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Bankinformation zum Geschäft der IKB Deutsche Industriebank AG

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Bankinformation
Bankinformation zum
Geschäft der
IKB Deutsche Industriebank AG
A. Informationen über die IKB Deutsche Industriebank AG
1. Firma und Adresse
Firmierung: IKB Deutsche Industriebank AG
Rechtsform:Aktiengesellschaft
Adresse:
Wilhelm-Bötzkes-Str. 1
40474 Düsseldorf
Telefon:
+49 211 8221-0
Telefax:
+49 211 8221-3959
E-Mail:info@ikb.de
Internet:www.ikb.de
in Bezug auf Wertpapierdienstleistungen und
Wertpapiernebendienstleistungen
Stand: November 2014
A. Informationen über die
IKB Deutsche Industriebank AG
1
1. Firma und Adresse
1
2. Zuständige Aufsichtsbehörde
1
3. Informationen über Dienstleistungen
1
4. Hinweise zum Schutz verwahrter Finanz­
instrumente oder Gelder und Bestehen eines
­Einlagensicherungssystems
2
5. Kommunikationsmittel und Sprache
2
6. Mitteilungen über getätigte Geschäfte
2
7. Informationen zu veröffentlichten Wertpapier­
prospekten
2
8. Informationen zu Finanzinstrumenten, die
­Garantien durch Dritte beinhalten
2
B. Umgang mit Interessenkonflikten
1. Interessenkonflikte
2
3
a. Betroffene Personengruppen
3
c. Sonstige Felder für Interessenkonflikte
3
b. Betroffene persönliche Interessenkonstellationen,
die Konfliktpotenzial in sich tragen
3
2. Vorkehrungen gegen das Auftreten von
Interessenkonflikten
3
3. Unvermeidbarkeit von Interessenkonflikten
4
4. Zuwendungen
4
C. Informationen zu Ausführungsgrundsätzen
4
D. Kosten und Nebenkosten
4
E. Umgang mit Kundenaufträgen
4
F. Umgang mit Kundenbeschwerden
5
G. Informationen über Finanzinstrumente
5
Zur Erfüllung der Vorgaben des § 31 Absätze 1 bis 3 und
§ 33 Absatz 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) in Verbin­
dung mit der Verordnung zur Konkretisierung der Verhal­
tensregeln und Organisationsanforderungen für Wert­
papierdienstleistungsunternehmen (WpDVerOV) erteilt die
IKB Deutsche Industriebank AG ihren Kunden hiermit
­folgende allgemeine Informationen über sich sowie über
ihre Wertpapierdienstleistungen und Wertpapierneben­
dienstleistungen, die unabhängig von der Art der einzelnen
Dienstleistung gelten.
Die IKB Deutsche Bank AG, Düsseldorf (nachfolgend als
„IKB AG“ bezeichnet) ist im Handelsregister des Amts­
gerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 1130 eingetra­
gen. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der IKB AG
ist DE 121298843.
2. Zuständige Aufsichtsbehörden
Zuständige Aufsichtsbehörden sind die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht, Graurheindorfer Straße 108,
53117 Bonn und Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frank­
furt am Main (Internet: www.bafin.de) sowie die Euro­
päische Zentralbank, Kaiserstraße 29, 60311 Frankfurt am
Main (Internet: www.ecb.europa.eu).
3. Informationen über Dienstleistungen
Die IKB AG bietet ihren Kunden bezogen auf einige Finanz­
instrumente in verschiedenen Tätigkeitsfeldern derzeit
insbesondere folgende Wertpapierdienstleistungen und
Wertpapiernebendienstleistungen an:
–die Anschaffung oder Veräußerung von Finanzinstrumen­
ten im eigenen Namen für fremde Rechnung (Finanzkom­
missionsgeschäft) oder im fremden Namen für fremde
Rechnung (Abschlussvermittlung),
–die Anschaffung oder Veräußerung von Finanzinstrumen­
ten für eigene Rechnung als Dienstleistung für andere
­(Eigenhandel),
–die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und
die Veräußerung von Finanzinstrumenten (Anlagever­
mittlung),
–die Platzierung von Finanzinstrumenten ohne feste Über­
nahmeverpflichtung (Platzierungsgeschäft),
–die Verwaltung einzelner oder mehrerer in Finanzinstru­
menten angelegter Vermögen für andere mit Entschei­
dungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung),
–die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden
oder deren Beauftragte, die sich auf Geschäfte mit be­
stimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Emp­
fehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des
Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt
wird und nicht ausschließlich über Informationsverbrei­
tungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben
wird (Anlageberatung),
Die IKB AG erbringt keine Honorar-Anlageberatung.1
Honorar-Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes ist
eine spezielle Form der Anlageberatung, für die der Kunde regelmäßig ein
besonderes Beratungshonorar bezahlt. Bei der Honorar-Anlageberatung
unterliegt der Berater hinsichtlich der Auswahl der empfohlenen Finanz­
instrumente bestimmten Anforderungen. Die IKB erbringt die Dienstleis­
tung der Anlageberatung nicht als Honorar-Anlageberatung und unterliegt
damit nicht den diesbezüglichen strengen aufsichtsrechtlichen Vorgaben.
Die zusätzliche Gebühr für den Kunden entfällt. Leistungen von oder an
Dritte, die im Zusammenhang mit der Anlageberatung erfolgen, werden
dem Kunden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben offengelegt.
1
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IKB Deutsche Industriebank AG
www.ikb.de
Bankinformation
–die Gewährung von Krediten oder Darlehen an andere für
die Durchführung von Wertpapierdienstleistungen,
–die Erstellung, Verbreitung oder Weitergabe von Finanz­
analysen oder anderen Informationen über Finanzinstru­
mente oder deren Emittenten, die direkt oder indirekt die
Empfehlung für eine bestimmte Anlageentscheidung ent­
halten,
–die Beratung von Unternehmen über die Kapitalstruktur,
die industrielle Strategie sowie die Beratung und das An­
gebot von Dienstleistungen bei Unternehmenskäufen und
Unternehmenszusammenschlüssen,
–die Verwahrung und Verwaltung von Finanzinstrumenten
für andere und damit verbundene Dienstleistungen (De­
potgeschäft).
Hinweis: Im Rahmen des Depotgeschäfts führt die IKB AG
ausschließlich die Beschaffung und Verwahrung von
­Finanzinstrumenten durch (Execution-Only) und hat kei­
nerlei Einfluss auf die Auswahl der Produkte durch ihre
Kunden.
Es handelt sich hierbei um eine nicht abschließende Auf­
listung.
4. Hinweise zum Schutz verwahrter Finanzinstrumente
oder Gelder und Bestehen eines Einlagensicherungs­
systems
Bei der Verwahrung von Finanzinstrumenten und Geldern
beachtet die IKB AG die gesetzlichen und aufsichtsrecht­
lichen Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit des Einla­
gen- und Depotgeschäfts. Inländische Wertpapiere werden
in der Regel bei der Wertpapiersammelbank Clearstream
Banking Frankfurt verwahrt. Ausländische Wertpapiere
werden in der Regel im Heimatmarkt des betreffenden Pa­
piers oder in dem Land verwahrt, in dem der Kauf getätigt
wurde. In welchem Land Wertpapiere verwahrt werden,
teilt die IKB AG ihren Kunden auf der Wertpapierabrech­
nung mit.
Die IKB AG ist dem Einlagensicherungsfonds des Bundes­
verbands deutscher Banken e.V. angeschlossen. Der Umfang
der durch den Einlagensicherungsfonds geschützten Ver­
bindlichkeiten ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingun­
gen (AGB) der IKB AG – abrufbar unter www.ikb.de – näher
beschrieben.
5. Kommunikationsmittel und Sprache
Kunden der IKB AG können den Kontakt mit der IKB AG
mündlich, fernmündlich, schriftlich oder elektronisch
­(E-Mail) aufnehmen und unterhalten. Mitteilungen der IKB
AG an ihre Kunden können ebenfalls auf diese Weise erfol­
gen. Prinzipiell können mit den gleichen Kommunikations­
mitteln auch Kundenaufträge erteilt werden, wobei für
mündliche, fernmündliche oder elektronische Aufträge
­diese Möglichkeit nur gegeben ist, wenn dies vorab schrift­
lich vereinbart wurde. Maßgebliche Sprache für die Ge­
schäftsbeziehungen mit der IKB AG ist Deutsch. Andere
Sprachen können nach Vereinbarung mit der IKB AG ver­
wendet werden.
6. Mitteilungen über getätigte Geschäfte
Jedes Geschäft wird unverzüglich nach Ausführung den
Kunden gegenüber bestätigt. Diese Information enthält die
wesentlichen Informationen über die Ausführung des Auf­
trages.
Einem Privatkunden übermittelt die IKB AG diese Informa­
tion spätestens am ersten Geschäftstag nach der Ausfüh­
rung des Auftrages. Sofern die IKB AG die Bestätigung der
Ausführung von einem Dritten erhält, erfolgt eine schriftli­
che Information der Auftragsausführung spätestens am ers­
ten Geschäftstag nach Eingang der Bestätigung des Dritten.
Auf Wunsch übermittelt die IKB AG ihren Kunden Informa­
tionen über den Stand der Aufträge.
Soweit die IKB AG Privatkundenkonten führt und diese ein
Geschäft zum Gegenstand haben, das eine ungedeckte Posi­
tion bei einem Geschäft mit Eventualverbindlichkeiten ent­
hält, so teilt die IKB AG dem Privatkunden auch diejenigen
Verluste mit, die einen etwaigen, zuvor zwischen ihm und
der IKB AG vereinbarten Schwellenwert übersteigen. Dies
erfolgt spätestens am Ende des Geschäftstags, an dem der
Schwellenwert überschritten wird oder, falls der Schwellen­
wert an einem geschäftsfreien Tag überschritten wird, am
Ende des folgenden Geschäftstags.
Einmal jährlich erhält der Kunde einen Auszug über den
­Inhalt des Wertpapierdepots.
7. Informationen zu veröffentlichten Wertpapier­
prospekten
Sofern für ein von der IKB AG ausgegebenes und öffentlich
angebotenes oder an einer Börse eingeführtes Wertpapier
ein Prospekt nach dem Wertpapierprospektgesetz (WpPG)
veröffentlicht ist, wird dieser zur kostenlosen Ausgabe bei
der IKB AG, Wilhelm-Bötzkes-Str. 1, 40474 Düsseldorf, be­
reitgehalten. Der Prospekt kann zudem im Regelfall kosten­
los unter www.ikb.de abgerufen werden.
Nach dem WpPG veröffentlichte Prospekte für andere öf­
fentlich angebotene Wertpapiere, bezüglich derer von der
IKB AG eine Wertpapierdienstleistung oder Wertpapier­
nebendienstleistung erbracht wird, sind über den jeweili­
gen Emittenten oder über die IKB AG erhältlich.
8. Informationen zu Finanzinstrumenten, die
Garantien durch Dritte beinhalten
Im Falle von Finanzinstrumenten, die eine Garantie von
Dritten beinhalten, und bezüglich derer von der IKB AG
eine Wertpapierdienstleistung oder Wertpapierneben­
dienst­leistung erbracht wird, wird die IKB AG alle wesent­
lichen Angaben über die Garantie und den Garantiegeber
mitteilen.
B. Umgang mit Interessenkonflikten
Bei jeder Geschäftstätigkeit, so auch bei der IKB AG, sind
­Interessenkonflikte denkbar. Damit sich diese potenziellen
Interessenkonflikte nicht negativ auf Kundeninteressen
auswirken, hat die IKB AG die für Interessenkonflikte denk­
baren Komponenten festgestellt und organisatorische Vor­
kehrungen getroffen.
Seite 2
IKB Deutsche Industriebank AG
www.ikb.de
Bankinformation
1. Interessenkonflikte
Die IKB AG und ihre verbundenen Unternehmen (IKB-Grup­
pe) bieten eine Vielzahl von Wertpapierdienstleistungen
und Wertpapiernebendienstleistungen an.
Die IKB AG hat daher verschiedene, in mehreren Stufen wir­
kende Vorkehrungen getroffen, um Interessenkonflikte bei
der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen oder Wert­
papiernebendienstleistungen zu vermeiden oder zumin­
dest potenzielle nachteilige Auswirkungen auf ihre Kunden
zu verhindern.
Um eine Beeinträchtigung von Kundeninteressen zu verhin­
dern, hat die IKB AG ihrer Größe und Organisation sowie
der Art, des Umfangs und der Komplexität ihrer Geschäfts­
tätigkeit entsprechend angemessene Grundsätze für den
Umgang mit Interessenkonflikten in Textform niedergelegt.
In diesen wird bestimmt, unter welchen Umständen bei der
Erbringung von Wertpapierdienstleistungen oder Wert­
papiernebendienstleistungen Interessenkonflikte auftreten
können, die den Kundeninteressen erheblich schaden kön­
nen. Zudem wird aufgezeigt, welche Maßnahmen zu treffen
sind, um diese Interessenkonflikte zu bewältigen.
a. Betroffene Personengruppen
Interessenkonflikte können zwischen der IKB AG, ihren Lei­
tungsorganen und/oder Mitarbeitern und ihren Kunden
entstehen. Auch zwischen Unternehmen, zu denen die IKB
AG ein direktes oder indirektes Kontrollverhältnis unter­
hält, und Kunden oder zwischen einzelnen Kunden bzw.
Kundengruppen selbst sind Konflikte dieser Art denkbar.
b. Betroffene persönliche Interessenkonstellationen,
die Konfliktpotenzial in sich tragen
Potenziell interessenkonfliktgeneigt sind einerseits persön­
liche Beziehungen relevanter Personen (Leitungsorgane,
Mitarbeiter oder mit diesen verbundene Personen) zu Emit­
tenten von Finanzinstrumenten (z. B. Mitwirkung im Auf­
sichtsrat) oder umgekehrt (Emittent ist Kunde der IKB AG).
Andererseits sind dies Beziehungen der IKB AG zu Emitten­
ten von Finanzinstrumenten (die IKB AG ist Muttergesell­
schaft oder in anderer Form an einem Emittenten beteiligt).
Denkbar ist grundsätzlich jede Art von Interessenkonflikten
zwischen der IKB AG, ihren Leitungsorganen oder Mitarbei­
tern oder mit diesen verbundene Personen und ihren
­Kunden. Mitarbeiter der IKB AG erhalten als eine der Ge­
haltskomponenten eine erfolgsorientierte Vergütung. Auch
zwischen der IKB AG und Unternehmen, zu denen die IKB
AG ein direktes oder indirektes Kontrollverhältnis unterhält
und die Kunden der IKB AG sind, sind Interessenkonflikte
denkbar.
c. Sonstige Felder für Interessenkonflikte
Interessenkonflikte können sich zunächst in folgenden
­Konstellationen ergeben:
–in der Anlageberatung aus dem eigenen Umsatzinteresse
der IKB AG am Absatz von Finanzinstrumenten,
–bei Erhalt oder Gewähr von Zuwendungen von Dritten
oder an Dritte im Zusammenhang mit Wertpapierdienst­
leistungen oder –nebendienstleistungen,
–aus anderen Geschäftstätigkeiten der IKB AG, insbeson­
dere dem Interesse der IKB AG an Eigenhandelsgewinnen,
–bei der Erstellung von Finanzanalysen über Finanzinstru­
mente, die aufgrund ihrer Veröffentlichung Grundlage für
eine Anlageentscheidung der Kunden sein können.
Konfliktträchtig sind außerdem die Konstellationen, in de­
nen die IKB AG
–an einer Emission von Finanzinstrumenten eines anderen
Emittenten mitwirkt,
–bei einer Emission von Finanzinstrumenten Kredit-/Ga­
rantiegeber dieser Finanzinstrumente ist,
–bei einer Emission von Finanzinstrumenten oder einem
Geschäft in Finanzinstrumenten für den Emittenten oder
Kunden Finanzanalysen erstellt oder an einer solchen Er­
stellung beteiligt ist,
–bei einer Emission von Finanzinstrumenten oder einem
Geschäft in Finanzinstrumenten Zahlungen an den Emit­
tenten oder Kunden erbringt oder von dem Emittenten
oder einem Kunden erhält,
–bei einer Emission von Finanzinstrumenten oder einem
Geschäft in Finanzinstrumenten eine Geschäftsbeziehung
oder eine Kooperation mit Emittenten oder Kunden un­
terhält oder
–bei einer Emission von Finanzinstrumenten oder einem
Geschäft in Finanzinstrumenten gemeinsam mit dem
Emittenten oder Kunden direkt oder indirekt an Unter­
nehmen beteiligt ist.
Schließlich sind Interessenkonflikte denkbar, wenn relevan­
ten Personen der IKB AG Informationen vorliegen, die zum
Zeitpunkt des Geschäftes den Kunden der IKB AG noch nicht
öffentlich bekannt sind, oder wenn Anreize bestehen, ein
bestimmtes Finanzinstrument bei der Finanzanalyse, Bera­
tung, Empfehlung oder Auftragsausführung zu bevorzugen.
2. Vorkehrungen gegen das Auftreten von Interessen­
konflikten
Die IKB AG hat geprüft, inwieweit
–sie selbst, ihre Mitarbeiter oder Personen oder Unterneh­
men, die direkt oder indirekt durch Kontrolle mit ihr ver­
bunden sind, aufgrund der Erbringung von Wertpapier­
dienstleistungen oder Wertpapiernebendienstleistungen
zu Lasten von Kunden einen finanziellen Vorteil erzielen
oder Verlust vermeiden könnte,
–sie am Ergebnis einer für Kunden erbrachten Dienstleis­
tung oder eines für diese getätigten Geschäfts ein Inte­
resse hat, das nicht mit dem Kundeninteresse an diesem
Ergebnis übereinstimmt,
–sie einen finanziellen oder sonstigen Anreiz hat, die Inte­
ressen eines Kunden oder einer Kundengruppe über die
Interessen anderer Kunden zu stellen,
–sie dem gleichen Geschäft nachgeht wie Kunden,
–sie im Zusammenhang mit der für einen Kunden erbrach­
ten Dienstleistung über die hierfür übliche Provision oder
Gebühr hinaus von einem Dritten eine Zuwendung im
­Sinne von § 31d Abs. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes
­erhält oder in Zukunft erhalten könnte.
Die Grundsätze für den Umgang mit Interessenkonflikten
sehen vor, dass die IKB AG gegebenenfalls das Vorliegen
­eines Interessenkonflikts ihren Kunden offen legt.
Seite 3
IKB Deutsche Industriebank AG
www.ikb.de
Bankinformation
Die IKB AG ist durch rechtliche Vorgaben gebunden, deren
Einhaltung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleis­
tungsaufsicht geprüft werden. Die Leitungsorgane und die
Mitarbeiter sind ebenfalls gesetzlich und darüber hinaus
durch individuelle arbeitsrechtliche Vereinbarungen ver­
pflichtet, Wertpapier(neben)dienstleistungen ehrlich, red­
lich und professionell im Interesse der Kunden zu erbringen
und – soweit möglich – Interessenkonflikte grundsätzlich
zu vermeiden.
Die IKB AG hat eine dauerhafte Compliance-Funktion einge­
richtet, die unabhängig von Weisungen die Einhaltung der
gesetzlichen oder anderer aufsichtsrechtlicher Vorgaben
und sonstiger Maßnahmen und Verfahren – seien sie exter­
ne (z. B. Gesetze, Veröffentlichungen der Aufsicht) oder
bankbezogene (Organisationsanweisungen, Dienstleis­
tungsverträge u. a.) – überwacht und ggf. darauf hinwirkt,
dass Schwachstellen und Defizite beseitigt werden. Sie un­
terstützt und berät die für Wertpapierdienstleistungen
oder –nebendienstleistungen zuständigen relevanten Per­
sonen im Hinblick auf die Einhaltung ihrer gesetzlichen
oder anderer aufsichtsrechtlicher Pflichten.
Geeignete organisatorische Maßnahmen zur Vermeidung
von Interessenkonflikten sind unter anderem die Einrich­
tung von Barrieren zur Beschränkung des internen Infor­
mationsflusses (Vertraulichkeitsbereiche, auch Chinese
Walls genannt), z. B. durch
– die funktionale oder räumliche Trennung von Vertraulich­
keitsbereichen,
–Schaffung von Zutrittsbeschränkungen,
–die Beschränkung von Zugriffsberechtigungen.
Weitere Schutzmaßmaßnahmen sind
–die Verpflichtung der Mitarbeiter zur Offenlegung aller
Geschäfte in Finanzinstrumenten im gesetzlichen Rah­
men,
–das Führen von Beobachtungs- und Sperrlisten sowie In­
siderverzeichnissen,
–laufende Kontrollen des Tagesgeschäftes und der han­
delnden Personen,
–die Beachtung von Weisungen des Kunden bzw. der
Grundsätze für die Ausführung von Aufträgen in Finanz­
instrumenten,
–Regelungen zu Geschenken und sonstigen Vorteilen für
Mitarbeiter.
Um den erreichten Standard beizubehalten bzw. zu verbes­
sern und um künftigen Entwicklungen Rechnung zu tragen,
werden die Maßnahmen regelmäßig überprüft und darüber
hinaus turnusmäßige, ggf. auch anlassbezogene, Schulun­
gen der Mitarbeiter und Leitungsorgane durchgeführt.
3. Unvermeidbarkeit von Interessenkonflikten
In Einzelfällen kann es vorkommen, dass trotz der zuvor
beschriebenen Vorkehrungen und Compliance-Organisa­
­
tion Interessenkonflikte nicht vermieden werden können.
Erkennt die IKB AG unvermeidbare Interessenkonflikte, so
weist sie ihre Kunden auf die Konflikte hin und wird ggf.
auf eine Beurteilung, Beratung oder Empfehlung zu einem
bestimmten Finanzinstrument im Interesse ihrer Kunden
verzichten.
4. Zuwendungen
Die IKB AG wird ihren Kunden eine Zusammenfassung der
wesentlichen Bestandteile von Vereinbarungen über Zu­
wendungen im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes zur
Verfügung stellen, soweit die IKB AG von einem Dritten ein
Entgelt, eine Provision oder eine nicht in Geldform angebo­
tene Z
­ uwendung im Zusammenhang mit der Erbringung
von Wertpapierdienstleistungen oder -nebendienstleistun­
gen er­hält oder eine solche einem Dritten gewährt. Dies gilt
nicht, sofern der Dritte eine im Auftrag des Kunden han­
delnde Person ist. Die IKB AG wird eine Zuwendung dieser
Art nur dann annehmen oder gewähren, wenn sie darauf
ausgelegt ist, die Qualität der für den Kunden erbrachten
Dienstleistung zu verbessern.
C. Informationen zu Ausführungsgrundsätzen
Die IKB AG hat Ausführungsgrundsätze aufgestellt. Die
­Ausführungsgrundsätze sind im Internet unter www.ikb.de
abrufbar.
Hinweis: Die IKB AG führt Kauf- und Verkaufsaufträge für
Finanzinstrumente in der Regel auf Basis ausdrücklicher
Kundenweisungen aus.
D. Kosten und Nebenkosten
Kosten und Nebenkosten für Geschäfte mit Finanzinstru­
menten fallen im handelsüblichen Rahmen an. Eine detail­
lierte Aufstellung der Kosten und Nebenkosten kann auf
Nachfrage des Kunden erstellt werden.
Die aktuellen Preise für die Dienstleistungen der IKB AG im
Rahmen des Depotgeschäfts ergeben sich aus dem jeweils
geltenden Preis- und Leistungsverzeichnis. Das jeweils gel­
tende Preis- und Leistungsverzeichnis kann der Kunde auf
der Webseite der IKB AG unter www.ikb.de einsehen.
Aufwendungen oder Erträge können dann entstehen, wenn
Kunden ein Produkt vor dem Ende der vereinbarten Lauf­
zeit auflösen wollen und sich im Einzelfall mit der IKB AG
über eine vorzeitige Beendigung einigen. Die IKB AG behält
sich vor, in Ausnahmefällen für aufwändige Dienstleistun­
gen eine Vergütung in Rechnung zu stellen, deren Erforder­
nis und Höhe in einem solchen Fall vorab mit ihren Kunden
abgestimmt wird.
Hinweis: Aus Geschäften im Zusammenhang mit einem
Finanzinstrument oder einer Wertpapierdienstleistung
­
bzw. Wertpapiernebendienstleistung können noch weitere
Kosten und Steuern entstehen, die nicht über die IKB AG ge­
zahlt oder von ihr in Rechnung gestellt werden.
E. Umgang mit Kundenaufträgen
Die IKB AG hat für den Umgang mit Kundenaufträgen
­interne Maßnahmen getroffen, um eine unverzügliche und
redliche Abwicklung von Kundenaufträgen im Verhältnis zu
anderen Kundenaufträgen oder den eigenen Handelsinte­
ressen zu ­gewährleisten. Diese Maßnahmen ermöglichen
es, dass a­ nsonsten vergleichbare Kundenaufträge gemäß
dem Zeitpunkt ihres Eingangs bei der IKB AG ausgeführt
werden. Die IKB AG wird gegebenenfalls Aufträge ihrer
Seite 4
IKB Deutsche Industriebank AG
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Kunden mit Aufträgen anderer Kunden oder mit Aufträgen
für eigene Rechnung der IKB AG zusammenlegen, soweit
eine Benachteiligung der betroffenen Kunden durch die Zu­
sammenlegung unwahrscheinlich erscheint. Es wird auf die
Ausführungsgrundsätze hingewiesen.
F. Umgang mit Kundenbeschwerden
Die IKB AG hat interne Maßnahmen getroffen, um eine
­angemessene und unverzügliche Bearbeitung von Kunden­
beschwerden durch Privatkunden zu gewährleisten. Soweit
Kunden Beschwerden haben, sollten sie sich an die Be­
schwerdestelle wenden, die die IKB AG eingerichtet hat.
Diese ist unter der E-Mail-Adresse Beschwerdemanage­
­
ment@ikb.de zu erreichen.
G. Informationen über Finanzinstrumente
Kunden sollten keine Geschäfte in Finanzinstrumenten täti­
gen, wenn sie nicht die Art und das mit den Finanzinstru­
menten verbundene Risiko verstehen und einschätzen
können. Jeder Kunde sollte sich vergewissern, dass ein
­
Finanzinstrument für ihn auch unter Berücksichtigung
­
­seiner finanziellen Verhältnisse und Umstände geeignet ist.
Obwohl Finanzinstrumente auch zum Zweck des Risiko­
managements eingesetzt werden können, können bestimm­
te Finanzinstrumente ungeeignet für bestimmte Kunden
sein. Finanzinstrumente sind mit verschiedenen Risiken
verbunden; Kunden sollten sich mit diesen Risiken beschäf­
tigen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen.
Bei Geschäften mit einem Privatkunden wird die IKB AG
dem Kunden vor Abschluss des Geschäftes eine Information
über das betreffende Finanzinstrument zur Verfügung stel­
len. Informationen über Finanzinstrumente stellt die IKB
AG ihren Privatkunden in der Regel mit der „Basisinforma­
tionen über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen“ zur
Verfügung.
Bei Geschäften mit professionellen Kunden wird die IKB AG
hiervon im Einzelfall absehen, sofern dies nach Einschät­
zung der IKB AG mit Blick auf den speziellen Kunden oder
das ­betroffene Geschäft oder Finanzinstrument möglich ist.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
IKB Deutsche Industriebank AG
Compliance
Wilhelm-Bötzkes-Straße 1
40474 Düsseldorf
Telefon: +49 (0)211 8221-4320
Fax: +49 (0)211 8221-2320
E-Mail: compliance@ikb.de
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