Comedy Night
mit u.a. Lisa Feller, Christian
Hirdes, Luke Mockridge, Dittmar Bachmann und Sven van
Thom (Universum)
Lesungen
n BIELEFELD:
19.30 Nacht aus Eis Krimilesung mit der Autorin Heike
Rommel (Café im Bürgerpark,
Werther Str. 88)
Vorträge
n MÜNSTER:
16.00 Eine Stadt im Bombenkrieg. Münster vor 70
Jahren Vortrag von Dr. Alfred
Pohlmann (Foyer des
Stadtmuseums)
19.0 Paradies Erde LiveReportage mit Reiner Harscher (Cineplex)
Theater
n BIELEFELD:
20.00 Tolles Geld von Aleksandr Ostrovskij (TAMdrei)
20.00 Feier-Abend von Ingo
Börchers / Peter Schanz
(Stadttheater)
20.00 Peer Gynt Schauspiel
von Henrik Ibsen (TAM)
20.00 ABBA Hallo! GuteLaune-Pop-Revuelette von
Markus Beisel – Generalprobe (Komödie, Saal 1)
Filme
n MINDEN:
20.00 Die Zeit vergeht wie
ein brüllender Löwe Doku (D
2014) von Philipp Hartmann
(BÜZ)
Kinder
n BIELEFELD:
11.00 Der kleine Ritter
Trenk Kindertheater von Kisten Boie (TAMdrei)
Sonstiges
n BIELEFELD:
9.00-13.00 Fachberatung in
Umweltfragen Fon: 0521179082 (Umweltzentrum,
August-Bebel-Str. 16-18)
19.00 Musiker Café (Café
Villa)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Plan B Musik, Plattentipps, Konzerttipps, Kino &
Literatur
ULTIMO 53
VERANSTALTER-ADRESSEN
BIELEFELD
AlarmTheater
Gustav Adolf Straße 17,
0521-137809
www.alarmtheater.de
Bielefelder Jazz-Club eV.
Alte Kuxmann-Fabrik,
Beckhausstraße 72,
0521-84500
www.bielefelder-jazzclub.de
Bunker Ulmenwall
Kreuzstraße 0,
0521-1368169
www.bunker-ulmenwall.org
Bürgerwache
Siegfriedplatz,
0521-132737
www.bi-buergerwache.de
Brake kulturell
Engersche Straße 361,
0521/771057
www.brakekulturell.de
Capella Hospitalis
Detmolder Str. 43,
0521-5 81 28 01
www.capella-hospitalis.de
CinemaxX
Ostwestfalenplatz 1,
0521-5833588
www.cinemaxx.de
Cinestar
Zimmerstraße 10-14,
0521-5607200
www.cinestar.de
Extra-Blues-Bar
Siekerstraße 20,
0521-62323
www-extrablues.wordpress.com/
Falkendom
Meller Str. 77,
0521-62277
www.falkendom.de
Forum
Meller Str. 2
0521-9679977
www.forum-bielefeld.com
Hechelei
Ravensberger Park
0521-966880
www.hechelei.de
Heimat+Hafen
Stapenhorststr.78
0521-55731550
www.heimathafen-bielefeld.de
Kamera
Feilenstraße 2-4,
0521-64370
www.kamera-filmkunst.de
Kanal 21
Meisenstr. 65 / Halle 12,
0521/2609811
www.kanal-21.de
Kleines Theater Bielefeld
Ravensberger Park 1
0700/88200200
www.kleines-theaterbielefeld.net
Lichtwerk
Ravensberger Park 7,
0521-5576777,
www.lichtwerkkino.de
Movie
Am Bahnhof 6
0521-9679369
www.movie-bielefeld.de
Neue Schmiede
Handwerkerstraße 7,
0521-1443117
www.neue-schmiede.de
Nr. z. P.
Große-Kurfürsten-Str. 81
0521-3277538
www.bielefeldersubkultur.blogspot.de
Oetkerhalle
Lampingstraße 16,
0521-512187
www.rudolf-oetker-halle.de
Ostbahnhof
Am Ostbahnhof 1,
www.ostbahnhof.net
54 ULTIMO
Pasha & DAX
Boulevard 3
0521-5281250
www.pasha-bielefeld.de
Weberei
Bogenstraße 1-8,
05241-234780
www.die-weberei.de
Ravensberger Spinnerei
Ravensberger Park 6
0521-96688-0
www.ravensbergerpark.de
GTownMusic OWL
Büro: Kökerstraße 5
05241 - 99 360 37
www.gtownmusic.de
Ringlokschuppen
Stadtheider Straße 11,
0521-5573880
www.ringlokschuppen.com
Sam's
Mauerstr. 44,
0176-22876219
www.club-sams.de
Seidensticker Halle
Werner-Bock-Straße 35,
0521-9636150
www.stadthalle-bielefeld.de
Stadthalle
Willy Brandt-Platz 1,
0521-9636-0
www.stadthallebielefeld.de
Stadttheater Bielefeld
Brunnenstraße 3-9
0521-515454
www.theater-bielefeld.de
„Theater am Markt"
0521-56078888
Stereo
Am Boulevard 1
33613 Bielefeld
0521-9679293
www.stereo-bielefeld.de
Theaterlabor
Hermann-Kleinewächter-Str. 4,
0521-287856
www.theaterlabor.de
Theaterhaus
Feilenstr. 4,
„Mobiles Theater“
0521-122170
www.mobiles-theaterbielefeld.de
Trotz Alledem Theater
Feilenstr. 4
0521-133991
www.trotz-alledemtheater.de
Zweischlingen
Osnabrückerstraße 200,
0521-4042059
www.zweischlingengastro.de
BAD OEYNHAUSEN
GOP Varieté-Theater im
Kaiserpalais
Im Kurgarten 8
05731-74480
www.variete.de
HERFORD
Filmtheater Capitol
Elisabethstr. 1a,
05221-15133
www.capitol-herford.de
GOPARC!
Wittekindstr.22
05221-54111
www.go-parc-hf.de
Musik-Kontor-Herford e.V.
Veranstaltungsort: Schiller
Kurfürstenstr. 4
05221-187190
www.musik-kontor-herford.de
X-Herford
Bünder Str.82
05221-2751110
www.x-herford.de
HIDDENHAUSEN
Kleinkunstbühne OlofPalme-Gesamtschule
Pestalozzistraße 5
05221-964370
www.opg-hiddenhausen.de
Gemeindebücherei
Rathausplatz 15
05221-964120
LAGE
Industriemuseum Ziegelei
Sprikernheide 77,
05232-94900
www.lwl.org
OELDE-STROMBERG
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
02529-945592
www.kulturgut-nottbeck.de
OSNABRÜCK
Osnabrück Halle
Schlosswall 1-9
0541-34900
www.osnabrueckhalle.de
Rosenhof
Rosenplatz 23
0541-961460
www.rosenhof-os.de
PADERBORN
BAD SALZUFLEN
Capitol
Leostraße 39,
05251-8785803
www.capitol-musiktheater.de
Bahnhof
Bahnhofstraße 41,
05222-2397404
www.bahnhof-badsalzuflen.de
Residenz
Marienplatz 1-3
05251-505400
www.r-esidenz.de
BÜNDE
RIETBERG
Universum
Hauptstraße 9,
05223-178888
www.universum.tv
cultura – sparkassen theater
Torfweg 53
05244-986100
www.kulturig.com
DETMOLD
Volksbank Arena
Stennerlandstr. /
Ecke Markenstr.
www.rietberg.de/tourismus/
Kaiserkeller
Hermannstraße 1,
05231-25383
www.kaiserkeller-detmold.de
Landestheater &
Grabbe-Haus
Theater: Theaterplatz 1,
Grabbe-Haus: Bruchstr. 27,
05231-97460
www.landestheater-detmold.de
GÜTERSLOH
Stadthalle
Friedrichstraße 10,
05241-8640
www.stadthalle-gt.de
Theater
Barkeystraße 15,
05241-864201
www.theater-gt.de
SCHLOSS
HOLTE-STUKENBROCK
Donnerstag, 11.12.
Arnulf Rating
Wenn man soviel zu sagen
hatwie Arnulf Rating, und das
auch noch in einem ziemlichen
Tempo, dann bleibt es nicht aus,
dass man sich mehrere Charaktere zulegen muss, um das alles
an den Mann zu bringen. In
seinem aktuellen Programm
Ganz im Glück verfällt er immer
wieder in die Rolle des Dr.
Mabuse, dessen Patientenakten
er in die Finger bekommen hat.
In ihnen spiegeln sich wie in
einem Mikrokosmos die Verwerfungen unserer Zeit. Dabei kommt Arnulf Rating zu der Erkenntnis, dass
der Mensch die Hardware ist, die mit immer neuer Software gefüttert wird:
Fortschrittsglaube, Religion, Sozialdemokratie. Dass das nicht kompatibel
sein kann, merkt man an den Systemabstürzen, die uns immer wieder
umhauen. Da wünschte man sich, dass man auch mehrere Charaktere wie
Dr. Mabuse oder Schwester Hedwig zur Hand hätte, um den ganzen Stress
aufzuteilen.
n Bielefeld, Freizeitzentrum Stieghorst, 20.00 h
Pohlmann
Angefangen hat alles
bei
der
Open
Stage-Veranstaltung,
die
Pohlmann
in
Hamburg ins Leben
gerufen hat. Wenn sich
nicht genug Leute auf
die Bühne getraut
haben, hat er selbst
seine Gitarre in die
Hand genommen und
Songs gespielt. Als
das Publikum dann irgendwann in der Hoffnung gekommen ist, dass
möglichst wenige andere Teilnehmer am Start sind, ist aus dem Veranstalter Pohlmann der Hauptact geworden. Seitdem ist viel passiert: vier
Alben, Vorband von A-ha, unzählige Konzerte kreuz und quer durch die
Republik, Pohlmann hat einiges erlebt. Nun bewegter sich aber wieder ein
bisschen zurück, zumindest, was die Auftritte angeht. In kleiner Runde
spielt er aktuell mit zwei Musikern seine Songs unplugged, ein bisschen
Gitarren Folk, ein bisschen Rock der Springsteen-Schule, ein bisschen
Country und eine große Portion Pop, schon hat man Pohlmann.
n Gütersloh, Weberei, 20.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
20.00 Klaus Hoffmann &
Band (Oetker-Halle)
n MÜNSTER:
20.00 Santiano „Sailing
Home for Christmas“
(Halle Münsterland)
Eventhalle Niebel
Hauptstr. 65 – 67
05207-99122-0
www.wvniebel.de
n GÜTERSLOH:
20.00 Pohlmann unplugged (Die Weberei)
Aula am Gymnasium
Holter Str. 155 b
05207-89050
www.schlossholtestukenbrock.de
n HANNOVER:
20.00 Y’koto + Ben Galliers (Capitol)
VERL-KAUNITZ
20.00 Night of the
Proms mit Zucchero,
Katie Melua, Marlon Roudette, John Miles, Madeline Juno u.a. (TUI Arena)
Ostwestfalenhalle
Paderborner Straße 408
05246-2188
www.verl.de
n KÖLN:
20.00 Kontra K
(Underground)
n OSNABRÜCK:
20.00 Alexander Knappe
(Rosenhof)
n BÜNDE:
20.30 Bünder Comedy
Night mit u.a. Lisa Feller,
Christian Hirdes, Luke
Mockridge, Dittmar Bachmann und Sven van Thom
(Universum)
21.00 Antilopen Gang
(Kleine Freiheit)
Lesungen
Parties
n BIELEFELD:
21.00 Karaoke Show
(Irishrock, Kloserplatz 9)
n BIELEFELD:
19.00 Die etwas andere
Weihnachts-Lesung mit
Gunther Möllmann
(Thalia-Buchhandlung)
Komik
Theater
n BIELEFELD:
20.00 Ganz im Glück
Kabarett mit Arnulf Rating
(Freizeitzentrum
Stieghorst)
n BIELEFELD:
20.00 Der Besuch der
alten Dame Schauspiel
von Friedrich Dürrenmatt
(Stadttheater)
20.00 ABBA Hallo!
Gute-Laune-PopRevuelette von Markus
Beisel – Premiere (Komödie, Saal 1)
n MÜNSTER:
19.30 Die Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart (Theater, großes Haus)
19.30 Detroit Schauspiel von Lisa D’Amour
(Theater, kleines Haus)
20.00 Talents VarietéShow (GOP VarietéTheater)
20.00 Kein Auskommen
mit dem Einkommen
Komödie von Fritz Wempner – Öffentliche Generalprobe (Boulevard)
20.00 Wir lieben und
wissen nichts Schauspiel
von Moritz Rinke
(Borchert-Theater)
20.00 Im Westen nichts
Neues nach dem Roman
von Erich Maria Remarque mit Cactus Junges
Theater (Pumpenhaus)
20.00 Die Weihnachtsshow Improvisationstheater mit Impro 005
(Kreativ-Haus)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Lipstick VarietéShow (GOP VarietéTheater im Kaiserpalais)
Kunst
n MÜNSTER:
19.00 Künstlergespräch
mit Barbara Klemm – Eintritt frei (Stadtmuseum)
Kinder
n BIELEFELD:
15.00 Urmel aus dem
Eis von Max Kruse mit
dem Theater Mimikry für
Kinder ab 5 Jahren (Freizeitzentrum Stieghorst)
Sonstiges
n BIELEFELD:
17.30 Philosophisches
Café (Capella hospitalis)
18.00 Chillout (Hackerspace, Sudbrackstr. 42)
n MÜNSTER:
19.00 Kniffeln Knobeln
kommt gut (Loge 2, Schillerstr./Ecke Emdener Str.)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Plan B Musik,
Plattentipps, Konzerttipps, Kino & Literatur
23.00 1LIVE Shortstory
Der Mauervorsprung. Von
Stephen King. Gelesen
von Joachim Kerzel
24.00 Plan B mit Curse
DJ-Set
n WDR 2
21.05 WDR 2 Trends
n WDR 3
22.00 Jazz Szene NRW
Die Konzertreihe „Jazz for
the people“ in Essen.
Freitag, 12.12.
Ein Winter auf Mallorca
Konzerte
Parties
Sein geschwächter Gesundheitszustand
veranlasste Frédéric Chopin dazu, den
Winter 1838/39 auf Mallorca zu
verbringen. Mit seiner Lebensgefährtin
George Sand und ihren Kindern
verbrachte er die Zeit im Kloster Valldemossa, wo man sie aufnahm. Trotz der
schwierigen Umstände sind in dieser Zeit
einige von Chopins schönsten Werken
entstanden, während die Schriftstellerin
George Sand ihre Eindrücke von der Insel
in Texten eingefangen hat. Den musikalischen Part von Ein Winter auf Mallorca
übernimmt der russische Pianist und
Chopin-Experte Vladimir Mogilevsky, die
Erzählungen von George Sand trägt Stefania Adomeit vor. Unterstützend
werden die Orte und Landschaften, die die beiden Künstler zu ihren
Arbeiten inspiriert haben, auf einer Leinwand projeziert.
n Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle,
n BIELEFELD:
18.30 POW!-Konzert
(Bunker Ulmenwall)
n BIELEFELD:
20.00 Börsenparty Partyklassiker & Ohrwürmer.
Bis 22.30 h jede halbe
Stunde Börsencrash
(Bierbörse)
Roy de Roy
Es ist eine gewaltige Mischung, die Roy de Roy da auf die Bühne bringen:
Punk, Polka, Balkan-Sounds und Ska verarbeitet die Band aus Wien (laut
Roy de Roy die musikalische Hauptstadt Osteuropas). Gesungen wird auf
Slowenisch gegen Nationalismus, über die paranoide Gesellschaft und die
Geschichte der Balkanstaaten. Anders, multikulturell und laut, das sind die
Schlagworte, mit denen Roy de Roy live und auf ihren Alben aufwarten. Und
obwohl man die Texte der Band wahrscheinlich nicht so richtig verstehen
wird, spürt man, dass da Lieder präsentiert werden, die mit der Faust
geschrieben worden sind – und von Herzen kommen. Den Abend starten
werden die Menof North Country aus Israel, die sich ganz dem Northern
Soul verschrieben haben. Überzeugende Dreiminüter wollen sie dem
Publikum bieten, und das gelingt ihnen ausgesprochen gut.
n Bielefeld, Forum, 20.30 h
The Silverettes
Rockabilly ist jetzt weiblich! Mit
diesem Motto haben es The Silverettes, das sind Jules, Sassy und
Ira, aus Bielefeld geschafft, einen
ganz eigenen Sound hinzubekommen. Als Support für Dick
Brave & The Backbeats, Boppin B.
und Boss Hoss haben sie sich
schon einem großen Livepublikum
präsentiert, aber die kleineren
Konzerte, die mögen sie nach wie
vor. Coverversionen und Eigenkompositionen wechseln sich auf ihrem
Debütalbum The Real Rock’n’Roll
Chicks, das in diesem Jahr erschienen ist,und ihren Konzerten ab. Live
bieten sie eine perfekte Rock’n’Roll-Show, die besonders durch ihren dreistimmigen Satzgesang getragen wird. Von der Ballade bis zur Rockabilly-Hymne haben sie ein umfangreiches Programm zu bieten, das bis jetzt
noch jeden Club mitgezogen hat.
n Bielefeld, Jazzclub, 20.30 h
Die Kassierer
Die Kassierer sind die Mutter aller Ruhrpott-Proll-Punkbands. Um das zu
glauben, muss man sie einfach mal gesehen haben. Meistens enden die
Gigs damit, dass zumindest der Sänger nackt ist und sich Wunderkerzen
oder sonstwas rektal einführt oder Hundefutter aus der Dose isst – zum
Gaudium des Oettinger-benebelten Publikums. Erstaunlich, dass der
Schlagzeuger gleichzeitig in einem klassischen Gitarren-Trio spielt.
n Münster, Skaters Palace, 20.00 h
20.00 Die feisten (Neue
Schmiede)
20.30 Roy De Roy + Men
Of North Country (Forum)
20.30 The Silverettes
The Real Rock’n’Roll
Chicks (Jazz-Club)
21.00 Live-Musik mit
wechselnden Musikern
(Alfama, Niederwall 12)
n MÜNSTER:
20.00 Massendefekt +
Benzin (Sputnikhalle)
20.00 Die Kassierer
(Skaters Palace)
20.30 TIDE, Jazz & Cocktails Konzert mit
Romana Dombrowski
(vocals), Christian Bleiming (piano), Amandus
Grund (guitar), Oskar Otto
(bass) & Ben Bönniger
(drums) – Eintritt frei
(TIDE / Factory Hotel, An
der Germania Brauerei 5)
20.30 Fuffzehn Mann
auf des toten Manns
Kiste Die Blosewinds präsentieren Shantys und
Seemannslieder in
neuem Gewand, einer
Mischung aus Pop, Rock
und Reggae (Kleiner
Bühnenboden)
21.00 The Boys +
DefektDefekt + C4Service (Gleis 22)
n BAD IBURG:
21.00 Touch Of Sound
Amazing Acoustic Music –
Eintritt frei (Casablanca,
Osnabrücker Str.)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Acoustic Jam Session (Druckerei)
n DETMOLD:
19.00 Nobunto African
a-cappella (Detmolder
Advent, Bühne auf dem
Marktplatz)
n DORTMUND:
20.00 Guildo Horn & die
Orthopädischen
Strümpfe (FZW)
n HANNOVER:
20.00 Sweety Glitter &
The Sweethearts + Welcome to the World
(Capitol)
20.00 Michel van Dyke
(Lux)
n OSNABRÜCK:
20.00 Lizardmen &
Gäste (Bastard Club)
20.00 Carl Carlton
(Rosenhof)
20.30 Der Freitag Ab
20.30 h Standard-Latin,
ab 22.30 h Charts &
Oldies (Zweischlingen)
22.00 Der Freitag im
Movie Alternative, EBM,
Rock, Dark Wave, Indie,
Gothic mit den DJanes
Anja & Claudi (Movie) –
Eintritt frei bis 23 h
(Movie)
22.00 Pasha Danceclub
Rhythm & Fun „Hier tanzt
Bielefeld“ (Pasha
Danceclub)
22.30 Euphorica meets
Park Klänge Club Special
Halle: DJs Cyberpunkers,
Ostblockschlampen, It &
Clown, Van Heyden. Parkklänge Floor: DJs: Dansir,
Rocano + Kedanza,
Sascha Berger
(Ringlokschuppen)
24.00 Sljivovica-Party
(Forum)
n DETMOLD:
23.00 Friday I’m in Love
– Die Hunky-Party HunkyKult-Hits Wave & aktuelle
Hits mit DJ Udo (ClubDiskothek POSH, Augustdorfer Str. 42, DT-Pivitsheide)
n GÜTERSLOH:
18.00 Para Dance Party
nicht nur für Menschen
mit Behinderung (Die
Weberei)
22.00 Ü30 Weihnachtsspezial Pop, Rock, Classics, Charts, House,
House Classics, Deep &
Tech (Die Weberei)
Komik
n BIELEFELD:
20.00 Dahamwadi
Bescherung 2014 mit
Heinz Flottmann & der
High-Liga-Band (TrotzAlledem-Theater)
n BÜNDE:
20.30 Bünder Comedy
Night mit u.a. Lisa Feller,
Christian Hirdes, Luke
Mockridge, Dittmar Bachmann und Sven van Thom
(Universum)
n LÖHNE:
20.00 Selbstbeherrschung umständehalber
abzugeben Comedy mit
Torsten Sträter
(Werretalhalle)
Lesungen
n MÜNSTER:
19.30 Die drei ??? und
das Bergmonster Es
lesen: Judith Suermann,
ULTIMO 55
Christoph Tiemann. LiveMusik von Philip Ritter
bzw. Till Backhaus und
begleitende Bilder von
Sebastian Bohling
(Stadtbücherei)
20.00 Krawehl! – die
Lesebühne mit Christian
„Hotte“ Erll, Nicolas
Ermisch, Marcus Heim,
Kay Manteuffel, Markus
„Strati“ Strathaus, Torben
Schreiber und Basti Vaterland – Eintritt frei (SpecOps network)
Vorträge
n MÜNSTER:
19.00 Cannabis als
Medizin Vortrag von Maximilian Plenert – Eintritt
frei (Audimax, Johannisstr. 12-20)
Theater
n BIELEFELD:
20.00 Culinaria Musikalische Leckerbissen
(Stadttheater)
20.00 Tolles Geld von
Aleksandr Ostrovskij
(TAMdrei)
20.00 Dinner für Spinner
von Francis Veber (TAM)
20.00 ABBA Hallo!
Gute-Laune-PopRevuelette von Markus
Beisel (Komödie, Saal 1)
20.00 Landeier – Bauern
suchen Frauen (Komödie,
Saal 2)
23.00 Freitagnacht 126:
„Irgendwas mit Weihnachten…“ (TAMzwei)
n MÜNSTER:
18.00+21.00 Talents
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater)
19.30 Platonow Komödie von Anton Tschechow
(Theater, großes Haus)
19.30 Ursonate von
Kurt Schwitters (Theater,
U2)
20.00 Der Vorname
Komödie von Matthieu
Delaporte und Alexandre
de la Patellière (BorchertTheater)
20.00 Im Westen nichts
Neues nach dem Roman
von Erich Maria Remarque mit Cactus Junges
Theater (Pumpenhaus)
20.00 Kein Auskommen
mit dem Einkommen
Komödie von Fritz Wempner (Boulevard)
20.00 Die Weihnachtsshow Improvisationstheater mit Impro 005
(Kreativ-Haus)
20.30 Jedermann Vom
Sterben des reichen Mannes (Charivari
Puppentheater)
n BAD OEYNHAUSEN:
18.00+21.00 Lipstick
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater im
Kaiserpalais)
56 ULTIMO
n BAD PYRMONT:
19.30 Ich brauch ein
Zimmer für heut
Nacht Eine Aufführung der Pyrmonter
Theater Companie
(Theater im Casino)
Kunst
n BRAMSCHE:
19.00 Eröffnung der
Ausstellung „Rendezvous – Tapete trifft
‘GlasundNatur’“ von
Hiltrud Möller-Eberth
und Rolf Athmer (Tuchmacher Museum,
Mühlenort 6)
Kinder
n BIELEFELD:
11.00+14.00 Der
kleine Ritter Trenk
Kindertheater von Kisten Boie (TAMdrei)
n MÜNSTER:
11.00 Bei den wilden
Kerlen Familienstück
für Kinder ab 6 Jahren
(Theater, großes
Haus)
n MINDEN:
17.30 Max und
Moritz nach Wilhelm
Busch (Stadttheater)
n RHEDA-WIEDEN
BRÜCK:
15.30 Die kleine
Meerjungfrau – das
Musical (Stadthalle
Reethus)
Sonstiges
n BIELEFELD:
19.00 Coders Night
Eintritt frei (Hackerspace, Sudbrackstr.
42)
20.00 CCC – ChaosComputer-Club (Bürgerwache am
Siegfriedplatz)
n MÜNSTER:
10.00-22.00
Moonlight-Shopping
(Innenstadt)
19.00 Schach-Sport
für Anfänger, Fortgeschrittene und Vereinsspieler. Infos
unter www.sk32.de
oder 0251-787151
(Josefschule, Hermannstr. 58)
n GÜTERSLOH:
20.00 Kneipenquiz
(Die Weberei)
Radiotipps
n 1 LIVE
20.00 Klubbing DJSet trifft Lesung
n WDR 2
22.30 WDR 2 In
Concert
n WDR 3
22.30 Jazz Preview.
Neue Jazz-CDs und DVDs
n WDR 5
20.05 Das philosophische Radio
Samstag, 13.12.
Ehnert vs. Ehnert
Es hätte so romantisch werden
können. Ein Mann, eine Frau,
beide mit Leib und Seele
Schauspieler, da kann doch nur
Liebe entstehen! Aber vielleicht hätten die beiden es
dem PilotfilmKüss langsam,
bei dessen Dreharbeiten sei
sich kennengelernt haben,
gleichmachen und nicht in
Serie gehen sollen. Nach drei
Jahren ist die Ehe der beiden
zum Scheitern verurteilt. Ehnert vs. Ehnert sind die moderne Variante von
Elizabeth Taylor und Richard Burton, sie gehen ihre gemeinsame Zeit
durch, analysieren knallhart die Macken des anderen und das Publikum
wird Zeuge der heißblütigen Liebesszenen vor der Kamera und dem zunehmend giftigerem Scheitern hinter der Kamera.
n Bielefeld, Zweischlingen, 21.00 h
Tante Polly
Wenn Element of Crime ein bisschen
Humor hätten (und zu Tempiwechsel in
der Lage wären), würden sie ein bisschen
wie die Hamburger Jungs von Tante Polly
klingen. Deren Weltschmerz hat viel mit
Alkohol und Ska zu tun, noch die traurigsten Lieder sind komisch und kommen
in Uptempo und schmissig daher. Ihr
erstes Album hieß „Herzkotze“, ihr neues
„Tante Polly macht hitzefrei“. „Tante
Pollys Lieder sind geprägt von einer angenehm rotzigen Melancholie, die mich
trotzdem – oder gerade deswegen –
extrem gut drauf bringt“, hat Bodo Wartke über sie gesagt. Passt.
n Bielefeld, Bunker Ulmenwall, 20.30h
Hattler
Hier ist er wieder, der
Hans-Dampf-in-allen-G
assen unter den deutschen
Bassisten:
Hellmut Hattler. Der
Gründer
der
Jazz-Rock-Formation
Kraan, der auch sein
Acid-Jazz-Projekt
Tab
Two reaktiviert hat und
zudem mit der in Kamerun geborenen Sängerin Siyou Isabelle Ngnoubamdjum unter dem Namen Siyou’n’Hell konzertiert, gönnt sich den Luxus
einer Band, die modernste Elektronik und handgemache instrumentale
Virtuosität zusammenbringt und die er kurz und bündig Hattler getauft hat.
Mit Fola Dada am Gesangsmikro, Torstern de Winkel an der Gitarre und Oli
Rubow am Schlagzeug garantiert Hattler eine mitreißende Melange aus
coolen Clubsounds, psychedelischem Pop und lässigem Nu-Jazz.
n Herford, Schiller, 20.30 h
Basta!
Zuschauer des WDR-Fernsehens kennen die Kölner A-Capella-Band Basta!
von zahllosen TV-Auftritten. Das herrliche „Spielerfrauen“ und die 2010er
WM-Hymne „Gimme Hope, Joachim“ sind noch im Ohr. Zur Hölle mit Instrumenten, die Jungs rocken auch ohne Backline! Die Prinzen können
einpacken!
n Münster, Aula am Aasee, 20.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
20.00 Rockin’ Ladies
Konzert mit Zynn Copper,
PsyQ, Graustuferot und
Kuya Lu (JZ Stricker)
20.30 Tante Polly (Bunker Ulmenwall)
n MÜNSTER:
17.30 Münster Metal
Massaker 5 mit Words Of
Farewell, Diaroe, Distillator, Intöxicated, Syndemic, Außerwelt, Brutal
Unrest, Nightfyre u.a.
(Sputnikcafé)
20.00 Donots + The Subways + CJ Ramone + Tim
Vantol (Halle
Münsterland)
20.00 Basta A-cappellaKonzert (Aula am Aasee)
20.00 Jean-Claude Séférian „Souvenirs de Noël“
(Le Midi, Bohlweg 37)
20.30 mutandini karl
(SpecOps network)
21.00 Nobunto African
a-cappella (Hot Jazz Club)
n BAD PYRMONT:
19.30 Nachwuchschor
der Regensburger Domspatzen (Konzerthaus)
n DORTMUND:
20.00 Mastodon + Bug
Business + Krokodil
(FZW)
n GÜTERSLOH:
21.00 Yngve (IRL/UK) –
Eintritt frei (Green Pub,
Friedrichstr.)
n HAMM:
20.00 Cantate ‘86
Weihnachts-Chorkonzert
(Maximilianpark)
n HERFORD:
20.00 Hattler (Schiller)
n MINDEN:
20.00 Albie Donnelly –
Big Thing (Jazz Club
Minden)
20.00 Weihnachtskonzert mit Helene Blum und
Harald Haugaard & Band
(Stadttheater)
n TELGTE:
20.00 The Airlettes „Flying home for Christmas“
(Bürgerhaus)
Parties
n BIELEFELD:
20.00 Börsenparty Partyklassiker & Ohrwürmer.
Bis 22.30 h jede halbe
Stunde Börsencrash
(Bierbörse)
22.00 Popsecret Party
Revival Indie, Alternative,
60s, Beats, Postpunk/Wave mit DJ Dent
und DJ Guigsy (Potemkin,
Heeper Str. 28)
22.00 Twenty7up Rock,
80s, Alternative mit den
DJs Roland, Armin & Krister – Eintritt frei bis 22.30
h für Ü27er (Movie)
22.00 Pasha Danceclub
Rhythm & Fun „Hier tanzt
Bielefeld“ (Pasha
Danceclub)
20.00 Landeier – Bauern
suchen Frauen (Komödie,
Saal 2)
20.30 Jubel, Trubel,
Eitelkeit von Winnie Abel
mit der Theatergruppe der
VHS Bielefeld – Eintritt
frei (Murnau-Saal der
Ravensberger Spinnerei)
22.30 80s/90s Eurodance Große Halle: pOp?
(Aktuelle Hits) mit DJ
Nick. Kleine Halle:
80s/90s Eurodance
(Weihnachts Edition) mit
DJs Rick TA Life. Club:
Beatz & Grooves! – The
Finest in Black Music mit
den DJs Shusko & Shamrock (Ringlokschuppen)
n BAD OEYNHAUSEN:
23.00 Electronic Lounge
mit JON, Marty Gotera &
Neitscho (Forum)
Kinder
n DETMOLD:
23.00 Die Hunky-Party
Kult-Hits – 80er – 90er –
Rock – Pop – Wave & aktuelle Hits mit DJ UDO
(Kohlpott, Pivitsheider Str.
1)
10.00-12.00 Kunsthalle
für Kinder von 5-12 Jahren (Kunsthalle)
n GÜTERSLOH:
22.00 Ü40 Weihnachtsspezial Pop, Rock und
Classics (Die Weberei)
16.00 Randale unterm
Weihnachtsbaum Rockmusik für Kinder
(Weihnachtsmarkt)
Komik
n BIELEFELD:
20.00 Dahamwadi
Bescherung 2014 mit
Heinz Flottmann & der
High-Liga-Band (TrotzAlledem-Theater)
21.00 Küss Langsam
Comedy mit Ehnert &
Ehnert (Zweischlingen)
n MÜNSTER:
20.00 Aprikosenmarmelade Comedy mit Rüdiger
Hoffmann (Halle
Münsterland)
n BAD OEYNHAUSEN:
20.00 Das Lachen der
Ohnmächtigen Kabarett
mit Michael Feindler
(Druckerei)
n BÜNDE:
20.30 Bünder Comedy
Night mit u.a. Lisa Feller,
Christian Hirdes, Luke
Mockridge, Dittmar Bachmann und Sven van Thom
(Universum)
n OSNABRÜCK:
20.00 Volle Pflegekraft
voraus Comedy mit
Sybille Bullatschek
(Lagerhalle)
Theater
n BIELEFELD:
19.30 Madama Butterfly Oper von Giacomo Puccini (Stadttheater)
19.30 Dinner für Spinner
von Francis Veber (TAM)
20.00 Atmen – Absolute
Beginner von Duncan
Macmillan (TAMzwei)
20.00 ABBA Hallo!
Gute-Laune-PopRevuelette von Markus
Beisel (Komödie, Saal 1)
18.00+21.00 Lipstick
Varieté-Show (GOP
Varieté-Theater im
Kaiserpalais)
n OSNABRÜCK:
20.00 Cavewoman OneWoman-Show (Rosenhof)
n BIELEFELD:
11.00 Der kleine Ritter
Trenk Kindertheater von
Kisten Boie (TAMdrei)
n BAD OEYNHAUSEN:
15.00 Land der Träume
Familienmusical von Tom
Lehel (GOP VarietéTheater im Kaiserpalais)
Sonstiges
n BIELEFELD:
7.00-15.00 Trödelmarkt
Aufbau ab 6 Uhr (Universität, Parkhaus 2)
10.00-16.00 Ruempelstilzchens Lagerverkauf
(Alte Seifenfabrik Hüser,
Rohrteichstr. 66a)
11.00-13.45 Spielausleihe (Stadtbibliothek,
Neumarkt)
n IBBENBÜREN:
10.00-14.00 Outlet
Musikinstrumente und
Zubehör, Partyanlagen &
Studio-Equipment (Trius,
Gildestr. 2)
n LINGEN:
8.00-17.00 Hallentrödelmarkt (Halle IV)
Sonntag, 14.12.
Konstantin Wecker
Der
singende
Wutbürger
Konstantin Wecker, 65, ist
längst anerkanntes deutsches
Kulturgut geworden und hat das
Wohnzimmer-Regal voller Kabarettpreise stehen. Zwischen
wuchtigen
Satire-Rundumschlägen,
selbstverliebtem
Gegockel und scharfzüngigem
Spott über Rüstungs-Dealer,
Wallstreet-Bankster und das
System Merkel, muss man bei
dem
gesetzten
bayrischen
Mannsbild auf alles gefasst
sein. Man liebt, oder man hasst
ihn… Mit dem neuen Opus „Wut
und Zärtlichkeit live“ geht er
jetzt auf „40 Jahre Wahnsinn“-Tour, die viele frisch
polierte Klassiker von „Genug
ist nicht genug“ bis „Wut und
Zärtlichkeit“ erneut auf die Bühne bringt. Und der arme Willy wird bestimmt
auch wieder erschlagen…
n Münster, Hörsaal H1 am Schloßplatz, 20.00 h
Konzerte
n BIELEFELD:
11.00 Dr. Lippenkraft
Weihnachtlicher
Dixieland-Frühschoppen
(Jazz-Club)
n MÜNSTER:
15.00 After Church Club
Suday Grooves mit BOX –
Eintritt frei (Hot Jazz Club)
19.00 Sunday Beam 60s
Pop Nuggets & golden
Sunshine Pearls. Happy
Hour bis 21 h (Watusi
Bar)
17.00 Zucchini Sistaz
Weihnachtskonzert (Fachwerk Gievenbeck, Arnheimweg 40-42)
19.00 Ian Shaw Jazz
(Factory Hotel/Halle
Cloud, An der Germania
Brauerei 5)
20.00 Jan Röttger Trio +
Hanna Meyerholz (Pension Schmidt)
Radiotipps
20.00 Maybebop Acappella-Konzert (Halle
Münsterland)
24.00 Rocker Deutschland Top-DJs
n WDR 3
22.00 Jazz Ein stiller
Melancholiker. Im Gedenken an den kanadischen
Trompeter Kenny Wheeler.
Parties
n MÜNSTER:
19.00 60s & 70s Musik
(Plan B, Hansaring 9)
20.00 Konstantin
Wecker (H1,
Schlossplatz)
20.00 Moving Ausgehtipps, Klubinfos und
Partymusik
20.00 Michael Bublé
(Lanxess Arena)
19.00 Open Stage
Rockin’ Blues Session
(Extra Blues Bar)
n TECKLENBURG:
8.00-17.00 Kunsthandwerkermarkt (Kulturhaus
+ Innenstadt)
n 1 LIVE
n KÖLN:
20.00 MIA. + Tangowerk
(Luxor)
20.00 Listen T(w)o „Spirit of Christmas“ mit Brigitte Heinemann & Nicolai
Thein (Le Midi, Bohlweg
37)
n BAD SALZUFLEN-
BERGKIRCHEN:
16.30 Chit Chat Company Weihnachtskonzert
und brandneue CD des
Bielefelder Chores (Ev.
luth. Kirche)
Vorträge
Varieté-Theater im
Kaiserpalais)
Filme
n BIELEFELD:
20.15 Tatort (Alfama,
Niederwall 12)
n MÜNSTER:
18.00 Tatort Klub Heute
Polizeiruf aus Brandenburg: „Hexenjagd“
(Bohème Boulette)
n GÜTERSLOH:
20.15 Tatort Rudelgucken (Die Weberei)
Kinder
n BRAMSCHE:
15.30 Neues von den
archäologischen Forschungen in Kalkriese
Vortrag (Museum & Park
Kalkriese)
n BIELEFELD:
11.00+15.00 Vom
Fischer und seiner Frau
Theater für Kinder ab 5
Jahren (Trotz-AlledemTheater)
Theater
11.15 Klassik ab Null
Eintritt frei für Kinder bis
6 Jahre (Theater, Loft)
n BIELEFELD:
15.00 Peer Gynt Tanztheater von Gregor Zöllig
/ Gavin Bryars
(Stadttheater)
15.00+19.30 Dinner für
Spinner von Francis Veber
(TAM)
15.00 Floritzel, der
kleine Drache, der nicht
Feuer spucken konnte
Eine Aufführung des Puppentheaters Pulcinella für
Kinder ab 3 Jahren (Historisches Museum)
19.30 Tolles Geld von
Aleksandr Ostrovskij
(TAMdrei)
16.00 Clown Otsch: Das
Fest Kinderprogramm
(Neue Schmiede)
18.00 ImproWeihnachtsgala mit den
Stereotypen (Marvin Meinold und Sven Stickling)
& Gästen: Ben Hartwig
und Stefanie Petereit
(Komödie)
n BAD OEYNHAUSEN:
17.00 Lola und die Weihnachtsgans Figurentheater für Kinder ab 3 Jahren
(Druckerei)
n BAD OEYNHAUSEN:
14.30+17.30 Lipstick
Varieté-Show (GOP
n BAD OEYNHAUSEN:
10.00 Land der Träume
Familienmusical von Tom
Lehel (GOP VarietéTheater im Kaiserpalais)
n HANNOVER:
11.00+14.00 Conni –
das Musical (Theater am
Aegi)
n HERFORD:
15.00 Am Samstag kam
das Sams zurück Kinderstück von Paul Maar mit
dem Mecklenburgischen
Landestheater Parchim
(Stadttheater)
n MINDEN:
16.00 Max und Moritz
nach Wilhelm Busch
(Stadttheater)
Sonstiges
n BIELEFELD:
11.00-17.00 fair-trödeln
Indoor-Flohmarkt für
soziale Zwecke (Kulturund Kommunikationszentrum Sieker auf dem
GAB-Gelände, Meisenstr.
65)
17.00-21.00 Salsa
Lounge Tanzen in Verbindung mit afrokaribischen
und europäischen Tanzstilen (Café Villa)
n GÜTERSLOH:
14.30-17.30 Kaffeeklatsch (Die Weberei)
n LINGEN:
11.00-18.00 Hallentrödelmarkt (Halle IV)
n TECKLENBURG:
11.00-18.00 Kunsthandwerkermarkt (Kulturhaus
+ Innenstadt)
Radiotipps
n 1 LIVE
21.00 Plan B Shortstory
Der Mauervorsprung. Von
Stephen King. Gelesen
von Joachim Kerzel
22.00 Fiehe Freestylesendung mit Klaus Fiehe
n WDR 3
18.05 Gutenbergs Welt
n WDR 5
16.05 SpielArt In diesen
heil’gen Hallen. Pilgerorte
von Mekka bis Bayreuth
20.05 Streng öffentlich!
Die WDR-Vorleser. Mit
Horst Evers, Michael Ebeling und Marc-Oliver
Schuster. Verschollen im
Browser. Ein musikalischer Abend mit
Geschichten von und mit
Piet Klocke
22.05 Lebenszeichen
„Willst du einen Zauber
erleben, lass die Rüstung
fallen“. Über die
Verletzlichkeit
n HERTZ 87,9
20.00 Jazzabend Besinnliche Jazzklänge
ULTIMO 57
AUSSTELLUNGEN
BIELEFELD
DIE BIELEFELDER SCHULE
Fotokunst im Kontext
4.11.-7.12. Alte
Stadtbibliothek Wilhelmstr. 3
„BEZIEHUNGSPFLEGE MIT
HUMOR“ Fotografien von Veit
Mette 22.10.-27.11.
Altstädter Nicolaikirche
„PROZESS II“ Neue Malerei
von Aatifi 21.11.14-25.1.15
Atelier Aatifi Ravensberger
Str. 47 (Hinterhaus, 2. OG)
VON ATELIER ZU ATELIER
Malerei von Ulrich Linke
29.11.14-31.1.15 atelier D
Rohrteichstr. 30
STATTRAND. BIELEFELD UND
SEINE DÖRFER Ausstellung
zur kommunalen Neuordnung
in Bielefeld 14.9.-21.12.
Bauernhaus Museum
Dornberger Str. 82
DIE NEUEN 2014 16.-30.11.
BBK-Atelier RaSpi, 4. OG,
Ravensberger Park 1
INNENANSICHTEN EINES
FRAUENHAUSES 1.9.-27.11.
BellZett Sudbrackstr. 36a,
BI-Schildesche
KUNSTAUSSTELLUNG
Skulpturen von Thorsten
Rehm 20.11.-18.12.
Bezirksamt Brackwede
Germanenstr. 22
LOTHAR FLACHMANN ab
3.11. Bezirksamt Jöllenbeck
& Stadtteilbibliothek Amtsstr.
13
GWK FÖRDERPREIS KUNST
2014 Katrin Kamran &
Jeronimo Voss
„Metro/-Skopien“
30.11.14-25.1.15 Bielefelder
Kunstverein im Waldhof, Welle
61
Bettina Dorfmann aus Düsseldorf besitzt über 15.000 Barbie-Puppen. Sie ist im Guiness Buch der Rekorde verzeichnet, schreibt Artikel über ihr Lieblingsspielzeug und ist
Fachfrau für jegliche Modefragen, die es zur Puppe gibt.
Daraus ist eine Ausstellung entstanden, die nun im Stadtmuseum Gütersloh Halt gemacht hat: Modewelten der
Barbie-Puppen – Zwischen Alltag und Glamour. 700 Barbies gibt es da zu bestaunen, alle unter dem Aspekt der
Mode der letzten Jahrzehnte. Und da lassen dich etliche
popkulturelle und gesellschaftliche Einflüsse finden. Die
fast perfekte Puppe hat sich in vielen Arbeitsfeldern
bewegt, war Ärztin, Pilotin, Astronautin und natürlich:
auch immer ein Star im Glitzer-Outfit, und die kamen hin
und wieder sogar von bekannten Designern wie Versace.
Seit sie 1959 auf den Markt gekommen ist, war das Spielzeug auch immer wieder heftiger Kritik ausgesetzt, die
Maße der Puppe können in der Realität nicht mithalten.
Doch Sammlerin Dorfmann sieht in der Puppe mehr als
ein reines Abbild der Wirklichkeit und verweist eben auch
auf die arbeitende Barbie, die den Mädchen ein Vorbild
sein kann. Ach ja, Ken hat es auch in einigen Varianten in
die Ausstellung geschafft. Aber ganz so glamourös wie
seine Langzeitfreundin kommt er natürlich nicht daher.
(vom 22.11. bis zum 22.2.15 im Stadtmuseum Gütersloh)
58 ULTIMO
SCHÖNHEIT UND ALTER
Bilder von Doris
Lemberg-Hinsenhofen, bis
Januar 2015 Blaue Galerie im
Tageshaus Niederwall 65
DAS LEBEN IST BUNT, bis
27.2.15 Diakonische Stiftung
Wittekindshof
Bielefeld-Gadderbaum
TRANSFORMER Fotografien
von Margarete Klenner
22.-30.11. Galerie artists
unlimited August Bebel Str.
94
BODY-FIT Kathrin Rabenort
5.12.14-24.1.15 Galerie 61
Neustädter Str. 10
MAREK BIEGANIK, ELKE
PALEIT Malerei, Grafik,
Skulpuren 26.10.-29.11.
Galerie Kunst & Leben Breite
Str. 23
HOLGER HÜLSMEYER Bilder
& Skulpturen
28.9.14-20.1.15 Haus der
Stille Am Zionswald 5
ALLE 8UNG: BIELEFELD!
Unglaublich provokant –
Bielefelder Jugendkultur, bis
9.1.15 FACEBOOK &
STREETVIEW Bielefelder
Stadtporträts von Ernst
Lohöfener 1890-1930, bis
25.1.15 Historisches
Museum Ravensberger Park 2
MODERNE TRADITION
Fotografien von Eduard Zent
3.12.14-13.2.15 Kommunale
Galerie Kavalleriestr. 17
HEUTE IST MORGEN Sophie
Taeuber-Arp
12.12.14-15.3.15 Kunsthalle
Artur Ladebeck Str. 5
„DIE RAMPE HÄLT
HINTERHOF“
Jubiläumsausstellung 20/20
9.11.-14.12. Kunstraum
Rampe Neustädter Str. 9
GLÜCKS-MOMENTE 13
KünstlerInnen teilen ihr Glück
25.9.-31.12. Kunst- &
Kulturhaus Kreuzstr. 32
WIE ES UNS GEFÄLLT
Kostbarkeiten aus der
Sammlung R.-A. Oetker
14.9.14-18.01.15 Museum
Huelsmann Ravensberger
Park 3
WEISSE WÄSCHE – MYTHOS
UND ALLTAG 16.3.-7.12.
Museum Wäschefabrik
Viktoriastr. 48a
VON SCHMETTERLINGEN
UND DONNERDRACHEN
Natur und Kultur in Bhutan,
bis 1.3.15 namu Kreuzstr. 20
CARMELIA (Hamburg) ab
1.11. Ostbahnhof
SABINE BERGAU Illustrative
Grafik 24.10.-6.12.
Raumstation Mittelstr. 9
HOLOGRAFISCHE
LICHTSKULPTUREN von
Karsten Habighorst 4.12. ab
18.00 Uhr Rudolf Oetker
Halle Kleiner Saal,
Lampingstr. 16
DIE NATUR DES MENSCHEN
Malerei, Zeichnung, Grafik von
Ernst Ludwig Kirchner
29.11.14-28.2.15 Samuelis
Baumgarte Galerie Niederwall
10
„MON NANA – MEIN VATER“
Fotografien von Lefty
Neumann 11.10.-29.11.
Stereo Boulevard 1
BECKUM
TILLMANN DAMRAU Malerei
23.11.14-4.1.15
Stadtmuseum Markt 1
DORTMUND
BÖSE CLOWNS Ausstellung
des Hartware
MedienKunstVereins HMKV
27.9.14-8.3.15 Dortmunder
U Leonie Reygers-Terrasse
DÜSSELDORF
THOMAS RUFF: LICHTEN
20.9.14-11.1.15 Kunsthalle
Grabbeplatz 4
„NACH ÄGYPTEN!“ Die
Reisen von Max Slevogt und
Paul Klee 6.9.14-4.1.15 THE
PROBLEM OF GOD
26.9.14-24.1.15
Kunstsammlung NRW
Grabbeplatz 5
GREVEN
FLÄMISCHE
BAROCKMALEREI
1.10.-15.12. Galen Galerie
Rathausstr. 1
GRONAU
100 JAHRE DEUTSCHER
SCHLAGER verlängert bis
1.3.15 Rock n Popmuseum
Udo Lindenberg Platz 1
GÜTERSLOH
IRENE MÜLLER
Holzskulpturen und
Zeichnungen 6.11.-5.12.
Kreishaus Herzebrocker Str.
140
WIDE Plastische Werke von
Axel Anklam 2.11.-14.12.
Kunstverein Kreis Gütersloh
e.V. Am Alten Kirchplatz 2
„BLAUGARN & FELD“ Julia
Siegmund 22.11.14-17.1.15
Siedenhans & Simon
Kökerstr. 13
HANNOVER
ZEICHNUNG OST
8.10.14-4.1.15 MARTIN
PARR: WE LOVE BRITAIN!
18.10.14-22.2.15 Sprengel
Museum Kurt Schwitters Platz
„ECHTE KERLE“ Werkschau
Ralf König
28.9.14-18.01.2015 „DA BIN
ICH“ Geschichten für Kinder
von W. Busch, Tomi Ungerer,
F.K. Waechter, Volker Kriegel
und Philip Waechter
8.11.14-1.3.15 Wilhelm
Busch Deutsches Museum
für Karikatur & Zeichnung
Georgengarten 1
HERFORD
„DER ENTFESSELTE BLICK“
Die Brüder Rasch und ihre
Impulse für die moderne
Architektur 25.10.14-1.2.15
GUTE AUSSICHTEN Junge
deutsche Fotografie
23.11.14-11.1.15 Museum
MartA Goebenstr. 4-10
KÖLN
HARRY POTTER – THE
EXHIBITION ab 3.10.
Abenteuermuseum Odysseum
Corintostr. 1
LAGE
„HELDEN DER ARBEIT“
9.11.14-31.5.15
LWL-Ziegeleimuseum
Sprikernheide 77
LINGEN
LLUIS MATEU 50 Jahre
Malerei 15.11.14-22.2.15
Lingener Kunstpreis 2014
Marieta Chirulesku
Kunsthalle Kaiserstr. 10a
LIPPSTADT
FARBE IST ÜBERALL Zeki
Arslan 26.10.-21.12.
Kunstverein Am Speelbrink 8
PSEUDO Künstlergruppe
Septimus 8.11.-3.12. Kunst
im Turm Von Tresckow Str. 11
FRIEDERIKE VAHLBRUCH
Malerei 11.12.14-14.3.15
Städtische Galerie im
Rathaus Lange Str. 14
LÜDINGHAUSEN
FORUM 2014 Aktuelle Kunst
26.10.14-11.1.15 ART
VISCHERING Kunstmarkt
22.11.14-4.1.15 Burg
Vischering Berenbrock 1
KUNSTHAUS KANNEN
Alexianerweg 9
„KLIMT, SCHIELE,
KOKOSCHKA – DIE
VERFÜHRUNG DER LINIE“ /
PICASSO – nAcKTE
26.10.14-18.01.15
Kunstmuseum Pablo Picasso
Picassoplatz 1
„ZEIT-LOS“ Selbstbildnisse
von Cornelia Ott
20.9.14-9.1.15 Lockvogel
Neubrückenstr. 53-54
DAS NACKTE LEBEN. FREUD,
HOCKNEY & ANDERE Malerei
in London 1950-1980
8.11.14-22.2.15 DAS
PREUSSISCHE WESTFALEN
1814-1914 bis 11.1.15
LWL-Museum Kunst & Kultur
Domplatz 10
„DINOSAURIER – DIE URZEIT
LEBT“ ab 26.9. SEX UND
EVOLUTION verlängert bis
11.1.15 LWL-Museum für
Naturkunde Sentruper Str.
285
WOODCUT XL Holzschnitte
von Künstlern der Galerie
30.11.14-6.2.15 mike
karstens galerie Hafenweg
28
DAMMAR Ulrich Moskopp, bis
11.1.15 Museum für
Lackkunst Windthorststr. 26
ISITE CLEAR BOXES
Gruppenausstellung 3.-21.12.
no cube Achtermannstr. 26
„FLAMINGO“ Gemälde,
Zeichnungen, Installationen
von Kunstakademie-Stud.
Klasse Prof. Julia Schmidt, bis
Okt. 2015 NRW-Bank
Friedrichstraße/Warendorfer
Straße
DIE ZWEI GESICHTER DES
HANS VINCENZ 50 Arbeiten
des Essener Expressionisten
15.11.14-25.1.15
RudiFredLinkeGalerie
Mühlendamm 1-3,
MS-Wolbeck
FREIE KUNSTSCHULE
EIGEN-SINN Bilder und
Projekte 24.10.-12.12.
Schloss Nordflügel, 2. + 3.
OG
WINTERREISE
Gemeinschaftsausstellung
9.11.-14.12. SO-66
Produzentengalerie Soester
Str. 66 + 68!
WUNDERBARE
RADIOWELTEN 90 Jahre
Rundfunk, bis 1.3.15
Museum Industriekultur
Fürstenauer Weg 171
„6A“ Schülerarbeiten der
Kunstakademie Münster,
Klasse Prof. Ayse Erkmen
27.9.-28.11.
Clemenshospital 6. Etage
Düesbergweg 124
PADERBORN
GRAU IN GRAU Kirsten und
Peter Kaiser 14.11.-21.12.
Cuba-Cultur Foyer
Achtermannstr. 12
KLIMAWERKSTATT
Umweltexperimente für
Zukunftsforscher, bis 23.11.
Heinz Nixdorf
MuseumsForum Fürstenallee
7
SHOOTING STARS Iv Toshain,
ab 15.11. FB69 Galerie Kolja
Steinrötter Prinzipalmarkt 32
IM SCHLAMM VERSUNKEN
Sonderausstellung der
Stadtarchäologie
28.10.14-30.1.15 Museum in
der Kaiserpfalz Am Ikenberg
BEST OF OSTENDORFf!
Jubiläumsausstellung zum
125jährigen Bestehen
14.11.-31.12. Galerie
Ostendorff Prinzipalmarkt 11
17. JAHRES- &
VERKAUFSAUSSTELLUNG
12.10.14-25.1.15
VISUELLE POESIE Heinrich
Schürmann, G4-Ausstellung
im Gartenhaus
26.10.14-18.1.15
LITERATUR MEDIAL Else
Lasker-Schülers Peter Hille
Buch als Video-Inszenierung
22.11.14-22.2.15 Museum
für Westfälische Literatur
Kulturgut Haus Nottbeck,
Landrat Predeick Allee 1
1914-1918. MIT DEN AUGEN
DES ANDEREN Karikatur und
Propaganda im I. Weltkrieg
3.8.14-11.1.15
Kulturgeschichtliches
Museum Lotter Str. 2
DIMENSIONS Lichtobjekte
und Malerei von Adalbert
Gans 12.-21.12. Casa
Integra Hafenweg 16
STUDIO APPARATUS FOR
KUNSTHALLE MÜNSTER Mike
Nelson 1.11.14-22.2.15
Kunsthalle im Speicher II,
Hafenweg 28
OELDE
YPERN MON AMOUR Ein
Kunstprojekt zum Ersten
Weltkrieg von H. Reusmann
und F. Wolff 25.6.-30.11.
Erich Maria Remarque
Friedenszentrum Markt 6
FERNER OSTEN – DIE
LETZTEN JAHRE DER DDR
Fotografien von Harald
Hauswald 23.9.-14.12.
Akademie Franz Hitze Haus
Kardinal von Galen Ring 50
„THE MÜNSTER EFFECT“
Tony Heald, ab 31.10.
Kulturbahnhof Hiltrup
Bergiusstr. 15
WESTFALEN HILFT KÖLN Die
Wiedergeburt eines Archivs
30.9.14-11.1.15 BARBARA
KLEMM Fotografien: Kunst im
Öffentlichen Raum
6.12.14-25.1.15 DAS
UNTERGEGANGENE
MÜNSTER Fotos 1939-1945
28.10.14-31.5.15
Stadtmuseum Salzstraße 28
OSNABRÜCK
MÜNSTER
„ABHÖREN UNTER
FREUNDEN – DAS GEHT GAR
NICHT!“ Niederländische
Karikaturisten
12.11.14-15.1.15 Haus der
Niederlande Alter Steinweg
6/7
„THIS IS NOT UGANDA“ Tine
Fetz, ab 21.11. SpecOps von
Vincke Str. 5-7
RHEINE
Jannis Schulze, Quisqueya, 2013/14
KLAUS HACK Skulpturen &
Grafik 16.11.14-4.1.15
Kloster Bentlage Bentlager
Weg 130
Einen Überblick über aktuelle Tendenzen in der deutschen Fotografie bietet der Wettbe- SELM
werb gute aussuchten. Die Gewinner dieses Wettbewerbs, die sich mit ihren Abschlussar- IM RAUSCH DER FARBEN
beiten im Foto-Studiengang beworben haben, bekommen im Marta in Herford eine Aus- Mehmet Güler
stellung, bevor diese dann durch andere internationale Häuser tourt. Unter den diesjäh- 12.10.14-12.4.15 Schloss
Cappenberg
rigen Gewinnern: Karolin Back, Katharina Fricke, Andrea Grützner, Marvin Hüttermann,
Stefanie Schroeder, Jannis Schulze, Kolja Warnecke, Eduard Zent. Ihre Themenauswahl
SOEST
bietet ein breites Spektrum des modernen Lebens: Tod, Migration, die Überflussgesell- „NOSTALGIA“ Kunst von
schaft, und immer wieder auch die Überkreuzungen und Wechselwirkungen, denen wir
Dilomprizulike (Nigeria)
3.-29.12. Kreishaus Foyer
ausgeliefert sind, die wir aber auch immer ein bisschen inszenieren, sei es als Ausdruck
der technischen Möglichkeiten, die uns begleiten oder als Teil des täglichen Wanderns
STEINFURT
durch die Welt. Die Gewinner schaffen so einen Blick auf das Leben, das einigen alltägJOSEF ALBERS UND
lich erscheint, für andere aber so weit weg ist, dass sie fast nicht zu schaffende Wege auf
SCHÜLER 12.10.14-25.1.15
sich nehmen, um diesem Leben ein bisschen näher zu kommen.(vom 23. November bis
HeinrichNeuyBauhausMuseu
m Borghorst, Kirchplatz 5
zum 11. Januar 2015 im Marta in Herford)
ULTIMO 59
WEIHNACHTSSCHNORRER
ULTIMOS GABENTISCH
Internet? Innenstadt? Nix da! Die tollsten Weihnachtsgeschenke gibt es bei uns
U
nsere Leser und Leserinnen wissen: Die Ultimo will uns nur Gutes! Und um das zu unterstreichen, haben wir, wie immer in der
vorletzten Ausgabe des Jahres, einen Riesensack voller Präsente zusammengetragen, der von euch geleert werden will! Also, Liste durchgucken, auswählen, und uns eine nette, weihnachtliche Mail schreiben.
Vielleicht gibt es dann schon vor dem
Fest Geschenke.
ders am 28.11. im Schiller in Herford zur Verlosung bereitgestellt.
Das verspricht Electronic Soul mit
Jazzballaden und funkigen Uptempo-Nummern von der ehemaligen
Sängerin von Culture Beat und dem
Captain Hollywood Project. Torsten
Goods wird sie und ihre Band an
dem Abend stimmlich unterstützen.
Der Einsendeschluss für diese Veranstaltung ist der 24.11.!
in seinem Haus
ein, aber das ist
gar nicht so einfach, wenn man
nicht weiß, wem
man trauen kann
und wem nicht.
Bei uns könnt ihr
diesen anarchischen Film als
DVD und Blu Ray bekommen.
Das Musikkontor Herford hat uns
zwei
Karten
für das
Konzert
von
Kim
KIM SANDERS
San-
2022 in den Vereinigten Staaten. Einmal im Jahr ist für zwölf Stunden alles erlaubt, Verbrechen und Mord
sind nicht illegal. Man macht das,
um die Kriminalitätsraten und Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten.
Wer kann, bunkert sich im Film The
Purge: Anarchy mit seinen Liebsten
Mitten in Schildesche arbeitet chamber.unlimited seit einigen Monaten
daran, einen ganz besonderen Veranstaltungsort bekannt zu machen. In
einem ehemaligen Tanzsaal aus den
20er Jahren organisieren sie Konzerte und Lesungen. Wir verlosen 2 x 2
Karten für eine Veranstaltung aus
dem c.ult-Kalender eurer Wahl.
60 ULTIMO
Begonnen hat der Kult um den Lindy
Hop im New York der 20er und 30er
Jahre. Zu
der Musik
der
Big
Bands tanzten die Afroamerikaner diesen
lässigen
Street Dance. Seit ein
paar Jahren ist der
Tanz auch
in Deutschland und Europa wieder im Kommen. Und damit ihr ihn von Anfang
an richtig lernen könnt, packt Lindyfeld einen Anfängerkurs mit zehn
Terminen in den Geschenkesack.
Vor Weihnachten sollte man unbedingt noch einmal die Haare machen
lassen. Der Friseursalon Wolke 7
hat uns für diesen Zweck einen Gutschein über 25 Euro überlassen,
den wir an euch weitergeben möchten.
Poledancing wird immer beliebter.
Da es aber ein durchaus anspruchsvolles Vergnügen ist, das man, soweit man es ernsthaft betreiben
möchte, lernen sollte, haben wir
zehn Gutscheine für jeweils eine
Schnupperstunde von exQUIsuite,
der Schule für Poledance, Tanz- und
Luftakrobatik in Bielefeld bekommen.
Von der Weberei in Gütersloh gibt es
Konzert-Karten. Am 11.12. spielt
Pohlmann mit zwei Begleitmusikern
POHLMANN
Unplugged-Versionen seiner Songs,
älteres Material, neue Songs, immer
mit den dazugehörigen Geschichten
OLSON
im Gepäck. Hip Hopper Olson präsentiert am 17.1.2015 sein Debütalbum
Ballonherz. Wir verlosen für jedes
Konzert 3x 2 Karten.
Für alle Schwedenfans bietet das Möbelhaus IKEA 2x 2 Karten für das
Julbord-Fest am 4.12. (18-21 Uhr).
Das bedeutet: Ein riesiges Büffet mit
schwedischen Spezialitäten (u.a.
Fischhappen, Köttbullar und der
Weihnachtsschinken Julskinka) wartet auf die Gewinner der Karten. Ne-
JULBORD-FEST
ben den kulinarischen Spezialitäten
wird es aber auch ein Programm mit
dem Alleinunterhalter Jan Olov geben.
Freie Wahl gibt es für die Gewinner
der 2x 2 Karten, die der Bielefelder
Jazzclub zur Verfügung stellt. Sie
können sich eine Veranstaltung aus
dem Programm aussuchen, das
noch bis zum 31.12. läuft.
Ganz neu in Bielefeld ist das Fitness-Studio 25Minutes. Hier wird
an Rückenstärkung, Gewichtsreduktion, Muskelaufbau, Shaping und
Ausdauer gearbeitet, und das mit Hilfe der Elektronischen Muskelstimulation, die schon nach kürzester Zeit
erste Erfolge zeigt. Wir haben einen
Gutschein über ein einmonatiges
kostenloses Probetraining.
Ein Schnorrer ohne Ralph Ruthe?
Das geht doch
gar nicht. Wir haben seine neue
DVD Shit happens! Vol.2 im Gepäck. Da der beliebte Cartoonist
aber nie nur eine
Neuheit auf dem
Markt hat, gibt es
auch noch den neuen Band Kein
Stress mit einer Menge neuer Cartoons.
Als bei einer Beobachtungsmission,
auf die vier Soldaten der US-Sicherheitseinheit Navy
Seals geschickt
werden, einige
Dinge nicht so
gut laufen, müssen die vier um
ihr Leben kämpfen. Mark Wahlberg gibt in Lone
Survivor
den
toughen Soldaten Marcus Luttrell.
Wir verlosen den Film als Blu Ray.
Weinrich’s Schokoladen Bruchbude
aus Herford ist mit einem weihnachtlichen Schokoladenpaket im Wert
von 16,50 Euro dabei. Von Lait Cara-
ULTIMO 61
WEIHNACHTSSCHNORRER
mel-Meersalz
über
Rum-Traube-Nuss und einer speziellen Weihnachtsschokolade, ist in diesem Paket mit insgesamt elf Schokoladen
für jeden etwas dabei.
Als der Top-Agent Ethan Renner in 3
Days to Kill erfährt, dass er todkrank ist, beschließt er, die verbleibende Zeit
seiner Tochter Zooey zu
widmen. Bis
ihm die Agentin Vivi Delay
einen letzten
Auftrag anbietet. Kevin
Costner
spielt
den
Top-Agenten, der plötzlich die Möglichkeit auf
die Beschaffung eines Medikaments
erhält, das sein Leben doch noch verlängern könnte. Wir verlosen den
Film als Blu Ray.
Auch die Warsteiner Brauerei hat
sich etwas für die Weihnachtszeit
ausgedacht, womit wir euch zwei
umfangreiche Fest-Pakete anbieten
können.
Der Inhalt:
drei
5er-Pack
mit Christbaumkugeln, eine
Schneekugel,
fünf
Weihnachtsmützen, drei Kisten
Warsteiner Weihnacht und ein Sechser-Pack mit Warsteiner Tulpen in
der Weihnachtsedition.
Pigor singt. Benedikt Eichhorn
muss begleiten. Das ist musikalisches Kabarett oder kabarettistische Musik,
wie auch immer, die beiden verstehen
sich
ganz prima
und behandeln philosophische Themen genauPIGOR SINGT
so wie den
Alltag. Ein
Song, der beides verbindet: Einer
bohrt immer in diesem Land. Vom
Kulturverein Bielefeld e.V. haben
wir zwei Karten für den 11.12. bekommen.
Zwei Ausstellungen kann man sich
im Museum Huelsmann anschauen.
In der Bar zum Krokodil befasst
sich mit der Schlagerwelt der Zwanziger Jahre: Varieté, Kabarett, Re-
62 ULTIMO
vue, das Publikum war vergnügungssüchtig und
wollte unterhalten werden, das verhalf
dem
Schlager zu
großen Erfolgen. Die zweite Ausstellung zeigt
Kostbarkeiten aus der Sammlung Rudolf-August Oetker. Wir verlosen
vier Gutscheine über 7 Euro für beide Ausstellungen zusammen.
Biests zu kommen. Wir verlosen den
Film als DVD und als Blu Ray.
Zusammen mit Tom Skireisen verlosen wir einen Kurztrip für zwei Personen übers Wochenende in die österreichische Partymetropole Ischgl
(Termin nach Absprache). Ein fröhlicher Partybus sammelt euch ein und
bringt euch zu dem Ziel, an dem Ber-
Newtone stellt uns Karten für zwei
Veranstaltungen im Zweischlingen
ge, Schnee und Stimmung auf euch
warten. Nach der Ankunft am Samstagmorgen können sich Schneehungrige gleich auf die Bretter schwingen. Oder man geht direkt zum
Après-Ski über.
TEAM & STRUPPI
Backline Entertainment steuert
zwei Karten für das Konzert von
Stoppok am 5.12. im Detmolder
Sommertheater bei. Ohne Band, nur
Stoppok, das verspricht intimste Ver-
bereit. Am 6.12. kommen Team &
Struppi, die sich aus der Slamszene
heraus zu deutschlandweit bekannten und gefeierten Kabarettisten entwickelt haben. Das haben sie auch
geschafft, weil sie relativ gnadenlos
die beliebtesten Tabus brechen. Un-
STOPPOK
CRYSTAL PASTURE
ter dem Motto „Dorfmusik, Polka &
Folk“ treten am 20.12. Crystal Pasture auf und präsentieren ihren ganz
speziellen Dorfmusiksound. Wir verlosen jeweils zwei Karten für die
Veranstaltungen.
Es ist die Geschichte von der Prinzessin, die sich für
ihre Familie opfert, jedoch nicht
den Tod findet,
sondern in einem
Schloss
leben
soll, in dem sich
noch jemand anderes befindet.
In der Neuverfilmung von Die
Schöne und das Biest versucht die
Prinzessin hinter das Geheimnis des
am
7.12.
heißt
es:
Alle Jahre
(schon) wieder,
eine
weihnachtliche
Leseshow
mit
Eva Scheurer und RuALLE JAHRE...
dolf Kowalski, in der es
Texte von Loriot, Heinz Erhardt und
David Sedaris zu hören gibt. Weihnachten also von der humorvollen
Seite. Wir verlosen jeweils zwei Karten.
Heute schon
den
Zeitsprung
gewagt?
Im
April
2015
macht
Richard
O’Briens Rocky
Horror
Show in der
Stadthalle in
Bielefeld Halt.
Eine Show, die
dem Film in
nichts nachsteht, aufgedreht, perfekt besetzt
und natürlich mit den Klassikern des
Musicals, wird die Geschichte von
Brad und Janet erzählt, die nach einer Autopanne Hilfe in einem alten
Schloss suchen. Wir verlosen 2x2 Tickets.
Am 16.12. wird Christopher Wheeldons Alice in Wonderland live aus
dem Royal Opera House London in
ausgewählte CinemaxX-Kinos (auch
sionen seiner Songs, zwischendurch
wird er sicherlich das eine oder andere zu den Entstehungsgeschichten erzählen.
Das Stadttheater Herford ist mit
zwei Veranstaltungen im Geschenkesack dabei. Am 6.12. spielt das GlasBlasSing-Quintett eine Menge Melo-
GLASBLASSING-QUINTETT
dien auf einer Menge Flaschen, die
natürlich vom Quintett selbst geleert
worden sind. Weihnachtliches, nicht
so Weihnachtliches, das Quintett ist
für alle Situationen gewappnet. Und
ALICE IN WONDERLAND
in Bielefeld) übertragen. Das Ballett
hat eine Länge von 175 Minuten inklusive 2 Pausen. Am 29.1.2015 gibt
es dann ein weiteres klassisches
Highlight: die Oper Andrea Chénier,
ebenfalls aus dem Royal Opera House in London. Gesungen wird auf italienisch, dazu gibt es deutsche Untertitel. Wir verlosen jeweils 2x2 Tickets für die Veranstaltungen.
Haben wollen? Mail mit Gewinnwunsch an schnorrer@ultimo-bielefeld.de schreiben. Einsendeschluss
ist der 30.11.2014. Der Rechtsweg
ist ausgeschlossen.
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Seele and Geist
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