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Die News Gesundheitswirtschaft.NRW

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Die News Gesundheitswirtschaft.NRW
4. November 2014
Transferworkshop „Unterstützung für pflegende Angehörige in NRW“ am 24.
November 2014 in Düsseldorf
Die Herausforderungen der Demografie und der alternden Gesellschaft sind eng verknüpft mit dem
Thema der Pflege und Situation der pflegenden Angehörigen und des unterstützenden Umfeldes.
Während das Pflegesystem die Bedarfslagen der zu Pflegenden im Blick hat, ist die Komplexität der
Lebenssituation pflegender Angehöriger mit den damit verbundenen Anforderungen am Aufbau
geeigneter unterstützender Strukturen und Rahmenbedingungen bisher noch unterbelichtet.
Im Rahmen des Projektaufrufes „Altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen“
hat das Land Nordrhein-Westfalen mit Mitteln der Europäischen Union verschiedene Modellvorhaben
gefördert, die auf die Situation pflegender Angehöriger fokussieren und an verschiedenen
Schnittstellen innovative Produkte und Dienstleistungen zur Ressourcenstärkung pflegender
Angehöriger und des unterstützenden Umfeldes entwickeln. Aus diesen Vorhaben lassen sich bereits
während der Laufzeit richtungsweisende Antworten und Handlungsansätze für weitere Entwicklungen
generieren.
Gemeinsam mit dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes
Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit dem Landeszentrum für Gesundheit NRW lädt der
Projektträger ETN zum Transferworkshop am 24. November 2014 in Düsseldorf ein. Ziel ist ein
fachlicher Austausch zu relevanten Aspekten und zentralen Fragestellungen, die über die jeweiligen
Projektinhalte hinausweisen.
Die Einladung zum Dialog richtet sich an Verantwortliche und Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter in
geförderten Projekten vornehmlich des Landes NRW sowie an weitere Interessierte und
Verantwortliche im Themenfeld.
Das ausführliche Programm finden Sie in der Anlage. Die Möglichkeit der Online-Anmeldung finden
Sie hier.
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Praxisforum: Zwischen Care and Cure – Gesundheitsberufe im Strukturwandel der
Gesundheitswirtschaft am 26. November in Bochum
Ob neue Wege im Krankenhaus-Entlassmanagement, die gesundheitliche Versorgung, Begleitung
und Betreuung von Menschen im Quartier oder mehr Patientenorientierung im Krankenhaus – die
Potenziale der Gesundheits(fach)berufe für die Zukunft der Gesundheitsversorgung werden bislang
nur unzureichend genutzt. Das Praxisforum „Zwischen Care und Cure – Gesundheitsberufe im
Strukturwandel der Gesundheitswirtschaft“ am 26. November 2014 (Aesculap Akademie, Bochum)
diskutiert, welche konkreten Beiträge die Gesundheits(fach)berufe für neue Versorgungslösungen im
Ruhrgebiet leisten können.
Insbesondere für Frauen bietet die Gesundheitswirtschaft interessante Beschäftigungsperspektiven.
Mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll erörtert werden, wo neue Berufs- und
Beschäftigungsperspektiven entstehen. Zum anderen stehen Strategien und Projekte im Mittelpunkt,
die die Potenziale der Gesundheit(fach)berufe für eine bedarfsgerechte Versorgung in der Region
nutzbar machen können. Im Austausch mit Praktikerinnen und Praktikern thematisiert das Forum
damit Ideen und Empfehlungen für qualitative Fachkräftestrategien der Gesundheitswirtschaft im
Ruhrgebiet.
Das Praxisforum wird veranstaltet vom „Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittleres Ruhrgebiet“
(Bochum/Herne) in Kooperation mit dem Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen
Hochschule (Gelsenkirchen) und dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (Bochum).
Weitere Informationen und das ausführliche Programm finden Sie in der Anlage.
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Die News Gesundheitswirtschaft.NRW
4. November 2014
BMBF-Förderbekanntmachung: „Pflegeinnovationen zur Unterstützung informell und
professionell Pflegender“
Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung
von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Pflegeinnovationen zur Unterstützung informell und
professionell Pflegender“ vom 29. Oktober 2014. Die Bekanntmachung ist Teil der BMBF-Initiative
„Pflegeinnovationen 2020“ im Rahmen des Förderschwerpunktes „Mensch-Technik-Interaktion im
demografischen Wandel“.
Die vollständige Bekanntmachung und weitere Informationen finden Sie online.
2
Unterstützung für pflegende Angehörige in NRW
Transferworkshop
Montag, 24.11.2014 von 09:30 Uhr – 17:00 Uhr
im Ministerium für
Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, Raum 444
09:30 Uhr
10:00 Uhr
Stehcafé
Begrüßung
Georg Oberkötter, MGEPA; Cornelia Schlebusch, PT ETN
10:15 Uhr
Zur Situation pflegender Angehöriger – Handlungsbedarfe & Perspektiven
Georg Oberkötter, MGEPA
Impulse aus Projekten – Einladung zur Diskussion
11:00 Uhr
Leben im Quartier
Pflegende Angehörige in der Quartiersentwicklung
Roland Weigel, Landesbüro altengerechte Quartiere.NRW
Modelle der Kooperation
Tanja Segmüller, Universität Witten/Herdecke
Quartiersnahe Angebotsentwicklung – die Ideenschmiede
Birgit Leuderalbert, Caritas Pflege & Gesundheit
12:00 Uhr
13:00 Uhr
Mittagspause
Vereinbarkeit Pflege und Beruf – aus Sicht der Angehörigen & Unternehmen
Kampagne für Unternehmen
Christa Beermann, Demographiebeauftragte und Netzwerk W-Koordinatorin EN-Kreis
Barrieren und Herausforderungen in unterschiedlichen Unternehmenskulturen
Andrea Lameck, KCR & Julia Söhngen, Universität Witten-Herdecke im Gespräch
13:50 Uhr
Pflegearrangements – demographiefest gestalten
Pflegemix: Profis- Familie - Ehrenamt
Prof. Elisabeth Bubolz-Lutz, Forschungsinstitut für Geragogik
Transnationale Betreuungsarrangements – Spannungsfelder und Widersprüche
Sabine Neukirch, HS Niederrhein
14:50 Uhr
15:20 Uhr
Pause
Gesundheitskommunikation – wie erreichen wir die pflegenden Angehörigen?
Geschlechts- und kultursensible Medien in der Pflege
Christian Szramek & Barny Sarnowski, Kobayashi-Film GmbH
16:00 Uhr
16:45 Uhr
Zentrale Herausforderungen für den Blick nach vorn!
Netzwerken & gemeinsamer Ausklang
Moderation: Georg Oberkötter und Cornelia Schlebusch
Anmeldung zur Veranstaltung (Anmeldefrist 12.11.2014)
Informationen zur Anreise: Wegbeschreibung
in Kooperation mit:
Praxisforum
Zwischen Care und Cure
Gesundheitsberufe im Strukturwandel
der Gesundheitswirtschaft
Veranstaltungsort
Aesculap Akademie GmbH,
Gesundheitscampus-Süd 11-13,
44801 Bochum
0234/902 181-0
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittleres Ruhrgebiet hat die Perspektiven von Frauen fest im Blick. Es
hat sich zum Ziel gesetzt, die berufliche Chancengleichheit
von Frauen, ihr existenzsicherndes Auskommen sowie
ihre Aufstiegschancen nachhaltig zu verbessern. Unsere
Schwerpunkte liegen in folgenden Handlungsfeldern:
•
Unterstützung von Unternehmen, um für weibliche
Fachkräfte attraktiv zu bleiben oder zu werden, z.B.
durch Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und
Beruf sowie zur Entwicklung ihrer Organisations- und
Personalstrukturen
•
Erhöhung der Aufstiegschancen von Frauen und Stärkung von Führungsfrauen
So finden Sie uns:
•
Erschließung der stillen Reserve – Wiedereinsteigerinnen und Alleinerziehende als Potenzial zur Fachkräftesicherung
Kontakt und Anmeldung
Kompetenzzentrum Frau und Beruf
Mittleres Ruhrgebiet
Annette Marienfeld
Wirtschaftsförderung Bochum GmbH
Viktoriastraße 10
44787 Bochum
Tel.: 0234/910-2142
Fax: 0234/910-1876
amarienfeld@bochum.de
www.competentia.nrw.de
26. November 2014
13:30 – 18:00 Uhr
Aesculap Akademie GmbH
Gesundheitscampus-Süd 11-13
44801 Bochum
Gesundheitsberufe im
Strukturwandel–
Neue Chancen für Frauen
Programm
Die Gesundheitswirtschaft ist die heimliche Heldin des
Strukturwandels im Mittleren Ruhrgebiet und Leitmarkt der
Region. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen derzeit vor
allem die technologieorientierten Branchensegmente der
Gesundheitswirtschaft. Wie kommen Strukturpolitik und Gesundheitsversorgung zusammen? Wie kann die Wirtschaft
der Region gestärkt und die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung verbessert werden? Die Aufgaben für die Zukunft
sind groß: Gesucht werden Strategien für eine bedarfsorientierte Gesundheitsversorgung, neue Wege im Umgang mit
knappen Fachkräfteressourcen sowie attraktivere Arbeitsplätze in Gesundheitseinrichtungen.
13:30 Ankommen
Insbesondere für Frauen erweist sich Arbeit in der Gesundheitswirtschaft derzeit häufig als Chance und Falle zugleich:
Neue Berufsprofile, Qualifikationen und Kompetenzen eröffnen einerseits neue Perspektiven für die Beschäftigten auf
dem Arbeitsmarkt sowie für eine bedarfsorientierte Versorgung - in der Region, im Quartier und in den Gesundheitseinrichtungen selbst. Andererseits wird jedoch auch deutlich,
dass diese Optionen in der Praxis bislang eher zurückhaltend
genutzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zur
Erwerbssituation von Frauen in Berufen der Gesundheitswirtschaft, die vom Institut Arbeit und Technik (IAT) im Auftrag
des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Mittleres Ruhrgebiet
durchgeführt wurde.
14:40 Perspektiven im Dialog
Strukturpolitik und bedarfsgerechte Versorgung –
Potenziale der Gesundheitsberufe besser nutzen!
Für die Zukunft der Gesundheitsversorgung und die Zukunft der Gesundheitsarbeit im Mittleren Ruhrgebiet werden
neue Fachkräftestrategien an der Schnittstelle regionaler
Strukturpolitik und bedarfsorientierter Gesundheitsversorgung benötigt. Das Praxisforum „Zwischen Care und Cure:
Gesundheitsberufe im Strukturwandel der Gesundheitswirtschaft“ stellt Ergebnisse der Studie vor und diskutiert
mit Praktikerinnen und Praktikern Ideen und Empfehlungen
für künftige Fachkräftestrategien in der Gesundheitswirtschaft der Region.
14:00 Begrüßung
Werner Fuhrmann,
Wirtschaftsförderung Bochum GmbH 14:10 Vorstellung der Studie
Heimliche Heldinnen in der Chancen-Falle:
Gesundheitsberufe im Strukturwandel der
Gesundheitswirtschaft
Michaela Evans | Denise Becka
Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule, Gelsenkirchen
• Anja Sophia Middendorf,
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen,
Bochum
• Dr. Grit Braeseke,
Institut für Europäische Gesundheits- und
Sozialwirtschaft, Bochum | Berlin
• Hannelore König,
Verband medizinischer Fachberufe e.V., Bochum
• Dr. Marjana Schmitter,
Praxis am Solbad, Herne
• Prof. Dr. Anke Fesenfeld,
Hochschule für Gesundheit, Bochum
• Wolfram Gießler,
BiG-Bildungsinstitut im Gesundheitswesen
gGmbH, Essen
• Andrea Rössler,
PhysioAktiv, Bochum
16:00 Pause
Zukunft der Gesundheit–
Zukunft der Arbeit
16:15 Vorstellung beispielhafter EFRE-Projekte
zur Gender- und Frauenförderung
Anja Sophia Middendorf,
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen, Bochum
16:45 Workshops
Statements und Kommentare aus der Praxis
1. „Soziales“ trifft „Medizin“
Gesundheitsmanagement im Quartier durch
Medizinische Fachangestellte
Statement: Hannelore König,
Verband medizinischer Fachberufe e.V., Bochum
2. „Patientenorientierung“ trifft „Arbeitsgestaltung“
Organisations- und Teamentwicklung als Aufgabe
akademisch qualifizierter Pflege
Statement: Prof. Dr. Anke Fesenfeld,
Hochschule für Gesundheit, Bochum
3. „Fachkräftemangel“ trifft „Perspektive“
Arbeitsplatznahe Lernkonzepte für die Altenhilfe
Statement: Wolfram Gießler, BiG-Bildungsinstitut im
Gesundheitswesen gGmbH, Essen
17:45 Ausblick und Ausklang
Potenziale der Gesundheitsberufe gestalten!
Imbiss und Möglichkeit einer Führung durch
die Aesculap-Ausstellung
Moderation
Cornelia Benninghoven, Journalistin, Köln
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