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News 5/2014
Seite 1
NEU: „Neuroleptika reduzieren und absetzen“
Eine Broschüre für Psychose-Erfahrene, Angehörige und Professionelle aller Berufsgruppen
Ei e reite De ate u Wirke u d Nutze der Psy hophar aka hate die Deuts he Gesells hat für “oziale Psy hiatrie
it de Ers hei e ihres Me ora du s zur A e du g o Neurolepika i Ja uar
Neuaulage
ausgelöst. Das Me ora du
e irkte au h, dass die DG“P i
er häuiger
u Rat u d U terstützu g ei der Frage
a h Redukio u d A setze o Neurolepika ge ete urde.
Ü li her eise erhalte Me s he
it
Psy hose zude
o professio eller
“eite eher de Rat, die Medikaio dauerhat ei zu eh e . Aufgru d esserer
Ke t isse u d I for aio e ü er häuige Ne e irku ge u d erle ter deutli her Ei s hrä ku ge
ö hte
iele
Psy hose-Erfahre e die Neurolepika
jedo h i ht auf Dauer, geri ger dosiert
oder gar i ht ehr ei eh e .
I
Europa u d de U“A si d zu ehe d I iiai e e tsta de , die si h
it de Reduziere u d A setze o
Neurolepika es hätige . Dies führt
zu
eiter
a hse de Erfahru ge
u d I for aio e zu The a, die der
aus Psy hose-Erfahre e , A gehörige
u d Professio elle zusa
e gesetzte
DG“P-Fa hauss huss „Psy hophar aka
für diese eue Bros hüre der DG“P zusa
e getrage hat.
Wir halte Neurolepika für ei e Forts hrit i der Beha dlu g o Psy hose .
Glei hzeiig si d ir da o ü erzeugt,
dass Neurolepika i ihrer Wirksa keit
ü ers hätzt u d i ihre Ne e irku ge ot u ters hätzt erde . Ei era tortli her kriis her U ga g it Neurolepika sollte als ge ei sa es Vorgehe
aller Beteiligte – Psy hose-Erfahre e ,
A gehörige u d Professio elle aller
Berufsgruppe – erfolge . Für alle drei
Gruppe ka
die Bros hüre Hilfestellu ge u d U terstützu g sei .
Glei hzeiig soll diese Veröfe tli hu g
die Fa hde ate eiter a rege .
Die -seiige Bros hüre ist gege ei e S hutzge ühr o
zzgl. Porto erhältli h ei u serer Ges hätsstelle:
DGSP, )eli ger Straße ,
E-Mail: dgsp@ et olog e.de
Koste loser Do
load:
Euro
Köl , Tel:
.dgsp-e .de
Auf u serer Ho epage gi t es fer er eiterführe de
I for aio e ü er die DGSP, eriefe de Texte zu The a
u ter der Ru rik „Neurolepikade ate“ so ie de Do load zu
u sere „Me ora du zur A e du g o Neurolepika“.
Praxis-Erfahrung mit PEPP
Wel he Erfahru ge ha e die Opio shäuser ge a ht, die PEPP ereits a e de ? Wel he Erfahru ge gi t es it de
PEPP-Opio shäuser ?
Dag ar Pater oga u d Re ate “ her us o
der I iiai e Weg it PEPP ö hte ei
ga zes “pektru a Fakte u d Ei drü ke
zusa
e trage ; u d z ar o Kli ik itar eiterI e , a ula te Die ste der
Ge ei depsy hiatrie, Woh hei e so ie
o Psy hiatrie-Erfahre e u d A gehörige
psy his h kra ker Me s he . )iel ist es, diese
Beiträge i Rah e ei er Fa htagu g zusa
e zu führe u d a die e tspre he de era t ortli he “telle eiter zu leite .
Ko taktadresse:
pater oga@li e.de
. eg- it-pepp.de
News 5/2014
Seite 2
Gemeindepsychiatrie als Chance für das Gemeinwesen
Kölner Verein für Rehabilitation feierte 40-Jähriges mit Festvortrag von Matthias Rosemann
„Das lag in der Lut“. Dass nach der
Psychiatrie-Enquete auf das heoretische etwas Praktisches folgte, so Dr.
Hartmut Siede über die Gründung
des Kölner Vereins für Rehabiliation
e.V. im Jahr 1974, sei eine logische
Folge der Zeitläute gewesen. Siede
gehört zu den Gründungsmitgliedern
und war eigens aus Bayern zum Jubiläum seines einstigen Herzensprojekts angereist. Seit 1980 ist der Kölner Verein Mitglied der DGSP.
Der Kölner Verein beging sein
40-Jähriges Jubiläum mit einem Festvortrag von Matthias Rosemann,
zu dem – im Rahmen der „Woche
der Seelischen Gesundheit“ – auch
die Öfentlichkeit eingeladen war.
Die psychiatrische Versorgung in
Köln ist seit 40 Jahren eng mit dem
Namen „Kölner Verein“ verknüpt:
Engagierte Bürger arbeiteten in der
Gründungszeitung
ehrenamtlich
vor allem an der Beschafung von
Wohnraum für psychisch kranke
Menschen. Heute hat sich der Verein
zu seinem gemeindepsychiatrischen
Träger mit rund 140 MitarbeiterInnen entwickelt, der etwa 1200 psychisch kranke Menschen betreut, behandelt und berät.
Ist die Gemeindepsychiatrie eine Chance für das Gemeinwesen? Eine Antwort
auf diese Frage su hte Mathias Rosemann, der Vorsitzende der Bundesareitsge ei s hat Ge ei deps hiatrischer Verbünde e.V. (BAG GPV).
„Niemand käme auf die Idee, einen Orthopäden nach dem Sinn für das Gemeinwesen zu fragen“, machte er gleich
zu Beginn deutlich: Die Psychiatrie ist
ein Teil des Gesundheitswesens, der
si h ga z deutli h o der so ais he
Medizin unterscheidet. „Psychische Er-
Rose a
die Versorgu gsla ds hat
der Psychiatrie eine „bunte Blumenwiese“. Aber: „So wertvoll das System ist,
so unübersichtlich ist es auch“. Damit,
i det der E perte, sei die Ps hiatrie
auch Ausdruck des Zeitgeists mit seiner
alles durchdringenden Individualisierung. „Die personenzentrierten Hilfen sind Ausdruck eines unumkehrare Tre ds“. A er, so Rose a :
Diese sehr individuellen Hilfen müssten
für Menschen auch zugänglich werden.
„U d z ar u a hä gig da o , i
elher Kra ke kasse a ersi hert ist.“
Hilfe müsse im solidarischen Gesundheitssystem, das sich schließlich auch
auf de erste Arikel des Gru dgesetzes – die Würde des
Menschen – stützt,
verfügbar sein für
jede und jeden. Eingliederungshilfe dürfe
keine Antragsleistung
sein und das Hilfsangebot kein Teil eines
Marktes. „Psychisch
Kra ke si d kei e
Ku de “, stellte Rosemann noch einmal
nachdrücklich
fest.
„Hilfe“, so unterstrich
er, muss auch diejenigen erreichen, „die
Klaus Jansen, Geschätsführer des Kölner Vereins, mit Matthias Rosemann.
krankheitsbedingt in
Foto: Christel Brede-Plüger
esi
te
SituaiMörder ihrer Paie te “ urde. Ei e onen ihren Anspruch nicht formulieren
Ps hiatrie, ei der si h die Gesells hat kö e .“ U d so e e t Rose a
dazu auch heute nicht lösen könne von die Aufgabe der modernen Gemeindepsychiatrie als Gratwanderung zwischen
der Ja usköpigkeit der Aufga e : o
de Autrag der „Si heru g“ ei erseits- zwei Forderungen: Gemeindepsychiatrie
uss die Sel st esi
u g der Klie te
und dem zur Hilfeleistung andererseits.
U d diese Aufga e
erde ear eitet ernst nehmen und wahren und zugleich
i ei e „zerspliterte S ste “ der Kos- denjenigen, die es nicht selbst können,
U terstützu g e tgege ri ge . Das alten- und Leistungsträger.
Was hat all das für Folgen für die Be- les aber keinesfalls auf der Grünen Wietrofe e ? „Das as die frühere A stalt se. „Wer Inklusion will, muss bereit sein,
it ps his h kra ke Me s he
ite
aus der Ha d zu ge e hate, erteilt
sich heute auf viele Angebote“, nennt in der Stadt zu leben.“
krankungen wirken sich auch auf Beziehu ge aus“, so Rose a
it Bli k auf
Angehörige oder auf Lebensalltag und
Ar eitsplatz der Betrofe e . U d o h
eine Besonderheit der Psychiatrie rückte Rose a i de Vordergru d: „Viele
Menschen nehmen die Hilfe am wenigsten in Anspruch zu einem Zeitpunkt, zu
dem diese Hilfe am wirksamsten wäre.“
Weil krankheitsbedingt die Einsicht fehlt:
Während einer Manie etwa, oder einer
Magersucht, unterscheide sich die Wahreh u g der Betrofe e ga z erhe li h
o der ihrer U ge u g.
Vor diesem Tableau sei eine Psychiatrie
täig, die i Deuts hla d it ei er Historie belastet sei, in der „Psychiater zu
News 5/2014
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Kompakt und bereichernd: Kurzfortbildung
Mehr als 60 zwei- oder dreitägige Seminare bieten Vertiefung für alle psychiatrischen Arbeitsfelder
u d Ps hiatrie-Erfahre e. I s eso dere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und
Mitar eiter o Bes h erdestelle /des
Bu des etz erks
Bes h erdestelle
si d zur Teil ah e ei gelade – hier ist
eine teilweise Übernahme der Kosten
auf A trag ögli h.
Seit nunmehr fast 20 Jahren veranstaltet die DGSP ihre Kurzfortbildungen und
viele tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer Einrichtungen
ha e isher da o proiiert. Au h i
Programm 2015 haben wir wieder zahlrei he e ährte, a er au h eue A geote für Sie zusa
e gestellt. )iel der
DGSP-Fortbildungen war und bleibt es,
Mitarbeitende aus allen psychiatrischen
Ar eitsfelder u d Berufsgruppe zu efähige u d zu er uige , sozialps hiatris he I halte i Ar eitsalltag u zusetzen und so zur Qualitätsentwicklung und
Qualitätssicherung in der Psychiatrie beizutrage .
Die Fortbildungsinhalte werden von erfahre e Refere i e u d Refere te
aus u ters hiedli he
Ar eitsfelder
theoreis h fu diert, pra is ezoge u d
ha dlu gsorie iert er itelt. Se iarorte si d Berli Erk er , Bielefeld,
Bre e , Dresde , Erfurt, Fra kfurt a
Mai , Gütersloh, Frei urg i Breisgau,
Fulda, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Stutgart, Wei ar u d Würz urg.
Die Fort ildu ge si d au h ofe für
Studiere de, die ei e eruli he Täigkeit i der Ps hiatrie a stre e . Au h
die Förderu g des Trialogs ist eiterhi ei
i higes )iel. Deshal ri hte
si h iele Se i are au h a A gehörige
Das Programm gibt es zum
Download auf
.dgsp-e .de
Ausgebucht ist die DGSP-Jahrestagung in Bremen, doch gibt es noch die
Möglichkeit, an Einzelveranstaltungen teilzunehmen:
Vorführu g des Spielil s
APOSTEL & PARTNER
I fos: www. apostelundpartner.com)
Ki o Cit
, Birke str. ,
Bre e
Mit o h, de
No e er,
is Uhr; Der Ei trit kostet a der
A e dkasse Euro
Psychopharmaka absetzen:
Forum VI
warum, wann und wie?
Ein Symposion unter der Leitung von
Prof. Dr. As us Fi ze u d Dr. Peter
Leh a .
„Weitere t i klu g der Ps hiatrierefor – Ei gesu dheitspoliis hes
)uku tsko zept auf La des u d Bu dese e e“ u ter Beteiligu g o E peri e u d E perte aus Erfahru g
i alle Berei he des Hilfes ste s.
Kesselhalle das Kulturzentrums
S hla hthof, Fi dorfstr. ,
Bre e .
Do
erstag, de
. No e er, is
Uhr. Die Teil ah e kostet Euro.
Voranmeldung unter
dgsp@ et olog e.de
I pressu : V.i.S.d.P.:DGSP, Zeli ger Straße 9, 09 9 Köl , Te t u d La out: Dörte Staudt
Haus des Reichs,
Rudolf-Hilferding-Platz 1,
Bre e
Freitag, 14. November, Der Ei trit ist frei.
Voranmeldung unter
dgsp@ et olog e.de
.
Uhr
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