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GO EAST - Geographisches Institut der Universität Heidelberg

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Dienstag, 16. Dezember 2014, 19 Uhr
Der Studentische Vortrag
Sarah Hüthwohl & Florestan Ballstaedt (Universität Heidelberg)
Ort der Abendvorträge
Großer Hörsaal (HS1) des Kirchhoff-Instituts für Physik (KIP)
Im Neuenheimer Feld - Gebäude INF 227 (Nähe Mensa)
Große Exkursion nach Polen
Eintrittspreise
3,50 € (Studierende und SchülerInnen 2 €)
Mitglieder frei!
Schulklassen in Begleitung ihrer LehrerInnen frei!
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Physische Geographie
INF 348
Theoretikum
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Kinderklinik
Bunsengymnasium
Kirchhoff-Institut für Physik
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(LIZ = Leit- und Informationszentrale)
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Kartographie: V. Schniepp
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Pädagogische
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Abt. Geographie
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Kassenautomat; LIZ 1 (24h), LIZ 2
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Parkplatz, -haus nur für Beschäftigte
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Parkplatz (kostenpflichtig)
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Anfahrt zur HGG Heidelberger Geographische Gesellschaft
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Ri. Bismarckplatz,
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Mittermaierstraße
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GO EAST
nach Eberbach,
Neckargemünd
von der A5/A656
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Med. For.
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Kinderklinik
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Kleiner Hörsaal (KIP)
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Mönchhofs
Ort der HGG-Abendvorträge:
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Geographisches
Institut
Berliner Str. 48
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Jugendherberge
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(Südasien-Institut)
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von Weinheim, Darmstadt
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Technologiepark
Im Neuenh. Feld
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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Unerforschte liegt so nah. In diesem Sinne startete im Wintersemester 2013/14 die Große Exkursion nach
Polen. Auf der Reiseroute durch alle größeren Städte unseres östlichen
Nachbarn begaben wir uns auf einen wirtschaftsgeographischen Streifzug.
Eine der Stationen war ein sich im Niedergang befindendes Kohlebergwerk
in Katowice, das die Tertiärisierung und den Strukturwandel illustrierte.
Dem gegenüber stellte der zukunftsweisende Technologiepark in Breslau
ein ganz anderes Phänomen dar, denn dieser zeigte das moderne Polen.
Das in der Peripherie gelegene Möbelcluster Dobrodzień zeigte weiterhin
die Vorteile der Ballung von vor- und nachgelagerten Produktionsschritten für einen erfolgreichen Wirtschaftszweig. Als wichtiges Mittel der Wirtschaftsförderung sind die zahlreichen Sonderwirtschaftszonen zu nennen,
die auf der Exkursionsroute besichtigt wurden und ein Zeichen für die Internationalisierung Polens sind.
Ziel des Vortrags ist es, die genannten Konzepte der Wirtschaftsgeographie anhand von Fotoaufnahmen zu visualisieren und den facettenreichen
Transformationsprozess zu beleuchten.
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Montpellierbrücke
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Ri. Kirchheim
Vorstand der Heidelberger Geographischen Gesellschaft
Prof. Dr. Marcus Nüsser (1. Vorsitzender)
Prof. Dr. Ulrike Gerhard (2. Vorsitzende)
Dr. Susanne Schmidt (Geschäftsführerin)
Dr. Stefan Hecht (Schatzmeister)
Dr. Klaus Sachs (Schriftführer)
Tel.: 06221- 54 8951
Tel.: 06221- 54 5542
Tel.: 06221- 54 8914
Anschrift
HGG e. V. • c/o Geographisches Institut • Berliner Straße 48 • 69120 Heidelberg
Internet: http://www.hgg-ev.de • E-Mail: hgg@geog.uni-heidelberg.de
Bankverbindung: IBAN DE63 660 100 7500 5035 8750 • BIC PBNKDEF660 • Postbank Karlsruhe
Foto: J. Glückler
Foto: J. Merz
Im Anschluss an den Studentischen Vortrag lädt die HGG
zu einem kleinen Weihnachtsumtrunk ein!
Die HGG kooperiert mit der Volkshochschule Heidelberg.
Redaktion & Layout: Gino Meier, Susanne Schmidt
Titelfotos: Marcus Nüsser, Susanne Schmidt
Heidelberger Geographische Gesellschaft e. V.
Wintersemester 2014/15
Liebe Mitglieder und
liebe Freunde der Heidelberger Geographischen Gesellschaft,
Dienstag, 28. Oktober 2014, 19 Uhr
Prof. Dr. Jörg Stadelbauer (Universität Freiburg i. Br.)
während sich neben der täglichen Nachrichtenberichterstattung auch
die wissenschaftliche Forschung zumeist mit ökonomischen Fragen und
Problemen der westlichen Welt auseinandersetzt, wollen wir im anstehenden
Wintersemester 2014/15 den Blick wenden und uns unter dem Motto „Go
East“ unterschiedlichen Räumen und Kontexten der östlichen Hemisphäre
widmen.
Deutsche Forschungsreisende in Sibirien, Kaukasien und russisch
Zentralasien
Die Ukraine erfährt aktuell die größte politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise seit der Erlangung staatlicher Unabhängigkeit nach dem
Ende der Sowjetunion. Viele der Konflikte sind nicht grundsätzlich neu, sondern knüpfen an ein historisches Erbe an. Die Ukrainer waren über lange Zeiträume ihrer Geschichte Bestandteil unterschiedlicher, fremder Herrschaftsräume. Der Vortrag betrachtet den aktuellen Konflikt vor dem Hintergrund
der historischen Entwicklung der Ukraine im 19. und 20. Jahrhundert. Insbesondere wird auf die Nations- und Staatsgründungsprozesse, auf Revolutionen und Kriegserfahrungen sowie auf regionale Sonderentwicklungen und
Verflechtungen mit Russland und Polen eingegangen. Zudem wird nach der
Wirkungsmacht stereotyper Geschichtsbilder - insbesondere über die Zeit
des Zweiten Weltkriegs - gefragt, die im aktuellen Konflikt vielfach zutage treten und von verschiedenen Seiten instrumentalisiert werden.
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(Gomel)
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Städte [Einwohner]
Hauptstädte
Verkehr
Fernverkehrstraße
wichtige Hauptstraße
wichtige Eisenbahnlinie
Flughafen
MOLDAWIEN
Chișinău
RUMÄNIEN
© Mountain High Maps / V. Schniepp
Mykolajiw
Tighina
(Bender)
Tiraspol
Otschakiw
Dienstag, 25. November 2014, 19 Uhr
Prof. Dr. Sebastian Lentz (Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig)
Südsibirien – Dust Bowl oder Klimaretter?
Vor 60 Jahren startete in der Sowjetunion das Neulandprogramm „Zelina“,
in dem riesige Flächen der südsibirischen Grassteppe in Ackerland umgewandelt wurden, um die Getreideproduktion zu erhöhen und zu stabilisieren. Für Jahrzehnte fast vergessen, hat die Diskussion um Maßnahmen zur
Abmilderung des Klimawandel diesen Landesteil Russlands unter einem
ganz anderen Aspekt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt: Ein verändertes Landnutzungsmanagement könnte, so die These, Südsibirien zu einer global bedeutenden „Kohlenstoffsenke“ machen. Dazu aber seien eine
Modernisierung der Anbaumethoden im Ackerbau und eine veränderte
Regionalentwicklungspolitik notwendig.
Der Vortrag stellt am Beispiel eines geographischen Forschungsprojekts in
der Kulundasteppe an der Grenze zu Kasachstan und zum Altai-Gebirge
die Herausforderungen dar, mit denen die Bewohner dieser Region konfrontiert sind.
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Foto: F. Kraas
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Im Namen des Vorstands,
Marcus Nüsser
Die Ukraine: aktuelle Konflikte, historisches Erbe und die Wirkungsmacht der Geschichtsbilder
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Den Abschluss des Vortragskanons bildet auch in diesem Semester wieder
der Studentische Vortrag. Sarah Hüthwohl und Florestan Ballstaedt geben
Einblicke in die Große Exkursion nach Polen, auf der sich die Studierenden
vor allem mit der ökonomischen Transformationen eines ehemaligen
Ostblockstaates beschäftigten. Im Anschluss daran beschließen wir das
Vortragshalbjahr mit einem kleinen Weihnachtsumtrunk.
Durch die politischen Öffnungsprozesse seit 2010 rückt mit Myanmar
ein Land in die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit, das sich in (so im
„Westen“ wahrgenommen) 60 Jahren Selbst- und Fremdisolation auf der
Grundlage von Agrarwirtschaft und Ressourcenausbeutung bisher weitgehend ohne internationale Unterstützung entwickelte. Der größte Teil der
landwirtschaftlichen Produktion ist nach wie vor für den eigenen Markt
bestimmt, die reichen Wald- und Bodenschätze, Erdöl- und Erdgasvorkommen sind erst zum Teil erschlossen. Aus geostrategischer Perspektive
ist Myanmar nicht nur aufgrund seiner Lage zwischen den Großmächten
China und Indien von Bedeutung, sondern als neue aufstrebende, große
Volkswirtschaft in Südostasien.
Der Vortrag geht drei Fragen nach: Welche aktuellen sozioökonomischen
Entwicklungsprozesse sind zu beobachten? Welche treibenden Kräfte stehen hinter dem jüngsten Aufbruch? Und welche Entwicklungspotentiale
und -optionen bestehen in welchen Regionen?
Dienstag, 4. November 2014, 19 Uhr
Prof. Dr. Tanja Penter (Historisches Seminar, Universität Heidelberg)
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Über die Bedeutung Südsibiriens als möglicher Klimaretter spricht Prof. Dr.
Sebastian Lentz vom Leibnitz-Institut für Länderkunde in Leipzig, der das
einst groß angelegte, sowjetische Flächenentwicklungsprogramm „Zelina“
zur Grundlage seines Vortrages macht und daraus Hypothesen für die
gegenwärtige globale Klimaentwicklung ableitet.
„The Road to Mandalay...“: Sozioökonomische Entwicklungsprozesse
in Myanmar
Foto: J. Stadelbauer
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Die sozioökonomischen Entwicklungsprozesse in Myanmar stellt Prof.
Dr. Frauke Kraas in den Mittelpunkt ihres Vortrages. Sie stellt darin einen
neuen Player im südostasiatischen Wirtschaftsraum vor, der bislang nur
eine marginale Rolle zwischen den Großmächten Indien und China spielte,
mittlerweile jedoch von einer bemerkenswerten Aufbruchstimmung
charakterisiert ist.
Der Vortrag widmet sich überwiegend Forschungsreisenden des 18. und 19.
Jahrhunderts, die wesentliche Beiträge zur Erforschung der Geographie, Naturkunde und Ethnologie in den Peripherien des Russischen Reichs leisteten
und damit die räumliche Erschließung unterstützten. Neben den Forscherpersönlichkeiten werden die Rahmenbedingungen der jeweiligen Reisen,
die Zielsetzungen und wichtige Ergebnisse dargestellt. Namen wie Johann
Georg Gmelin, Gerhard Friedrich Müller, Hermann Abich und Alexander von
Humboldt verweisen auf den Beitrag deutscher Forschungsreisender an der
Erschließung, die im Zusammenhang mit der Festigung russischer Herrschaft
in Sibirien, Kaukasien und Zentralasien zu sehen ist.
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Den Auftakt der Vortragsreihe übernimmt der Freiburger Geograph Prof.
Dr. Jörg Stadelbauer mit einem historisch ausgerichteten Vortrag über
die Forschungsexpeditionen deutscher Wissenschaftler im Kaukasus
und in Sibirien, deren explorative Reisen einen wesentlichen Beitrag zur
Festigung und Ausdehnung des russischen Einflussbereiches während des
zaristischen Kolonialismus geleistet haben. Die Ausdehnung von politischen
Einflussbereichen, territoriale Expansion und Landnahmen waren indes auch
immer mit geopolitischen Konflikten verbunden, wie sie sich aktuell in der
Ukraine nachvollziehen lassen. Über ihre wechselvolle Geschichte informiert
Prof. Dr. Tanja Prenter vom Historischen Seminar der Universität Heidelberg.
In ihrem Vortrag beleuchtet sie nicht nur die aktuelle Krisensituation, sondern
zeichnet generelle Entwicklungspfade dieses osteuropäischen Landes nach.
Dienstag, 11. November 2014, 19 Uhr
Der Besondere Vortrag
Prof. Dr. Frauke Kraas (Universität Köln)
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Abb.:
V. Schniepp
Simferopol
Meer
Sewastopol
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RUSSLAND
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0
100
200 km
Foto: S. Lentz
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