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ASOFLEX-AKB-Boden ASOFLEX-AKB-Wand

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SCHOMBURG GmbH
Aquafinstraße 2 – 8
D-32760 Detmold (Germany)
Telefon+49 -5231- 953- 00
Telefax+49 -5231- 953-333
www.schomburg.de
Technisches Merkblatt
ASOFLEX-AKB-Boden
ASOFLEX-AKB-Wand
Art.-Nr. 5 50149
Art.-Nr. 5 50150
Abdichtung unter Fliesen- und Plattenbelägen
Eigenschaften:
• lösungsmittelfreies, pigmentiertes, zweikomponentiges
Polyurethanharz
• elastisch mit guten rissüberbrückenden Eigenschaften
• gute Chemikalien- und Solebeständigkeit
• geprüft nach EN 14891, Klasse RM 01 P
• hoher Karbonisierungsschutz
• chloridionendiffusionsdicht
• selbstvernetzend
• in zwei Farbtönen erhältlich
SCHOMBURG
GmbH & Co. KG
Detmold
P 2738/02-137
SCHOMBURG GmbH & Co. KG
Aquafinstraße 2–8
D-32760 Detmold
SCHOMBURG GmbH & Co. KG
Aquafinstraße 2–8
D-32760 Detmold
14
14
5 50149
5 50150
EN 14891
ASOFLEX-AKB-Boden
Flüssig zu verarbeitendes wasser-undurchlässiges
Reaktionsharzprodukt für die Anwendung unter
keramischen Fliesen und Plattenbelägen für den
Außenbereich
EN 14891
ASOFLEX-AKB-Wand
Flüssig zu verarbeitendes wasser-undurchlässiges
Reaktionsharzprodukt für die Anwendung unter
keramischen Fliesen und Plattenbelägen für den
Außenbereich
EN 14891: RM EN 14891: RM Anfangshaftzugfestigkeit:
≥ 0,5 N/mm²
Haftzugfestigkeit
nach Kontakt mit Wasser: ≥ 0,5 N/mm²
nach Wärmealterung: ≥ 0,5 N/mm²
nach Frost/Tau-Wechselbeanspruchung: ≥ 0,5 N/mm²
nach Kontakt mit Kalkwasser:
≥ 0,5 N/mm²
Wasserundurchlässigkeit: keine Wasserdurchdringung
Rissüberbrückung: ≥ 0,75 mm
Anfangshaftzugfestigkeit:
≥ 0,5 N/mm²
Haftzugfestigkeit
nach Kontakt mit Wasser: ≥ 0,5 N/mm²
nach Wärmealterung: ≥ 0,5 N/mm²
nach Frost/Tau-Wechselbeanspruchung: ≥ 0,5 N/mm²
nach Kontakt mit Kalkwasser:
≥ 0,5 N/mm²
Wasserundurchlässigkeit: keine Wasserdurchdringung
Rissüberbrückung: ≥ 0,75 mm
Einsatzgebiete:
ASOFLEX-AKB-Boden / ASOFLEX-AKB-Wand sind
System-komponenten der Abdichtung im Verbund, für das
SYSTEM DENSARE® 2002.
Sie werden als Systemkomponente gemäß den Prüfgrundsätzen für flüssig zu verarbeitende Abdichtungsstoffe
im Verbund mit Fliesen-Plattenbelägen für die folgenden
Anwendungsbereiche/Beanspruchungsklassen
eingesetzt:
• A:durch Brauch- und Reinigungswasser
stark beanspruchte Wand- (A1) und
Bodenflächen (A2) in Nassräumen wie
Schwimmbadumgängen und öffentlichen
Duschen
• B:Wand- und Bodenflächen in Schwimmbecken in
Innenräumen und im Außenbereich
• C:Wand- und Bodenflächen in gewerblichen
Räumen, auch bei chemischer Beanspruchung.
Ausgenommen sind Räume, die in Anlagen
zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
im Sinne von LAU-Bereichen nach WHG
zuzuordnen sind.
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Technische Daten:
ASOFLEX-AKB-BodenASOFLEX-AKB-Wand
Basis:
2-komp. Polyurethanharz
2-komp. Polyurethanharz
Farben:
Blau ca. RAL 5013
Blau ca. RAL 5013
Grau ca. RAL 7038
Grau ca. RAL 7038
Mischdichte:
ca. 1,37 g/cm ca. 1,32 g/cm3
Mischungsverhältnis:
100 : 24 Gew.-Teile
100 : 23 Gew.-Teile
Begehbar:
nach ca. 16 Std.
nach ca. 16 Std.
Topfzeit:
ca. 25 Min.
ca. 30–40 Min.
Überarbeitbar:
nach ca. 16 Std., max. 72 Std.
nach ca. 16 Std., max. 72 Std.
Mech./chem. belastbar:
nach ca. 7 Tagen
nach ca. 7 Tagen
Haftzugfestigkeit:
ca. 1,1 N/mm ca. 1,1 N/mm2
Rissüberbrückung:
0,40 mm
0,40 mm
Shore-A-Härte:
90
85
Wasserundurchlässigkeit:
3 bar
3 bar
Brandklasse:
B 2
B2
3
2
Alle Werteangaben verstehen sich bei +23 °C
Reinigung der Arbeitsgeräte:Die Arbeitsgeräte müssen sofort
nach Gebrauch sorgfältig mit
AQUAFIN-Reiniger gereinigt werden.
Lieferform:
ASOFLEX-AKB-Boden:
5- und 10-kg-Gebinde
ASOFLEX-AKB-Wand:
2,5- und 5-kg-Gebinde
Komponente A und Komponente B
befinden sich im abgestimmten
Mischungsverhältnis.
Lagerung: Frostfrei, trocken,6 Monate im
original verschlossenen Gebinde.
Bei längerer Lagerung kann die
Reaktionsfähigkeit nachlassen.
Die Lagerung hat gemäß der
Verordnung zur Lagerung wassergefährdender Stoffe zu erfolgen.
Untergrund:
Die zu bearbeitenden Flächen müssen
• trocken, fest, tragfähig und griffig sein,
• frei sein von trennenden und haftungsmindernden
Substanzen, wie z. B. Staub, Schlempe, Fett, Gummiabrieb, Anstrichreste u. ä.,
• geschützt sein vor rückseitiger Feuchtigkeitseinwirkung.
Je nach Beschaffenheit des zu bearbeitenden
Untergrundes sind geeignete Verfahren, wie
z. B. Fegen, Saugen, Bürsten, Schleifen, Fräsen,
Sandstrahlen, Hochdruck-Wasserstrahlen,
Kugelstrahlen, zur Vorbereitung einzusetzen.
Entsprechend des jeweiligen Untergrundes sind
außerdem folgende Kriterien zu erfüllen:
Zementgebundene Flächen:
· Güte des Betons: mind. C20/25
· Alter: mind. 3 Monate
· Haftzugfestigkeit: ≥ 1,5 N/mm2
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· Restfeuchte: ≤ 4 % (CM-Methode)
· Güte des Estrichs: mind. CT- C25 - F4
· Alter: mind. 28 Tage
· Haftzugfestigkeit: ≥ 1,0 N/mm2
Restfeuchtigkeit bei
Verbundestrich: ≤ 4 % (CM-Methode)
Restfeuchtigkeit bei
Estrich auf Trennlage: ≤ 2 % (CM-Methode)
Hinweis: Bei Untergründen, die auf
Trennlage eingebaut sind,
ist die Restfeuchtigkeit am
gesamten Querschnitt des
Untergrundes zu bestimmen.
· Güte des Putzes: P IIIa / P IIIb
· Alter: mind. 28 Tage
· Haftzugfestigkeit: ≥ 0,8N/mm2
(Werktrockenmörtel)
· Restfeuchte: ≤ 4% (CM-Methode)
Die Betongüte im Schwimmbeckenbau muss den
Richtlinien (z. B. DIN 1045) entsprechen. Bei
Schwimmbecken aus Beton ist bis zur Abdichtung eine
Wartezeit von mind. 3 Monaten einzuhalten.
Hinweis: Behälter, die nach der Abdichtung mit einem
spröden Belag (z.B. Fliesen) ausgekleidet werden,
müssen vor den Abdichtungs- und Belagsarbeiten den
später zu erwartenden Belastungen ausgesetzt werden;
eine Probefüllung mit Wasser ist durchzuführen.
Begründung: Später auftretende Verformungen können
somit nicht negativ auf den Fliesenbelag einwirken.
Verarbeitung:
Komponente A (Harz) und Komponente B (Härter)
werden im abgestimmten Mischungsverhältnis geliefert.
Die Materialtemperatur sollte beim Mischvorgang
ca. +15 °C betragen. Die B-Komponente wird zu der
A-Komponente hinzugegeben.
Es ist darauf zu achten, dass der Härter restlos aus
seinem Behälter herausläuft. Das Vermischen der beiden
Komponenten hat mit einem geeigneten Rührgerät bei
ca. 300 U/Min. (z. B. Bohrmaschine mit Rührwerk) zu
erfolgen. Dabei ist wichtig, auch von den Seiten und
vom Boden her aufzurühren, damit sich der Härter
gleichmäßig verteilt. Es wird solange gerührt, bis die
Mischung homogen (schlierenfrei) ist; Mischzeit
ca. 3 Minuten. Das vermischte Material nicht aus dem
Liefergebinde verarbeiten! Die Masse in einen sauberen
Mischeimer umtopfen und nochmals sorgfältig durchrühren.
Applikationsverfahren/Verbrauch:
Grundierung:
ASODUR-GBM in zwei Arbeitsgängen frisch in frisch
porendicht auftragen! (s. techn. Merkblatt ASODURGBM)
Verbrauch: ca. 500 g/m2 pro Arbeitsgang
Abstreuen der noch frischen Grundierung mit Quarzsand,
0,1– 0,6 mm Ø
Verbrauch: ca. 800–1000 g/m2
Hinweis: Die Abstreuung muss flächendeckend jedoch
nicht in Überschuss durchgeführt werden, um eine
Durchstreuung der Grundierung zu vermeiden.
Bedarfsposition: (Ausgleichsspachtelmasse)
Zusammensetzung/Herstellung der Ausgleichsspachtelmasse:
ASODUR-GBM
1,0 Gew.-Teile
Quarzsand (0,1– 0,6 mm Ø) 1,0 Gew.-Teile
Geeigneter Füllstoff
ca. 1,5–2,0%
(für Bodenflächen),
2,0–3,0 %
(für Wandflächen)
(Hinweis: Zugabemengen sind temperaturabhängig)
Abdichtung: (nach einer Wartezeit von mind. 16 Std.
bzw. max. 72 Std.)
Die Abdichtung erfolgt im Wechselfarbton.
Der abdichtende bzw. eindichtende Anschluss an die
o. g. Bodeneinläufe/Rohrdurchführungen erfolgt vor
der Flächenabdichtung mit ASOFLEX-AKB-Boden. Dichtflansche aus Edelstahl, Rotguss oder Kunststoff (PVC
oder ABS) werden zwecks Spannungsableitung unter
Verwendung von, z. B. ASO-Dichtband-2000-S, bzw.
ASO-Dichtmanschette mit ASOFLEX-AKB-Wand w.o.b.
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eingedichtet.
Verbrauch:
ca. 500 g/m2
Dichtflansche aus Kunststoff (PVC oder ABS) bzw.
Edelstahl und Rotguss:
Dichtflansche aus Kunststoff (PVC oder ABS) durch
Entfetten und Schleifen vorbereiten.
Haftprimer:
ASO-Primer-2000 in einem Arbeitsgang im Pinselund Streichverfahren auftragen und mittels Lappen
gleichmäßig dünn verteilen.
Verbrauch:
ca. 40 g/m2
Anschluss im Wand-Bodenbereich:
Auf die abgestreute Grundierung in diesem Bereich das
ASO-Dichtband-2000-S mit ASOFLEX-AKB-Wand
verlegen und eindichten.
Überlappungen ebenfalls mit diesem Produkt verkleben.
Die noch frische Eindichtmasse mit Quarzsand
0,1– 0,6 mm Ø abstreuen.
Verbrauch: ca. 800–1000 g/m2
Nach einer Wartezeit von mind. 16 Std. bzw. max.
24 Std. das eingedichtete ASO-Dichtband-2000-S im
Zuge der vertikalen und horizontalen Flächenabdichtungen mit ASOFLEX-AKB-Wand überarbeiten. Den
Dehnfugenbereich frei lassen, z. B. durch Aufbringen
eines Klebestreifens. Bauwerksfugen und Dehnfugen
werden auf gleicher Art und Weise eingedichtet, wobei
das Dichtband schlaufenartig in den Fugenquerschnitt
eingelegt wird. Bei Abdichtungen der Kreuzungs- bzw.
Endpunkte die Formstücke
ASO-Dichtband-2000-Kreuzung bzw.
ASO-Dichtband-2000-T-Stück verwenden.
Tabelle:
Horizontale Flächen
Vertikale Flächen
a. Abdichtungsschicht:
ASOFLEX-AKB-Boden, Farbton: Blau, in 1 Arbeitsgang porenfrei im
Spachtelverfahren auftragen.
Verbrauch: mind. 1500 g/m2
Nach dem Aufbringen der Grundschicht die noch frische Abdichtungsfläche zwecks Entlüftung (Porenfreiheit)
mit einer Stachelwalze, nach ca.15 Min. Wartezeit, intensiv im
Kreuzgang abrollen.
a. Abdichtungsschicht:
ASOFLEX-AKB-Wand, Farbton: Blau, in 1 Arbeitsgang porenfrei im
Spachtelverfahren auftragen.
Verbrauch: mind. 1500 g/m2
Nach dem Aufbringen der Grundschicht die noch frische Abdichtungsfläche zwecks Entlüftung (Porenfreiheit) mit einer Stachelwalze,
nach ca.15 Min. Wartezeit, intensiv im Kreuzgang abrollen und
anschließend nachglätten.
b. Einstreuschicht:
b. Einstreuschicht:
(nach einer Wartezeit von mind. 16 Std. bzw. max. 72 Std.)
(nach einer Wartezeit von mind. 16 Std. bzw. max. 72 Std.)
ASOFLEX-AKB-Boden, Farbton: Grau, in 1 Arbeitsgang im Roll- oder
ASOFLEX-AKB-Wand, Farbton: Grau, in 1 Arbeitsgang im SpachtelSpachtelverfahren auftragen.
verfahren auftragen.
Verbrauch: ca. 300–500 g/m2
Verbrauch: ca. 300–500 g/m2
c. Einstreuung:
Die frische Einstreuschicht wird mit Quarzsand
(Körnung: 0,1– 0,6 mm Ø) gleichmäßig deckend abgestreut.
Verbrauch: ca. 800–1000 g/m2
Hinweis: Die Einstreuung darf nicht in Überschuss durchgeführt werden, um eine „Durchstreuung“ zu vermeiden.
c. Einstreuung:
Die frische Einstreuschicht wird mit Quarzsand
(Körnung: 0,1–0,6 mm Ø) gleichmäßig deckend abgestreut.
Verbrauch: ca. 800–1000 g/m2
Hinweis: Die Einstreuung sollte mit einer Luftstrahlpistole
erfolgen. Darf nicht in Überschuss durchgeführt werden, um eine
„Durchstreuung“ zu vermeiden.
Nach Aushärtung ist der nicht gebundene Quarzsandanteil sorgfältig zu entfernen, bevor die Verklebung der keramischen Beläge
durchgeführt wird.
Hinweis: Für die Verklebung und für die Verfugung von keramischen Fliesen- und Plattenbelägen sind der Reaktionsharzkleber- und
Fugenmasse ASODUR-EK98-Boden bzw. ASODUR-EK98-Wand einzusetzen (s.Techn. Merkblatt).
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Physiologisches Verhalten und Schutzmaßnahmen:
ASOFLEX-AKB-Boden ist nach der Aushärtung physiologisch unbedenklich.
Der Härter (Komp. B) ist ätzend.
Wir verweisen aus die aktuellen Hinweise/Broschüren:
„Epoxidharze und Härter“, herausgegeben von
PlasticsEurope
www.plasticseurope.org
Ergänzende Informationen:
BGR 190 – Regeln für den Einsatz von
Atemschutzgeräten
BGR 192 – Regeln für den Einsatz von Augen- und
Gesichtsschutz
BGI 868 – Chemikalienschutzhandschuhe
Die Hinweise auf den Gebinden sind zu beachten.
Wichtige Hinweise:
• Die Haftung der einzelnen Schichten kann durch
Einwirkung von Feuchtigkeit und Verunreinigung
zwischen den einzelnen Arbeitsgängen stark gestört
werden.
• Die Temperatur des Untergrundes bzw. der einzelnen
Systemschichten muss mindestens +3 °C über der
herrschenden Taupunkttemperatur liegen.
• Liegt zwischen den einzelnen Arbeitsgängen eine
längere Wartezeit oder sollen mit Flüssigkunstharzen
bereits behandelte Flächen nach einem längeren
Zeitraum erneut beschichtet werden, so muss die alte
Oberfläche gereinigt und/oder gründlich angeschliffen
werden. Danach eine vollständige, porenfreie
Neubeschichtung durchführen. Es genügt nicht, nur
einmal zu überstreichen.
• Oberflächen-Schutzsysteme müssen nach ihrer
Applikation vor Feuchtigkeit geschützt werden.
Feuchtigkeit kann zu Störungen bei der Aushärtung
führen.
• Verfärbte und/oder klebrige Oberflächen durch
Schleifen oder Strahlen abtragen und erneut
überarbeiten.
Bitte gültiges EG-Sicherheitsdatenblatt beachten!
GISCODE: PU40
Die Rechte des Käufers in Bezug auf die Qualität unserer Materialien richten sich nach unseren Verkaufs- und Lieferbedingungen. Für Anforderungen die über den Rahmen der hier
beschriebenen Anwendung hinausgehen, steht Ihnen unser technischer Beratungsdienst zur Verfügung. Diese bedürfen dann zur Verbindlichkeit der rechtsver-bindlichen schriftlichen
Bestätigung. Die Produktbeschreibung befreit den Anwender nicht von seiner Sorgfaltspflicht. Im Zweifelsfall sind Musterflächen anzulegen. Mit Herausgabe einer neuen Fassung der
Druckschrift verliert diese ihre Gültigkeit.
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