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Aufbaukurs Palliative Care 03. - 05. Dezember 2014 Palliative

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ReferentInnen:
Martin Stippich; Palliative Care- und Intensivpflegefachkraft, PDL und Gesamtleiter im Haus Maria
Frieden
Daniela Leotta; Altenpflegerin, Palliative Care-Fachkraft, Kinästhetik Peer Tutorin, Haus Maria Frieden
GastreferentInnen:
Prof. Dr. Felix Momm; Chefarzt der Radio-Onkologie (Ortenau Klinikum Offenburg)
Dr. Jochen Rentschler; Ltd. Oberarzt
Hämatologie/ Onkologie/ Palliativmedizin (Ortenau
Klinikum Offenburg)
Anschrift
Haus Maria Frieden
- Begegnungshaus Auf der Hub 1
77784 Oberharmersbach
Tel: 07837/ 9296-13
Fax: 07837/ 1617
E-mail: kurse@haus-mariafrieden.de
www.haus-mariafrieden.de
Bankverbindung: Sparkasse Haslach-Zell
BLZ 664 515 48 Kto.-Nr. 04 001 054
IBAN: DE 59664515480004001054
BIC / SWIFT: Solades1HAL
Christina Wolter; Gesundheits-und Krankenpflegefachkraft; Palliative Care-Fachkraft (Palliativstation
Ortenau Klinikum Offenburg)
Veranstaltungsort - Haus Maria Frieden
Unterkunft/ Kosten
Kursgebühr:
Pension:
€ 260,€ 116,- / € 76,- ohne Übernachtung
Im Haus stehen 10 Einzelzimmer zur Verfügung.
Ihre Vergabe erfolgt nach Eingang der Anmeldungen. Informationen zu weiteren Übernachtungsmöglichkeiten im Ort können wir Ihnen gerne geben.
Die Anmeldung ist verbindlich!
Bei Absage innerhalb 10 Tagen vor Kursbeginn müssen wir 50% der Kurskosten in Rechnung stellen. Bei
Nicht-Erscheinen oder Absage am Tag des Kursbeginns
werden wir die vollen Kosten in Rechnung stellen,
es sei denn, es kann für eine Ersatzperson gesorgt
werden.
Begegnungshaus, Hospiz und Pflegeheim sind in
unserer Einrichtung eng miteinander verbunden.
Das stationäre Hospiz für Tumorpatienten und das
Pflegeheim für Menschen mit AIDS sind uns seit
über 20 Jahren Lebens- und Erfahrungsraum. Die
Patienten werden auf 11 Plätzen palliativpflegerisch
und palliativmedizinisch von qualifizierten Pflegekräften, einer Ärztin und therapeutisch ausgebildeten MitarbeiterInnen betreut und begleitet.
Die vielfältigen Erfahrungen in der Pflege und Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen, möchten wir im Begegnungshaus in unseren
Kursen weitergeben. Ein kleines Fortbildungsteam
macht dies neben dem Hospizalltag möglich.
Der Austausch mit anderen in diesem Tätigkeitsbereich und die Begegnung mit interessierten und
offenen Menschen, ist uns ein wichtiges Anliegen.
Träger des Haus Maria Frieden ist die Kongregation
der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu in
Gengenbach.
Palliative Chemo- oder Strahlentherapie am Lebensende?
Aufbaukurs Palliative Care
03. - 05. Dezember 2014
Palliative Chemo- oder Strahlentherapie am
Lebensende?
Pflegende stehen zuweilen in einem enormen
Spannungsfeld, wenn sterbenskranke, geschwächte
Palliativpatienten hoffnungsvoll eine Chemo- oder
Strahlentherapie einfordern.
Ist die Hoffnung auf Linderung der Symptome oder
gar auf Heilung grundsätzlich (un-)realistisch?
Geraten wir in der Hospizarbeit und in der Palliativpflege nicht in einen Widerspruch, wenn wir sterbenskranke Palliativpatienten betreuen, die nochmals eine Chemo- oder Strahlentherapie einfordern
oder angeboten bekommen?
Sind diese Patienten / Bewohner dann in der richtigen Einrichtung? Haben Sie dann überhaupt ein
Anrecht auf diesen Platz?
Mit welcher Intension wird eine Chemo- oder Strahlentherapie trotz infauster Prognose angeboten?
Welchen Stellenwert nehmen diese Therapiemöglichkeiten in der palliativen Situation ein?
Wirken sie sich fördernd auf das (Wohl-)Befinden
des Patienten aus oder eher Lebensqualität mindernd?
Mit diesen und weiteren sich ergebenden Fragen
wollen wir uns - unter Einbeziehung Ihrer schon
vorhandenen Erfahrungen und Fallbeispielen - auseinandersetzen.
Zielgruppe:
Angesprochen sind alle KollegInnen, die Palliativ-Patienten im stationären Hospiz, auf Palliativstationen,
onkologischen Stationen oder im häuslichen Umfeld
betreuen.
Termin:
03. - 05. Dezember 2014
Kurszeiten:
03. Dezember, Beginn: 10.00 Uhr; Ende: 17 Uhr
(9.30 Uhr Stehkaffee am Anreisetag)
04. Dezember, Beginn: 08.30 Uhr; Ende: 17 Uhr
05. Dezember, Beginn: 08.30 Uhr; Ende: 16.15 Uhr
TeilnehmerInnenzahl:
maximal 20
Kursleitung: Martin Stippich
Palliative Care- und Intensivpflege-
Fackraft, PDL und Gesamtleiter im
Haus Maria Frieden
Einzelthemen:
Der Wunsch sterbenskranke Patienten nach Wieder- oder Neuaufnahme einer Chemo- oder Strahlentherapie im Hospiz oder auf der Palliativstation
kann Pflegende vor hohe emotionale, ethische und
spirituelle Herausforderungen stellen.
Macht es denn überhaupt noch Sinn diesen
Wunsch zu unterstützen?
Welche Bedeutung für Patienten / Angehörige liegt
diesem Wunsch zugrunde? Welche Hoffnungen
mögen sich dahinter verbergen? Welche Zwänge
vielleicht auch? (Martin Stippich)
„Palliative Chemotherapie“ – ist das nicht ein Widerspruch?
Der schmale Grad der Abwägung zwischen den
Nebenwirkungen, der Verträglichkeit der Therapie und den Auswirkungen auf die Lebensqualität
gelten als wichtigstes Kriterium eines palliativen
chemotherapeutischen Angebotes.
(Dr. Jochen Rentschler)
Die Strahlentherapie spielt im Rahmen palliativer
lokaler Therapiemaßnahmen mit hohen Ansprechraten eine entscheidende Rolle.
Welche Faktoren begünstigen oder behindern die
therapeutischen Möglichkeiten der Strahlenbehandlung?
Dargestellt wird der Einfluss einer rechtzeitigen
Indikationsstellung zur Strahlentherapie, eines individuellen Therapieplanes sowie einer geeigneten
Kombination der möglichen palliativen Therapieverfahren auf das therapeutische Ziel.
(Prof. Dr. Felix Momm)
Negative Nebenwirkungen auf Haut, Schleimhäute, Appetit sowie Körper und Psyche beeinträchtigen bei palliativer Chemo- und Strahlentherapie in besonderem Maße die Lebensqualität
der Patienten.
Vorgestellt werden bewährte Pflege-Standards
und komplementäre Interventionsmöglichkeiten zur Eindämmung der Einschränkungen der
Lebensqualität. (Christina Wolter)
Kinästhetik bei Sterbenden.
Wie berühre, bewege und positioniere ich schonend schwache, schmerzgeplagte sterbenskranke Patienten?
Wie setze ich Berührung als Kommunikationsmittel ein?
- Wieviel Bewegung benötigt ein Mensch in
seiner letzten Lebensphase? Und was bedeutet
dies für seinen Lebenswert, seine Autonomie,
sein Wohlbefinden?
- Wie kann Bewegung stattfinden, wenn Ängste,
Schwäche und Schmerzen sowohl für Patienten als auch für Pflegende zu limitierenden
Faktoren werden?
- Ressourcen erkennen und nutzen
- Learning by doing: Lassen Sie uns, für Sie
schwierige Alltagssituationen gemeinsam in
den Focus setzen und zusammen Lösungsansätze finden. (Daniela Leotta)
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Bildung
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