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Konzertante Improvisation - Eberhardskirche Tübingen

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EBERHARDSKIRCHE TÜBINGEN
Lilli-Zapf-Saal
Sonntag, 19. Oktober 2014, 11:30 Uhr
Konzertante Improvisation:
Reformationstag bis
Ende des Kirchenjahres
KMD Gerhard Kaufmann, Klavier
BENEFIZKONZERT FÜR DEN ORGEL-FONDS
EINTRITT FREI – SPENDEN WILLKOMMEN
Ev. Eberhardsgemeinde Tübingen
-- Matinéen –
Kontaktadresse:
Dr. K.-U. Thiedemann
Dr. M. Geiger-Thiedemann
Ebertstr. 23
72072 Tübingen
Tel. 07071 – 3 13 11
Tübingen, den 06.10.2014
Liebe Mitglieder des Förderkreises Kirchenmusik in der Eberhardskirche,
liebe Musikfreunde,
zu der nächsten Matinée im Lilli-Zapf-Saal der Eberhardskirche am
Sonntag, den 19. Oktober 2014 um 11:30 Uhr
möchten wir Sie sehr herzlich einladen.
KMD Gerhard Kaufmann, Klavier
spielt
Konzertante Improvisationen:
Reformationstag bis Ende des Kirchenjahres
Der Eintritt ist frei – Spenden für die Erhaltung der Orgel sind
willkommen.
Die Orgel in der Eberhardskirche muß in absehbarer Zeit ausgereinigt
werden, d.h. alle Teile, Gebläse, Windbälge, Windladen, Traktur und
Pfeiffen müssen gereinigt, auf Schäden überprüft und ggf. repariert
werden. Diese aufwändigen Arbeiten müssen im Abstand von 20 Jahren
durchgeführt werden, um die Funktionsfähigkeit des Instrumentes zu
sichern. Sie werden, nach dem derzeitigen Stand, ca. 20 000.- € kosten.
Herr Kaufmann hat sich freundlicherweise bereiterklärt, mit dieser
Matinee zur Finanzierung der Kosten beizutragen. Vielen Dank!
Wir würden uns freuen, wenn zu dieser Veranstaltung wieder zahlreiche
Zuhörer kämen.
Mit freundlichen Grüßen
Magdalene Geiger-Thiedemann
Klaus-Ulrich Thiedemann
KMD Gerhard Kaufmann hat in neuerer Zeit in Tübingen mehrmals
Klavierabende mit konzertanten Improvisationen gespielt. In dieser
Matinee wird er über Choräle improvisieren. Er schreibt dazu:
„… Augenscheinlich hat sich nämlich gerade die Klaviermusik vom
Choral entfernt und – natürlich historisch begründet – sich in der
Sonatenform ausgelebt. Genauer hingeschaut stimmt das aber so nicht.
Wie sehr hat Beethoven besonders in seinen Mittelsätzen um Melodien
gerungen und Unvergessliches geschaffen, denken wir nur an die
„Pathetique“, an die „Appassionata“ oder an op. 11, die C-Dur-Sonate.
Und haben nicht auch Schubert, Mendelssohn, Schumann dem
wunderbaren Strom der Melodie gelauscht, der später zur „Sinfonischen
Dichtung“ geworden ist, also Musik und Wort zur einzigartigen Aussage
verschmolzen hat. Im alten Kirchenchoral schon schlummern diese
Kräfte, bündeln sich die Seelenkräfte des Zweifelns und Hoffens, des
Glaubens und überschwenglichen Sagens. Die heutige
Klavierkonzertkultur darf sich das heute allgemein zu Herzen nehmen,
auch sie profitiert von den Wurzeln des Chorals.“
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Seele and Geist
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