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Fördermöglichkeiten für die Errichtung von - TFZ - Bayern

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Technologie- und Förderzentrum
im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
TFZ-Merkblatt: 14fsl002
Stand: Oktober 2014
Fördermöglichkeiten für die Errichtung von Biomasseheizanlagen
(Verfeuerung fester Biomasse zur Wärmeerzeugung)
Freistaat Bayern: Förderprogramm BioKlima
- Die aktuelle Richtlinie BioKlima tritt zum 31.12.2014 außer Kraft.
- Die Nachfolgerichtlinie wird im Jahr 2015 in Kraft treten (derzeit in Bearbeitung).
- Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der Bewilligungsbehörde:
Technologie- und Förderzentrum, Tel. 09421 300-214, Internet: www.tfz.bayern.de
Marktanreizprogramm des Bundes zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung
erneuerbarer Energien (Richtlinie vom 20.07.2012)
a) Manuell beschickte Scheitholzvergaserkessel (Nennwärmeleistung: 5 kW bis 100 kW)
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Basisförderung: 1.400 € je Anlage; Förderung nur für Anlagen, die über einen
Pufferspeicher mit einem Mindestspeichervolumen von 55 l/kW verfügen.
Max. Staubemission auf dem Prüfstand von 15 mg/m³
Biomasseanlagen werden nur noch in Gebäuden gefördert, die bereits über eine
Heizungsanlage verfügen (Gebäudebestand).
Bewilligungsstelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA),
Postfach 51 60, 65726 Eschborn, Tel. 06196 908-625, Internet: www.bafa.de
19477
b) Automatisch beschickte Biomassefeuerungsanlagen
(Nennwärmeleistung: 5 kW bis 100 kW, auch Kombinationskessel)
Biomasseanlagen werden nur noch in Gebäuden gefördert, die bereits über eine
Heizungsanlage verfügen (Gebäudebestand).
Ausnahme: Die Errichtung einer Biomasseanlage zur Bereitstellung von Prozesswärme.
Pelletöfen (Warmluftgeräte) sind nicht förderfähig.
Basisförderung Holzhackschnitzelkessel: 1.400 € je Anlage
Förderung nur für Anlagen, die über ein Mindest-Pufferspeichervolumen von 30 l/kW
verfügen.
Basisförderung Holzpelletkessel: 36 € je kW
Die Förderung beträgt jedoch mindestens:
• 1.400 € für Pelletöfen mit Wassertasche
• 2.400 € für Pelletkessel
• 2.900 € für Pelletkessel mit neu errichtetem Mindest-Pufferspeichervolumen von
30 l/kW.
Kombinationskessel müssen generell über ein Mindest-Pufferspeichervolumen von
55 l/kW für den handbeschickten Teil der Anlage verfügen.
Bewilligungsstelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Kontakt siehe
unter a).
c) Bonusförderung für die unter Buchstabe a und b genannten Maßnahmen
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Kombinationsbonus:
Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
Schulgasse 18
D - 94315 Straubing
www.tfz.bayern.de
Seite 1 von 2
Telefon:
Telefax:
E-Mail:
...
+49 (0) 9421 300-210
+49 (0) 9421 300-211
poststelle@tfz.bayern.de
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Zusätzlich zur Basisförderung kann ein Bonus von 500 € gewährt werden, wenn
gleichzeitig eine förderfähige thermische Solaranlage installiert wurde.
Effizienzbonus:
Wird für Wohngebäude gewährt, die die Anforderungen an die Gebäudehülle eines
KfW-Effizienzhauses 55 (EnEV 2009) erfüllen.
Der Effizienzbonus wird nur dann gewährt, wenn der hydraulische Abgleich und die
gebäudebezogene Anpassung der Heizkurve der Heizungsanlage vorgenommen
worden ist.
Der Effizienzbonus wird in Höhe von 50 % der Basisförderung gewährt.
Der Effizienzbonus ist nicht mit dem Kombinationsbonus kumulierbar.
Bewilligungsstelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Kontakt siehe
unter a).
d) Innovationsförderung für die unter Buchstabe a und b genannten Maßnahmen
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Förderung in Höhe von 750 € (bei bestehenden Gebäuden) bzw. 850 € (bei Neubauten) für die Errichtung von Anlagenteilen zur Emissionsminderung und/oder
Effizienzsteigerung an automatisch beschickten Biomassefeuerungsanlagen.
Bewilligungsstelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Kontakt siehe
unter a).
e) Automatisch beschickte Biomassefeuerungsanlagen (Nennwärmeleistung >100 kW):
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Grundförderung: 20 € je kW Nennwärmeleistung
Höchstbetrag: 50.000 € je Einzelanlage
Innovationsförderung:
Zusätzlich 20 € je kW Nennwärmeleistung, sofern die staubförmigen Emissionen
maximal 15 mg/m³ betragen. Der Nachweis erfolgt anhand von Prüfstands- und
Referenzmessungen.
Zusätzlich 10 € je kW Nennwärmeleistung, sofern für den Kessel ein Pufferspeicher
mit einem Mindestspeichervolumen von 30 l/kW installiert wird.
Der Förderhöchstbetrag für Grundförderung und Innovationsförderung beträgt
100.000 €. Die Zuwendung erfolgt im Rahmen eines Tilgungszuschusses.
Bewilligungsstelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Palmengartenstraße 5 – 9,
60325 Frankfurt am Main. Infos unter Tel. 0180 1241124, Internet: www.kfw.de
f) Förderung von Nahwärmenetzen:
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Wärmenetze können nur dann gefördert werden, wenn sie nicht überwiegend zur
Bereitstellung von Wärme zur Deckung des Wärmebedarfs in Neubauten errichtet
werden.
Dies gilt nicht für Wärmenetze, die überwiegend Prozesswärme bereitstellen.
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Wärmenetz muss zu mindestens 50 % mit erneuerbaren Energien gespeist werden.
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Wärmebelegungsdichte des gesamten Netzes mindestens 0,5 MWh pro Jahr und
Meter Trasse.
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Tilgungszuschuss beträgt 60 € je errichtetem Meter Trassenlänge.
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Förderhöchstbetrag für das Wärmenetz beträgt 1.000.000 €.
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1.800 € Tilgungszuschuss je Hausübergabestation (jedoch keine Förderung bei
Neubauten), sofern ein verbindlicher Anschlussvertrag zur Inbetriebnahme des
Wärmenetzes geschlossen wurde und kein Anschlusszwang besteht.
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Bewilligungsstelle: KfW (Kontakt siehe unter e).
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TFZ-Merkblatt: 14fsl002
Stand: Oktober 2014
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