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Donnerstag, 16. Oktober 2014 Nummer 42 56 - lokalmatador.de

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56. Jahrgang
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Nummer 42
Einzelpreis 0,60 €
2
Nummer 42
16. Okt. 2014
Öffentliche Sitzung des Bauausschusses am
20.10.2014
Am Montag, 20. Oktober 2014 findet um 18.30 Uhr im kleinen Saal des Rathauses in Obersulm eine öffentliche Sitzung
des Bauausschusses statt.
Alle interessierten Einwohner sind herzlich eingeladen.
Tagesordnung
1.Bauort: Teil v. Flst. 1888, Eisenbahnweg 6-2, 74182
Obersulm-Wieslensdorf
Bauvorhaben: Klärung der grundsätzlichen Bebaubarkeit
des Grundstücks
Bauvoranfrage
2. Bauort: Flst. 108/1, Weiler Str. 4, 74182 Obersulm-Affaltrach
Bauvorhaben: Umbau der beiden Gewerbeeinheiten in
best. Wohnhaus zu zwei Wohnungen
Nutzungsänderung
3. Bauort: Flst. 74,78,79,82, Heilbronner Str. 37 (und 43/1),
74182 Obersulm-Weiler
Bauvorhaben: Nutzungsänderung von Wohnhaus in
Museum, Anbau Museum
4. Bauort: Flst. 80, Heilbronner Str. 43, 74182 ObersulmWeilerBauvorhaben: Nutzungsänderung von Wohnhaus
in Museum
gez. Tilman Schmidt
Bürgermeister
Öffentliche Sitzung des Gemeinderats am
20.10.2014
Am Montag, 20. Oktober 2014 findet um 19.00 Uhr im
großen Sitzungssaal des Rathauses in Obersulm eine öffentliche Sitzung des Gemeinderats statt.
Alle interessierten Einwohner sind herzlich eingeladen.
Tagesordnung
1. Tätigkeitsbericht 2013 der Gemeindebücherei
Die Leiterin der Gemeindebücherei stellt den Tätigkeitsbericht 2013 vor und steht für Fragen zur Verfügung.
2. Tätigkeitsbericht Jugendreferent Markus Kress
Der Jugendreferat der Gemeinde Obersulm wird in der
Sitzung die Tätigkeiten in der Jugendarbeit seit September 2013 vorstellen und für Fragen zur Verfügung
stehen.
3. Dauerhafte Einrichtung des Bürgerbuses Obersulm
Bereits seit einem Jahr fährt der Obersulmer Bürgerbus
an zwei Nachmittagen durch den Ort. Nachdem sich in
dieser Zeit gezeigt hat, dass diese Institution gerne in
Anspruch genommen wird, soll nun entschieden werden, ob der Bürgerbus in Obersulm zu einer dauerhaften
Einrichtung auf unbestimmte Zeit werden soll.
4. Neubau Trainingsplatz in Obersulm-Willsbach
Nachdem auf dem alten Sportplatz in Willsbach Flutlichtmasten mangels Standsicherheit abgebaut werden
mussten, fand eine Vorprüfung für den Neubau eines
Trainingsplatzes im Anschluss an das Hauptspielfeld
des TSV Willsbach statt. Nun soll entschieden werden,
ob dem Neubau des Trainingsplatzes zugestimmt wird.
Die Verwaltung soll mit der Einreichung des Baugesuchs beauftragt und die geschätzten Kosten im Haushaltsplan 2015 finanziert werden.
5. Bürgerfragestunde
6. Vereinsförderung; Gewährung von Vereinszuschüssen für das Jahr 2014
Über die Gewährung von Zuschüssen zur Vereinsförderung in der Gemeinde Obersulm soll entschieden
werden.
7. 1. Nachtragshaushaltssatzung und Nachtragshaushaltsplan für das Jahr 2014
Die 1. Nachtragshaushaltssatzung und der 1. Nachtragshaushaltsplan für das Jahr 2014 sollen in der Fassung des erstellten Entwurfs beschlossen werden.
8. Einführung der Energieleitlinie
In der Gemeinde Obersulm soll eine Energieleitlinie
nach dem Muster der KEA eingeführt werden. Energieleitlinien sind ein bewährtes Instrument um Zuständigkeiten, Planungs- und Betriebsanweisungen zu
verankern und den sparsamen Umgang mit Energie
durchgängig von der Planung und Bauausführung über
Gebäudebetrieb bis Nutzungsverhalten sicherzustellen.
Die Einführung der Energieleitlinie der Gemeinde Obersulm zum 01.11.2014 soll beschlossen werden.
9. Spenden und Schenkungen
10.Bekanntgaben
11. Anfragen und Anregungen
gez. Tilman Schmidt
Bürgermeister
Rathaus am 21. Oktober 2014 geschlossen
Am Dienstag, 21. Oktober 2014, findet die diesjährige Personalversammlung der Mitarbeiter/-innen der
Gemeinde Obersulm statt. Aus diesem Grunde sind das
Bürgermeisteramt, einschließlich BürgerServiceBüro, ab 13.30 Uhr und die gemeindlichen Kindergärten
am Nachmittag ganz geschlossen. Die Schließung
betrifft nicht die Ganztagsbetreuung in den Kindergärten
Kinderhaus Silbergrubenstraße sowie Kinderkrippe
Postwiese. Die Bücherei ist an diesem Nachmittag
ebenfalls geöffnet. Um Beachtung und Verständnis wird
gebeten.
Alle Beschäftigten der Gemeinde Obersulm, auch wenn
sie keine persönliche Einladung erhalten haben, sind
aufgefordert, an der Personalversammlung teilzunehmen.
Bürgermeisteramt und Personalrat
Welche Freizeitangebote gibt es in Obersulm für Kinder
und Jugendliche?
Wer bietet was wann wo an?
Von A wie Acrylmalen bis Z wie Zeltlager finden Sie alles
in der Broschüre
Freizeitangebote für Kinder und
Jugendliche in Obersulm
Kostenlos erhältlich im Rathaus, im Jugendhaus, in der
Gemeindebücherei und im Internet:
www.obersulm.de/freizeitangebote
Wo gibt es in Obersulm Ausbildungsplätze?
Wer bildet was aus?
Was kann man tun, wenn man keine Lehrstelle findet?
Die Antworten finden Sie in der Broschüre
Ausbildungsplätze in Obersulm
Kostenlos erhältlich im Rathaus, im Jugendhaus, in der
Gemeindebücherei und im Internet:
www.obersulm.de/ausbildungsplaetze
Nummer 42
16. Okt. 2014
2014
Montag,
20. Oktober
Gemeindebücherei
Die drei Schweinchen
Theater für Kinder ab 4 Jahren
Montag, 20. Oktober
Beginn: 15.00 Uhr
Kulturhaus Obersulm
Eintritt:
Kinder 3,50 €
Erwachsene 5,50 €
Inszeniert vom Puppentheater Marianne Schoppan nach
einem englischen Märchen.
Kartenreservierung:
BürgerServiceBüro (Telefon 07130 28297), Gemeindebücherei
Obersulm (Tefefon 07130 28170), Buchhandlung Back in Obersulm
(Tefefon 07134 910649)
Eine Veranstaltung der Gemeindebücherei in Kooperation
mit der VHS Obersulm.
3
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Nummer 42
16. Okt. 2014
Notrufe (keine Vorwahl)
Kirchweih
in Obersulm-Eschenau
von Samstag, 18. Oktober 2014
bis Montag, 20. Oktober 2014
Alte Kelter
Kleintierzuchtverein Z 40
(nur Sonntag)
auf
Ärztliche Notfalldienste
Allgemeinärztliche Notfalldienste
Ab sofort ist an Wochenenden und Feiertagen der ärztliche Bereitschaftsdienst für Obersulm - Ellhofen - Löwenstein an der Klinik Löwenstein unter der Telefon-Nr. 07130/154222 zu erreichen.
Kinderärztlicher Notfalldienst
Werktags 19.00 bis 22.00 Uhr in der Kinderklinik Heilbronn
Samstags, sonn- und feiertags 8.00 - 22.00 Uhr in der Kinderklinik Heilbronn. In unaufschiebbaren Notfällen werktags vor 19.00 Uhr diensthabender Kinderarzt unter 19222 (Leitstelle) zu erfragen.
Montag - Freitag 18-8 Uhr (Mittwoch 12-8 Uhr), Tel. 07131/19222
Zahnärztlicher Notfalldienst
Apotheken-Notdienst
Die Gemeindeverwaltung Obersulm und die
Ortschaftsverwaltung Eschenau sowie die
Gastwirte laden herzlich ein.
Feldwege
Tel. 112
Tel. 110
Tel. 112
an Wochenenden und Feiertagen Tel. 0711/7877712
Sportheim-Gaststätte
„Nonna Nina“
Familie Furnari
Verschmutzte
Obersulm
N o t r u f
P o l i z e i
F e u e r
Gemarkung
In letzter Zeit sind vermehrt Beschwerden über verschmutzte Feld- und
Weinbergwege eingegangen.
Dadurch entsteht eine erhöhte
Unfallgefahr für Fußgänger und vor
allem für Fahrradfahrer. Wir weisen
deshalb daraufhin, dass diejenigen,
die Wege verschmutzen und diese
anschließend nicht säubern, grob
fahrlässig handeln und daher ihren
Versicherungsschutz unter Umständen verlieren könnten. Dadurch muss
mit erheblichen Schadenersatzansprüchen gerechnet
werden.
Kann unter mehreren Beteiligten der Verursacher nicht festgestellt werden, so haftet jeder.
Um die Feldarbeiten trotzdem ausführen zu können, kann
durch dementsprechende Beschilderung (Gefahrenzeichen) auf diese Arbeiten hingewiesen werden.
Ordnungsamt
Der Notdienst beginnt um 8.30 Uhr und endet um 8.30 Uhr des
darauffolgenden Tages.
Do. 16.10. Adler-Apotheke, Schuchmannstr. 13, HN-Böckingen,
Tel. 07131/381003
Trauben-Apotheke, Maybachstr. 28, Löwenstein,
Tel. 07130/450040
Fr. 17.10. Apotheke im Silcherkarree, Waiblinger Str. 2, Heilbronn,
Tel. 07131/394990
Sa. 18.10. Sicherer’sche Apotheke, Kaiserstr. 32, Heilbronn,
Tel. 07131/89071
So. 19.10. Apotheke im Hochhaus, Paul-Göbel-Str. 1, Heilbronn,
Tel. 07131/982400
Mo. 20.10. easyApotheke, Klarastr. 12, Heilbronn,
Tel. 07131/973350
Di. 21.10. Charlotten-Apotheke, Charlottenstr. 12-14, Heilbronn,
Tel. 07131/251331
Markt-Apotheke, Marktstr. 4, Obersulm-Willsbach,
Tel. 07134/3000
Mi. 22.10. Wollhaus-Apotheke, Am Wollhaus 1, Heilbronn,
Tel. 07131/68660
Do. 23.10. Apotheke am Pfühlpark, Bismarckstr. 108, Heilbronn,
Tel. 07131/797460
Trauben-Apotheke, Brückenstr. 1, HN-Neckargartach,
Tel. 07131/23701
Krankentransport
19222
Diakoniestation Obersulm-Löwenstein-Wüstenrot e.V.
Pflegedienstleitung: Willsbach, Marktplatz 2, 74182 Obersulm, Tel.
07134/961021, Frau Monika Flora
Wochenenddienst: Am Wochenende sind die diensthabenden Schwestern zu erreichen unter der Tel. Nr. 07134/961021
Hausnotruf: Information unter Tel. Nr. 07134/961021
Nachbarschaftshilfe und Familienpflege: Willsbach, Marktplatz 2, 74182
Obersulm, Tel. 07134/961023
Ihre Ansprechpartnerin: Frau Isolde Krammer.
Hospizdienst Weinsberger Tal e.V.
Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden
Einsatzleitung: 01729539709
Arbeitskreis Leben - Hilfe in suizidalen Krisen
Bahnhofstr. 13, Heilbronn, Tel. 07131/164251
Notfall - Nummer
bei Wasserrohrbruch
Telefon 07134 / 15280
Paritätischer Wohlfahrtsverband Heilbronn
Essen auf Rädern, Telefon 07131/68036
Paritätischer Wohlfahrtsverband Heilbronn
Der Hintergrunddienst während der Woche - falls der Hausarzt nicht
erreichbar ist - ist beim DRK Heilbronn, Tel. 07131/19222 zu erfragen.
Nummer 42
16. Okt. 2014
Halbkandeln in den Weinbergen sauber halten
An die Weinbergbesitzer und -pächter ergeht unsere
Bitte,
KW 22/2013
dafür zu sorgen, dass die Halbkandeln (Wasserrinnen) das
ganze
Jahr über frei von Erde und Unrat sind, damit ein
Halbkandeln in den Weinbergen sauber halten
ordnungsgemäßes Abfließen des Wassers möglich ist. Es
wurde
beobachtet, dass in verschiedenen Weinberggebieten
An die Weinbergbesitzer- und pächter ergeht unsere Bitte, dafür zu sorgen, dass die
die
Halbkandeln
mitdasangeschwemmter
Erde
odersind,
aus
Halbkandeln
(Wasserrinnen)
ganze Jahr über frei von Erde
und Unrat
damitdem
ein
ordnungsgemäßes
Abfließen des WassersErde
möglichgefüllt
ist. Es wurde
beobachtet,
dass
in
Weinberg
herausgefallener
sind
und
bei
Regen
verschiedenen Weinberggebieten die Halbkandeln mit angeschwemmter
das
Wasser
„seinen
Weg suchen
muss“,
was
erheblichen
Erde oder
aus dem
Weinberg herausgefallener
Erde
gefüllt sind
und zu
bei Regen
das Wasser
„seinen Weg suchen
muss“, was zu erheblichen
Schäden an
Grundstücken
und Wegen
Schäden
an Grundstücken
und Wegen
führen
kann.
führen kann.
So nicht !!
So ist es besser
In diesem Zusammenhang besteht auch Veranlassung darauf hinzuweisen, dass auch das
vorübergehende
Ablagern von Mist auf den
Straßen und
Wegen
zu unterlassen ist. darIn
diesem Zusammenhang
besteht
auch
Veranlassung
auf hinzuweisen, dass auch das vorübergehende Ablagern
Ordnungsamt
von
Mist auf den Straßen und Wegen zu unterlassen ist.
Ordnungsamt
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Heizung jetzt fit machen für die kalte Jahreszeit
Geringere Kosten durch professionellen Heizungs-Check
Fachmann führt drei einfache Maßnahmen durch. Jetzt auch
Apps für Mobiltelefone zur Heizungssteuerung.
Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten entfallen aufs Heizen. Ein Check der Heizungsanlage
vor der kalten Jahreszeit lohnt sich deshalb besonders,
empfiehlt das Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Bis zu 15 Prozent der
Betriebskosten könnten so eingespart werden. „Die Effizienzmaßnahmen im Rahmen eines Heizungschecks sind günstig
und haben sich oft nach ein bis drei Jahren amortisiert“,
sagt Petra Hegen von Zukunft Altbau. Zu den Maßnahmen
gehören ein hydraulischer Abgleich der Anlage, eine Überprüfung, ob die Heizungspumpe noch dem Stand der Technik
entspricht und eine richtig eingestellte sowie auf den persönlichen Bedarf angepasste Regelung.
Mit einer Smartphone-App kann die optimierte Anlage übrigens bequem unterwegs bedient werden - wer etwa wegen
der Arbeit später nach Hause kommt, verschiebt das Hochheizen einfach ein wenig. Dann wird es erst kurz bevor man
ankommt richtig warm. Das spart noch einmal Energie und
Geld.
Informationen zum Heizungscheck gibt es beim regionalen
Energieberater. Neutrale Informationen sind kostenfrei auch
über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000/123333
oder unter www.zukunftaltbau.de erhältlich.
5
Aufgabe für Heizungsspezialisten
Maßnahme 1: Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage
Werden einzelne Räume wärmer als andere, rauscht oder
pfeift es in den Heizkörpem? Bei einem hydraulischen
Abgleich der Heizungsanlage stellt ein Fachmann diese
Probleme ab und sorgt dafür, dass jeder Heizkörper genau
so viel Wärme bekommt wie der Raum benötigt. „Zuerst wird
eine Heizlastberechnung für jeden Raum vorgenommen“,
erklärt Dr. Klaus Keßler von der KLiBA Klimaschutz- und
Energieberatungsagentur Heidelberg. „In die Berechnung
gehen Faktoren wie die Dämmung der Außenwand und des
Daches sowie die Beschaffenheit der Fenster ein.“ Daraus
bestimmen sich die genaue Heizwassermenge für die einzelnen Räume und der Druck der Heizungspumpe. Schließlich
wird an jedem Heizkörper das Thermostatventil so eingestellt, dass die Heizungswärme optimal verteilt wird.
Maßnahme 2: Überprüfung der Heizungspumpe
Das Herz jeder Heizung ist die Heizungspumpe. Sie pumpt
das vom Kessel aufgeheizte Wasser durch die Rohre zu
den Heizkörpern. Hat die Umwälzpumpe viele Jahre auf
dem Buckel, ist sie sicher der größte Stromverbraucher im
Haushalt. „Alte Heizungspumpen sind oft ungeregelt oder
schlecht regelbar. Sie pumpen das Wasser an mehr als 200
Tagen oft 24 Stunden durch das Haus, auch wenn die Ventile
geschlossen sind“, erklärt Keßler. „Meist haben sie auch eine
vierfach zu große elektrische Leistung. Die Folge sind 120
bis 160 Euro Stromkosten jedes Jahr.“ Hocheffizienzpumpen
dagegen benötigen bis zu 90 Prozent weniger Strom. Ein
Austausch lohnt sich in der Regel bei Pumpen, die älter als
zehn Jahre sind.
Maßnahme 3: Heizungsregelung einstellen
Bei der Regelung der Heizung wird die aktuelle Raumtemperatur oder die aktuelle Außentemperatur gemessen und
mit einem gewählten Sollwert für die Räume verglichen. Die
Aufgabe des Heizungsreglers ist es jetzt, die Raumtemperatur möglichst energiesparend konstant zu halten. Dazu muss
er richtig eingestellt sein. „Auch eine Nachtabsenkung per
Regelung lohnt sich“, so Petra Hegen von Zukunft Altbau.
„Nachts kann die Vorlauftemperatur um zehn bis fünfzehn
Grad reduziert werden.“ Morgens wird sie eine Stunde vor
dem Aufstehen automatisch wieder auf Normaltemperatur
gestellt. Im Sommer sollte die Heizung ganz abgeschaltet
sein und nur das Warmwasser heiß gehalten werden. Übrigens: Während eines Urlaubs in der Heizperiode kann die
Heizung ebenfalls im Absenkbetrieb gefahren werden und so
kräftig Geld gespart werden.
Aktuelle Informationen zur energetischen Sanierung von
älteren Wohnhäusern gibt es auch auf www.facebook.com/
ZukunftAltbau.
Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer
neutral über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über Fördermöglichkeiten. Das Programm
des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Baden-Württemberg hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von
der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg umgesetzt.
Hospizdienst
Weinsberger Tal e.V.
Begleitung von Schwerstkranken,
Sterbenden und ihren Angehörigen
Die Inanspruchnahme des Dienstes ist kostenlos
Einsatzleitung Tel. 0172/9539709
www.hospiz-weinsberg.de
E-Mail: info@hospiz-weinsberg.de
20
Nummer 42
16. Okt. 2014
Freie Plätze für Kinder- und Jugendfreizeiten in den
Herbstferien
„Die Gruppe rockt!“ ist das Motto der erstmals in den Herbstferien stattfindenden Minihelferschulung des Jugendwerks
der AWO Württemberg e.V.
Die Jugendfreizeit findet in den Herbstferien (26.10. bis
1.11.2014) statt und ist für alle 12- bis 15-Jährigen gedacht,
die sich vorstellen können, in der Zukunft als Betreuer/-in
Kinder- und Jugendfreizeiten zu begleiten.
Für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren findet eine Herbstfreizeit vom 25.10. bis 1.11.2014 in Altensteig im Schwarzwald
statt.
Das Jugendwerk der AWO Württemberg e.V. bietet darüber
hinaus für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 7 bis 20 Jahren zahlreiche Ski- und Snowboardfreizeiten in den Weihnachts- und Faschingsferien an.
Nähere Informationen dazu erhält man auf www.jugendwerk24.de. Das aktuelle Programmheft kann beim Jugendwerk kostenlos unter 0711/945729111 oder info@jugendwerk24.de bestellt werden. Homepage. www.jugendwerk24.
de.
Konzert in der ev. Johanneskirche in Weinsberg
Am Sonntag, 26. Oktober gastiert das Ensemble Entzücklika
mit seinen Nacht-Wandler-Abendgesängen in der ev. Johanneskirche in Weinsberg um 17.00 Uhr.
Eintrittskarten gibt es zu 10,- Euro (und die üblichen Ermäßigungen).
11. Heinrieter Dorf- und Bauernmarkt
am 18. und 19. Oktober von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Hohenriethalle in Untergruppenbach-Unterheinriet
Weitere Informationen einschl. Fotogalerie unter
www.heinrieterdorfundbauernmarkt.de
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INFOS REGIONAL
Vernissage im Rathaus Obersulm – Bilder und Skulpturen von Jochen Wahl
Wesen aus anderen Welten
Die Mitarbeiter im Obersulmer Rathaus sind seit einigen Tagen umgeben von seltsamen Wesen, Fabelwesen in
Weltenräumen. Unter diesem
Oberbegriff steht die Ausstellung der rund 80 Bilder und
Skulpturen des Künstlers
Jochen Wahl.
Der Künstler hat zusammen
mit seiner Familie von 1981
bis zu seinem frühen Tod im
Alter von 65 Jahren 2007 in
Willsbach gelebt und gearbeitet. Seiner Witwe Sibylle Wahl
ist es zu verdanken, dass diese
außergewöhnliche Ausstellung
stattfinden kann. Sie hat einige der Bilder und Skulpturen
nach der Auflösung der Ausstellung im Schloss Haigerloch zurückgekauft und verwaltet sie jetzt.
Teilweise muten sie befremdlich an, diese Gestalten, wie
Wesen aus einer anderen
Galaxie. Nur wenige der Figuren tragen menschliche Züge,
wie die Gnome und andere
zwergenhafte Personen unter
dem Motto „Gaukler, Zauberer und Narren“. Ob es wohl
einen Hintergedanken dabei
gab, dass diese Bilderserie
ausgerechnet beim Bürgermeister aufgehängt wurden,
sinniert der Schultes Tilman
Schmidt schmunzelnd bei
seiner Begrüßung. „Werden
doch von einem Bürgermeis-
Die Witwe Sibylle Wahl mit dem Bild „Kindergoldmaske"
ter auch so manches Mal Zauberdinge erwartet und muss
man sich in diesem Amt auch
mit manchen Narrheiten oder
Gaukeleien auseinandersetzen“, so Schmidt. Der Laudator Dr. Dirk Mende zeichnet
das Bild eines außergewöhnlichen Menschen und Künstlers. Die Schulzeit auf dem
Eliteinstitut Salem, das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. „Mag
sein Sie irritiert, was Sie hier
Sphärenklänge auf der Harfe von Hans-Jörg Eberle
sehen“, sagt der Laudator, der
sich als ältester Freund von
Wahl bezeichnet. Mende fordert das Publikum auf, sich
von den Bildern ansprechen
zu lassen. „Fragen Sie sich, was
sehe ich?“. Da ist sich Mende ganz sicher: „Jochens große Zeit kommt noch“, obwohl
seine Bilder heute schon in
bedeutenden Sammlungen zu
sehen sind, wie in der Staatsgalerie in Stuttgart oder im Spencer Museum of Art in Kansas
in den USA. Der musikalische Rahmen hätte nicht besser gewählt werden können.
Sphärenklänge auf der Harfe
von Hans-Jörg Eberle begleiten
die Besucher durch die Ausstellung. Der Film „Werkstattgespräche“ gibt Einblick in den
künstlerischen Arbeitsalltag
Wahls. Es ist schwer, das Werk
des Künstlers einzuordnen.
Manch ein Besucher erkennt
dämonische Gestalten, wie auf
den Gemälden von Hyronimus
Bosch. Bürgermeister Tilman
Schmidt erkennt Elemente von
Salvatore Dali. Mag sein, aber
Wahl ist Wahl. Befremdlich,
manchmal auch drohend, wirken die Darstellungen von den
gesichtslosen Wesen. Teilweise tragen sie Masken. Was verbirgt sich dahinter? Oft sticht
anstelle einer Nase ein spitzer
Schnabel aus dem Kopf hervor oder kommen die Gestalten wie böse giftige Insekten
daher. Der Künstler verzichtet oft auf Bezeichnungen.
Wenn er sie anwendet wirken sie unreal, wirklichkeitsfremd. Was bei den Bildern
besticht, ist die Detailgenauigkeit. Gertrud Kenngott ist fasziniert von dieser akribischen
Detailgenauigkeit und bewundert darüber hinaus die technische Vielfältigkeit bei den
Skulpturen.
Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus Obersulm bis 15. Januar
2015 zu sehen.
Text und Bilder (hlö)
INFOS REGIONAL
Tina Häussermann und Fabian Schläper begeistern in der Weinsberger Baukelter
Kabarett „Umtausch ausgeschlossen“
Heute kann man nahezu
alles umtauschen. Wem fällt
da nicht sofort der Internethandel ein, mit seinen ausgesprochen sprichwörtlichen
Umtauschmöglichkeiten.
Nur eines kann man nicht
umtauschen, sein eigenes
Kind. Aber wer will das schon?
Die beiden Kabarettisten in
der Baukelter wollen es jedenfalls nicht und widmen den
lieben Kleinen einen Großteil
ihres Abends. Mit dem Lied
„Schön, dass ich ich bin, das
Leben lächelt mir zu“ wirbeln
sie auf die Bühne. Sie starten
den Abend in der Baukelter
nicht nur mit 100 Prozent, sondern sofort mit 150 Prozent. Da
kann es schon mal vorkommen, dass sie Heilbronn mit
Weinsberg verwechseln und
nachbessern müssen.
Das Thema Familie steht an
erster Stelle und dabei insbesondere die Kleinen. Tina
Häussermann schwärmt von
dem Schwarz-Weiß-Bild von
der Ultraschalluntersuchung
während ihrer Schwanger-
schaft. Wenn die Kleinen dann
älter werden, erzählt man
ihnen Märchen, wie Hänsel
und Gretel, die sie mit einem
Lied in die Gegenwart holen.
Tina sitzt dabei am Flügel und
begleitet ihren Partner Fabian Schläper. Zwischendurch
fasst sie sich immer wieder ins
Dekolletee, holt ihr Handy heraus und checkt ihre SMS.
Ein Quantensprung dann von
den Kleinen zu den älteren
Semestern. „Ich liebe Senioren“, gesteht Fabian, „aber bitte nicht im Urlaub“. Dazu hat
er gleich die passenden Beispiele in Liedform bereit. Bei
ihrer Reise durch die Tücken
des zwischenmenschlichen
Daseins geben sie auch immer
wieder tiefgründige Lebensweisheiten von sich, wie „Wo
Staub liegt, da herrscht Friede“. Mit den Liedern „Herzklopfen“ und „die großen
Mädchen“ kommen durchaus
auch zarte und nachdenkliche
Töne zum Vorschein.
Nach der Pause tobt das Publikum in der voll besetzten
Das Publikum in der Baukelter tobt - Fabian Schläper in Aktion
Baukelter, als Fabian mit langem Abendkleid, High Heels,
wasserstoffblonder
Mähne
und Bart als Travestiekünstler Conchita Wurst hereinschwebt und sich über das
Thema Damenbart und Oran-
genhaut auslässt. Den Abend
toppen die beiden mit dem frivolen Titel von “Vladimir vom
Hermes-Paket-Versand“, dem
heimlichen Schwarm der einsamen Hausfrauen.
Text und Bilder (hlö)
Frech und manchmal ein bisschen frivol - Tina Häussermann am Flügel
INFOS REGIONAL
In Lampoldshausen steht die Raumfahrt auf dem Prüfstand
Heilbronner SPD-Senioren informierten sich bei der DLR über Triebwerkstests
Die erste Veranstaltung der
neu konstituierten Arbeitsgemeinschaft 60 plus Heilbronn Stadt & Land, hervorgegangen aus den SeniorenAGs der noch getrennten
SPD-Kreisverbände
Heilbronn Stadt und HeilbronnLand, bot gleich etwas Besonderes, nämlich einen Termin
beim Deutschen Zentrum für
Luft- und Raumfahrt (DLR)
in Lampoldshausen – und das
mit einem Rekordbesuch von
über 50 Interessenten.
Dummerweise fand am gleichen Tag beim DLR eine ITSicherheitskonferenz
statt,
sodass nicht – wie vorgesehen – bei einem Spaziergang
die verschiedenen Prüfstände
für die Raketentriebwerke und
auch nicht im DLR-Raumfahrtmuseum in einer Werkhalle die
Exponate aus der 50-jährigen
Geschichte der Entwicklung
von Raketentriebwerken für
die nationale und internationale Raumfahrt im Harthäuser
Wald in Augenschein genommen werden konnten.
Gersts Außeneinsatz und die
DLR-Schülerlabore
Dennoch war der Treff insofern interessant, als er exakt
24 Stunden nach dem historischen Ereignis stattfand,
als der Hohenloher Astronaut Alexander Gerst von der
internationalen Raumfahrtstation ISS zu einem sechsstündigen – und erfolgreich durchgeführten – Arbeitsaußeneinsatz im All aufgebrochen war.
Allerdings war Gerst mit einer
altbewährten russischen SojusRakete zum Andocken an die
ISS gebracht worden und nicht
mit einer Ariane, mit deren
Programmfamilie DLR seit
Jahrzehnten eng verbunden
ist. Der Initiator der Veranstaltung, der Bretzfelder Genosse Dipl.-Ing. Manfred Scholl,
organisierte also ein informatives „Notprogramm“ in einem
Schülerlabor des DLR, ist
doch der frühere Neuenstädter Gymnasiallehrer jetzt im
Ruhestand Dozent an diesem
mit dem Netzwerk der Helmholtz-Gemeinschaft verbundenen DLR-School-Lab, wo
Schüler/-innen mit den Spitzenleistungen in Forschung
und
Technologie-Entwicklung für Luft- und Raumfahrt,
Verkehr und Energie vertraut
gemacht werden und wo sie
experimentieren können.
Bedeutsames Versuchsgelände im Harthäuser Wald
Die Heilbronner SPD-Senioren erfuhren, dass bei der DLR
Raketenantriebe, „die stärksten Maschinen der Welt“ im
Mittelpunkt stehen. In den vergangenen 50 Jahren hat sich
der DLR-Standort Lampoldshausen in der Grundlagenforschung und Technologie-Entwicklung als auch im Bereich
der Triebwerkstests der europäischen Antriebssysteme zu
einem wichtigen Partner der
europäischen Raumfahrt entwickelt.
Hier mitten im Harthäuser
Wald wurde 1959 durch den
Raumfahrt-Pionier Prof. Eugen
Sänger das Versuchsgelände
zum Testen von Flüssigkeitsraketentriebwerken begründet und ist seit Jahrzehnten
einer von 16 nationalen Standorten des in Köln ansässigen Deutschen Zentrums für
Luft- und Raumfahrt (DLR),
das 1969 durch den Zusammenschluss mehrerer Einrichtungen als DFVLR entstanden
ist und mehrmals den Namen
wechselte. Insgesamt beschäftigt DLR rund 5.000 Mitarbeiter, davon 230 in Lampoldshausen. Daneben betreibt auf
dem DLR-Gelände der Raumfahrtkonzern EADS das Werk
EADS Astrium Space Transportation mit etwa ebenso vielen Mitarbeitern, die Triebwerke, Tanks und Zuleitungen für
Satelliten entwickeln.
Triebwerke von Flüssigkeitsraketen im Test
Im Lampoldshausener Institut
für Raumfahrtantriebe werden auf verschiedenen Prüfständen die Verbrennungsabläufe in den Triebwerken
von Flüssigkeitsraketen untersucht. Anfangs wurden statische Brennversuche mit der
Oberstufe der Europa-Rakete durchgeführt und seit Einstellung dieses Projekts mit
den Triebwerken der ArianeRakete. Mittels eines Dokumentationsfilmes konnten die
SPD-Senioren einen Einblick in
die Forschungsarbeit in Lampoldshausen gewinnen und
teilhaben an der Freude der
Techniker, wenn ein mit Spannung verfolgter Test tatsächlich gelungen war. Antworten
auf Nachfragen brachten weitere Einsichten.
Über 50 Teilnehmer beim DLR-Besuch
Wie zu erfahren war können
an einigen Großprüfständen
Tests unter Bedingungen, wie
sie beim Start einer Rakete
herrschen, durchgeführt werden. An anderen Prüfständen
kann das notwendige Vakuum,
wie es im Weltraum herrscht,
erzeugt und bei laufendem
Triebwerk erhalten werden,
also unter realistischen Höhenbedingungen getestet werden, um einen zuverlässigen
Betrieb während des Einsatzes von Satelliten-Triebwerken
zu gewährleisten. Beim jüngsten Prüfstand liegt im Rahmen
einer deutsch-französischen
Zusammenarbeit das Hauptaugenmerk in der Erforschung
der Hochdruckverbrennung
von flüssigem Sauerstoff und
flüssigem Wasserstoff in extrem niedrigen Temperaturbereichen von bis zu 4500 Grad.
Mit der Zunahme der Nutzlasten für verstärkte ArianeRaketen wachsen die Anforderungen an die verwendeten
Triebwerke. Da mit einer höheren Triebwerksleistung auch
die thermischen und mechanischen Belastungen größer
werden, müssen auch neue
Treibstoff-Kombinationen
entwickelt werden. Sie werden derzeit auch in Methan in
aufwendigen Untersuchungen
erprobt.
Elektrische Speichermedien
für Windenergie
Zu den jüngsten Programmvorhaben in Lampoldshausen gehört „H2Orizon“. Hier
geht es um die Entwicklung
elektrischer Speichermedien.
Das wiederum ist das besondere Interessensgebiet von
Manfred Scholl, der sich seit
Jahren kompetent mit Klimawandel, Abschaffung fossiler
Brennstoffe und regenerativen
Energien befasst. Am meisten
verspricht er sich von der Sonnenenergie: „Von der gesamten Sonnenenergie bräuchte
die Menschheit nur ein Dreitausendstel für ihren Energiebedarf.“
Leuchtendes Beispiel ist für
Scholl die internationale
Raumstation ISS, die in 400
km Flughöhe permanent in 90
Minuten die Erde umkreist.
Betrieben wird sie mit acht
doppelten Sonnenkollektoren
von je 34 m Länge, die mit EinDrittel-Leistung den Tagesbetrieb aufrechterhalten. Zwei
Drittel werden gespeichert
und können bei 50-prozentigem Nutzungsgrad, also mit
einem weiteren Drittel-Leistung die Nachtversorgung
sichern.
Eine praktische Anwendung
von Energiespeicherung könne sich im Zusammenhang mit
der geplanten Errichtung von
18 (149 m hohen) Windkrafträdern im Harthäuser Wald ergeben. Hier ist zwar nicht die beste Windgegend (in den Löwensteiner Bergen ist im Falle der
dort vorgesehenen Windräder
die Windstärke deutlich besser), doch könnte bei optimaler Windenergiespeicherung
der ganze Lampoldshausener DLR-Komplex mit Windelektrizität versorgt werden.
Es geht also darum, ein wirtschaftliches System der Windenergiespeicherung – möglicherweise mit Brennstoffzellen bzw. Lithium-Ionen-Batterien – zu entwickeln.
Die Forschungsarbeit in Lampoldshausen bleibt also auch
außerhalb der Raumfahrt
spannend. Text Helmut Sauter;
Bilder Richard Mall.
INFOS REGIONAL
Achtzigerfeier des Jahrgangs 1934/35
Dankgottesdienst und heitere Stunden im Paulussaal
Acht mal zehn Jahre – ist das
eine lange oder doch eher eine
kurze Zeit? Kommt drauf an,
wie man sie betrachtet und
was man daraus macht. Ähnliche Gedanken mögen vielen der Jahrgängler durch den
Kopf gegangen sein, die sich
am Nachmittag des 4. Oktober in der Frauenkirche trafen. Dort zelebrierten Pfarrer
Walter Keppler und die Pastoralreferentin Elisabeth Schick
einen „ökumenischen Dankgottesdienst für unser Leben“,
so Pfarrer Keppler. Daran
knüpfte Fr. Schick in ihrer Predigt an, in der das Staunen
und die Dankbarkeit Hauptthemen waren und wünschte
allen Achtzigern in diesem Sinne ein gesegnetes Wiegenfest.
Anschließend erinnerte Gretel
Heckmann an die Verstorbenen der letzten Jahre und man
betete für sie und für Frieden
und bat um Hilfe für Flüchtlinge und Notleidende in der
Welt. Die weihevolle Stunde
wurde an der Orgel begleitet
von Werner Geis, der damit
ebenfalls zum Gelingen des
Fest-Auftaktes beitrug. Dieser
wurde dann in der Deutschherren-Stube der Ballei fortgesetzt, wo man ihn gemütlich
ausklingen ließ; voller Vorfreude auf den kommenden
zweiten Wiegenfest-Tag. Dieser begann um 10.30 Uhr im
katholischen Gemeindehaus
St. Paulus. Immer mehr Jahrgängler – viele von ihnen mit
Partner oder Partnerin - trafen
ein und durften sich zur Begrüßung mit einem Glas Sekt auf
die folgenden Stunden einstimmen. Die begannen dann
hinter dem Haus mit der Auf-
Der Jahrgang 1934/35 feierte eine rundum gelungene Geburtstagsfeier
stellung zum obligatorischen
Gruppenfoto, das Otto Braun
gekonnt wie immer zustande brachte. Zurück im Paulus­
saal nahm man Platz an schön
gedeckten Tischen und wurde, ehe das festliche Mittagessen begann, vom 1. Vorsitzenden Ernst Brausch offiziell
begrüßt. Am Rednerpult, auf
dem unübersehbar die Zahl
80 prangte, stellte er fest: „Wir
können stolz sein auf den langen Weg, den jeder von uns
schon zurückgelegt hat.“
Dazu gehören auch die vielen
gemeinsamen Jahrgangs-Veranstaltungen, die er zusammen
mit Alfons (Fone) Ehrenfried
geplant und erfolgreich in die
Tat umgesetzt hat. Natürlich
hätte all das ohne den versierten Verwalter der JahrgangsKasse, Paul Schmidgall, nie so
gut geklappt. Auch dafür gab
es ein herzliches Dankeschön;
ebenso an Gretel Heckmann
für die Protokollführung während der Ausschuss-Sitzungen,
an die Gastgeber der Achtziger-Feier, Familie Heim, und
natürlich an Otto Braun für
seine immer bestens gelungenen Fotos im Lauf so vieler Jahre. All das ist nun vorbei: Die
Jahrgängler haben gemeinsam
beschlossen, sich zwar auch
künftig noch einmal pro Monat
zwanglos irgendwo zu treffen,
aber größere offizielle Unternehmungen gibt es nun nicht
mehr. So schwang zwar beim
dann folgenden, von Alfons
Ehrenfried zusammengestellten Programm manchmal
auch ein bisschen Wehmut
mit, aber die wurde rasch vom
Chor „Sing `n` Fun“, von Eberhard Leibfrieds schwungvoller
Musik und von „Fone“ persönlich vertrieben. Sein Lied mit
selbst verfasstem Text zum
Thema „keiner nimmt was mit
von dieser Welt“ passte genauso zum Tag wie die stilvoll
dekorierte Bühne bei den Auftritten von „Schlagerstars“ der
Sängerinnen und Sänger von
„Sing`n` Fun“ aus den Fünfzigern und 60ern, von Stefanie Kraut ( 17 Jahre ) und LisaMarie Ehrenfried (7 Jahre), einmal mit dem Klavier und einmal mit der Violine, alles unter
der Moderation von Fone.
Ein weiterer Teil des Programmes war ein Gedicht, vorgetragen von Lea Böllinger.
Die vielen Erinnerungen, die
das alles wachrief, konnte man
zunächst durch Mitsingen und
später bei lebhaften Gesprächen weiter auffrischen. Dazu
gab es Kaffee und Kuchen oder
ein Glas Wein, und immer
wieder Lob und Dank für
die Organisatoren des rundum gelungenen Wiegenfestes.
Deren Antwort: „Uns freut`s,
wenn wir sehen, dass es euch
freut.“ So soll es noch lange
bleiben, darüber waren sich
wohl alle einig. Was sind heutzutage schon 80 gelebte Jahre,
wo doch die Bevölkerung laut
Statistik immer älter wird?
Also – weiter geht`s! (ma)
Austraße und Neckargartacher Straße werden in Teilbereichen saniert
Gemeinderat der Stadt Neckarsulm bewilligt Baukosten von 120.000 Euro
Die Stadt Neckarsulm erneuert Teilbereiche der Neckargartacher Straße und der
Austraße im Stadtteil Obereisesheim. Der Gemeinderat
beschloss in seiner jüngsten
Sitzung die Sanierung stark
beschädigter
Straßenabschnitte und bewilligte hierfür Baukosten in Höhe von
120.000 Euro. Der rund 1.000
Quadratmeter große Sanierungsabschnitt umfasst die
Austraße zwischen der Neckartalstraße und der Neckargartacher Straße sowie den
daran anschließenden Einmündungsbereich
der
Neckargartacher Straße.
In diesem Abschnitt wird der
schadhafte und stark verformte Asphaltbelag ausgebaut, vollständig erneuert und verstärkt. In diesem
Zuge werden die Randsteine und Einbauten wie Kanal-
und Schachtdeckel mit erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 13. Oktober.
Sofern es die Witterungsverhältnisse erlauben, sollen die
Belagsarbeiten bis zum 22.
Oktober abgeschlossen sein.
Während der Bauzeit ist die
Austraße im Sanierungsabschnitt voll gesperrt. Die Einfahrt von der Neckartalstraße aus ist nicht möglich. Auf
der Neckargartacher Stra-
ße steht im Einmündungsbereich zur Austraße nur ein
Fahrstreifen zur Verfügung.
Eine Ampel regelt den Verkehr im halbseitig gesperrten
Abschnitt. Die Durchfahrt für
Fahrzeuge mit mehr als 7,5
Tonnen Gewicht ist gesperrt.
Die Umleitung für den LkwVerkehr in Richtung Böllinger
Höfe führt über die Neckartalstraße und die Wimpfener
Straße. (snp)
INFOS REGIONAL
Seniorennachmittag mit 1000 Gästen in der Neckarsulmer Ballei
Schwungvolle Senioren
Den
richtigen
Musikgeschmack zu treffen, ist eine
der wichtigsten Aufgaben für
Monika Winter und Doris
Wohlfahrt, die beiden Organisatorinnen des Neckarsulmer Seniorennachmittags. Die
Damen aus dem Referat Familie, Jugend und Soziales haben
mit Hans Harald, dem fröhlichen Hessen, eine gute Wahl
getroffen. Der ehemalige Kurdirektor in Bad Nauheim weiß
offensichtlich, was Senioren
wünschen. Die sangen zwar
weniger mit, als das Moderator
Alfons (Fone) Ehrenfried seinem musikalischen Kollegen
versprochen hatte. Beim zweiten Auftritt mit Bembel und der
„Anneliese“ war dann deutlich
mehr Schwung bei den Zuhörern. Obwohl zwei Schwestern
aus Amorbach nach dem „griechischen Wein“ auf eine UdoJürgens-Serie gehofft hatten.
Flottes Programm
Die volle Punktzahl unter
den Gästen erntete das Friedrichshaller Seniorenorchester, das schon zu den gesetzten Programmpunkten gehört.
Zusatzpunkte gab es für Max
Hoffer. Der bald 80-Jährige
nutzte die Kaffeepause für ein
flottes Tänzchen und bekam
spontanen Applaus. Ganz
schön flott war auch der Auftritt der Kindergärten Philipp Wesp und Klostergraben.
Zusammen mit ihren Erzieherinnen sangen die Kleinen auswendig ein ganzes Programm,
darunter eine sehr rockige
Version von „Alle meine Entchen“.
Ehrung
Ein durchaus spannender Programmpunkt ist die Ehrung
der ältesten Teilnehmer. Zwar
meldeten sich auch 80-Jährige
für diese Auszeichnung, aber
die waren selbstverständlich
viel zu jung. Trude Budde
(95) war zusammen mit ihrer
Freundin Lotti Köhnle vom
nahen St. Vinzenz erschienen
und die ist noch mal acht Jahre älter. Beiden gefiel das Programm, allerdings war ihnen
der Trubel mit eintausend
Personen doch etwas viel. Der
älteste männliche Teilnehmer
war Heinrich Egner (94). Der
Blumenstrauß oder das Wein-
Lotti Köhnle (103/re.) und Trude Budde (95/re.) waren die ältesten Besucherinnen, über die Blumen von
OB Scholz freuten sie sich sehr
präsent von Oberbürgermeister Joachim Scholz waren für
alle eine große Ehre.
Was ist los in Neckarsulm
Der Stadtchef war nicht nur
zum Verteilen der Geschenke
gekommen. Er gab den älteren
Neckarsulmern einen Abriss
über das aktuelle Geschehen
in der Stadt. Dass es gegenüber dem Aquatoll jetzt ein
richtig großes Hallenbad gibt
– so eins hat nicht einmal die
Landeshauptstadt Stuttgart
– legte er den Besuchern ans
Herz. Das können nicht nur
Sportler, Vereine und Schulen
nutzen, das ist durchaus seniorengerecht. Um diese Gruppe
möchte sich die Stadt in einem
neu geschaffenen Arbeitskreis
besonders kümmern. Der soll
untersuchen, ob öffentliche
Einrichtungen
barrierefrei
sind und Einkauf, Arztbesuch,
der Nahverkehr und Besuchsdienste funktionieren.
Besucher
Renate Schäfer engagiert sich
in so einer Betreuungsgruppe
einmal im Monat. Sie und ihre
Kolleginnen kümmern sich um
Über das abwechslungsreiche Bühnenrogramm und die Möglichkeit
sich auszutauschen, freuten sich die Neckarsulmer Senioren
demente Menschen. Sie singen
und spielen mit ihnen, gehen
spazieren oder begleiten sie
beispielsweise zum Seniorennachmittag.
Dieter Haberer ist gerade erst
siebzig geworden und als Neubürger zum ersten Mal dabei.
Das Programm fand er spitze, mit dem Leben als Rentner muss er sich erst anfreunden. Zusammen mit Nachbarn
aus der großen Wohnanlage
im Zentrum Amorbachs war
er mit dem Bus gekommen.
Lina Siffermann und die anderen zeigten ihm die Abläufe,
sodass er sich schnell zurechtfand. Alle bestätigten einstimmig, dass man in Amorbach
bestens aufgehoben ist. Seine Nebensitzerin würde ihren
Wohnort gegen keinen andern
tauschen.
(Text und Fotos pek)
Redaktionsadresse
neckarsulm.redaktion
@nussbaum-medien.de
INFOS REGIONAL
Concordia-Ausflug auf die Schwäbische Alb und nach Tübingen
Heimat, wie bist Du so schön....
Der Jahresausflug des MGV
Concordia Neckarsulm hatte in diesem Jahr die Schwäbische Alb und Tübingen zum
Ziel.
Bei strahlend blauem Himmel
und einem herrlichen Sonnenaufgang startete eine Gruppe von 60 Concordianern zu
ihrem diesjährigen Ausflug.
Das Wetter jedoch sollte
zunächst nicht so klar und
schön bleiben. Ab Urach gab es
dichten Hochnebel, was jedoch
der Stimmung im Bus keinen
Abbruch tat.
Bevor sich die Gruppe entlang
der Zwiefalter Ach zu einer
Wanderung nach Zwiefalten
auf den Weg machte, stand
eine Einfahrt in die Wimsener
Höhle, die einzige befahrbare Schauhöhle Deutschlands,
auf dem Programm. In einem
Nachen zu jeweils 10 Personen
ging es ins Innere der Schwäbischen Alb.
Vor ca. 1,5 Millionen Jahren
ist die Höhle aus dem schwä-
bischen Meer entstanden und
wurde nachweislich schon vor
4.000 Jahren von Menschen
als Unterschlupf und Kultstätte genutzt.
Etwas durstig kamen wir in
Zwiefalten an.Bevor wir uns
in der Brauereigaststätte ein
Klosterbier gönnten, war der
Besuch des spätgotischen
Münsters, das zum früheren
Benediktinerkloster gehörte,
ein Muss. Gegründet wurde
das Kloster Zwiefalten von 2
Brüdern, den damaligen Herren von Achalm bei Reutlingen, um am Ende ihres Lebens
einen Platz im Himmel zu
ergattern. Über Riedlingen
und Burladingen ging unsere Fahrt am Nachmittag, jetzt
bei strahlendem Sonnenschein,
weiter nach Tübingen.
In der Stadt, in der Uhland,
Silcher und Hölderlin lebten, konnten wir von unseren
Stadtführern vieles erfahren.
Uhlanddenkmal (Droben stehet die Kapelle) Neckarinsel,
Ausflug Schwäbische Alb
Stocherkähne, Altstadt mit
Rathaus und Stiftskirche standen auf unserem kurzweiligen Programm. Tübingen ist
es wirklich wert einmal wieder
zu kommen um noch mehr zu
entdecken. Wohlgelaunt verließen wir die Stadt der Studenten und Wissenschaften,
die im Übrigen ohne Studenten ca. 80.000 Bewohner zählt,
mit diesen jedoch ca. 110.000
Einwohner hat. Pünktlich und
ohne Stau erreichten wir gegen
18.00 Uhr Seegers Blockhaus in
Abstatt wo wir bei gutem Wein
und einer reichhaltigen Speisekarte den erlebnisreichen Tag
ausklingen lassen konnten.
Im Nachhinein kann man
sagen: Es war für alle Teilnehmer ein interessanter, kurzweiliger Ausflug, der genügend
Zeit ließ, sich in Gesprächen
untereinander auszutauschen.
Norbert Pfitsch
Herbstausfahrt des VdK-Ortsverbands Neckarsulm
Nudelproduktion und Altstadtbesichtigung
Die herbstliche Tagesfahrt
führte die Mitglieder und
Freunde vom VdK-Ortsverband Neckarsulm in den
Odenwald. Bei herrlichem
Sonneschein erreichten die
Teilnehmer Gerolzahn, wo
bei Berres Nudeln eine Erlebnisbesichtigung durch die
gläserne
Nudel-Produktion anstand. Bäckermeister
Andreas Edelmann erläuterte die Entstehung handwerklich gefertigter Hausmacher
Frischei-Nudeln.
Durch das bewährte Herstellungsverfahren auf modernsten Anlagen werden über 100
verschiedene Sorten und Ausformungen produziert. Eine
Spezialität sind Walznudeln
mit Ingwer, Bärlauch, Basilikum, Knoblauch, Spinat,
Chili und Steinpilzen. Auch
Dinkel-Nudeln findet man
in mehr als 30 verschiedenen Ausformungen im Programm.
Nach der Erläuterung und
Betriebsführung gab es ein
Mittagessen vom leckeren
Nudelbuffet und man hatte
natürlich die Möglichkeit, im
Hofladen Nudelspezialitäten
Bäckermeister Andreas Edelmann erklärt den Teilnehmer die Nudelproduktion
einzukaufen.
Von Gerolzahn ging die Fahrt
nach Miltenberg mit seinem mittelalterlichen Stadtbild. Noch heute erkennt der
Betrachter die frühere Bedeutung Miltenbergs an den
prächtigen Fachwerkbauten,
wie zum Beispiel am Alten
Marktplatz, besser bekannt
als „Schnatterloch“, oder
am „Gasthaus zum Riesen“,
der ältesten Fürstenherberge
Deutschlands.
Zur Kaffeepause traf man
sich in Amorbach im Cafe´
Schlossmühle, wo sich auch
die Gelegenheit bot, im fürstlichen Seegarten spazieren zu
gehen.
Beratungsstützpunkt VdK
Mit der Einrichtung des Beratungsstützpunktes des Sozialverbandes VdK Ortsverband
Neckarsulm, ist ein soziales
Netzwerk geschaffen worden, das Ratsuchenden in
Fragen des Sozialrechts Ori-
entierungshilfe bietet. Die
Beratungen werden von Mitgliedern des Orts- oder Kreisvorstandes an jedem vierten
Mittwoch im Monat, jeweils
von 9 bis 12 Uhr, im Mittelbau des Rathauses Neckarsulm im 2. Stock Zimmer B
2.4, durchgeführt. Es ist über
den Eingang oder die Tiefgarage barrierefrei zu erreichen.
Die nächste Beratung findet
am Mittwoch, 24. Oktober
statt. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Sudoku Nr. 42 | 2014 | mittel
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2
Benötigte Zeit zum Lösen dieses Sudokus: ________________
4
Tipp: wenn die Versuchung mit der Lösung rechts zu groß wird,
geben Sie nicht nach – falten Sie das Blatt doch einfach um ...
Lösung:
8
Die Aufgabe lautet, die leeren Felder so mit Ziffern von 1 bis 9 zu
füllen, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem der kleinen 3 x
3 - Quadrate jede der Ziffern von 1 bis 9 genau einmal vorkommt.
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