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Flugplatz
Meiringen-Unterbach
Mittwochnachmittag,
15. Oktober 2014
Dreimal jährlich findet eine
dreistündige Betriebsbesichtigung statt für alle. Für
diese dritte Führung dieses
Jahr meldeten sich 100
Personen rechtzeitig an,
gekommen sind dann 120.
Hier findet zu Beginn eine
eindrückliche Vorführung der
Sicherheitsleute mit ihren
Hunden statt.
Was diese Hunde leisten mit
andressierten Aufgaben ist
umwerfend. Hier bewacht
mit höchster Konzentration
der Diensthund eine Person
im Gehen. Dabei bewegt sich
der Hund rückwärts, was für
einen Hund sehr schwierig
sei. Beim kleinsten Fluchtversuch des Verdächtigen
packt der Hund zu ohne
Rücksicht auf Verluste. Auf
Kommando gibt das Tier den
Menschen sofort wieder los
und kontrolliert weiter.
Hier greift der Hund eine
Person an, die sich auf ein
Autodach zu verstecken
versucht.
Diese Szene erscheint
dramatisch, der Sturz vom
Dach. Wichtig zu wissen, der
Stock in der Hand des
Trainers ist kein Schlagstock.
Im Gegenteil, mit diesem
„Klapperstecken“ wird der
Hund motiviert zum
Weitermachen.
Diese Hunde „arbeiten“ aus
reinem Spieltrieb. Der Besitzer des Hundes hat ein
kleines Spielzeug des
Hundes in der Hand (im Bild
nicht sichtbar), hier im Bild
spielt der Hund mit dem
„grossen Spielzeug“.
Guter Rat beim Angriff eines
Hundes, flach auf den Boden
liegen und regunslos liegen
bleiben bis der Meister
kommt......... !!
Wichtig: Diese Hunde sind
keine Kampfhunde und
beissen nur auf Befehl !!!!!
Der Tower in LSMM aus
einem Blickwinkel, der
normalerweise nicht
zugänglich ist.
Piste 10 (=100 = 097°)
Piste 28 (=280 = 277°)
Die beiden Männer im Tower
verfolgen mit Feldstechern
die Hundeshow.
In fünf separate Gruppen
aufgeteilt ging die Faszination Diensthund sofort
verloren.
Auch so ein Blickwinkel ist
für uns einmalig!
Man könnte auch sagen
„hautnah“!
Das Fliegen fasziniert Alt und
Jung.
Rund 100 Arbeitsplätze und
25 Lehrstellen auf dem
Flugplatz Meiringen befinden
sich „hinter den Kulissen“
aus unserer alltäglichen
Flugzeugspottersicht.
Gut ausgerüstete Arbeitsplätze, die auch von Lehrlingen aus der Region im
Ausbildungsprogramm
stehen.
Die Nachwuchskräfte, die
Zukunft, wer weiss, die
nächsten Spezialisten am
Flugzeug.
Haben Sie gewusst, dass die
Piloten unserer Luftwaffe
weltweit die einzigen sind,
die ihr Flugzeug vor dem
Start nicht persönlich in
einem abschliessenden
Rundgang kontrollieren?
Sie vertrauen dem Bodenpersonal zu 100%.
Das Interesse ist gross, die
Zufriedenheit ist gross.
Jetzt geht es um's
Eingemachte!
Zahlen zum Vergleich mit
dem F/A-18:
Tiger II mit 2 Triebwerken
Schub ohne Nachbrenner:
3'114 daN (je 1'557 daN)
Schub mit Nachbrenner:
4'448 daN (je 2'224 daN)
F/A-18 mit zwei Triebwerken
Schub ohne Nachbrenner:
10'440 daN (je 5'220 daN)
Schub mit Nachbrenner:
15'660 daN (je 7'830 daN)
Northrop F-5E Tiger II
im Einsatz seit 1978
......für uns Laien immer
noch wie neu.
Gesucht:
Tiger-Nachfolger
Pilatus NCPC-7
(PC-7 Turbo-Trainer)
im Einsatz seit 1982.
Das Flugzeug PC-7/CH
Turbo-Trainer ist ein
zweisitziger Trainer für die
moderne Pilotenausbildung.
Zahlen zum Vergleich mit
dem Tiger II:
Tiger II mit 2 Triebwerken
Schub ohne Nachbrenner:
3'114 daN (je 1'557 daN)
Schub mit Nachbrenner:
4'448 daN (je 2'224 daN)
F/A-18 mit zwei Triebwerken
Schub ohne Nachbrenner:
10'440 daN (je 5'220 daN)
Schub mit Nachbrenner:
15'660 daN (je 7'830 daN)
Fliegen fasziniert. Ja, von
aussen, aus der Distanz, in
der Dynamik.
Hier liegen über 11 Tonnen.
Voll beladen und betankt
sind 16 bis 23 Tonnen
möglich. Unglaublich aber
wahr!
Dieses Fahrwerk, konstruiert
für die Landungen auf dem
Flugzeugträger.
Was berichtet da unser
Gruppenführer während der
Besichtigung? Das Fahrwerk
muss einem freien Fall aus
5 m Höhe standhalten?
Unglaublich aber wahr!
Dieses Flugzeug wird in den
nächsten Tagen wieder zum
Einsatz kommen in der
Fliegerstaffel 11 hier in
Meiringen-Unterbach.
Die Grössenordnungen sind
enorm. Die Flexibilität und
die Hitzebeanspruchungen
dieser Austrittsdüsen sind
unvorstellbar für uns. Ich
werde sie im Flugbetrieb mit
der Digicam beobachten,
versprochen, nur mit
Gehörschutz!
Jeder Kubikzentimeter wird
funktionell ausgenutzt.
Der Leistungsvergleich der
Triebwerke zwischen dem
Tiger und dem F/A-18 ist
interessant. In Zukunft
entscheidend jedoch könnte
nur noch die Elektronik sein.
Schon hier im F/A-18 spielt
die Software eine ganz
besondere Rolle.
Pilatus PC-6 Turbo-Porter
im Einsatz seit 1967
Aber hier noch einmal zum
F/A-18 bzw. zur besonderen
Software. Der SoftwareLieferant aus Amerika stellt
an die Sicherheitsansprüche
dieser „glasklaren Halle“
auch besondere Ansprüche
und kontrolliert sie auch
periodisch und unangemeldet.
Noch gibt es Geheimnisse in
der Luftwaffe, die wir nie
erfahren werden.......
St.Gallen, 26. Okt. 2014
Carlos und Hermann Bigler
www.approach-bigler.ch
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Reisen
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