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Kalamazoo College 2013/14 - Universität Potsdam

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Erfahrungsbericht
Kalamazoo College (MI), USA 2013/14
Allgemeine Angaben
Name
Vorname
Studienfach
Schaposchnikow
Katharina
Englisch auf Lehramt
Gastuniversität
Gastland
Kalamazoo College
USA
Aufenthaltsdauer (Monat/Jahr –
Monat/Jahr)
Einverständniserklärung
September / 2013 – März / 2014
Ich bin damit einverstanden, dass mein
Erfahrungsbericht an interessierte Studierende
weitergeleitet wird.
ja
nein
Ich bin damit einverstanden, dass mein
Erfahrungsbericht auf den Internetseiten des
Akademischen Auslandsamtes veröffentlicht wird.
ja
nein
Soll der Bericht anonym
veröffentlicht werden?
ja
nein
Vorbereitung des Auslandsaufenthalts
Obwohl Kalamazoo College meine zweite Wahl war, denn 2013 hatte Universität
Potsdam keine Hochschulpartnerschaft mit Potsdam College of the State University of New
York, habe ich diese Entscheidung nicht bereut und bin sehr glücklich darüber, am
Kalamazoo College angenommen worden zu sein. Grundsätzlich aber war meine
Vorbereitungszeit relativ stressig, obwohl ich ein Jahr vorher schon angefangen habe, mein
Motivationsschreiben anzufertigen und mich über Organisatorisches zu kümmern. Also am
Besten ein Jahr vorher mit den Vorbereitungen anfangen – wenn nicht sogar früher – damit
der Stresspegel nicht allzu hoch ist. Denn neben dem Motivationsschreiben braucht man alle
Leistungsnachweise (zu dem Zeitpunkt musste ich mir für Englisch Leistungsscheine holen,
da das Fach leider immer noch nicht mit PULS verbunden ist) und am Besten holt ihr sie euch
so schnell wie möglich bei den zuständigen Lehrern, denn manchmal sind Dozenten, bei
denen ihr einen Kurs hattet, zu dem Zeitpunkt eurer Vorbereitung schon weg und dann wird
es noch stressiger. Falls der zuständige Dozent nicht mehr an der Universität Potsdam ist,
könnt ihr die Leistungsscheine auch bei anderen Dozenten holen.
Noch ein wichtiger Punkt: Zwar guckt die Prüfungskommission auf eure Noten –
insbesondere auf diejenigen, die für euer Fach, das ihr im Ausland studieren möchtet
entscheidend sein könnten - aber wenn mal ein „Ausrutscher“, sprich eine 4.0 oder ein
eventueller Ausfall, passieren sollte, dann heißt es nicht gleich, dass ihr keine Chance habt, an
der Gastuniversität angenommen zu werden. Vielmehr guckt die Prüfungskommission auf
euer Motivationsschreiben und euer persönliches Auftreten. Also immer schön lächeln und
gut gelaunt sein, denn das macht sympathisch.
Desweiteren benötigt ihr eine Beurteilung von einem Dozenten, ein so genanntes
„Letter of Recommendation“. Wenn ihr euch mit einem Dozenten gut versteht – im besten
Falle hattet ihr mal einen Kurs bei ihm - dann spricht ihn schon im Voraus darauf an, denn
auch Lehrer haben nebenbei sehr viel zu tun. Also sucht euch einen Lehrer aus, bei dem ihr
sicher seid, dass er euch eine positive und aussagekräftige Bewertung schreibt.
Normalerweise ist ein DAAD-Test Pflicht für die USA , aber ich musste beim Kalamazoo
College damals keinen Nachweise einreichen. Falls sich dies geändert hat, dann hier einige
Informationen: Damals wurde er am Standort Griebnitzsee durchgeführt und war absolut
kostenlos. Dafür muss ein Tag eingeplant werden, aber wenn man in der Schule in Englisch
gut aufgepasst hat, dann ist der Test keine wirkliche Herausforderung.
Und nun kommt das Motivationsschreiben mit dem Lebenslauf, was natürlich alles auf
Englisch sein muss. Das ist der wohl wichtigste Teil der Vorbereitung und erfordert auch die
meiste Zeit. In diesem Falle bringt es wirklich etwas, sich vorher mit jemandem zu beraten,
der Ahnung von Englisch hat und vielleicht sogar selbst mal in den USA war. Hierdurch kann
man spezifische Details hinzufügen und grammatische Fehler vermeiden. Wichtig ist nur,
dass die Sprache so klingt, wie ihr auch vor der Prüfungskommission sprechen würdet und die
Sprache also natürlich erscheint.
Und dann heißt es warten, warten, warten und sich gedulden. Wenn eure Unterlagen
die Prüfungskommission ansprechen, werdet ihr zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen,
vor dem ihr auf keinen Fall Angst haben solltet. Obwohl euch ungefähr acht Paar Augen
angucken, ist die Atmosphäre locker und familiär. Dort werden euch persönliche Fragen
gestellt und warum ihr in die USA, explizit an das Kalamazoo College wollt. Natürlich gibt es
dort einige, die euch verzwickte Fragen stellen oder euch testen wollen, aber auch das ist
völlig harmlos, denn auch wenn man keine adäquate Antwort darauf hat, aber das gesamte
Erscheinungsbild stimmt, hat das kaum Konsequenzen für die Entscheidung der
Prüfungskommission.
Wenn man dann die Zusage von der Kommission hat, werden die Unterlagen an die
Gastuniversität weitergereicht. An dieser Stelle müsst ihr euch auch selbstständig online am
Kalamazoo College bewerben. Für mich war das ein komplizierter Prozess und ich musste
vorher die zuständige Person dort kontaktieren, die mittlerweile nicht mehr Angela Gross ist.
(Mir ist bisher auch keine Nachfolgerin bekannt.) Hier kam die Antwort sehr schnell und man
hat dann quasi eine Art Tutorial hierzu bekommen, d.h. sie haben dich Schritt für Schritt
begleitet. Also, wenn ihr Hilfe braucht, dann schreibt dem-/derjenigen eine E-Mail und man
kriegt binnen weniger Stunden eine hilfreich Antwort, sodass man auf gar keinen Fall alleine
gelassen wird. Und so entstand dann die erste Kontaktaufnahme…
Dann muss man erneut warten, bis man aus den USA die Unterlagen für die
Amerikanische Botschaft in Berlin kriegt, um das Visum zu beantragen. Dort muss man sich
rechtzeitig um einen Termin kümmern, damit alles problemfrei vonstattengeht. Generell
kriegt aber so gut wie jeder Student das Visum.
Fazit: Auch wenn es sehr viel Arbeit ist, ist es absolut machbar, wenn man mit den
Vorbereitungen schon früh anfängt. Und eins kann ich euch versprechen: Jede Mühe und
Arbeit ist es wert!
Studium an der Gastuniversität
Das Jahr ist in drei Trimester à 10 Wochen eingeteilt, es ist also ein komplett anderes System
als hier in Deutschland. Dementsprechend wurde der Stoff auch sehr schnell durchgenommen,
sodass man jeden Tag etwas zu tun hatte. Für die Lehrveranstaltungen musste man sich
bereits in Deutschland anmelden, aber auch das ist alles auf der Seite ausgestellt bzw.
nachdem man einen College E-Mail-Account bekommen hat, kriegt man alles dort zugesandt.
Wenn ihr in neue Studienfächer reinschnuppern wollt, dann seid ihr am K College genau
richtig, denn selbst beispielsweise Psychologiestudenten können dort Mathematikkurse
besuchen; nur die Frage der Anrechnung hier in Deutschland ist dann natürlich fragwürdig.
Auch wenn ihr die Anmeldung für die Kurse hier in Deutschland verpasst haben solltet oder
es ist etwas schief gelaufen, dann bloß keine Panik schieben, denn meistens kann man vor Ort
noch etwas ändern, schieben und klären. Grundsätzlich haben alle Mitarbeiter am Kalamazoo
College absolutes Verständnis für die VIs (Visiting Internationals -> ihr bekommt als
Auslandsstudierende diesen Status dort). Die einzige Beschränkung bei der Kursbelegung ist,
dass ihr beispielsweiser als Juniors (im 3. Studienjahr) keine Kurse für Seniors (im 4.
Studienjahr) belegen könnt. Aber auch das wird alles auf eurem Account bei Hornet Hive
angezeigt. Obwohl die Qualität der einzelnen Kurse ausgezeichnet war, war die Auswahl bei
den einzelnen Fächern, z.B. Englisch nur sehr begrenzt und Linguistikkurse wurden gar nicht
erst angeboten.
Ihr müsst als Teaching Assistant (TA) arbeiten, d.h. als eine studentische Hilfskraft,
die zwei Mal in der Woche Deutschstudenten Unterricht gibt. Vorher kriegt ihr einen Mentor
bzw. eine Mentorin zugeteilt, der/die mit euch die jeweilige Stunde bespricht und euch
Materialien gibt, sodass ihr nicht auf euch alleine gestellt seid. Parallel zu dieser Lehrtätigkeit
müsst ihr den Kurs „Foreign Language Teaching Methods“ besuchen, wo ihr Methoden für
den Unterricht besprecht. Dieser Kurs wird bewertet und auch hier in Deutschland problemlos
anerkannt. Der Job des TA bietet zahlreiche Möglichkeiten: Man kann wichtige
Lehrerfahrungen sammeln, die hier im Deutschlandstudium Mangelware sind. Ich habe erst
du den TA-Job gelernt, was es heißt, selbst richtig Unterricht zu geben. Außerdem muss man
mit den Studenten außerschulische Aktivitäten unternehmen und lernt so neue Leute kennen.
Obwohl einem geraten wird, nur drei Kurse pro Trimester zu besuchen, sind die
Anforderungen immens hoch. Wenn man sich für einen Literaturkurs entscheidet, dann muss
man mit ca. sieben Büchern pro Trimester rechnen. Meistens kommt man nicht herum, diese
nicht zu lesen, da die Diskussionen in der Klasse auf den Details in den einzelnen Büchern
basieren. In dem einen Moment erscheint es recht viel, aber es sind Werke, die einen mit
Allgemeinwissen, historischem Wissen und spezifischen Details bereichern, sodass man
enorm viel über die USA selbst lernt. Allerdings rate ich davon ab, mehrere Literaturkurse in
einem Trimester zu besuchen, da man sonst kaum Freizeit hat und sich nur noch mit Büchern
beschäftigt. Generell muss ich sagen, dass ich dort viel mehr gelernt und gemacht habe als
hier in Deutschland. Dort ist man jeden Tag mit Universität beschäftigt, denn man muss auch
zwischendurch Tests schreiben oder Arbeiten abgeben. Neben der Lektüre wird auch verlangt,
dass man viele wissenschaftliche Arbeiten schreibt, sodass man dort noch einmal richtig üben
kann, wie man effektiv schriftliche Arbeiten verfasst. Erst dort habe ich die nötige Technik
erlangt und die Angst vor schriftlichen Arbeiten verloren. Die Lehrer sind sehr fair bei der
Bewertung und geben einem stets intensives und langes Feedback, denn ihr Ziel ist es, dass
die Studenten es das nächste Mal besser machen und etwas dazulernen. Auch wenn die
Anforderungen an Studenten sehr hoch sind, ist der Lernzuwachs immens, sodass ich das
Gefühl hatte, dort in einem Semester mehr gelernt zu haben als hier in einem Jahr. Wer also
nicht nur seinen Spaß haben möchte, sondern sich auch wirklich weiterbilden möchte, der ist
am Kalamazoo College genau richtig!
Zwar hatte man rund um die Uhr Zugang zu Computern, dennoch rate ich, einen
eigenen mitzubringen, denn so ist man auf keinen angewiesen. Die Bibliothek hatte an sieben
Tagen geöffnet und in der Woche sogar bis 22 Uhr. Dort fanden auch viele außerschulische
Aktivitäten statt und war auch Treffpunkt für gemeinsames Lernen. Wer allerdings seine
Ruhe beim Lernen braucht, der ist in seinem eigenen Zimmer gut aufgehoben. Drucken kann
man in der Bibliothek oder im Hauptgebäude, wobei zuerst so genannte Credits bezahlt
werden müssen.
Abschließend möchte ich noch die enge Bindung zwischen dem Studenten, den
Lehrern und den Mitarbeitern des College anmerken. Ich habe noch nie erlebt, dass eine
Lehrerin ihre Studenten mit Auto aus dem Supermarkt abholt. Auch haben die Dozenten ihre
Studenten zum Thanksgiving zu sich nach Hause eingeladen. Es wurde zusammen gegessen
und Kaffee getrunken. Es wurde die richtige Balance zwischen Distanz und Nähe aufgebaut,
die Lehrer waren höchst professionell und sie haben ihr breites Wissen an die Studenten
weitergegeben. Durch das tiefe Vertrauen zwischen Lehrer und Student hat man die Kurse
automatisch ernst genommen und wollte den Dozenten auf keinen Fall enttäuschen, denn sie
haben so viel Mühe und Kraft in den Lehrprozess reingesteckt. Die Mitarbeiter waren rund
um die Uhr für die Studenten da und insbesondere die VIs wurden mit Samthandschuhen
angefasst. Wenn man also Fragen haben sollte, kann man die zuständige Person jederzeit
anrufen und erreichen. Dieses Verhältnis zwischen Kalamazoo College und den Studenten ist
einzigartig! Scheut auf keinen Fall vor Fragen zurück!
Am College konnte man sehr schnell Kontakt mit anderen Studenten aufnehmen. Da
Kalamazoo College jedes Jahr zahlreiche VIs hat, lernt man Menschen aus aller Welt kennen.
Jedoch war es schwierig, wirklich intensive und dauerhafte Freundschaften mit Amerikanern
zu finden. Viele waren nur von kurzer Dauer, denn meistens haben sich eine Art Grüppchen
gebildet, z.B. die Footballer, die Schwimmer, die VIs, die Seniors etc. Also, seid nicht
enttäuscht, wenn die Amerikaner am nächsten Tag nicht mehr wissen, wo du herkommst.
Viele Kontaktaufnahmen mit Einheimischen sind eher oberflächlich, obwohl sie den Eindruck
vermitteln, man hat wirklich wahrhaftiges Interesse an dem anderen.
Da man am College nur in seiner „Bubble“ lebt, ist es schwierig, außerhalb der
Universität jemanden kennenzulernen. Aber am College hat man so viel zu tun und ist damit
beschäftigt, mit anderen Kontakt aufzunehmen, dass dies nicht weiter störend ist.
Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt
Ich habe meine Sprachkompetenz meilenweit verbessert, da ich auf mein Englisch
angewiesen war. Besonders aber beim schriftlichen Englisch konnte ich Fortschritte erkennen.
Zwar hatte ich auch vor dem Auslandsaufenthalt weitreichende Sprachkenntnisse, aber nun
kann ich ein langes Gespräch mit sinnvollem Gehalt führen, ohne vorher darüber nachdenken
zu müssen, wie ich anfange und was ich sage. Ich rate allerdings, so wenig wie möglich
Deutsch mit anderen Deutschen zu sprechen, denn so kommt man irgendwann in die
Gewohnheit rein, dass Englisch auf der Strecke bleibt.
Wohn- und Lebenssituation
Man muss sich um die Unterkunft gar nicht kümmern. Am Ankunftstag, in der so
genannten „Orientation week“ wird man herzlichst begrüßt und ein amerikanischer Student
führt den VI über den Campus, erklärt die wichtigsten Gebäude und führt einen letztendlich
zu seiner Unterkunft. Die Unterkunft besteht aus einem großen Raum, wo zwei Betten, Tische
und Schränke stehen, denn man muss sich das Zimmer mit einer amerikanischen
Mitbewohnerin teilen, die ich vor meiner Ankunft nicht kennenlernen und zu der ich keinen
Kontakt aufnehmen konnte. Andere Mitbewohnerinnen haben bereits vor der Ankunft
Kontakt mit dem Studenten aus dem Ausland aufgenommen, bei mir jedoch war es wie
tappen im Dunkeln. Wenn man jedoch sehr unzufrieden ist mit seiner Mitbewohnerin, kann
man das Zimmer wechseln. Das Bad muss man sich mit anderen drei Mädchen teilen, was für
mich persönlich unangenehm war. Nichtsdestotrotz wurde das Bad ein Mal in der Woche
saubergemacht, sodass man das nie selbst machen musste. Bettwäsche und andere Utensilien
musste man selbst kaufen; in der orientation week wurden die VIs zu einem Supermarkt
gefahren, wo sie alles besorgen konnten.
An der Universität gab es einen PNC-Bankautomaten, wo man kostenlos mit
Kreditkarte Bargeld abheben konnte. Am Anfang wird angeboten, einen PNC-Banc-Account
aufzumachen, da aber das Abheben des Geldes kostenlos war, war dies überhaupt nicht
notwendig.
Die öffentlichen Verkehrsmittel waren Katastrophe, besonders bei extremen
Wetterbedingungen (und die Winter sind in Michigan SEHR kalt und schneereich!). Erst
einmal musste man 15 Minuten bis zur nächsten Bushaltestelle laufen und wissen, wann der
Bus abfährt, sonst wartet man länger drauf. Ohne Busplan ist man aufgeschmissen dort, da
man nicht weiß, wann und wo der jeweilige Bus abfährt. Am Besten ist es, wenn man einen
Freund (oder auch Mitarbeiter des Kalamazoo College) nett fragt, ob er einen mitnehmen oder
irgendwo hinfahren kann. Besonders im Winter rate ich davon ab, sich zu Fuß außerhalb des
College zu begeben, da auch starke Stürme aufziehen können und es dann gefährlich wird.
Vom College wird eine Krankenversicherung angeboten, jedoch rate ich noch
zusätzlich, eine Auslandsversicherung hier in Deutschland abzuschließen, da die
amerikanische Versicherung nicht alles abdeckt und meistens nur Notfälle bezahlt werden.
Natürlich geht man davon nicht aus, dass einem etwas passiert, aber sicher ist sicher,
ansonsten wird es sehr teuer in den USA. Am Anfang des Studiums muss man auch
Impfungen machen, die jedoch von der Uni bezahlt werden, wenn man die dortige
Krankenversicherung abgeschlossen hat.
Für die Lebenshaltungskosten muss man viel Geld mitbringen. Durch die
Partnerschaft mit der Universität Potsdam wurden die Studiengebühren erlassen. Das Essen,
die Unterkunft und die Versicherung musste man aber selbst bezahlen, sodass es eine sehr
teure Angelegenheit wurde. Das „Meal Plan“ deckt viele Mahlzeiten ab, sodass es meistens
nicht nötig war, sich Essen zu kaufen. Durch so genanntes „Munch Money“ konnte man sich
pro Semester Kleinigkeiten am Coffee Shop holen.
Wenn man in die Disco gehen möchte, ist man in Kalamazoo sehr beschränkt.
Vielmehr finden Hauspartys statt oder man sitzt einfach nur gemütlich beisammen und singt
oder isst zusammen. Einkaufsmöglichkeiten sind rar und man muss ca. 45 Minuten mit dem
Bus bis zum nächsten Einkaufscenter fahren. Ansonsten bietet das College viele
außerschulische Aktivitäten an, z.B. eine Fahrt nach Chicago, Detroit o. Ä. Wenn man diese
Chance hat, sollte man sie auch auf jeden Fall nutzen. Wenn man aber mehr Sport bevorzugt,
dann ist man am Kalamazoo College genau richtig, denn die zahlreichen Sportangebote sind
kostenlos dort und man sich sogar Credits dafür anrechnen lassen. Hier sind der Fantasie
keine Grenzen gesetzt…
In den Ferien rate ich auf jeden Fall, durch die USA zu reisen. Zwar ist es ein teurer
Spaß, aber wann hat man mal wieder die Möglichkeit, die schönsten Ecken der USA in nur
einem „Urlaub“ zu sehen? Und durch die stressige akademische Zeit ist eine ausgiebige Reise
willkommen, um vom Alltag abzuschalten und aus der K Bubble rauszukommen.
Rückblick
Auch wenn einem die Zeit dort manchmal stressig erscheint und man Heimweh
bekommen sollte man diese genießen, denn schon kurz nach meiner Rückkehr nach
Deutschland habe ich angefangen, meine Freunde, die ich dort gefunden habe und mit denen
ich bis heute noch Kontakt habe, zu vermissen. Kalamazoo College ist Lernen und Spaß
zugleich! Kalamazoo College bringt Schüler und Lehrer zusammen! Kalamazoo College ist
einfach eine einmalige und einzigartige Erfahrung, die man in seinem Leben nie wieder
vergessen wird!
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Seele and Geist
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