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BLICK, ET=20141015, Ausgabe Plauen - blick.de

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Ihr Lokalanzeiger und WOCHENSPIEGEL am Mittwoch für das Vogtland · Ausgabe Plauen
65.001 verbreitete Exemplare
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Kalenderwoche 42
15. Oktober 2014
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Kleinanzeigen & Vertriebsservice
Tel. 0371 656-22100
Angemerkt
Kreisverkehr
Maskottchen im All
Um es vorwegzunehmen: Ich
liebe den Kreisverkehr, weil er
für mehr Aufmerksamkeit und
eine flüssige Fahrweise sorgt.
Immer mehr gibt es ein „Pro“
für diese Verkehrslösung. Nur
mein Querulant Anton will die
Sicherheit mit zusätzlichen
Maßnahmen pflastern: „Wir
könnten doch unsere Straßen
noch sicherer machen, wenn wir
zusätzlich die Einführung von
Ampeln an Kreisverkehren beschließen. Besonders für Linksabbieger, die in ampellosen
Kreisverkehren immer wieder
mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, vereinfacht sich damit das Abbiegen.
Langfristig könnte das Verkehrsministerium sich zugunsten eines Quadratverkehrs entschließen. Durch das Wegfallen
halsbrecherischer Kurvenfahrten könnte die Sicherheit so
noch weiter erhöht werden.“
Jetzt werden sogar die Besitzer von Rollatoren hellhörig
und fordern neben den Radwegen auch separate Rollatorenwege, weil sie ständig von drängelnden Fußgängern auf die
Straße geschubst werden. Und
was ist mit den verkehrsberuhigenden teuren Teilaufpflasterungen? Hätte ein Schlagloch
an dieser Stelle nicht die gleiche billigere Wirkung?
Morgenröthe-Rautenkranz.
Raumfahrt „All-Bert“ grüßt von der ISS
Aussichts-Fenster der Raumstation. Kürzlich kam das Bild per
Mail im Vogtland an. Gesendet
hat es die Freundin des galaktischen Weltraum-Helden. Über
den guten Kontakt zu Gerst freut
sich Ausstellungs-Leiterin Romy
Mothes.
„Er ist ein ganz sympathischer
Typ.“ Alle im Team hoffen, dass
er gesund zur Erde zurückkehrt.
Am 10. November soll es so weit
sein. Zwei Tage vorher (17 Uhr)
wird zum Vortrag mit Kosmonaut Sergei Saljotin eingeladen.
Er war schon zwei Mal im Kosmos. Anmeldungen (Tel. 037465
2538) sind erwünscht.
tv
Foto: Thomas Voigt
Als Alexander Gerst vor wenigen
Tagen aus der ISS steigt, schauten sich Leipziger Schüler in der
Raumfahrt-Ausstellung um. Mitarbeiterin Karin Schädlich führte
die Fünftklässler durch die Räume.
Aus aktuellem Anlass machte
die Lengenfelderin auf die Glasvitrine mit Exponaten des deutschen Astronauten aufmerksam.
Unter anderem entdeckten die
Kinder ein Foto von Ausstellungs-Maskottchen „All-Bert“.
Fotografiert hat es der Deutsche
höchst persönlich. Das putzige
Kerlchen schwebt vor einem
Kürbitz. Bajuwarische Lebensart hat in diesen Tagen Konjunktur. Auch bei den Faschingsvereinen der Region. Am
Samstag tanzten sich die feschen Madln (Foto)zum Oktoberfest in Kürbitz für die närrische Zeit ein. Zu diesem speziellen Klassentreffen lud der Verein Vogtländischer Carnevalisten ein. Abordnungen aus sieben Faschings-Hochbur-
Foto: Thomas Voigt
NÄRRISCHES OKTOBERFEST
gen waren bei der feuchtfröhlichen Fete im „Goldenen Löwe“ unter sich. In wilden Schunkelrunden stimmten sich die
Carnevalisten auf die bevorstehenden Rathausstürme im
Vogtland ein.
Nach der Premiere im Vorjahr will die närrische Geselltv
schaft das Treffen im nächsten Jahr wiederholen.
Was wiegt ein Mensch auf dem Mond? Schüler entdecken in der Ausstellung die Mondwaage.
#
Höhere Bildung ein Muss
Bad Elster. Am Freitag präsentieren die Landesbühnen
Sachsen und die Elbland Philharmonie unter der Gesamtleitung von Generalmusikdirektor Florian Merz die Operette
„Frau Luna“.
Der Vorhang hebt sich ab
19.30 Uhr im Albert-Theater.
Es die berühmteste Operette
von Paul Lincke. Der Meister
der Berliner Operette war in
Bad Elster als Dirigent eigener
Werke zu Gast. Mit seiner
spritzigen
Erfolgsoperette
möchten die Gastgeber an den
Schöpfer von Klassikern wie
„Das macht die Berliner Luft“
oder „Oh Theophil, oh Theophil“ erinnern.
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Berufsakademie Industrie- und Handelskammer intensiviert Zusammenarbeit
D
ie Denker und Lenker
sind gebildet. Sie schaffen Zukunft, machen
der Welt etwas vor. Fehlt jedoch in
einer ganzen Region die höhere
Bildung, gibt es auch keine Impulse. Deshalb positionierte sich unter
anderem Dr. Bernd Märtner vor
fünf Jahren: „Dieses Szenario
droht dem Vogtland. Wir müssen
dagegen kämpfen. Es wird keiner
kommen und das für uns tun“. Als
Unternehmer kennt der Geschäftsführer den vorhandenen Bedarf
der Wirtschaft. Der Mann ist Plauener, Träger der Stadtplakette und
er „würde nie im Leben ohne Not
in eine andere Stadt ziehen.“ Die
Jugend aber macht das. „Vor allem
Studenten bekommst du nur selten wieder zurück in die Heimat“,
sagt Dr. Volker Rausch. Auch er ist
Plauener und liebt die Heimat. Als
Dozent an der Berufsakademie gehört er genau wie Bernd Märtner
zum großen „Netzwerk“, dem von
Anbeginn auch der BLICK angehörte. Vor drei Jahren stellte IHKGeschäftsführer Michael Barth
fest: „Unsere gesamte Wirtschaft
ist abhängig von guter Bildung.
Ob Industrie oder Dienstleistungsbereiche, ob großes oder kleines
Unternehmen – du kannst nur Er-
Foto: Karsten Repert
Operette „Frau Luna“
als Hommage
Einer von zehn BA-Dozenten:
Dr.
Volker
Rausch.
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Armin Leischel
folg haben, wenn deine Leute gut
sind.“ Vergangene Woche verkündete der neue BA-Direktor Prof.
Dr. Lutz Neumann: „Wir haben
mit der Industrie- und Handelskammer eine noch intensivere Zusammenarbeit vereinbart.“ Was
das bedeutet?
„Dass wir unsere BA für die
vogtländischen Jugendlichen richtig attraktiv machen wollen. Wir
stimmen Studiengänge mit der
Wirtschaft ab“, sagt Volker
Rausch. Im Vogtland gibt es rund
17.000
Gewerbeanmeldungen.
Und durchaus auch viele Traumkare
jobs.
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Einem Teil der Auflage liegen diese Prospekte bei:
Küchencenter
Göltzschtal
Küche & Co.
BLICK LOKAL
15. Oktober 2014 · Seite 2
Medizin Zehn Millionen werden investiert
Bad Elster. Die gute Nachricht medizinische Einrichtung einen
für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen kommt aus dem oberen Vogtland. Als in diesen Tag die
MediClin Klinik am Brunnenberg
auf zehn Jahre Standortentwicklung blickte, wurde am Rande bekannt, dass das Unternehmen
kräftig in die Zukunft investiert.
Laut Rita Bernhardt, Kaufmännische Direktorin der Klinik, baut die
neurologischen Fachbereich auf.
Dazu investiert das Unternehmen
bis 2016 zehn Millionen Euro. In
den letzten drei Monaten flossen
bereits drei Millionen Euro in das
neue Vorhaben. Neben der Kardiologie und Orthopädie verfügt die
MediClin Klinik am Brunnenberg
mit der neuen Abteilung über drei
wirtschaftliche Standbeine. F btl
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Damit das Licht nicht ausgeht
Ausbildungsmesse 118 vogtländische Unternehmen werben um die Gunst der Schulabgänger
H
ier warten viele Traumjobs: Am Donnerstag
findet sie statt, die
sechste gemeinsame Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit und der IHK. Die Plauener
Festhalle platzt fast aus allen
Nähten. Siegmar Degenkolb:
„118 große und namhafte Unternehmen aus nahezu allen Wirtschaftsbranchen
präsentieren
von 14 bis 18 Uhr sich und ihre
betrieblichen Ausbildungsstellen
für die Jahre 2015 und 2016.“
Der Referatsleiter der Industrieund Handelskammer (IHK) sagt
rückblickend: „Diese Veranstaltung hat in hunderten Einzelfällen konkret zu Ausbildungs-Vermittlungen geführt. Das sieht
man an der riesigen Resonanz.“
2.800 Besucher waren im Vorjahr da. Jugendliche und Eltern
waren begeistert. „Das liegt auch
am Einfallsreichtum der Fir-
Am Schweißtrainer der Plauen Stahl Technologie GmbH können die künftigen Schulabgänger gleich vor Ort ausprobieren, ob ihnen diese Tätigkeit Spaß macht.
Gedenken an Zwangsaussiedlung
Engagement Denkmal für die aus ihrer Heimat verstoßenen Familien
Mißlareuth. Vor der Kirche in
Mißlareuth erinnert jetzt ein
Denkmal an die Zwangsaussiedlung in der DDR. Kinder des
Schulhortes in Reuth waren es,
die bei der Einweihung den Blick
auf den auf dem Boden liegenden Stein mit der Inschrift „Zum
Gedenken an die Aktionen Ungeziefer und Kornblume 1952 und
1961 Zwangsaussiedlungen in
der DDR“ sowie die erhöht liegenden zwölf bunten Kacheln
freigaben.
Dazu kamen noch drei Kugeln, welche wie die Kacheln von
den Mädchen und Jungen gestaltet wurden. „Die Kinder hatten
so viele Ideen“, sagte Doritta
Korte, Leiterin des Kindergartens in Reuth, in dem sich auch
der Hort befindet. „Sie wollten
unbedingt etwas eigenes machen.“ Nicht nur Gedenksteine
anschauen, sondern selbst aktiv
werden. Die Idee kam auch beim
Kultusministerium in Dresden
gut an. Ralf Seifert, der aus
Dresden gekommen war, lobte
die Kinder für die engagierte Arbeit. „Es ist wichtig, Kinder für
Marita Sörgel aus Sörgel (links) suchte das Gespräch mit
den Kindern, ließ sich Details erklären und lobte sie für
ihre Arbeit.
Denkmale zu sensibilisieren,
denn diese gehören zum kulturellen Erbe.“ Dreimal hatten die
Reuther Kinder ein Preisgeld gewonnen, auch für ein zukünftiges Denkmal-Projekt.
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Genussvolle
Bilder auf
blanker Haut
Ausstellung
Freiheitshalle Hof
Hof. Es sind bemerkenswerte und
„genussvolle“ Bilder, die ab dem
kommenden Freitag, Eröffnung ist
um 17.30 Uhr, in der Hofer Freiheitshalle zu sehen sind. Fashion
und Food - so heißen die beiden
Zutaten, die der Südtiroler Sternekoch Roland Trettl und der österreichische Fotograf Helge Kirchberger zu einer bislang völlig unbekannten Melange vereinen. Auf
der blanken Haut wunderschöner
weiblicher und männlicher Models
wurde akribisch arrangiertes Food
zur überraschenden Fashion - mit
diesem innovativ-schrägen Konzept wissen der Spitzenkoch und
der Fotograf zu überraschen:
Lauchzwiebeln als Kopfschmuck,
Lachsstreifen als Tank-Top, sepiagefärbter Nudelteig als hautenges
Kostüm, ein Oktopus als Tunika die Kreativität sowie die fotografische Brillanz führen zu völlig neuen Arrangements. Geöffnet ist tägbtl
lich von 10 bis 17 Uhr.
Plauen sucht besten Skatspieler Alte Kartoffel-Halle
Stadtmeisterschaft Samstag wird gereizt und gestochen
jetzt viel heller
Plauen. Vereins-Chef Willi
Meschke teilt mit: „Die Plauener
Stadtmeisterschaften im Skat
finden am Samstag im Wirtshaus Am Goetheplatz statt.“ Als
Veranstalter sorgt der Skatclub
Vogtland Plauen in der Gaststätte für einen reibungslosen Wettbewerb. „Die Lokalität befindet
sich auf der Wettinstraße 75“,
fügt Willi Meschke hinzu. Der
Einlass für alle Teilnehmer erfolgt ab 9.15 Uhr, die Auslosung
folgt 9.45 Uhr. Ab 10 Uhr sollen
zwei Serien mit jeweils 48 Spielen durchlaufen. Im Reglement
der Stadtmeisterschaft steht:
„Das Startgeld beträgt pro Person 10,50 Euro und das Verlustspielgeld beträgt ab dem ersten
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Mahnende Worte an das Unrecht der Zwangsaussiedlung
unschuldiger Menschen in der
DDR kamen von Ulrich Lupart,
Bürgermeister von Reuth. „Am
3. Oktober 1961 kamen früh um
sechs die Staatssicherheit und
Polizisten. Die Leute mussten ihre Häuser verlassen. Sie konnten
nur das Notwendigste mitnehmen.“ Das Wissen über das Unrecht müsse man an die Kinder
weitergeben. „Es soll ein Mahnmal für die Zukunft sein.“ Über
11.000 Menschen wurden damals zwangsweise umgesiedelt.
Einer von ihnen ist Gerhard
Enders aus Mißlareuth. „Innerhalb einer Stunde mussten wir
packen. Meine Eltern haben nur
geweint.“ Der damals 24-Jährige
aber beschwerte sich, ging bis
nach Berlin. „Nach fünf Jahren
durften wir zurück.“ Vergessen
wird er das Unrecht nie. Er freut
sich zwar über das Denkmal,
sagt aber auch: „Die Kinder sind
zu klein, diese schrecklichen Ereignisse zu verstehen.” Aber es
gab auch viel Zuspruch: „Es ist
beeindruckend. Ich bin begeistert“, sagte Marita Sörgel. Die
Grobauerin suchte das Gespräch
mit den Kindern, ließ sich Details erklären und lobte sie für ihre Arbeit. „Das ist auch
wichtig.“
sz
men“, sagt Helga Lutz, die Chefin
der Agentur für Arbeit. Steve
Liedtke ist zum Beispiel als Technischer Ausbilder für die Plauen
Stahl Technologie GmbH (PST)
tätig. Steve sagt: „Ich habe selbst
in meinem Unternehmen die Ausbildung absolviert. Wir sind ein
toller Betrieb. Und unsere 200 Mitarbeiter sind fest angestellt.“ Flotte
Sprüche hat der 34-Jährige genauso auf Lager wie einiges auf dem
Kasten. Er stellt klar: „Als Spezialist für Stahlhochbau-Konstruktionen und Brückenbau gehört die
PST zu den leistungsstärksten und
innovativsten Stahlbauunternehmen in Deutschland und Europa.“
Hintergrund: Bis vor fünf Jahren
gab es im Vogtland noch Arbeitskräfte-Überschuss. Jetzt ist es für
die Region und deren Wirtschaft
von existenzieller Bedeutung, dass
die Jugend bleibt. Internetinfo:
kare
www.berufspower.de
Spiel einen Euro.“ Ab 50 Teilnehmer wird das Ganze sogar
richtig lukrativ: „Dann gibt es für
den Sieger 100 Euro. Der Zweite
bekommt 70 Euro und der Drittplatzierte darf sich über 60 Euro
freuen“, teilt die Turnierleitung
mit. Der Skatclub Vogtland Plauen
hält zudem noch zehn Sachpreise
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parat.
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Neueröffnung Markthalle bietet mehr Komfort
Unterreichenau. Die umgebaute Markthalle im Pausaer
Ortsteil Unterreichenau ist offiziell eröffnet. Am Samstag
strömten hunderte neugierige
Besucher zum Markttag. Die
ehemalige Kartoffel-Lagerhalle
der Agrargenossenschaft Weidagrund ist nicht wiederzuerkennen.
Die hölzerne Dachkonstruktion lässt viel Licht durch. Wände
mit großformatigen farbigen
Motiven, ein neuer Hallen-Shop
und die neu konzipierte Gastronomie-Strecke machten Laune
und Appetit auf mehr. Fleischfachverkäuferin Martina Vogel
lobte das neue Ambiente. „Echt
gut geworden“, urteilte die Pausaerin. „Kein Vergleich zu früher.“ Werner Schmidt hörte es
gern. Der Chef der Agrargenossenschaft freute sich über die positiven Reaktionen. „Wir haben
jetzt 800 Quadratmeter reine
Handelsfläche.“ Dazu kommen
Lager-Kapazitäten für Futtermittel sowie Artikel im Bereich
Haus, Hof und Garten. Weil sich
der Handelsplatz für Direktvermarkter in den vergangenen
zehn Jahren so gut entwickelt
hat, kam es überhaupt erst zur
Entscheidung, die Halle umzubauen. „Das war nur mit Fördermitteln für den ländlichen Raum
tv
möglich“, weiß Schmidt.
Foto: Thomas Voigt
la beherbergt einen kostbaren
Schatz, um den das Museum von
vielen
Einrichtungen
in
Deutschland beneidet wird: Den
Fluchtballon, in dem einst die
Pößnecker Familien Strelzyk und
Wetzel 1979 von Heinesdorf bei
Bad Lobenstein aus eine abenteuerliche Flucht in den Westen
gelang. Das Abenteuer war später sogar Thema für den USSpielfilm „Mit dem Wind nach
Westen“. Aus Dankbarkeit für
ihre Rettung hatten die Familien
der Stadt Naila den Ballon „für
alle Zeiten“ geschenkt. Jetzt
möchte die Dr.-Konrad-Adenauer-Stiftung aus Bremen den Ballon ausleihen. Und: In Regensburg, im neuen Haus der Bayerischen Geschichte, wird extra ein
acht Meter hoher Raum für das
Ausstellungsobjekt Ballon gebaut.
Das rief die Stadträte von Naila auf
den Plan. Nailas Bürgermeister
Frank Stumpf fürchtet, dass der
Ballon für das Museum auf ewig
verloren sei. „Das klingt für mich
danach, dass man den Ballon in
Regensburg jetzt schon als Dauerbtl
leihgabe betrachtet.“
Foto: Karsten Repert
Naila. Das Heimatmuseum Nai-
oto: Simone Zeh
Blick zum Nachbarn Relikt aus dem Jahr 1979
Martina Vogel hat zum Markttag alle Hände voll zu tun.
BLICK LOKAL
Seite 3 · 15. Oktober 2014
In Ferien ist länger geöffnet
Es kann jeden treffen
Parkeisenbahn Zugbegleiter Jannick Rahn liebt den Salonwagen
Plauen. Jannick Rahn ist seit zwei „In den jetzt anstehenden Herbst-
damit befasst sich zum Beispiel der
Vital-Verein.
Im Ehrenamt gehen die Betroffenen demnach auf gefährdete
Gruppen zu! Internet-Information:
kare
www.vital-vogtland.de
So wie vor 25 Jahren
Foto: Karsten Repert
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Trabi-Konvoi Am 9. November von Plauen nach Hof
Kleingera. Folgende Veranstal-
tungen stehen im Rittergut
Kleingera an: Am 25. Oktober,
19.30 Uhr, wird zur Buchlesung
„Der kleine Prinz“ mit Wilfried
Pucher geladen. Am 17. November, 14 Uhr, gibt es ein Seniorentreffen: Basteln für den Advent.
Am 27. November basteln an 17
Uhr Alt und Jung für den Advent. Himmlische Weihnacht im
Rittergut mit einem Weihnachtsmarkt in den Stallungen wird am
6. und 7. Dezember gefeiert. Der
Verein zur Erhaltung des Rittergutes in Kleingera lädt ein.
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Musikschule
sucht
Sänger
Aufruf Junge Talente
gefragt
Oelsnitz. Sangesfreudige Kinder
im Alter zwischen sieben und 14
Jahren sucht die Musikschule
Oelsnitz. Diese bereitet mit der
Kurrende der Sankt Jakobikirche
die Aufführung von Carl Orffs
Weihnachtsgeschichte vor. Wer
Interesse an der Mitwirkung am
Chor oder auch als Schauspieler
hat, kann sich bei der Musikschule
(Telefon 037421/22715) melden.
Geprobt wird dienstags (15 Uhr) in
der Singklasse der Musikschule,
Lutherstraße 17. Eine weitere Probe bietet Kirchenmusikdirektor
Gruschwitz freitags, 16 Uhr, im Gemeindehaus, Wallstraße, an.
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Foto: Karsten Repert
Musikalische Lesung Unbekannte Werke von Wilhelm Busch
Bad Elster. Die Geschichten von
Wilhelm Busch fasziniert Groß
und Klein, auch im Vogtland. Am
kommenden Sonntag gilt es im Albert-Theater, die weniger bekannten Seiten des Geschichten Schreibers kennenzulernen. Der bekannte Schauspieler Gunter Schoß bietet mit seiner eindringlichen und
markanten Stimme gemeinsam
mit dem Dresdner Musiker Frank
Fröhlich um 19 Uhr eine unterhaltsame Wilhelm-Busch-Lesung.
Gunter Schoß und Frank Fröhlich
dringen mit ihrer musikalischen
Lesung „Saitenklang und Missetat“ tief in Buschs Leben und
Werk hinein, vom Bekannten zum
Unbekannten, vom Humorigen
zum Nachdenklichen, um schließlich auf Töne zu treffen, die sich zu
Akkorden, zu Musik verbinden.
Die Besucher erleben Überraschendes, von einem eher unbekannten Busch, der Klavier spielt,
Konzerte besucht und über sein
Leben reflektiert.
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Kanzelaltar in neuem Glanz
Engagement Historisches Kleinod in Kemnitz restauriert
Kemnitz. „Der Altar ist sehr
schön geworden“, meinte Sabine
Marbach aus Kemnitz in der örtlichen Dorfkirche. „Ich kenne noch
den alten.“ Ehemann Thomas
Marbach nickt zustimmend. Das
historische Bauwerk mit seinem
prachtvollem Schnitzwerk, gebaut
zwischen 1720 und 1730, strahlt
nun in neuem Glanz.
Die Restaurierung sei nicht
selbstverständlich, sagte Pfarrer
Tilo Kirchhoff von der Kirchgemeinde Burgstein. „Weil alle etwas
dazu gegeben haben, konnten wir
es schaffen.“ Auf 67.000 Euro war
die Erneuerung des Altars geschätzt worden. 40.000 Euro kamen von der Landesdenkmalpflege, 3.800 Euro von der Landeskirche und 8.500 Euro von der eigenen Kirchgemeinde. Das sei für eine so kleine Gemeinde richtig viel,
unterstrich der Geistliche.
Nicht möglich gewesen sei die
Restaurierung ohne die Zusage
der Sparkassenstiftung über
15.000 Euro. Lob von Gabriel
Püschmann vom Kirchenbauamt
gab es für die Restauratoren Detlef
Melke aus Plauen und Holger
Blauhut aus Mülsen. „Der Altar
hatte hohen Wurmbefall, war sehr
stark zersetzt. Es war ein schlim-
Foto: Veranstalter / PB Simone Zeh
Tipp Rittergut
Kleingera lädt ein
Saitenklang und Missetat
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Buchlesung
und Basteln
im Advent
Die „Helden des Aufbruchs“ um Siegmar Wolf (Bildmitte)
und der „Trabi“ gehörten vor 25 Jahren untrennbar zusammen.
fahren“, informiert Steffi Behncke (Telefon: 03741-2912342
oder per E-Mail ansteffi.behncke@plauen.de) von der Plauener Stadtverwaltung.
An der ehemaligen Grenze
soll sich dann sogar noch einmal ein Schlagbaum öffnen,
der kurz vorher errichtet wird.
Wer an der Tour, die um 11
Uhr startet, teilnehmen will,
kann sich noch anmelden,
muss das aber diese Woche
tun.
Der Trabant rückt in diesen
Tagen angesichts des Jubiläums allerorten zurück in den
Fokus.
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nun her. Mit der Grenzöffnung
rollte damals eine unvorstellbare Menge an „Trabis“ in den
Westen.
Vom 9. November 1989 weg
fuhr eine Pkw-Lawine von
Plauen nach Hof. Jetzt planen
die beiden Partnerstädte eine
spektakuläre Aktion: „In Erinnerung an die Grenzöffnung
starten wir einen Trabi-Konvoi.
Vorgesehen ist, dass sich viele
Trabis, Wartburg-Wagen und
andere ehemalige DDR-Fahrzeuge in Plauen sammeln und
auf der B 173 in Richtung ehemaliger Grenzübergang Ullitz
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Plauen. Genau 25 Jahre ist es
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Foto: Karsten Repert
Jannick Rahn war zur Mondscheinfahrt im Salonwagen
als Zugbegleiter im Einsatz.
Jahr erleiden in Deutschland
250.000 Menschen einen Schlaganfall. Ein Drittel verstirbt an den
Folgen binnen eines Jahres.“ Wie
man das Gehirn als Schaltzentrale
im Organismus schützen kann,
20 Jahren. Hier können Kinder
und Erwachsene auch Minigolf
und Trick-Pin spielen. Deutschlands einzige Kleinbahn mit elektrischer Oberleitung befördert pro
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Saison 30.000 Fahrgäste.
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Früher DJ, heute Vereins-Chef: Steffen Marquardt war schon immer ein Mutmacher.
lich. Jetzt hat dieser Vital-Verein
bereits rund 100 Menschen mit
und ohne Behinderung in das Helios Vogtland-Klinikum gelockt.
Dort schockte Referent Prof. Dr.
med. Jens Weise die Zuhörer: „Pro
ferien gelten Sonderöffnungszeiten. Wir haben dann täglich von
10 bis 18 Uhr geöffnet.“ Die Freizeitanlage unterhalb der Friedensbrücke gibt es in dieser Form seit
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in Entertainer gibt nicht
auf. Sogar im Rollstuhl
kann dieser Steffen Marquardt noch die ganze Welt bewegen. Der heute 52-Jährige arbeitete in seinem ersten Lebensabschnitt als Kesselwärter, Programmierer für Industrieanlagen
und Produktionshelfer. „Nebenher hab ich mich als DJ und
Hobbymusiker
durchgeschlagen“, erzählt der Plauener. Vor
zehn Jahren dann riss den
Nachtschwärmer eine Stammhirnblutung mitten aus dem Leben. Mit einem Mal: Stillstand!
Nur durch Glück und unfassbaren Kampfgeist lebt „DJ Margy“
heute noch. Genau für Menschen mit solch einem Schicksal
– einer erworbenen Hirnschädigung - hat dann Dr. Erich Rieger
im Vogtland den Vital-Verein gegründet. Noch läuft diese Gemeinschaft in den Kinderschuhen, aber
sie wächst. Und Steffen Marquardt? Er ist der Vereinsvorsitzende und „Margy“ eröffnete am
Wochenende den „Tag gegen den
Schlaganfall“. Zum Vergleich:
Noch vor fünf Jahren fehlte ein solches Angebot im Vogtland gänz-
Jahren als Zugbegleiter im Einsatz. Der Junge besucht die Friedensschule in Plauen „und ich habe großen Spaß, bei der Parkeisenbahn zu arbeiten“, berichtet der
Zehnjährige. Jannick durfte jetzt
zur traditionsreichen Mondscheinfahrt im neuen Salonwagen die
Fahrgäste kontrollieren. Mit diesem nächtlichen Spektakel läutet
die Freizeitanlage im Syratal ihr
großes Saisonfinale ein. Betreiber
Michael Hochmuth: „Wir sind
sehr zufrieden mit der Resonanz.“
Der Lichtzug des THW Plauen
hatte während der vierstündigen
Abendveranstaltung das Areal
rund um den Bahnhof Hainstraße
vollständig ausgeleuchtet. So
konnten auch die Minicars im Verkehrsgarten pausenlos rollen. Michael Hochmuth blickt nach vorn:
Vital-Verein Steffen Marquardt geht auf Schlaganfall-Risikogruppen zu
Freude über den restaurierten Altar: die Restauratoren
Detlef Melke und Holger Blauhut sowie Sabine Marbach,
Walter Hüttner und Thomas Marbach (von links)
mer Zustand“, so Blauhut. „Das
Lindenholz war so geschwächt,
dass es fast zerbrach. Die Figuren
waren teilweise innen hohl“ Wie
Zwieback bröselte da das Holz.
„Wir konnten die Substanz aber
erhalten.“ Die Kanzel knirschte,
hier wurden neue Holzbalken eingezogen, um die Tragfähigkeit
wieder herzustellen. „Unter der
Bemalung war die originale Farbe
erhalten. Mit restauratorischen
Methoden konnten wir diese freilegen“, so der Restaurator. Das Gold
besserte man aus, die Säulen sind
wieder blau, und durch das Weiß
kommen die Schnitzereien gut zur
Geltung. Als eine Besonderheit bezeichnete Tilo Kirchhoff den von
hinten begehbaren Altar. Davon
habe man erst bei den Bauarbeiten
erfahren. „Der Altar predigt auch,
wenn kein Pfarrer da steht“, meinte der Geistliche angesichts des
Schnitzwerkes, welches Glaube,
Liebe und Hoffnung genauso wie
das Alte und das Neue Testament
ausdrücke. Der barocke Kanzelaltar wurde von Johann Nikolaus
Knoll aus Hof gebaut.
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BLICK SPORT
VFC. Die Spitzenstädter konnten
nach der neuerlichen Unruhe in
den vergangenen Tagen die Spielergehälter bezahlen. Zudem
wurde Stürmer Anel Hodzic verpflichtet. Der Neuzugang war arbeitslos, nachdem er vom Drittligisten Rot-Weiß Erfurt keinen
Vertrag mehr bekommen hatte.
In Erfurt spielte Hodzic in der
zweiten Mannschaft. Info: Zum
Auswärtsspiel in Babelsberg (8.
November) will das Fanprojekt
einen Fanbus organisieren. Anmeldungen sind unter Telefon
03741-719170
oder
0176kare
10332710 möglich.
Wasserball SVV gewinnt den Ehrenpreis
Plauen. Die Bundesliga-Was-
serballer vom SVV Plauen haben
das vereinseigene Wasserballturnier um den Ehrenpreis des
Oberbürgermeisters der Stadt
Plauen gewonnen. SVV-Pressesprecher Jens Elschner: „Das
Publikum wurde mit spannenden und hochklassigen Spielen
verwöhnt.
Neben den Bundesligisten SV
Weiden und SG Neukölln trat
auch der amtierende polnische
Meister LSTW aus Lodz an. Die
Plauener gewannen gegen den
SV Weiden mit 12:6. Auch gegen
die SG Neukölln, die in der AGruppe der Bundesliga spielt,
zeigten die Vogtländer ihren guten Stand der Vorbereitungen
auf die neue Saison. Mit 17:11
gewann der SVV das Spiel und
es deutete sich schon eine Vorentscheidung auf den Turniersieg an. Gegen Lodz gewannen
die Vogtländer klar mit 14:4.
SVV-Trainer Jörg Neubauer:
„Das Turnier zeigte in welcher
Verfassung sich unsere Mannschaft befindet. Im Bundesligaalltag aber gelten dann andere
Regeln.“ Abschlusstabelle: 1.
SVV Plauen 6:0 (43:21); 2. SV
Weiden 1921 4:2 (32:29); 3. SG
Neukölln 2:4 (31:33); 4. LSTW
0:6 (21:42).
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Kindersportabzeichen „Flizzy“ ist dabei
Reichenbach. Der Präventions-
sportverein Vogtland lädt am 21.
Oktober ab 9 Uhr ein. In Kooperation mit dem 1. Vogtländischen
Sportabzeichen-LaufWalkingtreff und der Sportjugend Vogtland bieten die Organisatoren in der Schulturnhalle
Netzschkau das Sächsische
Kindersportabzeichen „Flizzy“
an. Natürlich wird auch das
gleichnamige Maskottchen erwartet. Anmeldungen nimmt die
Koordinatorin für Vorschulsport,
Judith Zettel, unter der Rufnummer 03741-4041118 entgegen.
Meldungen nimmt auch Andreas
Zimmermann (Telefon 01772357005) entgegen.
Das
Kindersportabzeichen
wird vom Landessportbund verkare
geben.
Handball Am Samstag kommt der Tabellenletzte in die Spitzenstadt
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uf dem Drahtseil macht
der HC Einheit eine gute
Figur. Die Plauener liefern sich derzeit in der Mitteldeutschen Oberliga Woche für Woche
hauchdünne Ergebnisschlachten.
Im Derby beim ZHC Grubenlampe Zwickau rissen die Spitzenstädter in letzter Minute den Punktgewinn aus dem Feuer. 25:25-Unentschieden stand es nach diesem
mitreißenden Prestigeduell. Einheit hatte zuvor schon gegen Glauchau (20:22), Hermsdorf (24:24)
und den USV Halle (27:26) ganz
knappe Endstände zustande gebracht.
Jetzt war es Jan Richter, der mit
seinem Ausgleichs-Tor Fans und
Spieler jubeln ließ. HCE-Trainer
Sven Liesegang: „Aus meiner
Sicht geht das Unentschieden in
Ordnung. Ärgerlich ist nur, dass
sich bei uns immer noch gute und
schlechte Spielphasen so extrem
abwechseln.“ Der Einheit-Coach
Fußball Auerbach
fährt nach Halberstadt
Auerbach. Abwehrspieler Phil-
Kommenden Samstag wollen die Einheit-Handballer wieder mit den Fans feiern.
fordert: „Wir müssen auch mal in
der Lage sein, nach einer dominanten Phase den Deckel drauf zu
machen.“ Die nächste Möglichkeit
dazu gibt es bereits kommenden
Samstag, wenn der Tabellenletzte
GoGo Hornets aus Gotha/Goldbach zu Gast in der Einheit-Arena
ist. Ab 16 Uhr peitscht dann der
Einheit-Anhang sein Team nach
vorn. „Aber Vorsicht. Diese Liga
ist unerbittlich“, warnt Trainer Liesegang. Er hat sich schlau gemacht über den Gegner. „Die Gogo Hornets haben zwar alle vier
Spiele verloren. Aber bei 13 Mi-
nustoren ist klar, dass auch dieser
Kontrahent in Plauen keine
Schießbude eröffnen wird.“ Aktuell greift der HCE mit 96 erzielten
Treffern mit der schwächsten Offensive an. Im Gegensatz zur Vorsaison aber ist die Plauener Abkare
wehr bärenstark.
Alle freuen sich auf die nächsten Wochen
Handball Ein Fanbus voller Euphorie begleitet den SV 04 Oberlosa
Plauen. Handball-Trainer Jörg
Grüner versucht seit Wochen die
Euphorie beim SV 04 Oberlosa
zu bremsen. Ein Teil der Fans
und sogar einige Vereinsfunktionäre glauben an den Aufstieg in
die Mitteldeutsche Oberliga.
Nach dem 16:17-Pausenrückstand gegen die HSG Neudorf/Döbeln aber sah sich der
Coach bestätigt: „Wir sind keine
Übermannschaft. Sondern wir
müssen für jeden Schritt nach vorne ziemlich strampeln.“ Das taten
die Oberlosaer nach dem Seitenwechsel. Aus dem zuvor so spannenden Spitzenspiel wurde urplötzlich eine klare Angelegenheit.
Nach dem 39:29-Heimsieg der
Ulli Dressel freut sich genau wie das Vereinsmaskottchen
„Oberlosi“ auf die kommenden Wochen.
Oberlosaer jedoch muss Jörg Grüner nun weiter die Euphoriebremse bis aufs Bodenblech durchtreten. Denn am kommenden Sonntag (Anwurf 16 Uhr) fährt Oberlosa nach Cunewalde. Sogar ein Fanbus rollt mit nach Bautzen. SVManager Rico Michel: „Die Stimmung im Verein ist prächtig. Aber
wir dürfen nicht gleich vom Aufstieg sprechen.“ Feiert der SV 04
Oberlosa im vierten Spiel den vierten Sieg, kommt es am darauf folgenden Samstag (25. Oktober,
18.30 Uhr) gegen Görlitz zum
nächsten Spitzenspiel in der Helbig-Halle. Mannschaftsleiter Ulli
Dressel: „Wir freuen uns alle auf
die kommenden Wochen. kare
ipp Müller hat mit dem VfB Auerbach zuletzt den 1. FC Magdeburg besiegt. Den 2:1-Erfolg hatten die Göltzschtaler bitter nötig.
„Wo es bei uns hapert, kann jeder sehen. 21 Gegentore, das ist
im negativen Bereich absolute
Ligaspitze“, drückt der Auerbacher Trainer Andreas Richter
den Finger in die Wunde. Dass
die Drei-Türme-Städter in der
Fußball-Regionalliga trotzdem
nicht am Tabellenende rangieren
hat einen Grund: „Wir haben
Nordhausen 4:2 und Magdeburg
2:1 besiegt. Beide Teams gehören zu den Top-Favoriten der Liga. Mir zeigt das, welch großes
Potenzial wir haben“, stellt VfBManager Volkhardt Kramer klar.
Am kommenden Wochenende
nehmen die Vogtländer zum
fünften Mal Anlauf: „Unser erstes Auswärtstor sollten wir in
Halberstadt auf jeden Fall feiern
dürfen“, fordert Trainer Richter.
Bisher hat der VfB viermal in
Berlin gespielt. Das verheerende
Ergebnis sieht so aus: BFC (0:0),
Hertha II (0:6), Viktoria (0:0),
Union II (0:4). Anpfiff ist am
Sonntag in Halberstadt 13.30
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Uhr.
Foto: Karsten Repert
gegen den Abstieg. Auch wenn
das der achte Tabellenplatz derzeit nicht vermuten lässt. VFCTrainer Michael Hiemisch mutmaßt: „In der Fußball-Regionalliga gibt es diese Saison wahrscheinlich keinen Verein, der
frühzeitig abgeschlagen ist.“ Da
am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr)
bereits das erste Meisterschaftsdrittel zu Ende geht, wollen die
Plauener natürlich drei Punkte
gegen einen direkten Kontrahenten. Viktoria Berlin kommt zwar
als Drittletzter, doch die Hauptstädter haben bereits zwei Auswärtssiege gefeiert und sie liegen
Foto: Karsten Repert
Plauen. Der VFC Plauen kämpft auch nur vier Zähler hinter dem
Wann schießt
VfB erstes
Auswärtstor?
Einheit-Fans wollen feiern
Foto: Karsten Repert
Fußball VFC empfängt Viktoria Berlin
15. Oktober 2014 · Seite 4
Philipp Müller (am Ball).
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BLICK REGIONAL
Seite 5 · 15. Oktober 2014
Mitternachts-Treff zur Quadrille
Theaterball Gastgeber locken am Samstag ins „Plauener Maxim“
Foto: Voigt
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er Countdown zum
13. Theaterball läuft.
Wer Lust darauf hat,
wird am Samstag ins „Maxime“ eingeladen. „Es gibt nicht
mehr für alle Kategorien Karten“, weiß Lutz Behrens.
Der Chef des Theater-Fördervereins
verspricht
ein
Knall-Bonbonfranzösisch,
frech und ein wenig frivol.
Nach dem Sektempfang mit
kostümierten Mitgliedern vom
Theater-Jugendclub
beginnt
19.30 Uhr das Gala-Programm.
Mit dabei viele neue Gesichter aus der Sparte Musik-Theater. Ganz Paris träumt von der
Liebe. In dem einstündigen
Programm erwartet die Gäste
Klassiker aus Oper und Operette. Nach dem Buffet werden
Traditionell treffen sich die Tänzer zur Mitternachts-Quadrille.
wie in der Vergangenheit alle
diejenigen eingelassen, die nur
die reinen Tanzveranstaltungen
besuchen wollen. Ab 22.30 Uhr
können Schüler und Studenten
für nur 7 Euro in die Ballnacht
eintauchen. DJ „Spanky“ erwartet tanzwilliges Publikum im Löwel-Foyer.
Dort serviert er Hits aus den
wilden Sechzigern und darüber
hinaus. Wer möchte, kann einen
Abstecher ins Haus der kleinen
Bühne machen. Dort werden
zur Tango-Nacht große Gefühle
geweckt.
Mit dem „Orquesta Tipica
Andariega“ präsentiert sich eine
argentinische Formation. Die
Musiker sind auf Europa-Tournee und reisen extra für den Ball
ins Vogtland. Ein besuch lohnt
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sich also in jedem Fall.
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Heißer Balkan-Beat in der Kellerbühne
Folkherbst Drittes Wertungskonzert im Plauener Malzhaus steht bevor
sich die Gastgeber diesen Samstag (21 Uhr) zum dritten Wertungskonzert. Zu Gast ist „Oratnitza“ aus Bulgarien. Die vier
jungen Musiker lernten sich
2009 beim Musizieren auf der
Straße kennen.
Inzwischen belagern sie Konzertbühnen in Europa. Ihr Stil
wird von Kritikern als unkonventionell beschrieben. Die Musik
ist eine kraftvolle Mischung aus
traditioneller Volksmusik garniert mit dem unverwechselbaren Klang des Didgeridoos. Bis
zum 28. November gibt es an
gleicher Stelle noch sechs weitere Wertungskonzerte.
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Foto: Thomas Voigt
Mitten im Folkherbst entlud sich
am Samstag ein stürmischer
Balkan-Orkan. „Mr. Zarko“ und
seine Band traten in der KellerBühne zum 2. Wertungskonzert
an. Die Folk-Fans zuckten rhythmisch zu handgemachter Musik
ohne Loops aus der Konserve.
Aber das hatten sie ohnehin auch
erwartet.
Verzückt lauschten sie dem
speziellen Balkan-Beat. Das temperamentvolle Sextett verfeinerte
die Arrangements mit Elementen aus Salsa und Tango. Gleich
nach den ersten Nummern wurde Tanzalarm ausgelöst. Eine
ähnliche Stimmung erhoffen
Handgemachter Balkan-Sound von „Mr. Zarko“ riss das Publikum im Malzhaus mit.
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15. Oktober 2014 · Seite 6
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Reichenbach. Aus seinem neuen Buch „Wie weiter“? liest Gregor Gysi am Sonntag, 19. Oktober, um 17 Uhr im Neuberinhaus Reichenbach. In seinem
Buch hat Gregor Gysi in der ihm
eigenen Weise sein persönliches
Wahlprogramm formuliert. Das
unterscheidet sich von den Programmen anderer dadurch, dass
es originell, intelligent und auch
lesbar ist.
Und trotzdem ist es hochpolitisch. Gysi fragt: „Woran krankt
unsere Gesellschaft, was sind unsere Probleme, und wie kommen
wir aus der Sackgasse, in die die
herrschende Politik das Land gesteuert hat?“
Natürlich, auch Gysi weiß,
dass seine vernünftigen Überlegungen nur theoretischer Natur
sind und die Wahrscheinlichkeit
ihrer unmittelbaren Realisierung
gering sind.
Aber wie der stete Tropfen den
Stein höhlt, so können ausgesprochene und gedruckte kluge
Gedanken sukzessive den Zeitsz
geist verändern.
Kirche „Go life“ im
Gotteshaus
Treuen. Unter dem Motto
„Wenn jeder an sich denkt“ lädt
die Gemeinde der Treuener Bartholomäuskirche am Freitag zu
einem „Go life“ ins Gotteshaus
ein. Besucher erleben Gastprediger Mathias Lauer von der Deutschen Zeltmission.
Zu hören sind unter anderem
Lieder von Singkreis, dem Chor
und einer Live-Band. Beginn ist
19.30 Uhr.
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STELLEN−
ANGEBOTE
IMPRESSUM
Der BLICK, Lokalanzeiger und Wochenspiegel für das
Vogtland erscheint wöchentlich am Mittwoch und am
Wochenende im Verlag Anzeigenblätter GmbH
Chemnitz, Brückenstraße 15, 09111 Chemnitz
GESCHÄFTSFÜHRER
Tobias Schniggenfittig Mail: tobias.schniggenfittig@blick.de
ANZEIGENLEITER NATIONAL (ViSdP)
Alexander Arnold Mail: alexander.arnold@blick.de
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REDAKTIONSLEITER (ViSdP) Michael Heinrich
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VERTRIEB VDL Sachsen Holding GmbH & Co. KG,
Winklhoferstraße 20, 09116 Chemnitz
VERKAUFSLEITUNG
Jens-Peter Zschach (verantw. für Anzeigen)
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ZURZEIT GILT die Anzeigenpreisliste Nr. 28 vom
01.02.2014 einschließlich der Allgemeinen und
Zusätzlichen Geschäftsbedingungen des Verlages.
PRIVATE UND GEWERBLICHE KLEINANZEIGEN
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KULINARISCHE ENTDECKUNG
ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG
Den guten Geschmack erleben
Tipp Kulinarische Entdeckungen der besonderen Art
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Der Heißgetränk-Experte: Daniel Zeller betreibt auf der Bahnhofstraße im Wilkehaus die
Neue Kaffeerösterei.
vor wie nach dem Essen „Blue
Bar“. Hotel-Besitzerin Alexandra
Glied lädt ein: „Lassen Sie doch in
diesem wundervollen Rahmen einen erfolgreichen Tag angenehm
ausklingen. Wir bieten jeden
Samstag ein Caipi-Special an und
überraschen mit Cocktail-Köstlichkeiten!“ Das Vier-Sterne-Haus gehört zu den bekanntesten Hotels
im Vogtland.
Guten Geschmack versprechen
auch alle anderen kulinarischen
Angebote, die der BLICK heute
präsentiert.
kare
Feinschmecker lieben gehobenes Niveau
Standard Zum guten Essen gehören stilvolles Ambiente und Abwechslung
Klingenthal. Auf kulinarische
Entdeckungsreise möchte der
BLICK heute seine Leser schicken. Ob in Klingenthal oder in
Tanna – in der Region sind die
Feinschmecker genau richtig.
Oder das Landhotel Alt-Jocketa.
Das liegt zum Beispiel inmitten
der romantischen Vogtländischen Schweiz. Inhaber Jonny
Sauerwein: „Im Restaurants des
Landhotels Alt-Jocketa verwöhnen wir Sie mit unserer über die
Grenzen bekannten ausgezeichneten Küche.“ Klingt spannend?
Ist es auch! Zum Beispiel freut
sich der Feinschmecker derzeit
auf die Riesaer Kelche mit gebratenen Waldpilzen und Käsesoße.
Es gibt Heilbuttsteak aus der
Pfanne mit gebratenen Steinpilzen und Bandnudeln. Als Klassi-
! !
Foto: Karsten Repert
Foto: Sabrina Lux / Pressebüro Repert
Immer ein Genuss: Kaltgetränke mit Stil.
im Kommen“, sagt Daniel Zeller.
Der Jung-Unternehmer hat mit
seiner Geschäftsidee die Kaffeeund Espresso-Trinker überrascht:
„Anstatt zu meckern, habe ich so
lange experimentiert, bis ich richtigen guten Kaffee geröstet habe.“
Nach seinem Geschmack hat der
Supermarkt-Kaffee nämlich nichts
in der Kaffeemaschine verloren.
Seit einem Jahr gibt es sie nun, die
„Neue Kaffeerösterei“. Als Heißgetränk-Experte sprüht Daniel
Zeller vor Elan. Die von Hand gepflückten Bohnen kommen unter
anderem aus Honduras, Ecuador,
Äthiopien, Nicaragua und Brasilien. Empfehlenswert ist unter anderem der röstfrische Kaffee
„Plauen Gold“. Geöffnet ist der
Shop im Wilkehaus Dienstag bis
Freitag von 11 bis 18 Uhr und
samstags von 11 bis 14 Uhr. Nur
50 Meter die Bahnhofstraße abwärts warten im Hotel Alexandra
wahre Kaltgetränk-Spezialisten.
Beliebter Treffpunkt des Hauses ist
rem Kapitel gewidmet. Hotel-Chefin Sandra Glied: „Krimi total ist
ein witziges und spannendes Krimi-Theater-Erlebnis in vier Akten.
Es wird kombiniert mit einem
mörderisch guten Vier-Gang-Menü und einem mysteriösen Mord.
Als Zuschauer können Sie selbst
entscheiden, ob Sie eine kleine
Rolle im Stück übernehmen oder
lieber von Ihrem Platz aus herausfinden, wer der Mörder ist.“ Musikalisch und kulinarisch vom Allerfeinsten soll das Musical-Dinner
die Gäste verwöhnen. „ABBA –
The Dinner & Show“ bietet nicht
nur den Fans der schwedischen
Stilvolles Ambiente gehört zu einem guten Essen.
Popstars die perfekte Mischung
aus Party-Stimmung und der ganz
ker gilt das Gutsherrenschnitzel Spannend wird es auch im Hotel persönlichen Zeitreise in die 1970vom Schwein in Wiener Panade, Alexandra in Plauen. Dort hat man er Jahre. Natürlich alles in stilvolkare
dazu
Steinpilz-Rahmnudeln. sich thematisch einem besonde- lem Ambiente.
Foto: Karsten Repert
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ulinarische Entdeckungen gibt es im Vogtland
jede Menge. Gerade jetzt,
wo die Tage kürzer und die Nächte
immer kühler werden. Der BLICK
hat heute für Sie, liebe Leser, Empfehlungen der besonderen Art. Aus
gutem Grund! „Der gute Geschmack ist nämlich wieder richtig
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