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INDUFLOOR®-IB2340

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SCHOMBURG ICS GmbH
Aquafinstraße 2 – 8
D-32760 Detmold (Germany)
Telefon+49-5231-953-02
Fax+49-5231-953-390
www.schomburg-ics.de
INDUFLOOR®-IB2340
Hochwertige Betonimprägnierung
Eigenschaften:
INDUFLOOR-IB2340 ist eine hochwertige Betonimprägnierung mit nachfolgenden Eigenschaften:
• wasserverdünntes, transparentes, zweikomponentiges
Epoxidharz
• frei von organischen Lösemitteln
• geruchsarm
• beständig gegen verdünnte Laugen und Säuren,
Heizöl und Benzin,
• wasserdampfdiffusionsfähig
• sehr gut haftend auf verschiedenen Untergründen
• hohes Penetrierverhalten
Einsatzgebiete:
INDUFLOOR-IB2340 wird eingesetzt zur Imprägnierung
und zur Versiegelung von zementgebundenen Bodenflächen, Magnesitestrichen, Anhydritestrichen, z. B. in
Lagerhallen, Werkstätten, Garagen, Produktionshallen,
etc.
Technische Daten:
Basis:2-komp. Epoxidharz
Farbe:transparent
Mischungsverhältnis:
100 : 50 Gew.-Teile
Dichte:
ca. 1,07 g/cm3
bei + 23° C
Festkörper:
ca. 53%
Viskosität:
28 sec DIN Becher 4mm
Verarbeitungszeit:
ca. 40 Minuten bei + 23° C
Verarbeitungstemp.:
mind. + 10° C/
max. + 30° C
Begehbar:
nach ca. 24 Stunden bei + 23° C
Überarbeitbar:
nach ca. 16 bis max. 24 Stunden bei + 23° C
Durchgehärtet:
nach ca. 7 Tagen bei + 23° C
Verarbeitungstemp.:
mind. + 10° C
Rel. Luftfeuchtigkeit:
< 75%
Reinigung:
Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch sorgfältig mit
Wasser säubern.
Technisches Merkblatt
Art.-Nr. 5 55055
Lieferform:
30 kg-Gebinde; Komponente A und Komponente B
befinden sich im abgestimmten Mischungsverhältnis.
Lagerung:
6 Monate, in original verschlossenem Gebinde bei
trockener Lagerung und kühler Lagerung, über +10° C.
Untergrund:
Die zu bearbeitenden Flächen müssen
• trocken, fest, tragfähig und griffig sein
• frei sein von trennenden und haftungsmindernden
Substanzen, wie z. B. Staub, Schlempe, Fett,
Gummiabrieb, Anstrichresten u.ä.
Je nach Beschaffenheit des zu bearbeitenden
Untergrundes sind geeignete Verfahren, wie
z. B. Kugelstrahlen, Fräsen, Schleifen, Bürsten,
Fegen, Saugen und Granulatstrahlen, HochdruckWasserstrahlen, zur Vorbereitung einzusetzen.
Entsprechend des jeweiligen Untergrundes sind außerdem folgende Kriterien zu erfüllen:
Zementgebundene Flächen:
• Güte des Betons:
mind. C 20/25
• Güte des Estrichs
mind. EN 13813 CT-C25-F6
• Güte des Putzes
mind. P II/P III
• Alter:
mind. 28 Tage
• Haftzugfestigkeit:
> 1,0 N/mm2 (Putz: ca. 0,8 N/mm2)
• Restfeuchte:
< 6% (CM-Methode)
Magnesitestriche:
• Güte des Estrichs:
mind. MA 40
• Alter:
mind. 14 Tage
• Haftzugfestigkeit:
> 1,0 N/mm2
• Restfeuchte:
< 2% (CM-Methode)
Calciumsulfatestriche:
• Güte des Estrichs:
mind. CA-C20-F7
• Alter:
mind. 14 Tage
• Haftzugfestigkeit:
> 1,0 N/mm2
• Restfeuchte:
< 0,5 %, mit Fußbodenheizung: < 0,3% (CM-Methode)
Asphaltestriche:
• Güte des Estrichs:
• Haftzugfestigkeit:
AS 10
> 1,0 N/mm2
Verarbeitung:
Komponente A (Harz) und Komponente B (Härter)
werden im abgestimmten Mischungsverhältnis geliefert.
Die B-Komponente wird zur A-Komponente hinzugegeben. Es ist darauf zu achten, dass der Härter restlos aus
seinem Behälter herausläuft. Das Vermischen der beiden
Komponenten hat mit einem geeigneten Rührgerät bei
ca. 300 U/Min. (z. B. Bohrmaschine mit Rührwerk) zu
erfolgen. Dabei ist wichtig, auch von den Seiten und
vom Boden her aufzurühren, damit sich der Härter gleichmäßig verteilt. Es wird solange gerührt, bis die
Mischung homogen (schlierenfrei) ist; Mischzeit ca. 5
Minuten. Die Materialtemperatur sollte beim Mischvorgang ca. +15° C betragen. Das vermischte Material
nicht aus dem Liefergebinde verarbeiten! Die Masse
in ein sauberes Gefäß umtopfen und nochmals sorgfältig durchrühren.
Applikationsverfahren/Verbrauch:
INDUFLOOR-IB2340 wird in 2 - 3 Arbeitsgängen im
Rollverfahren aufgetragen. Das angemischte Material
wird portionsweise auf die Fläche gegossen und
mittels Gummilippenschieber auf der Fläche verteilt.
Anschließend mit einer kurzflorigen Fellrolle gleichmäßig
verrollen.
Imprägnierung/Versiegelung:
INDUFLOOR-IB2340 wird in 1 Arbeitsgang aufgetragen. Verdünnungen sind möglich bis max. 30%
Verbrauch: ca. 250 - 300 g/m2 der unverdünnten
Mischung.
Physiologisches Verhalten und
Schutzmaßnahmen:
INDUFLOOR-IB2340 ist nach der Aushärtung physiologisch unbedenklich. Der Härter (Komponente B) ist
ätzend. Bei der Verarbeitung sind die Berufsgenossenschaftlichen Schutzvorschriften, Merkblatt M 023 sowie
die Hinweise auf den Gebinden zu beachten.
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tungs- und Erhärtungszeit. Der Materialverbrauch
erhöht sich ebenfalls bei niedrigeren Temperaturen.
Farbtöne: Geringe Farbunterschiede, bedingt durch
verschiedene Produktionsansätze und Rohstoffschwankungen, sind unvermeidlich. Bei Beschichtungsarbeiten ist dieses zu berücksichtigen. Abgegrenzte
Flächenabschnitte sind mit demselben Produktionsansatz (siehe Chargen-Nr. auf dem Liefergebinde)
durchzuführen.
Zu große Schichtdicken (Materialmehrverbrauch) bei
den einzelnen Arbeitsgängen vermeiden. Es führt zu
Rissbildungen und Abplatzungen.
Wartezeiten zwischen den einzelnen Arbeitsgängen
mindestens 12, maximal 24 Stunden. Bei rel. Luftfeuchtigkeit > 65 % und < 75 % ist die Wartezeit
entsprechend zu verlängern.
Weichmacherwanderung aus Autoreifen können zu
Verfärbungen führen.
Während der Trocknungs- und Erhärtungsphase für
gute Be- und Entlüftung sorgen.
Die Haftung der einzelnen Schichten aufeinander
kann durch Einwirkung von Feuchtigkeit und Verunreinigung zwischen den einzelnen Arbeitsgängen
stark gestört werden. Die Untergrundtemperatur muss
mind. < 3°C über der Taupunkttemperatur liegen.
Oberflächen-Schutzsysteme müssen nach ihrer
Applikation für ca. 4 - 6 Stunden vor Feuchtigkeit
(z. B. < Regen-, Tauwasser) geschützt werden.
Feuchtigkeit bewirkt eine Weißfärbung und/
oder eine Klebrigkeit der Oberfläche und kann zu
Störungen bei der Aushärtung führen. Verfärbte und/
oder klebrige Oberflächen sind, z. B. durch Schleifen
oder Strahlen abzutragen und erneut zu überarbeiten.
Anwendungen, die nicht eindeutig in diesem Technischen Merkblatt erwähnt werden, dürfen erst nach Rücksprache und schriftlicher Bestätigung
mit bzw. durch die Anwendungstechnik der
SCHOMBURG ICS GmbH erfolgen.
Ausgehärtete Produktreste sind unter der Abfallschlüsselnummer 57123 „Epoxidharz“ zu entsorgen.
GISCODE: RE 1
Wichtige Hinweise:
• Höhere Temperaturen verkürzen die Verarbeitungszeit.
• Niedrigere Temperaturen verlängern die VerarbeiDie Rechte des Käufers in Bezug auf die Qualität unserer Materialien richten sich nach unseren Verkaufs- und Lieferbedingungen. Für Anforderungen die über den Rahmen der
hier beschriebenen Anwendung hinausgehen, steht Ihnen unser technischer Beratungsdienst zur Verfügung. Diese bedürfen dann zur Verbindlichkeit der rechtsverbindlichen
schriftlichen Bestätigung. Die Produktbeschreibung befreit den Anwender nicht von seiner Sorgfaltspflicht. Im Zweifelsfall sind Musterflächen anzulegen. Mit Herausgabe einer
neuen Fassung der Druckschrift verliert diese ihre Gültigkeit.
25/13 VH/DM/JD
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