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Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie - APP Köln

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Veranstaltungsprogramm 2014 bis 2016
Fortbildungsreihe
Spezielle Psychotraumatherapie
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Übersicht: Veranstaltungsprogramm 2014 bis 2016
Termin, Thema
Dozent(in)
Fr., 29.8.2014 (13.30–20.00 Uhr) + Sa., 30.8.2014 (10.00–18.15 Uhr)
Einführungsveranstaltung:
Einführung in die Traumatherapie – Was ist gute Traumatherapie?
16 UE Peter Liebermann
Sa., 18.10.2014 (10.00–18.15 Uhr)
Verhaltenstherapeutische Modelle und Techniken
in der Psychotraumatherapie (DBT-PTBS)
9 UE
Prof. Thomas Schnell
Sa., 6.12.2014 (10.00–18.30 Uhr)
Ego-States-Therapie-Modelle in der Psychotraumatherapie
9 UE
Dipl.-Psych.
Hans Schumacher
Do., 15. 1.2015 (10.00–17.30 Uhr) + Fr., 16.1.2015 (10.00–17.30 Uhr)
Was ist gute Traumatherapie? Teil 2
16 UE Prof. Dr. Luise
Reddemann &
Peter Liebermann
Sa., 14.3.2015 (10.00–17.30 Uhr)
Verhaltenstherapeutische Modelle und Techniken in der
Psychotraumatherapie: Kognitive Techniken zur Stabilisierung
und Affektregulation
8 UE
Dipl.-Psych. Dr.
Michael Schreiber
Sa., 11. 4. 2015 (10.00–17.30 Uhr)
Lösungsorientiertes Arbeiten in der Psychotraumatherapie (de Shazer)
8 UE
Dr. med.
Peter Bommersbach
Mo., 31.8.2015 + Di., 1.9.2015 + Mi., 2.9.2015 (jeweils 10.00–17.30 Uhr)
Strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit – Forschungsergebnisse
24 UE Ph. D. Ellert Nijenhuis
Fr, 11.9.2015 (15.00–18.15 Uhr) + Sa., 12.9.2015 (10.00–17.30 Uhr)
Krisenintervention bei Akut­traumatisierten, Opferbetreuung
12 UE Peter Liebermann
Sa., 19. 9. 2015 (10.00–17.30 Uhr)
Traumatisierung im Kindes- und Jugendalter –
entwicklungsbezogene Symptome, Diagnostik und Therapie
8 UE
Dr. Michael Simons
Sa., 14.11. 2015 (10.00–18.15 Uhr)
Komplexe PTBS: Psychodynamisch-systemische Perspektiven
9 UE
Dipl.-Psych. Uta Meiß
Sa., 21. 11. 2015 (10.00 –18.15 Uhr)
Strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit – Behandlungsbeispiele
9 UE
Helga Mattheß
Fr., 27.11.2015 (13.30 –20.00 Uhr) + Sa., 28.11. 2015 (10.00–18.15 Uhr)
PITT – Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, Teil 1
16 UE Dipl.-Psych.
Martina Hahn
Fr., 15.1.2016 (13.30–20.00 Uhr) + Sa., 16.1. 2016 (10.00–18.15 Uhr)
PITT – Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, Teil 1
16 UE Dipl.-Psych.
Martina Hahn
Do., 11.2.2016, Fr., 12.2.2016 + Sa., 13.2.2016 (jeweils 10.00–17.00 Uhr)
PITT – Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, Teil 3
24 UE Prof. Dr.
Luise Reddemann
Weitere Veranstaltungen sind geplant!
2
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Allgemeine Informationen und Teilnahmebedingungen
Teilnehmer
Die Fortbildungsreihe richtet sich an Psychologische Psychotherapeuten und Ärztliche Psychotherapeuten sowie an Psychotherapeuten in fortgeschrittener Ausbildung und an Ärzte in psychotherapeutischer Weiterbildung. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und Fachleute aus dem psychosozialen Bereich können
sich über die psychotraumatherapeutische Fortbildung weiterqualifizieren und erhalten ein Abschlusszertifikat
der APP Köln. Der Erwerb des DeGPT-Zertifikats „Spezielle Psychotraumatherapie“ gilt für Psychologische und
Ärztliche Psychotherapeuten.
Träger der Fortbildungsreihe
Die APP KÖLN ist ein staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut für Psychologische Psychotherapie (Vertiefungsgebiete Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie) und für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (Vertiefungsgebiet Verhaltenstherapie). Von der Ärztekammer Nordrhein ist die APP
KÖLN anerkannt für die Weiterbildung von Ärzten zur Zusatzbezeichnung „Psychotherapie fachgebunden“.
Modularer Aufbau
Die Fortbildungsreihe ist modular aufgebaut, die Veranstaltungen können nach Ihrem Interesse einzeln und
unabhängig voneinander gebucht und besucht werden.
Für den Erwerb einer bestimmten Qualifikation beachten Sie bitte die entsprechenden Voraussetzungen (z. B.
zum Erwerb des Zertifikats „Spezielle Psychotraumatherapie“ nach DeGPT-Richtlinien müssen die im entsprechenden Curriculum beschriebenen Bausteine absolviert werden).
Verfahren und Methoden
Das Curriculum ist verfahrens- und methodenübergreifend strukturiert, es werden sowohl tiefenpsychologische als auch verhaltenstherapeutische sowie systemische Interventionsmöglichkeiten thematisiert. U. a. wird
die Methode der „Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie“ (PITT) nach Prof. Dr. Luise Reddemann
vermittelt.
Erwerb möglicher Qualifikationen („Spezielle Psychotraumatherapie“ und „PITT©“)
Die Fortbildungsreihe erfüllt die Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie
(DeGPT) und ermöglicht Psychologischen und Ärztlichen Psychotherapeuten den Erwerb des Zertifikats „Spezielle Psychotraumatherapie“. Die APP KÖLN ist von der DeGPT als Fortbildungsinstitut für Spezielle Psychotraumatherapie anerkannt.
Die Methode der „Psychodynamisch-Imaginativen Traumatherapie“ (PITT) wird in der Fortbildungsreihe in
Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Luise Reddemann vollständig vermittelt.
Auch die Methode „Eye Movement Desensitization Reprocessing“ (EMDR) wird in einzelnen Veranstaltungen
thematisiert. Zum weiterführenden Erlernen der Methode und dem Erwerb des Zertifikats EMDR verweisen
wir gerne im Rahmen einer Kooperation auf das EMDR-Institut unter der Leitung von Herrn Dr. Arne Hofmann.
Zeiten und Orte
Die Theorieveranstaltungen finden in der Regel freitags, samstags und/oder sonntags, ausnahmsweise auch
unter der Woche in den Räumlichkeiten der APP Köln in Köln-Porz statt.
3
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Fortbildungspunkte und Teilnahmebescheinigung
Für die einzelnen Veranstaltungen der Fortbildungsreihe werden Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer
Nordrhein beantragt. Die Teilnahmebescheinigung erhalten Sie am Ende jeder Veranstaltung, in Ausnahmefällen senden wir Ihnen die Teilnahmebescheinigungen nach der Veranstaltung zu.
Anfragen
Fragen richten Sie am besten per E-Mail an: aror@app-koeln.de.
Teilnahmebedingungen
Anmeldung
Zur Anmeldung zu einer oder mehrerer der Theorieveranstaltungen senden Sie uns den ausgefüllten Anmeldebogen per E-Mail (aror@app-koeln.de), Fax (0 22 03/5 33 99) oder Post (APP Köln, Hauptstr. 305, 51143
Köln) zu. Wir merken Sie für die gewünschten Veranstaltungen vor und senden Ihnen pro Veranstaltung eine
Rechnung über die Teilnahmegebühr zu. Die Teilnahmegebühr je Veranstaltung überweisen Sie bis spätestens
8 Wochen vor der Veranstaltung auf das Konto der APP Köln. Ihre Anmeldung ist erst verbindlich, wenn die
Zahlung eingegangen ist; Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung. Liegt 8 Wochen vor der Veranstaltung
keine Zahlung vor, wird der Platz weitervergeben. Aufgrund der hohen Nachfrage bitten wir Sie, uns so früh
wie möglich mitzuteilen, falls Sie einen vorgemerkten Platz nicht in Anspruch nehmen können.
Gebühren
Die Teilnahmegebühren für Theorieveranstaltungen betragen 21,– Euro pro Unterrichtseinheit (UE) à 45 Minuten. PsychotherapeutInnen in Ausbildung an der APP Köln zahlen eine reduzierte Gebühr in Höhe von 17,50
Euro pro UE.
Für die für das DeGPT-Zertifikats benötigte Supervision und Selbsterfahrung werden die Kosten durch die
Supervisoren und Selbsterfahrungsleiter direkt berechnet und sind nicht in den Kosten für die Theorieveranstaltungen enthalten. Die Gebühr für das Abschlusskolloquium im Rahmen des DeGPT-Zertifikats beträgt
150,– Euro und wird erst bei Anmeldung zum Kolloquium fällig.
Rücktrittsregelung
• Absagen bis zu 4 Wochen vor der Veranstaltung: es werden 10 % Verwaltungsgebühr erhoben
• Absagen zwischen 4 und 2 Wochen vor der Veranstaltung: 50 % der Teilnahmegebühren werden erhoben
• Absagen innerhalb der letzten 2 Wochen vor der Veranstaltung oder bei Ausbleiben einer Abmeldung: in
diesem Fall ist keine Rückerstattung der Teilnahmegebühren möglich
• Wird rechtzeitig ein Ersatzteilnehmer benannt, entfallen die Rücktrittsgebühren.
Der Veranstalter ist berechtigt, die Veranstaltung mangels ausreichender Teilnehmerzahl oder aus sonstigen
wichtigen Gründen auch kurzfristig abzusagen. Bereits entrichtete Teilnahmegebühren werden in diesem Fall
in vollem Umfang erstattet. Sonstige Schäden in Zusammenhang mit Teilnahme oder Absage werden Teilnehmern grundsätzlich nur erstattet, sofern dem Veranstalter der Vorwurf groben Verschuldens nachzuweisen ist.
Sonstiges
Der Veranstalter behält sich Änderungen der curricularen Inhalte der Fortbildungsreihe vor, insbesondere für
den Fall, dass sich die Zertifizierungsbedingungen der DeGPT ändern.
4
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Zertifikat „Spezielle Psychotraumatherapie“
Im Rahmen der Fortbildungsreihe können approbierte Psychotherapeuten und Psychotherapeuten in Ausbildung die Qualifikation „Spezielle Psychotraumatherapie“ nach den Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) erwerben.
Das Curriculum der DeGPT umfasst 6 Theoriemodule mit Vorträgen und Übungen in einem bestimmten Umfang von Unterrichtseinheiten (à 45 Min.). Darüber hinaus ist der Nachweis über Selbsterfahrung, die Behandlung von eigenen Fällen unter Supervision sowie ein Abschlusskolloquium erforderlich.
DeGPT-Curriculum
Das Curriculum umfasst 140 Stunden (Unterrichtseinheiten à 45 Min.) und ist in 8 Module gegliedert:
Theorieinhalte
Modul 1: Theoretische Grundlagen (10 UE)
Modul 2: Diagnostik und Differentialdiagnostik von Traumafolgestörungen (10 UE)
Modul 3: Techniken zur Ressourcenaktivierung und zur Förderung der Affektregulation (20 UE)
Modul 4: Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Krisenintervention (10 UE)
Modul 5: Konfrontative Bearbeitung von Traumafolgesymptomen (non-komplexe PTBS) (30 UE)
Modul 6: Behandlung komplexer Traumafolgestörungen einschl. Dissoziativer Störungen (30 UE)
Modul 7: Selbsterfahrung und Psychohygiene (10 UE)
Modul 8: Supervision (20 UE)
Der angefügten Tabelle entnehmen Sie bitte, welchen DeGPT-Modulen unsere Fortbildungsveranstaltungen
zugeordnet sind. Die Tabelle soll einen Überblick darüber verschaffen, welche Bausteine des DeGPT-Zertifikats
Sie evtl. bereits absolviert haben oder noch belegen möchten.
Supervision und Selbsterfahrung
Die erforderlichen Supervisons- (mind. 20 UE) und Selbsterfahrungsanteile (mind. 10 UE) sind bei anerkannten
Supervisoren zu absolvieren. Der angehängten Liste können Sie die Kontaktdaten einiger anerkannter Leiter
der APP KÖLN entnehmen, die Supervision und Selbsterfahrung anbieten.
Behandlungen von Psychotraumapatienten
Für den Erwerb des Zertifikats werden mindestens 6 supervidierte und dokumentierte Psychotraumabehandlungen von Patienten mit verschiedenen Störungsbildern über insgesamt mindestens 50 Behandlungsstunden
vorausgesetzt. Bei 4 Behandlungsfällen ist eine vollständige Diagnostik nachzuweisen. Die Durchführung der
Behandlungen erfolgt nicht in der Ambulanz der APP KÖLN.
Abschluss
Die Fortbildung zur Speziellen Psychotraumatherapie wird abgeschlossen durch die Vorlage von kurzen Falldokumentationen der Psychotraumabehandlungen und einem einstündigen kollegialen Abschlusskolloquium.
Bitte senden Sie uns hierfür die notwendigen Nachweise gesammelt zur Überprüfung zu und nehmen Sie
zwecks Terminvereinbarung Kontakt auf. Wenn alle Voraussetzungen vorliegen, erhalten Sie das Zertifikat
„Spezielle Psychotraumatherapie“ nach DeGPT-Kriterien durch die APP KÖLN ausgestellt.
Für weitere Informationen verweisen wir auf die Homepage der DeGPT:
http: // www.degpt.de / curricula / spezielle-psychotraumatherapie.html
5
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
DeGPT-Module
Curriculum der DeGPT
Inhalte der Fortbildungsreihe „Spezielle Psychotraumatherapie“
an der APP KÖLN (Beginn 2014)
Erforderliche
curriculare Inhalte für Übung/
das DeGPT-Zertifikat Vortrag
UE
(à 45 Min.)
Modul 1:
Theoretische
Grundlagen
(10 UE)
V
Modul 2:
Diagnostik und
Differential­diagnostik Ü
von Trauma­
folgestörungen
(10 UE)
16
(je 8 UE für
Modul 1 + 2)
Dozent(in)
Titel
Datum
Liebermann
Einführungsveranstaltung:
Einführung in die Traumatherapie – Was ist gute
Traumatherapie?
29. /30. 08.
2014
Allgemeine Grundlagen der
Psychotrauma­tologie, Diagnostische
Grundlagen der Psychotraumatologie
4
Prof. Dr. Dr.
Schnell
Verhaltenstherapeutische
Modelle und Techniken in
der Psychotraumatherapie:
PTBS und Komorbitität,
DBT-PTBS (9 UE)
18.10.2014
Die weiteren 5 UE werden
Modul 6 angerechnet
V
10
Prof. Dr.
Reddemann
& Liebermann
Was ist gute Trauma­
therapie? Teil 2 (16 UE)
15. /16.01.
2015
Die weiteren 6 UE werden
Modul 3 angerechnet
Notwendig: 20 UE, möglich: 30 UE
Modul 3:
Techniken zur Ressourcenaktivierung
und zur Förderung
der Affektregulation
(20 UE)
Ü
8
Dr. Schreiber
Verhaltenstherapeutische
Modelle und Techniken in
der Psychotraumatherapie:
Kognitive Techniken in der
stabilisierenden Traumatherapie, Affektregulation
14.03. 2015
V
6
Prof. Dr.
Reddemann
& Liebermann
Was ist gute Trauma­
therapie? (16 UE)
15. /16. 01.
2015
Ü
8
Dr. Bommersbach
Die weiteren 10 UE werden
Modul 1 + 2 angerechnet
11. 04. 2015
Lösungsorientiertes
Arbeiten in der Psycho­
traumatherapie (de Shazer)
Affektmodulation und Affektkontrolle
Notwendig: 20 UE, möglich: 22 UE
Modul 4:
Behandlung akuter
Traumafolgestörung
und Krisen­
intervention
(10 UE)
V+Ü
6+6
Liebermann
Krisenintervention bei
Akuttraumatisierten,
Opferbetreuung
Notwendig: 10 UE, möglich: 12 UE
6
11. /12. 09.
2015
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Fortsetzung: DeGPT-Module
Curriculum der DeGPT
Inhalte der Fortbildungsreihe „Spezielle Psychotraumatherapie“
an der APP KÖLN (Beginn 2014)
Erforderliche
curriculare Inhalte für Übung/
das DeGPT-Zertifikat Vortrag
UE
(à 45 Min.)
Dozent(in)
Titel
V
8
Dr. Simons
19. 09. 2015
Traumatisierungen im
Kindes- und Jugendalter:
entwicklungsbezogene
Symptome, Diagnostik und
Therapie
Ü
16
Hahn
PITT – Psychodynamisch
Imaginative Trauma­
therapie, Teil 1
27. /28. 11.
2015
Ü
16
Hahn
PITT – Psychodynamisch
Imaginative Trauma­
therapie, Teil 2
15. /16. 01.
2016
Modul 5:
Konfrontative Bearbeitung von Traumafolgesymptomen
(non-komplexe
PTBS)
(30 UE)
Datum
Notwendig: 30 UE, möglich: 40 UE
Modul 6:
Behandlung
komplexer Traumafolgestörungen
inkl. Dissoziativer
Störungen
(30 UE)
Ü
5
Prof. Dr.
Schnell
Verhaltenstherapeutische
Modelle und Techniken in
der Psychotraumatherapie:
PTBS und Komorbitität,
DBT-PTBS (9 UE)
Die weiteren 4 UE werden
Modul 1 + 2 angerechnet
Ü
9
Schumacher Ego-State-TherapieModelle in der Psycho­
traumatherapie
Ü
9
Meiß
Komplexe PTBS:
Psychodynamisch –
systemische Perspektiven
14. 11. 2015
Ü
9
Dr. Mattheß
Strukturelle Dissoziation
der Persönlichkeit:
Behandlungsbeispiele
21. 11. 2015
V
24
Dr. Nijenhuis
Strukturelle Dissoziation
der Persönlichkeit:
Forschungsergebnisse
31. 08. /
02. 09. 2015
Ü
24
Prof. Dr.
Reddemann
PITT – Psychodynamisch
Imaginative Trauma­
therapie, Teil 3
11. /12. 02.
2016
Notwendig: 30 UE, möglich: 80 UE
7
18. 10. 2014
06. 12. 2014
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Fortsetzung: DeGPT-Module
Curriculum der DeGPT
Inhalte der Fortbildungsreihe „Spezielle Psychotraumatherapie“
an der APP KÖLN (Beginn 2014)
Erforderliche
curriculare Inhalte für Übung/
das DeGPT-Zertifikat Vortrag
UE
(à 45 Min.)
Selbsterfahrung und
Psychohygiene (10 UE)
Dozent(in)
Datum
10
nach Wahl – siehe Liste
SelbsterfahrungsleiterInnen
Nach
Absprache
20
nach Wahl – siehe Liste
SupervisonsleiterInnen
Nach
Absprache
Themenzentrierte Selbsterfahrung bei von
der DeGPT anerkannten Supervisoren bzw.
bei durch ausbildungsberechtigten Instituten
benannten und entsprechend in Psycho­
traumatherapie qualifizierten Therapeuten.
Psychohygiene für Psychotherapeuten: Selbst­
diagnose von sekundärer Traumatisierung
und Burnout, Verfahren zum Selbstschutz für
Behandler (vgl. Figley & Stamm, 2000)
Supervision (20 UE)
Supervision eigener Behandlungsfälle
(nach Möglichkeit video-dokumentiert) durch
entsprechend qualifizierte Supervisoren und
Supervisorinnen (u. a. Indikationsstellung und
Behandlungsplanung) in Einzelsetting oder
Gruppen (max. 6 Teilnehmer)
Abschlusskolloquium
Kollegiales fallbezogenes Gespräch.
Als Voraussetzungen für die Zulassung zum
Abschlusskolloquium sind sechs super­vidierte und dokumentierte Behandlungsfälle
(Kurzfassung) mit unterschiedlichen Störungsbildern (Vollbild PTBS, komplexe Traumatisie­
rung u. a. nach Kindheitstrauma – mindestens
50 Behandlungsstunden, und – wenn möglich –
Akuttraumatisierung) einzureichen, von denen
vier Behandlungsfälle eine volle Diagnostik
(einschließlich mindestens drei trauma­
spezifischer Testverfahren) beinhalten müssen
und zwei dem Abschlusskolloquium zugrunde
gelegt werden.
8
Nach
Absprache
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie (PITT)
PITT©
Der von Frau Prof. Dr. Luise Reddemann entwickelte Therapieansatz PITT (Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie) zur Behandlung von Traumafolgestörungen integriert Aspekte der angewandten Psychoanalyse,
der kognitiven Verhaltenstherapie sowie imaginative Verfahren und Prinzipien der Achtsamkeitsmeditation.
Die Therapie ist in drei Phasen gegliedert: Stabilisierung, Traumabearbeitung, Integration. Im Fokus stehen
die Ressourcen des Patienten und das Konzept der Selbstregulation und Selbstheilung. Es wird ein imaginärer
Raum (eine „innere Bühne“) geschaffen, in dem die Selbstbeziehung des Patienten angeregt und der Heilungsprozess in Gang gesetzt werden kann. Einerseits werden Abwehrmechanismen, wie die gesteuerte Spaltung
(Dissoziation) von belastenden Gefühlen, als notwendig gewürdigt und gezielt Techniken zur Distanzierung
erlernt. Andererseits entwickelt der Patient „Kraftquellen“. Er bringt den verletzten inneren Anteil (meist das
„innere Kind“) an einen „sicheren inneren Ort“ und kann sich durch verfügbare ideale Eltern und „hilfreiche
Wesen“ versorgen und trösten lassen. Später erfolgt eine Annäherung an die traumatischen Gefühle auf Basis dieser erlernten stabilisierenden Techniken. Mittels der „Bildschirm-„ oder „Hubschrauber-Technik“ setzt
der Patient sich schrittweise mit den traumatischen Inhalten auseinander. Abschließend werden Gefühle wie
Scham und Schuld, Sinnfragen, Vergebung und Versöhnung und letztlich der Beginn eines neuen Lebens thematisiert. Die in der Therapie gelernten Übungen kann der Patient später selbständig anwenden und so Stress
regulieren.
Das Verfahren ermöglicht eine kürzere Behandlungsdauer und ist auch insbesondere bei komplexen post­
traumatischen Belastungsstörungen und Borderline-Persönlichkeitsstörung einsetzbar.
Literatur:
• Luise Reddemann: Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie. PITT – das Manual.
Pfeiffer bei Klett-Cotta, 2004, ISBN 3-608-89729-1
• Luise Reddemann: Die psychodynamisch imaginative Traumatherapie (PITT) (PDF; 74 kB).
Zeitschrift für Psychotraumatologie & Psychologische Medizin, 1. Jg. (2003), Heft 2
Fortbildungsangebot
Im Rahmen unserer Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie besteht die Möglichkeit, das Verfahren
der „Psychodynamisch Imaginativen Trauma Therapie“ (PITT) umfassend unter der Anleitung von Frau Prof.
Dr. Luise Reddemann, sowie ihren Kollegen Frau Dipl.-Psych. Susanne Behling und Dr. Thomas Haag, in drei
aufeinander aufbauenden Veranstaltungen zu erlernen.
PITT – Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie
Teil 1
Freitag, 27.11.2015 +
Samstag, 28.11.2015
Dipl.-Psych. Martina Hahn
Theoretische Grundlagen und
praktische Übung – Stabilisierung
16 UE
Teil 2
Freitag, 15.1.2016 +
Samstag, 16.1.2016
Dipl.-Psych. Martina Hahn
Theoretische Grundlagen und
praktische Übung – Stabilisierung
16 UE
Teil 3
Donnerstag, 11.2.2016,
Freitag, 12.2.2016 +
Samstag, 13.2.2016
Prof. Dr. Luise Reddemann Theoretische Grundlagen und
praktische Übung – Konfrontation
24 UE
9
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Dozenten
Dr. med. Peter Bommersbach
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ärztlicher Psychotherapeut, Verhaltenstherapie. Dozent der APP
KÖLN. Ärztlicher Direktor der Eifelklinik Manderscheid. Lehrauftrag für das Fach Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Bonn. Dozent, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter der APP KÖLN. Klinische Hypnose
(M.E.G.), Balintgruppenleiter, Supervision, Balintgruppenarbeit.
Dipl.-Psych. Martina Hahn
Psychologische Psychotherapeutin im Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Niedergelassen in Neuss mit dem Schwerpunkt Traumatherapie, komplexe Traumatisierung in der Kindheit, dissoziative Persönlichkeitsstörung. Fortbildungen zur Traumatherapie, insb. zur Psychodynamisch-Imaginativen
Traumatherapeutin (PITT) am Institut für Psychotraumatologie bei Frau Prof. Dr. Luise Reddemann. Anerkennung „Spezielle Psychotraumatherapie“ DeGPT. Assistentin im Rahmen von Fortbildungen durch Frau Prof.
Dr. Luise Reddemann.
Peter Liebermann
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eigene Praxis in Leverkusen. Dozent der APP KÖLN. Westfälisches Institut für Psychotraumatologie (WIPT). EMDR-Therapeut/-Supervisor/-Facilitator /-Trainer (EMDRIA
Deutschland, EMDR-Institut), „Spezielle Psychotraumatherapie“ (DeGPT), Fachpsychotherapeut / Supervisor
für Traumatherapie, zahlreiche Veröffentlichungen (u. a. Mitarbeit an der AWMF-Leitlinie „Posttraumatische
Belastungsstörung“), Vorstandsmitglied der DeGPT und bei EMDRIA Europe, langjährig Vorsitzender von
EMDRIA Deutschland. Von 1995 –2002 Oberarzt in der Abteilung Allgemeine Psychiatrie und Psychotraumatologie, Evangelische Stiftung Tannenhof in Remscheid, dort auch zuständig für die Nachsorge der Opfer des
Wuppertaler Schwebebahnunglücks. Früheres Vorstandmitglied der DeGPT.
Helga Mattheß
Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, Psychotherapie und Psychoanalyse. Mitbegründerin des Psychotraumatology Institute Europe (PIE). EMDR-Institutstrainerin und Supervisorin. Vorsitzende des Humanitarian Assistance Program, Europe (HAP-Europe). Vorsitzende von Trauma-Aid (HAP-Deutschland). Dozentin am
Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse, Rhein-Eifel, Anneliese-Heigl-Evers-Institut. Mitglied des Ausbildungsteams des internationalen Trainingsprogramms der International Society for the Study of Dissociation (ISSD). Ausbildungsbeauftragte in der Behandlung psychotraumatisch-bedingter Erkrankungen in Ausbildungsinstituten in Deutschland und in internationalen Institutionen. Autorin und Mitautorin bei verschiedenen
wissenschaftlichen Aufsätzen und Büchern zum Thema Trauma, Dissoziation und EMDR.
Dipl.-Psych. Uta Meiß
Psychologische Psychotherapeutin, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Systemische Therapie,
Psychotraumatherapie in eigener Praxis. Dozentin, Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin bei der APP
Köln. Akkreditierte Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und systemischer Therapie, EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT).
Ph. D. Ellert R. S. Nijenhuis (NL)
Psychologe, Psychotherapeut und Forscher. Seit drei Jahrzehnten tätig im Bereich Diagnostik und Behandlung schwer traumatisierter Patienten. Dozent und Autor im Bereich Dissoziation und dissoziativer Störungen.
Wissenschaftlicher Berater bei Clienia Littenheid, Schweiz, arbeitet mit mehreren europäischen Universitäten
zusammen. Zu seinen in viele Sprachen übersetzten Veröffentlichungen zählt das Buch Somatoforme Dissoziation (dt. Übersetzung: Junfermann, Paderborn). Co-Autor des Buches The Haunted Self: Strukturelle Dissoziation und die Behandlung chronischer Traumatisierung (dt. Übersetzung: Junfermann, Paderborn). Vielfache
10
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Auszeichnungen seiner Arbeit, darunter der Lifetime Achievement Award durch die Internationale Gesellschaft
zum Studium von Traumata und Dissoziation.
Professor Dr. med. Luise Reddemann
Nervenärztin, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Psychoanalytikerin (DPG, DGPT). 1985 bis
2004 Leitung der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin des Johannes-Krankenhauses
in Bielefeld, seit 2007 Honorarprofessorin für Psychotraumatologie und psychotherapeutische Medizin an der
Universität Klagenfurt. Bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge, insbesondere zur von ihr
begründeten Psychodynamisch-Imaginativen Traumatherapie (PITT©). Arbeitsschwerpunkte: Behandlung von
Menschen mit schweren Traumatisierungen, Frauengerechte Psychotherapie. Mitglied in der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie DeGPT.
Dipl.-Psych. Professor Dr. Dr. Thomas Schnell
Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapie; Professor an der Medical School Hamburg. 2008 bis
2011 Leitung der Traumaambulanz LVR-Klinik Köln-Merheim. Dozent, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter
der APP KÖLN. Zusatzqualifikationen: Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT), Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT). Arbeitsschwerpunkte: Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen mit Schwerpunkt Borderline-Störungen, Traumafolgestörungen (insbesondere schwere komplexe Traumatisierungen), Essstörungen, Zwangsstörungen, Psychotherapie in der Psychiatrie sowie Grundlagen der Verhaltenstherapie.
Dr. Michael Simons
Leitender Psychologe an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Universitätsklinikum Aachen. Schwerpunkte: Traumatisierungen im Kindes- und Jugendalter wie sexueller Missbrauch,
Verkehrsunfall, körperliche Gewalt, Folter, Entführungen, Krieg, Naturkatastrophen etc. ICD-10 und DSM-IV
Diagnosekriterien für Kinder und Jugendliche, entwicklungsbezogene Symptome, Diagnostik und Therapie
der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTB). Zentrale Behandlungselemente der gut evaluierten traumafokussierten Kognitiven Verhaltenstherapie (Tf-KVT) und der neue Ansatz der Metakognitiven Therapie (MKT).
Dipl.-Psych. Dr. Michael Schreiber
Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapie. Ltd. Psychotherapeut Krankenhaus Mörsenbroich/Düsseldorf. Abt. Gerontopsychiatrie u. Gerontopsychotherapie mit schlafmedizinischer Einheit. Dozent, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter der APP KÖLN. EMDR-Therapeut. Weiterbildung im Gesundheitsmanagement
an der Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften Weiterbildung in EMDR. Arbeitsschwerpunkte: Neuropsychotherapie und Verhaltenstherapie bei älteren Patienten, non-pharmakologische Behandlung von Schlafstörungen. Privatambulanz am Krankenhaus Elbroich für alle Altersgruppen, u. a. auch psychotraumaspezifische Therapie. Gutachterliche Tätigkeit in den Bereichen Schuldfähigkeit und Waffengesetz.
Dipl.-Psych. Hans Schumacher
Psychologischer Psychotherapeut, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, niedergelassen in Köln. Dozent, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter der APP KÖLN. Fachpsychotherapeut für Traumatherapie, Deutsches Institut für Psychotraumatologie (DIPT), langjährige Fortbildungstätigkeit im Bereich der Psychotraumatherapie und der dissoziativen Störungen. Weitebildung: Psychotherapie-Ausbildung in Klientenzentrierter
Gesprächspsychotherapie (GWG), Psychotraumatherapie u. a. bei Dr. Reddemann. Ehemaliger Vorsitzender
der BDP Landesgruppe NRW. Mitglied des Bundesvorstands des „Verband Psychologischer Psychotherapeuten“ im BDP seit 2002. Mitglied im Gründungsausschuss, der Kammerversammlung und im Ausschuss Fortund Weiterbildung der Psychotherapeutenkammer NRW.
Kooperationspartner:
Peter Liebermann • EMDR-Institut Deutschland • Prof. Dr. med. Luise Reddemann
11
Fortbildungsreihe Spezielle Psychotraumatherapie
Anerkannte Supervisoren und Selbsterfahrungsleiter
Folgende Leiter und Leiterinnen bieten nach Möglichkeit Psychotraumatherapie-spezifische Supervision und
Selbsterfahrung an, die Sie z. B. für den Erwerb des DeGPT-Zertifikats „Spezielle Psychotraumatherapie“ benötigen. Bitte nehmen Sie hierzu selbst über die angegebenen Wege Kontakt mit dem Leiter bzw. der Leiterin
auf und erfragen aktuelle Terminoptionen.
Dr. Peter Bommersbach
E-Mail: peter.bommersbach@web.de
Telefon: 01 71 / 5 39 98 25
Peter Liebermann
E-Mail: p.liebermann@netcologne.de
Helga Mattheß
E-Mail: helga.matthess@t-online.de
oder: info@psychotraumatology-institute-europe.com
Dipl.-Psych. Uta Meiß (Köln)
E-Mail: u.meiss@t-online.de
Telefon: 02 21/80 06 45 80
Ph.D. Ellert R. S. Nijenhuis
Website: www.psychotraumatology-institute-europe.com
Prof. Dr. Dr. Thomas Schnell (Hamburg, Köln)
E-Mail: thomas.schnell@medicalschool-hamburg.de
Dipl.-Psych. Hans Schumacher (Köln)
E-Mail: hansschumacher@praxis-fuer-tiefenpsychologie.de
Telefon: 02 21/ 21 79 72
Postanschrift: Psychologische Praxisgemeinschaft, Hohenstaufenring 57 a, 50674 Köln
Weitere Kontakte unserer SupervisorInnen und SelbsterfahrungsleiterInnen erhalten Sie gerne auf Anfrage!
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Bildung
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