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Human- und Sozialwissenschaften
Institut für Psychologie
Professur für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik
Übung: Testtheorie und Testpraxis II - Teilstandardisierte Verfahren, WS 2014/15
Testtheorie und Testpraxis II –
Teilstandardisierte Verfahren
1. Sitzung
Gruppe 4
Mittwochs, 13:45 – 15:15 Uhr
Seminarleitung: Dipl.-Psych. Julia Grass
Chemnitz, 15.10.2014
1
Heutige Veranstaltung
1.  Allgemeine Infos
2.  Erwartungen, Ziele und Anwendungen
3.  Konkrete Inhalte und Ablauf
4.  Prüfungsleistung
5.  Praktische Übung
6.  Merkmale strukturierter Interviews
2
Allgemeine Infos
Kontakt:
julia.grass@psychologie.tu-chemnitz.de
0371 531-35227
Zimmer 303 D
Sprechstunde:
Donnerstags, 13:30 – 14:30 Uhr
(bitte vorher per Mail anmelden)
Den Seminarplan und Präsentationsfolien finden Sie (je nach Inhalt vor oder nach der
Veranstaltung) unter:
Website der Professur Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik
à Lehre (Authentifizierung mit TUC-Kennwort)
à Lehrveranstaltungen
à Teilstandardisierte Verfahren, Gruppe 4 à Skripte
3
Allgemeine Infos
Literatur
Westhoff, K. (2009) (Hrsg.).
Das Entscheidungsorientierte Gespräch (EOG) als Eignungsinterview.
Lengerich: Pabst.
Arbeitskreis Assessment Center e.V. (2008). Interview-Standards.
Ergänzend:
Westhoff, K., Kluck, M.-L. (2014).
Psychologische Gutachten schreiben und beurteilen. Berlin, Heidelberg:
Springer. (insbesondere Kapitel zu EOG)
à Links zu Onlineressourcen: s. Extra-Datei (ggf. Zugang nur über VPNClient bzw. mit Login in Unibibliothek)
4
Erwartungen, Ziele, Anwendungen
Kurzer Einstieg…
§  Erwartungen an/ Ziele für das Seminar?
§  Befürchtungen?
§  Praktischer Nutzen/ Anwendungsmöglichkeiten?
5
Erwartungen, Ziele, Anwendungen
Was kommt auf Sie zu?
§ 
Kennenlernen und Anwenden einer Technik strukturierter Gesprächsführung
à  Entscheidungsorientiertes Gespräch (EOG) = eine mögliche Form
strukturierter Interviews mit breitem Anwendungsbereich
Was sind Unterschiede zwischen teilstandardisiert (strukturiert) vs. standardisiert:
§ 
§ 
Strukturiert/ teilstandardisiert: Vorgabe der Schritte in Planung,
Durchführung und Auswertung; mögliche Fragen und deren Reihenfolge
festgelegt à Werkzeugkoffer mit Spielraum und Flexibilität
Standardisiert: Vorgabe aller relevanten Bedingungen, auch
Interpretation à s. Testtheorie und Testpraxis I: Standardisierte
Verfahren
6
Erwartungen, Ziele, Anwendungen
Was kommt auf Sie zu?
§ 
Planung eines EOGs –Erkenntnisse und Übungen zu Grundlagen, Erstellen eines
Gesprächsleitfadens
§ 
Durchführung eines EOGs à Aufzeichnung auf Video à Feedback im Seminar
§ 
Zusammenfassung eines EOG-Ausschnitts
§ 
Vorstellung eines EOG-Ausschnitts im Seminar
§ 
jeweils Arbeit in Kleingruppe (2 Personen), die gemeinsam diese InterviewPhasen umsetzt
7
Erwartungen, Ziele, Anwendungen
Seminarinhalte
Planung
Anforderungsanalyse
Leitfaden
Durchführung
Auswertung
inklusive Vorbereitung
Zusammenfassung
Inhalt von Theorie und Übungen
dieses Seminars
Integration
Feedback
Evaluation
u.a. Teil des MasterSeminars „Gutachten“
8
Erwartungen, Ziele, Anwendungen
Lernziele
§ 
Kennenlernen von Interviewstandards im Überblick
§ 
Verstehen theoretischer Grundlagen für
§ 
§ 
§ 
§ 
Anforderungsanalyse
Leitfadenerstellung
Interviewdurchführung
Auswertung eines Interviews
§ 
Anwendung der Theorie
§  eigener Leitfaden
§  Durchführung eines Interviews
§  zusammenfassende Darstellung üben
§ 
mithilfe Reflexion für zukünftige Interviews lernen
9
Erwartungen, Ziele, Anwendungen
Wozu dieses Seminar?
allgemein: praktischer Nutzen strukturierter Gespräche: Grove et al. (2000)1/
Sawyer (1966)2, Schmidt & Hunter (1998)3
Anwendungsbeispiele strukturierter Gespräche
§ 
Info-Erhebung im klinischen Kontext (Aufnahmegespräch/ Probatorik, im Laufe
einer Therapie)
§ 
Eignungsbeurteilungen
§ 
Personalauswahl und –entwicklung
§ 
Gutachten in verschiedenen Kontexten (z.B. pädagogisch, klinisch, juristisch)
§ 
psychologische Beratungsgespräche verschiedener Art
1Clinical
versus mechanical prediction: A meta-analysis. Psychological Assessment, 12, 19-30. 2 Measurement and prediction, clinical and statistical.
Psychological Bulletin, 66, 178-200. 3The validity and utility of selection methods in personell psychology. Psychological Bulletin, 124 (2), 262-274.
10
Konkrete Inhalte und Ablauf
Seminarplan
Inhalte der Seminarsitzung
Datum
15.10.2014
§ 
§ 
Informationen zu Semesterplan, Zielen, Erwartungen
Bildung der Gruppen
22.10.2014
§ 
Hinweise und Übungen zum Anforderungsprofil
29.10.2014
§ 
Anleitung zur Erstellung von Leitfäden
05.11.2014
§ 
Übungen zur Leitfadenerstellung
12.11.2014
§ 
§ 
Hinweise zur Durchführung des Interviews
Festlegung der Termine zur Interviewdurchführung
19.11.2014
Buß- und Bettag
26.11.2014
§ 
Übungen zur Durchführung von Interviews
03.12.2014
§ 
Zeit zur Vorbereitung des Leitfadens (flexible Nutzung)
11
Konkrete Inhalte und Ablauf
Seminarplan
Datum
Inhalte der Seminarsitzung
10.12.2014
§  Leitfaden Gruppe 1 und 2
17.12.2014
§  Leitfaden Gruppe 3 und 4
07.01.2015
§  Abschlusspräsentation Gruppe 1
§  Hinweise zur Auswertung von Interviews
14.01.2015
§  Übungen zur Auswertung von Interviews
21.01.2015
§  Abschlusspräsentation Gruppe 2 (+ zusammenfassende
Darstellung von Gruppe 1)
28.01.2015
§  Abschlusspräsentation Gruppe 3 und 4
04.02.2015
§  Zusammenfassung der Veranstaltung
Abgabe der Leitfäden per Mail an Seminarleiterin 1 Woche vor Besprechung im Seminar!
12
Prüfungsleistung
Einordnung in das Modul E
Veranstaltungen
§ 
V: Grundlagen der Diagnostik, 2 LVS
§ 
Ü: Testtheorie und Testpraxis II, Teilstandardisierte Verfahren (TSV), 2 LVS
§ 
S: Testtheorie und Testpraxis I, Standardisierte Verfahren (SV), 2 LVS
Modulprüfung
§ 
90-minütige Klausur zur Vorlesung Grundlagen der Diagnostik: Bestehen erforderlich
§ 
15-minütige Präsentation des Interviews zur Übung Testtheorie und Testpraxis II,
Teilstandardisierte Verfahren (TSV)
§ 
60-minütige Klausur zum Seminar Testtheorie und Testpraxis I, Standardisierte
Verfahren (SV): Bestehen erforderlich
§ 
15-minütige Präsentation im Seminar Testtheorie und Testpraxis I, Standardisierte
Verfahren (SV)
13
Prüfungsleistung
Zusammensetzung der Modulnote
Im Modul werden 12 Leistungspunkte erworben.
Im Seminar Testtheorie und Testpraxis I (SV) und in der Übung Testtheorie und Testpraxis II
(TSV) werden für die Bewertung der jeweiligen Referatsleistungen Punkte vergeben. Die jeweils erreichte Punktzahl wird in eine Prozent-Angabe der maximal erreichbaren
Punktzahl umgewandelt (wenn in TSV z.B. von 60 Gesamtpunkten 48 erreicht wurden,
entspricht das 80%).
Für die Präsentationsnote Testtheorie und Testpraxis wird der Mittelwert aus den
Prozentwerten beider Veranstaltungen TSV und SV gebildet (z.B. (80% + 70%)/2 = 75%).
Aus der resultierenden Prozentangabe wird dann die Präsentationsnote abgeleitet:
75% entspricht der Note 2,3.
Diese Referatsnote wird mit der Klausurnote (Seminar Testtheorie und Testpraxis I, SV) zur
Prüfungsleistung Testtheorie und Testpraxis verrechnet (als Mittelwert).
Aus dieser Note und der Note für die Prüfungsleistung Klausur zur Vorlesung wird die
Modulnote nach § 10 der Prüfungsordnung gebildet.
14
Prüfungsleistung
TSV: Abschlusspräsentation
§ 
Ziel: Reflexion des Gesprächs - was war gut, was hätte man besser machen
können, Lerneffekt für alle ermöglichen, sinnvolle Bezüge zu Seminarinhalten
§ 
jeder Interviewer stellt einen Ausschnitt aus seinem Gesprächsteil vor, inklusive
Reflexion mit Bezugnahme auf Seminarinhalte (Planung/ Durchführung)
Prüfungsleistung
§  Reflexion des Interviews, Bezug zu Interviewausschnitten (pro Interviewer 1
Ausschnitt) à pro Gruppe 20-30 Minuten inkl. Videoausschnitte und Puffer
für Fragen
§  Zusammenfassung eines Ausschnittes (max. 1 A4-Seite pro Gruppe) – für alle
mitbringen à Besprechung im Anschluss an Reflexion
§ 
§ 
für Präsentation TUC-Corporate Design nutzen
bitte Beamer-Zubehör im Stahlschrank holen (Schlüssel: Frau Reinhard, 307H)
15
Prüfungsleistung
TSV: Abschlusspräsentation
§ 
Genaue Bewertungskriterien für Abschlusspräsentation und Zusammenfassung online:
Professur-Homepage à Lehre à Lehrveranstaltungen à Skripte
§ 
Bewertet wird die Gruppenleistung
§ 
Verrechnung der Leistung mit der Leistung im Referat des Seminars SV zur
Präsentationsnote Testtheorie und Testpraxis (s. Folien Prüfungsleistung)
à 
Nach der Abschlusspräsentation: Geben wir Ihnen eine kurze verbale Rückmeldung
Am Ende des Semesters per E-Mail: Gesamtnote und Rückmeldung zu erreichten
Prozentwerten für TSV und SV
Bei Fragen zur Gesamtnote oder Einzelleistungen können Sie sich dann gern mit
Fragen an uns wenden
à 
à 
16
Übung
Suchen Sie sich einen Partner, den Sie möglichst wenig kennen.
Befragen Sie sich paarweise jeweils etwa 2 Minuten zu Ihrer eigenen
Person. Achten Sie in der Rolle der/ des Antwortenden darauf, dass
Sie nur Inhalte berichten, die auch die große Runde erfahren kann.
Im Anschluss stellen Sie Ihren Interviewpartner in nicht mehr als 2-3
Sätzen der Gruppe vor.
Machen Sie sich keine Notizen!
17
Übung – Auswertung
18
Übung – Auswertung
Wie war die Eingangsfrage?
à offene Fragen = mehr Informationen
Gesprächsanteile Interviewer/Interviewter?
à möglichst viel den Interviewten reden lassen (offene Fragen)
Inhalte vergessen schon nach 2 Minuten?
à Notizen/Aufzeichnungen sind wichtig!
„tolle Hobbies?“
à nur das berichten was der Interviewte gesagt hat - keine Interpretation!
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Merkmale strukturierter Interviews
Interviewstandards des Arbeitskreises AC e.V.
Standard 1: Auftragsklärung
Standard 2: Arbeits- und Anforderungsanalyse
Standard 3: Interviewdesign
Standard 4: Vorbereitung und Training der Interviewer
Standard 5: Durchführung
Standard 6: Protokollierung und Auswertung
Standard 7: Feedback
Standard 8: Dokumentation und Evaluation
20
Merkmale strukturierter Interviews
Interviewphasen
Planung
§ 
§ 
§ 
§ 
Durchführung
§ 
§ 
Auswertung
§ 
§ 
Erstellen eines Anforderungsprofils
Erstellen eines Leitfadens
Fragen (ggf. Reihenfolge) für alle gleich
Dreiteilung des Gesprächs in Einleitung,
Infoerhebung und Abschluss
Erheben vollständiger Verhaltensstichproben:
Situation à Verhalten à Ergebnis
Registrierung und Beurteilung der Antworten
Zusammenfassende Darstellung
Kombination der Information aus dem
Eignungsinterview
21
To Do
Jetzt
§ 
§ 
Partner suchen
für Gruppennummer entscheiden und in die Liste zur Besprechung der
Leitfäden/ Abschlusspräsentation eintragen
Hausaufgabe bis nächste Woche
§ 
§ 
§ 
Interviewpartner für andere Gruppe suchen!
Bedingung: Alle Interviewpartner studieren Psychologie
à Möglichkeit, ½ bis 1 VP-Stunde zu erhalten
Gruppe 1 sucht für Gruppe 2, Gruppe 2 für Gruppe 3, Gruppe 3 für
Gruppe 4, Gruppe 4 für Gruppe 1
22
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit
und
bis nächste Woche!
23
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