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 2. Deutsch-­‐Lateinamerikanische Energiekonferenz 29.-­‐30. Oktober 2014 Hotel Crowne Plaza Santiago de Chile Mit durchschnittlichen Wachstumsraten von fünf Prozent hat sich Lateinamerika in den letzten Jahren als ein dynamischer und pulsierender Wirtschaftsraum gezeigt. Dieses Wachstum beruht u.a. auf verbreiteter makroökonomischer und politischer Stabilität, hohen Rohstoffpreisen auf dem Weltmarkt, sowie einer auf verringerter Armut und einer wachsenden Mittelschicht fußenden Expansion des Binnenmarkts. Jedoch stellen der steigende Energiebedarf sowie der Klimawandel die Region vor große Herausforderungen, die nur durch größere Effizienz bei Nutzung, Transport und Erzeugung von Energie sowie den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien bewältigt werden können. Auch wenn viele deutsche Unternehmen bereits entsprechende Technologien nach Lateinamerika exportieren, so ist das ungenutzte Potenzial groß. Im Gegenzug hat die deutsche Hightech-­‐Industrie ein großes Interesse daran, die Versorgung mit Metallen wie Kupfer oder Lithium, die in Südamerika in großen Mengen vorkommen, sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund wurde durch die 1. Deutsch-­‐Lateinamerikanische Energiekonferenz im Oktober 2013 in Lima (Peru) ein bi-­‐regionales Netzwerk von Entscheidern aus dem Energie-­‐ und Rohstoffsektor beider Regionen ins Leben gerufen. Aus diesem Netzwerk haben sich im Laufe der letzten 12 Monate erste konkrete Projekte der Zusammenarbeit entwickelt. Hiermit laden wir Sie herzlich zur zweiten Konferenz des Netzwerks nach Santiago de Chile ein. Teilnehmen werden, wie auch im letzten Jahr, 15-­‐20 Repräsentanten des Energie-­‐ und Rohstoffsektors aus dem diesjährigen Schwerpunktland Chile, aus den weiteren Staaten der Pazifikallianz (Peru, Kolumbien, Mexiko), sowie aus weiteren aufstrebenden Staaten der Region. Sie werden mit Vertretern der deutschen Energiewirtschaft über Chancen und Potenziale der biregionalen (Energie-­‐) Wirtschaftsbeziehungen diskutieren, ihr Netzwerk erweitern und die Möglichkeit erhalten, konkrete Projekte der Zusammenarbeit zu initiieren. Die inhaltlichen Schwerpunkte der diesjährigen Konferenz liegen in den Themen Rohstoffexport, dezentrale erneuerbare Energieversorgung sowie Netzausbau. Partner der Konferenz und des Netzwerks ist die Konrad-­‐Adenauer-­‐Stiftung, der Lateinamerikaverein (Hamburg), Pflüger International GmbH sowie deutsche und lateinamerikanische Unternehmen. Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns freuen! Die Teilnehmer der Ersten Deutsch-­‐Lateinamerikanischen Energiekonferenz in Lima (Peru) 2. Deutsch-­‐Lateinamerikanische Energiekonferenz Santiago de Chile, 29.-­‐30. Oktober 2014 Mittwoch, 29.10.2014 Bis 17:00 Uhr 17:00 Uhr 17:15 Uhr 18:30 Uhr 20:30 Uhr Programm -­‐ Entwurf, Stand: 27. Oktober 2014 -­‐ Anreise, Check-­‐in Begrüßungscocktail Impulsreferat: Umwelt-­‐ und energiepolitische Herausforderungen in Chile und Südamerika Pablo Badenier Martínez, Umweltminister der Republik Chile Diskussion Politisches Panel Energiesicherheit und Nachhaltigkeit aus deutscher und lateinamerikanischer Sicht Redner Jorge Andrés Cash Sáez, Umweltministerium Chile Prof. Dr. Friedbert Pflüger, Staatssekretär a.D., CEO Pflüger International GmbH Moderation Holger Haibach, Repräsentant in Chile, Konrad-­‐Adenauer-­‐
Stiftung Dinner Keynote: Trends in der internationalen Energiepolitik Prof. Dr. Friedbert Pflüger, Staatssekretär a.D., CEO Pflüger Donnerstag, 30.10.2014 Bis 9:00 Uhr 9:00 Uhr – 10:30 Uhr International GmbH Frühstück Round Table 2 Kupfer, Lithium, Öl und Co. -­‐ Rohstoffexport als nachhaltiges Wirtschaftsmodell? Redner Patricio Ganduglia, Wintershall Holding GmbH Guillermo Vidalon del Pino, Leiter PR, Southern Peru Copper Kommentar: Michael Vahrenkamp, CEO, STEAG do Brasil Moderation Felix Dane, Leiter Regionalprogramm Klimawandel, Umwelt und Energiesicherheit, in Lateinamerika, Konrad-­‐Adenauer-­‐
Stiftung Das Thema „Nachhaltigkeit“ spielte bei der ökonomischen Entwicklung Lateinamerikas bislang eine untergeordnete Rolle. Um die Zukunftsfähigkeit der Region zu sichern, muss der ressourcenreiche Kontinent lokal und regional angepasste innovative Geschäftsmodelle und politische Rahmenbedingungen entwickeln, die das große Potenzial im Sinne einer nachhaltigen Nutzung erschließen. Nur durch einen modernen, effizienten sowie sozial-­‐ und umweltverträglichen Abbau können die Ressourcen für nachkommende Generationen und somit ein stabiler Wirtschaftszweig erhalten werden. Was können deutsche Unternehmen dazu beitragen? 11:00 Uhr – 12:30 Uhr Coffee Break Round Table 3 Dezentrale Erneuerbare Energieerzeugung – „Stückwerk“ oder Notwendigkeit? Redner: Andreas Eisfelder, Vice President, Siemens Chile Esteban Tomic, Rechtsanwalt, Botschafter Chiles bei der Organisation Amerikanischer Staaten a.D., Mitglied des Direktoriums des Centro de Democracia y Comunidad Kommentar: Javier Olave, Regional Sales Manager PV-­‐Hybrid, SMA South America Moderation: Philipp Krakau, Consultant Latin America, Pflüger International GmbH Das Wachstum der erneuerbaren Energieerzeugung stellt Fragen nach der Versorgungsstruktur. Bietet eine dezentrale Versorgung zukünftig eine Alternative zu zentralen Großprojekten? Fragen nach der technisch-­‐
ökologischen Machbarkeit, der Sozialverträglichkeit sowie dem Unterschied zwischen städtischer und ländlicher Versorgung müssen in der Diskussion gleichermaßen Beachtung finden. Wie kann ein kluger Mix aus dezentraler und zentraler Energieversorgung aussehen? Und was können deutsche Unternehmen dazu beitragen? 12:30 Uhr 14:00 – 15:30 Lunch Round Table 4 Netzausbau in Chile und darüber hinaus: Auf dem Weg zu einem gemeinsamen lateinamerikanischen Stromnetz? Vorbild Europa? Redner: Boris Schucht, CEO 50Hertz Transmission GmbH (Deutschland) Rodrigo Castillo, CEO Empresas Eléctricas A.G. (Chile) Kommentar: Iván Saveedra Dote, Leiter Abt. Elektrizität, Nationale Energie-­‐Kommission (Chile) Moderation: Prof. Dr. Friedbert Pflüger, Staatssekretär a.D., CEO Pflüger International GmbH Chile setzt auf die Diversifizierung seiner Energiesysteme und die Nutzung erneuerbarer Energien, doch kann dieses Vorhaben nicht ohne einen gleichzeitigen Ausbau der Netzinfrastruktur gelingen. Vor welchen Herausforderungen steht das Land? Kann das chilenische Projekt ein Anstoß zu strategischer Kooperation auf regionaler Ebene (ähnlich wie in Zentralamerika) in ganz Südamerika darstellen, die zu größerer Effizienz, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit führt? Und was können deutsche Unternehmen dazu beitragen? 15:30 Uhr – 16:00 16:00 Uhr Evaluation, follow-­‐up Stadtrundfahrt 17:30 Uhr Empfang in der deutschen Botschaft 
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