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momag 325  oktober 2014
Anders essen.
Veganer Tag in
Amstettner Restaurant
Anders leben.
Zwei Aussteiger in St.Peter/Au
leben mit der Natur im Kreislauf
Anders spielen.
Wir doktern
zu viel herum...
... anstatt auf unseren Körper zu hören!
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Schön ruhig und brav sein
hat ihm nie gefallen –
Thomas Gansch im Gespräch
editorial
Erfolg hat drei
Buchstaben
coverfoto | colourbox.com
montage | Helmut Hirner
ab Seite 56
julia büringer
4
6
10
14
18
8
impressum:
seite 10
panorama
ab Seite 4
julia büringer
mostviertel
julia büringer
a soll mal einer sagen im Mostviertel tut sich nichts! Also, da
sind wir das beste Beispiel, um das
zu widerlegen. Blättern Sie sich durch
die Vielfalt!
Das Mostviertel bringt eine Reihe
großer Söhne und Töchter hervor,
wie wir in dieser Ausgabe beispielsweise an Michael Veigl zeigen, der
seine Erfindung europaweit verkauft.
Kennenlernen durfte ich auch Florian
Gschwandtner, einer der Mitbegründer von Runtastic, er wird seine Geschichte im nächsten momag erzählen. Er war bei der Eröffnung des CoWorking-Space in seinem Heimatort
Strengberg zu Gast.
Silvester hab‘ ich gefeiert – Brausilvester mit den Bierbriadan. Es wurde
die Idee geboren, ein eigenes momagBier zu brauen, mit Most und Maggi
– um unsere Geschmacksknospen
nicht umzubringen, werden wir daran aber noch feilen.
Apropos Geschmack. Zucker versteckt sich heute in nahezu jedem
Produkt – der hohe Genuss ist verantwortlich dafür, dass auch die
Mostviertler landläufig immer dicker werden. Schon früher aßen die
Menschen am liebsten fett und süß,
aber da gab es kein derartiges Angebot rund um das Jahr. Heute nehmen
wir, meist unreflektiert, was im Regal
steht. Die Rechnung für unkontrollierten Konsum bekommen wir später
einmal serviert. Leider dann, wenn es
zu spät ist. Und da grüßt jetzt wiedermal der innere Schweinehund.
Wo wir beim nächsten Thema wären: Sehr interessant war die diesjährige Nachhaltigkeitskonferenz im
Steinschaler Dörfl. Ich muss zugeben,
über Nachhaltigkeit reden: Ja. Nachhaltig sein und leben: Mit diversen
Einschränkungen. Ich hatte vor der
zweitägigen Konferenz einen Termin
und danach auch. Also fuhr ich alleine mit dem Auto hin, nachhaltig?
Nein. Die Einladung dafür hab‘ ich
mir zweimal ausgedruckt, weil die
erste irgendwo in den Weiten meiner Tasche verschwunden ist. Nachhaltig? Nein!
Reden ist wie so oft viel viel leichter als tun, dachte ich beim vorzeitigen Zurückfahren (zum nächsten
Termin). Langfristig hilft das Reden
nichts, schon gar nicht der Nachhaltigkeit; und es fängt immer bei einem
selbst an. Erfolg hat drei Buchstaben:
TUN.

julia büringer | Chefredakteurin
julia@momag.at
Nachhaltige Netzwerke.
Im Pielachtal wurde die siebte
Nachhaltigkeitskonferenz
abgehalten – rund 100
Teilnehmer hörten zu
Es war eine lange Tour.
Mit dem Spatenstich wurden
offiziell die Bauarbeiten für den
Ybbstalradweg aufgenommen. Er
soll Zeit für s‘ich bieten
Er bedient die Banken.
Ein Strengberger schaffte es mit
seiner Erfindung, Magnetstreifen
auf Karten zu schützen – Kunden
hat er in ganz Europa
Darf‘s mal ohne Tier sein?
Immer mehr versuchen, ohne
Tierisches auszukommen. Im
Hofcafé Amstetten gibt‘s jetzt
jeden Freitag vegan
Der Herbst ist da!
Und damit auch das Mostfest –
der Jungmost und andere
Spezialitäten locken, sowie
Mostpatin Alexandra Meissnitzer
Liberté, Égalité und Bier.
Gaminger Brüder und Schwestern
vereint in der Liebe zum Bier
– die Gaminger Bierbriada. Bei
ihnen geht es um die Vielfalt
58 Ein ewiger Kreislauf.
Sie kündigten ihre Jobs und
bewirtschaften nun 2,6 Hektar
Land in Permakultur. Sigrun und
Peter und das Steinrieglhäuschen
56 Schattenstadt Wien.
Der investigative Journalist
Emil Bobi sprach mit
Doris Schleifer-Höderl über die
beliebteste Spionagestadt
64 Waltrauds Wanderlust.
Bewegung ist gut, wandern noch
besser – meint Waltraud und
erzählt von einer ihrer
Lieblingstouren
66 Ybbstola Herzhex.
Alte Hausmittel, Rezepte für
Körper, Geist und Seele gibt
es in „Raabenweib“ Sonjas
neuer Serie
68 Lautloser Highspeed.
Karl Dangl e-mobil auf Kreuzzug
gegen ungläubige Benzinbrüder:
Motorrad-Testbericht der neuen
Brammo Empulse R
67 Auf fremden Sofas schlafen.
Auf Reisen gehen hat nicht
immer etwas mit klassisch
Urlauben zu tun – Couchsurfing
bietet echte Authentizität
bernhard schaller
D
momag 325 | oktober 2014
events
ab Seite 70
Gerhard Kraushofer liebt die
Steine in der Ybbs, durch
Schleifen holt er ihre Schönheit
heraus, wie er im Atelier zeigt
70
74
76
Bewegende Ausstellung.
Dem Surrealisten Joan Miró
wurde eine große Retrospektive
in der Wiener Albertina
gewidmet – Fritz war dort
ab Seite 20
julia büringer
kraushofer
73 Ein Herz für Ois-Steine.
thema
ab Seite 86
helenschneider.com
kultur
Leserbriefe: post@momag.at
facebook.com/meinmomag
93 Sunset Boulevard.
Helen Schneider gastiert in der
Rolle der Filmdiva Norma im
bekannten Webber-Musical in
der Amstettner Pölzhalle
20 Jetzt wirds richtig (un)gesund.
Zur Gesundheit gehen die Themen
nie aus, schon gar nicht die brisanten
– von Zucker über Kaiserschnitt bis
hin zur Aluminiumbelastung
marktplatz
ab Seite 40
Zehn Jahre Malakademie.
Die Kreativakademien erfreuen
sich reger Beliebtheit, die
Malakademie feierte zehn Jahre
und das mit süßen Kunstwerken
AMSTETTEN
Ihr Toyota Partner 9x in Österreich!
Das Weiße Rössl wiehert.
Der Intendant der Blindenmarkter
Herbsttage, Michael Garschall,
setzte zum 25. Jubiläum auf das
richtige Pferd
80 Der Rappertyp.
Er begann während der Schule
Texte zu schreiben – nun
veröffentlichte der Amstettner
Royal ein feines Debutalbum
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B eg r
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St ü c z te
k zah
l
82 Bestimmung Trompeter.
brigitte gansch
Der Melker Thomas Gansch
spielte schon mit vielen
namhaften Musikern – früher
wollte er Dachdecker werden
alle modelle unter
sensationspreise.at
mostviertorial
 nachhaltigkeit
A
lles bleibt wie es niemals war. In
der Rückschau wird alles verklärt.
Das hat was Gutes, weil die unangenehmen Sachen zum Teil verschwinden und das Gute in der Erinnerung
noch viel besser wird. Bösartig gesagt,
verklären wir unsere Vergangenheit.
Der Vorteil daran ist, dass unser Leben im Rückspiegel betrachtet super wird und wir damit zufriedener;
dumm daran ist, dass das Abchecken
der Realitäten dramatisch nachlässt.
Im Endergebnis war dann früher alles
besser und das Bemühen, sich nach
vorwärts zu ändern, ist sehr gering;
im Gegenteil, wir tendieren gern dazu,
das Radl zurückzudrehen.
Aber nicht nur, weil im Nachhinein
alles besser aussieht als es war; ausnehmend wichtig ist auch die Tatsache, dass wir die Vergangenheit schon
kennen, während die Zukunft ziemlich unbekannt ist. Und es ist ein alter
Hut, dass wir uns vor Unbekanntem
fürchten. Drum fahren wir so gerne
in All-inklusive-Clubs! Denn egal in
welchem Land sie liegen, dort gibt
es Schnitzel, Milchkaffee und Österreicher. Das kennen wir von daheim,
ist aus der Vergangenheit und das
beruhigt. Darum bleiben wir auch
gern bei derselben Automarke; die
hatte zwar Macken, aber wir kennen
diese; wir wählen auch gern dieselben Parteien; nicht, dass wir mit ihnen zufrieden wären, aber wir wissen
zumindest wo es bei ihnen krankt.
Soweit so klar! Nur, das ist halt keine
Basis für Weiterentwicklung! Mit alten
Rezepten lassen sich die Probleme von
heute nicht lösen und schon gar nicht
die von morgen. Amerika wäre nicht
entdeckt worden und auch nicht der
Seeweg nach Indien, hätte sich nicht
jemand an Unbekanntes gewagt. Es
gäbe nicht Strom, nicht Penicillin und
auch nicht Google, hätte nicht jemand
neue Wege beschritten.
So wie freakige Chinesen vor Jahrtausenden das Papier entdeckten, so
wie chillige Kalifornier das Silikon Valley befruchteten, so sollen wir Mostviertler und Europäer ebenso Neues
entwickeln. Was gibt es besseres, als
Hirnschmalz mal Bio mal Slow living?
Sicher noch mehr, aber das fällt mir
jetzt noch nicht ein.
£
peter brandstetter | Wieselburg
peter@momag.at
fotos: julia büringer
Chill-icon Valley
Nachhaltigkeit hat
viele Gesichter
Z
um Auftakt der siebten
Nachhaltigkeitskonferenz im Steinschaler Dörfl
im Pielachtal erklärte Harald
Katzmair (FAS research Wien),
wie Netzwerke funktionieren.
Zu den Erfolgsfaktoren zählen beispielsweise die richtige Zusammensetzung und
das Zusammenspiel von Robustheit und Agilität. Netzwerke müssen auch in der
Lage sein, sich immer wieder neu zu erfinden.
BigData – negatives
Image, guter Nutzen
Von dem schon negativ besetzten Wort Bigdata zu Bigoma, dem positiven Nutzen
der großen vorhandenen Datenmenge, sprachen Claudia Brözel (Hochschule für
nachhaltige Entwicklung,
Eberswalde, Deutschland)
und Konstantin Andreas
Feustel (Wiif GmbH, Oberstaufen, Deutschland). Daten
könnten beispielweise für ein
zielgenaues Service im Tourismus eingesetzt werden.
Das wichtigste Instrument für
den Online-Vertrieb ist nach
wie vor die eigene Website,
unterstrich Markus Gratzer
(Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung). Auch kleine Betriebe
setzen immer mehr auf das
Buchen online, wie Hans
Embacher (Geschäftsführer
Bundesverband Urlaub am
Bauernhof) ausführte.
Die nachhaltige Übergabe
von Betrieben war ebenso
Thema bei der diesjährigen
Konferenz. Franz Hartl (Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank ÖHT) stellte vor,
welche Unterstützung – von
der Beratung bis zur Finanzierung – die ÖHT Unternehmern bietet.
Aus seiner Erfahrung als
beratender Begleiter von
Betriebsübergaben berichtete Alois Kronbichler (Geschäftsführer Kohl & Partner
Südtirol). Er listete die sieben
Kardinalfehler bei der Übergabe auf. Dazu zählen bei-
mein momag-Abo...
von julia büringer
spielsweise die nicht geklärte Erbteilung, ein selbstversklavender Führungsstil und
Barmherzigkeit statt Klarheit.
Nachhaltige
Betriebsübergabe
Der Landwirt und Lebensund Sozialberater Alois Gaderer strich die Bedeutung
der Beziehung untereinander hervor. „Freigabe und
Loslassen hat auch mit Dank
und Anerkennung zu tun.“
Grundvoraussetzung sei die
Zufriedenheit mit sich selbst.
Er steht dafür ein, die Welt anzunehmen wie sie ist, „sie ist
gut“, ist Gaderer überzeugt.
Mit dem emotionalen Vortrag des Schuhmachers Heini
Staudinger begann der zweite
Seminartag. Er stimmte gegen
Ende mit den Zuhörern ein
Lied an. Seine Schuhe sind
nachhaltig, weil sie halten,
sagt Staudinger. Er erzählte
über seine Geschichte und
Ich wohne außerhalb des
Erscheinungsgebiets – oder:
Die Gratis-Zustellung der
Post funktioniert nicht immer
 Ich
abonniere mein momag
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4 | mostviertel magazin
momag 325 | oktober 2014
Gedankenaustausch. Bei der diesjährigen Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz stand
Nachhaltigkeit durch Netzwerke im Mittelpunkt. In Fachvorträgen wurden Entwicklungen
aufgezeigt, Beispiele präsentiert, Verbesserungen aufgezählt, Tipps gegeben;
Etwa 100 Teilnehmer hörten den Referenten aus Österreich, Deutschland und Südtirol zu
sprach über das allgemeine
System. Derzeit hat er noch
eine Strafe von 3.000 Euro
bei der Finanzmarktaufsicht
ausständig. „Es ist ein Trottelspiel, die Banken haben
Milliarden versenkt, es ist
aber nur woanders hin und
weiterhin in den Händen der
Ganoven.“ Er will sein Unternehmen nach dem Vorbild
der Berliner TAZ auf Genossenschafter aufteilen.
Schutzgebiete
und Tourismus
Im folgenden Teil ging es um
die Frage, welche Bedeutung
Schutzgebiete für die Regionalentwicklung und den Tourismus haben. Die Grundlagen
lieferte Norbert Weixlbaumer
(Institut für Geographie und
Regionalforschung, Universität Wien). Ein praktisches
Beispiel schilderte Günter
Mussnig (Geschäftsführer
der Hohe Tauern Nationalparkregion in Kärnten). Er
unterstrich die Bedeutung
konsequenter Produktentwicklung und intelligenter
Services, um Tourismus auch
in entlegeneren Gebieten
möglich zu machen.
Max Rossberg (Stellvertretender Vorsitzender der
European Wilderness Society und Geschäftsführer
von Protected Areas Solutions Kanada) sprach über
die geschützte Wildnis und
über langfristige Ziele von
Tourismus und Naturschutz.
Einheimische, Natur und
Tourismus müssten in einem
»Wir schmücken uns mit
Nachhaltigkeiten, die uns gelingen.
Währenddessen gehen wir auf
Schnäppchenjagd und merken erst
im Nachhinein, dass wir uns selbst
Heini Staudinger
bestohlen haben.«
nachhaltigen Konzept profitieren. Aber es muss Wachstumsgrenzen und Zugangsbeschränkungen geben. Denn
nachhaltigen Tourismus gäbe
es so nicht, man könne ihn
nur nachhaltig gestalten.
Brigitte Lackner (Bürgermeisterin von St.Ulrich am
Pillersee) berichtete aus ihrer
Gemeinde, die – im Umfeld
großer touristischer Zentren
wie Kitzbühel – auf sanfte
Angebote setzt und 2012
den europäischen Dorferneuerungspreis erhielt. £
web | www.nachhaltigkeitskonferenz.at
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vertraulich
6 | mostviertel magazin
Lange Tour zum
Spatenstich
Ybbstalradweg. Mitte September wurde der Spatenstich getätigt
und das Inszenierungskonzept vorgestellt: „Zeit für s’ich“
E
s war schon eine lange
Tour bis hierhin: Am 15.
September wurde mit dem
Spatenstich für den Ybbstalradweg endgültig das Rad ins
Rollen gebracht. Am Abend
wurde das Inszenierungskonzept vorgestellt. Das Thema
„In Balance sein“ soll am Radweg vermittelt werden. „Jeder will Zeit für sich selbst,
und die soll man beim Radfahren finden“, sagte Anita
Eybl beim Vorstellungsabend
in Opponitz. Sie ist neben
Ernst Miglbauer und Josef
Lueger eine der Experten,
die den Bürgermeistern und
den Spitzen des Ybbstalradwegverbands ihre Vorschläge
für die touristische Angebotsentwicklung und Inszenierung vorstellten.
Neben dem Radfahren solle
man gut essen, trinken oder
auch schlafen können und
die Kulturgüter der Region
kennenlernen. Dazu gibt es
viele Ideen, die die Gemeinden selbst umsetzen können. Auch finanziell. Etwa
sollen Zusatzangebote wie
„Radl und Paddl“ angeboten
werden. Geführte Radrouten
soll es für die Generation 55
plus geben.
Alleinstellungsmerkmal soll
vor allem die steigungsarme
Streckenführung sein (auf der
ehemaligen Bahntrasse), so-
wie die abwechslungsreiche
Landschaft nahe dem Wasser. Und es soll auch genossen werden: Wildbadeplätze
sind angedacht, um sich abzukühlen oder einfach mal die
Füße ins Wasser hängen zu
uschi dreiucker | pixelio
anches ist nicht bestimmt für
fremde Ohren. Und auch die
eigenen Ohren möchten nicht alles hören müssen. Wen interessiert
schon das Magengeschwür eines
Fremden? Oder die Feigenwarze, Sie
wissen schon wo? Wenn das Baby von
Dreimonats-Koliken geplagt ist, das
geht g‘rade noch. Oder Frau M. sich
über Hustensäfte für ihre Dreijährige
informiert.
Doch alles andere ist eine ziemliche Zwangsbeglückung in unseren
Apotheken. Oder lässt schlicht und
einfach absolut keine Intimsphäre
zu. Da nützt auch die freundliche
und kundige Beratung wenig. Denn
wie soll man sich dort nach einem
Naturheilmittel gegen Wechselbeschwerden oder Schlafstörungen beraten lassen, wenn fünf andere Leute
knapp neben einem stehen? Und deren Augen und Ohren immer größer
werden oder sie vor Scham im Boden
versinken, weil man auf die Schnelle
etwas gegen Scheidenpilz braucht?
Hätte ich es nicht in einem anderen Land anders gesehen, wüsste ich
nicht, dass es wohl anders geht. Wo?
In Norwegen, in einer ganz schlichten Apotheke. Man geht rein, zieht
eine Karte mit Nummer aus dem Korb.
Bleibt dann ganz hinten stehen, bis
man seine Nummer auf einem großen Display sieht. Darauf begibt man
sich in Richtung Tresen. Dieser ist in
mehrere Bereiche mit Zwischenwänden unterteilt, davor ein gemütlicher
Sessel. Ein Art Kabine. Frau oder Herr
nimmt Platz und wird in aller Vertraulichkeit beraten und bedient.
Mir hat das sehr gefallen. Es ist
eine respektvolle Behandlung mit
Gewährung der Intimsphäre. Keiner
nebenan hört, wie man sich dort
erkundigt, merkt, wie zerknirscht
oder krank man ist. Das geht auch
niemanden etwas an. Es ist einem ja
oft schon unangenehm genug, das
Apothekenpersonal in intime, persönliche Dinge einzuweihen.
Hier könnte man sich ruhig etwas
abschauen. Denn es gibt Bereiche
im Leben eines Menschen, die absolut vertraulich sind. Oder würden
Sie nach einer Packung Viagra fragen, wenn zig Leute hinter und neben Ihnen warten? Ja? Gut. Aber ich
möchte es nicht hören. Liebe Grüße,
Waltraud.
£
waltraud hirner | Kematen/Ybbs
waltraud@momag.at
julia büringer
M
»Zeit für sich
selbst beim
Radfahren
finden.«
lassen. Grillplätze sind eine
weitere Idee, sowie Rastplätze mit markanter Möblierung
und auch Naschplätze, wo
man etwa vom Apfelbaum
oder der Beerenhecke nehmen kann.
Der Radweg wird 2,5 Meter
breit sein, zusätzlich gibt es
50 Zentimeter Bankett. Meistens wird die Trasse auf der
ehemaligen Bahnstrecke liegen. Überall ist dies aber nicht
möglich und führt dort auf
Güterwegen. Die Bahnhöfe
und angrenzende Grundstücke wurden teilweise schon
verkauft. In Hollenstein ging
der Bahnhof etwa an einen
privaten Käufer.
Ein Vorschlag im Inszenierungskonzept war es,
ein Bahnhofrestaurant zu
errichten. Auch hier liegt
die finanzielle Umsetzung
bei der jeweiligen Gemeinde.
Für den gesamten Radweg
liegen zehn Millionen Euro
bereit. Die ersten zwanzig
Kilometer sind bereits ausgeschrieben. Mit den Vorarbeiten wurden bereits 2,5 Millionen verbraucht, dennoch
geben sich die Verantwortlichen, allen voran der Obmann des Radwegevereins
und Lunzer Bürgermeister
Martin Ploderer zuversichtlich: „Wir gehen mit hoher
Sicherheit davon aus, dass
es sich ausgehen wird.“ Dem
stimmt auch der Bürgermeister von St.Georgen/Reith,
LAbg. Helmut Schagerl zu:
„Die Felssicherungsarbeiten
für die ganze Strecke wurden
ausgeschrieben und liegen
im Rahmen der Schätzung.
Das heißt, es gibt kein finanzielles Risiko mehr.“
Die rund 50 Kilometer lange Strecke soll bis 2016 fertiggestellt sein.
£
julia büringer
momag 325 | oktober 2014
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raabenweib
 vereinsportrait
Der Zigeuner
igeuner leben in Wohnwagen,
stehlen Hühner und manchmal,
wenn sie sehr hungrig sind, auch kleine Kinder. Die Frauen tragen lange
Blumenröcke und haben schwarze
lange Haare. Sie haben natürlich Läuse und waschen sich nie, das wusste
man schon, als meine Oma noch täglich zweihundertundfünfzig Kilometer zur Schule gehen musste.
Zigeunerkinder gehen natürlich
nicht zur Schule, die sind von Haus
aus nicht zu erziehen. Wenn die Zigeuner nicht herumziehen, leben sie
alle in Oberwart und heißen Horwath.
Wenn man welche trifft, sollte man
sofort einen großen Bogen um sie
machen, zu Hause alle Fensterläden
fest verschließen und die Haustüren
zusperren. Beruflich sind sie Scherenschleifer, Korbflechter, Teppichverkäufer oder gar nichts. Sie sind
lustig und singen und musizieren
immerzu. Wo sie herkommen, weiß
keiner so genau und wo sie hin wollen
auch nicht, aber auch nach mehreren
Generationen in Österreich sind sie
selbstverständlich keine Österreicher.
Wie man vom Schnitzel zum Zigeuner gekommen ist, ist unklar,
jedenfalls darf man heutzutage aus
den Zigeunern keine Schnitzel mehr
machen. Auch ihren Namen darf man
nicht mehr aussprechen. Wo sie auch
hinkommen, fürchten sich die Leute
und verstecken sofort ihre Wäsche,
die draußen zum Trocknen auf der
Leine hängt. Die Furcht ist natürlich
berechtigt, die kommt daher, weil ja
wohl nicht Hunderttausende im Holocaust getötet worden wären, wenn
da nicht jemand sakrisch Angst gehabt hätte vor ihnen. Vielleicht weil
so viele Wahrsagerinnen und Hellseherinnen unter ihnen waren, die
schon gewusst haben, wie der Wahnsinn ausgeht.
Zigeuner gibt es heute nicht mehr
viele, vielleicht weil wir die Firma
Riess haben, deren Töpfe nicht mehr
geflickt werden müssen und weil wir
uns billig beim Pagro eine neue Schere kaufen können und die alte nicht
mehr schleifen müssen.
Einmal hab‘ ich eine Zigeunerin
getroffen, die meinte, ich sei ärger
als zehn Zigeuner.
Peace boid, Euer Raabenweib! £
sonja raab | Opponitz, sonja@momag.at
www.raabenweib.de
8 | mostviertel magazin
fotos: julia büringer
Z
 Die „Bierbriada“ bei
selbstgemachter Biersuppe.
Frauen und Männer sind hier
Brüder im Geiste und einen sich in
der Liebe zum Hopfensaft.
Bier in aller
von julia büringer
E
in professioneller Bierbrauer, z wei f indige
Hobby­
b ierbrauer und ein
paar, die gerne Bier trinken:
Das sind sie, die Gaminger
Bierbriada. Warum sie Ende
September in Gaming „Brau-
»Bier ist das gesündeste
Lebensmittel überhaupt.«
Der Primus, der
professionelle
Bierbrauer Peter
Bruckner 
silvester“ feierten, ist nach
dem Besuch leicht erklärt.
Denn früher gab es im Sommer keine Kühlung. So fing
erst im September und Ok-
tober das Braujahr wieder
an. Ab St.Georgi (23. April)
war Schluss mit Bier brauen. Das erklärt dann auch
so manche Biernamen: Das
Märzenbräu, das letzte Bier,
das gebraut wurde oder das
Oktoberbräu, das als erstes
im Braujahr wieder gebraut
wurde.
Es geht um Vielfalt,
nicht um Menge
Jeden ersten Sonntag im Monat treffen sich die Bierbriada im Kaffee Czihak. Gerne
werden auch neue Mitglieder aufgenommen. „Ums
Besaufen geht es aber bei
uns nicht, hier geht es um
die Vielfalt, nicht um die
Menge“, sagt Primus Peter
Bruckner. Gaming, mit zwei
Privatbrauereien, kann getrost als Bierdorf bezeichnet
werden. Auch um Bierwissen
in die Bevölkerung zu bringen, wurden die Bierbriada
initiiert. „Bier ist eigentlich
das gesündeste Lebensmittel überhaupt“, sagt Primus
Bruckner (Erzbräu). „Es hat
viel Vitamin B und eine Menge Antioxidantien, die der
Krebsvorbeugung dienlich
sind.“ Natürlich in Maßen
genossen, räumt er ein.
Bei den Treffen geht es
vielfach um das Verkosten:
So schaut man sich erst einmal die Struktur des Bier-
Biergenuss. Die Österreicher sind bekanntlich
Vizeweltmeister im Biertrinken. Gemeindemeister sind
vermutlich die Gaminger: Sie haben einen eigenen
Verein für die Entdeckung und Weiterentwicklung der
österreichischen Bierkultur gegründet: Die Bierbriada.
Und weil es in Gaming zwei Privatbrauereien gibt,
kann es getrost als Bierdorf bezeichnet werden
Munde!
schaums an, schön fein mit
kleinen Bläschen sollte er
sein. Stabil, am Rand haftend. Beim Bier mit Espresso, das es beim Biersilvester
zum Verkosten gibt, ist das
so. Der Geruch kommt als
nächstes. Dann folgt der sogenannte Antrunk, wo man
den Geschmack wahrnimmt,
ob bitter, süß, der Hopfen
ist besonders beim Abgang
zu merken. Gleichzeitig gibt
es beim Hinunterschlucken
noch den retronasalen Geschmack... bitte selbst mit
einem Schluck Bier ausprobieren, dann weiß jeder, was
gemeint ist.
Zwei leibliche
Bierbriada
Entweder mitgebrachte Raritäten aus verschiedenen Län-
dern oder eine neue Kreation
der zwei – sozusagen auch
leiblichen – Bierbriada der
Runde kommt ins Glas . Und
in den zwei Hobbybrauern
stecken noch viele Ideen.
„Das große Problem ist, dass
ich zu wenig Zeit zum Brauen
habe“, sagt Rainer Oberegger. Gegenseitig brachten
sie sich auf die Idee eigenes
Bier zu brauen, lange vor
dem Verein. Zum Geburtstag
schenkte der kleine Bruder
dem großen ein Bierbrauset.
Das erste Bier ist nichts geworden, erinnert sich Rainer
Oberegger, „aber ich dachte
mir sofort: Das muss besser
gehen.“ Sein kleiner Bruder
Werner braut mit einem Einkochautomaten sein Bier.
Im Frühjahr steht ein gemeinsamer Ausflug auf dem
Plan. Vergangenes Jahr waren die Bierbriada mit ihren
unverkennbaren Hüten mit
den Hopfenzweigerln in Wien
unterwegs. „Wir haben tolle
Bierlokale besucht und waren
eine Attraktion für alle Japaner“, erzählt Bruder Jochen
Weissensteiner und lacht.
Wissen rund um den Wein
sei bereits in aller Munde,
sind sich die Bierbriada einig. Jetzt kommt das Bier
dran!
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momag 325 | oktober 2014
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 menschenbild
momag.at/lesestoff
Schutzhüllen. Der Strengberger Michael
Veigl erfand ein einzigartiges Etui zum Schutz
der Kreditkarten und beliefert mit seinem
innovativen Produkt mittlerweile ganz Europa
Online nicht versäumen!
mission: wirtschaft
robert voglhuber
Seltene Würfelnatter
mostviertel
Robert entdeckte eine Würfelnatter
in seiner Bruchsteinmauer. Er erzählt
vom Reptil des Jahres 2009 und
schrieb eine Flora- und Faunageschichte.
Vorrang für Realwirtschaft
panorama
Vortragsreihe „Mission: Wirtschaft
2050“ – der Präsident des
Gewerkschaftsbundes plädierte
lautstark für die Herabsetzung der
Lohnsteuer.
Alle namhaften
Banken sind
seine Kunden
B
ankkarten, die nicht mehr
funktionieren, können
nerven. Der 42-jährige Mostviertler Produktentwickler
Michael Veigl war selbst leidtragender defekter Bankkarten durch gelöschte Magnetstreifen. Kurzerhand begann
der Strengberger, nach einer
Lösung für dieses Problem zu
suchen und hat es tatsächlich geschafft. Nach einer
eineinhalbjährigen Entwicklungsphase sowie Investitionskosten von rund 55.000
Euro brachte er ein neues
Scheckkartenetui auf den
Markt, das das Plastikgeld
schont – und dies sogar auf
mehrfache Weise. Die Etuis
aus Strengberg sind weltweit die einzigen Covers mit
einem Magnetfeld-Schutz.
„LoCo Magnetstreifen, die
sich auf Parkkarten, Hotelschlüsselkarten und Bankkarten befinden, können bereits durch Magnetfelder von
Mobiltelefonen und magnetischen Taschenverschlüssen
alexi pelekanos
Gewagte Bühnenfassung
kultur
Radetzkymarsch und die Rebellion
von Joseph Roth – das Landestheater
präsentiert eine gewagte Bühnenfassung von Roths Prosa, momagRedakteur Robert zog es in den Bann
facebook.com/meinmomag
impressum
Medieninhaber:
momag e.U., A-3343 Hollenstein, FN 392758k (LG St.Pölten)
Herausgeber: Werner Fally, werner@momag.at
Chefredaktion: Mag.(FH) Julia Büringer, julia@momag.at
Musikredaktion: Petra Ortner, petra@momag.at
Motorredaktion: Karl Dangl, karl@momag.at
Onlineredaktion: Fabian Ressl, fabian@momag.at
Autoren: Roman Fessler, Mag. Fritz Haselsteiner, Waltraud Hirner,
Joachim Klein, Mag. Andreas Oberenzer, Sonja Raab, Fabian Ressl,
Bernhard Schaller, Doris Schleifer-Höderl, Mag. Robert Voglhuber
Kolumnisten: Michaela Auer, Peter Brandstetter, Bernd Haider,
Sabine Fallmann-Hauser, Felix Hnat, Martina Grasser, Gerhard Hintringer,
Mario Hirner, Andrea Kromoser, Peter Reikersdorfer,
Jochen Weissensteiner, Helmut Wieser, Elke Wimmer
zerstört werden“, berichtet
Michael Veigl dem momag,
dessen Erfindung durch die
stabilen Abschirmmaterialien
zudem Schäden wie Knicke,
Kratzer und Verformung bei
Hitze vermeidet. „Mein Etui
ist das einzige von einem für
Banking-Produkte akkreditierten Prüflabor positiv geprüfte. Hierbei ging es um
die Abschirmfähigkeit gegen
Datenübertragung hinsichtlich unbefugtem Zugriff und
Datenmissbrauch“.
Die von Michael Veigl unter dem Markennamen Secvel
erzeugten Kartenhüllen sind
daher bei Banken, Unternehmen mit Mitarbeiter- und
Besucherzutrittskarten sowie bei Hotels und auf dem
Merchandising-Sektor sehr
beliebt. „Ich beliefere mittlerweile sehr viele Banken
und Unternehmen in ganz
Europa. Die stärksten Märkte
sind aktuell Deutschland, die
Schweiz und Frankreich. In
Österreich gehören bereits
Cartoon: Erich „BUL“ Schatz, www.bulcartoons.com
Grafik und Layout: Helmut Hirner, grafik@momag.at
Anzeigenberatung: Ricarda Brandstetter, ricarda@momag.at
Kleinanzeigen & Abonnement: Maria Schoißwohl, maria@momag.at
Druck: Slovenská Grafia, Bratislava, www.grafia.sk
Erscheinungsort/Verlagspostamt: A-3340 Waidhofen/Ybbs
fotos: veigl
Grundlegende Richtung: Unabhängige Zeitschrift zur Förderung der
Wertschätzung, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit in der Region
Mostviertel. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht die
Meinung des Herausgebers wieder. Für den Inhalt der Inserate haftet
ausschließlich der Inserent. Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge
selbst verantwortlich.
Gender-Info: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird die maskuline
Form verwendet. Diese Form versteht sich explizit als geschlechtsneutral.
Gemeint sind selbstverständlich immer beide Geschlechter.
büro | 3340 Waidhofen/Y., Seebachgasse 5, 07442 52650, office@momag.at
10
| mostviertel magazin
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von doris schleifer-höderl
alle namhaften Banken zu
meinen Kunden“, erklärt der
gebürtige Oberösterreicher,
der der Liebe wegen nach
Strengberg zog.
Raiffeisenbank
Ybbstal
Täglich kommen
Anfragen
Sieben Schritte umfasst der
Fertigungsprozess des cleveren Etuis. Das spezielle
Material – dieses zu finden
stellte für den innovativen
Produktentwickler die größte Schwierigkeit dar – wird
außerhalb Österreichs angefertigt. Dann werden die
»Einziges
gegen gegen
Datenmissbrauch
positiv geprüftes
Produkt«
Abschirmmaterialien bei der
Firma Fuchs Metalltechnik
in Ybbsitz ausgestanzt und
nach Kärnten zur Firma Nimaro, die Folien und Büromaterialien herstellt, geschickt.
Dort werden die Covers im
jeweiligen Layout bedruckt.
Die Ober- und Unterteile der
Folie werden ausgestanzt und
die Abschirmmaterialien in
den Ober- und Unterteil des
Covers eingelegt. Schließlich
werden der Ober- und Unterteil des Covers getrennt
momag 325 | oktober 2014
voneinander verschweißt,
dann der Oberteil mit dem
Unterteil. Abschließend erfolgt die Qualitätsprüfung.
Erhältlich sind die Etuis zu
einem Stückpreis von etwa
neun Euro über die Homepage von Michael Veigl, der
am liebsten bei der Gartenarbeit Auszeit von seiner
Entwicklertätigkeit nimmt.
Ein weiteres innovatives
Modell aus der Secvel Serie
ist die Kartenschutztasche
CF+. Hierbei handelt es sich
um die einzige Schutzhülle
– ebenfalls mit dem fünffach-Schutz – die bei NFCfähigen Karten eine kontaktlose Bezahlung zulässt, ohne
die Karte herausnehmen zu
müssen. Wie viele seiner Etuis Michael Veigl bereits verkauft hat, möchte der Vater
einer vierjährigen sowie einer
eineinhalbjährigen Tochter
nicht verraten. Nur so viel:
Anfragen treffen täglich im
Ein-Mann-Betrieb in Strengberg ein.
£
info | www.secvel.com
 regionalaugenschein
Neuer Autostore
Z
ur Zeit befindet sich das
Autohaus Aiginger noch
im Umbau. Doch schon bald
erstrahlt der Hausmeninger
Familienbetrieb in neuem
Glanz. Aushängeschild des
Familienunternehmens an
der B121 ist der großflächige
neue Schauraum: ein heller Glas-Kubus, in dem sich
die Marken FORD und neu
auch SUBARU präsentieren
werden.
Ob für Service- oder Reparaturannahmen: im großzügigen Annahme-Bereich
stehen nun gleich mehrere
Plätze für die Beratung zur
Verfügung. Um die Anliegen der Kunden rasch und
unkompliziert abwickeln zu
können, wurden auch zwei
Direktannahmen als Erweiterung zur Mechanik-Werkstätte
errichtet. In ein neues Zeitalter geht das Unternehmen
auch mit einem erweiterten
Ersatzteile-Lager und einem
professionellen Reifenhotel.
Haupthändler neu für
die Marke Subaru
Völlig neu sind bei Aiginger
die Autos der Marke Subaru.
„Subaru ist als führender Hersteller von Allradfahrzeugen
die optimale Ergänzung zu unserer Produktpalette von Ford
und Volvo“, freut sich Franz
Aiginger. Subaru steht für Sicherheit und Verlässlichkeit
und ist aus dem Rallyesport
bekannt. „Der Subaru Boxer
Diesel bietet außerdem eine
außergewöhnliche Laufruhe,
extreme Sparsamkeit und
geringe Emissionen.“
 Legt auf hohe Qualität in ihrem Betrieb
Wert: Firmenchefin Petra Aiginger-Klein
Neu bei Aiginger
Nutzfahrzeug-Zentrum
und Business-Kunden
£ Die Marke SUBARU als Allrad-Spezialist ist Ergänzung zur
Ford-Modellpalette und präsentiert sich ebenfalls im neuen
Schauraum.
Beim Blick in das neu gestaltete Autohaus fällt noch
etwas auf: Im großzügigen
Schauraum finden auch Nutzfahrzeuge Platz: vom kleinen
Lieferwagen Courier bis zum
£ Neu errichtet wurde ein Nutzfahrzeug-Zentrum, das sich
mit kompetenter Beratung und einem spezialisierten Service
direkt an die Firmenkunden richtet.
Großtransporter Transit, vom
Pickup Ranger 4x4 bis zum
9-Sitzer Bus – alles geschützt
unter Dach. Hier finden die
Kunden künftig individuellen
Service auch rund ums Firmenauto. „Besonders durch
den Ford Transit, der aufgrund seiner hohen Qualität
bereits Kultstatus genießt,
sind wir traditionell stark
mit dem Business-Bereich
verbunden. Diese Kundengruppe spielt eine wichtige
Rolle für uns“, erklärt Franz
Aiginger, warum sich das
Unternehmen in Zukunft auf
diesem Gebiet spezialisiert.
„Für Firmenkunden ist der
Firmenwagen ein Werkzeug.
Da muss alles rund laufen
fürs Geschäft“, weiß der Chef
der Kundenannahme, Franz
Stressler, „deshalb wird besonderes Augenmerk auf das
Service bei uns gelegt!“ Die
Betreuung der Kunden ist bei
Aiginger gewohnt hochwertig, es stehen kompetente
Spezialisten in Werkstatt und
£ Direktannahme-Boxen als Erweiterung der MechanikerWerkstätte, großes Ersatzteile-Lager mit Reifenhotel.
£ Die beliebte Kaffee-Bar im neuen Design und LoungeBereich, freies WLAN, Ford Info-Desk verkürzen die Wartezeit.
Weitere Infos auf www.aiginger.at
12
| mostviertel magazin
fotos: aigner, aiginger
£ Neu gestaltet wurde der Annahmebereich, der nun
mehrere Plätze für Service- und Reparatur-Annahmen bietet.
momag 325 | oktober 2014
im Mostviertel
Autohaus Aiginger. Start in den Herbst mit neuem Schauraum
und den Marken Ford und Subaru sowie einem NutzfahrzeugZentrum mit bester Beratung – und mit attraktiven Angeboten!
 Auch die
Techniker freuen
sich auf das
neue Autohaus:
Franz Stressler
(Kundendienstannahme), Meister
Fritz Pöchhacker,
Franz Hofer
(Ersatzteile), Meister
Max Zeitlhofer und
Franz Frühwald
 Die
Verkaufsberater
im Autohaus
Aiginger: Anton
Simmer (PKW und
Nutzfahrzeugspezialist), Philipp
Bissenberger,
Reinhard Pflügl und
Emre Acikgöz
Verkauf zur Verfügung. Eine
Business-Lounge im Obergeschoß ermöglicht es, die
Wartezeit für die Erledigung
von Arbeiten zu nutzen.
Rund-um-Service mit
persönlichem Ambiente
Die allseits beliebte KaffeeBar als gemütlicher Treffpunkt
erhält ein neues Design und
die Lounge mit Ausblick auf
den benachbarten Wald lädt
zum Verweilen ein. Freier
WLAN-Zugang im gesamten
Schauraum, TV, sowie der informative Ford-Desk verkürzen die Wartezeit. Auf die
kleinsten Besucher warten
Spiele sowie Bilderbücher
1972 Franz und Brigitte Aiginger gründen
eine Spenglerei und Lackiererei in
einem Stadel in Ulmerfeld
1973 Neubau und Umzug nach Neufurth
1975 Erweiterung des Unternehmens um eine
Mechanik-Werkstätte. Start mit dem
Handel von Gebrauchtwagen und später
mit Neuwagen
und auch eine Rückzugsmöglichkeit für junge Eltern mit
Nachwuchs ist vorhanden.
Neben dem klassischen
Service und Reparaturen
im Mechanik-, Karosserieund Lackzentrum bietet das
Autohaus auch alles, was
einen vorbildlichen Dienstleistungsbetrieb ausmacht.
Neben einer 24-StundenMobilitätsgarantie, rascher
Schadensabwicklung mit
Direktverrechnung, einer
maßgeschneiderten Finanzierung und kostengünstigen
Wartungsverträgen bietet
das Unternehmen auch Räderlagerung im Reifenhotel
sowie Reinigungsdienst und
Leihwagen.
Auch an die Mitarbeiter
wurde gedacht: Im neuen
Aufenthaltsraum mit freiem Internet-Zugang und
großen Fenstern kann in
den Pausen wieder Kraft
getankt werden. Damit es
dann wieder heißt: Vollgas
im Autohaus Aiginger! £
1984 Start mit dem Handel mit FordFahrzeugen
internet | www.aiginger.at
[entgeltliche Einschaltung]
2012 Jubiläum 40 Jahre Aiginger,
Renovierung Lackiererei, HochregalLager und Karosserie-Büro
 Im großflächig angelegten
Glas-Kubus finden die Kunden künftig
im großzügigen Schauraum Platz, um
die neuesten Modelle bequem unter
Dach zu besichtigen und sich im neuen
Servicebereich beraten zu lassen.
Eine gemütliche Lounge lädt zum
Verweilen ein.
momag 325 | oktober 2014
Firmenchronik
1986 Aiginger wird Ford-Haupthändler für
Amstetten und Waidhofen, die
Firmenzentrale wird an die B121 verlegt
1988 Erweiterung der neuen
Karosseriewerkstätte
1989 Franz Aiginger jun. tritt in die
Fußstapfen seines Vaters
1995 Tochter Petra Aiginger-Klein
komplettiert das Familien-Team
1996 Aiginger ist erster Ford-Händler im
Internet
1997 Großes Jubiläums-Fest
„25 Jahre Aiginger“
2001 Das Autohaus Aiginger wird
VOLVO Haupthändler
2007 Umgestaltung des Schauraums
und der Service-Annahme
2010 Neugestaltung des
Gebrauchtwagenplatzes
2013 Österreichs bester Karosseur
Denis Pendic kommt von Aiginger,
Auszeichnung der Wirtschaftskammer
und des Landes NÖ
2014 Aiginger wird Haupthändler für Subaru,
der große Umbau erfolgt
mostviertel magazin |
13
 pinwand
 lebensstil
Lieber mal
Waidhofen/Ybb
s. Vierkanter
Club Waidhofenenten des Lions
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Böhler werk . Ok toberfe
Veganes Angebot.
Zum Ausprobieren
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Überzeugung:
In Amstetten
kann man nun
zumindest jeden
Freitag vegan auch
auswärts essen.
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rwerk kam dir ekt von der
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Wiesn und brachte ordent
lich Schwung mit zum zün
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ei Moshammer, wo das
Duo August
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Amstetten. Neues Stadtmarketing
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Auch die drei Amstettner Glatzköpfe Eugen Wurm, Werne
Seifert und Max Mayer hofer lauschten aufme rksam den
Vision en der neuen Cityma nageri n Sabine Hauge r, die
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fest daran glaubt , dass gemeinsam Unmögliches möglic
gemac ht werde n kann.
alle fotos auf www.mostropolis.at
U
nter Ärzten, aber auch
in der Bevölkerung werden die Nicht-Fleisch-Esser
immer mehr. (Siehe auch
Gastkommentar auf Seite
20). Der Herausgeber der
Broschüre „Vegan – die gesündeste Ernährung“, Ernst
Walter Henrich sieht die vegane Ernährung als einzigen
Ausweg aus vielen Miseren.
Er schreibt: „Ärzte, Kliniken,
Hersteller medizinischer Geräte und Pharmakonzerne
können nur hohe Profite einfahren, wenn die Menschen
an chronischen Krankheiten
leiden und behandelt werden. Die Tierindustrie erzielt
nur riesige Profite, wenn die
Menschen krankmachende
Tierprodukte wie Fleisch,
Milch, Milchprodukte, Eier
und Fisch konsumieren.“ Er
ist überzeugt, die Tücken dieser heutigen „Fehlernährung“
würden sich erst viel viel später zeigen. Wie immer gibt es
auch gegenteilige Meinungen. Vor allem vor veganer
Ernährung im Säuglingsalter
wird gewarnt und auch hier
gibt es andere, die Möglichkeiten und Wege aufzeigen.
Es wird übrigens gemunkelt, dass schon Albert Einstein mit der vegetarischen
Ernährungsform geliebäugelt
hat, zumindest wird ihm folgendes Zitat zugeschrieben:
„Nichts wird die Gesundmomag 325 | oktober 2014
fotos: julia büringer
ohne Tier?
colourbox.com
»Leute wollen
wissen, wo’s
herkommt«
heit der Menschen und die
Chance auf ein Überleben
auf der Erde so steigern wie
der Schritt zur vegetarischen
Ernährung.“
Jeden Freitag vegan
in Amstetten
Für Veganer ein Hit, für alle
anderen einmal zum Ausprobieren: Jeden Freitag gibt
es im Hofcafé in Amstetten
jetzt Menüs für all jene, die
es ohne tierische Produkte
mögen. „Es kommen Leute
von weit her, um bei uns zu
essen“, freut sie sich über
den regen Andrang. Christine Seifert bemerkt, dass
sich immer mehr Leute dafür entscheiden, ohne tierische Produkte auszukommen. In ihrer Familie gibt es
eine langjährige Veganerin.
„Den meisten geht es um die
Tierethik“, sagt Seifert. Vor
15 Jahren noch war man als
Veganer Außenseiter, heute
sei es normal. Mit der Herbstkarte will sie auch ein veganes Frühstück einführen. „Wir
haben viele aufgeschlossene
Gäste, vegan kommt bei allen gut an.“
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Bauernladen Mank. Produkte
aus der nahen Umgebung
I
n den Regalen stehen knapp 500 Produkte von
etwa 50 Lieferanten. Das meiste stammt aus
einem Umkreis von weniger als 30 Kilometern. Die
Produktpalette reicht vom frischen Gemüse bis zu
Kräutern, Ölen, Fleisch und Käse. Der Bauernladen
in Mank ist stolz auf die gute Beziehung zu seinen
Kunden. „Wir haben fast
90 Prozent Stammkunden“, sagt Obmann Roman Zimola.
2008 starteten fünf Betriebe einen Bauernladen,
heute freut er sich reger
Beliebtheit. Vier Landwirte
sitzen heute im Verein und
bieten so ihre eigenen und
auch viele andere Produkte
an. Alles wird im Namen
des Produzenten verkauft. Jeder Produzent
Es wird für viele immer verkauft unter
wichtiger, in der Region seinem eigenen
einzukaufen, weiß Part- Namen
nerin Theresia Frühauf.
„Die Leute wollen wissen, wo was herkommt“, sind
sich die beiden einig. Täglich frisch gibt es Brot und
süße Backwaren.
Bei Anruf gibt es Jausenplatten, zu allen Anlässen
Geschenkskörbe. Vor dem kleinen Bauernladen ist
auch Platz für Pause, vielleicht mit einer Tasse Kaffe und selbstgemachter Mehlspeise.
Der Manker Bauernladen ist Partner der Genussregion und von „So schmeckt Niederösterreich“.
Außerdem kann auch im Internet bestellt werden,
jeder bekommt vor dem endgültigen Versand eine
Benachrichtigung über die Versandkosten.
£
julia büringer
info | Bauernladen „Zum alten Kühlhaus“,
3240 Mank, Prandtauergasse 6, 0676 7707685
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mostviertel magazin |
15
 meinung
post@momag.at
J osef Kaiserreiner, Haag,
zum Thema Energieversorger
Das habe ich
nicht gewusst...
I
ch habe nicht gewusst, dass die Arktis schmilzt, dass es in Afrika immer
mehr Hungernde gibt, dass es unverantwortliche Ölbohrungen gibt, dass
es weit mehr Finanzgipfeltreffen als
Klimakonferenzen gibt, dass es ein
gefährliches Regime in China gibt,
dass es unglaubliche globale Umweltprobleme gibt, dass die globalen
Ressourcen immer knapper werden
und vieles andere mehr.
Ich könnte die Liste beliebig fortsetzen. Wahrscheinlich wird sich jetzt
jeder die Frage stellen: Ja, und? Was
soll ich jetzt machen? Was geht mich
das Ganze überhaupt an, ich alleine
kann ja sowieso nichts ändern. Genau
das ist der springende Punkt. Jeder
von uns soll überlegen: Was, wieviel
und wo kaufe ich? Jeder einzelne kann
kritische Fragen stellen, zum Beispiel:
Woher kommen die coolen Turnschuhe her, die ich kaufen oder bei
Amazon bestellen möchte? Handeln
die Schuhe von einem zwölfjährigen
Mädchen, das in einer Zwölf-StundenSchicht Schuhe erzeugt – um nur ein
Beispiel von Millionen zu nennen?
Da wird der Kauf mit ein paar Klicks
bei dieser Vorstellung nicht mehr so
locker flockig von der Hand gehen.
Befriedigen wir unsere Bedürfnisse
nicht oft mit einem Einkaufsrausch?
Sachen, die wir gar nicht brauchen
und die dann auf dem Müll landen?
Müssen wir nicht endlich sorgsamer
und bewusster mit unserer Erde, mit
unseren gemeinsamen Ressourcen
haushalten? Heißt es nicht auch,
dringend Verantwortung für unsere
Generation zu übernehmen? Fragen
über Fragen, die sich jeder stellen
muss. Oder sollen wir unseren Kindern und Enkelkindern sagen: Das
hab‘ ich nicht gewusst! Ich glaube,
das glaubt uns dann auch keiner! Einen nachdenklichen, nachhaltigen
Gruß!
£
Ehrlichkeit
vernünftig nutzen
I
m Zeitalter der Rosstäuscher und Bauernfänger ist
es überaus erfreulich, wenn
man grundehrlichen Menschen begegnet. In einem
Brief von meinem Energieversorger wurde ich informiert,
dass dieser sein Bonussystem umstellt. Gleichzeitig
stellte man mir in diesem
Brief ein Ultimatum. Sollte
ich der Änderung widersprechen, kündigt man mir mit
Jahres­e nde den Liefervertrag, man schaltet den Strom
ab und dreht den Gashahn
zu, mitten im vermutlich
kalten Winter.
Ich war also leicht verärgert und griff zum Handy. Es
meldete sich eine angenehm
D
geringfügigen Preisvorteils.
Geld ist nicht alles. Dann aber
kamen mir Bedenken: Sollte
es sich hier um eine neue
Werbe- oder Marketingstrategie handeln? Man verärgert zuerst die Kunden mit
einem Brief, um ihnen dann
bei ihrem Rückruf vollkommen nach dem Mund zu reden und sie mit überraschender, vielleicht nur gespielter
Ehrlichkeit zu entwaffnen?
Aber nein, so kann es nicht
gewesen sein. Ich hatte einfach das Glück einer höchst
erfreulichen telefonischen
Begegnung mit einem besonderen Menschen und im
Übrigen: „Ehrlich währt am
längsten.“
£
L eserbriefe stellen nicht die Meinung der Redaktion dar. Für den Inhalt sind
die Verfasser selbst verantwortlich. Anonym eingelangte Beiträge werden
nicht veröffentlicht. Je kürzer der Leserbrief, desto wahrscheinlicher die
Veröffentlichung. Wir behalten uns vor, Beiträge zu kürzen.
350 Jahre mit
Pomp und Trara
as Ybbsitzer Traditionsunternehmen Welser
beging im September
das große Jubiläum: Das
350-jährige Bestehen, das
Unternehmen geht in die
elfte Familiengeneration!
Zu diesem Anlass wurden
alle Mitarbeiter und auch
ehemalige zu einem groß-
en Fest mit viel politischer
Prominenz geladen. Frenetischen Applaus gab es,
als Welser-Chefin Waltraud
Welser, gesundheitlich angeschlagen, den Saal be­
trat. Die Firmenchefs Helmut und Thomas Welser
sprachen am Podium auch
Wünsche und dringende
Anliegen an die Politik aus,
darunter die nötige Minderung der Steuerbelastung
aber auch Reformen in
der Bildung. Ein Highlight
war die History-Show der
Mitarbeiter. Am Sonntag
wurde eine heilige Messe
gefeiert und das Werk der
Bevölkerung gezeigt. £
fotos: julia büringer
l(i)ebensweise
klingende Service-Mitarbeiterin, der ich meine Verärgerung mitteilte. Sie stimmte
mir in den wesentlichen
Kritikpunkten zu. Auch als
ich den möglichen Wechsel
des Energieversorgers in
den Raum stellte, hatte sie
dafür vollstes Verständnis,
sie sagte mir sogar, dass sie
selbst auch nicht EnergieKunde bei ihrem Arbeitgeber sei. Völlig perplex über
so viel Ehrlichkeit, entschied
ich mich spontan, den Energieversorger nicht zu wechseln. Einen Lieferanten, der
so freundliche, kompetente,
überaus ehrliche Mitarbeiter
hat, kündigt man nicht wegen
eines vielleicht kurzfristigen,
sabine fallmann-hauser | Lunz/See
Dipl. Sexualpädagogin, 0664 1525175
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16 | mostviertel magazin
momag 325 | oktober 2014
 jugend
Viele Gründe
zum Feiern
Jugendservice. Neben dem Treffpunkt in
Waidhofen/Ybbs wurde nun auch in Wieseburg ein
Jusy – eine Anlaufstelle für Jugendliche eröffnet
S
chon vielen hat das Jusy neue Wege
aufgezeigt. Es ist ein Treffpunkt zum
Plaudern und Fragen. Das Jugendservice in Waidhofen/Ybbs feiert heuer
seinen 20. Geburtstag. Und es ist ge-
len mit allen möglichen Fragen auf die
Sozialarbeiter zukommen können, ohne
Scheu. So kann dies beispielsweise die
Hilfe bei der Jobsuche sein oder aber
auch Probleme innerhalb der Familie
können hier ganz anonym angesprochen werden.
fotos: julia büringer
Anlaufstelle – nicht nur
– für 12- bis 25jährige
wachsen. Im September wurde auch
das Jusy Wieselburg eröffnet. Die Arbeit soll in erster Linie niederschwellig
sein, der Zugang zum Jusy so einfach
wie möglich für Jugendliche. „Wir finden es wichtig, dass es Unterstützung
beim Erwachsenwerden gibt, für die,
die sie brauchen“, freute sich die neue
Wieselburger Leiterin Anna Oberleitner bei der Eröffnung auf Zukünftiges.
In der Beratung ist Verschwiegenheit
ihr oberstes Prinzip, Jugendliche sol-
Das Jusy ist eine Anlaufstelle für junge
Menschen von 12 bis 25 Jahren. Aber
es können sich auch Angehörige und
Bezugspersonen von Jugendlichen an
das Service wenden. So suchte beispielsweise auch Obfrau Regina Wengenroth
Unterstützung beim Jugendservice. „Ich
weiß, wovon ich spreche und kann die
Bedeutung dieser Einrichtung aus meiner Erfahrung heraus unterstreichen“,
ist sie überzeugt.
Der unabhängige Trägerverein „Jugendservice Ybbstal“ ist das rechtliche
Gerüst und der inhaltliche Anker des
Jusy. Die Vorstandsmitglieder arbeiten allesamt auf ehrenamtlicher Basis. Die Einrichtung wird vom Land
Nieder österreich finanziert. Jusy ist
außerdem Teil eines Netzwerkes von
psychosozialen Einrichtungen, die immer wieder Unterstützungen bieten.
Dem Jusy in Waidhofen wurde auch
ein Maturaprojekt gewidmet. Die fünften Klassen der HAK Waidhofen/Ybbs
organisierten ein Riesen-Wuzzlerturnier und spendeten die Einnahmen als
Geburtstagsgeschenk an das Jugendservice Ybbstal.
£
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So schmeckt
das Mostviertel!
termin | Mostfest 2014 am Freitag, 7.11., 19h
Messezentrum Wieselburg, Mostviertel Markt ab 18h
Info & Karten: Mostviertel Tourismus, 07416 52191
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W
enn der Most mit unverkennbarem Geplätscher
ins Glas rinnt und mit „Gesundheit“ auf die Ernte des
Jahres angestoßen wird, ist
vermutlich Mostfest!
Am 7. November ist es wieder soweit: DAS Eventhighlight im Herbst geht im Messezentrum Wieselburg über
die Bühne. Beim stimmungsvollen Genussfest präsentieren sich die Mostproduzenten der Moststraße und
aus dem weiteren Mostviertel
von ihrer besten Seite. Mit
dem Genusspass haben die
Besucher die Möglichkeit,
ausgezeichneten Jungmost
und regionale Schmankerl zu
verkosten und die bekannte
Mostviertler Gemütlichkeit
hautnah zu erleben.
Mostpatin 2014:
Alexandra Meissnitzer
Beim Mostfest 2014 stehen
erneut die Köstlichkeiten der
fotos: weinfranz.at
Mostfest am 7. November.
Die Spezialitäten des
Mostviertels stehen beim
Genussfest in Wieselburg im
Mittelpunkt – Jungmost und
regionale Schmankerl laden
ein auf eine kulinarische Reise
ins herbstliche Mostviertel
Region im Mittelpunkt des
Geschehens. Die Besucher
erwartet aber nicht nur eine
sensationelle kulinarische
Bandbreite, sondern auch
ein umfangreiches Rahmenprogramm. Franz Posch und
seine Innbrüggler werden
für zünftige Musik sorgen.
Nach Maggie Entenfellner
im Vorjahr steht auch die
neue Mostpatin bereits fest:
Die ehemalige Skirennläuferin und Olympiasiegerin
Alexandra Meissnitzer wird
diese Aufgabe übernehmen!
Als Mitbesitzerin des Lokals
„Genussprojekt“ weiß sie um
das Thema Genuss bestens
Bescheid und wird gemeinsam mit Agrar-Landesrat
Stephan Pernkopf das Fest
Mostviertel-Check
Mystery-Guests. Sie waren unterwegs, um das Haar in der Suppe zu
finden und kehrten mit viel Lob aus den Mostviertler Betrieben zurück
internet | www.moststrasse.at
S
ie kommen unangemeldet, sind haargenau und
haben besondere Extrawün-
sche: Die Mystery-Guests.
Heuer wurden sie wieder
entlang der Moststraße ausgeschickt, um Moststraße-Kriterien, aber auch allgemeine
touristische Qualitätsrichtlinien zu prüfen. Dabei wurden
Stärken aufgezeigt, aber auch
Schwächen herausgefunden
und schließlich in Verbesserungspotentiale umgesetzt.
Die Gewinner
Die drei besten Ab-Hof-Betriebe erreichten erstaun-
liche 100%. Nämlich die Familie Hauer, die neben einem
Hofladen auch einen Heurigen und eine Edelbrennerei führt. Zum zweiten die
„Rosenfellner-Mühle“, die
viele Produkte direkt in ihrer
Mühle produziert und schon
seit 1932 als Familienbetrieb
besteht und zum dritten der
Lindenhof mit dem Bauernladen in Amstetten.
Bewertet wurden auch TopAusflugsziele in der Region.
Die Top Vier sind das Most-
Gute Freunde
lässt man nicht
im Regen steh’n!
eröffnen. Auch der beliebte
Mostviertel Markt mit seinen regionstypischen Spezialitäten und Mostviertler
Kunst und Handwerk lädt
wieder zum Verkosten ein.
Der urige „Geschmack des
Mostviertels“ kann so Daheimgebliebenen mitgenommen werden.
Der Pass für
höchsten Genuss
Genusspässe sind um nur
15 Euro in limitierter Anzahl
erhältlich. Damit können Sie
die köstlichen Jungmoste verkosten und sich die Spezialitäten entlang der „Schmankerlstraße“ schmecken lassen. Karten gibt es in allen
Raiffeisenbanken der Region
Eisenwurzen, bei Mostviertel Tourismus in Wieselburg
und bei Most & Kost im City
Center Amstetten.
Das Mostfest besticht heuer durch ein verbessertes
Raumkonzept – das bewährte
Service und Catering durch
die Schüler des Francisco
Josephinums und der Landwirtschaftlichen Fachschule
Unterleiten bleibt selbstverständlich erhalten. Gleichzeitig präsentieren sich auch
Mostproduzenten aus der
Buckligen Welt. So wird die
Vielfalt an Mostspezialitäten
dargestellt und die Betriebe
haben die Möglichkeit, sich
zu vernetzen.
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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die
Entwicklung des ländlichen Raums: Hier
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BirnHaus in Stift Ardagger,
die Mostelleria in Öhling,
der Ostarrichi-Kulturhof
und der Tierpark in Haag.
Dabei wurden stimmiges
Erscheinungsbild, freundliche Mitarbeiter sowie die
aktive Miteinbeziehung der
Besucher als große Pluspunkte gesehen.
Die Übernachtungsmöglichkeiten wurden beim
Mystery-Guest-Check in
Hotels und Urlaub am Bauernhof unterschieden. Urlaub am Bauernhof ist ein
großer Trend, vor allem für
Familien mit Kindern. Hier
dürfen sich heuer Familie
Gruber-Ellinger aus Haag,
der Dorferhof der Familie
Kronsteiner aus Weistrach
und Familie Haunschmid
aus Kollmitzberg über sehr
gute Ergebnisse freuen.
Die Top-Hotels im Mostviertel sind das Relax Resort Kothmühle in Neuhofen/Ybbs, das Landhaus
Stift Ardagger und das
Stadt hotel Gürtler sowie
das Hotel Exel, beide in
Amstetten. Die Vorzeigebetriebe punkteten mit
freundlichem Personal,
einladender Atmosphäre
und flotter Erledigung von
Kundenwünschen.
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Weizen statt Tiere
in der Pfanne
Ö
sterreich ist das Land des Wiener
Schnitzels und des Tafelspitz –
das Mostviertel eine besonders landwirtschaftlich geprägte Gegend. Wer
hätte gedacht, dass gerade bei uns
inzwischen der Trend in eine andere
Richtung geht? Vegetarische und vegane Kost gelten plötzlich als gesund,
bei Billa, Merkur, Spar und sogar bei
Hofer explodiert die Breite des vegetarischen Sortiments im Regal, WIFI
und Berufsbildende Schulen starten
bald mit der Zusatzausbildung „Veganvegetarischer Koch“, Attila Hildmanns
Buch „Vegan for Fit“ war in Österreich
das meistverkaufte Buch des Jahres
2013 und in Wien fand sogar schon
der „Wiener Vegan Ball“ statt – Haubenkoch Johann Schwarz tischte auf.
Laut einer repräsentativen IFESStudie aus dem Jahr 2013 geben neun
Prozent der österreichischen Bevölkerung an, entweder vegan oder vegetarisch zu leben. Die Steigerung seit
2005 ist enorm: Laut EU-Eurobarometer gab es damals lediglich 2,9 Prozent VegetarierInnen in Österreich
(230.000 Menschen). Heute sind es
760.000. Bei den unter 40jährigen ist
der Prozentsatz sogar auf 17 (!) angestiegen. Menschen mit Matura leben
zu 12 Prozent vegetarisch oder vegan,
Selbstständige sogar zu 17 Prozent.
In 15 Prozent aller österreichischen
Haushalte ernährt sich mindestens
eine Person vegetarisch bzw. vegan.
Von Amstetten bis Tulln gibt es immer mehr Menschen, die sich nicht
in eine Schublade einordnen lassen
wollen. Sie essen tageweise bewusst
vegan oder kochen bei sich daheim
nur vegetarisch. Sie streichen Fleisch
zwar nicht komplett vom Speiseplan,
aber reduzieren es auf einmal die Woche, wie unsere Großeltern einst. Genannt werden sie „FlexitarierInnen“,
sie lieben österreichische Küche, essen herzhaft – nur braten sie Weizenwürstchen oder Sojasteaks statt Tiere
in der Pfanne. Das Soja stammt bei
ihnen aus burgenländischem oder
oberösterreichischem Anbau, nicht
aus dem Regenwald wie das Viehfutter für unsere Schweine und Hühner.
Folgen Sie dem Trend, lernen Sie
eine neue geschmackliche Vielfalt
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kennen und essen Sie heute rein
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felix hnat | vegane Gesellschaft Österreich
info@vegan.at
20
| mostviertel magazin
 gesundheit
Von der Ernährung
und vom
Selbstmord mit
Messer und Gabel
D
Heißer Brei.
Allergien und
Krankheiten
nehmen zu,
insgesamt wird
die Gesellschaft
immer dicker. Das
Thema Ernährung
boomt –
vermeintliche neue
Erkenntnisse auch
enken Sie eigentlich darüber nach, was so tagtäglich in Ihren Mund wandert?
Wie es hergestellt wird und
was drinnen ist? Vermutlich ja.
Vielleicht nein. Auf alle Fälle
gäbe es viel zu diskutieren.
Was wir essen ist Thema,
jeden Tag, nicht nur auf unseren Tellern sondern in unzähligen Fachmagazinen,
Büchern, Publikationen.
„Ohne die kohlenhydratreiche Ernährung käme nicht
nur Fettleibigkeit selten
vor, sondern auch Diabetes,
Herzkrankheit, Demenz und
Krebs“, schreibt Dr. David
Perlmutter in seinem neuesten Buch „Dumm wie Brot“
und erzählt (populistisch)
wie Weizen schleichend das
Gehirn zerstört. Von chronischen Kopfschmerzen bis
zu Alzheimer reichen die
Folgen des stark genetisch
veränderten Getreides, das
in allerlei Formen auf vielen
Speiseplänen steht.
Dass immer mehr Menschen hinterfragen, was in
ihrem Essen wirklich drin-
von julia büringer
colourbox.com
zum thema
Wo ist kein Zucker
versteckt? 
nen ist und woher es herkommt, beweisen sprießende
Zusammenschlüsse wie das
„netswerk“. Eine Möglichkeit,
fair, biologisch und regional
einzukaufen. Es verbindet an
bereits vielen Standorten im
Mostviertel regionale Produzenten über einen Webshop
mit ihren Konsumenten. Einen
Netswerk-Onlineshop gibt
es beispielsweise mit Sitz in
Haag und „rundumgesund“
in Euratsfeld ist Partner des
netswerks. Es gibt aber auch
kleinere Initiativen, die sich
um Regionalität und Nachhaltigkeit bemühen, in der
Art wie es früher war, im Ort
kaufen, den Bauern um die
Ecke unterstützen, wissen,
woher das Essen kommt.
Die gute alte Zeit...
Da reden wir wieder einmal
von der guten alten Zeit. Damals war Zucker praktisch
nur in Früchten enthalten.
Somit war die Zuckerzufuhr auch abhängig von den
Jahreszeiten. Heute ist fast
überall in irgendeiner Form
Ernährungsberatung
nach TCM
julia büringer
5-Elemente-Ernährung
Gewichtsregulierung
Coaching
Workshops – Vorträge
Essenz stärken
Qi fließen lassen
Zucker drinnen. Dass zuviel
Zucker nicht gesund ist, ist
allgemein bekannt. Nun hat
auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) vor einer
erhöhten Zuckerzufuhr ge-
„Zucker ist kein
Dickmacher“
versus
„Zucker ist Gift!“
warnt und die Grenzwerte
deutlich herabgesetzt. Es wird
empfohlen, statt wie bisher
zehn Prozent Zucker zu sich
zu nehmen, den täglichen
Energiebedarf mit höchstens
bis zu fünf Prozent Zucker zu
decken. Vor verstecktem Zucker wird gewarnt, doch der
ist heute fast überall drin.
Die neuen Grenzwerte
gelten für eine erwachsene
Person mit einem normalen Body-Mass-Index. Das
heißt umgerechnet auf eine
Person mit einem Kalorienverbrauch von 2.000 etwa
sechs Löffel Zucker am Tag.
Das hätte man dann mit
einem Glas Cola schon stark
überschritten, aber auch mit
einem Glas Apfelsaft. Und da
wurde jetzt jener Zucker außer Acht gelassen, den man
zu sich nimmt, weil er in irgendeiner Form in Lebensmitteln enthalten ist, der aber
nicht auf den ersten Blick zu
erkennen ist.
Die in Österreich meistverkaufte Zuckermarke wird in
Tulln und Leopoldsdorf erzeugt. Der Produzent gibt
auf der Homepage auch Informationen über Zucker.
Die sich unter anderem so
anhören: „Zucker hat keine
speziellen Eigenschaften, die
es rechtfertigen würden, ihn
einen Dickmacher zu nennen.“
Dabei waren die Gründe für
die WHO-Herabsetzung die
Reduzierung von Fettleibigkeit und Karies.
wieder zu senken. Das bedeutet eine erhöhte Produktion
von Insulin, je mehr blutzuckertreibende Lebensmittel
man zu sich nimmt. Durch
die hohe Insulinausschüttung wird schnell verstoffwechselt und in Form von
Fett gespeichert. Kurzum:
Je mehr Zucker wir insgesamt essen, egal in welcher
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Ist Zucker Gift?
Und da gibt es einen Wissenschaftler namens Robert
Lustig, der für Furore sorgte.
Er möchte Zucker sogar als
Toxin einstufen. Also Gift. Er
beschreibt den Unterschied
von Fruchtzucker und Zucker darin, dass er vom Körper anders aufgenommen
wird. Fruchtzucker, Fruktose, kommt von Natur aus in
Früchten vor. Haushaltszucker setzt sich aus Glukose
und Fruktose zusammen.
Aber auch er ist in seinem
Ursprung natürlich, weil er
aus Pflanzen wie Zuckerrohr
oder Rübe hergestellt wird.
Fruktose wird vor allem von
der Leber abgebaut, Glukose
in allen Zellen. Der Glukoseanteil geht sofort in den Blutkreislauf über und hebt den
Blutzuckerspiegel. Es kommt
zu Ausschüttung von Insulin,
um den Blutzuckerspiegel
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Form, es macht uns dick. Die
zusätzlich zugesetzte Fruktose in vielen Lebensmitteln
verlangsamt vorerst die Insulinproduktion, weil zuerst
von der Leber abgebaut wird.
Langfristig gesehen ist Fruktose aber genauso schlecht,
weil sie schlussendlich wieder in Glukose umgewandelt
wird und dieser wieder durch
erhöhte Insulinausschüttung begegnet wird.
Von der Industrie wird
Fruchtzucker gern
zugesetzt, weil er
süßer schmeckt und
die meisten glauben,
er sei „gesünder“. Außerdem sättigt er später, weil
das Sättigungsgefühl mit
einem erhöhten Insulinspiegel zu tun hat.
Vor dem Krieg bestand die
Nahrungsmittelaufnahme
nur zu etwa neun Prozent
aus Zucker. Seit damals hat
sich der Zuckerverbrauch
mehr als verdoppelt. „Die
Geschmacksknospen sind
Gewohnheitstiere“, erklärt
Diätologin Manuela Brandstetter. „Wenn man ihnen
Süßes gibt, wollen sie mehr
und mehr.“ Dabei ist es völlig
unerheblich, welche Art von
Zucker man zu sich nimmt.
Ob Fruchtzucker, Traubenzucker, brauner Zucker, Birkenzucker oder Honig, „es
geht einfach immer um die
Menge!“ Für sie hat Zucker
auch in der gesunden Ernährung Platz. Lange Zeit
glaubte man, Fruchtzucker
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sei die bessere Alternative,
unterstreicht Brandstetter,
Studien würden aber heute
zeigen, dass zu intensiver
Fruchtzuckergenuss auf lange Frist die Leber schädigt,
immer öfter käme auch eine
Fruchtzuckerunverträglichkeit vor.
Verführung ab Null
Schon die Kleinsten werden
von der Industrie ab dem
Fläschchen verführt. Zucker,
Zucker und nochmals Zucker,
er ist der rote Faden in allen
»Kampf um
die richtige
Ernährung ist
entbrannt.«
bunt aussehenden Kindernahrungsmitteln.
Wegen der vielen Kalorien
kam in Deutschland auch die
Schulmilch als Dickmacher in
Kritik. Werde zusätzlich gesüßt, gleiche die kohlenhydratreiche Milch einer Süßigkeit.
Brandstetter differenziert: „In
unserer Schulmilch ist nur
der Milchzucker drin, aber
Milch ist ein vollständiges
Lebensmittel und muss auch
als solches gesehen werden“,
sagt Brandstetter, die Ordinationen in Amstetten und
Grein führt.
Apropos Milch. Dass wir
sie (teilweise) heute vertragen, verdanken wir der Evolution. Durch sie haben wir
es geschafft, Milchzucker
zu verdauen, in asiatischen
Ländern gibt es noch heute
selten jemanden, der Milch
verträgt. Finnische Forscher
entdeckten einen veränderten
Genbaustein im Erbgut meist
europäischstämmiger Menschen. Wir haben uns also
daran gewöhnt und sind
(teilweise) zu Milchtrinkern
mutiert. Wer sie verträgt,
der verträgt sie also, ist der
Weisheit Schluss. Und wer
sich jetzt denkt, im Zweifelsfall dann Soja, wird wohl
vom Wort „gesund“ Abstand
nehmen müssen. Soja ist das
meistbehandeltste Getreide
überhaupt und belastet in
vielerlei Weise die Umwelt.
Soja ist ein echtes industrielles
Lebensmittel mit einer sehr
langen Verarbeitungskette.
Was noch essen?
In ihrem neuen Buch „Was
noch essen?“ rechnet die Vegetarierin Anne-Marie Butzek mit dem Kampf um die
richtige Ernährung ab. Doch
sie erkennt die Tendenz,
dass der Otto Normalesser
tatsächlich Selbstmord auf
Raten begeht. Aus individuell unterschiedlichen Gründen, aber vor allem wegen
teilweise giftiger Zusatz- und
Inhaltsstoffe. Mit der zunehmenden Menge und damit
Industrialisierung wird es
aber auch bei vegetarischen
Lebensmitteln wieder Haken
geben. Nimmt der Run auf
vegane Ernährung zu, wird
auch der „Gammelseitan“
nicht lange auf sich warten
lassen, denn schließlich ist
der Profit das Ziel eines jeden Unternehmers.
Wie er sich ernährt, muss
schlussendlich jeder selbst
entscheiden. Gut wäre, sich
dessen bewusst zu sein, dass
man eine große Vorbildwirkung für die Kinder hat. Es
gibt (zu) viele unterschiedliche Meinungen im Bereich
der Ernährung: Den besten
Ratschlag in punkto Ernährung teilen aber alle Experten
rund um eine Kernaussage:
Das Maß ist das Gebot. £
momag 325 | oktober 2014
 gesundheit
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Volkskrankheit
Rückenschmerz
Autsch. Rückenschmerzen sind ein weitverbreitetes Problem
und haben vor allem mit mangelnder Bewegung zu tun
Wer sein Kreuz verrissen
hat, kommt meist ohne Arztbesuch aus. Alte Hausmittel,
wie etwas Auflegen bzw. ein
paar Tage Ruhe geben und
der Schmerz vergeht von alleine. Erst wenn er zwei bis
ennen Sie jemanden, der drei Wochen anhält, ist ein
noch nie Rückenschmer- Arztbesuch anzuraten, gibt
zen gehabt hat? Wohl kaum. der gebürtige Scheibbser Sel„Heutzutage wird einfach tenheim den Tipp. Er ist auch
viel weniger Bewegung ge- Oberarzt der orthopädischen
macht. Muskeln, die man als Abteilung im Landesklinikum
Kind nicht aufgebaut hat, Mostviertel Amstetten. Meist
werden aber im Erwachse- per Röntgen wird die Ursanenalter kaum mehr aufzu- che abgeklärt und danach
bauen sein“, weiß Orthopäde eine entsprechende TheraMarkus Seltenheim von der pie zusammengestellt, um
Gruppenpraxis mit
die Muskeln wieSitz in Amstetten.
der in Schuss zu
bringen.
Wenn die Kinder
am liebsten ComVermutlich den
»Oft ist der
puterspielen und
größten Anteil an
vor dem Fernseher
Rückenschmerzen
Grund eine
sitzen, verkürzen
verursacht aber
psychische
die Muskeln. Wenn
die Psyche. Nicht
aber Mama und
umsonst heißt es
Belastung,
Papa kein bewe„seine Lasten auf
gungsfreudiges
den Schultern
die meist
Vorbild sind, wird
tragen“. Immer
es schwierig werwieder kommen
mit Stress
Patienten in die
den mit dem HiPraxis, wo auch
nausschicken. Dass
verbunden
man dies übersenach einer Maist.«
hen hat, merkt
gnetresonanztoman spätestens
mographie (MR)
keine klaren Urdaran, dass sich
die Kinder in der
sachen auszumaNatur nichts mehr zu spielen chen sind. Der Schmerz gibt
finden und sich nur mehr aber keine Ruhe. „Oft ist der
nach elektronischem Pling- Grund dafür eine psychische
Pling sehnen.
Belastung, die meist mit Stress
von julia büringer
verbunden ist“, erklärt Seltenheim.
Das wichtigste wäre, etwas zu tun, bevor der Rückenschmerz kommt. Und
da heißt das Zauberwort
Ausgleich. Seltenheim: „Es
reichen kleine Dinge. Wenn
man den ganzen Tag im Büro
sitzt, einfach am Abend spazieren gehen, das wäre schon
ein Anfang.“
£
K
momag 325 | oktober 2014
13.– 31. Okt.
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mostviertel magazin |
23
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 gesundheit
Dr. Google und
Schwester Wikipedia
as Internet ist oft erste Anlaufstelle für Menschen mit Krankheitsängsten. Kaum zwickt oder juckt es,
sucht man online nach Ursachen. Laut
einer aktuellen Umfrage des Linzer
Meinungsforschungsinstituts IMAS
sucht jeder Dritte im Internet nach
Antworten auf seine Gesundheitsfragen, bevor er zum Arzt geht. Informationen sind anonym, ohne Wartezeiten und rund um die Uhr verfügbar. Durch die Vorinformation kann
man mit dem Arzt auf Augenhöhe
kommunizieren. Im Idealfall macht
das Internet aus uns mündige und
kritische Menschen, die sich nicht
dem System überlassen, sondern
Verantwortung übernehmen.
Es ist ein großer Fortschritt, dass
man sich unabhängig informieren
kann. Man sollte aber nicht glauben,
Dr. Google sei vertrauenswürdiger
als die Person im weißen Kittel. Ein
Problem bei Online-Ratgebern ist,
dass man sehr viele Infos erhält, den
Wahrheitsgehalt aber kaum einschätzen kann. Das Netz ist ein Dschungel.
Jeder kann sich als Gesundheitsexperte ausgeben. Die Informationsflut
überfordert. Manche neigen dazu,
das Schlimmste anzunehmen, was
es an Erklärungen gibt. Gerade Hypochondern macht das Netz Angst.
Bauchschmerzen werden zu Darmkrebs und ein Husten zur Lungenentzündung. Wie Platon sagte: Die
ständige Sorge um die Gesundheit
ist auch eine Krankheit. Man sollte
darauf achten, sich bei Spezialisten
zu informieren. Von wem wurde der
Artikel geschrieben? Sind das Fachärzte? Nicht immer stößt man auf
seriöse Seiten. Hinter manch einem
Tipp stecken auch Geschäftsinteressen, z.B. eines Pharmagroßhändlers,
der die Seite betreibt und Einfluss
darauf nimmt. Kritisches Bewusstsein
im Gesundheitswesen ist wichtig.
Ein spannendes neues Modell
könnte eine telefon- und internetbasierte öffentliche Beratungsstelle sein, die Orientierung bietet und
Antworten auf einfache Fragen gibt.
Krankenpfleger und Ärzte beraten Patienten direkt über das Telefon oder
die Internetseite. Überfüllte Wartezimmer und wochenlange Wartezeiten beim Facharzt würden dann
möglicherweise der Vergangenheit
angehören.
£
fabian ressl | Purgstall, fabian@momag.at
Student und Online-Redakteur
24
| mostviertel magazin
fotos: julia büringer
D
von julia büringer
Raphael durfte
schon einen seiner
Lieblingsstars – Daniele
Negroni – kennenlernen

W
as ich nicht so mag,
ist das Lernen und das
frühe Aufstehen“, erzählt Raphael Schmid und lacht. Dabei
gehört das tägliche Aufstehen
für ihn einfach dazu. Jeden
Tag um fünf Uhr sitzt Raphael für zwei Stunden in einer
für ihn gebauten Badewanne
mit seinen Fischen. Raphael
hat eine seltene Krankheit.
Der 13jährige Junge leidet
an Ichthyose, zu deutsch
Fischschuppenkrankheit. Das
Hauptmerkmal jeder Fischschuppenkrankheit ist die
großflächige schuppenartige Verhornung (Hyperkeratose) der Haut.
Raphaels Haut wächst hundertmal so schnell wie die
eines anderen. Seine Krankheit erfordert eine besondere Hautreinigung, früher
oft mehrmaliges Baden und
tägliches Abschrubben der
Haut. Raphael lächelt viel,
während er von sich und
seiner Krankheit erzählt, die
unzähligen Hautschuppen
sind aber nicht zu übersehen.
Von klein auf ist Raphael es
gewöhnt, stundenlang gebadet und anschließend abgeschrubbt zu werden. Früher
war das auch mit Schmerzen
verbunden.
Seit 2008 verbessern kleine
Fische sein Leben deutlich. Sie
knabbern die Hautschuppen
ab. „Ich kann mir gar nicht
vorstellen, wie das ist, rauszugehen, ohne zwei Stunden zu
baden“, erzählt der 13jährige.
Seit eben diesen 13 Jahren
kam kein Kind in Steyr mit
dieser Krankheit zur Welt,
auch vorher kann sich kein
Arzt an sie erinnern. Im Internet findet man, dass einer von 250 Menschen daran leidet, Raphaels Mama
bezweifelt dies. Sie habe
immer wieder probiert, Kontakte zu knüpfen, um Erfahrungswerte zu teilen.
700 Liter Wasser
werden rund um
die Uhr erwärmt
2003 fuhr Familie Schmid,
nachdem sie nahezu alles
ausprobiert hatte, mit ihrem
Sohn in eine Spezialklinik
nach Deutschland. „Erst dort
wussten wir dann: Wir sind
nicht die einzigen“, erzählt
die Mutter. Dort bekamen sie
den Tipp der Knabberfische.
Seitdem er sie hat, kann Raphael durchschlafen. Vorher
musste er in der Nacht aufstehen um zu duschen. 2010
war Raphael ob seiner seltenen Krankheit auch schon
im Fernsehen und durfte
zu einem Schamanen nach
Peru fahren. Aufgrund seimomag 325 | oktober 2014
Therapie in
den eigenen
vier Wänden
Fischschuppenkrankheit. Raphael leidet an einer
sehr seltenen Krankheit. Eine Geschichte über
einen außergewöhnlichen jungen Mann, der trotz
schwerer Erbkrankheit breites Lächeln zeigt
Hautwachstum
mal hundert
 Knabberfische
erleichtern Raphaels
Leben – durch sie kann
er beispielsweise einen
Stift halten, was vorher
undenkbar war!
Wasser- und Heizkosten
für die Fische sind aber
enorm.
ner Krankheit kann Raphael
nicht schwitzen, die Sonne
kann für ihn schnell zur Gefahr werden. Deshalb hat er
auch schon viele Kühlräume
von innen gesehen.
700 Liter Wasser werden
rund um die Uhr erwärmt.
Während Raphael badet, muss
das Wasser eine Temperatur
von 35 Grad aufweisen, da es
ihm sonst viel zu kalt ist. Die
kleine Solaranlage am Dach
der Familie schafft nur einen
Bruchteil des hohen Energieaufwands. Eine Photovoltaikanlage konnte sich die Familie
Schmid bisher nicht leisten,
denn auch das Dach ist sanierungsbedürftig.
Unterschied zwischen
starren und gaffen
Dass Raphael angestarrt wird,
ist für ihn normal. Es ist nur
ein Unterschied, wie es gemacht wird. Das direkte Fragen ist ihm dann doch lieber,
schon oft habe er erklärt,
was er habe. „Es ist ein Unterschied zwischen Schauen
und Gaffen“, sagt auch Mama.
Und trotzdem verstehen die
beiden die Blicke. „Viele wismomag 325 | oktober 2014
sen halt einfach nicht, wie
sie reagieren sollen.“
Raphael spielt gerne Computer und möchte später
gerne Informatiker werden.
Auch Schlagzeugspielen ist
eines seiner großen Hobbys
und das Fingerskateboard-
»So wie es
kommt,
kommt es.«
fahren. Er durfte auch schon
einen seiner großen Stars
– Daniele Negroni – kennenlernen. „Die Krankheit
ist nicht cool, andererseits
würde ich sonst nicht so viel
erleben.“
Der Tagesablauf der vier­
köpfigen Familie dreht sich
rund um Raphaels Körperpflege. „Früher habe ich
mir immer so viele Sorgen
gemacht“, erzählt Raphaels
Mama. Sie ist selbst Krankenschwester. Über die Fischschuppenkrankheit fand sie in
einem ihrer Lehrbücher aber
nur einen Satz. „Wir machen
das Beste daraus“, ist sie optimistisch. „So wie es kommt,
kommt es.“
Jetzt, wo Raphael zum
Teen­a ger wird, will er auch
immer mehr mit seinen Freunden alleine unterwegs sein.
„Da denke ich mir schon oft:
Hoffentlich lassen sie ihn
nicht im Stich.“ Die beiden
haben gerade wegen der
schweren Krankheit ein besonders starkes Band zuein­
ander. Natürlich gibt es Höhen
und Tiefen. Dieses Schicksal
so anzunehmen, ist einfach
bewundernswert: Wie eben
ein Teenager so ist, verdreht
Raphael bei dieser Aussage
seiner Mutter die Augen. „Ja,
ja die Mama“, sagt er und
lacht. £
hilfswerk | suzy stöckl
NÖ Hilfswerk. Individuelles
Therapieprogramm für
nicht-mobile Personen
in ihrem Zuhause
M
anchmal lässt der Gesundheitszustand die Fahrt in ein
Therapiezentrum nicht zu. Mobile
Therapeutinnen und Therapeuten
behandeln daher Menschen auf ärztliche Anordnung daheim in ihrer gewohnten Umgebung.
Der wesentliche Vorteil dabei:
Das Therapieprogramm wird individuell auf die häuslichen Gegebenheiten
und Bedürfnisse abgestimmt. Gezielte
Übungen aus den Fachbereichen Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie
helfen, die körperlichen Fähigkeiten
zu verbessern, zu erhalten und neu
zu entdecken. Physiotherapie unterstützt die Bewegungsmöglichkeiten
des Menschen. Ergotherapie fördert
und verbessert die persönlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten, damit der
Mensch wieder möglichst selbstständig leben kann. Bei der Logopädie
liegt das Therapieziel in der Verbesserung und Wiederherstellung der
menschlichen Kommunikation, also
Sprechen, Hören und Lesen.
Zum Einsatz kommt die mobile
Therapie zum Beispiel nach Schlaganfällen oder Herzinfarkten, nach Unfällen oder Operationen, bei Multipler Sklerose, Morbus Parkinson oder
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mostviertel magazin | 25
Qualität von Mensch zu Mensch
 gesundheit
Mostviertler liegen
häufiger im Spital
Nachgefragt. Florian Habersberger ist Volkswirt und Betriebswirt.
Er arbeitete zwischen 2010 und 2013 in der NÖ LandesklinikenHolding-Zentrale als Versorgungsplaner und ist derzeit in München
bei der Siemens Betriebskrankenkasse im strategischen Controlling
tätig. Andreas Oberenzer hat mit ihm gesprochen – etwa über
unplausible Unterschiede bei Spitalsleistungen innerhalb des Landes.
Innerhalb Niederösterreichs
gibt es Unterschiede bei
der Inanspruchsnahme von
Spitalsleistungen – sagt
Florian Habersberger 
Du bist Mostviertler
und hast dich einige
Jahre als Planer in der
Landeskliniken-Holding
mit dem Gesundheitswesen
in Niederösterreich
beschäftigt. Welche
Besonderheiten
gibt es hier?
Innerhalb Niederösterreichs
gibt es signifikante regionale,
teilweise unplausible Unterschiede in der Inanspruchnahme von Spitalsleistungen.
Ein interessantes Paradoxon
ist beispielsweise, dass die
Mostviertler um 25 Prozent
häufiger in einem Spital aufgenommen werden als die
deutlich älteren Industrie-
günter havlena | pixelio
interview: andreas oberenzer
viertler. Insgesamt liegen wir
Österreicher laut OECD sehr
oft im Spital. Durch den niedergelassenen Bereich wird
aber unterdurchschnittlich
versorgt, dazu zählen neben
Ärzten auch therapeutische
Berufe wie Physiotherapeuten,
Logopäden usw.
Warum liegen die
Mostviertler häufiger
im Spital?
Genau weiß man es nicht.
Noch nicht. Diesbezüglich
hat es schon Anfragen an die
NÖ Landesregierung gegeben, die aber keine Klarheit
gebracht haben. Ich denke,
der wesentliche Treiber der
überdurchschnittlichen Mostviertler Spitalsneigung ist
das große Spitalsangebot
in der Region und in der näheren Umgebung. Wo mehr
Angebot ist, werden auch
mehr Spitalsleistungen in
Anspruch genommen.
Gibt es denn im
Mostviertel zu viele
Spitäler und Betten?
Es gibt zumindest mehr Angebot als in anderen Regionen. Das erkennt man zum
Beispiel auch daran, dass bei
Mostviertlern die Implanta-
tion von künstlichen Hüftgelenken um fast 40 Prozent
wahrscheinlicher ist als im
Bundesschnitt. Bei Herzschrittmachern liegt sogar
eine 50 Prozent höhere Implantations-Wahrscheinlichkeit vor als in Restösterreich.
Dass die Mostviertler durch
die höhere Anzahl von Eingriffen älter werden als andere Österreicher, kann man
aber an der Lebenserwartung
nicht erkennen.
Bekanntlich sind
Spitalsleistungen
kostspieliger. Es gibt den
Versuch, Gruppenpraxen
zu errichten, um
der Kostenspirale
entgegenzuwirken. Wie
beurteilst du das Potential?
Prinzipiell existiert hier ein
großer Hebel. Drei Ärzte in
einem Ärztezentrum verursachen nicht nur weniger
Kosten als drei Ärzte in einer
geräteintensiven Spitalsambulanz, sondern auch weniger Kosten als drei Ärzte in
drei einzelnen Praxen. Abgesehen vom Finanziellen
glaube ich, dass Gruppenpraxen die Attraktivität des
niedergelassenen Bereichs
für Jungärzte steigern. Denn
momag 325 | oktober 2014
dort können die Jungärzte in
Teams arbeiten. Aus meiner
Zeit in der LandesklinikenHolding weiß ich, dass den
heutigen Jungärzten das Arbeiten in Teams sehr wichtig
ist. Immer mehr Jungärzte
scheuen deshalb den Gang
in eine Einzelpraxis, wo sie
im Grunde genommen allein
agieren. Leider schreitet der
Ausbau von Gruppenpraxen
aber nur sehr zäh voran.
Woran scheitert der
schnellere Ausbau der
Gruppenpraxen?
Hauptsächlich am Geld. Zum
einen befürchten manche,
dass durch den günstigeren
Betrieb der Gruppenpraxen
die Honorare für sämtliche
niedergelassene Ärzte mittelfristig gesenkt werden,
wodurch viele Einzelpraxen womöglich nicht mehr
Kassen aktuell nicht haben.
Gerade in Niederösterreich
ist der Spielraum der Kasse
aufgrund der überdurchschnittlich alten und dadurch
teureren Versichertenstruktur begrenzt.
Aber die Gruppenpraxen
würden doch Spitäler
entlasten, wodurch
finanzielle Mittel
frei würden?
Gruppenpraxen würden die
Spitäler sicherlich entlasten.
Allerdings gibt es in Österreich eine getrennte Finanzierung. Die Krankenkassen
sind im wesentlichen für den
niedergelassenen Bereich
zuständig, die Länder für
die Spitäler. Frei werdende
Mittel aus der Entlastung
der Spitäler würden daher
in erster Linie den Ländern
zugutekommen, nicht den
»Man kann medizinische Leistungen,
speziell Spitalsleistungen,
stärker hinterfragen.«
wirtschaftlich geführt werden könnten. Zum anderen
braucht es für den verstärkten
Ausbau von Gruppenpraxen
zusätzliches Geld, das viele
Kassen. Zwar sieht die Gesundheitsreform 2013 finanzielle Transfers zwischen
Ländern und Kassen vor, dass
es zu solchen Transfers im
größeren Umfang kommen
wird, halte ich allerdings für
unrealistisch.
Warum?
Die Zusammenarbeit zwischen
Kassen und Ländern hält sich
oft in Grenzen, im schlimmsten Fall arbeitet man sogar
gegeneinander. Bei der Präsentation des GesundheitsLandeszielsteuerungsvertrags im Frühjahr war nicht
einmal eine gemeinsame
Pressekonferenz zwischen
dem zuständigen Finanzlandesrat und dem Kassendirektor möglich. Vielleicht
braucht es hier vorher neue
Gesichter, damit Bewegung
reinkommt.
Einiges! An den Strukturen
kann man selbst zwar wenig ändern, aber jeder kann
medizinische Leistungen,
speziell Spitalsleistungen,
stärker hinterfragen. Ist eine
Spitals-Behandlung wirklich
notwendig? Gibt es dazu vielleicht gleichwertige Alternativen bei niedergelassenen
Ärzten? Muss beispielsweise
bei Knieschmerzen immer
gleich ein Eingriff vorgenommen werden oder wäre nicht
eine physiotherapeutische
Behandlung sinnvoller? Bei
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 gesundheit
Ausstellung.
Unter dem Titel „Bader,
Medicus, Primar –
Gesundheitswesen in
Niederösterreich“ führt
das Landesmuseum ab
Ende November zurück in
Zeiten des Aderlasses und
der Hausgeburten und
schlägt damit einen Bogen
über die medizinischen
Errungenschaften
der Vergangenheit
bis zur Gegenwart
Vom Aderlass bis
zur Hausgeburt
D
peter boettcher
ie flächendeckende Versorgung der Bevölkerung
durch Ärzte aller Fachrichtungen gilt heute als weitgehend gesichert. In den
Niederösterreichischen Landeskliniken betreuen knapp
20.000 Mitarbeiter mehr als
385.000 Patienten stationär.
Mit dem MedAustron wird in
Wiener Neustadt eines der
modernsten Zentren für
Ionentherapie und -Forschung in Europa errichtet. Doch wie stand es in
der Vergangenheit um die
medizinische Versorgung
in unserem Land? Namen
wie Bad- und Spitalgasse, Bürgerspitalstiftung
und Landschaftsapotheke
erinnern zwar heute noch an
historische Einrichtungen, aber
wie sah es früher dort aus?
Seit wann gibt es niedergelassene Ärzte, wer konnte sie
sich leisten und was machte
der große Rest der Bevölkerung im Krankheitsfall? Wer
half bei Zahnschmerzen,
Armbrüchen und Seuchen?
ausstellung | Eröffnung: 22.11.2014
Dauer: 23.11.2014 bis 26.10.2015
Landesmuseum Niederösterreich,
Kulturbezirk St.Pölten
info | www.landesmuseum.net
28
| mostviertel magazin
Die Ärzte der
kleinen Leute
Seit der Antike war die Gesundheit für den Menschen
ein wichtiges und gleichzeitig schwieriges Thema. Bis
ins Früh- und Hochmittelal-
ter war der Beruf des Arztes
oder damals auch „Medicus“
aufgrund des Medizinstudiums an einer Universität sehr
angesehen und hatte eine
besondere gesellschaftliche
Position. Oft waren dessen
Dienste sehr teuer und des-
formen. Seit der Antike bis
ins 19. Jahrhundert war er
ein bedeutendes und weit
verbreitetes medizinisches
Heilverfahren. Dabei wurde
den Patienten eine teilweise
erhebliche Menge Blut entnommen. Hintergrund dieser
»Je schlimmer etwas roch oder
schmeckte, desto besser sollte
seine Heilwirkung sein«
wegen nur für Adelige oder
reiche Kaufleute erschwinglich.
Für die restliche Bevölkerung, die sich keinen Rat bei
den meist klerikalen, studierten Ärzten leisten konnte,
standen im Krankheitsfall
die Bader bereit, die Ärzte
der kleinen Leute. Obgleich
von der Wissenschaft nicht
akkreditiert, übten die Bader
einen hochgeachteten Heilberuf aus. Er umfasste das
Badewesen, Körperpflege,
Kosmetik und Teilgebiete
der sich erst entwickelnden
Chirurgie, Zahnmedizin und
Augenheilkunde.
Eine Hauptaufgabe der
Bader bestand in dem als
Allheilmittel gepriesenen
Aderlass, eine der ältesten
medizinischen Behandlungs-
Therapie ist die antike Lehre
der Körpersäfte. Krankheit
war demnach ein äußeres
Zeichen der in Unordnung
geratenen Körpersäfte. Nur
durch Blutentzug und Wiederherstellung des Säftegleichgewichts wurde Heilung in
Aussicht gegeben. Heute ist
belegt, dass der Aderlass nur
bei wenigen Krankheitsbildern positive Wirkung zeigt,
sodass er weitgehend aus
dem medizinischen Alltag
verschwunden ist.
Von der Drecksapotheke und der
Eigenharnbehandlung
Im Spätmittelalter wurde
das Gesundheitssystem neu
gestaltet. Ärzte waren nun
verpflichtet, alle Kranken
momag 325 | oktober 2014
aufgeschnappt
Pilotin in Rekordzeit
M
elanie Pilz aus Kilb ist diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester, düst neben ihrem Job
auch als Notfallsanitäterin durchs
Land und ist jetzt auch noch stolze
Hubschrauberpilotin! Die Faszination
des Fliegens begleitet sie aufgrund ihrer lokalen Nähe zum ortsansässigen
Helikopter-Unternehmen Heli-Line
bereits seit vielen Jahren. Nun hat sie sich ihren
Kindheits traum erfüllt. In Rekordzeit absolvierte
die junge Dame bei Heli-Line, wo auch Thomas
Morgenstern seine Pilotenausbildung absolvierte,
die Ausbildung (100 Stunden Theorie, 45 Flugstunden) zur Hubschrauberpilotin! Die Welt der Hubschrauberpiloten ist hauptsächlich von Männern
geprägt, umso mehr spricht Geschäftsführer Wolfgang Pitterle von „einer außergewöhnlich tollen
Leistung“ und ist glücklich, eine weitere junge
Dame in der Luftfahrt begrüßen zu dürfen.
£
zu behandeln. Die Arzneiherstellung wurde auf die
Apotheker beschränkt, Hausbesuche wurden eingeführt
und die Ärzte durften ohne
offizielle Erlaubnis nicht auf
Reisen gehen oder die Stadt
verlassen. Die Praktiken der
Mediziner waren für heutige
Verhältnisse jedoch sehr
ungewöhnlich und unhygienisch. Ein Beispiel ist die
sogenannte Drecksapotheke. Je schlimmer etwas roch
oder schmeckte, desto besser
sollte seine Heilwirkung sein,
war die Annahme. So waren
zum Beispiel menschliche
oder tierische Exkremente,
Fledermausblut, Kröten-
schleim oder Leichenteile
und Knochenpulver häufige
Bestandteile von Medikamenten. Auch die Eigenharnbehandlung, welche teilweise
sogar heute noch benutzt
wird, war nicht selten.
Die Ausstellung „Bader,
Medicus, Primar – Gesundheitswesen in Niederösterreich“ wird von der Historikerin Elisabeth Vavradie
kuratiert. Das Landesmuseum zeigt damit einen spannenden Ausschnitt aus der
Geschichte der Medizin und
spannt einen umfassenden
Bogen bis zur heutigen
Zeit.
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mostviertel magazin |
29
 gesundheit
D
Essay. Unser
Gesundheitssystem ist
gut. Dennoch gäbe
es Möglichkeiten der
Verbesserung; Andreas
Oberenzer hat sich über
ökologische, aber auch
menschliche Aspekte
Gedanken gemacht
as System Krankenhaus
oder Gesundheitswesen
an sich ist sehr komplex. Die
Unmengen an anfallendem
Müll und auch Sondermüll
oder die zurückgelegten Kilometer beim Ärztemarathon
wenn Ursachen nicht gleich
feststellbar sind, sind die
ökologischen Aspekte. Viel
mehr beschäftigt mich aber
der menschliche Aspekt des
Gesundheitssystems.
Ich liege im Bett mit Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen und leichtem
Kopfweh. Also klassische
Symptome eines grippalen
Infekts, wie wir Medizinlaien
es gerne benennen. Mein
früherer Hausarzt meinte
vorzubeugen. Viele tun das
dann auch. Ich hinterfrage
die breite Verwendung von
Antibiotika in meinem eigenen gesundheitlichen Sinne
und lasse mir davon keine
Angst machen. Werde bei einer Verschlechterung nochmals den Arzt aufsuchen und
erst bei entsprechender Diagnose starke Medikamente
einnehmen.
Mein Homöopath ist leider auch gerade auf Urlaub.
Homöopathische Mittel sind
Arzneiwaren, die eines Spezialisten bedürfen, um richtig und gezielt wirken zu
können. Also übernehme
ich Verantwortung für meinen Körper und lege mich
hat das Auswirkungen auf
mich – und auf meine Mitmenschen. Weil man ständig zum Arzt rennt, im Krankenstand ist, Medikamente
einnimmt, belastet man das
Gesundheitssystem massiv
und damit gefährdet man die
langfristige Aufrechterhaltung des gesamten Systems.
Verantwortung für sich
selbst übernehmen
Ich bin verantwortlich. Und
es gibt auch viele Krankheiten und Unfälle, für die
wir nicht verantwortlich
sind, und dann ist es auch
genial, ein gutes Gesundheitssystem zu haben. Obwohl es da und dort krankt.
Das Wissen koppeln!
ins heiße Bad, anschließend
ins warme Bett und schwitze. Ich gebe meinem Körper
die benötigte Ruhe und bin
nach einer Woche wieder am
Damm. Ohne Antibiotika,
ohne Schmerzmittel.
jetti kuhlemann | pixelio
Du bist was du isst
von andreas oberenzer
30 | mostviertel magazin
dazu: „Mit Medikamenten
dauert es eine Woche, mit
Hausmitteln sieben Tage,
bis du wieder gesund bist.
Also ins Bett legen und Tee
trinken.“ Die Hausmittel reichen von Essigpatscherl über
ofenwarme Wickel bis hin zu
Erdäpfel auflegen.
Mein Hausarzt ist auf Urlaub, daher fahre ich mit
dem Auto zum nächsten
Arzt und emittierte vier Kilogramm CO2. Der verschreibt
mir Medikamente. Und sagt,
wenn es übermorgen nicht
besser ist, dann soll ich Antibiotika einnehmen, um
einer Lungenentzündung
Während des Krankseins habe
ich viel Zeit, mich mit mir zu
beschäftigen und mich zu
beobachten. An manchen
Tagen habe ich Appetit, an
anderen wieder nicht. Und
demgemäß esse ich auch
und gebe dem Körper, was
er verlangt. Und mir wird bewusst, dass mein Körper nun
alles verarbeitet, was ich ihm
Eine Zusammenführung von
traditionellem Heilwissen –
wie Traditionelle Europäische
oder Chinesische Medizin –,
modernen alternativen Methoden wie der Homöopathie
oder BowenTechnik und der
Schulmedizin ist dringend
notwendig.
Die Götter in Weiß sind
auch nur Menschen, die nach
ihrem Wissen handeln und
nicht alles wissen können.
Wesentlich ist, dass jeder
einzelne sich wieder seiner
Verantwortung für sich bewusst wird und diese nicht
an Ärzte abgibt, sondern
fragt und hinterfragt. Dann
werden die Müllberge gerin-
»Weil man ständig zum Arzt rennt,
im Krankenstand ist, Medikamente
einnimmt, belastet man das
Gesundheitssystem massiv.«
zuführe. Quasi du bist, was
du isst. Viele Krankheiten
haben ihre Ursachen in der
Ernährung. Doch dem wird
nur wenig Aufmerksamkeit
gewidmet. Und wenn ich
mich jahrelang zu einseitig
oder zu viel ernähre, dann
ger, die Kosten purzeln und
die Sozialversicherungen
können mit den freigewordenen Mitteln ihre Leistungen
erweitern. Und das Wohlbefinden und die Gesundheit
im Allgemeinen werden besser!
£
momag 325 | oktober 2014
 rauchen
Dampfen statt Rauchen
– das kleinere Übel?
von bernhard schaller
S
o recht einordnen lässt sich nämlich wunderbar als
sie sich nicht – ob als Ent- Lifestyleprodukt vermarken.
wöhnungshilfe, Ergänzung Es gibt sie in verschiedenen
zur herkömmlichen Zigaret- Designs und Farben. Das Ante oder als eigenständiges gebot an verschiedenen LiGenussmittel wird sie von quids ist enorm. „Ich dampfe
immer mehr Menschen ge- gerade eine Mischung aus
raucht – pardon: gedampft, kubanischer Zigarre und Vadenn zum Verbrennungspro- nille mit einem Milligramm
zess kommt es nicht. Ein in- Nikotin pro Milliliter, was
tegrierter Akku erhitzt den als Low Nikotin bezeichnet
Verdampfer und dieser bringt wird“, sagt ein Konsument.
das sogenannte Liquid, eine
Flüssigkeit – mit oder ohne Studien fehlen
Nikotin – zum Verdampfen. Die meisten Ärzte raten von
Was eingeatmet wird, ist also der E-Zigarette ab und verweiDampf, kein Rauch.
sen auf noch fehlende StudiUnter das Arzneimittel- en, so ist beispielsweise noch
gesetz fällt die E-Zigarette unklar, wie stark eine Nikonicht, solange
tinabhängigkeit
sie nicht als menur mit E-Zigadizinisches Proausgebil»Gibt es eine retten
dukt vermarktet
det wird oder ob
wird und ebenschwerwiegende
gesunde Art
so wenig unter
Langzeitfolgen
das Tabakgesetz.
zu rauchen?« zu erwarten sind.
Anfangs wusste
Es wisse niedie Politik nicht
mand so genau,
so recht, was mit der E-Ziga- welcher Chemiecocktail sich
rette anzufangen ist. Die EU in manchen Liquids verberge
hat nun den freien Handel und bei billigeren Modellen
erlaubt, da die E-Zigarette komme es oft dazu, dass nikein Funktionsarzneimittel kotinhaltiges Liquid in den
sei und auch immer weniger Mund oder auf die Haut geals solches präsentiert werde. langt, was besonders schädDie Weltgesundheitsor- lich sei, weil so eine sehr viel
ganisation WHO sagt, die E- höhere Nikotindosis in den
Zigarette könnte ein „Tor zur Körper gelange.
Nikotinsucht“ sein und will
Bewiesen ist, dass mit der
das Dampfen in geschlos- E-Zigarette um ein vielfaches
senen Räumen, in der Öffent- weniger giftige Stoffe inhalichkeit und am Arbeitsplatz liert werden als bei der herunterbinden. Außerdem wird kömmlichen Zigarette. Ein
ein Werbeverbot gefordert, Dampfer meint dazu: „Geum Verherrlichung zu verhin- raucht wird wegen dem Nidern. Die E-Zigarette lässt kotin, gestorben wegen dem
momag 325 | oktober 2014
colourbox.com
Elektrische Zigarette. Die WHO sagt Nein,
der Konsument sagt Ja, die Politik gibt
grünes Licht und der Handel jubelt – mit der
elektrischen Zigarette vollzieht sich seit etwa
zehn Jahren eine schleichende Revolution
Rauch. Im Gegensatz zu den
Light-Zigaretten sehe ich
die E-Zigarette als gesundheitlich verträglichere Art,
Nikotin zu mir zu nehmen.
Ich selbst habe bereits nach
zehn Wochen eine bessere
Atmung bemerkt.“
Staatliche Qualitätskontrollen, kein Verkauf an unter
16jährige und ein Werbeverbot sind notwendige Schritte, um den Konsumenten Sicherheit zu geben. Dennoch
bleibt eine Frage offen: Führt
die E-Zigarette nicht auch zu
einer neuen Akzeptanz der
Nikotinsucht und verhindert
damit alle Bemühungen, davon loszukommen?
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 gesundheit
Lebensgefahr
ie Stunde der Geburt ist die gefährlichste Zeit im Leben jedes
Menschen“, so der Verbandspräsident der deutschen Frauenärzte. Na,
dann wäre ja für den Rest des Lebens
alles geritzt – könnte man meinen.
Doch was lauert da draußen nicht
alles, Denkanstöße erwünscht? Wie
wär‘s da mit den ersten AntibiotikaGaben (zum Beispiel in die Augen),
kaum sind sie da oder der vermeintlich „harmlosen“ Popo-Creme, die die
Schwestern gleich vorsorglich auf
die heile Haut pinseln? Was dringt
aus dem Plastikgemisch durch den
dauerverpackten Popo ins Kind?
Worauf und worin bettet man das
kleine Wunder am besten? Wie giftig sind die Waschmittel, die unsere
Welt sauber zu machen versuchen?
Welche Gifte geben die Kügelchen in
den Stillkissen frei? Was ist mit dem
Gewand? Je bunter und dunkler gefärbt, umso mehr Chemie sorgte für
das Farbwunder. Und dann, bald nach
dem Schlüpfen, gleich eine ordentliche Portion Impfstoff – Aluminium
& Co. suchen ihren Weg in den hilflosen Körper.
Irgendwann steckt der Zwerg
dann alles in den Mund: Schmutz
willkommen, aber was löst sich aus
den Plastikbergen? Gute Nacht dank
Babyphone? Ich denke: AUFGEPASST
– Strahlenalarm rund um den süßen
Schlaf! Die erste Mahlzeit: Bitte selber kochen, auch wenn viel Gutes
vom Gläschen lacht, verstecken sich
wahre Zuckerbomben darin. Vieles,
worüber Mama am besten erst gar
nicht zu nachzudenken beginnt.
Oder doch? Nein, auch wir wohnen
nicht in einer Hütte im Wald, ernähren
uns von Beeren und tragen selbstgefilzte Kleider... leider oder wie? Das
Leben an sich ist wohl wirklich lebensgefährlich, aber nicht zu leben
ist auch keine Alternative. Ich, überkritisch? Von mir aus. Ich bekenne,
„sehr sensibel“ zu sein.
Wie wär‘s, a bissl mehr dem Bauchgefühl zu vertrauen? Auch mal anders
zu sein, ruhig NEIN DANKE zu sagen
zu vielem, was uns die Industrie einreden will? Und Gesundheit einfach
passieren lassen? Alles GUTE!
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michaela auer | Arbesbach
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32 | mostviertel magazin
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D
Die Verführung
des Möglichen
n
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F
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i
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... un
Die Zahlen zeigen:
Kaiserschnitte werden
immer mehr. Warum?
Beatrix: Es ist die Verführung
des Möglichen. Die Frauen
können aus einer Angebots­
palette wählen. Dadurch wird
die natürliche Geburt mit dem
Kaiserschnitt gleichgesetzt.
Über die Folgewirkungen
spricht aber keiner, dann
gibt es niemanden mehr, der
aufklärt. Ein Grund für mehr
Kaiserschnitte ist sicher die
Angst vor der Geburt. Aber
es gibt 1.000 Ansätze, daran
etwas zu ändern.
Werner: Kaiserschnitte sollten
nur dann gemacht werden,
wenn es wirklich evidente
interview: julia büringer
medizinische Faktoren dafür gibt.
Was bedeutet ein
Kaiserschnitt für ein Kind?
Werner: Was für die Mutter
gilt – dass eine natürliche
Geburt die Bindung zum
Kind stärkt – gilt auch für
das Kind. Wir sehen, dass die
Kinder oft sehr traumatisiert
auf die Welt kommen. Alle
freuen sich, aber das Kind
ist ein ganz ängstliches Neugeborenes. Viele Wege von
Urvertrauen werden unterlaufen und dies macht sich
erst bemerkbar, wenn die
Kinder älter werden. Das wird
an dieser Stelle gar nicht so
gesehen, sondern als ob es
zwei Paar Schuhe wären.
Beatrix: Es hat einen Sinn,
warum wir so geboren werden, wie wir geboren werden, es ist ein hormonelles
Wechselspiel zwischen Mutter und Kind, das auch zu
einem bestimmten Zeitpunkt
stattfindet. Wir wissen, dass
wir Kaiserschnittkinder, die
vor dem Termin gekommen
sind, häufiger reanimieren,
weil sie einfach noch nicht
bereit sind. Das Lungenwasser wird normalerweise hormonell bedingt vor der Geburt aufgebraucht. Kaiserschnittbabys haben häufig
eine feuchte Lunge, wenn
sie zwei Wochen vor Termin
auf die Welt kommen, denn
es wird das Wasser nicht herausgepresst aus der Lunge,
wie bei der vaginalen Geburt.
Diese Kinder haben Anpassungsschwierigkeiten.
Was mich so beschäftigt,
ist: Der Körper verliert seine
Kompetenzen! Wenn zwei
Generationen hintereinander nicht mehr spontan gebären, kann es die dritte einfach nicht mehr.
Die Homöopathie
kennt (Aus-)Wege?
Werner: Jeder versucht heute, das zu verkaufen, was sein
Metier ist. Der Arzt verkauft
in erster Linie seine chirurgischen Eingriffe, wir die Homöopathie. Ich denke, es ist
die Aufgabe der Heilkunde,
momag 325 | oktober 2014
Wunschkaiserschnitt. Auch im Mostviertel entbinden
immer mehr mit Kaiserschnitt. Dabei vergisst man die
Folgen für die Gesundheit von Mutter und Kind.
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 Hebamme
Beatrix Cmolik
und Heilpraktiker
Werner Schade
dass die Gesundheit erhalten und hergestellt wird.
Der Trend läuft dem zuwider, wenn man immer mehr
versucht, der Technik alles
zu überlassen. Es ist wichtig, dass diese Art der Aufklärung immer wieder stattfindet. Die eigene Selbstverantwortung ist sehr wichtig
und wenn wir sie hier nicht
übernehmen, bleibt es den
Rest des Lebens so.
Wir haben so viele Probleme
mit Übergewicht, schweren
Krankheiten, dennoch geben
viele Leute ihre Verantwortung sozusagen an der Garderobe ab und vertrauen, dass
es irgendwelche Pillen schon
richten. Wenn man sich aber
anschaut, wie die Menschen
sich zum Beispiel ernähren,
kriegt man die Krise!
Letztendlich geht es um
den wirtschaftlichen Erfolg.
Das bedeutet, es werden immer wieder Nahrungsmittel
für Säuglinge auf den Markt
gebracht, wo die Zusatzstoffe mit Gesundheit gar
nichts mehr zu tun haben,
momag 325 | oktober 2014
sondern die Süchte der Zukunft vorprogrammiert werden. Je mehr die Natur sich
selbst überlassen bleibt,
umso gesünder ist es. Wenn
Selbstregulierungsprozesse
natürlich ablaufen, ist das
wunderbar, eine natürliche
es den Frauen ab. Ich erlebe
viel Traurigkeit und Frust
nach Geburten, auch aus
dem Gefühl heraus, es nicht
geschafft zu haben.
Wir wissen es selbst: Wir
reifen im Leben, wenn wir
Dinge bewältigt haben und
nicht an denen, die immer
liegen bleiben. Wenn ich
mich meinen Ängsten nicht
stelle, hat es Auswirkungen
auf das Leben. Wir wollen
die Frauen schützen und
nicht, dass sie so viele schulmedizinische Medikamente
nehmen, aber es ist in dem
System so gewachsen und
»Kleine Störungen der Gesundheit
kann man wunderbar selbst heilen.«
Geburt ist auch ressourcenschonend (lacht). Wenn sie
aber im Krankenhaus mit den
vielen Geräten rundherum
abläuft, dann ist das viel zu
viel Aufwand, der betrieben
wird, um ein Kind auf die Welt
zu kriegen. Dieser Aufwand
sollte nur den Notfällen vorbehalten bleiben.
Beatrix: Es geht um die Selbstregulation, um die Bewusstseinsförderung. In dem Moment, wo der Mensch mit
homöopathischen Mitteln
arbeitet, reguliert der Körper. Die Schulmedizin nimmt
selbstverständlich, dass es
nichts anderes gibt.
Werner: Grundsätzlich hat es
etwas zu tun mit der Vorstellung, was Krankheit ist. Wenn
Sie irgendein Wehwehchen
haben, gehen sie zum Arzt
und der hat für jede Gelegenheit etwas da. Das Kleingedruckte wird übersehen und
kommt hinterher: Medikamente, die die Organe schädigen oder sonstiges. Aber
wenn ein Mensch krank ist,
hat es immer etwas mit ihm
zu tun. Er sollte sich zuerst
mit sich selbst beschäftigen
und überlegen. Es gibt viele
krankheitserhaltende Ursachen, so nennt man das in
der Homöopathie, die erst
einmal abgestellt werden
sollten. Ganz einfache Beispiele wie Alkohol und Rauchen. Jeder Mensch hat quasi
seine eigenen Krankheiten.
Das kann man sehen, wenn
Infekte grassieren: Jeder hat
verschiedene Symptome.
Wenn man den Menschen
gesund machen will, muss
man genau hinsehen. Wir behandeln keine Krankheiten,
sondern wir behandeln einen
kranken Menschen, das ist
schon von der Beurteilung
her ein großer Unterschied.
Es kommen viele Menschen in die Praxis und glauben, jetzt gehen sie gesund
nach Hause, aber das funktioniert nicht. Jeder Mensch
hat die Krankheiten, die zu
ihm passen. Sie müssen sich
meist selbst ändern und wenn
sie das nicht selber können,
kann man von außen entsprechende Informationen geben,
um diese Umstimmungen zu
bewirken, aber es ist immer
ein Auseinandersetzungsprozess mit sich selber.
Was entgegnen Sie
den Kritikern der
Homöopathie?
Werner: Es gibt das Argument, Homöopathie könne
nicht wirken, weil nichts drin-

mostviertel magazin | 33
 gesundheit
 nen ist. An einer Stelle
stimmt das, die Arznei ist
sehr verdünnt, sie ist sogar
so verdünnt, dass letztendlich
keine materiellen Bestandteile drinnen sind. Aber es
ist ein Vorteil, weil man sich
auf diese Weise nicht vergiften kann. Wenn Sie sich
herkömmliche Medikamente
anschauen und was da drinnen ist... Etwa Quecksilber,
das gehört einfach nicht in
den Körper! Weiters spielt die
Verdünnung keine Rolle, es
bedeutet nur, dass es sanft
wirkt. Der wichtige Punkt ist
das Herstellungsverfahren,
die Potenzierung, wo eine
permanente Verwandlung
oder Verschüttelung stattfindet. Sie können das selber
einmal ausprobieren: Wenn
Sie permanent die Hände reiben, dann merken Sie, dass
es warm wird, dann denken
Sie, das ist Physik, da findet
Schlag bekommen, wo eine
elektrostatische Entladung
stattfand oder manchmal
kann man das auch auf dem
Plastikfußboden im Auto. Wie
ist es dazu gekommen? Es
kam dazu wegen dieser Reibung. Reibung, könnte man
sagen, akkumuliert Energie.
Immer wieder werden auch
fehlende Studien kritisiert.
Werner: Die Wissenschaft hat
eine ganz andere Herangehensweise, wie sie versucht,
Erfahrungen und Versuche
eines Ergebnisses zu kategorisieren. Jetzt muss man
aber verstehen, dass gerade
die Individualisierung die
Homöopathie ausmacht. Jeder bekommt ein Arzneimittel für sich als Person. Man
müsste eine ganz andere
Versuchsanordnung erstellen. Aus meiner Sicht ist es
logisch, dass verschiedene
über diese molekulare Reibung eine Energieanreicherung statt. Das heißt, durch
diesen Herstellungsprozess
wird dieses Arzneimittel energetisch aufgeladen. Ein
homöopathisches Mittel ist
eine Batterie. Nichts anderes.
Es ist ein Energieträger mit
einer bestimmten Menge
an Energie, je höher diese
Potenzen sind, desto mehr
Energie ist drinnen. Das bedeutet, umso höher die Potenzen sind, umso wirksamer
sind sie. Das kennen Sie aus
ganz vielen verschiedenen
Begebenheiten. Vielleicht
haben Sie an Ihrem Kühlschrank schon mal einen
34
| mostviertel magazin
Teilt sich unsere
Gesellschaft in
mehrere Richtungen?
Wo gehen wir hin?
Werner: Ich denke, wir sind
eine pluralistische Gesellschaft, wo viele Meinungen
auch existieren müssen. Denn
ich glaube, es gibt die Wahrheit so überhaupt gar nicht,
jeder hat auf seine Weise et-
julia büringer
»Wenn zwei
Generationen
hintereinander nicht
mehr spontan gebären,
kann es die dritte
einfach nicht mehr.«
Organismus. Es gibt sicher
ein Einwohnermeldeamt hier,
bekommen Sie nur eine Existenz, weil Sie hier gemeldet
sind? Erst einmal existieren
Sie und das Einwohnermeldeamt registriert das nur.
Und wenn Sie sich, sagen
wir einmal abmelden, existieren Sie weiter.
Jeder kann für sich die
Versuche machen, ob Homöopathie wirkt oder nicht.
Das kann jeder tun. Seit 200
Jahren wird das gemacht.
Menschen verschiedene
Heilmittel bekommen müssen. Das ist ein Qualitätsmerkmal. Die Wissenschaft
möchte immer eine Standardisierung haben, immer alles
über einen Kamm scheren,
das funktioniert aber nicht.
Aber ob es möglich ist, so
eine komplexe Versuchsanordnung zu machen, möchte ich bezweifeln. Denn sie
würde mit einem Gespräch
über die Vorgeschichte beginnen, eigene Krankheiten,
Krankheiten der Eltern, zusätzlich die psychische Befindlichkeit, der Schlaf, die
Essgewohnheiten, im Grunde
alle Lebensäußerungen des
was dazu beizutragen. Wir
Homöopathen haben etwas
dazu beizutragen.
Im Grunde ist es eine abstruse Vorstellung, jemand zu
vergiften, um ihn gesund zu
machen. Aber wie oft müssen
wir Antibiotika-Behandlungen
neutralisieren? Es sollte eine
öffentliche Auseinandersetzung darüber stattfinden.
Beatrix: Ich stelle mir auch die
Frage, wo gehen wir hin. Sind
es diese wissenschaftlichen,
standardisierten Ansätze,
die immer mehr gefordert
werden oder ist es die Individualität? Standardisiert ist
eine gewisse Öffnung des
Muttermundes, eine gewisse
Anzahl an Presswehen, aber
man kann keine Geburt in
ein Schema pressen!
Werner: Ich weiß auch gar
nicht wieso! Die Menschen
gehen immer mehr dazu
über, sich natürlich heilen
zu wollen. Kleine Störungen
der Gesundheit kann man
wunderbar selbst heilen.
Wir geben in unseren Kursen
ganz viele Möglichkeiten zur
Selbsthilfe in die Hand. Die
Hilfe zu Selbsthilfe ist die
wichtigste Sache, die die
Homöopathie leisten kann.
Die Homöopathie kennt
keine äußeren Mittel zur
Bekämpfung von Bakterien
und Viren. Es wird immer die
Selbstheilung angekurbelt,
die Vitalität verbessert, die
Lebensenergie des Menschen
optimiert. Dann geht es ihm
gut und er ist geschützt vor
äußerlichen Lebenseinflüssen wie Stress, psychischen
oder körperlichen Problemen
aller Art. Mit der Homöopathie bekommen sie etwas, das
sich in der Stabilität der Gesundheit bemerkbar macht.
Und das ist etwas, das sich
auf das ganze Leben auswirkt. Diese Verbesserung
der Lebensenergie der Menschen ist das Ziel der Homöopathie. Wir machen den
Menschen so gesund, dass
diese natürlichen Vorgänge funktionieren. Das wäre
aus meiner Sicht das Optimale.
£
homöopathiekurse | leichtere Erkrankungen selbst heilen können
Homöopathie für die Familie; Teil I: 25.–26.10, Teil II: 17.–18.01.2015,
Teil III: 21.–22.03.2015, Kursort: ProMami Waidhofen/Ybbs
Kompaktkurs: Teil I: 10.–11.01.2015, Teil II: 14.–15.02.2015, Teil III:
11.–12.04.2015 Kursort: ProMami Amstetten, jew. Sa. 9–17h und So. 9–16h
Dozenten: Werner Schade und Anke Wernicke, beide Heilprakter Schwerpunkt Klassische Homöopathie, CHIRON Gesundheits- u. Bildungszentrum
infos | www.chiron-net.de, www.promami.at
momag 325 | oktober 2014
zum Thema
Alzheimer –
viele (einfache)
Erkenntnisse
Gedächnisverlust. Die meisten Alzheimer-Fälle
sind über 80, es gibt aber auch bereits 50jährige, die
betroffen sind – über Ursachen wird viel spekuliert
m Kabarett-Theater „Die
Wühlmäuse“ in Berlin erzählten sich Eckart von Hirschhausen und Jürgen von der Lippe
ihre Lieblingswitze unter dem
Motto „Kommt ein Komiker
zum Arzt...“. Unter anderem
richtig umgegangen werden soll. Wir beschränken
uns auf die Frage, was diese Krankheit ist, die der am
14. Juni 1864 geborene Alois
Alzheimer 1906 zum ersten
Mal beschrieb. Es handelt
von robert voglhuber
Ich hab‘ deinen
Namen vergessen!
erheiterten zwei AlzheimerWitze das Publikum: „Ich habe
zwei schlechte Nachrichten
für Sie: die erste: Sie haben
Alzheimer.“ – „Oh, das ist ja
furchtbar“ – „und die zweite:
Sie haben Krebs.“ „Oh, Gott
sei Dank kein Alzheimer.“
Im anderen Witz ging‘s um
Demenz. Zwei alte Damen
trinken Kaffee. „Es ist mir
zu peinlich, jetzt kennen wir
uns 50 Jahre, ich habe deinen
Namen vergessen.“ „Oh, das
macht nix, bis wann müsstest
den denn wissen?“
Aber Alzheimer ist ja
mehr als nur Vergessen. Eine
87jährige Alzheimer-Patientin wurde vor ein paar Jahren im Klinikum Klagenfurt
auf der Alterspsychiatrie
wegen Aggressionsschubs
mit Gurten festgebunden.
Laut Patientenanwalt ein
möglicher Gesetzesverstoß.
Eine Fixierung sei absolut
traumatisierend für Körper
und Seele alter Menschen,
meinte der für die Psychiatrie zuständige Patientenanwalt. Man hätte es zunächst
mit beruhigendem Zureden
und einem Seitengitter versuchen können, nebst medikamentöser Behandlung. Ein
Alzheimer-Fall fürs Gericht,
den wir ergebnisoffen lassen. Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens drängt
sich natürlich die Frage auf,
wie mit Alzheimer-Patienten
momag 325 | oktober 2014
sich um eine Erkrankung des
Gehirns, die vorrangig vom
fortschreitenden Verlust des
Gedächtnisses geprägt ist.
Hinzu kommt Verlust des Orientierungsvermögens oder
des Sprachverständnisses.
Alzheimer-Fälle
auch schon mit 50
Ärzte sprechen von Alzheimer-Demenz oder Morbus
Alzheimer. Die meisten Fäl-
»Erwischen kann
es jeden!«
le sind über 80, aber auch
50jährige sind vor der Zerstörung von Nervengewebe im
Gehirn nicht gefeit. Heilbar
ist die Krankheit eigentlich
nicht. Medikamente können
allerdings ein Fortschreiten
des Verlustes von Nervenzellen bremsen.
Die Alzheimer-Krankheit
gehört zu den häufigsten Ursachen einer Demenz, einer
starken Beeinträchtigung intellektueller Leistung. Erwischen kann‘s jeden. Soziale
Herkunft oder Geschlecht
sind egal. Von den 60jährigen
leidet jeder hundertste, von
den 80jährigen jeder Dritte an
Alzheimer. Ursachen können
eine bestimmte Variante der
colourbox.com
I
M
Blutfettregulierungen und
Ablagerungen einer schwer
löslichen Eiweißsubstanz sein,
aber auch mangelnde Schulbildung oder wenig soziale
Kontakte spielen mit. Eine
umfassende geistige Aktivität, eine fett- und cholesterinarme Ernährung und
ein gesunder körperlicher
Allgemeinzustand können
der Alzheimer-Krankheit
entgegenwirken.
Alois Alzheimer wurde 1864
in Markbreit in Bayern geboren, studierte Medizin in Berlin, Tübingen und Würzburg,
wo er 1887 seine Dissertation
zum Thema „Über die Ohrenschmalzdrüsen“ schrieb. In
der Städtischen Heilanstalt
für Irre und Epileptische in
Frankfurt am Main wirkte er
als Assistenzarzt, wobei sein
Interesse für das menschliche
Gehirn geweckt wurde. An
der Psychiatrischen Klinik in
München leitete er das hirnanatomische Laboratorium.
Am 3. November 1906 hielt
er seinen berühmten Vortrag über das „eigenartige
Krankheitsbild“ seiner Patientin Auguste D. Sie starb
mit 55 Jahren an Gehirnabnormalitäten, die eigentümliche Stoffwechselprodukte aufwiesen, was die
Obduktion feststellen ließ.
Alzheimer selbst starb 1915
im Alter von 51 Jahren an
Herzversagen.
£
ittlerweile gibt es etwa 35 Millionen Demenzerkrankungen,
Tendenz stark steigend. Die Medizin
geht von Senile Plaques und Mitochondrienstörung aus. Wer gegen erstes argumentiert, wird als Scharlatan
abgetan, auch wenn die Plaques nur
eine These sind. Doch was weiß man
bereits aus undogmatischer Praxis?
1. Zum Beispiel hat Laurinsäure Triglyceride wie in der Muttermilch,
diese wirken antibakteriell, antifungizid, antiviral und entzündungshemmend. Durch diese noch immer „ach
so böse“ gesättigte Fettsäure steigt
nur das gute HDL Cholesterin und
kann Herz-/Kreislauf-Krankheiten
reduzieren.
2. Ketogene Diät = kohlehydratarme,
öllastige Diät, welche auch bei Alzheimer, Parkinson, MS und anderen
degenerativen Gehirn- und Nervenerkrankungen erfolgreich eingesetzt
wird. Hauptrolle spielt Kokosfett.
3. Mary Newports (Ärztin samt Buch
zum Thema) Mann Steve war als Alzheimer-Patient von der Medizin bereits aufgegeben. 58 Jahre alt, nach
fünf Jahren fortschreitender Demenz
mit vier verschiedenen Medikamenten ohne Wirkung. Verabreichung von
zwei Eßlöffeln Extra nativem Kokosöl in Haferbrei zum Frühstück. Nach
bereits fünf Stunden zeigte sich medizinisch eine Verbesserung, nach
18 Wochen wurde er als „Patient
mit leichter Alzheimer-Erkrankung“
eingestuft. Genauere Diagnosen und
Erfolge im Video auf www.dasein.at
4. Von Bruce Fifes Buch „Stopp Alzheimer!“ folgendes Zitat: „Bei einigen pazifischen Inselvölkern macht
gesättigtes Fett rund 60 Prozent der
Kalorien aus, von der Kokosnuss! Herzkrankheiten, Diabetes und Alzheimer
sind ihnen vollkommen unbekannt.
Wenn man etwas als Brain-Food
bezeichnen kann, dann Kokosnuss
mit den hohen Mengen an mittelkettigen Triglyceriden, die direkt von
der Leber in Ketone gewandelt werden = perfekter Brennstoff für das
Gehirn! Es gibt schon viele Erkenntnisse, sie werden aber in der Schulmedizin nicht versucht, trotz quasi
keiner Kosten und vielen positiven
Ergebnissen weltweit. Eine Bekannte von mir wurde von ihrer schwer
demenzkranken Mutter mittlerweile
auch wiedererkannt. Wie auch immer,
versuche doch selber die Praxis! £
bernd haider | Ardagger
post@dasein.at
mostviertel magazin |
35
 gesundheit
Punsch-Schnitte
ganz ohne Punsch
s to ff
E -120 Fa rb
iu m c it rat
E -331 N atr
u m s o rb at
E -202 K a li
le c it h in
E -322 S oja
toren
77 Emulga
E-471 + E-4
e n .. .
Sp irit u os
Achtung. Vegetarier dürfen diesen Kuchen nicht essen!
von roman fessler
er will guten Kuchen
backen, der muss haben sieben Sachen. Der
Auszug aus dem alten Kinderlied zeigt, wie man mit
wenigen Zutaten hervorragend Kuchen bäckt. JOMO
der Kuchenbäcker beweist,
dass es auch anders geht.
Man kann mit gezählten 38 Zutaten auch einen
schlechten Kuchen machen.
An sich ist es eine Kunst, eine
Punsch-Schnitte ohne Arrak
(Rum) zuzubereiten. Aber mit
Chemie lässt sich vieles lösen. Das schlägt dem Rumfass
schon die Krone aus. Was ist
in diesem Schnittchen also
drin? E-120 Cochenille, ein
roter Farbstoff, der als einziger aus Tieren, genauer
roman fessler
W
aus den getrockneten, befruchteten Weibchen der
Scharlach-Schildläuse, durch
Auskochung gewonnen wird.
– MAHLZEIT! Veganer und Vegetarier werden es dankbar
meiden. Cochenille kann zu
Hautausschlag, Atemwegsbeschwerden, Asthma und verschwommenem Sehvermögen
führen. Von einem häufigen
Verzehr wird abgeraten. Das
beruhigt mich, denn der Geschmack des Produktes verhindert dies sowieso.
E-331 Natriumcitrat führt
bei Schimmelpilzallergikern
zu schlimmen Symptomen.
E-202 Kaliumsorbat führte
in Hauttests zu Unverträglichkeitsreaktionen. Ganze
28.000 Ergebnisse zeigen
Suchmaschinen, sobald Sojalecithin mit dem Zusatz
„macht süchtig“ eingegeben wird. Das sollte allen
Naschkatzen eine Warnung
sein. Die Firma Doppelherz,
wirbt damit, dass dieser Stoff
ein Phospholipid ist. Es ermöglicht den Aufbau von
Zellmembranen in Gehirnund in Nervenzellen. Dieser
unter anderem beruhigende
Stoff wird im Gehirn als Entspannungsreiz ähnlich wie
Alkohol erkannt. Das Belohnungszentrum reagiert darauf. Es drängt einen, Lecithin
so oft als möglich zu essen.
Produkte, die lecithinhältig sind, können Menschen
süchtig machen.
E-471 Emulgatoren sind
Mono- und Diglyceride von
Fit & g´sund durch den Winter!
W
ie werden wir wohl diesen
Winter wieder überstehen?
Damit diese Frage nicht mit geplagten Gedanken einhergeht,
ist es von Vorteil sich über Vorweihnachtszeit und die Ernährung Gedanken zu machen. Wir
leben mit den Jahreszeiten, wir
sollten auch mit ihnen essen und
sich bewusst werden, dass mit
etwas Bedacht und Achtsamkeit wir die „besinnliche“ Zeit
mehr genießen können. Wenn
wir jetzt unsere Batterien aufladen und uns einem „inneren
Service“ unterziehen, ist es ein
Leichtes, auch Freude in der kalten Jahreszeit zu empfinden.
Workshops und Einzelbegleitung oder Vorträge zu diesem
Thema „Fit und g´sund durch
den Winter“ je nach individuellen Bedürfnissen zusammen-
36
| mostviertel magazin
gestellt, für Firmen, die ihre
Weihnachtsfeiern etwas anders
gestalten wollen, für Privatpersonen und Interessierte, die ein
paar Stunden Zeit für sich investieren wollen. Auszeit nehmen
– sich bewusst sein, ist eine Investition in sich selber.
£
firmeninfo
Burnout Prävention
Stressbewältigung
Mediation
Produkte aus der Natur
Ulrike
Lackner
Sie brauchen noch ein Geschenk
für Ihre Kunden oder Freunde?
24.+25.10.2014: Präsentation der frischen Marmeladen und Liköre
Herbstverkostung in Ybbs/D., Primsleitenstr. 21, Fr 14–20h, Sa 10–20h
0676 53 40 397 | ulrike.lackner@wibs.at | bewusstlebenundgeniessen.at
Speisefettsäuren. Sie gelten
vor dem Gesetzgeber als unbedenklich. Aber man weiß,
dass sie in den Lipidstoffwechsel des Körpers eingehen. Das bedeutet, der Körper
speichert in seinen Fettzellen
diese Emulgatoren. E-477 ist
ein Propylenglycolester von
Speisefettsäuren. Man hofft,
dass beide Stoffe E-471 und
E-477 unbedenklich sind.
Aber die wenigen Untersuchungen lassen keinen endgültigen Schluss zu. Bis zur
endgültigen Klärung sollten
Allergiker diese Lebensmittelzusätze jedenfalls meiden.
Klar, dass Veganer und Vegetarier auf dieses tierische
Produkt verzichten sollten.
Auch jene Menschen, die
keine Gentechnik wollen,
lassen diese Zusätze weg.
Nun die Frage: „Warum wurde in der Punsch-Schnitte
kein Rum verwendet?“ Nun,
Arrak – original in einem
Punsch enthalten – ist ein
sehr hochwertiger Rum. Das
bedeutet höhere Kosten. Die
wollte sich die Firma JOMO
ersparen. Die Verwendung
des billigen Fusels (Spirituose) kann man übrigens gut
herausschmecken.
Fazit: Willst du guten Kuchen essen, musst du JOMO
schnell vergessen.
£
info | Roman Fessler betreibt das
Heilfasteninstitut in Losenstein,
www.heilfasten.at
momag 325 | oktober 2014
 interview
Aluminium
Versteckt. Das „Allerweltsprodukt“
Aluminium findet sich in mehr
Dingen unseres täglichen Gebrauchs,
als wir vermuten würden. Über 200
Verbindungen im Körper kann das
Element stören, sagt Journalist und
Buchautor Bert Ehgartner. Nach seinem
Film und dem gleichnamigen Buch
„Die Akte Aluminium“ veröffentlichte
er einen praxisnahen Ratgeber:
„Gesund ohne Aluminium“.
Aluminium bedingt langfristig gesehen
schwere Krankheiten wie Osteoporose
oder auch Alzheimer, sagt Ehgartner.
Das Leichtmetall ist aber so vielseitig,
dass es für die Wissenschaft schwer ist,
Zusammenhänge zu manifestieren; wenn
es ihr aus diversen Zwängen heraus
überhaupt gelingen kann.
Bert Ehgartner im momag-Gespräch
interview: julia büringer
momag 325 | oktober 2014
Sie sehen Aluminium
als Umweltfaktor, der
verantwortlich ist für viele
Zivilisationskrankheiten,
ein anderes Buch
beschreibt, der
fermentierte Weizen sei
schuld und es gibt andere
mit wieder anderen
Thesen. Was können
wir noch glauben?
Sicher leben wir in einer Welt,
wo es verschiedene Risiken
gibt. Ich würde jetzt nicht
sagen, dass Weizen des Teufels ist, genauso wie ich nicht
meine, dass Aluminium des
Teufels ist. Es gibt aber eine
bestimmte Verantwortung,
mit Dingen umzugehen. Ich
habe nichts gegen Aluminium
als Alufelge oder Autoblech
oder als Fassadenelement,
aber man muss biochemisch
hoch aktive Aluminium-Verbindungen nicht in die sensibelsten Lebensbereiche
bringen, indem ich es auf
die Haut gebe, kleinen Kindern spritze, in Lebensmittel
rein gebe, damit sie besser
leuchten oder besser rieseln.
Aluminium ist wahnsinnig
vielseitig und die Chemiker
konnten nicht widerstehen,
immer weiter zu probieren.
Aber die Sicherheit ist nicht
erwiesen! Derzeit gibt es leider kaum Reglementierungen.
Es fängt gerade an mit Vorschriften und Änderungen
im Lebensmittelbereich, aber
im Kosmetikbereich oder im
pharmazeutischen Bereich
fehlen sie und es gibt auch
kein Bewusstsein, dass Aluminium etwas Besonderes
oder etwas Gefährliches sein
könnte. Da haben hoffentlich
meine Bücher und der Film
etwas dazu beigetragen, in
julia büringer
»faszinierendstes und gleichzeitig
gefährlichstes Element«
diese Richtung zu forschen.
Im November ist in Berlin
eine große Konferenz, wo
auf Behördenebene mit vie-
»Ich möchte,
dass das Thema
nicht allein
den Lobbys
überlassen
wird.«
len Experten über das Thema
Aluminium in allen Lebensbereichen diskutiert wird.
Das ist ein Schritt in die richtige Richtung und ich freue
mich, dass dies von einem
kleinen österreichischen Verlag aus gelungen ist.
Warum haben Sie
eigentlich den Verlag
gewechselt?
Ich habe vorher bei deutschen
Verlagen Bücher veröffentlicht. Beim Aluminium-Thema
bekam ich von den meisten
Verlagen Absagen. Die einen
sagten, da könnte man ja
auch gleich über Blech oder
Kupfer schreiben, sie hatten
also nicht einmal das Konzept
gelesen und andere sagten,
das ist ihnen wissenschaftlich
zu brisant, es sei noch nicht
erwiesen. Ein erstes Buch
zu so einem Thema zu ma-

mostviertel magazin |
37
rat & tat
 gesundheit
Wir ernten was
wir säen
nlass für diese Kolumne war ein
Artikel in „die Presse“. Das Grüßen als Problem; Vielen arbeitslosen
Jugendlichen fehlen soziale Grundfertigkeiten. Offene Lehrstellen können dadurch nicht besetzt werden.
– so der Leitartikel. Wenn man diesen Artikel dann weiterliest, geht es
um mangelnde Allgemeinbildung
und den Umgang mit anderen. Leider beschäftigt mich dieses Problem
auch in meiner Arbeit immer wieder!
Ich berate unter anderem Jugendliche während der Lehrausbildung,
damit sie gut zu einem Lehrabschluss
kommen. Schulische Defizite lassen
sich meist noch gut nachholen, aber
was, wenn die Jugendlichen nicht
gelernt haben, dass Einsatzbereitschaft, Verantwortung und auch
soziale Kompetenzen zum (Arbeits-)
Alltag gehören? Wie diese Werte vermitteln, wenn sie im eigenen Umfeld
keine oder nur eine untergeordnete
Rolle spielen? Da sehe ich die Eltern
bzw. erwachsenen Bezugspersonen
in der Pflicht, diese Werte schon früh
zu vermitteln und auch selber zu leben. Lehren Sie ihren Kindern, wie
wichtig es ist, höflich zu sein, Verantwortung für das eigene Handeln zu
übernehmen und Konflikte zu lösen
statt diesen aus dem Weg zu gehen.
Dies kann weder die Schule, noch ein
Unternehmen leisten! Holen Sie sich
rechtzeitig Unterstützung, wenn Sie
diese benötigen!
Den meisten unserer Kinder geht es
gut, sie haben ein sicheres Zuhause,
leiden keine Not und kommen in den
Genuss von Bildung. Werte jedoch, die
im Umgang miteinander unerlässlich
sind, können aus meiner Sicht am besten im Familienverband vermittelt
werden. Soziale Kompetenzen sind
unerlässlich, es gibt heute keinen
Job mehr, wo diese nicht benötigt
werden. Alle Eltern wünschen sich
das allerbeste für ihre Kinder, dazu
gehört auch, dass wir unseren Kindern das nötige „Handwerkszeug“
mit auf den Weg geben. Ich wünsche
jedem Jugendlichen, dass er den Beruf ergreifen kann, den er/sie sich
wünscht. Machen wir unsere Kinder
(über)lebensfähig, selbstständig und
gesellschaftsfähig!
Wir ernten was wir säen.
£
elke wimmer | Seitenstetten
Dipl. Lebens- und Sozialberaterin
elke@momag.at, 0650 7609016
38
| mostviertel magazin
 chen, das ist auch eine
ziemliche Überwindung für
einen Verlag.
Sie haben ein eigenes
Institut gegründet, eine
Petition gestartet, woher
kommt Ihre Motivation
für Ihre Arbeit?
Ich beschäftige mich seit
über 15 Jahren mit dem Thema. Das begann mit meinem
Eintreten dafür, dass giftiges
Quecksilber nicht mehr als
Konservierungsmittel in Impfungen verwendet wird. Damals hat mir ein Immunologe
gesagt, dass mit Aluminium
noch eine zweite Metallverbindung in Impfstoffen ist, die
war mir so nicht klar. Heute
bin ich überzeugt: Aluminium ist sowohl das faszinierendste wie auch das gefährlichste Element, das wir auf
der Erde haben. Mit Freunden und Experten haben wir
das Al-ex Institut gegründet
und verstehen uns als eine
Art Gegenlobby, die Druck
macht auf die Behörden und
die Politik, hier mehr zu forschen und die Menschen zu
schützen.
Die Forschung hinkt
dem rasanten Fortschritt
hinten nach?
Es gibt ein extrem starkes
Beharrungsvermögen. Wir
»Die Wissenschaft prostituiert sich in
einer gewissen Weise, weil sie völlig
abhängig vom Fördersystem ist.«
mindestens genauso problematisch wie Quecksilber ist.
Das war für mich ein erster
Anstoß zu recherchieren. Ich
habe dann gesehen, dass es in
Impfstoffen, in Kosmetikprodukten verwendet wird und
in Sachen vorkommt, wo man
nie damit gerechnet hätte: als
Spritz- und Düngemittel, in
Medikamenten gegen Sodbrennen, in Lebensmitteln.
Dass wir derart überschüttet werden mit bioaktiven
Aluminium-Verbindungen,
haben beim Aluminium vier
große Lobbys: die Pharmalobby, Nahrungsmittellobby,
Kosmetiklobby und die Aluminiumindustrie selbst. In
den USA beschäftigt alleine
die Pharmaindustrie 20.000
angemeldete Lobbyisten,
das sind mehr als die Erdöloder die Waffen-Industrie
hat. Dieser Trend schwappt
auch auf Europa über, Brüssel oder die europäischen
Arzneimittelbehörde in London sind ein Tummelfeld für
Lobbyisten. Da etwas für die
Konsumenten zu bewegen,
ist ein schwieriger Akt. Es
gibt auch kaum noch Gesundheitspolitiker, die sich
dafür einsetzen. NGOs wie
Greenpeace oder Global 2000
interessieren sich mehr für
die Bedingungen der Herstellung – die Umweltverschmutzung, den enormen
Energiebedarf und die immer
neuen Kraftwerksprojekte,
welche in Brasilien oder China dafür gebaut werden. Im
Konsumentenbereich gibt es
aber keinen Anwalt für die
Leute. Vielleicht ist das etwas,
was ich als eine Art Aufgabe
für mich sehe. Ich möchte,
dass das Thema nicht allein
den Lobbys überlassen wird.
Lassen Sie es mich
pathetisch formulieren: Sie
glauben daran, dass die
Wahrheit ans Licht kommt?
Da bin ich mir beim Aluminium nicht so ganz sicher.
Ein Beispiel ist Aluminium in
colourbox.com
A
momag 325 | oktober 2014
web | www.ehgartners.info
neuestes projekt | Bernd Ehgartner hat gerade den Film
„Alte Freunde Neue Feinde – Was unsere Kinder chronisch
krank macht“ fertiggestellt, er wird vermutlich im Jänner
auf ARTE zu sehen sein, im Februar im ORF
Impfstoffen, das als Wirkverstärker dient. Zecken-, Tetanus- und HPV-Impfung enthalten hoch wirksame Aluminiumverbindungen, welche
über Monate und Jahre das
Immunsystem beeinflussen.
Und es gibt kaum Sicherheitsbelege. Man weiß, dass Aluminium das Immunsystem
aggressiver macht und wir
haben eine Epidemie von
Zivilisationskrankheiten, die
alle mit einem aus der Bahn
geworfenen Immunsystem
zu tun haben. Das kommt
sicher nicht alles vom Aluminium, es gibt noch andere
Einflüsse. Aber wie hoch der
Schaden ist, den das Aluminium verantwortet, das kann
niemand sagen. Weil einfach
nicht nachgesehen wird. Die
Impfexperten blocken alles
ab und die Behörden stehen
ebenfalls auf der Bremse, um
das Ansehen des Impfens
nicht zu gefährden.
Wer kennt die Wahrheit,
werden Wissenschaftler
nicht genauso umringt
von Lobbyisten?
Wenn man sich in manchen
Boulevardmedien die Wissenschaft durchliest, ist das
ja fast zu einem Kabarett geworden. An einem Tag verhindert Kaffee, dass man Krebs
bekommt, am nächsten Tag
ist er irrsinnig ungesund und
dann bekommt man wieder
einen Ausschlag. Das klingt
fast so, als kämen die Studien aus einer Zufallsmaschine.
Die Wissenschaft wurde oft
momag 325 | oktober 2014
missbraucht, weil sich die
Auftraggeber, die eine Studie finanzieren, bestimmte
Ergebnisse wünschen. Die
Wissenschaft prostituiert sich
in einer gewissen Weise, weil
sie völlig abhängig vom Fördersystem ist. Die wichtigste
Abteilung ist jene, die die
Förderungsanträge schreibt,
sie müssen Geld herankarren
und sind gezwungen, Industrieaufträge einzusammeln,
wo es jede Menge Überschneidungen gibt. Auch in
vielen führenden Jurys, die
bestimmen, wohin das Geld
90er-Jahre die Förderung
für kritische Studien abgedreht. Die Lobbys haben sich
mit ihrer Botschaft durchgesetzt, dass „jeder Euro, der
für Aluminium ausgegeben
wird, ein verlorener Euro für
die Forschung ist.“
Dabei weiß man inzwischen von 200 biologischen
Mechanismen im Körper, die
durch Aluminium gestört
werden. Jeder hat eine individuelle Reizschwelle des
Erträglichen. Man weiß, dass
sich Aluminium in Knochen
ablagert, eine der beliebtes-
»Wenn manche Professoren bei einer
Pressekonferenz ihre Sponsoren
offen tragen müssten, wie sie
Sportler tragen, dann würde man
sich wundern, was da alles für
Pickerl am Nadelstreif der seriösen
Herrschaften drauf kleben.«
geht, sitzen die Lobbyisten.
Wenn manche Professoren
bei einer Pressekonferenz
ihre Sponsoren offen tragen müssten, wie sie Sportler tragen, dann würde man
sich wundern, was da alles
für Pickerl am Nadelstreif der
seriösen Herrschaften drauf
kleben. Bei Aluminium wurde weltweit seit Mitte der
ten Abfallgruben des Organismus. Dies fördert die Entwicklung von Osteoporose.
Aluminium im Hirn fördert
die Entwicklung von Alzheimer. Das geht nicht von
heute auf morgen oder von
einem Jahr auf das andere,
das geht in zwanzig, dreißig
Jahren, bis irgendwann ein
Level überschritten ist und
es keinen Weg mehr zurück
gibt. Das sind schleichende
Prozesse. Ich glaube, die Spitze des Eisberges ist bisher
noch gar nicht aufgetaucht.
In einem kürzlich veröffentlichten Fachartikel wurde beschrieben, wie Aluminium
Allergien auslöst. Es funktioniert über eine Umpolung
des Immunsystems. Das aber
genau zu entschlüsseln, da
sind noch viele Nobelpreise
versteckt.
Gibt es eigentlich ein
bestimmtes Ziel, das Sie
mit Ihrer AluminiumRecherche anstreben?
Es ist keine Sache, wo alle
sagen: Aha, so ist das – dann
müssen wir hier alle Energien
reinstecken. (lacht). Da muss
erst eine ganze Generation
von Medizinern in Pension
gehen. Es muss eine neue
Wissenschaftlergeneration
heranwachsen. Aber es hat
auch positive Reaktionen
gegeben von Seiten der Wissenschaft. Manche fühlten
sich durch das Buch und den
Film ermutigt. Es gab kürzlich eine großartige Publikation, die im Auftrag des
Gesundheitsministeriums
erstellt wurde und sogar
zu öffentlichen Warnungen
Anlass gab. Zum Glück sind
die Wissenschaftler trotz aller Geldnot und aller Prügel,
die ihnen in den Weg gelegt
werden, extrem neugierig
und schlussendlich lässt
sich die Wahrheit nicht aufhalten.
£
mostviertel magazin |
39
marktschreier
Wolle Rose kaufen?
W
as macht einen guten Verkäufer
aus? Nun, der deutsche Schriftsteller Kurt Tucholsky hat es einmal
folgendermaßen ausgedrückt: „Eines
Tages kam ein Pfarrer zu einem Versicherungsagenten, der im Sterben
lag. Er war ein schlechtes Schaf der
Kirche gewesen, alle seine Tage. Und
es wird berichtet: Der Agent starb
ungläubig, wie er gelebt hatte –
aber der Pfarrer ging versichert von
dannen.“
So etwas macht einen guten Verkäufer aus. Erkenne eine Möglichkeit,
warte nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag sondern pack‘ die Gelegenheit beim Schopf. Erkläre, was du zu
verkaufen hast, sag‘ was du dafür
willst und wo es zu bekommen ist.
Der Rest ist uninteressant oder wird
erst dann wichtig, wenn der Käufer
nähere Infos haben möchte.
Wer liest, sind wir uns einmal ehrlich, eine elendslange Verkaufsanzeige. Wenn ich zum Beispiel ein Auto
kaufen möchte, gehe ich naturgemäß davon aus, dass es vier Räder
hat, die traditionell noch an den äußeren Ecken des Wagens angebracht
und bis zum Boden reichend sind. So
etwas muss ja nicht unbedingt in einer Verkaufsanzeige stehen.
Freundlichkeit, Witz und Esprit, vielleicht auch noch mit dem Angebot
eines Kaffees gibt‘s beim persönlichen
Gespräch. Da gehört es hin, da macht
es auch Sinn. Und verkneifen Sie sich
den Hinweis darauf, dass Leute, die
ihre Zeit verschwenden, zur Kasse
gebeten werden. Diese Anspielung
ist genauso abgenudelt wie das Wort
„Unschuldsvermutung“ in Bezug auf
einen Politiker und lockt darum schon
lange keinen Hund mehr hinter dem
Ofen hervor. Oder haben Sie schon
mal versucht, beim Wirt ums Eck das
Bier so lange kalt stellen zu lassen,
bis Sie mit Geld vom Bankomaten
zurückkommen?
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
So wird das gemacht. Prägnant
mit den wichtigen Infos und vor
allem ehrlich, wie das Format, das
Sie eben in den Händen halten.
Viel Spaß damit!
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Lohnsteuer
runter!
E
s reicht. Die Lohnsteuer muss runter! Und zwar nicht irgendwann,
sondern rasch. Bis Anfang September
hatten 533.657 ÖsterreicherInnen die
laufende ÖGB-Kampagne unterzeichnet. Die kalte Progression frisst die
jährlichen Lohnerhöhungen regelrecht weg und die ArbeitnehmerInnen kommen daher mit ihrem Geld
zunehmend nicht aus. Die Alarmglocken läuten schon deutlich, weil sich
immer mehr Menschen das Leben
nicht mehr leisten können.
2014 werden die Lohnsteuer-Einnahmen erstmals das Aufkommen
aus der Umsatzsteuer überflügeln
und die Lohnsteuer wird bis 2018
auf eine Gesamthöhe von mehr als
31 Milliarden Euro steigen (2013:
24,6 Mrd.). Österreich darf nicht zum
Lohnsteuerstaat werden, deshalb
muss rasch eine Lohnsteuerreform
umgesetzt werden, die mehr als
Kosmetik ist. Es muss wieder mehr
Netto vom Brutto bleiben, damit die
ArbeitnehmerInnen mehr Kaufkraft
haben, um ihr alltägliches Leben finanzieren zu können. Internationale
und nationale Studien belegen den
Reformdruck.
Ich unterstütze daher die Kampagne „Lohnsteuer runter!“ mit voller
Kraft und ersuche alle ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich, für
dieses Anliegen zu unterschreiben.
Nur durch eine breite Unterstützung
in der Bevölkerung können wir den
nötigen Druck auf die Politik aus­üben,
damit noch 2015 eine spürbare Entlastung für kleine und mittlere Einkommen kommt.
Um die Lohnsteuerlast zu reduzieren, bietet die AKNÖ auch Hilfe
bei der Arbeitnehmerveranlagung
an. 15.337 Personen haben mit Hilfe
der AKNÖ heuer bereits 13,37 Mio.
Euro an Lohnsteuer vom Finanzamt
zurückbekommen (2013: 12,12 Mio).
21.717 Steuererklärungen wurden von
den AK-BeraterInnen bearbeitet, die
Gutschrift pro Person beträgt durchschnittlich etwa 870 Euro.
Die Forderungen von ÖGB und
AKNÖ können online über folgende
Adressen unterstützt werden:
www.lohnsteuer-runter.at
twitter.com#lohnsteuerrunter und
facebook.com/Lohnsteuerrunter £
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Scheibbs, scheibbs@aknoe.at
Hotline: 05 7171-1717
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bei Kutschfahrten begleiten?
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alleine macht es keinen Spaß.
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unsortierten Spielegruppe untergekommen ist.
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in einer Hundegruppe, die viel zu
groß ist, wo kein Rückzug möglich
ist und nicht auf den Arm genommen werden darf?
Er lernt, dass der Hund auf sich
allein gestellt ist, keine Hilfe und
keinen Schutz von seinen Besitzern
erwarten kann. Es kann Ängstlichkeit gegenüber anderen Hunden
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niederkämpfen. Wendet sich das
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jedoch niemals mit positiven Erfahrungen nach Hause kommen. £
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unter die Besten. Das Autohaus Öllinger ist bereits zum
fünften Mal in Folge unter
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Auszeichnung und dankt den
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des Verkaufserlöses. Für Immobilien
nach diesem Stichtag sind es 25% des
Veräußerungsgewinns – also von der
Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Ausgenommen von der
Regelung sind Hauptwohnsitze, die
von der Anschaffung bis zum Verkauf durchgehend zwei Jahre bewohnt wurden oder der Verkauf von
Objekten, die innerhalb der letzten
zehn Jahre mindestens fünf Jahre als
Hauptwohnsitz dienten.
Wenn Immobilien im Familienbesitz sind, ist zu überlegen, was im
Todesfall damit passieren soll. Im
Gegensatz zu Geld können Hinterlassenschaften wie Häuser, Wohnungen,
Grundstücke oder Gebrauchsgegenstände schwer geteilt werden. Ohne
Testament müssen sich die gesetzlichen Erben einigen, wer was übernimmt.Die Errichtung eines Testaments ändert zwar die gesetzliche
Erbfolge und trifft eine klare Zuteilung, aber durch vorgeschriebene
Pflicht-Erbanteile gibt es gesetzliche
Grenzen.
Eine Alternative ist die Schenkung
zu Lebzeiten. Wird das geschenkte
Grundstück, Haus oder die Wohnung
nicht unmittelbar übergeben, dann
gilt die Schenkung nur, wenn sie mit
einem Notariatsakt besiegelt wurde.
Wer Bedingungen an das Geschenk
knüpft, sollte diese in einem Vertrag
festhalten.
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nd schon wieder wird es Zeit, die
Reifen auszutauschen und sie in
der Werkstatt einzulagern. Denn richtig verstaute Reifen halten länger. Der
richtige Lagerplatz ist kühl, trocken
und dunkel. Ungeeignet sind Lagerplätze im Heizraum, im feuchten Keller
oder gar im Freien. Die Reifen sollen
auf den Felgen bleiben und der Druck
um 0,5 bar erhöht werden. So können sie dann an der Wand hängend
oder liegend übereinandergestapelt
gelagert werden. Sie können aber
noch mehr dazu beitragen, dass die
Reifen länger halten: Lassen Sie bei
jedem Reifenwechsel das Reifenventil erneuern, es garantiert Dichtigkeit
und damit Langlebigkeit des Reifens,
wird jedoch im Laufe der Zeit durch
die hohen Zentrifugalkräfte stark
beansprucht. Mit dem Auswuchten
werden lästige Vibrationen unterdrückt und eine Überprüfung der
Vorderachseinstellung und der übrigen Einstelldaten des Fahrwerks
vermeidet vorzeitigen und unregelmäßigen Reifenverschleiß.
Heutzutage zieren immer mehr
Buchstaben- und Zahlenkombinationen die Reifen-Seitenwand. So
sind zum Beispiel in der Kombination
166 / 80R13 79T unter anderem Breite,
Bauart und Geschwindigkeitsklasse
enthalten. An der sogenannten DOTNummer ist das Herstellungsjahr zu
erkennen. Am ECE-Zeichen erkennt
man die europäische Genehmigung.
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Reifen als auch eine Menge Informationen. Ihr Reifenexperte erklärt Ihnen
auch, was der Pfeil bedeutet, der besonders bei Hochgeschwindigkeitsund Winterreifen auftaucht. Dieser gibt
die Laufrichtung der Reifen vor, die
aufgrund v-förmiger Profilelemente
Vorteile bei Geräuschentwicklung,
Nässe sowie bei der Kraftübertragung aufweisen. Falschrum montiert
schlagen diese ins Gegenteil.
Mein Tipp: Lassen Sie regelmäßig
den Reifendruck – am besten bei
kalten Reifen – kontrollieren. Denn
schon ein Minderdruck von nur 0,2
bar führt zu 1% mehr Spritverbrauch
und einer 10% geringeren Reifenlebensdauer.
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panoptikum
 gesellschaft
Lockruf des
Geldes
anche haben gelernt, mit Geld
umzugehen. Man muss dafür
sorgen, dass es kommt und verhindern, dass es geht. Was fasziniert uns
eigentlich daran, viel Geld zu verdienen oder mehr Geld zu verdienen als
andere? Dabei ist eines der elementarsten Bedürfnisse der Menschen
der Wunsch nach Fortpflanzung. Dafür braucht man in der Regel einen
Partner. Was treibt uns nun dazu, den
einen Partner zu wählen statt den anderen? Die meisten würden meinen,
dass sich zu verlieben doch keinen
rationalen Überlegungen folgt – aber
das ist weit gefehlt.
Psychologen machten einen Test in
33 Ländern mit 10.000 Teilnehmern.
Gefragt wurde, welche Eigenschaften
bei der Partnerwahl wichtig waren.
Man hat sich auf fünf Kriterien konzentriert: die Fähigkeit, für Einkommen zu sorgen, Ehrgeiz, junges Alter,
physische Attraktivität und Unschuld
(keine vorhergegangene sexuelle Erfahrung). Die Teilnehmer wurden um
eine Rangordnung der Kriterien gebeten. Was fanden die Forscher nun
heraus: Neben den Unterschieden in
den einzelnen Kulturen gab es eine
Gemeinsamkeit: Im Durchschnitt
war es den Frauen wichtiger als den
Männern, dass ihre Partner gute finanzielle Perspektiven und Ehrgeiz
hatten. Mehr noch: Diese beiden Faktoren waren ihnen wichtiger als gutes
Aussehen oder mögliche Unschuld.
Wer jetzt noch meint, Partnerwahl sei
reiner Zufall oder habe ausschließlich romantische Hintergründe, irrt
vielleicht. Aus der Sicht der Evolutionsbiologen geht es Frauen vorrangig darum, ihren Nachkommen das
Überleben zu sichern – und das geht
umso besser, je mehr ökonomische
Ressourcen der traditionelle Ernährer
der Familie anzubieten hat. Ökonomische Ressourcen und Ehrgeiz sichern also den Männern beste Chancen bei der Partnerwahl. Beide Faktoren lassen sich durch Titel, Macht,
Vermögen, aber vor allem durch das
Einkommen „beweisen“.
Im Sozialismus hat man den Menschen die Möglichkeit genommen,
sich durch unterschiedliches Einkommen hervorzuheben. Man hat den
Menschen in seinen elementarsten
Bedürfnissen unterdrückt. Vielleicht
musste diese Gesellschaftsordnung
deshalb an sich selber scheitern. £
robert voglhuber | Biberbach
Kulturkritiker, robert@momag.at
56
| mostviertel magazin
ecowin verlag
M
Wien IST
Spionage!
Ein Buch über Spionage
zu schreiben bedarf
an Mut, oder?
Es ist schon nicht so einfach,
im Geheimdienst-Milieu zu
recherchieren, schließlich
funktionieren sie im Großen und Ganzen ziemlich
gut und verhalten sich gemäß ihrer Natur, nämlich
als Geheimdienst geheim zu
bleiben. Das ist ein extrem
lichtscheuer Bereich. Da ist
man eher auf Ehemalige angewiesen, die offener reden
können. Nicht nur, was Geheimagenten selbst betrifft,
auch Beteiligte wie Polizisten
oder Politiker.
Aber wenn Sie meinen, ob
das gefährlich ist, kann ich das
verneinen. Zumindest fühle
ich keine Gefahr, obwohl ich
fühlig bin für Gefahr. Ich glaube, Geheimagenten sind für
die Allgemeinheit genauso
ungefährlich wie sie sichtbar sind, nämlich gar nicht.
Was sie am allerwenigsten
brauchen, ist aufzufallen. Sie
übermittlers etwas breiter
steckt als beim klassischen
Spion mit Zeitung und
Schlapphut, sind es mindestens doppelt so viele. Zumindest jeder zweite der
17.000 in Wien akkreditierten
Diplomaten hat zumindest
Verbindungen zu Geheimdienstorganisationen. Aber
Sie haben Recht, Wien war
immer schon eine Agentenhochburg. Das geht viele
Jahrhunderte zurück. Wien
IST Spionage, der Wiener hat
eine Volkskultur der Spionage hervorgebracht, weil er
ständig mit Fremden zu tun
»Wien ist ein Schlaraffenland
für Geheimdienstler«
würden nicht einmal falsch
parken. Und einen Journalisten zu ärgern, weil er ein
Buch schreibt, wäre besonders dumm, weil unnötig
und kontraproduktiv.
interview:
doris schleifer-höderl
Laut Ihren Recherchen
sollen sich derzeit an
die 7.000 Agenten in
Wien tummeln. War
Wien als multiethnischer
Schmelztiegel schon
immer eine Hochburg
für Spionage?
7.000 ist sehr vorsichtig geschätzt. Real dürften es mehr
sein. Wenn man den Begriff
des geheimen Nachrichten-
hatte, die etwas zu verbergen hatten. Er ist selbst so
einer. Der Wiener ist selbst
einmal nach Wien gekommen, um im Halboffiziellen
unterzutauchen und zu riechen, wo es Informationen
gibt, die etwas abwerfen.
Es sind nicht die Agenten,
die die Spionage nach Wien
bringen, sondern sie kommen
nach Wien, weil hier schon
alles Spionage ist.
Was macht die
Bundeshauptstadt so
attraktiv für Spione?
Wien ist eine schöne Stadt
mit viel Kultur, tollen Shops,
momag 325 | oktober 2014
bücher-kastl
I
Emil Bobi. Der vielfach ausgezeichnete Journalist
verrät im momag-Gespräch, was sich alles neben
Schmäh, Leutseligkeit und Kaffeehausgemütlichkeit
in Sachen Spionage in Wien abspielt. Er zeichnete
anhand von wahren Begebenheiten, erstaunlichen
Kriminalfällen sowie bekannten Persönlichkeiten
das Seelenleben der Großstadt an der Donau,
die Geheimagenten wie keine andere lieben
gutem Essen, lustigen Trinkern, hoher öffentlicher Sicherheit und, und, und. Aber
vor allem ist Spionage von
Ausländern gegen Ausländer gesetzlich erlaubt. Wien
ist ein Schlaraffenland für
Geheimdienstler. Die Wiener Seele ist eine echte Hilfe für Geheimagenten und
umgekehrt.
Spielt nicht auch Wiens
geographische Lage in
Zentraleuropa – nahe
am ehemaligen
Ostblock – eine Rolle?
Das war früher eher der Fall,
als im Kalten Krieg der Eiserne
Vorhang mitten durch Wien
gelaufen ist. Da konnte ein
Agent vom Osten in den Westen und umgekehrt wechseln, indem er von einem
Haus in das nächste ging.
Das und die Wiener Doppelbödigkeit, die man auch
„österreichische Neutralität“
nennt, haben dazu geführt,
dass sich viele internationale
Organisationen wie die UNO
dauerhaft in Wien angesiedelt haben. Ein offenes Tor
für Geheimdienst-Aktivitäten.
Sie schreiben, dass
der Wiener selbst der
talentierteste Spion
überhaupt sei. Wie darf
man das verstehen?
Der Wiener genießt und leidet an einer pathologischen
Neugier. Er muss immer wissen, was der andere ihm nicht
sagen will. Und er kennt unglaublich intelligente Tricks,
es herauszufinden. Das Herauslocken von Geheimnissen und deren scheibchenweise Weitergabe ist eine
gesellschaftliche Währung,
die Reichtum und Ansehen
bringt. Der Geheimnisaustausch ist eine Ureigenschaft
zur person | Der gebürtige Eisenerzer Emil Bobi ist
investigativer Journalist und berichtete über Jahre aus
zahlreichen Krisen- und Kriegsgebieten auf der ganzen
Welt – wie etwa aus Somalia, Bosnien oder Ruanda.
Zuletzt war der 56-Jährige als Aufdecker innerpolitischer
und gesellschaftlich relevanter Affären bekannt.
momag 325 | oktober 2014
der Wiener Gesellschaft, viel
stärker ausgeprägt als überall anders.
Hand aufs Herz: Wären Sie
selbst gerne Geheimagent?
Hand aufs Herz: Nein. Ich
bin als Journalist genau das
Gegenteil. Ich bin ein notorischer Geheimnis-Verräter,
der genau das erzeugt, was
für jeden Geheimdienst
tödlich ist: Öffentlichkeit.
Obwohl man beim Recherchieren manchmal ähnlich
vorgeht wie Agent. Nur
betäube und entführe ich
meine Informanten nicht
gleich.
£
Wir verlosen 3 Bücher:
Die Schattenstadt
Mehr als 7.000 Geheimagenten belauschen von
Wien aus die ganze Welt.
Emil Bobi entlarvt den
globalen Umschlagplatz
für Geheimnisse aller
Art und blickt hinter die
Wiener Fassade.
Mitspielen unter www.momag.at/gewinnen
Oder schreib unter Betreff: Schattenstadt
per Fax: 07442 52650-50 oder
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Bitte Anschrift und Telefonnummer angeben!
m Vorwort zitiert der Autor den
berühmten Heimatschriftsteller
Ludwig Ganghofer: „Herr, wen du
lieb hast, den lässest du fallen
in dieses Land!“ Gemeint ist das
Land zwischen dem Rupertiwinkel im Norden und
St. Bartholomä am
Königssee im Süden inmitten einer
atemberaubenden
Natur. Erstaunlich ist
die geografische,
historische, kulturelle, touristische
und alpinistische Vielfalt dieses
äußersten Winkels Deutschlands,
dieses schönsten Ecks Bayerns: Kelten und Römer, Krieger und Salzherren, Endzeitsagen und fromme
Legenden, rodende Mönche und
streitbare Fürstpröpste, berühmte
Besucher und namhafte Ansiedler, Schachtelmacher und Enzianbrenner und der schönste See
Deutschlands mit der höchsten
Steilwand der Alpen. Ein reich bebildertes Landschaftsbuch rund
um den Watzmann!
£
robert voglhuber
mythos berchtesgadener land |
Ulrich Metzner | 144 Seiten | € 25 |
ISBN 978-3-7025-0758-9 | Verlag Anton Pustet
D
ie Geschichte einer Mutter, die
gegen den Rat aller Experten
darum kämpft, ihrem Sohn ein
normales, glückliches Leben zu
ermöglichen. Die Autorin erzählt
sehr bewegend und
fesselnd, wie das
Leben mit einem
autistischen Kind
ist. Sie beschreibt
ihre Ängste, ihr Kind
an die Krankheit zu
verlieren und auch
ihren Kampf gegen Schulen und Fachleute. Ihr
Glaube an die Fähigkeiten, ihre
teils kreativen Maßnahmen zur
Förderung und ihr Engagement
für ihr eigenes und viele andere
autistische Kinder und deren Eltern ist bemerkenswert. Absolut
empfehlenswert.
£
elke wimmer
der funke | Kristine Barnett | 320 Seiten
€ 20.60 | ISBN 978-3-424-63069-5 | kailash
mostviertel magazin | 57
wortspende
 umwelt
Horror, Hölle,
Heimwerk
eahnt hatte ich es schon seit
langer Zeit, aber kürzlich sollte
sich die schreckliche Ahnung auf
tragische Weise bewahrheiten. Ein
geplantes Bauvorhaben zwang uns,
also auch mich, in die Vorhölle aller
handwerklich Minderbegabten, in
das undurchdringliche, unüberschaubare Chaos eines Baumarktes. Ohnedies mit einem zierlichen Nervenkostümchen ausgestattet, wenn es um
Do-it-yourself-Verrichtungen geht,
be­t raten wir also die überdimensionale Geisterbahn des Unfertigen.
Wenn es nach mir und meinesgleichen ginge, wäre nicht ein einzelner
Heimwerkermarkt pleite, sondern
sämtliche, weltweit. Aber zurück zu
den traumatischen Erlebnissen und
den damit verbundenen angstein­
flößenden Schlussfolgerungen.
Wir betrachten Bäder, Türen, Fliesen
und immer wieder hallt die unheimliche Durchsage aus dem Lautsprecher durch das Hallenlabyrinth: „Ein
Mitarbeiter zur Krisenintervention“.
Kalte Schauer laufen mir über den Rücken. Ich werde aufgeklärt, dass die
Stimme aus dem Jenseits „Fliesen­
information“ ausgerufen habe. Wenn
es denn so war, ist es ein Code für Illu­
minaten der Heimwerkerbewegung.
Seit jeher bin ich der festen Überzeugung, dass viele Menschen, die
einen Baumarkt als Heimwerker betreten, ihn als Verrückte verlassen.
Die Branche schweigt beharrlich, gibt
keine Zahlen bekannt, Dunkelziffern
können nur grob geschätzt werden.
Baumärkte, das muss vermutet werden, vertuschen die Fälle. Ich wurde
selbst Zeuge eines Vorfalls, im Zuge
dessen ein Baumarktbesucher verzweifelt nach dem Geschäftsführer
gerufen hat. Er wurde nie wieder
gesehen (der Verzweifelte).
Die einschlägigen Anstalten werden das Angebot an psychisch Zerrütteten wohl kaum bewältigen können. Kooperieren „Irrenhäuser“ mit
Bauhäusern oder werden Betroffene
alternativ betreut? Als verstörend muss
die Größe der feilgebotenen Gartenzwerge bezeichnet werden. Kann ein
Zwerg menschenähnliche Dimensionen annehmen? Was verbirgt sich
hinter den Betonzwergriesen? Die
Nerven des Autors müssen jedenfalls
als zerrüttet bezeichnet werden. £
gerhard hintringer | St.Pölten
gerhard@momag.at
Beruflich zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit
von Landesmuseum und Egon Schiele Museum
58 | mostviertel magazin
fotos: julia büringer
G
»Viele haben
Sehnsucht nach
Auswegen«
von julia büringer
A
lles hier soll im Kreislauf
leben: Auf 440 Meter
Seehöhe liegt das Steinrieglhäusl, der etwas andere Hof
von Sigrid und Peter in St. Peter. Im fünften Jahr sind der
ehemalige Projektmanager
und die einstige Werbegrafikerin nun hier. Sie sind und
arbeiten hier, um zu leben.
Sinnerfüllt und in völliger
Unabhängigkeit starteten
sie vor fünf Jahren ihr gemeinsames Projekt, nachdem
bücher-kastl
E
s reicht – meint der freie Journalist Mathias Bröckers –, die
harte Drogenbekämpfungspolitik
habe versagt, viel zu viele sitzen
in Gefängnissen, die Maschinerie
habe viel zu viel Geld geschluckt.
Der Versuch, den
Drogenmissbrauch
durch Kriminalisierung zu beenden,
habe in eine offensichtliche Sackgasse
geführt. Er plädiert
für eine Legalisierung von Cannabis
und bringt viele Fakten dar. Der
Missbrauchsgefahr von Cannabis
billigt er nur wenige Sätze zu. Er ist
überzeugt, Cannabis müsse wieder
in Arnzeibücher und Apotheken,
weil es kurzum das am leichtesten
verträgliche und wirkungsvollste
Medikament sei. Er beschreibt
Cannabis als Einstiegsdroge: Für
den Einstieg in eine Wende der
Drogenpolitik. £
julia büringer
Steinrieglhäusl.
Sigrid und Peter haben ihre gut bezahlten
Jobs gekündigt; sie lernen von und mit
der Natur und möchten davon leben
keine angst vor hanf | Mathias Bröckers
94 Seiten | € 9.99 | ISBN 978-3-86489-071-0
Westendverlag
info | www.steinrieglhaeusl.at
3352 St.Peter/Au,
Urltal-Monument 13
sie beide gekündigt hatten.
Gemeinsam, nur mit einem
Balkenmäher als technische
Hilfe, bewirtschaften sie heute 2,6 Hektar. Sie leben Permakultur.
Permakultur wurde 1978
vom australischen Ökologen Bill Mollison geprägt,
der später 1981 auch den
alternativen Nobelpreis dafür bekommen sollte. Die
Prinzipien der Permakultur
vereinen die Bedürfnisse der
Gesellschaft mit der Balance der Natur. Anwendbar ist
Permakultur in allen Lebensbereichen. Sie versteht sich
als Anleitung für Menschen,
die sich Gedanken machen,
wie wir die Selbstorganisationsprinzipien der Natur auch
tatsächlich in Stadt und Land
umsetzen können. Grundsätzliche Voraussetzung ist die
Achtung der Natur und ihrer
natürlichen Kreisläufe. Alles
ist ein Kreislauf. Der Mensch
als Teil der Natur könne positiv Einfluss nehmen und
sei mit dem ökologischen
Fußabdruck auch messbar.
In der Landwirtschaft kennzeichnet die Permakultur kurze Kreisläufe, kompostieren,
Niederschläge am Grund halten, Teichwirtschaft, sowie
die eigene Herstellung aller
»Alles ist ein
Kreislauf – jeder
Eingriff in die Natur
hat eine Reaktion
zur Folge«
Vorprodukte oder den Bezug
aus naher Nachbarschaft. So
ist es auch auf dem Hof von
Sigrid und Peter.
Ziel: sich selbst
ernähren können
Sich selbst ernähren zu können, war ein erstes Ziel für
die beiden. „Auf unserem
Grund gibt es viele kleine
Ökosysteme“, Sigrid zeigt
auf einen einfachen Steinhaufen. Die beiden versuchen, alles mit der Hand zu
machen. So brachten ihnen
die Nachbarn die alte Technik
des „Heumandl-Bindens“ bei.
„Ich kann einfach nicht per
Hand mit der Sense mähen,
nur Sigrid kann das“, erzählt
Peter und lacht. Auch durch
Fehler mussten die beiden
schon vieles lernen.
Beim Rundgang durch den
Hof ist auch Wooferin Marlene dabei. Unter Bäumen grasen derzeit die Schafe, eine
alte, fast vergessene Rasse.
Sigrid und Peter wollen sie
züchten. „Die beste Methode
ist Beweiden, sie brauchen
zwei Wochen, um die Grünfläche zu mähen.“ Alles was
hier wächst, haben sie genau
im Blick. „Wir beobachten
immer, was sich verändert.
Jeder Eingriff hat eine Reaktion zur Folge!“
Hinter dem Steinrieglhäusl
geht es über eine Brücke, vorbei an den freilaufenden gackernden Hühnern, ebenso
eine alte Rasse, hinauf auf die
H
enry David Thoreau besuchte
die im Südosten von Massachusetts gelegene Halbinsel Kap Cod
zwischen den Jahren 1849 und
1857 viermal. Dabei entstand dieser
Reisebericht, der
nun erstmals auf
Deutsch vorliegt.
Thoreau berichtet vom Ozean, dem
traditionellen Walfang, der kargen
Landschaft und deren Einfluss
auf die Lebensweise der Bewohner. Obwohl sprachlich und stilistisch sehr ansprechend, wird
das Buch gegen Ende hin etwas
langweilig, was nicht zuletzt an
der unaufgeregten Erzählweise
des Autors liegt.
£
david schrittwieser
kap cod | Henry D. Thoreau | 320 Seiten
€ 24.90 | ISBN 978-3-7017-1615-9
Residenz Verlag

momag 325 | oktober 2014
mostviertel magazin | 59
dimostines
 umwelt
Im Osten nichts
Neues...
 Peter bastelt
gerne praktische
Dinge aus Holz
hrlich: Wer in Österreich optimistisch über unsere Regierung und
deren Arbeit denkt, kann schon fast
als bildungsfern betrachtet werden.
Da denkt man nach dem Rücktritt
des wirtschaftsentfesselnden Schiffschaukelbremser, es kann jetzt endlich mal nach vorne gehen – zack!
– fallen alle wieder in die alten Verhaltensmuster zurück. Schon wahr,
die Roten haben sich aus Mangel an
eigenen Ideen (eine eigene Idee zu
entwickeln würde Verstand voraussetzen) an der des ÖGB und der AK
bezüglich einer Steuerreform vergriffen. Ideen, die selbst mit Rückenwind und Sonnenschein bestenfalls
als ambitioniert betrachtet werden
können (hat ja auch schon Minister
Klug erkannt, der Kanzler ist „situationsflexibel“, dreht sich also wohin
der Wind weht), und doch schafft
die ÖVP es ihrerseits nicht, den Rückenwind der Neustrukturierung auszunutzen und erst mal offen an ein
Thema heranzugehen.
Nein, es muss sofort die Negierung
des Koalitionspartnervorschlags sein.
Man will partout nichts von Vermögens-, Erbschafts- oder Schenkungssteuern wissen. Denn die ÖVP findet,
dass „Leistung sich lohnen muss“ (im
Umkehrschluss ist erben eine Leistung,
Arbeit aber nicht, denn die lohnt sich
bei dem Steueraufkommen echt nicht
mehr). Eine Meinung, die offensichtlich ein Großteil der Bevölkerung teilt,
was nun auch die ÖVP-Dreifaltigkeit
Mitterlehner, Kurz und Schelling (also
der Vater, der Sohn und der heilige
Geist) bei der ersten Faustwatsche
der Vorarlberger Landtagswahl klar
zur Kenntnis zu nehmen hat.
Man hat es offensichtlich immer
noch nicht kapiert. Diese Regierung
hat die allerletzte der letzten Chancen zur Arbeit bekommen und geht
dabei nur im Kreis. Klar, sie spart sich
damit den Rückweg, aber da wo wir
jetzt sind, waren wir auch schon die
letzten Legislaturperioden. Und für
so viel Unvermögen folgt die Rache
bei der nächsten Nationalratswahl.
Oder besser gesagt, es folgt der
St.Rache. Und was der ändern will,
das kann man an sich an den Fingern
der rechten Hand abzählen.
£
mario hirner | Rosenau/Sonntagberg,
mario@momag.at
60 | mostviertel magazin
fotos: julia büringer
E
 Wiese. Von dort schaut
man auf den stillen großen
Teich inmitten von Grün. Ein
Rückhaltebecken – die Drainage, die hier einmal gelegt
wurde, wurde wieder entfernt. Im Teich tummelt sich
das Leben, Pflanzen kommen
und gehen.
Im Garten unter dem Rückhaltebecken wird Gemüse
angebaut. Auch hier alte Sorten, wo die abgenommenen
Samen auch nächstes Jahr
wieder ein Pflänzchen sprießen lassen, in jeder Reihe
wächst etwas anderes. Sigrid
hat auch einen Saatgutlehrgang besucht. Beide haben
viele unterschiedliche Kurse
belegt, ob für Homöopathie
oder Wildkräuter. Dieses Wissen soll auch weitergegeben
werden. Kartoffeln wachsen
auf Mulch. Rund um das Jahr
Gemüse zu haben, wäre das
Ziel. Sigrid glaubt aber nicht,
das heuer schon zu erreichen.
„Die Pracht der
Gärten hat stets die
Liebe zur Natur zur
Voraussetzung“ 
Die Schnecken waren heuer
ein Problem. „Aber ich will
keinen Krieg im Garten, da
sollen sie lieber alles wegfressen“, sagt Sigrid. Im Kel-
»Ich kann einfach
nicht per Hand
Sense mähen, aber
Sigrid kann das«
ler unter dem Haus wird das
Gemüse dann gelagert. Überschüsse über das „Netswerk“
verkauft. Förderungen haben
sie keine, ihre Produkte sind
aber biozertifiziert. Langfristig wollen sie nur von ihrem
Hof leben.
Andere mit
Begeisterung anstecken
Peter will ab September
Schulbus fahren. Fünf Jah-
re lang kamen sie bis heute mit ihrem Ersparten und
dem, was sie an Überschuss
verkaufen konnten, über die
Runden. Er hat aber auch die
Ausbildung zum Naturvermittler gemacht und will in
Zukunft andere mit seiner
Begeisterung für die Natur
anstecken. Derzeit spielt er
gerne mit den Materialien.
Baut sich selbst Sachen aus
Holz. Todholzzäune etwa, als
eine Art Abgrenzung, aber
auch als Lebensraum.
Von den Nachbarn haben
die beiden viel gelernt und
jetzt wird ein reger Austausch
gelebt. Die Ortsbäuerinnen
haben das Steinrieglhäusl
schon besucht. Ohnehin stellen sie ihr Häuschen einmal
im Monat gerne der Öffentlichkeit vor und bieten Rundgänge an. Peter: „Die Natur
lehrt uns was. Viele Leute
haben Sehnsucht nach Auswegen.“
£
 technik
 pinwand
Futura 2014:
Smart und
vernetzt
Euratsfeld. Has
Elektronik. Die modernsten Fernseher
haben viermal höhere Auflösung
als Full-HD und Curved Design
nd
ju ge nd -Team ru
ffte es das Land
r
ha
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In nur 42
hard M enk, di
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na ch zu ba ue n.
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tre
ge
Za uc h, wel ch e
al
in
ig
Was se rra d or
sie re n un d da s
D
ie Messe „Futura 2014“
in Salzburg stand bei
der Unterhaltungselektronik
im Zeichen von Ultra HD/4K,
Curved, OLED und Android
als neue Technologien. Der
Zuspruch der Fachbesucher
war dementsprechend gut.
Kinoerlebnis mit
gebogenem Display
Mit „Curved UHD TV“ Technik erlebt man Fernsehen
auf eine völlig neue Art. Die
Geräte bieten nicht nur eine
dank UHD (Ultra High Definition) mit 3.840 x 2.160
Pixeln vier Mal höhere Auflösung als Full-HD, sondern
überzeugen auch durch ihr
Curved Design. Dank des
gekrümmten Schirms wirkt
das Bild für die Betrachter
größer und kontrastreicher,
weil alle Bildbereiche gleich
weit von den Zuschauern
entfernt sind.
momag 325 | oktober 2014
Gleich im Eingangsbereich
der Messe war der weltgrößte Curved TV mit 105 Zoll
(2,67 Meter) zu bestaunen.
Kombiniert mit einem SuperWide-Screen Verhältnis von
21:9 und atemberaubender
UHD-Auflösung sorgte er für
wahrlich lebensechte Bilder
und war somit ein echter
Eyecatcher. Aber bei einem
Preis von 120.000 Euro werden eher wenige unter dem
Christbaum Platz finden.
Weitere Highlights waren
3D-Brillen, smarte vernetzte
Haushaltsgeräte wie Backöfen und Herde, welche das
Kochprogramm und Rezept
gleich aus dem Internet laden.
Interessante Entwicklungen für die Zukunft sind
Multiroom-Systeme für bequemes und simultanes
Musik-Streaming in mehrere
Räume mit WLAN, Apps und
Sound Bars beziehungsweise
Sound Plates, womit der TVSound zu einem Kinoerlebnis
wird.
£
Greinsfurth. Highlande
r Games
Bereits zum 6. Mal wurde
im Rahmen des FF-Zeltfe
stes Bier
gedipp elt, Eier g‘schmissn
, Bam g‘schupft, Hackl g‘w
un d Str ick zaht. Die Da
orfen
me nwert un g für sich ent
sch eid en
kon nte n die De spe rate
Hig hla nd eri nn en 2.
fotos: mostropo lis.at/didi
reed exhibitions | andreas kolarik
von joachim klein
laumühle
Hofstetten-Grünau. Dirndlkirtag
Die nunme hrige Ex-Dirn dlköni gin Julia Kollerm ann setzt
ihrer Nachfo lgerin Kathrin Patsch eider aus Rabenstein/
Pielach die Krone auf und gratuli ert zur zweijä hrigen
Regentschaf t als Neo-Produkt hoheit des Pielachtales.
alle fotos auf www.mostropolis.at
colorbox.com
familienlektüre
 familienseite
i like
E
rst diesen (leider längst vergangenen) Sommer blinzelte
ich auf einer idyllischen Terrasse
mit Meerblick in Stonetown (Zanzibar – Tansania – Afrika – Welt) in
die tropische Sonne... Unglaublich
schön! Als sich vor meinen Augen
diese Szene abspielte:
andrea kromoser
Autsch
F
acebook ist also wirklich überall! Und ich hatte mir gedacht,
dass ich ihm dort entkommen wäre.
Ganz ohne Gefällt-mir-Daumen,
Mails, Handy usw. sollte mein Urlaub sein. Ich habe mit Menschen
so richtig, persönlich gesprochen
und Treffpunkte vereinbart, wenn
ich jemanden wieder sehen wollte.
(Ja, so haben wir das alle gemacht,
bevor wir Handys hatten: Tag, Uhrzeit, Ort des Geschehens!) Dabei
hatte ich eigentlich gar nicht das
Bedürfnis, mich mehr als den wenigen, hier und jetzt gerade wichtigen Menschen mitzuteilen. – Bis
ich mich, wieder zurück in der Heimat, von dem Sachbuch „Kinder,
die die Welt verändern“ vom Gegenteil überzeugen ließ. Manchmal
braucht es doch ganz viele erhobene Daumen, die alle (zumindest
für die Dauer eines kurzen Klicks)
eine gemeinsame Sache unterstützen! Wie beispielsweise die
Initiative der 11jährigen (!) Olivia
Bouler, die sich für von Ölkatastrophen gefährdete Vögel einsetzt.
Ihr Engagement GEFÄLLT MIR und
30.472 anderen Facebook-Usern!
O
bwohl Kinder heute
deutlich gesündere
Zähne haben als früher, erkranken noch immer viele
an schmerzhafter Karies.
Meistens fängt das Übel
schon im Kleinkindalter
an. Das Nuckelfläschchen,
immer und überall griffbereit, tut dem Zahnschmelz
gar nicht gut. Auch wenn
nicht immer Süßes aus
dem Sauger kommt. Die
oberen Schneidezähne
sind besonders betroffen.
Übeltäter sind bestimmte
Bakterien, die eine Säure
erzeugen und die wiederum frisst sich in den Zahn
hinein. Dort, wo die Zähnchen vom Schnuller immer
ein wenig angegriffen sind,
haben es diese Bakterien
besonders leicht. Anfangs
ist es nur ein winziger wei-
£
62
| mostviertel magazin
tim reckmann | pixelio
andrea kromoser | Waidhofen/Ybbs
Workshops, Buchgespräche, Seminare
www.familienlektuere.at
kinder, die die welt
verändern |
Yann Arthus-Bertrand &
Anne Jankéliowitch:
Gabriel Verlag
ISBN 978-3-5223-0371-2
mein
von waltraud hirner
ßer Fleck, doch irgendwann
entsteht ein Loch. Und das
tut höllisch weh!
Kariesbakterien lieben
Naschkätzchen! Alle, die
wenig ihre Zähne putzen
und fleißig süße Säfte trinken. Aber dann hat man
bald eine kleine Baustelle im Mund und wird viel
beim Zahnarzt sitzen.
Mehrmals im Jahr
zur Zahnkontrolle
Am besten, man lässt sich
die Zähne mehrmals im Jahr
untersuchen. Denn wenn
es noch nicht weh tut oder
nur ein winzig kleiner Defekt im Zahnschmelz ist,
kann man eher etwas gegen die Zahnfäule machen.
Und meistens schmerzlos.
Außerdem ist im Speichel
minimal Kalzium enthalten,
das kleine Defekte wieder
gut macht. Das funktioniert aber nur, wenn man
zwischen den Mahlzeiten
oder Süßigkeiten genug
Zeit vergehen lässt. Es ist
also besser, wenn auch
nicht gesünder, eine Tafel
Schokolade auf einmal zu
essen, als über den ganzen
Tag verteilt. Noch besser ist
es, den Süßigkeitenkonsum
so gut wie möglich einzuschränken. Weil auch im
Obst oder im Honig genug
Zucker ist oder in Ketchup
und Senf sich der Zucker
auch gerne mal versteckt,
soll hier auch aufgepasst
werden.
Karieskobolde
lieben Zucker
Denn Zucker lieben die
Karieskobolde über al-
Zahnarzt. Auf diesen Besuch wollen
Kinder gerne verzichten. Aber wie kommt
das Loch eigentlich rein in den Zahn?
Schnellläufer
ale xa nd ra h.
| pix eli o
Bewegung. Die Volkswagen-Aktion
„Speed4“ soll Kinder dazu animieren,
mehr Sport zu machen
les. Und – was viele nicht
wissen – Kariesbakterien
können übertragen werden. Lutscht Mama den
Schnuller oder Löffel vom
»Beim
Zähneputzen
sollten anfangs
immer Mama und
Papa helfen«
Baby ab, hüpfen die KariesKerlchen munter weiter in
den kleinen Mund.
Mit dem Zähneputzen
bald anzufangen, ist deshalb sehr wichtig. Am be-
sten, man putzt jeden Zahn
von allen Seiten. Und lässt
sich, wenn man noch nicht
so geschickt darin ist, von
Mama oder Papa helfen.
Freilich ist es toll, wenn
die es vormachen und zeigen, wie wichtig gesunde
Zähne sind.
Eltern sollten
Vorbild sein
Trinken die Eltern vorwiegend süße Säfte, wird es
der Sprössling nicht anders
machen. Greift Mama nach
jedem Mittagessen zum
Schokoriegel, wird klein
Peter bald dasselbe tun.
Am besten wird sein, alle
naschen mit Maß und Ziel
und putzen dann tüchtig
die Beißerchen. Denn ganz
ohne Schokolade, das geht
ja schließlich auch nicht.
£
 Den Konsum von Süßigkeiten
einzuschränken, ist der beste Rat,
dafür gibt es schöne, gesunde
Zähne
fotos: julia büringer
Zahn!
S
trahlende Gesichter und
viele Sieger, darunter natürlich der lustige Speedy:
Zahlreiche Kinder bewiesen
bei der „speed4 – wir bewegen Kinder“-Aktion Lust
am Sport. Sie ergatterten in
(Hindernisparcour-)Läufen
Bestzeiten und durften sich
über eine Urkunde freuen.
Immer mehr Kinder machen
immer weniger Bewegung.
Bereits im Volksschulalter
häufen sich Krankheiten und
die Anzahl an Übergewichtigen nimmt rasant zu. Die
Bewegungsinitiative „speed4
 Die jüngsten Sieger
der speed4-Bewerbe
im Autohaus Senker:
Mit den stolzen
Gewinnern freute sich
auch Autohaus-Chef
Harald Heiß
– wir bewegen Kinder“ von
Volkswagen wurde ins Leben
gerufen, um Volksschüler zu
mehr Sport zu animieren.
An die 40.000 Volksschulkinder werden 2014 daran
teilnehmen.
Bei speed4 sollen Nachhaltigkeit und der Blick in die
Zukunft im Mittelpunkt stehen. So werden Kinder durch
Laufwettbewerbe dazu animiert, sich sportlich zu betätigen und fit zu bleiben.
Bei der Veranstaltung im
Autohaus Senker in Amstetten-Neufurth zeigte
auch der Amstettner Basketballverein Falcons, wie
£
man Körbe schmeißt.
julia büringer
web | www.senker.at
www.amstetten-falcons.at
info@speed4.at
momag 325 | oktober 2014
mostviertel magazin |
63
bücher-kastl
G
enerell ist wandern etwas
Schönes, noch dazu mit
einem Handbuch wie diesem. Die
beschriebenen Touren sind allesamt gefahrlos und mühelos zu
bewältigen. Leichte Trekkingschuhe
genügen, um den
markierten Wegen
zu folgen, um sich
mit den Pflanzen
am Wegesrand zu
beschäftigen. Da
ist die im Juli blühende Gelb-Skabiose, die Kartäusernelke, der Hasen-Klee.
Ob es die Herbstblumen im Seewinkel sind oder die Enzianwiese
an der Wienerausfahrt. Oder ob es
die Hainburg-Wanderung mit der
besonders schönen Strahldolde ist.
Zu Fuß Gehende kommen immer
in besonderen Genuss. Das Buch
bietet reichlich Hintergrundwissen,
viele Ausschnitte von Wanderkarten
und ist reich bebildert. Außerdem
mit vielen Tipps und Tricks, wie
man mit der Natur umgeht. £
waltraud hirner
die schönsten blütenwanderungen |
Martin Burger | 208 Seiten | € 19.90
ISBN 978-3-7020-1462-9
Leopold Stockner Verlag
M
aria Treben, geboren 1907 in
Grieskirchen, war eine Pionierin auf dem Gebiet der Heilpflanzen und ihrer Anwendungsmöglichkeiten. Sie hat Zeitlebens ihre
Rezepte mit großen
Heilerfolgen angewandt. Diese sind
sehr interessant mit
praktischen Beispielen beschrieben. So
erhält man einen
guten Eindruck von
der Einfachheit der
Anwendungen. Die
31 abgebildeten Heilpflanzen können in unseren Breiten leicht selbst
gesammelt werden. Ein Nachschlagewerk, das nichts an Aktualität
verloren hat und daher in keiner
Hausapotheke fehlen sollte. £
doris kaisergruber
gesundheit aus der apotheke gottes |
Maria Treben | 156 Seiten | € 14
ISBN 978-3-85068-0900-5 | Ennsthaler Verlag
64 | mostviertel magazin
 natur
Wie ein
ewiger
Sonntag
im Gemüt
Erfahrungsbericht.
Rauf auf die Tieflimauer!
Dachte sich Waltraud
eines schönen Tages
von waltraud hirner
A
n einem frischen Morgen
das Ränzlein packen, die
Schuhe schnüren, es gibt kaum
Schöneres. Entschleunigung
ist angesagt, die Begegnung
mit mir selbst. Weder Zeit
noch Tempo sind von Bedeutung, nur die Natur rund um
mich. Ganz still ist es noch,
als ich beim Tamischbach in
Großreifling starte. Anfangs
durch hellen Buchenwald,
nur die morgendlichen Sonnenstrahlen, da ein äsendes
Reh, dort zwitschern Vögel
vergnügt. Es verspricht ein
heißer Tag zu werden, der
Schweiß tropft schon, obwohl mein Tempo sehr gemächlich ist.
Schroff und
schaurig schön
Und obwohl ich diese Tour
schon zig Male gegangen bin,
komme ich aus dem Staunen
nicht raus. Die Nordwände des
Tamischbachturms, schroff
und schaurig schön. Doch
dieser ist nicht mein Ziel heute. Vorbei geht’s westwärts
unterhalb der Ennstalerhütte in den Grünen Sattel. Hier
blüht alles, was blühen kann
und erfreut mein Gemüt. Es
schaut aus wie ein riesiges
grünes buntes Nest. Schlendern ist wohl eine Lieblings-
fortbewegungsart von mir.
Immer der Sonne entgegen,
durch Latschen und mit herrlichen Fernblicken, ist die
Luckerte Mauer bereits in
Sicht. Nun hat es mit dem
Schlendern ein Ende. Hier
»Die Zeit
vergeht wie
im Flug!«
beginnt bald der Steig zum
Gipfel der Tieflimauer. Ein
bisschen kraxeln, ein wenig
schnaufen, schwitzen viel,
trinken auch. Nordseitig ein
klein wenig ausgesetzt, aber
nicht viel. Juchhhu! Da bin
ich oben. Und ganz allein.
Ich mit mir. Der Rundumblick
ist ein Wahnsinn. Buchstein
und Hochtorgruppe zum
Greifen nah.
Und da stellt es sich ein: Das
Glücksgefühl, scheinbar nie
endend. Man braucht keine
wissenschaftlichen Erkenntnisse, um zu wissen, dass
wandern oder bergsteigen
froh und glücklich macht.
Man spürt es einfach. Serotonin, das Glückshormon,
überschwemmt geradezu
den Körper. Alle Muskeln
momag 325 | oktober 2014
aufgeschnappt
Von tink gemacht
säusehütte. Und der Radler
schmeckt nicht nur wegen
der außerordentlichen Sicht
auf die umliegenden Gipfel
ganz toll.
Obwohl man für so eine
Tour schon mindestens acht
Stunden einplanen sollte,
vergeht sie einem wie im
Flug, die Zeit. Auch weiß
jedes Kind, dass Bewegung
das Risiko von Schlaganfall
und Herzinfarkt senkt, sich
überhaupt positiv auf die Gesundheit auswirkt. Der Kreislauf wird schonend trainiert,
der Geist wunderbar frei. Für
mich zählen aber in erster
Linie Wohlfühl- und Spaßfaktor.
£
julia büringer
und Sehnen werden bewegt
und gefordert, durchblutet
und gekräftigt. Man braucht
keine Fitnesskammer, keine
Einschreibgebühren. Natur
gibt es gratis. Man braucht
sie nur nehmen und genießen. Natürlich mit Respekt
behandeln.
Am Gipfel bade ich im
Sonnenschein, herrlich die
Stille, die Weite. Meistens
trödle ich mindestens zwei
Stunden herum, bevor es
frohen Mutes, gestärkt und
gut ausgerastet talwärts
geht. Diesmal nicht ohne
einen Abstecher zur Ennstaler Hütte. 1885 erbaut, ist
sie die älteste und erste Ge-
ndrea Kromosers Kreativität hat meist etwas
mit Buchstaben zu tun –
sie „verbastelt“ sie ebenso wie Wörter, Sätze oder
ganze Gedichte in liebevolle (Wohn-)Accessoires.
Dabei liebt sie alte Ästhetik. Auf Flohmärkten etwa
findet sie ihre Grundmaterialien. „Bei tink muss es
einfach Spaß machen“, sagt
Andrea Kromoser. Ihre kreativen Basteleien sind bei
ihr im Familienlektüre-Büro
zu bewundern und auch zu
erstehen.
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info | tinks Laden im Familienlektüre-Büro, jeden Do, 17–19h
3340 Waidhofen/Ybbs, Kapuziergasse 6 (im RIZ)
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Wasser und Natur
E
inmal im Jahr kommen
Kinder aus der Ukraine
nach Österreich, um hier Erholungsurlaub zu machen.
Dieses Jahr waren zehn an
Leukämie erkrankte Kinder
in Ybbs zu Gast. Jedes Jahr
beteiligt sich auch der Arbeiterfischerverein Amstetten
daran. Die begeisterten Angler nehmen die Kinder mit
und verbringen einen Tag in freier Natur.
arbeiterfischereiverein
waltraud hirner
A
£
Jungautorin liest
Schuhe sind
Rudeltiere.
og
K atal
Ne uere t rof fen !
g
ein
momag 325 | oktober 2014
Kulturgastronomie
& Schuhverkauf
AMSTETTEN
Linzer Straße 1
07472 61456
www.kuckuck.at
Mo–Fr: 10–24 Uhr
Sa: 10–14 & 18–24 Uhr
D
ie Mostviertler Jungautorin Jennifer Pruckner
schrieb ihren ersten Jugendroman. „Alles für
Kyle“ heißt das Erstlingswerk der ausgebildeten
Ergotherapeutin und Yoga-Trainerin. Sie wird in
Biberbach, ihrem ehemaligen Heimatort, eine Autorenlesung halten.
£
lesung | 22.10., 19.30h, Gasthaus Kappl, Kuppelsaal
www.gasthaus-kappl.at
mostviertel magazin |
65
 serie
Rezepte und Rituale für Körper, Geist und Seele.
Boandlrichtschmier
E
ine beliebte Schmier‘, die
man oft bei den Wendern
im Mostviertel bekommt oder
sich selbst herstellen kann, ist
die „Boandlrichtschmier“. Wie
der Name schon sagt, richtet
sie die Boandln/ Knochen ein.
Sie besteht aus zwei Teilen
Baumharz (Lärchenpech),
einem Teil Schweinsfett (für
die Vegetarier und Veganer
unter uns kann man sie auch
mit Sheabutter machen, aber
meine Oma würde sagen, das
ist Blödsinn, die Sau hilft ja
mit) und einem Teil Bienenwachs. Alles miteinander erhitzen, vermischen, abkühlen
lassen und in Gläser füllen.
Bevor ich mir die Zutaten
besorge, denke ich kurz an
die Bienen, die Schweine
und die Bäume und bedanke
mich. Damit fängt es schon
an. Ein kurzer Moment der
Dankbarkeit dafür, dass diese Lebewesen sich zur Verfügung stellen, um mir bei
66
| mostviertel magazin
meinem Heilwerdungsprozess zu helfen.
Ich gehe direkt zum Imker für das Wachs. Kaufe das
Schweinsfett beim Bauern
meines Vertrauens. Kaufe
das Lärchenpech in Tirol, es
sollte ein gereinigtes Pech
sein. Und man sollte die
G‘schirrln nicht im Geschirrspüler abwaschen,
weil‘s alles verpickt,
ich hab Erfahrung
damit!
Die Boandlrichtschmier hilft bei allen möglichen Leiden, vom Kreuzweh
über Knieschmerzen,
Gelenksschmerzen,
Verstauchungen bis
hin zu Prellungen.
Die Salbe wird von
Wendern nicht verkauft. Es heißt, das
bringe Unglück.
Sie wird immer nur
verschenkt. Darum
bekommt man sie selten. Mit
dem Rezept könnt ihr sie
euch aber selbst herstellen.
fotos: sonja raab
Hausmittel. Die Creme hilft bei allen
möglichen Leiden – vom Kreuzweh
über Knie- und Gelenksschmerzen
bis hin zu Prellungen
Um viele Dinge wird ein
großes Geheimnis gemacht,
einige wollen halt doch noch
immer von ihrem Wissen profitieren auf irgendeine Weise. Auch wenn mir zuweilen
die „Entmystifizierung“ der
schamanischen Arbeit vorgeworfen wird, ich finde,
wir haben alle ein Recht darauf, zu wissen, wie wir uns
selbst helfen können, ohne
uns abhängig zu machen von
irgendjemandem.
Die Boandlrichtschmier
pickt wia narrisch. Man sollte
deshalb ein sauberes Leinentuch über die Stelle legen,
die man damit eingeschmiert
hat, damit die Kleidung nicht
darunter leidet. Nachdem
man sie einwirken hat las-
mein momag-Abo...
sen, kann man die Reste mit
Seife abwaschen.
Ein Sprücherl gegen Schmerzen aller Art geb ich euch auch
noch mit: „Schmerz vageh,
tua ma net weh, da Mond
nimmt o und du bist nimma
do. Im Namen des Vaters und
der Muatta und des heiligen
Kindes.“ Bei abnehmendem
Mond immer dreimal hintereinander aufgesagt, gerne
mehrmals täglich, während
man die Salbe verreibt, wird
der Schmerz schnell nachlassen. Bis zum Neumond kann
man das machen, dann ist
wieder Pause bis etwa vier
Tage nach Vollmond. Grüße
von der Herzhex!
£
sonja raab
web | www.raabenweib.de
 Ich wohne außerhalb des
Erscheinungsgebiets – oder:
 Die Gratis-Zustellung der
Post funktioniert nicht immer
 Ich
abonniere mein momag
für 25 Euro jährlich (10 Ausgaben)
www.momag.at/abo oder abo@momag.at
momag 325 | oktober 2014
 freizeit
marc walz
Zuhause ist überall
Couchsurfing. Auf Reisen gehen heißt nicht unbedingt
Urlaub machen; Reisende sehnen sich in Zeiten von
touristischem Einerlei immer mehr nach Authentizität,
dem echten Leben vor Ort, der gelebten Kultur, nicht nach
einer Inszenierung. „Couchsurfing“ bietet genau das.
von bernhard schaller
W
bernhard schaller
as sich wie eine neue, absurde
Trendsportart anhört, ist eine
Art Gastfreundschaftsnetzwerk und
zählt mittlerweile über drei Millionen
Mitglieder weltweit. Über die Internetplattform Couchsurfing.org haben aufgeschlossene, kontaktfreudige
Menschen die Möglichkeit,
auf Sofas anderer registrierter Mitglieder kostenlos zu übernachten. Im Gegenzug kann
die eigene Couch für
andere zur Verfügung
gestellt werden. Der
Couchsurfer sucht in der
Regel nach Gastgebern,
mit denen er Gemeinsamkeiten wie Interessen, Alter
oder Geschlecht teilt und stellt
dann eine Anfrage zur Übernachtung.
Ist der Gastgeber einverstanden, so
kann er die Anfrage bestätigen und
Treffpunkt und Zeit abklären. Doch
die Idee hinter dem Projekt ist nicht
die bloße Möglichkeit, für umsonst
wo übernachten zu können, sondern
vielmehr der gegenseitige kulturelle
Austausch und das Teilen von Erlebnissen und Erfahrungen.
„Der Gedanke, bei einem eigentlich
völlig fremden Menschen zu übernachten, war anfangs schon sehr beunruhigend“, gesteht Katharina Fallmann.
Auch Freunde und Familie waren skeptisch, dachten zuerst an die möglichen
Gefahren, die eine solche Art des Reisens mit sich bringen kann. Die 21jährige Reinsbergerin erinnert sich noch
genau an ihre erste Erfahrung beim
Couchsurfen in Genua, Italien: „Ich war
damals 17 und habe für alle Fälle sogar
einen Pfefferspray in meinem Rucksack
versteckt.“ Ihre Angst habe sie aber
schnell abgelegt, als sie ihren Gastgeber Simone näher kennenlernte. „Er war
sehr nett und gesprächig und muntert
als Clown Patienten in verschiedenen
Krankenhäusern auf. Ich war mit zwei
Freundinnen bei ihm und er hat uns
ein paar seiner Tricks gezeigt, die er
ansonsten nur in Krankenhäusern vorführt. Es waren außerdem noch zwei
andere Couchsurfer bei ihm“, erzählt
sie begeistert. Als Geschenk habe sie
Mozartkugeln und Mostviertler
Birnenschnaps mitgebracht,
von dem die internationale Gruppe begeistert
war. „Die Wohnung von
Simone war ziemlich
groß, schön bunt eingerichtet und wir haben sogar in einem
eigenen Gästezimmer
in einem riesigen Bett
geschlafen. Es ist also
nicht immer eine Couch.“
Schon um die halbe Welt gesurft
Mittlerweile ist sie schon auf Sofas, in
Betten und Hängematten um die halbe Welt gesurft. Fremde sind zu Freunden geworden und mit vielen hat sie
heute noch Kontakt. Bei der Frage, wo
sie schon überall hingereist sei, muss
die junge Reinsbergerin erst einmal
überlegen, bevor sie aufzuzählen be-
info | Couchsurfing.org wurde 2003 vom
US-Amerikaner Casey Fenton gegründet und
hat heute über drei Millionen Mitglieder
weltweit. Über 50.000 zählt Österreich, von
denen es auch viele im Mostviertel gibt.
Daneben zählen noch The Hospitality Club
und BeWelcome zu den weltweit größten
Online-Gastgeberdiensten. „Servas“ ist
eines der ältesten Netzwerke, das nicht
online, sondern nach wie vor per Buch
geführt wird. 1949 wurde es gegründet,
um den Weltfrieden, gegen seitige
Unterstützung und Anerkennung
sowie Verständnis füreinander
zu fördern.
ginnt: „Brasilien, Ecuador, Argentinien,
Chile, Spanien, Marokko, Luxemburg,
Amsterdam, Brüssel, München,... Meistens kocht man gemeinsam, lernt dabei manchmal auch etwas von der regionalen Küche, man redet über alles
Mögliche und oft wird einem auch die
Stadt gezeigt.“ Sie schmunzelt: „Die besten Reiseführer habe ich noch immer
beim Couchsurfen kennengelernt.“
Heute studiert Katharina Spanisch
in Wien. Diesen Sommer war sie auch
schon für ein paar Wochen in Spanien. „Ich könnte mir keinen besseren
Sprachkurs als Reisen in Kombination
mit Couchsurfen vorstellen. Eine Sprache zu lernen ist für viele ein Hauptmotiv für das Couchsurfen. Ich habe sogar
die Erfahrung gemacht, dass Gastfamilien bei bezahlten Sprachreisen meist
weniger gewillt sind, viel mit einem
zu reden, als jene Gastgeber, die mir
kostenlos ihre Couch für ein paar Tage
anbieten.“ Mit der speziellen Couchsurfing-App fürs Handy hat sie auch unterwegs oft noch sehr kurzfristig eine
Schlafmöglichkeit und dazu jemanden
zum plaudern gefunden. Man könnte
es auch das Rucksackreisen des Internetzeitalters nennen.
Heute sagt sie zum Thema Sicherheit:
„Man kann mit ein paar Zeilen auf dem
Profil jeden Gastgeber quasi bewerten
und wenn mir mein Bauchgefühl sagt,
dass ich von dieser oder jener Person
nicht ganz überzeugt bin, dann suche
ich mir eben einen anderen Gastgeber.“
Dieses Jahr noch will Katharina ihre
eigene Couch in Wien zur Verfügung
stellen. „Die Ehre, selbst Gastgeber zu
sein, habe ich noch nicht gehabt und
wenn meine Mitbewohner einverstanden sind, will ich diese Erfahrung endlich machen. Schließlich möchte ich
auch die Freunde willkommen heißen,
die mich so herzlich aufgenommen haben.“
£
mostviertel magazin |
67
 testbericht
E-volution
Brammo Empulse R.
Auf Kreuzzug gegen
die ungläubigen
Benzinbrüder
von karl dangl
W
o üblicherweise ein
Verbrennungsmotor
steckt, fällt der Blick auf sieben große Akku-Pakete, die
in einem Leichtmetall-Brückenrahmen mit StahlrohrSchwinge und -Heckrahmen
untergebracht sind. Hinten
dämpft ein Mono-Federbein
von Sachs. Vorne übernimmt
eine 43er Upside-down Telegabel die Radführung. Der
wassergekühlte Wechsel-
Der Brammo Empulse R blieb bei der
Testfahrt wahrlich nichts erspart 
strommotor leistet 54 PS.
Durch drehen des Schlüssels wird das System hochgefahren. Start-Knopf drücken. Die Stille beun ruhigt.
Ein schlichtes ON im analogen
Drehzahlmesser bestätigt,
dass ich jederzeit losfahren
kann. In der Brammo arbeitet
ein konventionelles 6-GangGetriebe, das schnell zur Nebensache wird, weil man in
jeder Fahrstufe problemlos
anhalten und anfahren kann.
Die Ganganzeige ist unwichtig. Leerlauf und Kupplung
werden nicht gebraucht. Gekuppelt wird nur bei Schaltvorgängen in Fahrt.
Totale Beschleunigung
Was aus dem Stand passiert,
wird jeden BeschleunigungsJunkie begeistern. Der Motor bietet ab Umdrehung 1
das volle Programm. An der
Ampel gerade noch belächelt, wird jede Tausender
mit doppelter Leistung locker stehen gelassen und
taucht – wenn überhaupt –
erst ab etwa 90 km/h wieder
im Sichtfeld auf. Gegen das
68
| mostviertel magazin
unglaubliche Drehmoment
ist jede Gegenwehr sinnlos.
Bei einer scharfen Orgie, in
der man im Sport-Modus die
Gänge 1–2–3–... hochreißt,
bringt man manch‘ aktuellen
Supersportler gehörig ins
Schwitzen, der erst im fünfstelligen Drehzahlbereich so
richtig kommt.
Ohne die Enddrehzahl
(6.000 U/min) jemals auszureizen, kommt man flott
voran. Schon bei 3.500 U/
min klopft man an die 100erMarke. Bei 4.500 U/min zeigt
der Digital-Tacho bereits 140
km/h. Der Hersteller stellt
schließlich V-max 180 km/h
in Aussicht. Als spektakulärste Geräuschkulisse wird
ein Pfeifen – ähnlich dem
eines Abfangjägers – geboten. Was ja wiederum auch
nicht unpassend ist!
Astreines
Sportmotorrad
Wie viele ihrer Benzin-Brüder
und -Schwestern, zeigt auch
die Brammo Empulse gerne
auf freien, geschwungenen
Freilandstraßen ihre Qualimomag 325 | oktober 2014
Man sitzt auf einem astreinen Sport-Motorrad, das
ebenso mit Bedacht und
stets wachen Sinnen gelenkt
werden muss. Das gewaltige Drehmoment und seine
Auswirkungen am Hinterrad verlangen ein sensibles
Händchen am Stromregler
(= Gasgriff). Wie auf unseren
Benzin-Geräten sind auch hier
der Gummihaftung Grenzen
gesetzt. Mit Hirn und Gefühl
lässt es sich sensationell „anstromen“.
Die tatsächliche Reichweite ist für Strom-Zweifler
(wie mich) das stärkste Gegenargument. Klarerweise
entscheiden Zuladung, Tomomag 325 | oktober 2014
pographie und eingeforderte
Leistung über die mögliche
Reichweite. Dazu einige Fakten und Erfahrungswerte: Von
der erlaubten Zuladung (165
kg) beanspruchte ich insge-
most4tel-power
»Mit dem stillen, unglaublichen Punch
des E-Motors reitet man permanent
auf einer Beschleunigungswelle«
samt 123 kg für Fahrer, Ladekabel und Gepäck. Nach
einer ersten 63,5 km langen
Runde, die alles bot, was ein
Bikerherz erfreut und jedem
Verbrenner-Vergleich mindesten ebenbürtig war, waren noch 23% Restkapazität
im Akku. Nach 110 Minuten
an der Haushalts-Steckdose
stand erneut Full Power zur
Verfügung.
Stille Explosion
Für eine längere Tour braucht
es eine durchdachte Routenplanung, was mir bei meinem
zweiten Versuch bestätigt
wurde. Das Tempo pendelte
zwischen StVO und Attacke,
wobei die lineare Kraftentfaltung extrem Spaß macht
und im Regen einen überlegenen, uneinholbaren Vorteil
verschafft. Nach flotten 74,8
km im Sportmodus, mit den
Eckdaten Hochkogel, Gaming,
Grubberg, Göstling/Ybbs und
Ybbstal fuhr ich mit 8% Restleistung in Hollenstein erst-
mals zur Steckdose. Zurück in
der heimischen Garage standen letztendlich 127,9 km am
Tageszähler mit noch 17% im
Akku. Dazwischen lagen 140
Minuten Ladezeit. Ich erinnere noch einmal an die 126
kg am Buckel. Was man dazu
noch wissen muss: Fällt die
Akku-Kapazität unter 20%,
sticht eine LOW-Warnung
ins Auge. Danach sollte man
innerhalb von 20 km eine
Strom-Quelle aufsuchen. Pro
10 Minuten Ladezeit sind 4
bis 5 km Reichweite eine sichere Faustregel.
Wer – wie ich bisher – Elektromotorräder müde belächelte, sollte an der nächsten
Ampel wachsam sein. Denn
die Brammo Empulse R kann
jederzeit explodieren – still
und leise.
£
info | CHIPupdate Tuning GmbH
3300 Amstetten, Arthur Kruppstr. 9
07472 28162, office@chipupdate.at
www.chipupdate.at
BRAMMO Empulse R
motor & antrieb | wassergekühlter Wechselstrom-Motor;
28 Lithium-Ionen Akku-Einheiten; 54 PS bei 4.500 U/min;
max. 90 Nm (im 1.Gang, Sportmodus); 9,31 kWh Speicherkapazität;
Mehrscheiben-Ölbadkupplung; 6-Gang-Schaltgetriebe
fahrwerk & bremsen | Leichtmetall Brückenrahmen;
43 mm Marzocchi Upside-down Telegabel (voll einstellbar);
Sachs-Monofederbein hinten (voll einstellbar);
31er-Doppelscheibenbremse vorn; 22er Scheibenbremse hinten;
maße & gewichte | Sitzhöhe 800 mm; Eigengewicht: 213 kg;
zul. Gesamtgewicht: 380 kg;
reifen | vorne: 120/70ZR17; hinten: 180/55/ZR17
garantien | 2 Jahre (5 Jahre auf Akku)
service | Kundendienst bei 1.000 km; danach 6.000 km Intervall
Wenn der
Himmel weint
E
s ist der 20. September am MasarykRing bei Brünn (CZ). Man bereitet
sich auf das letzte Langstreckenrennen der Saison vor. „Autschi“ (Thomas Auer/35 J.) und „Gutz“ (Reinhold
Gutzelnig/56 J.) stehen bereits als Gesamtsieger fest. Trotzdem will sich das
erfolgreiche Fahrerduo noch einmal
dieser Herausforderung stellen. – Nur
noch dieses Rennen! Danach werden
Helm und Leder für immer weggehängt. Man ist sich einig: Sollte es
bis zum Start regnen, verzichtet man
auf die Teilnahme. Es bleibt trocken.
Gemeinsam mit „Gutz“ rollen knapp
60 Fahrer zum für Langstreckenrennen typischen Startprozedere. Es ist
16:30 Uhr, als die Piloten wie immer
zu ihren Maschinen sprinten und im
Getümmel lospreschen – geradewegs
in die größte Tragödie im nationalen
Motorradrennsport. Denn nur Sekunden später passiert das, wovor
sich auch Angehörige, Freunde
und Bekannte am
meisten fürchten.
„Gutz“ wird durch
eine unglückliche
Aktion eines Konkurrenten vom Motorrad gerissen.
Sein Sturz löst eine
folgenschwere Kettenreaktion aus.
Nachkommende
können nicht mehr
„Gutz“
Reinhold
ausweichen. MoGutzelnig
torräder und Körper krachen zusammen, wirbeln
durch die Luft, überschlagen sich
mehrmals. „Gutz“ bleibt wie der Tiroler Helmut Peer (40) regungslos
liegen. Angst, Panik, Schreie. Das
Trümmerfeld hinterlässt zwei Tote
und einige Schwerstverletzte. Es beginnt zu regnen. – Auch der Himmel
weint!
£
karl dangl | Euratsfeld
Motor-Redaktion, karl@momag.at
karl dangl
fotos: karl dangl
täten. Das voll einstellbare
Fahrwerk überzeugt durch
individuelle Feinabstimmung,
folgt den kleinsten Fahrkommandos und ermöglicht in
allen (Schräg-)Lagen eine
souveräne, saubere Linie.
Die groß dimensionierten
Bremsscheiben und -Zangen
packen vehement zu. Bei der
Reifen-Erstausstattung hat
man sich für den Conti Sport
Attack entschieden, den man
problemlos bis zur Flanke
ausfahren kann.
mostviertel magazin |
69
kulturnotizen
 kunst
Informiert sein
ist alles, oder?
E
gal ob im Zug, der U-Bahn, in Lokalen oder im Familienkreis – als
häufigste Handbewegung ist das Wischen über das Display des Smartphones zu beobachten. Die neuen
Medien bieten ein Ausmaß an Information, wie man es sich vor ein paar
Jahren nie hätte vorstellen können.
Wir können jederzeit mit jedem in
Kontakt treten, wir können in Sekundenschnelle alles über Ereignisse in
den entlegensten Winkeln der Erde
erfahren, wir können einkaufen,
fernsehen, Musik hören usw. So toll
das alles sein mag, es hat auch seine
Schattenseiten. So führt zum Beispiel
die ständige Erreichbarkeit über das
(Firmen-)Telefon dazu, dass die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit
(womöglich Urlaub) verwischen und
die Informationsflutung erzeugt bei
vielen Menschen das ständige Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen.
Phantomanrufe nennen das die Medienfachleute.
Doch halt! Bestimmt nicht jeder
Mensch selbst, ob er überhaupt so
ein Gerät besitzt, beziehungsweise
nur ganz bestimmte Informationen
abruft? Das stimmt zwar, aber täuschen wir uns nicht darüber hinweg,
dass Information nie direkt herüberkommt, sondern immer gefiltert ist.
Abgesehen von uns selbst haben
andere Institutionen längst ausgewählt. Das gilt ja schon für die klassischen Massenmedien wie Zeitung
und Fernsehen. In den täglichen Redaktionssitzungen wählen die Journalisten das aus, was für sie und ihre
Leser wichtig ist, und klarerweise hat
die Kronen Zeitung eine andere redaktionelle Linie als Die Presse. Man
muss selbst herausfinden, welches
Medium für einen das richtige ist.
Noch viel undurchschaubarer ist
aber „die dritte Welt der Auswahlentscheidungen“ (Prof. Bernhard
Pörksen), die von Suchmaschinen
und sozialen Netzwerken kommen.
Wenn You Tube einzelne Videos als
sehenswert bezeichnet, so entscheiden Algorithmen und uns unbekannte mathematische Entscheidungsvorgänge darüber.
Wenn wir also auf Informationen
zugreifen, sollten wir immer mehr als
achtsam sein und schon gar nicht alles für die absolute Wahrheit halten!
£
fritz haselsteiner | Waidhofen/Ybbs
Kulturkritiker, fritz@momag.at
70 | mostviertel magazin
Von der Erde
zum Himmel
Eine Welt
voller Zeichen.
Joan Miró in
der Albertina
von fritz haselsteiner
O
b seine Motive für spanische Briefmarken, als
Logos für die Fußball-WM
1982 in Spanien und die
Olympischen Spiele 1992 in
Barcelona verwendet wurden
oder als Poster in Wohnzimmern und Arztpraxen hängen – der gebürtige Katalane Joan Miró (1893 – 1983)
zählt zu den populärsten
Künstlern der Gegenwart.
In der Albertina ist ihm nun
nach René Magritte (2011)
und Max Ernst (2013) als drittem Surrealisten eine große
Retrospektive gewidmet. 100
Gemälde, Arbeiten auf Papier
„Frauen und Vogel im Mondschein“, 1949 
und Skulpturen in chronologischer Abfolge machen
die Entwicklung von Mirós
Bildsprache deutlich.
In einem langen Leben
hat er viele Phasen in seinem künstlerischen Schaffen durchwandert und es
dabei immer auch kritisch
gesehen. Sein Schlagwort
von der „Ermordung der
Malerei“ – auch der eigenen
– verrät seine Entschlossenheit zu einem mehrmaligen
Neubeginn. Der Titel der Ausstellung „Von der Erde zum
Himmel“ widerspiegelt die
Wurzeln von Mirós Kreativität: einerseits die Verbundenheit mit seiner engeren
Heimat Katalonien und dem
zurückgezogenen Leben auf
dem elterlichen Landhaus in
Montroig, andererseits der
Wunsch nach Freiheit und
Unabhängigkeit, den er sich
in den pulsierenden Großstädten Paris und Barcelona
und in vielen Kontakten zu
Malern und Schriftstellern
erfüllen konnte. In seinen
imaginären Landschaften
erfolgt die Trennung von
Himmel und Erde durch eine
einfache Linie (siehe Foto), oft
sind die Übergänge fließend,
es scheint keine Schwerkraft
zu geben.
Leuchtfeuer des
Surrealismus
Begonnen hat Miró noch
eher traditionell, wie es im
ersten Raum der 1921/22 entstandene „Bauernhof“ zeigt
momag 325 | oktober 2014
bücher-kastl
D
„Landschaft“
(Landschaft mit Hahn), 1927
fotos: successió miró 2014 | bildrecht, wien
„Der Bauernhof“ 1921/22
(siehe Foto); zwar ohne Perspektive, die Personen und
Gegenstände beziehungslos nebeneinander gestellt,
Begehrens, namen- und gesichtslose Frauen als Objekte
des Liebesverlangens (siehe
Foto), Sonne, Mond, Sterne
und Kometen als Zeichen des
Universums, schwungvolle
Linien, die an Kalligraphie
erinnern. Auch wenn sich die
Bedeutung nicht auf den ersten Blick erschließt, fühlen
wir uns doch angezogen von
seinen Phantasien, Träumen
und Ängsten.
ie Bestseller-Autoren Ernst
Pöppel und Beatrice Wagner
zeigen in ihrem Buch, warum wir
in Zeiten der rasanten Zunahme
von Informationen nicht etwa an
Wissen gewinnen, sondern es dramatisch verlieren. Es erklärt zum
Beispiel verständlich, warum 500
Facebook Freunde unser Gehirn
überfordern oder
wie wichtig es ist,
unsere Kinder zu
fördern statt ihre
Defizite hervorzuheben.
Ausflüge in die
Hirnforschung in
Kombination mit
vielen Beispielen aus der Praxis
von Beatrice Wagner machen dieses Fachbuch zu einer gut lesbaren
Lektüre für jedermann. Dieses Buch
wühlt auf, regt zum Nachdenken
an und es beeindruckt durch die
schonungslose Offenheit. Absolut
empfehlenswert!
£
elke wimmer
dummheit | Ernst Pöppel & Beatrice Wagner
319 Seiten | € 18.50 | ISBN 978-3-570-50159-7
Riemann Verlag
kriegs (1936 – 1939) malte er
die „wilden Bilder“, mit deformierten Monstern in grellen Farben im leeren Raum.
Die in Wien nicht gezeigten „Verbrannten Leinwände“ von 1973 wandten
sich gegen eine Vereinnahmung der Kunst durch das
Franco-Regime.
D
Antikmarkt
Vier der in der Albertina gezeigten 100 Arbeiten kommen
aus dem eigenen Haus, alle
anderen von Leihgebern aus
aller Welt: den beiden MiróStiftungen in Barcelona und
Palma de Mallorca sowie der
Familie Miró, vielen privaten
Leihgebern und führenden
Museen in Europa und den
USA. Die oftmals großformatigen Bilder werden effektvoll
in zur Gänze in Weiß gehaltenen Räumen präsentiert,
und man kann davon ausgehen, dass die Ausstellung auf
großes Publikumsinteresse
stoßen wird. Zu Recht! £
ie Friedrich-Glauser-Preisträgerin Judith W. Taschler hat nun
ihr viertes Prosawerk vorgelegt.
Schicksalsschläge, fatale Affären
und die große Liebe sind das dynamische Movens des nicht ganz
leicht zu lesenden Romans, da die
einzelnen Schicksalskontinuen
plötzlich ganz unmotiviert irgendwo
mitten drin im Geschehen abbrechen und mit einer ganz anderen
Geschichte begonnen wird. Man
kann den Roman
zwar linear lesen,
muss sich aber an
vorhergegangene
Ereignisse wieder
zurückerinnern. Teilweise sehr verwirrend! Einmal irgendwo ein Verkehrsunfall, dann plötzlich eine Pianistin
Ludovica im sowjetischen Gulag,
der die Finger abgehackt werden.
Wer Judith Taschlers Erfolgsroman „Die Deutschlehrerin“ kennt,
hat eine Erwartungshaltung, die
das Werk nicht ganz erfüllt. £
robert voglhuber
jeweils 13–16h | Info: 0664 100 52 21
ausstellung | bis 11.1., tgl. 10–18h
Albertina, www.albertina.at
roman ohne u | Judith W. Taschler | 330 Seiten
€ 22.90 | ISBN 978-3-7117-2018-4 | Picus Verlag
»Ein Poet,
der Gedichte
malte.«
Joan Gunyet Miró
aber realistisch. „Auf der Suche nach einem Ismus“ – so
Albertina-Direktor Schröder
– findet er, beeinflusst durch
André Breton und Sigmund
Freud, in Paris zum Surrealismus und entwickelt jene Zeichen, die seit den 30er-Jahren
zentrale Motive geblieben
sind: Vögel als Symbol des
Der politische Miró
Einige Räume der Ausstellung beschäftigen sich mit
dem politischen Miró. Auch
wenn ihm gelegentlich kindliche Naivität in seinen Bildern unterstellt wurde, Miró
war ein politisch engagierter
Mensch. Unter dem Schock
der Unruhen vor und während des Spanischen Bürger-
Antiquitäten Raritäten
So, 12. Okt. | So, 16. Nov. | So, 7. Dez.
Stadthalle Enns
momag 325 | oktober 2014
Überzeugende
Präsentation
mostviertel magazin | 71
 kunst
Kreativität
vor der Haustür
NÖ Tage der offenen Ateliers 2014.
Zum zwölften Mal öffnen Künstler ihre Ateliers,
Galerien, Studios und Werkstätten – über
1.250 zeigen heuer ihr breites Spektrum
N
 Geöffnet hat auch die SARTO Art
Agency in Waidhofen/Ybbs, am
Samstag 14–18 Uhr und Sonntag
10–12 & 14–18 Uhr; Malerei, Grafik,
Skulpturen, Objekte, Installationen
– über 300 Kunstwerke auf drei
Ausstellungsebenen
Bericht mit finanzieller Unterstützung
der Kulturvernetzung Niederösterreich
iederösterreich, ein Land
der Künste – seit zwölf
Jahren nutzen Künstler und
Kunsthandwerker im Rahmen
der „Tage der offenen Ateliers“
die Möglichkeit, ihre Werke
einer breiten Öffentlichkeit
zu zeigen. Die wachsenden
Teilnehmer-Zahlen sprechen
für sich: Dieses Jahr öffnen
erstmals über 1.250 bildende Künstler und Kunsthandwerker ihre Ateliers, Galerien,
Studios und Werkstätten.
Malerei, Grafik, Bildhauerei und Fotografie stehen
ebenso im Rampenlicht wie
Film, Modedesign, Textil-,
Schmuck- und Schmiedekunst. Man kann neue Werke
kennenlernen, beim kreativen
Schaffensprozess der Künstler
dabei sein und so einen sehr
persönlichen und intensiven
Zugang zur Kunst erleben.
Viele Kunstschaffende bieten zusätzlich Kreativ-Workshops, Konzerte, Lesungen
oder Aktivitäten für Kinder.
 Christa Ja-Stängl und Lisa Thurner haben sich ins
stimmungsvolle Althaus-Atelier von Petra Kammleitner
eingeladen (Waidhofen/Ybbs, Weyrerstraße 106);
Gemeinsam heißen sie Besucher am 18. und 19. Oktober
von 14 bis 18 Uhr herzlich willkommen
 Heinz Stockinger lädt nach St.Georgen am Reith 61
(ganztags); Mit dem Mineralienbild „Erlaufschlucht in
Purgstall“ gewann er dieses Jahr die Silbertrophy der
„natura-art“ in Saalfelden
Gemeinsam zur Kunst
Zusätzlich steht heuer erstmals eine geführte Bustour
auf dem Programm: Am
Sonntag, den 19. Oktober,
lädt Mag. Carl Aigner, Direktor des Landesmuseums
Niederösterreich, zu einer
Tour durch das Mostviertel.
Er begleitet die Tour und
präsentiert als Experte und
Kunstvermittler seinen ganz
persönlichen Zugang zur bildenden Kunst.
£
nö tage der offenen ateliers | 18. und 19. Oktober 2014
Info: Kulturvernetzung NÖ, 02572 20250, Programm auf www.kulturvernetzung.at
geführte tour | Bus-Tour mit Direktor Carl Aigner ins Mostviertel
19.10.2014, 9h Treffpunkt beim Landhaus St.Pölten beim Klangturm
Stationen: Wolfsbach [Atelier Gabi Mitter] – Weistrach [Blaugelbe Viertelsgalerie,
www.blaugelbe.at] – Amstetten [Helmut Swoboda, www.helmutswoboda.com] –
St.Pölten [Atelier Christina Starzer] – Sieghartskirchen [Christian Muthspiel,
www.christianmuthspiel.com]; 17h: musikalische Soloperformance von
Christian Muthspiel; 18.30h Rückkunft in St.Pölten
72
| mostviertel magazin
momag 325 | oktober 2014
 kunsthandwerk
Leidenschaft. Gerhard Kraushofer aus
St.Anton/Jeßnitz bearbeitet und zeigt in seinem
Lunzer Atelier geschliffene Steinfunde aus der
Ois – teilweise bis zu 150 Millionen Jahre alt
Mit einem
Herz für Stein
G
erhard Kraushofer liebt
die Ois – so wird, in unterschiedlichen Lektüren
teilweise unterschiedlich verlaufend, die Ybbs genannt,
die sanft oder mal schneller
neben seinem kleinen Atelier vorbeiplätschert. Und
darin findet er wunderbare
Schätze: Die Ois-Steine, die
er mit viel Liebe und Geduld
zu wunderschönen Natur­
objekten schleift.
Durch die geologische
Vielfalt der Gesteine aus der
Trias, dem Jura und der Kreidezeit ist die Ois seine wunderbare Fundgrube. Es finden
sich dort vom Gutensteiner
Bitumenkalk mit seinen weißen Calcitadern über den
Opponitzer Kalk bis hin zu
den Buntmergeln, sowie den
Kalken und Serpentinien der
Grestner Klippenzone, allerei
besondere Steine, aus denen
scheiben erste Vorarbeiten
durchgeführt werden.
Seit über zehn Jahren ist
das Steine-Sammeln und
Schleifen Kraushofers liebstes
Hobby. Dies teilt er auch mit
seiner Frau: Sie ist mit dem
»Ich bin ein Geburtshelfer, der der
Natur hilft, ihre Schönheit zu zeigen«
Kraushofer auch Schmuck
kreiert. Die prächtige Farbgebung bringt Kraushofer
durch mehrmaliges Schleifen
zum Vorschein. Die geschliffenen, modellierten Steine,
die in seinem Atelier liegen,
sind meist zwischen 120 und
150 Millionen Jahre alt.
Muscheln, Korallen,
Ammoniten
fotos: julia büringer
von julia büringer
Gerhard Kraushofer sucht und
findet auch fossile Muscheln,
Korallen und Ammoniten.
„Mich faszinierten die schönen Steine im Wasser schon
immer, aber kaum brachte
ich sie nach Hause wurden
sie wieder grau“, berichtet
er über seine Anfänge. Mit
der Zeit lernte er viel über
die Steine und noch mehr
über ihre Verarbeitung und
Veredelung. Heute schleift
er rund acht Mal den Stein,
in immer feiner werdenden
Vorgängen. Zu allererst landen die gesammelten Steine
in seiner selbstgemachten
Schleiftrommel, in der mit
Hilfe von zerklopften Schleif
gemeinsamen Hund gerne in
der Ois unterwegs, um SteinSchätze zu finden.
Steinkunstwerke
hinaus in alle Welt
Gerhard Kraushofers Steinkunstwerke – eine Birne und
ein Apfel – zieren den Eingang eines Mostheurigen
in Oberndorf, immer wieder
ist er auch auf Ausstellungen
anzutreffen. Kraushofers
Steine gingen schon nach
Amerika oder zieren Heime
in Belgien oder Frank­r eich.
Für den Garten sind seine
geschliffenen Steine nicht
geeignet, sie würden wieder verwittern, erklärt Kraushofer. Als Künstler sieht er
sich aber nicht: „Ich bin ein
Geburtshelfer, der der Natur
hilft, ihre Schönheit zu zeigen!“
£
info | Ois-Steine-Atelier Gerhard Kraushofer
3293 Lunz am See, Mariazellerstraße 3
0660 3704280, www.ois-steine.jimdo.com
zu besuchen auch bei den NÖ Tage der offenen Ateliers
von 18.–19.10.2014
mostviertel magazin | 73
 kunst
Malakademie feierte
Süße Kunst. Vor zehn Jahren wurde in
Waidhofen/Ybbs die NÖ Malakademie
gegründet – die erste von heute vielen
Akademien, in denen die Kreativität der
Jugend zum Blühen gebracht wird
von julia büringer
 Moderatorin Katharina Stemberger
mit Konditorin Katharina Heim,
LH-Stv. Wolfgang Sobotka und
Leopold Kogler
fotos: julia büringer
Ein Schüler der ersten
Stunde, Martin Veigl,
wird ab nächstem
Semester selbst
unterrichten 
K
reativität fördern – dies
ist seit Anbeginn das Ziel
der niederösterreichischen
Malakademie. Sie feierte im
September im strahlenden Kristallsaal in Waidhofen an der
Ybbs zehnjähriges Bestehen.
Aus der Malakademie hat sich
seitdem Großes entwickelt:
ein weit verzweigtes Netz
an Akademien der Künste
im gesamten Bundesland.
„Die Kreativitätsförderung ist
dem Land Niederösterreich
eine Herzensangelegenheit“,
erklärte der Initiator der NÖ
Kreativakademie, LH-Stv.
Wolfgang Sobotka anlässlich des Geburtstagsfestes
der Niederösterreichischen
Malakademie. Große Freude und Dank gebührte auch
dem Künstler und Professor
Leopold Kogler, Betreiber der
Viertelsgalerie in Weistrach,
der seit Anfang an mit dabei
und immer wieder Impulsgeber ist.
Kunstwerke mit
Zuckerguss
„Werkschau Bild“ bindet jedes
Jahr die besten Werke der Jugendlichen in Buchform und
angeboten. In Gänserndorf,
Gmünd und Laa an der Thaya
stehen talentierten Autoren
neue Schreibakademien zur
Verfügung. Zwei Musicalakademien werden in Hollabrunn und Wolkersdorf angeboten und eine Akademie
für Schmuck- und Metallge-
Kreativität entfalten in
62 Akademien an 33 Standorten
in ganz Niederösterreich.
ist heuer ein besonders umfangreicher Jubiläumsband.
Aus diesem Grund ließ man
sich etwas besonders Süßes
einfallen: Die Waidhofner
Konditorei Hartner machte
zehn Tortenkunstwerke inspiriert von zehn Werken
aus zehn Jahren.
„Ab Herbst 2014 haben die
niederösterreichischen Kinder und Jugendlichen nun
die Möglichkeit, ihre kreativen Talente an zehn neuen Akademien zu entfalten“,
kündigte Sobotka den weiteren Ausbau an. Zu den 52
bestehenden Akademien in
ganz Niederösterreich kommen zehn neue Akademien
hinzu. In Ebenfurth, Haag,
Seebenstein und Stockerau
werden Schauspielakademien
staltung in Pöchlarn. Insgesamt wird es im Schuljahr
2014/15 62 Akademien an
33 Standorten in ganz Niederösterreich geben.
Malakademie, Akademie
für Schmuck- und Metallgestaltung, Bildhauerakademie,
Filmakademie, Fotoakademie,
Journalismus­akademie, Musicalakademie, Schauspiel­
akademie, Schmiedeakademie und Schreibakademie – die Angebotspalette
der Niederösterreichischen
Kreativakademie ist so breit
gefächert wie noch nie. Jugendliche von 12 bis 19 Jahren können sich für Kurse im
neuen Semester anmelden.
£
web | www.kreativakademie-noe.at
momag 325 | oktober 2014
hörbuch-kastl
www.scheibbs.gv.at
S
Schmuckkästchen
kultur.portal. Nach 50 Jahren hat die Stadt Scheibbs
wieder einen eigenen Veranstaltungssaal für kulturelle
Veranstaltungen aller Art – modernst ausgestattet
K
ulturelles Leben spielt
sich nun im ehemaligen
Schlecker/Dayli-Geschäft ab.
Mitte September wurde das
kultur.portal Scheibbs offiziell eröffnet. Ein ganzes Wochenende gab es Programm
schließlich regionale Firmen
beauftragt. Viele unentgeltliche Arbeitsstunden leisteten
die Vereinsmitglieder von
Impuls.Kultur und 120.000
Euro (mit Hilfe von Zuschüssen von Land und Gemeinde)
 Strahlende
Gesichter bei der
Eröffnung
nager Raimund Holzer. Die
Bühne wird für Freiluftveranstaltungen weiterhin verwendet werden. Mit einer
Informationsveranstaltung
zur Landesausstellung 2015
Anfang Juli bestand der neue
Saal bereits die erfolgreiche
Feuertaufe. Gerade im Hinblick auf diese sei der Saal
ein wichtiger neuer Fixpunkt
in der Stadt Scheibbs, ist die
Bürgermeisterin überzeugt.
julia büringer
Vielfältige
Möglichkeiten
und Besichtigungsmöglichkeit für die Bevölkerung.
„Es war ein lang gehegter
Wunsch vieler Kulturschaffender“, sagte Bürgermeisterin Christine Dünwald
bei der offiziellen Eröffnung.
Die Firma Portal, bestehend aus drei privaten Gesellschaftern, errichtete das
Kultur.Portal, Kostenpunkt
370.000 Euro. Die Gemeinde
hat einen langfristigen Mietvertrag dafür und bezahlte
bereits 200.000 Euro Mietvorauszahlung (und ist jetzt
für fünf Jahre zahlungsfrei).
Zur Errichtung wurden ausmomag 325 | oktober 2014
brachte der Verein selbst ein.
Der Verein wird in Zukunft
die Betriebskosten tragen.
Im Hinblick auf die
Landesaustellung
50 Jahre ist es her, dass
Scheibbs einen eigenen Kultursaal hatte. In der Vergangenheit schaffte der Verein
impuls.kultur eine mobile
Bühne an und war mit jährlich etwa 30 Kulturveranstaltungen auf Wanderschaft
in der Stadt. „Ich weiß gar
nicht, wie viele Sessel ich
geschleppt habe“, erinnert
sich Kultur- und Projektma-
Der neue Saal bietet eine
breite Palette von Möglichkeiten: Vorträge, Seminare,
Lesungen, Konzerte, Theater
mit bis zu 200 Zuschauern.
Für rund 120 Personen wurden Tische und Stühle angeschafft. Denn auch Feiern jeder Art sollen im neuen Kultursaal ausgerichtet werden.
„Wir haben versucht, so multifunktional wie möglich zu
gestalten“, so Raimund Holzer. Ein „Schmuckkästchen“
nannte Bezirkshauptmann
Johann Seper den Saal bei
der offiziellen Eröffnung.
„Von den Scheibbsern für
die Scheibbser.“ Die 80 Quadratmeter große Terrasse ist
zur rauschenden Erlauf hin
ausgerichtet.
£
julia büringer
events | www.impulskultur.at
iemen Rühaak liest diesen Meilenstein der Weltliteratur in
der hochgelobten Übersetzung
von Klaus Reichert. Der Roman
gilt als Wegbereiter für den Ulysses
und den Dubliners
und beschreibt
den Werdegang
des jungen Künstlers, der zwischen Leidenschaft und Verantwortung, zwischen Hingabe und
Disziplin zerrissen wird. Im Namen
der Kunst und des frei bestimmten Lebens sagt er sich von allem
los. Ich empfehle: Nehmt euch 14
Tage Zeit, hört nur diese CDs und
denkt dann nach über das eigene Leben! Holt euch Anleitungen
zum Widerstand und sprengt die
gesellschaftlichen Fesseln. Mit der
Kraft von James Joyce geht das! £
robert voglhuber
ein portrait des künstlers als junger mann
James Joyce | 982 Minuten | € 34.99
ISBN 978-3-8445-1006-5 | der hörverlag
N
och immer entsteht eine leichte Gänsehaut, wenn ich an die
Geschichte denke. Wie bei einem
guten Buch, ging
es mir bei meinem
ersten Hörbuch, ich
konnte nicht aufhören zu hören.
Was aber bestimmt
an der Geschichte
lag, die sich einerseits so weit entfernt und doch so unheimlich nah
anfühlte. Ich fühlte mit der Protagonistin Mae mit, vom Anfang bis
zum Schluss, der mich allerdings
etwas irritiert zurückließ. Ich gebe
zu, ich hätte auf die andere Entscheidung gehofft. Kurzum geht
es um Mae Holland, die einen begehrten Job bei einem Internetkonzern ergattert und schließlich
ihre Privatsphäre aufgibt, freiwillig.
Die spannende Geschichte wirft
vor allem eine Frage auf: Wo ist
die Grenze zwischen öffentlich
und privat? Und wie weit ist die
circle-Demokratie von einem totalitären System entfernt? Und
steuern wir darauf zu? Oder sind
wir schon dort?
£
julia büringer
der circle | Dave Eggers | 600 min. | € 24.99
ISBN 978-3-89903-898-9 | hörbuchhamburg
mostviertel magazin |
75
theater-premiere
im L ande
 bühne
stheater NÖ
M
it einem Ausflug in den Wienerwald soll die Verlobung von
Marianne und Oskar gefeiert werden.
Verwandte und Bekannte sind mitgekommen, die Trafikantin Valerie und
ihr jüngerer Liebhaber, der Kleinganove Alfred, der reichsdeutsche Student Erich und selbstverständlich Mariannes Vater, der Zauberkönig, dem
sie seit dem Tod der Mutter Geschäft
und Haushalt führt. Der Zauberkönig
hat die Verbindung zwischen Marianne und Oskar eingefädelt. Oskar, der
Metzger, ist nicht nur ein Kerl nach
seiner Façon, sondern verspricht in
Zeiten der Wirtschaftskrise auch finanzielle Sicherheit. Als Marianne in
einem stillen Moment mit Alfred ins
Gespräch kommt, verliebt sie sich
sofort in ihn. Mit einem Befreiungsschlag löst sie die Verbindung zu Oskar. Während der Vater mit Marianne
bricht...
£
premiere | 11.10., 19.30h
weitere termine | 18.10., 16h;
25.10., 5./13./14.11., 19.30h
info | www.landestheater.net, 02742 908060-0
Am 20.11. präsentiert
sich Franzobel in der
Tischlerei Melk
erstmals als
Krimiautor und liest
aus seinem
aktuellen Werk
„Wiener Wunder“
photo-graphic-art.at
Wir verlosen 3x2 Karten:
Franzobel
Mitspielen unter www.momag.at/gewinnen
Oder schreib unter Betreff: Franzobel
per Fax: 07442 52650-50 oder
per Post: momag, PF 9, 3340 Waidhofen/Ybbs
Bitte Anschrift und Telefonnummer angeben!
76
| mostviertel magazin
fotos: mostropolis.at/didi
christian-husar.com
Geschichten aus
dem Wienerwald
Es muss was
Wunderbares sein
von robert voglhuber
D
ie Premierenaufführung
wurde der beispiellosen
Erfolgsgeschichte dieses famosen Singspiels mehr als
gerecht. Was bei der Uraufführung 1930 Max Hansen
als Kellner Leopold war, das
ist heute Alexander Kaimbacher. So stellt man sich den
„Herrn Ober“ vor. So als wäre
es auch seine Lebensrolle wie
für Max Hansen, der damals
den Kellner Leopold mehr als
2.000 Mal in verschiedenen
Sprachen spielte. Kaimbacher
wird mit dem wunderschö-
nen Lied „Es muss was Wunderbares sein“ und anderen
Hits auch noch in weiteren
sieben Zusatzvorstellungen
im schmachtenden Tenor
seine Liebe zur Wirtin Josepha Vogelhuber gestehen.
Als jene ist Kerstin Grotrian
eine kongeniale Besetzung.
Die beliebten Tunes „Im
Salzkammergut, da kann
man gut lustig sein“ oder
„Im Weißen Rössl am Wolfgangsee“ und „Es muss was
Wunderbares sein“ – diese
Evergreens haben nach über
Fernwehtheater auf der
Suche nach dem Paradies
Auf nach Panama.
Landestheaterfassung der
Tiger- und Bärgeschichte lässt
Kinderherzen höher schlagen
termine | 10./17./24.10., 7./8./29.11.; 6./19./20.12., jew. 16h
und 23./27.12., 14h, 27.12., 16h
3100 St.Pölten, Rathausplatz 11, www.landestheater.net
A
lso auf in die neue Welt
wollen der Kleine Bär
und der Kleine Tiger, liebevoll gespielt von Swintha
Gersthofer und Lisa Weidenmüller. Auf ins schöne
Panama wie damals Balboa,
der erste Mensch mit einem
Blick auf beide Ozeane. Nicht
ganz so gefährlich und strapaziös wie bei Balboa ist das
Dschungeldickicht in Janoschs
Kindergeschichte unter der
momag 325 | oktober 2014
„Reiseleitung“ von Bettina
Hering. Bühne und Kostüm
hat sich Manuela Freigang
ausgedacht und die nicht
recht ortskundigen „Gefolgsleute“ im Schlepptau
spielt Stefan Lasko in vielen Tiermasken.
Alle ruhelos bei Tag, schlaflos bei Nacht. Schönes Bilderbuch-Fernwehtheater,
gesehen mit Kinderaugen
im Vorschulalter. Und für
die Eltern steckt auch eine
Botschaft drin. Sind wir nicht
auch ständig auf der Suche
nach einem anderen Ort, an
dem irgendwas besser ist,
wo es schöner oder wärmer
momag 325 | oktober 2014
schmelzen ineinander. Die
Darsteller und Darstellerinnen,
wie Clemens Kerschbaumer,
Claus J. Frankl, Barbara Pöltl,
Ronny Hein, die sportiv Rad
schlagende Gabriele Schuch­
ter und lispelnde Katrin Fuchs
genießen das Zelebrieren
der leichten Muse, allesamt
stimmlich ausgereift und
termine | 10./11./17./18./24./25./26.10., jew. 19.30h,
5./12.10., 17h, 11./18./25. (Familienvorstellung), 26.10., 15h
Festhalle Blindenmarkt, Lindenstraße 18
www.herbsttage.at
severin koller
80 Jahren nichts von ihrer
gute Laune-Wirkung eingebüßt. Das „Weiße Rössl“,
dieses einmalige Patchwork
von vier Komponisten (Benatzky, Stolz, Granichstaedten, Gilbert), ist ja eines
der stärk­s ten Theaterpferde
aller Zeiten und immer ein
Renner und es repräsentiert
mit seiner stilistischen Vielfalt
eine neue Ära des Genres.
Oper und Operette-Melos,
Revue und flotte Tanzdiele,
Walzer und Foxtrott, Klassikund Schlagerstimme ver-
glänzend präsent. Das geht
unter die Haut, transportiert
große Gefühle. Star-Guest
Peter Rapp gibt der KaiserRolle gekonnt routiniert einen Schuss Eminenz und
stoische Würde.
Wer verliebt ist, versteht es,
das Verliebtsein glaubwürdig
auszudrücken. Eine Operette mit Pfiff und augenzwinkerndem Humor und lauter
kleinen Gags zum Schmunzeln, vor allem, wenn sie Willi
Narowetz rüberbringt.
Gehöriger Applaus, viel
Lob und Anerkennung bei
der Premierenfeier. Dieses
„Rössl“ wird noch viele Besucher begrüßen dürfen.
Weitere Fotos online auf
www.mostropolis.at
£
ist? Darin steckt ein spirituelles Element der Hoffnung, dass man irgendwo
einen Ort findet, an dem es
wunderschön ist. Das ist die
Suche nach dem Paradies,
nach dem vollkommenen
Land. Vielleicht ist es das,
was dem Ganzen seit jeher
zugrunde liegt.
£
robert voglhuber
Andrea Bongers
13.11. 20h Posthof, Linz
Rebecca Carrington & Colin Brown
4.11. 20h Posthof, Linz
Christoph & Lollo
11.10. 20h Linz, Posthof
Alfred Dorfer & Florian Scheuba
14./28.10. 20h St.Pölten, Bühne im Hof
29.–31.10. 20h Linz, Posthof
Dornrosen
7.11. 20h Melk, Tischlerei
Roland Düringer
12./13.11. 20h St.Pölten, Bühne im Hof
26./27.11. 20h Linz, Posthof
Klaus Eckel
18.10. 20h Melk, Tischlerei
25.11. 20h St.Pölten, Bühne im Hof
Viktor Gernot
16.10. 20h Amstetten, Pölzhalle
Gernot Haas
24.10. 20h St.Pölten, Bühne im Hof
Josef Hader
19./20.11. 20h Linz, Posthof
Andrea Händler 
21./22./23./30.10. 20h
Wien, Kulisse
4./5./6.11. 20h
Wien, Orpheum
12.11. 20h Linz, Posthof
5.12. 20h St.Pölten,
Bühne im Hof
manfred baumann
Kritik. Zum 25. Jubiläum der Blindenmarkter Herbsttage
hat Intendant Michael Garschall mit dem „Weißen Rössl“
buchstäblich aufs richtige Pferd gesetzt und unter
der Regie von Isabella Gregor ein Gesamtkunstwerk
auf die Bühne gebracht, das seinesgleichen sucht
I Stangl
17.10. 20h Linz, Posthof
Fredi Jirkal
16.10. 20h Krems, Karikaturmuseum
18.10. 19h Wien, Strandgasthaus Birner
30.10. 20h Linz, Kulturzentrum Hof
Kernölamazonen
11.10. 20h Melk, Tischlerei
19.12. 20h Gresten, Kulturschmiede
Alex Kristan
18.10. 19.30h Hollenstein/Ybbs
25.10. 19.30h St.Pölten, Bühne im Hof
Nadja Maleh
11.10. 20h Euratsfeld, Pfarrzentrum
Thomas Maurer
16.10. 20h Steyr, röda
Lukas Resetarits
28.11. 20h St.Pölten, Bühne im Hof
Georg Ringsgwandl
30.10. 20h Waidhofen/Y., Plenkersaal
Marianne Sägebrecht
22.10. 20h St.Pölten, Bühne im Hof
Katharina Stemberger
25.10. 20h Rabenstein, Veranstaltungssaal
Stermann & Grissemann
21.10. 19.30h Wien, Theater Akzent
Theatre Du Pain
14.11. 20h Linz, Posthof
Ursus & Nadeschkin
15.10. 20h Linz, Posthof
Andreas Vitásek
21.11. 20h Amstetten, Pölzhalle
mostviertel magazin | 77
gerhard sengstschmid
 show
Agricola startet mit neuem Programm
Agricola. Bunte Revue
im altehrwürdigen
Ramsauhof: Das fünfte
Programm „Farbenspiel“
lockt mit künstlerischem
Showprogramm auf
höchstem Niveau
und kulinarischen
Gaumenfreuden aus dem
herrlichen Mostviertel
Waghalsige
Akrobatik-Acts
und verblüffende
Showeinlagen 
T
!
!
!
!
l
e
i
p
s
n
e
b
Far
auchen Sie ein: Themenvarieté, französisches
Cabarét und Komödientheater zieht die Zuschauer
vier Stunden in den bunten
Bann. Agricola – das einzige
Varieté auf einem Bauernhof
– startet im Oktober in die
fünfte Saison. Eingebettet
in eine köstlich-turbulente
Spielhandlung bleiben die
beliebten DinnershowElemente gewiss erhalten:
Waghalsige Akrobatik-Acts,
drollige Clownerie, verblüffende Illusion und Zauberei,
Gesangseinlagen, anmutiger
Tanz und Artistik auf höchstem internationalen Niveau
werden das Publikum zum
Staunen bringen.
Nach den Erfolgsproduktionen „Bienvenue, Paris“,
„Jahreszeiten“, „Zeit is’s“
und „S’Narrenhaus“ wird bis
26. April „Farbenspiel“ seine Gäste unterhalten. Und
verwöhnt wird besonders
auch der Gaumen neben
dem Genuss für Augen und
Ohren: Küchenchef Robert
überraschen in „Farbenspiel“
wieder mit völlig neuen Choreographien. Doch es gibt
auch einige neue Gesichter
auf der kleinen runden Bühne zu bewundern: Eine ös-
Gaststar aus den USA: Ein vielfach
ausgezeichneter Jongleur!
Scharner und sein Team haben das fünfjährige Jubiläum zum Anlass genommen,
den bereits traditionellen
Agricola-Festtagsschmaus
für „Farbenspiel“ ein wenig
zu variieren. Selbstredend
in gewohnt hoher Qualität,
bodenständig und direkt aus
dem Mostviertel.
Unverwechselbarer
Flair
Alles in allem erwartet die
Besucher ein Gesamtkunstwerk in ländlicher Idylle im
unverwechselbaren Flair des
300 Jahre alten Vierkanthofs
Ramsauhof. Eine wahrhaft
gelungene Verschmelzung
von künstlerischem Showprogramm mit köstlich-bodenständigen Gaumenfreuden.
Der stets bemühte, launige
Chef de Cuisine, Maitre Olli
und seine erprobte, hochkarätige, charmante Truppe
aus Akrobaten und Tänzern
terreichische, erfolgreiche
Musical-Darstellerin gibt das
gar strenge Fräulein Strenginski–Keppelberg; eine reizende Schauspielerin und
Burlesque-Tänzerin bringt
als Mademoiselle Fru Fru den
höchst prickelnd-frivolen Glanz
des französischen Cabarets
ins neue Programm. Und es
gibt auch einen Gaststar aus
den USA: einen vielfach ausgezeichneten Jongleur und
Komödianten in der Rolle
des Gospodin Sergey. Er war
jahrelang Star bei Palazzo in
Deutschland und Österreich,
zuletzt gastierte er im Teatro
Zinzanni in San Francisco.
Und dann ist da noch Giovanni, der schöne Gockel
vom Ramsauhof – und das
ist keine Finte! Ehrlich, ein
bunter Gockel! Lassen Sie
sich überraschen bei der
buntesten Revue, die der
altehrwürdige Ramsauhof
je erlebt hat: „Farbenspiel“!
£
info & tickets | Ramsauhof-Varieté Agricola, 10.10.2014–26.04.2015
3251 Purgstall, Gimpering 2, 07489 286464,
www.agricola-variete.at, www.ramsauhof.com
momag 325 | oktober 2014
 literatur
Vieles in euch ist
noch Wurm!
Friedrich
Nietzsche.
Über sein
fragmentiertes
Kraftfeld. Zum
170. Geburtstag
von robert voglhuber
N
ietzsche fordert die Umwertung aller Werte. Gott
ist tot, es lebe der Mensch.
Aber nur der starke! Nietzsche fordert die Züchtung
des Übermenschen. Abgründige Gedanken haben Nietzsche berühmt und berüchtigt
gemacht. Am 15. Oktober
1844 wurde er in Röcken/
Sachsen-Anhalt geboren,
vor 170 Jahren.
Willst du das Schöne, musst
du auch das Schreckliche in
Kauf nehmen. Gipfel und Abgrund liegen eng beieinander. Den tiefsten Schmerz
muss man heroisch aushalten. Aus dem Leid holt man
sich die Lebensenergie und
man tanzt lustvoll über dem
Abgrund. Nietzsche war ein
geistiges Kraftwerk, aber
nicht der starke Mensch, den
er gerne gezüchtet hätte.
Seine Stärke war nicht die
Lebensbewältigung, sondern das Formulieren von
pointierten Aphorismen, die
immer wieder zitiert werden:
„Wer sich selbst erniedrigt,
»Willst du das Schöne, musst du auch
das Schreckliche in Kauf nehmen«
will erhöht werden.“ Oder:
„Was mich nicht umbringt,
macht mich stärker.“ Und:
„Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit
als Lügen.“
Nietzsche nennt sich
selbst ein Verhängnis
Oft spricht er von der Vernichtung aller Schwachen.
Liest man das, wird einem
ganz anders. Ein Verhängnis
nannte er sich selbst. Leben
heißt leiden. Es wäre für den
Menschen besser, gar nicht
momag 325 | oktober 2014
geboren zu sein. Er geht mit
Schopenhauers BuddhismusAnsichten und hält es mit
griechischen Gottheiten: Dionysos und Apoll. Der eine
ungezähmt, triebhaft, der
andere zerstörerisch, aber
auch schöpferisch wie der
Vulkanausbruch, der Leben
tötet und neue Fruchtbarkeit
hervorbringt. Gewitter, Orkan
in der Kraft voller Anmut aber
auch Unbarmherzigkeit eines
Löwen. Mit Richard Wagner
war er eng befreundet. In
dessen Musik spürt Nietzsche
die unbändige Daseinslust
und Daseinsgier, nennt sie
Verzückungsspitze.
Meisterwerk: Geburt
der Tragödie
Eines seiner Meisterwerke
ist „Die Geburt der Tragödie“. Darin zieht er über die
alten Griechen her. Sie seien
leidvoll und tragisch, nicht
wie man bisher glaubte heiter und verspielt. Die Studenten liefen ihm davon,
nur drei blieben angeblich
im Hörsaal. Mit 35 ging er in
Pension und war dann neun
Jahre freier Philosoph.
Philosophie ist für ihn
keine Wissenschaft, sondern Kunst und teilt diese
in Skeptizismus, Nihilismus,
Perspektivismus ein, wobei
Wahrheit nicht möglich sei,
sie komme auf die Perspektive an, auf die Interpretation.
Zwischendurch schnappt ihm
ein Freund seine Angebetete
weg. Nietzsche wird stutzig
und sagt: „Selten denkt das
Frauenzimmer, denkt es aber,
taugt es nichts.“ Depression
und Größenwahn führten
zum Nervenzusammenbruch.
Er sah, wie ein Droschkenkutscher sein Pferd schlug.
Nietzsche umarmte es und
begann zu weinen. Ab da war
er verwirrt. Paralyse. Fortgeschrittene Auflösung des Gehirns. Tiefe Umnachtung, aber
noch Kraft zum „Willen zur
Macht“ und zum „Übermenschen“. Er sucht und fordert
das Wilde und Grausame in
»Der Mensch ist etwas, das
überwunden werden muss«
der menschlichen Kreatur.
Weg mit Moral und Religion! Gott ist tot! Gott lege
dem Menschen nur Fesseln
an. Nietzsche wird brutal.
Nur die Stärkeren setzen
sich durch, die Schwachen
gehen unter.
Gerechtigkeit ist im
Leben fehl am Platz
Gerechtigkeit habe in der
Natur keinen Platz. Jetzt ist
die Zeit reif für sein Hauptwerk: „Also sprach Zarathustra“. „Ihr habt den Weg
vom Wurm zum Menschen
durchgemacht und vieles in
euch ist noch Wurm. Ich lehre euch den Übermenschen.
Der Mensch ist etwas, dass
überwunden werden muss.“
Im Spätwerk „Der Antichrist“
sollen die Schwachen und
die Missratenen zugrunde
gehen, so Nietzsche. Man
soll ihnen noch dazu helfen.
Und in der „Genealogie der
Moral“ soll die Menschheit
als Masse einer stärkeren
Spezies Mensch geopfert
werden. Wer dem zustimmt,
ist gemeingefährlich. Hitler
hat das buchstäblich übernommen. Diesem ungeheuerlichen Züchtungsgedanken
fielen Millionen zum Opfer.
£
mostviertel magazin |
79
musik-kastl
 musik
M
it seinem dritten Solo­Release,
welches sich noch etwas pro­
gressiver und um Nuancen härter,
aber dabei immer
eingängig und nie­
mals anstrengend
zeigt, ist der Aus­
nahmegitarrist am
Höhepunkt der Per­
fektion angelangt.
Diese Tatsache machten vor allem
auch Dave Foreman am Bass und
Glen Sobel an den Drums möglich.
Wen anspruchsvoller, instrumen­
taler Melodic­Rock in Verzückung
zu versetzen weiß, wird um die­
ses Album nicht hinweg kommen.
Und alle anderen: reinhören. £
christopher buchta
bruce bouillet | The Order Of Control |
mascot label group
D
er begnadete Tenor Jonas
Kaufmann singt die schönsten
Operettenmelodien, die sich bis
heute in der Publi­
kumsgunst erhal­
ten haben. Auch
wenn so manch
süßes Lied nicht
mehr ganz tau­
frisch ist, ein Ever­
green ist jedes geworden. Die CD
erscheint gerade rechtzeitig und
rein zufällig zu den Blindenmarkter
Herbsttagen. Der schmachtende
Tenor singt auch Melodien aus dem
„Weißen Rössl“. Die Bonus­DVD
inkludiert Gesprächsausschnitte
und Musikvideos.
£
robert voglhuber
jonas kaufmann | Du Bist die Welt für mich |
Sony Classical
U
rsprünglich kommt die singende
Pianistin aus Krems, studierte
dann Musik und nun hat sie be­
reit ihre zweite CD
veröffentlicht, auf
der sie Klassik mit
Jazz, Traditionelles
mit Modernem ver­
bindet. Genreüber­
greifend versucht
sie, all ihre musikalischen Vorlie­
ben zum Ausdruck zu bringen. Ein
längerer New York Aufenthalt gab
ihr viel Inspiration. Entstanden ist
ein musikalisches Bilderbuch, in
das man gerne eintaucht.
£
robert voglhuber
stephie hacker | Cascade Effect |
session work rec
80
| mostviertel magazin
aus der Komfort-Zone
Wann hast du zu
rappen begonnen?
Royal: 2005, mit 15. Bei einer
Hunderterpackung Rohlinge
war eine Demo­Version einer
Musikproduktions­Software
dabei. Damit habe ich ein
wenig zu spielen begonnen.
Hab‘ mir noch ein Headset
dazu besorgt und begon­
nen, Texte zu schreiben.
Zuerst in der Schule, dort
hatte ich nichts Besseres zu
tun (lacht).
Gibt es noch Aufnahmen
deiner ersten Versuche?
Royal: Ja, gibt es. Sie tauchen
immer wieder auf. Ich dach­
te ich hätte alles vernichtet,
aber sie kommen immer wie­
der irgendwo daher.
Mit wem hast du bisher
zusammengearbeitet?
Royal: Ich war früher viel in
Wien unterwegs und habe
dort mit einigen Leuten hob­
bymäßig etwas gemeinsam
gemacht. Wir hatten auch
einige Gigs, da war ich 17.
Wir haben zum Beispiel im
Reigen gespielt oder im al­
ten Planet Music.
Die HipHop- und RapSzene im Mostviertel
ist ziemlich klein.
Royal: Das ist ein Thema, mit
dem ich mich wenig befas­
se. In der Zeit als ich am Al­
bum gearbeitet habe, habe
ich mich absichtlich von
Deutschrap distanziert, um
keine fremden Einflüsse zu
bekommen und dann Text­
zeilen wiederzufinden, die ich
vielleicht, ohne es zu wollen,
kopiert habe. Was speziell
die Mostviertler Musiksze­
ne betrifft: ich kenne zum
Beispiel Mundpropaganda
oder die Mostbeatz.
Du meinst die Mostheadz.
Royal: Richtig. Es gibt beide.
Aber die Mostheadz sind Rap­
per. Wie du siehst, befasse
ich mich sehr wenig damit
(lacht). Wir sind sehr einge­
deckt mit unseren eigenen
Sachen und ich selbst bin
in der Szene sehr wenig un­
terwegs, muss ich zugeben.
Gilbert: Wir sind genretech­
nisch auch nicht unbedingt
anerkannt bei den anderen.
Royal: Wir machen ja nicht
straighten HipHop, sondern
Kommerzscheiß (lacht). Wenn
man‘s ganz salopp sagen will.
Gilbert: Für mich ist es das,
was mir gefällt, aber man
kann es auch Kommerzscheiß
nennen. So wird unsere Mu­
sik von manchen betitelt. Ein
neues Genre (lacht).
Wann hast du den
Entschluss gefasst, ein
Album zu machen?
Royal: Ich mache jetzt seit
neun Jahren Musik, habe
aber vor dem Album so gut
wie gar nichts released.
Vielleicht mal irgendwo in
einem Forum, wo ich dann
versucht habe, alles wieder
fein säuberlich zu entfernen
(lacht). Ich war immer sehr
unzufrieden mit meinen Er­
gebnissen und hatte immer
gewisse Vorstellungen, die
momag 325 | oktober 2014
royal
musik-kastl
D
ie Waidhofner Musikgruppe
sappalott (Julius Dorfbauer/g,
Anton Brachner/violine, Manfred
Riegler/Posaune,
Mike Steiner/b,
Erik Haselsteiner/
perc) verarbeitet
Einflüsse von Rock,
Klassik, Jazz und
Blasmusik zu in­
teressanten Interpretationen,
die einen abwechslungsreichen
Höreindruck vermitteln. Die Titel
sind selbst arrangiert und stammen
von Miles Davis, Keith Jarrett und
Aram Chatschaturjan über Herbie
Hancock bis Joe Zawinul u.a. £
robert voglhuber
sappalott | Sappalott | Montezuma
interview: petra ortner
G
Amstettner Rapper im Spätsommer veröffentlicht.
Das momag traf den sympathischen Künstler und
seinen Kollegen Gilbert „Guru“ Weilharter im Café
Zum Kuckuck in Amstetten, um über den nicht ganz
einfachen Weg zur fertigen Platte zu plaudern.
ich so oder so nicht erfül­
len konnte. Für mich gab es
schon immer ganz oder gar
nicht. Ich habe jahrelang in
derselben Firma gearbeitet
und so Dinge. Da die Musik
auch immer weiter in den
Daher wohl auch der
Album-Name „Exit“?
Royal: Exakt. Es geht um das
Türen schließen und Türen
öffnen. Mit dem Track „Exit“
auf dem Album war es schnell
klar, dass es auch so heißen
»Wir machen ja nicht straighten
HipHop, sondern Kommerzscheiß«
Hintergrund gerutscht ist,
wollte ich eine Veränderung.
Ich habe wieder ein wenig zu
schreiben begonnen, mei­
nen Arbeitsplatz gekündi­
gt und bin ab ins kalte Was­
ser. Dann kam der Punkt an
dem ich dachte: Jetzt ist es
Zeit für ein Album. Setzen
wir alles auf eine Karte. Ich
will nicht mehr länger war­
ten. Ich werde niemals ganz
zufrieden sein. Jetzt ziehen
wir das Ding einfach mal
durch.
momag 325 | oktober 2014
wird. Es sind Party-Tracks
darauf, einmal geht es ein
wenig melancholischer zu,
aber am Ende verbindet alle
Tracks das Thema „Raus aus
der Komfort-Zone“. Das ist
die Grundaussage.
Im Track „Rappertyp“
sagst du, du kannst nicht
singen, obwohl du da ganz
toll singst, finde ich.
Royal: Zu Rap sagen Leute
immer wieder: Was willst
du damit? Das ist ja keine
Musik. Das ist im Prinzip in
diesem Song gemeint. Wo­
bei ich sagen muss, ich habe
extrem lange gebraucht, das
so hinzubekommen (lacht).
Was ist dein nächstes
großes Ziel?
Royal: Platz Eins. Internati­
onal. (lacht) Auf jeden Fall
jetzt einmal Fuß fassen. Die
Mauern, die im Musikgeschäft
herrschen, auf unsere Art zu
überwinden, ohne uns zu
verbiegen. Wir wissen, wir
werden noch gegen viele
Mauern laufen. Es ist nicht
einfach, aber wir haben es
uns so ausgesucht. Es geht
um die Überzeugung, dass
man alles schaffen kann, was
man will. Wenn sich die rich­
tigen Leute finden und alles
geben, dann muss unterm
Strich etwas herauskommen.
£
web | www.exitmusic.at/
www.facebook.com/stephan.
schreihofer
leich zwei Alben hat Prince
bei seinem ursprünglichen
Label Warner Bros. Records re­
leased. „Plectrum­
electrum“ entstand
mit seiner neuen
Band 3rdeyegirl
und rockt. „Art Of­
ficial Age“, durch
und durch Prince,
ist eine Mischung
aus Soul, R&B und
Funk, und ist we­
sentlich ruhiger
ausgefallen. Was
ich auf beiden Al­
ben vermisse, sind ganz typische
Prince-Hit-Nummern.
£
petra ortner
prince/3rdeyegirl | Plectrumelectrum | warner
prince | Art Official Age | warner
Wir verlosen 3x2 Karten:
Kreator & Guests
Die härtesten MetalBands unseres Universums sind am 10.12.
im Wiener Gasometer
zu Gast: Kreator,
Arch Enemy, Sodom
und Vader.
heilemania
Royal. Ein wirklich feines Debüt-Album hat der
Mitspielen unter www.momag.at/gewinnen
Oder schreib unter Betreff: Kreator
per Fax: 07442 52650-50 oder
per Post: momag, PF 9, 3340 Waidhofen/Ybbs
Bitte Anschrift und Telefonnummer angeben!
mostviertel magazin | 81
thomas gansch
 musik
interview: petra ortner
Du kommst aus einer
Musiker-Familie und bist
quasi mit der Trompete
an deinen Lippen groß
geworden. Habt ihr auch
gemeinsam musiziert?
Nicht im Sinne von Hausmusik.
Mein Vater war Kapellmeister
und so war die Kapelle oft im
Haus zum Proben. Wir haben
aber nie wirklich gemeinsam
gespielt. Aber es gab Üben unter verschärften Bedingungen,
denn beim Vater Unterricht zu
haben ist das Schlimmste. Ich
gebe das gerade an meinen
eigenen Sohn weiter (lacht).
Der muss mit mir Klavier üben.
Du hast mit 16 Mnozil Brass
mitgegründet. War‘s von
da an klar, dass du Musik
zum Beruf machst?
Nein, überhaupt nicht. Das
war eine reine WirtshausGaudi-Partie. Es gab einmal
im Monat einen MusikantenStammtisch im „Gasthaus Josef
Mnozil“. Wie eine Jamsession
mit Blechbläsern. Es war immer
ein heilloses Durcheinander.
Eine Katastrophe. Dann ist ein
Stück aus und alle schreien
vor lauter Freude. Das waren
unglaublich orgiastische Erlebnisse. Mnozil Brass haben
1992 im Herbstsemester begonnen. Im Jänner 1993 war
das Lichtermeer gegen das
Ausländervolksbegehren von
»Beim Vater Unterricht zu haben ist
das Schlimmste. Ich gebe das gerade
an meinen eigenen Sohn weiter!«
Jörg Haider und wir wurden
gefragt, ob wir dort spielen
könnten. Kurz vor dem Auftritt
wurden wir gefragt: Wie heißt
ihr überhaupt? Ich meinte darauf: Mnozil Brass. Das war das
Naheliegendste. Von 1992 bis
1996 haben nur in Wirtshäusern, bei Biobauern-Märkten,
Hochzeiten, Tanzereien, bei
Begräbnissen, Firmenfeiern
und so gespielt. Im Wirtshaus
haben wir gelernt, uns die Leute zu holen. Wir mussten ein
persönliches Erlebnis daraus
machen. Ich finde nichts dabei bei einer Firmenfeier zu
web | www.ganschandroses.at, www.mnozilbrass.at,
www.facebook.com/thomas.gansch,
www.schagerl.com/Gansch-Horn/schagerl-gansch-horn/Menu-ID-88.html
termine | 9.+10.2.2015, Wien, Konzerthaus
82
| mostviertel magazin
spielen, obwohl es dort immer
heißt: Die Musik soll sich im
Hintergrund halten. Begleitmusik machen und schön ruhig und brav sein hat mir nie
besonders gefallen. Darum
hat es immer so geendet, dass
eine Traube von glücklichen
Betrunkenen um uns herum
gestanden ist und sich ein Lied
nach dem anderen gewünscht
hat. Wir haben natürlich auch
dementsprechend viel mitgetrunken. Das Geschäftsmodell
von Mnozil Brass war „Wenn
ich die Leute gut unterhalte,
bekomme ich viel zu trinken
und zu essen.“ (lacht)
Und wie lange kann man
trinken und spielen?
Ich habe zu diesem Thema
verschiedene Studien durchgeführt. Bisher ging es immer.
Irgendwie. (lacht) Ab dem
Zeitpunkt, wo Hirn und Hände unabhängig voneinander
versuchen zu funktionieren,
geht es nicht mehr. Das ist
heute natürlich anders. Da
wird erst nach dem Spielen
ein Glas getrunken.
Du hast schon mit sehr
vielen großartigen Musikern
gespielt. Unter anderem
Patti Smith oder Konstantin
Wecker, die Wiener
Symphoniker. Was waren
da die musikalisch größten
Herausforderungen?
Das Faszinierende ist – es ist ein
wenig wie im Film „Matrix“, als
Neo am Ende den Code lesen
kann – diese Situation gibt es
auch beim Spielen. Man ist „in
control“. Das ist das Beste, das
es gibt. Die geilste Zeit überhaupt für mich war beim Vienna Art Orchestra. Mit so einem
großen Apparat von zwanzig
Wahnsinnigen unterwegs zu
sein. Es gibt nichts Schöneres.
Ich habe dort so viel gelernt.
Das war mein eigentliches
Studium.
Die Geschichte mit Patti Smith
war lustig. Ich habe mit Gansch
& Roses bei der Ruhrtriennale
2005 gespielt, wo sie auch ein
Konzert gab und sie ließ mich
zu sich rufen. Sie begann, mir
Geschichten zu erzählen und
wollte, dass ich den Part eines
Flügelhorn-Solos beim Konzert
übernehme. Sie hat mich auf
die Bühne gerufen, da wusste
sie nicht mehr wie ich heiße.
Sie meinte: „I don’t know his
momag 325 | oktober 2014
musik-kastl
Thomas Gansch. Der in Melk aufgewachsene Trompeter
fühlt sich überall zuhause. Blasmusik, Jazz, Klassik, Pop oder
Crossover – seine Projekte wie Mnozil Brass, Gansch & Roses
oder Gansch & Breinschmid sind international bekannt und
beliebt. Er stand mit vielen namhaften Musikern wie Patti Smith,
Kurt Ostbahn oder Konstantin Wecker auf der Bühne. Mit dem
momag sprach er über seine Bestimmung, Trompeter zu werden
und was gewesen wäre, wenn alles anders gekommen wäre.
Blasmusik, Jazz,
Worldmusic, Pop,
Rock. Gibt es für dich
musikalische Grenzen?
Nein, überhaupt nicht.
Muss man als Profi
viel üben?
Trompete spielen ist wie
Gewichte heben. Du musst
deine Muskeln erhalten und
wenn du das zwei Tage lang
nicht machst, bist du im Oasch
daham. Das darfst du schon
so schreiben, oder? (lacht)
Ich denke schon. Wie viele
Trompeten besitzt du?
Irgendwas zwischen fünf
und zehn. Einige davon habe
ich auch verliehen, denn es
wäre schade, wenn sie nicht
gespielt würden.
Du hast ein Bild von
einer tollen Trompete
gepostet, die du vom
Manker Musikhaus
Schagerl erhalten hast.
Ja, ich spiele Schagerl-Trompeten. Unsere Väter haben
schon in den 50er Jahren gemeinsam gespielt und das ist
eine lang gewachsene Verbindung. Die machen super
Hörner für mich. Gemeinsam
mit Robert Schagerl habe ich
auch eine Trompete und ein
Flügelhorn entworfen und
diese werden auch serienmäßig gebaut. Das heißt
„Gansch-Horn“. Jetzt habe
ich ein neues Flügelhorn bekommen, das „Killer Queen“
heißt (lacht). Das gepostete
Bild hat übrigens unglaubliche 1.300 Likes oder so. Nicht
schlecht für einen Mostviertler Trompeter (lacht).
Du bist sehr viel im In- und
Ausland unterwegs. Wo
lässt sich das Publikum am
schnellsten begeistern?
Es gibt Länder, wo die „Ausflipp-Kultur“ höher ist, als in
anderen. Die Amerikaner machen gerne Standing Ovations.
Da brauchst du nur auf die
Bühne gehen und die stehen
schon. Wenn du wo anders
am Ende Standing Ovations
bekommst, ist es ein Zeichen
dafür, dass du etwas wirklich
Tolles geschafft hast. Anderswo wiederum klatschen die
Leute überhaupt nicht und
brigitte gansch
name, but...“, der traut sich
was, irgendwie so. (lacht) Am
Ende waren auf jeden Fall
alle glücklich und mir sind
alle, die mich vorher nicht
wahrgenommen haben, um
den Hals gefallen. Dann war
ich quasi im Club. Solche Erlebnisse sind natürlich immer
interessant.
du glaubst, die hassen das.
Aber sie lieben es genauso.
In Japan und Taiwan war das
ganz besonders arg (lacht),
da klatschen die Leute zwischen den Songs kaum.
Auch wenn ein Stück aus
ist. Die lassen ihre Begeisterung dann eher am Ende
raus. Aber sehr kontrolliert.
Dass die mal ausflippen, das
hast du höchstens mal in Tokio oder Osaka. Da hast du
das Gefühl: Das war heute
nichts Besonderes, doch nach
dem Konzert musst du eine
Stunde lang Autogramme
geben.
Am lautesten für Mnozil
war das Publikum in Portugal.
Da gab es ohrenbetäubendes
Gepfeife und Geschrei schon
beim auf die Bühne kommen.
Das ist natürlich geil. Da hat
man ein wenig dieses Rockstar-Feeling.
Wenn du kein Musiker
geworden wärst, welchen
Beruf hättest du gewählt?
In der Pubertät wäre ich lieber Dachdecker geworden
als Musiker. Das ist mir aber
schnell wieder abgewöhnt
worden. Darüber bin ich
froh, muss ich heute sagen.
Mein einziges Talent, beziehungsweise was mich noch
interessiert hätte, wäre im
zeichnerischen Bereich gewesen. Gemeinsam mit meinem
Sitznachbarn, dem Martin
Eckl, habe ich in der Schule
die ganze Zeit nur Blödsinn
gemacht und gezeichnet. Er
war irrsinnig gut im Comics
zeichnen. Ich war der Meister der Raumschiffe. Aber
es hat nie dieses Stadium
verlassen.
£
I
n jungen Jahren galt der 1964
geborene Sinti-Geiger Zipflo
Weinrich neben Toni Polster als
Nachwuchstalent
der Wiener Austria.
Ein Unfall zwang
ihn, den Fußballsport aufzugeben.
Er konzentrierte
sich nur mehr auf
sein weiteres Talent. Das Geigenspiel bestimmte von nun an sein
Leben und seine Karriere. Das
aktuelle Album „Zipflo Weinrich
in Los Angeles“ gestaltet sich als
mitreißender, funk-souliger Fusionjazz mit dem Saxofonisten Bob
Mintzer und dem Drummer Peter
Erskine.
£
robert voglhuber
zipflo weinrich | In Los Angeles |
Jive Music austria
D
ass die Zither nicht nur
als Soloinstrument schmeichelnde Töne hervorbringt, zeigt
diese CD. Wunderbar vielseitig und
als Begleitinstrument geradezu
erfrischend und
geschmeidig. Hier
im kleinen Ensemble vorgestellt, darf sich der Hörer auf wahre Leckerbissen der
Klassik freuen.
Ein Hauch von Jazz schwingt
zu meiner großen Freude auch
mit. Traumversunkene Klänge
der französischen Spätromantik,
lateinamerikanische Rhythmen.
Alles zusammen ein pulsierender
Tanz von Zither, Cello, Klarinette,
Flöte und Harfe. £
waltraud hirner
willi huber | Variations| Bogner Records
3240 Mank
02755 2302-0
M E I S T E R I N S T R U M E N T E
mostviertel magazin | 83
musik-kastl
 musik
 musik
F
ür den 23-jährigen Akkordeonweltmeister aus Litauen
gibt es keinen Unterschied zwischen E- und UMusik. Für ihn ist
die Welt der Musik
eben bunt und so
verpackt er in seinem wunderbaren
Crossover-Debüt­
album Klassik, Pop und Folk gleichermaßen, von Mozart bis Lady
Gaga. Das Klischee Akkordeon ist
gleich Volksmusik bricht er auf
und bedient Verdi und Morricone. Keine Spur langweilig, kein
bisschen schwermütig. Hilfreich
sind die Kommentare zu den einzelnen Tracks im Booklet.
£
robert voglhuber
martynas | Martynas | universal
D
ie vorliegenden Aufnahmen
der Gröbenbach Musi waren
ursprünglich als Hörbeispiele für ein
Notenbüachl gedacht, auf Wunsch
zahlreicher Volksmusikfreunde ist
die Begleit-CD nun
auch ohne Notenmaterial erhältlich.
Alle Melodien dieser CD sind dem
Gitarristen Heinz
Neumair aus Dachau eingefallen, die er mit seinen
drei erfahrenen Musikanten zum
klingen bringt. Das Besondere an
diesen Aufnahmen ist die einfache,
ursprüngliche Art der alpenländischen Zither- und Gitarrenmusik,
die so in ihren Wurzeln erkennbar
bleibt.
£
fred koethe
Über den
Haufen
geworfen
R
ap, Rock und Pop rund um den
Superstar Xavier Naidoo. Nur
ist er selbst nicht mehr ganz so
im Vordergrund. Er
fungiert auf dieser
CD eher als Songwriter. Das Sagen
haben andere, was
zwar der Musikalität der Söhne keinen Abbruch tut, dennoch steht
die Wirkung hinter der Erwartung.
Mit früheren Aufnahmen haben die
Söhne Mannheims mehr Feuer in
meine Seele geworfen.
£
robert voglhuber
wallis bird
gröbenbach musi | Auf da neu‘n Soatn |
bogner records
interview: petra ortner
Wallis Bird. Die irische Musikerin fand
vor etwa einem Jahr in Berlin ihr neues
Zuhause und neue Inspirationen, die sie
auf ihr Album „Architect“ transformierte.
Im Zuge der Herbsttournee wird sie es
im Linzer Posthof live präsentieren.
söhne mannheims | Elyzion | tonpool
84 | mostviertel magazin
momag 325 | oktober 2014
musik-kastl
Alles. Es ist fast wie Urlaub
hier. Das Nachtleben ist der
Hammer, die Leute sind sehr
familien- und tierfreundlich. Das Sozial-Verständnis
ist perfekt. Kunst wird sehr
hoch geschätzt und ist sehr
wichtig. Und das Essen ist
auch sehr gut.
Ist das neue Album
hier entstanden?
Ich hatte schon vorher ein
paar Ideen, habe das meiste
aber dann in Berlin gemacht,
die Songs geschrieben und
alles aufgenommen. Es ist also
ein richtiges Berliner Album.
Wie waren die Studiotage?
Ich wollte eigentlich an den
zu Hause aufgenommenen
Songs nichts ändern. Im Studio habe ich dann trotzdem
eine Woche verprasst. Wir
haben viel aufgenommen,
aber alles war Scheiße. So
habe ich alle Aufnahmen
mit nach Hause genommen,
zusammengeschnitten und
daran herumgebastelt. Eine
Menge der Effekte, die wir im
Studio verwendet haben, waren nicht perfekt und nicht
gut genug. Darum haben
wir nachher noch einmal alles neu überarbeitet, vieles
über den Haufen geworfen
und wo anders verwendet,
insgesamt war’s recht interessant.
Wie viel Persönliches
ist in den Texten?
Bei meiner Musik gebe ich
normalerweise immer 90
Prozent, die restlichen zehn
brauche ich für mich selbst.
Sonst ist alles Scheiße. Man
muss ein wenig von sich für
sich zurückhalten. Für das
neue Album habe ich aber
erstmals einhundert Prozent
gegeben. Ich habe nicht darüber nachgedacht, wie ich
fühle oder so. So gesehen
war es sehr einfach, weil die
Songs und Texte irgendwie
passiert sind. Ich habe nichts
zurückgehalten. Das habe ich
nicht so geplant, ich habe
es einfach passieren lassen.
Was hast du immer
mit dabei, wenn du
auf Tour gehst?
Mein Gitarren-Equipment.
Wenn ich das mit dabei habe,
»Man muss
ein wenig von
sich für sich
zurückhalten!«
War es schon immer
dein Wunsch, Musikerin
zu werden?
Ich glaube schon. Mein ganzes Leben ist geprägt von
Musik und ich habe mich nie
entscheiden müssen. Musik
war immer da. Darum war
das für mich auch ein ganz
logischer Weg.
Das neue Album gibt’s
auch als Deluxe Box mit
vielen Extras und als
Deluxe Doppel-Vinyl mit
Doppel-CD. Welche Version
würdest du dir kaufen?
(lacht) Ich glaube, ich würde
zum Vinyl greifen. Das fühlt
sich gut an, schon wenn man
es in den Händen hält. Es ist
wie ein Buch. Als Geschenk
würde ich die Deluxe Box kaufen, denn darin gibt es einige
tolle Sachen wie Karten, eine
Tragetasche, Sticker und natürlich auch die Doppel-CD.
Ich mag Vinyl mehr, weil ich
es schöner finde.
Du bist jetzt den ganzen
Herbst auf Tour. Ist das
Programm immer gleich?
muss ich mir um nichts Sorgen machen. Dafür vergesse
ich immer wieder mal andere Sachen, die man auf Reisen durchaus auch braucht.
Aber das Wichtigste ist, alles
dabei zu haben, um einen
guten Auftritt hinzulegen.
Du hast deine erste
Gitarre bereits mit zwei
Jahren bekommen?
Ich war sechs Monate alt, als
ich meine erste Gitarre bekam. Eine Spielzeuggitarre.
holger john / viadata photos
Was gefällt dir so an Berlin?
Es ist niemals genau dasselbe.
Wir spielen natürlich all die
Songs des neuen Albums, aber
ich glaube, diesmal werden
die Auftritte eine halbe Stunde länger dauern. Die Tickets
kosten diesmal weniger und
ich spiele mehr. Ich hoffe, es
wird richtig gut werden für
jeden, der zu meinen Shows
kommt. Das ist nämlich jetzt
die letzte große Tour mit diesem Album.
T
ony Bennett, eine Jazz-Legende, hat sich mit der derzeitigen
Queen of Pop, Lady Gaga, zusammengetan. Und herausgekommen
ist ein richtig gutes
Album voller JazzStandards und echt
guten Duetten.
Dass ich Lady Gaga
lange Zeit unterschätzt habe, das
bekomme ich hier deutlich zu hören. Ein feines Album!
£
petra ortner
Tony Bennett & Lady Gaga |
Cheek To Cheek | universal
M
it diesem Album konnte das
liverpooler Brüderpaar Hurst
nun endlich durch das Rock-Label
SPV/Steamhammer
ihre Kreationen an
internationale Ohren bringen – und
das war auch bitter
nötig! Ein Wenig
AC/DC, ein Hauch
Kiss, serviert auf einem Silbertableau
der 70er, in dem sich abwechslungsreicher, locker-bluesiger Hardrock
wiederspiegelt, ist das Ergebnis.
Vor allem die Stimme von Wane
Parry hat Wiedererkennungswert
und weiß zu überzeugen. Dieses
Album fängt einen ein und lässt
so schnell nicht wieder los – wer
da ruhig sitzen bleibt, ist selber
schuld.
£
christopher buchta
the jokers | Rock‘n Roll Is Alive | spv
Was hast du für die
nächste Zukunft geplant?
Bis Jahresende toure ich erst
einmal wie verrückt. Von Jänner bis Mai werde ich mich
dann zu Hause im Studio
einsperren, an meinem nächsten Album schreiben und es
fertig machen. Im nächsten
Frühjahr kommt auch ein
Doppel-Live-Album raus. Daran arbeiten wir bereits acht
Jahre. Das wird schön. £
web | www.wallisbird.com
www.facebook.com/wallisbird
termin | 12.10., Linz, Posthof
Wir verlosen 3x2 Karten:
Stereo MCs
In einer brandneuen
Show spielt die UK HipHop/Dance-Legende am
22.11. im Posthof Linz
das komplette Hit-Album
„Connected“ live sowie
die „Collected“-Werkschau mit neuen Songs.
Mitspielen unter www.momag.at/gewinnen
Oder schreib unter Betreff: Stereo MCs
per Fax: 07442 52650-50 oder
per Post: momag, PF 9, 3340 Waidhofen/Ybbs
Bitte Anschrift und Telefonnummer angeben!
mostviertel magazin | 85
 freitag 10. oktober bis donnerstag 16. oktober
Kommerz und
Mainstream
Kolomanikirtag
Melk. Live-Musik, jede Menge Spaß und beste
Unterhaltung werden wieder geboten
D
 Eine großartige
Live-Band: Sharona
13.10. | Wachauarena,
ab 17h; 02752 54060
www.kultur-melk.at
W
ie jedes Jahr wird am 13. Oktober
der traditionelle Kolomanikirtag in
der Wachauarena Melk gefeiert.
Den Auftakt macht ab 17 Uhr ein DJ,
der mit einem bunten Musikprogramm
die Stimmung bei den Kirtags-Besuchern anheizen wird. Um 18 Uhr wird
dann die Band „The Bohemian Experience“ die Bühne rocken. Ab 19.30
Uhr geht es dann weiter mit der Gruppe „Schneiderfranz“, die Anfang September ihre Live-Premiere auf dem
Hauptplatz Melk absolvierte und hier
zahlreiche Gäste mit ihrer schwungvollen
Musik begeisterte. Um 20.45 Uhr gibt es
dann noch fetzigen Rock‘n‘Roll von und
mit der Gruppe Sharona.
Aber nicht nur gute Musik erwartet die
Besucher des Kolomanikirtags, auch jede
Menge Kunsthandwerk und Köstlichkeiten
aus der Region werden wieder angeboten.
Ein Event der Extraklasse, das man nicht
versäumen sollte.
£
Waidhofen/Ybbs. Paulus Hochgatterer
Benefiz-Lesungwww.ljh-waidhofenybbs.at
Paulus Hochgatterer, Literat und
Kinder- und Jugendpsychiater, liest
für das „NÖ Kinder- und Jugendbetreuungszentrum Reichenauerhof “
aus seinen gesammelten Werken.
Mit dem Erlös dieser Benefizlesung wird
im Kinder- und Jugendbetreuungszentrum eine Kletterwand errichtet. £
15.10. | R athaussaal, 19h
07442 511-255, www.waidhofen.at
Amstetten.
Froschmotor:
Volker Kagerer (guitar), Franz Schaden
(bass) & Markus
Schaden (drums)
10.10. | Cafe Zum
Kuckuck, 20.30h
07472 61456, kuckuck.at
Wien.
David Rhodes:
Seit rund 30 Jahren
Gitarrist bei Peter
Gabriel, nun mit
Soloalbum „Rhodes“
auf Tour
Linz.
David-Tage:
Studierende spielen
Werke von Johann
Nepomuk David,
Max Reger u.a.
Strengberg.
„Kopfbahnhof
und Kabelsalat“:
Lesung von Norbert
Mottas; mit musikalischer Begleitung
14.10. | WUK, 20h
01 40121-70, www.wuk.at
10.–12.10. | div. Orte
www.bruckneruni.at
10.10. | Mostheuriger
Lugmayr, 19.30h
07432 2673
york tillyer
petra ortner | Petzenkirchen
Musikredaktion/Veranstaltungskalender
events@momag.at
86 | mostviertel magazin
leeb
as ist ja voll Mainstream“ oder
„Ich höre niemals Kommerz“.
Diese oder ähnliche Sätze kommen
immer wieder mal vor, wenn man –
ganz besonders mit eingefleischten
Fans bestimmter Musikrichtungen –
über Musik spricht. Vor allem bei Richtungen wie Rock, Metal und dergleichen oder auch beim HipHop stoße
ich immer wieder auf richtige Fans,
die eine strenge Linie zwischen „gut“
und „Kommerz“ ziehen.
Für Manche ist schon gut, was
nicht im Radio läuft. Andere gehen
da schon weiter und wissen, dass etwas erst gut ist, wenn es nicht jeder
kennt, wenn etwas „underground“
ist. Je spezieller, desto besser.
Ist Kommerz aber nun wirklich so
viel schlimmer, als sogenannte Geheimtipps, die nur eingefleischte
Fans kennen oder mögen? Sind zum
Beispiel Metallica, Motörhead oder
AC/DC nun nicht gut, weil sie Millionen von Tonträgern verkaufen? Sind
Eminem, Dr. Dre oder Snoop Dogg
scheiße, weil sie Weltstars sind? Ich
glaube nicht.
Keine Frage, es gibt unzählige Songs,
die wirklich seicht sind, richtig Kommerz, schlimmster Mainstream, also
eigentlich echte Ohrwürmer, zur reinen Unterhaltung geschrieben und
komponiert. Doch auch da gibt es
Songs, die ich zum Beispiel wirklich
gerne höre, die ich witzig finde, weil
sie nun mal überhaupt nicht anstrengend anzuhören sind.
Ich muss auch zugeben, dass ich
mich manchmal dabei ertappe, wenn
ich Sachen sage wie: „Das ist der
schlimmste Kommerz, den ich seit
langem gehört habe“. Und, ich gebe
zu, solche Sätze kommen mir dann
mit diesem ganz gewissen, leicht abschätzigen Tonfall über die Lippen.
Doch wenn ich mein Fach für ganz
unkommerzielle Musik durchstöbere
und die Alben sehe, die besonders
„speziell“ sind, frage ich mich manchmal: Ist diese Musik wirklich besser
oder finde ich vielleicht doch Kommerz und Mainstream unterhaltsamer?
Und – was hört ihr lieber? Underground oder Hitparade?
£
breitkopf & härtel
lautschrift
Ein Dokumentarfilm über ein Musikfestival vor den Toren von Timbuktu, das
kulturellen Widerstand gegen radikale Islamisten leistet und für den Erhalt
der nomadischen Kultur eintritt. Drei
Tage und Nächte bietet das Festival
eine ideale Plattform für die Begegnung mit dem legendären Wüstenfolk
der Tuareg (Kel Tamaschek).
£
as sind die Spielregeln
für‘s Glück und wo kann
ich sie downloaden? Wie knacke
ich den großen Jackpot?! Das
Glück klopft im Leben jedes
Menschen einmal an die Tür.
Nur blöd, wenn man grad nicht
zu Hause ist, weil man im Casino sitzt. In ihrem dritten Soloprogramm versetzt Nadja Maleh die Zuseher in eine Spielhölle, den Tempel des Glücks.
Die extrem wandlungsfähige
Kabarettistin hat auch gleich
zehn goldene Spielregeln parat, die garantiert zum Glück
führen. Augenzwinkernd interpretiert sie eigene Lieder
und versieht bekannte Songs
mit bissigen Texten. Sie nimmt
ihre Gäste mit auf melancholische Reisen über Liebe, Glück
und die kleinen Aggressionen
des Alltags. Die in Wien leben-
www.weinfranz.at
W
 Bissig und witzig
10.10. | B ertholdsaal, 20h; www.frikulum.at
filmzuckerl.filmbuehne.at
St.Pölten. Ach, so schön ist Panama!
Von Janosch | In einer Fassung von Bettina Hering | Ab 4 Jahren
Der kleine Bär und der kleine Tiger sind
die besten Freunde. Sie wohnen in einem
Haus am Fluss, kochen feinste Speisen,
machen gemeinsam Musik. Eines Tages
findet der kleine Bär im Fluss eine Kiste
mit der Aufschrift Panama. Er erzählt dem
kleinen Tiger davon und sie beschließen
nach Panama zu reisen.
£
de Künstlerin unterstreicht mit
„Jackpot“ erneut ihr Können.
„Maleh hat an ihren Texten
sehr lange gefeilt, da sitzt jedes
Wort. Und auch jeder Gesichtsausdruck.“ (Matthias Ziegler/
Wiener Zeitung)
£
Premiere: 4.10. | L andestheater, 16h; 10./17./24.10.,
7./29.11., 16h, 8.11., 14+16h
02742 908080600, landestheater.net
11.10. | Pfarrzentrum, 20h
0664 3011515
www.kulieuratsfeld.wordpress.com
St.Valentin. Die Dornrosen
„unverblümt“www.dornrosen.at
Renaissance steht für Lebensfreude und
dazu gehört zweifelsfrei auch der Genuss. Ganz im Mittelpunkt steht heuer
die „Genuss Region Österreich“, die für
regionale Lebensmittel, den „Feinkostladen Österreich“ und den Genuss an sich
steht. Es gibt unter anderem: Bauernbrot, Fleisch-, Fisch- und Käsespeziali­
täten, Honig, Kürbis, Dirndln uvm. £
Da sind sie also wieder. Die drei Schwestern aus der Steiermark und auch in
„unverblümt“ singen und musizieren
sie, dass es eine wahre Freude ist. Und
sie haben etwas zu erzählen: Aus ihrem
Schwesterndasein und dem angeblich
modernen Frauenleben. Sie sind charmante Ladies und trotzdem freche Mädels. Schauen Sie sich das an!
£
12.10. | R enaissanceschloss, 9–18h
02754 6317-0, www.schallaburg.at
10.10. | Volksheim, 20h
07435 505, www.st-valentin.at
lackinger
Schallaburg. Schmankerlfest
Bäuerinnen des Bezirks Melk präsentieren „Genuss Region Österreich“
Linz. Sabine Molenaar (NL)
„That‘s It!“ | Performance | Österreich-Premiere | 30 Jahre Posthof
Der anspruchsvolle erste Teil des Konzerts setzt sich aus Kompositionen von
Richard Wagner, JohannStrauß Sohn,
Ennio Morricone und Otto M. Schwarz
zusammen. Nach der Pause widmen
sich die Musiker dann dem Traditionellen und präsentieren Stücke der böhmischen Blasmusik. Durch das Programm
führt Andreas Hanger.
£
Eingeschlossen in einen sanftmütigen
Tornado, kreiselt die hochgewachsene
Frau im bodenlangen blauen Kleid durch
den Bühnenraum. Wie ein Eiszapfen in
brütender Sommerhitze schmilzt sie inmitten ihres Messie-Wohnzimmers zu Boden. Um sich wenig später in ein kahles,
androgynes Wesen zu verwandeln, das
sich zu Klavierklängen windet.
£
11.10. | Plenkersaal, 19.30h
07442 511-255, www.waidhofen.at
10.10. | Posthof, 20h
0732 781800, www.posthof.at
momag 325 | oktober 2014
terri florido
Waidhofen/Ybbs. 18. Herbstkonzert der Stadtkapelle
Musikalisch in den Herbst...
www.mv-waidhofen.at
annette sonnewend | little tiger verl. gifkendorf
Euratsfeld. Die Kabarettistin kommt mit
ihrem dritten Soloprogramm „Jackpot“
woodstockintimbuktu.de
britta mangold
Weyer. Filmzuckerl Auswärtsspiel
„Woodstock in Timbuktu – Die Kunst des Widerstands“
manfredo weihs
Nadja Maleh
mostviertel magazin | 87
 freitag 17. oktober bis donnerstag 23. oktober
Biberbach.
38. IVV-Fit-Wandertag & 32.
Mostviertler Marathon
Außer Kontrolle
Wandern und Laufen im Herzen des Mostviertels.
11./12.10. | Start/Ziel: Zeughaus der FF,
Wanderung: Fr. 6.30–12h, Sa, bis 14h,
Marathon: 6.30–9h; Zielschluss: jeweils 17h
0664 73868057, 07476 8275,
www.wanderverein-biberbach.com
Scheibbs. Auf dem Programm des „Theaterherbst 2014“
steht eines der besten Boulevardstücke von Ray Cooney
 Slapstick, Pointen,
Turbulenzen und
jede Menge Spaß
Biberbach.
Buchpräsentation der
Jungautorin Jennifer Pruckner
Krems.
Lehrgang „Ökologisches
Garten- und Grünraummanagement“
In drei Semestern absolvieren die TeilnehmerInnen sechs Modulwochen zu allen relevanten
Themen des ökologischen
Gärtnerns. Die Modulwochen sind auch einzeln buchbar.
13.10. | Donau-Universität,
02732 2650, www.donau-uni.ac.at
Oberndorf/Melk.
2. Gesundheitstag und
Blutspendeaktion
Eröffnung durch Bürgermeister Franz
Sturmlechner und anschließende
Tanzdarbietungen der Jazzdancegruppe und der Linedancegruppe.
Die Besucher erwartet ein breit
gefächertes Angebot an Informationen und Beratungen.
Vorträge von Dr. Harald Eder zum
Thema Herz und von der Ernährungsberaterin Petra Amorim runden
das Programm ab. Der Eintritt zum
Gesundheitstag ist frei.
12.10. | Neue Mittelschule, 9–16h,
0664 4112919,
Scheibbs.
NÖGKK und AKNÖ: Infos für
werdende Mütter
Ausführliche Beratung über medizinische und finanzielle
Leistungen sowie arbeitsrechtliche
Fragen rund um die Geburt. Z.B.:
Wie hoch ist das Wochengeld?
Welche Unterlagen brauche ich
zur Antragstellung? Was darf ich
beim Kinderbetreuungsgeld dazu
verdienen?
23.10. | NÖ Arbeiterkammer (Burgerhofstraße 5),
18.30h, 050 899-1932
88 | mostviertel magazin
7./8./13./14./15.11. |
kultur.portal, 19.30h
9.11. | kultur.portal, 17h
0664 3735643
www.impulskultur.at
G
elegenheit macht Liebe, denkt sich
der Staatsminister Richard Willey
und verabredet ein stimmungsvolles
Tête-a-tête mit einer Sekretärin der
Opposition in der Suite eines Nobelhotels. Aber das Schicksal meint es nicht
gut mit ihm: Ein lebloser Körper auf
dem Fenstersims seines Hotelzimmers
durchkreuzt seine Pläne. Aus Angst vor
einem politischen Skandal und der eifersüchtigen Reaktion der jeweiligen
Ehepartner beginnt die halsbrecherische Fahrt auf einem Karussell aus
Lügen, Täuschung und Verstecken. Als
dann noch der eifersüchtige Ehemann
der Geliebten und die Gattin des Staatsministers auftauchen, der misstrauische
Hotelmanager und der geschäftstüchtige
Kellner immer wieder bei der Tür hereinplatzen und die liebeshungrige Krankenschwester der Mutter des Sekretärs auf der
Bildfläche erscheint, geraten die Dinge in
dieser irrwitzigen Komödie gänzlich „außer Kontrolle“...
Der Karten-Vorverkauf startet am 23.10.
um 15 Uhr im Café Fürst in Scheibbs. £
Amstetten. Verrücktes Blut
Schauspiel von Nurkan Erpulat & Jens Hillje | Nach dem französischen Film „La Journeé De La Jupe“
Lehrerin Sonia Kelich führt einen zermürbenden Kleinkrieg gegen die Null-BockMentalität ihrer Schüler. Sie versucht
sieben Jugendliche, genannt Kanaken,
für ein Schillerprojekt zu motivieren.
Keiner hört zu. Bei einer Handgreiflichkeit fällt einem Schüler eine Pistole aus
dem Rucksack. Die Lehrerin nimmt sie
an sich und die Schüler als Geiseln. £
dietrich dettmann
Ein Tagebuch, das mitreißt, tief
berührt, nachdenklich macht. Hören Sie an diesem Abend
ausgwählte Leseproben und lernen Sie die Autorin kennen.
22.10. | Gh. Kappl, 19.30h,
07476 8212, www.gasthaus-kappl.at
20.10. | Pölzhalle, 19.30h
07472 601-454, avb.amstetten.at
Scheibbs.
Cuarteto Cameselle:
„Piantaos del Tango“
– Temperament, Leidenschaft, Sehnsucht
& Melancholie
St.Pölten.
Saso Avsenik
und seine Oberkrainer:
Mit Gregor Avsenik &
Hubert Aschenbrücker
Wien.
Lindsey Stirling:
Sie verbindet wie
keine andere Klassik,
Tanz und Clubmusik
auf einzigartige
Weise
18.10. | kultur.portal, 20h
www.impulskultur.at
17.10. | VAZ, Einlass: 19h
02742 71400, www.vaz.at
21.10. | Gasometer, 20h
01 3324641-20, planet.tt
Waidhofen/Y.
Markus Fürnhammer &
Stefan Albert:
„Gedankenspiele“ in
Wort und Ton
23.10. | Fluz/Rittersaal,
20h; 07442 511-255
www.waidhofen.at
anderson
dies und das
Amstetten. Federspiel
„So wie ihr uns wollt“
elternwissen.com
D
Wissenswertes rund ums
Impfen
17.10. | Pölzhalle, 19.30h; 07472 601-544
Abendkasse 07472 65706, avb.amstetten.at
Melk. Klaus Eckel
„Weltwundern“ | Anschl. Künstlerstammtisch
julia wesely
Mit dem aktuellen Programm geht Federspiel einen Schritt in Richtung zeitgenössische, improvisierte Musik. Inspiriert von Ernst Jandls Gedicht „My Own
Song“ wird im herbeigeführten Rauschzustand gar eine Zither auf der Bühne
zerstört – als symbolisches Loslassen von
Altem und Konventionellem. Spiellust
und Ekstase sind zu erwarten.
£
Euratsfeld. „...Nebenwirkungen inklusive?“ –
Vortrag von Petra Cortiel
er Vortrag richtet sich sowohl an Eltern, die sich über
das Thema Impfen informieren
möchten, als auch an Eltern ungeimpfter Kinder, die sich nicht
mehr rechtfertigen möchten.
Ebenso sind Verwandte und
Bekannte von Nicht-Geimpften
erwünscht, um die Entscheidung
nachvollziehen zu können. Der
Vortrag soll Eltern in ihrer Entscheidung stärken.
Inhalt: Ausführliche Thematisierung über Inhaltsstoffe, Antikörper und Nebenwirkungen
von Impfungen. Das Geschäft
der Pharmaindustrie. Impfmobbing – Wie Sie sich mit Wissen
davor schützen können. „Herdenimmunität“ – gibt es sie
wirklich? Gefahr für Schwangere und ungeimpfte Babys?
Petra Cortiel ist Leiterin der
„Impfkritischen Elterngrup-
www.feder-spiel.at
www.klauseckel.at
Meeresspiegel steigt – Geburtenrate
sinkt – Politiker machtmüde – Bienen sterben – Rettungsgasse stockt –
Weltuntergang abgesagt. Über 10.000
Schlagzeilen rattern jedes Jahr durch
das menschliche Gehirn. Doch die ganze Welt passt einfach nicht unter eine
Schädeldecke. Es wird Zeit das Gehirn
auf den Kopf zu stellen.
£
pe Salzburg“, die beschlossen
hat sich den Interessen ungeimpfter Kinder zuzuwenden,
anstatt zu viel auf Impfschäden und Nebenwirkungen zu
blicken.
£
17.10. | Pfarrsaal, 19h
0650 9501050, 0650 7474303
www.euratsfeld.gv.at
rundumgesund.webnode.com
18.10. | T ischlerei, 20h
02752 54060, www.kultur-melk.at
Abenteuerliche Trekkingtouren über
hohe Pässe, einfaches Leben mit Nomaden und Bauernfamilien, gelebter
tibetischer Buddhismus, aber auch kritische Gedanken zum Wandel, der vor
allem in den besser erschlossenen Gebieten rund um die Hauptstadt leh immer mehr Einzug hält. Ein mitreißender
und persönlicher Fotovortag.
£
Die fünfte Klasse der Höheren Lehranstalt für Tourismus lädt zum BenefizOktoberfest. Für super Stimmung sorgen der „Ybbstal Express“ und „DJ Frank
Ferris“. Die Volkstanzgruppe Kürnberg
gestaltet die Eröffnung und die Mitternachtseinlage. Ein Teil der Einnahmen
kommt einer Familie mit schweren
Schicksalsschlägen zugute.
£
22.10. | k ultur.portal, 19.30h
07482 42511-63, www.scheibbs.gv.at
Ybbs/Donau |
Amstetten.
Wigbert Röt:
„Peru – Unterwegs in
den Anden“ – Vortrag
St.Pölten.
Die Schlagernacht des Jahres:
„20 Jahre Jubiläum
– Tournee 2014“ mit
Semino Rossi uvm.
20.10. | Babenbergerhof,
19.30h; 07412 543340
21.10. | Rathaussaal,
19.30h; 07472 601-454
Waidhofen/Y |
Steyr.
BulBul:
Avantgarde/Noise/
Rock und mehr
17.10. | Rothschildschloss,
www.foerderbandl.at
14.11. | röda Steyr, 20h
www.roeda.at
momag 325 | oktober 2014
universal music
wigbert röt
23.10. | VAZ, Einlass: 19h
02742 71400, www.vaz.at
jaqueline b
Weyer. Benefiz-Oktoberfest der HLT Weyer
Feiern für den guten Zweck
harald schaffer | fh hannover
Scheibbs. „Ladakh – Ein Reiseabenteuer in Kleintibet“
Fotovortrag von Harald Schaffer
haraldschaffer.at
18.10. | Dr. Fritsch Turnhalle, 18.30h
07355 6263, www.bbs-weyer.at
Wien. A Synthful Night in Vienna
presented by The MusicFairy
www.mibasoundrecords.de
Zum ersten mal in Österreich sind die
schwedischen Synthpopper „Ostrich“,
ebenfalls erstmals in Wien sind „Dark
Empire“ aus Deutschland. Mit Dark
Wave/Rock/Pop bestechen die heimischen „Radio DCS“ und auch das
Duo „Xanthippe“ darf bei der Synthful
Night nicht fehlen.
£
17.10. | Replugged, 20h
0676 6943954, www.replugged.at
johannes zinner
Impfen
mostviertel magazin | 89
 freitag 24. oktober bis donnerstag 30. oktober
Atzenbrugg.
Wedding Days 2014
Kein Platz für Idioten
kreativ – modern – inspirierend.
Workshops, Fashion-Show uvm.
18./19.10. | Schloss, Sa. 12–18h, So. 10–18h
www.wedding-days.at
Amstetten. „Thesasta“ bringt als Herbststück das
Volksstück in drei Akten von Felix Mitterer
Haag.
2. Wintersportbasar
 Das Schicksal
eines Außenseiters
Kleidung, Ski, Snowboads uvm.
Annahme 24.10. | 13.30–19h, 25.10. | 9–11h
Verkauf: 24./25.10. | Volksschule, jeweils ab 9h,
evfuerkinder_vshaag@gmx.at
Premiere: 25.10. | 19.30h
8./14./15./19./
21./22.11. | 19.30h
2./9./16.11. | Pfarrsaal
St.Stephan, 17h
07472 601-454,
www.thesasta.at
Mank.
5. Mostviertler Energethikermesse
Fachmesse für ganzheitliches
BewussSein. Eintritt frei.
18./18.10. | Stadtsaal, jeweils ab 10h,
0664 4127511, energethik@doris-widhalm.at
Prinzersdorf.
Flohmarkt
Gehen Sie auf Schnäppchen-Jagd.
31.10.–2.11. | Gewerbepark Teufl, täglich 9–17h,
0676 7335741
Waidhofen/Ybbs.
Esoterikmesse
Astrologie, Mineralien, Aurafotos,
Vorträge uvm.
11.+12.10. | Böhlerzentrum,
Sa. 10–19h, So. 10–18h
W
ie in vielen seiner Stücke zeigt
Mitterer auch in diesem Drama
das Schicksal eines Außenseiters der
Gesellschaft. Mitterer zeigt, wie ein Behinderter als „Dorftrottel“ bezeichnet,
von allen, selbst von seiner Mutter, zum
öffentlichen Ärgernis abgestempelt
wird, da er „stört“ und insbesondere
die Touristen „irritiere“.
Dem Behinderten bringt nur ein alter
Knecht, auch er eine Existenz am Rande
der Gemeinschaft, Verständnis entgegen und nimmt sich rührend und mit
all seiner Kraft seiner an. Eine naive Geste
der sexuellen Neugierde nehmen aber die
Dorfoberen zum Anlass, den „Idioten“ in
eine Anstalt sperren zu lassen.
Mitterer wurde zu dem Stück in einem
Tiroler Fremdenverkehrsort im Jahre 1974
inspiriert. Dies geschah, als eine Mutter
mit ihrem behinderten Kind aus einem
Gasthaus gewiesen wurde, da der Wirt
befürchtete, dass sein Geschäft unter diesem Anblick leiden würde. Obwohl sich
vieles verändert hat, ist das Stück auch
heute noch durchaus aktuell.
£
Gresten. Los Gringos
„Die schönsten Lieder der Welt“
Waidhofen/Ybbs.
Oldtimer & Youngdriver
Stammtisch
Für alle Oldtimer­i nteressierten, die Lust an gemütlichen Stammtischgesprächen über alte
Fahrzeuge und über zwanglose
Ausfahrten mit G
­ leichgesinnten
haben.
Jeder dritte Do. im Monat | 0664 2860122
Garsten.
Internationaler OldtimerTeilemarkt
Neben dem bekannten Markt finden auch Präsentationen von
Vereinen, Ausstellungen von
Modellflugzeugen und -trucks und noch vieles mehr statt. Erstmals können die Gäste auch mit einem „Sidecar“ (Seitenwagengespann) mitfahren.
11.10. | 7–15h, 0664 2421903
90 | mostviertel magazin
Die Herren Lechner, Trabitsch und Romanith gönnen sich als Los Gringos den
Spaß und spielen sich quer durch populäres, (vermeintlich) „niederes“ Liedgut. Da findet sich zum Beispiel schon
mal Harry Belafonte in der akustischen
Nachbarschaft von Deep Purple. Es wird
virtuos musiziert, mit überraschenden
Wendungen und hörbarem Spaß. £
25.10. | Kulturschmiede, 20h
0650 2619, www.gresten.gv.at
St.Pölten.
Die Schloss ­
kogler:
Sie garantieren Musik
und Tanz und beste
Stimmung
Amstetten.
Willee:
Willy Hackl mit
seinem Mundart­
projekt und Album
„hinta mia die Sun“.
St.Pölten.
Gernot Haas:
„Esoderrisch“ –
Erstmals in der BiH.
Ein Mann, 23 Rollen,
unzählige Pointen.
24.10./14.11. | Gasthaus
Zur Taverne, 19h
0676 5125203
24.10. | Cafe Zum
Kuckuck, 20.30h
07472 61456, kuckuck.at
24.10. | Bühne im Hof, 20h
02742 908080600
www.bih.at
mario kranabetter
oldtimer | motor
www.peter-rosmanith.at
Wien.
In Flames:
Sie sind die Schnittmenge zwischen
gnademlosen Deathund schwungvollem
Power-Metal
27.10. | Gasometer, 20h
01 3324641-20, planet.tt
karin bergmann
märkte | messen
Letzte Worte (6)
Wien. „BuchQuartier“
Buchmesse speziell für kleine & unabhängige Verlage
Weil die besonderen Bücher oftmals in
den kleinen Verlagen erscheinen, findet nun zum zweiten mal das „BuchQuartier“ statt. Zu dieser Buchmesse
kommen 80 Aussteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf
den Lesebühnen sind unter anderem:
Paulus Manker, Stefanie Sargnagel, Clemens Haipel, Barbi Markovic uvm. £
Melk. Kabarettistischer Monatsrückblick mit
Special Guests: Gabriele Kuhn & Michael Hufnagl
jeff mangione
S
 Ein Abend mit heiterironischen Einblicken
Linz | Wien. Clueso
„Stadtrandlichter Clubtour 2014“
www.clueso.de
Nach einer dreijährigen Pause kehrt
Thomas Hübner mit „Stadtrandlichter“
zurück. Die Lieder auf der neuen Platte
stecken voller Aufbruchsstimmung: Klar
und präzise im Ausdruck, dabei aber
von unheimlicher emotionaler Tiefe.
Ein Bauchalbum, keine Kopfplatte. £
ironisch-heiteren Betrachtungen
des Beziehungsalltags haben
sie auch in zwei Büchern und
zahlreichen Lesungen verarbeitet.
£
sabine köstlern
25.10. | P osthof, 20h
0732 781800, www.posthof.at
29.10. | Arena, 20h
www.arena.co.at
27.10. | Tischlerei, 20h
02752 54060, www.kultur-melk.at
Amstetten. Röhren & ANALphabeten
Rock‘n‘Roll | Punk
25./26.10. | MuseumsQuartier, jeweils 10–19h
01 5235881, www.mqw.at
Waidhofen/Ybbs. Georg Ringsgwandl
„Mehr Glanz!“
www.ringsgwandl.com
www.roehrenrock.org
Wir werkeln alle rechtschaffen vor uns
hin, jeder so gut es geht, und doch beschleicht einen immer wieder das Gefühl, es könnte besser sein. Mehr Anerkennung in der Arbeit, die Kinder fitter
in der Schule, die Frau freundlicher, der
Mann ordentlicher, die Figur besser.
Es könnte runder laufen. Unser Leben
sollte strahlender sein: Mehr Glanz! £
24.10. | C afeti Club, Einlass: 21h
07472 64000, www.cafeti.at
30.10. | Plenkersaal, 20h
07442 511-255, www.waidhofen.at
Ulmerfeld. Herbstliche Hobbykunst
Ausstellung | Eintritt frei
Steyr | Wien. Die Apokalyptischen Reiter
Supports: Tanzwut & Die Vorboten
www.reitermania.de
Wie in jedem Jahr beteiligen sich rund
30 Aussteller aus den verschiedensten
Regionen und auch heuer darf man sich
auf zahlreiche Hobbykünstler und ihre
Werke freuen. Die Bandbreite reicht von
Acrylbildern, über Schmuckstücke bis
hin zu Holzarbeiten. Die Kunsthandwerke stehen wieder zum Verkauf bereit.
£
Das aktuelle Album von Die Apokalyptischen Reiter kann und will alles. „Tiefer.Tiefer.“ pusht gleichermaßen den
Indie-Röhrenjeansträger, den MetalAddict und den lasergeflashten Elektroanhänger. Es salbt den Freigeist und
tröstet den Klagenden.
£
momag 325 | oktober 2014
25.10. | r öda, 20.30h
07252 76285-0, www.roeda.at
26.10. | Arena, 20h
www.arena.co.at
benjamin krohn
25./26.10. | S chloss, Sa. 13–18h, So. 9.30–17h
0664 4320054, www.amstetten.at
kulturabteilung
Die Mostviertler Kultband die „Röhren“
spielt erstmals im Cafeti Club und präsentiert hier Rock‘n‘Roll in der Schnittmenge aus AC/DC und Motörhead, gewürzt mit einer Prise Punk und ihren
unverwechselbaren Texten. Als besonderes Zuckerl haben „Die Röhren“ die
Tiroler Volxpunks „ANALphabeten“ mit
dabei. Ein echtes Live-Erlebnis.
£
christian kaufmann
icher bietet auch der Herbst
allerhand Absurditäten aus
Gesellschaft, Politik, Kultur und
Sport, auf die Moderator und
Kabarettist Gerald Fleischhacker und der Kabarettist Guido Tartarotti charmant böse
immer neu die Beobachtungsgabe richten.
Als Special Guests werden sie
von einem Journalisten-Ehepaar begleitet: Sie schreibt in
ihrer Kurier-Kolumne über „Sex
in der Freizeit“; Eine Kolumne,
die dank des humorvollen, ironischen Stils zu einer echten
Marke der „Freizeit“ wurde. Er
definiert in seiner Woman-Kolumne „Mannsbilder“ und versucht so „den Frauen endlich
die Männer zu erklären“.
Gemeinsam schildern Gabriele
Kuhn und Michael Hufnagl Szenen einer Redaktionsehe. Diese
www.buchquartier.com
mostviertel magazin | 91
 freitag 31. oktober bis sonntag 16. november
Moststraße brennt
Mostviertel. Im Vordergrund steht die Birne –
das unumstrittene Leitobst
8.11. | Eröffnungskonzert
mit dem Amstettner Symphonieorchester
 Erstklassige
Destillate können
verkostet werden
9.11. | Ausstellung ST.A.LL 52
„Pisa-Studien“
Satirische Bilder von Eva Pisa
Galerie Schau-ST.A.LL, 16.30h
11.11. | Vortrag
„Menschenrechte am Prüfstand“
in Politik, Wirtschaft & Gesellschaft.
Anschl. Podiumsdiskussion mit Mag. Patzelt & Heinisch-Hosek
Arbeiterkammersaal, 18.30h
12.11. | Lesung
„Kopfbahnhof – Wortspenden
und Geschichten“
von und mit Norbert Mottas
Rathaussaal, 19.30h
13.11. | Schülerfilm
„Antboy“ von Ask Hasselbalch
Mit Oscar Dietz & Nicolas Bro
Cineplexx Greinsfurth, 16h
14.11. | Konzert
Praire Lizards
„Rock‘n‘Roll der Emotionen“ gewürzt
mit Country & Blues
Cafeti Club, 21h
15.11. | Konzert
„FORMusic“
Gitarrenswing, Jazz-Standards, Bossa
Nova und mehr
Rathaussaal, 19.30h
info und karten | Stadtgemeinde Amstetten
Kultur- und Tourismusbüro im Rathaushof
07472 601-454, www.amstetten.at
92 | mostviertel magazin
F
ans von Hochprozentigem dürfen sich auf allerlei feine Destillate
freuen. Sieben aktive Brenner (in Amstetten, Ardagger, Euratsfeld, Öhling,
St.Peter/Au, Winklarn und Neuhofen)
öffnen ihre Tore und bieten interessierten Feinschmeckern ein kompaktes
Programm, darunter bewährte Klassiker
aus dem Vorjahr.
Ab 14 Uhr kann man beim Schaubrennen der Familie Binder zusehen
und anschließend typische Gerichte
im Mostheurigen probieren. Die erste
Schnapsbrennmeisterin Österreichs, Christa
Hauer, lädt (ab 15h) zur Verkostung vieler
ausgezeichneter Edelbrände und Liköre
ein. Diverse Whiskysorten gibt es bei Familie Datzberger. Den Birnendessertwein
„Mostello“ kann man in der Destillerie Farthofer verkosten. Der Gafringwirt serviert
vier Gänge zu vier kommentierten Bränden. Das RelaxResort Kothmühle bietet
ein Fünf-Gänge-Menü und einen eigenen
Brand und die Familie Ebner lädt ein zu
einer Nachtführung im Straußengehege
mit Verkostung diverser Erzeugnisse. £
Melk. J@zz.at
„Jazz, Swing & Dance“
J@zz.at spielen heuer beim traditionellen
alljährlichen Jazz-Event des Rotary-Clubs
Melk in der Tischlerei zum Tanzen auf.
Boogie- und Swing-Tanzpaare werden
erwartet, die zeigen wie‘s geht. Ein Augen- und Ohrenschmaus! Swingen, lauschen, essen und trinken für eine gute
Sache. Der Reinerlös kommt karitativen
Zwecken zugute.
£
8.11. | T ischlerei, 20h
02752 54060, www.kultur-melk.at
Waidhofen/Y.
Tuskulum:
„25 Years – A Special
Appearance“ –
Rock/Blues/Folk
7.11. | FLUZ/Rittersaal,
20h; 07442 511-255
www.waidhofen.at
www.tuskulum.com
Wieselburg.
Mostfest 2014:
Mit Franz Posch &
seine Innbrüggler,
Alexandra Meissnitzer
u.a., Kunst, Handwerk
& Kulinarisches
Steyr.
Beatstream:
Mit Makossa & Mega­
blast, Mike Vinyl, Bono
Goldbaum, Phil Sonic,
Huckey, Outta Owda
Sound, Fantastic
Linz.
Neneh Cherry
with Rocket
Number Nine:
Als Support dabei sind
Seekae, Perrecy uvm.;
Soul/HipHop...
7.11. | Messezentrum, 19h
02742 21919
8.11. | röda, 21h
07252 76285-0, roeda.at
5.11. | Posthof, 20h
www.posthof.at
kim hiorthoy
Mit Amstetten
Vocal, Camerata
Amstetten, Ursula
Langmayr, Michael
Nowak, Matthias
Helm, Lichtinstallation: Michael
Langeder
Pfarrkirche Herz Jesu, 18h
15.11. | Ab 14h,
Genaue Infos: 07416 52191
www.mostviertel.info
orf
9.11. | „Die Jahreszeiten“
Oratorium von Joseph Haydn
mostropolis
Programm: „Best of ASO“, Mozart, Dvořák, Bernstein uvm.
Johann Pölz Halle, 19.30h
Sunset Boulevard
Wallsee-Sindelburg. 15 Jahre Wirtshaustheater
Lustiges & Köstliches
Seit 15 Jahren gibt es nun schon das
Wirtshaustheater der Theatergruppe Wallsee-Sindelburg. Das wird natürlich groß
gefeiert. Das Gasthaus Hehenberger verwöhnt mit „Herbstlichen Spezialitäten des
Hauses“ und die Theatergruppe serviert
lustige Sketches und Lieder. Kartenreservierung notwendig, die OktoberTermine sind bereits ausgebucht! £
Amstetten. Musical nach dem Film von Billy
Wilder. Musik von Andrew Lloyd Webber
D
7./8.11.14./15.11. | G h. Hehenberger, ab 18h
07433 2207
anatol kotte
 Helen Schneider in der
Rolle der Norma Desmond
St.Pölten. Die lange Nacht des Kabaretts
„Wir spielen solange Sie wollen“
www.michaelbuble.com
warwick saint
Seine Vielseitigkeit, sein Talent, sein
Humor und sein Charme machen ihn
zu einem der besten und beliebtesten
Entertainer unserer Zeit. Zudem ist er
ein exzellenter Songwriter, wie man auf
seinem aktuellen Werk „To Be Loved“
deutlich hören kann. Er gehört zu den
besten Live-Acts der Gegenwart. £
Präsentiert wird gemeinsam Ersponnenes
und die Highlights aus den aktuellen
Programmen. Diesmal mit dabei: Der
„sympathische Amokläufer“ Otto Jaus,
das Social-Media Wunder Petutschnig
Hons, der messerscharfe Stadionrocker
der Kabarettisten Paul Pizzera und der
Mann für die Suche nach der Urwuchtel
Clemens Maria Schreiner.
£
14.11. | V AZ, Einlass: 19.30h
02742 71400, www.vaz.at
Kematen. Mostviertler Jodlerstammtisch
„Gebt her eure Stimme...“ | Gastgeberin: Monika Öllinger
Wien. Gotthard
Sie präsentieren ihr neues Album „Bang!“
Jeder, der gerne singt, kann kommen.
Es ist natürlich auch erlaubt, selbst Jodler mitzubringen, um diese an die anderen weiterzugeben. Das Jodeln als
Aneinanderreihung klangvoller Silben
bietet die perfekte Chance für eine kurze Auszeit aus dem Alltag. Ein gemütliches, gesangliches Beisammensein,
mit allem was dazu gehört.
£
Musikalisch darf man sich wieder auf
100 Prozent Gotthard freuen, denn erneut haben Leo Leoni und Charlie Bauerfeind als Produzententeam erdigen
Hardrock, puren Gotthard-Spirit und
wundervolle Rockmelodien miteinander verschmelzen lassen. Als Support
dabei ist Ruben Dimitri.
£
3.11. | B achlerhof, 19h
07448 21086, monikaoellinger@aon.at
14.11. | G asometer, 20h
01 3324641-20, www.planet.tt
momag 325 | oktober 2014
nadine schrader | carina hinterberger
13.11. | Plenkersaal, 20h
07442 511-255, www.waidhofen.at
3.11. | Pölzhalle, 19.30h
07472 601-454, avb.amstetten.at
5.11. | W
iener Stadthalle, 20h
01 7999979, www.stadthalle.com
www.labigband.at
Der Begriff „Groove“ ist seit Jahren ein
zentrales Element in der Arbeit der LA
BigBand. Mit dem Einsatz der ganzen
Band als „Groove-Instrument“ wird versucht, traditionelle Rollen und Funktionen aufzubrechen und neu auszurichten. Angelpunkt des aktuellen Projekts
sind die Kompositionen von Prince.£
wird. Als Joe der Filmdiva unbarmherzig eröffnet, dass sie
längst vergessen ist und nie
mehr einen Film drehen wird,
kommt es zur Katastrophe...
Ein Ausnahme-Musical, das
begeistert. Mit Helen Schneider, Hardy Rudolz u.a.
£
Wien. Michael Bublé
Support: Naturally 7
Waidhofen/Ybbs. LA BigBand
„Majestic Groove“ | Leitung: Alois Aichberger
troebinger
er ebenso erfolg- wie mittellose Drehbuchautor Joe
lernt auf der Flucht vor seinen
Gläubigern den exzentrischen
Stummfilmstar Norma Desmond
kennen. Sie engagiert ihn, um
ihr Manuskript des berühmten
Stummfilms „Salomé“ zu überarbeiten, mit dem sie sich ein
Comeback erhofft. Obowhl Joe
zunächst ablehnt, lässt er sich
bald von Norma aushalten. Als
Joe eine Party in Normas Haus
verlässt, um mit seiner Liebe Betty Silvester zu feiern, schneidet
Norma sich die Pulsadern auf.
Besorgt kehrt Joe zurück.
Elektrisiert von einem Aufruf
aus den Studios trifft Norma
dort ihren alten StummfilmRegisseur wieder, der ihr aber
nicht zu sagen wagt, dass nicht
sie, sondern nur ihr Oldtimer
für Filmaufnahmen gebraucht
www.gotthard.com
mostviertel magazin | 93
 hot dates
Slash
19.11., Wiener Stadthalle
Wien.
Jack White:
Einer der letzten Großen des
Rock‘n‘Roll
präsentiert sein
neues Album
St.Pölten.
ABBA Gold:
„The Concert Show“
mit allen Superhits,
tollen Kostümen und
atemberaubendem
Bühnendesign
25.10. | TipsArena, 20h
0732 778800
www.livasport.at
21.11. | VAZ, 20h
02742 71400, www.vaz.at
kraus & perino
11.11. | Gasometer, 20h
01 3324641-20, planet.tt
Linz.
Peter Kraus:
Der Entertainer
präsentiert
„Meine große
Abschiedstournee“
94 | mostviertel magazin
David Garrett
1.11. 19.30h Wiener Stadthalle
Hubert von Goisern
16.11. 20h Linz, Posthof
Gotthard
14.11. 20h Wien, Gasometer
Guano Apes
4.11. 20h Wien, Arena
Helmet
23.10. 20h Wien, Szene
In Flames
27.10. 20h Wien, Gasometer
Jennifer Rostock
11.11. 20h Linz, Posthof
Fritz Karl & Tango de Salón
15.11. 19.30h Dürnstein, Stift
Klaxons
24.11. 20h Wien, Arena
Kontrust
7.11. 20h Wien, Szene
Peter Kraus
25.10. 20h Linz, TipsArena
Lenny Kravitz
12.11. 19.30h Wiener Stadthalle
LA BigBand
13.11. 20h Waidhofen/Y., Plenkersaal
15.11. 20h Aschbach-Markt, Sporthalle
La Brass Banda
23.11. 20h Wien, Arena
24.11. 20h Linz, Posthof
Lady Gaga‘s artRAVE
2.11. 19.30h Wiener Stadthalle
John Legend
26.10. 19.30h Wiener Stadthalle
Linkin Park
14.11. 19.30h Wiener Stadthalle
Annett Louisan
14.11. 20h Wiener Stadthalle
Marteria
20.11. 20h Linz, Posthof
Maximo Park
13.10. 20h Linz, Posthof
14.10. 20h Wien, Arena
Milow & Support: Thomas David
2.11. 20h Linz, Posthof
Mother‘s Finest
13.11. 20.30h Wien, Porgy & Bess
OneRepublic
15.11. 19.30h Wiener Stadthalle
Piano Guys
11.11. 19.30h Wiener Stadthalle
Willi Resetarits & Stubnblues
10.10. 20h St.Pölten, Bühne im Hof
Saxon & Skid Row
18.11. 20h Linz, Posthof
Schandmaul
17.10. 20h Linz, Posthof
John Scofield Trio feat. Steve Swallow & Bill Stewart
14.10. 20.30h Wien, Porgy & Bess
Selig
19.10. 20h Wien, Arena
Shantel & Bucovina Club Orkestar
18.12. 21h Wien, WUK
Slash feat. Myles Kennedy & the
Conspirators
19.11. 19.30h Wiener Stadthalle
Solidtube
30.10. 20h Wien, Szene
Stereo MCs
22.11. 20h Linz, Posthof
Lindsey Stirling
21.10. 20h Wien, Gasometer
The Gaslight Anthem
8.11. 20h Wien, Gasometer
Hans Theessink & The Valentinos
23.10. 20h Wien, Orpheum
24.10. 19.30h Tulln, Danubium
Tuskulum
7.11. 20h Waidhofen/Y., Rittersaal
Stefanie Werger
25.10. 19.30h Wien, Konzerthaus
28.11. 20h St.Pölten, VAZ
Jack White
11.11. 20h Wien, Gasometer
Wizo
1./2.12. 20h Wien, Arena
Wien.
Bryan Adams:
„Reckless 30th
Anniversary Tour“ –
Ein ganz spezielles
Hit-Programm
Krems.
Timna Brauer
& Elias Meiri
Ensemble:
„Reise durch die Weltmusik“ – Für Kinder
Wien.
Mando Diao:
Sie präsentieren
ihr siebtes
Studioalbum
„Aelita“ live
15.12. | Wiener
Stadthalle, 19.30h
www.stadthalle.com
14.11. | Factory der
Kunsthalle, 16h
www.kultur-melk.at
24.11. | Gasometer, 20h
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momag 325 | oktober 2014
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Roger Cicero & Big Band
22.10. 19.30h Wiener Stadthalle
Clueso
25.10. 20h Linz, Posthof
29.10. 20h Wien, Arena
Alegre Corrêa Group
22.11. 20h Amstetten, Pölzhalle
Elvis Costello
26.10. 20h Linz, Posthof
 Anastacia
13.11. 20h
Cro
Wiener
17.11. 19.30h Wiener Stadthalle
Stadthalle
Deathstars
22.10. 20h Wien, Szene
And You Will Know Us By The Die Apokalyptischen Reiter
25.10. 20.30h Steyr, röda
Trail Of Dead
26.10. 20h Wien, Arena
The Hidden Cameras uvm.
7.11. 20h Linz, Posthof
Die Paldauer
18.12. 20h Amstetten, Sporthalle
Saso Avsenik & seine Oberkrainer
19.12. 19.30h Herzogenburg, Sporthalle
17.10. 20h St.Pölten, VAZ
Die Schlagernacht des Jahres
Rebekka Bakken
17.10. Linz, TipsArena
22.10. 20h Linz, Posthof
23.10. 19h St.Pölten, VAZ
Beatsteaks
Die Seer
6.11. 20h Wien, Arena (Zusatzshow)
16.11. Amstetten, Pölzhalle
7.11. 20h Wien, Gasometer
Die Sterne
Bilal
18.10. Linz, Posthof
2.11. 20h Linz, Posthof
Die Vierkanter & Wallis Bird
12.10. 20h Linz, Posthof
OhrBRASSmuss
11.12. Amstetten, Pölzhalle
Blonder Engel
& Die Hedwig Haselrieder Kombo
Festival der Volxmusik
10.10. 20h Linz, Posthof
feat. Abstürzende Brieftauben,
Die Mimmies & Freunde
Andrea Bocelli
10.10. 20h Wien, Szene
8.11. 20h Wiener Stadtthalle
11.10. 20.30h Steyr, röda
Michael Bublé
Fettes Brot
5.11. 20h Wiener Stadthalle
19.1.2015 20h Linz, Posthof
BulBul
17.10. 21h Waidhofen/Y., Rothschildschloss Fink
10.11. 20h Wien, Arena
14.11. 20h Steyr, röda
21.11. 20h Wels, Alter Schlachthof
Helene Fischer
27.11. 21h Wien, Chelsea
24./25.10. 20h Wiener Stadthalle
Uri Caine & Han Bennink
Fiva
31.10. 20h Wien, Porgy & Bess
Clara Luzia, St.Vincent uvm.
8.11. 20h Linz, Posthof
Neneh Cherry with Andreas Gabalier
RocketNumberNine & guests
11.4.2015 Amstetten, Eishalle
5.11. 20h Linz, Posthof
Horst Chmela
Garish
31.10. 20h Wien, Gasometer
24.10. 21h Steyr, röda
stephan zoltan
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16.10. 20h Linz, Posthof
14.11. 20h Melk, Tischlerei
Airbourne
12.11. 20h Wien, Arena
Amigos
14.11. 19.30h St.Pölten, VAZ
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rt. La Bo om..., 25.10.
11.10. | Zwanzigster Maturaball
„Alte Schlachthalle“ M
ank. Hallowe en, 31.10.
£ In der White Area (House/Techhouse/
Clubhits) unterhalten Markus
Gardeweg, Riva Elegance und Little
John. In der Black Area (Charts/Klassiker/Oldies/Indie) Discostars Deluxe.
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Die alte Bau halle
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DJ Selecta – Österreichs Nummer Eins
Bootleg & Mash Up Master – so richtig
Gas gibt an den Turntables. Unterstützt
wird er von DJ Ed.
forsteralm.at 
Thema: „One Night in Paradise“, Musik:
„Die Tanzbären“, rund 14 Bars, DJs uvm.
HLUW Yspertal
hluwyspertal.ac.at
18.10. | Night of Classic Rock
Neben Rock gibt es auch Psychedelic
und Jazz vom Feinsten.
Loch Ness Kendl/Petzenkirchen
lochness.at
18.10. | M4C-Mostviertelclubbing
Abfeiern zu bester Musik, bis in den
frühen Morgen.
Mostviertelhalle Haag
stadthaag.at
31.10. | Halloweenparty
Jede Verkleidung wird mit einem
Gratis-Getränk belohnt. Außerdem
gibt es „Bloody Shots“
Dorfstube Hollenstein
hollenstein-ybbs.gv.at
8.11. | Kabinenparty
Des UFC Texingtal. Specials: Glühweinstandl, Klopferbar, Stoffbänder, 2
Floors, Schlager & Oldies uvm.
Sportplatz Texing
ufctexingtal.at
22.11. | Erwin & Edwin
Die Bauhalle wird zur Location für
neuen, hippen Sound, nämlich dem
Electro-Swing.
Bauhalle Mank
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weil es so viel mehr Spaß macht.
Serviert wird neben bodenständiger
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momag 325 | oktober 2014
mostviertel magazin |
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