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Beteiligungskapital für die Region Aachen - und Handelskammer

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Beteiligungskapital
für die Region Aachen
Beteiligungskapital als Finanzierungsalternative!
Der Begriff "Venture Capital" - zu Deutsch Risikokapital, Wagniskapital oder auch Beteiligungskapital - bedeutet, dass sich Kapitalgeber für einige Zeit an einem Unternehmen
beteiligen. Im Kern handelt es sich dabei um Eigenkapital, das kleinen und mittleren Unternehmen - häufig jungen, wachstumsorientierten Hightech-Betrieben - ohne Sicherheiten zur Verfügung gestellt wird.
Beteiligungsgesellschaften verstehen sich dabei als Partner für mittelständische Unternehmen. Sie gehen in der Regel Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen ein, streben
keinen unternehmensstrategischen Einfluss an und wollen den Unternehmer nicht in seinen Tagesgeschäften beeinflussen. Beteiligungsgesellschaften bestehen auf regelmäßige Kommunikation mit dem Unternehmen und versuchen, über die Mitwirkung in Aufsichtsgremien ihr Know-how einzubringen. Sie sind Mitgesellschafter, die das Risiko mittragen und vor allem daran interessiert sind, dass die anvisierten Ziele erreicht werden.
Damit ist die Eigenkapitalfinanzierung über Beteiligungsgesellschaften eine gute Ergänzung oder auch Alternative zur Kreditfinanzierung. Durch finanzielle Beteiligungen kann
die Eigenkapitalausstattung des Unternehmens verbessert und der Finanzrahmen für Investitionen erweitert werden. Beteiligungen stellen keine Notlösungen dar. Die Vorbereitungszeit beträgt in der Regel drei bis sechs Monate.
Mit dieser Broschüre stellt die IHK Aachen die regionalen Eigenkapitalgeber und Investoren vor. Diese werden ergänzt mit Angeboten von Bund und Land sowie überregionalen
Beteiligungsgesellschaften und entsprechenden Beratungsangeboten bzw. Netzwerken.
Mit dieser Broschüre erhalten Sie einen ersten Überblick. Ergänzend bietet die IHK
Aachen zum Thema Finanzierung folgende Broschüren:

Öffentliche Finanzierungshilfen mit einer Übersicht der öffentlichen Kreditfinanzierungen.

Innovationsfinanzierung - ausgesuchte Fördermittel für kleine und mittlere Unternehmen.

Technologieorientierte Gründungen - ausgesuchte Finanzierungsinstrumente
Für weitergehende Fragen stehen Ihnen unsere Innovations- und Finanzierungsberater
gerne zur Verfügung (s. a. Seite 20).
Aachen, November 2014
Industrie- und Handelskammer Aachen
Industrie- und Handelskammer Aachen
Theaterstr. 6-10
52062 Aachen
Telefon: 0241 4460-0
Telefax: 0241 4460-153
recht@aachen.ihk.de
www.aachen.ihk.de
Inhaltsverzeichnis
1. Regionale Angebote zur Beteiligungsfinanzierung ............................................... 1
1.1.
GründerStart-Stiftung ............................................................................................. 1
1.2.
IHK-Investment-Club .............................................................................................. 1
1.3.
euBAn Euregional Business Angel Network ........................................................... 2
2. Kapitalbeteiligungsgesellschaften in der Technologieregion Aachen ................. 3
2.1.
Intelligent Venture Capital Management GmbH ..................................................... 3
2.2.
Jülicher Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH......................................................... 3
2.3.
RVC Rheinische Venture Capital Gesellschaft mbH .............................................. 3
2.4.
S-UBG AG für die Regionen Aachen, Krefeld und Mönchengladbach.................... 4
3. Öffentliche Beteiligungsfinanzierungen des Landes und des Bundes ................ 5
3.1.
High-Tech Gründerfonds........................................................................................ 5
3.2.
ERP-Startfonds ...................................................................................................... 6
3.3.
Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW-GmbH ......................................................... 7
3.5.
ERP-Beteiligungsprogramm ................................................................................... 8
3.6.
NRW.BANK Kreativwirtschaftsfonds ...................................................................... 9
3.7.
NRW.BANK Mittelstandsfonds ..............................................................................10
3.8.
NRW.BANK Venture Fonds ..................................................................................11
3.9.
Beteiligungskapital für Wachstum, Innovation und Nachfolge (WIN) .....................12
3.10. Mikromezzaninfonds Deutschland.........................................................................13
4. Überregionales Beteiligungskapital ......................................................................14
4.1.
Business-Angels und deren Vermittlung: ..............................................................14
4.1.1. Investitionszuschuss Wagniskapital .................. Fehler! Textmarke nicht definiert.
4.2.
CrowdFunding ......................................................................................................16
4.3.
VC-Gesellschaften ................................................................................................17
4.4.
Deutsche Konzerne als VC-Partner ......................................................................18
4.5.
Deutsches Eigenkapitalforum................................................................................19
4.6.
Euroquity...............................................................................................................20
5. Wer hilft bei Fragen? ..............................................................................................21
5.1.
Industrie- und Handelskammer Aachen ................................................................21
5.2.
win Wagniskapital für Innovationen NRW GmbH ..................................................22
1. Regionale Angebote zur Beteiligungsfinanzierung
1.1. GründerStart-Stiftung
Die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) haben die GründerStart-Initiative ins Leben gerufen,
um wachstumsstarke Unternehmensideen möglichst schnell zu professionalisieren.
Aussichtsreiche Gründungsideen, die über nennenswertes Wachstumspotenzial verfügen, werden durch die GründerStart-Initiative unterstützt.
Unterstützung:
in Höhe von 30.000 bis maximal 50.000 Euro als zeitlich begrenzte Kleinstbeteiligung
Steuer- und Wirtschaftsberatung, Professionelles Controlling, Businessplan-Erstellung,
Vertragsmuster, Zugriff auf Schutzrechtsinformationen, Persönliches starkes schwaches
Profil, Weiterbildung, Kontaktvermittlung zu Patenunternehmen, Hilfe bei weiterer Finanzierung
Voraussetzungen
Gründung in der Region Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg, Überdurchschnittliches
Wachstumspotenzial bei Arbeitsplätzen, Umsatzentwicklung oder überregionaler Wertschöpfung, Business- und Finanzplan als Grobkonzept für die ersten fünf Geschäftsjahre,
Gründerpersönlichkeit mit ausgeprägter Eignung als Unternehmenslenker
Kontakt:
Industrie- und Handelskammer Aachen
"GründerStart-Initiative"
Theaterstraße 6 - 10
52062 Aachen
Telefon: 0241 4460-274
Telefax: 0241 4460 153
E-Mail: recht@aachen.ihk.de
Internet: www.aachen.ihk.de (unter: Innovation u. Umwelt / Technologieorientierte Unternehmensgründung / GründerStart-Initiative)
1.2. IHK-Investment-Club
Der Investment-Club der IHK Aachen eröffnet privaten Investoren und Unternehmen eine
neue Chance, miteinander in Kontakt zu treten und gemeinsame Interessen erfolgreich
zu vereinen. Die Unternehmen der Region Aachen bekommen durch den IHK Investment-Club Kontakte zu potenziellen Investoren. Sie können durch diese alternative Finanzierungsform größeren Kapitalbedarf für den Unternehmensaufbau oder umfangreiche Projekte decken. Der Investment-Club vermittelt zwischen beiden Seiten. Die IHK erfasst die Vorstellungen der Investoren und Unternehmen als anonymisierte Profile in einer Datenbank und stellt mit Zustimmung der Beteiligten diese Profile zur Verfügung. Die
Entscheidung über eine Kontaktaufnahme liegt ausschließlich bei dem Kapitalsuchenden
und dem Investor. Absolute Diskretion und Neutralität sind gewährleistet. Die IHK bewertet die Profile nicht, unterstützt aber auf Wunsch die Vermittlung mit professioneller Beratung.
Kontakt
Industrie- und Handelskammer Aachen
Theaterstraße 6 - 10
52062 Aachen
Telefon: 0241 4460 274
Telefax: 0241 4460 153
E-Mail: recht@aachen.ihk.de
1
1.3. euBAn Euregional Business Angel Network
Fünf Partner aus jeder Teilregion der Euregio Maas-Rhein haben sich grenzüberschreitend zusammengeschlossen: Region Aachen (AGIT), Belgisch Limburg (BAN Vlaanderen), Niederländisch Limburg (Industriebank LIOF), Provinz Lüttich (SOCRAN), Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (WFG Ostbelgien).
euBAn – euregional Business Angels network, bringt Business Angels, also private betreuende Investoren, und junge Unternehmen zusammen. Es finden unter anderem regelmäßige Veranstaltungen an verschiedenen Orten der Euregio Maas-Rhein statt, bei
denen sich Existenzgründer und junge Unternehmen interessierten Business Angels vorstellen können. Dabei soll das Netzwerk als objektive, neutrale und vertrauliche Schnittstelle dienen, die das Angebot und die Nachfrage miteinander verknüpft und Potentiale
nutzen hilft.
Kontakt
euBAn c/o AGIT mbH (coordination office)
Technologiezentrum am Europaplatz
52068 Aachen
Telefon: 0241 963 1026
Telefax: 0241 963 1033
E-Mail: info@euban.net
Internet: www.euban.net
2
2. Kapitalbeteiligungsgesellschaften in der Technologieregion
Aachen
2.1. Intelligent Venture Capital Management GmbH
Forckenbeckstraße 6
52074 Aachen
Telefon: 0241 894998 91
Telefax: 0241 894998 99
E-Mail: info@ivc.de
Internet: www.ivc.de
Gründungsjahr:
1999
Branchenschwerpunkte: Life Sciences, IT, Maschinenbau, Mikrosystematik,
Nanotechnologie
Beteiligungen:
Unternehmen in den verschiedenen Phasen der
Unternehmensentwicklung
2.2. Jülicher Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH
Karl-Heinz-Beckurts-Straße 13
52428 Jülich
Telefon: 02461 6901 30
Telefax: 02461 6901 15
Gründungsjahr:
Mindestinvestment:
Branchenschwerpunkte:
Beteiligungen:
1995
200.000 Euro
Innovative Unternehmen
6
2.3. RVC Rheinische Venture Capital Gesellschaft mbH
Karl-Heinz-Beckurts-Straße 13
52428 Jülich
Telefon: 02461 6901 30
Telefax: 02461 6901 15
Gründungsjahr:
2000
Branchenschwerpunkte: Innovative Unternehmen
Beteiligungen:
Unternehmen in der Pre-Seed und Seed-Phase
3
2.4. S-UBG AG für die Regionen Aachen, Krefeld und Mönchengladbach
Markt 45-47
52062 Aachen
Telefon: 0241 4705 60
Telefax: 0241 47056 20
E-Mail: info@s-ubg.de
Internet: www.s-ubg.de
Expansionsfinanzierung / Mezzanine
Gründungsjahr:
1988
Mindestinvestment:
1. Mio Euro
Branchenschwerpunkte: keine /
Mittelständische Unternehmen mit mehr als 5 Mio € Umsatz
Beteiligungen:
Minderheitsbeteiligungen bevorzugt in offener Form
Venture Capital
Gründungsjahr:
1997
Mindestinvestment:
125.000 Euro
Branchenschwerpunkte: innovative Existenzgründungen,
junge Technologieunternehmen
Beteiligungen:
Minderheitsbeteiligungen bevorzugt in offener Form
Seed-Fonds für die Region Aachen
Gründungsjahr:
2013
Mindestinvestment:
100.000 Euro, max. 750.000 Euro
Branchenschwerpunkte: innovative Existenzgründungen,
junge Technologieunternehmen
Beteiligungen:
Minderheitsbeteiligungen bevorzugt in offener Form
4
3. Öffentliche Beteiligungsfinanzierungen des Landes und des
Bundes
3.1. High-Tech Gründerfonds
Ziel und Gegenstand
Der High-Tech Gründerfonds investiert Beteiligungskapital in junge Technologieunternehmen, deren Kern ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ist. Mit Hilfe einer „Seedfinanzierung“ sollen
die Start-Ups das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen
bzw. eines „proof of concepts“ oder zur Markteinführung führen. Neben dem Startkapital wird
durch Coachingmaßnahmen die notwenige Betreuung und Unterstützung des Managements vermittelt.
Ziel der Förderung ist die Schließung der Lücke in der Finanzierung neugegründeter Technologieunternehmen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind Existenzgründer und kleine Unternehmen (nicht älter als 1 Jahr) im Sinne
der KMU-Definition der EU mit Sitz in Deutschland.
Voraussetzungen
Das Unternehmen muss wachstumsorientiert sein und sich mehrheitlich im Besitz des Managements befinden. Die Produkte, Verfahren und wissenschaftlich-technischen Dienstleistungen
müssen einen hohen Innovationsgrad, deutliche Wettbewerbsvorteile und nachhaltige Marktchancen erwarten lassen.
Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bildet den Kern des Unternehmens. Die Weiterentwicklung der Technologie soll anspruchsvoll und anwendungsnah sein, so dass mit der Finanzierung des High-Tech Gründerfonds mindestens ein Prototyp bzw. „proof of concept“ entwickelt
werden kann. Technologisches Know-how muss im Unternehmen gebunden sein, Schutzrechte
und geistiges Eigentum sollen dem Unternehmen uneingeschränkt und exklusiv zur Verfügung
stehen bzw. ins Unternehmen eingebracht werden.
Bezogen auf die Beteiligung des High-Tech Gründerfonds sind Eigenmittel in Höhe von 20% (10%
in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin) erforderlich. Die Hälfte davon kann über Seedinvestoren dargestellt werden. Die Finanzierung soll über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten
gesichert sein.
Art und Höhe der Förderung
Der High-Tech Gründerfonds beteiligt sich mit bis zu 500.000 EUR in einer Kombination aus offener Beteiligung und Darlehen. Der Fonds erwirbt damit 15% Gesellschaftsanteile (nominal, ohne
Unternehmensbewertung) und gewährt ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen. Die Zinsen
(10% p.a.) für das ausgereichte Darlehen werden für die Dauer von bis zu vier Jahren gestundet.
Die Laufzeit des Darlehensvertrages beträgt sieben Jahre.
Antragsverfahren
Das Verfahren ist mehrstufig. In einem ersten Schritt ist mit Hilfe eines akkreditierten Coachs
eine Konzeptskizze bei der
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Ludwig-Erhard-Allee 2
53175 Bonn
Tel. (02 28) 96 56 85-00
Fax (02 28) 96 56 85-50
E-Mail: info@high-tech-gruenderfonds.de
einzureichen. Weiterführende Informationen, Merkblätter und Formblätter können im Internet unter
www.high-tech-gruenderfonds.de abgerufen werden.
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 11/2011)
5
3.2. ERP-Startfonds
Ziel und Gegenstand
Die KfW Bankengruppe beteiligt sich im Rahmen des ERP-Startfonds an innovativen kleinen
Technologieunternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
Die Beteiligung dient der Deckung des Finanzierungsbedarfs für die Entwicklung und Markteinführung neuer oder wesentlich verbesserter Produkte, Verfahren und Dienstleistungen.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind kleine Technologieunternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz in Deutschland.
Das Unternehmen muss die Kriterien der KMU-Definition der EU für kleine Unternehmen erfüllen
(weniger als 50 Beschäftigte und Jahresbilanzsumme oder Jahresumsatz von höchstens 10 Mio.
EUR).
Voraussetzungen
Eine KfW-Beteiligung ist in aller Regel möglich, wenn ein weiterer Beteiligungsgeber sich als Leadinvestor in mindestens gleicher Höhe an dem Technologieunternehmen beteiligt und auf der
Grundlage eines Kooperationsvertrages die Beteiligung der KfW mitbetreut.
Mit der KfW kooperierende Leadinvestoren können Beteiligungsgesellschaften sowie natürliche
und juristische Personen sein, die Unternehmen Beteiligungskapital zur Verfügung stellen.
Das Technologieunternehmen darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als zehn Jahre
sein.
Die Entwicklungsanteile, die den innovativen Kern der Unternehmenstätigkeit betreffen, müssen
im Unternehmen selbst erbracht werden.
Auftragsentwicklungen sowie Unternehmen in Schwierigkeiten sind von der Förderung ausgeschlossen.
Art und Höhe der Förderung
Die Förderung erfolgt als Beteiligung, die Beteiligungsform der KfW richtet sich vorrangig nach der
Beteiligungsform des Leadinvestors.
Die Höhe der Beteiligung beträgt bis zu 5 Mio. EUR pro Unternehmen und maximal 2,5 Mio. EUR
je Zwölfmonatszeitraum. Es sind mehrere Finanzierungsrunden möglich.
Antragsverfahren
Anträge sind auf den Vordrucken der KfW zusammen mit einer Erklärung des kooperierenden
Leadinvestors zur Übernahme einer eigenen Beteiligung an die
KfW Bankengruppe
Ludwig-Erhard-Platz 1–3
53179 Bonn
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (02 28) 8 31-0
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
zu richten. Die Prüfung der Antragsvoraussetzungen erfolgt zunächst durch den Leadinvestor. Vor
Abschluss eines Beteiligungsvertrages zwischen Leadinvestor und Technologieunternehmen ist
ein Beteiligungsantrag bei der KfW einzureichen.
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 7/2012)
6
3.3. Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW-GmbH
Ziel und Gegenstand
Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW (KBG) beteiligt sich als stille Gesellschafterin
an der (Mit-)Finanzierung von Investitionen oder investitionsabhängigen Betriebsmitteln.
Existenzgründern und Unternehmen wird so eine breitere Eigenkapitalbasis für Kooperationen, Anpassungen an den Strukturwandel sowie die Errichtung, Erweiterung oder
grundlegende Rationalisierung von Betrieben gegeben. In Ausnahmefällen sind auch Beteiligungen im Rahmen von Erbauseinandersetzungen oder beim Ausscheiden einzelner
Gesellschafter möglich.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit
wachstumsorientierten Investitionsvorhaben mit einem Umsatz von maximal 50 Mio. EUR
sowie Existenzgründer und Erwerber von Unternehmen in Nordrhein-Westfalen.
Voraussetzungen
Die Beteiligung soll das im Unternehmen vorhandene Eigenkapital nicht übersteigen.
Existenzgründungen sind davon ausgenommen.
Beteiligungen zur Sanierung, Umfinanzierung, Umschuldung oder Vorfinanzierung von
Entwicklungskosten für neue Produkte ohne Marktreife werden nicht übernommen.
Der Beteiligungsnehmer muss eine ausreichende Qualifikation sowie ein tragfähiges, zukunftssicheres Konzept und nachhaltige Marktchancen für sein Unternehmen bzw. seine
Produkte vorweisen können.
Als Sicherheit wird die persönliche Garantieübernahme des Gesellschafters bzw. des Inhabers erwartet.
Art und Höhe der Förderung
Die Förderung wird als typische stille Beteiligung gewährt. Die Beteiligung kann bis zu 1
Mio. EUR betragen. Die Laufzeit beträgt 7 bis 10 Jahre.
Das Beteiligungsentgelt wird individuell vereinbart und beinhaltet in der Regel einen festen und einen variablen (gewinnabhängigen) Bestandteil. Das Entgelt darf einschließlich
einer Garantieprovision für den Rückgaranten insgesamt 12% p.a. über die gesamte
Laufzeit nicht überschreiten.
Antragsverfahren
Anträge auf eine Beteiligung sollten vor Beginn des zu finanzierenden Projektes gestellt
werden. Die Anträge sind zu richten an die
Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW GmbH (KBG)
Hellersbergstraße 18
41460 Neuss
Tel. (0 21 31) 51 07-0
Fax (0 21 31) 51 07-3 33
E-Mail: info@kbg-nrw.de
Internet: http://www.kbg-nrw.de
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 4/2013)
7
3.5. ERP-Beteiligungsprogramm
Ziel und Gegenstand
Das Programm dient der Erweiterung der Eigenkapitalbasis von kleinen und mittleren Unternehmen durch Bereitstellung von Haftungskapital über private Kapitalbeteiligungsgesellschaften.
Förderfähig sind vornehmlich Kooperationen, Innovationen, Umstellungen bei Strukturwandel, die Errichtung, Erweiterung, grundlegende Rationalisierung oder Umstellung von
Betrieben sowie Existenzgründungen.
Zur Refinanzierung von Beteiligungen, die sie an kleinen und mittleren Unternehmen im
Rahmen des ERP-Beteiligungsprogramms eingehen, erhalten Kapitalbeteiligungsgesellschaften Kredite.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in
Deutschland mit einem Gruppenumsatz von bis zu 50 Mio. EUR, in begründeten Fällen
bis zu 75 Mio. EUR.
Refinanzierungskredite können von privaten Kapitalbeteiligungsgesellschaften in
Deutschland in Anspruch genommen werden.
Voraussetzungen
Es muss sich um die Erweiterung der Eigenkapitalbasis oder die Konsolidierung der Finanzverhältnisse handeln. Beteiligungen können auch bei Erbauseinandersetzungen oder in Ausnahmefällen beim Ausscheiden von Gesellschaftern gefördert werden.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Beteiligungsverträge, die vor Antragstellung bereits abgeschlossen wurden.
Art und Höhe der Förderung
Die Beteiligung kann in der Regel bis zu 1,25 Mio. EUR betragen, jedoch soll die Beteiligung das vorhandene Eigenkapital nicht übersteigen. In Ausnahmefällen sind Beteiligungen bis zu 2,5 Mio. EUR möglich. Die Laufzeit beträgt in der Regel 10 Jahre; in den neuen Ländern und Berlin in der Regel 12,5 Jahre. Der Finanzierungsanteil der Refinanzierungskredite beträgt bis zu 100% der Beteiligungssumme.
Antragsverfahren
Anträge von Unternehmen können nur bei privaten Kapitalbeteiligungsgesellschaften gestellt werden.
Auskünfte erteilt die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 1/2013)
8
3.6. NRW.BANK Kreativwirtschaftsfonds
Ziel und Gegenstand
Der NRW.BANK Kreativwirtschaftsfonds stellt jungen und etablierten mittelständischen
Unternehmen der Kreativwirtschaft Eigenkapital zur Gründungs- und Wachstumsfinanzierung zur Verfügung.
Gefördert werden Unternehmen aus den Segmenten:
Film, Rundfunk und Fernsehen / Verlage / Musik, Entertainment / Werbung, Kommunikation / Mode, Design, Architektur / Multimedia, Games, Software / Kunst- und Ausstellungsmarkt.
Die Finanzierung dient folgenden Vorhaben:
Erwerb eines anderen Unternehmens / Markterschließung/Markteinführung / Vertriebsaufbau/Vertriebsausbau / Nachfolgeregelungen (z.B. Management-Buyout/Management-Buy-in) / Produktionserweiterung/Aufbau von Produktionskapazitäten /
Diversifikation / Erschließung von neuen Absatzmärkten / Forschung und Entwicklung.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind junge und etablierte mittelständische Unternehmen der Kreativwirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in Nordrhein-Westfalen.
Voraussetzungen
Das Unternehmen muss sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen. Bei jungen Unternehmen muss belegt werden, dass ein positiver Cashflow innerhalb von drei
Jahren erreicht wird und die Gesamtfinanzierung sichergestellt ist. Bei etablierten Unternehmen sind positive Umsatz- und Cashflowentwickungen in der Vergangenheit sowie
entsprechende Erwartungen für die Zukunft erforderlich. Darüber hinaus müssen ein
stabiles Unternehmenskonzept bzw. Geschäftsmodell sowie eine gute und ausbaufähige
Marktposition in einer Wachstumsbranche vorliegen. Die Gesellschaftsform sollte eine
Kapitalgesellschaft sein. Mindestens ein weiterer Investor muss ebenfalls Kapital zur Verfügung stellen.
Art und Höhe der Förderung
Die Bereitstellung des Kapitals erfolgt in Form einer Mezzanine- oder einer direkten Beteiligung. Der Höhe der Eigenkapitalfinanzierung beträgt zwischen 250.000 EUR und 3
Mio. EUR. Die Laufzeit beträgt fünf bis sieben Jahre.
Antragsverfahren
Finanzierungsanfragen sind an die NRW.BANK zu richten.
NRW.BANK
Kavalleriestraße 22
40213 Düsseldorf
Internet: http://www.nrwbank.de
Beratungscenter Rheinland
Tel. (02 11) 9 17 41-48 00
Fax (02 11) 9 17 41-92 19
E-Mail: info-rheinland@nrwbank.de
Das Formblatt „Finanzierungsanfrage Eigenkapital“ ist abrufbar unter
http://www.nrwbank.de.
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 12/2009)
9
3.7. NRW.BANK Mittelstandsfonds
Ziel und Gegenstand
Der NRW.BANK Mittelstandsfonds unterstützt das Wachstum mittelständischer Unternehmen durch Bereitstellung von Eigenkapital.
Unterstützt werden insbesondere folgende Vorhaben:
 Akquisitionen,
 Markterschließung,
 Vertriebsausbau,
 Nachfolgeregelungen,
 MBO/MBI,
 Produktionserweiterungen und
 Diversifizierungen.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind etablierte mittelständische Unternehmen mit Sitz oder wirtschaftlichem Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen.
Voraussetzungen
Das Unternehmen muss über eine gute Technologie- oder Wettbewerbsposition in Nordrhein-Westfalen verfügen.
Die Umsatz- und Cashflow-Entwicklung muss in der Vergangenheit positiv gewesen sein
und zukünftig stabile Erwartungen zulassen. Das Unternehmenskonzept bzw. das Geschäftsmodell müssen stabil sein.
Die Eigenkapitalquote muss vor der Investition mindestens 10% betragen.
Art und Höhe der Förderung
Die Bereitstellung des Kapitals erfolgt in der Regel in Form einer MezzanineFinanzierung oder einer direkten Beteiligung.
Die Höhe der Eigenkapitalfinanzierung beträgt zwischen 1 und 7 Mio. EUR.
Die Laufzeit der Finanzierung beträgt mindestens fünf Jahre und auf bis zu sieben Jahre
erweitert werden.
Antragsverfahren
Finanzierungsanfragen sind an die NRW.BANK zu richten.
NRW.BANK
Kavalleriestraße 22
40213 Düsseldorf
Internet: http://www.nrwbank.de
Service-Center
Tel. (02 11) 9 17 41-48 00
Fax (02 11) 9 17 41-78 32
E-Mail: info@nrwbank.de
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 4/2012)
10
3.8. NRW.BANK Venture Fonds
Ziel und Gegenstand
Der NRW.BANK.Venture Fonds stellt innovativen Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial
Eigenkapital für die Expansion zur Verfügung. Die Zielbranchen sind zum Beispiel Informationsund Kommunikationstechnologie (IKT), Biotechnologie, Cleantech, Medizintechnik, Mechatronik/Mikrosystemtechnik und Werkstoffwissenschaften.
Finanziert werden u.a. folgende Maßnahmen:
 Aufbau von Produktionskapazitäten,
 Vertriebsaufbau und -ausbau,
 Markteinführung,
 Erschließung von Absatzmärkten,
 Forschung und Entwicklung.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind innovative Unternehmen mit hohem Wachstumspotential mit Sitz oder wirtschaftlichem Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen.
Voraussetzungen
Das Management des Unternehmens kann durch fundierte Planungen belegen, dass ein positiver
operativer Cashflow in höchstens drei Jahren erreichbar und die Finanzierung sichergestellt ist.
Mindestens ein weiterer Investor stellt ebenfalls Kapital zu gleichen Bedingungen zur Verfügung.
Art und Höhe der Förderung
Die Bereitstellung des Eigenkapitals erfolgt in der Regel in Form einer direkten Minderheitsbeteiligung. Der Mindestbetrag der Eigenkapitalfinanzierung beträgt 500.000 EUR, der Höchstbetrag beläuft sich im ersten Schritt auf 2,5 Mio. EUR. Insgesamt liegt der Maximalbetrag bei 5 Mio. EUR
pro Unternehmen. Die Beteiligungsdauer beträgt in der Regel zwischen 3 und 7 Jahren.
Antragsverfahren
Finanzierungsanfragen sind zu richten an die
NRW.BANK
Kavalleriestraße 22
40213 Düsseldorf
Internet: http://www.nrwbank.de
Service-Center
Tel. (02 11) 9 17 41-48 00
Fax (02 11) 9 17 41-78 32
E-Mail: info@nrwbank.de
Neben der Finanzierungsanfrage benötigt die NRW.BANK zur Erstprüfung im Wesentlichen einen
Businessplan, der unter anderem folgende Punkte enthalten sollte:
–Darstellung des Geschäftsmodells,
–Unternehmensgegenstand und rechtliche Verhältnisse,
–Management und Personal,
–Produkt- und Unternehmenskonzeption,
–Markt- und Konkurrenzsituation,
–Planung,
–Chancen und Risiken.
Im Anschluss an eine erste positive Prüfung der übermittelten Unterlagen findet ein Managementgespräch statt.
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 4/2012)
11
3.9. Beteiligungskapital für Wachstum, Innovation und Nachfolge (WIN)
Ziel und Gegenstand
Die KfW Bankengruppe unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland mit
Beteiligungskapital zur Deckung ihres Finanzierungsbedarfs. Gefördert werden Wachstums- und
Innovationsvorhaben sowie Nachfolgeregelungen.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft in der
Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens 10
Jahren am Markt aktiv sind, in der Regel einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR und ein
nachhaltig ausgeglichenes Betriebsergebnis aufweisen.
Voraussetzungen
Ein weiterer Beteiligungsgeber muss sich als Leadinvestor in mindestens gleicher Höhe an dem
Unternehmen beteiligen. Der Beteiligungsvertrag zwischen dem Leadinvestor und dem KMU darf
vor Antragstellung bei der KfW noch nicht abgeschlossen worden sein.
Die Mitfinanzierung einer Nachfolgeregelung/Unternehmensübernahme oder eines Gesellschafterwechsels ist in der Regel nur in Verbindung mit einer Wachstums- und/oder Innovationsfinanzierung möglich, der überwiegende Anteil der bereitgestellten Mittel muss als Eigenkaptal im Unternehmen verbleiben und die nachhaltige Kapitaldienstfähigkeit ist nachzuweisen.
Von einer Förderung ausgeschlossen sind börsennotierte Unternehmen, Unternehmen, die bereits
ein haftungsfreigestelltes Förderprogramm der KfW in Anspruch nehmen, Umschuldungen und
Nachfinanzierungen bereits begonnener bzw. abgeschlossener Vorhaben, Sanierungsfälle und
Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EU-Rechts sowie reine Finanzinvestitionen und Kofinanzierungen von Leadinvestoren mit mehrheitlich öffentlichen Gesellschaftern oder Beteiligungskapitalgebern, deren Beteiligung einen Beihilfewert hat.
Art und Höhe der Förderung
Die Förderung erfolgt als Beteiligung, die Beteiligungsform der KfW richtet sich vorrangig nach der
Beteiligungsform des Leadinvestors.
Die KfW geht Beteiligungen in Höhe von bis zu 50% des Gesamtbeteiligungsbetrages und grundsätzlich zu wirtschaftlich gleichen Konditionen („pari passu“) wie der jeweilige Leadinvestor ein.
Die Höhe der Beteiligung beträgt bis zu 5 Mio. EUR pro Unternehmen. Sie kann im Rahmen des
Höchstbetrages mehrere Finanzierungsrunden mit je einem Mindestbetrag von in der Regel
500.000 EUR beinhalten.
Antragsverfahren
Anträge sind mit einer Erklärung des kooperierenden Leadinvestors zur Übernahme einer eigenen
Beteiligung sowie weiteren Unterlagen an die
KfW Bankengruppe
Ludwig-Erhard-Platz 1–3
53179 Bonn
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (02 28) 8 31-0
Fax (02 28) 8 31-95 00
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
zu richten.
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 3/2013)
12
3.10. Mikromezzaninfonds Deutschland
Ziel und Gegenstand
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert mit dem aus Mitteln des
ERP-Sondervermögens (ERP-SV) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) refinanzierten Mikromezzaninfonds Beteiligungen an kleinen und jungen Unternehmen sowie Existenzgründungen.
Ziel ist es, den Zugang von Unternehmen zu kleineren Mezzaninfinanzierungen in Deutschland zu
verbessern und die Eigenkapitalbasis von Klein- und Kleinstunternehmen zu erhöhen. Durch das
zugeführte Kapital wird das Rating verbessert und neuer Kreditspielraum geschaffen. Der Kapitalgeber hat kein Stimm- bzw. Einflussnahmerecht.
Antragsberechtigte
Anträge können von kleinen und jungen Unternehmen sowie Existenzgründern gestellt werden.
Der Fonds richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ausbilden, aus der Arbeitslosigkeit gegründet oder von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden. Auch gewerblich orientierte Sozialunternehmen und umweltorientierte Unternehmen können den Fonds nutzen.
Voraussetzungen
Das Unternehmen muss eine ausreichende wirtschaftliche Tragfähigkeit und eine vertragsgemäße
Abwicklung der Beteiligung erwarten lassen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten.
Art und Höhe der Förderung
Die Beteiligung kann bis zu 50.000 EUR betragen.
Berechnet wird eine vierteljährliche ergebnisunabhängige Vergütung von 8% p.a., gegebenenfalls
ist eine Gewinnbeteiligung von 50% des Gewinns, maximal jedoch 1,5% der Einlage zu zahlen.
Die Bearbeitungsgebühr bei Auszahlung beträgt einmalig 3,5%. Die Laufzeit beträgt 10 Jahre. Die
Rückzahlung erfolgt in jährlich gleich hohen Raten, erstmals nach sieben Jahren.
Antragsverfahren
Ansprechpartner ist die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft in dem Bundesland, in dem die
Investition erfolgen soll. Die Anschriften sowie weitere Informationen können im Internet abgerufen werden. Verwaltet wird der Fonds von der Investitions- und Förderbank Niedersachsen
(NBank).
Wichtige Hinweise
Das BMWi hat den Mikromezzaninfonds mit einem Volumen von 35 Mio. EUR aufgelegt.
Ansprechpartner
Kapitalbeteiligungsgesellschaft
Für die mittelständische Wirtschaft
In Nordrhein-Westfalen mbH – KBGManfred Thivessen
Tel.: 02131 5107-110
Fax: 02131 5107-111
E-Mail: mthivessen@kbg-nrw.de
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 9/2013)
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4. Überregionales Beteiligungskapital
4.1. Business-Angels und deren Vermittlung:
Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) e. V.
Initiative für innovative und technologieorientierte Gründer
Semperstraße 51
45138 Essen
Telefon: 0201 89415 60
Telefax: 0201 89415 10
Email: band@business-angels.de
Internet: www.business-angels.de
Munich Network – Netzwerk München e.V.
Rosenheimer Str. 145i
81671 München
Telefon: 089 630253 0
Telefax: 089 630253 10
Email: info@munichnetwork.com
Internet: www.munichnetwork.com
Business Angel Venture GmbH
Konrad-Adenauer-Ufer 39
50668 Köln
Telefon: 0221 25866 0
Telefax: 0221 25866 99
Email: contact@ba-venture.de
Internet: www.business-angel-venture.de
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4.2. INVEST – Zuschuss für Wagniskapital
Ziel und Gegenstand
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert private Investoren (insbesondere
Business Angels), die neu ausgegebene Geschäftsanteile an jungen, innovativen Unternehmen erwerben.
Ziel ist es, für private Investoren Anreize zu schaffen, Unternehmen privates Wagniskapital zur Verfügung zu stellen und dadurch die Finanzierungsbedingungen junger, innovativer Unternehmen zu verbessern.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind natürliche Personen, die neu ausgegebene Geschäftsanteile oder Aktien („Anteile“) an einem innovativen, kleinen Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU erwerben.
Die natürliche Person kann sich einer Beteiligungs-GmbH bedienen.
Voraussetzungen
Das Unternehmen muss als Kapitalgesellschaft geführt oder gegründet werden, darf nicht älter als
zehn Jahre sein und muss seinen Hauptsitz in der EU mit wenigstens einer Zweigniederlassung oder
Betriebsstätte in Deutschland haben.
Das Unternehmen muss gemäß Handelsregisterauszug einer innovativen Branche (siehe Anlage A
der Richtlinie) angehören. Alternativ muss es Inhaber eines maximal 15 Jahre alten Patents sein oder
in den zwei Jahren vor Antragstellung eine öffentliche Förderung für ein Forschungs- oder Innovationsprojekt erhalten haben.
Der Investor muss neu ausgegebene Anteile im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und von eigenem Geld erwerben.
Der Anteilserwerb muss wirtschaftlich motiviert sein, auf Grundlage eines Business Plans erfolgen und
es ist eine realistische Ausstiegsstrategie zu verfolgen.
Die Anteile müssen vollumfänglich an Chancen und Risiken beteiligt sein.
Zwischen dem Investor und dem Unternehmen dürfen keine risikomindernden Vereinbarungen geschlossen werden.
Die Anteilsausgabe darf erst nach Antragstellung durch den Investor erfolgen. Bei Anteilsausgabe vor
Bewilligung trägt der Antragsteller das Risiko einer möglichen Nichtbewilligung.
Die Beteiligung muss für mindestens drei Jahre gehalten werden. Der Kaufpreis der Anteile muss
mindestens 10.000 EUR betragen.
Der Investor oder eine ihm nahe stehende Person darf nicht mit dem Unternehmen verbunden sein.
Art und Höhe der Förderung
Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt 20% des Ausgabepreises der Anteile.
Je Investor werden pro Kalenderjahr maximal Beteiligungen bis zu einem Betrag von 250.000 EUR
bezuschusst, die maximale Fördersumme beträgt 50.000 EUR.
Je Unternehmen können Beteiligungen im Wert von bis zu 1 Mio. EUR pro Jahr bezuschusst werden,
die maximale Fördersumme beträgt 200.000 EUR.
Antragsverfahren
Anträge können bis zum 31. Dezember 2016 über die elektronische Antragsplattform des
Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 416
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-9 64
Fax (0 61 96) 9 08-4 42
E-Mail: wagniskapital@bafa.bund.de
Internet: http://www.bafa.de
gestellt werden.
Quelle: Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Stand: 12/2014)
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4.3. CrowdFunding
Die Marktplattform des RWTH-Spin-Offs Innovestment bietet innovativen Start-Ups einen
neuen Weg der Kapitalbeschaffung über "CrowdFunding". Hier können die Gründer sich
und ihre Geschäftsidee einem großen Kreis an privaten Investoren vorstellen und Kapital
für die Vergabe von stillen Beteiligungen erhalten.
Innovestment GmbH
Hohenzollernring 25
50672 Köln
Telefon: 0221 677 874 05
Email: info@innovestment.de
Internet: http://www.innovestment.de
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4.4. VC-Gesellschaften
Die VC-Gesellschaften in Deutschland sind in einem Bundesverband organisiert. Im Internet präsentieren sich die Firmen ausführlich unter http://www.bvk-ev.de
Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften
German Venture Capital Association e. V. (BVK),
Reinhardstr. 27 c,
10117 Berlin,
Telefon: 030 30682 0
Telefax: 030 306982 20
Internet: www.bvk-ev.de.
Die nachfolgende Zusammenstellung kann nur eine kleine Auswahl aus der Gesamtheit
der VC- Gesellschaften und Business-Angel-Netzwerken umfassen. Sie erhebt daher
keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
VC-Gesellschaft:
Apax Partners
Atlas Venture GmbH
Bmp – Büro Berlin
CREATHOR VENTURE
Management GmbH
3i Gesellschaft für Industriebeteiligungen mbH
Dr. Neuhaus Techno
Nord GmbH
Earlybird Venture Capital
Gesellschaft mbH &
CoKG
Econa AG
Equinet Venture Partners
AG
Leonardo Venture GmbH
& Co. KGaA
Wellington Partners Venture Capital GmbH
Adresse:
Moehlstr. 10
81675 München
Widenmayestr. 16
80538 München
Schlüterstr. 38
10639 Berlin
Marienbader Platz 1
61348 Bad Homburg
Bockenheimer Landstr. 55
60325 Frankfurt/Main
Jungfernstieg 30
20354 Hamburg
Van-der-Smissen-Str. 3
22767 Hamburg
Informationsadresse:
www.apax.com
Wöhlertstr. 12/13
10115 Berlin
Gräfstr. 97
60487 Frankfurt/Main
Augustaanlage 32
68165 Mannheim
Theresienstr. 6
80333 München
www.econa.com
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www.atlasventure.com
www.bmp.com
www.creathor.de
www.3i.com
www.technonord.de
www.earlybird.com
www.equinet-ag.de
www.leonardoventure.com
www.wellington.de
4.5. Deutsche Konzerne als VC-Partner
Deutsche Konzerne haben in jüngster Zeit vermehrt eigene VC-Gesellschaften gegründet, um vor allem Start-Ups in ihrem Technologieumfeld mit "smart money" (VC-Gelder
plus know-how-Netzwerk) zu bedienen. Eine Auswahl entsprechender VCGesellschaften und die entsprechenden Konzerne ist hier zusammengestellt:
Konzern:
Venture-Bereich
Informationsadresse:
Evonik Degussa GmbH
Creavis Technologies
& Innovation
info@evonik.com
Evonik Degussa GmbH
Deutsche Bank AG
DVC Deutsche Venture
Capital
Deutsche Telekom AG
T- Venture Holding
GmbH
IKB Deutsche Industriebank AG
IKB Private Equity
GmbH
RWE AG
RWE Dynamics Venture Capital Management GmbH
SAP AG
SAP Ventures Europe/America
Siemens AG
Siemens Venture Capital
www.evonik.com
info@dvcg.de
www.dvcg.com
t-venture@telekom.de
www.telekom.com
private-eyutiy@ikb.de
www.ikb.de
bauer@dynamicsventure.com
www.dynamicventure.com
tanja.pendic@sap.com
www.sap.com
detlef.pohl@siemens.com
www.siemensventurecapital.com
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
18
4.6. Deutsches Eigenkapitalforum
Die Deutsche Börse AG und die Kreditanstalt für Wiederaufbau bieten mit dem "Deutschen Eigenkapitalforum" einen Service an, der die Effizienz und Transparenz auf dem
Beteiligungsmarkt steigert. Im Deutschen Eigenkapitalforum können sich eigenkapitalsuchende Unternehmen und Investoren einfach und kostengünstig präsentieren und über
Finanzierungswünsche und -angebote informieren.
-
An wen wendet sich das Deutsche Eigenkapitalforum?
Unternehmen mit Wachstumspotenzial
die mit neuen und verbesserten Produkten, Verfahren und Dienstleistungen neue Märkte im In- und Ausland erschließen wollen
die für die Finanzierung von Nachfolgeregelungen Beteiligungskapital einsetzen möchten
die über einen späteren Börsengang nachdenken und eine "Brückenfinanzierung" benötigen
Investoren, die nach interessanten Beteiligungsmöglichkeiten suchen.
Wie funktioniert das Deutsche Eigenkapitalforum?
Die Initiatoren des Deutschen Eigenkapitalforums sind die Deutsche Börse AG und die
Kreditanstalt für Wiederaufbau. Hauptmedium ist das Internet. Unter
http://www.eigenkapitalforum.com/ ist das Deutsche Eigenkapitalforum für Investoren und
Interessierte einsehbar. Hier können eigenkapitalsuchende Unternehmen kurze Porträts
mit den wichtigsten Unternehmensdaten veröffentlichen. Ebenso können sich Investoren
mit ihren Investitionsschwerpunkten präsentieren.
Auf Grund der Verbreitung des Internets können somit Investoren aus aller Welt in dem
elektronischen Katalog nach Beteiligungsmöglichkeiten suchen.
Die Unternehmensportraits erscheinen anonymisiert. Der Investor sendet bei Interesse
an einem Unternehmen eine Nachricht an das Deutsche Eigenkapitalforum, die umgehend an das entsprechende Unternehmen weitergeleitet wird. Die Entscheidung, mit dem
Interessenten Kontakt aufzunehmen und die eigene Anonymität aufzuheben, liegt allein
bei dem angesprochenen Unternehmen. Einen eigenen Internet Anschluss benötigen die
eigenkapitalsuchenden Unternehmen nicht.
Wie gelangen Interessierte in das Deutsche Eigenkapitalforum?
Wenn Sie daran interessiert sind, Ihr Unternehmen einem breiten Kreis von Investoren im
Deutschen Eigenkapitalforum vorzustellen, kontaktieren Sie bitte die Kreditanstalt für
Wiederaufbau. Die Anmeldeunterlagen werden Ihnen danach umgehend zugesandt.
Nach einer Kurzprüfung der Angaben wird das Unternehmensporträt innerhalb weniger
Tage auf den Internetseiten des Deutschen Eigenkapitalforums veröffentlicht.
An wen können Sie sich wenden?
Deutsche Börse AG
Abteilung Emittenten
60284 Frankfurt/Main
Telefon: 069 211188 88
E-Mail: eigenkapitalforum@deutsche-boerse.com
Quelle: www.eigenkapitalforum.com
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4.7. Euroquity
Gemeinsam mit der französischen Mittelstandsförderbank OSEO, bietet die KfW über
EuroQuity einen kostenfreien Online-Service zur Vermittlung von Eigenkapital und Technologie-Partnerschaften.
EuroQuity ist ein Web-basiertes Netzwerk, das deutschen und französischen Unternehmen/Gründern und Investoren sowie Beratern eine kostenfreie Kontaktanbahnung
ermöglicht.
Ziel der Plattform ist insbesondere die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Gründern bei der Kapitalbeschaffung für innovative Vorhaben
und Projekte. Darüber hinaus sollen durch EuroQuity Technologie- und Handelspartnerschaften auf dem nationalen und binationalen Markt gefördert werden.
Sie können EuroQuity als Unternehmen, Gründer oder Berater nur dann nutzen, wenn
Sie Ihren Firmensitz in Deutschland oder Frankreich haben. Für Investoren gilt diese Einschränkung nicht. Kapital ist international.
Um auf den Dienst zuzugreifen, müssen Sie zunächst ein eigenes Nutzerprofil anlegen,
Ihr Unternehmen, Ihr Vorhaben oder Leistungsprofil vorstellen sowie Ihren Kapitalbedarf
benennen. Anschließend können Sie einer oder mehreren Gruppen beitreten, in denen
Sie Ihr Vorhaben noch prominenter platzieren, sich mit Nutzern innerhalb Ihrer Region
oder Ihres eigenen Interessengebiets austauschen und Partnerschaften eingehen können. Mehrere Gruppen können sich zu einem Verbund zusammenschließen.
KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Tel: 069 74 31-0
Fax: 069 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
www.euroquity.com
Quelle: www.kfw.de
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5. Wer hilft bei Fragen?
5.1. Industrie- und Handelskammer Aachen
Junge Technologieunternehmen, aber auch Wissenschaftler, Ingenieure und HightechExperten, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen wollen, haben in der Regel zwei
Probleme: Zum einen den bereits erwähnten Mangel an Eigenkapital und Sicherheiten.
Zum anderen fehlen häufig ausreichende Erfahrungen im Management-Bereich.
Zudem werden häufig sehr viel größere Beträge bei den Technologiegründungen und
Expansionsfinanzierungen meist in Millionenhöhe für Investitionen im Hightech-Bereich
benötigt.
Zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Steigerung der Wirtschaftskraft der Unternehmen bietet die Industrie- und Handelskammer Aachen ein breites Spektrum an Serviceleistungen an. Insbesondere technologieorientierte Existenzgründer und Technologieunternehmen, die über wenig Eigenkapital verfügen, werden effizient unterstützt.
Durch ihre Technologie- und Innovationsberatungsstelle, die sich durch unterschiedlich
spezialisiertes Fachwissen und genaue Kenntnis der örtlichen regionalen Zusammenhänge auch im Beteiligungskapitalmarkt auszeichnet, leistet die Kammer einen Beitrag
zur regionalen Wirtschaftsförderung.
Als Anlaufstelle für Fragen zur Forschung, Technologie und Innovation sowie deren Förderung und Finanzierung stehen die Innovations- und Finanzierungsberater vor Ort zur
Verfügung. Sie verstehen sich als Mittler zu Beteiligungskapitalgesellschaften, Kreditinstituten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, den Förderstellen von Land, Bund
und EU, zu Verwaltungen und Ministerien, Verbänden und Organisationen.
Industrie- und Handelskammer Aachen
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen
Iris Wilhelmi
Telefon: 0241 4460274
Telefax: 0241 4460153
E-Mail: iris.wilhemi@aachen.ihk.de
René Oebel
Telefon: 0241 4460227
Telefax: 0241 4460153
E-Mail: rene.oebel@aachen.ihk.de
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5.2. win Wagniskapital für Innovationen NRW GmbH
win ist die Einrichtung in NRW, die sich auf die unabhängige Beratung junger Unternehmen rund um die Finanzierung innovativer Vorhaben in der seed- und start-up-Phase
spezialisiert. Ziel ist es, Eigenkapitalsuchende mit zukunftsorientierten Ideen und vorausschauenden Kapitalgebern zusammenzubringen. win vermittelt also keine Kreditmittel,
keine Zuschüsse und keine Förderprogramme.
win bereitet Vorhaben und Unternehmen auf ihre Gespräche und Verhandlungen mit Beteiligungsgesellschaften vor. Gemeinsam wird z.B. das Unternehmenskonzept überprüft.
Außerdem untersucht win, ob das innovative Vorhaben in die Beteiligungsstrategie der
Wagniskapitalgesellschaften passt, die in Nordrhein-Westfalen arbeiten. Dabei handelt
win absolut unparteiisch und neutral.
Mit den Adressen der relevanten Beteiligungsgesellschaften in der Hand verhandelt das
beratene Unternehmen direkt mit den Kapitalgebern. win zeigt also den Weg und öffnet
die Türen; die Umsetzung und Verwirklichung bleibt in der Verantwortung des Unternehmens.
NRW.Bank
Beteiligungen 101-68100
Eigenkapitalfinanzierungen
win
Kavalleriestr. 2
40213 Düsseldorf
Telefon: 0211 91741-0
Telefax: 0211 91741-1829
E-Mail: info@win-nrw.de
Internet: www.win-nrw.de
Herausgeber:
IHK Aachen
Theaterstr. 6 - 10, 52062 Aachen
Postfach 10 07 40, 52007 Aachen
Internet: www.aachen.ihk.de
Verantwortlich:
Heike Krier
Redaktion:
Iris Wilhelmi
Foto:
Fotolia - surrender
Stand:
Mai 2014
22
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