close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

aquafin®-latex - SCHOMBURG International

EinbettenHerunterladen
SCHOMBURG GmbH & Co. KG
Aquafinstraße 2 – 8
D-32760 Detmold (Germany)
Telefon + 49 - 5231- 953- 00
Telefax + 49 - 5231- 953-108
web www.schomburg.de
AQUAFIN®-LATEX
SYSTEM SCHOMBURG BAUSTOFFE
Technisches Merkblatt
(international)
Art.-Nr. 2 02300
Haftemulsion – Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Putze –
Schutzschicht für frischen Beton
Vertrieb nicht in Deutschland!
Beschreibung:
AQUAFIN-LATEX ist eine hochkonzentrierte
Haftemulsion, acetat- und weichmacherfrei, wird
eingesetzt zur Herstellung von kunststoffvergüteten
Mörteln und Estrichen.
Die Zugabe von AQUAFIN-LATEX verbessert die
Verarbeitbarkeit und erhöht die physikalischen
Eigenschaften von Mörteln und Estrichen.
Einsatzgebiete:
AQUAFIN-LATEX kann eingesetzt werden:
• als Zusatzmittel zur Herstellung von Ausgleich- und
Flickmörtel
• als Haftmittel im Vorspritzmörtel
• als Haftmittel von Mörteln, Putz, Kalk- und Zementfarben
• zur Verfugung von Mauerwerk.
Vorteile:
Durch die Zugabe von AQUAFIN-LATEX werden
folgende Eigenschaften erreicht:
• Verbessert die Chemikalienresistenz von
Zementmörteln
• Verhindert vorzeitiges Austrocknen des jungen Betons
• Verbessert die Haftung, Flexibilität und Rissefreiheit
von Putzmörteln
• Verringert die Wasserdurchlässigkeit
• Erhöht den Widerstand gegenüber Frost-Tausalz
Technische Daten:
Basis:
Spez. Gewicht:
Farbe:
Kunststoffemulsion auf
Butadien-Styrolbasis
1,05 kg/l
weiß
Untergrund:
Die zu bearbeitenden Flächen müssen:
• staubfrei, trocken, fest, tragfähig und griffig sein
• frei sein von trennenden und haftungsmindernden
Substanzen, wie z. B. Staub, Schlempe, Fett u. ä.
Je nach Beschaffenheit des zu bearbeitenden
Untergrundes sind geeignete Verfahren, wie z. B.
Schleifen, Fräsen, Sandstrahlen, Kugelstrahlen zur
Vorbereitung einzusetzen.
Alle Untergründe müssen gleichmäßig bis zur
vollständigen Sättigung der Oberfläche vorgenässt
werden (Pfützenbildung vermeiden, saugfähige
Untergründe erfordern ein mehrfaches Vornässen).
Verarbeitung:
Nicht bei Temperaturen unter +5° C verarbeiten.
Für die Kunststoff-Mörtelherstellung nur frische Bindemittel
und sauber gewaschene Zuschlagstoffe mit guter
Kornabstufung verwenden.
Zuerst trocken vormischen, dann AQUAFIN-LATEXWasserlösung zugeben und bis zu 2 Minuten gründlich
mischen. In der Regel nass in nass verarbeiten. Große
Schichtdicken mehrschichtig ausführen, schrittweise die
gewünschte Schichtdicke aufbauen.
Haftschlämmen:
Beim Verputzen auf schwierigen Untergründen,
Dichtungsputzen, Dichtungsschlämmen, Flickstellen,
Ausgleichsmörtel, Bodenüberzügen, zwischen Alt- und
Neubeton usw. ist folgendes zu beachten:
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:1,5 bis 1:4 Mischungsverhältnis
a) Vorspritz-Haftbrücke:
Anmachen des Mörtels und Vorspritzen desgleichen in
einer Schichtdicke von 4 - 5 mm. Weiterer Aufbau beim
Verputzen gemäß den Verarbeitungsvorschriften der
Herstellerfirma.
b) Sonstige Haftschlämmen:
Anmischen einer schlämmfähigen Schlämme. Die
erstellte Haftbrücke sorgfältig in den Untergrund
einbürsten. Weiterer Mörtel oder Betonauftrag soll
sorgfältig frisch in frisch verteilt werden.
AQUAFIN®-LATEX
Hinweis: Für Haftbrücken nie reine AQUAFIN-LATEXWasserlösung verwenden, da sich bei rascher
Austrocknung ein Trennfilm bilden kann.
Glattstriche und Egalisieren von Sichtbeton:
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:4 bis 1:7
Ausgleich- und Flickmörtel:
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:3 für Schichten unter 10 mm
• 1:5 für Schichten über 10 mm
• 2:1 für eine höhere Chemikalienresistenz (z. B. gegen
Harnstoff, Ammoniak und verdünnte Laugen)
Zuerst Haftbrücke herstellen und mit Bürste oder Besen
intensiv einreiben. Anschließend sofort nass in nass den
oben erwähnten Spachtelmörtel mittels Kelle oder
Gummispachtel aufziehen, mit Handbrett abreiben und
Glättkelle glätten.
Auftragen des steifplastischen Mörtels auf den gut
vorgenässten Untergrund. Bei stark beanspruchten Teilen
sowie bei sehr glatten Untergründen ist eine Haftbrücke
(siehe oben) erforderlich.
Bodenüberzüge, verschleißfestere Überzüge in
Wasserbauten, Unterlagsböden:
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:1,5 bis 1:2,5 für starke Beanspruchung
• 1:2 bis 1:4 für normale Beanspruchung
Gemäß den üblichen Verarbeitungsvorschriften wird
der erdfeuchte Mörtel nass in nass in Schichten von
15 – 30 mm eingebracht, gut verdichtet und
abgerieben. Anordnung von Schwind- und
Bewegungsfugen beachten!
Putze:
a) Gewöhnliche Putze aus Kalkzementmörtel:
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:2,5 bis 1:5,5
b) Verputzen von Dämmplatten
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:2,5
AQUAFIN-LATEX wird dem Grundputz dort beigefügt,
wo eine verbesserte Haftung, eine erhöhte Flexibilität,
eine reduzierte Schwindrißanfälligkeit und verminderte
Wasserdurchlässigkeit verlangt wird.
Mörtelvorlagen:
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:4 bis 1:7
Zur Überbrückung von Arbeitsfugen zwischen
Betonbauteilen wird die o. a. Mischung in
steifplastsicher Konsistenz angemacht und unmittelbar
vor dem Betonieren auf den sauberen, gut vorgenässten
Untergrund in einer Schichtdicke bis 5 cm aufgebracht.
Bei Verwendung von Schalungen muss diese gut
geschlossen sein. Die so hergestellte Arbeitsfuge wird
sorgfältig mit Beton überdeckt und wie üblich verdichtet.
Klebe-, Fugen- und Hohlkehlen-Mörtel:
a) Für starre Fugen im Beton- und Mauerwerksbau
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:2,5 bis 1:5
Mörtel in pastenförmiger Konsistenz anmachen und die
Fuge mit Spachtel, Zungen- oder Fugenkelle ausdrücken.
b) Verkleben von Dämm- und Leichtbauplatten
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:2,5
Den plastischen Mörtel mit Kelle oder Zahnkelle
punktförmig oder vollflächig auftragen und die Platte
andrücken.
AQUAFIN®-LATEX
Zusatz zu Kalk- und Zementfarben:
Anmachlösung (AQUAFIN-LATEX:Wasser)
• 1:1,5
Anmachlösung zu der Kalk- und Zementfarbe
hinzufügen. Dadurch wird dem Anstrich eine erhöhte
Haft- und Wischfestigkeit sowie verbesserte
Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse
gegeben.
Nachbehandlung & Schutz:
Putzflächen, Bodenüberzüge, Flick- und Ausgleichsmörtelüberzüge usw. sind während 5 Tagen durch ständiges Feuchthalten oder durch Abdecken mit einer
Plastikfolie vor vorzeitigem Austrocknen durch Wind
und Sonne zu schützen.
Verdunstungsschutz für jungen Beton:
Nach der Verdünnung (1Teil AQUAFIN-LATEX – 2,5
Teile Wasser) erfolgt die Aufbringung mittels Spritzgerät
oder Bürste. Die Verarbeitung sollte erfolgen, sobald der
Abbindeprozess begonnen hat, jedoch die Oberfläche
wasserfrei ist.
• AQUAFIN-LATEX-Anmachlösungen, die höher als 1:7
(AQUAFIN-LATEX:Wasser) verdünnt sind, führen dem
Mörtel zu wenig Kunststoff zu, so dass die
Eigenschaften des Mörtels kaum verbessert werden.
• AQUAFIN-LATEX Mörtel nicht bei Temperaturen unter
+5° C verwenden.
• AQUAFIN-LATEX-Mörtel ist nicht beständig gegen
dauernden Kontakt mit Benzin und organischen
Lösungsmitteln (ASODUR- oder INDUCRET-Mörtel
einsetzen).
• Bei der Verwendung von AQUAFIN-LATEX müssen die
handwerklichen Regeln ebenso eingehalten werden
wie bei der Verarbeitung von gewöhnlichen
Zementmörteln. Den Untergrund säubern und
gründlich anfeuchten.
• Sauberen Sand mit geeigneter Sieblinie
(Kornabstufung) verwenden.
• Bei mehrschichtiger Anwendung immer nass in nass
arbeiten. Schutz vor schnellem Austrocknen.
• Schutz vor Wind und extremen Temperaturen.
Bitte gültiges EG-Sicherheitsdatenblatt beachten.
Verbrauch und Lieferform:
Verbrauch:
je nach Anwendungsbereich
Lieferform:
1 kg, 10 kg, 25kg, 180 kg,
1000 kg
Lagerung & Haltbarkeit:
Mindestens 24 Monate im original verschlossenen
Gebinde, frostfrei
Hinweise:
• Um Porenbildung zu vermeiden, sollen AQUAFINLATEX-Mörteln intensiv gemischt werden, (nicht länger
als 1- 2 Min.)
• Reiner AQUAFIN-LATEX-Anstrich (ohne Zement-SandZugabe) ist als Haftbrücke nicht geeignet, da sich
infolge vorzeitiger Filmbildung eine Trennschicht
bilden kann.
Die Rechte des Käufers in Bezug auf die Qualität unserer Materialien richten sich nach unseren Verkaufs- und Lieferbedingungen. Für Anforderungen die über den Rahmen
der hier beschriebenen Anwendung hinausgehen, steht Ihnen unser technischer Beratungsdienst zur Verfügung. Diese bedürfen dann zur Verbindlichkeit der rechtsverbindlichen schriftlichen Bestätigung. Die Produktbeschreibung befreit den Anwender nicht von seiner Sorgfaltspflicht. Im Zweifelsfall sind Musterflächen anzulegen. Mit
Herausgabe einer neuen Fassung der Druckschrift verliert diese ihre Gültigkeit.
26/08 HS/SLG/JD
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
42
Dateigröße
38 KB
Tags
1/--Seiten
melden