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HeutUng er

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"HeutUng er
Donnerstag, 8. Oktober 1964
ULRICH ADAM
vi^wO^
KNAPP
MenstajT, 18. Oktober, SO tfhr, *
Matttaäus-Alber-Eaus
M^'
Ski-Farbfilme
Wevenit-Reste
lOO'/oMerino-Wolie
Lastex-Reste
für Hosen
Filz- und Leinenreste
für Handarbeiten
Jacquard-Westen
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führt vor:
Ton Oskar EüMkec
„Sommer-Skilauf am Stilfser
JocU" und „Skikapriolen um
den Gerlosstejn"
in der Pause
78.1abrgang • W5840A
Ski-Modenschau
Eintrittskarten b. Veranätalter
Südwestdeutscbe Landeszeitung
Reutlinger Kreiszeitung
Gegründet 1887
Etsdeinungswelse: Täglld. außer sonntags. - Verlag und Redaktion •Reutlingen. Burgstraße. Fernspredi-Sammeljummer34444 Telegramm-Adresse: Geadrudc. - Anzeigen zu den Bedingungen der z.Z. gülügen Preisliste Nr. 16
Bei NiAtersdieinen Infolge Streik oder Störung durdh höhere Gewall besteht kein Anspruch auf LIP' --ung.
Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten erfolgt nur. wenn Rückporto beigelegt woni-i. ist.
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(D) Bisher haben sidi oon den Mitgliedsstaaten der NATO n u r die USA,
die Erfinder des PJons, und die Bundesrepublik zur Unterzeichnung eines Vertrags über die MLF, die multilaterale
Atomstreitmadif des Poktsj/stems, bereit
erWört, Alle übrigen Pakfmitglieder oeriialten sidi reseroiert und zeigen keine
besondere Eile, diese Atomstreitmacht
zu sdiaffen. Vielleicht — und roahrscheinlidi — haben sie recht. Denn ein AtomIsrieg ist angesititls d e r fatalen Folgen
der Massenoernichtungsroaffen illusorisch geiüorden. Keiner d e r großen
Atomstaaten will ihn riskieren, roeil j e der roeijS, daß er cermutlich als zroeiter
stirbt, roenn er zuerst mit ihnen zu
sdiieJSen beginnt. U n d die Herrschaft
über eine total zerstörte Welt i s t kein
Ideol, mit dem man die in West und Ost
Mch Wohlstand drängenden IWenscften
begeistern könnte. Deshalb sollten audi
mir in der Bundesrepublik uns durchaus
nicht nach der Ehre drängen, d e r erste
- und möglicherroeise einzige — Unterzeichner eines IWLF-Vertrages zu loerden und zu sein. W i r in unserer oerzroidcten Lage zroischen den Machtblökien haben allen Grund, erst die anderen
Dorangehen zu lassen. AujXerdem herrsdlen über die Bedingungen, unter denen eine eoentuelle NATO-Atomstreitmacht antreten soll, noch so viele UnWarheiten. daj3 zunächst die Klärung
DoUkommen sein muß, ehe man seinen
Namen unter einen schroenwiegenden
Vertrag setzen könnte. Bisher haben die
Amerikaner immer gesagt, daß i h r
Atomschutz für die ganze freie Welt genügt. Schon aus eigenem Interesse sind
sie darauf bedacht, immer mit den Sorojets gleichzustehen oder ihnen einen
Sdaitt voran zu sein. Darum keine Eile
mit der MLFI
1IM^^«Ä?^^<
Auch den Sowjets gegenüber ziemlich unverwundbar
„Erfreuliche Ergebnisse" auf der ersten Testfahrt
W ä s l i i n g t o n . Die militärisdie Unverwundbarkeit einer multilateralen
Atomstreitmadit der NATO wurde gestern von amerikanischen Regierungskreisen unterstrichen. Eine aus Vertretern der bisherigen acht Verhandlungspartner bestehende militärisdie Untersuchungskommission hatte keine Angriffsflächen entdecjcen können und festgestellt, daß die Sowjets weder über
die entsprechenden Langstreckenbomber noch über genügend Raketen verfügen, um die MLF nennensweitlzu verwunden.
Die amerikanischen Regierungskreise haben damit erneut auf den Expertenbericht
zurücäcgegriffen, der im April dem Pariser
NATO-Rat vorgelegt wurde. Diese neue
Initiative beweist nadi Ansicht politischer
Beobachter das Interesse der USA-Regierung,
die MLF voranzutreiben.
In dem Expertenbericht waren als hauptsächliche Vorteile der MLF ihre „Gegenschlagkapazität" hervorgehoben worden, die
sie i n die Lage versetze, auch n a d i einem
Ueberraschimgsangriff noch zu antworten.
Außerdem stelle sie den Gegner vor eine
unlösbare Ueberwaciungsaufgabe i n einem
rimd neun Millionen Quadratkilometer großen Aufmarschgebiet.
Das Zusammenleben von Mannschaften
aus sieben Nationen auf dem amerikanischen
Raketenzerstörer „Ricketts" (früher „Biddle")
habe bisher „er&euliche Ergebnisse" gebracht, w u r d e in Washington von zuständiger NATO-Seite versichert. Die „Ricketts"
w a r im Juli zu einer längeren Erprobungsfahrt m i t einer dem späteren MLF-Maßstab
entsprechend gemischten Mannschaft ausgelaufen. D i e Bundesrepublik stellte zwei
Offiziere u n d 47 Mannschaften.
Bonn. Der deutsche NATO-Botschafter
Prof. Wilhelm G r e w e berichtete gestern
Bundeskanzler Erhard über seine Gespräche,
die er in Wahington mit dem amerikanischen
„MLF sali mehr als zwei Mitglieder liabeii^*^
USA-Aufienminister Rusk ist in dieser Frage optimistisch
Auißenminister Rusk über das Projekt der
multilateralen Atomstreitmacht (MLF) geführt hat. Grewe w a r vorher b e i Staatssekretär Carstens im Auswärtigen Amt. Wie
ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte, haben die Gespräche Grewes mit den
amerikanischen Partnern volle Uebereinstimmung über den multilateralen Charakter
der MLF und über den Zeitplan ihrer Verwirklichung "ergeben.
KÖNIGIN ELIZABETH UND PRINZ PHILIP befinden sieh bekanntlidi derzeit auf einem Besuch
in Kanada. Das Bild zeigt die Begrüßung des britischen Königspaares am Kai von Charlottetown
duidi kanadische Ehrenformationen.
(dpa-Funkbild)
Brief Eschkols an Erhard
Bonn. In einem vor 14 Tagen in Bonn eingetroffenen Brief an Bundeskanzler Erhard
soll der israelische Ministerpräsident Levi
E s c h k o 1 nach Verlautbarungen in Bonn
die Beschäftigung deutscher Waffentechniker
in Aegypten angeschnitten haben. Ueber den
Inhalt des Briefes wurde offiziell nichts mitgeteilt. Der SPD-Pressedienst äußerte zu dem
Schreiben, daß die Beziehungen zwischen
Bonn und Israel einen noch vor einigen Jahren kaum denkbaren Tiefstand erreicht hätten..
Tsdiombe noch als ^^FaasfpUand^' in Kairo
Algerisdie u n d ägyptische Botschaft i n Leopoldville freigegeben
K a i r o / L e o p o l d v i l l e . Die Konfe- Kongo, Brazzaville, zu rollen, wohin auch
renz der blocjcfreien Staaten in Kairo wurde die bislang „belagerten" Diplomaten wollgestern mit Reden d e s Staatspräsidenten ten. „Die Diplomaten sind nicht ausgewievon Liberia, William Tubman, des Minister- sen", erklärle dazu der kongolesische justizpräsidenten von Ceylon, Frau Bandaranaike, minister Jean E b o s i r i , „sie verlassen auf
des Staatspräsidenten v o n Guinea, Sekou Wunsch ihrer eigenen Regierung den
Toure, und anderer Delegierter fortgesetzt. Kongo." Diese Aufhebung der „Blockade"
Der
kongöleiiisdie
Ministerpräsident ägyptischen imd algerischen BotschaflspeiTschombe wird nodi immer im Gästehaus sonals i n Leopoldville w a r von Kairo als
der ägyptischen Regierung, i n der Villa d e r Bedingung für eine Ausreise Tschombes aus
früheren Königin Narriman als „politisches
Bonn. Vor einer Illusion über die Deutsch- Faustpfand" festgehalten. Jedoch sind die Ägypten genannt worden.
Die in Kairo versammelten Staats- u n d
land-Politik Pekings h a t die Freie Demokra- Absperrungsmaßnahmen etwas gelockert
Regierungschefs blockfreier Staaten hatten
tische Korrespondenz gewarnt. Die Anhänger worden.
am Mittwochabend telegrafisch den kongoder irrigen Hoffnung, die Chinesen vmrden
Tschombe hat, wie aus Leopoldville beals intime" Feinde Chruschtschews die So- richtet wird, zuverlässigen Quellen zufolge lesischen Staatspräsidenten K a s a w u b u
aufgefordert, für die „Wiederherstellung
wjetzone den Sowjets entreißen und als am .Donnerstagmorgen sein Kabinett über
brüderlicher Zusammenarbeit zwischen dem
Freundschaftsgesdienk d e r Bundesrepublik Funk aus Kairo angev/iesen, die tmter Haus- Kongo und den übrigen afrikanischen Staain den Schoß legen, übersähen zahlreiche arrest stehenden Diplomaten der ägyptischen ten" zu sorgen. Dies wird in Kairoer polirotchinesische Erklärungen zur Deutschland- und algerischen Bolschaften in Leopoldville tischen Kreisen als kaum verhüllte Aufforfrage aus den letzten Monaten. Schriftlich freizulassen. Die Wachen wurden zurück- derung der Konferenz an Kasawubu bewerund mündlich habe Peking versichert, daß es gezogen, die Bolschaften begannen am Nach- tet, Tschombe im Interesse der Normalisiesich gegen den „verbrecherisdien Plan der mittag mit der Evakuierung ihres gesamten rung der Beziehimgen z u r Demission z u
westdeutschen Militärs" wende, die „DDR" Personals. Unter dem Schutz von nigeriani- zwingen.
zu annektieren.
scher UNO-Polizei luden Arbeiter das Ge- Zuständige Stellen auf dem Kairoer Flugpäck auf Lastwagen, u m im Geleitzug zur hafen teilten gestern mit, daß die kongoleKongofähre nadi der gegenüberliegenden sische T^egierung um die Landeerlaubnis für
Hauptstadt des ehemaligen französischen em Sonderflugzeug in Kairo gebeten hat.
FDP warnt vor Illusionen
W a s h i n g t o n . Der amerikanische Au- Union, müßte in dieser oder jener Form einfenminister Dean R u s k bekräftigte gestern lenken.
|Ue ameirikanisthe Politik, d a ß an d e r ge- Sehr entschieden wies Rusk Vermutungen
preisen I
|>1anten multilateralen
Atomstreitmacht zurück, daß die USA nach den PräsidentenHLF] mehr NATO-Länder als nur die Bun- wahlen im November üire Politiik i n Südf nrepublik Deutschland u n d die USA be- vietnam ändern wollten. Die amerikanische
iligt sein sollten. Er äußerte sich optlmi- Verpflichtung zur Verteidigung Südvietnams
Am besten gleidi ins
tiidt darüber, daß das Ziel einer wirklichen sei völlig unabhängig von den bevorstehenB o n n . Durch die Detonation einer Handloltilateralen Streitmacht erreicht werden den Präsddentenwahlen.
granate beim Uebungswerfen sind gestern
n 1.
v»j.ii_ I . o *j M • ? " " • Die Alternative einer bilateralen
in Ahlen (Westfalen) zwei Offiziere durch
Reutimgen, WilhelmstraBe 64-48 fctomstreitmacht zwisdien den USA und der
Splitter tödlich verletzt worden. W i e d a s
Bundesrepublik sei im Augenblick noch nidit
Bundesregierung will sich um weitere Entlassungen bemühen
Bundesverteidigungsministerium mitteilt, erBonn. Den Bonner Optimismus zur schnel- eignete sich der Unglücksfall bei einer PanGanz neu bei uns: Siemens-Heimbügler lufgetaucht
In einer Pressekonferenz i n Washington len Verwirklichung der multilateralen Atom- zergrenadierkompanie. Ein Gefreiter a u s
B o n n . Die Bundesregierung will sidi unter anderem auf das Bemühen der Bundesrar Rusk nach den Ansichten der USA-Re- streitmacht (MLF) hallen die Freien Demo- Münster erlitt Armverletzungen und befin- weiterhin auf den bisher erfolgreichen We- regierung, die bisherigen Gespräche über
jetzt mit elektro-automatischem Muldenantrieb äening zu Andeutungen von Bundeskanzler kraten in jeder Beziehung für unberechtigt. det sich außer Lebensgefahr. Wahrschein- gen über eine Entlassung v o n politischen die Entlassung von politischen Häftlingen
Jthard gefragt worden, daß ein Vertrag über Ihr Pressedienst empfahl gestern in Bonn liche Ursache des Unglückes ist ein Früh- Häftlingen aus scwjetzonalen Gefängnissen möglichst vertraulich zu behandeln, um weiiis Atomstreitmacht auch allein zwischen „betonte Zurückhaltung" im Hinblicäc auf die krepierer. Die Staatsanwaltschaft h a t die Er- bemühen. Diese Erklärung g a b gestern ein tere Entlassungen nicht zu gefährden.
let Bundesrepuhlik und den USA geschios- „verworrene Lage um die MLF" und die mit mittlungen aufgenommen. Der Hcercsinspek- Sprecher des gesamtdeutschen Ministeriums
Die Ittitiative zu den bisherigen Gesprä;?fl werden könnte, falls sich kein anderes diesem Projekt für Bonn auftauchenden poli- teur Generalleutnant d e M a i z i e r e h a t in Bonn ab. Unterrichtete Kreise in der Bun- chen über die Entlassung von Häftlingen und
ÄTO-Mitglied zum Beitritt bereilRnde. tischen Probleme bis zu einer endgültigen den Divisionskommandeur mit d e r Unter- deshauptstadt geben diesem Projekt erheb- ihre Ausreise in den Geltungsbereich des
N k antwortete, daß dieser Notfall nodi Klärung.
suchung des Unglücksfalles beauftragt.
liche Erfülgschancen. Sie verweisen dabei Gnmdgeselzes ist von der Sowjelzone ausPJAt eingetreten sei. Es bestehe Einvernehgegangen. Wie aus dem gesamtdeutsdien
p n darüber, daß eine beträchlliche Zahl von
Ministerium verlautet, w a r ein Ostberliner
[ändern Mitglied der geplanten Atomstreit[ Rechtsanwalt — nicht der Oslberliner Anpadit sein sollte. Es sei das Ziel Bc}nns als
walt Kaul - sdion vor längerer Zeit mit sehr
konkreten Vorstellungen über die HäfllingsJBch Washingtons, mehr als zwei Länder in
enllassungen u n d bestimmte Gegenleistunps Atomstreitmadit hineinzubringen.
gen der Bundesrepublik an den BundesminiRusk äußerte auch die Hoffnung, daß in
Eine
Reihe
von
tedmischen
Änderungen
im
Lohnsteuerverfahren
bekanntgegeben
ster für gesamtdeutsche Fragen, Dr. Mende,
'sr \imstritlenen Frage der Finanzierung
herangetreteai. Der Sprecher des Ministeon Friedensaklionen der UNO noch vor der
vom 1. Januar 1965 an gellenden LohnsteuerB o n n . Das Bundesfinanzministerium
Für Arbeitnehmer, d i e i n einem zweiten riums betonte ausdrüddich: „Wir haben es
'ächsten UNO-Vollversammlung im Novemtabellen
in
einer
besonderen
Spalte
ausgeoder
weiteren
Dienstverhältnis
stehen,
wurhat geätein eino Reihe von technischen
nicht angeboten."
!?r eine hefriedigende Regelung gefunden
wiesen werden.
den bisher besondere Lohnsteuorkarten ausDas gesamtdeutsche Ministerium demcnAondorungen im Lohnsteuervorfahren
'Verden könne. Dieser Fin^nzierungsstreit
gegeben, Nadi dem Atifdrudc auf diesen
Die Lohnsteuerkarto F durfte bisher n u r zweiten oder weiteren Lohnstcuerkarten war lierle in Bonn alle Berichte, nadi tienen ein
| « i f u r die ganze UNO eine Grundsatzfrsgc
hekanntgogebon.
für berufstätige Ehefrauen ausgeschrieben die Lohnsteuer von den Einnahmen aus dem „Kopfgeld" für die Freilassung von Häftlin^ ö n Weitgehender Bedeutung. Die Sowjetwerden. Erstmals für 1965 können jetzt auch zweiten oder weiteren Dien.stverhältnis mit gen gezahlt worden sei. Die Bundesrepublik
Ehegatten,
die
beide
in
einem
Dienslvcrjetzt mit elektro-automatischem Mutdenantrieb
hältnis stehen, werden gcundsätzlidi nach Ehemänner die — der früheren Lohnsteuer- dem Mindeststeuersatz von 20 Prozent einzu- habe jedoch Gegenleislimgen verschiedener
der Steuerklasse IV besteuert. Auf Antrag karte F enlsprec^iondo — Lohnsteuerkarte mit behalten. Auch diese besonderen Lohnsteuer- Arl, wie zum Beispiel in Form von Gnlern,
konnte
der Ehemann bisher wio ein verhei- der neuen Steuerklasse V erhalten, i n diesen karten für ein zweites oder weiteres Dienst- erhradil. Ein Sprecher dos Ministeriums
Bügeln im Sitzen ohne E^
rateter Alleinverdienor nach der Steuer- Fällen wird dann die Ehefrau lohnsteuorlich verhältnis können aus tedmischon Gründen nannte dabei Güter des täglidien Bedarfs,
müdung
js,.»
klasse III besteuert werden. Die Ehefrau er- wie ein vorhoiraletcr Alleinvcrdicnet b e - nidit beibehalten werden. An ihre Stelle tritt wio zum Beispiel Butler, Er räumte ehi, daß
, ,, ist
. der_Wunsdi
.
Veränderlich und kühl
hielt in soldien Fällen die besondere Lohn- handelt und in die Steuerklasse III einge- die allgemeine Lolinsteuerkarte, auf der zur bei den Gesprädien auch das Inter{?sse von
d e r H a u s f r a u . D i e g e s a m t « ^^^ Zustrom kühler Meeresluft aus Nord- steuerknrte F. Die Eint^ihung des Ehemanns reiht.
Kenntlichmadiung, d a ß sie für ein zweites östlidior Seile an bestimmten Personen im
Gewahrsam der Bundesrepublik in Betradit
W ä s c h e , a u c h Vorhängö/W'slcn dauert an und h a t über Oboritalien in die Steuerklasse III hatte zur Folge, daß
Ist für beide Ehegatlon für 1965 eine Lolm- oder weiteres Dienstverhältnis bestimmt ist, gebogen worden sei.
' ^ f Bildunc eines Toiltiofs geführt, das vor die den Ehegatten insgesamt zustehenden
die
neue
Steuerklasse
VI
eingetragen
wird.
Oberhemden alles einfadil "^m im Alpenraum, zum Teil auch noch im tarifliciien Freibetrfige u n d Kinderfroibo» stouorkarte mit der Steuerklasse IV ausgeDie Freüassungsaktion ist nadi Angaben
Die SlöuerheträgG der neusn Steuerklasse VI
"icgelogonon Vorland durds Aufgleiton träge sidi n u r beim Ehemann auswirkten. sdiriobon worden, s c können die Ehegatten werden in einer besonderen Spalte der a b des Ministeriums im Bezug auf die Freilasund bequem.
bis spätQSttens.ai. 12, 1964 beantragen, daß
sung d s r Häftlinge jetzt abgesdilossen, Dio
"1 Warmluft in der Höhe anhaltende Re- Damit die Ehefrau diese Freibeträge' nicht
die Stßuevklasseneintragung für einen Ehe- 1 . 1 . 1965 geltenden Lohnsteuertabellen aus- Entlassencji seien sämtlich in d e r Bundes'^äälo auslöst. Im weiteren Vorlauf vor- nodunals erhielt, w a r von ihrem Arbeits- gatten in Steuerklasse V geSndort wird, auf gewiesen werden.
republik eingotroffon. Die Gegenlieferungen
'86tt sidi diese Stöizono nach Osten und die
die Lohnsteuer entsprocJiend dem Auf- der Lohnstouerkarte des andoron Ehegatten
Das Bundesfinanzministerium betont, daß an Gütern von wesllidior Seite laufen noch
Ab heute bis Samstag Vorführungen 'Hluft setzt sich Gudi i n der Höhe durdi. lohn
druck auf der Lolinstouerkarlo F mit dorn gel- wird dann die Steuerklasse IV in Steuerihrem Boreich bleibt die Witterung vcr- tenden Mindeststeuorsatz von 20 Pr07.ent klasse Hl geändert. Ebenso Kann bis zumdiese technischen Aenderungon i m Lolin- und werdon korrekt abgeschlossen.
iOetlich. - V p r h o r e a g o : Freitag wedii- einzubohaltcn. Aus tecämischen Griinden ist 31. 12. 19Ö4 beantragt worden, daß eine auf stGuervorfahren keine Auswirkungen auf die
T o t e r a u s d e m T e l t o w - K a n a l gtpborgen
IM howölkt,' in Alpcnnäho aiun Teil bo- es jetzt erforderlich geworden, auf die be- der Lolnisteucrkarte 1965 boroits eingetta- Höhe der Steuerbelastung haben werden. Die
Steuersenkungen,
die
durdi
das
von
der
BunBerlin. Gegenüber d e r Zonengrenze d e s
rt. Im Nordon mäßigo Schauorneigung, Im sondere Lohnsteuerkarte F zu verzichten und RGUG Steuerklasso V in Steuerklasse IV gedesregiorurig vorgelegte Steueyänderungs- Westberliner Bezirks Zehlendorf bargen a m
. en zeiiwciso Regon. Tagashöchsttompo- sie durdi die allgemeine LohnsteuerkartQ zu ändert \v5rd. Auf d e r Lohnsteuerkarte des
ges'Gtz 1964 ab 1, 3. 1965 zu erwarten sied,
Am besten gleidi ins...
'laren i n don Niedorungon wm 12 Grad. ersetzen, auf der die neu eingeführte Steuer- anderen Ehegatten nwß dann die dort ein- werden in, den Stauerlnbellon für die neu* Mittwodiabend Grenr,soldalen einen Toten
finde aus Südwüst bis West. Samstag un- klasse V eingetragen wird, Die Steuerbeträgo jsolragcne Steuerklasse III gleichfalls in gesdiaffenen Lohnsteuerkkssen V u n d V I aus dem Teltow-Kanal. Einzelheilen waren
nach Mitteilung der Westberliner Polizei
' ^ i e d i J A o Bewölkung mit Zwischonauf- der neuen Steuerklasse V werden i n d e n Stouerklas.se IV geändert worden.
Reutlingen, Wilhelmstraßo 64
berüdcsichtigt werden.
nicht zu erkennen.
Hlerungon, leichte Sdiauornoiguug, kühl.
Zwei Offiziere
von Handgranate getötet
FDP: Optimismus für MLF
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Politik
Freitag, 9. Oktober 1964
Z o n e verbindet R e n t n e r r e i s e n
mit Nachriditendiensjt
B o n n . Die Behörden der Sowjetzone
versudien, die Reisen von Rentnern in
die Bundesrepublik für Zwedce ihres
Nadiriditendienstes auszunutzen. Dieser
Eindtud« ist — wie gestern aus dem
Bundesinnenministerium in Bonn zu erfahren war — entstanden, nachdem Einzelheiten eines Fragebogens bekannt geworden sind. Bei dem Antrag auf eine
Ausreisegenehmigung müssen die Rent-ner die Namen und Arbeitgeber der
Personen angeben, die sie in der Bundesrepublik besuchen. In Kreisen der Bundesregierung glaubt man, daß die Zonenbehörden hier nach einem einheitlichen
Verfahren vorgehen, um Anl<nüpfungspunkte für nadbrichtendienstliche Alxtionen zu schaffen.
Deutscbe Seeleute
auf i h r e m Schiff v e r b r a n n t
D e t r o i t . Bei einem Brand auf dem Hamburger 2274-BRT-Fra(hter „Erato" sind am
Donnerstagmorgen im Hafen von Detroit im
amerikanischen Bundesstaat Michigan zwei
deutsche Mtitrosen in den Flammen umgekommen. Sie waren vom Feuer in den Wohnräumen des Achterschiffes eingesdilossen
woicdcn. Vom Kai aus bekämpften etwa 70
Feuerwehrleute den scJinell um siiit greifenden Brand. Die beiden Toten sind der 17)ährige Ernst S c h r ö d e r und der 25iährige
Christian K u c k l i n g . Wie Reuter meldet,
sollen bei dem Brand drei andere Seeleute
schwer verletzt twd in bedenklichem Zustand
in ein Krankenhaus gebracht worden sein.
78. TahrRans
Wie würde sich ein Sieg der Konservativen auswirken?
Würden f ü h r e n d e Mitglieder der Labour P a r t y dann die Politik „an den Nagel hängen"?
V o n u n s e r e m S o n d e r k o r r e s p o n d e t e n Rudolf
Selbst wenn die Partei diese internen Konflikte überlebte, könnte sie den Verlust ihrer
fähigsten Köpfe verwinden, der fast zwangsläufig einträte, falls sie zum vierten Mal hintereinander bei der Wahl unterliegt? Zurzeit
jedenfalls stehen mehr prominente ehemalige Labour-Minister außerhalb der Unter
hausfraktion als ihr angehören: Lord Shawcross, John Freeman und LordRobens.
Die deprimierende Aussicht auf fünf weitere Jahre in der Opposition könnte durchaus bewirken, daß audi andere führende Mitglieder der Labour-Partei die Politik an den
Nagel hängen und sich einen anderen Wirkungskreis suchen. Und zwar wären es vor
allem die jüngsten und fähigsten, so daß die
Partei noch stärker als bislang den Ansdiein*
erwecken würde, daß das Alter den Ton angibt. Was nicht minder von Bedeutung ist: es
^cönnten möglicherweise Naciiwuchsschwierigkeiten auftreten.
Diese Entwidmung hat sich beispielsweise
sowohl in Kanada wie in den Vereinigten
Staaten vollzogen.
Die Schwäche der konservativen Regierung
Diefenbakers war weltgehend die Folge langjähriger Verbannung auf die Oppositionsbank, während die Liberalen Kanada regierten.
In Amerika bestand für General Eisenhower, als er nach 20 Jahren demokratischer
Regierung republikanischer Präsident wurde,
eine der Hauptschwierigkeiten darin, genügend Männer von Format aufzutreiben, um
L o n d o n . Die Zukunft der britischen
Labour-Partei steht auf dem SpieL Wenn
sie bei den Unterhauswahlen am 15. Oktober eine Niederlage erleidet, dürfte es
in Frage gestellt sein, ob sie.auf weitere
fünf Jahre die Rolle einer wirksamen po-'
litischen Opposition zu spielen vermag.
All die erbitterten Differenzen, die in
den letzten 13 Jahren - Jahren der konservativen Herrschaft — dem Ansehen
der Sozialisten so sehr geschadet haben,
kämen erneut zum Durchbruch, vielleicht intensiver denn je. Der ganze
Problemkomplex des Verhältnisses zwischen der Partei und den Gewerkschaften
v/ürde erneut ausgegraben.
verantwortungsvolle Regierungsposten zu
besetzen.
Aber nicht minder nachhaltig wie die Wirkung einer weiteren Niederlage auf die Labour-Partei, könnte die Wirkung eines weiteren Siegs auf die Konservativen sein. Er
würde unvermeidlich die sich seit einigen
Jahren abzeichnende Tendenz verstärken,
wirklich entscheidende politische Kontcoversen innerhalb der Konservativen Partei und
weniger zwischen Tories und Sozialisten auszutragen. Dies beispielsweise war eindeutig
der Fall bei der Debatte über den Gemeinsamen Markt - der wohl wdditigsten in der
Geschichte der britischen Nachkriegspolitik.
Klein
Soziallisten Wie Roy Jenkins und Anthony
Crossland.
Andererseits könnte die Labour-Partei
durchaus dazu getrieben werden, eine Art
„Koalition" mit den Liberalen anzustreben.
Dabei müßten beide etwas Von ihrem ideologischen Dogma aufgeben: die Liberalen müßten sich von der dem 19. Jahrhundert entstammenden Wirtschaftstheorie Gladstones,
die Sozialisten von dem ebenfalls im 19,
Jahrhundert geborenen Marxismus freimachen.
Wiesenthal wandte sidi im Fall
Mengele an de Gaulle
Wien. Der frühere Leiter des Jüdischen
Dokumentationszentrums in Wien, Simon
W i e s e n t h a l , hat sich im Fall des'früheren Ausdiwitz-Arztes Mengele an Staatspräsident de Gaulle gewandt und diesen in
einem Telegramm darum gebeten, sich in
Paraguay für die Auslieferung Mengeies einzusetzen. De Gaulle hielt sich von Dienstag
bis Donnerstag zu einem Staatsbesuch in
Paraguay auf. Nach Wiesenthals Angaben
hat er de Gaulle in dem Telegramm gefragt,
ob er Präsident Stroessner von Paraguay
dazu bewegen könne, den Massenmörder
und brutalen KZ-Arzt vor den Ridater zu
bringen. Er habe außerdem die Adresse und
den Decknamen des in Paraguay lebenden
Mengele mitgeteilt.
Tatsächlich scheinen die Differenzen zwiDrei flüchteten nach Niedersadisen
schen dem linken und dem rechten Flügel der
Hannover. Ln Morgengrauen des DoimersKonservativen ausgeprägter zu sein als zwischen den 'gemäßigten Flügeln der Konser- tags flüchteten im Nordabschnitt der niedervativen und der Labour-Partei. Minister sächsischen Zonengrenze drei Arbeiter im
Heath und Schatzkanzler Maudling haben mit A l t e i s e n 18 bis 20 Jahren aiis der Sowjetjenen ihrer Hinterbänkler, die sidi dem Ge- zone in die Bundesrepublik. Alle drei stamWehner kritisiert mangelhafte Verbindung zu den Zonenrandgebieten
meinsamen Markt und der Abschaffung der men aus einer mitteldeutschen Großstadt.
Preisbindung der zweiten Hand widersetz- Die Flucht gelang über eine noch nicht verDer Minister für gesamtdeutsche Fragen, ten, vermutlich weniger gemeinsam als mit minte Stelle der Demarkationslinie.
E s c h w e g e . Der Vorsitzende des gesamtdeutschen Bundestagsaussdmsses, Her- Vizekanzler M e n d e , räumte ein, daß der
bert W e h n e r (SPD), kritisierte gestern in Raum Kassel verkehrstechnisch vernadiläsEschwege die mangelhaften Verkehrsverbin- sigt worden sei. Die Verkehrsferne zwischen
dungen vom Westen der Bundesrepublik in Bonn und dem „Kasseler Lodi" werde von
die Zonenrandgebiete. Bei einer Besichti- allen Parteien gleichermaßen als verheerend
gangsreise des Aussdiusses an die nordhes- empfunden. Der Minister gab jedoci zu beDuell z w i s d i e n der Staatsanwaltschaft und Verteidiger Steinacker
siscbe Zonengrenze sagte er: „Ich schäme denken, daß sich die „Illusion" der fünfziger
Jahre
auf
eine
baldige
Wiedervereinigung
mich für die Art und Weise, wie die so wichF r a n k f u r t . Im Frankfurter Auschwitz* Aussage bedrückt, und machte ticfa eifrig Notige West-Ost-Verbüidung vernachlässigt niiit verwirklicht habe. Man habe die Situa- Prozeß wurden am Donnerstag mehrere tizen.
tion
damals
nicht
realistisch
genug
beurteilt..
worden ist."
Zeuge Müller, der als früherer KZ-Häftling
Mende kündigte an, daß die Bundesregie- Funktionäre des ehemaligen KZ's von dem
Es sei ein Symptom der gesamtdeutschen rung die Mittel für die Zonenrandhilfe 1964 42jährigen tschediischen Zeugen Phillip bereits am Montag gegen- die Angeklagten
Politik, sagte Wehner, daß die durch die nicht kürzen werde. Für das nächste Haus- M ü l l e r schwer belastet. Er habe, sagte Hans S t a r k und Wilhelm B o g e r ausgeZonengrenze verstümmelten Straßen nicht in haltsjahr sei mit einer Anhebung der Zonen- er, den angeklagten Blocicführer Bruno sagt hatte, erinnerte sieh genau an viele Gedas Verkehrsgewebe mit einbezogen worden randförderung um 50 Millionen Mark auf S c h l a g e (60) bei der Folterung von Häft> schehnisse. „Der angeklagte Klaus Dylewski
seien. An der Frage guter Verkehrsverbin- fast 300 Millionen Mark zu rechnen. Von lingen beobachtet Einige der von Schlage hat zusammen mit dem Führer des Leichendungen werde die Glaubwürdigkeit der Bun- 1953 bis 1963 seien 1,3 Milliarden Mark in Mißhandelten seien an ihren Verletzungen kommandos, Stark, zur Vergasung bestimmte
desregierung in der Beteuerung des Wieder- das regionale Förderungsprogramm geflos- gestorben, sagte der Zeuge. Der angeschul- Frauen im Hof des Krematoriums auf sadivereinigungswillens gemessen. Die Bundes- sen.
digte SS-Funktionär wirkte während dieser stische Weise erschossen." Stark habe sich
an den Wertgegenständen der Vergasten berepublik müsse die Belange des Zonengrenzreichert.
gebiets mit der gleichen Entschlossenheit
Müller berichtete von medizinischen Exvertreten wie die Berlinprobleme.
perimenten in den Krematorien, an denen
sidi auch det in* Südamerika untergetauchte
Mengele beteiligt habe. „Vor meinen Augen
9leutltnger 0eneiaU5lngeiger
Zwei Inseln Standorte für „Weltraumflak"
haben' die Aerzte einmal die Leidie eines
budcligen Häftlings in ein Faß mit Säure gemit den Unterausgaben Ediaz-Bote, Metzinger GeneralW a s h i n g t o n . Wo die von Präsident Johnson kürzlich erwähnte „Weltraurnüak** taucht, um das Skelett zu gewinnen."
Anzeiger, Uiadier General-Anzeiger, Stelnladi-Zeitu:.!!
steht, ist jetzt bekannt Zwei Inseln wurden zu Standorten jener Waffen gewählt, mit
Zwischen dem Verteidiger Dr. Steinacker
Herausgeber: Eugen Lachenmann, Chetredakleur; Dr.
der sowjetische Erdsatelliten zerstört werden können, falls sie Atombomben an Bord und der Staatsanwaltschaft entbrannte ein
Oskar Dutz. VerantworÜidi für Politik und Wirtschaft
Dr. Oskar Dutz; für Kullur/Unterbaltung! Eridi Graf
haben. Die eine „Weltraumflak" — eine spezialisierte, „Thor"-Rakete — steht auf der Duell, als der Anwalt feststellen wollte, ob
und Günther Kuntze; für Kreis und Land; Otto
Johnston-Insel südwestlich von Hawaii, die andere — eine modifizierte „Zeus" — hat der Zeuge von Vertretern der Nebenklage
Aikele. Stellvertreter: Manfred Friedrich; für Lokales
ihre Basis auf einer Insel der Marshallgruppe, und zwar auf der Insel Kwajalein. Die oder anderen Personen vor seiner Aussage
Reutlingen: Werner Sdimahl und Heinrich Schröter;
für Sport: Günter Ostortagj für Metzingen: Fritz
beiden Weltraiunwaffen waren von Luftwaffe und Marine getrennt entwickelt worden. beeinflußt worden sei. Müller erklärte kateGütter; für Uradi: Dr. Rudolf Eberling. — Anzei^nDie meisten sowjetischen Erdsatelliten, die von den weltweiten Netzen amerikani- gorisch, er habe vor Gericht nur widergege*
leiter: O. F. Sdnönbedc. — Drude und Verlag: Oertol
scher Beobachtungsstationen entdeckt und verfolgt wurden, bewegen sich auf zwei Bah- ben, was er mit seinen eigenen Augen ge& Spörer, Reutlingen. — Für den Verlag und die
Redaktion bestimmte Briefe nicht an die einzelnen
nen um die Erde: Die eine Umlaufbahn verläuft in'einem Winkel von genau vierzig Grad sehen habe.
Personen senden. — Monatlither Bezugspreis durch
zum Aequator, die andere zeigt eine Bahn, die zum*'Aequator um fünfundsechzig &rad
„Wenn Sie weiter entlastende Aussagen
Austrfiger 4,10 DM zuzüglich 90 Pf Zustellgebühr,
geneigt i s t Die sowjetischen Satelliten werden von AbsdiuSrampen in SüdruSland nahe machen, kommen Sie nicht mehr lebendig
bei Abholung in der Gesthaftsstelle 4,10 DM, bei
Bezug durch die Post 5,30 DM einsdil. ZustellgsbObr.
dem Kaspischen Meer auf ihre Umlaufbahn gebracht. Der Vierzig-Grad-Satellit erreicht nach Amerika zurück", soll der ehemalige
Abbestellungen nur zum Monatsersten möglich, bei
genau die Insel Kwajalein und der Fünfundsechzig-Grad-Satellit überfliegt die Johnston- polnische Arzt Felix N i e d z i e l a k (50)
schriftlicher Mitteiluns an den Verlag bis zum 20. dos
Insel im Pazifik.
•
.
"
Vormonats.
dem Amerikaner Uchward im Votraum des
Ost-West-Verkehrswege vernachlässigt
Ansdiwitz-Fonktionäre sdiwer belastet
Im Pazifik auf Satelliten-Wache
• -„Du bist ungeheuer fair, Anne, Ich erkenne
es .an —ehrlich. Und du kommst heute abend
,zu meiner Party. Oh, bitte —" — als Anne
zögerte — „nur weil ilir beide, du und Max,
auseinandergeht, kannst du didi nicht abschließen wie eine Nonne. Es wird lustig seih, ich
Presseiedite beim Melatei Verlag, Rotsnhetm.
verspredie es dir."
Anne sah trotzig drein. „Schön, ich komme.""
Er lächelte freudlos. „Glauben wir das nicht Sie ging zum Instrumentensciirank. „Und setze
alle?" Das Telefon läutete schrill. "Er streckte dir wegen Max und mir keine komischen Qe^
den Arm nach dem Apparat aus, der in der danken in den Kopf. Er braucht jemanden wie
Nähe auf einem Tischchen stand und hob den dlcih. Er vertraut dir und achtet dich —"
Hörer ab. „Rose ... Ja ... Ja ... Guter Gott!
„Teufel", sagte Arden übertrieben komisch,
Ich komme sofort!"
„das klingt sdireckllch. Aber was auch Immer
Lydia scihnappte nach Luft. „Was ist pas- geschieht, ich bin auf den Mann versessen. Ich
siert?" Sie dachte sofort an Gavin und an die glaube midi erinnern zu können, daß ich dir
Möglichkeit eines Unfalls,
das schon gestern gesagt habe."
„Allerdings, aber es ist heute noch ebenso
„Eine Patientin, der ihr Mann vor ein paar
Tagen die Rippen gebrochen und ein Auge wahr."
blaugeschlagen hat. Jetzt hat er sie beinahe
„Idi habe keine Ahnung, was er wirklich
erwürgt. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht fühlt", rief Arden aus. „Der Klatsch hat beund hat nacli mir gefragt... Tut mir leid, Ly- hauptet, daß ihr beide heiraten ^vürdet."
dia. Ich hätte dich gern an den Zug gebracht."
„Geschwätz!" spottete Anne. „Nun, diesmal
„Das ist schon in Ordnung." Sie lief auf ihn werden die Klatschtanten das Nachsehen hazu und schmiegte sich wie ein Kind an Um, ben und sehr enttäuscht sein,"
weil ihr der Gedanke an eine möglicherweise
„Du kannst nicht erwarten, daß ich deswesehr lange Trennung plötzlidi einen panischen gen trauern werde."
Seihrecken einjagte.
Sie hörten Max' Sdurltte, und im nächsten
Augenblick erschien seine große Gestalt auch
„Paß auf dich auf", sagte er gerührt.
schon unter der Tür. "
Sie folgte ihm zur Haustür, sah, wie er .sich
Anne sohrie; „Wird sie leben?"
mit seinen rasdien, leichten Bewegungen, die
Er warf seine Tasche auf das Untersuchungser auch in einer Krise beibehielt, hinter das
Steuer setzte und dann abfulu\ Sie begriff, bett.
warum die Patienten ihn liebten. Sie winkte
„Sie war schon tot, als ich hinkam .,. Woher
ihm nadi und war sich in diesem Augenblick wissen Sie es denn?"
selbst fremd. Plötzlich gab es ilir einen Stich
„Eine Nadibarin hat angerufen, ich hab den
ins Herz. Wann würde sie wieder nadi Hause Krankenwagen bestellt."
kommen? Nach Hause! Von nun an war dort
ihr zuhause, wo Gavin lebte. Smuggler's Cor- In diesem Augenblick dachten sie nur an ilire
ner war nicht melir ihr Heim ».. Gavm . . . Arbelt, waren durc^ sie verbunden und hatSanft flüsterte sie seinen Namen und gewann ten alles Persönliche vergessen.
„Er wird wegen Totschlags verurteilt werwieder Mut; nitf er war für sie von Bedeutung. Sie war zu jedem Opfer bereit-, wenn den", sagte Max matt „Idi muß nur an die
Kinder denken." Er bemerkte Arden, die auf
sie nur mit Ihm beisammenseln konnte.
der Schwelle von Annes Büro stand. „Oh,<5ntAnne arbeitete wülurenddessen ruhig mit Ar- sdiuldige, bitte, ich hab dich wirklich nicht
don Barlow. Sie erklärte ihr nodi einiges, was gesehen."
sie früher übersehen hatte, zeigte Ihr, wie Max
„Das ist schön in Ordnung", sagte sie lelcihtseine Briefe getippt haben wollte, ging die hin.
„Konntest du Lydia zur Bahn bringen?"
Redinungen mit ihr durch und madite sie darauf aufmerksam, wie peinlieii genau er in be- Gedankenlos starrt'S er sie an. Dann sagte
zug auf telefonische Nachrichten war.
er: „Nein, Nigel hat sich ilirer angenommen."
Xerzen in der Dämmerung
Von Celia Laurence
43. Fortsetzung
„Ich könnte —" Er brach ab und fügte rauh
hinzu: „Es ist mir sclirecklich, dich unglücklich
zu sehen. Während all der Jahre —"
„Du hast alles getan, mein Glück zu beschützen. Ich glaube, ich habe das noch nie so anerkannt wie jetzt Noch eins — ich wollte es
schon gestern abend erwähnen —"
Sofort wurde er aufmerksam. „Was ist es
denn?"
Sie zwang sich zu einem Lachen. „Nichts
Ernstes. Nur Geld. Wenn ich ein bißclien melir
als üblicili haben möchte, ist das — ich meine,
viollsidit will ich mir in London ein paar hübsche Kleider kaufen, und — kann ich es haben?"
Er seufzte erleichtert. „Natürlich. Du hast
immer behauptet, daß du genug hast, ich hab
dich doch oft gefragt, ob du etwas meltt haben
möchtest. Kauf dir nur ein paar wirklich hübsche Sachen, Lydia! Laß es dir so gut gehen,
wie nur möglidi."
„Kh werde es versuchen." Es v;ar ilir eingefallen, daß sie und Gavin vieUeiclit Geld brauchen würden, obwohl er seinen Anwalt wegen
oines Erbes aufsuchen wollte. Ein Onkel hatte
Gavin ein größeres Legat hinterlassen, aber
die Auszahlung verzögerte sich. Sanft berülirte sie Ma.\' Hand, „Lieber Max ..."
Er starrte sie an und tätschelte ein wenig
verlegen -ihre Hand. Für ilm war sie beinahe
eine Tochter, und ein heftiger Beschützorinsünkt war wolil das Hauptmerkmal seiner
Liebe zu ihr. „Du wirst mir fehlen, mein Liebes ... wirst uns beiden fehlen . . . Hast du
schon gepackt?"
„Ja." Sie sah ihn an. „Jetzt möchte ich überhaupt nicht weggehen." Erstaunlich, dachte sie,
wie leicht es ist, ihn zu hintergehen, weil ich
\jnbGdingt Gavlps Frau werden möclite. „Die
menschliche Naltir ist so merkwürdig — es ist
unmöglicdi, sie zu vorstehen. Ich glaubte, mich
so gut zu kennen."
MtoMB i
^
Gesdtichte ä la Ulhriciit
An einem „Sonderauftrag" der SED arbeiten sowjetzonale Historiker. Sie sain.
mein Matemal, um die angeblich „verderi
liehe Politik der bürgerlichen P^teien !ji
der neueren Geschichte Deutschlands" wis.
sensdiaftlidi nachzuweisen. An dem Hand,
buch sollen etwa 60 Autoren mitarbeiten,
die vom Historischen Institut der Univer'
sitäl Jena ihre Richtlinien erhalten, Sdion
1962 würde es, wie sein Leiter, Professor
Dr. Dietrich Fricke (SED), mitteilte, zum
Leitinstitut einer aus etwa'80 Historikern
bestehenden Arbeitsgemeinschaft £ür die
Erforschung und Darstellung der Geschidite
der bürgerlichen Parteien und Interessen,
verbände in Deutschland bestimmt
Der Arbeitsgemeinschaft gehören jedodi
nicht nur Wissenschaftler, sondern audi
zahlreiche Parteifunktionäre an. Die VetpQichtung, Wesen tmd geschichtliche Ent.
Wicklung der bürgerlichen, Parteien eingehend zu untersuchen, sagte Fricke, habe
sich aus den Aufgaben, ergeben, die den
Historikern von der „Partei der Arbeiter,
klasse" gestellt wurden. Erst die Aufhellung des Tatbestandes werde es ermögliehen, die Vergangenheit zu bewältigen
und ein sozialistisch-nationales Geschichtsbild auszuarbeiten, in dem die ganze Dialektik des Kampfes zwischen den reaktionären und fortschrittlichen Kräften in der
Vergangenheit des deutschen Volkes siditbar werde.
Der ulbrichthörige Fricke hat bereits
früher durch einen „Parteiauftrag" im
Siime der SED von sich reden gemacht, indem er einen „Grundriß der Geschichte der
deutschen Arbeiterbewegung"' verfaßte.
Die neue Unteirsuchung soll einen klaren
Nachweis der „für die Nation verderblidien
Politik der bürgerlichen Partöien in der
neueren Geschidite Deutschland liefern'
und „die gmmdsätzlichen Unterschiede
zwisdien der reaktionären RoUe der Bourgeoisie und der fortschrittlichen, der Arbeiterklasse, in den einzelnen historischen
Perioden herausarbeiten".
Aber auch die „guten Traditionen" in
der geschichtlichen Entwicklung der bürgerlidien Parteien, die sich in den „progressiven Tendenzen" vor der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848/49 und in
der „antiimperialistischen Haltung" fortschrittlicher Vertreter des deutsdien Bürgertums gezeigt hätten und heute „an den
antifaschistisch-demokraldschen Blockpa^
teien, die unter der Führilng der Arb6it8^
klasse und ihrer Partei den Sozialismus in
der DDR mit zum Siege führen helfen, Ihte
Verkörperung gefunden" haben, sollen zum
Ausdruck gebracht werden.
Für die Tage vom 9. bis 11. November
wurde eine internationale wissenschaftliche Konferenz nadi Jena einberufen, dl»
sich vorwiegend mit Fragen der Gesciüdite
der bürgerlichen Parteien beschäftigen
•wird. In drei Arbeitskreisen sollen Rolle
und Funktion der bürgerlichen Parteien bis
1866/71, in«, der Zeit des Übergangs zur
imperialisti'Schen Epoche und schließlidi
in der Weimarer Republik heraUsgearbEtet werden.
Gerichtssaales gedroht haben, der als Ausdiwitz-Häftling aussagte. Landgerichtsdirektor
Hofmeyer ließ den jetzt in Bayern lebenden
Niedzielak vorladen. Dieser bestritt, jemals
einen Zeugen bedroht zu haben. Auf die
Frage des Verteidigers Dr. Laternser, ob et
Zeugen vor ihrer Vernehmung Fotografifn
der Angeklagten gezeigt habe, bat-er das
Gericht um eine Pause, da er sich nicht wohlfühle. Vorsitzender Hofmeyer entsprach dieser Bitte und ordnete an, daß künftig Zeugen
vor ihrer Vernehmung das Zeugenzimmei
nidit verlassen dürfen.
Anne sagte beinahe atemlos: „Ihre Schwester —"
Sie Tjrach sofort ab, als sein kalter, anklagender Blick sie traf> der ihr zu verstehen
gab, daß ihre Frage eine Impertinenz sei. Er
sagte eisig:
„Meine Schwester ist zu einer Freundinnach
London gefahren .. .(^ Arden, könnte icih dir vielleidit ein paar Briefe diktieren?"
Anne verließ das Zimmer. Sie war entsetzt,
gleichzeitig jedoch auch alarmiert und mißtrauisch. War es möglich, daß Gavin sie abermals
betrogen hatte? Werm es so war ... Sie wies?
den Gedanken weit von sich. Lächerlich, was
sollte er, .der Geld so bitter nötig hatte, mit
einer armen Frau anfangen? Er wai^ der letzte,
der sich von romantischen Wünschen leiten
ließ. Und was war natürlicher, als daß Lydia
den Wunsch hatte, in einer anderen Umgebung über üire Enttäuschung hinwegzukommen?
Als Arden mit Max allein war, sagte sie:
„Wirst du mich so behandeln, wenn ich dir
einmal mißfalle und du über mich ungehalten
bist?"
Ohne nach einer Entschuldigung zu suchen,
hielt er ihrem Blick stand.
„Du wirst mir nie so mißfallen, um solche
Kälte zu verdienen. Ich kann nicht den Scheinheiligen spielen."
„Du hast sie geliebt — nicht walir? ... Nein,
antworte nicht darauf! Ich will es nicht wissen, und ich werde mehic Nase nicht hineinstecken, well du das verabscheust."
Er sagte sehr ernst: „Ich möchte das Thema
Miß Conway beendet wissen ... Ich bin dankbar, dich hier zu haben, Arden. Bitte, glaub
mk das! Ich bin überzeugt, wir werden gut
miteinander auskommen, und ich wörde vorsuchen, dich nitht zu Überanstrengen, aber es
ist bcil einem Beruf wie diesem schwer, geregelte Bienslstunden einzülialten,"
„Du solltest wissen, daß ic^ viel lieber für
dich und mit dir arbeite als daß ich die schönste Party besuche."
Er sah aujE sicj hinunter, bemerkte iliren bewundernden Blick, und Ihre Bewunderung
schien ihm Balsam für seine gequälte Scelft.
„Mör einmal, Arden —"
(Forlsetzung folgt)
ob farbig
oder weiß
*ßeumst
"Die Bettwäsche
mit der Güteplombe
Bei HAUX finden Su
das gesamteProgrom"
von „fleuresse".
HAUX
macht Ihnen damit di'
Wahl leicht. Auch ihr«
ganz besonderen Vv'ii"'
sehe in feiner Bettwäsche können wir Ihnen
erfüllen. Kommen Si«
20 HAUX, dem Fochgoschäfi mit der gW"
ßen Auswahl.
Gardinen- und AusstouerliS'^
H Ä ÜiX
R E Ü T L I
N G E H
unt. Wilholmstr. 18-^
av.
Freitag, 9, Oktober 1964
Politik
7B. lahrgang
„Eine bessere Bundeswehr für weniger Geld!"
Aufsehenerregende Reformvorsdiläge des FDP-Wehrexperten Kreifmeyer
B 0 n n . Die Bundesrepublik hat nadi Ansidit des FDP-Wehrexperten Roinhold K r e i t m e y e r „die falschen Divisionen mit den
falschen Waffen ausgerüstet". Unter der dicjcen Balkenüberschrift „Milliarden falsch ausgegeben" behauptet er in einer Münchner
Illustrierten, daß mit kürzerer Ausbildungszeit höhere Kampfkraft der Bundeswehr zu erzielen wäre. Von den ersparten Milliardsn-Bcträgen könnten Schulen und Universitäten gebaut werden. In dem Artikel interpretiert der FDP-Politiker - er gehört seit
Jahren dem Verteidigungsausschuß des Bundestages an - praktisch den neun Funkte umfassenden EntschlieBungsantrag zur Reform
des Wehrsystems, den seine Fraktion vor etwa einem halben Jahr bei den abschließenden HausKaltsberattmgen des Failaments für
1964 eingebracht hat.
Von der Verwirklichung seiner ReformyorsAläge verspricht sich der frühere Regimentskommandeur und Reserveoberst der
Bundeswehr „mehr militärische Sicherheit
gis jetzt" und ciie Ueberwindung der konventionellen Ueberlegenheit der Sowjetunion in
)ylitteldeutschlahd. „Wir hätten politisch
einen größeren Spielraum", schreibt Kreitmeyer. „Wir würden mit einer defensiven
Armee, mit einem Verzicht auf weitere Atomwaffenträger der Sowjetunion eine wichtige
Propagandawaffe aus der Hand schlagen und
ihre Bereitschaft zur Entspannung fördern."
Die USA könnten ihre Kräfte auf die Weiterentwicklung modemer Waffen konzentrieren. Das Bündnis würde politisch und militärisch gefestigt, die Bemühungen um Abrüstung zwischen den USA und der Sowjetunion würden nicht gestört werden.
Nach Ansicht des FDP-Politikers könnten
unter diesen Voraussetzungen dann auch
„mit ruhigem Gewissen" die Disengagementpläne der Sowjetunion getestet werden.
„Täuschen wir uns nicht, die Amerikaner
haben sie nicht zu den Akten gelegt, wie wir
gerne glauben." Die entgegenstehende Argumentation — beim Truppenabzug aus beiden
Teilen Deutschlands würde ein zu Abenteuern verleitendes Vakuum entstehen —
würde hinfällig, wenn die Deutschen nach
dem vorgeschlagenen „Prinzip der freiwilligen Feuerwehr" bei Drohung eines Angriffs
in kürzester Frist 40 Divisionen auf die Beine
bringen könnten. „Unsere nur mit Defensivwaffen ausgerüsteten Mob-Divisionen erhielten also militärisches und politisches Gewicht,"
Kreitmeyer geht bei seiner Behauptung,
die Bundeswehr sei falsch organisiert, davon
aus, daß die jetzigen Divisionen nur iih Falle
eines großen Atomkriegas voll verwendungsfähig seien. Diesen großen Atomkrieg werde
Einzelkämpfer durch yerkürzlen Grandwehrdienst
Beim Grundwehrdienst von nur noch sechs
anstatt 18 Monaten sollen nach den Vorschlägen des FDP-Wehrexperten in den Kasernen
vor allem für das Heer Einzelkämpfer ausgebildet werden. Die restlichen zwölf Grundwehrdienst-Monate seien in den folgendem
Jahren in kurzen Uebungen abzuleisten.
Kreitmeyer will dadurch eine „gröSere Wehrgerechtigkeit und eine gesündere Einstellung
zur Bundeswehr" erreichen. Künftig solle
nicht nur jeder zweite Wehrpflichtige für
18 Monate sondern jeder taugliche Wehrpflichtige für sechs Monate eingezogen werden. Femer sollten anstelle von noch mehr
Panzern billige und leicht herzustellende
Panzerabwehrwaffen gekauft werden.
Zum Mangel an Offizieren und Unterführern betont Kreitmeyer, die Bundeswehr sei
Sowjetzone wünscht Kredite von Japan
Die Regierung in Tokio in erheblicher Verlegenheit
T o k i o . Das Mitglied des Ministerrates
der Sowjetxone, Erich M a r k o w i j t s c h ,
hat am Mittwoch in Tokio Japan um Exportkredite für die Zone gebeten. Seine Bitte in
einem Interview der japanischen Zeitung
„Mainidti" hat die japanische Regierung in
eifaebÜihe Verlegenheit gebracht, denn Markowitsdi ist als Mitglied des NOK der Sowjetzone in Japan eingereist.
Die Tatsache, daß Markowitsch nun der
Zeitung erklärt hat, er wolle seinen JapanAufenüialt dazu benutzen, um mit „Regierungsbeamten und Wirtschaftlern in J'apan"
über die Möglichkeiten einer Erweiterung
des Handels zwischen Japan imd der Sowjetzone zu sprechen, betrachten Beamte des
japanischen Außenministeriums als „Mißbrauch der olympischen Kennkarte", denn,
so befönen diese Beamten, der Zononminisfer hätte in seiner Ministereigenschaft keine
Genehmigimg zur Einreise nach Japan erballen. Die japanische Regierung erkenne in jeder Form nur eine Vertretung Deutschlands,
nämlich die Bundesregierung und ihre diplomatischen Missionen, an.
Markowitsch erklärte in dem Interview,
die „DDR" wolle bis 1970 zehn Milliarden
Mark in den Ausbau der chemischen, Elek-
es jedoch nicht geben, weil er politisch und
militärisch sinnlos geworden sei. Da das
amerikanische Atomwaffenpotential für die
atomare Abschreckung völlig ausreiche, sollte
sich die Bundesrepublik auf herkömmliihe
Waffen stützen. Durch „fragwürdige Waffensysteme" wie die Raketen- und Panzerprogramme würden wichtige Ausbildungsstätten und der Wohnungsbau für Soldaten vernachlässigt.
ti'o- und Energie-Wirtschaft investieren.
Darum müsse die Zone Kapitalgüter aus
westlichen Ländern importieren. Sie beabsichtige, Maschinenanlagen aus Japan zu beziehen, in erster Linie solche zum Ausbau
der chemischen Industrie. Aber auch Polystyrole, Acrilonitrüe, Autoreifen, chemische
Düngemittel, Maschinen zur Metallverarbeitung, Werkzeugmaschinen und andere Apparate sollen aus Japan bezogen werden. Großbritannien und FrankreiHi hätten der „DDR"
5-Jahres-Kredite angeboten. Für eine chemische Anlage habe England sogar einen AchtJahres-Kredit gewährt. Die gleichen Bedingungen wünsc^ie man von Japan.
Markowitsch wies darauf hin, daß es nötig sei, Handelsvertretungen zwischen Japari
und der „DDR" auszutauschen, um den l3eiderseitigen Handel auszubauen. Ebenso,
sagte er, sei es erforderlich, daß Japan die
EinreisefoMnalitäten für „Staatsbürger der
DDR" erlelditere. Der Zonenminister, der
auch erster stellvettretender Vorsitzender des
Volkswirtschaftsrats der Zone ist, erklärte in
dem Interview, daß ein Austausch von Handelsvertretungen zwischen Japan und der
„DDR" die diplomatischen Beziehungen zwisdien Japan und der Bundesrepublik nicht
beeinträditigen werde.
QUALITÄT
KENNT
KEINE
GRENZEN
Ein Erzeugnis der
Clgarettenfabrlk Kristlnus
Preis in Holland
1,25 Gulden
zu schnell aufgebaut worden. Offiziere und
Unteroffiziere könnten nicht im Schnellverfahren herangebildet werden. Tue man es
trotzdem, dann heiße die Quittung Nagold.
„Wenn wir nur zwei Drittel der benötigten
Unteroffizier« haben, dann können wir im
Augenblick eben nicht zwölf, sondern nur
acht Divisionen aufstellen." Nach Kreitmeyers Meinimg dürfen vorläufig keine
neuen Einheiten aufgestellt werden. Die
Stärke der Bundeswehr solle sich dem Bestand an Offizieren und Unteroffizieren anpassen. Vorrang vor neuen deutschen NATOVerbänden habe die Territorial-Verteidigung.
Von vielen Generalen und Offizieren will
Kreitmeyer unter vier Augen Positives zu
seinen Reformvorschlägen gehört haben. Die
Offiziere hätten aber Schwierigkeiten, dies
offen zu sagen. „Selbstverständlich sollten
audv weiterhin die politischen Entscheidungen von den Politikern getroffen werden",
schreibt Kreitmeyer. Bei der fachlichen Diskussion um den besten Weg sollten seiner
Meinung auch die Soldaten mitreden und abweichende Meinungen vertreten können,
„ohne daß ihnen daraus ein Strick gedreht
wird".
Hjalmar Sdiadit antwortet Adenauer
München. Der frühere Reichsbankpräsident
und Reichswährungskommissar Dr. Hjalmar
S c h a c h t widersprach gestern in München der Darstellung des ehemaligen Bundeskanzlers Dr. Konrad Adenauer, daß ein
angeblicher Beschluß der Reichsregierung
vom 12. November 1923 unter dem Einfluß
des Reichswährungskommissars Schacht zustande gekommen sei. In diesem Beschluß
soll, wie Adenauer in einer Fernsehsendung
des Westdeutschen Rundfunks erklärt hatte,
die Reichsregierung die zeitweise de-factoLoslösung der besetzten rheinischen und
westfälischen Gebiete vom Deutschen Reich
vorgeschlagen haben. Dr. Schacht erklärte
demgegenüber der dpa,,daß er erst am 13.
November 1923 das Amt des Reichswährungskommissars übernommen habe. Bis
dahin sei er als Privatbankier Geschäftsinhaber der Darmstädter und Nationalbank
gewesen. Als solcher habe er keinen Einfluß
auf die Regierung gehabt.
öfter mal was Neues
„Juristische Analyse - keine Sensation'^
Anwalt Heinedce über seine Verteidigungsrede für Hitler
H a n n o v e r . Als eine juristische Analyse von bestimmten Tatbestaudsmerkmalen
zur Frage, ob Hitler ein Mörder gewesen
sei, bezeichnete der 42 Jahre alte Rechtsanwalt Gerd H e i n e c k e a m Donnerstag in
einer Erklänmg vor dem Schwurgericht Hannover sein Plädoyer, mit dem er am Vortage
im Judenmordprozeß gegen den ehemaligen
Kriminalsekretär Nitsihke imd vier Mitangeklagte Hitler verteidigt hatte.
Es sei ihm nicht darauf angekommen, eine
Sensation in die Welt zu setzen, versicherte
der Verteidiger, aber er habe die „bitteren
Wahrheiten" aussprechen müssen. Sie entsprächen seiner Ueberzeugung. „Ich habe
aber den ungeheuerlichen Unwert der Taten
Hitlers immer wieder herausgestellt."
Rechtsanwalt Heinecke verteidigt den
51 Jahre alten VolkssthuUehrer Adolf Schaub
aus Holzmind^n, dem Beihilfe zum Mord an
6 500 Juden und die Erschießung von fünf
Juden zur Last gelegt werden. Der Staatsanwalt hat gegen Sciiaub eine Zuchthausstrafe von acht Jahren beantragt.
Nach dem Plädoyer Heineckes verlas
Rechtsanwalt Dr. R i z o r als SpreAer der
übrigen im Prozeß mitwirkenden Verteidiger
eine Erklärung, in der es hieß, die Verteidiger unterstellten zwar ihrem Kollegen Heinecke gute Absichten, sie müßten sich aber
distanzieren von der Art und Weise, wie
äiese Verteidigung geführt werde..
Der Prozeß soll am Montag fortgesetzt
werden.
Zentralrat der Juden entrüstet
Düsseldorf. Der Zentralrat der Juden in
Deutschland hat gestern mit Entrüstung von
den Ausführungen des Rechtsanwalls Gerd
Heinecke im Judenmordprozeß vor dem
Schwurgericht in Hannover Kenntnis genommen, daß die Tötung von Juden im Dritten
Reich nicht als Mord anzusehen sei und Hitler geglaubt habe, damit eine heilige Aufgabe zu erfüllen. Derartige Aeußerungen
stellten sich nicht mehr als ein Akt legitimer
Verteidigung von Angeklagten, vielmehr als
Mißachtung der Rechtsordnung und Rehabilitierung des Gewaltverbrechens dar, heißt es
in der Erklärung des Zentralrates.
Anwaltskammer soll sich äußern
Bonn. Der SPD-Pressedienst hat gestern
in Bonn die Anwaltskammer in Hannover
aufgefordert, sich mit den Aeußerungen des
Rechtsanwaltes Gerd Heinecke zu beschäftigen. Wenn sich ein deutsches Gericht noch
häufiger derartige Plädoyers für den Massenmord gefallen lassen sollte, würde man
eines Tages noch ärleben, daß Hitler und
seine Berufsmörder als Repräsentanten eines
Rechtsstaates bezeichnet werden. Die Rechtsanwaltskammer müsse dafür sorgen, daß der
Berufsstand eines Anwaltes sauber bliebe.
•••••••••••••••••••••»••«•••••••»•«•••••»•«••»«•••••«•••
Bonn: Kein Kommentar
Bonn. Im Bundesverteidigungsministerium
wurde jeder Kommentar zu den Ansichten
Kreitmeyers abgelehnt. Es wurde darauf
hingewiesen, dalJ diese politischen Fragen
im Verteidigungsausschuß beraten und vom
Parlament entschieden werden müßten. Das
Bundesverteidigungsministerium und die
Bundeswehr seien als Exekutivorgane an
die Beschlüsse des Bundestages gebunden.
Belgier Präsident von Interpol
Caracas. Die 33. Vollversammlung der Internationalen Polizeiorganisation „Interpol"
hat zum Ende ihrer Konferenz m Caracas
den Chef der belgischen Polizei, Finnin
F r a n s s e n , zum Präsidenten des InterpolDirektoriums für die nächsten vier Jahre bestellt. Auf der einwöchigen Konferenz be
faßten sich die Delegierten aus 89 Ländern
mit Fragen des Rauschgiftschmuggels, der
Geldfälsdnmg, des Diamantenschmuggels
und des Mädchenhandels. Außerdem erörtec
ten sie Sdiutzmöglichkeiten für Banken gegen Ueberfälle und Maßnahmen gegen Fälschungen von Flugscheinen.
PEER EXPORT
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M^P¥i'^> tH^ ^
Ifreitag. 9. Oktober 1964
Kunst/
^8. tsJirsajJI——
Freitag, 3 Oktnhßr 1flß4
lawn zur Verchristlichung der Welt aufgerufen
Gegen Dirigismus in der Schulorganisation
Das Zweite Vatikanische Konzil diskutiert Sdhema über Laieuapostolat
pje Durchsetzung christlicher Grundsätze so könnten in der Gesellsdiaft die Vorbedinn allen Bereichen des menschlichen Lebens gungen für ein wahrhaft mensdilidies und
Lebhafte Sdiuldebatte im Landtag / Kultusminister Dr. Hahn: Ostunterridii muß vertieft werden
5t die Häuptaufgabe des Laienapostolats. christliches Leben gesdiaffen werden.
Ursadien und Folgen des Zusammenbrudi, jaes zu wenig Priester gibt und weite GeS t u t t g a r t . An dem Ahtrag, einen sofortigen Baustopp für ein- und zweiklassige
Der zweite Teil nennt die Wirkungsder zu den heutigen unseligen Zustände; liete des heutigen sozialen und öffentlichen
Zwergschulen auf dem Lande zu verfügen, entzündete sidi am Donnerstagnachmittag
geführt habe, eingegangen werden müss^ .ebens den geistlidien'nicht mehr unmittel- bereiche des Apostolats: die Familie, wobei
eine temperamentvolle Schuldebatte im Landtag von Baden-Württernberg. Der
Dem Schüler müsse klar werden, daß ji, iar zugänglich sind, ist die Verchristlichung die Organisationen für Familienhilfe und FaFDP/DVP-Abgeordriete Professor Dr. Walter Erbe begründete seinen Antrag mit der
Verantwortung für die Geschicke des ganz^ ier Welt nur noch durch die Arbeit der Laien miÜenrechte erwähnt werden, die" Vorberei„ernsthaften Mahnung", unrationelle Baumaßnahmen zu unterlassen. Es gehe ihm
auf die Ehe und die moralische und
Volkes unteilbar sei. Eine Grundlage fürdjj aöglidi. Von dieser Voraussetzung geht das tung
vor allem um eine Änderung der Richtlinien für die Zuschüsse zum Schulhausbau, an
materielle Unterstützung hilfsbedürftiger
ses Verständnis ist nach den Worten i^ liema über das Laienapostolat auS, mitFamilien;
ein „generelles Auszahlungsmoratorium" denke er nidit. Der SPD-Abgeordnete
die Arbeit im kirchlidien Bereich;
Hermann Groß schieß sich Professor Erbe an. Das Kultusministerium sollte geeignete
Ministers die ausreichende Kenntnis der Gj lessen Diskussion das Zweite Vatikanische Hilfe bei der
Umwandlung der gesellschaftRiditlinien erlassen, damit die Zwergschulen mit der Zeit verschwinden. Wer dem
schichte Ostdeutschlands, Osteuropas un. (onzü im Petersdom zu Rom begann,
lichen Strukturformen im Sinne des EvanLandkind dieselben Möglichkeiten geben wolle wie dem Stadtkind, müsse zur Mittelaudi der slawisdien Völker.
' ^^. ^^^ ^ - ^ ^ 3 ^ ^^^ Aufgaben und den von geliums und das Wirken im Bereidi des Bepunktscfaule ja sagen, betonte im gleichen Sinne auch der SPD-Abgeordnete Dr. HansSteuerfreie Zuschüsse zum Urlaubsgeld ,gnd zu Land oft völlig verschiedenen Vor- rufs, der Arbeit, des Studiums, des WohOtto Sdiwarz. Der Grundgedanke der Mittelpunktschule sei richtig.
Die Landesregierung soll darauf hinwit ussetzungen ist es unmöglidi, für die Ar- nens und der Freizeit.
ken, daß Zusdiüsse zum Urlaubsgeld m, leJt des Laienapostolats allgemein gültige
für
den
Erfolg
dieser
Arbeit
ist
es,
daß
die
Demgegenüber lehnten die CDU-Abgeordlaubsvergütungen), die der Arbeitgeber a: Anweisungen zu geben. Das Schema muß
Als Ziel wird im 3. Teil die Beseelung der
neten Eridi Ganzenmüller und Alfred Löff- Schüler über die Grundlagen und Konse- den Arbeitnehmer zahlt, zu den steuerfreie idi deshalb auf die Herausarbeitung von
1er den Antrag in der vorliegenden Form ab. quenzen der kommunistischen Systeme Einnahmen gehören, solange sie den Belta liditliuien besdiränken. Sein heikelster irdischen Ordnung durdi einen christlichen
Hinsichtlich der Schulorganisation wende sorgfältig unterrichtet werden. Insbesondere von jährlich 300 Mark nicht übersteigej 'lu*' dürfte das Verhältnis von Hierardiie Geist genannt. Der Laie solle gleichzeitig
sich die CDU gegen alle dirigistischen Lö- ist es aber das Recht des deutschen Volkes Einem entsprechenden Antrag, der vom SPD nd Laienapostolat'sein, da eine zu starke gläubiger Christ und ein guter Staatsbürger
sungen, wie sie etwa ein genereller Baustopp auf Wiedervereinigung, das immer wieder Abgeordneten Daffinger eingebracht my jnflußnahme der Bischöfe auf die Arbeit sein. Die Kirche bedürfe heute bei den verwickelten Bedingungen des modernen Ledarstelle, betonte Ganzenmüller. Bei der Be- in den Mittelpunkt des Unterridits gestellt
«inen Zusatzantrag von mehrere » Laien von diesen leicht als Bevormun- bens der Mitarbeit der Laien, Der moderne
handlung der wenig gegliederten Schulen werden muß, erklärte Kultusminister Pro- durch
ergänzt worden wj. lang aufgefaßt werden könnte. Deshalb Fortschritt sei eine Bereicherung auch für das
auf dem Lande sei Vorsicht geboten. Ein fessor Dr. Wilhelm Hahn im Verlauf der CDU-Abgeordneten
Baustopp könne zumindest nicht für Schulen Landtagssitzung, bei der Beantwortung einer stimmte das Plenum zu.-Umfragen und Ut oU jeder Klerikalismus vermieden werden, Apostolat, doch dürfe der Mensch sich nicht
gelten, die bereits im Bau sind. Der Antrag großen Anfrage der CDU über Möglichkei- tersudiungen hätten ergeben, heißt es j renn die Kirche sich auch ein Urteil dar- an die materiellen Dinge verlieren. Die richhabe auf dem Lande viel Unruhe und Un- ten der Vertiefung des staatsbürgerlichen der Begründung, daß die Arbeitnehmer UB iber vorbehält, wieweit die Tätigkeit im tige Ordnung der Werte dürfe nie verkannt
sicherheit ausgelöst, bemerkte Löffler. Er und des ostkundlichen Unterrichts an den darunter besonders die Arbeiter größtenlei! aienaposfolat den von der Kirche aufge werden. Der Laie müsse hier in eigener Verantwortung wirken, wobei die Formen und
stelle ein straffes Schema dar und berüde- Sdiulen. In der Anfrage war namentlich auch ihren Urlaub nicht gemeinsam mit ihrer Fj teilten Richtlinien entspricht.
„PHOTOTAGE 1964" IN STUTTGART - 125 JAHRE PHOTOGRAPHIE
sichtige nicht, daß den örtlichen Verhältnis- hervorgehoben worden, daß bei Schülern milie in einem a-holungsgebiet verbringe Bereits zur ersten Konzilsperiode hat ein Methoden der Arbeit den jeweiligen VerIm Zeidien der. Erfindung der Photographie vor 125 Jahren sind am Mittwoch (7. 10. 1964) auf sen unbedingt Rechnung getragen werden aller Schularten häufig mangelhafte Kennt- könnten. Zusdiüsse zum Urlaubsgeld soS ehr umfangreiches Sdiema über das Laien- hältnissen angepaßt sein müßten.
dem Stuttgarter Kiliesberg die „Phototage 1964" eröffnet worden. Eine Tortenpyramide mit 12S müsse.
nisse über das östliÄe Mitteleuropa und ten deshalb ungeschmälert -- ohne Abzi nostolat vorgelegen, ohne daß darüber beKerzen und eine Original-Daguerre-Kamera wiesen auf das Jubiläum hin. Photohändler und
Osteuropa sowie über die geschichtliche Be- von Lohnsteuer - den Arbeitnehmern n jjen wurde. iZur'zweiten Session lag ein Der Laie könne frei über seinetZugehörigDie
Schule
muß
die
ihr
anvertraute
Jugend
Hersteller von Photo- und Filmkameras werden drei Tage lang aktuelle Probleme vor allem
deutung
und kulturelle Leistung der Deut- gutekommen. Dem Anliegen dieses Antr. guer, auf ein Viertel des alten Umfangs keit zu einer bestimmten Organisation entin
die
Lage
versetzen,
die
Auseinandersetder vertikalen Zusammenarbeit in dieser Branche und neuer technischer und wirtschaftlicher
schen
in
den Vertreibungsgebieten festzu- ges stehe die Landesregierung grundsätzlii eJuzierter Entwurf vor. Die tiieologisdie scheiden, heißt es im vierten Teil des Schezung,
mit
dem
kommunistischen
System
zu
Entwicklungen erörtern. Unser dpa-Bild zeigt den Vorsitzenden des Verbandes der Deutschen
stellen
seien.
Kultusminister Hahn bezeich- positiv gegenüber, erklärte dazu Muüsterial egrfindong für den Standort der Laien war mas. Nutzlose Zersplitterung der Kräfte sei
Photographischen Industrie, Dr. Hans Gerhard Kindermann, beim Anschnitt der Tortenpyramide. bestehen. Eine wesentliche Voraussetzung
nete es in seiner Antwort als ein unbeding- direktor Paul Voliwinkel vom Fonanzmia j das Kirdienschema verwiesen worden, aber zu vermeiden, ein internationaler Zutes Gebot, daß im Unterricht auch anif die stemum.
|gg entsprechende Kapitel wurde in dieser sammenschluß der Organisationen anzustreben. Die „Katholische Aktion" müsse nicht
^beitsperiode des Konzils bereits gebil- überall denselben Namen und dieselbe
da war der Türke weg
gL Die Tätigkeit der Laien im Bereich der Struktur aufweisen.
S t u t t g a r t . Die Mitteilung des
iristlichen Sozialaktion gehört jetzt zum
Landes'Arbeitsamtes Baden-Württemdiema „Kirche und Welt", das anschließend
Im fünften Teil werden die Beziehungen
„Die falsche Schwester Hildegard" gericht verurteilte ihn dafür am Mittwoch zu berg,
daß ein Arbeitsamt einem türicivier Monaten Gefängnis. Eine Bewährungseraten werden soll.
des
Apostolats zur Hierarchie behandelt,
Stuttgart. Die Stuttgarter Wocäienzeitung frist wurde dem Angeklagten nicht zugestansehen Gastarbeiter für seine 23 Kinder
Es geht um die letzten Feinheiten der Haarsdineide- und -legekunst
Auch in der zweiten Konzilsperiode kam die je nach Aufgaben und Formen des Apo„Christ und Welt" ist in einem Rechtsstreit den, da es sich um einen primitiven Menmonatlich die stattlidie Sunune von
3 aus Zeitmangel nicht mehr zu einer Aus- stolats von verschiedener Art sein können.
mit ^Schwester Hildegard" unterlegen, die in schen ohne jede väterliche Regung handle,
1440 Mark Kindergeld bezahle, hat erF
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200
ausgewählte
Friseure
leitend
in
einer
Pflichtübung
zu
beweiset
pfadie
über das Laienapostolat. Inzwisdien Aber auch die aus freier Initiave der Laien
der Hamburger Illustrierten „Stern" durch wie der Vorsitzende in der Urteilsbegrünheblidie Wellen geschlagen. Eine Flut
aus
20
Nationen
stehen
in
der
vorölympibei
der
es
gilt,
nadi
einer
Vorlage
eine
voll
;t
das
Schema unter Mitwirkung fachkun- entstandenen Apostolatswerke müßten, um
einen Beritäit über ihr Liebesverhältnis zu dung sagte. Das Gericht will das Vormundvon Anfragen von Zeitungen, Zeitschrifschen
Woche
ebenfalls
in
einem
harten
Traiendete
Ondulation
mit
dem
alten,
aus
GroS
jger
Laien
noch weiter verkürzt worden, als „katholisch" auftreten zu können, die
einem katholisciten Pater gegen das Zölibat schaftsgericht veranlassen, daß das Kind nie
ten und Illustrierten, die alle den Türning.
Ihnen
winken
in
der
kommenden
mutters
Zeiten
stammenden
Onduliereisei
jjjg
sdiema
„Vom Apostolat der Laien" Zustimmung der kirchlichen Autorität bedemonstriert hatte. Durch Urteil der 17. Zi- wieder in die Hände seines Vaters gelangen
ken fotografieren oder interviewen wollzu
zaubern.
Bei
Hebung
zwei
his
fünf
get
^j
g^ie
Einleitung,
fünf Teile - die aposto^ sitzen. Zwischen den verschiedenen OrganiWoche
Weltmeisterehren.
Die
„Confederavilkammer des Landgerichts Stuttgart wrurde kann. Das Mädchen befindet sich noch heute,
ten, hat jetzt das Landesarbeitsamt ver- tion Internationale de la Coiffure" hat zu es um eine historisdi inspinerte um ein ^^le Berufung der Laien, Gemeinschaften sationen sollte es Verbindungsorgane gees der Wochenzeitung am Donnerstag zur 15 Monate nach der letzten Mißhandlung, in
anlaßt, sidi noch einmal mit diesem „erden 8. Weltmeisterschaften der Friseure nadi kunstlerisdie sowie um eme Abend- m „^ Lebensmilieus, die anzustrebenden ben. Außerdem wird die Errichtung eines
Pflicht gemacht, eine Gegendarstellung der einem Kinderkrankenhaus. Seine Abneigung
folgreichen" Familienvater zu beschäftiBasel eingeladen, wo sie am Sonntag in den Tagesfrisur nadi der neuesten Mode h j ^ , ^jg Vereinigungsformen und die Drd- eigenen Sekretariats beim Heiligen Stuhl für
Frau zu einer Reihe von kritischen Bemer- gegen seine einzige Tochter brachte der Angen. Wie am. Donnerstag -mitgeteilt
Räumen der Schweizer Mustermesse eröff- Herren-Fadi werden der freie Häarsdinit angsprinzipien - und eine „Sdilußermah- das Laienapostolat empfohlen, zu dem auch
kungen aufzunehmen die in Nummer 32 von geklagte mit den Worten zum Ausdruck: „Es
wurde, hatte das Arbeitsamt Heidelberg,
Laien, Männer und Frauen, gehören sollten.
net werden. Das Gros der Teilnehmer an und die freie Frisur an einem ausgeloste! -jg»
„Christ und Welt" in einem Artikel mit dem läuft so schlecht und kommt mit den Buben
veranlaßt durdli die Anfrage des BürgerDie Zusammenarbeit mit den nichlkatholiModell sowie der Bürstenhaarschnitt und de
'
dem
dreitägigen
Championat
der
HaarkünstTitel „Die falsche Schwester Hildegard" ent- nicht mit."
meisters einer Gemeinde, den Fall des
schen Christen und auf dem Gebiet der
Messerformhaarschnitt
-verlangt.
Die
M
e
J
Die
Laien
haben
nicht
nur
das
Recht,
sonler kommt aus Europa, darunter auch eine
halten waren. Die ursprünglich von SchweTürken dem Landesarbeitsamt in Stuttmenschlichen Werte auch mit den Nichtstersdiaften
werden
'je
einem
Damenuii(
em
andi
die
Pflidit
apostolischen
Wirkens,
Mannsdiaft
aus
Jugoslawien.
Unter
anderen
ster Hildegard gewünschte Gegendarstellung
sei ratsam, vom täglichen Leben angart vorgetragen, well er ihm „etwas unwerden auch Australien, Japan, Marokko, Herrenfriseur sowie einer Nationenvertre eiBt es im ersten Teil. Das ganze mensch- christen
Endstation "Grenze
wurde jedoch von der Kammer um zwei Dritgefangen bis hinauf zu den internationalen
geheuerlidi" erschienen war. Als schließtung
zugesprochen.
die
Leben
müsse
Zeugnis
für
Christus
sein,
Tunesien und die Vereinigten Staaten vertel gekürzt, da sie zum Teil „reine Polemik" • Lörrach. 760 Reisende, die im September
Organisationen.
lich alle' sachlichen und rechtlichen Fratreten sein.
esonders auch den Armen gegenüber. Nur
oder „blofie Wiederholungen" von Tatsachen am Grenzübergang Stetten-Riehen aus der gen geklärt waren und der Fall vom Lan»
„Champignonitis"
am
Rbein
Seit Anfang der Woche übt in Neustadt im
enthalten hatte, die „Christ und Welt" von Schweiz in die Bundesrepublik einreisen
desarbeitsamt zugunsten des Gastarbeisich aus nicht bestritten hatte. Schwester wollten, sind vom Bundesgrenzschutz angeters entschieden wurde, hatte sich aller- Hochschwarzwald die deutsche Vertretung
Freiburg. In der Oberrhein-Ebene ist &m
für das Damenfa± die letzten Feinheiten „Champignonitis" ausgebrochen. Begünstig«
Hildegard muß sich nach dem Urteil der halten worden, weil sie nicht im Besitz der
dings, wie sidt jetzt herausstellte, „nicht
der Haarschneide- und -legekunst. Ein Indu- durch die warme Witterung sind die Vh
Kammer in ihrer Gegendarstellung auf fünf erforderlichen Grenzpapiera. oder Sichtvernur das Problem, sondern auch der
strieunternehmen der Brandie hat den zwei geradezu massenhaft aus dem Boden ge
Punkte beschränken, die Tatsachenbehaup- merke waren. 45 Personen wurden von der
Werke von JBadi, Haydn» Bartök, Chopin und Schumann im Alber-Haus
Türke verflüchtigt". Wie das Landestungen enthalten, deren „Wahrheit von der Schweizer Polizei in die Bundesrepublik abarbeitsamt dazu weiter ipitteilt, ist die Meisterinnen und vier Meistern sein Studio schössen und finden ebenso massenhaft Lieb
als Trainingslager eingeräumt, wo sie an ^!^^'^:'V°v!",3."^«l.?n^e^yVodienendenseti -^^ Gedok-Ortsverband Reutlingen verKammer nicht geprüft werden muß", wie geschoben. Davon wurden 25 am GrenzüberFrage selbst* allerdings durdiaus akut.
ihren geduldigen Modellen täglich bis zu sah eine klenie Pilzsammler-Armee nadi da „staltete im Kepler-Saal des. >!atthäus- ChopinsÜl Jakob Gimpels und der vergeiLandgerichtsdirektor Dr. Schultz bei der Ur- gang vorläufig festgenommen und der PoliUnter den Gastarbeitern gebe es viel
stigten Spielkunst Richters steht, ist zwar
15 Stunden nach künstlerischer Vollendung Wiesen-und^ Feldern in Marsch, auf denei B,e^Hauses einen sehr gut besuchten Kla- verblüffend,
teilsbegründung feststellte. „Christ und zei übergeben. Unter .den Festgehaltenen,
mehr kinderreiche Familienväter als unvermag aber nur bei gegenpolistreben.
Die
sechs
haben
ebenso
wie
ihre
Welt" hat ein Drittel, Schwester Hildegard die im Fahndungsregister der deuts±en
ter den Einheimischen und das Kinderheuer der Champignon besonders pradi^^ jerabend mit der jungen und vielverspre- ger Spannungsanlage letzte Musiktiefen ausvier Kollegen für das Herrenfach, die eben- gedeiht. Selbsteibge Autobahnbenutzer ton ^^^^^ Pianistin Heidi Kommereil. Die ge- zuschöpfen.
zwei Drittel der Kosten des Rechtsstreits zu Strafverfolgungsbehörden verzeichnet waren,
geldgesetz, das für deutsche und ausbefanden sich 13 jugendliche Ausreißer. Mit
falls in den letzten Wochen und Monaten nen den Verlodcungen einer selbstgepfhid jj^gge stuttgarterin, die jetzt in Bielefeld
tragen.
ländische Arbeiter gleichermaßen gelte,
Den Abschluß des Abends bildeten Robert
459 500 Personen, die im September aus der
am heimischen Frisiertisch und im Trainings- ten Pilzmahlzeit nidit widerstehen. Ss njissjg jgt, besitzt als Konzertpianistin
keime
nun
einmal
keine
„obere
Grenze".
Der Weinbrunnen fließt
Schweiz einreisten, war ein Rückgang von
salon fleißig geprobt haben, einen Ruf zu steuern den nädisten Parkplatz an m -^^^ „utej, R ^ I , J ^ Reutlingen bradite sie Schumanns unvergleichlich farbige, dem KlaSo habe avch ein Nachrichtenmagazin
verteidigen. Bisher war es den Spitzenkön- sdiwarmen ebenfalls zum Pilzsammeln m \ferke von J. S. Badi, Haydn, Bartök, Cho- vier geradezu auf den Leib geschriebene
(hpj Fellbach. Beim diesjährigen Fellbather über 15 Prozent zu verzeichnen. Er ist auf von einem Türken berichten können, der
Karnevalsszenen op. 9. Hier halte sidi die
das
Ende
der
Urlaubszeit
zurückzuführen.
nern des Friseurhandwerks in der BundesHerbst wird beim Festakt vor der Stadthalle
als Gleisarbeiter zwisdien Düsseldorf
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in
und
Schumann.
Künstlerin in etlichen Salzen größere Zurepublik noch stets gelungen, bei den alle
die Städte-Partnerschaft mit Tain-l'Hermiuad Duisburg arbeite und mit Erfolg
rückhaltung auferlegt, sie kamen denn auch
Haus
der
Nadastenhebe
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zwei
Jahre
abgehaltenen
Weltmeisterschaftage begründet. Eingeleitet werden die Tage
Kindergeld
für
nicht
weniger
als
33
KinTauberbischofsheim. Für eine Rekultivieklangschon und wirkungsvoll an. So konnte
ten
bis
in
die
Spitzenpositionen
vorzudrindes Fellbacher Wein- und Heimatfestes mit rung von verödeten Rebhängen und Fluren der beantragt habe. Allerdings habe des«c* i^auiai.<i>ui o
jj.^ Künstlerin ist mit einer brillanten das Publikum abermals die saubere technigen.
einem Empfang in der Genossenschaftskelter hat sich der Landrat des Kreises Taubersen Fall nicht in diesem Maße Aufsehen
Karlsruhe. Ein Altersheim, das 106 Meu edinik ausgestattet Ihr kräftiger Anschlag sche Spielkunst der Pianistin bewundern,
am Kappelberg, mit dem Einholen des bischofsheim, Bruno Rühl, in einem Bericht
erreg£
Die Vertreter des Damenfachs haben in sehen aufnehmen kann, ist am Mittwod eilhigt sie zu dramatischer Gestaltung. In die keinen Respekt vor schwierigen Griffen
Herbstwagens und mit dem Festzug, der sich ausgesprochen.
Basel ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten ein- abend durch die „Karl-Friedrich-, Leopold em inßmen Rahmen des Kepler-Saals aJler- und gefährlichen Passagen hat. Ihre Fingerdurch die Straßen der Stadt zur Stadthalle
und Sophien-Stiftung" in Karlsruhe seine ings wurde ihr die zupadcende Art zu mu- sicherheit ist überhaupt bewundernswert!
bewegt. Oberbürgermeister Dr. Graser und
Bestimmung übergeben worden. Bei der Er izieren zum Verhängnis, vollends durch den Umso mehr bedauerte man, daß ihr Spiel
der Gemeinderat haben dafür gesorgt, daß
Öffnung des nadi modernsten Gesiditspunl oHständig geöffneten Dedcel des Flügels, Opfer der kompakten Akustik dieses Rauauch der Fellbacher Herbst 1964, der am
ten ausgestalteten „Hauses der Nädisten Die Fantasie und Fuge in a-MoU von Jo- mes wurde;
Samstag, 10. Oktober, eröffnet wird und drei
liebe" versicherte Oberbürgermeister Gün ann Sebastian Bach ließ Differenzierung
propos Akustik: daß von diesem Saal
Tage, bis Montag dauert, wieder sein besonther Klotz, daß die Stadt auch, in Zukunt amissen. Joseph Haydns f-Moll-Klavi^er- dieAStraBengeräusche
nicht ferngehalten werderes Gepräge erhält. Erwähnt seien außer
alles
tun
werde,
um
für
die
alleji
Leute
ge
arktioneri
verloren
einiges
ihres
feinen
der Veranstaltung in der Stadthalle das Innenminister Dr. Filbinger: Nodi keine deutsdi-französisdien Besdilüsse/Hochwassersdiutz bedarf Neuregelung mütlidie Heime und gute Unterkünfte Ü iligrans, nur gelegentlich leuchtete zartes den können, ist bedauerlich, kann aber WCKU
kaum geändert werden; daß aber während
herbstliche Treiben auf dem Festgelände, im
schaffen. Der Vorsitzende der Stiftung, Büt feraenmgsspiel auf, klang das warme
gänge lasse sich nodi nichts sagen, berich- germeister Otto Dullenkopf, betonte, da liema in beseelteren Zwischentönen durch, des ersteji Konzertteils von irgendwoher erS t u t t g a r t . Der von französischer Seite angeregte Ausbau des Rheins auch imVergnügungspark, am Weinbrunnen und im
tete Dr. Filbinger. Hier müsse das Ergebnis richtige Altwerden sei eine große Kunst um «lä Bartöks sechs bulgarische Tänze dage- hebliche Rumpelgeräus~che kamen, müßte sich
terhalb von Straßburg/Kehl bietet dem lange vernachlässigten Oberrhein-Gebiet
stimmungsvollen Weinzelt. Es hat schon seiverkehrswissenschaftlicher
Bedarfs-Untersu- verlange mehr, als das Leben vorher ver en ertrugen das weitgehende Fehlen einer vermeiden lassen; und ein quietschender
zweifellos
eine
Entwicklungschance,
bringt
aber
auch,
nicht
zuletzt
wegen
der
zum
nen Grund, wenn aus der näheren und weichungen
abgewartet
werden,
die zur Zeit im langt habe. Wer das Allwerden nidit bi iaancierung ganz ausgezeichnet; Man war Klavierstuhl raubt nacht nur dem Zuhörer
Teil
beträchtlichen
Hebung
des
Wasserspiegels
durdi
den
Stau
des
Rheins,
erhebliche
teren Umgebung Gäste zum längst traditioEinvernehmen mit den zuständigen französi- jähe, werde die schwierigste letzte Lebens on diesen Klangquadern recht beeindruckt, die Illusion, er reißt auch die Künstlerin aus
Gefahren mit sich. Zu dieser Auffassung kam der Landtag von Baden-Württemberg
nell gewordenen Fellbacher Herbst kommen.
sdien Stellen vorgenommen werden. Zwei- stufe nicht verarbeiten können. Letztlich h Die Ballade Nr. 1 in g-MoU, eines der be- der Konzentration.
am Donnerstag bei der Erörterung von großen Anfragen der CDU und der FDP/
fellos würden jedoch Stäuhaltungen neue stehe das Altern in der Freiheit von Zwan] eütesten Konzertstüdce von Fröderic Cho- Das Publikum zeigte sich sehr angetan von
DVP. Die Fragesteller hatten darin namentlich auch auf die Beunruhigung hingewieKein Lehrer — Zehn Wochen Ferien
Anknüpfungspunkte für feste Rheinüber- und in der Rückkehr zu sich selbst. Das neci in, ertönte nadi der Pause in sehr drama- dem temperamentgeladenen Spiel der Künstsen, die die französischen Ausbaupläne in Mittelbadcn hervorgerufen haben.
gänge geben, deren, Vermehrung dringend er- Heim im Westen der' Stadt enthält 76 Ein isierter Überhöhung. Verschiedentlich klang lerin, deren Begabung den Weg zu eigenem
Wohlmuthausen, Kreis Oehringen. Zehn
Wochen Ferien hatten die Kinder der ein- Innenminister Dr. Hans Filbinger, der in nicht unmittelbar am Rhein, sondern land- wünscht sei.
zelzimmer mit je 16 qm Flädie und 15 Dop her doch etwas auf "von der Weichheit cho- Interpretationsstü weisen dürfte, und spendete von Stück zu Stüdc stärkeren Beifall,
klassigen Sdiule in Wolmuthausen. Die Ür- seiner Antwort ausführlich über den Stand einwärts verlaufen, direkt an dgs Ufer gelegt
Die Sicherung einer ausreichenden Was- pelzimmej mit jeweils 22 qm. Es wurde ii insdier Lüiienfühning. Die Steigerungen vor allem für den komplizierten Bartök dansadie; Gegen Ende der Sommerferien war der deutsch-französischen Verhandlungen werden. Damit fielen die derzeitigen HochlOmonatiger
Bauzeit
errichtet
und
kostet!
ber
blieben
stecken.
Dieser
kraftvolle,
leise
ihr Lehrer erkrankt und ein Ersatz ließ sidi über diese Frage berichtete, betonte dabei, wasserrücidialteräume des Rhein-Vorlandes serversorgung gerade auch im Hinblicä? auf rund 2,5 Millionen Mark. In ufmiltelbarei önungen vermeidende Interpretationsstil, kend. Zum Sdiluß verdiente Blumen und
gvtfk
mehrere Wochen lang nicht finden. Erst jetzt daß bis jetzt nicht von einem gegenseitig ab- weg, was eine Neuregelung des gesamten die Landwirtschaft, die Berüdcsichtigung der Nähe will die seit 1830 bestehende Stiftui^ et seit Edith Famady bei ims populär \vird, ein Angebinde.
Hochwasserschutzes
erforderlich
machen
gestimmten
Projekt
gesprodien
werden
Forderungen
der
Forstwirtschaft
und
der
Figelang es, einen jungen Lehrer zur Ueberin^en kommenden Monaten ein Altenwota et aber im Gegensatz zu dem sensiblen
nahme des Unterricäils in der kleinen Sciiule könne. Es seien nodi keinerlei Besdilüsse würde. Audi die Grundwasser\{erhältnisse scherei, der Wirtschaft, des Natur- und Land- heim mit 65 Einzimmer- und neun Zweizto des
Ufergebiets
würden
wesentlich
beeingefaßt
worden.
Die
Arbeiten
könnten
zweischaftsschutzes,
der
Ausgleich
von
eventuelSU bewegen. Wegen der überlangen Sommermer-Wohnungen erriditen. Die Gesamt^»
ferien sollen die Kinder nun auf ihre Herbst- fellos audi nicht vor dem für 1970 vorgesehe- flußt, weil sie mit dem Rlieinwasserstond len Sdiäden der Gemeinden führte der In- Sien dieses Projektes werden sich voraus
korrespondieren.
nen
Absdiluß
des
Oberrhein-Ausbaus
zwinenminister
unter
anderem
als
weitere
Erferien verziciiten.
schen Breisach und Straßburg beginnen.
Eine entscheidende Verbesserung wird sidi fordernisse bei der Verwirklidiung der sichtlidi auf 2,8 Millionen Mark belaufen.
Tod wegen eines Huhnes
Da sidi eine Stauregelung des Rheins nicht nach dem Bericht des Ministers für die Fahr- Pläne an.
Gefängnis für Rabenvater
nur auf den Fluß selbst, sondern audi auf wasserverhältnissc ergeben. Der Rhein erKnittlingsn, Kreis Vaihingen. Wegen oW
Das Plenum überwies am Ende der Debatte Huhnes, das über die Straße lief, brenisü
Schorndorf. 27 blutunterlaufene Steilen das Ufergebiet auswirke, berühre das Ober- hielte mit Ausnahme weniger Hochwasscrund andere gefährliciie Verletzungen am gan- rhein-Vorhaben vielseitige Interessen, die ctagen einen gleichmäßigen Wasserstand z^vei Anträge der ODU und SPD an den am Mittvvochmiltag in Knittlingsn f"
zen Körper hatte ein Arzt vom Staatlitiien das Land zu wahren habe, betonte der li^nen- und damit bei langsamerer Wassergeschwin- Wirtschafts- und Verkehrsaussdiuß, Danach 72 Jahre aller Landwirt seine Zugniasdiioi
Gesundheitsamt an einem dreijährigen, kör- minister. So würden sidi die Bedingungen digkeit die erwünsdite maximale Fahrwas- soll die Landesregierung beim Bund darauf mit zwei Anhängern. Dadmdi stürzte srini
perlich und geistig zurücScgebliebenen Mäd- für den Hochwasserabtluß ändern, was sidi sevtiefe. Das würde auch den Umschlagsbe- hinwirken, daß im Ansdiluß an die gemein- 08 Jahre alte Ehefrau, die auf einem BrciP
dien festgestellt. Der Zustand des bedauerns- stromabwärts wtiit über die Ausbaustrecke trieb der Häfen und Umsdilagstellen günstig samen deutsdi-französisdien Planungen zur auf dem Anhänger Saß, auf die Straße v.m
Stauung des Oberrheins eine Weiterführung erlitt dabei so sdiwere innere Verlelzungf"'
werten Kindes war zum größten Teil auf hinaus auswirke. Nach der vorgesdilagenen beeinflussen.
Ueber die Auswirkungen des Rheinaus- des Projekts bis nadi Mannheim vorgesehen daß sie nodi auf dem Transport ins KrM'
Mißhandlungen durdi den 28j ährigen Vater Regelung sollten die Hodiwasserdänime, die
kenhaus starb.
zurüdczuführon. Das Sdiorndorfer Sdiöffen- jetzt je nadi den örtlidien Verhältnissen baus auf die Planung neuer fester Ueber- wird.
Aos dem Lande
Weltmeisterschaft der „Figaros"
Klavierabend einer jungen Pianistin
Oberrhein-Ausbau vor dem Landtag
Wissensdiaft
7Ö. lahrgjmg
Deutsdie Musik
zu deutsdien Gemälden
In der „Gallery of Modern Art", dem mo'dernen Kunstmuseum New Yorks, fand unter der Stabführung des aus Wien stammenden Dirigenten Eric Simon ein Kammerkonzert unter dem Titel „Deutsche Musik
aus der Zeit Lovis Corinths" statt. Die „Galerie für moderne Kunst" verwirklicht damit eine neue Idee, Bilderausstelungen mit
Musik großer Zeitgenossen des Malers zu
koppeln. Bis zum 1. November spielen, währenci in der Bildergalerie die erste umfassende New Yorker Ausstellung von Werken
Lovis Corinths stattfindet, Eric Simon und
seine Mitarbeiter jeden Nachmittag eine
Dreiviertelstunde Werke von Max Reger,
Alban Berg, Hans Pfitzner und Hugo Wolf.
Frische Erlebniskraft spricht
aus dem Hinterglasgemäide
„Fisdi" (1963) des Kroaten
Ivan Gencralic, dem bedeutendsten der Jugoslawischen
Bauernmaler, die kürzlich
im Hamburger Kunsthaus in
einer vielbeachteten Kunstausstellung mit Werken
naiver Malerei vertreten
waren.
(Foto: NPj
Dreiviertel Milliarde für Kultur
Rund 768 Mill. DM haben die Städte mit
m.ehr als 20 000 Einwohnern im Jahre 1962
für die Kulturpflege aus eigenen Mitteln
aufgebracht, ungerechnet die für Bauten aufgenommenen Schulden. Zu diesen rund
300 Städten gehören insbesondere die 141
kreisfreien Städte. Zusammen umfassen
diese 300 Städte etwa die Hälfte der Bevölkerung des Bundesgebiets, aber einen wesentliä größeren Anteil an den kommunalen Gesamtaufwendungen für die Kulturpflege, man darf sagen: den entscheidenden
Anteil. Von der stattlichen Summe, mehr als
dreiviertel Milliarden DM, muß man ungefähr ein Drittel gesondert betrachten, den
Zuschuß zur Wissenschaftspflege. Hier sind
die Stadtstaaten mit besonders hohen Beträgen beteiligt, und sie handeln hier in gePreise: 500 bis 40 000 Mark — Naive Malerei aus Jugoslawien in Hamburg.
wissem Grade in ihrer „anderen" Eigenschaft: als Länder. Freilich gibt es noch
Mit Vergnügen ging man durdi die Aus- Rente lebende obenerwähnte Kamm- und
einige Standorte von Universitäten und än- stellung
„Naive Malerei in Jugoslawien", Knopfmacher, malt Städte, die er nie gesehen
deren Hochschulen (Frankfurt/Main, Köln, die kürzlich
im Hamburger Kunsthaus zu hat, und zwar nach Ansichtskarlen. Er beNürnberg, Düsseldorf, Mannheim, Hannover Ende ging. Herzerfrischende
Ursprünglich- nutzt keine Pinsel, sondern trägt die lebensu. a.), die auch in ihrer komiriunalen Eigen- keit . trat einem entgegen. Unbekümmerte
leuchtenden Farben mit Streichhölzern
schaft durch die Wissenschaftspflege beson- schlichte Mensdien malten diese Bilder, vor- froh
auf.
ders stärk beansprucht sind. Ein großer Teil wiegend Bauern, von denen einer auch auf
der Städte leistet für die Wissenschafts- Fischfang
Was hindert die meisten Menschen, sich
geht. Dazu gesellten sich ein
pflege ferner. Erhebliches in einem eigent- Kamm- und
ebenfalls als naive Maler zu versuchen? EinKnopfmacher,
der
Mechaniker
lichen kommunalen Sinn; hier sind Biblio- einer Dorfmühle und ein ehemaliger Anstrei- mal trauen sich viele keine Begabung z.u,
theken, Museen, Botanische Gärten, Archive cher, Gruben- und Eisenbahnarbeiter.
fühlen auch nicht den Drang, zu Pinsel oder
und dergleichen zu nennen.
zu greifen. Zum" anderen braucht
Diese jugoslawischen Landbewohner ha- Farbstift
man
dazu
auch eine Unbefangenheit, die den
ben ein einträgliches Steckenpferd gewählt. meisten Menschen,
vor allem in der GroßDer Preis ihrer in Hamburg ausgestellten stadt, verlorengegangen
ist. Als Laienmaler
Bilder
liegt
zwischen
500
und
10
000
Mark,
In Kürze
versucht
man
allzu
leicht,
Berufskünstlern
mit einer Ausnahme: Die Gemälde des Kroa1225 deutsche Missionare sind gegenwär- ten Ivan Generalic bringen noch erheblich nachzueifern, gerät auf die Gleise von Stiltig in Uebersee tätig, wie das „Jahrbuch der mehr ein; bis zu 40 000 Mark. Generalic tritt ricfatungen, bemüht sich, das Einfache zu verevangelischen Mission" mitteilt.
als stärkste Persönlichkeit unter diesen nai- feinern.
ven Künstlern hervor. Er begründete die
Hier liegen Grenzen der naiven Malerei,
Im Münchener „Haus der Kunst" werden Malerschule des Dorfes Hiebine,, in dem die auch einige der jugoslawischen Bauemzur Zeit 248 Gemälde aus dem Frankreich mehrere dieser pinselfreudigen Bauern le- künstler gelegentlich überschreiten. Im alldes 19. Jahrhunderts ausgestellt, darunter ben. In Paris wurde er 1953 einer eigenen gemeinen schaffen sie aber aus ungebrocheviele der berühmtesten Gemälde von Ge- Ausstellung gewürdigt. Seitdem sind Bilder ner Schlichtheit heraus. Für sie gilt, was O.
im
Ausstellungskatalog
zanne, Daumier, Courbet, Delacroix, Gau- von ihm — vor allem Hinterglasmalereien — Bihalji-Merin
guin, van Gogh, Manet, Monet, Pissarro, in Baden-Baden, Darmstadt, Frankfurt, Han- schrieb: „Ihre wunderlich-einfältigen Genover, Basel, Brüssel, Budapest, Edinburgh, bilde sieben außerhalb der geistigen AusRenoir, Sisley und Toulouse Lautrec.
London, Leningrad, Moskau, Rio de Janedaro, einandersetzung der Berufskünstler. UnbeRom und vielen anderen Städten 2ni sehen. kümmert schaffen sie aus dem Drang ihres
Ein anderer Kroate, der jetzt von einer Herzens."
Waller Weyer
Bilder - von Bauern gemalt
Programm
des Deutschen Fernsehens
Freitag, 9. Oktober 1964
Deutsches Fernsehen
17.00 Wir lernen diskutieren
(Jugendstunde!
18.05 Vorschau auf das Nachmittagsprogramm der kommenden Wodie
18.10 Nachrichten der Tagesschau
18.15 Funkstreife Isar 12
18.45 Die Abendschau
19.12 Nachrichten der Tagesschau
19.15 Das Land von Jacques Cartier
Kanadisdie Diamanten
20.00 Tagessthau — Das Wetter morgen
20.15 Arbeitsplatz Tokio
20.25 Die Bundesrepublik heute
Berlin — Woher — Wohin?
21.10 Auf dem Weg nach Sing-Sing
Kriminalfilm aus der Serie
„Preston & Preston"
21.55 Tagesschau — Das Wetter morgen
22.10 Bericht aus Bonn
22.25 Der Schulfreund
Zweites Deutsches Fernsehen
18,25 NadiriChten
18.30 Die Drehscheibe
19.00 Bei uns zu Haus, da tut sich was
„Noten bringen Nöte"
19.30 Heute
20.00 Vergiß mein nidit
Fernseh-Quiz um Postleitzahlen
Von und mit Peter Frankenfeld
21,30 Aktion Sorgenkind
21.45 Dörfer ohne Bauern
Ein Beridit über Freilichtmuseen
22.15 Heute (Spätausgabe)
22.30 Vorschau auf das Programm
der kommenden Woche
Hermanu Hesse:
Briefe, zweite erweiterte Ausgabe
Hermann Hesse: „Briefe". Zweite, erweiterte Ausgabe. 567 Seilen. Leinen 11,80
DM. Band 117 der „Bücher der Neunzehn". Einmalige Sonderausgabe. Suhi-kamp Verlag, Frankfurt/'Main, Grüneburgweg 69.
als Band 117 der „Büdier der Neunzehn" in
besonders schmuckem Kleid ganz besonders
begrüßen imd aiuch hier, angezogen mit magischer Gewalt, das Heimatliche aufsuchen.
Man wird zuallererst d i e Briefe Hesses
lesen, die an Menschen im Schwabenland ge„Durch die Träume von Monlagnola rauscht riditel sind. Man findet in dieser Welt der
dann und wann die Nagold, und die durch- teUs intimen, teils sehr distanzierten Begegsichtige Helligkeit des Gartens im Tessin nungen mandie bekannte Namen, man denke
sehnt sich manchmal in den behütenden an Dr. Otto Engel, Degerloch, an den verSchatten der dunklen Schwarzv^alcitannen", storbenen Schriftsteller Wilhelm Schüssen,
schrieb T h e o d o r H e u s s für die Kapitel- an den in Reutlingen lebenden Redakteur
silzung des „Pour le Merite" in einer Ge- Fritz Abel, der eine schöne, anerkennensdenkrede für Hermann Hesse, die Ende No- werte Arbeit über Hesse geschrieben hat,
vember 1962 in Berlin vorgelesen vmrde. die dieser auch sehr lobte, an den Dichter und
Beide waren große Schriftsteller und zutiefst Schriftsteller Otto Heuschele, der sich vor
mit der geistigen Welt Europas verbunden; 40 Jahren in Waiblingen niedergelassen hat.
beide hat der Tod aus dieser Welt rasch hin- In dem Brief an Heuschele vom 10. Septemtereinander abberufen. Ihr Werk und ihr ber 1950 „An einen schwäbischen Dichter"
Wiirken aber wird weiter strahlen und zu den ist u. a. zu lesen:
„Ein großer Teil Ihrer Lebensarbeit hat der
verehrenden Menschen sprechen. Was könnte
der eine von dem anderen Schöneres sagen Beschwörung und Deutung von Dichtern gein der Anrufung der Heimat, als dies Theo- golten, dem Opfer vor geweihten Altären,
dor Heuss von seinem einstigen Landsmann der Pflege des Gedächtnisses und der EhrHesse getan hat. In diese Heimat sind beide furcht, ich habe dafür Anerkennung und
als „gute Europäer" eingebettet in symbo- Achtung gehabt, nicht aber die Aufmerksamlischem Sinn. Es ist daher auch begreiflich, keit und Bereitschaft wie für einen Zeitdaß man das Heimatlidie, das als die letzte genossen von der Art etwa eines Thomas
Verbindung unter Menschen größte Gültig- Mann, Andre Gide, eines Strindberg, eines
keit hat, überall bei diesen „Europäern des Nietzsche oder Freud, Aber einige Male sänd
Sie mir doch mit einigen Schriften sehr nahe
Geistes" aufsucht, um darin zu verweilen.
—f.
Wer die Briefe Hermann Hesses kennt, die gekommsn .,."
zum erstenmal im Jahre 1951 ersdiienen
sind, in erweiterter Fc}rni in weiteren AufPopularität? Das ist die kleine Abart des
lagen, wird die abermals erweiterte Auflage Ruhms.
Victor Hugo
rein und fein ...so kerngesund
WWWWWWUWWWJWWWWUWWV\MAWWUW\A^
Fiir micli einen (2e^disclien
Das ist Wein, der schmeckt,
Wein ist Leben
ein Wein, der begeistert,
Wohlgemerkt: guter Wein
ein Wein, der durcli seine Eleganz,
Harmonie und feine Blume besticlit.
Wer Badischen Wein trinkt,
Weil er auf den sonnenheißen
erfreut sich
Weinterrassen Badens gereift ist.
Darum: Badischer Wein.
der Sonnenseite des Lebens
bestes Pflanzenöl -100% rein
.•5^'4 -'iÜ
ttadjsihor.
fStaw'iV
Warum ist LESIEUR
so wirtschaftlich?
Weil es ein 100% reines Pflanzenöl
bester Qualität ist Ohne Zusätze und —
wie alle Speiseöle — frei von Wasser. Deshalb
ist es so ergiebig. Deshalb braucht man
so wenig. Und außerdem,^ der praktische
Gießverschluß erleichtert das Dosieren.
Mit LESIEUR läßt sich gut wirtschaften.
•r
•>
5
AiM
Freitag, 9. Oktober 1964
78.TaErs;i
Reutlingen
Oktober 1964
7fi
fahrop-no
Xindsein im „^ahrhunderf des Xindes
Reutlinger Müttersdiule eröffnete wichtige Vortragsreihe für Eltern und fand großes Interesse
Umfangreidie Werbeaktion der deutschen Landwirtschaft / Ausstellungen mit Kostproben
Mit einem Referat der Diplom-Psychologin Frau Wolf über „Kindsem heute" wurde der erste pädagogische Lehj^ang der Reut,
i YJ^Wn^V\,^^^
wifit'!?fi„^*u^'"«=f''"*'*'' Landwirtschaft unter dem Motto: „Aus deutsdien Landen - frisch auf den Tisdt"
lincer Mütterschule in diesem Jahre eröffnet. Der Kreis der Zuhörer (Eltern von Schulkindern) war so umfangreich, daß für dea
^" ^"w^^t^JTJf *^' °^^°^^' ?l^* ^»"««'nien mit ihren Marktpartnem für den Absatz ihrer Produkte. In Reutlingen wurde
Kursus, in dem noch eme Jugendleiterin, ein Psychotherapeut und ein Arzt zu Wort kommen, keine weiteren Anmeldungen mehr
enteeeengenonunen werden können. Was im Startthema dieses Lehrgangs zur Sprache kamt ließ die Zuhörer zugleich gefesselt unj ^r»,1Xr j J T p ^ r v i T ^ ° " Kreisbauernverband Reutimgen offiziell eröffnet, wobei der 1. Vorsitzende des Verbandes!
betroffen aufhorchen, denn noch immer ist man in alten Vorstellungen befangen, allzulang hat man das Kind aus der Sicht der ^ Ä i ^;„H Hpf Ä f c , » „ ' ' ° p - ^ " * ' ^ * " ° ^^il Hausfrauenverbandes, des Milchwerkes, des Landwirtschaftsamtes, der Genossenlbesonderen
l S ^ r t i "Schwerpunkt
, ™ . : « , " ^bilde,
/ * " " " " ^'T'
^'^"'^'' ^^'^^'' ^ " ' " ' ' " * ««''••^«ß ^•'' Aktion in diesem Jahr in Reutiingen einen
Erwachsenen betrachtet.
„Kindsein heute" und zwar im „Jahrhun- Geld hast du?" ist loider auch die erschüt- sätzlichen Inhalt hinaus viele Themen
pie deutsche Land'Ä'irtsäiaft imd mit ihr dererseits habe der deutsche Bauer keinerlei Landwirtschaft heute zu kämpfen habe, so
die im Verlauf des Lehr|^mgs ^ Vorl«, ^^^,^^
Geschälte haben v k e au gebo Anlaß, „sein Licht unter den Scheffel zu
dert des Kindes", wie es an der Schwelle ternde Prestigefrage der Kinder,
vor allem mit der Konkurrenz auch aus dem
des 20. Jahrhunderts prophezelit wurde, bei, auchi. _-.i.
- l o " . stellen".
en, ..-.
um ^?o=-.
diese ^^7^^u„
Werbewoche
nach außen
Unter keiner Einrichtung aber, hat das und Diskussion zur Sprache kommen wa: •^
deutet, hineingeboren zu sein in eine vom Kind 00 zu leiden vde unter der modernen den. Und der nach dem sehr lebhaften Bei in attraktiv zu gestalten. Rund 50 000 Der Geschäftsführer des Kreisbauernver- Ausland, wobei man sich bewußt sein
daß das Ausland Spitzenqualität auf
Erwachsenen geprägte Welt der Kriege, Technik, denn diese, eindeutig für den Er- fall für Frau Wolf rasch zustande konunendj jdiaufenstei in über 100 Städten des Bun bandes, Mangold, zeigte sidbi erfreut dar- müsse,
deutschen Markt bringe.
Revolutionen, Zusammenbrüche, plötzlidiem wachsenen bestimmt, kann vom Kind kaiun Meinungsaustausdi ließ erkennen, daß i Jesgebietes haben sich auf das Thema über, daß die Aktion in diesem Jahr im den
.In einer anschüeßenden Diskussion wurWohlstand und fortschreitender Technisie- femgehalten werden (Straßenverkehr. Wer- um gemeinsame Probleme und um den all«
Kreis Reutlingen ein derart starkes Echo den dann noch — vor allem von Seiten der
am
Herzen
Hegenden
Wunsch
geht
^^L^%^,^tZ^
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rung. Was der Erwachsene von der Ver- bung, Film, Presse, Femsehen). Wie aber
T Ä n
V^ ! ^
l ' ^ ^ ^ V ^ ^ ' gefunden habe. Für diese Werbewoche wür- Hausfrauen — einige Anregungen vorgetragangenheit noch längst nicht bewältigt, von ist die Reaktion des Kindes in seiner Un- „recht" zu machen. Es gab eine R ^ e ko^ f^^^Z
den beträchtliche Werbemittel eingesetzt. gen. Den Abschluß der Eröffnung bildete
der Gegenwart aber in ihren Konsequen- fertigkeit, seiner Labilität, seinem Erfah- kreter und allgemem Äteressierender ^ ''"*'* w«rH^ In 7 P . 7 S n f AW- ^''^* Mangold appellierte vor allem an die Haus- eine Besichtigung einiger jener Geschäfte,
zen nicht wahrgenommen hat, wirkt sich rungsmangel, Leichtgläubigkeit, Unfähigkeit gen, die die Referentm sehr überlegt ui " ^ l ' ^ - f T . H J c f i f . . ^ , f !^ ^ ' ' * ' ° ' ' ^^"^ frauen, nicht an Anregungen zu sparen, man die sich in den Dienst der „guten Sache"
mit brauchbaren Ratschlägen beantworte* ^n'^^^^'^f Hausfrauen aufnehmen.
innerhalb der Familie und auf das Kind zur Kritik?
gestellt haben.
-by
Daß Konsequenz und nicht Sturheit ein Erfreuheb, daß diese Akfion, die erst- sei gerade bei dieser Aktion in starkem
in noch viel stärkerem Maße aus.
Wer dies begreift (und nach den inten- der besten Eraäehungseigenschaften sei, vo «'s ün Oktober 1961 stattfand, auch in Maße auf die Mithilfe der HausfrauenverImmer wieder Unfallflucht
Das Wort „Das Jahrhundert des Kindes" siven Darstellungen der Referentin mußte allem aber das vorgelebte gute Besispi^^ teutlingen auf ein starkes Echo stieß. Bis- bände angewiesen.
Diplom-Landwirt Gründler vom Landwirltrifft in großem Maße zu, denn das Kind man sich darüber klar werden können), der war eüie Mahnung, die beherzigt werde! ^^^ ^^^ 1^^ Reutlinger Interesse an der
der Lederstraße stießen am Mittwoch
Verbewoche recht gering. Nun aber sind schaftsamt Ravensburg hob dann hervor, einIn Personenwagen
ist heute ein durchforschtes, beobachtetes, weiß auch, daß das Känd, um diesem Sog
und ein Raclfahrer zu„WIR FORDERN DIE TODESSTRAFE FÜR TAXIMÖRDER" steht schwarz auf weiß analysiertes Wesen, um das sich Wissen- zu entgehen, der Führung erwachsener Men- sollte.
daß
es
sich
bei
der
Aktion
um
eine
echte
zahlreidie
Geschäfte
der
Achalmstadt,
Einer Anregung aus dem Zuhörerkreis
sammen. Der Radfahrer erlitt leichte Ver- AUSGEZEICHNET UND GEEHRT wurden gestern zwei mutige Lebensretter. Oberauf einem Schild, das einer der Reutlinger Taxifahrer am Heckfenster seines Fahrzeugs schaft, Justiz, PädagogSk, Psychologie und schen und nicht steckengebliebener HalbkinGemeinschaftswerbung
handle,
die
ganz
im
bürgermeister Kalbfell und Landrat Müller sprachen den beiden volle Anerkennung
'ie s ' * ^^^'f°i!f*,S^^!?.^?i^^ ^JT^^i^ ^^"** Zeichen einer sehr engen Partnerschaft zwi- letzungen.
I
zeigt. Am Mittwoch, dem Tag der Beisetzung des ermordeten Bonner Taxifahrers Industrie sehr stark und immer mehr be- der bedarf. Die Eltern und Erzieher müs- folgend, die Müttersdiule möge ihre Km. laus
Merkur und Tengelmann, die Konsum
Auf der Kreuzung Ringelbachstraß e/Bel- aus. Unser Bild zeigt von links nach rechts: Hans Rempfer, Landrat Müller, Kurt
Karl-Heinz Koch, trugen die Wagenantennen außerdem Trauerflor. Der Reutlinger mühten. Kind sein heißt aber auch, nddit sen die Erschütterungen unseres Jahrhun- audi auf dem Lande und in den Randbezi: onossenschaft, die Bäko-Geschäfte, das schen der Landwirtschaft, dem Lebensmittel(Gea-Foto: -by)
linostraße kam es zu einem Unfall zwischen Engelbert und Oberbürgermeister Kalbfell.
Taxifahrer hatte bei der Beisetzung der in Freiburg und Landshut ermordeten Taxi- nur unfertiger zu sein als der Erwachsene, derts als Aufgabe ansehen und s|ch damit ken der Stadt durchführen, veranstaltet di iilÄwerk Reutlingen und die Pfullinger
zwei Personenwagen. Einer der Fahrer be.
fahrer im Namen seiner Kollegen Kränze niedergelegt.
[Gea-Foto: öj sondern völlig anders, sowohl in den kör- auseiinandersetzen. Soll das Kind, weil wir Mütterschule ab nächster Woche in Orsdie! fildigenossenschaft. Sie alle zeigen in zum
Hagen bereits einen Lehrgang in Säuglingj
ging Unfallflucht.
perlichen Proportionen als auch im geisti- es nicht verstehen, sich unserem Denkver- pflege für Mädchen, Frauen und Manne! eil attraktiv aufgemachten Ausstellungen.
Auf der Landstraße zwischen Reutlingen
Bestes
gen und seelischen Bereich.
lauf anpa^en, unseren Verhaltensweisen? Für den ersparten Weg in die Stadt werde: ä denen Landjugendmädchen Kostproben
und
Gönningen stießen eine Straßenkehrfür die Gesundbeii
Das Referat schnitt über seinen grund- die Teilnehmer gewiß dankbar sein. (E\i erteilen, deutsche Landwirtschaftsprodukte
•maschine
und ein Lastauto zusammen. Es
Sehr ausführlich withnete sich die Refeeindrucksvoller Vielfalt.
' ^ ^
entstand Sachschaden in Höhe von etwa
E i n e r F r a u d a s L e b e n gerettet / L e b e n s r e t t e r w u r d e n geehrt
rentin der Frage, was es heißt, ein Kind
Der 1. Vorsitzende Schnitzler, der dem
6000 Mark.
zu sein, das sich dem Lebensrhythmus und
andwirtschaftsamt und den Genossenden Gewohnheiten des Erwachsenen anpasZwei junge Lebensretter wurden gestern im Amtszimmer des Oberbürgermeisters von
cbaften den Dank für ihre Mitwirkung und
sen muß, ja auch unserem Denkverlauf,
Landrat Müller und Oberbürgermeister Kalbfell geehrt Kurt Engelbert aus Reutlingen,
fnterstützung aussprach, betonte, daß eine
weim wir dieses Kindsein nicht verstehen.
Volkshodisdiil« ReotliDgen
Oberamteistraße 9, und Hans Rempfer, wohnhaft in Oferdingen, Kronenweg 1, hatten im
Was wir befürchtet haben, als wir am wurden die Ideale, denen er Zeit seines I« irartige Werbeaktion nicht gerade leicht
Das Kind ist völlig von der Erwachsenengeh doch ins Reformhaus
November letzten Jahres unter dem Einsatz ihres Lebens eine Frau bei Oferdingen aus
bens
angehangen
hatte,
weiter
gepflegt;
Di
Mittwochabend
von
dem
Unfall
erfuhren,
ist
veranstalten
sei,
zumal
die
bäuerlichen
welt abhängig, und das bedeutet, fremd zu
40 J a h r e für die IHK
den eiskalten Fluten des Neckars gerettet. Für diese mutige Tat erhielt nun Kurt EngelJahrgang 1964
sein unter Fremden. Trotzreaktionen bei eingetreten: Oberstudiendirektor i. R. Fried- Ideale der Menschlichkeit, der Hilfsberpit etriebe oft sehr schwer unter einen Hut handel und dem Lebensmittelhandwerk
Heute Lichtbildervortrag
bert eine der höchsten Auszeichnungen auf diesem Gebiet, die Rettungsmedaille der
rich S c h ä l e r , der langjährige Leiter der sdiaft, von Recht und Gereditigkeit und de j bringen seien. Hinzu komme nodi die
Kleinkindern,
in
der
Vorpubertät,
hysteriüber Theater-Inszenierung
Unsere Weingnrtner triumphieren, alle
Landesregierung sowie ein Geldgeschenk in Höhe von 200.— DM, während Hans RempHöheren Handelsschule und Wirtsdiafts- Friedens unter den Mensdien. Der ins [entalität des deutsdien Bauern, bei der stehe. Es sei erfreulich, daß nicht nur der
Weinliebhaber strahlen, denn es gibt heuer
Heute, Freitag, findet um 20 Uhr im Volks
fer eine Ehrenurkunde überreicht wurde.
oberschule in Reutlingen, ist nicht mehr un- erschütterliche Idealismus, der ihn sein I5 as vorsichtige Erwägen im Vordergruncl Erzeuger, scyndern auch der Verteiler ereine reiche Ernte und einen „guten Tropter den Lebenden. Den schweren Verletzun- ben lang beseelt hatte, hatte ihn audi i tche. Im Hinblick auf den sdiarfen Kon- kannt habe, daß man sich mit den Produk- bildungshaus der erste Vortrag in der Reihe
„Theater — heute", den das Landestheater in Die Rettungstat, über die wir seinerzeit
fen".
So mußte Kurt Engelbert das Werk allein
Furdit vor Strafe
gen, die er bei einem Verkehrsunfall am seinen alten Tagen nicht verlassen. Er lieht arrenzkampf aber müsse der deutsche ten aus dem eigenen Land durchaus sehen Verbindung
mit der Volkshochschule und ausführlich
berichteten,
geschah
unter
lassen
könne.
Auch in unserer Stadt hat die Weinlese
vollenden.
Das gelang ihm auch: er brachte
Mittwochabend
erlitt
(wir
berichteten
dardas
gute
Gespräch
unter
guten
Mensdie
auer
beweglicher
werden.
Im
übrigen
sei
Reutlinger Eltern vermißten am
begonnen. Im 70 Ar grojSen städtischen
Zu 70 Prozent werde die Bevölkerung der Kulturgemeinde Volksbühne für alle schwierigsten Umständen. Der Neckar, der die bereits bewußtlose Frau ans rettende
Dienstag ihren 13jährigen Sohn. Er war über in unserer Donnerstag-Ausgabe) ist er und warb in seinem hohen Alter noch ^vi• an sich, so erklärte Schnitzler, darüber im
Theaterfreunde und -interesenten hält, statt. an dieser Stelle 35 Meter breit ist führte Ufer. Dort war wiederum Hans Rempfer zur
Weinberg am Schönen Weg gedeihen drei
am gestrigen Tag erlegen. Im Alter von ein Junger mit kristallener Klarheit des Vei taren, daß es nodi viel zu tun gebe An. heute von der deutschen Landwirtschaft Der Dramaturg des Landestheaters, Heiner Hochwasser;
nicht zur Schule gegangen. Er hatte uner war schon am Ufer 1,50 Me- Stelle, um zu helfen, die Frau über eine 3,5
selbst
versorgt.
Dies
sei
umso
höher
einzuSorten: Müller-Thurgauer, Silooner, Portn87
Jahren
wurde
der
ewig
junge,
immer
noch
Standes
für
die
Verwirklichung
seiner
Idees
bemerkt einen Büimenraum der elterMey, will an Hand von Lichtbildern und der ter, in der Mitte sogar vier Meter tief. Die Meter hohe Böschung endgültig in Sicherheit
schätzen,
als
die
Landwirtschaft
40
Prozent
gieser. In den oergangenen Tagen rourde der
geistig rege und täglich noch seine vielen
Die Stunde, in der diese Zeilen geschriebe
lichen Wohnung aufgesucht und hielt
ihrer Arbeitskräfte durch Abwanderung ver- Fragestellung „Wie entsteht eine Inszenie- Wassertemperatur betrug nur 8,5 Grad.
IVIüller-Thurgauer geerntet, heute roill man
zu bringen und Wiederbelebungsversuche zu
Gänge tuende, unermüdliche tätige Mitbür- werden, erlaubt eine ausführliche Würdigm
sich dort verborgen. Am Mittwoch entloren habe. Gründler wies femer auf die rung?" Einblicke in das Theaterleben und
Zwei
Sportfischer,
unter
ihnen
auch
Kurt
sich dem Rotgenjächs. dem Portugieser, züunternehmen.
Das war um so bedeutungsger
aus
dem
Leben
abberufen,
einem
Leben,
des
Lebens
des
Dahingegangenen
nicht
mehi
deckte man ihn in seinem Versteck. Aus
vielerlei Sijiwierigkeiten hin, mit denen die das Entstehen einer Aufführung geben.
Engelbert, hatten die Frau, die in selbst- voller, als Kurt Engelbert völlig erschöpft
rnenden und in etroa zehn Tagen soll die
in dem er so viel leistete für die heranwach- Mit Oberstudiendirektor Schäfer ist eins pro
Furdbt vor Strafe war er nidtt zu den
mörderischer Absicht ins Wasser gesprun- war; er hatte bei der Rettung eine UnterSiloanerlese beginnen.
senden Generationen und für die Stadt filierte Reutlinger Pei'sönlichkeit dahingegaE
Eltern zurückgekehrt
Freitag
gen war, in den Fluten entdeckt Sie ver- kühlung erlitten. Die damit verbundenen
„Der Ertrag ist diesmal der größte, die
tlingen:
Reutlingen.
gön, ein Mann, der sidi auch viele Jahre
suchten zunächst sie mit einer Stange zu Kreislaufstörungen machten eine EinhefeQualität die beste seil 1960, als die Stadt
Ein hervorragender Schulmann, ein auf- Gemeinderat in den Dienst des öffentlidie; Spendhaus: „Kunstausstdlung Gemälde
retten. Als dies mißlang, sprang Kurt Engel- rung ins Krankenhaus erforderlich.
den Weinberg übernahm", hörte der Geasehe Massenerscheinungen sind ein Teil die- rechter Kämpfer für die Demokratie, ein Wohls stellte, ein vorbildlicher Lehrer, d( - Grafik" 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr.
bert kurz entschlossen ins Wasser, schwamm
Chronist nom Liegenschaftsamt. Auch die
wadcerer
Streiter
für
die
Verständigung
unseine Schüler mit Liebe und Verehrang a: Volksbüdiuigshaus: „Theater — heute".
ses Fremdseins und hier scheinen die KinGute Versorgung hält an / Teilweise Phantasiepreis für Salatkartoffeln zu der Frau und brachte bei den reißenden Die Tat verdient Bewunderung. Und so
priuaten Weingärtner preisen Ertrag und
Vortrag, 20.00 Uhr.
der offensichtlich ein Stück ihrer Verständ- ter den Völkern, zu seiner Zeit vielfach hingen.
Fluten das Kunststück fertig, sie über Was- fanden dann auch Oberbürgermeister KalbQuolität des Jahrganges 1964.
nicht verstanden, ist mit Oberstudiendirektor
Jäh hat der Tod dieses Leben weggeno' DAG-Ortsgruppe Reutlingen: „Gewerkniswelt zu erleben.
G e m ü s e : Die gute Versorgung der Ge- los jeden geforderten Preis bezahlen, son- ser zu halten.
fell und Landrat Müller herzliche Worte der
Da fällt dem Gea-Chronisten eine symSchäfer
von
uns
gegangen.
Im
Jahre
1909
sdiaft
und
Bundeswehrbürger
in
Uniform",
men...
müsemärkte hält weiter an, so daß sich an dern sich vor der Bestellung in jedem Fall
Was es heißt, als Kind etwas verdauen
Anerkennung für diese zwei Lebensretter,
Inzwischen
waren
auf
der
anderen
Seite
pathische Gesdiichte ein. Deren Held ist ein
Hotel „Harmonie" oberer Saal, 20.00 Uhr. der allgemein recht günstigen Preissituation über che Marktverhältnisse zu orientieren.
zu müssen, womit selbst der Erwachsene nach Reutlingen gekommen, übernahm der
die ihr Leben eingesetzt hatten, um ein andes
Neckars
Feuerwehrmänner,
die
dort
tätig
prominenter Weinliebhaber und großer
Kammer-Lichtspiele: „Gestern, Heute und nur wenig geändert h a t Kopfsalat wird Für die Einlagerungszeit köimen bei der
Kurse in „Erster Hilfe"
nicht fertig wird, wurde offensichtlich in damals 32jährige die Leitung der eben gederes zu retten. Oberbürgermeister Kalbwaren,
auf
den
Vorfall
aufmerksam
geworFreund unserer Stadt: Theodor Heuss. WähMorgen"
(GinemaScope-Farbfilm),
14.45,
bei ausreichenden Zufuhren fast überall zu Verbraucherzentrale
Baden-Württemberg, den. Unter ihnen befand sich auch Hans fell wies überdies darauf hin, daß die Verdem weit angelegten Entwäckluiigsbild un- gründeten Tagesschule für junge Kaufleute,
Wie
bereits
berichtet,
veranstaltet
dsj
rend der Einroeihung der Wirtschaftsoberden Preisen der Vorwoche verkauft. Dasselbe 7 Stuttgart-S, Olgastraße 32, gegen Einsenserer Zeit mit den negativen und positiven später die der Höheren Handelsschule mit Deutsche Rote Kreuz wieder Ausbildung! 17.30, 20.15 Uhr.
der sofort handelte. Er sprang leihung dieser Rettungsmedaille ein sehr
schule, die seinen Namen trägt, hatte er mit
FiteiÜieater Bundeshalle: „Raubzug der gilt für Endiviensalat, wobei die teilweise dung von 20 Pfennig in Briefmarken Tips und Rempfer,
ihren Vorbereitungsklassen und nach 1945
Erscheinungen
der
letzten
Jahrzehnte:
Abgleichfalls ins Wasser und versuchte,, die Frau seltenes Ereignis sei. In den letzten 20
kurse
in
„Erster
Hilfe",
und
zwar
eine(
einem „ciespektierlichen" Wort Wasser in,
Wikinger"
(Farbfibh),
15.15,
17.45,
20.15
beachtlichen
Preisdifferenzen
vorwiegend
auf
Hinweise angefordert werden.
bruch kultureller und religiöser Traditionen, die der Wirtschaftsobersdiule. 50 Jahre lang Kurs für Frauen und Mädchen unter
schwimmend zu erreichen, wurde jedoch von. Jahren konnte diese Medaille in Reutlingen
den Reutlinger Wein gegossen. Es galt dem
T)\techsel im Führungsstil, Ueberangebot stand der auf die tragische Weise aus dem Leitung von Dr. Lehmann (Beginn am MoJ Uhr. - „Vergeltung ohne Gnade" [Cine- die Größenunterschiede zurückzuführen sind.
O b s t : Die Obstmärkte sind noch immer' dei: •Strömung abgetrieben.
hochoerehrten Altbundespräsidenten klaren
erst dreimal verliehen werden.
-by
mäScope-Farbfilm), 22.30 Uhr.
Eme Orientiermig vor dem Kauf wird sich reichlich und vielseitig versorgt Das Apfel
' materieller Güter, Technisierung, plötzlicher Leben gerissene, verdiente Erzieher im.
tag,
12.
Oktober,
20
Uhr,
im
Haus
der
ja
Wein einzuschenken. Daher erhielt er als
Scala-Fihntheater:
„Mamie"
(Farbfilm),
also
lohnen.
Dienste der Schule. 40 Jahre lang leitete er
Wohlstand.
geschäft
wechselt
von
den
mittelfrühen
auf
gend, Festsaal, Museumstraße 7) und em^ jl5.l5, 17.45, 20>15 Uhr. - „Mizar, Spionin
Geschenk der Stadt eine Kostprobe der
Verschiedentlich sind in den letzten Tagen die miltelspäten Sorten und damit langsam
In der Familie ohne Kultur und Religion die Geschicke der Reutlinger Handelsschule. Kurs für Männer unter der Leitung von 1
„Reutlinger Sommerhalde 1960". Und unser
Orient" (Farbfihn), 22.30 Uhr.
Als
er
im
Jahre
1949
aus
dem
Schuldienst
Radieschen in sehr schöner Qualität auf den zu dem eigentlichen Winterangebot Bei Goldfehlt
der
Halt
und
das
Erziehungsziel,
der
In
diesen
Tagen
konnte
der
AußenwirtReutlinger Wein tat seine Wirkung:
schied, hatte er sidi als 72j ähriger noch einö Köble (Beginn am Dienstag, 20. OktobeJ Olympia-Theater: „"Mein Zimmer wird Markt gekommen. Es handelt seh vorwiegend parmänen lassen die Zufuhren aus dem BalTheodor Heuss bedankte sich in einem schafts- und Verkehrsreferent der In- Wechsel in Führungsstü bewdrkt Unsicher- erstaunliche Jugendfrische bewahrt. In dem 20 Uhr, Lederstraße 42). Die Kurse umfasse] zum Harem", 15,15, 17,45, 20.15 Uhr. - um Gärtnerware aus unserem Raum. Die kan langsam nach. Für einwandfreie einheiBrief an den Oberbürgermeister, in dem es dustrie- und Handelskammer Reutlingen, heit im Verhalten der Erwachsenen, der kleinen Kreis, den er nach seiner Verabschie- acht Doppelstunden und finden je eina ,Mit Peitsdie und Pistole", 22.30 Uhr.
Zweiter Vortragsabend im Rußland-China-Seminar
Preise liegen bei 25—35 Pfennig je Bund.
mdsche Ware werden etwas höhere Preise
hieß, „daß zroisdien der .Reutlinger Sommer- Eduard Barwasser, sein 40j ähriges Dienst- Wohlstand birgt auch für die Kinder die dung aus dem Schuldienst um sich schuf. wöchentlich statt.
Planie-Lichtspiele: „Die 7 Todsünden",
verlangt
Das
Bimenangebot
ist
anhaltend
Für
Tomaten
steigen
die
Preise
weiter
an.
Gefahr
des
totalen
Materialismus.
„Wieviel
halde' und dem beschenkten Konsumenten Jubiläum feiern. Seit 1. Oktober 1924 steht
Anmeldungen nehmen entgegen: DRK| 15.15, 17.45, 20.15 Uhr. - „Dieser Mann Das deutsche Freilandangebot ist zu Ende ge- preiswert Dagegen haben die Zufuhren an Die Spannungen zwis±en Rotchina und der gehe es in diesem Streit um viel ernstere
Heuss ein ganz oertrauensoolles Verhältnis der Jubilar in den Diensten der IndustrieKreisgeschäftsstelle Reutlingen, Museii jweiß zyviel", 22.45 Uhr.
gangen. Für holländische, belgische mid auch Weintrauben etwas nachgelassen, was sich Sowjetunion werden immer stärker. Es geht Dinge, als es in einem Staatenblodc oder in
eingetreten ist. Der Wein ist ein liebensroür- und Handelskammer, wo er sich durdi
Straße 7, Telefon 5725, Bereitschaftsführer^
für die erste spanische Ware werden zuneh- in den Notierungen bemerkbar macht Auch nicht nur um ideologische Meinungsversdiie- der Gemeinschaft „kommunistischer BruderIgen:
diger und angenehmer Begleiter hei der pflichtbewußte und tatkräftige Arbeit die
Frau Ruth Reiser, Reutlingen, Tübinger Sti
mend
höhere Preise gefordert. Die Notie- für Bananen werden vereinzelt etwas höhere denheiten. Mao Tse-tung stellt an den Kreml parteien" gehen dürfte.
abendlichen Arbeit am Schreibtisch. Ich ziehe Anerkennung der Wirtschaft erworben hat.
6 und Bereitschaftsführer Erwin Mohl, Be| iCamera-Lichtspiele: „Wmnetou 1. Teil", rungen für Paprika sind im großen ganzen Preise gefordert
weitreichende Gebietsforderungen. Ueber
2a.00
Uhr.
„Whritten
nach
Westen",
Sein
besonderes
Interesse
galt
der
EntwickWenn der Kreml drei Monate vor einer gealso den skeptischen Witz zurück".
zingen, Malte^serstraße 23.
die gemeinsame asiatische Grenze, vor Jahren
unverändert
Hier
nehmen
die
Zufuhren
jetzt
F
l
e
i
s
c
h
:
Auf
den
Schlachtviehmärkten
Vor
50
Jahren
besuchte
Königin
Charlotte
unsere
Stadt
1.
1
5
Uhr.
lung auf dem Verkehrsgebiet, wo manche
noch als „ewige Freundschaftsgrenze" be- planten Ideologenkonferenz in Moskau die
immer
mehr
ab;
auch
läßt
die
Qualität
in
vieJa, das mar Heuss - und so oorzüglirh Verbesserung auf seine Initiative zurückzunahmen
die
Schweineanlieferungen
weiter
Dr. Schäfer spricht zu Rentnern
agen:
len Fällen zu wünschen übrig. Die Zufuhren zu. Der erwartete „Schweineberg" macht sich zeichnet gibt es heftige Streitigkeiten. Auf chinesischen Kommunisten zum „Hauptfeincl"
mundet und so munderbar roirkt unser Reut- führen ist. Eduard Barwasser ist ehrenamt[.Paganini",
Operette,
Festhalle,
20.15
Uhr.
Der
SPD-Kreisvorstand
Reutlingen
liä|
an holländischen Schlangengurken sind wei- in zunehmendem Maße in einem ständigen beiden Seiten werden Truppen zusammen- in der kommunistischen Weltbewegung erlinger Wein. Hoch lehe der Jahrgang 1964! lich auch Vorsitzender der Kreisverkehrsklärt Maos Papierkriegsdrohung mit einer
alle Rentner für Samstag, 11 Uhr, in
terhin gut. An der Preisgestaltung haben sich Preisdruck bemerkbar, ohne jedoch zu den gezogen.
(ö) wacht.
«ingen:
förmlichen Kriegserklärung beanhvortet und
Gaststätte Uhlandhöhe ein. Dort sprid
kaum Aenderungen ergeben.
angekündigten
biUigeren
Verbraucherpreisen
Dies
war
der
Themenkreis
und
die
Fakten
die Gründung einer neuen nach Moskau
In einer kleinen Feierstunde wurden dem
Bundestagsabgeordneter Dr. Friedrich Sc" liditspiele Mössingen: „Die DiamantenGoldene Hochzeit
Spürbar billiger geworden ist der Spinat zu führen. Die Notierungen für Schweine- des zweiten Vortrags des Rußland-China- orientierten kommunistischen Internationale
pöUe am Menkong", 20.15 Uhr,
Jubilar die Ehrenurkunden des Ministerfer über die Aufgaben des Gesetzgebers
Die Qualität der Ware ist sehr gut so daß fleisch sind bedauerlicherweise auch in dieser Seminars in der Volkshochschule, das in Ver- in Aussicht stellt hat Moskau die hegemoDas Fest der goldenen Hoclizeit feiern präsidenten und der Industrie- und
Alterssicherung. Außerdem wall der Bu
gen:
dieses.günstige Angebot stärker genutzt wer- Woche in fast allen Städten unseres Landes bindung mit der Pädagogischen Arbeitsstelle
morgen Johannes Mayer, Güterbodenvorar- Handelskammer überreicht und ihm der
destagsabgeordnete über die allgemei Äna-Theater: „Herr der Wüste", 19,45 den soUte. Karotten sind ebenso wie die ver- unverändert geblieben. Auch an den Preisen für Erwachsenenbildung Inzigkofen veran- nialen Ansprüche Pekings begriffen und hanbeiter und Frau Maria Magdalena, geb. Kalt- verdiente Dank für seine in vier Jahrzehnpolitische Lage beriditen.
Jhr. - „Jason und die Argonauten", 22.00 sdiiedenen Kohlsorten im Preis unverändert für Rind- imd Kalbfleisch hat sich nichts staltet wird. Dozent Ing, Eugen Assmanns delt entsprechend.
meyer, in Reutlingen, Weingärtnerstraße 12. ten zum Wohle der einheimischen WirtThema am zweiten Abend war: „Worum geht
Dagegen sind die Notierungen für Blumen- geändert.
ihr.
In dieser Auseinandersetzung spüre sidi
Beide sind noch sehr rüstig und munter, trin- schaft geleistete Arbeit ausgesprochen.
„Das große Trotzdem"
kohl auf Grund der umfangreichen Zufuhren
G e f l ü g e l : Die Preise für Schlachtgeflü- es im russisch-chinesischen Konflikt?"
aber China weit überlegen und machtpolitisch
äegina-Theater:
„Teufel
im
Fleisdi",
20.15
ken täglich ihren „Mosdit" und lesen ebenso
mit Werner Zimmermann
weiter ermäßigt worden. Hier empfiehlt es gel sind zur Zeit allgemein fest Lediglich
„Wir haben 25 Jahre lang Krieg geführt", erhaben, mit einer dreimal so starken BeKatholische Kirchengemeinde feiert
eifrig - seit 50 Jahren - den „General-Anihr.
sich besonders, auf die teilweise sehr günsti- bei Suppenhühnern sind an einigen Plätzen prahlte Chinas Parteichef Mao Tse-tung am völkerung wie che der UdSSR, wenn audh das
Am
Samstag
um 20 Uhr spricht im Vofc idüUer-Theater: „Eroticon", 20.00 Uhr,
zeiger".
Am kommenden Sonntag, 11. Oktober, 19
gen Sonderangebote zu achten.
bildungshaus Werner Zimmermann. Ben Jm Zeidien der Lilie", 22,15 Uhr.
etwas günstigere Notierungen festzustellen. 10. Juli vor japanischen Sozialisten. „In die- chinesische Territorium nur etwa halb so
Uhr, findet in der Reutlinger Listhalle die
emeindssaal der Bonifatiiiskirche: „Mit
E i e r : An den Eierpreisen hat sich seit sen 25 Jahren hat das chinesische Volk meh- groß ist Dazu geselle sich ein immer stärker
zu
dem
Thema
„Das
große
Trotzdem",JE
Die
Preise
für
Einkellerungskartoffeln
lieNeue Lehrer an der Gewerbeschule
traditionelle Gemeindefeier der Katholischen
will mit dieser neuen Fragestellung den Sb ilikiophon und Kamera durchs Wurzacher gen in diesem Jahr fast überall über 12 DM der Vorwodie nichts geändert Im Vorder- rere Dutzend Millionen Tote und Verwun- werdender moralischer Ansprudi, der mit
An der Ferdinand - von - Steinbeis - Schule Gesamtkirchengemeinde statt. Der Abend
des Opfertüdes begründen, dafür das Sdiio lied", Vortrag von Pater Schneider, Wur- je Zentner und damit um mehr als 50 Prozent grund des Angebots steht einheimische Ware, dete verloren. Was den Krieg auf dem Papier dem normalen Anwachsen des chinesischen
wurtlen die Lehramtsanwärter Frau Marge wird gestaltet vom Kirchenchor der Pfarrsal von Gandhi und Kennedy in den IM^ f< ^} Albverein und Bund für Vogel über denen des Vorjahres. Auch die Preise ciie jedoch um 3 bis 4 Pfennig teurer bezahlt angehtt so gibt es in diesem Krieg keine Nationalbewußtseins Hand in Hand gehe.
Bindereif, Klaus Ehlert und Jürgen Roller gemeinde St. Peter und Paul unter Leitung
der Jahre 1S61 und 1962 werden weit über- werden muß als die Importware. Die Zu- Toten. Wir sind bereit diesen Krieg noch Mao Tse-tungs Reich der Mitte erhebt Anpunkt stellen und zugleidi das Sdiauspi; *utz, 20,00 Uhr,
zum Gewerbeoberlehrer ernannt. Wir wün- seines Dirigenten Wolfgang Schneider, Reultroffen. Für Salatkartoffeln werden in einigen fuhren aus den Nicht-EWG-Ländern bleiben weitere 25 Jahre zu führen," Das was hier spruch auf sowjetische Gebiete. Der rote
„Der
Stellvertreter"
von
Hodihuth
mit
in01
idi:
schen den jungen Lehrern einen guten Start. lingen. Ferner wirkt mit die Kabarettgruppe
Städten unseres Landes Phantasieproise ge- infolge der hohen und häufig wedhselnden anklingt, schwele untergründig schon viel Drachen wächst und macht China zu einem
Diskussion
einbeziehen.
Dabei
werden
aw
lesidenzlheater:
„Die
Hafenkneipe
von fordert Die Verbraucher sollten nicht kritik- Grenzbelastungen im allgemeinen sehr klein. länger als im Westen bekannt Ueberdies ungeduldigen Riesen,
des Bischöflichen Konvikts Tübingen, Im Anweitere Fragen, ob jedes Schicksal seinf Tahiti", 20,00 Uhr,
schluß an die Darbietungen ist Tanz. Alle
40 Jahre treue Dienste
Sinn und seine Gerechtigkeit hat, ob es fiü
Pfarrpiangehörigen sind eingeladen. Der
Gottheit gibt, ob dies dllweise, gu,ig «"
Der Ministerpräsident des Landes Baden- Eintritt ist frei.
allmäditig ist und wenn ja, warum sie sc
Württemberg hat folgenden Angehörigen
ches geschehen läßt, besprochen, Nidit w
Reutlinger Bclriebe für die während 40iähMütterberatung fällt aus
die Freunde Werner Zimmermanns v^ew
i'iger Tätigkeit treu geleistete Arbeit die
diese Fragen als Lebensgrundlage ansenf;
Ehrenurkunde der Landesregierung verlie- Die Mütterberatung beim Staatlicäien Gesondern auch alle anderen, die off*
hen: Hermann Bär, Eisenhobler, bei Firma sundheitsamt Reutlingen fällt wegen der
Auges und Sinnes durch unsere Welt gc"^
Wafios Mastäiinenfabrik, Reutlingen, Karl Sdiluckimpfung am Donnerstag, 15. Oktober,
Grauer, Maurerpolier, und Ernst Wurster, aus.
Vor hundert Jahren» am 10. Oktober 1864, vor dem Rathaus, gefolgt von ihrer Hofdame,
Dicbo in Neubauten
Verkehrsunterricht für jeden
Maurerpolier, beide bei Firma Gustav
kam Württembergs letzte Königin, damals Baronin von Falkenstein. Am Türsdilng steht
Gminder, Reullingen.
Die Landespolizei Reutlhigen hält am
Sedis Diebslälile meldet der jüngste ,5j j ; . ,
Charlotte von Sdiaumburg-Lippe, der Hofmarschall Freiherr von Troth, ganz rieht
des Landespolizei-Kreiskoinmisatii' jj:;
Samstag, 24. Oktober, 15,00 Uhr, wieder Prinzessin
links am Bildrand, neben dem livrierten
in
Böhmen
zur
Welt,
Sie
heiratete
den
spä23 haben bestanden
Verkelu*sunterricht ab, der wie üblich in teren König Wilhelm IL von Württemberg, Ratsdiener erkennt man den Vorstand des Reutlingen.
Sie suchen einen besonders leistungsfähigen
In dem vielseitigen BOSCH Programm
Danadi entwendeten Unbekannlo ausN«
In der Ferdinand-von-Steinbeis-Scii'ule der ehemaligen Bauhandwerkersciiule in der dessen erste Frau gestorben war. Dem volks- Oberanits Reutlingen, Regierungsrat Zorer.
Lederstraße
42
im
L
Stock
rechts
stattfindet.
und dabei (preisgünstigen Wasch-Vollaubmaten?
findet ein jeder den genau passenden
wm'de In den letzten Tagen die FacäisdiulDem Besudi war ciie Teilnahme des Kö- bauten eine Winkelschleifmasdüno ';
tümlidien
König
stand
sie
tatkräftig
zur
Neben den zur Teilnahme am Verkehrs- Seite unci sdiuf sich bei zahlreidien Einrich- nigs Wilhelm an einem zwei Tage vorher Wort von etwa 300 Mark, eino vier w^;
Sie haben ihn gefunden In dem BOSCH VollWaschautomaten zu einem günstigen Preis.
rcifeprülung an der Tedinischen Obersdmle
unterridit
durch das Amt für öffentliche
lange molalleiie Abziehplatte • ihi Wort «
automaten
de
Lux©
mit
Programm-Taster.
stattgefundenen
großen
Treffen
der
württemabgehalten. Von 24 Kandidaten haben 23 Ordnung, das
tungen
der
Wohltätigkeit
einen
weiten
WirAmtsgericht und das Landbestanden und sich somit den Weg zum ratsamt Verpfüditet^än ist jeder Verkehrs- kungskreis, Nadi der Abdankung des Königs bergischen • Kriegervereine vorausgegangen. 160 Mark und zweii eiserne Foßabslt«
Verlangen Sie beim Fachhandel ausdrücklich
gilter im Wert von etwa 50, Mark,
.
weiteren Studium geebnet.
BOSCH.
Den
Programm-Taster
einzudröcken
ist
die
teilnehmer, ob er nun als Fußgänger oder lebte sie zurüdcgezogen in Bebenliausen, wo Die Königin nahm an einer von Sanitätsrat
Außerdem
wurden
ein
Mopcjd
und
J
W
;jj!
:^raftfahrer am Verkehr teilnimmt, hierzu sie am 16. Juli 1946 starb, An der Seite ihres Appenzeller und von Dr, Kubier vorbereite- Herrenfahrräder ge.slohlen.
ganze
Wascharbeit.
Bis
zu
11
Pfund
Trocken""
eingeladen. Es bietet sich hierbei die Ge- Mannes wurde sie auf dem alten Friedhof ten Prüfung von Helferinnen des Roten
wäsche werden in einem Arbeitsabfauf schonend
Kreuzes im großen Rathaussaal in Reutlinlegenheit, sidi mit dem neuesten Stand der in Ludwjigsburg beerdigt.
BEILAGENHINWEIS:
, .
und gründlich gewaschen. Die Anpassung
gen
teil.
Auf
^em
Marktplatz
halle
sidi
eine
IJnser
vom
Fotografen
G.
Wurster
aufgeVerkehrsvorsdiriften vertraut zu madien.
große Menscheiimongo eingefunden, die ge- Unserer heuligen Ausgabe liegt r'" '';
an
Gewebeart und Verschmutzung erfolgt völlig
nommenes
Bild
zeigt
Königin
Charlotte
bei
Für
den
verantwoTlungsbewußten
Verkehrs::::
Morgen, Samstag, kann Frau Georgine
spekt der Firma Max Moritz, Reutlins»"'"'
sollte dalier die Teilnaiinio als einem offiziellen Bestidi am 16, Juni 1914 in duldig ausharrte, um die Königin audi hol Bitto
selbsttätig.
Das
Gerät
ist
ohne
BodenbeRückle, Bruderhaus, ihren 82. Geburtstag teilnehmer
achten
Sie
daraufl
Reutlingen beim Aussteigen aus dem j\uto ihrer Abfalirt noch einmal zu sehen.
selbslverständlidi geltenfestigung am normalen Stromnetz anzuschließen.
feiern.
Kühne Rettungstat in eiskaltem Wasser
RUNDSCHAU
itfuiiieU
Oberstudiendirektor i. R« Schäfer "j"
VeraBstaltoDgskaiender
Gemüsepreise weiterhin günstig
Der rote Drachen wächst
Als die letzte Königin kam •..
BOSCH - der Vollautomat
den Sie suchen!
Was von BOSCH kommt, das ist gut!
LEDER-KLEIDUNG
vom Fachgeschäft mit Reparatur- und Reinigungs-Dienst
PRAKTISCH UND ELEGANT
GROSSAUSWÄHL
IHR BESUCH LOHNT SICH
Schwaninge
Bekleiciungsfabrik
Reutlingen, Federnseestraße 1
Ein besonderer Vorteil:
Der Waschbeginn kann bis zu 12 Stunden
Hh
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BOSCH
«H
Hll
78.TnürsK(jBprglt3g. 9. Oktober 1964
78 Tnhrsanji
Freitag, S. Oktober 1964
JDas letzte Viertel
lÖO Jahre Gewerbeverein
Es ist bei jeder Wahl so, daß ein Teil der
PfulUngen
Wähler in keinem der Kandidaten von
\?ohl nur wenige Menschen mögen darauf geiltet
haben, daß wir am 1. Oktober in einen
(r) Eningen. Nadidem am vergangenen vornherein die Idealgestalt für das zu beVsi Nachstehend geben wir eine Uebersi^ij besonderen
Absdinitt des Jahres getreten sind:
Sonntag die erste Runde der Bürgermeister- setzende Amt sieht. Es ist ein offenes GeWie ich die Soldatenzeit meiner- alterten Brüder erlebte
über das Programm der Veranstaltungen aj.
Der Kreistag ist auf Dienstag,
Pas letzte Viertel des Jahres hat begonnen. Das Am Samstag die große Hengstparade / Wiederholung am Sonntag und am 18. Oktober — dem „Tag des Pferdes" 13.Münsingen.
wahl über die Bühne gegangen ist, ist dieses heimnis, daß es nun auch in Eningen so ist.
läßlich
des
100jährigen
Bestehens
des
Gj!
Oktober, einberufen worden, um einen
Darin
liegt
leider
die
Gefahr,
daß
ein
Teil
A
Anlaß
zum
Rückblick
und
Ausblick.
Thema nun erst recht aas wichtigste überWeil ich das ganz besondere Brauchtum hielt sein Dreißigstel, also 10 Mark, seiner- Werbevereins PfuUingen, verbunden mit eine»
Marfaach. Das Pferd, einst der unentbehrliche Arbeitskamerad des Landwirts,
in Marbach sind die Gestütshöfe Offenhau- Teil der Straßen des Landkreises zu besichhaupt. Warum, weshalb, wieso ist das erste der Wähler resigniert und nicht mehr am der Eninger Schulkameradenvereine später zeeit ein schönes Geld. Im zweiten Jahr Arbeitstagung des Landesverbandes jj
Drei Viertel des Jahres liegen mit Grünen,
tritt mehr und mehr in den Hintergrund. Auf den Feldern rattern die Traktoren,
zweiten
Wahlgang
lejlnimmt,
zumal
wenn
sen und S t Johann bei Urach angeschlos- tigen. Anschließend an die StraßenbesidiRennen für die einzelnen Kandidaten so
wurden
von
den
zehn
Zurückgestellten
fünf
Württembergischen Gewerbe- und Handeln Siahen und Fruchten hinter uns. Dabei bescherte nur selten klingt aus einem Stall noch das Wiehern und Sdmauben eines Pferdes, sen. Im ersteren werden die Junghengste tigungsfahrt findöl etwa um 14.30 Ulu: im
in unserer engeren und weiteren Heimat
der
eine
oder
andere
an
sich
persönlich
oder so ausgegangen? Welcäie Kreise und
nirgends jnehr fand, möchte ich mit meiner Soldat, drei als untaugUoh ausgemustert und vereine und einer Gewerbeausstellung u 0S der Sommer eine außergewöhnlidie Glutr""^ ^ ^ j ' ^ ^ Großstadtkinder wissen um seine Bedeutung als jahrtausendelangen
im zweiten wachsen die Stut- großen Sitzungssaal des KreisverwaltungsSchichten der Bevölkerung haben sidi für mit dem Rathaus im allgemeinen und- mit Schilderung vier Jahre vor der Soldatenzeit zwei ein weiteres Jahr zurückgestellt Die Pfullinger Gewerbevereins,
Ijiitze. Dabei hatte jeder Mensch nodi seine be- Freund des Menschen. Sie kennen den großen Vierbeiner oft nur aus einem Bilder- herangebildet
dem
Bürgermeister
im
besonderen
wenig
fohlen
auf.
In
Offenhausen
v/erden in jedem gebäudes in Münsingen eine öffentliche
diesen oder jenen Kandidaten entschieden?
fünf Soldaten erhielten das Ihnen zustesonderen Schicksale mit Geburten, Hochzeiten
beginnen.
iTi
1.^°
verwunderlidi,
daß
dort,
wo
sich
bis
heute
ein
Paradies
der
Pferde
Jahr
etwa
50
„Hengstanwärter",
also Jung- Kreistagssitzung statt Die Tagesordnung
Wer hat wen hinter sidi? Dies wird aller- zu tun hat.' Nichts wäre aber falscher als
hende Dreißigstel. Der durch die weiter als I
Freitag, den 9. Oktober 1964
\iind Tod^ Jetzt neigt sidj das SÄaltjahr 1964
erhalten
hat,
an
keinem
Tag
des
Jahres
mit
Ausnahme
der
kalten
Monate
die
Wenn
früher
die
Eninger
Jungtoänner
das.
Der
neue
Bürgermeister
hätte
keine
tiere
zwischen
einem
halben
und
zweiein- sieht folgende Punkte vor: 1. Wahl der Verorten diskutiert. Vor allem aber bewegt die
dauernd untauglich ausgeschiedenen drei
\seine>n Ende zu. Die Tage werden stark fühlbar Parkplätze leer stehen, daß dorthin aus nah und fem die Besucher heranströmen, halb Jahren, aufgezogen. Erst nach Ablegung
trauensperson für die Aussdiüsse zur Wahl
16
Jahre
alt
wurden,
gründeten
sie
einen
16.00
Uhr
PfuUingef
Hallen:
Eröffnung
de,
günstige
Auägangsbasis
für
seine
Arbeit,
Eninger nun die Frage: Wohin fallen am
Rekruten freigewordene Teil wurde gleicäiMtzet. In den langen Näd>ten zeigen sid> am um für eme Stunde oder länger in die Welt des Pferdes einzudringen, dahin, wo die
einer Reihe von Prüfungen erhalten sie das der Sdiöffen, Jugendschöffen imd Geschworekommenden Sonntag die 1393 Stimmen, die wenn seine Wahl auf einer schlechten Wahl- Schulkameradenverein. Einer nahm die Sa- mäßig an die Soldaten vom ersten \md zwei- Ausstellung durch den Schirmberrn, Bütgsj. \vixstemhimmel bereits die Winterbilder. Der Pferde
jung geblieben sind?
„Beschälpatent". Was sich in Zucht und Ar- nen; 2. Zustimmung zur Aenderung der Kreisdie nun zurückgetretenen Kandidaten auf beteiligung fußen würde. Darum liegt es che in die Hand, holte sich beim Vorstand ten Jahr verteilt Ebenso wurde auch im meister Kurt App, PfuUingen. AnsdilieDejj ^dd brennt in bunten Farben. Bald werden die
eines
älteren
Vereins
die
Statuten
und
Besichtigung
der
Ausstellung.
im
Interesse
der
Wähler
und
des
Gewählbeit
bewährt wird ausgesondert und grenzen zwischen den Landkreisen Münsinsich gezogen haben und die nun frei werdritten und letzten Musterungsjahr verfah\ttzten Blätter von den Bäumen fallen. Kahle Seit fast 400 Jahren liegt unweit von Mün- Marbach Mittelpunkt der Pferdezucht Süd- landetnicht
schrieb
sie
ab.
Ein
anderer
übernahm
das
ten,
daß
die
ganze
wahlberechtigte
Bevöl20.00
Uhr
Pfullinger
Hallen;
Jubiläunj.
meist
auf einem Hof als reines Ar- gen und Reutlingen anläßlich der Aenderung
den? Für den Wähler ist die Wahl durch
ren und die Jährgangskasse aufgelöst Etwas
smgen auf der Sdiwäbischen Alb, zwischen
der Gemeindegrenzen zwischen den GemeinSeine Aufgabe ist es, be- beitstier.
den Rüdetritt von vier Kandidaten nicht kerung die Entscheidung herbeiführt und Amt des Umsagers und lud alle 16jährigen kompliziert aber interessant und gerecht festakt mit Anspradien von Vorstand uM^^f' stredien sich dann m die Luft. Die Tier- den bewaldeten Hügelketten des Lautertales westdeutschlands.
den Upfingen, Kreis Münsingen, und Bleidiste
Zuchthengste
für
die
Landespferdezucht
Männer
zu
einer
Versammlung
ein.
Ein
Vornicht
nur
ein,
Teil.
Es
bleibt
darum
zu
Wolf,
Bürgermeister
Kurt
App,
Wirtsdiafe
f
V
^
*
^
i
"
,
T
L
'
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»
"
^
«
«
'
'
4
Nebelgrau
sind
Man
sieht
es
den
Bediensteten
des
Geleichter geworden, aber etwas übersichtdas Haupt- und Landgestüt Marbach. Es ist
Wenn die Rekruten am 12. Oktober einliefern. Die Hengste aus Marbach stehen stüts, denen man ungeniert bei der Arbeit stetten, Kreis Reutlingen; 3. Aufstellung der
licher. Wer die übrig bleibenden beiden hoffen, daß die Wahlbeteiligung am Sonn- stand, ein Kassier, der zugleich auch der rückten, bekamen sie meistens ein Ständ- minister Dr. Eduard Leuze, MdL Hermai« ^<f ^ T - / "7 "JV"' i"^, " ''" O^fo^er das älteste und zugleich schönste' Gestüt zu
Umsager
wurde,
ein
Schriftführer
und
einige
tag
genau
so
rege
bleibt
wie
beim
ersten
Kapp, Vorsitzender des Landesverband« mn Frostnachte gtht.Sidjer fällt im November Deutsdilands. An seinem Wahrzeichen vor- den Pferdezüchtern zum Decken ihrer Stuten im Stall und unter freiem Himmel zusehen Vorschlagsliste für die Wahl der ehrenamtKandidaten nodi nicht persönlidi in der
zur Verfügung. 75 Deckstationen bestehen
Ausschußmitglieder wurden bei dieser Ver- chen in der Morgenfrühe. Einer der Un-und weiteren Ehrengästen. Die Feier wi« Sdinee. Dann hüllen SKA unsere Frauen in didie
an, mit welcher Liebe, aber auch mit lichen Verwaltimgsrichter beim VerwaltungsDiskussion kennengelernt hat, hat jetzt Wahlgang.
tauglichen mußte den Musikern mit einer von der Stadtkapelle und den beiden G( Wz?.-5o ist der Wmterf Hinter uns liegt nun bei, der Brunnensäule mit der Plastik einer im ganzen Land. Im Gestüt leben, entspre- kann,
sammlung
gewählt
und
die
Statuten
beraten
Die
letzten
Wahlversammlungen
finden
wieviel
Verantwortungsgefühl sie ihre Pflich- gericht in Sigmaringen; 4. Verschiedenes.
noch die Möglichkeit, sich ein eigenes Urteil
Shite
mit
ihrem
Fohlen,
betritt
der
Besucher
Laterne
leucditen.
Zwei
wehmutsvolle
Abchend
den
verschiedenen
Rassen,
die
je
nach
und
beschlossen.
Für
den
Kassier
wurde
eine
ten, wahrnehmen. Hier regiert das uralte
Urtaub, audo die Zeit, da es an den weitausladenden Gestütshof mit den
zu bilden, bevor die Würfel für die nächsten heute, Freitag, und morgen, Samstag, statt.
schiedslieder (z. B. „Wie die Blümlein drau- sangvereinen „Eintracht" und Liederkranz' H^ '^J^"j
bevorzugt werden, das würt- Gesetz von Werden und Gedeihen, keine Alliierte informierten sich über Kampfweiss
acht Jahre fallen. Acht Jahre sind eine lange Es sprechen JBürgermeister Hoß, Auingen, Mütze behn Kappenmacher Bader bestellt, ßen zittern" usw.) und eine Tanzmelodie umrahmt Auf dem Programm stehen Ehn« i'«'» Wochenende in jedem Oertle ein Festle angrenzenden Stallungen, zu denen jeder- Landschaftsart
tembergische
Warmblutpferd,
der
S
t
Märder Panzergrenadiere
^
Zeit und bei einer Bürgermeisterwahl gibt heute, Freitag, 9. Oktober, im Zelt beim die den Geburtsjahrgang in Metallzahlen sorgten für die entsprechende Stimmung in gen verdienter Männer. Ein gemütlidiesBd '.'''•;''" '^'^te» Viertel des Jahres starten nod} mann ungehindert Zutritt h a t Einzelbesu- gener Fuchs, schwere Pferde im rheinischen noch so raffinierten Maschinen und Fließbänder
können
die
Arbeit
übernehmen,
die
Gesammensein
beschließt
den
Festakt
fe
/«z'f»
Ktrdjweihen
Mählid}
geht
es
dann
es keine „Probezeit". Darum sollten die Sportplatz und morgen,^Samstag, 10. Okto- trug.
cher, Touristengruppen und viele Lehrer mit Schlag, daneben auch einige Haflinger HengMünsingen. Etwa 170 Offiziere der franzöden einzelnen Familien, imd nicht selten gab
Der beschlossene Beitrag — ich glaube, es auch Tränen bei dem nachfolgenden AbEninger Wähler den Gang zur Wahlurne am ber, im Gasthaus zum „Rößle", und Kreisn die stille Zeit des Jahres hinein. Am Anfang ihren Schulklasssn vergessen hier den brau- ste, die es besonders den Kindern angetan nerationen von Züchtern geleistet haben.
sischen und amerikanischen StationierungsDas
Ergebnis
dieser
Arbeit
werden
auch
kommenden Sonntag nodi verantwortungs- oberinspektor Günther Zeller am Samstag, es waren 20 Pfennig im Monat — wurde re- schied.
streitkräfte informierten sich am Mittwoch
Samstag, den 10. Oktober 1964
f,«cr stillen Zeit stehen am Beginn vom Novem- senden Verkehrslärm und lassen sidi von haben. Eine weitere wichtige Aufgabe des
gelmäßig an einem Sonntagvormittag vom
bewußter unternehmen als acht Tage zuvor. 10. Oktober, im Zelt beim SpoTtplatz.
der eigentümlichen Atmosphäre der glän- Gestüts liegt in der AusbiWung der Pferde. in diesem Jahr wieder Tausendc sehen kön- bei einer großangelegten Lehrvorführung
Regelmäßig
schickten
die
Soldaten
ihren
10.00
Uhr
Höhengaststätte
Jahnhaus:
B,
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Kassier eingezogen und vom Vorstand verbraunen, roten und schwarzen Lei- Mittelpunkt der gesamten Pferdezucht ist nen: Bei der großen Hengstparade 1964, die des II. Korps der Bundeswehr auf dem
. Am letzten Sonn- zenden
waltet Das Geld mußte ich für meinen gro- Wäschesack mit dem bekannten Kommißge grüßung der Teilnehmer an der Arbeit., l'^^^^^rTounsonn^g
ber,
dem
mahlenden Geräusch der kauen- die Stammstutenherde mit rund 40 Tieren. diesmal an drei Tagen erfolgt: Morgen Truppenübungsplatz Münsingen über Beßen Bruder auf die Pfennigsparkasse tra- ruch. Die Mutter richtete die Wäsche recht 10 45 Uhr: Tagung der Arbeitsgruppen.
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den
Hengste,
dem herben Pferdeduft einfan- Besondere „Perlen" innerhalb der gesamten (10. Oktober], Sonntag (11. Oktober) und waffnung, Ausrüstung und Kampfweise der
(18. Oktober). Der 18. Oktober wird deutschen Panzergrenadiere. Einer Einfühgen, zuerst im vornehmen Doktorhaus Ecke sohneil und backte das dazugehörige Weiß
gen,
nicht
anders
als die Gäste vor hundert
Hc\engaststäM Jahnhaus (SaalJ^^Arbeib f^f^' ^" ^^"*.f'^f« g'^J « '» diesern Jahr
Pferdezucht sind zehn. Vollblut- Sonntag
dabei noch einen besonderen Akzent erhal- rung in die taktisÄen Aufgaben der PanzerHaupt- und Schwanenstraße, später in der brot als Abwechslung zu dem harten, aber gruppe I „Gemeindepolitik". Leituiig SdiS '^ f"""-"«!' '""^''±'^'"f""'» y^'hnachts- und zweihundert Jahren und vor allem die deutschen
araberstuten,
ein
Erbe
aus
der
HinterlassenApotheke. Das Sparkassenbuch trug den Ti- sehr nahrhaften Kommißbrot Meine Aufund StaWat Friedrich Z i ^ nertag ein Sonntag fallt. Silvester ^t ar, einemwürttembergis±en Herzöge, die das Gestüt schaft König Wilhelms I. Dem Hauptgestüt ten: Er wird als der ),Tag des Pferdes" be- grenadiere folgte eine Einsatzübung im GeNoch einmal große Beatles-Show
1 gungslos in das Eigentum der Gemeinde tel „Jahrgängerverein 1879". So kam bis zur gabe war es, den etwas sparsamen Vater! nermeister
gangen.
MdL
Stuttnart
hnnerstag. Dann hat ein Jahr std) wiederum im Jahr 1573 gründeten.
lände, mit der die Beweglichkeit dieser
über. Im einzelnen handelt es sich um folmit 20 Jahren je nach der daran zu erinnern, daß man ins SäcKLe aucih Gasthaus Scinne Arbeitsgruppe II „Wirt ' ' ^ ' ^ ^ 5 ^ f ^ ^ H - ^ w ' * ; ? ' ^ "S«l''^''•''
in der Festhalle Eningen
Truppe,
der schnelle Wechsel ihrer Kampfgende Gräber: Reihe 1: Nr. 1365, 1366, 1367, Musterungszeit
Stärke des Jahrgangs ein Vermögen von Geld tun müsse, weU 20 Pfennig im Tag
weise — aufgesessen vom Schützenpanzer
Eningen. Es vvird uns geschrieben: „Nach 1370, 1372, 1373, 1374, 1375, 1376, 1379, 1380, etwa 300 bis 400 Mark zusammen. Und nun halt doch sehr wenig war. Den Brief imd Schaftspolitik". Leitung Emzelhandelska«! l^rZnlt"Jjl^l-^'^'r^H'"T Fast könnte man meinen, man befinde
sich in einem großzügigen Naturschutzpark,
oder abgesessen mit Unterstützung der Fahrden großen Erfolgen, die diese Tanzveran- 1381,1384.1386, 1391. Reihe 2: Nr. 1393,1396, begannen die zahlreichen Rekrutenver- die Adresse auf extra starkes Leinenpapier mann Lothar Mayer. wlibUngen.
W ; die Olymp^d,en fpele und die Parlazeuge — sowie ihre enge Zusammenarbeit
staltungen in der Festhalle Eningen hatten, 1401, 1402, 1403, 1405, 1408, 1409, 1410, 1412, sammlungen. Jeder Rekrut trug auf dem Hut zu schreiben, war wieder meine Arbeit Das Höhengaststätte Jahnhaus (Nebenzimne- -^"^"f'^» ' " England im Oktober und dieeinem Pferdereservat, einer Art Freiluftmuseum. Unter demEindrudc der bezaubernmit Panzern demonstriert wurden. Bei einer
Gemeindeverwaltung GroBengstingen auf Betriebsausflug
wird am Sonntag, 11. Oktober, noch einmal 1413, 1414, 1415, 1416, 1417, 1418, 1420, 1421, bis zu vier künstliche Sträuße und an der blendend weiß gewaschene Leinensäckle
den
Landsdiaft der saftigen grünen Weiabschließenden Waffenschau fanden besonArbeitsgruppe
HI
„Jmige
Selbständige",
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die prominenteste Show-Kapelle Süddeutsch- 1422, 1423.
wurde
zugenäht
und
auch
die
Adresse
mußte
Menge der am Hute flatternden langen Seiden und der Gruppen knorriger Hainbuchen,
ders der leicht gepanzerte, wendige und
(w)
GroBengstingen.
Am
vergangenen
1
Kindergarten
umgestaltet
Ungefähr
40
Kintung
Budidruckereibesitzer
Rolf
'Wanbnü
?
'
daß
dieses
letzte
Viertel
des
Jahres
uns
lands dort gastiern. Nfeu "wird die 5-MannHundesteuer zahlen
denbänder in allen Farben konnte man die angenäht werden.
Heimstatt von rund 350 Pferden, veraißt man Samstag führte die Gemeindeverwaltung von [ der werden nun seit einem Vierteljahr sdinelle Schützenpanzer HS 30, der StanBesetzung sein, die. ein neues und besseres
Gerabronn.
««^ sd,limmen
Ersdutterungen
bringt,
daß leicht, daß hier Tag für Tag hart gearbeitet GroBengstingen ihren diesjährigen Betriebs(wg) Eningen. Für jeden über drei Monate Zahl der Verehrerinnen etwa schätzen.
Nim kam das Schönste für den Soldaten, 1er.
nisatipn",
Leitung BuchdruckereibesitzerEra*''«7
Zufriedenheit
in das neue Jahr
hinüberin diesem Raum von der Kindergärtnerin dardpanzer Leopard und der KanonenjagdKlangbild und eine größere Vielseitigkeit alten Hund ist Hundesteuer zu entrichten.
der erste Urlaub. Die eine Hälfte kam über Stumpflen,
Gasthaus Stuttgart
Traube Arbeitsgruppe IV „0.-« ^feihseln
" gut überstehen und am Sdiluß in Gesundbd
Iwird. Seit Jahrhunderten ist das Landgestüt ausflug mit einem reichhaltigen Programm Tante Christa betreut UebervoU war der panzer das Interesse der alliierten Offiziere,
In einem vom Vorstand verfaßten und vom Weihnachten, die andere über Neujahr. Das
schafft. Nachdem Tausende in Baden-Würt- Steuerpflichtig ist der Hundehalter, gleichdurch. In zwei Omnibussen ging die Fahrt Saal, als Pfarrer Scfaeible herzliche Begrü- unter denen sich auch die Oberbefehlshaber
temberg von dieser Kapelle begeistert sind, gültig, ob er Eigentümer des Hundes ist oder Umsager herumgetragenen Schreiben wur- war auch für uns daheim ein Fest Die Mut- 16.30 Uhr Jahnhaus: Zusammenkunft aüj
frühmorgens
auf der Schwäbischen Albstraße ßungsworte an die Eltern richtete und der der I. französischen Armee, Armeegeneral
Teilnehmer
an
den
Arbeitstagimgen,
Beridf
wird auch der Eninger Jugend nochmals Ge- nicht. Es sind also auch sogenannte „Pflege- den die Altersgenossinen gebeten, den Re- ter kocäite jeden Tag ehi Leibessen. Jeder
(Silberdistelstraße) über Würtingen, Urach, Gemeinde den Dank für die Ueberlassung de Brebisson, und der VII. amerikanisdien
legenheit gegeben, die Kapelle zu hören und himde" zu versteuern. Wer einen steuer- krutenwagen zur Musterung schön zu Soldat ging am Christtag oder Neujahr in der Arbeitsgruppen.
Westerheim, Wiesensteig, Geislingen, Hei- dieses Raumes aussprach. Er forderte sodann Armee, Generalleutnant Quinn, befanden.
20.00 Uhr Pfullinger Hallen: Großer bm
nach ihren Rhythmen zu tanzen.
baren Hund hält, hat dies binnen zwei Wo- schmücken. Dafür wurden sie dann zum die Kirche. Ihr Ehrenplatz in der Kirche] ter Abend, unter Mitwirkung der Humor
denheim nach Neresheim.
die Kinder auf, ihren Eltern zu zeigen, was "Gastgeber war der Kommandierende Genebei der Skizunft
chen nach dem Beginn des Haltens oder der Rekrutenball eingeladen. In der Woche vor war ganz oben bei der Orgel. Die für diesen stengruppe Fabian-Heinemann, Stuttgart.ajiB „-,.„„Filmabend
Dazu ist die ganze Einwohnerschaft vor das
„„^ „ , . ., . ,
,
,
In diesem kleinen Provinzstädt±en wurde sie im Kindergarten gelernt haben. Mit Ge- ral des II. Korps in Ulm, Generalleutnant
der
Musterung
wurden
Tausende
von
{ar
Wiederbelegung von Grabstätten
Erreichungsdes steuerbaren Alters dem BürTag besonders glänzend geputzten Helme des Tanzordiesters der Stadtkapelle PfuiaHfll'en-D^r Skizunft ist es gelungen, den Schulhaus eingeladen.,
die berühmte Klosterkirche mit dem wunder- sang und Märdienspielen kamen die Kleinen Leo Hepp.
bigen Papierstreifen (Zeichele) gefaltet und
_ Ton,
HtoKumentar-Farbtonfilm über die IX. Olym(wg) Eningen. Um die notwendige-Anzahl germeisteramt Eningen, Zimmer 19, anzu- an die Tannenbäume auf dem Leiterwagen wurden in einer Reihe, für alle Kirchenbe- „=„
baren Deckengemälde besichtigt Von hier dieser Aufforderung nach. Herzhaft und mit
gen.
—
Tanz.
isdien Winterspiele 1964 in Innsbruck nach Wanderpokal für Hermann Failenschmid
sucher sichtbar, dekorativ und feierlich aufvon Grabstätten für künftige Bestattungen zeigen. Dies gilt insbesondere auch für eine gehängt
aus ging dann die Weiterfahrt bis Nördlin- Eifer wurde gespielt und so konnten die ElFamilienwanderung des Albvereins
Jfllben zu bekommen. Der Film wird am
gestellt Bald nadi dem Essen kehrte der
Sonntag, den 11. Oktober 19*4
zur Verfügung zu haben, wird in nächster zweite und weitere Huridehaltung.
gen. Die Besichtigung dieser Stadt unter Lei- tern Einblick bekommen in die Arbeit die
(sc)
Kohlstetten.
Am
vergangenen
SonnGenkingen.
Eine kleine FamilienwandeDamit
die
Fahrt
zur
Musterung
nach
ReutSoldat
in
den
verschiedenen
Wirtschaften
....
«o,
TTi.
n
t
11xi_ii-...
o„.n,.s,4,
_Witt\vo(h,
den
14.
Oktober
1964,
um
20.00
Zeit mit der Wiederbelegung sämtlicher
tung eines Fremdenführers mit den Stadtbe- im Kindergarten geleistet wird. Die KinderGrobmüllabfuhr
lingen mit Sang und Klang durcih den gan- ein, schon weil er dort die meisten Männer 1100 Uhr Pfullinger Hallen: Gespradi n « ^ j^,, tg^jin^g^ai j ^ Hülben aufgeführt Die tag führte der hiesige Turn- und Sport- festigungen, dem bekannten Wehrgang, den gärtnerin Tante Christa bat die Eltern, ihre rung unternahm der Schwäbische Albverein
nicht gekauften Gräber des Grabfeldes 6
verein
sein
diesjähriges
Abturnen
durch.
(wg) Eningen. Am Donnerstag, 8. Okto- zen Ort ging, war die Sammlung früh mor- begrüßen konnte. Dabei wurde den Solda- Bundestagsabgeordneten. , T? 'J^«I}P^^\= «Udfolge bringt eine nahezu lückenlose Dar(östlich der Brunnenanlage} begonnen. ZuWettkämpfe wurden auf dem kleinen Toren und Türmen bot viel Interessantes. Kinder pünktlich in den Kindergarten zu am vergangenen Sonntag. Der Weg führte in
ber,
findet die Abfuhr sperriger Abfallstoffe gens im Gasthaus zur „Rose". Der Rosen- ten von den übrigen Gästen so viel Bier Hermann Schworer ¥„^B 1^°^• T J ? " ^ " *
aller bedeutenden Wettkämpfe und Die
nächst werden hiervon die Gräber in der
Spielplatz
bei der Turnhalle und auf dem Von den vielen Kirchen wurde die spätgo- s±icken, da nur bei regelmäßigem Besuch
der Winterspiele. Mit insgesamt Sportplatz am Rudersberg durchgeführt Die tische S t Georgskirche mit ihrem 90 m hohen etivas erreicht werden könne. Jedes der Kin- Richtuno Burghalde bis zur Helmut-Wernerersten und zweiten Reihe betroffen. Die durch den Lastwagen der Gemeinde im Orts- wirt hatte zur Feier des Tages Zwiebel- bezahlt daß der Wirt meistens noch Geld mitghed des Diskussionsto^ses M i t t e h ^ ^
teil
Neu-Eningen
(westlich
der
Bahnlinie)
kuchen gebacken xmd man kann sich.- vor- herausgeben mußte. Außerdem erhielten die ?^' ^ ^ ^ « ^ f l p n i ' ^ V n . ^ Ä
Angehörigen der Bestatteten werden hiervon
Kameramännern hat es die Produk- 41 Wettkämpfer zeigten zum Teil recht gute Turm, dem sog. „Daniel", besichtigt Die Zeit der erhielt als Belohnung ein buntes Sträuß- Hütte des CVJM, Undingen, wo sich die
einschließlich
Markwiesenweg
und
Achalmstellen,
wie
der
Oberstabsarzt
sich
über
den
Soldaten
bei
dieser
Gelegenheit
so
manche
in Kenntnis gesetzt und gleichzeitig gebeten,
Lange
MdB (SPD). Vorsitzender
der Bund*^^
arbeitsgemeinschaft
„Selbständige
in di verstanden, neben der sportlidien Ent- Leistungen. Vorstand Erwin Baisch dankte von etwas über eine Stunde war leider zu chen mit Bändern und eine Brezel. Man sah Ausflügler mit der dort verweilenden Jugenddie Grabstätten abzuräumen und Denkmale straße, und am Freitag, 9. Oktober, im alten Duft von Bier und Zwiebelkuchen im Reut- Mark als Reserve für die kommende harte SPD"; Hansheinrich Schmidt MdB (FDP),)äKleidung, die in hervorragenden Bildern, am Schluß allen Sportlerinnen und Sport- kurz, um alle Sehenswürdigkeiten dieser nur fröhlich strahlende, glückliche Kinder- gruppe unterhielten. Der Rückweg wurde
und Einfassungen in Bälde zu entfernen. Ortsteil (östlich der Bahnlinie) statt. Die Ab- linger Musterungslokal freute, wenn die Ausbildungszeit so daß sich der Urlaubglied des FDP-Bundesausscfausses für Mitta darunter ausgezeichnete Zeitlupenaufnah- lern für die gute Mitarbeit in diesem Jahr Stadt kennen zu lernen. Nach einer Mittags- augen.
über den Kalkfelsen gewählt
auch in ^eser Beziehung lohnte.
Eine besondere Aufforderung ergeht nicht fälle — jedodi keine gewerblidien Abfälle, Eninger Rekruten drankamen.
en, eingefangen wurde, auch die Landschaft und nahm dann die Siegerehrung vor. Dierast war Weiterfahrt bis Baldern mit anStandsfragen. — Bewirtschaftung,
Bauschutt
u.
ä.
—
sind
ab
7.00
Uhr
bereitschließendem
Besuch
des
Jagdschlosses
des
nd manche menschlichen und persönlichen Ergebnisse: Schülerinnen B: 1. Irmgard
Nach der Musterung kaufte sich jeder Re
Als dann Reserve Ruhe hatte und die Solmehr. Grabmale, die nicht rechtzeitig entreignisse am Rande der Spiele festzuhalten. Münz, 2. Monika Dohnm'ann, 3. Elke Wieh- Fürsten zu Oettingen-Wallenstein mit dessen
fernt sind, läßt die Gemeinde beseitigen. In zustellen. Nur Gegenstände, die zum Grob- krut sein Anstecktäfelchen auf dem stand, daten nach zweijäl^iger Dienstzeit bzw,
Wir dürfen noch einige wesentliche Punk
1er; Schüler B; 1. Karl-Heinz Lorch, 2. Wal- berühmten Waftensammlung. Von hier aus
ob er zur Infanterie, Artillerie, Kavallerie drei Jahren bei der Kavallerie, entlassen
diesem Falle gehen die Grabmale entschädi- müll gehören, werden abgefahren^
, iulhauserweiterungsbau wird aufgerichtet ter Haag, 3. Hermann Betz; Schüler A: 1.führte die Reiseroute ins Remstal über Aalen
oder gar zu den Pionieren oder .zum Train wurden, war das wieder ein besonderes Fest hinzufügen. Während der Dauer der G
Bundesjugendspiele in Oeschingen — 29 Teilnehmer erfolgreich
ausgehoben wurde. Nach gebührender Ein- loh,erinnere mich noch sehr g u t als mein weijeausstellung zeigt Otto Künstner eiaf (jj zdningen. Die steigenden Schülerzah- 'Reinhold Baisch, 2. Kurt Wiehler, 3. Roland bis nach Grunbach.
Reitter;
Jugend
A:
1.
Jürgen
Bracht;
Aktive:
großen
Teil
der
mehrere
tausend
Studc
in
n
Zwangen
die
hiesige
Gemeinde
dazu,
kehr fuhren die Rekruten zurück nach Enin- Bruder in der ScJldaterunütze mit dem obli(mm) Oeschingen. Ah den Bundesjugend-1 Schülern zuteil, die im Laufe des Sommers
Zweiter Herbstmarkt
fassenden wertvollen Siegelsamtidung, ö i die. Schule neuen Raum zu schaffen. Der 1 Walter Kehm, 2. Werner Failenschmid,
gen. Der Fuhrmann, dessen Gäule den Weg gatorischeft Reservistenstöckchen an das
spielen, die in der vergangenen Woche statt- Prüftmgen im Schwimmen bestanden haben.
selber fanden, brauchte sich nicht so- sehr Fenster klopfte, an dem ich als junger Lehr- ihm von Freiherr von Bör&em ubereig» emeinderat beschloß deshalb, neben dem 3. Günther Keinath; Altersklasse 30-40
(w) GroBengstingen. Am letzten Dienstag fanden, beteiligten sidi 26 Knaben und 28
(ö) Kirchentellinsfurt Unter großer An- sich mit Frau Hilde, geb. Grauer, verhei- irf Acht zu nehmen; von Promille wußte man ling mit meinem Chef gerade arbeitete. Ich worden i s t Die Siegel sind im Wandelgs ,„^01. jem ersten Weltkrieg gebauten Jahre: 1. Kurt Ostertag, 2. Hermann Failen- wurde hier der zweite Herbstmarkt als Vieh-, Mädchen der Schuljahre 5 bis 8. Aus denJe 22 Mäd±en und Buben haben das Freiratet
Da
sie
nun
wieder
in
ihren
Heimatort
schwimmer- und Fahrlenschwimmerzeugnis
schmid,
3.
Hans
Failenschmid;
Altersklasse
leuen" Schulhaus einen Erweiterungsbau
vor 60 Jahren noch nichts.
hatte niciht einmal den Mut, zu fragen,.ob der Hallen zu sehen.
teilnahme "wurde der bei einem schweren
Schweine- und Krämermarkt abgehalten. Es Wettkämpfen, die sich aus Lauf, Weitsprung erreicht Sieben Schüler haben sogar den
über
40
Jahre:
1.
Robert
Wiehler.
Zum
Zur
Ausstellung
selbst
ist
noch
zu
sagt
it
vier
Klassenräumen
und
den
notwenich
nicht
geschwind
hinausdürfte,
um
meiAutounfall ums Leben gekommene Bezirks- zurückzieht, fand die Beisetzung in KirchenJetzt waren die Rekruten in ihrem Elewurde kein Vieh aufgetrieben. Die Jung- und Weitwurf erstreckten, gingen insgesamt
bauleiter Horst Brendel zur letzten Ruhe tellinsfurt statt Von allen Seiten erfuhr die ment. In geschlossenem Zug marschierten nem heimgekehrten Bruder Grüß Gott zu daß auf dem Freigelände und in den boidi igen Nebenräumen zu erstellen. Die Pia-besten Sportler von Kohlstetten für dasschweine wurden das Paar für 110 bis 13029 Teilnehmer siegreich hervor. Eine Ehren- Jugendschwimmschein erworben. Die Bemüjunge
Witwe
allerwänmstes
Mitempfinden
hungen der Schule um den SchwimmunterJahr
1964
wurde
Hermann
Failenschmid
geleitet. Er war einziges Kind des Polizeisie laut und manchmal auch harmcoidsch sagen. So ernst nahm man früher seine Zelten 64 Firmen oder Innungen ausstsU« mg wurde Architekt Brändle, Münsingen, wieder gev,rählt Er erhielt somit den Wan- DM abgesetzt An den 25 Krämerständen urkunde des Bundespräsidenten erhielten: richt sind soweit gediehen, daß etwa 80
Es sind die Textil-, Leder-. Maschinen))« lerfragen. Nach Vergebung der Rohbaumeister-Ehepaares Oswald Brendel (Ham- bei ihrem schweren Verlust. Pfarrer Schlum- singend von WirtscJhaft zu Wirtschaft Alle Pflicht und seine Arbeit
harschte reges Leben. Das schöne warme Wet- Gerhard Rein 68,5 Punkte; Olga Lansnicker
burg-Altona). Nacäi Schulbeendigung hatte bergers Traueransprache folgte der Nachruf konnten zwar nicht besucht werden, es wa- Zum. Schluß noch ein Beispiel, wie um-Möbel-. Lebensmittel- und Getränkeino: bauten wurde dann Ende Mai mit den derpokal, der von Professor Dr. Dr. Hans ter wirkte sich günstig auf den ganzen Markt- 61; Willi Strahmaier 59,5; Ulrike Rudolf 58; Prozent der SdiiUer in den oberen Schuleines
Vertreters
der
Bausparkasse
zugleich
jahren (ab 11 Jahre) schwimmen können.
Göppinger
gestiftet
wurde,
für
ein
weiteres
er das Zimmermannshfendwerk erlernt. Als
verlauf aus.
ren seinerzeit dreiunddreißig. In Singpausen fangreich vor über 60 Jahren eine Solda- strie vertreten. Gemeinsame Stände wuid! aiangreichen Erdbewegungen begonnen, Jahr.
Lothar Walter 55, Eine Siegerurkunde er- Bereits in der Grundschule sind bedeutende
Geselle kam er auf seiner Wanderschaft mit Niederlegung mehrerer Kränze. Die gaben die Rekruten hüteschwenkend immer tenadresse sein mußte:
von den Flaschnern. Gipsern und Schuhm mk des trockenen Sommers schritten die
hielten: Ilse Strohmaier 54 Punkte; Manfred Ansätze vorhanden. In diesem Sommer haErstes Kindergartenfest
nach Kriegsende über ein Bauunternehmsn Trauerfeier wurde umrahmt durch Choral- wieder bekannt, zu welcher Waffengattung
diern gestaltet. Von den Handwerkern sii rheiten zügig voran. In drei Monaten
Scholz 53,5; Willy Rein 53; Gertrud Rein
Gegen
Leilstein
geprallt
musik
der
Ortskapelle.
Soldatenbrief.
(w) GroBengstingen. Zum ersten Kinder- 52,5; Thomas Fischer 52,5; Adelheid Sautter ben immerhin sieben Buben und Mädchen
nadi Kirchentellinsfurt und half mit beim
die Bäcker. Gärtner, Schreiner, Gla« orde der Stahlbetonbau von der Firma
sie bestimmt worden sind.
(ö)
Kirchentellinsfurt
Auch
der
68jährige
Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten
Eigene Angelegenheit des Empfängers Schlosser und Plattenleger verh*elen. D^ob Füllemann, Zainingen, so weit fertig(ie) Salmendingen. Auf der Landstraße zwi- gartenfest im Schloßkindergarten waren die 52; Rheinwald Rein 51; Fritz Frey 50; Ott- des 3. und 4. Schuljahres SchwimmprühinJeweils am 12. Oktober mußten die Re
NecäcarbrücJce. Anschließend war er in einem Rentner Karl Zeeb wurde in die Ewigkeit abschen
Salmendingen und Ringingen kam ein Eltern am vergangenen Sonntagnachmittag mar Walter 50; ferner DoTis Rempfer, Die- gen bestanden. Bei den 17 Entlaßschülern
Musketier N. N.
Einzel- und Fachhandel zeigt Textil- w leih, daß noch in dieser Wodie aufgeim kommenden Frühjahr können nur zwei
berufen.
Ein
zahlreiches
Trauergefolge
gab
kruten
einrücken
und
dabei
zeigte
sicüi
der
hiesigen Zimmergeschäft tätig. Im Laufe der
Infanterie-Regiment Kaiser Friedricih, Spielwaren, Lebensmittel, Kunststoffe, FiBditst werden kann. Nach einem Aufricht- Pkw ins Scheudern und prallte gegen einen eingeladen. In großzügiger Weise hatte die ter Schneider, Alfred Strasdeit, Michael Eiß- Mädchen noch nicht schwimmen.
Zeit führte ihn sein Berufsweg zur „Bau- ihm das letzte Geleit Er war der einzige eigentliche Sinn der Schulkam.eraden-VerLeitstein.
Anschließend
überschlug
sich
das
Gemeinde
nach
dem
Freiwerden
des
Schulben.
Eisenwaren,
Papierund
SchreibwaiÄttesdienst
gingen
am
Donnerstag
die
ler, Annemarie Husamann, Renate Helga
König von Preußen
In dankenswerter Weise hat die Gesparkasse Mainz". Als Bezirksbauleiter Sohn des Eisenbahn-Hilfswärters Christian eine. Angenommen, das Vereinsvermögen
Foto- und Elektrofadigeschäfte stellen a^pmerleute ans Werk. Das Richtfest wird Fahrzeug und blieb in einem,Wiesengelände saales im sogenannten „neuen Schulhaus" Strohmaier, Konrad Bitzer, Walter Bude, meinde
{7. württembg. No. 125) 8. Kompanie
zu den diesjährigen Bundesjugendwurde der so jäh Heimgerufene von die- Zeeb, eines Alt-Kirdientellivisfurters, der betrug 300 Mark. Von 34 Rekruten wiurden
stehen. Der Fahrer des Pkw erlitt schwere diesen Raum der katholischen Kirchenge- Beate Hagenbach und Hildegard Werner,
der
Fahrzeughandel,
die
Holzindustrie
usiBeale,
Freitag,
gefeiert
Nadunittags
um
spielen wieder für alle Kinder ein RoteStuttgart
sem Unternehmen in Bernhausen (FilderJ durch seinen Dienst mit seiner Familie nicht z. B, bei der ersten Musterung vier wegen
Verletzungen.
Uhr
wird
der
Zimmerspruch
gesprochen.
meinde
zur
Verfügung
gestellt
und
ihn
zum
•t^"'
"
"
besondere
Ehrung
wurde
all
den
Eine
Unsere musikfreudigen Ausstellungsbesj
Wurst-Vesper zur Verfügung gestellt
Moltkekaserne.
•vor einigen Jahren angestellt 1956 hatte er immer ortsansässig war. Der nun Entschla- Untauglichkeit ausgeschieden, 20 wurden
eher seien darauf aufmerksam gemaiht, dr
fene mußte schon früh einen Berufswechsel Soldat und zehn wurden auf ein Jahr zuvornehmen, da er herzkrank war. Bis zu sei- rückgestellt Das Vermögen -wurde in Drei- So adressiert waren die Briefe portofreL der Spielmannszug des Progymnasiums w
Gotthilf Keppeler, Reutlingen die Jungmusiker der Stadtkapelle am Sons
ner Invalidierung war er Stricker in einem ßigstel aufgeteilt und jeder Einrückende ertagnachmittag zwischen 15 und 16 Uhr K
Reutlinger Unternehmen. Zu seinem Lebensdem Ausstellungsgelände musizieren,
ende führte ein schweres inneres Leiden. Als
Mitbürger erfreute er sich in der Gemeinde
Bodelshausen. Heute wird Frau Katharina eines bestsn Rufes. Pfarrer Schlumberger
fand bei der Beerdigung in seiner Anspradie
Gutbrod 80 Jahre a l t
Taubensdilagspene
sehr trostreiche Worte durch Auslegung des
Dettingen/Erms. Auf 81 Lebensjahre zu- Denkspruches (2. Korinther 5, Vers 15),
Auf
Grund
des § 2 der Verordnung dj
lich die Endrunde um 14.00 Uhr, Das EndrüdcblicJcen kann Frau Wilhelmine Schall,
Fußballtucnier der Oberschulen
württembergischen
Wirtschaftsminisleriii«.
(rmj
Rübgarten.
Eine
große
Trauergespiel wird gegen 16.00 Uhr angep&ffen.
Eisenbahnstraße 5. 71 Jahre wird Frau
Vs», Das Progymnasium PfuUingen veranmeinde gab dem im Alter von 55 Jahren verMarie Haas, Vorderes Gäßlc 21.
zum
Schutze
der
Felder
und Gärten gej
Teilnehmer sind: Johannes-Kepler-Gymnaam lO./ll. Oktober zum dritten Mal
Dußlingen. Herr Jakob Werner, Dorf- storbenen Rudolf Lutz das Geleit zur letzten staltet
Tauben
'vom
3.
März
1939
(Reg.Bl. S. S
Ruhestätte. Lutz, der bei der Firma Daimler- sein Fußballturnier der Oberschulen. Es ist sium Reutlingen, Gymnasium Metzingen,
Straße 39, v^rird heute 77 Jahre a l t
WOS
Reutlingen,
Johannes-Kepler-Gymna'
mit
neun
Mannschaften
eines
der
größten
wird
im
Kreis
Reutlingen
einsdilicßlidi
äi
Kirchentellinsfurt. Heute kann Herr Adam Benz AG in Sindelfingen als Gärtner beschäf- Turniere seiner Art in Südwürttemberg. Der sium Tübingen, Progymnasium Urach, Gymtigt
war,
hat
vor
vier
V\/ociien
einen
sdiweStadt
Reutlingen
zum
Sdiutze
der
Hetbs
Werz, Karlstraße, seinen 83. Geburtstag
Sieger erhält einen von der Fußballahtei- nasium Rottenburg, Friedrich-List-Gymnafeiern. Gestern erreichte Herr Martin Wak- ren Betriebsunfall erlitten, an dessen Folgen lung des VfL neu gestifteten Wanderpokal. sium Reutlingen, Mittelschule Reutlingen, saat über die Dauer der Saatzeit in denTl
er nun verstorben i s t .Viele Kranz- und
kenhut, Neue Steige, sein 81. Lebensjahr.
Blumenspenden zeugten Von der Beliebtheit Letztes Jahr war das Kepler-Gymnasium er- Progymnasium PfuUingen, (Austragungsort; und Albgemeinden ab sofort bis 4. Nov«
Oodenwaldstetten. Herr Georg Rein kann des nun Heimgegangenen, der neben seiner folgreich. Das Progymnasium hat erhöhte Jahnhaussportplatz.J
'bf
her 1964 eine Flugsperre für Tauben anj
heute seinen 81. Geburtstag feiern.
Ehegattin sieben Kinder hinterläßt, von de-Anstrengungen unternommen "und wird siordnet Tauben, die während der Sperr«
Rübgarten. Auf 72 Lebensjahre asurüci:- nen drei noch unverheiratet sind. Bezirksvor- dier eine gute Gastgeberrolle spielen. Das
auf
Feldern oder in Gärten angetroffen w
blidcen kann heute Frau Elisabeth Weip- steher Wezel von der Neuapostolischen Trommler- und Pfeiferkorps des ProgymnaAus
Vereinen
and
Verbänden
den,
darf sich der Nutzungsbejeditigto öl
pert, Hauptstraße 19.
Kirdie hielt die Grabrede. Eine Abordnung siums wird die absdiließende Siegerehrung
In •
I
II
r I I I I
1
Sicicenhausen. Ihr 81. Lebensjahr erreidit der Firma Daimler-Benz AG in Sindelfingen umrahmen. Die Mannschaften sind in drei
Grundstücks aneignen. Brieftauben unletÜ
VfL P{aniiigeii. Am kommondon Sonntag, 11. Oktoheute Frau Am-alie Harlnagel, Reutlinger und der IG Metall sowie die Schulkameraden Gruppen aufgeteilt Die Vorrunde beghmt ber
ist ' lotzto SpoTtabzeichiin-Abnahmo am alto^ gen nidit der Sperife. Fteifliegende 1«^
und Schulkameradinnen aus Degersdiladit am Samstag um 13.15 Uhr, die Zwischen- Sdiwimtnbadplatz, Booinn o Uhr. Bitta Spoxtabzoldton- dürfen nicht geschossen werden.
Straße 6.
* runde am Sonntag um 10,30 Uhr und schließ- büdior mitbtmgon. Obortuinwart.
Walddorf, 74 Jahre wird heute Frau Mar- legten Kränze an seinem Grab nieder,
garete Bubenheimer, Albbli(i<straße.
Das große Rätselraten...
MarbacJhi - das Paradies der Pferde
Ake Erinnerungen an Eningen
Münsinger
Kreistag besichtigt Straßen
Rundgang durcii Eningen
In Neresheim und Aalen . . .
Blidi iiber unsere Albjvemeinden
80 Prozent der SdiBler können sdiwimmen
Familiendhponik
Sta.dt Pfullinsen
i.ri
VOM TABAK HER
Die Mischung SALEM No. 6 ist eine betont milde Mischung,
abgestimmt auf den Raucher, der den Vollgenuß
einer VoUcigarette jeder anderen Rauchweise vorzieht,
Mild von Natur
teilt sie dem Raucher auf direkte Weise
die ganze Fülle ihres Wohlgeschmacks mit.
et^aCCe 3 i/m MCa
Im neuen Beutel immerwiederdichtzu verschüessen
...wohlgemerkt: ohne Filter!
ILD!
Freitag, '9. Oktober 1964
78. TaKrgi:«ii,
Freitag, 9. Oktober 1964
mttix Vui dieiiuugeij lar ersten siaatKern-ADscnoiti
Ein Handwerk änderte sein Gesicht
dem Auf und Ab der tanzenden Barometer- r
Um das Raumprogramra für die Metzinger Stadthalle, eine Sporthalle und ein Hallenbad
nadel manches gemein hat. In diesem nun |
Ob es das gibt? In der Tat, es gibt Baro- hinter uns liegenden Sommer war ein vermeterpfjanzenl In dieser Hinsitäit ist es vorr- .iVn »^»^ Ä J l L"5®' Gememderat ist mit mir gewillt, die Planvorstellungen
gebrochen werden muß, weil damit der so
Auftreten der Silberdistel zu beobAus dem Wagner wurde der Karosseriebauer — Fahrzeug- und Wagenbauer tagen in Urach
nehmlich die Silberdistel, die uns sagt, wie stärktes
clLl^ni!» Q 1 ' " , ? ' " " / ^ ' Ä*ote*"8er Stadtkerngestaltung mit den drei Objekten
wertvolle Grund für die Stadthalle bereitachten.
Die
Gluthitze
war
dem
Wachstum
Stadthalle, Sporthalle und Ha lenbad von nun an nidit mehr aus der Hand zu geben",
das Wetter wird, Der Bauer auf der Alb und förderlich. Nicht überall ist sie heimisch. Sie
gestellt werden kann. Die Turnhalle sieht die
diese Mitteilung machte - sidithd. erfraut - Bürgermeister Kahl bei der gestrigen
im Sdiwarzwald schwört darauf, daß die SilMaße 18 X 33 m vor, wird also für alle HalUrach. Die Tagung des Landesinnungsver- ihn durchaus zu einem Berufsstolz, ob es sich 1gen, laufen und geben dieser SpezialisiermJ"
Pressebesprediung auf dem Rathau». Nun das Stadtoberhaupt hatte allel G r i i d
berdistel ihm kündet, wie sich das Wetter bevorzugt Kalksteinboden. Während die bandes des Baden-württembergischen Fahr- nun um einen kleinen Landwagnermeister neue Impulse.
lensport- und Spielarten einschließlich HalMenschen
im
allgemeinen
erst
nacäi
anhalgestalten wird. Er weiß audi nodi anderes
handelt oder um einen Neufertlgungsbetrieb,
lenhandball ausreichen. Der Bau soll zwei
Zum Teil haben sich ehemalige Wagjj^ zur Freude, denn schließlich hat ihm der Gemeinderat alle buchstäblidi bei Taa und
zeug-,
Wagenund
Karosseriebauhandwerks,
tendem
Regen
die
Köpfe
hängen
lassen,
tun
Nadit erworbenen mjd entwidcelten Vorstellungen über das passende Xauinproüber die Silberdistel. In vergangener Zeit
der
im
Verbandsgebiet
bis
zu
40ö
Leuten
Umkleideräume für je 40-50 Personen, zwei
nocii
die
Nähe
zum
Holzberui
erhalten,
weotl
gramm tut diese Projekte mit einmütiger Zustimmung honoriert.
wurden bei anhaltender Trockenheit ganze dies viele Pflanzen schon lange vorher. die an diesem Wochenende im Hotel am beschäftigt.
Umkleideräume
für Lehrer und Schieclsrichaudi
die
handwerklidie
Fertigung
eine
^
Kränze der Silberdistel, die auch Eberwurz Gänseblümchen und Glockenblume, der blaue Berg stattfindet, lenkt die Aufmerksamkeit
ter, einen Raum für „Erste Hilfe" sowie
dere geworden Ist Sie reicht vom Loitemiä^ Diese Gedanken über das Raumprogramm
Für
die
Fortsciirittlichkeit
des
BerufszweiEnzian
und
das
Alpenßngerkraut
zeigen
auf
leiter der Hindenburgsdiule und der DGB. j Wasch- und Duschräume und Toiletten erhalauf ein Handwerk hin, das in seiner alten
genannt wird, auf die Felder gelegt, damit
bis zur Kistenherstellimg. Insgesamt abtfl
es regnete! Für kurzfristige Wettervoraus- solche Weise prompt jede Wetterverschlech- Form imd Weise der Vergangenheit ange- ges zeugt eine Einrichtung, die iü den letzten gilt der Ausspruch, daß dieses alte WagnetÄ gollen nun in nächster Zeit mit einem bürger- Hinzu kommen Vertreter der fünf personell ten. Die Turngeräte sollen in breiten Untersagen nimmt es die Silberdjstel jedenfalls terung an. Wenn Regen bevorsteht, duften hört: das Handwerk des Wagners. Die tech- Jahren entstand und sich vermehrt der all- Handwerk sein Gesicht geändert hat, ang{B gdiaftlichen Gremium diskutiert und dann größten Firmen Gebr. Holder, Gaenslen & stellräumen nebeneinander abgestellt werauch heute noch mit dem täglichen Wetter- die Birken außerordentlich stark. Labkraut nische und wirtschaftliche Entwicklung der gemeinen Aufmerksamkeit erfreut: der Kara- paßt einer anderen Zeit und im BemüheS vom Gemeinderat endgültig als Ausschrei- Volter, Fr. Henning, R. & A. Leibfarth und den (leichterer Transport!). Eine Wohnung
bericht auf. Wie ein Hygrometer reagiert sie riecht bei Schlechtwettej besonders scharf. letzten Jahrzehnte bradite für diesen Berufs- van-Service. Durch diesen Dienst erhalten dieses neue Gesicht als ein lebendiges u S bungs- oder Planungsunterlagen beschlossen Fisdier & Lohr, Vertreter der Brauerei wird nicht nötig, weil die Halle vom Hauswerden. Die in diesem Jahr praktisch Schlag Bräuchle, des Handels- und Gewerbevereins
Camper Hinweise, wo die Camping-Anhänauf den Feuchtigkeitsgehalt der Luft. Schon Eine alte Wetterregel sagt: „Fließt im Oktomeister der Hindenburgschule mitbetreut
zukunftsfrohes auszuweisen.
auf Schlag zusandekommenden Beschlüsse und des Gaststättengewerbes.
ger
bei
nötig
gewordener
Reparatur
wieder
stand
einschneidende
Veränderungen
und
ber
noch
Birkensaft,
dann
kriegt
der
Winter
bei der geringsten Feuchtigkeitszunahme
wird.
jin
Metzinger
Gemeinderat
sind
zusammen
in
Ordnimg
gebracht
werden.
Diese
Einrichverlangte,
wollte
man
„am
Leben
bleiben",
richten sich ihre silbrigen Hüllblätter auf keine Kraft." Einen milden Winter kann man
Vor fünfzig Jahren gab es im Bereidi d«
Und hier die in der Bevölkerung gewiß mit
Auf den Einbau besonderer Zuschauerund zeigen „Veränderlich". Bei bevorstehen- auch anhand der vielbesungenen letzten Rose gründliche und grundsätzlidhe Umstellung tung wie überhaupt das Bemühen der Karos- alten Oberamts Urach noch 54 Wagnerwerft mit dieser neuerlichen Einmütigkeit Beweis Spannung erwarteten Vorstellungen-über das plätze soll verzichtet werden, weil die Halle
dafür,
daß
man
sich
an
der
Spitze
der
Stadtdem Regen schließen sie sidi vollkommen im Garten ablesen, über die alte Bauernweis- und Beweglichkeit, wobei die Spezialisierung seriebauer, zur Sicherheit des „modernen, Stätten. Die Zahl der heute noch bestellen
Raumprogramm:
einmal der Schule und zum anderen dem Erfahrenden Menschen" beizutragen, macht ihn den und aus ihnen hervorgegangenen Na4 verwaltung keineswegs von Einzelproblemen
über dem mit vielen Einzelblüten gefüllten heit sagt: „Bleiben die Rosen noch spät im nicht zu umgehen war.
S t a d t h a l l e : Großer Saal mit 800 Sitz- wachsenensport dient. Dennoch werden bei
aufhalten
läßt,
sondern
die
Entwicklung
der
sympathisch
und
beliebt.
Korb dadiartig zusammen. Wenn die Luft Garten, kann man auf einen linden Winter
folgebetriebe ist äußerst gering. Karosserie
Stadt und die daraus resultierenden Aufga- plätzen, Bühne sowohl für Theater als auch Turnieren (Radball oder Hallenhandball) gut
trocken ist, strahlt der Kranz silbriger Hüll- warten." Ein anderes Wort aber sagt: „Wfll
Längst vorbei ist die Zeit des alten, herInteressant ist auch, daß sich der ehema- bauer, die aus dem Handwerk des Wagnet ben zielbewußt im Auge behält, reditzeitig Konzert mit den notwendigen Nebenräumen 250 bis 300 Zuschauer Platz finden.
blätter waagrecht gebreitet an den Wegrän- das Laub niefit gern von den Bäumen fallen, kömmlichen Wagners, der seine Existenz mit lige Wagner als Holzhandwerker der Verar- entstanden, gibt es überhaupt keinen, ^
(Umkleide-, Wasdi- und Toilettenräume);
H a l l e n b a d : Wenn eine städtebaulich
dern. Der Luftdruck verändert die Pflanze so wird ein kalter Winter erschallen.'" Früher der handwerklicien Fertigung von Ackerwa- beitung von neuen Werkstoffen, insbeson- nächsten finden sich erst in Reutlingen, l]]^ vorbereitet und zum gegebenen Zeitpunkt Kleiner Saal für etwa 200 Personen, der bei
auch
verwirklftht.
.
gute Lösung gefunden werden kann, dann
nicht. Wenn sie trotzdem als Barometer- Blätterfall in diesem Herbst ist aber doch gen für das Pferde-, Ochsen- oder Kuhge- dere von Kunststoff, niciit verschlossen hat oder Stuttgart. Das Wagnerhandwerk e
Veranstaltungen im großen Saal als Vorraum sollte aus vielen guten Gründen auch ein
Diese neue Raumplanung für einen künf- (Foyer) mit Garderoben dient. Geeignet auch
pflanze gilt, so lediglich deshalb, weil das auf die Trockenheit des Sommers zurückzu- spann fand. Die jüngere Generation keimt und daß hier noch Möglichkeiten offenstehen, scheint in einer Huldigirngsurkunde aus dei
Hallenbad gebaut werden. Dies wäre für
Oeffnen rmd Schließen ihrer Hüllblätter mit führen,
schon gar nicht mehr das Bild des Handwer- die vielleicht im ganzen Ausmaß nicht be- Jahre 1383 erstmals im hiesigen Bereich vetj tigen Stadtkern um den Turnhalle- und Kel- für Gesellschaften, Hochzeiten, Tanztee des Metzingen
bd
eine echte Mittelpunktaufgabe.
kers, der eine der bedeutungsvollsten Erfin- kannt sind. So haben sich Skihersteller, her- zeichnet. 1522 berufen sich in einer Eing^ fernplatz ist an sich schon seit zwei Jahren Stadtjugendrings usw. Hinzu kommen die Die Frage ob
Lehrschwimmbecken oder eine
dung des Menschengeschlechtes, „das Rad", vorgegangen aus dem alten Wagnerhand- die Uracher Wagner darauf, daß 9ie von alS im Gespräch. Sie erhielt durch "die Bebau- notwendigen Toileltenräume für Gäste.
Schwimmhalle,
die in ihren Abmessungen
ungsplan-Entwürfe
der
„Gruppe
Dolmetsch"
baute. Vorbei, vorbei! Vorbei ist aber nicht werk, bereits dem Kimstsoffski zugewandt, Zeit In den herrschaftlichen Wäldern „aiiä
Wenn die Stadthalle funktionieren soll, kleiner ist als normal, wurde im Gemeindeder Lebenswille dieses Berufsstandes, der dem allgemein eine Zukunft vorausgesagt buchin, birkin uuid ilmin holz" zu ihtjj und Stadtplaner Hudelmaier zu Beginn die- dann muß sie bewirtschaftet sein. Darum rat
eingehend geprüft. Für Metzinger Versich selbst und positiv in einen neuen Be- wird. Versuche, die zu Hoffnungen berechti- Handwerk bauen dürfen.
-ling ses Jahres erhöhte Aktiiälität. Um für das soll ein im Zusammenhang mit diesen Sälen hältnisse wurde jedoch eine Ersatzlösung als
VHS begann das Wintersemester
I sehr beeindruckend gelesenen Dichtungen: ruf hineinrettete: in den des KarosserieProgramm des ersten Abschnitts im Gelände ständig bewirtschaftetes Restaurant und Cafe
Turnhallenplatz und Festwiese eigene Vor- gebaut werden, das die personelle und wirt- ungeeignet befunden.
bauers. Da ist es nicht mehr allein das Holz,
(ö) Kirdtentellinsfurt Nicht nur der Gym- „Der Pilger" — „Der Einsiedler".
Die Maße des Schwimmbeckens sollen 12,5
stellungen und anderweitige Erfahrungen zu schaftliche Grundlage für die Bewirtsdiafmit dem man umgehen muß und karm. Metall
nastikkurs vrird nun wieder weitergeführt,
Mittelalterliche
Fresken
entdeckt
mal
25 m betragen, außer den Umkleidesammeln,
unternahm
der
Gemeinderat
im
und
Beschlag
sind
ebenso
zu
„beherrschen",
auch die Einzelvorträge der hiesigen Volks-j
tung der Säle bilden wird. Das Restaurant
Laufe des Sommers mehrere Besichtigungs- erhält einen Gastraum für 50 bis 60 Personen, kabinen für Erwachsene sind noch zwei UmWendungen, Kreis Nürtingen. Durch Zu- wie der Wagner von einst heute auch mit
hochschule (Außenstelle Tübingen] haben
fahrten zu Stadthallen und Hallenbädern. zwei Kegelbahnen und eine Wohnung für kleideräume für Schulklassen vorgesehen.
wieder begonnen und damit die Winterarbeit fall sind in der urkundlich erstmals um J275 Schweißgerät umgehen muß. Neben dem
NaÄ
einer allgemeinen Vorberatung in nicht- den Stadthallenwirt. Restaurant und Cafe Auch an medizinische Bäder für die BevölkeSchmied,
der
sich
ebenfalls
umzustellen
angezeigt, für die Außenstellenleiter Ober- erwähnten Jakobs-Kirche in Wendungen
rung ist gedacht. In dem Bau soll der Bad„Theater der Dichtung" wieder zu Gait öffentlicher Sitzung am 24. September ent- sollen natürlich der gesamten Bevölkerung verwalter
studienrat Theo Stollenwerk, Reutlingen, Fresken entdeckt worden, bei denen es nach hatte und namentlich heute im AckerwagenWieder Lehrgang für junge Zollner
wohnen können, der außerdem
widcelte Bürgermeister Kahl am letzten zur Verfügung stehen. Sie werden auch der
wieder ein interessantes Programm entwor- Ansicht von Hauptkonservator Dr. Supper bau eine neue Existenz fand (80 Prozent des
noch
einen
Kassen- und einen Büroraum erAckerwagenbaus
werden
von
ehemaligen
#
Bereits
vor
einigen
Jahren
wurde
Urach
vom
Landesamt
für
Denkmalspflege
um
eine
fen hat.
rr t J*"' v ' i * ' f v i ^ A - Ä l n S w ^ ^ Dienstag Seine Vorstellungen über das Raum- Eigenart der Stadt als Weinort entsprechend hält.
Schmieden,
40
Prozent
von
ehemaligen
Wagals
Lehrgangsort
für
junge
Zollbeamten
geL ^ ^ ^ w ^ ^ " ^ ' ' - % ^ ^ ° * ^ ^ r f c » ^ o l L „ ° v " l ! l Programm für die drei Projekte Stadthalle, ausgestattet werden und ein überdurchEr war es, der sie mit zwei selbstgestalte- Arbeit aus der zweiten Hälfte des 15. JahrAus Gründen der Rentabilität werden
ten Abenden begann. In studienartigen locke- hunderts handelt. Die Malereien, die unter nern betrieben), ist dem Wagner ein neuer wählt. Dies wiederholt sich nun wieder in den Wodie wieder zu Gast bei der V o l i | P ^ j ^ ^ ^ ^^^ Hallenbad. Obgleida als Dis- schnittliches Niveau aufweisen.
diese
drei Baukörper von einer gemeinsamen
Vollberuf
entstanden,
eben
der
des
Karoseinem
Lehrgang,
der
bis
zum
Februar
kometwa
16
Gipsschichten
verborgen
liegen,
stelhochsdiule
Urach.
J
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gedadit,
war
diese
Vorren Untersuchungen güig er den Dichtern
In diesem Stadthallenbau sind außerdem Heizanlage her gespeist werden, die schon
seriebauers, der sich sowohl als Karosserie- menden Jahres dauert. Nahezu 70 Beamten- ^ F ' ^ . ^ ^ i n ^ i ^ Q T ^ ^ T ^ ^ i Ä ^ S f ^ p l l a g e so konkret: daß der Gemeinderat fast
Mörike und EiÄendorff nach. Für Mörike len vermutlich eine Szene aus Gethsemane wagner,
nodi
entsprechende
Räume
für
die
Stadtbeim ersten Bau, dem der Turn- und Sportoder -Schlosser behaupten anwärter der BundeszoUverwaltimg sind im sm" nach G. B. Shaw. Neben Dramaturg Gel eiSmüüg zustimmen konnte.
standen vor allem die vorzüglich interpre- dar. Sie sollen, wie Dr. Supper erklärte, er- muß, wie-flaschner
bücherei unterzubringen; sie dürften mit etwa halle, mitgebaut werden soll. Außerdem sind
hard Klocke wirken Annemarie Mörike ms
er
sich
auch
mit
den
in
Zusammen„Haus
auf.der
Alb"
untergebracht
imd
werhalten
werden.
Entdeckt
wurden
die
FresDiese Vorschläge für ein Raumprogramm 200 qm Fläche ausreidiend sein.
tierten Gedichte „Gelassen stieg die Nacht
gemeinsame Parkplätze vorgesehen. Es
hang stehenden Arbeiten wie Polsterung (ien hier auf ihren künftigen Dienst an der Karlheinz Bernhardt mit. Die Veranstaltm sollen
nim in einer öffentlichen Sitzung vorans Land" und „Im Nebel ruhet noch die ken von einem Wendlinger Malermeister oder Lackierung vertraut zu machen hat.
Da aber heute gerade audi Gaststätten- wurde gewünscht, daß die Gebäude an der
findet
am
Freitag,
16.
Oktober,
um
20
Ut
bei
Malerarbeiten
an
der
östlichen
StirnGrenze
(Landesund
Zonengrenze)
vorbegetragen
werden.
In
wenigen
Wochen
soll
Welt". Sdhon an ihnen konnte aufgezeigt
betriebe nur dann lebensfähig sind, wenn sie Nürtinger- und Urbanstraße von diesen Neuin der Berufs- und Handelsschule statt,
reitet.
dann ein bürgers±aftlicher Kreis von ehva eine bestimmte Große und einen gewissen baumaßnahmen noch nicht betroffen werden
werden, daß der einstige Pfarrer und später wand der kleinen Kirche. Dort bröckelte ein
Teil
des
Verputzes
ab,
so
daß
die
darunter
Eines hat sich dieser Beruf bewahrt: das
60 Personen zusammen mit dem Gemeinde- Umfang haben, muß daran gedacht werden, sollen. Selbstverständlich ist, daß die Außenauch Lehrer (Stuttgart] die klassische Form„Vom Oslofjord zum Eismeer"
Handwerklich-Schöpferische. Das berechtigt
rat darüber diskutieren. Dann erst wird der ein Hotel mit etwa 40 bis 50 Betten anzuglie- anlagen entsprechend der Bedeutung dieses
gebung nicht nur bevorzugte, sondern auch befindlichen Fresken sichtbar wurden.
Aos Vereiaei u d VerMadei Gemeinderat darüber beschließen; entweder dern. Die Stadt wird also die Möglichkeit Zentrums gestaltet werden müssen. Daher
# Am kommenden Montag spricht Maninnerlich benötigte, daß er sich romantischem
fred Pfefferkorn aus Stuttgart in der Volksals Grundlage für einen Wettbewerb oder für zum Bau dieses Hotels in die Planung ein- wird auch das Gelände des bisherigen SchulEmpfinden nicht verschloß und für die stark
hochschule Urach und berichtet dabei mit ADAC — Orttclub Uradi: Die Altenausfahrt begijl einen gezielten Auftrag an einen oder meh- beziehen. Beim Hotelbau selber aber sollte gartens in die Planung, evtl. als künftiger
empfundene Naturmystik auch treffende reaSonntag bereits um 14 Uhr. Alle Fahrer, die s i S
Farblichtbildern über eine Reise vom Oslo- am
sich die Privatinitiative entscheidend ein- Schulhof, mit einbezogen. Für einen neuen
listische Aussagen fand. Das dramatisch Befreiwillig in den Dienst der Sadie gestellt habtB rere in solchen Projekten erfahrene Architekschalten.
fjord
zum
Eismeer.
Der
Vortrag
beginnt
um
wegte („Der Feuerreiter" — sehr plastisch inwerden gebeten, sich bereits um 13.45 Uhr suf dsfl ten.
Schulgarten wurde bereits die nicht mehr
Der „Adler" wurde vermietet — Bau einer Gemeindehalle dringend erforderlidi
20 Uhr im Saal 14 der Gewerblidien und Hodiberg einzufinden, damit die Fahrt pQnktlidi'
Für die Zusammensetzung des bürgerterpretiert] und Herzensinnigkeit MöriDer Gemeinderat hat diesem Programm be- genutzte Gartenfläche hinter dem städtischen
ginnen
kann.
sdiaftlichen Beratungskreises sollen folgende wußt zugestimmt, weil es im Rahmen der Entbindungsheim ins Auge gefaßt. Daß auch
kes wurden ebenfalls aufgezeigt. Welchen
(hg) Dußlingen. Trotz der nicht sehr um- gerecht werden, entschloß sidt der Gemein- Kaufmännischen Berufsschule.
Rentner-Orlsgmppe Metzingen; Morgen, Samslii Vereinigungen Vertreter entsenden: Veran- Metzinger Aufgaben noch Aussicht hat, ver- ein neugr städtischer Festplatz gefunden werWert der Komponist Hugo Wolf den MÖrike- fangreichen Tagesordnung der letzten Ge- derat schweren Herzens dazu, sein Ja-Wort
um 16
zur
unü
Weiterer ModellBugwettbewerb
- Uhr findet, im .Gasthaus
., j . , „„
1,Turnhalle
TTi„^i.j...p.«staIhingsring,
die drei Gesangvereine, Stadt- •wirklicht zu werden. Man sah deshalb auc3i den muü, ist ebenso selbstverständlich.
schen Gedichten beimaß, erklang über Schall- meinderatssitzung nahm die Beratung doch zu geben. Die technische Gestaltung des
Monatgveraammlung glatt, der um 15 Uhr wieder i'M,
„ ° .,c^
.
„ . , . . ° •, .
T»JT^ noch keine Möglichkeit, das ebenfalls benöplatten-Wiedergaben: „Der Feuerreiter" und viel Zeit in Anspruch. Einen recht ausgie- Wirtschaftsbetriebes soll jedoch den ein# Die Modellfliegergruppe Urach führt an ReAfsberatung vorausgeht. Um voUzühligas ErscheSlTcapelle.
Bürgermeister Kahl hat aber auch schon
Albverem.
Stadtjugendnng, VdK, tigte Jugendhaus hier hineinzuplanen.
„Storchenbotsdiaft". Mit der Robert Schu- bigcjn Diskussionsstoff bot Punkt 1 „Ab- zelnen Veranstaltern überlassen werden.
Kreisspark
diesem Samstag ihren zweiten UHU-Wett- wird
mit
den staatlichen Stellen bezüglich der Zugebeten.
'
B
Volksbank
und
Kreissparkasse,
TuS
MetzinKleintierzuditund
Vogelichutzverein
Mclzlnsi
mannschen musikalischen Auslegung der Ei- haltung öffentlicher Veranstaltungen in der Für die Finanzierung .von Vorhaben im bewerb durch. Jungen und Mäddien im Alter
gen (einschl. Handball- und SchwimmabteiT u r n - u n d S p o r t h a l l e als Ersatz schüsse Fühlung aufgenommen. Für den Bau
Sektion Kanin hält morgen, Samstag, um :o llj lung), DLRG-Gruppe, Turnerbund, der Schulchendorffschen „Mondnacht" war der Zugang Turnhalle". Die Gemeinde Dußlingen hat außerordentlichen Haushalt soll zunächst bis zu 14 Jahren können daran teilnehmen. Die
für
die
jetzige
städtische
Turnhalle,
die
a"bim Gasthaus zum BSren eine wichtige Versammld
der Stadthalle sind lediglich für den Teil der
zu diesem österreiciiscien Dichter, der im praktisch keinen geeigneten Raum mehr für ein Teildarlehen von 100 000 DM aufgenom- Sie treffen sich um 13 Uhr an der Flieger- ab. Wlditigo Themen, wie KanindiensdiBU in Red
Stadtbücherei Zuschüsse, allerdings in Höhe
lingen,
Lokalsdiau,
Beridit
von
der
letzten
KrelsnflGegensatz zu dem künstlerisch nicht abgrenz- öffentliche Veranstaltungen, nachdem der anen werden. Nachdem ein Darlehensange- werkstatt an der Ostendstraße (Werkstattvon 40 Prozent, zu erwarten. Für die SportSammlung
stehen
auf
der
Tagesordnung.
Alle
Sil^
baren Mörike ein echter Romantiker war, „Adler"-Saal an einen Möbelhändler ver- bot der Genossenschaftsbank Dußlingen gebäude der Berufsschule).
i tionsmlt^ieder werde» daxu elogeladen.
halle gelten sogenannte Kostenrichtsätze, die
gegeben. Dabei offenbaren die Eichendorff- mietet wurde. Der schon lange gehegte günstig ausgefallen ist, soll dieses berückimmer noch bei einer Gesamtkostensumme
Gedidite überwiegend Todesselmsucht und Wunsci nach einer Festhalle mußte wegen sichtigt werden. Gleichzeitig erklärte die
von 600 000 DM angenommen werden. DaEinsamkeit, vermittelt durch die ebenfalls des kostspieligen Schulhausneubaus zurück- Gemeinde den Beitritt zur Genossenschaftsvon werden 20 bis 25 Prozent gewährt, also
gestellt werden. Nun ist eine Festhalle für bank.
Unsere Altersjubilare
halbstündigen Wanderung wird es dann auch etwa 120 000-150 000 DM. Für das Hallenbad,
die über 4200 Einwohner zählende GeFür Betriebitreue geehrt
D Heute feiert Frau Anna Ralh geb. Wid- Zeit zur Einkehr in Mittelstadt, von wo aus eine Einrichtung also, die der Volksgesundheit
meinde zu einer dringenden Notwendigkeit
(hg) Dußlingen. In einer Betriebsfeier
mann, Schillerstraße 21, den 83. Gebuntstag, mit dem Omnibus heimgefahren wird. Die dienen wird, gibt der Staat erfreulicherweise
Die
Ausbildung
in
der
Handelsschule
und
Höheren
Handelssdiule
Urach
geworden. Mit diesem Bauvorhaben, das konnte am Dienstag Fräulein Heils Hämwährend Frau Anna Baur geb. Huber, Memel- Teilnelimer treffen sich 11.10 Uhr am Bahn- einen Bauzuschuß von 500 000 DM!
Bürgermeister Eugen Ptister erst für die merle, Rottenburger Straße, den Dank der
weg 1, auf 78 Lebensjahre zurüdcblicken hof zur Fahrt mit dem Zug nach Kirdientelbeiden
Klassen
der
Mittelstufe,
die
in
di
# Seit Ostern 19B2 wurde der GewerbJahre 1968/70 in seinen Finanzplanungen Firma J. Lumpp K. G., Papieihülsenfabrik
Freitag
linsfurt.
Unsere
FilMnsdhau
Fädaem zum großen TJ kann. Beiden Jubilarinnen gelten unsere herzGleichzeitig werden die Albvereinler auf Luna-Theater Metzingen:
Ausstellungen: „Sindelfinger Sezession die vorgesehen hatte, muß sich der Gemeinde- Dußlingen, für ihre 25jährigB Tätigkeit ent- lichen imd Kaufmänniscäien Berufsschule berufsbildenden
(len Lehrstoff der zweijährigen Tageäl.^'^*^*^» Gluck- und Segenswunsche!
Uracii
eine
zweijährige
Tageshandglsschule
rat
nun
schon
in
absehbarer
Zeit
beschäfden Vortrag von Pater Schneider aus Wurz12 - Gemälde, Grafik, Plastik", Städtischer
gegennehmen. Betriebsinhaber Sannwald
,3err der wastc"
tigen.
ach hingewiesen. Es sind wenige, die die Zorro oder Robin Hood wurden hier als Vorbild für
überreichte der Jubilarin eine Urkunde der angegliedert. Für diese Schulgattung be- delsschule umfiaßt. Gegenüber den z'.vsijll
Einladung zur Jungbürgerfeier
Ausstellungsraum, 14.30 bis 18 Uhr.
stand
von
vornherein
recht
großes
Interrigen
Handelsschulen,
die
nur
eine
Frem^
einen
chcimnisvollcn
Rüther von Untaten im Marokko
Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, Industrie- und llandelskammer Reutlingen esse, so daß immer voll besuchte Klassen spräche (Englisdi) verlangen, kommt bi D Am Freitag, 6. November, 20 Uhr, im Natur so zu beobachten, aufzunehmen und
Fotoausstellimg „Das dritte Auge", Amedes 19. Jahrhunderts gewählt. Genau so spannend und
a
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t
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sowie
einen
größeren
Geldbetrag.
Von
den
das
Erlebte
weiterzugeben
wissen,
daß
es
mußte
das
Gemeindegremium
nach
einer
rikahaus. - Malerei und Grafik von Mares
registriert werden konnten. Die Schüler der Höheren Handelssdiule als weiteÄfa] des Gasthofs zum „Sdiwanen". wird die für den Besucher auch zu einem Erlebnis draufgSngerisd» geht es audi zu, als der Sohn des
vertretbaren Lösung suchen. In bereits vor- Betriebsangehörigen erhfielt sie einen wert- und
Sdieiths" nadi 15 Jahren ins Land zurückkehrt
Schultz, Stuttgart, Zimmertheater,
Schülerinnen, die erstmals im Frühjahr Fremdsprache Französisch hinzu, ebenfaMf'^a'Metzingen eme Jungburgerfeier abhal- wird. - Freitagabend, 20 Uhr, Saal der Boni- „Roten
und den brutal horrsdienden Rebellenführer Hassan
vollfen
Geschenkkorb,
Fräulein
Hämmerle
liegenden Anträgen seitens versdiiedener
Zimmertheater: „Kennen Sie die Mil±- Vereine wünschen diese die Benützung der ist seit 1939 bei der Firma als Maschinen- 1964 die Abschlußprüfung unter dem Vor- gehört zum Lehrstoffplan der Höheren Ha«»''-,^" .diesen Tagen sdiidcte Bürgermeister iaziuskirche.
bezwingt. Ein italienisAor Film mit Channing PoUodt,
Luciana GilH, Ettore Manni, Mel Weites und Piotro
straße?", Komödie, 20 Uhr.
Turnhalle. Nachdem diese aber nicht als arbeiterin beschäftigt. In den Nachkriegs- sitz eüies Vertreters des Oberschulamtes delssthule neben den beiden FremdsprathÄ^älil wieder persönliche Einladungen an alle
de Vico in den HauptrollEn, - In SpStvorslellungon:
Uebungsschießen für Jugendliche
Landestheater: „Don Gil von den grünen Mehrzweckhalle gebaut worden ist und die jahren wie auch beim Wiederaufbau war ablegten, konnten in Wirtschaft, Verwaltung ein vermehrter Unteridcht in Deutsdi. ReÄÄngehörigen des Jahrgangs 1943, die in die„Jason und die Argonauten".
und
in
sozialen
Berufen
rasch
eine
gute
D
Der
Schützenverein
„Hubertus"
MetzinHosen", Lustspiel, Miete B 3, Sthillersaal, Halle nur dem Sportbetrieb dienen sollte, sie stets öine zuverlässige Arbeitskraft. Ihre Stellung finden. Mit dem erfolgreichen Ab- nen und in naturkundUdieü Fächern, isem
Jahre
volljährig
werden.
Jedem
Brief
ist
Regina-Theater Mctzingon:
ideder eine Anmeldekarte beigelegt, die ausstehen einer solchen Benützung erhebliche bescheidene und stets hilfsbereite Art schluß dieser Prüfung endete die gesetzliche
20 Uhr.
Der Berufsschulverband Urach bat im id gefüllt, bis Montag, 19. Oktober, an das Bür- gen wird ab sofort auf seiner Schießanlage im
„Teufel im Floisdi"
und berechtigtfe Bedenken gegenüber. Trotz- machte sie bei dar CJeschäftsleitung wie Berufsschulpflicht.
F i l m t h e a t er
dieses Jahres die Angliederung einer w iermeisteramt zurückgereicht werden sollte. Bongertwasen an jedem Samstag ab 15 Uhr Das Thema dieses als dokumentarisch deklarierten
auch
bei
ihren
Mitarbeitern
sehr
beliebt.
ein
Trainingsschießen
für
Jugendliche
verSpielfilms ist die Wiederaufnahme des Kampfes gegen
Blaue Brücäce: „100 000 Dollar in der Sonne" dem schien es dem Gameinderat nicht verheren Handelsschule an die zweijährig Die Jungbürgerfeier wird sich in einen festunheimlicjion, weil hoJmlidien Feind der MenschDa für den gehobenen Dienst bei Behör- Handelsschule
anstalten. Damit soll allen interessierten Ju- don
tretbar, eine ablehnende Haltung einzuneh18.00, 18.15, 20.45 Uhr.
Urach
befürwortet,
ebenfalj
heit, gegen das Gift, das seine Opfer im Dunkeln
lidien
Teil
und
einen
unterhaltenden
Teil
Vortrag für Landwirte
den sowie für weitere sdhuHsche Ausbilgendlichen
die
Möglichkeit
gegeben
werden,
men,
da
sonst
die
Abhaltung
von
öffentsucht, gegen die Geschlechtskrankheiten. Der Film will ,
Haagtor: „Bis zur letzten Kugel" 16,00,
(hg) Dußlingen. Die Volkshochschule Tü- dungswege die „mittlere Reife" meist ver- sieht das Arbeitsamt Reutlingen in Urai igÜedern. Zum festlidien Rahmen des Abends, mit dem Schießsport vertraut zu werden. aufklären, ehe es zu spät ist, enthüllen, was nicht j
18.00, 20.00 Uhr; „Rebellen der Steppe" 22.00 lichen Veranstaltungen sowie Vereinsfeiern bingen, Außenstelle Dußlingen, bringt am langt wird, wurden in den letzten Jahren einen sehr günstigen Standcttt für die We lin dessen Mittelpunkt^die Ansprache des Bür- Scheiben und Munition werden vom Verein verborgen bleiben sollte.
nicht mehr möglich wäre.
Uhr,
einer Reihe von zweijährigen Handelsschu- terbildung der Jugendlichen aus dem EraJ germeisters und die Ausgabe von Jungbür- gestellt, so daß die Jugendlichen nichts zu SchiUcT-Thoater Metzingen:
Der Dußllnger Gemeinderat ging bei sei- kommenden Samstag, 10. Oktober, 20 Uhr, len
Hirsch: „Zwei erfolgreiche Verführer"
die dreijährige Handelsschule, die sog. tal und den benachbarten Albgemeindi gerbriefen an zehn durdi Los ermittelte Jahr- bezahlen braudien. Außerdem wird das
einen
Vertrag
von
Dipl.-Landwirt
Karl„Erotiken"
nem Zugeständnis davon aus, daß keine
16.00, 18.15, 20.30 Uhr.
Höhere
Handelsschule, angegliedert. Für In den ausgeschriebenen Anmelde- b! gangsangehörige sowie eine kurze Ansprache Uebungsschießen unter Aufsicht erfahrener Dieser Film erzählt die Tragödie der Monsdion. die
heinz Lindner über das Thema „Wirtschaftgrößeren
Schäden
entstehen
und
auch
der
Löwen: „491" 14.00, 16.15, 18.30, 20.45 Uhr.
ist zunächst eine Aufnahme- Beratungsstunden wird der Schulleiter di s'mes ausgewählten Jungbürgers stehen wer- und verantwortungsbewußter Sportschützen sich nicäit mehr verständigen könn*n und die die
der Schule nicht beeinträchtigt liche Probleme des kleinbäuerlichen Be- Volksschüler
Liebe nicht mehr empfinden. Ein Beispiel von vier
Metropol: „Ein Sarg aus Hongkong" 16.15, Turnbetrieb
prüfung
für
die
Vorklasse vorgeschrieben. Erziehungsberechtigten über beide SdmB^än, wird vom Schulorchester des Gymna^ stehen.
triebes".
Zu
der
Veranstaltung
sind
besonMenschoti, die nicht? investieren, nbür vom Leben
wird. Nadidem bestimmte Veranstaltungen
Hiernach erfolgt die Weiterbildung in den 1 gattungen nähere "Auskunft
' • • " • erteilen.
" '
Bsrnrns Metzingen mjtgestaltet. Neu ist, daß
18.30, 20.45 Uhr; „Mein Freund die Bestie" ohne Bewirtsdiaftung ihrem Zweck nicht ders Landwirte eingeladen.
alles Glück haben wollen — vier SchicJcsalo, die in
unserer Zeit gar nidit so vereinzelt sind . . . Es wurde
TuS
erreidite
159
000
Punkte
~yie
erschienenen
Jungbürger
diesmal
ein
23.00 Uhr.
ein rocht gewagter Film dos Jungen jugoslawischen
Heiraatbuch der Stadt Metzingen erhalten
D Die Auswertung der Wettkämpfe vom Regisseurs und intornationnlen Filmproisträgers Bostwerden. Zum unterhaltenden Teil wird eine diesjährigen Vereinssportfest für die Deut- )Bn Hladnik, der mit don doutsdion Schauspielern
van Bergen (übrigens aus Motzingcnl), GunKapelle zum Tanz aufspielen.
s'che Vereinsmannschaftsmeisterschaft
sind Ingrid
nar Möller, Midinol Crnmor, Ursula Oberst und Fritz
Nach
ihrer
Anmeldung
zu
diesem
Abend
abgeschlossen.
Dank
der
guten
Botöiligung
Rasp diesen Slroifon Inzsonierto, — In SpfitvorsloUunVolkswagtn 12CI0\Expottl DM 4S«0,- Q.W.
frlialten die Jungbürger entsprodiende Frei- aller TuS-Abteilungen ist es gelungen, mit gcn: „Im Zeichen der Lilie".
]«rten und Bons zugesandt. Auf den An- 36 Mannschaften die Punktzahl auf 159 006 Residonztheator Urodii
oeldekarten können allerdings nur Ehegatten Punkte zu steigern. Dies ist das höchste Er„Dio Hnfonknoipo von Tahiti"
mUgcmeldet werden. Auch heuer werden gebnis, das die Metzinger Turner und Sport- Die trnumschöno Welt Polynesiens bildet don Hin^neder mehrere im öffentlichen Leben der ler bisher in der Vereinsmannschaftsmei- tersrund für das Gesdiohon In diesem abontouorlidicn
zugleidi heiteren Film, in dem John Wayno den
S'adt stehende Personen mit den Jungbür- stersdiaft erzielen konnten und auch in die- nna
Besitzer der Hnfonknoipo von Tahiti spielt, der manjern zusammensitzen. Mit 183 Jahrgangsan- sem Jahr dürften die Metzinger einen guten diorloi Sdiwiorifikeiten zu bestehen hat. Neben ihm
u. a, Klizabeth Allen, Leo Marvin und Cosar
Swörigen sollton die diesjährigen Jungbür- Platz in der Gesamtwertiing in Württemberg gestalten
Romoro Hauptrollen,
E.
Sfr im Wettstreit mit den voranRegangonen einnehmen,
In Spät-^ und JugendvorstoUuns: „Der weilSo Teufel",
•Eimmdzwanzigern" aber audi relativ einen
Won Bosudi der Feier anstreben.
Pflanzen, die das Wetter künden
•-f
jL»ie vorteile
liegen auf der Hand!
H ü b e o u n d d r ü b e n v o m Necdkai*
J^tadier ^ dmatspieseU
Dußlingen hat keinen Saal mehr
et^ingerXageb UCIL>
Für die, die vorwärtskommen wollen
Was and wo in Tttbingen
Gemeinschafts werk der Klenigärtner
^^^^^m^^^^^^^mmmm^
Hinten noch billiger«
DM 43/25« Grundiert«
Was Isl, wenn Sie sich oine« KotflügQl eingebeult haben? Dann
hoben Sie Pech gehabt. Sie hoben ober GiOcfc gehabt, wenn es der
Kotflögel eines Volkswagens war.
Weil Volkswagen-Teile schneller zu haben sind als Volkswagen.
Und weil Sie nicht den halben Wagen zu erneuern brauchen.
Zu den DM 43,25 kommen natürlich noch l a d - und Arbeitskoslen.
Wer ober nidit kommt, ist der Mann mit dem Schneldbronnor.
Der den Kotflügel ausschneiden, die Bledirosfe ontfarnen, die Anschlußstellen blonkschloifen muß.
Dc>r die Sdiwoißstsllen mit Farbe bestreichen, mit Dichtungsmosse
nacharbeiten, den Kotflügel erst anpassen, festklemmen, dann anschweißen muß.
M a d i e n S{e eins kostenlose Probefahrt«
IhreVW-Hondler
Der don Sitz prüfen und riditen, die Schweißstelle glätten, den Kotflügel und die abgebrannte Umgebung nou lockioren muß.
BelmVolkswagen werden lOSchraubon gelöst,
derverb6ulteKolflügalabgenommon,dornQuo
ongosetzt und feslgoschraubt. Das ist alles.
Dos ist oibs.
Nächsto Woche Sporrmüllabfuhr
, D Vom Dienstag, IJJ.Oktober, bis Freilag, Ueber 4000 Stunden Gomoinschaftsarboit für die Herrichtung der Gartonanlago Auditcrt
•''. Oktober, wird der städtisdio Lastwagen
^T Abfuhr von Sperrmüll eingesetzt, und
Molzingen. (red.) Wer heute seinen Sonu- haben ist gut gohmgon, mit dorn Bau des
^l'i'ar am Dienstag im „Montag-Bezirk", am tagsspaziergang nadi dem neuen Friedhof Vereinsheinies mit Torvasse, von wo sidi ein
•^«ttwodi in dem Bezirk, in dem regelmäßig Auchtert macht, wird erstaunt sein, was mit herrlicher Blick zu unserem Weinberg sowie
'51 Dienstag abgofahron wird, am Donners- den früheren Kleingärten links des Friedhofs zum Hofbühl, Hörnie und Sattelbogen hin^S !m sonstigon Mittwodibezirk und am in den letzten Monaten gosdiehen ist. Das auf nadi Hülben (Roßfeld und Grasberg) biel'fitas im Donnerstagbozirk. Die Haushal- Bestreben der dortigen Kleingärtner war von tet. Das Vereinshelm ist nidit nur für unsere
.''BSPn werden gc^beten, Hausnbfälle, die bei Anfang an. eine saiibere, der Landschaft und Mitglieder da, sondern kann von der ganzen
f"!" Müllabfuhr nidu untergebracht werden dem neuen Friedhof angepaßte Gortcnanlage Bevölkerung bosudit werden (geöffnet sams'»nni'n, ab 7 Uhr früh so beroitzustQUen, daß zu sdiaffen.
tags von 13 bis 22 Uhr und sonntags von 9
* don Fahr- und Fußgöngerverkohr nicht
bis 20 Uhv).
Als mit don Arbeiten im Frühjahr 1963 be[«indem und ohne Venmroinigung do>s
Aber was wäre die SÖTI2;O Arbeit und Ge'foBonmumps zügig vorlnden werden kön- gonnen wurde, glaubten die Mitglieder noch staltung ohne das nötige Gold dazu, sei es
nidit,
daß
dieses
Vorhaben
bis
heute
so
weit
'•" Es wird darauf hingc^wipse»n. dnß SPzum Wogbau oder für die Rohre der Wasser"rblidio Ahfällo, dny.u gehört audi Vnrpak- gedeihen und die Hauptgestaltung und der leitung. Diese Mithilfe kam von der StadtAusbau
der
Anlage
im
Laufe
dieses
Herbstes
^''''Ssmaterlal der Einzelhandelsgesdiäfte,
abgRsdilossen würde, damit im Frühjahr verwaltung in Snanzicller oder materieller
l^'At abgpfahnni werdcsn.
1965 mit den gärtnerischen Arbeiten begon- Weise; ohne diese Untei-stützung durdi StadtVerwaltung und Gomoinderat wäre es nidit
nen werden kann.
Albvoroins-Orlsgruppo Motsingon
möglich gewösen, die Anlage so zu gestalten.
^ .«Mit dem Kürzorworden dei Tage bleiben Es wurden bisher über 4000 freiwillige ArBesonderer Dank gebührt auch allen HelF^Albvereinler niphr „mns Haus rum". Am beitsstunden von den Mitgliedern goloislot. fern, die ihren freien Samstagmittag geopfert
f^Asten Sonntag führt Wandorfreund Bul- Die Hauptarbeit war der Bau der Lauben, die haben, ebenso dem 2. Vorstand Heinrich
_ Si'*r dip ToihiPhnier von Kirchpntellinsfurt meisten davon in Gemeinschaftsarbeit. Das Staudinger sowie den Aussdiußmitgliedern
J^s über don Einsiede] ?,um Zweieichenturm Hauptziel des Vereins war, einen zentralan Karl Haug und Karl Müller, die mit Rat und
' i?t Plipzhauson. Nadi einer etwa dreiein- Punkt in der Anlage zu schaffen. Dieses Vor- Tat jederzeit zur Verfügung standen.
(
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und morgen. Kein altmodischer, doppelter Saum zerstört die lichte, klare
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78. Jahi
^fmf^^nrnjfirff»'Ji,y7fiw,
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Sauberkeit
galt als gesundheitsscMdlicl
In Paris wurde einst der Unrat einfadi auf die Straße geworfen
Mit der Hygiene und Sauberkeit nahm man
es in vergangenen Jahrhunderten nidit so
genau. Dies galt in gleidiem Maße für den
Herrn der Schöpfung wie für das zarte Gesdiledit. Von Englands Königin Elizabeth I.
berichtet eine Chronik, daß sie nur einmal
im Monat badete, ob „sie es nötig hatte oder
nidit". Ihr Patenkind, Sir John Harington, erfand für sie das erste Wasserklosett,, das in
ihrem Schloß in Pächmond eingebaut wurde.
Es war den Toiletten unserer Zeit sehr ähnlich, nur wurde die Spülung nicht durch eine
Zugkette bedient, sondern mit einem Schlüssel. Diesen verwahrte die Königin persönlich,
,;damit Kinder und Wichtigtuer nicht das
Wasser verschwenden", wie Harington in
seiner Gebrauchsanweisung schrieb.
Auf Schloß Windsor fehlte jede Spur von
Hygiene. Bei Bauarbeiten entdeckte man dort
im Jahre 1844 dreiundfünfzig stinkende Klcjaken, die vor Sdimutz überflössen. Als Königin Anna dem Herzog von Marlborough zu
Beginn des 18. Jahrhunderts Schloß Blenheim
erbauen ließ, vergaß man, dort ein Badezimmer einzurichten.
Erst im 19. Jahrhundert galt die Reinlichkeit nicht mehr als gesundheitsschädigende
Narrheit. Die Dusche, „Hydropathie" genannt, wurde erfunden, das deutsche Sitzbad von Königin Viktoria in England eingeführt und die Sitte verbreitet, an jedem
Samstagabend zu baden. Besondere Kiuriositäten jener Zeit sind das tragbare WC mit
Polstersitz und das transportable Reisebad,
das reiche Leute auf ihren Fahrten ins unzivilisierte Ausland mitzunehmen pflegten.
Waschgelegenheiten zählten einst zu den
größten Seltenheiten. Das „FrauenzimmerLexikon" aus dem Jahre 1729 kennt zwar
cias' Gießbecken und die Gießkanne, mit der
man .etwas Wasser auf die Hände goß und
dann das Gesicht benetzte, aber weder
Waschbecken noch WasAtisch. Lediglidi \
den Frauengemächern der Nürnberger Burj
in der fast alle deutschen Kaiser vorübet,
gehend Hof hielten, wiu-de schon früh e'n
„Waschtisdb" benutzt, der aus _ einer wie.
zigen Blechschüssel bestand, in die aus
einem faßähnlichen Gefäß mit einem Drei
hahn Wasser eingelassen werden konnte.
Aus polizeilichen Berichten ist zu ent.
nehmen, daß die Hausfrauen im Paris Lui
wigs XIV. Abfälle jeglicher Art einfadi aij
die Straßen gössen oder warfen. Man durttj
sich nur auf den ganz breiten Alleen ia
Sifherheit vor diesem Unrat wähnen, wem
man in deren Mitte blieb. Jeden Augenhlü
konnte es geschehen, daß ein Fenster geSR.
net wurde und nach dem kurzen Warnn^
„gärdez l'eau!" (Achtung WasserJ sidi ds
Inhalt eines Nachtgeschirrs oder eines
Sdimutzkübels über die Straße ergoß. Dies?
Zustände mußten dazu führen, daß in dei
Ländern Europas die Krankheiten ucj
Seuchen überhand nahmen. Die Ursache dei
furchtbaren Cholera-Epidemie, die vor übe;
hunciert Jahren London heimsuchte, wy
nicht zuletzt in der Verimreinigung de:
Themse durch Kloaken zu suchen. Das unBtrierte Flußwasser wurde Jahrzehnte.hb
durch zur Trinkwasserversorgung vef
Tom Appleton
wendet.
Keine Frau hört es gern, wenn, man von
ihr sagt, daß sie für jedermann zu habci
wäre. Aber nichts beleidigt sie mehr, als
wenn man sie als eine alte Jungfer und Betschwester ausgibt.
Madame de Slad
Auch eine Tausend-Meilen-Reise begim:
mit einem Schritt.
Chinesisches Sprichwort
EBkDltnr
im Schlaraffenland
Wissen wir den Überfluß nodb zu sdbätzen? — Unsere TisAsitten verroha
Pommes frites zuerst vorfritieren, dann aus dem heißen Palmin he^
ausnelimen und kurz vor dem Anrichten ferligfritieren.
Im „Fihn ohne Titel" Ist eme kleine Szene
besonders rührend. Es jst Krieg. Der Kampf
um Sein oder Nichtsein diktiert barbarjsche
Lebenssitten. Nur Familie X, eine guthürgerüche Familie alten Stils, hält an der Kultur ihres Lebens fest. Am immer noch
hübsch gedeckten Tisch speist ftie geruhsam
und feierlich wie ehedem. Es macht nichts,
daß auf dem Tisch nur abgezählte Brotschnitten stehen, ein bißchen Magermilchquark und ein paar Radieschen. Wenigstens
Genuß und Würde des, Essens vnll sich die
Familie bewahren.
*
Heute leben wir im Schlaraffenland. Das
ganze Jahr über können wir alles haben;
Weintrauben, Apfelsinen, Tomaten und andere Früchte. Den teuren Bohnenkaffee,
früher nur dem Sonntag vorbehalten, spülen wir am Arbeitstisch herunter, nur um
wieder fit zu sein. In der Werkskantine
verschlingen wir in einer kurzen Arbeitspause köstlichen Spargel. Sekt trinken wir
nicht selten vde Selterswasser. Was ist
sdion Kognak? Ein fettneutralisierendes Mittel, ein Medikament. Aus dem Automaten
zieht man Brötchen mit Oelsardinen oder
delikater Langustenmayonnaise. Sdmell imd
hastig, wie es der Ort gebietet, werden sie
verzehrt, ohne Andacht, ohne Würde.
In jedem'gutbürgerlichen Haushalt wurde
früher bei Tisch ein Dankgebet gesprochen.
Die Mahlzeit war mehr als ehie Gelegenheit
aum Sättägen. Im Getriebe des Alltags war
sie eine andachtsvolle Pause, eine kurze
Zeit der Besinnung. .Selbst ohne Gebet,
allein schon durch das besinnliche, Gehabe
gab man zufa Ausdruck, daß man die Gj
ben des Tisches nicht als selbstyerständlid
hinnahm,, sondern dafür dankte und sicj
ihrer würdig erwies. Man hätte es wohl all
weihelos empfunden, an einem gewöte,
liehen Werktag Champignons auf den Tisdj
zu bringen, oder Hähndien, Fasane odei
Rebhühner.
Heute sind wir übersättigt. Die Lebes
mittel laufen uns nach. Wir ersticken ä
Genußmitteln, aber wir kennen keinen reds'
ten Genuß mehr. Das Wort ist fast eä
Fremdwort und schwindet aus tmserea
Sprachgebrauch, Selbst in Traumhäusern mil
Swimmingpool imd anderen Raffinesse:
gibt es oft nur mehr eine lieblose Eßedi
anstatt eines Eßzimmers. Oder man ißtü
der Küche, nacheinander, wie man kommt
weil für alle kein Platz vorhanden ist. Mä3
gönnt sidi keine Eßkultur. Beschämendstei
Ausdrude dafür ist die Küchenbar. Hin td
her rutschend, mit baumelnden Beinen, ai
käme man zufällig einmal vorbei, ycr
schlingt man seinen Imbiß, wie in eine;
Imbißhalle eines hektischen Bahnhofs, W;
ist noch genußvolle Ruhe?
Das Essen aber sollte mehr sein als no
Einheizen von Kalorien. In der Eßkute
untersdieidet sich der Mensdi vom Tiet
Eine Mahlzeit ist wie ein Gebet. Da,s Rää
der täglichen Aufgaben steht einmal still
Wir genießen und danken.
Die Frau, als Hüterin guter Sitten, soUü
sich wieder mehr um die Würde des Essen
kümmern.
Friedel Gerte
Für Pommes frites kann man vielerlei Fett nehmen.
Wieso werden sie gerade mit
Palmin so zart und knusprig?
1. Palmin ist reines Pflanzenfett - 100% Fett;
Sie können es stark erhitzen. Wenn Sie dann die
Pommes frites einlegen, bekommen sie im Nu eine
Kruste, saugen so gut wie kein Fett auf und sind in
2 Minuten vorfritiert.
Erfolg: Ihre Pommes frites werden besonders leicht
und bekömmlich.
Am besten, Sie probieren es gleich selbst aus - als
benutzten Sie Palmin heute zum erstenmal. Sie entdecken von neuem, warum Palmin das meistgekaufte
Speisefett ist.
B
Reutlingen, den 8. Oktober 1964
Charlottenstraße 90
Im hohen Alter von 87 Jahren wurde unser lieber Vater und Großvater
Friedrich Schäfer
Obcrstudiondircktor i. R,
durch einen tragischen Unfall aus voller Gesundheil and lebensfrohem
Planen von uns genommen,
Dr. Georg Sdiüfor und Frau Ruth
mit Kindern Thomas, Constanze,
Kathxino und Jan
Dr. Ulrich Sdiäfor und Frau Hilde
mit Kindern Jörg und Uto
2. Palmin ist vollkommen geschmackfrei und nimmt
auch beim Fritieren keinerlei Geschmack an.
Erfolg: Sie schmecken nur Pommes frites- kein Fett.
3. Palmin zeigt Ihnen von selbst die ideale Fritiertemperatur an. Sie liegt bei 180'^ C, Und genau bei
dieser Temperatur erreicht Palmin den Punkt, den
die Berufsköche „Quali-npunkt" nennen.
Erfolg: Wenn Sie genau in diesem Moment Ihre Pommes frites einlegen, werden sie innen schön zart,
Mup e'i/iios
außen goldbraun und kroß.
Einäscherung Samstag, den 10. Oktober 1964, 10.00 Uhr, Friedhof
Unter den Linden.
Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.
m
Freitag. 9.,Oktober 1S64
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Dr. Friedrich Schäfer
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pian sich ein Bundesligaspiel ansehen will,
sdialtet man als höflicher Mensdh die „Mattsdieibe" aus und genießt dafür Tantchens
Redefluß. Inzwischen zeidinet das Heimgerät die Sendung auf. Und abends sieht
man sich aann in aller Ruhe das Spiel seines Fußballvereins an, ohne vom Tantenbesudi gestört zu werden.
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Stempel in Schmuckstücken sind 333, 585 und
750. Diese Zahlen drücken
den «/o-Gehalt des Feingoldes
aus, der bei den Legierungen
verwendet wurde. Z. B. 585 Teile
Feingold und die restlichen 415
Teile sind in beliebigem Verhältnis
Silber und Kupfer. Die Karat-Bezeichnung ist eine alt-Oberüeferte 24er-1
Teillung des Goldes. 24 Karat ist
Feingold, 18 Karat ist 750er-Go!d,
14 Karat ist 585er-Gold und
8 Karat ist 333er-Gold. Das
Wort K A R A T hat aber
nichts mit dem BrillantGewicht C AR AT zu tun.
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Wider Erwarten ruhig und gelassen, zeitweise sogar etwas lebhafter als im Saal des
Sdiwurgeridits Landau, schilderte der Angeklagte die Tat, für die er vor Jahresfrist vom
Sdiwurgericht Zweibrücken zu zwölf Jahren
|Zudilhaus verurteilt worden war. Erst auf
iWiederholtes Bitten der Staatsanwälte und
ides Verteidigers erklärte sich Rothaar, der
Für sparsame
Hausfrauen!
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n Sautter
°"^'^'
Größen
Y v e r d o n (Schweiz). Ohne äuBere Anteilnahme, geradezu ungerührt und ohde ein
Zeichen von Reue w a r Philipp Rothaar bei
der ersten Tatortbesichtigung im Wald bei
St.* Croix an der Stelle, an der sich der Landauer Landserichtsdirektor Mathieu, die
Staatsanwalt« Dr. Ries und Sattler, Verteidiger Dr. Wemmer, die Geschworenen, die
beiden Sachverständigen und der Angeklagte
versammelten, hatte der Waldfischbacher Fabrikantensohn am 25. August 1962 seine Ver«
lobte Nicole Simon mit einem Hammer ersdilagen.
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es abgelehnt hatte, den Tathergang mit
einem Hammer zu rekonstruieren, bereit,
wenigstens mit einem Stüdc Holz in der
Hand zu zeigen, wie er Nicole ersdilagen
hatte.
Mit der spridiwörtlidien Sdiw'eizer Genauigkeit hatte die Polizei des Kantons
W a a d t das Gebiet rund um den Tatort hermetisdi abgeriegelt. Jedes an der Serpentinenstraße vorbeifahrende Auto wurde kontrolliert, um niemandem die Möglichkeit
zum Fotografieren zu geben.
Zu einem kurzen Wortwedisel zwisdien
Verteidiger Dr. Wemmer und Staatsanwalt
Dr. Ries kam es, als sidi der Anklagevertreter wiederholt auf Rothaars frühere Aussage berief, die Tür des Wagens sei v o r d e r
Tat angelehnt gewesen. Im Lokaltermin behauptete er, die Tür habe offengestanden.
Der Verteidiger vertrat die Ansidit, daß
diese Frage durdi frühere Aussagen des Angeklagten längst überholt sei.
Rothaar hatte bei allen seinen Vernehmvmgen behauptet, Nicole habe ihm bei der
kurzen Rast in dem Seitenweg heftige Vorwürfe gemadit, weil sie als sdiwangere
Frau in dem hart gefederten Sportwagen
sitzen müsse. Die Sadiverständige D r . S ü l l w o l d - S t r ö t z e l benutzte die Gelegenheit, um diese Aussage zu prüfen. Sie fuhr
einige Kilometer in dem Wagen mit und
kam zu dem Ergebnis, daß eine sdiwangere
Frau stark unter der harten Federung zu
leiden habe. Dve Gutaditerin w a r der Meinung, daß Nicoles Wutausbrudi durdiaus
glaubhaft gewesen sei.
den Einwurf eines Geldstüdcs ermögliditen.
das Programan anzusehen und gleidizeitig
die Raten für den Apparat „zu sammeln",
„Gehobenes Fernsehen auf Geldbasis"
Das amerikanisdie „gehobene Fernsehen
auf Geldbasis" aber ist weit mehr, als nur
ein „Ratenzahlungsfernsehen": Ein neuartiger Fernsehapparat liefert zusätzlidi zu den
sieben Programmen der versdiledenen kalifornisdien Stationen a u d i nodi - nach Einwurf einer Dollarmünze - den neuesten
Hollywo'od-Film, dfer beispielsweise in eineii>
Kino von Los Angeles gerade auf der Breitwand seine Premiere hat. Die Kinobesitzer
haben diese technische Möglichkeit selbst
geschaffen, sie nehmen auch das in die Geräte gesteckte Geld ein. Auf diese Weise
versuchen die amerikanischen Licäitspielhäuser, wieder ins Geschäft zu kommen. Und
sie haben ricitig kalkuliert: Die meisten
Menschen sind zu bequem, sich auf den Weg
ins Kino zu machen. Nicht etwa, weil sie
Filme nicht mehr mögen, aber scäion die
Suche nach einem Parkplatz in der Nähe
des Filmtheaters verleidet ihnen die schönste
Brigitte Bardot oder die beste Sophia Loren.
Daheim aber schaut mail sici den in dis
eigenen vier Wände gesciicfkten Film gerne
an.
Das sind also „drüben" schon Realitäten.
Und die Zukunftsmusik?
Verführerische
Töne schlagen Amerikas Fernsehtechniker
und die großen Entvnddungsfirmen an. Erstaunlich u n d verblüffend, w a s sie mit der
Mattscheibe noch alles vorhaben: Unbemannte Roboter mit Femsehaugen werden
schon in naher Zukunft auf nahen Trabanten oder fernen Planeten stationiert und
regelmäßige Bildberichte zur Erde funken.
Die Nachfolger der RANGER-Raumschiffg
sind schon bereit, derartige ständige „Bildberichterstattung" vom Mond zu übernehmen. Außerdem sollen tragbare Bildgeräte
in Amerika entwickelt werden, mit denen
über spezielle Nachrichtensatelliten jeder
Erdenbewohner mit einem Freund oder
einem Geschätfspartner in wenigen Sekunden in Verbindung treten k a n n : Er spricht
mit seinem „Gegenüber" an irgendeiner
Ec3ce unserer Welt und sieht ihn gleichzeitig
auf seiner Miniatur-Mattsdieibe.
ERSTE KLINIK FÜR MULTIPLE SKLEROSE EINGEWEIHT
Die erste Spezialklinik für Multiple Sklerose in Europa wurde in Hadien im Sauerland offiziell
ihrer Bestimmung übergeben.. Im Mai dieses Jahres wurden sdton einige Patienten in dem Haus
aufgenommen. Jetzt können, nachdem alle Bauarbeiten abgesdilossen sind, 125 Patienten betreut
werden. Unser dpa-Bild zeigt einen TeU des neuen Krankenhauses.
Uii^liJk im
Geisteskranker wollte Kind
in den Fluß werfen
K e m p t e n / A U g ä u . Mit dem Mut der
Verzweiflung hat eine Großmutter auf der
Illerbrüdce in Kempten einen Mord an ihrem
vierjährigen Enkelkind verhindert. Wie die
Polizei mitteilte, hatte ihr Schwiegersohn,
ein 29jähriger Geistesgestörter, ihr das Kind
auf der Brücke entrissen und versuchte, es
in den Fluß zu werfen. Obwohl die ältere
Frau von dem Geisteskranken brutal mit
Faustschlägen bearbeitet wurde, klammerte
sie sich an das schreiende Kind und hielt es
f e s t Als sich Fußgänger näherten, ilüditete
der Geisteskranke. Der Polizei gelang es, den
geistesgestörten Täter kurz nach dem Ueberfall festzunehmen. Er erklärte, er habe das
Kind töten wollen, um ins Zuchthaus zu
kommen. Da es keine Todesstrafe gebe,
könne er auch jemanden ermorden. Der geisteskranke Mann war bereits einmal in einer
Nervenheilanstalt.
JC^ettgesdjeljen
in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofes
von der i;und acht Meter hohen Ernst-MerckErüd^e auf die Eisenbahnschienen direkt vor
seinen Zug springen sah. Als er den Zug
ziun stehen gebracht hatte, lief der Fahrer
davon. Wie sich später herausstellte, w a r
der junge Mann von dem S-Bahnzug zur
Seite ges±leudert worden. Feuerwehrleute
brachten ihn mit schweren Verletzungen in
ein Krankenhaus.
Zu enger Kragen kostete
Die Zeitungen auf dem Bildschirm
zwei Menschenleben
Aber es ivird noch sensaticmeller: Der
L o n d o n . Der 64iährige Chirurg Charamerikanische Präsident im Weißen Halis
les Wilson aus Much Hadham in Südsoll schon 1970 — w e r mag da wohl im Wei
england soll beim Autofahren nie mehr
ßen Haus residieren? — an seinem- Schreibeinen steifen Kragen tragen — besonders
tisch ein Supergerät installiert bekommen.
wenn der Kragen noch dazu eng ist. DieEs wird ihm aus den größten Druckereien
sen Rat hat ihm der Arzt Dr. Michael
der Welt sämtliche wichtigen SAlagzeilen
Kremer erteilt, der bei einer Gerichtsverauf den Bildsdi'lrm liefern, die in den Zeihandlung in Reading als Zeuge für Wiltungen stehen, obwohl die Zeitung noch
son auftrat. Nach der Schilderung des
gar nicht auf der Straße zu haben ist. Liegen
Arztes ist der enge steife Kragen, den
Großmutter ging mit zwei
aber beispielsweise die ersten Exemplare
Wilson bei der Rücfkfahrt n a d i einer
der Moskauer Prawda in der US-Botschaft
Enkelkindern in den Tod
Hochzeit trug, indirekt für den_Xod.von \
der sowjetischen Hauptstadt vor, wird nach
zwei Frauen verantwortlidi. Wilson war
F r a n k f u r t . Mit ihren 14 u n d vier Jahre
einer Müiute schon eine Fotokopie der gan"sS-Äi
im Laufe der Fahrt kurzatmig geworden |
zen Ausgabe über den Präsidenten-Apparat alten Enkelkindern ging die BSjährige Helene
und hatte sich zum Autofenster gewandt,
laufen.
Werner '"Valthausen Dersdi aus- Langen (Kreis Offenbadh) in den
Vs Pfund
Tod. Wie die Polizei in Frankfurt mitteilte,
um es zu öffnen. In diesem Augenblidc
ist die Leiche der Frau in Frankfurt aus dem
stieß er mit einem anderen Wagen zuMain geborgen worden. Die Leichen der
sammen, dessen zwei weibliche Insassen
*iti*
beiden Kinder konnten noch nicht gefunden
getötet • wurden. Der Zbuge argumenwerden. Die . Verzweiflungstat der alten
tierte, die durch den zu engen Kragen
Tube 100 g
Frau wird darauf zurückgeführt, daß- die
verursachte Unterbrechung der BlutzirkuMutter der Kinder sidb im September von
lation habe zu einer Ohnmacht im
ihrem Mann trennte. Sie hatte ä r e vier KinGefängnis und Jugendstrafe für Lösegeldbetrüger im Fall Timo Rinnelt
Augenblick des Unfalls geführt. Der
der, von denen jetzt zwei ums Leben gekomUnglücjcsfahrer wurde freigesprochen.
Glas 130 g
ttUV
W i e s b a d e n . Im Wiesbadener Löse- Der Junge ist bis jetzt nicht gefunden wor- men sind, im Stich gelassen.
geldbetiügerprozeB verurteilte ein Jugend- den.
Zwei Kinder bei Explosion zerrissen
Die beiden Vorbestraften hatten nach
Forschungsfahrt in den Indischen Ozean
schöffengericht den 18jährigen Erich Klein
Stadtlohn,
Kr. Ahaus. Zwei spielende KinVerschwinden
des
Kindes
einer
Frankfurter
aus Frankfurt Zeilsheim wegen Betrugs und
Durban. Der südafrikanische WissenschaftICH HEISSEM RITT OBER DIE STEPPE von Erpressung in einem besonders schweren Abendzeitung vorgetäuscht, ihnen sei das der im Alter von vier und fünf Jahren wurler,
Dr. J. H. R y t h e r , ist Leiter einer
den
am
Mittwoch
in
Stadtlohn
im
Kreis
tnsbaikal (Sowjetunion) führt der zehnjährige
Vi-Krug f | A ^
Versteci des kleinen Timo bekannt. Für die
btor Rahdanov sein Pferd zur Tränke. Den Fall zu sedis Jahren Jugendstrafe.
Preisgabe des Verstecks und die Uebergabe Ahaus bei einer Explosion vor ihren Eltern- Forschungsexpedition, die mit 45 Schiffen
lunenstrauB hat er für seinen Vater gepflückt.
Der mitangeklagte 21jährige Rudolf Bialek eines passenden Schlüssels forderten sie häusern zerrissen. Der Spengkörper, der auf Grund eines zweijährigen Abkommens
Etwas Köstliches:
LfiUenDörfern und in der Hauptstadt der Re- erhielt eine dreijährige
Gefängnisstrafe. 15 000 Mark. Der Tausch kam zustande. Auf auch die umliegenden Wohnhäuser stark be- zwischen 25 Nationen dieser Tage den HaBuryatia, Ulan Ude, ist der kleine Reiter Beide wurden für schuldig befunden, im dem von den beiden jungen Männern bezeich- schädigte, stammt vermutlich aus dem letz- fen_ von Durban verlassen hat. Mit einem
likannt. Schon im Alter von acht Jahren gewann
Gründschleppnetz sollen zwischen der afrineten Grundstück in Wiesbaden w u r d e jeden Reitetpreis der Sowjetrepuhhk. Täglich Februar 1964 versucht zu haben, aus der-ver- doch keine Spur von dem vermißten Kind ge- ten Kriege.
mit Kirschwasser gefüllt
•
M ( •
kanischen
Küste und Madagaskar seltene
tsdit or auf schweißnassem Pferd über das muteten Entführung des siebenjährigen Timo
Tafel 100 g
a l i ^
Judogeübte Hausfrau verhinderte Verbrechen Tief Seefische gejagt, neue Fischgründe entfunden.
Rinnelt
aus
Wiesbaden
Geld
zu
schlagen.
«ppenland.
Hamburg. Ein bisher unbekannter Mann dedct und unbekannte Stellen des Indischen
Klein und Bialek wurden wenige Stunden geriet an die falsche Adresse, als er in Ham- Ozeans erforscht werden.
nach dem Täuschungsmanöver in einer Wies- burg-Farmsen eine 30 Jahre alte Hausfrau
badener Nachtbar festgenommen. Sie hatten vor ihrem Haus von hinten anfiel und
Pech g e h a b t . . .
mit Weinbrand gefüllt
sich durch übermäßige Geldausgaben ver- würgte. Die geübte Judokämpferin biß den
Tafel 100 g
London. Pech hatte ein Dieb, der auf dem
Regierung sudit jährlich üher 40 000 weiße Eüiwanderer
dächtig gemadit. Die nodi in ihrem Besitz Mann in einen Finger bis auf den Knodien. Londoner Bahnhof Paddington einen Postu n d n o c h 3*/e V . I . V . O . > R a b a t t m a r k e n
befindlichen 13 585 Mark wurden der Frank- Als sie ihm dann noch einen kleinen Finger sack stahl und damit flüditete. Um sich vor
Im vergangenen Jahr erhielten dadurdi et- furter Zeitung ausgehändigt.
K a p s t a d t . Die Republik Südafrika
auskugelte, floh der Unbekannte. Er plante seinen Verfolgern zu verstecfken, lief er mit
Mrd künftig bemüht sein, jährlidi etwa w a 38 000 Europäer die Ansiedlungserlaubnach Meinung der Hausfrau ein Notzudit- seiner Beute in eine Hotelhalle und mischte
Das
Gericht
folgte
dem
Strafantrag
des
nis,
womit
sich
bei
einer
Abwanderung
von
JJOOO Europäer zur Einwanderung anzuwerverbrechen.
sidi, unauffällig, wie er meinte, zwisdien
pn. Sie will damit ein konstantes Zahlcn- etwa 7 0Q0 ein Überschuß von rund 31000 Anklägers, der Bialek mildernde Umstände
eine Gruppe würdig aussehender Herren.
zuerkannt
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Hamburg. Einen Schocäc erlitt der Fahrer tive, die sidi in dem Hotel zu einer Bespregegangen sei.
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1 Zwischen 1936 und 1960, sagte Sdmmann,
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pits um 54 Prozent von etwa zwei Millionen auf mehr als drei Millionen gewadisen,
S c h w a b a c h . Oft schon totgesagt, aber nen ebenso zum Präparieren der Pergamentrobei der Anteil der buriscJien Volksgruppe
immer noch schöpfcrisdi tätig ist das uralte blätldien mit pulverisiertem Fasergips (was
legenwärlig 58 Prozent der Europäer beGoldschlägerhandwerk, Zu seinen prominen- mit einer Hasenpfote geschiehtj wie zu
testen Gönnern gehört in Baj^ern Bundes- ihrem Zusdmeidon mit einem Doppelmosser
• Die Regierung Verwoerd hat vor zwei Jahkanzler Erhard, dor es, als er noch Wirt- auf weidier Unterlage, In den Werkstätton
p ihre EinwandorungspoUtik völlig geänsdiaftsministcr war, besonders gefördert hat. der GoldsdiUiger erinnern eigentlidi nur die
pai. Vorher, etwa seit 1948, w a r euro' Dio moderne Goldschlägerci ist wahrsdioin- eloktrisdi geheizten Pressen, die den PergaJ^isdien Einwanderern sehr oft die Erlaublich von Lechhausen bei Augsburg und Fürth nientpaketen audi den letzten Feuditigkeilsnis zur Ansiedlung In. Südafrika verweigert
ausgegangen u n d v o n dort nach Nürnberg gehalx entziehen müssen, an unsere moderne
rotden. jetzt wird versudit, mit großzügiger
vorpflanzt worden. Heute blüht sie besonders Zeit.
fläatlidier Finanzhilfe so viel weiße Neuim mittelfränkischen Städtdicn Sdiwobadi,
Hervorragendes Außenmaß und viel Fleiß
wie möglidi ins Land zu ziehen.
wo sich schon 1572 Jakob Ratzcrt als der sind dazu erforderlich, das Edelmetall zu dor
erste Vortreter dieses traditionsroichon last unvorstellbaren Feinheit von einem
Handwerks niederließ.
iehntausendstel Millimeter zu schlagen. M a n
Zehn Tote bei Busunglüdk
Industrinlisierung und Automation hahon kann dann aus einem alten ZwanzigmarkM o x i k o - S t a d t Sohn Toto und 45 Vores bisher nidit in Bedrängnis bringen kön- stüdc dor Kaisorzeit so viel Blattgold gewinnen. Wie sdion vor Jahrhunderten liandhobl nen, daß es ausreichen würde, ein gnnses
Rdutüngen, \A/ilhelms<raß« ^M l'blo gab OS boi oinom Autobusunglücik in
man in S c h w a b a c h immer nodi den Reiterstandbild in Lebensgröße zu .vergolUrach: R. Frey, MarktplöM poxiko. In der Näho dor Stadt Loon, etwa
22 Pfund sdiwcren Eisonhanimcr, mit dorn den Darauf kommt es heute allerdings weniP Kilometor nordwostlid» von Moxikooft sedis bis sieben Stunden lang auf das ger on als auf das Verzieren von Bleistiften,
plädt, übcrsdilug aidi ein Pilgorbus.
Pergamentpökot mit don eingelegton 1300 Gürteln, Hundtasdien, Sdiuhon oder Uhren.
feinen GoldplJlttdien eingesdilagon werden Ferner werden Budioinbändo, Firmensdiilmuß, bis sie dünn genug geworden sind der, Grabinsdiriften, Plastiken und Vasen
I Britisdxer Atombomb er zersdiellte
Durdi Kupferlegierungen lassen sidi die ver- vergoldet. Meister in dieser Kunst waren
I nouMto Modello, C4/65, GwH J L o n d o n . Boi dor mißglüdcton Landung
schiedensten Farbtöne von Gelbgold über sdion die alten Aegypter, Griechen und RöI liandols-Vcrkanfsproiso. A"! ["^ einem Milit8rfluj?platz zorsdiollto am
das Rotgold und Orangogold bis zum Weiß- msr, die neben ihren Skulpturen audi Paläste
tonnonbau «nd Kimdcnuw«"" |
und Tempel in versdiwenderisdier Weise
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''Uwochabond in MittGlonglnnd ein briti- ZUR ALLJÄHRLICHEN HERBSTLICHEN SCHLKPPJAGD trnfon sidt am 7. Oktober im Hofgul sold «rzielen.
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Auch die Arbeit feinfühliger Frauen und sdimüd<ten. Es gab sogar einmal eine prunk''ßr Atombomhor am Bodo». Dio fünfköp- Nöuhof boi Frankfurt rund 150 Pfordo out Einladung dos Frankfurtor « « t - und FohrcJub o. V Dio
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B o n n . Was vor noch nicht langer
Zeit als Zukunftsvisionen von phantasiereichen Romanautoren beschrieben
wurde, scheint jetzt langsam aber sicher
Wirklichkeit zu werden: In der Bundesrepublik gibt es zwar noch kein mit
Amerika vergleichbares
Fernsehprogramm, dafüx kann man aber jetzt sein
Fernsehvergnügen dadurdh steigern, daß
man sein eigener Programmchef i s t
Dazu verhilft einem das neue Bildaufzeidinungsgerät, das zum Preis von
7000 Mark zu haben ist. Man muß also
sdion etwas tief „in die Brieftasche
greifen", will man komplette Fernsehsendungen in Bild und Ton „konservieren".
Die Firma Philips h a t diesen ersten „Mattsdieiben-Konservierer" auf den Markt gebradit. Bisher war es den größten Fernsehsnstalten vorbehalten, Sendungen aufzuzeidinen. Jetzt ist das also aüdi im privaten
Bereidi möglich - wenn auch noch für viel
Geld.
Welche Möglicilceiten kann uns in Zukunft
rika verwöhnt werden. Im kalifornischen
äas Fernsehen noch bieten?
Los Angeles hat das „gehobene MünzfernEines Tages wird es sicherlich auch bei sehen" seinen Siegeszug angetreten.
uns jene Fernsehneuerungen geben, mit
Bisher verstand man unter „Münzferndenen jetzt die Fernsehteilnehmer in Ame- sehen" jene Fernsehapparate, die es durch
Oberzeugen Sie sich durch einen unverbindlichen Besuch.
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Freitag. 9. Oktober 1964
Zum Kopfzerbredien
Ulli und das heulende Wald^espenst
„Fahrt mit dem Riesenrad"
Mit plattgefahrenem Reifen durch den Nqvemberwald / Jürgen verspridit unverbrüdiliches Stillschweigen
An einem diesigen Novembermorgen radelten zwei Jungen mißmutig zur Sdiule, mißmutig nidit allein wegen des Wetters, sondern vor allem deshalb, weil sie bestimmt
heute den Aufsatz zurüdsbekommen würden.
„Mensdi, Jürgen, hab' idi 'nen Bammel",
stöhnte Ulli, während er kräftig in die Pedale trat. „So ein verrudctes Thema k a n n sidi
audi bloß ein Lehrer ausdenken."
Der Klassenlehrer hatte verlangt, daß die
Jungen eine Gespenstergesdiidite sdireiben
sollten. Nun las man so etwas z w a r ganz
gern. Aber lesen imd selber ausdenken —
das ist ein gewaltiger Untersdlied. Die beiden Freunde wünsditen sidi jedenfalls a n
diesem trüben Morgen nidits sehnlidier als
eine Fahrradpanne, die sie daran gehindert
hätte, reditzeitig in der Sdiule zu sein.
Dodi nidits dergleidien gesdiah. Den Aufsatz bekamen sie tatsädilidi zurüde — mit
mäßigen Zensuren. Die Stunden vergingen.
Nadimittags hatten sie an diesem Tage nodi
Turnen, so daß es ziemlidi spät v/urde, bis
sie sidi endlidi auf den Heimweg madien
konnten.
Die Dämmerung kündigte sidi bereits an.
Der Nebel w a r diditer geworden, unheimlidi
stand der Wald in der Ferne. Es w a r ein
Wetter, das dazu einlud, das Aufsatzthema
nod] einmal durdizukauen.
Seine großen Glotzaugen haben dem KoboldMaki den Beinamen „Gespenstertier" gegeben. Nadits wird der kleine Kerl munter und
saust mit großen Sprüngen durdi d a s Geäst
seiner heimatlidien Urwälder. Mit seinen
spinnenähidichen Fingern madit er Jagd auf
allerhand Kleingetier.
(Foto: Weskamp]
„Glaubst du eigentlid», a n Gespenster?",
fragte Jürgen unvermittelt.
„Idi? Nö. Wie kommst du darauf?", wollte
Ulli wissen. „Adi, n u r so", meinte Jürgen.
Stumm fuhren sie weiter.
Kurz vor dem Wald passierte es dann.
Ulli, dieser Unglüdcswurm, fuhr über eine
Glassdierbe. Pfeifend zisdite die Luft aus
'
Auf dieser Sonnenuhr steht der SdtattenZoiger ungefähr auf V4 nacä 11 Uhr. E i n
Hamburger Kunstschmied n a h m sidi d i e
Weltkugel als Vorbild für sein Werk, das in
einer Grünanlage seiner Heimatstadt aufgestellt wurde. Sonnenuhren w a r e n die ältesten Zeitmesser des Mensdien. W e i l sie aber
n u r am Tag u n d audi dann n u r bei Sonnenschein funktionierten, h a t man sich früh n a d i
anderen Möglichkeiten umgesehen, den A b lauf der Zeit zu messen. Ueber die WaserJihr gelangte man schließlich zur Sanduhr.
Ihr kennt sie heute immer noch: Diss Eieruhr
in der Küche arbeitet auf diese Weise. Bis
zur medianischen Uhr der Neuzeit w a r aber
noch ein sehr weiter Weg zurücäczulegen.
Zusammenschluß - große Chance für die Kleinen
Neue Wege der Rentabilität der Landwirtschaft
Ulli rannte davon, als ob ein Dutzend Gespenster hinter ihm her wären. Dodi d a s
Tollste sollte nodi kommen. Kaum war Ulli
ein paar Meter gelaufen, d a hörte er, wie
es kläglidi jammerte: „Nimm midi mit! Idi
kann nidit mehr runterl"
Jenseits der Grenzen ist man sdion weiter als bei luis
Soll Landwirtsdiaft sidi lohnen, muß sie
Die Verbindungsstelle Landwirtsdiaft/Inrentabel betrieben werden. Bei zu geringen dustrie e. V,, Essen, veranstaltete kürzlidi
Betriebsgrößen wird das im Alleingang im- eine Besiditigungsfahrt durdi englisdie Bemer sdiwieriger werden. Längst gibt die triebe. Auf einer Stred<e von 800 km wurden
Bundesregierung Förderungsmittel z u r Er-Höfe besudit, die sidi zu „groups" zusamhellung von Gemeinsdiaftseinriditungen, die mengesdilossen haben und zu immer größeverbesserte Qualität und gezielteres Angebot rer Intensität der Zusammenarbeit kommen.
jtinöglidien sollen. Sie gibt audi Mittel zum In einem Beridit heißt es: „Überall im Lande
Ankauf gemeinsdiaftlidi genutzter Masdii- bilden sidi Gruppen von Landwirten, die
jen und Geräte. Hinzu kommen muß aber meist damit anfangen, ihre Einkäufe zusammen durdizufUhren, jährlidie Einkaufspläne
jur gemeinsdiaftlidien Nutzung v o n Betriebsmitteln das gemeinsame, marktgeredite aufzustellen und die Aussdireibung dieser
Denken der Betriebsinhaber. Nur gleidiblei- großen Mengen bei Genossensdiaften u n d
bend große, gut sortierte und aufbereitete Landhändlern vorzunehmen und das günstigAngebote bester Qualitätserzeugnisse wer- ste und billigste Angebot auszuwählen." Nadi
zwei Jahren, heißt es weiter, sei m a n Im
ien im Gemeinsamen Markt rentabel bleiallgemeinen so weit, audi im gemeinsamen
ben-'
Verkauf Vorteile zu sudien. Als erste und
Anderswo i s t man in dieser Beziehung widitigste Voraussetzung dafür wurde eri o n weiter fortgesdiritten. Im Elsaß för- kannt, daß die beteiligten Farmer eine Verjert das französische Regionalprogramm alle einbarung unterzeidinen, alle Produkte, für
Bestrebungen bäuerlidier Zusammenarbeit. deren Verwertung die Gruppe sidi bildete,
jg bewirtsdiaften in Kutzenhausen elf junge audi aussdiließlidi über diese zu verwerten.
md aufgesdilossene Landwirte ihre kleinen
Im Bundesgebiet bieten sidi für gemeinjefriebe zusammen. Ihre „Betriebsgemein- samen Einkauf und Verkauf die hodientwikjÄaft", die jedem Teilnehmer volle Selb- kelten landwirlsdiaftlidien Genossenschaften
itändigkeit beläßt, h a t sidi ausgezeidinet be- an, aber audi ein mit modernen Vermark-'
iv'ährt und gilt weit u n d breit - audi dies- tungsmethoden vertrauter Landhandel. Es
seifs des Rheins - als vorbildlidi und nadi- fehlt n u r allzuoft das, was z. B. die skandiihmenswert. Die teilnehmenden elf Bauern navisdien Genossenschaften in ihren Satzunnöditen es nie wieder anders haben. Sie gen durch hohe Konventionalstrafen sichercomraen in der Arbeitsgemeinsdiaft gut z u stellen: Die Ausschließlichkeit des Handels
über den Zusammenschluß.
:edit.
Es
a r entsetzlidi. Ulli w a r bestimmt ein
— w—
tapferer Junge - aber das w a r ihm zuviel.
Ulli sdiob, stolperte, fiel h i n und sdiob
wieder. Als e r endlidi auf Jürgen traf, erzählte e r ihm bibbernd die gräßlidie Gesdiichte. Und was tat Jürgen? Er ladite, jaw o h l Jürgen ladite, bis ihm der Baudi wakkelte u n d Ulli ihm am liebsten eine gekleb^
hätte.
„Du bist mein Freund gewesen!" faudite
Ulli wütend. Bald aber mußte e r einsehen,
daß Jürgen durdiaus im Redit war. „Dein
Gespenst heißt Bärbeldien", keudite Jürgen
und sdinappte n a d i Luft. In der Tat, ein
kleines Mäddien w a r mit den großen Kindern in den Wald gelaufen. Als die Kinder
auf die Bäume kletterten, hoben sie BärbelW a a g r e c h t : ! , feines Gebädc, 8. gut«
dien audi hinauf, vergaßsn e s jedodi bald Einfall oder Gedanke, 9. Gewürz, 10. mann,
lidier Vorname, 12. Teil des Kopfes, ij
über ihren Spielen.
kommt an den Kudien, 14. riesiges Wassei.
„Aber die Nase!" sagte Ulli besdiwörend. — S e n k r e c h t : 1. griediisdier Budistabe,
„Die Glotzaugen! Und mindestens himdert 2. biblisdier Männername, 3. Impfstoff,
Warzen!" „Es war bestimmt die alte Eidie", Teil eines Bauernhofes, 5. geographisdierBegrinste Jürgen. „Sie ist innen hohl. Die h a t griff, 6. steht am Sdiluß eines Filmes ani
so w a s wie ein Gesidit. Bei alten Bäumen der Leinwand, 7. Spielkarte, 11. Heldengt
ist das mandimal so."
didit.
Auflösung
Jürgen hatte riditig geraten. Die beiden
•apo ' U 'SV 'i
Jungen befreiten das halberstarrte Bärbeldien und braditen es seiner Mutter zurüde. 'apua -9 'IBX 'Q 'auuax -^ 'ranias "E 'mBpy-j
einem Februartag des Jahres 1943 sein Feld
umpflügte, nidits Böses, als e r dabei ein dem geplatzten Sdilaudi. Da w a r die Panne, Von dem Waldgespenst aber soll im Dorf 'id 'l 'Axp3i.y[iias - -jasy^i 'fx '13 -sT 'pun)^
Raudifähndien bemerkte. Ein Lodi war im die sie sidi am Morgen gewünsdit hatten!
und in der Sdiule niemand etwas erfahren. 'ZX ' p p u a y "OC ' s r a y "6 '33PI ' 8 'aia^SBdt
Boden, gewiß. Daß dieses Lodi qualmte, w a r
^ ^ ^ ^ Sdiimpfen half nidits. Jürgen mußte Jürgen h a t es Ulli in die Hand versprodien. :iipajSBBA/v :„pBiu383lH ™ap »1™ Wqej"
Trodcnungsanlagen w e r d e n seit einigen
nidit gut. Da hatte wohl jemand Feuer ge- ^^jj^jj^ weiterfahren, u m Flidczeug zu besor
ahren in immer größerem Umfang erriditet;
madit und es hinterher nidit riditig ausge- gen. I n der Satteltasdie hatte keiner v o n
ür die Belüftungstrodcnung v o n Getreide
treten! D e r Mexikaner sdiob d e n breit- ^^ijien eines, was wirklidi ein unverantwortlibt es drei Systeme: die Bodenbelüftung,
krempigen Hut aus der Stirn, seufzte, budcte jj^j^^j, Leiditsinn v;ar.
lie Querbelüftung u n d die Zentralrohrbelüfsidi und sdiüttelte dann mit beiden Händen
,„
seinem
Bubi sagt man meist z u einem Bübdien. Teidi und im Wald zeigen und sdirieb d» ^ „ ^
Dredc u n d Steine i n die Erdspalte hinein. ^ " ^ ° j ^ ^^^^l' ^ ^ ^ " ^ ^9^ • .^^^ u m seinem
^^
, ^ . .
vo AI Freunde nadi. Er madite sidi ans Tippeln. Wußtet ihr aber sdion, daß „Bubi" die ein^ über viele Büdier.
Die Bodenbelüftung ist besonders i n BeNanu - es qualrate ]a immer nodi? Also ^^^ Fahrrad mit dem Plattfuß sdiob er vor geborenen Bantuneger d e r afrikanisdien
rieben angebradit, die i n der Hauptsache
Insel
Fernando
Poo
heißen?
mehr Sterne hinem, Grasbatzen, Sand! Aber ^^^ ^^^^ Plötzlidi sdirie Ulli vor Entsetzen
Wo sind die Stärksten?
utlergetreide z u r Eigenverwertung oder
alle Muhe w a r umsonst. D e r rätselhafte ^^^ ^^^ ^j,^^^^ ^^^j^^g ^^^ jj,j^ ^„s ^ e ^
Mäddienaugen können mandimal über den
Mandier „Kraftmeier" sudit Streit, weil a ;aatgetreide produzieren. Dazu sind trag
Brand heß sidi nidit ershdcen. Kopfsdiut- ^^^^^ auf. Fürditerlidie Augen glotzten ihn „bösen Bruder" weinen. Die Mäddienaugen, gern raufen mödite. Ist es nidit netter, sein ähige Fladispeicier notwendig, d i e dann
telnd gab der Mann seine Losdiversudie a n , eine Riesennase wadcelte in dem warzen- die wir heute meinen, können blühen, e s Kraft im Spiel zu zeigen? Versudit es mä ' i ' * Fladibehälter z u Bodenbelüftungssdiheßlidi auf, u m wieder zu pflügen. Seelen- übersäten Gesidit.
sind nämlich Garten- und Zierblumen. I n hier könnt ihr a u f lustige Art eure Kiäfl! nlagen ausgebaut werden können. W o keine
lenruhig stapfte e r weiter. Daß der Boden
Afrika und Amerika gibt es allein 70 ver- messen:
lefiigneten Speicierflächen z u r Verfügung
unter ihm kodite, ahnte er nidit.
. ^ . i « i « i i . « « « - i » i — i ^ ^ — i — — M - ^ ^ — ^ « . i — . sdiiedene Arten.
Tio. c^i.r.»n.».r
^^^^> ^^t BS lu der Regel nicht ratsam, für
In der folgenden Nadit wurde der Him- Gudu — Gudu '—der Uiwaldtelegraf
Knabe — darin sind sidi wohl alle Jungen
u
a
s
acnieppne«
^^^^^^
Zvied: neue Fladispeidier zu erstel
mel so finster, daß kein Stern mehr siditbar
In Aequatorial-Afrika
verwenden d i e
einig — ist eine Bezeidinung für ein „Mut
Zu diesem Spiel gehören wenigstens z± en, sondern es ist meist zweckmäßiger und
war. Die Erde riß auf; u n d unter lautem GeA . wurden
l r 3 4Felsbrodcen
i , r S ä t 7 herausgesdileudert.
n du^^^^^
Z ^ S , r J heute
n " . nnodi
. N ^die
^ HTrommelspra
r t t S p S ^ tersöhndieu", und kein rediter Junge will ein Teilnehmer. Die Hälfte stellt sich nebenefc Uüger. Hodibehälter für Querbelüftung oder
töse
Negerstämme
sein. Vis^o
Dies Wort
a t aber
Asdie
durcH die Lult. d i e „Gudu-Gudu zur Nadiriditenubermitt- Knabe
„ „ „ , „ „„.
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A^,. Hin
«5. lentralrohrbelüftung
wmimhrhplüftimo aufzustellen.
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Zuletztund
floßStaub_wirbelten
glutheiße Lava aus, u m das lung auf große Entfernungen. Die auf aus- f X . l ^.15;,^.?^» Tm Wnrllf»,f^
man
den
und
bilden
eine
möglichst
weitgespam!:
«•V z
7;n
„O1,«I,UP Baumstämme
n=„„„ctäm^a getrommelten
ont,.n,T,^oUon SiS i . andere Bedeutung. Im Hodibau nennt
Die Schütthöhe i m Flachbehälter soll im
Zerstörungswerk
u vnllRnden.
vollenden, Ein neuer gehöhlte
ein Brett - oder kurzes Balkenstück, das Kette. Das quadratische Spielfeld darf nü illgemeinen 1 m nicht übersteigen. Größere
gnale kann man i n ruhigen Nächten bis zu
Vulkan w a r entstandenl
a
u s einer Mauer herausragt, audi Knabe breiter sein als die Kette. Ein ebenso grofia j ^ t t h ö h e n verlangen h ö h e r e ' D r u d e - und
Die Mexikaner nannten ihren neuen Feuer- 40 Kilometer weit hören. Jeder Stamm h a t oder Knagge.
Quadrat wird für die andere Partei abge Motorleistungen
d e s Belüfhmgsgebläses.
berg Paricutin. Schon i n der ersten Nacht seüien Gudu-Gudu-Schläger, der die w i c i Mädelbaum ist nidit etwa ein Baum, auf stedct. Die Kette soU Fisdier mit ihre: ladibehälter bieten den Vorteil, daß man
türmte der Paricutin sich zu vierzig Meter tigen Meldungen aufnehmen u n d weiterden n u r Mädel klettern dürfen, es w ä r e Sdileppnetz darstellen. Die andere Parte ^^^ Verringerung der Sdiütthöhe audi be
Höhe auf. Später w u r d e e r so groß, daß er geben muß.
denn, daß die sdüesisdien Mäddien beson- sind die Fisdie. Von der Mittellmieaus geh ^^^^^^^ feudites
Getreide
ausreidiend
alle Berge i n seiner Umgebung überragte.
i m jähre 1925 .kam eine Forsdiungaexpedinelltrodcnen kann. Die Zahl der Behälter
Adit Jahre lang trieb der Paricutin sein dition durch Mittelafrika. Auf den unweg- ders gern auf Kiefern klettern, denn dje H ^ ^ . ^ ^ ^ ^ ^ ^ i ^ ' ^ "* ° ' ^ ^J?W^§°82f"J^^
getanriiaies
p i e i . iIm
m nemiien
° ^ " , J ^ l J ' g l ä X T d l ? d S \ . S ' zu S ^ ^ ' j sidi in erster Linie naci,' der Anzahl
gefährliches sSpiel.
neunten rauciire
rauchte er nur samen
sanien Pfaden hatte sidi
sich die Expedition verver- Schlesier nennen die Kiefer Mädelbaum.
nodi und 1952. im zehnten Jahr, erlosdx er spätet und wollte sidi auf dem nädisten
Junge nennt sidi jeder, der nidit gerade J
S m ? i m . S e t e " hängerbleibt!^^
leldLfen E ^ Ä L
miS^^^^^
Jetreidearten
ganz.
vorgesehenen Rastpunkt nur ganz kurz auf- ein Knabe ist. Ein Junge i s t berühmt ge- ^gt aus.
«.etremearien.
e
s
sollten
minaesiens
urei
lein.
Das i s t die Geschichte vom Feuerberg halten. Durdi Gudu-Gudu wurde diese Nach- worden, es w a r der Kieler Rektor Friedrich
Der Bedarf an belüftbarem Behältevraum
Paricutin u n d von dem Bauern, d e r i h n rieht über 20 Kilometer a n d e n nächsten Junge, der sich vor 70 Jahren darum b e st außer von der gesamten Erntemenge von
lösdien wollte. Der biedere Landmann hat Stamm weitergegeben. Als der ganze Troß müht hat, daß d e r Naturunterricht etwas
nie erfahren, zu welcher Berühmtheit sein dann dort ankam, standen die Eingeborenen lebendiger wird. Ihm ging e s darum, nicht
Abenteuer mit dem Paricutin ihm verholfen- schon a m Wegrand u n d jeder hielt ein jede Pflanze und jedes Tier für sich durchh a t ; u n d w e n n es ihm einer erzählt haben „Koko" - ein gerupftes und gebratenes Huhn zunehmen, e r v/oUte die großen Lebensgewürde, dann hätte e r es nicht geglaubt.
— für die angesagten Gäste in der Hand.
meinschaften der Tiere und PflaAzen im
Wer will sdion einen Vulkan löschen!
Ihr wißt, daß es in Mexiko viele Vulkane
gibt. Diejenigen, a u s denen n o d i Raudi i n
den Himmel steigt, nennen die Mexikaner
„hornitos". Das bedeutet „Oefen". Tatsädilidi thronen soldie Vulkankegel w i e raudiende Riesenöfen i n der Landsdiaft. Die
meisten dieser Feuerberge sind erlosdien,
u n d in Mexiko kümmert m a n sidi nidit viel
um sie. Jedenfalls ahnte der Bauer, der an
78, Jahrgang
Im Bundesgebiet bewähren sich seit einigen Jahren die „Mastringe" für die Erzeugung von Rind- und Schweinefleisch. In England gibt es eine große Zahl solcher Einrichtungen, deren Mitglieder arbeitsteilig wirken. Einige produzieren Ferkel, andere „läufern" und wieder andere stellen dann die
Fettsciiweine her. Durch Abnahmeverträge
mit Fleischwarenfabriken erreicht m a n einen
besseren Preis und — was besonders wichtig
ist — einen Ausgleich der jahreszeitlichen
Preisschwankungen, Einheitliche Haltung u n d
Fütterung mußten dafür erst eine einheitliche Fleischqualität, gewissermaßen eine
„Markenware" sdiaffen.
Im Bundesgebiet wie in der Nadibarschaft
wird die Landwirtschaft immer neuzeitlicher,
immer rationeller betrieben. Vieles wurde
schon erreicht, sehr viel muß imd wird noch
geschaffen werden.
Getreidebelüftung in Flachbehäitern
Ein ganz unbekannter „Bubi"
SdiSni Willtnsitticht u. Nymphtnsittidi* preiswert abzugo'ben. —
Schrau'z, Htlg., Burgstrivße 16.
Kinder wie die Zeit verrinnt...
Von Sonnenuhren und anderen urtümlidien Zeitmessern / Vor Jahrtausenden schlug den Mensdien keine Stunde
„Wenn der Schatten der SäulQ auf dem
Marktplatz acht Schritte lang ist, kommst du
nach Hause!" So ungefähr dürften eure
Altersgenossen vor zwei- und dreitausend
^ahi'en a n ihre Heimkehr erinnert worden
sein. Man legte einen Zeitpunkt also mit
Hilfe des Schattens einer Säule, eines Sta
bes oder auch n u r eines Baumes oder Fei
sens fest.
Damit hatte der Mensch einen gewaltigen
Schritt vorwärts getan, d e n n bis dahin
w a r e n allein die Naturabläufe, wie Ebbe u n d
Flut etwa oder der Sonnenlauf, seine Uhr
gewesen. Jetzt dauerte e s a u d i nicht m e h r
lange, b i s die erste Sonnenuhr gebaut
wurde, die aus einer mit Zeitmarkierungen
versehenen Steinplatte und einem senkredit
darauf stehenden metallenen Dreiedc b e Foto: Weskamp
stand, Ihr Erfinder, sagt man, w a r der Baby
lonier Besorus.
Zwar bedurfte d i e Sonnenuhr keinerlei
Wartung, ciodi h a t t e sie auch nicht zu übersehende Naditeile. Einer ihrer größten war,
Farbbändc i n der Reihe der Ravensburger Tasdienbüiher für Kinder
daß sie n u r tagsüber und dann auch nur bei
Sonnenschein z u gebrauchen war.- Wer zu; Daß e s jetzt farbig iUustrferte Tasdien- stand i n Sidierheit bringen, die Nadibarn e r X a u f ' ^ ^ e n c ' e d T n k e n T a m ' ^ m
b ü d i e r gibt, ist eine kleine Sensation. Es w a r n e n u n d sidi sdiließhdi selbst erst m einer geloditen Sdiale tropfen'zu lassen, u m
sind zwei Bände, die nadi den bekannten i ^ t ^ ' - t e r j ^ ^ t ^ retten kon^^^^
.
^ ^ Tageszeit und vom Wetter un" S ^ Ä
iX-MRTB s S ^ i ' ^ S a n " :
f s S s und S w ^ t S ^ ' N a T c h ^ f ^ ^ ^ ^
abhängige Zeitmessung vornehmen zu kön£ S l ' ' % B ^ M ? S L ^ y s £ ^ ! ^ i
S b S ' d i e n t s S r e f s p ^ o Ä ' ^
Ä
s e f u h S n 1i m^ Laufe
^ " des
^ Jahre
^ ^ imme?
Wasseruhren
immer
d u t d i ihren Reiditum a n bisher n o d i nie regehi gibt es jetzt mit dem Budi v o n Glon- ^komplizierter
! ! f ^ Ä ^ » ! . ^ i'!?.»!'™
T Ü " v!5,.i^
^ ^ fi«n
wurden. ^ INoch
heute Jsind
gesehenen Tieraufnahmen berühmt gewor- negger/Scheich „Die beliebtesten
Sport- China riesige Wasseruhren zu sehen, die au»
den. Aus diesem Material sind für die RA- spiele" (RTB 29). W e r weiß immer Besdieid, stufenförmig untereinander stehenden, durch
" VENSBURGER TASCHENBÜCHER bilsher w e n n der Sdiiedsriditer "pfeift, - bei Fuß- enge Röhren miteinander verbundenen Kesunveröffenllichle
Farbaufnahmen
ausge- ball, Eishodcey oder Tennis? Wie oft fragen seln bestehen. Aehnliche Wasseruhren gab
wäliU worden.
wir u n s n a d i den genauen Regeln, wenn es es i n Babylon. Nur gingen diese sehr viel
.- su^S'Ääl-ÄÄÄ,s^ k^rrsie*ü.j;;Sn:SsauBÄ
Diese spannend gesclinebenon, wissen- ^rodcett "gespielt oder Boccia ausprobiert f^t^Z^L^ZuZ^^^'^n^^^^i^C^^^^^^
s d i a f t l i d i s l i d i h a l t i | e n B u t l e r mit den sdio- w e r d e n s o f ? Wer dieses p r a k f e d i e Tasdien- S ^ L t t l n I Z e?ne S^^^^
«on ganzseitigen Farbbildern werden ]ung ^ ^ ^ jj^t, k a n n jederzeit, zu Hause oder ? I " S
?^ w?^^f^l^«P.T;'!^S»^
u n d a l t begeistern, denn sie rufen m d i t u u ^ unterwegs, sdmell einmal nadisdilagen. b r e c h e n d £ S S d i w o ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^
dte Erinnerung au zwei bedeutende Filme spielrcyglln, Spielfeld, Gerät, alles ist hier f i P ^ ! ? ° S l j S f S f »nton^ol« S ^
w a d i , sondern vermitteln auch Wissen in
lebendigster Form. Nadi dem Film „Die
mit vielen instruktiven Zeidinungen u n d a u ^ ^ X ^ D e S " h^tTeT sTe T i r umeTe^
W ü s t e lebt" sdiricjb M a n f r e d
H a u ß - Fotos.
Teilstridie enger aneinandergerüdct, beziem a n n den Text dieses Budies, ein Diditer
Zum Schluß ein Buch für die Jüngsten, l,„no;.w««„ Hifi RfiliSUnt. in TriWiterform ererzählt vom Wunder des Lebens i n d e r„Max und d i e Männdien" (RT9 24) v o n hungswöisc die Behälter in Triditerform erWüste. Das Budi wird von 35 hervorragen- G i s e l a B o n s e i s , der Enkelin dos b e stellt. Damals erdachte der griechische Philosoph Plato auch den ersten Wecker. Jeweils
don Farbfotos illustriert, em Anhang enthalt i^^nnten Sdixiftstellers Waldemar Bönsels.
n a d i Ablauf von sechs Stunden stürzte ein
Wissenswortes in Siidiworlen. In dem Band j ^ . ^
QQV Sdirüft, zum Teil audi in SdireibWassersdiwall derartig heftig in ein Gefäß,
„Afrikxinisdie Löwen" ebenfalls mit vielen g^.^fj^ ^^(j ^^jj reizenden Illustrationen ist
daß die Luft daraus mit schrillem Pfiff durch
hervorragenden Farbbildern und mit mslruk- ^.^gg ,^3^,5^^ ^ ^ ^ phantasievolle Gesdiidite
eine Röhre entwich.
livenErlänterungen erzählt J a m e s A i g a r
^^^^ ^g^ Riditige für das erste Lesealter,
spannend und lebonswahr^ voni Kon 13 der j ^ ^ ^ ^ .^^ g.^^ kleiner Junge, der in seinen FeDoch die Wasseruhr hatte ebenfalls Fehler,
Tiere in seinem Herrsdiail^gebiet in Ost- ^ . ^ j ^ ^^^ merkwürdigsten Abenteuer mit fünf Wie oft kam es vor, daß sie wegen der W a s
afrika.
Mär.ndien, die er an die Wand gemalt hat. serverdunstung erheblidi nadiging oder gar
Die atemberaubende Gesdiidite einer Ret- erlebt. Wie Max und sein Pudel i n ihrer stehenblieb - dann nämlidi, wenn das W a s t u n g ^ u r d m H u M i k r n befugt „'Drei to Hur- Phantasiewelt spielen, ist eine hödist ver- ^ " " d n f r ü r . AÜ"s""die'sem Grunde "ersetzte
j,
«,
j - v n i - - i - j- j --t -- i -x ,-. „- «rikän" (RTB 30) des viel gelesenen Jugend- gnügliche Lektüre.
:J.^*. ; I I
I T » „ « C -R-,»^«,, WJiWn^
Die Büdier die hier vorbestellt wurden, man das Wasser sdiließlidi d u ^ f e m k S r n l sdiriflstelle^ H a n n s R a d a u . W a g e n d ^ . ° / ^ f ^ ^ ' ^ f^J S d e d i r RAVENSBlS^ 8«»^ Sand und konnte nun n o d i besser abd e r F e n e n auf ihrer ^ t ^ m " i L o u i ^ ^ er^ ' ^ " ^ ^ ^ / g ^ ^ ^ ^ J ^ B ^ g ^ ^ ^
lesen, w e sdinell die Zeit „verrann". Die
Ä l i T n ^ V e ^ w ü s ^ S i r e Y n e f S o ß e n S r V e r l ™ v e S g . ' I f e £ e r ^ ° " o Sanduhr, die heuzutase nodi als Eieruhr Vorl i u Ä t Wie S de^^^^^^^
^^ehbe- Band nur DM 2.40.
Wendung findet, w a r geboren.
Noch einmal den Ui'laub
erleben mit einem
Eine andere Art der Festsetzung eines bestimmten Zeitabschnittes w a r im Mittelalter
i n den Klöstern .üblich: die mit Hilfs einer
Oeluhr, bei der die Menge des verbrannten
Oeles ausschlaggebend war, u n d d i e m i t
einer eingekerbten Kerze vorgenommene.
jetzt baute man auch die erste Uhr mit Gongschlag, indem man in die Kerben einer
soldien Kerze Kupfernägel einließ, die, beim
- - geworden,
Niederbrennen frei
m i t -hellem
Klang in eine Schale fielen.
Etwas Besonderes für junge Leseratten
dem Anteil an Feuchtgetreide und von der
Trocknungsdauer abhängig. D a s KTL-Arbeitsblatt F-GE 441, das audi weitere Einzelheiten für Planung und Bau von Flachbehältern bringt, .teilt dazu alles Wissenswerte mit.
Für die Beschickung der Behälter sind Fördergebläse sehr gut geeignet, da lange, gewundene- waagerechte und senkrechte Förderwege mit Rohrleitungen am besten zu
überwinden sind. Befindet sich über den Behältern noch eine Decke mit entsprechenden
Durchlässen, so lassen sich mit Hilfe von
Sackaufzug und Sackkarre auch Säcke einfach
in den Behälter entleeren. Förderschnecken
eignen sich für die Beschickung von Behältern mit kleineren Grundflächen und können,
entsprediend verkürzt, auch zur Entleerung
von ebenerdig aufgestellten Behältern verwendet werden.
Die Entleerung sollte in einen unter den
Belüftungsbehältern liegenden Raum möglich sein. Wo dies nicht der Fall ist, erscheint
der Bau von Fladibehältern problematisch,
weil dann der Handarbeitsbedarf für die Entleerung recht groß wird. Als Bauformen kom•men rechteckige u n d rund Flachbehälter sowie rechteckige Schrägbodenbehälter i n Betracht. Ihre Auswahl richtet sich nach den
vorhandenen Gebäudeverhältnissen und nach
den Möglichkeiten für die Beschickung und
Entleerung der Behälter.
Um 1300 entstanden dann Uhren, die sich
von ihren Vorgängerinnen
grundsätzlich
unterschieden. Durch ein Seil, a n dessen
einem Ende ein Gewicht befestigt war, wurde
ein mit einem Zeiger gekoppelter hölzerner
Zylinder innerhalb
von vierundzwanzig
Stunden einmal u m sidi selbst gedreht. Mit
dieser sogenannten Gewidituh? fand die
? = = ^ " 1 " ^ S f ^^.^'>,'°« ""^^ ' ' ' ^^^^^^^^'
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Hagenau im Elsaß. Jeder der Jungen mSA
Sieger in dem Wettbewerb u m das sdionü
Bild sein. SdiließUdi hat der Lehrer de.
Besten einen neuen l ^ s d i k a s t e n versproch^
Foto; Weskamp
FOTO-DOHM
haben, u n d heuer könnt
fc,^)SÄ
Sofei!!"
braudit d a f ü r ^ r e i btbdce.
drei Papptafem und emon
festen Gurt. Zwei Stödke
werden fest i n die Erde
geschlagen u n d der dritte
Stodi a l s Querstab a n
die beiden ersten gebunden. Vorher müßt ihr euch
drei Papptafein zuredit
sdmeiden - ihy könnt
dazu alte Zeidienblöd<o nehmen. Jeder wird einem leiditen Ball gegen dJe Tafeln SO«
in einer anderen Farbe bomart u n d m i t fon. Ihr müßt versudion, durdi den W
^^^^^ Zahl versehen. Die Zahlen lauton 10. die Tafeln zum Drehen zu bringen. Ist
20 u n d 30.
gelungen, so wird der Wurf mit der darätj
^^^^ ^votäm die Tafeln a n einem Gurt stehenden Zahl für den Werf er S«»»"'':!
Gefestigt und auf den Querstab gesdioben, türlidi können beliebig vlolo Kindnr »,
^or a n den böidon St8d<en befestigt wird, spielen. Sieger Ist der, der zuerst die»;
Die Tafeln müssen sidi b e i einem S t ä l e i d i l 4 erreidit h a t Und n u n viel Spaß
u m d i e Slabadise drehen. Nun w i r d mit Werfen.
Neuartige Gerätekombinationen im Pflanzenschutz sparen Arbeit und Kosten - Auch beim Kartoffelanbau möglicji
Die anhaltende Knappheit a n Arbeitskräf- bination von Bodenbearbeitungs-, Saat- u n d
ten in der Landwirtschaft sowie die Notwen- Pflegegeräten mit Pflanzenschutzspritzaggredigkeit, im Rahmen der EWG u n d darüber gaten von besonderem Interesse. Bei allen
hinaus der Weltwirtschaft mit geringstem Geräteverbindungen verfolgt m a n dabei d a s
Kostenaufwand zu produzieren, zwingt den Ziel, d i e Pflanzenschutzmaßnahmen noch
deutschen Landwirt zu Umstellungen und wirksamer zu gestalten, gleichzeitig aber Zeit
weitestgehender Rationalisierung auf d e nund Kosten zu sparen u n d ein Durchfahren
verschiedensten Gebieten. Allein oder im der Kulturen wegen der Gefahr von BodenGemeinschaftseinsatz sind auch alle arbeits- vsrdichtung auf ein Mindestmaß zu beschränsparenden Möglichkeiten des Einsatzes von ken. Das arbeits- und kostensparende BandUnkrautbekämpfungsmitteln
z u nutzen. spritzverfahren, d. h . Saat und UnkrautbeTrotz oft weitreichender Möglichkeiten muß kämpfung in einem Arbeitsgang durchzufühaber nach wie vor mit Nachdruck gefordert ren, k a n n als erster Schritt auf diesem Wege
werden, bei Anwendung chemischer Unkraut- angesehen werden. Bei neuen interessanten
bekämpfimgsmittel wichtige Kultur- u n d Gerätekombinationen wird die Spritzung mit
Pflegemaßnahmen nicht zu unterlassen.
Vorsaatmitteln, die Einarbeitung (mit Egge,
Für die Landwirtschaft u n d den Garten- Krümler usw.] und das Drillen in einer Überbau sind daher die Möglichkeiten einer Kom- fahrt möglich. I n einer Vierfachkombination
Ein langes Rind bietet viele Vorteile
Die besten Milchkühe h a b e n lange Rippen — Audi bei Schlachtvieh günstig
Immer wieder zeigt es sich in der Praxis,
von welch eminenter Bedeutung die wissenschaftliche Forschung auf allen Gebieten der
Landwirtschaft ist. Bei der Durchsicht wissenschaftlicher Untersuchungen i n der Rinderzucht, bei denen auch verschiedene Körpermaße und Gewichte angegeben waren,
zeigte sich, daß in manchen Arbeiten neben
den Maßangaben über Widerrist- und Kreuzhöhe, Brusttiefe, Brustbreite, Hüft- und Umdreherbreite, Be(3cenlänge und Röhrbeinumfang, das Maß der Körperlänge fehlt. Unter
Berücksichtigung verschiedener
Gesichtspunkte sollte man bei Körpermessungen aber
die Körperlängen stets mit feststellen.
Es ist zwar schwer, diese einwandfrei zu
ermitteln, aber sie sind n u n einmal sehr
wichtig. Man weiß aus einigen Arbeiten, daß
die Körperlänge bei unseren Kühen im Laufe
der letzten Jahrzehnte zurückgegangen ist.
Das Streben nach dem geschlossenen, festen.
Barkredite
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kompakten Jungbullen w a r die Ursache. Andererseits aber wissen wir, daß die lange
Kuh mehr Gewicht auf die Waage bringt u n d
auch mehr wertvolle Fleischpartien präsentiert. Nicht weniger wichtig für das Bind als
Fleischträger ist aber die Körperlänge für
MiscMutter auf dem Vormarsch
die Milchkuh. Wir wissen, daß unsere besten
Milchkühe stets eine gewisse Länge aufweiDie Herstellung von Mischfuttermitteln hat
sen und sich durch lange Rippen auszeichnen. nach dem zweiten Weltkrieg eine sprunghafte Aufwärtsentwicklimg zu verzeidmen.
Darüber hinaus haben die etwas längeren Wurden im Jahre 1938 im gesamten ReichsKühe im allgemeinen einen freieren langen gebiet nur erst 705 000 t Mischfuttermittel
Schritt. Wenn die längere Kuh bei breitem hergestellt, so -ivurde diese Zahl im Gebiet
muskulösem Rücäcen mal nicht ganz so fest der Bundesrepublik bereits 1952 m i t 855 000 t
ist, so sollte m a n ihr dies nidit so übelneh- erstmalig überscäinitten- Nach einer v o n J a r r
men. Die anderen positiven Auswirkungen zu Jahr steigenden Ent%vicklimg der P r o d a k ihrer Körperlänge sind von größerer wirt- tionszahlen w u r d e 1962 mit 5.064 MSIionea t
schaftlicher Bedeutung. Jedenfalls sollte man der bisherige Höchststand errelchL 1563 lag
bei zukünftigen Untersuchungen, die aufdie Herstellung v o n Mischfuttermitteln mit
Körpermessungen des Rindes beruhen, stets 4,917 Millionen t allerdings n u r geringfügig
die Körperlänge mit feststellen.
darunter.
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nterricht
werden z. B. bei Kartoffeln sogar Hacken,
Häufeln, Furchenstriegeln und Spritzen i n
einem Arbeitsgang durchgeführt.
Es zeigt sich bereits, daß die neuesten Entwicklungen auf dem Unkrautbekämpfungssektor sowohl i n präparativer wie auch in
gerätetechnischer Hinsiciit tiefgreifende Auswirkungen auf althergebrachte acker- und
pflanzenbauliche
Arbeitsmethoden
haben
werden. Als Beispiel sei der besonders arbeitsaufwendige Kartoffelbau genannt, in
dem sich zur Zeit die chemische Unkrautbekämpfung anbahnt. Sie erspart einige Arbeitsgänge bei den PflegemaJ3nahmen, da die
Spritzimg bereits kurz vor dem Durdistoßen
der Kartoffeln erfolgen muß und der Boden
nachträglich dann nidit mehr bewegt w e r d e n
darf. Der Kartoffeldamm bekommt also b e reits vor dem Auflaufen der Pflanzen seine
endgültige Form.
Die beschriebenen neuartigen Kombinationen von Pflanzenschutzspritzaggregaten
mit Bodenbearbeitungs- und Fflegegeräten
können vielleicht dazu beitragen, den arbeitsparenden Weg (Anwendung cfacnnisÄer Unkrautmittel} zu gehen, den anderen (Durchführung notwendiger Bodenbearbeitungs-,
Kultur- und Pflegemaßnahmen) aber nicht zu
vernachlässigen.
Most wird fein . . .
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Bevor die Zeit der Gartenspiele endgültig vor^^^ ^^t, solltet i h r eudi
« o * sdinell dieses Wurf«Pi^l ^«^^teln. im nädisten Frühiahr werdet ihr
Saat und Uokrautbekämpfung in einem Arbeitsgang
Alles
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Für den hohen Stand der deutschen Rinderzucht zeugten diese beiden Frachtbullen auf
der DLG Hannover — für Kenner ein überaus erfreulidier Anblick.
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Freitag, 9. Oktober 1964
Rksengehim lenkt täglldiWOO Züge
DIES IST DAS NEUE ZENl-RALSTELLWERK MÜNCHEN HAUPTBAHNHOF, von wo aus täglidi
1000 Züge, 5000 Rangierfahrten und 600 Lokomotivfahrten sicher durdi das Gleisgewirr geleitet
werden; Für diese Aufgabe waren bisher 11 Stellwerke, fünf Blodcstellen und eine Abzweigstelle
notwendig.
(Siemens-Pressebild)
Atomsdiutz auch für Einzelhäuser
Krupp entwickelt zusammenklebbaren Kleinbunker — Kostenpunkt: 1000 Mark pro Person
Aufsehenerregend ist vor allem die. LöE s s e n . Rund 1000 DM wird den
Unser „Luftschutzpotential" ist noch imBundesbürger ein Platz in einem atom- I sung der fabrikatorischen Probleme, die eine
m e r gleich Null. „Rund 90 Städte der Bundesbombensicheren Luftschutzraum kosten, 1 Serienfertigung des Schutzraumes stellt: Der
republik sind in h o h e m Maße luftgefährdet",
Bunker kann nicht gut in einer geschlosseder v o n den Kruppschen Baubetrieben in
warnen »führende Fachleute. Aber w a s ist zu
nen Einheit gegossen und auch nur schwerEssen entwickelt worden ist und zur Zeit
tun? Der Luftschutz steht angesichts der
lich k o m p a k t zum Einbauort transportiert
in Meppen von der Bundeswehr getestet
Atomära vor einer völlig -neuen- Situation:
werden. Man fertigt ihn daher in drei Teiwird: Ein aus Stahlbetonteilen vorgeferModerne Raketen h a b e n die Sirenen besiegt.
len, die nachher mit einem Kunststoffkleber
tigter Kugelbunker, der dicht neben dem
Sie tragen ihre todbringende Last im 20 000unlösbar vereinigt werden.
Haus im Garten eingegraben wird und
Stundenkllometer-Tempo zum Ziel. Man
Die Essener Ingenieure haben mit dieser
zehn Personen Schutz bietet.
spricht von Warnzeiten zwischen drei und
Kunststoffklebung beste Erfahrungen ge30 Sekunden. Zum Erreichen eines fernliegenmacht. Auch die Krupp-Tauchkugel Piccard's,
den Großbunkers reicht diese Frist auf kein e n Fall. M a n wird darum zum Schutz der Außenfläche ist also in der Lage, Luftstöße auf der in 11 000 Metern Tiefe der Wasserbreiten Bevölkerungsmassen keine Großbun- von 30 000 Kilo Druck auszuhalten! Nach druck mit dem Gewicht eines Schlachtschiffes
ker alten Stils bauen, sondern kleinere amerikanischen Erfahrungen bedeutet das: lastete, w a r aus Stahl-Segmenten zusamSciutzbauten vorsehen,, die in unmittelbarer SiÄere Ueberlebenschancen etwa 1000 Meter mengeklebt!
Das Kruppsche „Beton-Ei" wird für 10 000
Nachbarschaft der Wohn- und Arbeitsstätten vom Explosionsherd entfernt. Die dicke Beerrichtet werden können. Die heute durch die tonhaut schützt außerdem gegen die anderen DM fix und fertig geliefert. Es enthält unter
atomaren Großflächenwaffen
freigesetzten Gefahren von Kernwaffen: die Wärmestrah- anderem eine Frischluftfilteranlage, die daEnergien bewirken vor allem seitliche Stöße lung und vor allem die gefürchtete ra'dioak- für sorgt, daß keine verseuchte Luft eindrinin höchster Potenz. Die bittere Folge ist, daß tive Strahlung. Die Abschirmung ist so, daß gen kann, eine geruchlose chemische Toilette,
sich mit clem Behelfen von einst ein wirksa- h ö ± s t e n s eine stündliche Strahlung von 100 Telefonanschluß und drei Liegen. Bei voller
Röntgen auf die Bunkerinsassen einwirken Besetzung wird ein besonderer „Schlafplan"
m e r Schutz heute nicht mehr schaffen läßt.
In zahllosen Versuchen kristallisierte sich kann, die zu keiner biologischen Wirkimg erforderlich, um die Betten abwechselnd zu
die Eiform, das Ellipsoid, als günstigste Lö- führt. Natürlich bietet cier Kleinbunker auch benutzen.
Außer der Direktverbindung zum nebensung für die. Form des Bunkers heraus. Sie Schutz gegen die Wirkung von herkömmli^
^größere chen Sprengkörpern,
gegen
biologische lie^enden Hauskeller führt ein N o t a u s s t i e g bringt „zwar produktionstechnisch
Sdiwieiigkeiten," wiedersieht aber-einem'ex--|-Kampftnittel u n d chemisthe Kampfstoffe so- vergleicSbar dem'Turmluk bei einem U-Boot
,
tuemen Druck von 3 Atü; jeder Quadratmeter wie gegen Einsturz u n d Trümmereinwirkung. ^ ' a n die Erdoberfläche.
Kein Krebs durch Trinkwasser
stärkere Abwehrmaßnahmen gegen Gewässerversdimutzung nötig
H e i 1 b r o n n. Es besteht keine Gefahr, d a ß durch den Genuß von Trinkwasser Krebserkrankungen ausgelöst werden. Vor 200 Wasserfachleuten aus Baden-Württemberg beridhtete Professor Dr. Kruse vom Bundesgesundheitsamt in Berlin am Mittwoch in Heilbronn ü b e r das Ergebnis eingehender Untersuchungen. Sie hätten ergeben, daß die krebserzeugeqden Stoffe, die beispielsweise im Bodensee'und im Rhein entdeckt wurden, nur
in s e h r kleinen Mengen auftreten und deshalb nicht als gesundheitsschädigend und auch
nicht als Verursacher des Krebses angesehen werden dürfen.
,. .
„Es besteht keine akute Gefahr für die
Volksgesundheit'", betonte Professor Kruse.
Abwehrmaßnahmen gegen die zunehmende
VerscJimutzung'der Gewässer im Bundesgebiet müßten jedoch innerhalb der nächsten
Jahrzehnte verstärkt werden. Insbesondere
müsse man eine klare Trennung zwischen
Trinkwasser u n d IndustrieWfisser vornehmen, um das „kostbare Lebensmittel" Wasser nicht zu vergeuden. Noch nicht genutzte
Grundwasservorkommen sollten- schon jetzt
geschützt werden.
Im Rahmen der wasserfachlichen Arbeitsbesprechung, die von den drei in BadenWürttemberg bestehenden Fachverbänden
gemeinsam veranstaltet wurde, kündigte
Oberbatirat Schmitt vom Innenministerium
Baden-Württemberg die Gründung einer
neuen Fern-v\'asserversorgung für die wasserarmen Gebiete in Nordbaden und Nordwürttemberg an. Die Kosten für diese dritte
große Fernwass'erversorgung des Landes
werden auf rund 250 Millionen Mark beziffert. Vorgesehen ist die Entnahme von Wasser aas der Rhcjihniederurig zwischen Karlsr u h e und Mannheim. Schmitt teilte mit, daß
von 1970 an, wc3nn die jetzige Trinkwasserkapazität des Landes erschöpft sei, täglich
weitere 900 000 cbm zur Versorgung der Bevölkerung eingesetzt w e r d e n müßten. Deshalb müßten auch die bestehende Landeswasserversorgung u n d die Bodenseewasserversorgung, weiter ausgebaut werden. Die
1912 gebildete Landesvvasserversorgung, die
aus der Donauniederung gespeist wird, verfügt demnächst, wie der Vertreter des Innenministeriums sagte, über eine Kapazität von
65 Millionen cbm Wasser im Jahr, Die Bodenseewasserversorgung, d i e l 9 5 8 i n Betrieb
genommen wurde, k a n n jetzt nach der Vc)llenciung der zweiten Ausbaustufe , täglich
280 000 cbm Wasser liefern." Um Notfällen
vorzubeugen, soll demnächst zwischen diesen
beiden großen Fernwasserversorgungen eine
Verbindungsleitung gebaut werden.
Täglidi 1000 Züge, täglich 5 000 RangierfahTten und täglich 600 Lokomotivfahrten! Der Hauptbahnhof in München
gehört mit diesen imponierenden Zahlen zu den drei größten Fahnhöfen der
Bundesrepublik. Um Menschen und
Frachten schnell und sicher durch sein
Gleisgewirr zu leiten, waren bisher elf
Stellwerke, fünf Blockstellen und eine
Abzweigstelle notwendig. In der Nacht
vom 10. zum 11. Oktober jedoch übernimmt ein einziges „Riesengehirn" —
das Zentralstellwerk Münthen-Hbf
diese Aufgaben. Nadi mehrjähriger Planungs- und Bauzeit in Zusammenarbeit
mit der Deutschen Bundesbahn wurde
es jetzt von Siemens fertiggestellt.
frei, wenn der vorfahrende Zug den vorliegenden Blockabschnitt freigemacht hat. Natürlich sind Uebergänge in die angrenzenden
Stelitischbezirke ohne Schwierigkeiten möglich.
Vor etwa 125 Jahren entstand die erste
M ü n Ä n e r Eisenbahnlinie, die in das 13 Kilometer entfernte Lochhausen führte. In diesen „Kindertagen" der Eisenbahn verkehrten
natürlich erst wenige Züge. Sie zu djrigi^
ren, w a r die Aufgabe weniger Männer, die
von Hand die Weichen stellen mußten. Weil
noch kein absolut sicher funktionierendes
Signalsyst'em existierte, hmg es zu einea
großen Teil von ihrer Arbeit ab, ob die Zug;
heil ihr Ziel erreichten.
Die ständig zunehmende VerkeiU-sdidiit
und die höheren Geschwindigkeiten der Ei.
senbahnen verlangten bald den Bau von
Stellwerken, von denen aus die Weichen und
Signale eines kleinen übersehbaren Gleis,
bezirkes mechanisch gestellt .wurden. S(ell.
werke mit der sogenannten Gleisbildtectflij;
aber machten erst die zentrale .Ueberwadiung
ganzer Bahnhöfe möglich.
Die alten, teilweise bereits vierzigjährigen
Stellwerke des Münchner Bahnhofes besdil[.
tigten in drei Schichten 155"Beamte. 97 von
ihnen stehen nun der Bahn für andere Auf.
gaben zur Verfügung. 58 Männer, die eben.
falls in Schichten arbeiten, genügen jetzt zur
Steuerung und Ueberwachung'der 295 Wei.
chen und Gleissperren, 426 Signale und 306
Gleisstromkreise.'Schon durch die eingesparten Personalkosten ist erreicht, daß siti die
neue Anlage in 15 Jahren amortisiert haben
wird.
/a^m^ir 4JiL^^/^ D O K T O R f
Wenn die Kinder sdiledit spredien
Manchmal ist das Gehör nicht intakt — oder das Vermögen der Nachahmung ist dürftig ausgebildet
I
I
1,
I
I
Im Alter von zwei bis drei Jahren sollte ein gesundes Kind viel von i loben, damit es Freude am besseren Spredem verstehen, was in seiner Umgebung gesprochen wircd, und wenig- =i chen
' " " bekorcunt.
''
''
stens schon einzelne Worte verständlich sprechen können. Wenn dies 1 Auch längere Krankheiten in den ersten
nicht der Fall ist, dann ist die erste Aufgabe der Eltern, festzustellen, 1 drei Lebensjahren verzögern die geistige
und spracihliche Entwicklung des Kindes.
welche Ursache diesem Rückstand zu Grunde liegen könnte.
N
1 Oft liegt ein sprachlicher Rückstand auch
Es ist z. B. möglich, daß das Gehör des
Kiüdes nicht i n t a k t ist. Auch leichte
S e r vorübergehende Schwerhörigkeit im
frühen
nach länpprpr
längerer
*,!ihpn Kindesalter,
Kindesalter, etwa
etwa nar»i
Erkältung ' oder ' Mittelohrentzündung,
kann die Spracäientwiddung verzögern,
Ejn Ohrenarzt, der sich mit Kinderaudiometrie beschäftigt, oder eine pädoaudio
logische Beratungsstelle können feststel2en, ob vmä wieweit das Gehör gescihädigt
ist Dort werden der Mutter fortlaufend
Anleitungen gegeben, wie sie dem Kinde
helfen kaitn, trotz des Hörschadens g e i stig und spracäjlich voranzukommen.
Ein körperlich in jeder Weise gesundes
Auf der Erde wird es wärmer
Technische Wärme konkurriert mit der Sonne
jetzt in die Polartundra ein, wo er Ndhruns|
findet, lebt und sich vermehrt.
Für das Warmwerden gibt es offensiditlieh viele Ursachen. Die wichtigste ist wall^|
scheinlich die zyklische Zunahme be-j
ziehungsweise der Rückgang der Sonnen-j
aktivität, von der das Klima der Erde u&
mittelbar abhängt.
Berechnungen von Professor Midiail Bl^|
dyko, ' einem
namhaften
Sowjet
Wissenschaftler, zeugen davon, daß die Erdi
imgefähr den dreitausendsten Teil ihral
Wärme nicht von der Sonne, sondern iDl
weiten Sinn des Woi;}es von Öfen, Masditl
nen, also von der Technik erhält. Die lecSI
nische Wärme heizt vorderhand nur M
Großstädte. Wenn aber die Menge der v « |
den Menschen, erzeugten Wärme im Jahr ua|
zehn Prozent zunimmt, dann kann die
in 100 Jahren ebensoviel technische W&c
erhalten, wie sie heute SonnenwSrme^
hält. Daraus folgt, daß, es auf der Sro«
wahr.sdiernlich niemals zu einem neuerH
chen ernsthaften Kältorwerden von der Ail|
der Eiszeit kommen wird.
Kind lernt manchmal erst sehr spät s p r e ciien oder drückt sich nocäi iahrelsne sehr
fehlerhaft und für S e m S S
S
Ä
aus.
Erzieher dürfen
nicht
ans. Die
D P v.ryiohar.
^i\^t^^ dann
j
Auj. mei,•
nen, es läge a m mangelnden guten Willen
des Kmdes. Der Grund kann eine schwache Begabung sein. Sein Gedächtnis für
Gehörtes und sein Vermögen zur Nacihahmung smd n u r dürftig ausgebildet. Viel
Geduld von selten der Erzieher ist dann
notwendig. Sie müssen ihm häufig Gelegenheit zu kindgemäßen
Körperbewegungen und zu Hör- und Sehspielen
geben und es bei jedem kleinen Fortschritt
Alte Leute fahren nidit schlechter
Verkehrsmedizinische Stellungnahme einiger Experten
Die alfeü Lente sbid keineswegs
die sddetihtesfeii Kraftfahrer, w e n n
sie das Antofabren in jungen J a h r e n gelernt h a b e n ; es h a t aber nic^t
viel Sinn, i n einem Alter von 50 a n d
j n e b r J a h r e n n o d i F a h r e n z a lernen.
Die» berichtete der Heidelberger Chiru r g Prof. K . H . B a u e r kürzlich auf
einer Fressediskossion über verkehrsmeditinisthe Probleme, zu d e r
die , 2KntU(he
"»-»-- Pressestelle
•"
»-"- «-Ji—
BadenWürttemberg in Stuttgart eingeladen
' liatte.
Prof. B a u e r teilte aus dem Zahlenmate^ • r i a l über Unfälle u n d Unfallfolgen, das in
nner großen chirurgischen Universitätsklinik Anfällt, mit, d a ß lediglich bei F u ß gängern d e r hödhste A n t e i l von Unfällen
— jeweils bezogen auf cäie gleiche P e r s o nenzahl eines J a h r g a n g s — i m höheren
Lebensalter z u linden sei.
Bei Radfahrern liege die größte UnfallhSufigkeit i m 15. Lebensjahr, bei Motorradfahrern zwischen dem 18. u n d 25. u n d
bei Autofahrern beim 25. Lebensjahr.
Der Gerichtsmediziner u n d Vorsitzende
der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin, Prof. Wagner (Mainz), setzte sich
eine ;medizüüsche Beurteilung aller
•Scheinbewerber ein.
Dies könne i n ähnlicher Weise geschehen
ie im Lebensversicherungswesen: Bei der
EIN BLICK AUS DEM FENSTER des neuen Zentralstellwerkes Mündien Hauptbahnhot. Dw
gesamte Bahnhof ist in vier Bezirke unterteilt, die optisch auf vier Gleisbild-Sfelltiidten datg^
stellt sind, an denen die Fahrdienstleiter sitzen. Sie wählen mit einem.Druck auf ».ww.Tas'en
-die'Züge ein. Alle weiteren Aufgaben, wie das Stellen der Welchen uni3 Signale," übernimmt diel
Anlage, di? jederzeit mit «inem Blick eJrkennen läßt, wo sich die einzelnen Züge gerade befindcij
-,.,','
•-•.."•
^
•
. , •
lSiemens-Presseb!Ii^
In den letzten Jahrzelinten ist di^ jahresdurchschnittliche Lufttemperatur auf der
Erde um 0,5 bis 1,0 Grad Celsius gestiegen,
in^ manchen Gegenden um noch mehr. Zu
diesem Schluß kamen die Mitarbeiter des
Geophysikalischen
Hauptobservatoriums
der Sowjetunion nach dem Vergleich langjähriger Beobachtungen.
Bewerbung u m den Führerschein müsse
ein Attest ü b e r den Gesimdheitszustand
u n d die gesimdheitlicihe Vorgeschidite beigebracht werden; aus diesen Attesten
könne i m Zulassungsverfahren der A m t s arzt diejenigen herausfinden, bei denen
Zweifel an der Fahrtüchtigkeit gerechtfertigt smd, u n d sie zur eingehenden v e r kehrsmedizinischen, fachärztlichen
oder
psychologiscihen Untersuchung auffordern,
3 ^ ^ Ä S r s d S S S m
S^Jl
doch nicht durchführbar, Die Ärzteschaft
sei mit einer solchen Aufgabe vor allem
deshalb überfordert, weil eine eindeutige
verkehrsmedizinische Diagnose und Voraussage n u r in sehr seltenen Fällen mögHch ist.
Mit Entschiedenheit forderten die P r o fessoren Bauer u n d Wagner eine Verschärfung der Bestimmungen über den Alkohol
im Verkehr. „Bei 0,8 Promille Blutalkcholgehalt ist der überwiegende Teil aller
Kraftfahrer in der Leistimgsfähigkeit "gemindert u n d stellt eine Verkehrsgefahr
dar", sagte Professor Wagner, u n d P r o fessor B a u e r wies darauf hin, daß Alkoholisierte im-Allgemeinen schwerere Unfallfolgen erleiden u n d m e h r gefährdet sind"
als nüchterne Personen, die in einen Verkehrsunfall verwickelt sind.
an einer plötzlicäien Veränderung der L e benssituatioiL Die Familie zieht z. B, in
•
j „ e t ji. j
r -r
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InderTr DfaleÄspro^^^^^^^
anaerer jJiaieKt gesprocnen
wu:a. z.u
aen
Schwierigkeiten
des Gewöhnens
a n eine
neue Gemeinseihaft kommen die des Verstehens dessen, w a s auf der Straße, im
Geschäft und im Kindergarten gesprocihen
wird. Wenn das Kind nicht eine besonders
schne'Jüe Auffassungsgabe u n d guie Nachahmungsfähigkeit besitzt u n d sich in der
neuen Umgebung gut durchsetzen kann,
h a t es Mühe, seine Spracäientv/icikluiig fortzusetzen. Auch eine plötzliche Trennung
von der Mutter, etwa durch K r a n k e n h a u s aufenthalt, k a n n bei einem empfindsamen
Kind so große innere Sch-wierigkeiten h e r vorrufen, daß es in seiner Entwidklung
zunächst stehenbleibt oder g a r zurückfällt. Verstärkte Hinwendung eines Menschen k a n n h i e r ausgleichen, nicht aber
erzwungene Sprechübungen, die die I;u3t
am Reden n u r noch vermindern.
Kinder, die sehr früh die Mutter e n t behren müssen^ ohne durch einen anderen
ihnen nahe stehenden Menschen aufgezogen zu werden, die etwa mehrmals che
Pflegestelle wecäiseln oder in einem Heim
die ersten Lebensjahre verbringen, haben
fast immer eine stark verzögerte Sprachentwicklung. Mit sechs J a h r e n besitzen sie
meist nicht die nötige geistige unä spracih'
lifiie Schulreife. Mit viel Hingabe u n d
sorgfältiger, liebevoller Erziehung ist ein
späterer Ausgleich durchaus möglich. Welche Maßnahmen in jedem einzelnen Falle
angebracht sind, hängt von einer eingehenäen Prüfung durch einen Pädagogen
oder Kinderarzt a b .
F ü r die Behandlung eines Kindes mit
verlangsamter Sprachentwicklung können
allgemein folgende Ratschläge gelten:
Lassen Sie I h r Kind nicht empfinden, daß
es einen Rückstand hat, damit es sich nicht
mindenivertig fühlt.
Wenn m a n auch nicht — w i e der
gute Mister Benchley meint — gleich
den Kopf mehrmals täglich wechseln
kann, so wird m a n es vielleicht z u nächst m i t den Taschentüchern v e r s u chen. Gebrauchte Taschentücher n ä m lich siiJu Brutherde der ansteckenden
Schnupfenerreger. Jede erneute B e nutzung ist eine feste Selbstinfektion.
Deshalb unser Rat: Nehmen Sie P a piertaschentücher. Sie sind so billig,
daß selbst der Sparsamste ü b e r s Herz
bringen wird, sie nach einmaligem G e brauch zu vernichten. Hier gleich noch
einige andere Ratschläge: Die Schleimh ä u t e können zum Abschwellen g e bracht u n d die Luftwege frei gemacht
werden, wenn m a n geeignete Nasensalben oder -tropfen aufbringt.
.
Besonders für Kinder sind Einrei- <
bungen — flüssig u n d salbenförmig —
im Handel, die m a n auf die Nasenflügel aufträgt oder auf die Brust, b e sonders vor dem Schlafengehen ocier
im Bett. Durch die Körperwärme w e r den die leicht flüssigen Inhaltsstoffe
verdunstet und mit d e m Atem a n cäic
verschwollenen Stellen h e r a n g e b r a c h t
N u r w e r einmal einen richtigen v e r - ;
stocMen Schnupfen gehabt h a t weiß,
welch beglückendes Gefühl solche M i t tel auslösen. Vor allem erfahrene M ü t ter wissen es!
I m klassischen L a n d des Schnupfens
mit seinem ewig feuchten, nebligen
Klima, in England, rücikt m a n dem
Plagegeist seit J a h r e n schon systematisch auf den Leib. Trotz d e r vielen
Veröffentlichungen in Illustrierten u n d
sonstigen Zeitxmgeu jedoch h a t m a n
auch heute noch kein wirkliches Mittel
dagegen. Man h a t die Erreger gezüchtet, h a t sie klassifiziert u n d ihre L e bensgewohnheiten studiert. Aber der
Weg z u einer durchgreifenden T h e r a pie ist noch nicht gefunden. Immer
noch bleibt daher Vorbeugen das beste
Mittel.
I h r D r . Schreiber
Winterkuren an der Nordsee
ODESSA, rodeo-braun
Gr. 27—30 25,50
Gr. 31—35 27,50
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»Wechseln Sie tajrsüber mehrmals den
Kopf" — das ist der Rat, den der schnurrige Mister Benchley in seinem launigen Büchlein allen Verschnupften gibt.
Gerade solche Ratschläge sind e s , ' d i e
uns Verschnupfte so sehr kränken.
Man nimmt u n s nicht ernst, obwohl wir
leiden! Ueberhaupt: Die lieben Mitmenschen sind etwas Abscheuliches bei
der ganzen Sache.
Wenn wir armen Opfer uns die Seele
aus dem Leib niesen, prasseln wie ein
Echo die verschiedenen Wünsche auf
uns nieder — das honigsüße „Gesundheit" oder das martialische „Prost", je
nach Temperament t m d Laune. Galen,
der berühmteste griechische Arzt Roms
im zweiten nachchristlichen J a h r h u n dert, stellte eine Schnupfentheorie auf,
die sich über eineinhalb Jahrtausend
ohne wesentliche Veränderungen erhalten hat. Danach sitzt der Kopf auf dem
Körper wie ein
Dach auf einem
geheizten
Haus!
Ueberschüssige
Wärme steigt nach
oben, schlägt sich
dort nieder und
fließt als Sekret
durch die Nase ab.
Es nimmt Schlakkenstoffe mit und
ist ein günstiger
Vorgang. Das Niesen galt daher — i m
Volksglauben heute noch — als ein
heilsames Zeichen, das in fast allen
europäischen Sprachen von einem S e genswunsche begleitet wird. Das N i e sen künstlich herbeizuführen versuchte
m a n schon im Altertum. Seit K a t h a r i na von Medici eroberte sich der
Schnupftabak die ganze Welt.
M a n sieht also: Seit Jahrtausenden
führen die Menschen einen Kleinkrieg
gegen den Schnupfen. Direkt b e k ä m p fen aber können wir den Erreger auch
heute noch nicht. Doch es gibt allerlei,
was zur Linderung und Abkürztmg
beiträgt.
Winterkuren in den deutschen Seeheilbädern von Borkum bis Westerland erfreuen sich J a h r für J a h r zunehmender Beliebtheit. An der deutWenn es unter seinem Mangel leidet,
schen Nordsee ist nämlich dank der
dann zeigen Sie ihm noch m e h r als bisGolfstromheizuug der Winter keinesher, daß Sie es liebhaben. Fördern Sie seine
wegs so unwirtlich, wie m a n im Binkörperliche und geistige EntwicMung durch
nenlande meint.
kindgemäße Spiele u n d viel Umgang mit
gut sprechenden Kindern. Dann werden
Die ganzjährig belegten Spezialkurheime
sich bald auch sprachliche Fortschritte ein- der Versicherungsträger in Borkum, Norstellen.
Martha Friedländer
derney und Utersum, die Nordseeklinik in
Als die Wissenschaftler sich an die ArFenicca-Stoffe aus Finnland
chive von 1000 meteorologischen Stationen
wandten, zeigte sich, daß nur 187 Beobachtungspunkte des Erdballs über verläßliche
an den gewebten Karomusterungen entworfen von Kirsti Jlvessalo, sincJ
Angaben für ehien Zeitraum von mehr als
EINIGE HUNDERT METER LANG sind große 100 Jahren verfügen.
gewinnt an Besonderheit durch
charakteristisch für den viel
Wasserkanäle, in denen, wie hier z. B. in der
neuartige Farbkombinationen.
bevorzugten
nordischen
Wohnstil.
Die Schlußfolgerung der Wissenschaftler
Hamburgisdicn Schiffbauversuchsanstalt, naturgetreu vorgefertigte Modellschiffe erprobt wer- besteht darin, daß eine langsame, aber
Reine Baumwolle. 135 cm breit
Meter 137^
DieKollel<tion — leicht zu erl<ennen
den. Sie müssen bei diesen Versudien unter na- merkbare _Erwärmung des Klimas vor sich
türlichen Bedingungen schon alle Eigenschaften geht. I n . d e r Kola-Budit (Weißes Meer) beder späteren „großen Brüder" erkennen lassen. merkte man Fische, die es früher hier nidit
„Kinderkrankheiten" am fertigen Schiffskörper
Die erste Erdbebenwarte
lassen sich kaum noch beheben. Ein Meßwagen gab. In der Tundra entdeckte m a n in den
zieht oder begleitet die bis zu zwölf Meier lan- letzten Jahren viele Vögel und Tiere, die
auf dem Meeresgrund
gen Modelle ouf dem Miniatur-Ozean, wo sie seit eh und Jeh zu den Bewohnern der
New York. Vor der kalifornischen Küste, ihre Seetüchtigkeit unter Beweis stellen müssen Taiga-Waldzone gerechnet wurden. Der
115 Meilen südwestlich von Point Arena, ist
(Siemens-Pressebild) Elcii, dieses ausgesprodiene Waldlicr, dringt
jetzt die erste Erdbebenwarte auf dem Boden des Meeres in .Betrieb genommen worden. Es handelt sich um ein Instrument, das
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Schiffe kann man nidit von der Stange kaufen. Ein einziger Autotyp läuft oft in hnn- gesamten Wog. Die einzelnen Institute af| • Angoböto Hiifcsr Nr. 88G5 an
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RoutlinKOt
Qonoral-Anz,
Kommandosignale gegeben werden. Mit der
dorttausendfadier Ausfertigung von den Fließbändern. Die Faktoren, die beim Entwurf heilen bei ihren Versudien mit ver.sdiiea^j
1. November frdl. möbliertos
Hauon, Uavönsburger Straße 81> gon, sowie
Unterwasser-Erdbebenwarte will man vor
Eines Schiffstyps berücksichtigt w e r d e n müssen, sind jedoch so vielfältig, daß sehr oft nen Wagen, die sidi besonders in der «"l
2 Zimmer, Küche, Bad
allem kleinere Beben registrieren.
für den Bau eines neuen Schilfes grundlegende Ueberlegungon neu anzustellen sind. So reidibaren Gesdiwindigkeit unterscheidal
au vc>rmieton. Zu erfragen
sind zu einer Bestellung bei einer Werft häufig umfangreidie Boredinungon und- Ver- Manche Wagen erreichen z. B. Hödistgä-I
ösi^lngeit, Mjthlturg 6
sudie notwendig, in denen die speziellen Wünsche des Intcrossonlen mit den Mög- sdiwindigkeiton von 10 Metern pro Sekuiw*'!
Cantr^.Ce ist die neue Zauberformel für das Bein
größere
und
insbesondere
loiditgebai"!
lichkeiten der Schiffbautedinik in Einklang gebradii werden. Naturgetreu vorgefertigte
Atlttrts ruh. Ehipaar olmo Kinder möglicäist Burgplatznühe. JeModelkchiffe müssen in langen Versuchsreihen ihre Seetüchtigkeit auf einem Miniatur- SdincHwageh gestalten GesdiwindisWf^j
sucäit 3-Zlmmir-Wohnuna, Neu- doch nicüit Bodiagung,
bau mit Bad. tür sofort ocior sp.lOzean unter Beweis stellen: Ein Meßwagon begleitet oder zieht sie durdi große Wasser- bis zu etwa 30 Metern in der Sekunde (W'|
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Lage,
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System-Mülleimer, die in alle Elnsdiüttvor- entstehen. Da? Material ist elastisch u n d hat
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N&bo Stadtgarton, au vermieten.
richtungon der Müllabfuhr-Fahrzeuge pas- zufileidi den Vorteil, daß es nidit verbeult. einen großen Tanker zur Probe zu bauen, 500 Metern.
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aufzulegen
oder
ihn
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bei
schweren
FehDia Modelle haben (jine Länge von etwa
eimer aus verzinktem Stahlblech ergeben gegen kodiondes W a s s e r ist das verwenWie wichtig diese ModoUvcjrsudio sin*l
vier Metern, in mandien Fällen sogar bis zu
sicii zahlreiche Vorteile. So beträgt bei- dete Material unempfindlidi. Nur glühend l e m zu versdirotton.
FrSuloin sucht Utrjlmm«p, ovtl.
zwölf Metern und werden mit sehr genauer niadit besonders ciUo Entwicklung völlig nefl
spielsweise das EI)?enRewidit n u r ein Drittel heiße Asdie w ü r d e es übelnehmen. Also
Die maßstabgercditcn Schiffsmodelle solM. Kücslio. AugoK unt. Nr. 8157
artiger Sdiiffstypon deutlich. Die erst;'! •• •Inh-ober Erwiti;K;ö;gel-' >• Reutlingen
•
dessen, w a s ein gleidi großer Stahlbledi- muß man Asche erst erkalten lassen. Blei- len während ihrer Erprobung unter natür- Formgebung der Sdiiffsaußenhaut aus Holz,
»n den Seuti. Goaersl-AKxeiKW,
Tragflügelboote wären niemals so rasdi fi'j
Paraffin
oder,
für
hodiwertige
Objekte,
aus
Ijen
nodi
die
hygienisdien
Vorteile
der
sohr
eimer wiegt. Es wird ein reines Niederlichen Bedingungen schon alle Eigensdiaflen Kunststoff gefertigt. Der Sdilsppwagen - er satzboroit gowesen, Wenn iildit alla grun»"!
drudkpolyäüiylen verwendet, das nahtlos bequemen Sauberhaltung, um das Bild einer
der späteren „großen Brüder" erkennen las- ist gewissermaßen ein fahrbarer Meßplatz legenden Versudio zuvor an Meinen Mo»'^''
interessanten
Kunstsloff-Neuanwendung
abverarbeitet und in der Fußzone verstärkt
sen.
„Kinderkrankheiten"
am
fertigen - zieht oder begleitet die Modelle auf ihrem len durchgeführt worden wären.
ist. Außerdem ist der AaiL >?ering mehrfada I zurunden.
Mulleimer müssen keine ,Ner\fensägen' sein
Sind Sie auch verschnupft ?
Durchgreifende Therapie ist noch nicht gefunden
Ein modernes Zentralstellwerk für I^ündhens Hauptbahnhof - Elf SteUwerke, fünf BloAsteUen ^nd eine Ah.
Zweigstelle haben ausgedient — Relais steuern die Weidien^ind Signale
München h a t nun den zweiten großen deutschen Bahnhof mit der neuartigen GleisbildTedinik, die allerdings gegenüber der 1957
gebauten Anlage in Frankfurt noch erheblich
verbessert wurde. Der Standort des neuen
Zentralstellwerkes ist so gewählt, daß die
Beamten im fünften Stock des Hochhauses
einen guten Einblick in die Gleisanlagen der
etwa 500 Meter entfernt liegenden 36 Bahnsteige haben. In sie münden die sieben zweigleisigen Strecken, die die Isarstadt mit
Augsburg, Ingolstadt, Regensburg, Salzburg,
Bayrischzell, Garmisch und dem Ammersee
verbinden sowie eine Lokomotivdoppelbahn.
Der gesamte Bahnhof ist in vier Bezirke
unterteilt, die, optisch auf vier Stelltischen
dargestellt sind, an denen die Fahrdienstleiter sitzen. Jeden Zug und jede Rangierfahrt wählen sie mit Druck auf zwei Tasten
ein. Relais übernehmen dann die Steuerung
der W e i ä e n und Signale, und mit einem
Blick kann der Fahrdienstleiter jederzeit
feststellen, in welchem Gleisabschnitt sich
die einzelnen Züge befinden. Zur schnelleren Abwicklung des Verkehrs ist es ihm sogar möglich, einen Zug in eine noch belegte
Strecke einzuwählen. Die Anlage speichert
diese Wahl und gibt die Strecke erst d a n n
78. lahrjjönj!
Westerland, die zahlreichen ebenfalls ganzjährig belegten Kinderheime (von denen
einige auf ein 75jähriges Bestehen zmrücikbliciken können) alle diese Institutionen
sind der beste Beweis für die hohe ärztliche Bewertung einer Winterkur an der
See.
Aus den Erfahrungen der Kinderärzte
soll der Satz stammen: Ein Winter a n der
See zählt doppelt so viel wie zwei Sonuner.
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J Längst h a t m a n sich abgewöhnt, die in
Lngkong heirschende Bauwut einen „Boom"
j nennen, denn schon seit zehn Jahren
jiießen die Häuser wie Pilze aus dem BoLfl, 1963 wurden Tag für Tag, das ganze
Ljir hindurch, rund 1,8 Millionen Hongkongujar fetwa 1,1 Millionen Mark} in private
jauvorhaben investiert. Ein beträmtliciier
teil des Geldes k a m von Chinesen, die in
Vderen asiatischen Ländern leben. Mit ihren
fcvestitionen zeigten sie, wieviel Vertrauen
^Q in die Zuliunft Hongkongs setzen.
H o n g k o n g . Eine Serie von Explosionen hallt täglldi zur Mittagsstunde
und um 17 Uhr über die britisdie Kronkolonie Hongkong, Am Hafen, w o die
Dsdiunken und Sampans ankern, und in
Kauiun, wo die Touristen von einem
Andenkenladen zum anderen eilen, sdiießen Erd- u n d Steinfontänen hinter bis
zu zwölf Meter hohen Bambus-SdiutzWänden hoch. Bevor sich noch die Staubwolken verzogen haben, beginnen die
Planierraupen schon mit der • A r b e i t
Wieder h a t man Platz geschaffen für
neue Wohnblocks oder Bürohochhäuser.
Das ist Hongkong des Jahres 1964 - ein
Hongkong nadb einem Wirtschaftswunder-Jahrzehnt, das selbst Optimisten in
Erstaunen versetzt. Von den Pessimisten, die zu sagen pflegten, die Kolonie
h a b e keine Zukunft, hört man nichts
mehr.
Gan20 StraSenzüge niedergerissen
[in Victoria und Kauiun, die sich auf beisowie
fen Seiten des Hafens gegenüberliegen, riß
kn ganze Straßen mit vierstöckigen H ä u Jro aus der Vorkriegszeit nieder, um Platz
X ZOstöcicige Hotels und Bürohäuser zu
für leichte H a n d n ä h a r b e i t e n .
haffen. Moderne Wohnblocics entstanden
den steilen Hängen des Mount Victoria,
G. Biid, Strickwarenfabrik
Cn denen m a n noch vor gar nicht s o langer
Burgstraße 54/58
tit annahm, sie seien nicht zu bebauen. Bildungswesen zu, fast 80 Millionen Mark
Itzl rücken die Abbrucharbeiter sogar schon dienten dem Ausbau des Gesundheitsdien^chkriegsbauten auf den Leib, damit m a n stes. Der Soziale Wohnungsbau versorgte
ihrer Stelle noch größere Häuser errich- in den letzten neun Jahren über 600 000 Men_, kann.
•
,
schen mit Wohnungen.
lAuth die Staatsausgaben erreichten ReVier Millionen Menschen auf 1000 q k m
Irdhöhen. 440 Millionen Hongkong-Dollar
farf die Regierung für öffentlidie Arbeiten
Wie konnte man das alles in einem Land
VW 1200 Export. Bj. 1963, Schiel» \s, also über 300 Millionen Mark. Es entleisten, das n u r wenig über 1000 qkm mißt,
dach, Bammschutz, verkauft er.
Mercedes 220 SB
mit Finanzierung. G. Bicdei] ndenl963 ein riesiges Wasserreservoirund praktisch keine Rohstoffe gewinnt und eine
mann, Eeutlingen, Kanzleiphtj
Krankenhaus mit 1300 Betten. Mit dem Bevölkerung von fast vier Millionen MenBj. 60, aus 1. Hand, in sehr geTelefon 5718.
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ptlegtem Zustand, gegen bar zu
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Fanfaren. Zu erfragen b. Beutlinger General-Anzeiger^
[ W e s t e r l a n d . W a s ist ein Seebär? W i r entsprechendem Wetter plötzlich starke Luftdenken bei dieser Frage wohl sogleidi druckunterschiede. Zu jenem
Zeitpunkt
Yerkaufo
einen wind- u n d wettergegerbten Fah- überquerte zum Beispiel eine Kaltfront die
für Halbtagsbeschäftigung an
imann, möglidist mit Bart, Sdiiffennütze Nordsee von West nach Ost. In der Nacht
4—5 AVoohentagen gesucht. An- Opel Caravan 1000, 7000 km, für
Priem. N u r d e r hydrologisch Gebildete bildete sich ü b e r der Nordsee ein Tief, auf
gebote unter Nr. 8301 an den
3000.— DM zu verkaufen. Zusphr.
den Kopf schütteln und erkläiren: dessen Vorderseite ein Gebiet mäßig starBeutlinger General-Anzeiger.
unter Nr. 8288 an den Beutlinger
Vi t, 8 Sitzplätze, DM 950.General-Anzeiger.
! Ein Seebär ist eine überraschend ken Druckfalls nach Osten wanderte. Dem
H. Bador, Routlingaa
eanz allein auftretende Flutwelle v o n Tief folgte ein entsprechendes DrucksteigOpel Rekord. Bauj. 1956, in gutem,
ihnlich groBar Höhe, hervorgerufen gebiet. Vorher w a r es in dem ganzen Bereidi
BismarckstraSe 33
Für meine Vorhangschienen-Fafahrbereitem Zustand, preisgünsehr warm. Das ist genau die Wetterlage, die
Luftdruckuhwankungen!"
brikation suche ich
stig zu verkaufen. Zu erfragen in
es nämlich ein soldier „Seebär" w a r , sdion wiederholt v o r der Bildung eines „SeeEningon, WcngonstraCe 7.
'
in der Nacht zum 14. Juni urplötzlich an bären" geherrscht hatte.
2 - 3 Arbeltskräfte
Insel Sylt heranrollte, ohne Vorwarnung
Gtltganhtltskauf
Folgendes geschieht nämlich: Die Abnahme
zum baldigen Eintritt hei zeitndkörbe holte u n d Buden zersdilug, das des atmosphärischen Drucks um nur ein MilliRenault Caravelle - 63
gerechtem Lohn.
en die Sylter erst jetzt nach langen bar h a t bereits eine Entlastung der WasserSportverdock und Hardtop, wegeblidien Mühen, das scheinbare Rätsel oberfläche u m 10 Kilo je Quadratmeter zur
antik-weiß,
mit
Stahlsc^^if>b^
ulK km, DM 5200, Finanzierung
Wolfgang Milier
dach. B j . 19G3, 36000 km, Mo- lösen. Und w i e das Hydrographische Insti- Folge u n d bewirkt ein Ansteigen des Wasm5glich. Tel. Stuttgart 633704.
tor neu mit Garantie, aus erster
ALUFA-Vorhangtdiiinin
in Hamburg mitteilt, sind solche „See- sers um einen Zentimeter, wenn das Wasser
Hand, umständehalber für nur en" an der deutschen Küste, ja auch a n die Möglichkeit hat, sich der DruckverändeHerstellung und Auslieferung
DM 3400.— abzugehen. Finaarung anzupassen. Unter einem atmosphäriVW Export 1200, ^lodell 1958. In zier»mg möglid». Telefon 5781 eren Küsten, gar nicht einmal selten.
Rsutlingin-Sondclfingen
gutem Zustand, um 1900.— DM oder zu erfragen heim Eeat- a die Luftbewegimg an diesem Tage schen Tiefdru(3cgebiet entsteht also ein ziemBeutlinger Straße 47
zu vorkaufen. Zu erfragen bei: lingor General-Anzeiger.
wach war, stand mit Sicherheit fest, daß lich breiter „Wasserberg". Er wandert mit,
Menny, Burgstraße 4.
t der Wind die Welle hervorgerufen h a - wenn das Gebiet mit dem geringen LuftZuverlässige
koimte. Ebenso deshalb fanden die Syl- druck i n Bewegung gerät. Diese W a n d e r b e Mi. Qanze j a so r ä t s e l h l f t Mil^'Sifaiieifeirtr wegang" k a n o 2 « .einer kräftigen H u t w e i l e
*"• ancii festgestellt, d a ß sicib z u der frag- führen. D a s ist dann ein „Seebär".
l ^ i t w e d e r ein Seebeben ereignet hatte
In d e r Deutschen Bucht entstehen des öfzweimal wSchentlicIi zur Eeiirgendwo eine Unterwasser-Explosion, teren solche „Seebären", u n d zwar vor allem
nigung meiner Büroräume geda gekonunen war, w a r eben ein solcher dann, w e n n ein Tief oder seine Ausläufer
sucht. Arbeitszeit nach VerenwilUger „Seebär". Dieser B ä r k a m nicht starke Drucäcunterschiede in der Luft b e einbarung.
Vertrauen zum Sl MCA-Händler
halb zu seinem Namen, weil er so stark wirken. Auch an schwachen sommerlichen
wie sein vierfüßiger Namensvetter. D a s Tiefausläufern oder im Bereich flacher GeKurt Brack
e niederdeutsche Wort „beeren" — das witterstörimgen kann der Luftdruck so imMSb«l-Gro8handIung
ßf h e b e n — sted<t darin
verborgen. terschiedlich sein, daß er einen Wasserhügel
Riutlingan
,
S9 Wellen sind auch keinesfalls auf die b i l d e t Oft gibt es an solchen Wettertagen
GLAS-ISAR
T
700,
m
i
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SehonhezUge,
TÖV-abgenoramen
1700.—
Mittnachtstraße 5 und 6
itsdien Küsten beschränkt, sondern kom- Luftdruckunterschiede von bis zu 10 Millibar
600.'
GLAS T 250 Limousin«, fahrbereit
700.—
a ebenso in England, Brasilien u n d Japan in verhältnismäßig kurzer Zeit und auf sehr
BMW 600 Mmausin», in gutem Zustand
800.kleinem Raum. Ist ein solcher Wasserberg
[.
BMW 600 Limousine, mit neuem Motor
900.dann n u r 10 Zentimeter hoch, kann er, w e n n
FIAT 600 Pkw, mit Sdiiobcdadi
)ie
Seebärwoge
w
u
r
d
e
schon
vor
Jahren
3000.Export Limousine, mit.Sdiiobedadi, Sportmotor
Stellengesuche | VW
gehend untersucht. Immer w a r es eine er als Welle auf die Küste trifft, sich dort
2500.HANSA 1100 Pkw, 55-PS-Ausführung
ge, in stetiger Richtung rollende Welle, zu einem gewaltigen Brecher emportürmen.
80G.—
HANSA 1100 Pkw, 40-PS-Ausführung
500^
Voraussagen kaim man das Auftreten eitiefem Wasser ist sie s e h r flach. Kommt
GOLIATH 700 Pkw, fahrbereiter Zustand
2S0.jedodi der Küste n ä h e r u n d ist die Küste nes „Seebären" bis heute nicht. Solche UeberNSU-Prima-RolI»r 3 K
irdies entsprechend geformt, so kann s i e raschungen wie in Sylt können also Immer
Wer suchf; einen
beinahe haushoch auftürmen. Dabei führt wieder auftreten. Man h a t bisher freilidi
oft ungeheure Mengen aufgewirbelten nodti nicht davon gehört, daß sie ernsthaften
Büromaschinenides mit sidi, so daß sie - w i e damals auf Schaden angerichtet hätten. Immerhin w a r
man auf Sylt froh darüber, daß der „SeeReutlingen, Benzstraße 62, Telefon 5641
t - gelb aussieht.
Mechanikermeister?
5anz genau weiß m a n nicht, w i e ein „See- bär" nadits kam, denn einige Dutzend
Ich möchte mich gerne nach
'" entsteht, aber m a n kennt seinen Ur- Strandkörbe sind z u verschmerzen. SchließBeutlingen oder nähere Umg doch,mit ziemlidier Wahrscheinlici- lich h ä t t e es j a auch schlimmer kommen köngebung verändern. Wohnung
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rung. Hongkong ist seit 1842 britisdie Kronkolonie, Aus dem kleinen Handelsstülzpunkt
wurde eine große betriebsame Hafenstadt
Um die Jahrhundertwende konnte m a n sie
fast als „Chinas Tor zur Welt" bezeichnen.
Doch mit dem Ende des zweiten Weltkrieges
und Maos Machtantritt in China veränderte
sich für die Kolonie die Lage r a d i k a l Der
Handel schrumpfte zusammen. Selbst in seiner höchsten Blüte hätte er nicht die vielen
Flüchtlinge ernähren können, die um 1950
von China nach Hongkong strömten. Man
mußte, das Leben auf neue wirtschaftliche
Fundamente stellen.
Heute in Hongkong über 8300 Fabriken
Gerade die Flüchtlinge halfen, diese Fundamente zu errichten. Viele waren erfahrene
Ingenieure und Facharbeiter - und sie hatten es verstanden, ihr Geld rechtzeitig nadi
Hongkong zu schaffen. I n HinterzimmerWerkstätten und hastig aufgestellten Barakken begannen sie d a m i t eine Vielzahl von
billigen Produkten herzustellen. Mit dem Geschäftsgeist der Chinesen verschickten sie
ihre Waren in alle Welt u n d bauten sich
nach und n a d i einen soliden Absatzmarkt auf.
Heute gibt es in Hongkong über 8300 Fabriken, die gut 100 Länder beliefern. Wertvolle Waren haben die primitiven Produkte
der Anfangszeit ersetzt Immer mehr Unternehmer gehen dazu über, elektronische Geräte zu fabrizieren. 1963 betrug der Wert der
exportierten Waren 2,6 Milliarden Mark. Gegenüber den Jahren vorher bedeutet das einen Anstieg von 15 P r o z e n t Ende 1963 be(häftigte die Industrie 350 000 Arbeiter. Nicht
mitgerechnet sind die zahlreichen Chinesen,
die in kleinen Familienbetrieben arbeiten.
Die Indiistrie mit ihren neuen Reiditümem
hat die Regierung in die Lage versetzt, soziale Einricitungen zu schaffen, w i e m a n sie
in diesem Ausmaß sonst nirgendwo in Asien
kennt. Doch sieht sie darin keinen Grund,
sich n u n auf ihren Lorbeeren auszuruhen.
Hongkongs Wirtschaftswunder darf kein
Ende nehmen, wenn die Kolonie am Leben
bleiben will. Und sie muß am Leben bleiben
— nicht n u r ihrer Bürger wegen, sondern auch
weil sie ein Beispiel dafür g i b t w a s in Freiheit schaffende Menschen leisten können.
Das Geschäftsviertel von Victoria auf der Hongkong-Insel. Es erhielt in den letzten Jahren ein 'modernes Gesicht
B o n n ist k e i n e Stadt für Mörder
Kriminalität hält sich in Grenzen — Internationalität lockt viele Ganoven
B o n n Ein Taximord in Bonn w a r das •aber hier ein Vei^brecäien wie das a n dem
Letzte, das der kleinen Hauptstadt gelegen j Taxifahrer Koch, dann wendet sici alles gekommen konnte. Neben dem nahen Köln, das gen den Mörder: Dann ist Bonn wieder eine
wegen seiner Kriminalität traurige Berühmt- kleine, mitternächtlich ausgestorbene S t a d t
heit erlangt, nimmt sidi Bonn beinahe fried- in der es keinen Unterschlupf für Gewaltlich aus. Morde passen wenig in dieses Bild, verbrecher gibt.
und es ist sicher falsch, jetzt mit Zahlen aus
der Kriminalstatistik der Bundeshauptstadt
Ultimatum:
zu operieren. Bonn mag ein Paradies für Ga„Arbeitsvertrag oder Selbstmord"
noven sein, Verbrecher haben hier geringe
Rom. Auf ungewöhnliche Weise kam ein 22
Chancen.
Jahre alter arbeitsloser Bauarbeiter aus
Eine Stadt, in der man nachts durch Haupt- Neapel, Francesco Capasso, zu einer Arbeitsstraßen laufen kann, ohne einem Menschen stelle: Am Dienstag erkletterte er einen 25
zu begegnen, bietet dem Verbrechen wenig Meter hohen Baukran und trotzte 26 StunUnterschlupf. Hier mangelt es an „Unter- den lang dem herbeigerufenen Aufgebot von
welt", und so werden die schwereren Delikte Polizei und Feuerwehr. „Entweder bekomme
von Schlägern begangen, die sich meist von ich einen Anstellungsvertrag oder i c i stürze
den umliegenden Orten in die „Stadt" gezo- mich in die Tiefe!", lautete sein Ultimatum.
gen fühlen. Das bescheidene Nachtleben, das Ein Bauunternehmer erklärte sich schließlich
Bonn zu bieten h a t reicht für s i e gerade aus. b e r e i t Capasso einzustellen. Er erschien am
So kam die Stadt zu ihrer n u r ungern er- Mittwochmittag mit einem gestempelten und
Kirdiweihbesuciier bestahl Polizei
Naila (Oberfranken). Um 120 Mark h a t ein wähnten Schlägerkartei, einer Einrichtung, unterschriebenen Arbeitsvertrag. A n einer
Kordel hievte der ausdauernde Capasso das
unbekannter Kirchweihbesucher eine Streife die sie mit Berlin gemeinsam h a t
der bayerischen Landpolizei erleiditert. Als
Ein Verbrecher muß sich schon als Zuge- Dokument in seine luftige Höhe, überzeugte
die Beamten in einer Gastwirtschaft im reister hierher verirren, ein Mord wird zur sich, daß es damit seine Richtigkeit hatte,
oberfränkischen Landkreis Naila eine Runde auswärtigen Angelegenheit. Roheitsdelikte und stieg dann erschöpft aber zufrieden zur
ausdauernder Zecher wegen Ueberschreitung enden gewöhnlich mit blutigen Nasen. A u c i Erde.
der Sperrstunde mit je zwei Mark gebühren- das Halbstarkenunwesen ist zum guten Teil
pflichtig verwarnten, ließen sie versehentlidi importiert: Von Ahrweiler bis Euskirchen
Ehepaar wegen Spionage in N e w York
ihren Geldbeutel mit rvmd 120 Mark ähn- fühlt man sich nach Bonn gezogen.
vor Gericht
licher Einnahmen im Lokal liegen. Als sie
New York. Unter der Anklage d e r SpioIn der Diplomatenstadt Bad Godesberg gespäter den Verlust bemerkten u n d die Börse
hen Ausländer aller Schattierungen unter: nage für die Sowjetunion müssen sich seit
abholen wollten, w a r sie verschwunden.
Selbst dem geschulten Blick des Polizisten Montag vor einem N e w Yorker Gericht der
Poliseisdiutz für Christiire'Keeler ' " bleibt oft verborgen, ob der Beobachtete ein 40 Jahre alte in Rußland geborene AlexanLondon. Vor dem Londoner Haus des 22- Tourist, ein Student, eip Gastarbeiter oder der Sokolow u n d seine Frau verantworten.
jährigen Ex-Mannequins Christine Keeler ein Angehöriger unterer Botschaftsränge ist. Sechs Jahre lang sollen die beiden mit
marschierte ein diensthabender uniformier- So können sidi Ganoven aller Nationalitäten einem Kurzwellensender der Sowjetunion
ter Polizist auf und ab. Seine Anwesenheit und Hautfarben ziemlich ungeniert bewegen, militärische Geheimnisse der USA verraten
folgt einem nächtlichen Zwischenfall a n der die Verkäuferin des von einem Trickbetrüger haben, bevor sie im j[uli vergangenen Jahres
Türschwelle des durch seine geriditsnotori- geschädigten Geschäftes liefert nur eine all- verhaftet wurden. Alexander hatte sich den
schen Beziehungen zu prominenten Briten zu gemeingültige Personalbeschreibung. Und in Namen eines katholischen Priesters, Robert
skandalösem Ruhm gelangten Mädchens. Ein kaum einer Stadt locken so viel monatelang Baltch, zugelegt Die Identität seiner Frau,
unbewohnte Villen u n d Einfamilienhäuser die sich Joy A n n Garver nennt, ist nicht beFarbiger hatte nachts mehrere Minuten lang
in u n d außerhalb der Stadt zum Einbruch,
an die T ü r gehämmert, um sich Einlaß in nirgends stehen so viele unverschlossene k a n n t Die Sokolovvs arbeiteten mit zwei sowjetischen UNO-Diplomaten, Aleksej Galkin
das Heim d e r Keeler z u verschaffen, w o ge- Fahrzeuge für Autodiebe b e r e i t
und Pjotr Maslennikow, zusammen, die zwei
rade eine muntere Party stattfand. Der von
Christine Keeler alarmierte Polizeiwagen
W a s die Bekämpfung dieser Form der'Kri- Monate vor der Verhaftung des Eheepaares
traft erst ein, als der Mann bereits ver- minaHtät ungemein erschwert, das ist die in die Sowjetunion zurückkehrten. Ein andeschwunden war.
unstete Bevölkerungsbewegung. W o ein gro- rer sowjetischer UNO-Beamter, I w a n Jegoßer Teil der Bevölkerung ständig wechselt row, w a r mit seiner Frau ebenfalls als MitBirnbaum-Sparkasse
wo m a n für alle Arten von Dienstleistungen glied der Spionagegruppe verhaftet, im AusHamburg. Ein sicheres Verstedc für ihre weitgehend auf Auswärtige u n d Gastarbeiter tausch gegen zwei Amerikaner jedoch an die
E r s p a r n i ^ e glaubte eine alleinstehende Rent- angewiesen i s t da operiert die Verbrechens- Sowjetunion zurüdcgegeben worden. Als
neidn aus Quickborn bei Hamburg gefundrai bekämpfung n u r noch mit Erfahrungswerten. Zeuge wird in dem Verfahren gegen die Sozu haben. Sie steckte das Geld — rund 2000 Dazu kommt, daß die Polizei nicht selten ih- kolöws ein hoher ehemaliger Beamter des
Mark — in einen Plastikbeutel u n d vergtub rer eigentlichen Aufgabe entzogen wird.
sowjetischen Spionagenetzes auftreten, deses u n t e r einem Birnbaum. Als sie vier WoWaschechte Ganoven wissen genau, wann sen Identität von amerikanischen Stellen
chen später d e n Schatz wieder ausgraben alle Beamten auf Sondereinsatz sind oder streng gehütet wird. Beobachter w e r d e n den
wollte, lag n u r noch der leere Beutel unter irgendein Verkehrsschützer wieder einmal Prozeß als bedeutendsten Spionagefall seit
der Erde. Die alte Dame h a t t e nicht gfewußt mit untauglichen Mitteln dem überquellen- der Verurteilung des sowjetischen Meisterdaß i n Quickborn eine Sparkasse existiert
den Verkehr zu Leibe gehen will. Geschieht spions Rudolf Abel im Jahre 1957.
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A rthur Lang war mehr als nur ein
•** Mann; Er war ein Athlet- Seine herkulischen Köiperfonnen und seine phantastisdi anmutende Kraft waren ein Rätsel der Natur: denn Arthur L?ng war der
Sohn eines Schneiders und ainer Näherin aus der guten Stadt Köln am Rhein.
Dieser Artist beherrschte die Gegensätze. Er begann seine Vorführungen als
Jongleur imd beendigte sie als Schwerathlet Derselbe Mann, der bunte Gum»
mibälle mit der Nasenspitze auffing und
tanzen ließ, der mit Gläsern und Tellern
anmutig jonglierte, fing kurz darauf eine
fünfzigpfündige Eisenkugel im Nacken
auf. Als Lang zum Finale einen hochgezogenen Sportwagen auf der rechten
Sdiulter balancierte, steigerte sich der
Beifall zu Ovationen.
Starke Männer erregen leicht das
Wohlwollen der Frauen. Es gehörte also
zur Tagesordnung, daß Arthur Lang immerzu Beweise weiblidier Gimst erhielt.
Da der Artist jedodi glücJdich verheiratet war, warteten die begeisterten Briefschreiberinnen vergeblich auf Antwort.
Seit adit Tagen weilte Lang in New
York. An diesem achten Tag befand sich
Frau Johanna Lang xaa die Mittagszeit
allein in ihren beiden Zimmern des Sho-
DGS Brausen der Lawine
r> edenken, daß die Ersteigang Icmgsam und gelähilidt •weiden könne,
allein, vorwärts hieß es, so weit wir
kommen! Die Sonne schien noch waim
den Bergiiesen an, idi besorgte daher,
daß der frische Schnee eine Lawine
vom Gipfel des Vene^gers herabsenden könne, und wir alle wären verloren.' Ich rief dem Pfleger Griessenauer
zu, daß ich mich nidit mehr vorwärts
getraue, da wir vor einer Lawine nicht
sicher sind. Griessenauer teilte dies
dem Erzherzog mit, hödistweldier sonach tias umkehren befahl.
t
Nodi bevor sidi die raWre/cfte Begleitung zum Umkehren ansdiidite,
da feder erst, sollte er nidit die eiS'
glatte Jähe hinunterstürzen, auf den
freien Fußtritt seines Vormarmes warten mußte, schrie Griessenauer mir
ein ,Gib acht' zu-, und in diesem
Augenblick fingen große Schneebällen
von der Spitze abz'noUen an, und die
ganze Sdineeseite wurde in wenigen
Augenblidien lebendig. Umkehren
konnte ich nidit, da mein Hintermann,
der Jäger Chii!,ter, noch auf seinem
Platze stand. An der Grenze der
Schneeseite befindlich hoilte ich, daß
nicht so viel auf mich kommen werde-,
doch im nächsten Augcnbifdc foßJe
mich die mit Windeseile dbkollernde
Schneemasse, schlug mir den feststehenden Fuß aus und riß mich irüt sidi
gleidi einem Rundholz die Jähe tiinab.
Nur so viel Besinnung- erliielt ich,
daß idi im Augenblicke der Gefahr
nicht nach dem Jäger Christer griff,
um mich zu halten, da ich einsah,'daß
saldier Gewalt nichts widerstehe und
er mit mir verloren wäre, sowie iäi
mich im Augenblidce, als mich die Gewalt faßte, auf den Radien warf, die
Arme weij^ von mir stredcie und die
Hadke nidit losließ, um soviel möglich mit dem Kopfe nicht vorauszukommen.
Jetzt bist du des Todes, dachte ich
mir, als idi die Jähe hinabflog, die
Eiskluft unter mir wissend, rundum
hörte ich nur das Brausen der Lawine
und konnte vor Schneestaub nichts sehen. Da verspürte icäi nach wenigen
Sekunden, ciaß es midi an die entge([fingesetzte Seite der Gletscherspalte
mit der Brust schleuderte. Denn ich
hatte furchtbare Schmerzen, über meinem Kopf hörte ich die Lawine ein
Vaterunser lang vorüberraasdien, die
durdi ihre Schwere midi nur tun so
sdimerzlidier an die eisige Klaftwand
andrückte. Idi war so fest im Schnee
eingegraben, daß ich außer dem rediten Arm, unter dem ich meine Hadce
spürte, kein Glied rühren konnte.
Als es über mir still war, arbeitete
ich meine Redite zum Gesichte und
kratzte den Schnee weg, um Luit zu
schöpfen, dann arbeitete ich mit den
Armen den Schnee über dem Kopie
durch, um zu wissen, wie tief ich begraben liege, und, falls die Lawine
über mich abgerutscht wäre, vielleicht
doch, ein Zeichen zu aeben, wo idi
vergraben bin. Hilft dies nidit, dadite
ich, so bin idi ohnehin bald tot, da
ich es vor ßrusisdimerzen kaum aushalten konnte. Da gesdiah es, daß die
halbe Hand mir rnbewußt über
den Schnee hervorstand, ich hörte
den ForstgehüUen Riecier schreien:
,Springis, springts, er lebt noch/', und
Florian Mossmayer war der erste,
welcher den Schnee um mich wegräumte. Alles half zusammen, und ich
war so fest eingegraben, daß man
mich bis an diö Schuhe ausgraben
mußte, Küum meiner Sinne mächtig,
erinnere ich mich doch noch der tröstUdien Worte des mensdien/reundiidien Erzherzoges; . 0 du armer Rohreggerl' Er ließ mir von den mitgenommenen Weinen unci andern starken MidcJn geben. Unter sdircckJidiem Seitenstechen sdileppte ich midi
nodi bis zur Hofer-A/phütte, wc wir
alle eine Stunde, nachdem es sdjon
finster war, ankamen.
Weither Flaig „Lawinen'. Brockhaus, Wiesböden,
reham-Hotels, als ein Boy die zweite Post
brachte, Sie prüfte schnell die eingegangenen Briefe, denn es sollte ein guter
Vertrag aus Los Angeles eintreffen. Der
erwartete Brief war nicht dabei. Dafür
sah Frau Lang ein tiefblaues Kuvert, auf
dem mit großen, eigentümlich harten
Schriftzügen die Adresse ihres Mannes
mehr.aufgemalt als geschrieben war, Sie
eriimerte sich, vor einigen Tagen schon
ein solches Kuvert in der Hand gehabt
zu haben.
Frau Lang, die jedes Geheimnis mit
ihrem Mann teilte, öffnete.^ das Schreiben.
Ihre Hände fingen an zu zittern, während sie die Zeilen überflog: „Mister
Arthuj: Langl Sie wissen, daß Sie in New
York sind.. Sie wissen aber scheinbar
nicht, daß Sie sich unter aiherikanischen
Frauen befinden. Amerikanische Frauen
lassen sich nicht so einfadi abspeisen. Ich
sah, daß Sie ein großer Artist sind, aber
leider mußte ich erleben, daß Sie Ihre
Kavalierspflichten einer Frau gegenüber
aufs gröbste vernachlässigen. Ich hatte
Sie zu einer Zusammenkunft gebeten,
aber Sie hielten es noch nicht einmal für
nötig, mir eine Absage zu schidcen. Ich
werde mich für die Beleidigung rächen,
und zwar werde ich Sie im Theater von
New York auf offener Szene erschießen!
Zittern Sie vor mir, vor einer Frau, Sie
Athlet!*,
Frau Lang ließ den Brief sinken. Hatte
eine Wahnsinnige diese Worte geschrieben? Plötzlich glaubte sie, ersticken zu
müssen, lief an eines der breiten, geöffneten Fenster und> atmete hastig die
kühle Luft ein. Der ewige Donner der
Straßen tönte aus der Tiefe herauf zum
37. Stock, in dem das Ehepaar wohnte.
Wohin sie sah, standen Häuser. Ein Dach
übersprang das andere . . . Jedes Haus
wollte höher sein als das nächste. So
jagten sie sich bis in die Wolken hinauf
imd waren in ihrem Ehrgeiz und ihrer
wilden Unregelmäßigkeit steinerne Sinnbilder der Menschen, die in ihnen wohnten.
Eine Viertelstunde später traf Arthur
Lang ein. Als seine Frau ihn vor sich,
sah, wie er da stand, groß, breitschultrig,,
braungebrannt, im weißen Tropenanzug,
den Panamastrohhut auf dem gutgeformten Kopf, verstand sie die Briefe der _
fremden Frauen, bis auf den letzten, diesen ungeheuerlichen Drohbrief, und s'ie
reichte ihm beklommenen Herzens das
Sdireiben,
Arthur Lang las, zuerst gleichgültig,
aber dann ging sein Atem doch etwas
schwerer, «Immerhin*, meinte er, .das
hat mir noch niemand geschiieben. Dodi
Sorgen brauchst du dir deshalb nicht zu
machen, Johanna, Das ist natürlich Bluff,"
typisch amerikanischer BlufL Ich erinnere mich, da war eine Frau, die midi
einlud, nadi der Vorstellung mit ihr zu
soupieren. Reden wir nicäit weiter darüber. Hallwoöd wird sdion wissen,' was'
da zu tun ist,"
Der Artist hatte in seine Worte spöt-tische Geringschätzung zu legen versucht,
mit der man Albernheiten abtut, um seine Frau zu beruhigen. Er verkannte aber
keineswegs die Möglichkeit einer drohenden Gefahr, der er schleunigst entgegenzutreten gewillt war,
Arthur Lang fuhr sofort zum Direktor,
Als Jimmy Hajlwood den Drohbrief gelesen hatte, ließ er sofort den Hausdetektiv kommen, um mit ihm alle nötigen
Sicherheitsvorkehnmgen durchzusprechen.
Als Arthur Lang am Abend auftrat,
wacäiten acht Detektive. Sie saßen zwischen dem Publikum in den Parkettreihen
imd in den Logen, Alle hatten einen
Sandsack in der Hand, Jede Person, die
während des Auftretens von Arthur Lang
sicheln verdächtiger Weise erheben würde, 'sollte die Sandsäcke zu spüren bekommen.
Aber die Sandsäcke wurden nicht geschleudert. Regungslos wie-jeden Abend
saßen die Leute und staimten die Leistungen des deutschen Athleten an. Auch
am nächsten Abend imd an den darauffolgenden zielte kein Revolver auf Arthurs unbestechliches Herz. „Es ist klar,
daß es sich hier um eine Teufelin handelt, die Spannung und Qual erzeugen
will und daher gewiß bis zum letzten
Tag warten wird", klagte Frau Johanna,
Arthur wehrte ab, doch Jimmy Hallwood
teilte völlig die Meinung der Frau Lang.
Die Detektive jedoch schwiegen imd
warteten.
Immer > wenn Arthur abends auf der
Bühne leicht geduckt die Fünfzigpfundkugel im Nacken auffing, mußts er an
jene winzige Kugel denken, die in einem
fremden Revolver auf ihn lauerte. Doch
— bis zum Dreißigsten hatten die Detektive gut, aber umsonst gewacht Niemand
hatte einen Revolver gegen Arthur erhoben. Jedoch ein Abend war noch zu bestehen.
Da geschah etwas völlig Unerwartetes.
Am 31. befand sich nochmals ein tiefblaues Kuvert mit der großen, eigentümlich harten Handschrift unter den Briefen
für Arthur Lang im Shoreham-Hotel, Dieses Mal war der Artist im Hotel, seine
Frau indes abwesend, und der Brief war
nicht an Arthur, sondern an seine Frau
adressiert. Lang öffnete ihn und las:
.Liebe Johanna! Ohne daß Du mici bemerktest, habe ich Didi wiedergesehen.
Du gingst über den Washington-Square
am Arm Deines Mannes, den idi hasse,
weil er Dich mir genommen hat. Ich habe
jenen Brief gesdirieben, um mich zu rächen und zu sehen, wie ein Athlet jeden
Abend vor Angst zittert Doch er hat sidi
tapfer gehalten. Ich fühle, daß ich Unrecht
getan habe, und bitte Didi um Verzeihung. Dein Jenö.* Als Arthur der heimkommenden Johanna den Brief zeigte,
atmete sie erleiditert auf. .Wer konnte
denn auch ahnen", sagte sie schelmisch
zu ihrem Mann, .daß es diesmal um mich
ging."
Ein.\
Carlos Klein erzählt von einem ertragreidien,Job
C|^eine Schei . . .1* sagte ich wütend
•-"^zu
meiner Frau, ah ici nach Hause
rr
kam. .Nun ist mir dodi der Wagen kaputt gegangen." »Laß Ihn morgen wieder
in Ordnung bringen. Nur nicht gleich aufregen, das ist doch nidit so scäilimm', erwiderte meine Frau in stoischer Ruhe,
.E>u hast gut reden. Das kostet dieses
Mal wenigstens 500 DM, Und woher nehmen und nicht stehlen?"
,500 DM? Das können wir doch niemals aufbringen."
Gleich war sie dabei, mir die nichtbezahlten Rechnungen und alle dringend
nötigen Anschaffungen aufzuzählen. Es
kam eine ganz schöne Summe zusammen, Sidier noch einmal 500 DM,
Wir überlegten lange, wie wir das Geld
zusamraenkriegen konnten. Kurzgeschichten schreiben wirft eben nicht viel mehr
ab, als man zum täglichen Leben braucht.
»Vielleidit sdireibst du einen Roman",
schlug meine Frau vor. Dazu fühlte idi
mich nicht in der Lage. Kurzgeschichten
sind meine Spezialität.
.Oder du gibst eine Sammlung deiner
sämtlichen. Geschichten heraus", scilug
sie vor,
.Dazi\ fehlt mir der Verleger", belehrte
ich sie. Sie wußte noch allerlei, aber
nichts fand meinen Beifall.
.Du solltest etwas für den Film sdireiben", sagte sie schließlich. .Da hat schon
mandier Nichtkönner sein Glück gemädit."
Ich funkelte sie böse an und legte mir
gerade eine saftige Antwort wegen des
.Nichtkönners" zurecht, da fing sie schon
wieder an.
.Ich meine das sehr ernst. Du solltest
wirklich dem Film eine Story anbieten."
Ich lachte sie aus. „Was soll der Film
mit Kurzgeschichten? Was mir einfällt,
reidit niemals für einen Film."
Aber sie bohrte weiter: »Streng dich
nur einmal ein bißchen an. So viel banale
Handlung, wie wir oft in einem Film zu
sehen kriegen, wird dir schon einfallen.
Es braucht ja nicht gleich ein Film zu
werden, der das Prädikat ,b63onders
weitvoir bekommt."
Mir schien das alles nicht das Rechte
zu sein und ich ging nicht weiter darauf
ein. Doch meine Frau hatte an ihrem
Vorschlag Gefallen gefunden und ließ
midi nun nicht mehr los. Den ganzen
Alles Schaumgummi J
Eine Vater-Sohn-Gesdildite von Kurt F. Andres
Q u Paps, hör mal zu!" sagte Sohn
w " " / P e t e r , achtzehnjährig, zu seinem
Vater. .Zu Ostern brauche ich unbedingt
einen neuen Wagen!"
.Du 'bist wohl total übergeschnappt,
Junge!" ächzte Siegfried Emanuel Sengebarth, kurz Paps genaimt, mit seinen
zweieinhalb Zentnern Lebendgewidit,
wirtschaftcwvinderlich als Schaumgunpnihersteller erwoilien, und rang zuerst nach
Luft und dann nach weiteren Worten.
.Ja, überkandidelt! Dein jetziger Wagen
ist doch knapp ein Jahr alt!"
.Na und? Soll ich in dem Ding vielleidit Altersrentner werden? Außerdem
kriege ich von dir eine Extrabelohnung,
wenn ich das Abitur bestehe, und überhaupt hat mein Mathe-Pauker jetzt die
gleiche Chaise. Das ärgert mich!"
Der Sohn bohrte weiter: «Nach dem
Abi fahie ich also nach Italien, Die Maschine der alten Kiste ist dafür zu
schwach," — .Aber Peter, du bist verrückt geworden! Ausgerechnet Italien,
wohin im Frühjahr alles kutscht . . . und
die teuren Hotelrechnungen nicht zu, vergessen . . ."
Peter lächelte nachsichtig und gerißg-
schätzig: .Hotel ist Sense, Papsl Ich
schaffe mir gleich auch einen Wohnanhänger an . . . da gibt's schon ganz tolle
Sachen, Geräumig, chic eingerichtet, mit
Badewanne, Plattenbar und so . . . ich
hab' mir da schon was Passendes ausgesudit,*
Vater Sengebarth lächelte düster. ,Sontstige Wiinschfr hast du, wc^hl rücht mehif?'
.Eigentlich nicht, Paps, aber wenn du
schon so spendabel wie heute bist, würde
idi mir doch lieber statt des doofen Anhängers einen Sporthubschrauber kaufen.
Du, diese Dinger sind vielleicht 'ne
Wuditl Damit kann ich später auch alle
Goschäftsfahrten auf dem Luftweg erledigen."
.Du bist und bleibst 'n Luftikus!"
stöhnte Paps, .Aber (leine geschäfilichen
Bemühungen werden bald nicht mehr
nötig sein, mein Sohn." — .Wieso nicht,
Paps?" wunderte sich Peter. »Weil ich zuvor meine Fabrik verkauften muß, um
deine sämtlichen Wünsche finanzieren zu können," Jetzt wurde Peter hellwach: »Fein, Vatil Dann hast du ja genügend Zeit, um mir, während ich in Italien Ferien mache, eine passende Existenz
aufzubauen!"
.Dem Bengel sollte man das Fell versohlen!" dadvte Vater S^gebarth. Laut
aber sagte er, wobei er sich stol? in die
von Scheckheften geschwellte Brust warf;
.Das schlag dir aus dem Kopf, mein
Junge!Bei mir ha^te immet *noExistenz!"
Er lachte dröhnend wie ein rechter, wohlbeleibter Wirtschaflswundermann. .Sogar 'ne Schaumgummi-Existenz!"
Eine Dosis Geist für jeden
Im Sommej 1817 weilte Jean Paul einige Zeit in Heidelberg und geooB dort die
Verehrung der ganzen Stadt. Jede Familie von Rang bat den Tafelfreudigen als
Gast zu sich. So kam er eines Tages auch
zu einer Hofraiili, die im ^ Rufe des G^ze6 stand und das erste Töditerpensionat
der Stadt innehatte. Bei dieser Gelegenheit gedachte sie ihren Schülerinnen, die
sie für die .große Well" erzog, auf billige Art etwas zu bieten,
.Wissen Sie, was sich die jungen Damen von Ihnen versprechen?" sagte sie
zu dem prominenten Gast und deutele
auf ihre Schülerinnen, die rings um eine
große Tafel verteilt saßen, .Etwas Geistvolles, das zu jeder von ihnen paßt, eine
Dosis Geist sozusagen . . ." Die jungen
Damen hiolten ihre Täßchen in den Händen und blickten teils neugierig teils verlegen auf den großen Ma?in.
Geplagte Eltern
'«:k,^'N^<h.«äM3^i
JZpittiyi^^
Zeichnung: Heinon
Der verhärmt aussehende Mann kam
mit dem Junggesellen ins Gespräch,
.Tja, ich habe e« wirklich nicht leiditl
Ich bin Vater von sechs Töchlöm!"
.Dann müssen Sie und Ihre Frau also
tiglich sediä Mäuler stopfen", meint dor
Junggeselle tellnalunsvoll.
.Nein, zwöUj Mßfe« l Ö A t e »UMI »Ö«
vo*hwirat©U" ,
'Abeiid sprach cie nodi über di« Filmstory, bis ich ernstlich böse wurde und
frühzeitig zu Bett ging. Am nächsten
Morgen fing sie beim Kaffeetrinkea schon
wieder davon an,
.Du kannst heute ja nicht wegfahren.
Da kannst du didi gleich «m di« KimStory machen, nicht wahr Peter?"
Ich wollte auffahren, aber sie li«B mich
gar nicht zu Worte kommen,
.Wenn du glaubst, es fiele diy nichts
Ordentliches für einen Film ein, dann
könntest du doch unser Leben erzählen,
Idi glaube, das eignet sidi dafür. Viel^
leicht kannst du auch noch etwas dazu
erfinden. Das gibt dann bestimmt die
Handlung für einen abendfüllenden
Film."
Dieser Vorschlag meiner Frau sagte
mir zu. Unser Leben war -wfrldidi so
reich an Begebenheiten, SchYrierigkeiten,
Verwicklungen und Abenteuern, daß sich
daraus sicher eine passende Story madien ließe. Erst hatte ich zwar nodi
etwas Hemmungen, so vielen Leuten unsere Geschichte, in der ich nidht hnltfer
eine glänzende Rolle spielte, ta offerieren. Aber sthlieBlidi, wer kannte uns
schon, und wer wußte, daß ich «s selbst
erlebt hatte.
Ich setzte mich also hin tuid « h r i ^
alles Erlebte vfahrheitsgetreu auf, ohne
etwas zu verschireigen oder hinzuzufügen, ohne etwas zu besdiönigen oder zu
verdrehen. Dann meldete Idi mich bei
dem Dramaturgen einer Fümgeselfediaft
an, der mich auch bereitwilligst empfing
und sich mein Anliegen anhörte.
So begann ich meine Geschichte vorzutragen. Nach einer Weile unterbrach midi
der Dramaturg mißmutig,
.Das ist ja unmöglich, das köimen wir
doch nicht auf der Leinwand zeigen. Das
glaubt ja kein Mensch!"
.Aber ich versidiere Ihnen, daß das
mein eigenes Erleben ist", versuchte idi
ihn zu überzeugen.
.Und ich versichere Ihnen, daß das kein
Kinobesucher glaubt*, betonte er sehr eindringlich.
.Aber sie versprachen doch, mich bis
zum Ende anzuhören", verwies ich ihn,
denn das hatte ich, bevor ich begann, zur
Bedingung gemacht,
.Ich hatte auf einen Knüller gehofft, als
Sie mir Ihre Filmstory so großartig offerierten. Aber schön, fahren Sie fort"
Während idi weiter erzählte, las ich in
seinem Gesicht, daß er sich allmählidi
etwas für Aeine Erzählung erwärmte. Als
ich fertig war, meinte er dann gönnerhaft:
.Eine tolle Geschichte, zumal wenn man
bedenkt, daß Sie das alles erlebt haben.
Aber zum Verfilmen eignet sie sich so natürlich nicht Da muß noch vieles geändert
und vereinfacht Werden,"
.Geändert und vereinfacht?. Na gut,
wenn Sie glauben, daß es dem Publikum
dann besser gefällt Aber tun Sie das bilte
selbst Ich kenne den Geschmack der Kinobesudier nicht so gut", schlug ich vor,
übergab ihrp meine Geschichte und bekam
einen schönen Scheck dafür.
Der Dramaturg änderte erst selbst an
meiner Story herum. Dann beauftragte
er einen Fadimann, das Dre^budb zu
sdireiben, der seinerseits hoch umarbeitete und stridi. Auch der Regisseur krempelte noch einiges um und fügte hinzu.
Der Film wurde gedreht und ich sollte
ihn bei der Uraufführung bewundern. Im
Titelvorspann stand: .Nadi einer Idee von
Peter Noack." Es war gut, daß das erwähnt war, denn ich fürchte, ich hätte
me'me eigene Story sonst nidit wiedererkannt.
Meine Frau sah sich mit mir die Filmvorführung an. Nach der Vorstellung
fragte sie mich: .Warum hast du dem Produzenten denn soldi langweilige FUmidea
aiigeboten?"
.Aber du hast es mir doch selbst geraiea, ihnen unsere Gesdiichte zn erzählen", verteidigte ich midi.
.Das soll unsere Geschichte gewesen
sein?" fragte sie erstaunt und wollte sidi
ausschütten vor Lachen, .Das war doch
nicht unsere Geschichte", betonte sie immer wieder. Später hatte sie aber eine
gute Idee: »Weißt du, ich würde jetzt zu
einer anderen Filmgesellsdiaft gehen und
auch ihr unsere Geschidite aobieten. Wenn
die sie ebenfalls verändern, haben die beiden Filme bestinamt nichts mehr gemeinsam."
. ,
Das leuchtete Stir <tia und ich ging am
nächsten Ta^ su «ini»( ««deren FiltngesellSchaft, Dfer Dramaturg Jiatte viele Bedenken und Einwinde. Aber auch er kaufte
mir meineStory ab,natürlich mit dem Bemerken,. deiJS ncxh v i e l ^ verändert werden
müsse, damit ein ordentlicher Film daraus
würde.,
Zur Uraufführung sahen mein« Frau
und ich daim, wie die VerSndenmgen ausgefallen ^aren.
»Das war doch wohl nicht die gleich«
Geschichte wie zu dem ersten Film?" wunderte sich meine Frau. .Das •war sie woW,
erklärte idi ihr, .aber ülmgeredit verändert"
.Komisch, was dabei hw&uskommt'
Und nach einer Weile fügte sie binzu:
.Wie schade, daß man. das Leben nidit
auch verändern und vferekifachen kann.
Aber wirkliche Begebenheiten sdieinen
auf der Leinwand nicht mehr zu ziehen, da
müssen schon ganz raffinierte Dinge mit
vielen Kinogedcs passieren.
So bin idi mit einer Filmstory der geistige Vater von zwei Filmen geworden.
Stol2 bin ich nicht darauf, denn was dab«^i
herausgekommen i s t . . , Na, ich sagte ei
ja schon. Eines aber weiß ich genau. Wenn
idi wieder einmal in Öeldschwierigkellen
bin, lasse ich mich äaseu überreden, audi
bei einer dritten Filmgesellsdiaft mein»
Filmstory anzubi^isa. äoiättj^ljjfe Itajtf ^
wieder Erlolg,
preltag. 9. Oktober 198;!
78. UhT^ßtlf
<»,
Das J1ßxiie*^^T>'f^'*^
Bonaventura: Collationss in Kexaemejon. Das Sedistagewerk. Lateiniadi/
Deutsch, Uebersetzt und eingeleitet von
Wilhelm Nyssen. 765 S., Ln. 32,- DM.
Kösßl-Veriag, Mündien, Kaiser-LudwigsPlatz 6. .
jederzeit möglich, Quellenforschung zu treiben. V/er nicht Latein versteht, hat allerdings mitunter Schwierigkeiten, weil er nicht
auf den lateinischen Text überblenden kann,
um das Verständnis eines Satzes zu erhohen, Nyssen sah sich nämlich gezwungen,
von der gewöhnlichen Umgangssprache abzugehen, um die Spracharchitektonik Bo'naventuras im Deutschen anklingen zu lasfön. Dabei gelangen ihm eindrucksvolle
Wortschöpfungen, die jedorh in ihrem Sinn
oft völlig von einer Ableitung aus dem
Lateinischen abhängig sind, was dem des
Lateinischen Unkundigen Schwierigkeiten
beim Durcharbeiten des Werkes bereiten
kann.
Texte der mittelalterlidien Kirchenväter
md andere für die Kirdiengeschichte widiige theologische Sdiriften aus der Zeit vor
ler Reformation sind gewöhnlidi weder im
Originaltext nodi in irgendwelchen Ueberelzungen erhältlich. Ein Verlag, der sich
laran macht, diese wertvollen Sdiriften, die
ür die geistige Einordnung -ihrer Zeit und
ür das Gesdiichts- und Geistesbild des
Mittelalters von unübersdiaubar großem
Vert sind, in wissenschaftlich einwandfreier
Es bidbt der Eindruck von emem Werk,
learbeitung neu herauszubringen, m^acht
i(ji geisteswissenschaftlich verdient, er das nicht übersehen werden kann und
H^rd zudem den Ruhm auf sich lenken nicht übersehen werden darf; von einem
:5nnen, bibliophil kostbare Bände aufzuVance Packard
Dies alles trifft für die Neuausgabe von
lonaventuras „Collationes in Hexaemepwn"
a, ja mehr nodi: Dieses Schlüsselwerk,
as als Summe mittelalterlicher TheologieVance Packard: „Die wehrlose Gesell
nd Geisteslehre gilt, wird nunmehr einer
Schaft" - The naked Society - 424 Seireiten Oeffentlichkeit zugänglich gemacht.
ten, Leinen DM 19,80 (Econ-Verlag
Venn der Kösel-Verlag — in richtiger ErGmbH., Düsseldorf).
enntnis dei' Tragweite dieser Ausgabe as Werk lateinisch/deutsch herausgibt, so
„Wieder hat Packard einen großen Griff
iit er ein übriges, um dem Wissenschaftler getan. Er hat eines der aufregendsten Thend dem Studierenden eine auch For- men angepackt, die uns jetzt und in den
diungsansprüche befriedigende Ausgabe in nächsten Jahrzehnten gestellt sind. Das Theie Hand zugeben.
ma: .Freiheit des Privatlebens', die Frage
Wilhelm Nyssen, der das Werk über- nach dem Schutz des einzelnen gegen Einetzte, hat Berserkerarbeit geleistet. Er griffe anderer - seien es Beamte, Arbeittand nicht nur einem Kolossalwerk in geber oder Nachbarn - in seine private
ateinisch gegenüber, das zu übertragen oft Sphäre. Das Buch sollte aber nicht als Senoßerst schwierig ist, weil es notwendiger- sation hingenommen, sondern gründlich auseise -nur .aus der mystischen Geisteshal- gewertet und diskutiert werden". So schrieb
ing seiner Ursprungszeit verstanden wer- die Wochenzeitung „Die Zeit", als „The naen kann, er hatte sich auch mit einem ked Society" in Amerika erschien.
öchst komplizierten Latein auseinanderzuZweifellos ist dieses neue Werk das beetzen, wie es sich uns in der KoUegnach- deutendste Buch, das Packard bisher geirift des „Hexaemeron" präsentiert. Der schrieben hat. Anhand einer Fülle von Beies Lateinischen kundige Leser ist über- spielen aus Schulen, Universitäten, der Wirtasdit, wie blendend es Nyssen gelang, die schaft und den Unternehmen, aus der RegieIroßartigkeit Bonaventurascher Spradige- rung und den privaten Lebensbereichen des
ralt im Deutschen nachzuvollziehen, Text- Menschen schildert Packard, welchen Beeue zu wahren und in neuzeitlichem Aus- spitzelungen und geheimen Überwachungen
rodcsstil zu bleiben.
der einzelne Mensch heute schon ausgesetzt
Dieses letzte, unvollendet gebliebene, aber ist. Auf Tonbändern, Filmen und in den
iveifellos bedeutendste Werk des Mystikers Speichern der Elektronenrechner werden Innd Kirchenlehrers Bonaventura (1221 bis formationen über Arbeitssuchende. Ange274) versucht, die alttestamentarische stellte oder Kreditbewerber, über Männer,
ciöpfungsordnung in eine Zusammenschau Frauen und Kinder gesammelt. Mikrofone in
lit dem Neuen Testament und seiner Er- Toiletten der Betriebe, Fernsehgeräte, Tonisungslehre zu bringen. Das Mysterium bandgeräte und versteckte Kameras in Banottes wird dabei in Visionen begriffen, ken, Warenhäusern; Abhörgeräte, Lügen[inweise im lateinischen Text zeigen Be- dedektoren und Fragebogen: sie alle regiagsstellen in der Bibel und bei anderen strieren Zuverlässigkeit, Leumund, private
(iriftstellern auf. So ist es dsm Leser Gepflogenheiten und sogar intime Einzel-
Werk, dessen theologische Bedeutung uns
heute nödi überrasdit und dessen Ge'.vi3heit, in einer runden und heilen Welt zu
leben, uns heute noch viel zu sagen hat.
In diesem Werk kristallisiert sich die geistige Situation des Mittelalters, jener
Epoche also, die der unseren vorausging
und ohne -die unser heutiger geistiger Standort nicht verständlich wäre. Denn trotz aller
inzwischen erfolgten „Aufklärung" ist unser
abendländisches Geistesgebäu-de zu einem
Großteil geprägt von den Traditionen der
vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende.
Diese Traditionen für unsere Zeit sichtbar
und verständlich zu machen, ist ein Verlagsverdienst, das kaum überschätzt werden
kann. Die Bonaventura-Ausgabe, der noxh
ein Koinmentarband folgen soll, ist darum
für theologisch, philosophisch und auch philolo'gisch Interessierte eine bibliophile Perle,
Das hat auch die Kirdie fjrkannt, die dem
Werk ihre Druckerlaubnis mit auf den Weg
gab,
gwk
NEUE BÖCHEH
Wolfgang Allcndorf: „Hnuptquartior". Ein Bericht. konvontlonollcn Formen ujiter dl9 Jugend geht. Und
184 Seiten. Vorlag Wolfgang AUondorf, Froudcnstadt- er beweist, daß die Jugend durdiau? ansprcdibar ist.
WltUonswcilsr. Zweiter Woltkriog, Hauptquartier An Modellen und Beleplelen domonstrlcrl er, wie
einer Hecrosgruppo an dot Ostfront, Bin Stoßtrupp, Lethargie und vleldiskujlortc Müdigkeit junger Menangesetzt zur gcwaltsfimon Feinderkundung, Ist In eine schen Im kirchlidion Raum überwunden worden könFalle geraten und vom Gegner aufgerieben worden. nen. Dabei kann er auf bereits In der Praxis BewährDer Verdacht des Verrots in den eigenen Reihen tes verweisen. Das Buch ist packend und In einem
drängt sich auf. Major Külth, als Ic zuständig im jugendfrischen SUl geschrieben. Die hervorragenden
Hauptquartier für Feindnachrichten und Abwehr, kon- Foto-IUuotratloncn sind faszinierende Kunstwerke,
zentriert seine Recherchen auf die Abteilung Ha, Seine Da in der Dauerstellung stets von der Mentalität der
Ermittlungen erreichen Ihren dramatischen Höhepunkt jungen Meöschen und ihrem Argwohn gegenüber Jein der Planung einer fiktiven Nahstelienvcrschlcbung dem, der sie für irgondetw*« begeistern oder wochan der Front, die nach einer wirklichkeitsgetreu rütteln will, ausgegangen wird, ist das Budi jilcht nur
ebenso unerwarteten wie erschütterndca Klärung des für die Jungen Leute anregend zu lesen, sondern geVerratsfallos führt. Der Verfasser, im letzten Krieg rade auch für jene wertvoll, die in der Jugendarbeit
selbst im Stab einer Heeresgruppe, schildert In minu- stehen und täglich Entscheidungen zu treffen haben,
tiösen Details ein Gcachehnls von atemberaubender wie sie an die Jugend herankommen.
Spannung. Er vermittelt einen ungewöhnlich interesFred Hamcl/Marlln Hürlimann: Gesditdite der Musik.
santen Blick hinter die Kalissen eines der höchsten Das Atlantisbuch der Musik - Band I. Knaur-TaschenFührungsstäbe der Wehrmacht, sachlich objektiv, klar budi, Drocmerscho Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf.,
und für jeden verständlich.
München 27, Rauchstr. 0; 4,80 DM, - Das »AtlantisGöran Stenlus: „Von Rom nadi Rom". Die Kultur- buch der Musik" ist dreibändig konzipiert. Nun liegt
landschaft Italiens, Ins Deutsche übertragen von Rita der erste Band vor, er bringt eine in sich abgeschlosOchquist. 336 Selten, Leinen 19.80 DM. Verlag Josef sene Geschichte der Musik, beginnend bei den erKncciit, Frankfurt am Main. Es ist ein Italienbuch be- sten uns geschichtlich bekannten musikalisdiien Zeugsonderer Art, das der Flnnlandsciiwede Göran Ste- nissen (China 3, Jahrtausend v. Chr,) bis hin zur Genlus geschrieben hat. Die Reise beginnt und endet in genwartsmusik. Zahlreiche Notenbcispiele und FaksiRom, kehrt audi zwischcndurdi dorthin zurüde und mils-Notensciiriften. Die jetzige Ausgabe ist die zehnte
führt durch alle Landschaften und berühmten Städte seit dem ersten Erscheinen 1934; das Taschenbuch hält
Italiens, von der Lombarde! bis nach Sizilien. Der sich im wesentlichen an die illustrierte Verlagsausgabe
Wegweiser aber Ist nlcäit die Geographie, sondern die von 1959, die nun sicher einem breiteren Kreis zuGeschichte des Landes. Jede Landschaft und jede Stadt gänglich gemacht wird. Das Werk wurde schon bei
wird in ihrer historischen Schichtung und in den seinem ersten Erscheinen von Gelehrten, Künstlern
charakteristischen Zeugnissen ihrer verschiedenen po- und Pädagogen begrüßt. Es vereinigt strenge Wisscnheften des Liebeslebena. Sie kontrollieren litischen,
kunstgeschichtlichen und literarischen Epo- sciaftllcfckeit mit Popular-Verständlichkeit, Für jeden
und werten. Manche dieser Überwachungs- chen aufgesucht. Dabei sdilleßt sich von den frühesten Musikfreund ist das Atlantisbuch deshalb ein wichtiges Nechschlage- und Nachlesewerk, das ihm hilft,
und Testmaßnahmen mögen notwendig sein. etruskischcn Funden und griechischen Ueberresten über Musik
richtig zu hören, richtig einzuordnen und richdie archaische Welt Sardiniens, das römische Forum
Aber wo liegt die Grenze? Und wer vor und
die römischen Straßen der Antike, die Bauten tig zu bewerten,
allem ist berechtigt, eine solche Grenze zu und Bilder der Renaissance und des Barock, die Welt Stephan Wendt: „Adieu Danielle". Roman, Aus dem
ziehen? Wie steht es um den Schutz des des Kirchenstaates bis zu der modernsten Stadter- Englischen übersetzt von Isabella Nadolny, 240 Seiten.
weitcrung Roms ein weiter, tiefgestaffelter und far- Leinen 16.80 DM. Hoffmann und Campe Verlag, Hameinzelnen ,durch die Gerichte?
big aufgebauter Rundhorizont, Ic dem sich die viel- burg 13, Harvestehuder Weg 45. Der Verfasser dieses
Packard'deckt die unzähligen Formen der fältigen und lebendigen Eindrücke zuletzt doch wieder Romans, Oesterreidier in London, der in deutscher
Überwachung und Kontrolle auf. Er bringt in der Eintieit „von Rom zu Rom" sammeln und ord- und englischer Sprache Romane imd Bühnenstücke
schreibt, kommt vom Theater her. Darum erzählt er
erschreckende Zahlen und nüchterne Tat- nen.
Dr. theol. Hermann Bergmann: «Auf dem Wege zur wohl diese Geschichte einer konfliktreichen Liebe von
sachen über das Heer der sogenannten „Er- Persönlichkeit".
14.80 DM. Lahn-Verlag, Limburg/Lahn, melancholiscjiem Charme auch mit ausgesprochenem
mittlungsbeamten" und die zum Teil un- Dieses erste umfassende
Werk über die menschliche Sinn für dramatisciie Spannung, Hin erfolgreicher
seriösen Dedektivinstitute, deren Zweigstel- Individualität rollt alle Fragen um ihren Sinn und englischer Autor kommt zur Premiere seines neuesten
nach Paris. Er hat die Stadt seit fast
len sich nicht nur über ganz Amerika er- ihre Bedeutung, ihre philosophischen, psychologischen Bühnenstücks
und theologischen Aspekte klar und übersichtlich auf. zwei Jahrzehnten nicht mehr besucht und denkt selten
strecken, sondern auch bereits über Europa. Bei
an
das
Jahr,
das
er damals dort lebte imd das dem
aller tiefgründigen Spekulation bleibt es doch
Schriftsteller doch als das entscheidende Jah:
Packard schildert amerikanische Verhält- immer auf die konkrete psychologische Wirktlichkelt jungen
seines Lebens erschienen vi'ar. Als er nun in seinem
nisse, aber der Leser wird immer wieder ausgerichtet und wird dadurch unmittelbar für die luxuriösen
Hotelappartement auf den Beginn der Aufverwertbar. In der Auseinandersetzimg mit
Parallelen zu ähnlichen Zuständen in Europa Praxis
führung
wartet, %vird ein alter, schäbiger Koffer herden kollektivistischen Strömungen unseres technifinden. Die Freiheit des einzelnen ist be- schen Zeitalters gibt dieses Werk für den Weg des eingebracht, den ein Unbekannter für ihn abgegeben
hat. Es ist sein eigener Kofier, den er vor zwanzig
droht. Deshalb geht dieses Buch jeden an. einzelnen Menschen zur Persönlichkeit Einsicht und Jahren
bei seiner plötzlichen Abreise zurückgelassen
Denn das „was einst George Orwell in sei- Weisung.
hatte — keineswegs aus Versehen, sondern weil er
nem Roman 1948 als utopische Vision dar- Lothar Zenetti: Initiativen — Junge Christen in einer als wichtiges Requisit noch eine Rolle spielen sollte,
Stadt. 272 S., 16 Kunstdrucjctafeln, lam. Ein- nachdem der Held bereits die Bühne verlassen hatte.
stellte, der „Große Bruder", der diktatorische großen
band, 13,80 DM. Verlag J. Pfeiffer, München 2, Her- Dies erneute Auftauchen aber war nicht mit eingeStaat, der seine Bürger auf Schritt und Tritt zogspitalstraße 5. — Der Frankfurter Jugendpfarrer plant gewesen. Gegen seinen Willen sieht sidi der Zuüberwacht, das alles", so schreibt Vance Lothar Zenetti ist durch zahlreiche Werkbücher her- rückgekelirte gezwungen, Szene für Szene noch einmal
einem breiteren Kreis wurde er durch zu durchleben, bis zu jener Abreise, die alles zu bePackard, „ist heute in den USA keine Vision vorgetreten,
sein grundlegendes Budi über Spirituals „Peitsche enden schien. Angefangen h?tte alles an jenem Tag,
mehr,..".
und Psalm" bekannt. In seinem neuesten VVerk be- als er Danielle kennenlernte, eine Frau, die ihn beschäftigt er sich mit der landläufigen Behauptung, die zaubert und irritiert, mit der er glücklich ist, die er zu
Gabriel Marcel: „Auf der Sudie nadi Wahrheit und heutige Jugend sei nichts wert. Zenetti stellt in diesem lieben meint und die er doch verläßt. Damals glaubte
Gerechtigkeit". Vorträge in Deutsdiland. Herausgege- Buch der unbewiesenen These, die Jugend vdrtschafte er, seine Abreise sei das Ende ihter gemeinsamen
ben von Wolfgang Ruf. 146 Seiten, Paperbadc-Aus- abwärts, eile Antithese gegenüber, daß in der jungen Geschichte gewesen. Jetzt muß er entdecken, daß dies
gabe, 3.80 DM. Verlag Josef Knedit, Frankfurt am Generation durchaus ein guter Kern stedct, der große kein Ende war. Seine ROcikrhr nach Paris bekommt
Main. Im Werk des französisdien Philosophen und Früchte zu bringen vermag, wenn man ihn nur erst für ihn eine ganz unerwartete Bedeutung. Er muß nun
Dramatikers G a b r i e l M a r c e l — Friedenspreis- zu wecken verstanden hat. Der Verfasser fordert des- nicht nur in der Erinnerung nacherleben, sondern in
träger des Deutsdien Buchhandels 1964 — kommt der halb aktives Christentum, das zum Teil auch in un- der Wirklichkeit zu Ende leben, was damals begann.
Hinwendung zum Du, dem Gespräch, eine eigene Bedeutung zu. Marcels Denken geht von der Erfahrung,
dem Erlebnis aus — so ist gerade der Vortrag, diese
direkte Mitteilung, eine Form, die seinem Wesen besonders entspricht. Dieses neue Buch enthält die Vorträge, die Gabriel Marcel in Deutsdiland, vor allem
vor Studenten der Universität F r e i b u r g
im
Jürgen Thorwald: „Das Jahrhundert der gestalten, erschütternden Verbrechen, erbitBreisgau
(dort lehrte Martin Heidegger von
Detektive". Weg und Abenteuer der terten Kämpfen und Prozessen. Sein Schau1928 bis 1945 seine Existenzialontologie] gehalten
Kriminalistik. 616 Seiten, 120 Abbildun- platz umfaßt die ganze Welt.
hat. In einer weitgespannten und umfassenden Themenstellung ersciilieDen sie den Reichtum und die
gen. DM 24,50. Droemersche VerlagsEs ist nicht nur die Epoche der FingerEigenart seiner Gedankenwelt. Der Herausgeber Wolfanstalt Th. Knaur Nachf., 8 München 27, abdrücke, der kriminalistischen Fotografie,
gang Ruf schreibt u. a. in seinem Vorwort: Die VorRauchstraße 9.
der Auswertung der Spuren eines Verbretragsreisen von Gabriel Marcel sind ganz Ausdrude
seiner philosophischen Existenz Er ist auf der Suche
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts chens vom Abdruck eines Schuhs bis zur
wie ein Wanderer. In jedem Vortrag stellt er sich von begann eine der phantastischsten Geschich- Identiözierung einiger Staubkömchen in
neuem dem vielfältigen Anruf der Zeit und seiner
ten, welche die Welt kennt — die Geschichte der Rocktasche eines Mörders. Es ist auch
Zuhörer.
Werner Meyer: „Burgen und Schlösser in Schwaben". der modernen Kriminalpolizei und ihrer die Epoche der Entschleierung des GeheimNach alten Vorlagen. 280 Seiten und 98 Tafeln. Ganz- Methodik: Der Kriminalistik. Diese erre- nisses der Toten durch die forensisdie Meleinen 17.80 DM. Verlag" Wolfgang Weidlich, Frank- gende Geschichte ist bisher "noch nie ge- dizin, der Entlarvung verräterischer Zeichen
furt am Main. Schwaben umfaßte ursprünglich das
ganze Gebiet des schwäbisch-alemannischen Sprach- schrieben worden. Es existieren zwar viele in der menschlichen Schrift und der Deustammes: die deutscha Schweiz, das ElsaO, Südbaden Bericiite über Verbrechen und ihre Aufklä- tung winzigster Blutflefcken am Tatort. Und
und Württemberg. Heute ist Schwaben die Bezeichnung rung, über Verbrecher und Detektive. Aber es ist die Epoche, in die Giftkunde zu einer
eines der sieben Regierungsbezirke im Freistaat eine umfassende Geschichte der Krimina- Waffe gegen das Verbrechen wird, und in
B a y e r n . In diesem Bande schildert der Oberkonservator Werner Meyer die Entstehung schwäbischer listik gab es bis heute nicht. Jürgen Thor- der die VVissenschaft von den Schußwaffen
Fcudalbauten, in deren romantischen Ruinen auch wald erzählt sie erstmals in diesem Buch. und ihren Geschossen entsteht und zu letzheute noch der Pulschlag der Geschichte zu spüren ist.
ter Vollendung heranreift.
Die Uebenvacäiung der wichtigen Straßen gen Süden,
Sie beginnt mit der Entdeckung des FinDiese faszinierende Geschichte, in der dia
der Lebensader des Heiligen Römisdicn Reiches Deutscher Nation, bedingte eine außerordentliche Zahl von gerabdrucks. Und dann folgt im Laufe von neue Gestalt des mit den Mitteln der exWehrbauten und .A.delssitzen zwischen Alponrand und 100 Jahren eine Entdecäcung nach der anDonautal. Ihrer eigentlichen Bestimmung als trutzige deren — bis die festen Grundlagen geschaf- akten Wissenschaft arbeitenden Kriminalisten ihre ersten Triumphe feiert, erzählt
Festen enthoben, sind diese Bauwerke heute ein reizvoller Anziehungspunkt für R e i s e l u s t i g e aus fen sind, auf denen heute der weltweite Jürgen Thorwald mit dem gleichen bewunaller Welt. Der Autor vermag uns in diesem Budi Kampf gegen das Verbrechertum beruht und dernswerten Tatsachenwissen und der gleieine Vielzahl dieser Bauwerke nahezubringen. Die auch in Zukunft beruhen wird. Mit Recht
chen Kunst fesselnder Darstellung, die seine
ehemalige Residenz der Bischöfe von Augsburg, Dillingen, die Stadtburg in Kempten als vormaliger Ex- können wir diese Zeitspanne „Das Jahrhun- Bücher über die Geschichte der Medizin zu
dert
der
Detektive"
nennen.
ponent von Bürgcrmacht und Stadthoheit, sowie die
Welterfolgen haben werden lassen. Er gibt
reizvollen Residenzen Ludwig II., um nur wenige
Dieses Jahrhundert ist überreich an dra- damit zugleich die erste umfassende GeStationen auf Dr. Meyers Reise durch das Burgenland
matischen Ereignissen, blutv.ollen Pionier- schichte der Kriminalistik überhaupt
Schwaben zu trennen.
Die wehrlose Gesellschaft
Das große Duden-Lexikon
Das große Duden-Lexikon. Band 1 A-B;
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Deutsche Effektenbörsen
FMnkfurt/Main, 8. Oktober. Die Grundtendenz
an den Aktienmärkten war am Donnerstag
freundlidi. Auf einigen Marktgebieten ergaben
BIA kleinere Kursgewinne bei teilweise etwas
lebhafteren Umsätzen. Das Privatpublikum bekundete nadi wie vor Zurückhallung und aus
dem Ausland lagen nur unbedeutende Aufträge
vor. Der Berulshandel und die Spekulation bevorzugten im Verlauf die sogenannten Erdgaspapiere, von denen Preußag, Gelscnborg und
Deutsche Erdöl Kursgewinne bis zu sedis Punkten erzielten. Am Montanmarkt konnten die Vortagskurse nldit gehalten werden. In Düsseldorf
wurden große Umsätze in Rheinstahl auf leldit
ermäßigter Basis getätigt. Banken freundlicher.
Deutsche Bank konnten sich um etwa sieben
Punkte erholen. Schiffahrtsanteile uneinheitlich.
Während Hapag leicht nachgaben, konnten Norddeutsdier Lloyd einen Gewinn von drei Punkten erzielen- Farben- und Elektropapiere sciilossen unter Schwankungen etwa auf Vortagsschlußbasis. Autoaktien kaum verändert. An den
Rentenmärkten kam es bei verhältnismäßig ruhigem Geschäft nur zu kleineren Kursabweidiungcn.
Devisenkurse
Frankfurt, 8. Oktober. Die Wechselstuben kaufen 300 DM-Ost für 100 DM-West und verkaufen 100 DM-Ost für 35,40 DM-West.
Züricher Noten: 4,3075; 12,005; 88,10; 198,63.
Frankfurter Noten: 3,983; 11,045; 91,90.
Notierungen vom 7. Oktober (Nachfrage): 1
US-Dollar 3.9693; 1 Kanadischer Dollar 3.6885;
1 Engl. Pfund Sterling 11.052; 100 HoUändisihe
Gulden 110.14; lOO Schweizer Franken 91.93; 100
Belgische Francs 7.996; 100 Französische Francs
81.01; 100 Dänische Kronen 57.325; 100 Norwegische Kronen 55,425; 100 Schwedische Kronen
76.78; 1000 Italienische Lire 6.351; 100 österrelAlsche Schilling 15.369; 100 Portugiesische Escudos 13.769; IQO Span. Peseten 6.63.
Westdeutsche NE-Metallnotierungen
Frankfurt, 8. Oktober. Deutsche Metalle:
122.84; 118,45; 1705-1722.
Notierungen der NE-Metallverarbeiter: 453 bis
438; 223-225; Blei in Kabeln 137,75-138,75.
Notierungen vom 7. Oktober: In DM je 100 kg:
Zinn 1704-1721, Blei 130,12-130,26 [Basis London Kasse), Zink 130,26-130,53 (Basis London
Kasse), Elektrolytkupfer (DEL-Notierungen)
454,25-459,25, Blei in Kabeln 137,75-138,75, Aluminium 223-225, Messing 58 320-330, Messing
63 386-404.
Bremer Baumwoll»
Bremen, 7. Oktober. 2,569 G, 579 B; 2,574 G,
582 B; 2,577 G, 586 B; 2,580 G, 585 B; 2,586 G,
593 B; 2,575 G, 583 B. - Tendenz: Ruhig.
investmentpapiere
In DM: Adifonds 53,00 (53,00); Adiverha 54,60
(54,80); Adiverba 51,30 (51,30); Agefra 32,60
(32,90); Akkumula 59,50 (59.60); Allfonds 34,10
(34,10); Anglo-Dutch 106,00 (106,70); Arideka
47,10 (47,10); Atlantic 38,80 (38,90); Austrofonds
56,00 (56,00); Brauerei-Fonds 51,40 (51,40); Concentra 37,50 (37,50); Dekafonds 42,50 (42,50);
Eurinvest 75,70 (75,90); Europa 1 64,70 (64,90);
J Eurunion 144,40 (144,70); Finance Union. 46,30
, (46,30); Fondak 41,70 (41,70); Fondis 47".10 (47,10);
i Fondra 94,70 (94,60); I-Fonds 138,35 (138,35);
Industria 73,40 (73,40); Intervest 104,40 (104,60);
Investa 69.50 (69,40); Sogelux 45,70 (45,80); Thesaurus 51.90 (51,90); Transatlanta 53,50 (53,60);
Tresore 45,30 (45,40); Unifonds 35,40 (35,50);
Uscafonds 126.40 (126,40); Valeurop 82,80 (82,90).
In Schweizer Franken: Universal 118,57 (11979).
In Dollar: Axe Science 13,59 (13,58); Channing
vorm. Canagros 11,45 (11,42); FIF 5,37 (5,37);
National Investors 18,98 (18,97); Television 9,23
(9,22).
In Baden-Württemberg nur wenige Engpaß-Schwierigkeiten
Gesicherte Rohstoff- und Materialversorgung bei steigenden Preisen
Stuttgart (SWS), Die Herbstkonjunktur
mit wieder anziehenden Produktionsziffern
und kräftigen Zuwachsquioten hat den Bedarf an Rohstoffen und Halbwaren nachhaltrig erhöht Versorgungsschwierigkeiten
sind trotz der starken Nadifrage am Weltrohstoffmarkt und auch im Inland nidit
eingetreten. Dagegen sind die Preise bei
Rohstoffen nach langer Zeit wieder angestiegen. In - Baden-Württemberg konnten
sich die weiterverarbeitenden Finnen in
ausreichendem Umfange mit Rohstoffen eindecäcen, verweisen aber auf Kostensteigerungen und in einzelnen Fällen auf Engpaßschwierigkeiten bei Zubehör.
Steigender Rohstoffpreisindex
'
An den internationalen Rohstoffmärkten
zeichnete sich in den vergangenen 18 Monaten erstmals seit vielen Jahren auf breiter
Front eine zum Teil nicht unerhebliche
Predsanhebung ab. Der Reuter-Index war
1963 um 13 Prozent gesunken, holte aber im
ersten Halbjahr 1964 wieder um 5 Prozent
auf. Im Juli 1964 blieb der Index unverändert. Starke Impulse erhielt der Preisauftrieb durch Ostblcyckaufkäufe an Nahrungsmitteln infolge schlechter Ernten in
einzelnen Ländern sowie durdi eine allgenuein starke Nachfrage nadi Industrierohstoffen. Die Erzeuger und Anbieter waren
durch jahrelange Restriktionspolitik nicht
Vierteljahr 1964 nahm die Kunötstoffproduktion in der Bundesrepublik um 23 Prozent zu. Die bedeutendste Gruppe mit 55
Prozent Anteil an der Gesamtherstellung
ist voll mit der Erzeugung von Polymerisationsprodukten beschäftigt. Die Erzeugung
stieg um 28 Prozent. ATinänernd ein Viertel
der Weltkunststofferzeugung enfällt auf
Polyvinylchlorid (PVC). Hier kam es zu
einer Verknappimg und Preisanhebung. Die
Kautschukonärkte haben sich seit Mitte
März 1964 gefestigt.
Außenhandelsdefizit Lateinamerikas
fast beseitigt
Das Verhältnis der Exportpreise zu den
Importpreisen - Terms of Trade - Ist in
Lateinamerika und Afrika 1963 und 1964
wesentlich verbessert.worden. Die Exporte
der Entwicklungsländer stiegen 1963 um
•mehr als 8 Prozent, die Importe nur um
2 Prozent. Das Außenhandelsdefizit dieser
Ländergruppe verringerte sich zwischen
1962 und 1963 von 2,3 Milliarden Dollar auf
0.5 Milliarden Dollar. Während die Goldund Devisenbestände der Industrieländer
um knapp 5 Prozent auf 57 Milliarden Dollar stiegen, erhöhten sich die Währungsreserven der Entwicklungsländer um 8 Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar.
Mehr Wettbewerb im Verkehr notwendig!
Im Mittelpunkt des Streites um die riditige Verkehrspolitik steht die Bundesbahn
B o n n . (KOM) Preiskonkurrenz auf dem Verkehrsmarkt — dieses Ziel hat das Bundesverkehreministerium mit den Tarifbildungsrichtlinien vor drei Jahren angesteuert. Etwas schüchtern zwar, aber immerhin war es ein erster Schritt. Jetzt sollten weitere bald folgen. Im Mittelpunkt des Streites um die richtige Verkehrspolitik steht zur Zeit die Bundesbahn. So sehr auÄ Binnenschiffahrt und Güterkraftverkehr über die Tarifpolitik der Bahn klagen mögen, es steht dodb fest, daß sich die Bahn eindeutig
in der Defensive befindet Und es gibt niemanden bei der Bundesbahnverwalttmg, der so einfältig wäre, zu glauben, die Bahn
könne sozusagen für immer „Kampftarife" gegen ihre Konkurrenten einführen, ohne Rücksicht auf ihre eigene Rentabilität Der
Steuerzahler müsse ja schließlich einspringen.
Nein, der Steuerzahler darf sich in' diesen
Wettbewerb nicht einmischen, sonst verfälscht er von vornherein die Gleichheit der
Wettbewerbschancen. Die Bahn muß als
wirtschaftliches Unternehmen aus sich heraus bestehen können. Dazu gehört allerdings, daß ihr die „politischen Lasten" (Folgen des Krieges) abgenommen werden. Auch
darf ihr nicht länger auferlegt werden, diese
oder jene unrentable Nebenstrecke weiterzuführen. Gerade die Bundestagsabgeord-
Stromverbrauch in den USA aber noch dreimal so hoch wie bei uns
H a m b u r g . An den Stromzählern ist es maschinen, Fernsehapparate, Radios, Heizabisulesen: Immer mehr gleichen die west- geräte, Kühlschränke, Staubsauger, Geschirrdeutschen Hajushalte kleinen Fabriken. Von spülmaschinen, Lampen fressen eben mehr
Strom. Und was diese immer besser ausgerüsteten häuslichen „Fabriken" produzieren,
WOHLSTAND-arnZählepabgelesen ist der reine Wohlstand; nämlich Behaglichkeit, Bequemlichkeit, Wärme, Helligkeit und
Dährlictier
Unterhaltung.
195a
In der Lage, das Angebot kurzfristig zu erhöhen. Die Rohstoffländer haben von den
verbesserten Absatzbedingungen zum Teil
profitiert. Die Außenhandelssituation der
Entwicklungsländer besserte sich hinsiditlich der Terms oi Trade - günstigeres Verhältnis zwischen Ex- und Importpreisen und der Verringerung des Handelsdefizits,
Die VVährungreserven nahmen dort zu.
Wirksamer als durch äußere Enlwicäclungshilfe wurde die Position der Rohstoffländer
gefestigt. Die Kaufkraft auch für die Einfuhr
von Investitionsgütern ist gewachsen.
Normalisierung am Weltwollmarkt
Die lebhafte Nachfrage am Weltwolbnarkt
geht seit November 1963 ziurück. Die. Preise,
die in London je nach Provenienz den Stand
von 1962 um etwa 24 bis 35 Prozent überschritten hatten, fielen bei sinkendem Käuferinteresse ab.
Die Preisentwicklung an den Baumwollmärkten zeigte in den letzten Monaten ein
differenziertes Bild, Für middling upland
ergab sich nach vorübergehender Festigung
in den ersten Monaten 1964 ein Preissturz,
Für Kamak' - ägyptische Baumwolle mußte im Juli 1964 25 Prozent mehr bezahlt
werden als 1963.
Die Preisentwicklung bei Chemiefasern
wurde durch die steigende Welterzeugung
in Höhe von jährlich 12 Prozent bestimant.
Die USA halten mit 26 Prozent Anteil die
Spitze der Erzeugerländer, gefolgt von Japan mit 16 PwjYent und Westeuropa mit
Preisauftrieb bei NE-Metallen
insgesamt 36 Prozent. In der Welttextilverhaben die Chemiefasern ihre PosiBei Aluminium ergab sich im ersten Halb- August 116 Pfund Sterling Longton, was sorgung
von 17 Prozent Anteil im Jahre 1953
jahr 1984 in der westlidien Welt eine Pro- einem Höchststand seit sieben Jahren ent- tion
duktionssteigerung von knapp 18 Prozent. spricht. Kupfer stieg bis Ende August auf auf 26 Prozent 1963 verbessern können.
In der Bundesrepublik wurde auf Grund 385 Pfund Sterling Longton. Stammkunden
Steigende Inlandspreise
des steigenden Weltverbraudis und der einiger Gesellschaften erhielten seit März
Die Preise auf dem Inlandsmarkt für Rohdamit verbundenen Belebung des Inlands- 1984 einen festen Abgabepreis von zuerst
absatzes von Hüttenaluminium der auf den 244 dann 260 Pfund Sterling Longton. Der stoffe und Halbwarön hatten entsprechend
Grundpreis von 216 DM/100 kg gewährte Zinn-Markt litt unter AngebotsknappheiL der Weltmarktlage steigende Tendenz. Der
Rabatt von 10 DM/100 kg im März 1964 Die Londoner Notierung stieg von Anfang Index der Erzeugerpreise für industrielle
aufgehoben. Nach einem Preisauftrieb für Oktober 1S63 bis Ende August 1984 von Produkte in der Bundesrepublik stieg insZink im Juli bis auf 155 Pfund Sterling gooV: auf 1342' Pfund Sterling Longton. Die gesamt von Januar 1964 bis Juli 1964 um
Longton erfolgte in jüngster Zeit ein star- Stabilisierung hängt von dem Verhalten der 0,5 Prozent, bei NE-Metallen und NE-Halbker Preiseinbruch bis auf einen Stand von General Services Administration der USA- zeugen um 16 Prozent, bei Gießereierzeug122 Pfund Sterling Longton. Zur Zeit ist Regierung ab, die die strategische Reserve nissen um 2,9 Prozent, bei Kaltwalzerzeugnissen vun 1,9 Prozent und bei Stahlbauein Festpreis von 125 Pfund Sterling Long- aber nur allmählich abbauen kann.
ion in der Bundesrepublik eingeführt Die
Die Entwicklung im Kunststoffbereich erzeugnissen um 1,2 Prozent. Rückläufig waBlei-Notierung in London erreidite Mitte wird zuversichtlich beurteilt. Im ersten ren die Preise für Roheisen um 3,1 Prozent.
Elektrischer Komfort wurde verdoppelt
Stromverbrauch
je Haushalf
in der .
Bundesrepublik
78,l lahrjjajj
Wirtschaft und Handel [
Ffeitag, 9. Oktober 1964
Der Gipfel des elektrischen Komforts ist
allerdings in der Bundesrepublik noch längst
nicht erreicht. In den USA beispielsweise
liegt der Stromverbrauch je Haushalt mehr
als dreimal höher als'bei uns.
heten -aüä dfeii „betrotferien" Wahlkreisen
zeigen.hier einen Weitblick, der an Kirch
turmspolitiker erinnert.
Natürlich hat der Staat auch in einer
marktwirtschaftlich orientierten Verkehrswirtschaft wichtige Aufgaben. Er hat beispielsweise dafür zu sorgen, daß ein leistungsfähiges Straßennetz zur Verfügung
steht. Hier ist in den letzten Jahren viel geschehen, jedenfalls mehr, als, bei den anderen Möglichkeiten, den Verkehrsfluß von Behinderungen zu befreien. Ein arges Verkehi'shindemis sind zweifellos zu große und
- noch mehr —zu langsam fahrende Lastkraftwagen. Im Interesse eines zügigen Verkehrsablaufs sollten endlich für Lkws Mindestgesdiwindigkeiten eingeführt werden.
Steigungen bis zu vier Grad müßten zum
Beispiel mit wenigstens 60 bis 70 Stundenkilometern auch von den schwersten Lastkraftwagen mit voller Ladung genommen
werden können. Dazu bedarf es nur einer
Vorschrift, die eine bestimmte PS-Leistung
je Tonne Eigengewicht und größtmöglicher
Ladung zur Pflicht macht. Warum sdieuen
sich unsere gewählten Volksvertreter, solche
und andere Vorschläge im Parlament mit
Nachdrude zu vertreten?
1955 bis 1963 hat sich der durchschnittliche
Stromverbrauch mehr als verdoppelt; er
stieg von S36 auf 1181 Kilowattstunden pro
Haushalt und Jahr.
Das liegt vor allem am ständig waclisenden
Maschinen- xmd Apparatepark. Mehr Wascäi-
kraftvoll
Sie erleben es bei jedem Fahrlcilomeler
sstaBtiiwudigi
Sie spüren es
beim Anfaiiren und Überholen
rentabel
Sie merken es
bei der Verbraudiskalkulalion
FRANKREICH
BUNDESREPUBLIK
2,2
ITALIEN1,1
BELGIEN 0,7
H0LLAND0,6'
ENGLAND^
JAW\N1,1>:>
SONSTIGE 0,8
Bundesrepublik Vierter
in der Spenderliste
B o n n . Fast 33 Milliarden Mark zweit.
ten Nordamerikaner, Westeuropier und ji,
paner im vergangenen Jahr für die armci
Länder der Welt ab. Diese Entwicidungsgtl.
der sind allerdi{iigs nicht nur Getchenki,
sondern auch Kreute, die verzinst und n.
rüdcgezahlt werden müssen. Aber inunerliii,
33 Milliarden Mark.
Um einen Begriff von der Größe diestt
Summe zu geben: Sie würde nahezu ausiÄ
chen, um beispielsweise das ganze 32-Millio.
nen-Volk der Spanier bei vollem Einkommsi
ein Jahr lang in Ferien zu schicicen.
Am tiefsten haben von allen westlidiea
Ländern die USA in die Tasche gegriffei
Sie allein zahlten 1963 18,9 Milliarden Maii
und damit mehr als die Hälfte der gesamt«
westliciien Entwitklirngshilfe. In weitem AIstand folgen FTankreim und England, dena
aus den Glanztagen ihrer Kolonialzeit noi
manche finanzielle Verpflichtung anhängt
Erst als Nnrmmer vier auf der SpendenlKi!
rangiert mit 2,2 Milliarden Mark die Bundnrepublik.
Unser WtrtsdiafftfilexikOD
PASSIVA
Kapital {Eigen- und FremdkopifalJ
einer Unternehmung. Die Passioa roe>
den auf der rechten Seite (Passioseife)
der Bilanz ausgeroiesen.
PASSIVGESCHÄFT
Passioes Kreditgeschö/t. BonkgestAfift,
das der Geldbesdiaf/ung für die Bank
dient (Bank tritt als Kreditnehmer oufl.
Gegensatz: Aktiogeschö/t
Argentinier nehmen DEMAG-Anliy
in^B^rieb
Bundesrepublik zweitgrößter Perlenimporteur der Welt
Im ersten Halbjahr rund sedia Tonnen Perlen eingeführt
Pforzheim. Nach monatelangen Verhandlungen — vor allem mit der Versicherung wurde es einer Gruppe in- und ausländischer
Journalisten nun erstmals ermöglicht, den
Saferaum des größten deutschen Perlenimporteurs, Erwin Rottenburger in Pforzheim, zu besichtigen. In seinem Safe liegen
Perlen im Wert von mehreren Millionen
Mark kurzfristig auf Lager.
Die Bundesrepublik ist nach den USA der
größte Perlenimporteur der Welt. Im Vorjahr wurden 7,1 Tonnen, im ersten Halbjahr
Es ist natürlich einfacher und bequemer, 1964 bereits rund sechs Tonnen Perlen einfür die alte „Ordnung des Verkehrs" und geführt. Diese Importe kommen zu 95 Promanchmal sogar für eine völlige staatliche zent aus Japan. Es sind sogenannte Zucht-
Das Gewicht von Gewerbe und Landwirtschaft
Gewerbliche Wirtschaft gewinnt, Land- und Forstwirtschaft verliert an Bedeutung
S t u t t g a r t (sws). Das Bruttoinlandsprodukt in Baden-Württemberg, das nach
vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Landesamtes im vergangOnen Jahr die Höhe
von 50,9 Milliarden DM erreidit hat, wurde
zu 59,4 Prozent von der produzierenden gewerblichen Wirtschaft - das ist das verarbeitende Gewerbe, die Bau- und Enorgiowirtsdhaft - aufgebracht Diese Antoilsquoto betrug 1950 erst 52 Prozent, der Anstieg auf
59 Prozent im Jahr 1962 ist eins eindmcicsvolle Bestätigimg dafür, daß das Gewicht des
produzierenden Gewerbes im Rahmen der
Gesamtwirlsdiaft unseres Landes in den labxton zvfbli Jahren eine erhebliche Verstärkung
erfahren hat.
DER OECD-LÄNDER
32,6 Milliarden DM
Lenkung dieses wichtigen "VVirtschafts'beretches zu werben. Dabei ist gerade in den
Duisburg. Das argentinische HüttenwÄ
letzten Jahren deutlich geworden, daß eine Zapla, das von der DEMAG gebaut und g^
auf dem freien Wettbewerb beruhende plant wurde, wird heut» seiner BestömmuEj
marktwirtschaftliche Ordnung des Verkehrs- übergeben. Wie "die DEMAG AktiengeseS
wesens allein geeignet ist, die SÄwierigkei- Schaft am Dönnerstgg mitteilte, besteht di^
ten zu überwinden und auf die Dauer das SBs Hüttenwerk aus Hochofen-, Stahl- xd
für die Volkswirtschaft und damit für die Walzwerksanla.gen. In dem neuen Hütt»
Allgemeinheit günstigste Verkehrsnetz zum werk verarbeiten die Argentinier vor aÜes
niedrigsten Preis anzubieten.
I die Erzvorkommen in der Sierra de Zapk
Deutsche Firmen für Euphrat-Damm
Beirut. In Damaskus hat ein Konsortium
aus 17 Industrie- und Baunrmen der Bundesrepublik am MittwocJi mit der sytdsdien
„Behörde für den Bau des Euphiat-Stau(iammes" ein Abkommen geschlossen, nach
dem die deutsciien Firmen innerhalb von
vier Monaten ein Angebot für den Bau des
Staudammes und der Kraftzentrale vorlegen
werden. Darüber hinaus will sich das Konsortium bei Bankinstituten um Devisen-Kredite bemühen. Die Bundesregierung hatte
Syrien im Februar 1963 für den Dammbau
einen Kredit von 350 Millionen Mark zugesagt, jedocäi unter der Bedingung, daß deutsdie Firmen den Dammbau ausführen. Der
Gesamtbodai'f an Devisen wird von Fadüeuten auf 700 Millionen Mark geschätzt. Für
die im Inland entstehenden Kosten dos
Dammbaus soll Syrien 800 Millionen Mark
in syrischer Währung aufbringen.
ENTWICKLUNGSHILFE 1963
Das gegenteilige Bild ergibt sidi für die
Landwirtschaft. Diese hat zwar 1962 im Vergleidi zu 1950 einen um 1,2 Milliarden DM
höheren Produktionserfolg erzielt. Die Steigerung bleibt aber weit hinter der Erhöhung
der Wertsdiöpfimg in den anderen Wirtschaftsbereichen zurück. Der Anteil der Landund Forstwirtschaft am gesamten Bruttoinlandsprodukt ist infolgedessen von 10,6
Prozent im Jahr 1950 auf 5,2 Prozent im Jahr
1962, also auf rund die Hälfte abgesunken.
In dieser Schrumpfung wird die rückläufige
Entwicklung der Landwirtsdiaft innerhalb
der Gesamtwirtsdiaft unseres Landes in den
vergangenen zwölf Jahren sichtbar.
Ein neuer Sopi>$ervi€e
für die kommende
Frostperiode;
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haupt nur noch Zuchtperlen, 1963 im W«!
von insgesamt 160 Millionen Mark,
In Oesterreich ist der Perlenimport in da
letzten Jahren ebenfalls sprunghaft angcsH«gen, Waren es 1963 noch 164 Kilogramm Pa"
len, so im ersten Halbjahr 1964 bereits 2ß
Kilogramm, In letzter Zeit kommen allfcdings trotz schärfster Qualitätskontrolla
durch den japanischen Staat immer häufiga
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europäisdien Markt, die illegal exportie^
werden. Eine vollwertige Perle brauciit dg«
bis fünf Jahre Wachstum, dünnschalige Was
wird bereits nadi zwei Jahren abgeerntet
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Freitag. 9, Oktober 1964
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Samstag, XO. Oktober, 20.00 Ulirj
Reutlingen, den 8. Oktober 1964
früher Spedithartstraße 10
Unser Martin hat ein JJrüdercUsn
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In dankbarer Freude;
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18. Jahrhunderts (Alte Instrumente)
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Hermann Fetzer
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Unser lieber Schwager uad Onkel
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z. Zt. Ereiskrankcuhaus Beullingen
Karl Beck
ist heute im 88. Lebensjahr sanft entschlafen.
Wir beginnen unseren gemeinsamen Lebensweg
In stiller Trauer:
Familien Bede, Spingier, Lordi
/Haziannc
Beerdigung: Samstag, den 10. Oktober, 11 Uhr, Friedhof Unter den Linden.
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Badstraße 7
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Heutlinger Straße 209
Kirchliche Trauung: 10. Oktober 1964, 14 Uhr, Neuapostolische
Kirche Plullingen
Reutlingen, den 9. Oktober 1964
DANKSAGUNG
Braut-_
Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme, die wir beim Heimgang meines
Mannes, unseres guten Vaters, Großvaters und Sohnes
N kleider
und die
Brautausstattung
Erwin Walter
nur vom
in so reichem Maße erfahren durften, sagen wir unseren herzlichen Dank. Insbesondere danken wir Herrn Pfarrer Länge für seine tröstenden Worte und den
Nachrufen des Herrn Polizeirat Miethe, der Gewerkschaft und Kriminalpolizei
sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden und allen, die ihm das letzte
Geleit gaben.
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Freitag, 9. Oktober 1964
SPORT
7B fflhrBflns
ß0fussia dorimund kann Spikenreiiennferden
Wird der 1. FC Kaiserslautem im Stadion Rote Erde gestürzt? — Spiele beginnen um 15.15 Uhr
Der 1. FC Kaiserslautern stellt bis jetzt genau wie vorher Hannover 96 und Werder Bremen zwei Spieltage an der Spitze der Bundcsliga. Nun kommt am Samstag der siebte Durdigang, und nadt dem Gesetz
der Serie miilUe die TabcUonfUhrung wieder wechseln. Es sieht auch ganz danach aus, denn der 1. FC
Kaiserslautern (9:3 Funkte) spielt bei Borussia Dortmund (8:4;, die nur um einen Funkt zurlidcllest und
so im Fallo eines Sieges vorstoOcn könnte. Mit Borussia Dortmund, letztmals 1963 Deutscher Msister,
käme einer der Favoriten an die Spitze, denn die Laulerer gelten genau wie die Hannoveranet oder Bremer nur als krasse Außenseiter. Fest steht jedoch, daß sich die Elf vom Belzcnborg gegenüber dem Vorjahr wesentlich verstärkt hat. Sie wird audi im Stadion Rote Srde ihre Haut nur teuer verkaufen. Gewinnt Borussia, dann würde das Feld noch enger zusammenrutschen, als es ohnehin der Fall ist IUI
München, Hamburger SV, Werder Bremen, 1. FC Köln, 1. FC Nürnberg und Eintradit Frankfurt weisen
nämlich 7:5 Pimkte euf, und einige dieser Vereine werden bestimmt zu den Siegern des 10. Oktobers
gehören.
Der Abstand vom 1. FC Kaiserslautern zum Tabellenzwölften Eintratäit Braunsddweig beträgt übrigens
nur drei Punkte. Es ist also alles drin. Die Mannschaften haben eine vierzehnlägige Pause hinter sich.
Ob sie gut genutzt wurde, muß sich zeigen. Gespannt
ist man vor allem, ob Schalke 04 neue Kräfte geschöpft hat, denn der ruhmreiche Verein ist allein
noch immer ohne Sieg. Die Tage werden immer kürzer und so beginnen die Spiele jetzt sdion um
15.15 Uhr.
Borussia Dortmund — 1. FC Kaiserslautern (9:3/
1:0), Hertha BSC Berlin — TSV 185^ München (3:1/
2:1), Hamburger SV ~ Eintradit Frankfurt (3:0/2;2>,
Hannover 96 — Werder Bremen (—/—), 1. FC Köln
gegen Eintracht Braunschweig (4:1/3:1), 1. FC Nürnberg — Karlsruher SC (2:4/3:1), VfB Stuttgart gegen
FC Sdialke 04 (2:0/0:2), Borussia Neunkirchen gegen
Meideridier SV (—/—).
Alle vier Punkte kassierte Borussia Dortmund in
der vergangenen Saison vom 1. FC Kaiserslautern,
Die Russen ersdiredct hat in Tokio der britische VVelt- der sidi an die 3:9-Kanterniederlage im Stadion Rote
lekordler in der Halbschwergewiditsklassc, Louis Erde gar nidit gern erinnert. Dieses Debakel dürfte
Marlin (unser dpa-Bild]. Als er beim Training im sich kaum wiederholen. Die; „Roten Teufel" vom BetKomazawa-Sportpark bcaditlidie Leistungen zeigte und zenberg sind jetzt auch auswärts stärker geworden.
sein Traicer ihm erlaubte, noch mehr zu stemmen, Sie werden in Dortmund selbstbewußt aufspielen und
kamen die in der Nähe trainierenden sowjetischen ihren „Platz an der Sonne" hartnäckig verleidigen.
Athleten staunend näher. Da verbot Coach Murray Trotzdem wird von den Dortmundern zumindest ein
•weitere Krafta!<te; „O.K. Lou, morgen darfst du mehr knapper Sieg erwartet.
h e b e n . . . " Die Russen redeten aufgeregt auf ihren I Hertha BSC ist zu Hause noch immer ohne Sieg
1 und konnte im Berliner Olympiastadion erst ein Tor
Dolmetscher ein und Lou grinste sie an . . .
I
Zonen-HOk nach nicht anefkannt
IOC veisdiob die Entsdieidung auf die Vollversammlung im Jahr 1S65
Die 62. Vollversammlung des IOC hat am Donnerstag in Tokio die Frage einer Anerkennung des
Nationalen Olympischen Komitees der Sowjetzone auf die nächste Vollversammlung verschoben, die 1965
in Madrid stattfinden wird. Damit blieb ungeklärt, ob Mitteldeutschland bei der ftäihsten Olympiade selbständig oder wieder im Rahmen einer gesamtdeutsdien Mannschaft auftreten wird. Mit ihrer Entscheidung
folgte die Vollversammlung einem Antrag des lOC-Exekutiv-Komitees.
Der Antrag über eine endgültige Anerkennung des
sowjetzonalen NOK wurde dem IOC vom sowjetischen
lOG-Mitglied Andrianow vorgelegt. Bei der Diskussion über diese Frage wurde der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees der Bundesrepublik,
Willi Daume, vorwiegend von neutralen IOC-Mitgliedern unterstützt. Für die Verschiebung sprachen sich
hesonders die IOC-Mitglieder Indiens und Pakistans
aus.
„Mit der Entsdieidung des IOC-Kongresses bin idi
vorerst einmal zufrieden", äußerte Daume. „Im Augenblick konnten wir in Tokio nicht mehr erreichen."
Brundage sagte: „Durch diese Entscheidung hat sich
klar herausgestellt, daß wir der Bildung einer gesamtdeutschen Mannschaft für die Olympischen Spiele
1968 nähergekommen sind. Es hat den Anschein, als
ob die Stimmung in diesem internationalen Gremium
doch mehr als erwartet zugunsten einer gesamtdeutschen Mannschaft spricht."
ffapanef haben den Standes „2" geseht
Eine Stimmung wie vor der Seeschlacht von Tsushima im Jahr 1904
Als die japanische Olympia-Mannschaft vor wenigen Tagen offiziell aufgestellt wurde, sagte der Trainer
der japanischen Schwimmer, Katsuo Takaishi, in einer Ansprache: „Jetzt ist der Stander ,Z' gesetzt worden." Satoko Tanaka, die 22jährige Schwimmerin, von der sich die Japaner eine der 15 erhofften Goldmedaillen versprechen, nähte sich ein „Z" auf ihren Badeanzug. Der Stander „Z" wurde 1904 auf dem japanischen Flaggschiff „Mikasa" gesetzt, bevor die Seeschlacht von Tsushima begann, die mit der Vernichtung
der russisch-baltischen Flotte endete.
Ein Gefühl wie damals erfüllt auch in diesen Tagen
die Japaner. Jetzt sind die Olympischen Fackeln in
Tokio eingetroffen. Vor dem Kaiserpalast werden sie
vereinigt und zur Entzündung des Heiligen Feuers ins
National-Sladion getragen werden. Die größte Stadt
der Welt mit ihren mehr als 10 Millionen Einwohnern
ist zu einem Gärlopf der Erregung und Erwartung geworden. Die Japaner nennen die nun so dicht bevorstehenden Olympisdien Spiele „Seisen", d. h. den
1 „Heiligen Krieg für das Prestige der Natiqn". Um
diese Spiele zu organisieren, von denen sie glauben,
daß sie in der modernen olympischen Geschichte auch
für die Zukunft die größten sein werden, hat Japan
12 Milliarden Mark oder etwa ein Drittel des Staatshaushaltes im Laufe der letzten vier Jahre ausgegeben.
Die Japaner leiden unter dem Komplex, daß ihr
Land, jetzt die viertgrößte Industriemacht der Erde,
im Ausland nicht voll anerkannt wird. Noch immer
fühlen sie, daß das Ausland Japan mehr mit Kirschblüten, Geishas, und dem Berg Fuji, als mit der
industriellen und wirtschaftlichen Potenz in Verbindung bringt. Daher glaubten sie, sie müßten nicht nur
eine Anzahl von gigantischen Sportstätten errichten,
sondern auch Tokio - vor vier Jahren noch ein riesenhaftes Dorf — in eine ultramoderne Stadt mit Wolkenkratzern und hochgebauten Schnellstraßen vercvandeln.
Sinn der japanischen Vorbereitungen auf die Spiele
war es zum einen, die ausländischen Olympia-Besucher durch die modernen technischen Aspekte Japans
— gleichgültig mit welchen Kosten - zu beeindrudcen.
Andererseits soll den Gästen die traditionelle japanische Gastfreundschaft entgegengebracht werden. Das
geht allerdings so weit, daß beispielsweise ein Japaner an einem Informationsstand von einem freudestrahlenden Helfer beiseite geschoben wird, damit ein
weit hinton stehender Ausländer zuerst abgefertigt
.werden kann. Ein Ausländer, der japanisch verstünde,
würde sich geschmeichelt fühlen, wenn er die, Aeußelungen japanischer Dolmetscherinnen, Kellnerinnen
und Zimmermädchen über die .so schönen, so ele-
ganten, so lieben Gaijin-Sans, die ehrenwerten Ausländer" hören könnte.
,
Der sehr empfindlichen japanischen Presse blieb die
ihr neue Erfahrung nicht erspart, einmal an letzter
Stelle hinter den Ausländern in der Betreuung durch
japanische Dienststellen zu stehen. Das hat auch schon
zu einer GegenattacJce geführt. Mit bitterironischen
Worten kritisiert sie das „Ausländer-Zuerst-Prinzip"
und mokiert sich über die ausländerfreundlichen japanischen Studenten-Dolmetscher, die sie „Olympinstnnt"-Dolmetsdier nennt.
Eine vielgelesene Wochenzeitschrift brachte in ihrer
letzten Ausgabe in großem Drucfk die Warnung:
„Während der olympischen Zeit werden wohl viele
japanische Mädchen Opfer ausländischer Rücksichtslosigkeit werden. Aber wir hoffen, daß sie, durch ihre
bitteren Erfahrungen gewitzigt, den Wert der japanischen Männer dann wieder erkennen werden."
Trotz solcher Irritationen ist aber die Masse der
Japaner der Hoffnung, daß die XVIII. Olympischen
Spiele eine einmalige Gelegenheit bieten werden, die
noch immer auf ihrem Inselreidi abgeschlossen lebenden Japaner etwas mehr mit der übrigen Welt vertraut
zu machen.
Yun Tsunashima
Vom VfB Stuttgart ist man gewohnt, daß ez gegen
Tabellenletzte schlcdit spielt. Schalke 04 hat im
Nccicorstadion also durchaus eine Chance, zum ersten
Sieg zu kommen. Trainer Langnor glaubt, daß seine
Elf im Trainingslager wieder gefestigt wurde. Die
Stuttgarter konnten bisher nur gegen den 1. FC Nürnberg gewinnen, spielten aber viermal unentschieden.
Ihre Abwehr Ist stabil, die SdiwHdio liegt Im Angriff.
Für Borussia Neunkirchen ist ein doppelter PuiktSflwinn genau so wie für die SÄalkor äußerst wichtig. Gegen den Meidericher SV könnte es eventuell
klappen, denn Duisburger Vorstädter sind noch weit
von ihrer Bestform entfernt. Viel hängt davon ab,
schießen. Das ist natürlich nidit nach dem Geschmack ob Krämer und Rahn wieder mitspielen können
der Fans, die zum Spiel gegen 1860 München sicher- Fehion diese beiden Stürmer, dann steigen Neunlich nicht mehr so zahlreich herbeiströmen werden kirchcns Chancen,
wie vorher gegen den HSV, Dortmund und Frankfurt.
Die Löwen sind auswärts noch immer ungcsdilagen.
Sie wollen einiges aus der letzten Saison gutmachen,
Drei Westvereine jagen Wolfsburg«.
als sie beide Spiele gegen Hertha verloren.
Mit den ersten Spielen der Vorschlußrunde tritt
Die beste Heimelf gegen die stärkste Auswärtsmannschaft. Zu diesem packenden Duell kommt es im der Kampf um die deutsche FeldhandballmeisterHamburger Volkspark-Stadion, wo der HSV und die schaft der Männer am Sonntag in sein entscheidenEintracht Frankfurt verbissen um ihren Nimbus des Stadium. Neben dem Titelverteidiger VfL Wolfskämpfen werden. Die Hamburger blieben 1983/64 zu burg haben sidi mit VfL Gummersbach, TuS WelHause ungeschlagen und wollen es auch heuer blei- linghofen und Grün-Weiß Dankersen drei Vertreter
ben. Die Frankfurter haben bisher alle ihre drei des seit langen Jahren in dieser Sparte führenden
Auswärtsspiele gewonnen, daß sie aber verwundbar Westens für die Runde der letzten Vier qualifiziert.
sind, hat sich bei ihren Heimspielen gezeigt. Der Um die Vbrschlußrundenpaarung Wolfsburg gegen
HSV hofft erstmals seinen finnischen Zuwachs Pel- Dankeisen aus dem Vorjahr nicht zu wiederholen, Ingrid Krämer-Engel aus Rostock, die bei der Etöli.
tonen einsetzen zu können, mit dem der Angriff entschied sich der Deutsche Handball-Bund in diesem nungsfeier in Tokio die schwarz-rot-goldenc Fall»
druckvoller werden soll. Bis jetzt trug Uwe Seeler Jahre für die Ansetzung VfL Wolfsburg — TuS vor der deutschen Mannschaft in das National-Stadig,
allein alle Last. Gut möglich, daß man sich auf Wellinghofen und Grün-Weiß Dankersen — VfL Gum- tragen wird, sieht man täglich mit dem Rad duiA
ein Unentschieden „einigt", das beiden Seiten gerecht mersbach. Auf den ersten Blick muß man bei den das Olympische Dorf von Tokio fahren (unser dp^
Hinspielen am Sonntag beiden gastgebenden Ver- Bild). Rechts die Turmspringerin Delio Reinhardt ao,
werden würde.
Ostbcrlin.
Hannover 96 konnte gegen seine norddeutschen Ri- eiUen die besserDn Aussichten einräumen.
Valen erst einen Funkt erobern. Jetzt hofft man,
wenigstens gegen Werder Bremen einen Sieg zu erringen. Sicherlidi wird im Niedersachsen-Stadioil wieder Hochbetrieb herrschen. Als sich die beiden Mannschaften 1962/63 letztmals in der Oberliga gegenüberstanden, siegten die Bremer in Hannover 3:1. DiesReutlingens Spitzenposition durch Bayern Hof kaum bedroht
mal scheint der Kampf völlig offen zu sein.
Wie vorauszusehen war, hat sich der 1. FC Köln
nach den Niederlagen in den beiden ersten Spielen
Nach der Unterbrechung durch die Fokalspiele geht es im sUddeutsdien Fußball jetzt wieder um Punld.
wieder gefangen und marschiert seit dem dritten
Der SSV Reutlingen hat beste Aussichten, den ersten Platz in der Regioaalliga weiter zu behaupten, dein
Spieltag in alter Frische nach oben. Von Platz sechs
Bayer Hof Ist ein Gegner, den die wantemberger schlagen müßten. GroBkampfstimmung dürfte in MiS
ist jetzt ein weiterer Sprung nach vorn zu erwarten,
chen herrschen, wo der FC Bayern als Tabellendritter die vor ihm stehenden Waldhöfer erwartet.
denn das Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig
dürfte sicher gewonnen werden.
Die Kickers Offenbach haben ihre gute Position im gestellt. Der FC Bayern ist als Gastgeber Favot«
Gegenüber dem Vorjahr stellten sich bis jetzt der Vordertreffen in Schweinfurt zu verteidigen, was Waldhof aber baut auf seine stabile Abwehr. DJ
1. FC Nürnberg und der Karlsruher SC in einer sicher einige Schwierigkeiten bereiten dürfte. Der VfR VfR Mannheim wäre klar über den Frelburgcr FC
wesentlich besseren Form vor. Die Begegnung zwi- Mannheim ist Favorit gegen den südbadischen Rivalen zu stellen, hätte der VfR-Angriff nicht immer sdiwj.
schen diesen beiden Mannschaften dürfte äußerst Freiburger FC, der freilidi über eine vorzügliche Ab- che Tage. Freiburgs Abschneiden wird in c«ta
spannend werden. Der Sieg ist wichtig, denn der Ver- wehr verfügt. Audi die Stuttgarter Kidcers können Linie von der Güte der Abwehr (Kunterl) beslimf
lierer läuft Gefahr, vorerst den Kontakt zur Spitze nicht ohne weiteres mit einem doppelten PunktIn Schweinturt hatten die Offenbacher schon öfte?
zu verlieren. Kurioseriveise verloren die beiden gewinn gegen die Ausgburger Schwaben rechnen, und schlechte Erfahrungen gemacht, und nach dem Fehll
Mannschaften 1963/64 jeweils ihr Heimspiel und ge- nodi mehr gilt das für den 1. FC Pforzheim gegen tritt gegen Fürth wollen sidi die Mainfranken n
wannen auswärts.
die SpVgg. Fürth. Der FSV Frankfurt müßte gegen Hause einen weiteren Punktvorlust nicht eriauby
Darmstadt 98 seine größere Erfahrung erfolgreich Audi die Spiele in Stuttgart und Pforzheim sind s'!
ausspielen können, ebenso ist Ulm 46 über Wacker offen zu bezeichnen. Fürth vor allem ist weiter n
München zu stellen. Daß Emmcndinaen gegen die beachten. Am Bornheimer Hang in Frankfurt kl
kampfstarken Ingolstädter zum erstän Siege kommt, Darmstadt nidit mehr als eine Außenseiterchaiict.
Fußball-WM 1970 in Mexiko
ist nidit sehr wahrscheinlich. Diesmal ivird das Ulm müßte gegen Wecker München zu seinem zw»
Die Fnßballweltmeisterscfaaft 1171 whrd In Mexiko komplette Programm am Sonntag abgewidcelt, Hessen ten Sieg kommen, während in Emmendingen der Gjt;
ausgetragen werden. Das besihloB am Donnentag der Kassel Ist spielfrei.
aus Ingolstadt höher einzuschätzen ist.
Internationale FuBballverband (FIFA) auf einer SitSSV Reutlingen — Bayern Hof (1:0, 1:2), Bayern
zung in Tokio. Von den Delegierten sprachen sidi S<
I. Amatenrliga Nordwürttemberg
für Mexiko und 32 für Argentinien aus. Sieben Dele- Mündien — -SV Waldhof (2:0, 3:1), VfR Mannheim
gegen Frelburger FC (1:0, 1:5), Sdiweinfurt 05 gegen
gierte enthielten sich der Stimme.
FC Eislicgen — FV Komwestheim, VfB Stultsa
Kidcers Offenbach (4:4, 1:3), Stuttgarter Kidcers Amateure — VfR Heilbronn, FV Nürtingen - S
gegen Schwaben Augsburg (5:0, 0:0), 1. FC Pforzheim Böblingen, VfL Heidenheim — SSV Ulm, SpciS'.
gegen SpVgg. Fürth (1:1, 2:2), FSV Frankfurt gegen Eßlingeu — SC Geislingen, VfL Sindelfingen — SpVsji
SV 98 Darmstadt (—, —), TSG 48 Ulm — Wacker Nedcarsulm, Union Böckingen — TSV CrniUIifi!-;
Müntheta (—, —], FC Emmendingen — BSV Ingol- SpVgg. Ludwigsburg — Germania Bietighoim.
stadt (—. —). '
Bayern Hof ist eine Mannschaft, die immer einmal
Schwarzwald-Bodenscc-Liga
eine Ueberraechung schaffen kann, auch auswärts.
Reutlingen ^vird also voll ausspielen müssen, wenn
VfR Schwenningen — FC Tuttlingen (Sai. F:
es keine Ueberraschung geben soll. Der -Gastgeber Wangen — SpVgg. Lindau, Olympia Lauphp'in- ww
sieht sich in der Rolle des klaren Favoriten. Bei FC Singen, VfB Friedridisbafen — SpVgg. ';*t-einem Fehltritt Reutlingens wird der Sieger der berfl, FC Radolfzell — TSV Meckenheuren P.
Münchner Begegnung auf den ersten Platz kommen. Ehingen — SC Schwenningen, FC Hüdiingen — K
Damit ist die Bedeutung dieses Treffens klar heraus- Tailfhiaon, FC Villingen — FV Ravensburg.
Sport a a s aller Welt
Sdiwed'en — Polen" 3':3"*
Unangenehmes Wetter in Tokio
Der Kreis jener olympischen Aktiven, die im Freien
trainieren müssen, ist mit dem Wetter in Tokio gar
nicht einverstanden. Hohe Luftfeuchtigkeit und teilweise feiner Nieselregen lassen es nicht zu, daß sich
die Aktiven in Hochform bringen können. Die Verletzungsgefahr ist sehr groß. Besseres Wetter ist für die
nächsten Tage kaum zu erwarten.
Eine Medaillen-Verleihung ohne Sieger wurde am
Mittwoch im National-Schwimmstadion von Tokio geprobt (unser dpa-Bild). Staunend betrachteten JournaEinen Kartengruß . . .
listen und Aktive diese grotesk anmutende Szene yoa
. . . erhielten wir von der Betriebsspoitgcmeinschaft japanischer Organisations-Griindliihkeit. Der „ÖftlHermann Fincich aus Mels in der Sdiwelz, wo die ziclle" stand vor dem leeren Siegerpodium und hitngte
Reutlinger Fußballer in einem Turnier den zweiten einem imaginären Olympioniken das Gold um den'
Hals . . . mit leeren Händen.
Platz belegten. Wir danken herzlidi.
ü
Unentschieden 3:3 trennten sich Sdiweden und Polen am MitUvodi in Stociholro in einem Fußball-Län"
derspiel. Die schwedische Mannsdiaft,- Gegner der
deutsdien Nationalelf im Qualifikationsspiel zur Fußballweltmeistersdiaft am 4. November im Berliner
Olympiastadion, hatte bei Halbzeit mit 2:3 Im Rückstand gelegen. Die Schweden begannen mit einem
Blitzstart. Bereits nach sedis Minuten führten sie
mit 2:0 durch Tore von Halbrechts Oeberg (1. Minute),
und Rechtsaußen Magnussen (6. Minute). Die polnisdhe Elf konterte in der 12. Minute durch Mittelstürmer Pohl zum 1:2 und efaielte durch Linksaußen
Uberda in der 22. Minute den Ausgleich. Bereits acht
Minuten später schoß Liberda zur Halbzeitführung
ein. Nadi der Pause begannen die Schweden wiederum
mit einem Blitzstart. Ein Kopfhall des Halblinken
Larsson stellte in der 47. Minute den Endstand her.
Die Polen griffen danach stürmisch an, doch die
schwedische Hintermannschaft hielt das Unentschieden.
Walter N e u s e i gestorben
Der, frühere deutsche Sdiwergewichtsboxmeistor der
Amateure und Berufsboxer, Walter Neusei, ist am
Donnerstag früh plötzljch an einem Herzinfarkt gestorben. Der sejährige ,'gebürtlge Bochumer, seit vielen
•Jahren Gastwirt in Berlin, wurde 1929 deutsäier Amateurmeisler und war von 1930 bis 1950 Berufsboxer.
Er boxte häutig im Ausland und war vor allem in
England durch seine Kampfetwelse sehr beliebt. Nach
Gasthof-Cafe
„Sonnefk"
arbarossa
Jetlenburg, Telefon Tübingen 5629
Sie Icennen ihn docli -^
den Rotwein von besonderer Klasse, ,
mild, samtia, bel<ömmlich. ,
'
BARBAROSSA^ der meistgetrünkene i
deutsche Marken-Rotwein.,
1
EDUARD piEHI.,'Weiftgroßkellerei
.Sieberd Ingen'/Vy et h Straße
Qfoßkampf ßayem Ittünchen gigen Hfatdkol
Ich gebe hiermit bekannt, daß ich mein Lokal an
Familie W e r n e r übergeben habe. Meinen Gästen
darf ich für das mir in den vergangenen Jahren
entgegengebrachte Vertrauen danken und bitten,
dasselbe auch auf meine Nachfolger zu Obertragen.
.
'w^e-'Uy
Frau Ilse Diefenbach geb. Hoffmann
I
Wir empfehlen unseren
Saal für Hochzeiten und
sonstige Veranstaltungen
USuIccncfihöBie
Reutlingen
Friec^rich-Ebert-Straße 17
i*.ss
\\'. >•.
HAIGERLOCHER
SCHLOSSBRÄU
ki-E I N
m Pulli
Im Ausschank bleibt
Wir haben den Gasthof »Sonneck* übernommen
und orölfnen am SqRistag, dtn 10. Oktober 1964.
Wir werden uns bemühen, die.Freunde'des Hauses
der Tradition entsprechend weiterhin bestens zufriedenzustellen.
Kurt Werner und Frau
weit bekannt
als gutes Bier.
JCtuniNO^N WIlHClw'st« '.(»
(froher »Waldrand*, Wannweil)
.-^N
Zu unserem
XIV. Stiftungsfest
X*. \
Zeitungs-Makulatur
\ s\
V. Routlinaon
am Samstag, den 10. Oktober 1964, 19.45 Uhr, in der
Festhalle in Eningen laden wir unsere Mitglieder, alle
ehemaligen Schuler, Freunde und Gönner des Vereins
herzlich ein.
Der Vorstond
IhrPüHt
' Bm_. m^ •&••'• , 'INI
. v o n
! «UjfcKjOtN VVIIHKKVSIII m
'
wird lautend abgCKoboiu
Reutlinoer
General-Anzeiger
Burestraße 8—5
Nobmcn Sie docli
Wsgntr-PralSnsn
WsIdisaUpitztn
Bitternougat
Neuen
süßen
Wein
bei
KondUorot-CaM
Tolcton 41424
iohs. Vohrer jun.
Rvutllnaaa, Matzg:or«tr. 21
fünf Siegen in. den USA in den Jahren 1933 «ni fji
wurde er in der Weltrangliste geführt. DicK- s'iyvoUe EntwicJdung unterbrach Max Schmelin'; a'< f.
1934 in Hamburg Neusei in der neunten Rnnd. .escheidend besiegte. Im Kampf um die EuropaniLi^'.;Schaft -verlor Neusei 1938 in Wien gegen H(>ln2 U\ 1
nach Punkten. Deulsdier Meister wurde er im M.>«:
ahr in Berlin durch einen Punktsieg über .^rni' K_!>
in. Nach dem Kriege bestritt Neusei nodi du > TM.
kämpfe g^gen Hein ten Hoff, von denen er ?.-.M . ,*:
lor und den letzten 1949 unentschieden gpsta'ci t» 0>
gegen gelang ihm in einer späten Zehnrunden K. »j-r
che gegen Max Schmcling ein Punktsieg, Als 4Ji. 11 ;.•
nahm Neusei seinen Abschied vom Kamptnn" "^J^
einer K.o.-Nicderlage durch den 18 Jahre mnsin:
Conny Rux.
{
Begeisterung für deutsche Jugend
Mit großer Begeisterung wird die deutsche tu' "^•
griippo überall in Tokio aufgenommen. B>' '^'5
Umzug durch die Straßen in der Nahe des "r'.os
Rathauses, an dem sämtliche im olympisdii: V.';.:Jugendlager lebenden Gäste teilnahmen, wurdri ii
125 deutschen Mäddien und Jungen besonders he&.i
begrüßt. Tausendo von Zusdiauern säumten die S »
Ben, durch die sich der Zug, begleitet von fünf Kit*''
len, bewegte. Selbst Bauarbeiter auf den Gerast^
legten die Arbeit nieder und winkton ihnen su. Dil
übereinstimmende Urteil war: „Solch eine Bew>.*
rungsfähigkoit haben wir noch nirgends erteht,"
P> I i i i i i €»
L I C H T S P I E L E
Täglich, auch Sonntag: 15.1517.45'20.15
Frei ab 18 Jahren
Jean-Claude Brialy, .Eddie Constantine, 'Marina
Vlady, Jacques Charrler, Dany SavaJ, Sami Freyt
Marie-Jos6Nat, Laurent Terzieffe, Micheline Prcslei
Jean-Pierre Aumont^ Jean-Louis Trintignant, JoanPierre Cassel
So raffiniert, spritzig
und knisternd kann
nur ein Meisterfilm aus Frankreich die
mensciilichen
Laster
darsteüen
tpdsunden
Regio: Roger Vadinii
Claude Chabroli
Philippe de BrocOf
Joan-Luc Godard
Ein süfttiJIger Film-Cocklall für Konnor - dultia und piko»'
gemixt, heiter-frivol und geistreich dargabolen»
22.45 Dieser Mann weiß mm
Sümstag
Mit Randolph Scott als Larry. Es ist Nacht, Larry allein in Jf^
dunWon .Saal, hart an dlo nadvtxs Wiuid Rcproüt, den FluRoi «";
Drücker dos Colls, die Autron auf die Tür goriditot, scliwity.cn« w'
friorond ZUKIOICII, die Kolile ausgedörrt, daO sie sclimerist, aber *
ist soiuo letzte Chance, die Bande unsiiliftdlich au madion . • •
_______^^^______
.
.——-•
I S I l a Die Bugs Bunny Show S n S
iDio tollen Stfoiclio dos lanptheJnigen Hasen BtfOS BüNNY mitf»;
uon Freunden, dem versohmllzteu Kator SYLVESTER und »«J
drollieen Knnarionvogel TWEETY, Eine buüto Misrliuns: IxisHi^'
Zeidientrickabenteuer in Farbe.
_
Bi
ril
freitag, 9, Oktober 1964
JSV ßetmgen
SPORT
Fußball am Mittwodb
empfängt die SSV-fimateufe
Die spielfreie TSG Reutlingen dürfte von der Spitze v/erdrängt werden
TSV Bclzingcn - SSV Reutlingen Amateure, Wann^ii\ ~ Gomaringen, Wäldcnbronn - PfuIIingcn, Gär),inesn — Kirdihebn, Köngcn — Reidienbadi, Oonzdort
«gen SV Tübingen, GUItsfein - Maldiingen.
. D e Tabellenführer der 2, AmatcurJiga Gruppe 8, die
>rsG Reutlingen, pausiert an diesem Wudicnendc, so
daß S'O w.ahrsdiBlnlidi v o n mehreren Vereinen überholt werden wird. Neuer Spitzenreiter könnte Köngen
iverden, falls dem Aufsteiger ein Hoimolog über den
VfB Keldienbadi gelingt. Troir des Platzvorteiles sind
fcdoA die Gäste durchaus in der Lage, dio Rctiinung
KÜDgens z u durchkreuzen. Audi Pfulilngen und Kirdhhelm haben dio Möglidikolt, an der TSG Reutlingen
vorbeizugehen. Dazu müssen dio beiden Vereine Jedoch
4Ös«färts bestehen, w a s dem VfL Kirchheim in Gfitttingen wahrscheinlich leichter fallen dUrfte als der
40d) ungeschlagenen Elf des VfL PfuUingen In Wäldcnbronn.
An zwei PlStzen sind Vereine aus dem Bezirk Alb
unter sich. In Betzingen werden die Amateure des
SSV Reutlingen zu spüren, bekommen, daß die Platzherren auf Jeden, Hcimpiinl^t dringend * angewiesen
sind. Das Plus der 'Reütlingcr Tpchnlker könnte der
TSV durch größeren Einsatzwillen wieder weltmachen;
wir rechnen mit einem knappen Ergebnis. Der SV
VVannWeil empfängt den ]^unKtglc(chcn Tabellennachliarn Gomaringen. Wannweil hat übrigens am'leteten
Sonntag sein Pokalspiel in Frommern nicht mit 0:2
verloren, wie von dort gemeldet worden Ist, sondern
Bit dcih gleidien Ergebnis-gewonnen. Auch Gomarinjen kam aus Onstmettingen mit einem Pokalsieg zu^dcj die beiden Vereine sind also zunächst in allen
Belangen ,gleichauf". Wer den Sieg davontragen wird,
ist unter diesen Umständen schwer zu sagen. Nicht
viel zu holen sein wird für den SV Tübingen in Donzdorf," und das gleiche gilt' Väi den Tabellenletzten Maiaingen, der in Gültstein katim etwas für eine Verbesserung seiner Lage erreichen dürfte.
, B-Klasse Tübingen
Nehren — Obemdorf,- HaiUingen — Kusterdingen,
Kiobingen — Belsen, Lastnau — Detlenhausen, Entlingen — Kircfaentellinsfurt, Bodelshausen — Bühl.
Seit dem 23. August ist der SV Nehren ohne donnelten Punktgewinn, so daß es Zeit wird, wieder einmal einen Sieg z u landen; der SV Obemdorf scheint
Spikewemne
.
Pollringen — Pfrondorf (13.30), SV Tübingen III
gegen Seebronn, Oesdiingen — Weiler, Altingen gegen
Untorjeslngen. Wurmlingen — Hirsdiau, Talheim
gegen Frommenliausen, Hemmendorf — Obemau,
Pfäffingen — Remmingsheim.
Poltringen scheint nach seinem Kantersieg .üb.er
Seebronn just in der richtigen Stimmung zu sein,
Spitzenreiter Pfrondorf einen ebenbürti^n Gegner
abzugeben. Zu einem Sieg sollte SV Tübingen III
gegen den Tabellenletzten Seebronn kommen. ö§chingen darf die Weiler Elf nicht unterschätzen, wenn dio
Punkte am Platz bleiben sollen. Einen schweren Gang
hat das als einziger Verein noch verlustpunktfreie
Unterjesingen vor sich, denn in Altingen wird nicht
leicht etwas "zu erreichen sein. Tabellennachbam
treffen mit Wurmlingen und Hirschau aufeinander,
die Tagesform dürfte hier ansschlaggeben- sein. In
Talheim rechnen wir mit einem Erfolg der Frommenhäuser Gäste, und auch Im Spiel Henunendotl
gegen Obemau ist die Gastmannschaft nidbt ohne
Aussichten. In Pfäffingen dagegen sollten die Platzherren von Anfang an keinen Zweifel am Sieger
lassen.
wi.-
Badminton
däf fi-ktasse unkf sich
In Tübingen und Metzingen wird das vordere Tabellenbild gestaltet'
Metzingen — Gönningen, Oflerdingen - Rommtlsbach, TSG Tübingen — Mittelstadt, Kottenburg gegen
Messingen, Eningen — Halben, Münsingen — Derendingen, Dettingen/Tüb. — DuBIingen.
In der A-Klasse Alb kommt e s *m Wochenende zu
einigen besonders Wichtigen Begegnungen, denn die
vier an der Spitze der Tabelle stehenden Vereine sind
diesmal unter sich. Tabellenführer TSG Tübingen hat
den Drittplacderten FC Mittelstadt zu Gast, die TG Gönntagen (2.) tritt bei der TuS Metzingen (4.) an. Zur
Spitzengruppe ist auch noch der TV Derendingen (6.)
in zählen, der mit einem Spiel im Rüdestand ist und
13 diesem Sonntag beim Schlußlicht TSG Münsingen
vor einem sicheren Sieg steht. Die TSG Tübingen muß
wegen des Platzvorteiles als Favorit gelten, doch hat
aum Mittelstadt seine Chance, vor allem dank seiner
stabilen Abwehr, die bis jetzt die wenigsten Gegentore
aller Vereine hinnehmen mußte. Ein zähes und ausgeglidienes Ringen ist auch bei der Partie Metzingen
gegen Gönningen z u er^varten. Jeder Tip über den
Ausgang, den man wagen wollte, könnte der falsche
sein. In beiden Spielen liegt ein Remis im Bereich des
Möglichen. Den Anschluß an die Spitze müßte der
TSV Oflerdingen eigentlich halten können; vor eigenem Publikum ist dem Aufsteiger ein Sieg über Rommelsbadi zuzutrauen. Ob Mössingens neuer Schwung
lusrcldit, um in Rottenbnrg beide Punkte zu holen,
muS sidi erst zeigen. Auf alle Fälle sind die Gäste
zur Zeit sehr zu beachten. Der SV Hfllben, der etwas
taScr Tritt geraten ist, wird in Eningen wohl nicht
viel zu bestellen haben. Auch i n Dettingan/Tübingen,
wo DuBlingen erwartet wird, liegt ein Sieg der Heimeif näher i l s ein Erfolg der reisenden Mannschaft.
B-Khsse Reutlingen
Dctlingcn/Enns ^— TSV Uracii, Unletliayieii. X * | e n
Gniebel, Degenchladit — . OhmaidiaaMa, tC Urach
legen SondsIfingen, Undingen. — SF Reutllagm,
Kiederich — Oferdingan.
Dia SF Reutlingen als Tabellenführer haben In
Undingen kein leichtes Spiel vor sich, doch mindestens einen Punkt sollten sie auf der Alb holen.
Der punktgleiche TSV Dcttingen wird »ich vom TSV
Umdi kaum seine günstige Situation verderben
lissen. Wenn der SV Degersdilacht, der relativ am
besten steht, den SV Ohmonhausen niederholten
Sann, zahlt er nach wie vor zum engsten Favoritenkreis. Vor eigenem Publikum sollte ein Erfolg mögÜdi sein. Mithalten \vi\\ nudi der TSV Oferdlngen.
md dazu braucht er einen Sieg in Riederich. Die
Piateherren erscheinen nicht unschlagbar. Ziemlich
ilageglichen srschoint die Partie Unterhausen gegen
Gmebel, Eine weitere Niciderlago hat Sondelfingcn
beim FC Urach zu gewärtigen.
C-KIasse Reutlingen
SKV Eningen — Walddorf, FC Reutlingen 11 gegen
Hähtingcn, GroBengstingcn — Glems, Genkingen
Segen TSV Eningen II, Kleinengttingen — Betzinien II, RObgarten — Willmandingen.
JußhUjugend
Eurapa^okal der Landesmeister:
SC Bologna — SC Anderlccht
'
2:1
SpIelcrgobnlHe: Willmandingen — IJotcrhauson A
[erstes Spiel 0:1, Entscheidungsspiel notwendig)
ß:3, Wannwcll — Gomaringen B 2:1, C 3:0, D 3:4,
Lyn Oslo - Reipas Lahtl
3:0 Rommclsbach - SSV Reutlingen C o a , D 0:7, PfuIIingcn - SF Reutlingen B 2:0, D 2:0, FC Reutlingen
(erstes Spiel 1:2)
gegen Gönningen B 0:11, FC Reutlingen - Wannweil 11
Fohnerbaco Istanbul — DWS Amsterdam
0:1 C 1:4, Betzingen - SKV Eningen C ß:3, PfulUngon D II
gegen SF Reutlingen C (komb.) 0:13.
Europapokal der Pokalsieger:
Spiele am W o ^ e n e n d e : A-]ugend: Erpfingen gegen
Aufbau Magdeburg — Galatascrail Istanbul 1:1 n. V. Willmandingen, Unterhausen - Betzingen, Undingen
gegen Wannweil, Pfulliagcn - FC Reutlingen B, SSV
- (Istanbul durch Lcsentssheid eine Runde weiter)
Reutlingen U - SF Reutlingen B, D, Unterhausen geHaka Valkeakosi - Skeid Oslo
2:0 gen Göimingen C, D, Ohmenhausen - Gomaringen B.
(erstes Spiel O-l]
C, D, TSG Reutlingen — Rommelsbadi C, 7er D, TSV
West Ham United - La Gantoise Gent
l : i Eningen II — Erpfingen C, FC Reutlingen - Betzingen
C, Wannweil II - SKV Eningen C.
(erstes Spiel 1:0)
Nach Beendigung der Vorrunde wird ab November
Fortuna Gcleen — FC Turin
2:2 eine Fokalrunde der B-Jugend (mit Vorspielen der
(erstes Spiel 1:3)
C- bzw. D-Jugend) durchgeführt. Vereine, die sich an
Celtic Cork (Irland) - Slavia Sofia
0;2 dieser Pukalrunde nicht beteiligen wollen, werden
gebeten-, dies bis 15. 10. 64 der Stafielleitung mitzu(erstes Spiel 1:1)
teilen. Die Rückrunde der A-Jugend beginnt am 8. 11.
Messestädtcpokal:
1964. Die Rüderunde der B-. C-, D-Jugend wird Im
Loicomotlv Plovdiv — Vojvodina Novl Sad
2:0 Frühjahr 1965 durchgeführt.
(erste Spiele 1:1, 1:1)
A-Jugend
Celtic Glasgow — Leixoes Porto (Portugal)
3:0 TG Gönningen
3
23:1 6:0
(erstes Spiel 1:1)
TSV Betzingen
2
5:4
3:1
Grpzer A!$ - FNK Zagreb
0:0 SV Erpfingen
1
3:1 2:0
TV Unterhausen
(erstes Spiel 2:3)
3
6:13 2:4
TSV Undingen
3
4:11 2:4
SSV Willmandingen
Fretindichaltispiele:'
4
10:19 2:6
2
4:6 1:3
Chelsea — Benfica Lissabon
2:4 SV Wannweil
Hibemian - Real Madrid
2:0
B-Jugend Staffel I
VfL Marburg - KSV Hessen Kassel
4:8
SSV Reutlingen
- 3 3 0 0 13:2 6:0
SV Ohmenhausen
2
1 1 0 5:2
3:1
SV Wannweil
3
1 1 1 4:4
3:3
TSV Gomaringen
3
1 0 2 7:7
2:4
TSG Reutlingen
3 - 3 2:13 0:8
TSV Eningen ia Mannheim und Karlsruhe
Die Badmintonabteilung des TSV Eningen hat am
B-Jugend Staffel II
Wochenende wiedenun eine große Reise anzutreten.
5:1 4:0
Am Samstagnachmittag wird in Mannheim gegen den VfL PfuUingen
17:8 4:2
T V Waldhof gespielt, und am Sonntagnachmittag in TSV Eningen
Karslrufae gegen ESG Frankonia Karlsruhe. Diese SSV Reutlingen II
8:3 4:2
beideta Mannschaften werden zusammen mit Stuttgart TG Gönningen
12:9 2:4
als die schwächsten Vereine der süddeutsdten Ober- FC Reutlingen
1:12 1:3
liga gewertet. Eningen muß diese beiden Spiele unbe- SF Reutlingen
2:12 1:5
dingt gewinnen, um nicht von vornherein i n den
C-Jugend
Staffel
I
Abstiegsstrudel zu kommen. Da der TSV Eningen
3 2
11:2
wieder^mit seiner, kompletten Mannschaft Buschmann, SF Wannweil I
3 2
7:1
Olbrichl, Kümmel, Walz, Frl. Gonska und Frau Walz SSV Reutlingen I
3 2
7:5
antreten kann, sollte ein doppelter Punktegewinn TSG Reutlingen
SV
Ohmenhausen
2
0
1:11
möglich sein.
3 0
1:8
Dje Reserve des TSV Eningen empfängt am Sonn- TSV Gomaringen
4 2
9:12
tagvomUttag um 10 Uhr In der Eninget Bahnhofs- SV Rommelsbadi (a. K.)
tumhalle die 2. Mannschaft,des TV Stuttgart. Hier
C-Jngend Staffel II
spielt der TSV Eningen mit Werz, Lieb, Baumann,
2 2
0 8:3 4:0
Heinz Walz, Jäger, Frl. Skowronek, Frau Brösamle TSV Eningen
1
1
0 1:0
2:0
bzw. Frau Roth.
v
Wz. TV Unterhausen
TG Gönningen
2 1
1
6:4
2:2
VfL PfuUingen
2
0
1
3:4
1:3
TSV Gcmiaringen empfängt VfL SindeUüigen n
SSV Reutlingen II
3
0
2
4:11
1:5
Am Samstag hat der Bezirksligist TSV Gomaringen die Verbandsliga-Reserve des VfL Sindelfingen
C-Jugend Staffel III
zu Gast. Die Gomaringer haben damit das erste Heim- SV Waunweil II
3
1 1
5:5
3:3
spiel dieser Saison. Die Begegnungen mit den Sindel- TSV Betzingen
1 1 0
4:1 2:0
fingern brachten schon immer'spannende Spiele und SV Erpfingen
1 0
1
0:0 1:1
einen knappen Ausgang. Auch diesmal wird mit einem TSV Eningen II
0 0 0
0:0
0:0
knappes Ergebnis zu rechnen sein, ein Unentschieden FC Reutlingen
1 0
0
1:4
0:2
ist naheliegend. Die Gomaringer .werden ihre Stamm- SKV Eningen {a. K.)
1 0
0
3:6
0:0
spieler Kern, Vohrer, Skorupka, Frl. Steimle und
Frl. Müller einsetzen. Ob Wilhelm, Renz und BesD-Jugend Staffel n
serer mit dabei sind, bleibt abzuwarten. Beginn der VfL PfuUingen
2 2
6:0 4:0
Spiele um 16 Uhr.
- adi - TG Gönningen
2 1
4:3 2:2
- » •
heuer nicht «o stark wie in den Vorjahren tmd
!?.!
"." ,"*'' Steinladi gcsdilagen werden können.
Allzu stark ist der TSV Kusterdingen durdi Einberufungen dezimiert., als daß Ihm beim heimstarken
Moiiungen eine Sicge-idianco eingeräumt
werd»n
könnte. Das Hauptspiel steigt diesmal in KIcbingen,
wo die v;leder In das Vorderfeld gestoßenen Platzherren Neuling Belsen prüfen wollen r ^ e Ga«tg?ber
müssen einen guten Tag erwischen,- we.in RIC den
starken StelnladitSlern das Nadisehcn geben wollen.
Weiter mit vorne dabei bleiben will der VfL Dettenhausen. der erst am 25. Oktober enstmal» -auf
eigenem Gelände antreten kann; In Lustn.iu werden
die Punkte für die SchÖnbudielf recht hod-, hängen".
Recht gut in Fahrt gekommen ist der TB Kirdicntelllnsfurt und wir trauen den Neckartälern auch
be m lounlsdien TGV Entringen einen Sieg 2U. Bodelshausen hat in den letzten vier Begegnungen keinen einzigen Zähler erreidien können und will im
Heimspiel gegen Bühl einiges gutmadien.
C-KIasse Tübingen
78. Jahrgang
Kein Problem ist für den Spitzenreiter CroBengstingen das Heimspiel gegen Glems. Der TSV Eningen 11 will seinen zweiten Platz durch einen Sieg
beim Schlußlicht Genkingen halten, und das müßte
gelingen. Auch beim SKV Eningen ist ii», reisende
Mannschaft, der SV Walddorf, Favorit.' Auch Willmandingen könnte es schaffen, nicht mit ganz I6eren
Händen aus Rübgarten zurüciäukehren, währeiid in
Reutlingen und Kleinengstingen die Platzherren die
Oberhand behalten sollten.
A-KIasse Netkar-Fils
Altensladt — Uhingen, Deizi'san — Oberensingen,
Faumdau — SüBen, TSV Wernan — Nenhausen, Denkendot'f — Neufien, Göppingen — Metiingen.
B-Kiasse Gruppe 2: Unterboihingen — Beuten.
C-Klas>e Gruppe 1: Neciartenzlingen — Ailenriet
(Sa.), Altdorf — Aldi (So.).
C-Klasse Gruppe 2: Hodiwang gegen Grafe'nberg,
Schopfloch — Gutenberg.
Pokaltpiele B-KIasse: Necjcarhausen — Kohlberg,
Obereßlingen — Oetlingen, Dettingen — BoU. TG
Sdiöne Erfolge bei den Vergleidisspielen mit dem Bezirk Stuttgart
Kirchheim - - TSG EBlInaen, lesingen — Wäschenbeuren, Weilheim — Sdilierbach, Albershauseti gegpn
Altbach, Degingen — Holzmaden, Rechberghausen
Seit Jahren stellt der Tisditennis-Bezlrk Stuttgart gen). Als Ersatzmann kam er nuch kurzfristig in die
gegen Notzingcu.
nicht nur den größten Teil der Spitzenspieler bei den Mannschaft und wurde dabei auch noch aaf Platz 4 gePokalspiele C-KIasse: S i m a u — Baltmannsweiler, aktiven Spielern, sondern auch bei den JugendUchen. stellt, da ihm ohnehin niemand Siegesaussichten einWolfsdilugen — Sielmingen, Hodidorf — Grötzingen, Daß dieser Vorsprung bei den Jugendlichen verloren räumte. Schlüter (Stuttg. Kickers) war hoher Favorit.
Reudern — Neuenhaus, Thomashardt — FC Eislin- gegangen ist, bewiesen die Bezirksvergleichsspiele in Nachdem der erste Satz jedoch nur knapp 21:18 für
gen II, febenhausen — Mühlhausen, 7ahn Göppingen Stuttgart-Möhringen,
Schlüter endete, gelang es Werkmann, im nächsten
gegen SpVgg. Nürtingen, ASV Eislingen — SpVjJg.
Bei den Mäddien spielte mit M, Homer, M. Reiff, Satz mit 21:23 auszugleichen. Spannend verUef der
Reichenbach/Täle, Ottenbaih — Hattenhofen, Biren- Chr'. Rudt und E. Meier (alle TSV Betzingen) nur die Entscheidungssatz. Werkmann gelang es immer wiebach/Spartviesen — Ohmden, Hausen/Fils — Hohen- 2. Mannsdiaft des Bezirks A l b . ' S o rechnete mau mit der, knapp zu führen. 20:17 stand es für Werkmann,
staufen, Westerheim — D ü m a u .
einer hohen Niederlage, doch das 7:4 für Stuttgart war als er weit hinter der Platte, direkt auf dem Boden
für unseren Bezirk e i n recht gutes Ergebnis. Für den Uegend, einen Schmetterball seines Gegners zurückB w i ^ A Ä l b jejvannen zwei Spiele Horher und ein brachte, den Sdilüter dann überhastet verschlug. Damit War der letzte ernsthafte Widerstand der Stutt•SpieTTReilf; s o w i e ^ d ä T ü o ^ e l •Horiief/K'elff. "
-^
Wie alljährlidi werden nacS Beendigung der Wett-Mit feinem 7:4-Sieg schafften die Sdiüler des Bezirks garter gebrochen. Durch klare Siege von Berendt (SSV
kampfsaison die Leistungen in e i n e ; Bestenliste zu»
Reutlingen),
Rabe und Schlipphak gewann der Bezirk
den Ausgleich. Böünisdi (SV Tübingen), H. Horner
saramengefaßt. Dia Vereine .werden gebeten, die von Alb
CrSV Retzingen), Reicherter und Schaal (beide SV Alb schlleBlich überlegen mit 9:1.
ihren Leichtathleten auf amtlichen Veranstaltungen Pfrondorf) spielten in der Auswahlmannschaft. Uebererzielten Leistungen (Veranstalter-Besdieinigungl ein- legener Spieler war Böhnisch, er gewann beide EinDieser Erfolg zeigt deutlich, wie breit die Spitze des
zurcidten. Gleichzeitig sind sämtliche DMM-Wett- zel und zusammen mit Horaer auch ein Doppel. Bezirks Alb und wie groß die Begeisterung bei der
kampflistpn und Mehrkampfkarten bis Montag, 12. Ok- Außerdem holten Reicherter zwei und Homer einen Jugend ist. Nicht zuletzt ist dies ein Verdienst des
tober, an Kreisfachwart Walter Eochner, 741b Melzin- Punkt. Beim Stand von 6:4 für Alb gelang es Reicher- Bezirksjugendwarts Jäger aus Dettingen, der um
gengcn. Uracher Straße 83, einzureichen. Der "Termin ter/Schaal im Doppcl, den Sieg sicherzustellen.
„seine" Jugendauswahlmannschaftcn von vielen anist pünktlich einzuhalten, da nach erfolgter-Prüfung
Höhepunkt war das Aufeinandertreffen der Jugend- deren Bezirken beneidet wird. Für die Stuttgarter
die Unterlagen an den WLV weitergelaitet werden mnnnschaften.
Es wurds z u einem großen Erfolg für blieb als Trost Schokolade, die sie bei der Naaimitmüssen und bei späterem Eingang nicht mehr berück- unsere ,Bezirksauswahl. Zunächst gewannen sowohl tagsparty gewannen. In Tanzwettbewerben, Quiz und
siditigt werden können.
Tomasciewski/Göppinger als auch Rabe/Schlipphak beim Sängerwettstreit waren sie dem Bezirk Alb alHo/Gl
überlegen die Doppel und sorgten für die 2:0-Führung. lerdings weit überlegen.
Bär (Sportfreunde Stuttgart) verkürzte gegen SchlippTSV
Betzingen
TV
Derendingen
hak (FSV Reutlingen) auf 2:1, doch dann setzten sich
Am Freitag empfängt der TSV Betzingen die Mannalle Spieler des Bezirks Alb durch. Rabe (VfL Pfulilngen) schlug Schneider (Sporlbund Stuttgart). Hoch sdiaft aus Derendingen. Nach der knappen Niederwaren die beiden Spitzenspieler Toma- lage gegen Metzingen gilt es für Betzingen, den AnSSV ReutUngea, Abteilung Leichtathletik: Sonntag, überlegen
sdiewski (SSV Reutlingen) und Göppinger (TSV Bet11, Oktober, Herbstwnnderung zum Bolberg, Abfahrt: zi^igen), Sie ließen Weiß (Gablenberg) bzw. Stümpflen schluß an die Tabellenspitze nicht zu verpassen. De8,15 Uhr mit Linienbus am Omnibusbahnhof nach Gön- (SpörftiuRd Stuttgart] keine Chauce und bauten die rendingen war bisher stets ein gleichwertiger Gegner.
ningen. Rudcsadcvespfr mitbringen. Mittwodi, 14. Ok- Führung auf 5:1 aus. Wie Einsatz und Begeisterung zu Mit Pflug und Neusch besitzt Derendingen zwei Spittober, Wiederbeginn des Hallentrainings (^b 18 Uhr Erfolg führen können, zeigte D. Werkmann (Betzin- zenspieler, die zur Spitze der Bezirksklasse gehören.
Spielbeginn 20 Uhr, TumhaUe Betzingen,
Begcrturnhalle].
fitb'Jischtennisjugend immet stäftzef
Bestenliste, der Leiditathleten
Columbich-Bavaria xeigt:
Richard Widmark Sidney. Poitier Russ Tamblyn
Rosanna Schiaffino Oscar Homolka
iNVERSAiziigh TONYRANDAR BDRLIVES-BARBARAEDEN
RAUBZUG
DER
WIKINGER
Easlffloncolor
Aflieiri" _
Zimmer
wir^^aüum
^^}(^ Maircni'_ ,
Tausendundeine Nadit in, einer hinreißenden FarW'ln^Komödie. Ein Spaß, bei dem l<ein Auge trocken bleibt.
Lassy La Roc, Fuzzy St. John
Freitag
Samstag 22,30
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I FARBFILM in Tochnicolor
Sonntag
Eine gewaltige Sage
wird auf der farbigen
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einem herrlichen, mitreißenden Erlebnis!
Alb-Jugend gegen ZoIIem
A-Jugend Bezirksstaffel
Bei der A-Jugend wurde wegen des Auswahlspiels
in Laupheim und des Abturnens In Eningen cur ein
Spiel durchgeführt. Derendingen unterlag der TSG
Reutlingen überraschend mit 1:3.
1. SSV Reutlingen
2 2 0 0 14:1 4:0
2. TSG Tübingen
3 2 0 1 15:9
4:2
3. TSV Eningen
3 2 0 1 7:11 4:2
4. Spvgg. Mössingen
1 1 0
0 7:1
2:0
5. SV 03 Tübingen
2 1 0 1 6:6
2:2
6. TV Derendingen
3 1 0
2 7:11 2:4
7. TuS Metzingen
3 1 0 2 9:11 2:4
8. TSG Reutlingen
3 1 0
2 6:13 2:4
9. TSV Gomaringen
3 1 0 2 5:14 2:4
10. VfL PfalUngen
2 0 0 2 4:6
0:4
Am Sonntag spielen: Gomaringen - TSG Tübingen,
Mössingen — Metzingen, PfuUingen — SV 03 Tübingen,
TSG Reutlingen - SSV ReuUingen, Derendingen gegen
Eningen.
funioren-Fußball
TSC Reutlingen - Betzingen 1:1, Wannweil - SSV
Reutlingen 1:6, Dettingen — SV Tübingen 3:1.
1. TSV Dettingen
3 3 0 0 12:1
6:0
2. SSV ReuUingen
3 3 0 0 12:2
6:0
3. TSV Betzingen
4 2 1 1 8:8
5:3
4. SV 03 Tübingen I
3 1 0 2 7:6
2:4
5. TSG Reutlingen
3 0 1 2 1:8
1:5
6. SV Wannweil
4 0 0 4 3:18 0:3
7. SV Tübingen 11 nachgemeldet; spielt erstmals am
10. Oktober.
Am Sonntag spielen: SSV ReuUingen - SV 03 Tübingen I, Wannwell - TSG ReuUingen, Detüngen
gegen SV Tübingen II (Samstag 16 Uhr).
JKW.
B'KIasse Münsingen
Auingen — WitUingen, Böhringen — Seeburg, Dettingen — M e h n l e t l e n , Feldstetten — Honau.
Auingen wird die am letzten Sonntag errungene
Tabellenfühi-ung gegen WittUngen erfolgreich verteidigen können. Verfolger Feldstetten ist gegen
Honau ebenfalls Favorit. Die beiden übrigen Begegnimgen können jedes Ergebnis erbringen.
C-KIasse Münsingen
Gruppe N o r d : Apfelstetten — Ingstetten, Bötlingen — Grabenstetten, Bremelau — Hcngen, Dennstetten — Ennabeuren.
Tabellenführer Bremelau dürfte mit dem punktlosen Schlußlicht Hengen kurzen Prozeß machen. In
Böttingen könnte Grabenstetten durch eine Niederlage seinen zweiten Platz einbüßen. Wenigstens ein
Remis ist Ennabeuren in Donnstetten zuzutrauen,
auch zwischen Apfelstetten und Ingstetten wäre eine
Punkteteilung ein normales Ergebnis.
Gruppe S ü d : Würlingen — Up&ngcn, Blcichstetten
gegen Kohlstetten, Buttenhausen — Holzellingen,
Dapfen — Hayingen, Gächingcn — Gomadingen.
Wenig Mühe sollte Spitzenreiter Würüngen mit
Unfingen haben, und die beiden punktgleichen VerI folger Holzelflnaen und Gomadingen dürften, obj wohl sie auswärts antreten, ebenfalls Siege melden
- können. Zu Heimerfolgen müBtc es Bleichstetten
gegen Kohlstetten und Dapfen gegen Hayingen r e i i i e n .
A/B-Jugend Kreis Münsingen
Gruppe Nord: TraiUingen — Münsingen, Donnstetten — TSV Urach, Halben — Zainmgen, WitUingen
gegen FC Urach.
Gruppe Süd: Buttenhausen — Würlingen. Honau
gegen Gächingcn, Dettingen — Gomadingen, Hayingen
gegen Holzclfingen.
C/D-Jugend Gruppe Nord
Böhringen — Ennabeuren, Donnstetten — Auingen,
Zainingen — BötUngen.
Handball
j TuS Metzingen — VfL PfuUingen 1 b
Am Sonntag ündet um 15 Uhr auf dem Platz
TSG Reutlingen das Entscheidungsspiel um
Klassenerhalt der Krcisklnsse I zwischen der
Metzingen und dem VfL PfuUingen I b statt.
Verlierer steigt in die Kreisklassa II ab.
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1:3
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M.
Der nächste Gegner der Alb-Fußballjugend um den
WFV-Wanderpreis Ist der Bezirk Zollorn. Dieser besiegte am Samstag den Bezirk Donau/IUer mit 4:1
Toren. Das Spiel findet an einem -Spielort im Bezirk
Alb statt. Mit dem Bezirk ZolIem trifft die Albauswahl auf den Endspielgegner des letzten Jahres, wobei
die Albausv/ahl durch einen •4:0-Sieg in Bodelshausen
Gewinner des Wanderpreises wurde. Es Ist also eine
Neuauflage des damaligen Endspieles. Der Gewinner
dieses Spieles ist EndspielteUnehmer.
JKW.
Fr., Sa. 22.30 Uhr
S.15 17.45 20.15
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D-^ugend Staffel I
SV WannwcU
2 1 1 0 4:2
SSV ReuUingon I
. 2 1 0 1
10:3
TSG ReuUIngcn
2 1 0 1 1;9
SV Ohmenhausen
2 0 1 1 1;2
TSV Gomaringen (a. K.)
4 3 0 1 14:8
SV Rommclsbach (a. K.)
4 0 0 4 1:28
Aus Vereinen und Verbänden
Täglich 15.15^ 17.45, 20.15
Sonntag 15.J0,17.45, 20.15
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Staffel
TSV Eningen
TV UnterhauBcn
SSV RsutUn^en II
SK Reutlingen (a. K.)
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