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Bürgerhaus Emmertsgrund – eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

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stadtblatt-Sonderbeilage: Bürgerhaus geht auf Empfang
22. Oktober 2014
stadtblatt-Sonderbeilage: Bürgerhaus geht auf Empfang
22. Oktober 2014
Wie geht es
weiter?
Erreichtes wurde groß gefeiert
Während des gut besuchten Stadtteilfestes im Juli dieses Jahres präsentierten sich alle vier Projekte.
Beim Stadtteilfest im Sommer dieses
Jahres wurde zugleich der Abschluss
des BIWAQ-Projektes „Bürgerhaus
Emmertsgrund geht auf Empfang“
gefeiert.
Die Akteure aller vier Teilprojekte –
Medienzentrum, HeidelBERG-Café,
„Jobcoach“ und „Teach First“ – machten hier mit Ständen und Aktionen auf
sich aufmerksam. Das Bürgerhaus wurde dabei zum Anziehungs- und Treffpunkt für Anwohner und Gäste aus der
ganzen Stadt. Im Medienzentrum waren den ganzen Tag über Filme über
das Leben und Wohnen im Emmertsgrund zu sehen. Das eigens für das Fest
produzierte Video stellte die Arbeit mit
all ihren Ergebnissen aus drei Projektjahren vor. Das Café lockte die Gäste
mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen.
Höhepunkt des Stadtteilfestes war
die offizielle Einweihung der nahen
Fußgängerbrücke durch Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner sowie
Vertreterinnen und Vertreter des
Stadtteilvereins. Die Innenseiten der
Projektträger:
Brücke waren von Schülern und
Schülerinnen der Waldparkschule im
Rahmen einer einwöchigen Aktion
von Teach First gestaltet worden.
Professionelle Street-Art-Künstler hatten sie dabei unterstützt. Die Jugendlichen haben Bilder gestaltet, die ihre
Wünsche und Hoffnungen an die
Zukunft ausdrücken und auf ihre Bedürfnisse aufmerksam machen. Einzelwerke, die in der Street-Art-AG
entstanden sind, wurden später bei
einer Auktion im Bürgerhaus versteigert.
Drei Jahre BIWAQ – drei Jahre
erfolgreiche Stadtteilentwicklung:
Wo viel ins Rollen gebracht wurde,
bleibt Bewegung und Lebendigkeit.
Wie geplant, übernimmt der
Trägerverein des Emmertsgrunder
Stadtteilmanagements e.V. (TES)
zum November 2014 die Geschäftsführung des Bürgerhauses. Für das
Medienzentrum wurde ein Konzept
zur Fortführung und Weiterentwicklung der Arbeit in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und der
Stadt Heidelberg erarbeitet. Auch
der Betrieb des Medienzentrums
soll ab Januar 2015 vom TES übernommen werden.
Das HeidelBERG-Café, das ebenso
wie das Medienzentrum sehr gut im
Stadtteil und von Anwohnern angrenzender Stadtteile angenommen
wird, soll als Integrationsbetrieb von
der Firma AQB GmbH, einer Tochter des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung e.V. (VbI),
weitergeführt werden. Lediglich die
beiden Projekte „Teach First“ und
„Jobcoach“ enden mit Ablauf des
BIWAQ-Projektzeitraumes.
Die endgültige Entscheidung über
die Fortführung der Projekte im
Bürgerhaus trifft der Gemeinderat
der Stadt Heidelberg in seiner Sitzung im Dezember 2014.
Impressum
Bei der Auktion wechselten Bilder, die in der Street-Art-AG entstanden sind, von
stolzen Künstlern zu stolzen Besitzern.
Teilprojektträger:
Partner:
Verein zur beruflichen Integration
und Qualifizierung e.V. (VbI)
Jobcenter Heidelberg
Teach First Deutschland gGmbH
Heidelberger Dienste gGmbH
Das Projekt wurde gefördert von:
Manfred Lautenschläger Stiftung
Trägerverein des Emmertsgrunder
Stadtteilmanagements e.V. (TES)
Herausgeber:
Stadt Heidelberg, Amt für
Stadtentwicklung und Statistik,
Koordinierungsstelle
Emmertsgrund,
Gebäude Prinz Carl,
Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg,
Tel. 06221 58-21000,
E-Mail:
stadtentwicklung@heidelberg.de
Bürgerhaus Emmertsgrund – eine
Erfolgsgeschichte mit Zukunft
Schlüsselübergabe bei der Eröffnung des Bürgerhauses im Februar 2013: (v.l.) Erster Bürgermeister Bernd Stadel, Geschäftsführer Peter Hoffmann, Marion Klein vom
Trägerverein TES, Architektin Jutta Benkeser, Xenia Hirschfeld vom städtischen Gebäudemanagement und Matthias Bäcker vom VbI, Betreiber des Cafés.
Grußwort
Liebe Heidelbergerinnen und
Heidelberger,
Auflage: 61.000
der Emmertsgrund ist ein lebendiger Stadtteil. Im Zentrum der Quartiersarbeit stand in den letzten drei
Jahren der Ausbau des Bürgerhauses
zum beliebten Stadtteilmittelpunkt
und Veranstaltungsort. Dank der
Anschubfinanzierung durch die
BIWAQ-Förderung konnten wir hier
zudem ein einzigartiges Beratungs-,
Bildungs- und Beschäftigungsprogramm aufbauen, das sehr gut angenommen wird. Viele Bürgerinnen
und Bürger bringen sich ehrenamtlich im Stadtteil ein, der soziale Zusammenhalt wächst. Allen Beteiligten danken wir dafür sehr herzlich!
Wichtig ist es nun, die Strukturen
für die Zukunft so zu legen, dass die
Arbeit über die Förderung hinaus
weitergeführt werden kann.
Druck und Vertrieb:
Rhein-Neckar-Zeitung GmbH
Oberbürgermeister
Dr. Eckart Würzner
Redaktion:
Stadt Heidelberg,
Koordinierungsstelle
Emmertsgrund, Büro Stadt­
beratung Dr. Sven Fries und
Amt für Öffentlichkeitsarbeit
Layout:
Werbeagentur ServiceDesign
Fotos:
Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries,
K. Bäcker
Innerhalb von drei Jahren hat sich
das Bürgerhaus Emmertsgrund als
zentraler Treffpunkt im Quartier für
Jung und Alt etabliert. Zahlreiche
neue Arbeitsplätze sind entstanden,
die Begleitung von Jugendlichen
und Langzeitarbeitslosen in Ausbildung und Arbeit wurde erfolgreich
unterstützt. Möglich wurde das
durch die Bundes- und EU-Förderung für das Projekt „Bürgerhaus
Emmertsgrund geht auf Empfang“.
Mithilfe der Fördermittel konnte für
das sanierte Bürgerhaus das Nutzungskonzept mit den vier Teilprojekten
„Medienzen­
„HeidelBERG-Café“,
trum“, „Teach First“ und „Jobcoach“
umgesetzt und mit Leben gefüllt werden. In der Zeit von 2011 bis 2014
standen dafür rund 750.000 Euro aus
dem ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“
zur Verfügung. Der dreijährige Förderzeitraum endet am 31. Oktober 2014.
Ort der Begegnung
Das hell und ansprechend gestaltete
Bürgerhaus bietet heute viele Möglichkeiten der Begegnung: Das „HeidelBERG-Café“ und das Medienzentrum
füllen das Bürgerhaus täglich mit Leben, Anwohner bringen sich in die Gemeinwesenarbeit ein. Der neue Bürgersaal bietet Platz für größere
In dieser Sonderbei­
lage stellt
das stadtblatt das BIWAQProjekt „Bürgerhaus Emmertsgrund geht auf Empfang“ vor.
Es besteht aus den vier Teil­
projekten „HeidelBERG-Café“,
„Medienzentrum“, „Teach First“
und „Jobcoach“. Es wird erläutert, was in den Projekten bis
jetzt erreicht wurde und wie es
in Zukunft weiter­
gehen kann.
Die BIWAQ-Förderung endet
am 31. Oktober 2014.
Bis August 2014 war das Medienzentrum Anlaufstelle der Teilprojekte
„Jobcoach“ und „Teach First“. Jugendliche und Erwachsene nahmen gezielte
Beratungsangebote zur beruflichen
Orientierung in Anspruch. Schülerinnen und Schüler wurden erfolgreich
bei der Vorbereitung auf ihre Schulabschlussprüfungen oder bei der Ausbildungsplatzsuche unterstützt.
Veranstaltungen mit bis zu 400
Gästen. Mieter sind Bürger und Vereine, aber auch Kulturveranstalter
und Unternehmen. Allein 2013 fanden rund 150 Veranstaltungen statt.
2014 werden es voraussichtlich über
200 werden.
Das „HeidelBERG-Café“ ist mit seinem Angebot zum attraktiven Treffpunkt geworden. Bei Kaffee und Kuchen kommt man leicht ins Gespräch,
vom preiswerten Angebot frisch zubereiteter Mittagsgerichte lassen sich die
Gäste gern verwöhnen. Für offizielle
Empfänge oder bei Veranstaltungen im
Bürgerhaus bietet das fünfköpfige
Team des HeidelBERG-Cafés eine umfangreiche Bandbreite kleiner warmer
Speisen, Fingerfood und Snacks an.
Das neue Medienzentrum bietet kostenfreien Zugang zu Büchern, E-Books,
Spielen, aktuellen Zeitungen und Zeitschriften. Das Internet ist kostenfrei
zugänglich. Mitarbeiter des Internationalen Bundes leisteten im Projekt täglich Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche und auch das Diakonische
Werk ist einmal pro Woche mit einer
Beratungsstelle vor Ort.
Was ist BIWAQ?
„BIWAQ“ steht für „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“, ist ein
stadt- und ortsteilbezogenes Arbeitsmarktprogramm und wird aus dem
Europäischen Sozialfond (ESF) der
Europäischen Union und aus Mitteln
des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.
stadtblatt-Sonderbeilage: Bürgerhaus Emmertsgrund geht auf Empfang – die vier Teilprojekte
Genuss pur
HeidelBERG-Café Mitarbeiter
Wolfgang Dombrowski
Jeden Morgen ab 8 Uhr ist Wolfgang
Dombrowski im Einsatz. „Ich kaufe
die Zutaten ganz frisch ein“, erzählt
er. Dann geht’s ab in die Küche, wo
der gelernte Koch die Speisen für das
Café vorbereitet und das Mittagessen
für 80 Kita-Kinder kocht. Wenn ihm
die Kinder außerhalb des Cafés begegnen, bedanken sie sich für das
gute Essen. Dann weiß Dombrowski,
dass seine Arbeit Sinn macht. „Für
ältere Menschen ist es schwierig, eine
neue Herausforderung zu finden“,
sagt er. „Aber hier hat man mir eine
Chance gegeben.“
Bis zu zwanzig Mittagessen werden
täglich serviert, zwei örtliche Kindertagesstätten werden durch das Bistro
jeden Tag mit Mittagessen versorgt.
Das Café kann auch für Firmenfeste
und private Feiern gebucht werden.
Das fünfköpfige Fachkräfte-Team
übernimmt auf Wunsch auch das
Catering im Rahmen von Veranstaltungen, die im Bürgersaal stattfinden.
Der Verein zur beruflichen Integration
und Qualifizierung e.V. (VbI) betreibt
das Café als Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt für Langzeitarbeitslose und Jugendliche mit Unterstützung des Jobcenters Heidelberg. Seit
Beginn des Projektes konnten rund 20
Jugendliche und Erwachsene im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme
im Café arbeiten. Fünf davon sind jetzt
hier in einem Beschäftigungsverhältnis.
Was wurde
erreicht?
HeidelBERG-Café Mitarbeiterin
Kristin Hennrich
Servicekraft Kristin Hennrich bedient nicht nur die Gäste im Café.
Sie liefert auch das Mittagessen für
40 Kinder in den Kindergarten um
die Ecke. Später holt sie das gebrauchte Geschirr zum Spülen wieder ab. Zur Mittagszeit backt sie
Kuchen. Eine ihrer Spezialitäten ist
der „Feuerwehrkuchen“, ein knuspriger Kuchen mit Kirschen auf
Vanillepudding. Viel dazugelernt
habe sie, seit sie im Café arbeite,
sagt die Emmertsgrunderin. „Und
im Kopfrechnen bin ich auch viel
fitter geworden.“
Das HeidelBERG-Café ist ein beliebter Treffpunkt im Quartier.
Im HeidelBERG-Café finden Anwohner und Besucher ein preiswertes
und qualitativ hochwertiges Speisen­
angebot.
22. Oktober 2014
HeidelBERG-Café
im Bürgerhaus
Forum 1, Heidelberg
Telefon: 06221 / 896 94 79
E-Mail: cafe@vbi-heidelberg.de
geöffnet Montag bis Freitag
10–18 Uhr
„Das Projekt ‚Bürgerhaus
Emmertsgrund geht auf Empfang‘ hat es geschafft, Brücken
zwischen Generationen, starken
und schwachen Menschen, dem
Stadtteil und der Gesamtstadt
zu schlagen und Teilhabe für
alle zu ermöglichen.“
Regine Wagner vom Bundesinstitut
für Bau-, Stadt- und Raumforschung
(BBSR) beim Workshop zur
Zwischenbilanz im November 2013
Mittendrin im Leben
Erwachsene und Kinder finden im Medienzentrum eine große Auswahl an Büchern, Zeitschriften, Filmen und Spielen.
Das Medienzentrum, getragen von
der Stadt Heidelberg, ist ein lebendiger Treffpunkt für Kinder, Jugend­
liche und Erwachsene geworden.
Besonders beliebt sind die Familiensonntage.
Es gibt eine große Auswahl an Unterhaltungs- und Fachliteratur, Filmen
und Spielen. Zudem können hier seit
Mai alle Medien aus der Stadtbücherei bestellt und abgeholt werden. Für
den kostenfreien Zugang zum Internet stehen sechs Laptops zur Verfügung. Neben PC- und Deutschkursen
haben sich hier manche schon bei
Gesangswettbewerben oder HandyFotokursen ausprobiert. Eine Mitarbeiterin des Diakonischen Werks
berät einmal pro Woche Hilfesuchende beim Ausfüllen von Formularen
oder beantwortet persönliche Fragen.
Täglich besetzt war die Beratungsstelle des Internationalen Bundes. Hier
fanden Männer und Frauen Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche.
Medienzentrum
Forum 1, Heidelberg
Telefon: 06221 / 896 72 38
E-Mail: medienzentrum.
emmertsgrund@heidelberg.de
geöffnet Montag bis Freitag
10–18 Uhr
Das Projekt Teach First: Ziel ist es
die Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler mit schlechten
Startbedingungen zu verbessern.
Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen – sogenannte Fellows –
haben Schülerinnen und Schüler der
Waldparkschule, der Gregor-Mendel-Realschule und der IGH zielgruppenspezifisch rund zwei Jahre
lang begleitet.
Das von der Manfred Lautenschläger
Stiftung unterstützte Projekt wird
getragen von der gemeinnützigen Bildungsinitiative Teach First Deutschland gGmbH.
Insbesondere in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch konnten die Fellows eine intensive Vorbereitung für die Schulabschlussprüfungen gewährleisten. In kleinen Arbeitsgruppen, in denen sich auch Lehrer
der Schulen eingebracht haben, wurden Fähigkeiten vertieft, um die
Schüler auf berufsspezifische Situa­
tionen vorzubereiten. Viele Jugend­
liche berichten, dass sie ihre Schul­
noten durch die Unterstützung der
Fellows deutlich verbessern konnten.
Startschuss ins Berufsleben
Begeisterung für Bildung
Rund 200 Jugendliche sind durch die Fellows persönlich beraten worden. Hier eine nachgestellte Szene anlässlich der Projekt­
präsentation bei der Zwischenbilanz im November 2013.
Auch Kreativität gehörte zum fruchtbaren Miteinander von Schülern
und Fellows: Die Innenseiten einer
Fußgängerbrücke zieren mittlerweile
mehrere von Schülern entworfene
Bilder. Das Projekt, bei dem sich
die Jugendlichen mit Unterstützung
von Street-Art-Profis künstlerisch im
Stadtteil einbringen konnten, wurde
in Kooperation mit dem Verein
„em.art – Kunst im Emmertsgrund“
umgesetzt.
Im Projekt „Jobcoach“ wurden 40 Teilnehmer/-innen in Praktika und 20 in eine geförderte oder reguläre Ausbildung vermittelt.
Das Projekt Jobcoach: Petra SchaafBöttcher hat als Jobcoach fast 50
Jugendliche und junge Erwachsene
bei ihren ersten Schritten ins Berufs­
leben begleitet.
Das Projekt, getragen von der Heidelberger Dienste gGmbH, unterstützte
junge Menschen auf der Suche nach
einem geeigneten Ausbildungsplatz
oder einer Arbeitsstelle. „Zunächst
ging es darum, persönliche Interessen
und Stärken zu ermitteln, dann darum, die Bewerbungsunterlagen entsprechend aufzubereiten“, berichtet
Schaaf-Böttcher. In Einzelgesprächen
wurden Vorstellungsgespräche geübt
und Regeln des Bewerbungsverfahrens
besprochen. Auch bei der Vermittlung
von Praktikumsplätzen war SchaafBöttcher behilflich. Mittlerweile sind
einige der Klienten im zweiten Ausbildungsjahr, etwa als Rechtsanwaltsgehilfin oder als Automobilkaufmann.
Auch bei der Entscheidung für den
Besuch einer weiterführenden Schule
stand sie beratend zur Seite.
Ergebnisse aus den
einzelnen Projekten
HeidelBERG-Café
•Zuspruch wächst stetig seit Eröffnung des Cafés im Februar 2014.
•
Rund 20 Jugendliche und
Erwachsene arbeiteten bislang
im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme im Café.
•Fünf sind jetzt in einem Beschäftigungsverhältnis.
Medienzentrum
•Rund 120 Teilnehmer sind hier
weiterqualifiziert worden.
•
Weitere rund 80 Erwachsene
haben an Integrationsmaßnahmen teilgenommen. Davon wurden über 20 Personen in Arbeit
und drei Personen in eine reguläre Ausbildung vermittelt.
Jobcoach
•Fast 50 Jugendliche und junge
Erwachsene wurden intensiv
begleitet.
•Rund 40 Teilnehmende wurden
in Praktika vermittelt.
•
Über 20 Teilnehmende haben
eine geförderte oder reguläre
Ausbildung begonnen.
•
Acht Personen haben eine
Arbeitsstelle angetreten.
•
Vier Personen holen einen
Schulabschluss nach.
•
Zwei Personen sind in einer
integrierenden Maßnahme des
Arbeitsamtes.
Teach First
•Rund 200 Jugendliche haben an
dem Beratungs- und Qualifizierungsprogramm teilgenommen.
•30 Schüler/-innen konnten in
Ausbildungen vermittelt werden.
•Über 100 haben ihre Noten in
Mathematik, Deutsch und Englisch verbessert.
•Für rund 150 Jugendliche war
die gezielte Prüfungsvorbereitung
wesentlicher Bestandteil für das
Erreichen des Schulabschlusses.
stadtblatt-Sonderbeilage: Bürgerhaus Emmertsgrund geht auf Empfang – die vier Teilprojekte
Genuss pur
HeidelBERG-Café Mitarbeiter
Wolfgang Dombrowski
Jeden Morgen ab 8 Uhr ist Wolfgang
Dombrowski im Einsatz. „Ich kaufe
die Zutaten ganz frisch ein“, erzählt
er. Dann geht’s ab in die Küche, wo
der gelernte Koch die Speisen für das
Café vorbereitet und das Mittagessen
für 80 Kita-Kinder kocht. Wenn ihm
die Kinder außerhalb des Cafés begegnen, bedanken sie sich für das
gute Essen. Dann weiß Dombrowski,
dass seine Arbeit Sinn macht. „Für
ältere Menschen ist es schwierig, eine
neue Herausforderung zu finden“,
sagt er. „Aber hier hat man mir eine
Chance gegeben.“
Bis zu zwanzig Mittagessen werden
täglich serviert, zwei örtliche Kindertagesstätten werden durch das Bistro
jeden Tag mit Mittagessen versorgt.
Das Café kann auch für Firmenfeste
und private Feiern gebucht werden.
Das fünfköpfige Fachkräfte-Team
übernimmt auf Wunsch auch das
Catering im Rahmen von Veranstaltungen, die im Bürgersaal stattfinden.
Der Verein zur beruflichen Integration
und Qualifizierung e.V. (VbI) betreibt
das Café als Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt für Langzeitarbeitslose und Jugendliche mit Unterstützung des Jobcenters Heidelberg. Seit
Beginn des Projektes konnten rund 20
Jugendliche und Erwachsene im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme
im Café arbeiten. Fünf davon sind jetzt
hier in einem Beschäftigungsverhältnis.
Was wurde
erreicht?
HeidelBERG-Café Mitarbeiterin
Kristin Hennrich
Servicekraft Kristin Hennrich bedient nicht nur die Gäste im Café.
Sie liefert auch das Mittagessen für
40 Kinder in den Kindergarten um
die Ecke. Später holt sie das gebrauchte Geschirr zum Spülen wieder ab. Zur Mittagszeit backt sie
Kuchen. Eine ihrer Spezialitäten ist
der „Feuerwehrkuchen“, ein knuspriger Kuchen mit Kirschen auf
Vanillepudding. Viel dazugelernt
habe sie, seit sie im Café arbeite,
sagt die Emmertsgrunderin. „Und
im Kopfrechnen bin ich auch viel
fitter geworden.“
Das HeidelBERG-Café ist ein beliebter Treffpunkt im Quartier.
Im HeidelBERG-Café finden Anwohner und Besucher ein preiswertes
und qualitativ hochwertiges Speisen­
angebot.
22. Oktober 2014
HeidelBERG-Café
im Bürgerhaus
Forum 1, Heidelberg
Telefon: 06221 / 896 94 79
E-Mail: cafe@vbi-heidelberg.de
geöffnet Montag bis Freitag
10–18 Uhr
„Das Projekt ‚Bürgerhaus
Emmertsgrund geht auf Empfang‘ hat es geschafft, Brücken
zwischen Generationen, starken
und schwachen Menschen, dem
Stadtteil und der Gesamtstadt
zu schlagen und Teilhabe für
alle zu ermöglichen.“
Regine Wagner vom Bundesinstitut
für Bau-, Stadt- und Raumforschung
(BBSR) beim Workshop zur
Zwischenbilanz im November 2013
Mittendrin im Leben
Erwachsene und Kinder finden im Medienzentrum eine große Auswahl an Büchern, Zeitschriften, Filmen und Spielen.
Das Medienzentrum, getragen von
der Stadt Heidelberg, ist ein lebendiger Treffpunkt für Kinder, Jugend­
liche und Erwachsene geworden.
Besonders beliebt sind die Familiensonntage.
Es gibt eine große Auswahl an Unterhaltungs- und Fachliteratur, Filmen
und Spielen. Zudem können hier seit
Mai alle Medien aus der Stadtbücherei bestellt und abgeholt werden. Für
den kostenfreien Zugang zum Internet stehen sechs Laptops zur Verfügung. Neben PC- und Deutschkursen
haben sich hier manche schon bei
Gesangswettbewerben oder HandyFotokursen ausprobiert. Eine Mitarbeiterin des Diakonischen Werks
berät einmal pro Woche Hilfesuchende beim Ausfüllen von Formularen
oder beantwortet persönliche Fragen.
Täglich besetzt war die Beratungsstelle des Internationalen Bundes. Hier
fanden Männer und Frauen Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche.
Medienzentrum
Forum 1, Heidelberg
Telefon: 06221 / 896 72 38
E-Mail: medienzentrum.
emmertsgrund@heidelberg.de
geöffnet Montag bis Freitag
10–18 Uhr
Das Projekt Teach First: Ziel ist es
die Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler mit schlechten
Startbedingungen zu verbessern.
Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen – sogenannte Fellows –
haben Schülerinnen und Schüler der
Waldparkschule, der Gregor-Mendel-Realschule und der IGH zielgruppenspezifisch rund zwei Jahre
lang begleitet.
Das von der Manfred Lautenschläger
Stiftung unterstützte Projekt wird
getragen von der gemeinnützigen Bildungsinitiative Teach First Deutschland gGmbH.
Insbesondere in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch konnten die Fellows eine intensive Vorbereitung für die Schulabschlussprüfungen gewährleisten. In kleinen Arbeitsgruppen, in denen sich auch Lehrer
der Schulen eingebracht haben, wurden Fähigkeiten vertieft, um die
Schüler auf berufsspezifische Situa­
tionen vorzubereiten. Viele Jugend­
liche berichten, dass sie ihre Schul­
noten durch die Unterstützung der
Fellows deutlich verbessern konnten.
Startschuss ins Berufsleben
Begeisterung für Bildung
Rund 200 Jugendliche sind durch die Fellows persönlich beraten worden. Hier eine nachgestellte Szene anlässlich der Projekt­
präsentation bei der Zwischenbilanz im November 2013.
Auch Kreativität gehörte zum fruchtbaren Miteinander von Schülern
und Fellows: Die Innenseiten einer
Fußgängerbrücke zieren mittlerweile
mehrere von Schülern entworfene
Bilder. Das Projekt, bei dem sich
die Jugendlichen mit Unterstützung
von Street-Art-Profis künstlerisch im
Stadtteil einbringen konnten, wurde
in Kooperation mit dem Verein
„em.art – Kunst im Emmertsgrund“
umgesetzt.
Im Projekt „Jobcoach“ wurden 40 Teilnehmer/-innen in Praktika und 20 in eine geförderte oder reguläre Ausbildung vermittelt.
Das Projekt Jobcoach: Petra SchaafBöttcher hat als Jobcoach fast 50
Jugendliche und junge Erwachsene
bei ihren ersten Schritten ins Berufs­
leben begleitet.
Das Projekt, getragen von der Heidelberger Dienste gGmbH, unterstützte
junge Menschen auf der Suche nach
einem geeigneten Ausbildungsplatz
oder einer Arbeitsstelle. „Zunächst
ging es darum, persönliche Interessen
und Stärken zu ermitteln, dann darum, die Bewerbungsunterlagen entsprechend aufzubereiten“, berichtet
Schaaf-Böttcher. In Einzelgesprächen
wurden Vorstellungsgespräche geübt
und Regeln des Bewerbungsverfahrens
besprochen. Auch bei der Vermittlung
von Praktikumsplätzen war SchaafBöttcher behilflich. Mittlerweile sind
einige der Klienten im zweiten Ausbildungsjahr, etwa als Rechtsanwaltsgehilfin oder als Automobilkaufmann.
Auch bei der Entscheidung für den
Besuch einer weiterführenden Schule
stand sie beratend zur Seite.
Ergebnisse aus den
einzelnen Projekten
HeidelBERG-Café
•Zuspruch wächst stetig seit Eröffnung des Cafés im Februar 2014.
•
Rund 20 Jugendliche und
Erwachsene arbeiteten bislang
im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme im Café.
•Fünf sind jetzt in einem Beschäftigungsverhältnis.
Medienzentrum
•Rund 120 Teilnehmer sind hier
weiterqualifiziert worden.
•
Weitere rund 80 Erwachsene
haben an Integrationsmaßnahmen teilgenommen. Davon wurden über 20 Personen in Arbeit
und drei Personen in eine reguläre Ausbildung vermittelt.
Jobcoach
•Fast 50 Jugendliche und junge
Erwachsene wurden intensiv
begleitet.
•Rund 40 Teilnehmende wurden
in Praktika vermittelt.
•
Über 20 Teilnehmende haben
eine geförderte oder reguläre
Ausbildung begonnen.
•
Acht Personen haben eine
Arbeitsstelle angetreten.
•
Vier Personen holen einen
Schulabschluss nach.
•
Zwei Personen sind in einer
integrierenden Maßnahme des
Arbeitsamtes.
Teach First
•Rund 200 Jugendliche haben an
dem Beratungs- und Qualifizierungsprogramm teilgenommen.
•30 Schüler/-innen konnten in
Ausbildungen vermittelt werden.
•Über 100 haben ihre Noten in
Mathematik, Deutsch und Englisch verbessert.
•Für rund 150 Jugendliche war
die gezielte Prüfungsvorbereitung
wesentlicher Bestandteil für das
Erreichen des Schulabschlusses.
stadtblatt-Sonderbeilage: Bürgerhaus geht auf Empfang
22. Oktober 2014
stadtblatt-Sonderbeilage: Bürgerhaus geht auf Empfang
22. Oktober 2014
Wie geht es
weiter?
Erreichtes wurde groß gefeiert
Während des gut besuchten Stadtteilfestes im Juli dieses Jahres präsentierten sich alle vier Projekte.
Beim Stadtteilfest im Sommer dieses
Jahres wurde zugleich der Abschluss
des BIWAQ-Projektes „Bürgerhaus
Emmertsgrund geht auf Empfang“
gefeiert.
Die Akteure aller vier Teilprojekte –
Medienzentrum, HeidelBERG-Café,
„Jobcoach“ und „Teach First“ – machten hier mit Ständen und Aktionen auf
sich aufmerksam. Das Bürgerhaus wurde dabei zum Anziehungs- und Treffpunkt für Anwohner und Gäste aus der
ganzen Stadt. Im Medienzentrum waren den ganzen Tag über Filme über
das Leben und Wohnen im Emmertsgrund zu sehen. Das eigens für das Fest
produzierte Video stellte die Arbeit mit
all ihren Ergebnissen aus drei Projektjahren vor. Das Café lockte die Gäste
mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen.
Höhepunkt des Stadtteilfestes war
die offizielle Einweihung der nahen
Fußgängerbrücke durch Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner sowie
Vertreterinnen und Vertreter des
Stadtteilvereins. Die Innenseiten der
Projektträger:
Brücke waren von Schülern und
Schülerinnen der Waldparkschule im
Rahmen einer einwöchigen Aktion
von Teach First gestaltet worden.
Professionelle Street-Art-Künstler hatten sie dabei unterstützt. Die Jugendlichen haben Bilder gestaltet, die ihre
Wünsche und Hoffnungen an die
Zukunft ausdrücken und auf ihre Bedürfnisse aufmerksam machen. Einzelwerke, die in der Street-Art-AG
entstanden sind, wurden später bei
einer Auktion im Bürgerhaus versteigert.
Drei Jahre BIWAQ – drei Jahre
erfolgreiche Stadtteilentwicklung:
Wo viel ins Rollen gebracht wurde,
bleibt Bewegung und Lebendigkeit.
Wie geplant, übernimmt der
Trägerverein des Emmertsgrunder
Stadtteilmanagements e.V. (TES)
zum November 2014 die Geschäftsführung des Bürgerhauses. Für das
Medienzentrum wurde ein Konzept
zur Fortführung und Weiterentwicklung der Arbeit in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und der
Stadt Heidelberg erarbeitet. Auch
der Betrieb des Medienzentrums
soll ab Januar 2015 vom TES übernommen werden.
Das HeidelBERG-Café, das ebenso
wie das Medienzentrum sehr gut im
Stadtteil und von Anwohnern angrenzender Stadtteile angenommen
wird, soll als Integrationsbetrieb von
der Firma AQB GmbH, einer Tochter des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung e.V. (VbI),
weitergeführt werden. Lediglich die
beiden Projekte „Teach First“ und
„Jobcoach“ enden mit Ablauf des
BIWAQ-Projektzeitraumes.
Die endgültige Entscheidung über
die Fortführung der Projekte im
Bürgerhaus trifft der Gemeinderat
der Stadt Heidelberg in seiner Sitzung im Dezember 2014.
Impressum
Bei der Auktion wechselten Bilder, die in der Street-Art-AG entstanden sind, von
stolzen Künstlern zu stolzen Besitzern.
Teilprojektträger:
Partner:
Verein zur beruflichen Integration
und Qualifizierung e.V. (VbI)
Jobcenter Heidelberg
Teach First Deutschland gGmbH
Heidelberger Dienste gGmbH
Das Projekt wurde gefördert von:
Manfred Lautenschläger Stiftung
Trägerverein des Emmertsgrunder
Stadtteilmanagements e.V. (TES)
Herausgeber:
Stadt Heidelberg, Amt für
Stadtentwicklung und Statistik,
Koordinierungsstelle
Emmertsgrund,
Gebäude Prinz Carl,
Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg,
Tel. 06221 58-21500,
E-Mail:
stadtentwicklung@heidelberg.de
Bürgerhaus Emmertsgrund – eine
Erfolgsgeschichte mit Zukunft
Schlüsselübergabe bei der Eröffnung des Bürgerhauses im Februar 2013: (v.l.) Erster Bürgermeister Bernd Stadel, Geschäftsführer Peter Hoffmann, Marion Klein vom
Trägerverein TES, Architektin Jutta Benkeser, Xenia Hirschfeld vom städtischen Gebäudemanagement und Matthias Bäcker vom VbI, Betreiber des Cafés.
Grußwort
Liebe Heidelbergerinnen und
Heidelberger,
Auflage: 61.000
der Emmertsgrund ist ein lebendiger Stadtteil. Im Zentrum der Quartiersarbeit stand in den letzten drei
Jahren der Ausbau des Bürgerhauses
zum beliebten Stadtteilmittelpunkt
und Veranstaltungsort. Dank der
Anschubfinanzierung durch die
BIWAQ-Förderung konnten wir hier
zudem ein einzigartiges Beratungs-,
Bildungs- und Beschäftigungsprogramm aufbauen, das sehr gut angenommen wird. Viele Bürgerinnen
und Bürger bringen sich ehrenamtlich im Stadtteil ein, der soziale Zusammenhalt wächst. Allen Beteiligten danken wir dafür sehr herzlich!
Wichtig ist es nun, die Strukturen
für die Zukunft so zu legen, dass die
Arbeit über die Förderung hinaus
weitergeführt werden kann.
Druck und Vertrieb:
Rhein-Neckar-Zeitung GmbH
Oberbürgermeister
Dr. Eckart Würzner
Redaktion:
Stadt Heidelberg,
Koordinierungsstelle
Emmertsgrund, Büro Stadt­
beratung Dr. Sven Fries und
Amt für Öffentlichkeitsarbeit
Layout:
Werbeagentur ServiceDesign
Fotos:
Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries,
K. Bäcker
Innerhalb von drei Jahren hat sich
das Bürgerhaus Emmertsgrund als
zentraler Treffpunkt im Quartier für
Jung und Alt etabliert. Zahlreiche
neue Arbeitsplätze sind entstanden,
die Begleitung von Jugendlichen
und Langzeitarbeitslosen in Ausbildung und Arbeit wurde erfolgreich
unterstützt. Möglich wurde das
durch die Bundes- und EU-Förderung für das Projekt „Bürgerhaus
Emmertsgrund geht auf Empfang“.
Mithilfe der Fördermittel konnte für
das sanierte Bürgerhaus das Nutzungskonzept mit den vier Teilprojekten
„HeidelBERG-Café“,
„Medienzen­
trum“, „Teach First“ und „Jobcoach“
umgesetzt und mit Leben gefüllt werden. In der Zeit von 2011 bis 2014
standen dafür rund 750.000 Euro aus
dem ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“
zur Verfügung. Der dreijährige Förderzeitraum endet am 31. Oktober 2014.
Ort der Begegnung
Das hell und ansprechend gestaltete
Bürgerhaus bietet heute viele Möglichkeiten der Begegnung: Das „HeidelBERG-Café“ und das Medienzentrum
füllen das Bürgerhaus täglich mit Leben, Anwohner bringen sich in die Gemeinwesenarbeit ein. Der neue Bürgersaal bietet Platz für größere
In dieser Sonderbei­
lage stellt
das stadtblatt das BIWAQProjekt „Bürgerhaus Emmertsgrund geht auf Empfang“ vor.
Es besteht aus den vier Teil­
projekten „HeidelBERG-Café“,
„Medienzentrum“, „Teach First“
und „Jobcoach“. Es wird erläutert, was in den Projekten bis
jetzt erreicht wurde und wie es
in Zukunft weiter­
gehen kann.
Die BIWAQ-Förderung endet
am 31. Oktober 2014.
Bis August 2014 war das Medienzentrum Anlaufstelle der Teilprojekte
„Jobcoach“ und „Teach First“. Jugendliche und Erwachsene nahmen gezielte
Beratungsangebote zur beruflichen
Orientierung in Anspruch. Schülerinnen und Schüler wurden erfolgreich
bei der Vorbereitung auf ihre Schulabschlussprüfungen oder bei der Ausbildungsplatzsuche unterstützt.
Veranstaltungen mit bis zu 400
Gästen. Mieter sind Bürger und Vereine, aber auch Kulturveranstalter
und Unternehmen. Allein 2013 fanden rund 150 Veranstaltungen statt.
2014 werden es voraussichtlich über
200 werden.
Das „HeidelBERG-Café“ ist mit seinem Angebot zum attraktiven Treffpunkt geworden. Bei Kaffee und Kuchen kommt man leicht ins Gespräch,
vom preiswerten Angebot frisch zubereiteter Mittagsgerichte lassen sich die
Gäste gern verwöhnen. Für offizielle
Empfänge oder bei Veranstaltungen im
Bürgerhaus bietet das fünfköpfige
Team des HeidelBERG-Cafés eine umfangreiche Bandbreite kleiner warmer
Speisen, Fingerfood und Snacks an.
Das neue Medienzentrum bietet kostenfreien Zugang zu Büchern, E-Books,
Spielen, aktuellen Zeitungen und Zeitschriften. Das Internet ist kostenfrei
zugänglich. Mitarbeiter des Internationalen Bundes leisteten im Projekt täglich Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche und auch das Diakonische
Werk ist einmal pro Woche mit einer
Beratungsstelle vor Ort.
Was ist BIWAQ?
„BIWAQ“ steht für „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“, ist ein
stadt- und ortsteilbezogenes Arbeitsmarktprogramm und wird aus dem
Europäischen Sozialfond (ESF) der
Europäischen Union und aus Mitteln
des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.
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Bildung
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