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SPORT RADSPORT 9
Dienstag, 18. November 2014
Von der 28. Stelle noch auf das Podest
3. Flückiger-Cross in Madiswil
Die Radquerstrecke in Madiswil war schlammig, da
es in der Nacht geregnet hatte. Am besten klar damit kam Arnaud Grand aus Noville, der sich mit einer halben Sekunde Vorsprung als Tagessieger feiern lassen konnte. Nach einem kompletten Fehlstart schaffte es Lokalmatador und RadquerNamensgeber Lukas Flückiger aus Leimiswil noch
auf das Podest.
Von Manfred Dysli
Der 24-jährige Waadtländer Strassenund Querfahrer vom BMC Baby Team,
Arnaud Grand, gewann die dritte Auflage des F lückiger-Cross in M adiswil
mit 28 Sekunden Vorsprung vor dem
Schwyzer Marcel Wildhaber, der 2012
die Premiere in Madiswil gewonnen
hatte, bei dem die beiden Brüder und
Mountainbike-Weltklassefahrer Lukas
und Mathias Flückiger als Namensgeber auftreten.
Während der diesjähr ige SM-Vierte,
Arnaud Grand, bei seinem allerersten
«Beim Sturz fiel mir sogar die
Kette heraus.»
Andreas Moser, OK-Präsident aus Madiswil
Sieg in einem UCI-R adquer-Rennen
einen Start-Zielsieg feierte, erwischte
Vorjahressieger Lukas Flückiger aus
Leimiswil einen äusserst schlechten
Start und war nach einer v on sieben
Runden auf dem tiefen und mor astigen Terrain nur an 28. Stelle anzutreffen. Doch dann startete der Mountainbike Cross Country Vize-Weltmeister
von 2012 und amtier ender Radquer
Schweizermeister aus Leimiswil, das
zur politischen G emeinde Madiswil
gehört, eine grosse Aufholjagd. In der
Schlussrunde überholte dann L ukas
Flückiger mit einer gr ossen Willensleistung die noch vor ihm liegenden
Lars Forster und L ukas Winterberg,
und erreichte so praktisch noch in den
letzten Minuten des Rennens hinter
Arnaud Grand und Marcel Wildhaber
den dritten Podestplatz.
Deutscher Favorit nicht anwesend
In Abwesenheit des gemeldeten deutschen Spitzenfahrers Sascha Weber
und des Gewinners des Quers von Beromünster, dem Italiener Bryan Falaschi, machten die besten Schweizer
beim Oberaargauer Flückiger-Cross
den Sieg unter sich aus . Der Premieren-Sieg bei den P rofis von Arnaud
Grand ist im Grunde genommen deshalb keine S ensation, denn der SMElite-Vierte von Bussnang TG im Januar 2014 hatte 2010 bereits an der Radquer-WM in Tabor in Tschechien als
Vierter in der K ategorie U23 ein Topresultat abgeliefert. Und beim diesjährigen Weltcupstart im N iederländischen Valkenburg war der junge
Waadtländer als 17. mit nur zw ei Sekunden Rückstand hinter dem französischen Weltklassefahrer Francis Mourey klar der beste Schweizer gewesen.
«Für mich war heute die erste R unde
sehr wichtig. In der Folge erwischte ich
dann auch einen Traumstart. Es freut
mich natürlich sehr, dass ich gewon nen habe, das will ich auch in Z ukunft», sagte Grand anschliessend an
die Siegerehrung und dankte dabei
auch dem Publikum für die tolle U nterstützung unterwegs auf dem Parcours.
Kompletter Fehlstart wegen fehlendem Training
Einen ganz schlechten Start erwischte
diesmal Lokalmatador L ukas Flückiger. Der BMC-Profi kehrte von der ersten Runde auf dem 28. R ang zurück.
Viele Leute glaubten dabei an einen
Sturz des älteren der beiden FlückigerBrothers. Doch dem war nicht so.
«N ach meiner Trainingspause nach
der Mountainbike-Saison habe ich
nicht mehr so viel trainiert. Erst in den
letzten zehn Tagen habe ich noch eine
Schnellbleiche gemacht. S o kam ich
am Anfang gar nicht auf Touren. Erst
etwa nach der dritten Runde lief es mir
dann immer besser», kommentier te
Lukas Flückiger seinen 3. Platz an seinem Heimrennen. Vierter wurde, nur
6,4 Sek hinter Flückiger, der Ex-Junioren-Europameister im Radquer. Forster absolviert im Moment im B erner
Seeland den ersten Teil der SportlerRS. Mathias Flückiger aus Ochlenberg,
der zweite N amensgeber der Veranstaltung, wurde mit einem ziemlich
regelmässigen Rennen Sechster und
der OK-Präsident Andreas Moser aus
Madiswil Siebter. Der schnellste OKPräsident- und Pösteler der Schw eiz
fabrizierte dabei in der drittletzten
Runde in der A bfahrt einen Salto mit
Sturz. «Bei diesem M anöver fiel mir
sogar noch die Kette heraus. Ich bin
aber trotzdem zufrieden», gab Moser
nach der Siegerehrung bekannt.
Eine Runde zu lang
In der K ategorie B ging das R ennen
offensichtlich eine R unde zu lang.
Denn die Siegerzeit des MasterSchweizer und -Europameisters, Jürg
Graf, war mit über 61 M inuten ganze
elf Minuten über der sonstigen Vorgabe von 50 Minuten in dieser Kategorie.
Bei den Frauen feierte die noch nicht
17-jährige Zürcherin Olivia Hottinger
nach ihrem Erfolg im Vorjahr in Sion
ihren zweiten Tagessieg bei den Grossen. Die Schülerin einer bekannten
Zürcher Sportschule, in der einst auch
die Fussballstars Diego Benaglio und
Admir Mehmedi die Schulbank drückten, feierte dabei in A bwesenheit der
gemeldeten U22-EM-Bronzemedaillengewinnerin vor Wochenfrist in
Lorsch, De Alice Arzuffi aus Italien, im
Oberaargau einen Start-Zielsieg. Bei
Sonnenschein, aber auf nassem und
tiefen Terrain, verwies Hottinger
die Mountainbike-Marathon-Schweizer Meisterin von 2011, Milena Landtwing aus Pontresina, mit 40 Sekunden
Vorsprung auf den Ehr enplatz, während Lokalmatadorin Franziska Ebinger, die für das Team Lafranchi fährt,
mit 1:14 Minuten Rückstand den dritten Platz belegte. Nach ihrem zweiten
Coup nach Sion in der E litekategorie
strahlte Olivia Hottinger, die vor Wochenfrist in Lorsch bei den U 22-Fahrerinnen an der E uropameisterschaft
den 20. Platz belegt hatte. Die drittklassierte Franziska Ebinger zeigte
beim Flückiger- Cross auch zur Freude
ihres Coachs, dem früher en zehnfachen Radquer-WM-Teilnehmer Carlo
Lafranchi, dem Sohn des früheren legendären Nationalcoachs Carlo Lafranchi, ihr wohl bestes Rennen in ihrer
Karriere. An der diesjährigen RadquerSM in Bussnang TG war Ebinger nach
der Disqualifikation von Jane N üssli
Sechste geworden. «Heute lief es mir
sehr gut. Ich habe Freude. Mir kam die
technisch anspruchsvolle Strecke natürlich entgegen, so konnte ich den
Heimvorteil auch ausnütz en», sagte
die Bäckerin und K onditorin nach
knapp 40 Rennminuten. «Jetzt will ich
aber eine Pause einschalten. Vermutlich am Stephanstag werde ich dann in
Dagmersellen die Wettkampftätigkeit
wieder aufnehmen und im Januar
auch an der Schw eizer Meisterschaft
in Aigle VD antreten», meinte Franziska Ebinger weiter.
Auszug aus der R angliste: Elite Männer, 18,2
km: 1. Arnaud Grand, N oville VD, 58:35,9; 2.
Marcel Wildhaber, Galgenen/SZ, 0:28 zurück; 3.
Lukas Flückiger, Leimiswil BE, 0:56; 4. Lars Forster, Jona SG, 1:02; 5. Lukas Winterberg, Roggliswil LU, 1:05; 6. Mathias Flückiger, Ochlenberg,
1:12; 7. Andreas Moser, Madiswil, 1:21; 8. Simon
Zahner, Dürnten ZH, 2:12. – Frauen, 10,4 km: 1.
Lukas Flückiger aus Leimiswil hat auf dem schwierigen Terrain für einen kurzen Augenblick die Konzentration verloren. Bilder: Marcel Bieri
Franziska Ebinger, Radsport Lafranchi in Madiswil, während ihrer Fahrt auf das Podest, das kräftig gefeiert wurde. Bilder: Jean-Claude Scherz
Arnaud Grand aus Noville holte sich den Tagessieg. Olivia Hottinger, Esslingen, 39:40,7; 2. M ilena
Landtwing, Pontresina, 0:40 zurück; 3. Franziska Ebinger, Koppigen/Lafranchi Madiswil, 1:14.
– Jekami-Rennen: 1. S imon Wäfler, Bauma,
19:08; 2. R oger Schmutz, Meiringen, 0:27 zu rück; 3. Simon Baumann, Balsthal, 0:31; 6. Adrian Berger, Lotzwil, 1:40; 8. M arco Carrer,
Kraftwerk-Rennteam Hasle-Rüegsau, 2:38; 29.
Fritz Flückiger, Ochlenberg, 7:53; 38. Eva Carrer,
Kraftwerk-Rennteam Hasle-Rüegsau, 11:43.
Der Ochlenberger Mathias Flückiger in der schwer befahrbaren Schrägpassage.
Die Lokalmatadoren (von links): Lukas und Mathias Flückiger sowie OK-Präsident Andreas Moser.
10
SPORT
Dienstag, 18. November 2014
MATCHVORSCHAU
Mittwoch | 19. November 2014 | 19.45 Uhr | Sporthalle Brünnli
EHC BRANDIS - SC UNTERSEEN INT.
www.ehcbrandis.ch
Michael Studer hatte eine gute Nase
Es war ein wichtiger Entscheid im jungen Leben des
Michael Studer. Im Sommer entschied er sich, auf den
Beruf und nicht auf eine weitere Profi-Karriere als
Eishockeyspieler zu setzen. Aus diesem Grunde
wechselte er definitiv vom NLB-Klub EHC Olten zum
Erstligisten Brandis. Mit den Emmentalern steht er
nun an der Tabellenspitze. «Das habe ich nicht erwartet, als ich mich für Brandis entschied. Umso
mehr freut mich die Entwicklung», sagt der 22-jährige, gelernte Kaufmann.
de, führt er weiter an. «Wir schiessen viel mehr Tore, weil
wir vor dem gegnerischen Tor viel frecher auftreten.»
Bereits letzte Saison hat Michael Studer mit dem EHC
Brandis Bekanntschaft gemacht. Als Partner-Teamspieler
des EHC Olten hat er regelmässig bei den Emmentalern
ausgeholfen. Im Frühjahr stellte sich für ihn die Frage nach
seiner sportlichen Zukunft. Der ehemalige SCB-Junior entschied sich, künftig den Beruf als Kaufmann in den Vordergrund zu stellen und verzichtete auf einen weiteren
Versuch, in der NLB Fuss zu fassen.
Für Michael Studer eine Folge des deutlich gestiegenen
Selbstvertrauens. «Erfolg hat enorm viel mit Selbstvertrauen zu tun. Weil dieses Jahr die Pucks von Anfang an im Tor
landeten, haben wir bereits zu Beginn Selbstvertrauen tanken können», erwähnt er. Aber nicht nur in Tornähe läuft
es dem EHC Brandis besser. Die Fehlerquote habe man minimieren können und generell trete man viel konsequenter
auf, bemerkt Studer. Aber auch der neue Trainer, Andreas
Beutler, habe einen grossen Anteil am Erfolg. «Er findet
bislang stets die richtigen Worte und kann uns hervorragend auf die jeweiligen Gegner einstellen.» Studer sagt,
dass die ganze Mannschaft von seiner immensen Erfahrung profitiere. «Er weiss, wovon er spricht, man hört ihm
gerne zu.»
Matchsponsor:
Rössli Metzg, Marktgasse 17, 4950 Huttwil, www.roessli-metzg.ch
Totomatsponsor:
Flückiger & Braunschweiler Sägereimaschinen AG, Haltestelle,
4955 Gondiswil, www.sawmachines.com
«Er weiss, wovon er spricht, man
hört ihm gerne zu.»
Eishockey sollte aber auch weiterhin eine dominierende
Rolle in seinem Leben einnehmen. Der in Oensingen wohnhafte Verteidiger entschied sich deshalb, definitiv zu den
Emmentalern zu wechseln, obwohl seine ersten Erfahrungen mit Brandis in der letzten Saison nicht gerade von
sportlichen Erfolgen begleitet waren. «Aber das Team und
der Verein haben mir einen guten Eindruck gemacht. In
der Mannschaft befinden sich viele gute Typen. Ich war
nach letzter Saison überzeugt, dass wir mit dieser Truppe
sportlich etwas bewegen können», begründet er seinen
Entscheid, definitiv zum EHC Brandis zu wechseln.
«Wir schiessen viel mehr Tore,
weil wir vor dem gegnerischen Tor
viel frecher auftreten.»
Gegner haben Respekt
Die Erfolge hätten aber auch das gesamte Erscheinungsbild des EHC Brandis verändert, stellt der Verteidiger erfreut fest. «In der Vergangenheit haben viele Teams gerne gegen Brandis gespielt, weil gegen uns die Aussicht auf
Punktezuwachs bestand. Das hat sich komplett geändert.
Nun spüren wir, dass viele Gegner Respekt vor uns haben.
Da besteht auch mental eine grosse Differenz zu den Vorjahren, denn nun wissen unsere Gegner, dass da etwas
ganz anderes auf sie zukommt als früher.»
Mehr Selbstvertrauen
Damit bewies der junge Verteidiger (Jahrgang 1992) eine
gute Nase. Heute kann er stolz darauf verweisen, dass ihn
sein Gefühl nicht getäuscht hat. Gleichzeitig gibt der Kaufmann aber auch zu, dass er einen solchen Höhenflug nicht
erwartet hat. «Ich war sicher, dass wir uns in den ersten
vier Rängen klassieren können. Dass es uns aber gleich so
gut läuft, das überrascht mich nun doch etwas», gesteht
er. Allerdings gebe es für den Höhenflug plausible Grün-
Das sei auch für die Brandis-Spieler enorm wichtig. «Gerade im Sport spielt sich vieles im Kopf ab. Bei uns sind
nun alle Zweifel weg und das lässt uns völlig anders an
die Spiele herangehen.» Michael Studer glaubt deshalb
auch nicht, dass Brandis vom hohen Ross fallen könnte.
Dafür gebe es einen guten Grund. «Brandis hat noch nie
ein Playoff-Spiel gewonnen, nicht zuletzt deshalb, weil
man bislang stets als achtplatziertes Team auf den Leader
traf. Dieses Jahr wollen wir die Playoff-Viertelfinals aber
nicht gegen ein Spitzenteam bestreiten, sondern gegen
ein Team aus der hinteren Tabellenhälfte. Das wird aber
nur möglich sein, wenn wir unsere Spitzenposition bis zu
den Playoffs behaupten können.»
Michael Studer
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SPORT EISHOCKEY 11
Dienstag, 18. November 2014
RESULTATE UND TABELLEN
NLA
Bern – Davos
Biel – Zug Kloten – Gottéron
Servette – Ambri-Piotta
ZSC Lions – Lugano
Davos – ZSC Lions
n.P. 3:2 (0:0, 1:1, 1:1)
n.V. 2:3 (1:0, 0:1, 1:1)
2:4 (2:0, 0:2, 0:2)
4:2 (2:1, 2:1, 0:0)
6:2 (0:0, 2:0, 4:2)
2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
1. Davos 2. ZSC Lions
3. Lugano
4. Bern
5. Zug
6. Lausanne
7. Servette
8. Biel
21
22
21
21
20
22
22
22
15
13
11
11
10
9
7
5
1
1
3
3
3
1
3
3
2 3
3 5
3 4
2 5
2 5
2 10
3 9
5 9
92:51
73:47
69:55
71:56
68:47
56:57
64:74
58:75
49
44
42
41
38
31
30
26
9. Kloten
10. Gottéron
11. Ambri-P.
12. Rapperswil-J.
20
21
21
21
5
5
2
2
4
3
5
2
1 10
2 11
3 11
4 13
49:66
64:84
47:72
54:78
24
23
19
14
NLB
Olten – SCL Tigers
Ajoie – Langenthal
GCK Lions – Visp
Martigny – Thurgau
1:6 (1:2, 0:2, 0:2)
n.P. 2:3 (2:1, 0:0, 0:1)
1:3 (1:1, 0:2, 0:0)
1:0 (1:0, 0:0, 0:0)
1. SCL Tigers
2. Chaux-de-F.
3. Martigny
4. Visp
5. Olten
6. Langenthal
7. GCK Lions
8.Thurgau
18
18
17
18
17
19
20
18
13
10
7
7
8
5
6
4
0
0
4
2
1
5
2
3
3 2
1 7
0 6
3 6
1 7
2 7
3 9
1 10
75:45
58:54
56:48
74:63
60:63
58:52
51:65
42:58
42
31
29
28
27
27
25
19
9. Ajoie
19 4 1 4 10 46:72 18
Frauen, Leistungsklasse B
Brandis Ladies – Prilly Black Panthers HCB Chiasso – Saint-Imier
Bassersdorf – Fribourg Ladies
GCK Lions – Laufen
8:0
5:6
3:0
3:4
1. Bassersdorf
2. Brandis Ladies
3. Saint-Imier
4. EHC Laufen
6
6
6
6
22:  5
18:  8
22:15
19:12
15
14
12
9
5. Fribourg Ladies
6. GCK Lions
7. HBC Chiasso
8. HC Prilly Black Panthers
6
5
4
5
22:16
11:16
14:22
3:37
9
6
1
0
1. Liga, Gruppe 2
Belp – Zuchwil Regio
Burgdorf – Unterseen-Interlaken
Argovia Stars – Lyss
Brandis – Adelboden
  1. Brandis
  2. Thun
  3. Zuchwil Regio
  4. Lyss
  5. Argovia Stars
  6. Basel/KLH
  7. Wiki-Münsingen
  8. Unterseen-Interlaken
  9. Burgdorf
10. Adelboden
11. Belp
2:6
3:5
1:3
4:2
12
11
11
12
12
11
11
12
12
12
12
56:31 31
47:24 24
54:30 24
46:30 24
45:39 22
42:37 17
45:50 16
35:46 15
48:50 14
24:55 4
30:80 1
Zunzgen-Sissach – Argovia Stars
Langenthal – Brandis II
Laufen – Bucheggberg
Rheinfelden – Altstadt Olten
Meinisberg I – Koppigen
6:3
6:7
4:1
6:4
4:5
2. Liga, Gruppe 3
  1. Zunzgen-Sissach
2. Brandis II
3. Argovia Stars
4. Rheinfelden
5. Bucheggberg
6. Altstadt Olten
7. Laufen
8. Meinisberg I
6
7
6
7
7
6
7
6
26:19
36:21
30:22
34:35
37:33
27:37
31:29
16:27
15
15
12
11
10
9
9
7
9. Langenthal
10. Koppigen
7
7
29:34 6
26:35 5
3. Liga, Gruppe 6
Zuchwil Regio – M’buchsee-Moossee.
Burgdorf II – Meinisberg II
Bellmund – Niederbipp
Herzogenbuchsee – Brandis III
  1. Meinisberg II
2. M’buchsee-Moossee.
3. Herzogenbuchsee
4. Zuchwil Regio
5. Burgdorf II
6. Bellmund
7. Niederbipp
8. Brandis III
3
3
3
3
3
3
2
2
2:4
3:4
6:4
16:0
24:10
21:  7
25:12
19:  9
12:11
10:30
5:12
1:26
9
9
6
3
3
3
0
0
4. Liga, Gruppe 5b
Altstadt Olten – Obergerlafingen
Huttu High Flyers – Bätterkinden Flyers
1. Altstadt Olten
2. Huttu High Flyers
3. Bätterkinden F.
4. Büetigen
5. Tasmanian Devils
6. Koppigen
7. Obergerlafingen
2
3
3
1
2
2
2
11:  7
12:11
15:  7
6:  3
12:11
7:16
5:13
5:2
3:1
6
6
6
3
3
0
0
FUSSBALL
RESULTATE UND TABELLEN
EM-Qualifikation
Schweiz – Litauen
England – Slowenien
San Marino – Estland
4:0 (0:0)
3:1 (0:0)
0:0
1. England
2. Slowenien
4
4
4 0
2 0
0 11:  1 12
2 4:  4 6
3. Schweiz
4
2 0
2
8:  3 6
4. Litauen
5. Estland
6. San Marino
4
4
4
2 0
1 1
0 1
2
2
3
3:  6 6
1:  2 4
0:11 1
Resultate und Tabellen
www.football.ch
Brandis weiterhin auf Erfolgskurs
1. Liga, Gruppe 2: EHC Brandis – EHC Adelboden 4:2 (0:2, 3:0. 1:0)
Auch gegen Adelboden liess Brandis nichts anbrennen.
Zwar lagen die Emmentaler nach dem Startabschnitt
mit zwei Toren in Rücklage, doch danach drehten sie
auf, setzten ihre schon fast unglaubliche Erfolgsserie
mit einem 4:2-Sieg über die Oberländer fort und
belegen nun seit zehn Runden den Spitzenplatz der
Zentralschweizer Erstligagruppe.
Von Ernst Marti
Von Anfang an war Leader Brandis gegen den Zweitletzten der Tabelle die
spielbestimmende Mannschaft. Die
Emmentaler waren zwar schon im
Startabschnitt mehr im Puckbesitz,
dominierten das Spiel und hatten die
besseren Abschlussmöglichkeiten.
Trotzdem hiess es in der ersten Pause
2:0 zugunsten der Oberländer, die ihre
wenigen Möglichkeiten ausgezeichnet
nutzten. So nach sieben Minuten, als
Bruno Marcon mit einer wunderschönen Direktabnahme und einem kraftvollen Schuss Lukas Gasser keine Abwehrmöglichkeit gab. Vier Minuten
später war es nochmals der Oberlän der Spielmacher Bruno Marcon, der
einen Konterangriff erfolgreich zum
2:0 abschliessen konnte.
Innert vier Minuten Zweitore-Rückstand egalisiert
Konnten die Platzherren im Startabschnitt ihre feldmässige Überlegen heit nicht in Tore umsetzen, sollte sich
das im mittler en Spielabschnitt ändern. Knappe vier Minuten waren gespielt und der A usgleich war per fekt.
Zuerst Steiner aus spitzem Winkel und
danach Keller mit einem Schuss , bei
dem wohl dem Oberländer Torhüter
die Sicht verdeckt war, zeichneten für
den Ausgleich verantwortlich. Es entwickelte sich nun eine animier te Partie, denn die mehrheitlich jungen Gäste unter Führung von Routinier Marcon versuchten ihr Fell so teuer wie
möglich zu v erkaufen. Vergebens,
denn der Favorit setzte sich durch und
übernahm nach einem steil vorgetra-
genen Angriff durch Witschi in der 33.
Minute die Führ ung. N un war das
Heimteam eindeutig am Drücker und
schnürte die Gäste in ihr em eigenen
Verteidigungsdrittel ein, doch es blieb
bis zur zweiten Pause bei der knappen
Emmentaler Führung.
Doch wenn es mal läuft, dann läuft es,
bloss 43 S ekunden nach B eginn des
Mitteldrittels war der v on Bieri und
Keller lancierte Oltener Partnerteamspieler Tim Weber mit dem 4:2 erfolgreich. Von nun an kontr ollierten die
Einheimischen, die noch einige gute
Möglichkeiten hatten, die P artie und
kamen so zu einem weiteren Dreipunktesieg.
«Eine Juniorenmannschaft»
Peter «Putz» Schranz, Headcoach EHC
Adelboden, meinte zur P artie: «M ir
war bewusst, dass es für uns schwierig
würde, wenn wir den Z weitore-Vorsprung nicht lange halten können, was
uns leider nicht gelang. Wenn man
danach im zw eiten Drittel drei Tore
kassiert, wird es gegen ein B randis in
der derzeitigen Form praktisch unmöglich, noch zu Punkten zu kommen. Man muss es klar sehen: U nser
Team in der heutigen Zusammensetzung ist praktisch eine Juniorenmannschaft, die kann wachsen und Erfahrungen sammeln, so dass daraus eine
gute Erstligamannschaft werden kann.
Was mich trotz der heute schlechten
Tabellenlage freut, ist der Umstand,
dass die jungen S pieler im Team gut
aufgenommen wurden, dass wir diese
weiterbilden können und dass man
markante Fortschritte sieht. Ich bin
überzeugt davon, dass wir so in ein
Seit zehn Runden steht die Brandis-Mannschaft des Erfolgstrainers Andreas Beutler nun
bereits an der Spitze der Tabelle. Bild: Marcel Bieri
oder zwei Jahren gute E rstligaspieler
haben. Das ist unser Ziel, denn nur so
kann in Zukunf ein Verein wie der EHC
Adelboden in der ersten Liga beste hen.».
«Nie erträumt»
Andreas Beutler, Headcoach EHC
Brandis, zum S piel: «W ir starteten
heute etwas unglücklich. Aber ich sagte meiner Mannschaft, dass das immer
passieren könne. Es waren zwei gute
Angriffe von Adelboden. Wir waren zu
wenig nahe bei den Leuten. Doch wir
reagierten gut und hatten Chancen,
bei denen vielleicht heute mal die Präzision ein wenig gefehlt hat. Beim bisherigen Saisonverlauf gibt es aktuell
sicher nichts zu bemängeln, haben wir
doch in den bisher igen zwölf Spielen
erst einmal nach P enaltyschiessen
verloren. Ich wusste, als ich zu Brandis
kam. Dass da eine gute E quipe vorhanden ist, dass es jedoch so laufen
würde hätte ich mir nie erträumt. Natürlich ist das Team auch selbstsicherer geworden, und mit dem bisherigen
Saisonverlauf bin ich sehr zufrieden.»
Matchtelegramm: 15. November. – Sporthalle
Brünnli, Hasle b. B. – 237 Z uschauer. – SR: Weber, Bichsel/Rentsch. – Tore: 7. 0:1. 12. 0:2. 23.
Steiner (Joss, Holzer) 1:2. 24. K eller (Hain, Studer) 2:2. 33. Witschi (N ägeli, Zurflüh) 3:2. 41.
Weber (Bieri, Keller) 4:2. – Strafen: EHC Brandis
4x 2 Minuten; Adelboden 2x 2 Minuten. – EHC
Brandis: Lukas Gasser; Oberli, Mosimann, Reinhard, Bieri, Solter-mann, Kobel, Steiner, Hain,
N ägeli, Holzer, Martin Gasser, Weber,, Keller,
Dällenbach, Seematter, Gurtner, Zurflüh, Witschi, Joss, Studer. – Bemerkung: 57:50 Time-out
Adelboden.
Sieg – diesmal über Umwege
NLB: HC Ajoie – SC Langenthal
2:3 n. P. (2:1, 0:0, 0:1)
Der Aufschwung der Langenthaler wird ein bisschen
gebremst: In Ajoie resultiert
zwar ein Sieg, dafür musste
aber eine Zusatzschicht
eingelegt werden.
Von Leroy Ryser
Der Aufschwung nach dem Derbysieg
hat beim SC Langenthal eine leichte
Bremsung erfahren. In der Ajoie konnte Gelb-Blau nicht restlos überzeugen,
bereits vor Spielbeginn machten sich
erste negative Tendenzen sichtbar.
Mike Küng wärmte sich nämlich auf,
musste aber wegen einer Sperre noch
vor dem Spiel unter die Dusche. Er
kassierte in der ersten Liga eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und war deshalb nicht spielberechtigt. Nachdem
die Langenthaler nur knapp an einer
Forfait-N iederlage vorbeischrammten, war es dann der HC Ajoie, der die
Partie in die Finger nahm und besser
war. Dem Spielverlauf entsprechend
konnten sie denn auch zum 1:0 vorlegen. Manuel Zigerli war es, der in ei nem Gewühl vor Marc Eichmanns Tor
die Übersicht behielt und einschob.
Zwei Mal in Rückstand
Die Langenthaler kamen dann etwas
besser in die P artie und in Über zahl
konnte Jeffrey Füglister sogar zum 1:1
ausgleichen. Er war fr eistehend im
Slot an die Scheibe gekommen und
lupfte diese gekonnt an Mischler vorbei ins Tor. Aber es war weiterhin eher
der HCA, der über zeugen konnte.
Nachdem sie ganze drei Minuten ununterbrochen in Scheibenbesitz wa ren, erzielten sie verdienterweise das
2:1-Führungstor durch Rémy Rimann.
«In Ajoie ist es selten einfach. Sie sind
eine kampfstarke Truppe und daher
brauchte es auch v on uns eine
Kampfleistung», sagte Olivier Schäublin nach der Partie.
Nach dem zw eiten Rückschlag lebte
die Partie dann vor allem von Matthias
Mischler. Der HCA-Torhüter geriet im
zweiten Drittel deutlich stärker unter
Beschuss als sein G egenüber. Er behielt im Mitteldrittel seine Weste aber
rein. Höhepunkt war kurz vor der Pausensirene ein Pfostenschuss von Langenthals Jeffrey Füglister.
Campbell reagiert, Kelly agiert
Erst im letzten Abschnitt musste sich
Mischler noch einmal geschlagen ge ben. Bei einem Stellungsfehler seiner
Vorderleute war es Jeff Campbell, der
profitieren konnte und einer eins-ge gen-eins-Situation bevorstand. Der
SCL-Ausländer zeigte sich kaltblütig
und traf zum 2:2-Ausgleich. Tore gab
es danach in der r egulären Spielzeit
keine mehr, Ajoie wäre einem Treffer
vor allem am Schluss wesentlich näher
gewesen. «Wir mussten viel in Unterzahl agieren, machten dort aber einen
guten Job und ernteten dadurch Energie», bilanzierte Schäublin. Die Partie
sollte ihre Entscheidung dann im Penaltyschiessen finden. Z war hätte
Ajoie noch eine Über zahlmöglichkeit
in der Verlängerung gehabt, liess diese
aber torlos verstreichen. Nach je einem
Treffer erzielte Brent Kelly als dr itter
Schütze das entscheidende 2:1. Danach
traf niemand mehr, weshalb der SCL
den zweiten Punkt gewinnen konnte.
Matchtelegramm: 15. November. – Voyeboeuf.
– 1313 Zuschauer. – SR: Küng, Ambrosetti/Jetzer.
– Tore: 6. Zigerli (Primeau, Mäder) 1:0. 13. Füglister (Schäublin, Gemperli/Ausschluss Mäder)
1:1. 19. Rimann (Z igerli) 2:1. 43. C ampbell
(Kämpf, Fröhlicher) 2:2. – Strafen: Ajoie 4x 2 Minuten; SC Langenthal 6x 2 M inuten. – SC Lan genthal: Eichmann; Schüpbach, Schäublin;
Welti, Fröhlicher; Minder, Pienitz; Kämpf, Campbell, Kelly; Carbis, Füglister, Gemperli; Hobi,
Vincenzo Küng, Dünner ; Hügli, M archon,
Schnyder; Arnold.
Langenthals Füglister erzielt soeben den 1:1-Ausgleich. Bilder: Leroy Ryser
Brent Kelly verwandelt den entscheidenden Penalty. Bilder: Leroy Ryser
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Seele and Geist
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