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IHK-Geprüfte Industriemeister Metall (PDF, 1.362 KB) - HKBiS

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IHK-Geprüfte Industriemeister Metall
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© Titelfoto: christian42 - Fotolia.com
© Hintergrundfoto: iceteastock - Fotolia.com
Willkommen beim Bildungs-Service
Sehr geehrte Damen und Herren,
machen Sie mehr aus sich und qualifizieren Sie sich für
verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben
an der Schnittstelle von Fertigung, Logistik und Planung
sowie Facharbeitern und Unternehmensführung in einem
der stärksten Industriebereiche Deutschlands. Mit der
Weiterbildung zum IHK-Geprüften Industriemeister der
Fachrichtung Metall bereichern Sie Ihr Profil um wichtige
fachliche und soziale Führungskompetenzen und sammeln
wertvolle Pluspunkte für Ihre Karriere.
Sie haben Fragen oder wünschen eine kompetente Beratung?
Ich helfe Ihnen gern weiter: Telefon 040 36138 489
oder E-Mail: britta.messerschmidt@hkbis.de
Freundliche Grüße
Britta Messerschmidt
Veranstaltungsmanagement
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© Foto: peshkova - Fotolia.com
Stufenweise zum Erfolg
Optimieren Sie Ihre persönlichen Karrierechancen
über den dreistufigen beruflichen Bildungsweg der
Aufstiegsfortbildungen: Nach der Lehre und beruflicher
Praxiserfahrung (Stufe 1) können Sie bereits ab der
zweiten Stufe – beispielsweise als IHK-Geprüfter Fachwirt,
Fachkaufmann oder Industriemeister – Führungsaufgaben in
Ihrem Unternehmen wahrnehmen. Mit der dritten Stufe – zum
Beispiel als IHK-Geprüfter Betriebswirt – sind Sie in der Lage,
eigenverantwortlich Managementaufgaben auszufüllen.
Vorbereitende Qualifikation
Neben einer vorherigen beruflichen Praxis erfordern
manche Aufstiegsfortbildungen ein spezifisches
Grundlagenwissen. Unsere Palette reicht vom
„Grundlagenkurs für Industriemeister“, bis zu unseren
begleitenden Kursen bezüglich „Recht“, „VWL/BWL“
oder „Rechnungswesen“. Wir machen Sie fit.
4
Duale Aus- und Weiterbildung
Unser duales Modell führt Teilnehmer in einem Rutsch vom
Auszubildenden zum Wirtschaftsfachwirt. Die Ausbildung
kombiniert die klassische kaufmännische Ausbildung mit
anspruchsvoller Weiterbildung. Der Lohn: ein attraktiver
Abschluss auf Bachelor-Niveau innerhalb von 4 Jahren.
Branchenbezogene Qualifikation zum Fachwirt
Ob in der Industrie oder im Handel, im Gesundheits- und
Sozialwesen, im Immobiliensektor oder in der Medienbzw. Veranstaltungsbranche: Unsere kaufmännischen
Abschlussmöglichkeiten zum IHK-Geprüften Fachwirt lassen
in punkto Vielfalt keine Wünsche offen. Wir begleiten Sie
auf Ihrem Weg zum europaweit anerkannten IHK-Zeugnis.
Ihr Karriereweg – Ihre Chancen
Master-Niveau
Betriebswirt
Berufspraxis
Bachelor-Niveau
Fachwirt / Industriemeister
Berufspraxis
Berufsausbildung
Branchenbezogene Qualifikation zum Industriemeister
Als IHK-Geprüfter Industriemeister qualifizieren Sie
sich für Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben
in Ihrer spezifischen technischen Branche: von
der Luftfahrt- oder Elektrotechnik, Chemie oder
Pharmazie bis hin zur Metallbranche. Werden Sie zum
Spezialisten an der Schnittstelle von kaufmännischen
und technischen Unternehmensbereichen.
Funktionsbezogene Qualifikation zum Fachkaufmann
Bei uns finden Sie nicht nur branchen-, sondern auch
funktionsbezogene Aufstiegsfortbildungen. Zum Beispiel
als IHK-Geprüfter Personalfachkaufmann oder IHKGeprüfter Fachwirt für Büro- und Projektorganisation.
Branchenübergreifend qualifiziert steigern Sie Ihre
Chancen auf dem Arbeitsmarkt entscheidend.
Top-Qualifikation
Sie haben Ihre IHK-Aufstiegsfortbildungsprüfung
zum Fachwirt, Fachkaufmann oder Industriemeister
erfolgreich abgelegt und können anschließend genügend
Berufserfahrung vorweisen? Dann erklimmen Sie Stufe 3 Ihres
Karriereplans – zum Beispiel als IHK-Geprüfter Betriebswirt
oder Technischer Betriebswirt: Derart multifunktional
weitergebildet, haben Sie beste Chancen auf interessante
und gut dotierte Führungspositionen und können
verantwortungsvolle Schnittstellen im Unternehmen besetzen.
Generell ist Ihr Abschluss vergleichbar mit einem
Bachelorabschluss. Darüber hinaus genießen die
europaweit gültigen Abschlüsse einen besonders
hohen Stellenwert bei den Unternehmen.
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Attraktive Fortbildungsförderung
© Foto: Minerva Studio - Fotolia.com
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Frühb ster-BAfö
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und M tieren!
profi
Wer sich beruflich weiterbildet, hat gute Chancen auf eine
Förderung. Das gilt sowohl finanziell als auch bezüglich
des zeitlichen Aufwands. In vielen Fällen übernimmt das
Unternehmen die Kursgebühren. Darüber hinaus können
Sie sich zahlreiche attraktive Vorteile sichern:
Bildungsurlaub
Als Arbeiter, Angestellter und Auszubildender mit Wohnsitz
in Hamburg haben Sie Anspruch auf max. 10 bezahlte
Arbeitstage innerhalb von zwei Jahren für Ihre Weiterbildung.
Frühbucherpreise
Melden Sie sich bis spätestens zwei Monate vor
Beginn zu Ihrer Aufstiegsfortbildung an, erhalten
Sie automatisch unseren Frühbucherpreis, d.h.
5 % Ermäßigung auf den Normalpreis.
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Meister-BAföG
Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) –
auch „Meister-BAföG“ genannt – unterstützt Sie bei Ihrer
beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell. Die Förderung
ist einkommens- und altersunabhängig. Sie erhalten
30,5 % der Lehrgangs- und Prüfungskosten als Zuschuss
(Höchstbetrag 10.226 Euro). Über den Restbetrag können Sie
ein AFBG-Darlehen aufnehmen, welches innerhalb von 10
Jahren rückzahlbar ist. Die Rückzahlung bleibt während der
Fortbildung und zwei Jahre danach zins- und tilgungsfrei.
Nach bestandener Prüfung werden Ihnen 25 %
des Restdarlehens erlassen. Voraussetzung ist die
Inanspruchnahme des Darlehens. Um den Erlass zu erhalten,
muss nach der Prüfung ein Antrag bei der Kreditanstalt für
Wiederaufbau (KfW) gestellt werden. Dem Antrag muss Ihr
Prüfungszeugnis beigefügt werden. Weitere Infos unter:
www.meister-bafoeg.info
Sparen Sie bis zu 50 %!
Teilnahmeentgelt 4.100 €
Bsp. Geprüfter Betriebswirt (IHK)
- 5,0 % HKBiS Frühbucherpreis - 205 €
- 30,5 % AFBG-Zuschuss -1.188 €
Ergebnisbetrag entspricht BAföG-Darlehen
- 25,0 % AFBG-Zuschuss auf Darlehen
- 677 €
nach bestandener Prüfung
Eigenanteil 2.030 €
Bildungsprämie
Der Prämiengutschein ist ein staatlicher Zuschuss zu den
Lehrgangsgebühren in Höhe von 50 %, bis maximal 500 Euro.
Davon profitieren alle Selbständigen und Angestellten, die
mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und
deren jährlich zu versteuerndes Einkommen maximal 20.000
Euro beträgt. Bei gemeinsam Veranlagten liegt die Grenze bei
40.000 Euro. Zudem muss der Weiterbildungsinteressierte
das 25. Lebensjahr vollendet haben und die angestrebte
Weiterbildung darf nicht mehr als 1.000 Euro kosten.
Voraussetzung für den Erhalt eines Prämiengutscheins
ist der Besuch einer Beratungsstelle. Die Bildungsprämie
wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfond
der Europäischen Union gefördert. Weitere Infos unter:
www. weiterbildung- hamburg. de oder per Telefon:
040 28084 666 (montags bis freitags, 10:00 bis 18:00 Uhr)
Begabtenförderung
Als Stipendiat können Sie innerhalb Ihres Förderzeitraums
Zuschüsse von insgesamt 6.000 Euro für förderfähige
Weiterbildungen beantragen. Das sind jährlich 2.000 Euro
bei einem Eigenanteil von 10 % je Fördermaßnahme. Der
Eigenanteil schmälert nicht Ihren Gesamtförderbetrag von
6.000 Euro. Für die Begabtenförderung bewerben können
Sie sich als Absolvent der Berufsausbildung, sofern Sie
nicht älter als 25 Jahre alt sind. Voraussetzung ist der
Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit der
Mindestnote 1,9. Weitere Infos unter: www.sbb-stipendien.de
7
Das Profil
Mit Weiterbildung fit für den Karrieresprung
Diese im Bereich der metallverarbeitenden Berufe am
häufigsten gewählte Aufstiegsfortbildung bietet beste
Erfolgsaussichten und macht Sie fit für Ihre anspruchsvolle
Schlüsselposition. Hat früher der Meister seinen Mitarbeitern
Arbeiten zugewiesen und ihre korrekte Durchführung
überwacht, so übernimmt der Industriemeister im modernen
Betrieb heute mehr die Funktion eines operativen Managers
in der Produktion: Er koordiniert Teams, trägt effektiv zur
Lösung betrieblicher Probleme bei und optimiert interne
Organisationsstrukturen. Mit Ihrem breiten Wissen und guten
Überblick über die Produktionsstrukturen fungieren Sie als
Organisator und Ideengeber in einem dynamischen Umfeld.
Hier sind Profis gefordert
Meister in vielen Bereichen
So vielseitig wie Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten ist
auch die Liste der möglichen Einsatzgebiete für Sie als
Industriemeister Metall. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist
dabei der Bereich der Produktion. Hier planen, koordinieren,
optimieren und kontrollieren Sie die einzelnen Abläufe in
© Foto: fotomek - Fotolia.com
Auch in der Metallindustrie gilt, dass die Chancen hochwertig
aus- und weitergebildeter Mitarbeiter größer sind als je zuvor.
Durch den rasanten technischen Wandel, den wachsenden
Konkurrenzdruck der globalisierten Märkte und den steigenden
Anteil hoch entwickelter Produkte ist die Qualifikation und das
Know-how der Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor,
den kein Unternehmen heute mehr vernachlässigen kann.
Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie,
Werkzeugbau, Gießereien, Elektromotorenherstellung,
Feinmechanik oder auch Schiffswerften – Ihre
Kompetenz als Industriemeister ist in allen Betrieben der
metallverarbeitenden Industrie gern gesehen. Dabei reicht
das Spektrum vom international agierenden Großkonzern
bis hin zum mittelständischen Familienunternehmen und
bietet Ihnen eine Vielzahl interessanter Einsatzmöglichkeiten
und Tätigkeitsfelder. Bei Ihren potenziellen Arbeitgebern
genießt die Weiterbildung zum Industriemeister hohes
Ansehen, was sicherlich einer der Hauptgründe für die
große Beliebtheit ist. Jährlich entschließen sich über 5.000
Facharbeiter bundesweit für die Qualifizierung, die Sie auf der
Karriereleiter bis in das mittlere Management bringen kann.
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© Foto: olly - Fotolia.com
der Fertigung unterschiedlichster Metallerzeugnisse und in
der Maschinenmontage. Zu Ihren Aufgaben zählt in diesem
Rahmen auch die Qualitätssicherung durch eine systematische
Kontrolle der Erzeugnisse, die Materialbeschaffung sowie
die Planung und Umsetzung regelmäßiger Wartungs- und
Instandhaltungsarbeiten. In Ihrer Rolle als Bindeglied zwischen
Produktion und Unternehmensführung sind Sie auch dafür
zuständig, dass die unterschiedlichen Arbeitsabläufe mit den
anderen betrieblichen Stellen abgestimmt werden. Als neue
Herausforderung fällt nicht zuletzt auch die Einhaltung der
unterschiedlichen Bestimmungen zum Arbeits-, Umweltund Gesundheitsschutz in Ihren Verantwortungsbereich.
Auch der verantwortungsvolle Bereich der
betriebswirtschaftlichen Organisation zählt zu den
möglichen Einsatzgebieten. Mit den Führungskompetenzen
eines Industriemeisters sind Sie in der Lage, an der
Lösung zentraler Planungs- und Entwicklungsaufgaben
mitzuwirken und insbesondere im Hinblick auf
Rationalisierung und Qualitätsmanagement im Sinne
der Unternehmensziele zu wirken. Hierzu gehört
selbstverständlich auch ein effektives Kostenmanagement
und die zuverlässige Termin- und Kapazitätsplanung.
Personalplanung, Mitarbeiterführung, Ausbildung – das
Aufgabenfeld des Industriemeisters beinhaltet auch den
Schwerpunkt Personalführung und -entwicklung. Das
umfasst Ihre aktive Mitwirkung an der betrieblichen
Ausbildung genauso wie die Anleitung neuer Mitarbeiter, das
Moderieren von Projektgruppen oder die Planung geeigneter
Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für Ihre
Mitarbeiter. Auf diese Weise wirken Sie aktiv an einer positiven
Unternehmensentwicklung mit, denn gut ausgebildete und
motivierte Mitarbeiter sind die besten Erfolgsgaranten!
Die perfekte Basis
Wenn Sie die vielfältigen Aufgaben und interessanten
Herausforderungen an der Schnittstelle von Produktion
und Unternehmensleitung reizen, sind Sie mit der Prüfung
zum Industriemeister Metall bestens beraten. Dabei ist
diese anerkannte Weiterbildung eine gute Investition,
die sich doppelt lohnt. Denn Sie erweitern nicht nur Ihre
Kompetenzen und sammeln wichtige Pluspunkte auf dem
Arbeitsmarkt, sondern verbessern auch Ihre Chancen auf
einen Aufstieg in höhere Gehaltsklassen ganz entscheidend.
Neben einem weitgefächerten Seminar- und
Lehrgangsangebot zur Fortbildung und Spezialisierung,
bietet sich engagierten Industriemeistern im Anschluss
noch die Möglichkeit, mit der Prüfung zum Technischen
Betriebswirt auch die höchste Stufe der IHKWeiterbildung zu nehmen und sich als Idealbesetzung
für weitreichende Leitungsfunktionen zu präsentieren!
9
Die Voraussetzungen
Die Zulassungsvoraussetzungen auf einen Blick
Wenn Sie in einem Beruf der metallverarbeitenden
Industrie tätig sind und nach neuen Herausforderungen
und vielversprechenden Karrierechancen suchen, ist
diese Weiterbildung das Richtige für Sie. Denn mit der
berufsbegleitenden Qualifizierung zum IHK-Geprüften
Industriemeister Metall erwerben Sie gefragte Fachkenntnisse
und Managementkompetenzen. Damit empfehlen Sie sich für
eine anspruchsvolle Führungsposition und sichern sich beste
Zukunftsaussichten. Der vorbereitende Lehrgang richtet sich
an Mitarbeiter in den unterschiedlichen metallverarbeitenden
Berufen, die an die Schnittstelle zwischen
Unternehmensleitung und Produktion aufrücken möchten.
ƒƒ Sie können eine Berufserfahrung von
mindestens vier Jahren nachweisen.
So geht’s zur Prüfung
ƒƒ Sie haben den Prüfungsteil „Fachrichtungsübergreifende
Basisqualifikation“ abgelegt
Für den Titel des Geprüften Industriemeisters Metall
müssen Sie über ein umfangreiches Wissen aus Theorie
und Praxis verfügen, das in offiziellen Prüfungen unter
Beweis zu stellen ist. Hierauf bereitet Sie unser IHKLehrgang strukturiert und intensiv vor. Die Zulassung zur
Prüfung unterliegt einer gesetzlichen Ordnung und ist
in der jeweils gültigen Rechtsverordnung festgelegt.
und
Zulassung zur ersten Prüfung
Die Prüfung besteht aus zwei Teilen. Für
die Zulassung zum ersten Prüfungsteil
„Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen“
müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
ƒƒ Sie haben erfolgreich eine Abschlussprüfung in
einem anerkannten Ausbildungsberuf abgelegt, der
den Metallberufen zugeordnet werden kann
oder
ƒƒ Sie verfügen über eine erfolgreich abgeschlossene
Ausbildung in einem anderen anerkannten Beruf und
danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis
oder
Wichtig ist, dass die geforderte Berufspraxis
inhaltlich klare Bezüge zu Ihren Aufgabenfeldern
als Industriemeister Metall aufweist.
Zulassung zur zweiten Prüfung
Die Bedingungen für eine Zulassung zum zweiten Teil
der Prüfung „Handlungsspezifische Qualifikationen“
bauen auf dem ersten Prüfungsabschnitt auf:
ƒƒ Sie verfügen als über mindestens ein
weiteres Jahr Berufspraxis
und
ƒƒ Sie haben eine berufs- und arbeitspädagogische
Eignung erworben (z. B. Ausbildereignungsschein)
Für uns zählt auch Erfahrung
Entscheidend für Ihre Tätigkeit als Industriemeister ist Ihre
Kompetenz, deshalb besteht neben diesen Bestimmungen
für Sie auch die Möglichkeit, sich Ihre Berufspraxis
anrechnen zu lassen. Dabei werden Sie ebenfalls zugelassen,
wenn Sie in der Lage sind, mit Zeugnissen oder auf
andere Art glaubhaft zu belegen, dass Sie gleichwertige
berufspraktische Erfahrungen gesammelt haben.
Wenn Sie sich jetzt nicht sicher sind, ob Sie die Bedingungen
erfüllen, oder noch Fragen zu den formellen Aspekten haben,
wenden Sie sich gerne direkt an die Handelskammer Hamburg.
Hier können Sie Ihre individuellen Voraussetzungen prüfen
lassen und fraglichen Details gemeinsam nachgehen.
Das Erfolgsrezept:
Lust auf Lernen!
Wichtig zu wissen!
Über Ihre Prüfungszulassung entscheidet die
Handelskammer Hamburg auf Grundlage
der zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung gültigen
Rechtsverordnung. Diese können Sie hier
einsehen: Dok.-Nr. 5686 auf www.hk24.de
10
Als Industriemeister Metall haben Sie ein breites
Aufgabenspektrum zu bewältigen, für das fundierte Kenntnisse
und ein großes Know-how vonnöten sind. Entsprechend
intensiv ist das Pensum des Lehrgangs, der viel Zeit, Einsatz
und Engagement von Ihnen fordert. Aus diesem Grund ist
die sicherlich wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche
Weiterbildung Ihre Motivation und ein echtes Interesse an
diesem vielseitigen Beruf und seinen Herausforderungen.
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© Foto: Andreas Ahnefeld
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Der Lehrgang
Kompetent gestählt für die Zukunft
Als Industriemeister Metall kommen komplexe
und verantwortungsvolle Aufgaben auf Sie zu, die
gleichermaßen fundierte Fachkenntnisse und übergreifende
Führungskompetenzen erfordern. Der IHK-Lehrgang vermittelt
Ihnen in 1.150 Unterrichtsstunden das nötige Rüstzeug hierfür
und bereitet Sie gleichzeitig optimal auf die Prüfung vor.
Basierend auf dem aktuellen Rahmenstoffplan zum Geprüften
Industriemeister Fachrichtung Metall schließt der Lehrgang
inhaltlich an das Fachwissen, die Fertigkeiten und Erfahrungen
an, die Sie aus Ihrer Ausbildung und Berufserfahrung
mitbringen. Dabei besteht insbesondere zu Beginn der
einzelnen Abschnitte die Möglichkeit, das theoretische
Grundlagenwissen aus der Berufsschule gemeinsam
aufzufrischen und auf den neuesten Stand zu bringen.
© Foto: alphaspirit - Fotolia.com
Im Zentrum steht die klassische Wissensvermittlung und
der fachliche Input durch unsere erfahrenen Dozenten
aus der Praxis, aber selbstverständlich kommen parallel
auch interaktive Unterrichtsmethoden und neue Medien
zum Einsatz. Dabei erfolgt die Vermittlung theoretischer
Kenntnisse soweit wie möglich immer in Verbindung mit
realitätsnahen Anwendungsbeispielen. Zu Beginn des
Lehrganges erhalten Sie unter anderem eine Auffrischung
mit dem Fach „Grundlagenwissen Mathematik“.
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Fachrichtungsübergreifende
Basisqualifikationen
Im ersten Lehrgangsteil legen Sie die Basis für Ihre spätere
Tätigkeit, indem Sie hier in ca. 440 Unterrichtsstunden
die grundlegenden Kenntnisse und das allgemeine
Know-how eines Industriemeisters erwerben. Die
Basisqualifikationen sind unterteilt in fünf Themenbereiche:
ƒƒ Rechtsbewusstes Handeln
Als Industriemeister Metall ist Ihr Verantwortungsbereich
weit größer als früher. Um hier kompetent zu agieren,
müssen Sie sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen
Ihrer Tätigkeit gut auskennen – von den Rechtsvorschriften,
die Sie als Vorgesetzter im Blick haben sollten, bis hin
zu den Bestimmungen, die im Produktionsbereich
relevant sind. Im Rahmen dieses Themenkreises erhalten
Sie daher einen Überblick über die zentralen Bereiche
des Rechts und erfahren, welche arbeitsjuristischen
Vorschriften und gesetzlichen Vorgaben für Sie als
Führungskraft in der Praxis von Bedeutung sind. Dabei
lernen Sie Ihre Handlungsspielräume bei der Gestaltung
individueller Arbeitsverhältnisse und die wichtigsten
sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen kennen. Zur
Sprache kommen auch die gesetzlichen Bestimmungen
Herr Gruhl, was erwartet unsere Teilnehmer in unserem
Lehrgang zum IHK-Geprüften Industriemeister Metall?
Speziell in meinem Fachgebiet „Betriebswirtschaftliches
Handeln“ und dem „Betrieblichen Kostenwesen“ werden
die Quellen und Methoden der betriebswirtschaftlichen
Datengewinnung und Verarbeitung aus dem
betrieblichen Rechnungswesen als eine Grundlage
für betriebliche Entscheidungen erarbeitet.
© Foto: Christian Hameister
Neben dem Erlernen der nötigen „Vokabeln“ werden Sie
anhand zahlreicher praktischer Übungen intensiv auf die
beiden, den Lehrgang prägenden, Prüfungen vorbereitet.
Mein besonderer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung
und Förderung des Kostendenkens in der Produktion
und der Fähigkeit, bei betriebswirtschaftlichen
Entscheidungen der Betriebs- und Unternehmensführung
im mittleren Management mitzuwirken.
Hans-Dieter Gruhl, Dozent für Betriebswirtschaftliches
Handeln und Betriebliches Kostenwesen
in puncto Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und
Umweltschutz sowie die relevanten wirtschaftsrechtlichen
Verordnungen wie z. B. Produkthaftung oder Datenschutz.
ƒƒ Betriebswirtschaftliches Handeln
Dieser Grundlagen-Einführung kommt ein zentraler
Stellenwert zu, denn hier lernen Sie unter Berücksichtigung
ökonomischer Aspekte, volkswirtschaftlicher Zusammenhänge
und sozialer Wechselwirkungen betriebliche Prozesse
zu planen, zu analysieren und optimal zu gestalten. Ein
weiterer Schwerpunkt ist neben den unterschiedlichen
Methoden der Entgeltfindung in besonderem Maße die
Organisationsentwicklung, die für die zukunftssichere
Gestaltung interner Unternehmensstrukturen von
unschätzbarem Wert ist. Vor dem Hintergrund des
stetig wachsenden Kostendrucks ist eine effiziente
Kostenplanung und Budgetüberwachung wichtiger denn
je. Mit einem systematischen Überblick über Kostenarten-,
Kostenstellen- und Kostenträgerzeitrechnungen als effektive
Werkzeuge der Unternehmensführung geben wir Ihnen
hierfür das richtige Handwerkszeug mit auf den Weg.
ƒƒ Anwendung von Methoden der Information,
Kommunikation und Planung
In Ihrer zukünftigen Rolle als Führungskraft wirken Sie aktiv
an der Gestaltung von Veränderungsprozessen mit. Daher
ist es für den Industriemeister von zentraler Bedeutung,
Projekte und Prozesse detailliert analysieren und gegenüber
Dritten darstellen zu können. In diesem Abschnitt lernen
Sie die entsprechenden methodischen Hilfsmittel kennen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Planungstechniken sowie
die Palette der Methoden zur Informationsgewinnung
und -verarbeitung für die sachgemäße Erfassung,
Analyse und Aufbereitung der Prozessdaten. Weil auch
die richtige Darstellung der Ergebnisse von zentraler
Bedeutung ist, geht es in diesem Abschnitt zugleich um
Präsentationstechniken und wie Sie mithilfe selbst erstellter
Tabellen, Diagramme und Statistiken Informationen optimal
veranschaulichen. Auch die Frage, wie Sie Mitarbeiter
über Neuerungen und Verbesserungen informieren
und praktisch anleiten, erläutern wir mit Ihnen hier.
ƒƒ Zusammenarbeit im Betrieb
Ein gutes Betriebsklima ist das Resultat einer funktionierenden
Unternehmenskommunikation und einer optimalen
Führungskultur. Weil diese Faktoren wesentlich zum
Unternehmenserfolg beitragen und in Ihrer zukünftigen
Tätigkeit entsprechend viel Raum einnehmen, bereiten wir
Sie hier auf die spannende Aufgabe der Mitarbeiterführung
vor. Für Sie als Führungskraft ist es besonders wichtig,
die sozialen und psychologischen Wechselwirkungen in
Teams zu kennen und zu wissen, wie Sie zu einer effizienten
Zusammenarbeit und einem motivierenden Betriebsklima
beitragen können. Daher untersuchen wir gemeinsam
verschiedene Aspekte der Gruppendynamik, die Rolle des
Einzelnen im Team und auch Ihre Funktion als Vorgesetzter. Im
Mittelpunkt stehen die Ansätze und Methoden der modernen
Mitarbeiterführung und effektive Kommunikationsmittel.
ƒƒ Berücksichtigung naturwissenschaftlicher
und technischer Grundlagen
Wie wirkt sich eine Veränderung der Umgebung auf die
Anlage aus? Welche Vorteile bietet diese Antriebsart? Was
ist bei der Verwendung unterschiedlicher Energieformen
zu beachten? Als Industriemeister Metall werden Sie
täglich mit Fragen dieser Art konfrontiert. Damit Sie
technische Probleme sicher und konstruktiv behandeln
können, erwerben Sie in diesem Abschnitt grundlegende
mathematische, physikalische, chemische und technische
Kenntnisse. Von den Oxydations- und Reduktionsvorgängen
über die Berechnung betriebs- und fertigungstechnischer
Größen bis hin zur korrekten Durchführung statistischer
Verfahren erhalten Sie hier das theoretische Rüstzeug
für diesen praktischen Bereich Ihrer Tätigkeit.
13
Der Lehrgang
Handlungsspezifische
Qualifikationen
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Basisqualifikationen
folgt für Sie mit dem zweiten Lehrgangsabschnitt
der Anwendungsteil mit den handlungsspezifischen
Qualifikationen, der sich über ca. 700 Unterrichtsstunden
erstreckt. Hier vermitteln wir Ihnen das tiefer gehende
Wissen und die breite fachliche Kompetenz, die Sie
zu der operativen Führung von Produktionsprozessen
benötigen. Sie trainieren und festigen dabei auch die
Kenntnisse aus dem ersten Lehrgangsteil und werden
mit praxisorientierten Situationsaufgaben nicht nur
umfassend auf die Prüfung vorbereitet, sondern auch auf
Ihre anspruchsvolle Rolle als Führungskraft. Einen starken
Praxisbezug gewährleistet die Strukturierung des Abschnitts
in drei typische Handlungsbereiche mit jeweils mehreren
Qualifikationsschwerpunkten, die sich an der Tätigkeit eines
Industriemeisters Metall in seinem Betrieb orientieren.
Handlungsbereich Technik
ƒƒ Betriebstechnik
Die Arbeit an und mit Maschinen oder Produktionsanlagen
stellt einen Kernbereich Ihrer Tätigkeit dar und bildet daher
im Lehrgang einen besonderen Schwerpunkt. Hier lernen
Sie, technische Anlagen und Einrichtungen funktionsgerecht
einzusetzen und Installationsaufträge durchzuführen. Eine
besondere Bedeutung kommt dabei der Planung, Einleitung
und Überwachung notwendiger Instandhaltungs- und
Reparaturarbeiten zu – auch weil die technische Ausstattung
einen enormen Unternehmenswert darstellt, den es zu
erhalten gilt. Mit der richtigen Lagerung der Werk- und
Hilfsstoffe, der Energieversorgung und Überwachung der
unterschiedlichen Steuer- und Regulierungssysteme von
Maschinen und Anlagen stehen alle relevanten Themen
in puncto Betriebstechnik hier auf dem Stundenplan.
ƒƒ Fertigungstechnik
Im Bereich der Fertigung erwarten Sie als Industriemeister
Metall vielseitige Einsatzmöglichkeiten, bei denen Sie
Fertigungsprozesse zur Herstellung und Veränderung von
Metallerzeugnissen planen, organisieren, steuern und
überwachen müssen. Ihre fundierte Erfahrung in Kombination
mit einem breiten Fachwissen macht Sie zudem zu einem
wichtigen Ansprechpartner, wenn es um die zielgerichtete
Optimierung des gesamten Fertigungsprozesses geht. Hierfür
lernen Sie, wie Instandhaltungsvorgaben richtig umgesetzt
werden und wie die Auswirkungen neuer Werkstoffe,
Verfahren und Betriebsmittel auf den Fertigungsprozess zu
beurteilen sind. Eine Einführung in die unterschiedlichen
rechnergestützten Systeme der Konstruktion, Fertigung
und Qualitätssicherung runden diesen Themenkreis ab.
ƒƒ Montagetechnik
Die Planung, Organisation und Überwachung von
Montageaufträgen spielt eine zentrale Rolle im
Aufgabenbereich des Industriemeisters Metall. Vor diesem
Hintergrund erfahren Sie hier, wie Sie Teilvorgänge
und Zusammenhänge für den Montageablauf effizient
bestimmen, Optimierungsmöglichkeiten erkennen
und Montageprinzipien nach vorgegebenen Kriterien
auswählen. Weitere Schwerpunkte sind die Disposition
von Eigen- und Fremdanteil, der Einsatz automatisierter
Montagesysteme sowie die zuverlässige Überprüfung von
Baugruppen und -teilen nach der Fehlermöglichkeitsund Einflussanalyse. Abschließend kommen auch die
rechtlichen Bestimmungen und Richtlinien zur Sprache,
die Sie bei der Inbetriebnahme und Abnahme montierter
Maschinen und Anlagen zu beachten haben.
Handlungsbereich Führung
ƒƒ Betriebliches Kostenwesen
Als Industriemeister Metall nehmen Sie oftmals
weitreichenden Einfluss auf die Unternehmensentwicklung
und tragen daher auch eine große Kostenverantwortung.
Das theoretische Rüstzeug für Ihre wirtschaftlich effizienten
und kostenbewussten Entscheidungen vermitteln wir
Ihnen in diesem Abschnitt des Lehrgangs. Zunächst
stehen dabei die unterschiedlichen Kostenfaktoren und
ihre Bedeutung für die betrieblichen Zusammenhänge
im Fokus. Zudem erhalten Sie eine Einführung in die
Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens: Sie
lernen, Kalkulationsverfahren anzuwenden, Zielgrößen
wie Betriebsergebnis, Deckungsbeitrag und Kennzahlen zu
ermitteln und Kostenkontrollen durchzuführen. Abschließend
geht es für Sie um die Entwicklung und Durchführung
geeigneter Maßnahmen zur Kostenbeeinflussung etwa
durch die Einführung von Methoden der Zeitwirtschaft.
ƒƒ Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme
Im modernen Betrieb übernimmt der Industriemeister
Metall immer mehr die Rolle des operativen Managers, der
die Fäden in der Hand hält und mit einem guten Überblick
Abläufe und Prozesse optimiert. Um diese Herausforderung
meistern zu können, machen wir Sie mit den relevanten
Systemen und den entsprechenden Einsatzmöglichkeiten
zur Überwachung der Planungsziele und Optimierung der
Prozesse vertraut. Vom Aktualisieren der Stammdaten
für aussagekräftige Ergebnisse über die Erstellung von
Mengen-, Termin-, Produktions- und Kapazitätsplanungen
bis hin zur Wahl des geeigneten Logistiksystems im
Rahmen der Produkt- und Materialdisposition erwerben
Sie hier vielfältige Kenntnisse für Ihre Aufgaben als
Produktionsmanager, wobei selbstverständlich der gekonnte
Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen
eine ganz besondere Beachtung erfährt.
ƒƒ Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
Unentbehrlich in der heutigen Berufspraxis des
Industriemeisters sind fundierte Kenntnisse in Sachen
14
© Foto: Andrey Kiselev - Fotolia.com
Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz – insbesondere weil
Sie als Führungskraft eine wichtige Vorbildfunktion erfüllen
und wesentlich dazu beitragen, Ihre Mitarbeiter für dieses
wichtige Thema zu sensibilisieren. Daher machen wir Sie
hier mit den relevanten Bestimmungen vertraut und zeigen
Möglichkeiten der praktischen Umsetzung auf. Gemeinsam
erörtern wir, wie Sie Gefährdungspotenziale bewerten,
Gefahren vorbeugen und Störungen beheben können.
Handlungsbereich
Führung und Personal
ƒƒ Personalführung
Anleiten und delegieren, motivieren und moderieren,
fördern und beurteilen – in Ihrem Aufgabenspektrum als
Industriemeister Metall nimmt die Mitarbeiterführung
einen breiten Raum ein. Vom Einarbeiten in neue
Tätigkeiten über Konfliktmanagement bis hin zum
Moderieren von Arbeitsgruppen bringen wir Ihnen in
diesem Themenkomplex die Methoden und Instrumente
einer zeitgemäßen und effektiven Mitarbeiterführung
näher. Ebenfalls im Fokus stehen die Grundlagen einer
zeitgemäßen Personalplanung. Hierfür lernen Sie,
Mitarbeiter zu beurteilen, sie optimal einzusetzen und
Verantwortung zu delegieren. Praktische Übungen für eine
gekonnte Personalführung runden diesen Themenbereich
ab und machen Sie fit für Ihre Führungsaufgaben.
ƒƒ Personalentwicklung
In Ihrer Leitungsfunktion als Industriemeister gestalten
Sie auch die Personalpolitik Ihres Unternehmens mit
und sind gleichzeitig für die weitere Qualifizierung Ihrer
Mitarbeiter verantwortlich. Um diese anspruchsvolle
Aufgabe kompetent zu erfüllen, erhalten Sie eine
ausführliche Einführung in die Grundlagen der
qualitativen und quantitativen Personalplanung. Dabei
erfahren Sie, wie Sie den Personalentwicklungsbedarf
ermitteln und Qualifizierungsziele festlegen. Ein
zentrales Thema ist die Auswahl und Durchführung der
unterschiedlichen Personalentwicklungsmaßnahmen
und die geeigneten Methoden der Erfolgskontrolle.
Abschließend beschäftigen Sie sich in diesem Themenkreis
mit der Beratung, Unterstützung und Förderung von
Mitarbeitern in ihrer beruflichen Weiterentwicklung.
ƒƒ Qualitätsmanagement
Für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
Ihres Unternehmens ist eine konsequente Einhaltung der
definierten Qualitätsziele von größter Wichtigkeit. Dabei
kommt Ihnen als Führungskraft eine ganz besondere
Bedeutung im Qualitätsmanagement zu. Die Umsetzung
von Kundenanforderungen in Qualitätsziele liegt
dabei ebenso in Ihrem Verantwortungsbereich wie die
Qualitätskontrolle und die Prozessoptimierung. Damit
Sie umfassend für diese Aufgaben vorbereitet sind,
erhalten Sie einen Überblick zu den Instrumenten des
Qualitätsmanagements und lernen, welche rechtlichen
und betrieblichen Vorgaben Sie dabei beachten müssen.
Der Lehrgang
auf einen Blick:
ƒƒ Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen
ƒƒ Rechtsbewusstes Handeln
(ca. 64 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Betriebswirtschaftliches Handeln
(ca. 112 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Anwenden von Methoden der
Information, Kommunikation und
Planung (ca. 84 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Zusammenarbeit im Betrieb
(ca. 68 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Berücksichtigung naturwissenschaftlicher
und technischer Gesetzmäßigkeiten
(ca. 72 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Handlungsspezifische Qualifikationen
ƒƒ Handlungsbereich Technik
(ca. 300 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Handlungsbereich Organisation
(ca. 200 Unterrichtsstunden)
ƒƒ Handlungsbereich Führung und Personal
(ca. 200 Unterrichtsstunden)
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Die Prüfung
Das ist gut zu wissen!
Als engagierter Teilnehmer unseres IHK-Lehrgangs sind
Sie fit für die Prüfungen, denn alle relevanten Inhalte
haben Sie im Unterricht und parallel in Eigenarbeit optimal
vorbereitet. Nun heißt es, die erworbenen Kenntnisse und
Fähigkeiten in den einzelnen Prüfungsteilen unter Beweis zu
stellen. Dabei zeigen Sie, dass Sie die Qualifikation besitzen,
um in den Funktionsfeldern Betriebserhaltung, Fertigung
und Montage die anspruchsvollen Sach-, Organisationsund Führungsaufgaben eines Industriemeisters Metall
zu übernehmen. Nach dem erfolgreichen Abschluss
der Prüfung, die nicht Bestandteil des Lehrgangs ist,
haben Sie Ihr Ziel erreicht und Sie können als IHKGeprüfter Industriewirt Metall beruflich durchstarten.
Die Prüfung im Detail
Inhaltlich ist die Prüfung strukturiert wie der
Lehrgang und besteht aus den zwei Abschnitten
„Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen“
und „Handlungsspezifische Qualifikationen“, die
getrennt voneinander und mit zeitlichem Abstand
geprüft werden. Im ersten Teil zu den Grundlagen der
„Fachrichtungsübergreifenden Basisqualifikationen“
belegen Sie Ihre Kompetenz in praxisbezogenen Aufgaben
zu den fünf Bereichen, für deren Bearbeitung Ihnen
jeweils 90 Minuten zur Verfügung stehen.
In der Klausur zum Bereich „Anwendung von Methoden
der Information, Kommunikation und Planung“ zeigen
Sie, dass Sie in der Lage sind, Prozesse zu analysieren,
die gewonnenen Informationen anschaulich darzustellen
und weiterzugeben sowie Methoden der Problemlösung
und des Projektmanagements effektiv einzusetzen. Ihre
Kenntnisse in puncto Personalführung beweisen Sie bei
der Bearbeitung des Themas „Zusammenarbeit im Betrieb“,
indem Sie hier Zusammenhänge im Sozialverhalten
erläutern, Methoden der Mitarbeiterführung anwenden
und sich kritisch mit dem eigenen Führungsverhalten
auseinandersetzen. In der Klausur zum wichtigen Aspekt
der „Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und
technischer Grundlagen“ wird von Ihnen ein fundiertes
mathematisches, physikalische, chemisches und technisches
Grundlagenwissen erwartet, das Sie zur fachgerechten
Lösung von Fragestellungen aus den Bereichen Produktion,
Fertigung und Wartung gekonnt einsetzen können.
© Foto: Nicolas Maack
In der zweiten Teilprüfung zu den „Handlungsspezifischen
Qualifikationen“ erwarten Sie drei komplexe, integrierte
Situationsaufgaben, wobei die ersten beiden schriftlich
zu absolvieren sind und die dritte in Form eines
situationsbezogenen Fachgesprächs stattfindet.
Als bestanden gilt die Gesamtprüfung, die Sie vor
Ihrer IHK-Prüfungskommission ablegen, wenn Sie
mindestens ausreichende Prüfungsleistung (auch
mündlich) vorweisen können. Nicht bestandene
Prüfungsteile dürfen bis zu zwei Mal wiederholt werden.
Der erste Prüfungsteil –
die Grundlage
In fünf einzelnen Klausuren zeigen Sie, dass Sie über die
entsprechenden Grundkenntnisse und das Basiswissen
verfügen, das der Industriemeister Metall benötigt, um
seinen anspruchsvollen Aufgaben gerecht zu werden.
Zum Thema des „Rechtsbewussten Handelns“ erörtern
Sie gekonnt, wie Sie die Arbeitsbedingungen Ihrer
Mitarbeiter unter rechtlichen Bedingungen gestalten
und welche Bedeutung die Bestimmungen zum Arbeits-,
Gesundheits- und Umweltschutz für Sie als Führungskraft
haben. Unter der Überschrift „Betriebswirtschaftliches
Handeln“ ist Ihre Fähigkeit gefragt, innerbetriebliche
Prozesse unter der Berücksichtigung betriebs- und
volkswirtschaftlicher Grundsätze mitzugestalten und
nach ökonomischen Gesichtspunkten zu optimieren.
16
Stefan Espenhain, IHK-Geprüfter Industriemeister Metall (HKBiS Abschlussjahrgang
2013) mit Präses Fritz Horst Melsheimer (li.) bei der Feierstunde für
Fortbildungsabsolventen in unserer Handelskammer Hamburg
© Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com
Mit Fachkompetenz zum
zweiten Prüfungsteil
Fähigkeit besitzen, fundierte Strategien für eine
nachhaltige Personalentwicklung zu entwerfen und ein
wirkungsvolles Qualitätsmanagement zu etablieren.
Der handlungsspezifische zweite Prüfungsteil besteht
aus drei integrierten Situationsaufgaben, die Ihnen
mit einem hohen Praxisbezug viel Raum bieten, um
Ihre fachliche Kompetenz unter Beweis zu stellen.
ƒƒ Die erste Situationsaufgabe
Im Mittelpunkt der ersten Aufgabenstellung steht der
Handlungsbereich „Technik“, der Ihr breites technisches
Wissen und Ihre Kompetenz als Profi der Metallverarbeitung
fordert. Inhaltlich besteht die Aufgabe etwa zur Hälfte aus
den Qualifikationsschwerpunkten der Betriebs-, Fertigungsund Montagetechnik. Darüber hinaus müssen Sie zur
Lösung auch Ihre Kenntnisse aus den Handlungsbereichen
„Organisation“ und „Führung und Personal“ einsetzen.
Gefragt sind neben Ihrem Können als technische
Fachkraft verstärkt auch Ihre betriebswirtschaftlichen
Kompetenzen und Führungsqualitäten.
ƒƒ Die zweite Situationsaufgabe
Thematische Grundlage dieses Prüfungsteils ist
der Handlungsbereich „Organisation“ mit zwei
Qualifikationsschwerpunkten. Daneben sollten hier zum
gleichen Teil auch grundlegende Aspekte aus den Bereichen
„Technik“ und „Führung und Personal“ zur Bewältigung der
Situationsaufgabe herangezogen werden. Das bedeutet, dass
hier in erster Linie Ihr betriebswirtschaftliches Know-how
und Ihre Qualitäten als operativer Manager zum Einsatz
kommen – natürlich kombiniert mit Ihrem technischem
Sachverstand und fundierten Führungskompetenzen.
ƒƒ Die dritte Situationsaufgabe
Die Prüfung im Überblick
ƒƒ Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen
ƒƒ Rechtsbewusstes Handeln (ca. 90 Minuten)
ƒƒ Betriebswirtschaftliches
Handeln (ca. 90 Minuten)
ƒƒ Anwenden von Methoden der Information,
Kommunikation und Planung (ca. 90 Minuten)
ƒƒ Zusammenarbeit im Betrieb (ca. 90 Minuten)
ƒƒ Berücksichtigung naturwissenschaftlicher
und technischer Gesetzmäßigkeiten
(ca. 90 Minuten)
ƒƒ Handlungsspezifische Qualifikationen
ƒƒ Schriftliche Prüfung
·· Handlungsbereich Technik
(ca. 240 Minuten)
·· Handlungsbereich Organisation
(ca. 240 Minuten)
ƒƒ Mündliche Prüfung:
·· Handlungsbereich Führung und Personal –
Situationsbezogenes Fachgespräch
(ca. 60 Minuten)
Der Handlungsbereich „Führung und Personal“ ist
vertreten durch die mündliche Prüfung, die in Form
eines situationsbezogenen Fachgesprächs stattfindet.
Dabei bietet sich Ihnen die Möglichkeit, mithilfe
der gelernten Präsentationsmethoden zu beweisen,
dass Sie als zukünftiger Industriemeister Metall die
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Der Veranstaltungsort
Willkommen im Handelskammer City Campus
Zu Ihrer Weiterbildung heißen wir Sie herzlich willkommen
im Handelskammer City Campus! Im Herzen der Stadt,
nur einen Steinwurf entfernt von Rathaus, Alster
und vis à vis der Handelskammer Hamburg, erwartet
Sie in unseren großzügigen Räumlichkeiten eine
moderne und angenehme Umgebung zum Lernen.
Für perfekte Ergebnisse müssen die äußeren Umstände
stimmen: Der Handelskammer City Campus bietet
Ihnen deshalb über 50 attraktive, teilweise klimatisierte
Seminarräume, die sich durch eine gehobene Ausstattung
auszeichnen. Dieser Komfort steht Ihnen auf Anfrage
mit unseren Gruppenräumen auch außerhalb des
Unterrichts kostenlos für Studien- und Lernzwecke zur
Verfügung, etwa wenn Sie sich mit Ihrer Arbeitsgruppe
zur gemeinsamen Nachbereitung treffen wollen oder
zusammen mit Ihren Kommilitonen den Prüfungsstoff
durchgehen. Um Ihnen den Weiterbildungsalltag im
wahrsten Sinne des Wortes leichter zu machen, stehen
Ihnen zudem Aufbewahrungsschließfächer zur Verfügung.
Wer viel arbeitet, muss auch mal Pause machen. Dafür
bieten sich nicht nur die vielen Cafés und Lokale in der
Nachbarschaft oder einer der zahlreichen netten Plätze
rund um die Alster an. Auch der begrünte Innenhof
des City Campus lädt Sie auf eine kleine Pause ein.
Daneben steht Ihnen unsere kommunikativ ausgestattete
Lounge zur Verfügung, um sich mit Ihren Kommilitonen
auszutauschen oder einfach einmal kurz auszuspannen.
Wissenszugang inklusive
Zahlen, Daten, Fakten und jede Menge Fachwissen im
Bereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Handelsund Wirtschaftsrecht bis hin zum Thema Existenzgründung
und Umweltfragen finden Sie in der Commerzbibliothek
der Handelskammer Hamburg. Die wissenschaftliche
Spezialbibliothek liegt nur wenige Schritte vom City Campus
entfernt und ist für Sie als HKBiS-Teilnehmer an sechs
Tagen in der Woche zur kostenlosen Benutzung geöffnet.
Nach Ihrer Anmeldung können Sie z.B. auch von zu Hause
Bücher bestellen und diese vor Ort für mindestens 3 Wochen
ausleihen. Mehr Infos unter: www.commerzbibliothek.de
In jeder Hinsicht eine
gute Verbindung
Mittendrin und perfekt zu erreichen – der Handelskammer
City Campus überzeugt mit seiner zentralen Lage im Herzen
der Hansestadt. Aus allen Teilen Hamburgs erreichen Sie
uns einfach und schnell: Die Stationen „Jungfernstieg“,
„Stadthausbrücke“ und „Rathausmarkt“ sind jeweils nur
wenige Gehminuten entfernt und garantieren besten
Anschluss an den Großteil der Hamburger S- und U-BahnLinien. Am Hamburger Hauptbahnhof, in maximal zwei
Stationen zu erreichen, haben Sie zudem Anschluss an die
verschiedenen Regionalzüge in die Metropolregion. Aber
auch mehrere Metro- und Schnellbusse, die direkt am
Rathausmarkt verkehren, bringen Sie direkt zu uns. Schnelle
Besorgungen oder den kleinen Einkauf zwischen Feierabend
und Unterricht können Sie in den zahlreichen umliegenden
Geschäften ebenfalls ganz unkompliziert erledigen.
© Fotos: Andreas Ahnefeld
Neben der klassischen Bibliotheksrecherche steht Ihnen
bei uns natürlich auch das weltweite Wissen im Internet
zur Verfügung, denn dank Ihren personalisierten Zugangs
für unser kostenfreies WLAN kommen Sie im City
Campus überall schnell und unkompliziert ins Netz.
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Lehrgangsangebote regionaler Träger, die auf IHK-Prüfungen vorbereiten, finden Sie im
WIS - dem Weiterbildungs-Informations-System der IHK-Organisation unter wis.ihk.de
oder in Hamburgs Kursportal WISY unter hamburg.kursportal.info.
Kontakt
HKBiS Handelskammer Hamburg
Bildungs-Service gGmbH
Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Veranstaltungsort:
HCC Handelskammer City Campus
Alter Wall 38, 20457 Hamburg
Telefon: 040 36138 777
Fax: 040 36138 750
Internet: www.hkbis.de
www.facebook.de/hkbis
E-Mail: hkbis@hkbis.de
Öffnungszeiten
montags bis donnerstags
08:00 bis 18:00 Uhr
freitags
08:00 bis 16:00 Uhr
Vereinbaren Sie auch gern einen
individuellen Termin mit uns!
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