close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

26/14 Blattlausbekämpfung - Beiselen

EinbettenHerunterladen
∙∙∙ kompetent beraten – eigene Feldversuche - Grundlage unserer Empfehlungen ∙∙∙
Pflanzenbau Aktuell Nr. 26/2014
Blattläuse im Auge behalten
In vielen früh gesäten Gerstenbeständen sieht man vermehrt ein Auftreten von Blattläusen. Besonders
befallen sind geschützte Flächen auf deren Nachbarflächen vorher Mais gestanden hat. Im Zuge der
Maisernte sind die Blattläuse dann auf die angrenzenden ergrünten Gerstenschläge gewandert. Solche
Flächen sollten nun auf Blattlausbefall kontrolliert werden. Da Blattläuse als Überträger des
Gelbverzwergungsviruses ein hohes Schadpotenzial haben, gilt hier eine Schadschwelle von einer Laus
pro m2. Wobei nicht jede Laus den Erreger in sich trägt. Allerdings kann die nachfolgende Generation
den Erreger im Bestand von bereits befallenen Pflanzen aus verbreiten.
Früh gedrillte Gerste befindet sich im 2- bis 3-Blattstadium und liegt in der Regel über der
Bekämpfungsschwelle. Da jedoch auf Grund der Temperaturen weiterhin mit einem Zuflug gerechnet
werden muss, empfiehlt sich eine Insektizidmaßnahme erst ab dem 4. Blatt. In später gedrillter bzw.
langsam auflaufender Gerste ist zurzeit weniger Befall zu erkennen. Sollte der Druck auch in diesen
Beständen zunehmen, die Insektizidapplikation dennoch erst ab dem 2-Blattstadium fahren. Auch
Flächen, mit größerem Abstand zu Maisflächen oder auch in ungeschützter Lage zeigen ersten
Blattlausbefall. Daher auch hier die Blätter stets kontrollieren!
Zur Bekämpfung empfehlen wir folgende Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Pyrethroide:
Insektizid
AWM
ml o. g / ha
Gewässerabstand (%)
Max. Anw. /
Jahr
Bienengefährlichkeit
50
75
90
Bulldock
300
10
5
5
1
B2
Decis flüssig
300
-
-
15
2
B2
Decis forte
75
-
-
15
2
B2
Fastac SC Super Contact
125
20
10
5
2
B4
Karate Zeon
75
10
5
5
2
B4
Sumicidin Alpha EC
250
20
10
5
3
B2
Trafo WG
150
10
5
5
2
B4
Mikronährstoffversorgung sicherstellen
Zur Verbesserung der Winterhärte unbedingt eine ausreichende Manganernährung der Wintergerste
sicherstellen. Ab dem 4 Blattstadium der Gerste bietet sich mit der Überfahrt zur Bekämpfung der
Blattlaus eine Kombination aus Insektizidbehandlung und Mangandüngung an. Dabei sollte auf leichteren
Böden die AWM erhöht werden um eine ausreichende Manganverfügbarkeit sicher zu stellen. Mit
Hinblick auf die Winterhärte sollte das Mangan als Mangansulfat appliziert werden.
 Schwere Böden:
 Schwache Bestände:
2,5 l/ha BeiselenTop Mangan 150 + 5 kg/ha Epso Combitop
3,0 l/ha BeiselenTop Mangan 150 + 5 kg/ha Epso Combitop
Soweit dies im Raps noch nicht geschehen, ist die Versorgung der Rapspflanze mit Bor sicher zu stellen!
 Normale Bestände:
 Schwache Bestände:
2,0 l/ha BeiselenTop Bor 150 + 5 kg/ha Epso Microtop
2,0 l/ha Bolero + 8 kg/ha Epso Microtop
Ideal in Tankmischung bei noch nicht erfolgter Rapserdflohbekämpfung oder bei noch ausstehenden 1.
bzw. anstehenden 2. Wachstumsreglereinsatz.
Copyright © Beiselen GmbH . Alle Rechte vorbehalten . Keine Weitergabe an Dritte!
Alle Angaben wurden nach bestem Wissen erstellt. Die Umsetzung erfolgt auf eigenes Risiko
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
6
Dateigröße
119 KB
Tags
1/--Seiten
melden