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imdialog 3/2014 - Beutlhauser-Bassewitz Fördertechnik

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Ausgabe 3/Oktober 2014
Linde Material Handling
imdialog
Magazin für Kunden und Partner
Überreicht durch:
Ungewöhnliche Arbeitsplätze
Job extrem
StaplerCup 2014
Das Jubel-Jubiläum
GmbH & Co. KG
Hoch hinauf geht es für einige
Brückenarbeiter – die tolle
Aussicht gibt’s inklusive.
EDITORIAL
Die Besten der Besten
Liebe Leserinnen und Leser,
der Sommer stand ganz im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft und des
Triumphs der deutschen Nationalmannschaft. Die meisten von uns haben noch
die Bilder der jubelnden Mannschaft vor dem Brandenburger Tor vor Augen.
Dass auch in der Disziplin Staplerfahren fantastische Leistungen gefeiert werden, bewies in diesem Jahr erneut der StaplerCup. Zum großen Finale nach
Aschaffenburg kamen knapp 17.000 Zuschauer. Und was sie erleben durften,
war im zehnten Jahr der Veranstaltung noch internationaler als bisher: Erstmals
traten die weltweit besten Staplerfahrer gegeneinander an. Lesen Sie in dieser
Ausgabe, wer am Ende jubeln und den Titel „Weltmeister der Staplerfahrer“ mit
nach Hause nehmen durfte und welche weiteren Highlights die Jubiläumsveranstaltung für Teilnehmer sowie Zuschauer zu bieten hatte.
Erfolge sind häufig das Ergebnis technischer Weiterentwicklungen. Große
Erwartungen verbinden wir mit einer Weltneuheit im Bereich Fahrer-Assistenzsysteme für Schubmaststapler, genannt Linde Dynamic Mast Control (DMC).
Wie es funktioniert und welche Vorteile sich daraus ergeben, erfahren Sie auf
Seite 5. Einen ersten Erfahrungsbericht zu einem weiteren neuen Fahrer-Assistenzsystem, dem Linde Safety Pilot für Elektro-Gegengewichtsstapler, finden
Sie ab Seite 12.
Ein weiteres wichtiges Zukunftsthema für Linde Material Handling ist die Datenvernetzung: Unter der Produktbezeichnung „Connected Solutions“ führen wir
Hard- und Softwaremodule ein, welche die Verwaltung Ihrer Flotte deutlich vereinfachen. Erfahren Sie ab Seite 10, wie Bluetooth und WLAN die klassische
Kabelverbindung ersetzen und wie sich das Linde-Angebot von dem anderer
Hersteller unterscheidet.
Abgerundet wird die dritte Ausgabe in diesem Jahr mit einem Überblick über
die Vorteile und Risiken von Big Data. Im Interview steht Viktor Mayer-Schönberger – einer der renommiertesten Experten auf diesem Gebiet – zu diesem
Thema Rede und Antwort (Seite 4).
Eine interessante Lektüre
wünscht Ihnen
Christophe Lautray,
Geschäftsführer Vertrieb Linde Material Handling
2
imdialog 3/2014
UNGEWÖHNLICHE ARBEITSPLÄTZE
Job extrem
In schwindelerregenden Höhen oder stockfinsteren Meerestiefen: Rund
um den Globus sind Servicekräfte an den abenteuerlichsten Orten tätig.
All diese Einsätze haben eines gemeinsam: Die Sicherheit der Mitarbeiter
steht immer an erster Stelle. imdialog stellt einige der außergewöhnlichen Jobs vor.
3 Früh morgens, es hat 40 Grad im
Schatten. Für Dale Harding und seine
Crew beginnt wieder ein Arbeitstag. Sie
sind die Fensterputzer des Burj Khalifa in
Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt.
828 Meter ragt der Turm in die Höhe,
besitzt 160 Stockwerke und 24.830 Fenster – und jedes von ihnen will regelmäßig
vom Wüstensand befreit werden. Dazu
hängen die Putzer mit einer Art Bergsteigermontur in schwindelerregender Höhe
an der Außenfassade; ihre Beine baumeln im Freien, darunter der Abgrund,
die Menschen vor dem Gebäude lassen
sich nur erahnen. Klingt nach weichen
Knien, Schwindel – und einem mehr als
flauen Magen. Nicht für Harding: „Für uns
ist das nichts Spektakuläres. Das Putzen
der Glasfassade selbst wird prinzipiell
genauso gehandhabt wie bei einem normalen Schaufenster“, erklärt er locker.
Wäre da nicht die Höhe. Denn geputzt
wird auch hier per Hand, ausgerüstet mit
Eimer, Seifenwasser und Gummiabzieher.
Die swingende Brücke
Hoch hinaus geht es auch auf Brücken.
Prominentes Beispiel: die Golden Gate
Bridge, USA. Luftfeuchtigkeit, Meerwasser und Fahrzeugabgase machen fortlaufende Überholungen notwendig. Sprich:
Sind die Arbeiter an einem Ende fertig,
geht es wieder von vorne los. Jährlich
landen so 500.000 Liter neue Rostschutzfarbe auf den Pfeilern und Tragkabeln. Dazu sind 32 Maler mit Pinsel,
Farbtopf, Leibgurt und Hakensicherung
im Einsatz – 227 Meter über dem Wasser,
immer leicht schwankend. Die Brücke
schwingt permanent seitlich sowie nach
oben und unten.
Abgetaucht
Das andere Extrem geht tief nach unten.
Der Arbeitsplatz von Industrietauchern
liegt meist in frequentierten Hafenbe-
imdialog 3/2014
3/2013
cken – oder auf dem Meersgrund. Ausgediente Ölplattformen wollen abgebaut
oder Pipelines geprüft werden. Das Wasser ist trüb und eiskalt, die Sicht gleich
null, die Arbeiten anspruchsvoll. Für solche Jobs werden die Männer von Claus
Mayer gerufen, dem Chef und Gründer
der Nordseetaucher GmbH. „Schweißen
können wir bei Nullsicht nicht mehr, alle
anderen Arbeiten erledigen wir aber
schon“, sagt er. Seine insgesamt 70 Mitarbeiter inspizieren auch die Kühlbecken
in Kernkraftwerken oder untersuchen
Schiffe auf Schäden unter Wasser. Körperlich belastend sei die Arbeit dank moderner Technik im Gegensatz zu früher nicht
mehr in besonderem Maße, lediglich die
Bedingungen – etwa 40 Grad Celsius im
Überdruck – schlauchen ordentlich. Deshalb müssen sich Industrietaucher jedes
Jahr gesundheitlich durchchecken lassen;
nur dann dürfen sie eingesetzt werden.
Um die Sicherheit der Männer unter Wasser zu gewährleisten, gibt es eigens entwickelte Helme. Sie bieten spezielle Spülsysteme und doppelte Dichtungen gegen
das Eindringen von Flüssigkeiten.
Gesundheit geht vor
Egal, ob in Höhen oder Tiefen, bei Wind
und Wetter: Sicherheit ist bei extremen
Berufen die oberste Devise. Schließlich
ist die Unfallgefahr hier besonders groß.
Entsprechend gibt es in Deutschland beispielsweise mehrere spezielle Trainingszentren für Industriekletterer sowie
Windrad- und Freileitungsmonteure, die
auf Strommasten, Hochhäusern oder
Windturbinen im Einsatz sind. Hier üben
Mitarbeiter, die in großen Höhen industrielle Arbeiten ausführen müssen, das
Auf- und Absteigen sowie die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensweisen. Damit sie ihren Arbeitsplatz
genauso gesund verlassen, wie sie
gekommen sind. q
3
INTERVIEW
Die Macht der Daten
Big Data und kein Ende: Nahezu überall werden heute gigantische Datenmengen gesammelt und ausgewertet. Welche Chancen und Risiken ergeben
sich dabei für die Logistik? imdialog sprach mit Viktor Mayer-Schönberger,
einem der renommiertesten Experten auf diesem Gebiet.
3 imdialog: Herr Mayer-Schönberger, der
Begriff Big Data wird heute fast schon inflationär gebraucht. Was genau verstehen Sie
als Experte darunter?
Mayer-Schönberger: Big Data ist die Fähigkeit, aus einer großen Menge an Daten Einsichten zu gewinnen, die wir aus wenigen
Daten gar nicht gewinnen könnten. Diese
Einsichten erlauben uns dann ein besseres
Verständnis der Wirklichkeit und können im
Idealfall auch in konkrete wirtschaftliche
Vorteile umgemünzt werden.
imdialog: Und was hat das Ganze mit
Logistik zu tun?
Mayer-Schönberger: Die Logistik lebt von
Daten. Ohne die entsprechenden Informationen ließen
sich die
notwendigen und oftmals hochkomplexen
Abläufe überhaupt nicht planen beziehungsweise koordinieren. Mit Hilfe dieser
vielen Daten können fortschrittliche Unternehmen neue Einblicke gewinnen, bestehende Abläufe optimieren und sogar ganz
neue Produkte entwickeln. So sammelte
etwa der Paketdienstleister UPS umfassend
Daten der Reparaturen seiner Zustellfahrzeuge und analysierte sie, um die Austauschzyklen der Verbrauchsteile zu optimieren. Das direkte Resultat war eine
Einsparung von vielen Millionen Dollar.
Doch das ist erst der Anfang.
imdialog: Was sind die nächsten Schritte?
Mayer-Schönberger: Ich denke, wir werden
von den vielfältigen wirtschaftlichen Anwendungsmöglichkeiten noch sehr überrascht werden. Ich kann mir beispielsweise
gut vorstellen, dass Unternehmen in der
Versandlogistik aus den Lieferdaten auf die wirtschaftliche Lage einzelner
Branchen und
i
Regionen schließen könnten. Internationale
Finanzdienstleister wie etwa SWIFT bieten
dies schon an: Sie ermitteln aus den internationalen Geldüberweisungen die aktuelle
Wirtschaftslage eines Landes in Echtzeit und
verkaufen diese Informationen für gutes
Geld an Dritte.
imdialog: Welche Chancen und Risiken
sehen Sie im Sammeln solcher Daten?
Mayer-Schönberger: Die Chancen liegen
auf der Hand: Mit einem Mehr an Daten,
die sich schneller analysieren lassen, können Unternehmen bessere Entscheidungen
treffen und so wirtschaftlichen Mehrwert
schaffen. Doch natürlich birgt jeder Fortschritt auch gewisse Risiken: Falsch eingesetzt kann Big Data zu einem Mehr an
Überwachung beitragen. Vor allem droht
der Umstand, dass wir den Datenanalysen
mehr Bedeutung zuschreiben, als sie tatsächlich haben. Dann wären wir auf dem
besten Weg in die Diktatur der Daten.
imdialog: Ist es also absehbar, dass uns
die Kontrolle über all diese Informationen
entgleitet?
Mayer-Schönberger: Nur wenn wir nicht
rechtzeitig einen entsprechenden rechtlichen Rahmen schaffen, der sinnvolle und
ethisch einwandfreie Big-Data-Analysen
erlaubt, fördert und auf der anderen Seite
falsche sowie die Menschen gefährdende
Analysen unterbindet. Big Data ist ein
mächtiges Werkzeug. Entscheidend ist
immer dessen richtige Verwendung. q
Viktor Mayer-Schönberger
Der gebürtige Österrei-
tion, die unser Leben verändern wird“. Neben
cher Viktor Mayer-
seinem Lehrauftrag berät er Unternehmen,
Schönberger (48) stu-
Regierungen und internationale Organisationen.
dierte Jura in Salzburg,
Cambridge und HarCover
vard. Derzeit ist er am
4
Oxford Internet Institu-
Das Buch „Big Data“ ist im
te Professor für Internet Governance and Regulati-
Redline Verlag erschienen
on. Er beschäftigt sich speziell mit den Chancen
und als gebundene Aus-
und Gefahren der modernen Datensammelwut.
gabe für EUR 24,99
Zuletzt erschien sein Buch „Big Data. Die Revolu-
erhältlich.
imdialog 3/2014
4. MATERIAL HANDLING SYMPOSIUM
Die Zukunft im Blick
Mehr als 200 Entscheider und Führungskräfte aus der Intralogistik besuchten das 4. Material Handling Symposium
am 18. September in der Aschaffenburger Stadthalle. Im Mittelpunkt des diesjährigen Business-Meetings:
die Themen Sicherheit und Effizienz. Ein Highlight: die Preview des Assistenzsystems Dynamic Mast Control.
3 „Die Zukunft soll man nicht voraussehen
wollen, sondern möglich machen.“ Mit diesem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry
(„Der kleine Prinz“) begrüßte Christophe
Lautray, Geschäftsführer Vertrieb Linde
Material Handling, die Symposiumsteilnehmer. „Dieser Satz fasst sehr schön die Motivation zusammen, aus der heraus wir uns
hier und heute treffen. Zugleich beschreibt
er die Mission und den Anspruch von Linde,
seine Produkte kontinuierlich zu verbessern“, betonte Lautray und konkretisierte
weiter: „Als da wären Sicherheit, Nachhaltigkeit, Effizienz, Komfort und Vernetzung.“
Ins Detail gingen anschließend die Fachvorträge. Produktmanager Frank Bergmann
stellte verschiedene Antriebsarten gegenüber, Nachhaltigkeitsmanager Holger
Hoppe lenkte den Blick auf Effizienz, Ressourcenverbrauch und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Ökobilanz von
Flurförderzeugen. Die aktuellen FahrerAssistenzsysteme von Linde bildeten den
Schwerpunkt des Vortrages von Produktmanager Bastian Albert. Er stellte erstmals
das System „Dynamic Mast Control (DMC)“
für Schubmaststapler vor.
Hoch hinaus
„Die Nachfrage nach Schubmaststaplern
mit Hubhöhen über acht Metern steigt“,
erläuterte Albert in seinem Vortrag. Im Jahr
2013 lieferte Linde bereits mehr als 50
Prozent dieser Geräte aus. Gleichzeitig
nehme das Lastgewicht zu. So ließen sich
heute mit dem Schubmaststapler Linde
R20 Lasten bis zu 1.250 Kilogramm auf
11,50 Metern ein- beziehungsweise auslagern. Zwei physikalische Effekte gewinnen
mit zunehmender Höhe aber an Bedeutung: Erstens schwingt der Mast, wenn der
Stapler die angehobene Last nach vorne
schiebt, um sie im Regal einzulagern. Der
Fahrer muss warten, bis der Mast ausgependelt hat. Erst dann kann er die Ware im
Regal ablegen. Zweitens biegt sich der
Mast durch das Gewicht der sich auf den
imdialog 3/2014
i
Dynamic Mast Control für Schubmaststapler
Das innovative Assistenzsystem von Linde für mehr Umschlagleistung
und Sicherheit beim Lasthandling.
VORTEILE:
Höhere Umschlagleistung
durch aktiven Ausgleich
der Hubmastschwingungen.
Dadurch Minimierung von
Beschädigungen an Last,
Lagergut und Regal durch
lotrechtes Einlagern.
Gabelzinken befindlichen Last in größeren
Hubhöhen leicht nach vorn, wodurch es zu
Beschädigungen an Lagergut und Regal
kommen kann.
Beim StaplerCup demonstrierte der „MagicLifter“
eindrucksvoll, wie das neue Assistenzsystem für
Schubmaststapler in der Praxis funktioniert.
Ausgewackelt
„Mit dem System DMC lösen wir diese
Effekte ebenso einfach wie effektiv“,
so Albert. Und dies funktioniert wie folgt:
„Schwankt der Mast, melden Sensoren
dies an die Fahrzeugsteuerung. Sie regelt
wiederum einen elektrischen Schubantrieb, der präzise und feinfühlig eine aktive Gegenbewegung auslöst. „Damit können wir sowohl die dynamische Mastschwingung als auch die statische Mastdurchbiegung ausgleichen.“ Für den Fahrer bedeutet dies: Er muss weder warten,
bis der Mast ausgependelt hat, noch
braucht er auf die Mastdurchbiegung zu
achten. Damit steht DMC für eine höhere
Umschlagleistung, Energieeinsparungen
und ein deutlich geringeres Schadensrisiko. q
5
STAPLERCUP 2014
Das Jubel-Jubiläum
Was für eine Vorstellung: Bei der zehnten Auflage des StaplerCups wurde Stefan Theissen zum ersten
Weltmeister im Staplerfahren gekürt. Auf dem Aschaffenburger Schlossplatz standen außerdem die
prestigeträchtigen Titel Firmen-Team-Meister, World Champion Team und Deutscher Meister zur Disposition.
Rund 17.000 Zuschauer kamen an drei Tagen.
3 2014 ist das Jahr der Weltmeister – und
ab sofort kann Deutschland gleich mehrere
frisch gebackene World Champions vorweisen, darunter den ersten Weltmeister
im Staplerfahren. Stefan Theissen setzte
sich bei der Premiere der Einzel-Weltmeisterschaft im Rahmen des zehnten StaplerCups souverän gegen hochkarätige inter-
nationale Mitbewerber durch. Dabei ist
der Logistik-Profi aus Bad Neuenahr beileibe kein Unbekannter: Sowohl 2013 wie
auch 2012 gab es in ganz Deutschland
keinen besseren an den Gabeln – jetzt
krönte er seine konstante Top-Leistung
mit dem WM-Titel. „Ein unglaubliches
Gefühl“, jubelte der Deutsche – den Tränen
1
3
4
5
6
6
2
nahe. Zuvor hatte er Jimmy Vleminx aus
Belgien und den Spanier Antonio Martinez
auf die Plätze verwiesen. Seine Klasse
demonstrierte Theissen schon im Halbfinale:
Ohne den kleinsten Fehler manövrierte er
einen Stapler, auf dessen Zinken Bowlingkugeln lose in einer Schiene lagen, über
mehrere schräge Hindernisse. Mit Nerven
wie Drahtseile meisterte er im Finale
schließlich das Stapeln eines sieben
Meter hohen Kisten-Turms – wahrhaft
weltmeisterlich!
Nervenkrimis am laufenden Band
Bereits einen Tag zuvor, am Freitag, 19.
September, hatte Theissen reichlich Gelegenheit zum Jubeln. Gemeinsam mit Jörg
Klößinger und Fabian Schulte errang er
den Sieg im „World Champion Team“-Wettbewerb. Mit einer geschlossenen Leistung
behielt die deutsche Delegation die Oberhand gegen 17 weitere Nationen. Vizeweltmeister wurde Ungarn, dahinter platzierte sich die Mannschaft aus China. Nicht
weniger spannend ging es am Donnerstag
bei der Firmen-Team-Meisterschaft zu. Vor
allem die Finalaufgabe erwies sich als Nervenkrimi: Bei allen drei Teilnehmern stürzten die aufgestapelten Türme kurz vor
Schluss ein – den erneuten Aufbau meisterte das Team von Knauf Gips aus Iphofen am
souveränsten. Mit Platz zwei und drei
zufriedengeben mussten sich die Teams
Altmühltaler aus Treuchtlingen sowie SMP
aus Neustadt an der Donau.
Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte
am Samstag Rolf Müller aus Tuningen: Im
Die Sieger des 10. StaplerCups 2014: Den Titel World
Champion Team holten sich Jörg Klößinger, Stefan
Theissen und Fabian Schulte (1), Knauf Gips aus Iphofen verteidigte den Firmen-Team-Meistertitel (4/5)
und Rolf Müller aus Tuningen (6) darf sich jetzt Deutscher Meister im Staplerfahren nennen. Prominente
Besucher waren in diesem Jahr unter anderem Welttorhüter Oliver Kahn (2) und Box-Weltmeister Henry
Maske (3).
imdialog 3/2014
Wettstreit um die Deutsche Meisterschaft warf er
mit viel Geschick nicht nur den späteren Weltmeister Theissen aus dem Rennen; auch die Stapler-Spezialisten Jörg
Klößinger sowie Michael Neumann konnten Müller nicht das Wasser reichen. Am
Ende stand der Baden-Württemberger verdient ganz oben auf dem Siegerpodest.
imdialog 3/2014
Champions für Champions
Zum zehnten Jubiläum des StaplerCups rangierte auch das Rahmenprogramm
auf Weltniveau. So gaben sich Welttorhüter Oliver Kahn und der mehrfache Boxchampion of the World, Henry Maske, in
Aschaffenburg die Ehre. Beim PromiCup
legten sie starke Zeiten vor – und erstapelten gemeinsam mit weiteren Teilnehmern
wie Fechtweltmeister Benedikt Wagner
und dem bayerischen Justizminister
Winfried Bausback 7.000 Euro zugunsten
des Vereins StaplerCup hilft e.V. Für die
musikalische Untermalung des dreitägigen
Events sorgten unter anderem der Voiceof-Germany-Gewinner Andreas Kümmert
sowie die österreichische Popqueen und
ECHO-Gewinnerin Christina Stürmer. q
7
MELDUNGEN
Stummer Diener
für Pakete
SCHUBMASTSTAPLER
Für leichte Einsätze
Mit einem zusammenfaltbaren MiniContainer wollen unter anderem die
Telekom und DHL das Zustellen von
Paketen vereinfachen. Diese werden
in einen flexiblen „Paketbutler“ vor
die Haustür gelegt, der elektronisch
per Funk abschließbar ist und dem
Empfänger nach dem Ausliefern eine
SMS schickt. Erste Praxistests sind ab
2015 in Berlin geplant. q
www.paketbutler.com
Lastradfahrer
Mit den Linde R10 B bis R16 B im Traglastbereich von 1,0 bis
1,6 Tonnen erweitert Linde die aktuelle Schubmaststapler-Baureihe.
3 Die Modelle Linde R10 B bis R16 B sind
für leichtere bis mittelschwere Anwendungen konzipiert und verfügen über eine
Basis-Ausstattung, die dem Fahrer dennoch
ein komfortables Arbeiten ermöglicht. Dazu
gehören der abgekoppelte Arbeitsplatz, die
längsverstellbare Bedienkonsole, die rheologische Lenkung (welche die Einstellung
des Lenkwiderstands sowie der Zahl der
Lenkumdrehungen ermöglicht), der höhenverstellbare Fahrersitz, die Lastradbremsen, die einstellbare Mastvorschub- und
Rückzugsdämpfung sowie die Endlagendämpfung im oberen Endanschlag.
Auch wichtige Sicherheitsfunktionen
wie der Linde Curve Assist, welcher die
Fahrgeschwindigkeit in Kurven proportional anpasst, sowie insgesamt vier voneinander unabhängige Bremssysteme und die
Hubhöhenanzeige oberhalb des Freihubs
gehören zur Serienausstattung. Wartungsfreie 6,5 kW-Drehstromfahrmotoren
beschleunigen die Fahrzeuge auf 11 km/h
mit und ohne Last. Zusätzlich zur Triplexausführung lassen sich die torsionsfreien
Neigemasten auch mit Standardmasten ausstatten. Beide Varianten eröffnen dem
Fahrer ein breites Sichtfenster durch das
Hubgerüst mit seinen schmalen Profilen, das
auf Hubhöhen bis zu 7.700 Millimeter reicht.
Der Fahrersitz ist mechanisch gedämpft und
hemmt Stöße bei Bodenunebenheiten. Die
Batteriegrößen der 48-Volt-Geräte reichen
von 360 bis 620 Amperestunden (Ah). Je
nach Einsatzbedingungen lässt sich die
Serienausstattung optional erweitern. Zur
Sonderausstattung gehören beispielsweise
ein integrierter Seitenschieber, das Panorama-Panzerglasdach oder die optische Warneinrichtung BlueSpot. q
LOGISTIK
eLaufbursche
Mit Lastenfahrrädern will Dortmund
künftig einen Teil der innerstädtischen
Transporte abdecken. Bei einem Wettbewerb zeichneten IHK und Wirtschaftsförderung entsprechende Konstruktionen aus. Die Vehikel können
mit bis zu 100 Kilogramm beladen
werden und verfügen über einen
zusätzlichen Elektroantrieb. q
www.cargobike-dortmund.de
8
3 Ein elektrischer „Laufbursche“, der einfach mit natürlichen Gesten steuerbar den
Mitarbeitern viele Tragelasten abnimmt und
eigenständig transportiert – das Assistenzsystem FiFi des Karlsruher Instituts für Technologie kann genau dies. Über ein Kamerasystem erfasst FiFi Gesten des Anwenders
dreidimensional und führt dessen Kommandos aus. So lässt sich FiFi etwa berührungslos rangieren oder in die verschiedenen
Betriebsmodi schalten: Während FiFi dem
Benutzer folgt, kann das Fahrzeug zum Beladen beispielsweise auf Armeslänge an den
Nutzer herangewunken werden. Mit einer
Zeigegeste auf eine Linie am Boden fährt
FiFi selbstständig entlang der Linie zur
nächsten Station, wo er vom nächsten Nutzer entladen wird. Ein Sicherheits-Laserscanner schützt vor Kollisionen und ermöglicht dadurch eine sichere Bedienung. q
www.kit.edu
imdialog 3/2014
HARDWARE
MELDUNGEN
Hart im Nehmen
Telematik
Award
3 Für den Lager- und Logistikbereich gemacht ist
das erste B2B-Tablet von Samsung. Das Galaxy Tab
Active ist laut Hersteller staub- und wasserdicht und kann in
Temperaturbereichen von -20 bis +60 Grad eingesetzt werden.
Dank des Schutzcovers soll es auch Stürze aus 1,20 Metern Höhe wegstecken. Um Strichcodes einzuscannen, ist eine 3,1-Megapixel-Autofokus-Kamera an Bord,
der robuste C-Pen zum Bedienen des Gerätes kann auch mit Handschuhen verwendet werden. Damit dem Active nicht der Strom ausgeht, soll der Akku bis zu zehn Stunden halten,
zudem lässt er sich austauschen. Weil gerade für Unternehmen Sicherheit ein wichtiges
Thema ist, bietet Samsung mit Knox einen kostenlosen, speziell gesicherten Bereich auf
dem Handy, in dem Applikationen und Daten geschützt sind. Zu guter Letzt bekommt der
Käufer eine verlängerte Garantie von bis zu drei Jahren, die auch Unfallschäden abdeckt.
Neben der Wi-Fi- ist auch die schnelle LTE-Variante verfügbar. Standard sind 16 GB Speicher,
Bluetooth, USB 2.0 und Near Field Communication (NFC). Das Gerät soll im November auf
den Markt kommen, ein Preis wurde noch nicht bekannt gegeben. q www.samsung.com
„Truck Parking Europe“
ist Sieger des Telematik
Awards 2014 in der Kategorie „Beste Innovation“. Die kostenlose App für Lkw-Parkplätze verzeichnet mittlerweile mehr
als 15.000 Parkmöglichkeiten entlang
der Hauptverkehrsstraßen Europas.
Neu: Parkflächen, für die Belegungsinformationen vorliegen, sind in grün für
„ausreichend Platz“, gelb für „offizielle
Parkmöglichkeiten erschöpft“ oder rot
für „Parkplatz überfüllt“ dargestellt. q
www.truckparkingeurope.com
TRANSPORT
Erster autonomer Lkw
3 Nach autonomen Pkw folgt nun der
erste selbstfahrende Brummi der Welt. Der
Future Truck 2025 von Mercedes hält
selbstständig seine Spur und eine Geschwindigkeit von 80 km/h. Beim Herannahen eines Polizeiautos tauschen die
Systeme beider Fahrzeuge Informationen
aus, so dass der Truck automatisch die Rettungsgasse freimacht. All das kann der
Fahrer gemütlich im komfortablen Sitz verfolgen, bei Bedarf aber jederzeit eingreifen. Wie der Name schon sagt, rechnet der
Autobauer – unter anderem wegen noch zu
klärender rechtlicher Fragen in Sachen
selbstfahrende Lkw – mit einer Markteinführung in frühestens zehn Jahren. q
30 Jahre E-Mail
Am 3. August 1984 wird
der erste deutsche Internet-E-Mail-Server eingerichtet. Um 10:14 Uhr Ortszeit landet die erste direkte E-Mail
Deutschlands aus dem ARPANET, dem
Vorläufer des Internet, in den Postfächern der Uni Karlsruhe. Die Nachricht
aus den USA: „This is your official welcome to Computer Science Network.
We are glad to have you aboard.“ q
www.daimler.com
Impressum
LOGISTIK
Digitaler Fingerabdruck
3 Luftfracht effizienter und günstiger kontrollieren – das ist das Ziel eines Projektes
von Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung
(IFF) in Magdeburg. Im Verbundprojekt
ESecLog arbeiten sie unter anderem zusammen mit Lufthansa Cargo an einfachen Prüfverfahren wie 3D-Kontur oder RFID-Kennung, die zu einem zentralen Sendungsprofil gebündelt werden. „Jedes Frachtstück
verfügt damit über einen digitalen Fingerabdruck“, erläutert Olaf Poenicke, Projektleiter
am IFF. So lässt sich etwa überprüfen, ob
ein Stück manipuliert wurde. Dazu positionieren die Forscher einen Transponder mit
einem hauchdünnen Sicherungsdraht an
den Sollbruchkanten eines Pakets. Selbst
bei einer ganzen Palette erhält der Kontrolimdialog 3/2014
leur im Ernstfall die Information, dass der
Draht beschädigt ist, und kann die Sendung
über die ID herausfiltern. 2015 ist eine Testumgebung geplant, um das Zusammenspiel
der Verfahren zu optimieren. q
www.eseclog.de
Herausgeber
Linde Material Handling GmbH
Aschaffenburg, www.linde-mh.de
Verantwortlich für die Inhalte
Heike Oder, Linde Material Handling GmbH
Redaktion, Layout, Lithografie
Lattke und Lattke GmbH, Reichenberg
Druck
Hinckel-Druck GmbH, Wertheim
Alle Rechte vorbehalten. Irrtümer und
Druckfehler vorbehalten. Nachdruck nur
mit Genehmigung des Herausgebers.
Fotos
Linde Material Handling, Uwe Rasp, Daniel Peter,
Fraunhofer-Gesellschaft, Getty E+/Enviromantic,
Getty Photographer’s Choice/Vito Palmisano,
Getty E+/Tommaso Colia, DHL, IHK Dortmund,
Samsung, Mercedes-Benz, ESecLog, Fraunhofer
IFF, PTV Group, Logistra, Rawpixel-Fotolia.com,
EnBW AG
9
INTERVIEW
Eine vielversprechende Verbindung
Drahtlos, sicher, effizient: Auf der diesjährigen World of Material Handling präsentierte das Geschäftsfeld
Connected Solutions die neueste Generation der Linde-Flottenmanagementlösung. Welche Vorteile die
Produktfamilie bietet, erläutert Linde-Experte Ferdinand Bardens im Interview.
3 imdialog: Herr Bardens, was verbirgt
sich hinter der neuen „connect:“-Produktfamilie von Linde?
Ferdinand Bardens: Unter dieser Dachmarke bündeln wir künftig eine ganze
Reihe von Hard- und Softwarelösungen im
Bereich Logistik-IT, Konnektivität und
Flottenmanagement. Dazu gehören unter
anderem kabellose und voll automatisier-
Ferdinand Bardens: Hier muss man zwischen Hard- und Software trennen. Hardwareseitig verfügen nun nahezu alle
Stapler-Baureihen ab Werk und ohne
Mehrpreis über Bluetooth-Module. Das
heißt: Mussten früher die relevanten
Fahrzeugdaten aufwendig per Kabel ausgelesen werden, klappt das dank connect: komplett drahtlos. Dazu positioniert
der Kunde an einem neuralgischen Punkt
wie etwa der Stapler-Tankstelle einen
Bluetooth-Access-Point, bestehend aus
Rechner und Linde-Bluetooth-Stick.
Nähert sich ein Fahrzeug, sendet es seine
Daten völlig automatisch an den AccessPoint, der sie wiederum ans Netzwerk weitergibt. Die Daten laufen in der neuen Software connect:desk zusammen. Bei deren
Entwicklung haben wir großen Wert auf
Bedienkomfort gelegt. So kann sich etwa
jeder Nutzer eine personalisierte „Startseite“ anlegen, das sogenannte Dashboard.
Dort sieht er auf einen Blick die für ihn relevanten Informationen.
imdialog: Und die Daten liegen lokal im
Netzwerk des Kunden?
Ferdinand Bardens: Korrekt. Anders als
bei vergleichbaren Systemen des Wettbewerbs, wo die Daten auf externen Servern
gespeichert werden, ist Linde connect:
desk eine rein lokale Anwendung. Es
gehen keinerlei sensible Informationen
nach draußen. Das Thema Datenschutz
hat höchste Priorität. Allerdings bieten
wir zusätzlich eine Onlinelösung von
connect:desk an, die auf einer zentralen
Datenbank liegt und bei der der Zugriff
über einen Webbrowser erfolgt. Darüber
hinaus bieten wir bei Bedarf einen CloudService – beispielsweise für Händler, die
die Betriebsstunden ihrer Mietstapler im
Blick behalten wollen. Das entsprechende
Modul heißt connect:hours und sendet die
Staplerdaten per GSM über das Mobilfunknetz an das Online-Portal connect:portal.
imdialog: Warum haben Sie sich bei der
Lösung für Bluetooth entschieden?
Ferdinand Bardens: Bluetooth bietet
aktuell die beste Schnittmenge aus Performance, Komfort und Kosten. Die Fahrzeuge sind mit sendestarken Klasse-1-Bluetooth-Modulen ausgestattet, die selbst in
vollgestellten Lagern Reichweiten von
200 Metern schaffen. Im Gegensatz zur
bisherigen Datenübertragung per GSM
fallen zudem keinerlei Übertragungskosten an. Außerdem können Kunden auch
Bestands- sowie Fremdfahrzeuge per
„Linde connect:desk ist eine rein
lokale Anwendung – es gehen
keinerlei sensible Informationen
nach draußen.“
te Übertragungstechnologien für Staplerdaten sowie unser neues, besonders
nutzerfreundliches Verwaltungstool
connect:desk.
imdialog: Und was geschieht mit dem
bisherigen Linde Fahrzeugdatenmanagement, kurz LFM?
Ferdinand Bardens: Auch LFM ist Teil der
„connect:“-Produktfamilie und wird mit
verbesserten Features als connect:access
control (connect:ac) weitergeführt. Kunden, die LFM nutzen, können ihre vorhandenen Daten bequem in die komplett kostenlose Software connect:desk überführen.
imdialog: Welche neuen Funktionalitäten
bietet connect:?
10
imdialog 3/2014
MELDUNGEN
Jubiläum: 750.000 Linde-Stapler
Bluetooth-Nachrüstkit kabellos einbinden.
Natürlich unterstützen wir die Kunden
auch bei der Implementierung der jeweiligen „connect:“-Bausteine vor Ort.
imdialog: Welchen Ausblick können Sie uns
geben? Wie geht es mit connect: weiter?
Ferdinand Bardens: Um die Datenübertragung leistungsfähiger zu gestalten, werden
wir Ende des Jahres eine WLAN-Lösung ein-
„Bestands- und Fremdfahrzeuge
lassen sich einfach per BluetoothNachrüstkit kabellos einbinden.“
Im Jahr 1959 verließ bei Linde in Aschaffenburg der erste Gabelstapler die Fertigungshalle. 55 Jahre später, am 29. August 2014, feierte Europas führender Staplerhersteller am Stammwerk ein besonderes Jubiläum: Bandmitarbeiter montierten das 750.000ste Gerät, einen Elektro-Gegengewichtstapler mit fünf Tonnen
Tragfähigkeit. Er wurde an zwei Vertreter der BMW Group überreicht. Der Linde
E50, ausgestattet mit Kabine, Heizung, BlueSpot und 2,30 Meter langen Gabelzinken, kommt zukünftig in dem Komponentenwerk im oberpfälzischen Wackersdorf zur Be- und Entladung von Lkw zum Einsatz. Im Bild: Roland Hartwig, Werksleiter Aschaffenburg, Sabine Neuß und Christophe Lautray (Geschäftsführung
Linde MH), Robert Limmer und Thomas Kufner (BMW Group) sowie Theodor
Maurer, Vorsitzender der Geschäftsführung Linde MH. q
Brennstoffzellenstapler ausgezeichnet
führen. Denn ohnehin betreiben die meisten Kunden in ihren Lagern entsprechende
Funknetze. Zudem wird voraussichtlich 2015
unsere App für Android-Tablets und Smartphones erscheinen, die dem Anwender
einen noch komfortableren Zugriff auf die
Staplerdaten ermöglicht. Unser Prototyp
bekam bereits viel positives Feedback – ein
Beweis dafür, dass Linde mit diesen Dienstleistungen auf dem richtigen Weg ist. q
i
Linde connect:
Die „connect:“-Produktfamilie besteht aus einer
lokalen Datenbank oder einem Cloud-basierten
Datenportal, einer neuen Verwaltungs- und
Analysesoftware sowie einer Reihe weiterer
Softwaremodule. Hardwareseitige Kernkomponenten der Flottenlösung sind die connect:
Access Management Unit und die connect: Data
Unit. Die Hardwarekomponenten werden auch
als Nachrüstlösung angeboten.
imdialog 3/2014
Die Leser des Fachmagazins Logistra haben über Innovationen unterschiedlicher Hersteller abgestimmt: In der
Kategorie „Flurförderzeuge“ erhielten die innovativen
Brennstoffzellen-Hybridstapler von Linde die meisten
Stimmen. „Mit den beiden aktuellen Projekten bei DB
Schenker und der BMW Group zeigen wir, dass sich wasserstoffbetriebene Flurförderzeuge unter realen Einsatzbedingungen bereits sicher beherrschen lassen“,
sagte Dr. Ralf Dingeldein, Vice President New Trucks bei Linde MH. q
MagicCube im
Einsatz für Pro7
Ein Galileo-Reporter von Pro7 lebte
eine Woche im Linde-MagicCube auf
dem Essener Burgplatz – ständig beobachtet von fünf Kameras, die jede seiner Bewegungen ins Internet übertrugen, 24 Stunden jeden Tag. Mit dem
Live-Experiment „We are watching
you“ sollte auf die allgegenwärtige
Überwachung im Internet und in der Öffentlichkeit sowie auf den schleichenden
Verlust der Privatsphäre aufmerksam gemacht werden. Der 14 Tonnen schwere
MagicCube ruhte auf den Gabelzinken eines Linde H160 mit gut 24 Tonnen Eigengewicht. Die Anreise der beiden Schwergewichte erforderte eine gute Planung
und Präzision beim Rangieren des gläsernen Containers vor Ort. q
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REPORTAGE
Alles aus Glas
Jede Last ist anders, keine Fahrtroute gleich: Für die Staplerfahrer der Firma Johns Manville in Wertheim bietet
ihr Job viel Abwechslung – aber auch manche Herausforderung. Wie ein Fahrerassistenzsystem sie dabei unterstützen kann, zeigt ein erster Erfahrungsbericht mit dem Linde Safety Pilot. imdialog war vor Ort.
3 Ob Laminatfußboden, Gipskartonplatte
oder Windradflügel – eines haben sie alle
gemeinsam: Sie enthalten Glasfaservliesstoffe. Ein wichtiger Lieferant für diese Produkte ist Johns Manville in Wertheim am
Main. Einen Namen hat sich die Firma in
der Branche bereits 1977 gemacht, als man
als weltweit erster Betrieb damit begann,
Glasvlies mit einer Breite von vier Metern
herzustellen. Aktuell fertigen die Spezialisten für die Bauindustrie, den Innenausbau,
die Filtration und den Energiesektor.
Für jede Aufgabe den passenden Stapler
Um die logistischen Abläufe innerhalb des
Wertheimer Werks optimal steuern zu können, setzt Wolfgang Zorn als Leiter Logistics/Warehousing auf ein eigenes Staplerleitsystem: „Unsere Stapler fahren auf
Abruf. Ist ein Erzeugnis fertig oder wird ein
Rohstoff benötigt, fordert der Mitarbeiter
über ein Terminal an seinem Arbeitsplatz
einen Stapler an. Das computergesteuerte
Leitsystem nimmt den Auftrag an, sucht
selbstständig einen verfügbaren Stapler
und sendet dem Fahrer die wegoptimierte
Fahranweisung auf sein Display im Stap-
ler“, erklärt er. Dabei achtet die Software
darauf, dass der Stapler für das Lastgewicht zugelassen ist und über ein eventuell benötigtes Anbauwerkzeug verfügt.
„Wir bewegen Güter mit einem Gewicht
zwischen 200 und 3.000 Kilogramm und
kommen auf circa 350.000 Fahraufträge
pro Jahr. Um mehrere Paletten gleichzeitig
transportieren zu können, setzen wir beispielsweise Schubgabeln ein“, beschreibt
der Logistikchef weiter.
Die Terminals des Leitsystems finden sich
im ganzen Werk – und in zwölf Linde-Staplern. In Spitzenzeiten unterteilt das System
die Aufträge nach Prioritäten. „Damit stellen
wir beispielsweise sicher, dass die Produktion nicht stehen bleibt, nur weil ein Erzeugnis nicht an- oder abgefahren wurde“,
betont Zorn. Und er fügt an: „Ist weniger
zu tun, steuert das System Stapler aus und
weist dem Fahrer andere Tätigkeiten zu.“
Mehr ist weniger
In der Produktion setzt Johns Manville fast
ausschließlich auf 3,5-Tonnen-Linde-DieselStapler – selbst wenn in gewissen Bereichen
kleinere Stapler durchaus genügen würden.
Zum Be- und Entladen im Produktionsbereich setzt Johns Manville in Wertheim auf Dieselstapler von Linde
mit 3,5 Tonnen Tragfähigkeit. Sämtliche Anbaugeräte wurden mit Linde-Vertragspartner Suffel entwickelt.
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„Unser Werksgelände ist sehr weitläufig; die
Fahrstrecken sind entsprechend groß, das
Gelände uneben mit Steigungen. Die 3,5Tonner haben genügend Lastkapazität und
Power, um in allen Bereichen Waren aufnehmen und transportieren zu können – diese
Flexibilität brauchen wir“, verdeutlicht Zorn.
Gefahren wird in drei Schichten, 24 Stunden
am Tag, sieben Tage die Woche. In Summe
kommen so pro Stapler jährlich bis zu 3.500
Betriebsstunden zusammen. „Und das ohne
nennenswerte Ausfälle“, unterstreicht Zorn
die Zuverlässigkeit „seiner“ Linde-Stapler.
Einsteigen, losfahren
Der jüngste Neuzugang in der Linde-Flotte
findet sich im Wareneingang: ein Linde E25.
Der kleine Unterschied zum Standard offenbart sich bei einem Blick in die Fahrerkabine: Direkt oberhalb des StaplerleitsystemTerminals sitzt das Display des FahrerAssistenzsystems Linde Safety Pilot (LSP).
„Als die Anfrage von Linde kam, ob wir
diese Neuheit testen wollen, brauchten wir
nicht lange zu überlegen. Denn die Sicherheit unserer Mitarbeiter hat in unserem
Unternehmen bei allen Belangen oberste
Der Linde E25 mit Safety Pilot und der vom
LSP begeisterte Fahrer Emil Klühspies.
imdialog 3/2014
„Das Linde Safety Pilot-System kommt auf jeden Fall, wenn ein neuer Stapler ansteht.“
Wolfgang Zorn, Leiter Logistics/Warehousing bei Johns Manville in Wertheim am Main.
Im Bild der Verladebereich, wo Glasvliesrollen unterschiedlichster Größe lagern.
Priorität“, so Zorn. Wie richtig er damit liegt,
untermauert Emil Klühspies. Er fährt den
E25 mit Linde Safety Pilot. Sein Fazit: „Einfach toll. Jetzt sehe ich mit einem Blick, welches Lastgewicht sich auf den Gabelzinken
befindet und kann entsprechend handeln. In
puncto Arbeitssicherheit ist das ein riesiges
Plus.“ Seiner Meinung nach ebenfalls top:
die Anzeige des Neigewinkels der Gabelzinken. „Dadurch sinkt das Risiko, die Palette
oder Ware durch die Gabelzinken zu beschädigen, auf ein Minimum; zudem ist sie eine
wichtige Hilfe, wenn man Waren im Regal
einlagert und wissen möchte, ob die Gabeln
gerade sind.“ Auf die Frage, ob er sich an
das LSP gewöhnen musste, antwortet Klühspies spontan: „Überhaupt nicht. Das System ist selbsterklärend. Einfacher geht es
kaum.“ Deshalb ist für ihn klar: „Das LSP
sollten wir in jedem Stapler haben!“
Stapler mit Wechseleinrichtung
Diesen Wunsch kann Logistikchef Zorn nur
unterstützen: „Vor allem unsere ElektroStaplerflotte in der Verladehalle ist für
einen Einsatz des Fahrerassistenzsystems
LSP prädestiniert. Dort lagern wir Glasvliesrollen in den unterschiedlichsten Größen
und bereiten sie für den Weitertransport zu
unseren Kunden per Lkw vor. Da jede Rolle
ein anderes Gewicht hat, ist bereits die
Lastgewichtanzeige des LSP von großem
Vorteil. Nimmt man noch die anderen Inforimdialog 3/2014
mationen wie Lastschwerpunkt, aktuelle
Hubhöhe und Anzeige des Gabelneigungswinkels hinzu, ist das LSP fast schon
unschlagbar, was eine Technik zur Vermeidung von Fehlbedienungen und damit
Unfällen betrifft.“ In der Verladestation
setzt Johns Manville auf Linde-ElektroStapler mit Tragfähigkeiten von 2,5 bis 4,8
Tonnen. Hinzu kommt bei jedem Stapler
eine Wechseleinrichtung für Anbaugeräte
wie Dorn, Klammer oder Abschieber. Was
– am Rande angemerkt – für das LSP kein
Problem darstellt: Bis zu drei Anbaugeräte
können ohne großen Aufwand im LSP hinterlegt werden. Programmierung und Kalibrierung übernimmt Linde-Vertragspartner
Suffel Fördertechnik. Gearbeitet wird in der
Verladestation zweischichtig, wodurch die
Stapler auf circa 1.500 Betriebsstunden im
Jahr kommen. „Das LSP sehe ich eher bei
den 2,5-Tonnen-Elektro-Staplern, da wir im
Verladebereich Glasvliesrollen mit sehr
i
Wolfgang Zorn, Leiter Logistics/Warehousing bei Johns
Manville in Wertheim am Main mit Michael Dressler
von Linde-Vertragspartner Suffel Fördertechnik.
unterschiedlichen Gewichten sowie Längen
und damit Lastschwerpunkten verfahren.
Bei dem großen 4,8-Tonner ist das auf
Grund der höheren Tragfähigkeit weniger
ein Thema“, konkretisiert Zorn. Wobei er
sich sicher ist: „Wenn ein neuer Stapler
ansteht, dann auch hier mit LSP.“ q
Johns Manville
Am Produktionsstandort Wertheim stellt Johns Manville aus Rohglas Glasfasern, Glasfaservliese,
Glasfasergarne, Glasfasernadelmatten sowie Mikroglasfaservliese her. Das Unternehmen gehört zu
Berkshire Hathaway und gilt als einer der führenden Hersteller von Markenprodukten für Gebäudeisolierungen, technische Isolierungen und Flachdachabdichtungssysteme. Der Hauptsitz ist in Denver
(USA). Weltweit beschäftigt Johns Manville rund 7.000 Mitarbeiter an 45 Standorten in Nordamerika,
Europa und China.
www.jm.com
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REPORTAGE
Immer in Bewegung, damit alles rundläuft
Für einen reibungslosen Materialfluss zwischen Fertigungslinien und Lager sorgen bei der VKF Renzel
GmbH unter anderem zwölf Linde-Stapler, darunter zwei Mittelhub-Kommissionierer.
3 Als Heinz Renzel im Jahr 1985 die VKF
Renzel GmbH in Bocholt-Spork mit der Geschäftsidee „Verkaufsförderung“ gründete,
war für ihn nicht absehbar, dass sich seine
Firma innerhalb kürzester Zeit zu einem
international operierenden Unternehmen
mit bedeutender Marktposition entwickeln
würde. „Damals haben wir hauptsächlich
Scannerschienen produziert. Das sind
Kunststoffschienen, die im Einzelhandel
zur Preisauszeichnung am Verkaufsregal
installiert werden. Ein Verkaufsschlager,
dem wir unser rasantes Wachstum zu verdanken haben“, erinnert sich Klaus Drommelschmidt, Bereichsleiter Produktion.
Vom Hersteller zum Logistiker
Der Erfolg von VKF Renzel ist aber nicht nur
zukunftsorientierten Produkten und innovativen Fertigungsverfahren geschuldet,
sondern auch ausgefeilten Logistikprozessen. Dazu betreibt das Unternehmen Logistikflächen mit moderner Lagertechnik.
Herzstück ist die vor fünf Jahren errichtete
Logistikhalle mit einem Automatischen
Kleinteilelager (AKL) und einem Hoch-
i
regallager (HRL). Die Kommissionierung
erfolgt mithilfe neuester EDV-Technik beleglos über MDE-Geräte.
Reibungsloser Materialfluss
Damit beim internen Materialfluss und bei
der Kommissionierung alles rundläuft, spielen Flurförderzeuge eine tragende Rolle.
„Dass die Entscheidung letztendlich auf
Linde fiel, als 2013 unter anderem der Kauf
neuer Vertikalkommissionierer anstand,
hatte mehrere Gründe. Zum einen sprachen
sich unsere Mitarbeiter, die alle Stapler
getestet haben, ganz klar für Linde-Fahrzeuge aus“, erklärt Klaus Kremer, der bei
der VKF Renzel für den Bereich Lagerlogistik zuständig ist. „Zum anderen sind die
Fahrzeuge technisch ausgereift, leistungsfähig und zuverlässig. Das ist für uns
immens wichtig, da wir uns Stillstandzeiten
nicht leisten können.“ Die Linde-Flotte
besteht aus Elektrostaplern mit Tragfähigkeiten von 1,2 und 1,6 Tonnen, drei Dieselstaplern H16 und H35 EVO, einem Schubmaststapler R14, zwei Mittelhub-Kommissionierern V10 sowie sieben Hochhubwa-
VKF Renzel GmbH
Die VKF Renzel GmbH verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung und Kompetenz im
gesamten Spektrum der Verkaufsförderung. Der Katalog „Ihr aktiver Verkaufsberater“
erscheint jährlich in 14 Ländern; zudem erscheinen Sonderkataloge; jährlich werden
ca. 50 Messen besucht; im Web werden über 30 unterschiedliche Webpräsenzen
unterhalten. Hauptsitz des Unternehmens ist Isselburg.
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www.vkf-renzel.de
Klaus Drommelschmidt, Bereichsleiter Produktion,
und Klaus Kremer, zuständig für den Bereich Lagerlogistik bei der VKF Renzel in Isselburg.
gen L16. Wirkungskreis der Linde-Mittelhub-Kommissionierer V10 ist das HRL. „Die
Linde-Kommissionierer sind deutlich wendiger als die Geräte, die wir vorher hier im
Einsatz hatten“, freut sich Klaus Drommelschmidt. Und er fügt weiter an: „Großen
Wert legen unsere Fahrer auch auf das lastseitige Bedienpult und die Komfortkabine,
welche dem Bediener 700 Millimeter mehr
Bewegungsfreiheit gegenüber der Standard-Kabine zur Verfügung stellt.“ „Zudem
waren technische Modifikationen ein wichtiger Grund, dass wir uns für die Marke
Linde entschieden haben“, betont Klaus
Drommelschmidt. So wurde beispielsweise
der Totmannschalter in die Bodenplatte
integriert, wodurch der Bediener bequem
auf dem Fahrzeug steht. Drommelschmidts
Fazit: „Die Fahrzeuge sind die höhere
Investition wert, denn wir konnten den
Materialfluss deutlich beschleunigen.“ q
imdialog 3/2014
UNTERNEHMEN
Starker Partner – starker Stapler
Beutlhauser-Bassewitz liefert einen ergonomisch optimierten Linde H50 EVO
an die niederbayerische HATEC GmbH.
3 Mit rund 350 Mitarbeitern an vier Standorten ist die Haller Gruppe in den Bereichen
Maschinenbau, Metallverarbeitung und
Oberflächenveredelung tätig. Die Unternehmensgruppe fertigt für Branchen wie
Maschinenbau, Automotive, Nutzfahrzeuge,
Landmaschinen, Unterhaltungselektronik,
Medizintechnik und den gehobenen Innenausbau. Das Leistungsspektrum umfasst die
gesamte Prozesskette von Konstruktion und
Entwicklung über die Herstellung bis hin zur
Montage kompletter Baugruppen.
Aufgrund des anhaltenden Expansionskurses der Haller Gruppe wurde eine Aufrüstung des bestehenden Maschinenparks
notwendig. Der HATEC GmbH – als Firmenhauptsitz im niederbayerischen Pönning –
lag dabei vor allem das Wohl aller Fahrer
der Haller Gruppe am Herzen. Armin Herzog, Gebietsverkäufer bei BeutlhauserBassewitz, hat in enger Zusammenarbeit
mit Prokurist Josef Schurr und dem technischen Betriebsleiter Markus Heinrich die
optimale Ausstattung für den täglichen
Einsatz im Werk definiert.
Ebenso wie die HATEC GmbH ihre Unikate nach Kundenwunsch fertigt, garantiert
auch Beutlhauser-Bassewitz das optimale
Fahrzeug je nach Kundenanforderung.
Hierfür wurde die Haller-Flurförderzeugflotte einer Gesamtbetrachtung unterzogen, die einzelnen Anwendungsfelder
wurden im Detail analysiert. Mit den
Ergebnissen konnte Beutlhauser-Bassewitz
Die Haller Gruppe hat ihren Maschinenpark am Hauptsitz in Pönning weiter aufgerüstet und einen neuen
Gabelstapler erworben. Der Verkaufsberater von Beutlhauser-Bassewitz, Armin Herzog (Mitte), übergab den
Linde-Stapler H50 EVO an Prokurist Josef Schurr (links) und den technischen Betriebsleiter Markus Heinrich
(rechts) als Vertreter der HATEC GmbH.
UNTERNEHMEN
Möbel Wanninger – die neue
Dimension der Lagerhaltung
Sonderaufgabe für Sondergestelle: Beutlhauser-Bassewitz setzt
Logistikaufgabe im Hochregallager erfolgreich um.
3 Das inhabergeführte Unternehmen
Wanninger ist im ostbayerischen Raum
eine feste Größe, wenn es um Einrichtungsideen geht. Mit insgesamt zwei großen Möbelhäusern in Bad Kötzting und
Straubing sowie zwei weiteren Niederlassungen in Deggendorf und Cham bietet
Wanninger alle Einrichtungsvarianten.
Im Fokus der Unternehmensphilosopie
steht der Kunde. Das Unternehmen verspricht Zufriedenheit und Begeisterung,
imdialog 3/2014
ein Gesamtkonzept erstellen, das diverse
Einsparungspotenziale und Verbesserungsvorschläge aufzeigt.
Im Zuge der Umsetzung wurde ein 5Tonnen-Dieselstapler der neuen Generation EVO von Linde mit einer im Hinblick auf
Ergonomie erweiterten Serienausstattung
ausgeliefert, um das Ziel eines ermüdungsfreien Arbeitsplatzes zu erreichen.
Auf Grundlage der engen, offenen und
konstruktiven Zusammenarbeit mit Josef
Schurr und der Technikabteilung der Haller
Gruppe am Hauptwerk Pönning freut sich
Beutlhauser-Bassewitz auf eine langjähriwww.haller-gruppe.de
ge Partnerschaft. q
vermittelt von hochmotivierten Mitarbeitern. Eine weitere wesentliche Säule des
Unternehmenserfolgs ist die Sortimentspolitik. Hohe Qualität zu besten Preisen
muss gewährleistet sein. Dieser firmeneigene Anspruch erhöht natürlich die
Anforderungen an Mitarbeiter, Partner und
Lieferanten. Für das erfolgreiche Unternehmen in der Region bedeutet dies auch,
dass die Mitarbeiter entsprechend qualifiziert sein müssen.
TÜV-zertifizierter Service
Das Serviceportfolio für die WanningerKunden ist sehr umfangreich. Die komplette Servicemannschaft tritt hier sehr engagiert und vor allem kompetent bei den
Kunden auf. Das Unternehmen hat sich
diesen enormen Dienstleistungsgedanken
auch vom TÜV zertifizieren lassen.
Top-Logistik
Termineinhaltung über alle Produktbereiche hinweg ist die Grundlage, um diese
Serviceführerschaft zu erhalten. Das riesige Produktspektrum vom Mitnahmemöbel bis hin zu individuell angefertigten
Einzelstücken erfordert daher eine professionelle Logistik im Hintergrund. Am
Hauptstandort in Bad Kötzting wird diese
Logistikdienstleistung in einem modernen
Hochregallager realisiert. Das Team in Bad
Kötzting macht für den Kunden alles möglich, um individuelle Liefertermine einzu15
Fahrzeugübergabe in Straubing – (v. l. n. r.) Roland Krippl (Servicemonteur
Beutlhauser-Bassewitz), Matthias Löw (Servicemonteur BeutlhauserBassewitz), Günther Laumer (Maschinenführer Wanninger), Karl-Heinz
Kirschbauer (Lagerleiter Wanninger), Franz Vogl (Einkaufsleiter Wanninger) und Mathias Englbrecht (Gebietsverkäufer Beutlhauser-Bassewitz).
halten. Gleichzeitig sind technisch ausgereifte Werkzeuge
nötig, um die vielfältigen Kundenwünsche zu realisieren.
Herausforderung Hochregallager
Mit Kreativität und Know-how ist Mathias Englbrecht,
Gebietsverkaufsleiter bei Beutlhauser-Bassewitz, an die
Aufgabenstellung herangegangen, Sondermöbelgestelle im
bestehenden Wanninger-Hochregallager möglichst effizient
zu transportieren. Gemeinsam mit Franz Vogl, Einkaufsleiter
bei Wanninger, und Lagerleiter Karl-Heinz Kirschbauer erarbeitete er ein Lösungskonzept: Um die 800 Kilogramm
schweren Sondergestelle zu transportieren, wurde ein
Linde-Hochregalbediengerät mit Sonderaufnahme konfiguriert. Auf Basis dieser technischen Lösung konnte man die
geforderte Umschlagsleistung erreichen – und auch den
Kundenwunsch nach möglichst hoher Sicherheit erfüllen:
Bei dem Linde-Schmalgangstapler wurde eine Personenschutzanlage integriert, die den Mitarbeitern die nötige
Sicherheit bietet. Weitere wichtige Kriterien für Franz Vogl
waren die Verfügbarkeit des Gerätes, die Reaktionszeit des
Service sowie kompetente Servicemonteure. Gemeinsam
mit seinem starken Kundendienstteam integrierte Mathias
Englbrecht zwei Beutlhauser-Bassewitz-Spezialisten aus
dem Bereich Service, Roland Krippl und Matthias Löw, in das
Projekt. Deren zusätzliche technische Lösungsvorschläge
beeindruckten Franz Vogl derartig, dass der Auftrag letztendlich Beutlhauser-Bassewitz erteilt wurde. Die gemeinsame Erarbeitung eines lösungsorientierten Konzepts gab
Beutlhauser-Bassewitz die Möglichkeit, eine Partnerschaft
mit Wanninger einzugehen.
An dieser Stelle kann auch Beutlhauser-Bassewitz das
Motto des Möbelhauses Wanninger zitieren und diesen
Gedanken voll bestätigen: „Das muss man erleben. Beim
Wanninger samma dahoam!“ q
Überreicht durch:
Beutlhauser-Bassewitz
GmbH & Co. KG
Hagelstadt
Telefon +49.94 53.9 91-112
Telefax +49.94 53.9 91-115
verkauf.linde@bassewitz.de
www.bassewitz-foerdertechnik.de
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