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Detaillerte Stellenbeschreibung und Anforderungsprofil - NRW-Justiz

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Stellenbeschreibung und Anforderungsprofil
In der Justizvollzugsanstalt Heinsberg ab dem 02.01.15 eine unbefristete Stelle im
gehobenen Sozialdienst zu besetzen.
Die Justizvollzugsanstalt Heinsberg ist eine Jugendanstalt, in der bis zu 566 jugendliche und heranwachsende Untersuchungshaft- und Strafgefangene untergebracht
sind. Die zu besetzende Stelle ist im Bereich der Untersuchungshaft angesiedelt.
1. Stellenbeschreibung
Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin bzw. Sozialpädagoge/Sozialpädagogin bei der Justizvollzugsanstalt Heinsberg
2. Vergütung
Die Einstellung als Beschäftigter/Beschäftigte erfolgt nach EG 10 TV-L. Bei Erfüllung
der Laufbahnrechtlichen Voraussetzungen ist eine Übernahme in das Beamtenverhältnis möglich
3. Über- und Unterstellungen
Überstellt ist
a) dienstrechtlich die Anstaltsleiterin
b) fachlich der Leiter des Sozialdienstes
c) die Fachaufsicht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde.
4. Ziele der Stelle in Bezug auf die Gesamtorganisation
Die Kernaufgaben des Sozialdienstes sind fachliche Diagnostik und Beratung,
Behandlung, Vernetzung und Vermittlung sozialer Hilfen. Sozialarbeiterische und
sozialpädagogische Maßnahmen werden mit dem Ziel einer Verbesserung der
Lebensplanung der Inhaftierten in psychischer, sozialer oder materieller Hinsicht
geplant, organisiert und durchgeführt.
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In der professionellen Sozialarbeit/Sozialpädagogik geht es daher vornehmlich um
folgende Arbeitsergebnisse:
 Die Klienten werden beraten und informiert
 Sie werden zur Überprüfung ihrer kriminalitätsfördernden
Einstellungen
motiviert
 Sie erhalten Angebote zur Erprobung neuer Handlungs- und Verhaltensmuster
 Die vollzuglichen Angebote sind entsprechend der Zielgruppe und den gesellschaftlichen Entwicklungen bedarfsgerecht gestaltet
 Die vollzuglichen Angebote entsprechen dem Auftrag des JStVollzG bzw.
dem UVollzG.
5. Aufgaben/Tätigkeiten in der Untersuchungshaft
Hierzu gehören insbesondere
 Hilfen bei der Aufnahme
 Soziale Krisenintervention
 Psychosoziale Diagnostik
 Psychosoziale Begleitung während der U-Haft und des Ermittlungsverfahrens
 Maßnahmen zur Haftvermeidung
 Kooperation mit öffentlich-rechtlichen und freien Trägern, insbesondere der
Jugendgerichtshilfe und dem allgemeinen Sozialen Dienst
 Kooperation mit Gerichten und Staatsanwaltschaften
 Übergangsmanagement / Vernetzung psychosozialer Hilfeangebote
 Sucht-, Schuldner- und Migrationsberatung
 Erziehungs- und Angehörigenberatung
 Soziale Einzelhilfe und soziale Gruppenarbeit
 Soziales Training
 Fertigung von Berichten
o im Rahmen des Auswahlverfahrens
o an Gerichte und Staatsanwaltschaften
o an kommunale Ausländerbehörden
o zur Erwirkung von Kostenzusagen bei Sozialhilfeträgern
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 Teilnahme an Vollzugs- und Fachkonferenzen
 Dokumentation
6. Anforderungsprofil
6.1 Fachliche Anforderungen
Ausbildung
 Staatlich anerkannte/r Dipl.-Sozialarbeiter/in oder Dipl.-Sozialpädagoge/in
oder
 in einem Studiengang an einer Berufsakademie erworbener Bakkalaureus/Bachelorgrad (B.A.) sowie die staatliche Anerkennung
Fachkenntnisse
 Fundierte Kenntnisse in den Feldern
o Psychosoziale Diagnostik
o Methoden der Sozialarbeit/Sozialpädagogik
o Krisenintervention / Suizidprophylaxe
o Migrationsberatung
 Erfahrung in der Arbeit mit randständigen Jugendlichen, möglichst im Arbeitsfeld Justizvollzug
 Gute Fachkenntnisse
o über psychische Erkrankungen
o über Abhängigkeitserkrankungen
 Erfahrungen in der Netzwerkarbeit
 Erfahrung in der sozialen Gruppenarbeit / im Sozialen Training
 Überdurchschnittlich guter schriftlicher und mündlicher Ausdruck
Zusatzkenntnisse
 In Hinblick auf die ausgeschriebene Stellen wird eine Zusatzqualifikation
erwartet.
 Fremdsprachenkompetenz
6.2 Persönliche Anforderungen
6.2.1 Allgemein
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Die für eine Einstellung in den öffentlichen Dienst üblichen Voraussetzungen müssen
erfüllt sein.
6.2.2 Anforderungen bezogen auf die eigene Person
 Humanistisches Menschenbild
 Hohe soziale Kompetenz
 Psychische Belastbarkeit
 Kreativität und Flexibilität
 Fähigkeit und Bereitschaft zur kritischen Selbstreflexion
 Fortbildungsbereitschaft
 Aufgeschlossenheit und Mitarbeitsbereitschaft gegenüber Neuerungen
auch im Bereich der Informationstechnik
6.2.3 Anforderungen bezogen auf andere Personen
 Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit, Teamfähigkeit
 Empathiefähigkeit
 Interkulturelle Kompetenz
 Konfliktfähigkeit
 Verlässlichkeit
 Klares, authentisches Auftreten
 Mitwirkung bei der Schaffung einer von Wertschätzung und Sachlichkeit
geprägten Umgangskultur
 Situationsangemessener Umgang mit Nähe und Distanz
 Loyalität gegenüber Dienst- und Fachvorgesetzten
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen
Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung
und fachlicher Leistung nach Maßgabe des LGG bevorzugt berücksichtigt, sofern
nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.
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Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne von § 2 Abs. 3 SGB IX sind ausdrücklich erwünscht.
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Bildung
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