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03.11.2014 - Monday Report - Bordier & Cie

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Monday Report 03 November 2014
Wirtschaft
Märkte
Schweizer Markt
Unsere Empfehlungen im Fokus
In den Vereinigten Staaten enttäuschen zwar die Auftragseingänge über
langlebige Güter im September mit einem Rückgang um 1,3%, aber die
sonstigen Statistiken bestätigen die gute Verfassung der Wirtschaft, illustriert durch den unerwartet kräftigen Anstieg des BIP des 3. Quartals
um 3,5%. Obwohl die massiven Militärausgaben dieses Jahres die Werte etwas verzerren, bleibt die Gesamttendenz doch sehr erfreulich. Unterstützt durch Einkommenssteigerungen (+0,2 im September) markiert
das Vertrauen der Verbraucher neue Höchststände (94,5 im Oktober
gegenüber 89 im Vormonat). In Europa sinkt das Vertrauen in der deutschen Industrie (Rückgang des Ifo-Index von 104,7 auf 103,2). Erfreulicherweise erholen sich die Geldmengenaggregate (M3: +2,5%). In China liegt der amtliche PMI-Index des Verarbeitenden Gewerbes bei 50,8
(ggü. 51,1) der HSBC-Index verharrt bei 50,4, im Dienstleistungsgewerbe entspricht er mit 53,8 einem zufriedenstellenden Wachstumstrend.
Im Fokus: Beschäftigung (KOF), PMI Oktober, Übernachtungszahlen
September (BFS), VPI-Index Oktober (BFS), Konsumklima Oktober
(SECO), Arbeitslosigkeit Oktober (SECO), Einzelhandelsumsätze
September (BFS) und Konjunkturumfrage Oktober (KOF). Ergebnisse 3. Quartal / Januar bis September: Dufry, Alpiq, Starrag, Tornos,
Looser, Glencore, Pargesa, Nobel Biocare, Zurich Insurance, Adecco, Barry Callebaut, Kuoni, Swisscom, Transocean und Swiss Re.
Am Freitag stellt RICHEMONT (PLUS) die Geschäftszahlen vor. Die
Bruttomarge dürfte um 60 bp auf 64,5% steigen. Der Reingewinn
erhält Auftrieb durch einen Veräusserungsgewinn der Immobiliensparte (San Regis) und wird auf 1,35 Mrd. € (+13%) geschätzt. Die
Ergebnisse von HOLCIM (ohne Empfehlung) für das 3. Quartal bleiben leicht hinter den Erwartungen zurück, während das operative
Wachstumsziel für 2014 bestätigt wird. Die Vereinigten Staaten sind
und bleiben der Hauptantriebsfaktor der Gruppe, während die Schätzungen für Europa, wo die Aktivität weiter schrumpft, gesenkt werden.
Börsenklima und Anlegerstimmung
Börse
Das Kursfeuerwerk in Japan hat die „Bears“ auf dem falschen Fuss
erwischt und massive Käufe ausgelöst, so dass die US-Indizes den
Oktober sogar auf historischen Höchstständen schlossen. Die daraus
resultierenden Gewinnmitnahmen dürften Einstiegschancen bieten.
Getaktet wird die Woche von Quartalsergebnissen sowie von den USArbeitsmarktzahlen am Freitag.
Währungen
Nachdem die Fed die Anreize eingestellt und die BoJ den verstärkten
Ankauf von Anleihen angekündigt hatte, wertete der USD massiv auf
Höchststände von €/$ 1,2444 und $/JPY 112,98 auf. Die Erwartung an
eine baldige Anhebung der US-Zinsen dürfte diesen Trend stützen, wobei die nächste wichtige €/$-Unterstützungslinie bei 1,2393 liegt. Gold
bricht auf 1.169,70 $/Unze ein. Unsere Spannen: €/$ Unterstützungslinie bei 1,2344, Widerstandslinie bei 1,2639, $/CHF Unterstützungslinie
bei 0,9540, Widerstandslinie bei 0,9839, $/JPY Unterstützungslinie bei
108,26, Widerstandslinie bei 114,66.
Grafik des Tages
Das angesichts der guten Entwicklung der US-Wirtschaft erwartete
Ende der Liquiditätseinschüsse durch die US-Fed steht der fortgesetzten Erholung der Aktienmärkte (MSCI World: +2,4%) nicht im
Weg. In Japan treibt neben beruhigenden Konjunkturstatistiken die
Entscheidung der BoJ zur Erhöhung der in den Wirtschaftskreislauf
gepumpten Beträge die Kurse in die Höhe (japanische Aktien: +7,3%).
Die Folge ist eine ausgeprägte Talfahrt des JPY (-3,6% ggü. USD).
Vor diesem Hintergrund festigt sich der USD (USD-Index: +1,4%),
während die 10-jährigen Renditen um 6 bp anziehen. Darunter leidet
Gold (-4,6%). Diese Woche im Fokus: ISM-Index des Verarbeitenden
und des Dienstleistungsgewerbes, Arbeitsmarktbericht und Kredite an
Privathaushalte in den Vereinigten Staaten, Industrieproduktion und
Handelsbilanz in Deutschland, Einzelhandelsumsätze und EZB-Sitzung
in der Eurozone, HSBC-PMI des Dienstleistungsgewerbes in China.
ENEL (PLUS) plant eine verstärkte Steuerung der Laufzeiten und der
zu zahlenden Zinsen mittels des Rückkaufs von Anleihen im Wert von
762 Mio. €.
ERICSSON (PLUS) teilt die Unterzeichnung von 2 neuen Verträgen über
den Ausbau von 4G/LTE-Netzen mit der norwegischen Telenor (5 Jahre)
sowie mit Algeria Telecom über die Implementierung des „Broadband
Network Gateway“ (Dienstleistungen für Unternehmen) mit.
L’ORÉAL (PLUS) stellt heute Abend den Umsatz des 3. Quartals vor, der
auf knapp 5,4 Mrd. € geschätzt wird. Die Wachstumsverlangsamung in
Europa und den Schwellenländern sowie die (vom CEO Anfang September thematisierte) mangelnde Dynamik in den USA geben Anlass
zu einer vorsichtigen Schätzung des organischen Wachstums auf knapp
3,6% im Quartal.
MARKS & SPENCER (PLUS) stellt am Mittwoch die Zahlen des 1.
Halbjahres vor. Die Priorität auf den Margen und die milde Witterung
dürften auf den Verkaufszahlen von General Merchandise lasten (-3,5%
im 2. Quartal nach -1,5% im 1. Quartal). Anders als bei Tesco und Morrison dürfte Food sich gut behauptet haben (+0,5% im 2. Quartal nach
+0,1% im Vorquartal). Die Bruttomarge der Gruppe soll im 1. Halbjahr
um 50 bp gestiegen sein.
SANOFI (neuer Code MINUS): der Rauswurf von CEO Chris Viehbacher
fällt mit einem starken Preisdruck auf Lantus zusammen, so dass in einigen Bereichen auf mittlere Sicht die Transparenz gefährdet ist.
WPP (PLUS) investiert über die Tochtergesellschaft Kantar in das auf
Technologieberatung (Schwerpunkt Bilderkennung, d.h. Identifizierung
von Produkten ausgehend von Fotos) spezialisierte französische Unternehmen CVDM Solutions. Damit baut WPP die Marktforschungssparte
DIM aus.
Performance
Schweiz
Seit
SMI
24.10.2014
3.58%
01.01.2014
7.74%
Europa
Europe Stoxx 600
2.94%
2.60%
USA
S&P 500
2.72%
9.18%
Schwellenländer
MSCI Emerging
3.22%
1.33%
Nikkei 225
7.34%
0.75%
US contributions to GDP growth
6
Percentage points
6
4
4
2
2
0
0
-2
-2
-4
-4
-6
-6
-8
-8
-10
2005
2006
Consumption
Inventories
2007
2008
2009
2010
Investments
Net trade
2011
2012
2013
2014
Government
GDP
-10
Japan
Per 31.10.2014
CHF vs USD
0.9625
-1.07%
-7.60%
EUR vs USD
1.2529
-1.10%
-9.08%
10-Jahres-Rendite CHF (Niveau)
0.46%
0.47%
1.09%
10-Jahres-Rendite EUR (Niveau)
0.80%
0.85%
1.94%
10-Jahres-Rendite USD (Niveau)
2.34%
2.27%
3.01%
Gold (USD/Unze)
1 165.69
-5.29%
-3.49%
Brent (USD/Barrel)
84.45
-1.47%
-24.19%
Quelle: Datastream
Source: Thomson Reuters Datastream, 03.11.2014
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