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Marketwatch Woche vom 3. November bis 7. November 2014

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Marketwatch
Woche vom 24. November bis 28. November 2014
Konjunktur, Zinsen & Devisen
USA
Industrie etwas schwächer, Teuerung bleibt im grünen Bereich, ansprechende
Häuserverkäufe
Aktienmärkte
BBVA (VV-Titelliste, Kaufen)
Sonova (VV-Titelliste, Kaufen)
Erhöhte Investition in der Türkei ist interessant
Quartalszahlen beruhigen, gutes Wachstum
Wochenrückblick
Indices, Gewinner und Verlierer
Mutationen Aktienlisten
VV-Titelliste
Aktienliste
Keine Mutationen
Keine Mutationen
Rück- & Ausblick
Die Notenbanken schaffen Liquidität – Und die Börsen applaudieren
Unternehmens- & Wirtschaftsdaten
Redaktion
Research- & Portfoliomanagement
Matthias Wullschleger, CFA (wum), +41 44 205 12 07, wullschlegermatthias@pbihag.ch
Patrick Frei, CFA (frp), +41 44 205 13 32, freipatrick@pbihag.ch
Alice Fritz (fra), +41 44 205 12 54, fritzalice@pbihag.ch
Andreas Bösch, CFA (boa), +41 44 205 12 41, boeschandreas@pbihag.ch
Daniel Stadler (std), +41 44 205 12 58, stadlerdaniel@pbihag.ch
Diese Publikation "Marketwatch" dient nur zu Informationszwecken. Sie richtet sich keinesfalls an US-amerikanische, kanadische oder britische Bürger oder
Personen mit Wohnsitz in den USA, CAN oder GB, noch an Personen, welche irgendwelche Restriktionen (z.B. aufgrund ihrer Nationalität oder ihres Wohnsitzes)
bezüglich der in "Marketwatch" publizierten Informationen unterliegen. "Marketwatch" stellt keine Offerte dar. Die Quellen, auf welche sich "Marketwatch"
stützt, gelten zwar in der Regel als zuverlässig, die Privatbank IHAG Zürich AG (nachfolgend "Bank" genannt) lehnt aber jede Haftung oder Verantwortlichkeit für
die Auswahl solcher Quellen wie auch für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Inhalte ab. Ebenso ist jede Haftung oder Verantwortlichkeit für den Inhalt von
"Marketwatch" ausgeschlossen. "Marketwatch" enthält keine Investitions-, Rechts- oder Steuerberatung, und es sollten keinesfalls Anlageentscheide gestützt auf
"Marketwatch" gefällt werden. Die Bank empfiehlt Ihnen für weitere Informationen Ihre/n Kundenbetreuer/In zu konsultieren.
Privatbank IHAG Zürich AG, Bleicherweg 18, Postfach, CH-8022 Zürich, Telefon +41 44 205 11 11, Fax +41 44 205 12 85
24.11.2014
Konjunktur, Zinsen & Devisen
USA – Industrie etwas schwächer, Teuerung bleibt im grünen Bereich, ansprechende Häuserverkäufe
Die Industrieproduktion ging im Oktober um 0.2% zurück.
Negativ ausgewirkt haben sich eine geringere Energieproduktion und die tiefere Stromproduktion bei den Versorgern.
Die Fabrikproduktion erhöhte sich um 0.2%. Bei der
Kapazitätsauslastung kam es zu einem leichten Rückgang auf
78.9%.
Bei den Produzentenpreisen kam es im Oktober im
Monatsvergleich zu einem überraschenden Plus von 0.3%,
obwohl sich die Energie 3% verbilligte. Teurer wurden
Lebensmittel und Dienstleistungen. Die Jahresrate bei den
Produzentenpreisen bleibt aber mit 1.5% tief. Die
Konsumentenpreise (CPI) bewegten sich im Monatsvergleich
nicht. Billiger wurden die Energie und der Transport,
währendem sich das Wohnen weiter verteuerte. Dort steht die
Jahresteuerung bei relativ hohen 2.7%. Die Gesamtrate beim
CPI beläuft sich auf 1.7% (Kernrate: 1.8%) und ist damit
weiterhin im grünen Bereich. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Konsumenten (rot) - und Produzentenpreise (schwarz).
Die Verkaufszahlen bei den bestehenden Häusern erhöhten sich im Oktober mehr als erwartet um 1.5%. Das annualisierte
Verkaufsvolumen belief sich auf 5.26 Mio. Einheiten, was dem höchsten Wert in diesem Jahr gleichkommt. Die Preise erhöhten sich
um 5.5% gegenüber dem Vorjahr auf USD 208‘300. Die Situation bei den Zwangsversteigerungen entspannte sich weiter. So gibt es
nur noch 9% Zwangsversteigerungen, nach 14% vor Jahresfrist.
Insgesamt sieht die US-Wirtschaft immer noch gut aus und die Vorzeichen für robuste Weihnachtsverkäufe sind gegeben. Als Treiber
wirken die höheren Börsen und der billigere Benzinpreis, wobei vom ersten Faktor nur die obere Schicht profitiert (wum).
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24.11.2014
Wochenrückblick Bonds, Devisen und Rohstoffe
Zinsen
3 Monatszinsen
USA
Europa
Grossbritannien
Schweiz
Japan
Devisen
CHF/1 USD
CHF/1 EUR
CHF/1 GBP
CHF/100 JPY
USD/1 EUR
JPY/1 USD
Rohstoffe
CRB-Index
Öl in USD/Barrel
Gold in USD/Unze
Silber in USD/Unze
Platin in USD/Unze
10-jährige Staatsanleihen
Aktuell
Vorwoche
31.12.2013
Aktuell
Vorwoche
31.12.2013
0.01%
0.06%
0.56%
0.00%
0.18%
0.02%
0.05%
0.56%
0.00%
0.18%
0.07%
0.27%
0.50%
0.02%
0.22%
2.32%
1.31%
2.05%
0.38%
0.47%
2.32%
1.37%
2.14%
0.38%
0.48%
3.01%
2.84%
3.03%
1.09%
0.74%
Aktuell
 Woche
 2014
0.97
1.20
1.52
0.82
1.24
117.57
0.59%
0.05%
0.79%
-0.98%
-0.53%
0.92%
8.89%
-1.91%
3.07%
-3.35%
-9.92%
11.85%
Aktuell
 Woche
 2014
52 W Höchst/Tiefst
485.6
78.6
1205.3
19.9
1230.0
0.9%
1.1%
2.8%
0.0%
4.4%
-4.4%
-29.6%
-0.2%
1.9%
-9.4%
569.6 /476.4
115.1 /77.7
1376.2 /1146.0
22.1 /18.8
1512.0 /1178.0
52 W Höchst/Tiefst
0.97 /0.87
1.24 /1.20
1.55 /1.44
0.90 /0.81
1.39 /1.24
118.15 /101.17
Charts der Woche
1.30
Re ndit e 1 0 -ja e hrige r CH -S ta a ts a nle ihe n (-2 Ja hr e )
Gold in US D/Unze (-2 J ahre )
1800
1.20
1700
1.10
1.00
1600
0.90
1500
0.80
0.70
1400
0.60
1300
0.50
1200
0.40
0.30
D J
F MAM J
J A S ON D J
FM A M J
J A S ON
1100
D J
F MA M J
S ource : Th omso n Reu te rs Datastream
CHF/US D (-2 J a hre )
0.98
J A S ON D J
FM A M J
J A S ON
S ource: T ho ms on Reu te rs Data strea m
O e lpre is in US D/B a rr ell (-2 Ja hre )
120
115
0.96
110
105
0.94
100
0.92
95
90
0.90
85
0.88
80
0.86
D J
F MAM J
J A S ON D J
FM A M J
J A S ON
S ource : Th omso n Reu te rs Datastream
75
D J
FMAM J
J A S ON D J
FM A M J
J A S ON
So urce: T homso n Reuters Da tas tream
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24.11.2014
Aktienmärkte
BBVA – Erhöhte Investition in der Türkei ist interessant
EPS 2014 EUR 0.48, P/E 17.5x
Kurs EUR 8.384
Nachdem BBVA bereits 4 Jahre einen Anteil von 25% an der
türkischen Bank Garanti gehalten hat, konnte sie zum aktuellen
Börsenkurs vom anderen Grossaktionär Dogus Holding weitere
14.9% zu ca. EUR 2 Mrd. abkaufen. Damit hält BBVA nun
knapp 40% an der grössten kotierten türkischen Bank.
Allerdings fällt bei BBVA dadurch die Eigenkapitalquote um fast
50 Basispunkte auf unter 10%, weshalb sich das Management
zu einer Aktienplatzierung um ebenfalls EUR 2 Mrd. am Markt
zu EUR 8.25 entschieden hat. Inklusive der Integration der
Banca Cataluna dürfte die Basel 3 Quote danach 9.75%
betragen und sich bald wieder der 10% Marke nähern.
BBVA wird 7 von 10 Verwaltungsräten stellen und die Kontrolle
über Garanti erhalten, welche somit neu voll konsolidiert wird.
Die Verwässerung aus der Kapitalerhöhung beträgt ca. 4%,
aber es kommen zusätzlich ca. EUR 200 Gewinn dazu, was ca.
8% des bisherigen erwarteten Gewinnes von BBVA entspricht.
Die Türkei hat 75 Mio. Einwohner, eine junge Bevölkerung und die Haushalte sind mit 15% vom BIP kaum verschuldet. Somit steht
dem Land ein hohes Kreditwachstum bevor. Garanti hat Assets von EUR 85 Mrd, Kredite von EUR 52 Mrd. ausstehend und
Kundeneinlagen von EUR 42 Mrd. In den ersten 9 Monaten wurde ein Gewinn von EUR 1.1 Mrd. erzielt. In 1000 Niederlassungen
werden mit 22‘000 Angestellten 13 Mio. Kunden betreut. Garanti ist bei Hypotheken, Autokrediten und Kreditkarten die Nr. 1 in
der Türkei. Die non performing loans betragen nur 2.3% aller ausstehenden Kredite und die Eigenkapitalquote ist bei 15%. BBVA
wird das gute Management behalten und zusätzlich eigenes Risikomanagement und Compliance einführen. Garanti weist ein
PE 2015 von 9.3x auf. Der Preis erscheint interessant. Das Risiko ist die Entwicklung der türkischen Lira, welche nun wegen dem
Zerfall auf den bisherigen 25% Anteil einen nicht cashwirksamen Abschreiber bei BBVA auslöst.
Nach Mexiko wird die Türkei zum zweitwichtigsten Land bei BBVA, womit man sich mit dieser Aktie am Wachstumspotential von
interessanten Schwellenländern sowie der Erholung in Spanien beteiligen kann. Wir haben BBVA im Juli in die VV-Mandate gekauft
und sehen den fundamentalen Investment Case intakt. Der Kurssturz wegen der Aktienplatzierung ist sicher enttäuschend, aber wir
erachten den Deal als positiv. Wir würden ganz klar in BBVA investiert bleiben und sehen ein gutes Kurserholungspotential. Auf der
VV-Titelliste senken wir daher den Stopp auf EUR 8.20 und setzen ein angepasstes Kursziel von EUR 10 (frp).
Sonova – Quartalszahlen beruhigen, gutes Wachstum
EPS 2015 (März) CHF 5.75, P/E 25.7x
Kurs CHF 147
Sonova hat im ersten Halbjahr 2014/15 (per 30. September) ein
solides Ergebnis vorgelegt und den Umsatz 4.5% auf CHF 990
Mio. gesteigert. In Lokalwährungen hätte das Wachstum 7.7%
betragen. Das Hauptsegement Hörgeräte setzte 6.2% mehr ab,
Cochlea Implantate gar 23%. Der EBITA wuchs 4.7% auf CHF
216 Mio. und wäre zu unveränderten Wechselkursen 12.1%
geklettert. Die EBITA-Marge stagnierte zwar bei 21.8%,
allerdings neutralisierte der starke Franken 90 Basispunkte
Margenverbesserung. Der Gewinn stieg 6.1% auf CHF 174 Mio.
Das Management von Sonova hat beschlossen, überschüssige
Liquidität an die Aktionäre auszuschütten. Sonova legt ein
Aktienrückkaufprogramm über 3 Jahre von CHF 500 Mio. auf,
was rund 5% der ausstehenden Aktien entspricht. Zudem soll
die Dividendenausschüttung leicht angehoben werden. Es wird
eine Ausschüttungsquote von rund 40% angestrebt.
Der Ausblick wurde bestätigt: Der Umsatz soll in Lokalwährungen im Geschäftsjahr 7% bis 9%, der EBITA 11% bis 15% wachsen.
Sonova hat leicht schwächer als geschätzte Zahlen publiziert, teils wegen den negativen Währungseffekten. Da über 50% in USD
verkauft wird, dürfte sich der Gegenwind nun abschwächen. Sonova wächst klar und es fanden sich im Gegensatz zu den beiden
dänischen Konkurrenten keine schwächelnden Regionen. Auch sind Anlaufkosten der soeben lancierten neuen Plattform enthalten.
In den USA sollte mit Costco und dem neuen Vertrag mit der staatlichen Veterans Affairs Wachstum beim Umsatz und
Marktanteilen möglich sein . In den USA sieht der CEO keinen Preisdruck und will mit neuen Hörgeräten bei den unabhängigen
Audiologen Marktanteile zurückgewinnen. Daher ist das Management optimistisch für ein starkes zweites Halbjahr.
Als Nummer 1 im Hörgerätemarkt mit breitem Portfolio, dem grössten Forschungsbudget und der soeben lancierten neuen
Plattform bleibt Sonova der dominierender Player im Markt. Die dänischen Konkurrenten scheinen mit ihren alternden
Produkteplattormen Marktanteile zu verlieren. Sonova bleibt hoch bewertet, aber dank dem Marktwachstum von über 4% p.a. und
der starken Nr. 1 Position erscheint ein zweistelliges EPS-Wachstum in den kommenden Jahren möglich. Wir bestätigen daher das
Kursziel auf der VV-Titelliste von CHF 165, der Stopp ist bei CHF 128 (frp).
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24.11.2014
Wochenrückblick Aktienmärkte
Europa
DJ Stoxx 50
SMI
DAX 30
FTSE 100
CAC 40
AEX
Aktuell
 Woche
 2014
52 W Höchst/Tiefst
3069.2
9080.6
9732.6
6750.8
4347.2
423.5
2.8%
1.9%
5.2%
1.5%
3.4%
2.8%
5.1%
10.7%
1.9%
0.0%
1.2%
5.4%
2063.5
17810.1
4713.0
1172.4
56084.0
1.2%
1.0%
0.5%
-0.1%
8.3%
17357.5
1885.4
3345.3
23437.1
2126.2
5292.1
337.8
P/E 2014
P/E 2015
3111.9 /2755.0
9080.6 /7828.9
10029.4 /8572.0
6878.5 /6195.9
4595.0 /3918.6
425.7 /376.3
15.1x
17.2x
13.2x
14.0x
14.2x
14.7x
13.6x
15.3x
12.0x
13.4x
12.7x
13.0x
11.6%
7.4%
12.8%
0.8%
8.9%
2063.5 /1741.9
17810.1 /15372.8
4713.0 /3994.6
1208.7 /1049.3
61896.0 /44965.7
17.4x
15.9x
11.5x
10.0x
-0.8%
0.6%
0.9%
-2.7%
1.6%
-2.6%
6.5%
-6.0%
5.6%
0.6%
9.2%
-1.1%
17490.8 /13910.2
2054.8 /1804.9
3374.1 /2960.1
25318.0 /21182.2
2183.8 /1854.1
5656.9 /5069.2
15.6x
11.4x
14.1x
10.6x
14.0x
14.9x
13.9x
9.5x
13.1x
9.9x
13.0x
13.9x
1.2%
4.6%
342.3 /303.7
16.6x
15.1x
USA
S&P 500
Dow Jones
NASDAQ
Russell 2000
Brasilien Bovespa
Asien
Nikkei 225
Korea Kospi 100
Singapur STI
Hang Seng
Taiwan SE 100
Australien
DJ Global Titans USD
Gewinner und Verlierer
SMI
Holcim
Swatch Group I
Richemont I
Adecco N
Syngenta N
Kurs  Woche
in CHF
 2014
DJ Stoxx 50
Kurs  Woche
in LW
 2014
Bayer
BASF
Total Fina
Siemens
Eni
118.0
73.8
48.5
94.0
17.2
7.4%
6.7%
6.5%
6.2%
5.9%
15.7%
-4.8%
9.0%
-5.3%
-1.7%
931.5
8.4
631.5
938.7
5160.0
-0.9%
-1.6%
-1.7%
-2.0%
-3.1%
18.2%
-3.7%
-4.7%
-31.0%
7.7%
 Woche
 2014
3.8%
3.3%
2.7%
2.5%
1.5%
1.9%
-3.2%
-4.5%
5.9%
4.5%
0.5%
0.3%
0.0%
-0.1%
-0.5%
4.6%
13.8%
6.0%
-0.7%
6.5%
72.5
478.5
87.8
66.1
321.9
5.8%
5.7%
5.5%
4.0%
2.8%
8.5%
-18.8%
-1.2%
-6.4%
-9.4%
Geberit
Nestlé N
UBS N
Actelion N
SGS
329.6
72.1
16.9
109.5
2094.0
0.9%
0.9%
0.1%
-0.5%
-1.3%
21.8%
10.4%
-0.1%
45.3%
2.0%
National Grid
BBVA
HSBC
Standard Chartered
Reckitt Benckiser
S&P 100
Kurs  Woche
in USD
 2014
DJ Global Titans Branchen
Chemie
Energie
Bau
Nahrung
Industrie
Lowe's
AbbVie
Medtronic
Caterpillar
Target
63.3
67.4
72.5
106.5
71.5
8.0%
5.3%
5.1%
5.0%
5.0%
27.7%
27.6%
26.3%
17.2%
13.0%
IBM
Walt Disney
Verizon Communications
Microsoft
Halliburton
160.9
89.0
50.2
48.0
50.6
-2.0%
-2.0%
-2.5%
-3.2%
-8.1%
-14.2%
16.4%
2.2%
28.3%
-0.2%
Medien
Technologie
Finanzdienstleister
Telekommunikation
Zyklische Güter&Dienstl.
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24.11.2014
Rück- & Ausblick
Die Notenbanken schaffen Liquidität – Und die Börsen applaudieren
Die Börsen erhielten diese Woche Rückenwind von den Notenbanken. Mario Draghi unterstrich an Reden am Montag sowie
am Freitag die Bereitschaft der EZB, den Kampf gegen Niedriginflation und Wachstumsschwäche auszuweiten. Unterstützt
von der Zinssenkung der Notenbank in China stiegen die
Aktienindices am Freitag in Europa gute 2%. Über die Woche
konnte der DAX 5.2% und der Stoxx Europe 50 2.8% zulegen.
Der S&P 500, welcher seit Tagen auf Allzeithöchst notiert, stieg
weitere 1.2%. Der SMI nahm die magische 9000er Marke und
konnte auf hohem Niveau nochmals 1.9% zulegen.
Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen bewegten sich in
den USA, Deutschland und auch der Schweiz kaum. Allerdings
beginnen Deutsche Banken für Grosseinlagen die negativen
Zinsen der EZB weiterzureichen. Bereits droht, dass auch
Kleinsparer demnächst belastet werden könnten.
Der EUR schien sich zum USD bei 1.2550 zu stabilisieren, bis am Freitag Mario Draghi nochmals weitere Eingriffe der EZB betonte.
Daraufhin sackte der EUR auf 1.24 ab. Im Gegenzug gab der CHF zum USD etwas nach, schnellte aber am Freitag von 0.9580 auf
0.97 hoch. Die SNB hat alle Hände voll zu tun, um den Mindestkurs zu verteidigen, zumal mit der Goldinitiative bei Annahme
weiteres Ungemach droht. Dennoch, 1.2010 im CHF zum EUR wurde verteidigt, mit einem Wochenschluss bei 1.2015.
Der Goldpreis machte bereits am Freitag Abend der Vorwoche einen Sprung von USD 40 auf USD 1190 und konnte im Lauf der
Woche zwei Mal kurz über USD 1200 abschliessen, mit Wochenschluss von USD 1205. Die Russische Notenbank fiel gemäss World
Gold Council im 3. Quartal mit Käufen von 55 Tonnen auf. Auch wird die Welt gewahr, dass die SNB bei Annahme der Goldinitiative
zu massiven Goldkäufen gezwungen werden könnte, wenn auch die Implementation noch offen ist. Der Ölpreis hat sich etwas
gefangen und stieg am Freitag wieder über USD 80 pro Barrel Brent. Auch WTI zeigte in den USA ein ähnliches Bild. Möglich, dass
der harsche Wintereinbruch in New York die anziehende Nachfrage im Winter ins Bewusstsein rückte.
Die Ukraine-Krise bleibt. Neue Sanktionen stehen nicht an, aber Putin war am G20 Gipfel in Brisbane isoliert. Nach langem Gespräch
unter vier Augen mit Putin und Merkel macht sich Ernüchterung breit. Mit harten Worten warf die Bundeskanzlerin Merkel am
Montag Putin indirekt vor, uneinsichtig zu sein und die europäische Friedensordnung infrage zu stellen. Dennoch versuchte der
deutsche Aussenminister Steinmeier in einer kurzen Unterredung mit Putin in Moskau den Dialog aufrecht zu erhalten.
Bei Laune halten die Märkte zurzeit vor allem die Notenbanken. Gemäss dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll will die USNotenbank trotz des Aufschwungs die Zinsen noch geraume Zeit niedrig halten. Nach dem überraschenden Rückfall Japans in die
Rezession hoffen die Anleger im Nikkei auf noch mehr Hilfen von den Notenbankern in Tokio. In Europa hat EZB-Chef Mario Draghi
am Montagnachmittag in Brüssel explizit Staatsanleihekäufe als mögliches geldpolitisches Instrument bezeichnet. Am Freitag
doppelte er auf einem Bankenkongress in Frankfurt nach, er werde die schwache Teuerung wenn nötig mit allen Mitteln
bekämpfen, um die Konjunktur in der Euro-Zone zu beleben. „Wir werden das tun, was wir tun müssen…“ heizte die Fantasie an
den Börsen an. Im Vorfeld hatte zudem in China die Notenbank die Zinsen gesenkt. Rückenwind kam auch von der Wall Street mit
guten Vorgaben, wo diverse Indices jeden Tag neue Rekordwerte markieren. Auch dürften Shorteindeckungen mit dem
Optionenverfall am Freitag die Kurse zusätzlich befeuert haben.
Durch das starke Rally seit Mitte Oktober sind die Aktienmärkte tendenziell überkauft, aber gegen die Notenbank will man nicht
ankämpfen und Ende Jahr auch nicht zu hohe Cashbestände in den Depots ausweisen. Daher könnte das Rally auch auf überhöhtem
Niveau noch etwas anhalten. Man kann die Gewinner weiterlaufen lassen oder sogar mutig die Gewinner zukaufen.
Besser erscheint uns, zurückgebliebene, aber qualitativ gute Titel zu kaufen. Nach doch ordentlichen Uhrenexportdaten könnten die
bisher verschmähten Uhrentitel Swatch den Abwärtstrend brechen. Die Titel sind günstig bewertet und bei einigermassen passablem
Weihnachtsgeschäft braucht es nur wenig gute Nachrichten, um die Erholung weiterzuführen. ABB ist 2014 noch klar hinter dem
SMI und hat mit dem anziehenden Auftragseingang Aufholpotential. Falls die charttechnisch wichtige Marke von CHF 22 gehalten
werden kann, dürfte bald CHF 23 anvisiert werden (frp).
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24.11.2014
Termine der laufenden Woche
Datum
Unternehmung
Event
Region
Event
24.Nov
Palo Alto Networks
Q-Zahlen
USA
D
Chicago Fed Nat Activity Index Oct (E: 0.4, Vormonat: 0.47)
Ifo Index Nov
25.Nov
Hewlett-Packard
Tiffany
Piraeus Bank
Q-Zahlen
Q-Zahlen
Q-Zahlen
USA
GDP Annualized QoQ 3Q S (E: 3.3%, bisher: 3.5%)
Personal Consumption 3Q S (E: 1.9%, bisher: 1.8%)
GDP Price Index 3Q S (E: 1.3%, bisher: 1.3%)
House Price Index 3Q (E: n.a., Vormonat: 0.81%)
S&P/CS 20 City MoM SA Sep (E: 0.25%, Vormonat: -0.15%)
S&P/CS Composite-20 YoY Sep (E: 4.6%, Vormonat: 5.57%)
Consumer Confidence Index Nov (E: 96.0, Vormonat: 94.5)
Richmond Fed Manufact.Index Nov (E: 15, Vormonat: 20)
OECD Economic Outlook
GDP 3Q F (Consumption, Investment, Exports, Imports)
Business Confidence Nov
Retail Sales Sep
EU
D
F
IT
26.Nov
Naspers
Deere
Q-Zahlen
Q-Zahlen
Seadrill
Compass
Zalando
Q-Zahlen
J-Zahlen
Q-Zahlen
USA
J
UK
D
F/IT
CH
27.Nov
Infineon
Elekta
Carlo Gavazzi
Q-Zahlen
Q-Zahlen
Q-Zahlen
USA
China
EU
D
IT
CH
MBA Mortgage Applications Nov 21 (E: n.a., Vorwoche: 4.9%)
Durable Goods Orders Oct (E: -0.7%, Vormonat: -1.1%)
-ex Transportation Oct (E: 0.5%, Vormonat: -0.1%)
Initial Jobless Claims Nov 22 (E: 287k, Vorwoche: 291k)
Continuing Claims Nov 15 (E: 2'355, Vorwoche: 2'330k)
Personal Income Oct (E: 0.4%, Vormonat: 0.2%)
Personal Spending Oct (E: 0.3%, Vormonat: -0.2%)
PCE Deflator YoY Oct (E: 1.1%, Vormonat: 1.4%)
Chicago Purchasing Manager Index Nov (E: 63.0, Vormonat: 66.2)
Pending Home Sales MoM Oct (E: 0.7%, Vormonat: 0.3%)
New Home Sales Oct (E: 471k, Vormonat: 467k)
New Home Sales YoY Oct (E: 0.9%, Vormonat: 0.2%)
Small Business Confidence Nov
GDP 3Q
Exports/Imports 3Q P
Business Investments 3Q P
Import Price Index Oct
Consumer Confidence Nov
UBS Consumption Indicator Oct
Thanksgiving (Börsen geschlossen)
Industrial Profits YoY Oct
M3 Money Supply Oct
Economic/Consumer/Business Confidence Nov
Unemployment Rate Oct
CPI Nov P
GfK Consumer Confidence Dec
Business Confidence Nov
Industrial Output 3Q
Privatbank IHAG Zürich AG, Bleicherweg 18, Postfach, CH-8022 Zürich, Telefon +41 44 205 11 11, Fax +41 44 205 12 85
24.11.2014
Datum
Unternehmung
Event
Region
Event
28.Nov
Portugal Telecom
Dottikon ES Holding
Q-Zahlen
H-Zahlen
USA
China
J
Keine Daten. Markets close at 13h
Leading Index Oct
Jobless Rate Oct
CPI Oct
Retail Sales Oct
Industrial Production Oct
Vehicle Production Oct
GfK Consumer Confidence Nov
Nationwide House Prices Nov
Unemployment Rate Oct
CPI Estimate Nov
Retail Sales Oct
Consumer Spending Oct
PPI Oct
CPI/PPI Oct
KOF Leading Indicator Nov
UK
EU/IT
D
F
IT
CH
Privatbank IHAG Zürich AG, Bleicherweg 18, Postfach, CH-8022 Zürich, Telefon +41 44 205 11 11, Fax +41 44 205 12 85
24.11.2014
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Seele and Geist
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