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Infrastrukturinvestments für institutionelle Investoren - SimCorp

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Infrastrukturinvestments für
institutionelle Investoren
Dr. Sofia Harrschar
13. SimCorp Fachtagung
Köln, 22. Oktober 2014
1
Infrastruktur – langfristige Anlage, langfristige Anleger?
Weltweite
Investitionsmöglichkeiten
Langfristige Cash Flows
Stabilität durch staatliche
Beteiligung
Infrastrukturinvestments?
2
Suche nach
stabilen Cash Flows
Langfristiger
Anlagehorizont
Infrastruktur – Übersicht
Infrastruktur
Quelle: Wikipedia
„alle langlebigen Einrichtungen materieller oder institutioneller Art, die
das Funktionieren einer arbeitsteiligen Volkswirtschaft begünstigen“
Infrastruktur
Technisch
Transport
Häfen
Flughäfen
Straßen
Brücken
Tunnel
Schienenverkehr
Öffentlicher
Nahverkehr
Energie
Strom (Kohle,Öl,Gas)
Erneuerbare Energien
(Sonne/Wind/Wasser)
Energieverteilung
(Speicherung/Übertragung/Verteilung)
Wärme/Fernwärme
Abfallentsorgung
Frisch-/Abwasser
Sozial
ICT
Verwaltung
Festnetz
Mobilfunk
Breitbank-Netz
Satelliten
Verwaltungsgebäude
Gefängnisse
Quelle: eigene Darstellung
3
Bildung
Schule
Universitäten
Kulturelle
Einrichtungen
Gesundheit
Krankenhäuser
Kliniken
Sanatorien
Reha-Einrichtungen
Infrastruktur – Investitionsbedarf Global 2010-2030
Global
OECD 2013
McKinsey Infrastructure Report
Infrastruktursektor
2010 – 2030
2013 – 2015
53.000
57.000
Gesamtbedarf
Luftverkehr (Flughäfen)
700
Schifffahrt (Häfen)
200
Schienenverkehr (Bahn)
4.500
Telekommunikation
9.500
Wasserversorgung
11.700
Energie
12.200
Straßenbau
16.600
Quellen: OECD, 2013; McKinsey Rethinking Infrastructure, 2013
Angaben in Mrd. US $
4
Wer soll das bezahlen? 1970er….
Staat
Steuergelder
Staatsverschuldung
Unternehmen
Cash Flow
Investoren
Banken
Bilanz
Investoren
Quelle: Eigene Darstellung nach Inderst (2013)
5
Wer soll das bezahlen? … und heute
Staat
Staatsverschuldung
Finanzkrise
Unternehmen
Deregulierung
Disintermediation
Banken
Bankenregulierung
Finanzkrise
Inst.
Investor
Fonds
Versicherungen
Quelle: Eigene Darstellung nach Inderst (2013)
6
Globale Entwicklung im Bereich der Projektfinanzierung
Projektvolumina
Global wuchs das Volumen der Projekt-finanzierungen
im Jahresvergleich 2013 um 7% auf 330 Mrd. EUR
Zahl der abgeschlossenen Transaktion lag 2013 mit
1.173 225 höher als 2012 (963)
Volumen in Amerika am höchsten; Europa hat nach
einem schwachen 2012 wieder aufgeholt
Großbritannien ist größter Einzelmarkt in Europa (38%),
vor Spanien (10%) und Italien (9%)
Deutschland mach ca. 7% des europäischen
Projektfinanzierungsvolumens aus (Fremdfinanzierung)
Türkei ist zu einem aktiven Markt für
Projektfinanzierungen geworden
Aktuelle Schwerpunkte in Europa für PPP: Belgien,
Niederlande
7
Blick auf die Marge
Einflussfaktoren
Projektphase
Projektierung
Greenfield
Brownfield
Leverage
Sektor
Technische
Infra
Soziale Infra
Vergabeverfahren
Bieterverfahren
Direct Sourcing
Rechtsrahmen
Stabilität
„Eignung“
Ausgestaltung der
(langfristigen)
Liefer- und
Serviceverträge
8
Investmentstrukturen im Überblick – Investorensicht
Finanzierung
Eigenkapital
„public“
„private“
Fremdkapital
Bonds
Kredite
Lender of
Record
9
Unterbeteiligung
Investmentstrukturen im Überblick – Projektsicht
Projektgesellschaft
„Infrastruktur“
Eigenkapital
14%
Bonds
6%
Kredit
80%
Quelle: Eigene Darstellung nach Inderst (2013)
10
Investmentstrukturen – Überblick Equity
Equity
Komplexität
steigt
• Notierte Aktien großer
Infrastrukturkonzerne
• Privatisierte Staatsunternehmen
• z.B. Telekom/Versorger
• Private Equity-Beteiligungen
über Fondsstrukturen
• Personengesellschaften
als „klassische“
Strukturen
• Delegation aktiven
Managements an Fund
Manager
• Co-Investments / Club-Deals
• Investitionen in Projektgesellschaften mit
bekannten Co-Investoren
• Managementverantwortung bei Investor
• Eigenes Sourcing und
Management der Investments
11
Liquidität
steigt
Investmentstrukturen – Überblick Debt
Debt
Komplexität
sinkt
• Lender of Record
• Eigenes Sourcing
• Co-Investments mit
Banken
• Managed Accounts
• Unterbeteiligungen
• Wirtschaftlich Kreditgeber
• Delegation aktiven
Managements an Bank
• Debt Funds
• Investitionen in Fondsgesellschaften (vgl.
Private Equity)
• Managementverantwortung bei Fund
Manager
12
Kontrolle
steigt
Investmentstrukturen – Überblick Bonds
Bonds
Liquidität
• Schuldverschreibungen
• Emission durch
Projektgesellschaft
• Wirtschaftlich Kreditgeber
• Bedingungen fixiert in
Schuldverschreibung
• (begrenzte) Liquidität
• Ausfallrisiko gleich
Kreditrisiko des
Emittenten/EK-Geber
• Project Bonds
• Emission durch
Projektgesellschaft
• Wirtschaftlich Kreditgeber
• Bedingungen fixiert im
Bond
• (begrenzte) Liquidität
• Ausfallrisiko durch
Garantie/First Loss der
EIB begrenzt
13
Risiko
steigt
Institutionelle Investoren – Entscheidungshilfen
Ziel der Investition
Core vs. Beimischung
Art der Investments
Voraussetzungen in der Organisation
Höhe der Investments
Erfahrung
Regulierung
Abgleich mit möglichen Strukturen
Zielerreichungsgrad
Interner und externer Aufwand
14
Institutionelle Investoren – Investmentansatz
Regulierung
Größe des
Anlegers
Erfahrung
und Risikotragfähigkeit
15
Unsicherheitsfaktor Regulierung
Umfrageergebnisse zu Risikofaktoren bei Infrastrukturinvestments
Investor
Projekt-Co
Refinanzierung
8%
Politik
5%
Sonstige Makro
9%
14%
Operativ
es
Risiko
20%
Regulier
ung
35%
Regulier
ung
72%
Politik
29%
Steuern
8%
Quelle: Eigene Darstellung nach Deloitte (2013)
16
Institutionelle Investoren – Regulierung
Aufsichtsrecht
Rechtliche Grundlagen
VAG
Anlageverordnung
Kapitalanlagerundschreiben
Private Equity
Zulässige Anlage
Anforderungen an
Geschäftsmodell und
Rechtsform
Debt/Bonds
Zulässige Anlage
Anforderungen an
Sicherheiten und Rating
Fonds
Quoten zu beachten
Investment-/ Steuerrecht
regeln zusätzlich
Investment- und Bankaufsichtsrecht
Zulässigkeit der Anlage gemäß InvG/KAGB zu prüfen
20% Quote für Beteiligungen
Unverbriefte Darlehen grundsätzlich zulässig
Zulässigkeit der Struktur im Sinne der Bankaufsicht
zu prüfen
Kreditausreichung als ggfs. lizenzpflichtiges Geschäft
Laufendes Kreditmonitoring ggfs. Lizenzpflichtig
Steuerrecht
Grundsätzliche Notwendigkeit der steuerlichen Prüfung
der Struktur (z.B. AStG, KESt, Quellensteuern)
AIFMStAnpG für Fondsinvestments einschlägig
Vermeidung / Reduzierung steuerlicher Deklarationspflichten und Prüfung verfahrensrechtlicher Aspekte
(u.a. Feststellungserklärungen gem. AO bzw. AStG)
17
Institutionelle Investoren –
Erfahrung und Risikotragfähigkeit
Erfahrung
Risikotragfähigkeit
Organisation
Asset Allocation
Fachspezifisches Know-How
Fehlertoleranz
Mitarbeiter
Vorstand
Portfolio Management
„Nationale Tradition“
Kapitalmarkt vs. Bankprodukte
Staat vs. PPP
„Jumping the Learning Curve“
Peer Group
Staatliche Anreize
Risikomanagement
Erkennen und Monitoring
der relevanten Risiken
z.B. politisches Risiko)
Management der Risiken
Langfristige Anlagen mit hohen Kosten
up-front Kosten
(zu) optimistische Einschätzung der
Erträge
(plötzlicher) Liquiditätsbedarf
Volatilität der Bewertungen
Einschätzung der optimalen Struktur
Kosten des externen Managements
vs. Interne Kontroll- und
Managementsysteme
Fortlaufender Bedarf an Ressourcen
18
Infrastruktur – langfristige Anlage, langfristige Anleger!
Weltweite
Investitionsmöglichkeiten
Langfristige Cash Flows
Stabilität durch staatliche
Beteiligung
Infrastrukturinvestments!
19
Klare Strategie aufgrund
vorhandener Ressourcen
Langfristiger
Risikobetrachtung
Optimierte Struktur
Vielen Dank
für Ihre Aufmerksamkeit!
20
Umsetzung Investment-Themen auf der UI-Plattform
Strukturierung
Entwicklung und Umsetzung
neuer Produktideen auf Basis
spezifischer Kundenanfrage
Definierter Prozess von
Kundenanfrage bis zur
Umsetzung
Erwerbsprozess
Prüfung bestehender Produkte
für den Erwerb in bestehende
Investment-vermögen auf der
UI-Plattform
Einbindung Fachabteilungen
über relevante Arbeitskreise
UI-Produktpalette
PrivateLabelFonds
SpezialAIF
Investment-AG
Investment-KG
FCP
Immobilienspezialfonds
MasterKAG
Hedgefonds
SICAV-SIF
S.A.
SICAV-SIF
S.a.r.l
SICAV-SIF
S.C.Sp.
SICAV-SIF
S.C.A.
Private
Equity
Immobilien
Hedgefonds
Poolingvehikel
Investment-KG
FCP +
SICAV
Soparfi
Verbriefung
Genussschein
Schuldverschreibung
Investmentvermögen
Deutschland
Luxemburger
Investmentvermögen
21
diskret.
VW
Disclaimer
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Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensgegenständen dar. Die zur Verfügung gestellten
Informationen bedeuten keine Empfehlung oder Beratung. Alle Aussagen geben die aktuelle Einschätzung des
Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung der in der Präsentation genannten
Gesellschaften dar. In der Präsentation zum Ausdruck gebrachte Meinungen können sich ohne vorherige
Ankündigung ändern. Angaben zu historischen Wertentwicklungen erlauben keine Rückschlüsse auf
Wertentwicklungen in der Zukunft. Der Verfasser oder dessen Gesellschaft übernimmt keinerlei Haftung für die
Verwendung dieser Präsentation oder deren Inhalt. Änderungen dieser Präsentation oder deren Inhalt bedürfen
der vorherigen ausdrücklichen Erlaubnis des Verfassers oder der Gesellschaft.
22
Improving business
together
23
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Bildung
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