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Bericht zum Vortrag - Gesellschaft für Dialog BW

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Am 04.11 fand in Berlin der "Deutsche Dialogpreis 2014" statt, der zum zweiten Mal vom
Bund Deutscher Dialoginstitutionen (BDDI) in Kooperation mit Gesellschaft für Dialog BadenWürttemberg organisiert wurde.
Unter dem Motto „Menschen bauen Brücken“ wurde der mit jeweils 3000 Euro dotierte
Preis in den Kategorien Wissenschaft und Bildung, Literatur und Kunst, Interreligiöser Dialog
sowie Lebenswerk verliehen. Der BDDI will damit Beiträge von Personen für Dialog der
Kulturen, Religionen und friedliches Zusammenleben würdigen.
Ausgezeichnet wurden Dr. Navid Kermani, Orientalist und Schriftsteller; Dr. Tovia Ben
Chorin, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin; Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu,
Professorin der Erziehungswissenschaften an der Universität Bremen und Dr. Thomas
Lemmen von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen.
Alle vier betonten die Bedeutung des Dialogs für den gesellschaftlichen Frieden, der
besonders in der heutigen Zeit wichtig geworden sei. Rabbiner Ben Chorin wies dabei auf die
Gefährlichkeit von unsichtbaren Mauern hin, die nur durch Gespräche sichtbar gemacht
werden könnten: „Mauern, die wir nicht sehen, sind gefährlicher, als die, die wir sehen“.
Die Moderation des Abends übernahm Meinhard Schmidt-Degenhard, Redaktionschef im
Kulturressort des hessischen Rundfunks und Moderator der preisgekrönten Sendung
„Horizonte“ sowie des „Sonntagsgesprächs“.
Im BDDI sind insgesamt 14 Institutionen zusammengeschlossen, die der Hizmet-Bewegung
zuzurechnen sind, die von den Vorstellungen des in den USA lebenden türkischen
Islamgelehrten Fethullah Gülen inspiriert ist, zudem auch die Gesellschaft für Dialog BadenWürttemberg.
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Seele and Geist
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