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11607.00 Zeitmarkengeber

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Zeitmarkengeber
11607.00
PHYWE Systeme GmbH & Co. KG
Robert-Bosch-Breite 10
D-37079 Göttingen
Telefon
+49 (0) 551 604-0
E-mail
info@phywe.de
Fax
Internet
+49 (0) 551 604-107
www.phywe.de
Betriebsanleitung
Abb. 1: Zeitmarkengeber 11607.00.
1
SICHERHEITSHINWEISE
• Vor Inbetriebnahme des Gerätes ist die Betriebsanleitung
sorgfältig und vollständig zu lesen. Sie schützen sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
• Das Gerät ist nur zum Betrieb in trockenen Räumen, die
kein Explosionsrisiko aufweisen, vorgesehen.
• Das Gerät nicht in Betrieb nehmen, wenn Beschädigungen
am Gerät sichtbar sind.
• Verwenden Sie das Gerät nur für den dafür vorgesehenen
Zweck.
2 ZWECK UND BESCHREIBUNG
Der Zeitmarkengeber dient zur Registrierung von Bewegungsabläufen geradliniger Bewegungen.
Durch eine mit Wechselstrom gespeiste Spule (Betriebsspannung 6 V~/0,8 A) wird eine Blattfeder mit Markierungsstift periodisch ummagnetisiert und dementsprechend von
einem unter der Feder liegenden Magneten angezogen oder
abgestoßen. Die Geometrie der Feder ist so bemessen, dass
diese zu einer 50 Hz-Resonanzschwingung angeregt wird.
Der Markierungsstift setzt somit in konstanten Zeitabständen
von 0,02 Sekunden auf einem vom Messobjekt transportierten Schreibstreifen punktförmige Zeitmarken (Messpunkte).
Die als Zeitnormal verwendete Netzfrequenz 50 Hz (∆t = 1/f)
gewährleistet eine hohe Genauigkeit und Konstanz der Zeitintervalle.
Die zu bestimmenden Geschwindigkeits- und Beschleunigungswerte können aus den Abständen der Markierungspunkte auf dem mit einer Kohleschicht versehenen Spezialwww.phywe.de, © All rights reserved
schreibstreifen bestimmt werden. Ein Messpunktabstand von
1 mm entspricht beispielsweise einer Geschwindigkeit von
5 cm/s.
3 HANDHABUNG
Aufstellung bzw. Halterung des Zeitmarkengebers sind so
vorzunehmen, dass der Schreibstreifen glatt und reibungsarm vom Messobjekt durch die Führungsbügel gezogen werden kann. Bei Fahrbahnversuchen stellt man den Zeitmarkengeber auf den Experimentiertisch und zwar an den Bahnanfang (Abb. 2); beim freien Fall befestigt man ihn mit Hilfe
einer Doppelmuffe an einer Stativstange (Abb. 3). Den
Schreibstreifen schneidet man in geeigneter Länge von der
Rolle ab und fädelt ihn mit der weißen Seite dem Markierungsstift zugewandt durch die Führungsbügel und befestigt
ihn am Messobjekt ggf. mit Klebestreifen o.ä.
Zur Durchführung der Messung schaltet man die Betriebsspannung ein und wartet einige Sekunden, bis die Feder
ihren eingeschwungenen Zustand erreicht hat. Die Betriebsspannung sollte nicht länger als 20 Minuten angelegt sein,
um eine unzulässige Spulenerwärmung zu vermeiden.
Zur Auswertung legt man den Schreibstreifen glatt auf eine
ebene Unterlage, nummeriert die Messpunkte und misst mit
einem Lineal ihre Abstände aus. Man vermeide es, auf dem
Streifen durch mechanische Beanspruchung zusätzliche
Störzeichen zu erzeugen.
Hinweis:
Beträgt die verwendete Netzfrequenz 60 Hz, wie in einigen
Ländern üblich, setzt der Markierungsstift in Zeitabständen
von 1/60 Sekunde auf. Dies muss bei der Berechnung der
Geschwindigkeit aus dem Messpunktabstand berücksichtigt
1
11607.00/0409
Abb. 2: Aufbau zur Untersuchung einer gleichförmig beschleunigten
Bewegung mit dem Experimentierwagen (11060.00) auf der
Fahrbahn (11606.00).
werden.
Da die Geometrie der Feder nicht auf 60 Hz ausgelegt ist,
muss in diesem Fall die Kontermutter gelöst und der Markierungsstift weiter nach unten gedreht werden, so dass er
auf den Schreibstreifen aufsetzen kann.
4 MATERIAL
Schreibstreifen, 50 m auf Rolle
11607.01
Geeignete Stromversorgungen:
Lampentrafo 6 VAC, 230 VAC
Stufentrafo m. Gleichricht. 14 VAC/12 VDC, 5 A
Stelltrafo mit Gleichrichter 15 VAC/12 VDC/5 A
Netzgerät 0...12 VDC/6 V, 12 VAC
07473.93
13533.93
13530.93
13505.93
5 GARANTIEHINWEIS
Für das von uns gelieferte Gerät übernehmen wir innerhalb
der EU eine Garantie von 24 Monaten, außerhalb der EU von
12 Monaten. Von der Garantie ausgenommen sind: Schäden,
die auf Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung, unsachgemäße Behandlung oder natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind.
Der Hersteller kann nur dann als verantwortlich für Funktion
und sicherheitstechnische Eigenschaften des Gerätes
betrachtet werden, wenn Instandhaltung, Instandsetzung und
Änderungen daran von ihm selbst oder durch von ihm ausdrücklich hierfür ermächtigte Stellen ausgeführt werden.
6 ENTSORGUNG
Die Verpackung besteht überwiegend aus umweltverträglichen Materialien, die den örtlichen Recyclingstellen zugeführt werden sollten.
Dieses Produkt gehört nicht in die normale
Müllentsorgung (Hausmüll).
Soll dieses Gerät entsorgt werden, so senden
Sie es bitte zur fachgerechten Entsorgung an
unten stehende Adresse.
PHYWE Systeme GmbH & Co. KG
Abteilung Kundendienst
Robert-Bosch-Breite 10
D-37079 Göttingen
Abb. 3: Aufbau zur Untersuchung des freien Falls.
Telefon +49 (0) 551 604-274
Fax
+49 (0) 551 604-246
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11607.00/0409
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