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Geschäftsbericht 2013 - Comes

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GESCHÄFTSBERICHT 2013
GeschaeftsBericht2013
Inhalt
Vorwort
1. Organisation und Leitbild
Organisation
Leitbild
Organe
2. Tätigkeitsbericht
2.1 Geschäftsleitung
Fachlicher Schwerpunkt
Finanzinformationen
Jahresabschluss 2013
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV?) 2013
Statistische Angaben
Sonstige Angaben
2.2 Leistungsbereiche
Betreutes Einzelwohnen (BEW)
Betreute Wohngemeinschaften (BWG)
Therapeutischer Wohnverbund (TWV)
Jugendhilfe und Begleitete Elternschaft (BEL)
2.3 Beauftragte
Qualität
Datenschutz
Sicherheit
Praktikum
2.4 Vereinsentwicklung
Mitglieder
COMES-Freiwillig
Impressum
Stand: 30 Jul 2014
© COMES e.V.
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GeschaeftsBericht2013
Vorwort
Mit dem vorliegenden Geschäftsbericht stellen wir Ihnen die im Kalenderjahr 2013 geleistete
Tätigkeit durch Mitarbeiter, Leitung und Ehrenamtliche in übersichtlicher Form zusammen.
Neben dem regulären Betrieb haben wir uns besonders um den Ausbau der sozialräumlich
orientierten Netzwerke und den Umbau der erworbenen Immobilie für das Intensive Betreute
Einzelwohnen bemüht.
Markus Kurrle
Therapeutischer Leiter Geschäftsführer
Geschäftsleitung COMES e.V.
Stand: 30 Jul 2014
Dr. Thomas Kowalczyk
Geschäftsführer
Geschäftsleitung COMES e.V.
© COMES e.V.
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GeschaeftsBericht2013
1. Organisation und Leitbild
Organisation
COMES e.V. ist ein gemeinnütziger Träger der freien Wohlfahrtspflege. Seit 1992 - damals
unter dem Namen Lebensbrücke e.V. - unterstützen wir Menschen bei der Teilhabe an der
Gemeinschaft.
Die von uns begleiteten Menschen leben in der Mehrzahl in Lichtenberg und den
angrenzenden Bezirken. Zum Jahresende 2013 unterstützen 88 Mitarbeiter 268
Leistungsempfänger in der Eingliederungs- oder/und der Jugendhilfe.
Wir bieten für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung:
• Betreute Wohngemeinschaften (BWG) im Bezirk Lichtenberg
• Betreutes Einzelwohnen (BEW) mit Treffpunkten in den Bezirken Lichtenberg
(Alt-Hohenschönhausen Süd, Fennpfuhl, Alt-Lichtenberg), Pankow (Weißensee) und
Marzahn-Hellersdorf (Helle Mitte)
• Tagesstruktur im Treffpunkt GECKO (Hohenschönhauser Tor)
Im Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung bieten wir in den Bezirken Lichtenberg,
Marzahn-Hellersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg:
• Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
• Erziehungsbeistandschaft/ Betreuungshilfe/ Hilfe für junge Volljährige (EB)
• Begleitete Elternschaft (Verzahnte Leistung von BEW für Eltern und SPFH) mit
Treffpunkten in den Stadtteilen Neu-Hohenschönhausen, Helle Mitte und Lichtenberg.
Für Menschen mit seelischer Behinderung bieten wir - schwerpunktmäßig ausgerichtet auf
Klienten, die einen längerfristigen Betreuungsbedarf haben - einen Wohnverbund (TWV) in
Lichtenberg, er besteht aus:
• Therapeutischen Wohngemeinschaften (TWG)
• Betreutem Einzelwohnen (BEW)
ergänzt durch externe Gemeinschaftsräume.
COMES e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.
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© COMES e.V.
Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
Leitbild
Klientenbezogen:
Wir verstehen uns als Partner der von uns begleiteten Menschen. Sie bestimmen ihr Leben
selbst. Wir unterstützen sie dabei.
Mitarbeiterbezogen:
Wir sind teamorientiert und kommunikationsstark. Wir arbeiten effektiv.
Unternehmensbezogen:
Wir wirtschaften kostenbewusst mit dem Ziel, uns als qualitätsorientierter Freier Träger
erfolgreich weiterzuentwickeln.
Organe
Stand 31.12.2013
Vorstand
• Stefan Schmidt (Vorsitzender)
• Dr. Arne Lemke
Geschäftsleitung
• Dr. Thomas Kowalczyk (Geschäftsführer)
• Markus Kurrle (Therapeutischer Leiter)
Bereichsleitungen
• Jan Ulrich Wolff (Leiter BWG)
• Roy Fischer (Leiter TWV)
• Angela Kurrle (Leiterin BEW, komm. Leiterin BEL & Jugendhilfe)
• Kristian Siebert (stellv. Leiter BEW, Leiter Tagesstruktur)
• Nele Sonnenschein (stellv. Leiterin BEL & Jugendhilfe)
• Grit Hannemann (Leiterin Rechnungswesen)
• Simone Andres (Leiterin Geschäftsstelle)
• Daniel Fischer (Technischer Leiter)
Stand: 30 Jul 2014
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GeschaeftsBericht2013
2. Tätigkeitsbericht
2.1 Geschäftsleitung
Der Vorstand trifft sich regelmäßig 3 bis 4 mal im Jahr zur gemeinsamen Vorstandssitzung
mit der Geschäftsleitung. Für die laufenden Geschäfte hat der Vorstand zwei Geschäftsleiter
bestellt. Gemäß § 9 der Satzung hat der Vorstand die beiden Geschäftsleiter als Besondere
Vertreter im Sinne des § 30 BGB eingesetzt. Die Vertretungsmacht der Besonderen Vertreter
umfasst den Geschäftskreis Geschäftsführung. Die Besonderen Vertreter sind in das
Vereinsregister mit aufgenommen.
Darüber hinaus hat der Vorstand in Form von Stellenbeschreibungen und Vollmachten das
operative Geschäft - gemäß der Funktion der Geschäftsleiter als Besondere Vertreter vollständig an die Geschäftsleitung delegiert und konzentriert sich auf die Beaufsichtigung der
Geschäftsleitung und die gemeinsame strategische Steuerung. Die Geschäftsleitung
unterrichtet den Vorstand durch regelmäßige Rechenschaftsberichte, zudem wird dem
Vorstand quartalsweise über alle relevanten Entwicklungen und Entscheidungen der
Geschäftsleitung zur finanziellen, fachlichen und sonstigen betrieblichen Entwicklung des
Trägers vorgetragen, die ihm eine zeitnahe Kontrolle der Geschäftsvorgänge erlauben.
Darüber hinaus wird dem Vorstand zu strategischen Schwerpunkten sowie gemeinsam
beschlossenen Projekten in Form von Zwischen- und Abschlussberichten berichtet.
Das Geschäftsjahr 2013 haben wir fachlich und wirtschaftlich erfolgreich abgeschlossen.
COMES hat zum Jahresende in allen Leistungsbereichen ein leichtes Wachstum zu
verzeichnen, sei es durch Platz- oder durch Angebotserweiterung. Der bereits im letzten Jahr
aufgezeigte Trend, dass die Dauer der Inanspruchnahme einer Leistung im Durchschnitt
kürzer wird, setzt sich fort. Als Herausforderung sehen wir zunehmend den mangelnden
Wohnraum für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Mit dem Umbau der 2012 erworbenen
Immobilie bieten wir als Träger erstmals selbst Wohnungen an, um einem erhöhten Bedarf im
Bereich des Zusammenlebens mit anderen in einem normalen Mietshaus Rechnung zu tragen.
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Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
Fachlicher Schwerpunkt
Die von COMES erbrachten sozialen Leistungen sind personenzentriert und gemeindenah. Für
eine nachhaltige Unterstützung des Einzelnen oder einer Familie brauchen wir daher im
Helferumfeld ein gut funktionierendes sozialräumlich ausgerichtetes Netzwerk. Diesem
Netzwerk haben wir in 2013 besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Netzwerkarbeit findet zunächst in Bezirklichen Gremien statt. Die dort aufgebauten Kontakte
erleichtern die trägerübergreifende Kooperationen. Hier ist COMES vor allem im
Gemeindespsychiatrischen Verbund aktiv. Mitarbeiter und Leiter von COMES übernehmen
Verantwortung im Verbund, um die Schnittstellen zwischen Klinik, ambulanter Trägerschaft,
Angehörigen, Erfahrungsexperten und Bürgern gut zu gestalten. Zu nennen sind die im letzten
Jahr neu konzipierten Lichtenberger Trialoge oder die im Herbst 2013 gestartete einjährige
Fortbildungsreihe "Psychiatrie im Alltag" für Mitarbeiter in Jobcenter und Bezirksamt.
Netzwerken findet auch in Gremien auf Ebene des Landesverbandes statt. Um inhaltlich
mitzubestimmen, wie sich unsere Angebote weiterentwickeln bzw. um für neue
Entwicklungen wie die Begleitete Elternschaft auf der Landesebene eine solide
Informationsbasis herzustellen. Ein Beispiel hierfür ist das Empfehlungspapier "Junge
Erwachsene" als Ergebnis einer einjährigen Arbeitsgruppe mit mehreren paritätischen
Trägern. Mit diesem Papier erhoffen wir uns, dass berlinweit die Situation der Jungen
Erwachsenen bei der Antragstellung für Eingliederungshilfe erleichtert wird.
Zu den drängenden sozialräumlichen Themen gehört zunehmend der Mangel an geeignetem
Wohnraum für Menschen die Transferleistungen oder Eingliederungshilfe erhalten. In
verschiedenen Gesprächen mit Wohnungsbaugesellschaften, Bezirksstadträten, einer
Stadtentwicklungsgesellschaft haben wir gemeinsam mit anderen Trägern in der AG
Wohnraum Lichtenberg den Bedarf benannt und uns um Lösungsansätze bemüht. Hier ist
trotz aller Bemühungen noch keine Entspannung in Sicht. Durch die gemeinsamen Aktionen
hat sich jedoch die Vernetzung unter den Trägern deutlich verbessert, was spürbar mehr
Spielräume für individuelle Lösungen schafft.
Netzwerkarbeit im Sozialraum geht für uns mit Präventions- und Informationsarbeit einher.
Ganz bewusst sprechen wir nicht von Lobbyarbeit, da wir uns nicht für eine Zielgruppe
einsetzen, sondern uns der gesellschaftliche Realität stellen wollen. Viele Menschen haben
wenig oder falsche Informationen über psychische Erkrankungen oder über den Alltag von
Menschen mit Lernschwierigkeiten. Satzungsgemäß fühlen wir uns hier verpflichtet einen
kontinuierlichen Beitrag zu leisten. Die Basis dafür ist die Fachliche Haltung bzw. das
Leitbild des Empowerments, der Autonomie und der Partizipation.
Stand: 30 Jul 2014
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GeschaeftsBericht2013
Es geht beispielsweise im von COMES auch personell unterstützten Berliner Schulprojekt
“wahnsinnig normal” um Antistigmaarbeit an Schulen. Ziel ist es, die Hürden für den Zugang
von jungen Menschen mit psychischen Schwierigkeiten zu Hilfeangeboten zu erleichtern,
indem sie von Erfahrungsexperten hören, wie diese ihre Erkrankung und Unterstützung erlebt
haben. Anderssein muss nicht zu Isolation und Verschlechterung des Zustandes führen,
sondern hat eine selbstverständliche Berechtigung. Diese Grundvoraussetzung für Inklusion
befördern wir.
Bei der Filmreihe “irrsinnig menschlich” wirkt COMES intensiv mit. Kinofilme zu
psychischen Erkrankungen und anschließende Gespräche mit Experten aus Erfahrung wie aus
dem professionellen Bereich bieten den Besuchern einen unmittelbaren Eindruck. Die
Kooperation zwischen Klinik, Kino und freien Trägern wird bereits im 5. Jahr erfolgreich von
COMES mit gestaltet. Als Schnittmenge des Präventions- und Informationsanliegens
verstehen wir die Kleinen Fachtage im Gemeindepsychiatrischen Verbund, die wir in
Vorbereitung und Durchführung mittragen und -verantworten. In 2013 waren zum Thema
"Junge Erwachsene – Bedarfe und Hilfen in der gemeindepsychiatrischen Versorgung" 50
Mitarbeiter aus Bezirksamt, Klinik, Freien Trägern, der Selbsthilfe und aus der offenen
Jugendarbeit gekommen.
Manche Ansätze waren im letzten Jahr noch nicht reif. So war COMES am ehrgeizigen
Projekt Aufbau einer Datenbasis für die sozialräumliche Arbeit der Begleiteten Elternschaft
beteiligt. Dieses Feld ist allerdings jung und braucht zunächst eine klarere Kontur und mehr
Erfahrung in der Kooperation im Einzelfall bevor sich die Träger strukturell verständigen
können. Auch der Versuch, der zunehmenden Reserviertheit bei der Vergabe von Wohnungen
an Menschen die Eingliederungshilfe erhalten, durch einen "Ansprechpartner Wohnen" zu
begegnen, hat nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Die Beratungsleistung und das Angebot
zur Moderation im Einzelfall wurde von den Vermietern nur spärlich genutzt.
Die Passgenauigkeit der präventiven und informativen Ansätze ist wichtig, damit die Projekte
kein Selbstzweck bleiben. Darauf achten wir. Und wir stehen weiterhin für vernetzte und
kooperative Projekte, da diese unabhängig von Trägerinteressen eine nachhaltige Wirkung im
Sozialraum haben.
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Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
Finanzinformationen
Im Vergleich zum Vorjahr haben wir unsere Bilanzsumme um ca. 82.700 € auf rund
3.025.000 € erhöht. Das entspricht einem Wachstum von rund 2,8 % gegenüber dem Vorjahr.
Zieht man die Inflationsrate von 2013 in Höhe von 1,5 % ab, so sind unsere Gesamtmittel real
um 1,3 % gewachsen, ein moderater Anstieg. Unsere Fremdkapitalquote lag bei ca. 21,4 %
und damit stabil bei ungefähr einem Viertel.
Das Vermögen ist um 115.108 € gewachsen, davon 72.664 € durch die Sanierung
(Wertsteigerung) unseres Hauses in der Gehrenseestraße. Hauskauf und Umbau zu
Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung haben wir in den letzten Jahren gezielt
anvisiert. Denn in Zeiten, in denen Klienten, die in der Regel zu den sozial Schwachen
gehören, kaum mehr eine neue Wohnung finden in Berlin, werden wir als gemeinnütziger
Träger der Eingliederungshilfe mit einem besonderen Umstand konfrontiert: oft brauchen
unsere Klientin zunächst eine eigene Wohnung, damit wir sie im Rahmen unserer Arbeit und
entsprechend unserer Satzung betreuen und begleiten können. Hier sehen wir uns aufgerufen,
tatkräftig dabei zu helfen, diese Lage - und wenn auch nur in sehr geringem Maße - zu lindern.
Dazu hatten wir das Haus über Monate behutsam entmietet und sind nun mitten in den
Sanierungs- und Renovierungsarbeiten. Die Entmietung bedeutet für den Verein einen
Geldverlust. Diesen sehen wir als gemeinnütziger Träger aber als gerechtfertigt an, da wir
durch das angestrebte Ziel, Klienten bezahlbaren Wohnraum anzubieten, im Sinne des
Gemeinwohls handeln und nach der Belegung der Wohnungen ein kostendeckendes Konzept
zur Bewirtschaftung haben.
Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen die Verwahrguthaben
der Wohngemeinschaften mit ca. 52.000 € sowie die noch ausstehenden Lohn- und
Kirchensteuern mit ca. 45.300 € zusammen den Löwenanteil aus.
Auf der Aktivseite der Bilanz ist die Position "Anlagen im Bau und geleistete Anzahlungen
auf Anlagen im Bau" neu hinzu gekommen mit 72.664 €. Sie umfasst ausschließlich Werte
des Hauses in der Gehrenseestraße. Unsere Finanzanlagen sind leicht um 42.460 € bzw. 2,9 %
gestiegen.
Zur Gewinn- und Verlustrechnung: 92,8 % unserer Einnahmen stammen aus Erträgen aus
Lieferungen und Leistungen, hier: aus Entgelten der Eingliederungs- und Jugendhilfe. Als
zweite Einnahmequelle erscheinen mit ca. 195.500 € die Miet- und Pachterträge als
bedeutender Posten. Allerdings stehen hinter diesen Kosten fast ausschließlich unsere
Vermietungen innerhalb der 9 von uns betriebenen Wohngemeinschaften. Die dort
entrichteten Untermieten reichen wir ohne Abstriche direkt an den Vermieter weiter. Diese
Position ist daher ein durchlaufender Posten aus dem Betrieb der WGs.
Stand: 30 Jul 2014
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GeschaeftsBericht2013
Als weitere nennenswerte Einnahmen haben wir in 2013 ca. 61.650 € Zinsen und ähnliche
Erträge zu verzeichnen. Die Zinseinnahmen verringern sich fortlaufend, da wir Rücklagen v.a. aus der Investitionsrücklage - entnehmen, um das o.g. Gebäude zu sanieren, eine
zweckbestimmte Verwendung, die unsere Rücklagen weiter dezimieren wird. Wir haben das
Jahr 2013 mit einem Überschuss von 110.016 € abgeschlossen, den wir in die Rücklagen
einstellen werden. Bei einem Gesamtaufwand von 3.859.253 € entspricht dieser
Jahresüberschuss einer Umsatzrendite (UR) von 2,85 %. Wir betrachten das als gutes
Ergebnis, um unsere Substanz im Verein zu erhalten.
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Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
Jahresabschluss 2013
Bilanz zum 31. Dezember 2013
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Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
Bilanz zum 31. Dezember 2013
Stand: 30 Jul 2014
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Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 2013
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Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
Stand: 30 Jul 2014
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GeschaeftsBericht2013
Statistische Angaben
Klientenübersicht
Stand 31.12.2013
Klienten
Frauen
Männer
Alter (höchster Wert)
Alter (niedrigster Wert
Gesamt
268
130
138
65
0
BEW
147
55
92
65
19
BEL
39
37
2
43
20
Jug
24
10
14
10
0
BWG
34
17
17
62
21
TWV
24
11
13
60
31
Mitarbeiterübersicht
Stand 31.12.2013
Hauptamtliche Mitarbeiter
Frauen
Männer
Gesamt
95
62
33
BEW
37
22
15
BEL
18
16
2
BWG
20
12
8
TWV
9
5
4
GST
11
7
4
Ergänzend zum hauptamtlichen Personal (hierzu zählen 4 studentische Mitarbeiter) waren
zum Jahresende weitere 13 Mitarbeiter bei COMES beschäftigt, davon 1 FSJler, 2
Bundesfreiwillige und 10 aktive Freiwillige.
Sonstige Angaben
Anschrift der Steuerkanzlei
Dipl.-Betriebswirtinnen Verena Maiwald und Renate Maiwald
Steuerberaterinnen
Nassenheider Weg 38, 13509 Berlin
Stand: 30 Jul 2014
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GeschaeftsBericht2013
2.2 Leistungsbereiche
Betreutes Einzelwohnen (BEW)
Die Leistung Betreutes Einelwohnen erbringen rund 30 Mitarbeiter in 5 Teams. Die Leitung
hat sich 2013 schwerpunktmäßig mit Personalthemen beschäftigt. Hierzu gehörten präventive
Maßnahmen wie die Überprüfung der Arbeitssituation älterer Mitarbeiter oder welche
gesundheitsfördernden Faktoren etabliert werden können. Ebenso wurden Richtlinien zum
Umgang mit Vertretung bei längerem Ausfall eines Mitarbeiters erarbeitet und die Rolle der
Leitung in Krisensituationen und Vertretungszeiten als Ansprechpartner zur Verfügung zu
stehen bestätigt. Der enge Austausch der Leitung mit den Teams ermöglicht so eine
ressourcenschonende Personalsteuerung.
Neben der Sicherung der Betreuungsqualität durch die gezielte Steuerung des
Personaleinsatzes, stand im Jahr 2013 die Verbesserung der Dokumentationsstruktur im
Fokus. Das Anliegen war hier, eine geeignete Form der Dokumentation und des Nachweises
unter Beachtung der Gesamtrahmen-Bedingungen des BEW zu entwickeln und somit eine
Verbesserung der Strukturqualität im BEW zu bewirken. Der Austausch und die Entwicklung
fand in einer betrieblichen Arbeitsgruppe statt. Ein Ergebnis ist die technische
Zusammenführung der Nachweise und Dokumentationsformen zu einem Klienten im Intranet.
Übersichtlichkeit und Zeitersparnis für die Bezugsbetreuer konnten so herausgearbeitet
werden.
Die Mitarbeiter des Betreuten Einzelwohnens und der Jugendhilfe unterstützen mehr und
mehr Menschen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Neben den bereits etablierten Treffpunkten
in Hohenschönhausen, Lichtenberg und Weißensee, haben wir uns im letzten Jahr
entschlossen, gemeinsam mit dem Geschäftsfeld Jugendhilfe und Begleitete Elternschaft eine
Anlaufstelle in Hellersdorf zu eröffnen. Wir wollen Wege verkürzen, Gruppenarbeit
ermöglichen und eine bessere Ansprechbarkeit vor Ort gewährleisten. Im Oktober mieteten
wir geeignete Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Helle Mitte an, die seit Dezember 2013 von
Mitarbeitern aus mehreren Teams genutzt werden.
Die Planung und der Start der Baumaßnahmen für das Intensive BEW haben einen großen
Raum eingenommen. Das Team wurde um eine Mitarbeiterin verstärkt und konnte im Haus
einen vorläufigen Treffpunkt einrichten, der durch die mittlerweile gut etablierte wöchentliche
Gruppe genutzt und belebt wird. Die Wohnungen, die nicht umgebaut werden müssen, sind
bereits an Klienten vermietet.
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© COMES e.V.
Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
Betreute Wohngemeinschaften (BWG)
Die Nachfrage nach einem Platz in einer Betreuten Wohngemeinschaft bei COMES ist
weiterhin hoch. Rund 20% der Klienten haben die Betreuung in einer unserer
Wohngemeinschaften beendet. Einige sind ins Betreute Einzelwohnen gewechselt andere auch
in Einrichtungen der Pflege. Hierbei haben wir gelernt, dass wir gemeinsam mit den alternden
Klienten jeweils ganz individuelle Lösungen finden können. Insbesondere die Übergänge
langfristig, sorgfältig und gemeinsam vorzubereiten und zu begleiten, erleichtert Mitarbeitern
wie Klienten den Abschied.
Bei der Neuaufnahme von Klienten hat sich unser Instrument einer sorgfältigen Darstellung
und Abwägung aller Faktoren, die für eine Betreuung dieses Klienten in dieser
Wohngemeinschaft Bedeutung haben, bewährt. Wir können damit auch Klienten, die im
ersten Eindruck vielleicht nicht zur Gruppe passen, ein fundiertes individuelles
Betreuungsangebot machen.
Gerade für Klienten, die (noch) keine Arbeit (mehr) haben, zeigte sich, dass das trägereigene
Angebot des Gecko Tagesstruktur einen wertvollen Baustein der Gesamtleistung Betreute
Wohngemeinschaft darstellt. Eine Tagesstruktur außerhalb der eigenen vier Wände nutzen zu
können, soziale Kontakte zu knüpfen und zu festigen, sind Elemente von Lebensqualität.
Individuelle Besonderheiten dürfen sein und finden in den Gruppen einen Platz und eine
angemessene Reaktion.
Vom Klienten aus die Betreuungsleistung zu gestalten, bringt gerade auch bei Wechseln
zwischen BWG und BEW Vorteile. Vertraute Bezugsbetreuer können noch einige Zeit in
reduziertem Umfang in der Betreuung bleiben, wenn es für den Klienten passend ist. Ein solch
fließender Übergang ermöglicht eine professionelle Übergabe von Wissen und Erfahrung von
Kollege zu Kollege. Die damit gewonnene Kontinuität der Betreuung ist für eine gelingende
Unterstützung nicht zu unterschätzen.
Nach einer Umstrukturierung der bislang 4 Teams sind nun 3 Teams für 7
Wohngemeinschaften verantwortlich. Über den Bundesfreiwilligendienst konnte in 2013 eine
der beiden weggefallenen Stellen für Zivildienstleistende wieder besetzt werden.
Stand: 30 Jul 2014
© COMES e.V.
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GeschaeftsBericht2013
Therapeutischer Wohnverbund (TWV)
Anfang des Jahres 2013 erfolgte die Erweiterung des Angebots um externe
Gemeinschaftsräume, die allen Klienten des Wohnverbundes zur Verfügung stehen. Das
betreute Einzelwohnen wurde im Bezirk gut angenommen und nachgefragt. In der Folge
entwickelten sich die Klientenzahlen weiter noch oben und wir haben unterstützt durch die
bezirklichen Gremien des Gemeindepsychiatrischen Verbundes (GPV) eine erneute
Erweiterung um zusätzliche 10 BEW-Plätze beantragt. Die Bewilligung durch die zuständige
Senatsverwaltung erfolgte im Laufe das Jahres. Somit steht jetzt insgesamt 30 Klienten (12 x
TWG und 18 x BEW) das Angebot des Therapeutischen Wohnverbundes für Menschen mit
psychischer Erkrankung zur Verfügung. Begleitend haben wir das Team um drei Fachkräfte
verstärkt. Die mit der Erweiterung verbundenen organisatorischen Veränderungen werden in
einem gemeinsamen Prozess unter Beteiligung von Leitung, Mitarbeitern und Klienten
gesteuert.
Der Verbund versteht sich weiterhin als gemeindenahes Angebot, das für die Klienten
Beheimatung bietet und gleichzeitig aktiv die Angebote im Bezirk in die Leistungserbringung
einbezieht. Die Vernetzung mit den anderen ambulanten und stationären Leistungserbringern
im Sinne einer personenzentrierten Hilfe war auch 2013 ein wesentlicher Anteil der Arbeit.
Die Leitung nimmt regelmäßig am Steuerungsgremium und den Arbeitsgruppen des
Gemeindepsychiatrischen Verbundes teil. Mitarbeiter des Verbundes engagieren sich in
Projekten des GPV wie die Filmreihe "Irrsinnig menschlich" oder die "Lichtenberger
Trialoge".
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© COMES e.V.
Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
Jugendhilfe und Begleitete Elternschaft (BEL)
Das Geschäftsfeld BEL ist im Jahr 2013 weiterhin stark gewachsen. Es gab zahlreiche
Anfragen überwiegend aus Lichtenberg und zunehmend aus Marzahn-Hellersdorf. Die
verzahnte Leistung von Eingliederungshilfe und Familienhilfe wird zunehmend häufiger
benötigt. Neben den beiden Treffpunkten in Lichtenberg und Neu-Hohenschönhausen haben
wir daher in Helle Mitte eine weitere Außenstelle eingerichtet, die von Mitarbeitern aus den
Geschäftfeldern Jugendhilfe/BEL und BEW gemeinsam genutzt werden kann.
Die Leiterin, deren Pionierengagement wir einen großen Teil der positiven Entwicklung des
Geschäftsfeldes verdanken, hat den Träger am Jahresanfang aus privaten Gründen verlassen.
Ihre Stellvertreterin übernahm zum Februar die Leitung des Geschäftsfeldes. Zum Mai wurde
die Leitung durch eine neue stellvertretende Leiterin aus der Mitarbeiterschaft des
Geschäftsfeldes wieder komplettiert.
Die verzahnte Leistung von Eingliederungshilfe und Familienhilfe wird zunehmend häufiger
benötigt. Da die Kompetenzen der Mitarbeiter in beiden Feldern gegeben sind, können wir
eine wenn auch meist längerfristige so doch nachhaltig wirkende Hilfe für Eltern und Kinder
erbringen. Die Familien erhalten so Unterstützung durch einen Familienhelfer und einen
Betreuer in der Eingliederungshilfe. Wir achten sorgfältig darauf, dass die Aufgabenbereiche
personell getrennt bleiben, um in der Zusammenarbeit für die Familien größtmögliche
Transparenz als Voraussetzung für deren aktives Partizipieren zu gewährleisten.
Auf die vermehrten Anfragen haben wir mit Neueinstellungen reagiert. Im Laufe des Jahres
sind in beiden Teams insgesamt sieben neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt
worden. Um die Qualität unserer Arbeit zu sichern und die neuen Mitarbeiter gut
einzuarbeiten, entschieden wir uns Ende September für einen vorübergehenden
Aufnahmestopp im Geschäftsfeld. Diesen werden wir über den Jahreswechsel hinaus aufrecht
erhalten. Von Seiten der Jugend- und Sozialämter erfuhren wir erfreulicherweise eine positive
Rückmeldung zu dieser qualitätssichernden Maßnahme. Während des Aufnahmestopps
nehmen wir nur Leistungen bei Familien bzw. Klienten hinzu, die bereits eine Leistung
erhalten. Teams und Leitung bleibt Raum für sich mit den neuen Mitarbeiter zu sortieren und
für die Zukunft gut aufzustellen. Nach unserem Zeitplan wird im Frühjahr 2014 der
Aufnahmestopp aufgehoben werden können.
Stand: 30 Jul 2014
© COMES e.V.
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GeschaeftsBericht2013
2.3 Beauftragte
Qualität
Bei COMES gilt für alle Belange, in denen es um Kommunikation geht, der kritische und
verantwortliche Dialog der Beteiligten. Das Verbesserungsverfahren ist ein Element dieser
Kommunikationskultur, welches bereits vor einigen Jahren installiert wurde und sich
inzwischen etabliert hat. Qualitätsentwicklung verstehen wir hier als ein gemeinsames
Anliegen aller im Träger handelnden Personen. Wir befördern damit konstruktive Formen des
Austausches von Mitarbeitern, Leitern, Kooperationspartnern und Geschäftsleitung. Unsere
etablierten Verfahrensabläufe sind Ergebnisse langjähriger Entwicklungsprozesse. Kontexte,
Beteiligte und die innere Dynamik von Abläufen ändern sich jedoch. Daher sind
Verbesserungsvorschläge jederzeit willkommen. Impulse, die aus der alltäglichen Arbeit
erwachsen und eine Veränderung des Ablaufes zum Ziel haben, nehmen wir auf und prüfen
sorgfältig inwieweit sie übernommen werden können.
Im Jahr 2013 haben wir uns im Qualitätszirkel BEW Zukunft intensiv mit den wachsenden
Herausforderungen der Dokumentation und Nachweisführung im Leistungsbereich BEW
beschäftigt. Es wurden Strategien entwickelt, damit der - aufgrund der Praxis immer weniger
Wochenstunden bewilligt zu bekommen - stetig steigende Anteil an indirekter Arbeit gut
bewältigt werden kann. Mit Hilfe der bereits bewährten Strukturen in unserem Intranet sollte
eine auch an zu erwartende künftige Anforderungen anpassbare Systematik entwickelt
werden. Am Ende des Jahres konnte ein Modell bereits in die Erprobung gehen.
Qualität heißt für uns weiterhin, die am besten geeignete Arbeitsweise in gegenseitiger
Abstimmung und unter Beachtung unseres Leitbildes zu finden. Die rund 220
Qualitätsdokumente innerhalb des Qualitätssicherungssystems werden mindestens jährlich
durch den jeweiligen Ansprechpartner auf Aktualität und Richtigkeit geprüft. Die dafür
vorbereiteten Abstimmungsbereiche und Übersichten sind etablieren und tragen einen großen
Teil zur Stabilität des Qualitätssicherungssystems bei. Flankiert durch das Feedbacksystem
können wir von einem gelebten und praxisnahen Dokumentenmanagement sprechen.
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Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
Fortbildung
Der Beauftragte für Fortbildung erstellt jährlich einen Sachbericht zu allen Themen der
Qualifizierung. Im Jahr 2013 haben Mitarbeiter und Leiter erneut eine Vielzahl externer
Angebote wahrgenommen. Das Spektrum reichte von Fachtagungen über eintägige oder
modulare Fortbildungen bis zu berufsbegleitenden Weiterbildungen mit den Abschlüssen
Bachelor oder Master of Art. Die internen Angebote im letzten Jahr gliedern sich in Angebote
von Mitarbeitern für Mitarbeiter (mit 10-12 Teilnehmern) und Inhouse Fortbildungen
durchgeführt von externen Referenten (15-20 Teilnehmern). Darüberhinaus ist der
Fortbildungsbeauftragte für die Pflege der Fachbibliothek verantwortlich, die über das Intranet
allen Mitarbeitern zugänglich ist. Die Mitarbeiter sind aktiv in die Themenwahl und
Anschaffung von Fachliteratur eingebunden.
Datenschutz
Die langjährige Datenschutzbeauftragte, Frau Grit Hannemann hat ihre Tätigkeit aufgrund
erweiterter Leitungsaufgaben abgegeben. Wir danken ihr für ihre engagierte und sorgfältige
Arbeit. Im Mai 2013 wurde Frau Christine Vorwerk zur neuen Datenschutzbeauftragten
bestellt. Sie hat die Grundlagenschulung beim Dachverband absolviert und sich in alle
Bereiche des betrieblichen Datenschutzes bei COMES eingearbeitet.
Wie in jedem Jahr fand auch in 2013 die Überprüfung der Qualitätsdokumente zum
Datenschutz statt. Weitere Schwerpunkte waren Datenschutz im Austausch mit den Behörden
und im Bereich der Nutzung sozialer Netzwerke. Da nur mit ausreichendem Wissen der
Beteiligten die Beachtung des Datenschutzes in der Leistungserbringung gesichert werden
kann, führt die Datenschutzbeauftragte seit Herbst 2013 interne Fortbildungen in den
Geschäftsfeldern durch.
Stand: 30 Jul 2014
© COMES e.V.
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GeschaeftsBericht2013
Sicherheit
Der Arbeitsschutz wird neben der grundsätzlichen Verantwortung aller Vorgesetzten durch
den seit vielen Jahren tätigen Sicherheitsbeauftragten im Arbeitsalltag der Mitarbeiter
umgesetzt. In 2013 tagte viermal der Arbeitsschutzausschuss. Sicherheitsunterweisungen und
Begehungen der Treffpunkte, Wohngemeinschaften und der Verwaltung gehören ebenso zum
jährlichen Standardprogramm wie die Prüfung der Bildschirmarbeitsplätze, Feuerlöscher,
Verbandskästen oder die Auffrischungskurse für Ersthelfer. Gefährdungsbeurteilung und
Tätigkeitsbeschreibung werden jährlich aktualisiert. Inhaltliche Schwerpunkte in 2013 waren
die Überprüfung der Arbeitsbedingungen im Bereich der Familienhilfe und die Prävention
psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Alle Aspekte des Arbeitsschutzes sind in
Qualitätsdokumenten beschrieben bzw. werden im jährlichen Sachbericht nachgewiesen.
Praktikum
Im Jahr 2013 haben 15 Studierende der Sozialen Arbeit / Sozialpädagogik und der
Heilerziehungspflege ein Praktikum bei COMES absolviert. Je nach Anforderungen sind die
Praktikanten zwischen 6 Wochen und 6 Monaten im Einsatz. Jahrespraktikanten bilden die
Ausnahme. Der Praktikumsbeauftragte stellte COMES auf den Praktikumsbörsen der
Hochschulen vor. Die Nachfrage nach Praktika war im Vergleich zum Vorjahr nahezu
unverändert. Das Geschäftsfeld Begleitete Elternschaft weckte insbesondere bei Studenten der
Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogik großes Interesse. Praktikanten haben jederzeit
Zugang zu fachlicher Unterstützung und Austausch mit dem jeweiligen Praktikumsanleiter
und anderen Mitarbeitern des Teams. Viele ehemalige Praktikanten sind inzwischen feste
Mitarbeiter unseres Trägers. Im jährlichen Treffen der Praktikumsanleiter wurde 2013 das
Thema "Besonderheit der Beziehung zwischen Praktikanten und Leistungsempfängern"
diskutiert.
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Stand: 30 Jul 2014
GeschaeftsBericht2013
2.4 Vereinsentwicklung
Mitglieder
COMES e.V. wurde 1992 als Lebensbrücke e.V. gegründet. Zu diesem Zeitpunkt hatte der
Verein 16 Mitglieder. Bis 1994 hat sich die Mitgliederzahl in etwa verdoppelt, seitdem lag sie
- mit Zu- und Abgängen - relativ konstant bei ca. 30 Personen. In den letzten Jahren haben
einige Mitglieder aus beruflichen und Altersgründen ihre Mitgliedschaft beendet. Zum
Jahresende 2013 hat COMES e.V. 15 Mitglieder.
Die Mitgliedsbeiträge machen weniger als 0,05 % der Gesamteinnahmen von COMES e.V.
aus. COMES e.V. hat mit dem Beitritt zum Paritätischen, Landesverband Berlin, die Regelung
übernommen, dass Mitarbeiter des Vereins nicht im Vorstand tätig sein dürfen, damit sie
keine persönlichen Vorteile aus der Vorstandstätigkeit ziehen können.
COMES-Freiwillig
Die Zahl der Freiwilligen bei COMES-Freiwillig liegt mit Zu- und Abgängen konstant bei 10
Personen. Der Großteil ist bereits seit mehreren Jahren aktiv. Auf der jährlichen
Freiwilligenbörse des Landes Berlin ist COMES regelmäßig vertreten und kann immer 1-2
neue Freiwillige gewinnen, wodurch die Weggänge wegen Alter oder Aufnahme eines
Studiums in einer anderen Stadt aufgefangen werden können.
Am häufigsten von Bürgern nachgefragt waren in 2013 die handwerklichen Hilfen von
Kleinreparaturen über Möbelaufbau bis hin zu einfachen Malerarbeiten. Zum Freiwilligentag
im September haben die Teilnehmer erneut Zeit und Engagement in eine Gartengestaltung
eingebracht. Gemeinsam mit den Klienten, als Nutzer des Gartens, wurden neue
Beeteinrahmungen gesetzt und Gehölz beschnitten. Die Freiwilligen haben so in den
vergangenen vier Jahren Gartenanlagen in den verschiedenen Außenstellen des Trägers
nachhaltig verschönert.
Die Anerkennung der Freiwilligen ist uns weiterhin sehr wichtig. Neben den regelmäßigen
Treffen fand wie in den Jahren zuvor im Dezember eine gemeinsame weihnachtliche
Veranstaltung der Freiwilligen statt.
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Impressum
Herausgeber
COMES e.V.
Konrad-Wolf-Str. 13
13055 Berlin
Tel.: 030/856066-0
Fax: 030/856066-29
Email: info@comes-berlin.de
Vereinsregister Charlottenburg: 13047 Nz
Finanzamt für Körperschaften: 27/671/50682
Redaktion und Gestaltung
COMES e.V.
Fotonachweis
LichtRaum Studios Ralph Eckardt
Layout und Druck
COMES e.V.
Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE98 1002 0500 0003 3285 00
BIC: BFSWDE33BER
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