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Informationen zum Workshop (pdf) - Universität Oldenburg

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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Referat Studium und Lehre - Hochschuldidaktik
Kontakt: E-Mail hochschuldidaktik@uni-oldenburg.de
Werkstattseminar 3.4
(Spezialisierungsmodul - Wahlbaustein)
Labordidaktik - Didaktik im Labor der Naturwissenschaften
Lehrziel/Inhalt: Labors führen in hervorragender Weise Theorie und Praxis bzw. Lernen
durch Erfahrung zusammen. Lernorte sind insbesondere: natur- und technikwissenschaftliche Forschungs-, Ausbildungslabore, Praktikumsraum, Freiland(-labor) incl. biologischen
Stationen.
Studierende finden oft gerade hier ihre Fachwahl bestätigt. Hier können Kompetenzen erworben werden, wie Sorgfalt, Messen lernen, Protokollieren, Ergebnisse präsentieren, aber
auch Misserfolge zu ertragen usw. Trotz dieser Chancen gibt es zahlreiche Probleme in Zielen, Konzept und Durchführung: Sicherheitsstufen, Sensibilisierung für praktische Erkenntnisprozesse, Überlegungen zum Versuchsaufbau, -ablauf im Vorfeld, Hypothesenbildung als
Grundlage ergebnisorientierter Laborversuche. Intensitätsgrade der Betreuung vom Grundlagenerwerb (einfache Versuche, sehr enge Betreuung) über eine Vertiefung (komplexe Versuche, enge Betreuung) zur Spezialisierung (komplexe Versuche, viel Eigeninitiative, sporadische Betreuung) und der Laborarbeit bei Abschlussarbeiten (weitgehend selbständig). In
den Lehrformen ist zu beachten: Praktikum versus „Guckikum“, weniger „Rumstehen/Zusehen“, Einbeziehung der unterschiedlichen Sinneskanäle (Hören, Sehen, Anfassen)
sowie Handeln und Diskutieren, projektorientiertes, forschendes Lernen; Ergebnissicherung:
Protokolle, Poster, Zeichnungen, Entwicklung von Versuchsanleitungen (z.B. für Schülerlabor) .... Freiräume in der Laborarbeit versus Laborsicherheit.
Das Werkstattseminar bietet - erfahrungsbezogen - Reflexion über die eigene Labor-Lehre,
um die Lernchancen der Studierenden zu steigern; denn manche Studierenden haben trotzdem Schwierigkeiten. Auch können Begleitumstände ambivalent sein: Einbindung in die aktuelle Forschung des Lehrenden, zur Akquisition von Kandidaten oder zur Nutzung „billiger“
Arbeitskräfte. Grundfragen der Labordidaktik werden in kollegialem Austausch erarbeitet.
Eigene Versuchsanleitungen der Teilnehmer/innen werden er- und überarbeitet und kollegial
kommentiert.
Montag, 13. Oktober 2014, 10.00 bis 18.00 Uhr
Dienstag, 14. Oktober 2014, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Dozentin:
Prof. Dr. Wolff-Dietrich Webler
(vorbereitet zusammen mit Dr. Barbara Ventura, Geowiss., Uni Bremen)
Anmeldeschluss: 29. September 2014 (max. 15 Teilnehmer/innen)
Termin:
Zur Person: Prof. Dr. Wolff-Dietrich Webler: Soziologe, Schwerpunktgebiet Hochschulforschung, einer der Pioniere der Hochschuldidaktik, zahlreiche Studienreform-Initiativen, internationale Kooperationen, Aufbau und periodische Leitung des Interdisziplinären Zentrums für
Hochschuldidaktik der Universität Bielefeld (IZHD) (1974-2005), Leiter des Instituts für Wissenschafts- und Bildungsforschung Bielefeld (IWBB), ehem. Professor of Higher Education
(University of Bergen, Norway)
Ein Angebot aus dem Bereich Hochschuldidaktik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Zertifikatsprogramm
„Hochschuldidaktische Qualifizierung“. Kontakt: http://www.hochschuldidaktik.uni-oldenburg.de/
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Bildung
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