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Konjunkturbericht der IHK-Arbeitsgemeinschaft RLP Herbst 2014

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Die Konjunktur in Rheinland-Pfalz
Herbst 2014
Unsicherheiten bremsen
Konjunktur im Land
Vorwort
Auch im Herbst 2014 haben die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) ihre
Mitgliedsunternehmen wieder zur aktuellen Geschäftslage und zu ihren Erwartungen für die
Zukunft befragt.
Der vorliegende Konjunkturbericht stützt sich auf die Antworten von rund 1.000 Unternehmen, die
sowohl hinsichtlich ihrer branchenmäßigen Zusammensetzung und ihrer Betriebsgrößenstruktur
als auch hinsichtlich der räumlichen Verteilung ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten einen repräsentativen Querschnitt der rheinland-pfälzischen Wirtschaft abbilden.
Die Ergebnisse der Umfrage geben Aufschluss über die aktuelle wirtschaftliche Situation der
Unternehmen sowie die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung und dienen als wichtige
Grundlage für die Arbeit politischer Entscheidungsträger.
Wir danken allen Unternehmen, die sich an dieser Umfrage beteiligt haben, für ihre Mithilfe!
Peter Adrian
Arne Rössel
Präsident
Hauptgeschäftsführer
IHK-Arbeitsgemeinschaft
IHK Koblenz
Rheinland-Pfalz
Inhalt
Die Konjunktur in Rheinland-Pfalz .............................................................................................................................3
Wachstumsindikatoren im Einzelnen .........................................................................................................................4
Branchenüberblick ............................................................................................................................................................6
Regionale Tendenzen .................................................................................................................................................... 11
Methodik / Impressum ................................................................................................................................................. 12
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
2
Die Konjunktur in Rheinland-Pfalz
Verlangsamte konjunkturelle Dynamik
Die seit rund einem Jahr anhaltend gute konjunkturelle
Entwicklung
der
rheinland-
pfälzischen Wirtschaft verliert aktuell an
Fahrt. Nachdem sich der Indikator zur Beurteilung der Geschäftslage dreimal in Folge bis
auf 37 Prozentpunkte steigern konnte, bewerten die Unternehmen ihre momentane Situation mit per Saldo plus 24 Prozentpunkten
zurückhaltender. Die Geschäftslage bewegt
sich damit aber weiterhin deutlich im positiven Bereich. Die vorsichtigeren Geschäftserwartungen der Vorumfrage – insbesondere
aus den vorlaufenden Investitions- und Vorleistungsgüterindustrien – haben sich somit
in der Tendenz bestätigt.
den neutralen Wert von Null.
Aufgrund der ungünstigen Entwicklung von
Geschäftslage und –erwartung sinkt der IHKKonjunkturklimaindikator für Rheinland-Pfalz
von 126 auf 111 Punkte. Die starke konjunkturelle Dynamik der ersten Jahreshälfte hat
sich somit merklich verlangsamt. Allerdings
bewegt sich das Konjunkturklima weiterhin
deutlich oberhalb des neutralen Niveaus von
100 Punkten. Inwieweit die aktuelle Konjunkturschwäche lediglich von kurzer Dauer ist,
wird maßgeblich davon abhängen, ob die
anhaltende Wachstumsschwäche in der Eurozone gelöst werden kann. Daneben drücken
auch die Krisen in der Ukraine und dem Na-
Mit Blick auf die weitere Geschäftsentwick-
hen Osten zunehmend auf die Stimmung der
lung in den kommenden zwölf Monaten ha-
Unternehmen. Der Anteil der Firmen, die in
ben sich die Aussichten mittlerweile bran-
einer rückläufigen Nachfrage aus dem In-
chenübergreifend eingetrübt. Der entspre-
und Ausland ein wirtschaftliches Risiko se-
chende Erwartungssaldo fällt gegenüber der
hen, ist gegenüber der Vorumfrage branchen-
Vorumfrage von plus 15 Prozentpunkte auf
übergreifend gestiegen.
Geschäftsklima in Rheinland-Pfalz
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
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Wachstumsindikatoren im Einzelnen
Auftragsbestand und Kapazitätsauslastung*
Gegenüber der Vorumfrage haben die Auftragseingänge der Industrie in den zurückliegenden
drei Monaten aus dem In- und Ausland nachge-
Auftragsbestand und Kapazitätsauslastung
im Zeitverlauf
lassen. Die vollen Auftragsbücher wurden über
die Sommermonate sukzessive abgearbeitet. Der
Indikator zur Beurteilung des Auftragsbestands
fällt folglich deutlich von plus 22 auf plus 4
Prozentpunkte. Entsprechend rückläufig ist auch
die Kapazitätsauslastung des verarbeitenden
Gewerbes. Der Saldenwert fällt gegenüber der
Vorumfrage von plus 33 Prozentpunkte auf plus
23 Prozentpunkte.
Exporterwartungen*
Aufgrund der anhaltend schwachen Konjunktur
in der Eurozone – hier sind insbesondere die
*) Indikator wird nur für Industrieunternehmen erhoben
beiden wichtigen Exportmärkte Italien und
Frankreich zu nennen – sowie schwächeren
Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft
senken die Exporteure ihre Erwartungen an das
Auslandsgeschäft. Zusätzliche Verunsicherungen schaffen die Konflikte im Nahen Osten sowie in der Ukraine. Entsprechend nimmt der
Exporterwartungen im Zeitverlauf
Anteil der Industrieunternehmen, die den Auslandsabsatz als Konjunkturrisiko sehen von 35
auf 39 Prozent weiter zu. Ein vergleichbares
Niveau wurde zuletzt in der Frühjahrsumfrage
2012 erreicht. Der Saldo zur Beurteilung der
Exporterwartungen fällt infolgedessen von plus
21 auf plus zehn Prozentpunkte, liegt damit
aber weiterhin im positiven Bereich.
*) Indikator wird nur für Industrieunternehmen erhoben
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
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Wachstumsindikatoren im Einzelnen
Investitionsabsichten
Aufgrund der sinkenden Geschäftserwartungen
Investitionsabsichten im Zeitverlauf
geht die leichte Aufhellung der Investitionsneigung aus der ersten Jahreshälfte bereits im
Herbst zu Ende. Der entsprechende Saldenwert
zur Beurteilung der Investitionsabsichten sinkt
von plus sechs auf aktuell minus drei Prozentpunkte und liegt damit nahe des neutralen
Nullwerts. Folglich entfällt eine starke Investitionsnachfrage aus dem Inland als Stütze der
weiteren konjunkturellen Entwicklung.
Beschäftigungsabsichten
Nachdem die Beschäftigungsneigung infolge der
anziehenden Konjunktur seit dem Frühjahr 2013
kontinuierlich zugenommen hat, werden die
Unternehmen hinsichtlich ihrer Einstellungspläne zunehmend vorsichtig. Gegenüber der Vor-
Beschäftigungsabsichten im Zeitverlauf
umfrage sinkt die Beschäftigungsneigung von
plus vier auf aktuell minus drei Prozentpunkte.
Mehr als 70 Prozent der Unternehmen wollen
ihre Mitarbeiterzahl in den kommenden zwölf
Monaten allerdings zumindest konstant halten.
Ein deutlicher Beschäftigungsaufbau wie in den
Jahren 2010 und 2011 ist mittelfristig nicht zu
erwarten. Der rheinland-pfälzische Arbeitsmarkt
zeigt sich jedoch seit Jahren in einer starken
Verfassung, sodass negative Impulse für den
inländischen Konsum infolge steigender Arbeitslosigkeit vorerst nicht zu erwarten sind. Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im
kommenden Jahr birgt jedoch die Gefahr negativer Beschäftigungseffekten.
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
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Branchenüberblick
Industrie
Infolge rückläufiger Auftragseingänge bewerten die Industrieunternehmen die aktuelle
Geschäftssituation weniger positiv als noch
Konjunkturdaten Industrie
Industrie gesamt
im Frühjahr. Der entsprechende Lagesaldo
fällt von plus 41 auf plus 25 Prozentpunkte,
liegt damit aber weiter deutlich im positiven
Bereich. Mit Blick auf die nächsten zwölf
Monate hat sich die Stimmung innerhalb der
Branche jedoch merklich eingetrübt. Der Erwartungssaldo fällt das zweite Mal in Folge
von plus 15 auf nun minus vier Prozentpunkte.
Rückläufige Einschätzungen zu Geschäftslage
Exporterwartungen
und Erwartungen lassen das Konjunkturklima
gegenüber der Vorumfrage von 127 Punkten
auf 110 Punkte abkühlen. Die neutrale
Schwelle von 100 Punkten wird aber weiter
deutlich überschritten. Vorsichtiger wird die
Branche auch mit Blick auf ihre Investitionspläne und der Beschäftigungsneigung (Saldo:
minus drei bzw. minus zwei Prozentpunkte).
Geschäftsklima Industrie
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
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Branchenüberblick
Die Lageeinschätzung der Investitionsgüterproduzenten verschlechtert sich per Saldo
Konjunkturdaten Industrie
deutlich von plus 40 auf plus 23 Prozentpunkte.
Die Geschäftserwartungen fallen ein weiteres
Investitionsgüterproduzenten
Mal auf aktuell minus vier Prozentpunkte (Vorumfrage: plus acht Prozentpunkte). Bemerkenswert ist, dass trotz der nachlassenden konjunkturellen Dynamik weiterhin eine robuste
Beschäftigungsneigung besteht (Saldo: plus
sieben Prozentpunkte). Zusätzliche Investitionsimpulse bleiben vorerst jedoch aus.
Vergleichbare Tendenzen zeigen sich auch für
die Vorleistungsgüterindustrie. Gegenüber der
Vorumfrage fällt der Lagesaldo von plus 42 auf
Vorleistungsgüterproduzenten
plus 29 Prozentpunkte. Die Erwartungen geben
von plus 19 auf minus drei Prozentpunkte nach.
Infolgedessen sind sowohl die Investitions- als
auch die Beschäftigungsneigung rückläufig. Die
Unternehmen haben die Exporterwartungen per
Saldo deutlich von plus 28 auf plus sieben Prozentpunkte korrigiert – ein vergleichbares Niveau wurde in der Investitionsgüterindustrie
bereits im Frühjahr erreicht.
Ausgehend von einem sehr guten Geschäftsum-
Ge- und Verbrauchsgüterproduzenten
feld im Frühjahr, ist der Lagesaldo der Ge- und
Verbrauchsgüterproduzenten deutlich von plus
56 auf plus 27 Prozentpunkte eingebrochen.
Die Geschäftserwartungen fallen mit einem
Rückgang von per Saldo plus 22 auf plus zwei
Prozentpunkte ebenfalls merklich skeptischer
aus. Entgegen des allgemeinen Industrietrends
bleibt der Optimismus im Exportgeschäft jedoch weiter ungetrübt (Saldo: plus 36 Prozentpunkte). Mit Blick auf die letzten drei Monate
berichtet die Branche sogar von einem Anstieg
der Auftragseingänge aus dem Ausland.
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
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Branchenüberblick
Baugewerbe
Die
zunehmende
Investitionszurückhaltung
erfasst im Herbst auch die Baubranche. Die
gute Auftragslage der ersten Jahreshälfte kann
nicht weiter aufrechterhalten werden. Konkret
Konjunkturdaten Baugewerbe
Baugewerbe
bewerten die Unternehmen ihre aktuelle Situation mit per Saldo plus 17 Prozentpunkte zurückhaltender als zur Vorumfrage (Saldo: plus
34 Prozentpunkte). Die Geschäftserwartungen
fallen im Branchenvergleich gegenüber der
Vorumfrage besonders deutlich von per Saldo
plus neun auf aktuell minus zwölf Prozentpunkte. Insgesamt ist in den kommenden Monaten deshalb eine weitere Verschlechterung
der Geschäftslage abzusehen. Entsprechend
planen die Unternehmen per Saldo eine deutliche Reduktion der Investitionstätigkeit (Investitionsneigung: minus 24 Prozentpunkte). Zudem
ist in der Branche in naher Zukunft auch mit
einem Beschäftigungsabbau zu rechnen (Beschäftigungsneigung: minus elf Prozentpunkte).
Der Konjunkturklimaindikator fällt mit 101
Punkten im Branchenvergleich besonders niedrig aus.
Handel
Mit per Saldo plus zwölf Prozentpunkten (Vorumfrage plus 22 Prozentpunkte) schätzt der
Konjunkturdaten Handel
Handel gesamt
Handel die aktuelle Lage vergleichsweise zurückhaltend ein. Die sehr guten Aussichten
aus dem Frühjahr konnten somit nicht bestätigt werden. Aktuell haben die Erwartungen
zur zukünftigen Geschäftsentwicklung mit
per Saldo plus sechs Prozentpunkten (Vorumfrage: plus 23 Prozentpunkte) ebenfalls nachgelassen. Entsprechend fällt der Konjunkturklimaindikator von plus 123 auf aktuell plus
109 Indexpunkte.
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Branchenüberblick
Vergleichsweise stabil präsentiert sich der
Einzelhandel. Der Lagesaldo sinkt nur geringfügig von plus 28 auf plus 25 Prozentpunkte.
Mit per Saldo plus neun Prozentpunkten (Vorumfrage: plus 23 Prozentpunkte) sind die
Konjunkturdaten Handel
Einzelhandel
Erwartungen jedoch auch in dieser Teilbranche deutlich gesunken. Aufgrund eines Rückgang des Beschäftigungssaldos von plus sieben auf minus 13 Prozentpunkte muss in den
kommenden Monaten sogar mit einem Beschäftigungsabbau gerechnet werden.
Bescheidener ist hingegen die aktuelle Stimmung im Großhandel. Der Lagesaldo erreicht
mit plus drei Prozentpunkten (Vorumfrage: plus
Großhandel und Handelsvermittlung
22 Prozentpunkte) den mit Abstand niedrigsten
Branchenwert. Entsprechend vorsichtiger äußert der Großhandel mit per Saldo plus sieben
Prozentpunkte (Vorumfrage: plus 32 Prozentpunkte) hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung. Lediglich die Investitionsneigung
verbleibt mit plus sechs Prozentpunkten auf
leicht expansivem Niveau.
Geschäftsklima Handel
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
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Branchenüberblick
Dienstleistungswirtschaft
Einen vergleichsweise geringen Rückgang der
Lagebeurteilung ist in der Dienstleistungswirtschaft zu verzeichnen. Konkret fällt der La-
Konjunkturdaten Dienstleistungswirtschaft
Dienstleistungswirtschaft gesamt
gesaldo von plus 39 auf plus 31 Prozentpunkte
und liegt damit weiter deutlich im positiven
Bereich. Die Geschäftserwartungen für die
kommenden zwölf Monate sind mit per Saldo
minus zwei Prozentpunkten (Vorumfrage: plus
12 Prozentpunkte) jedoch auch in dieser Branche rückläufig. Entsprechend zurückhaltend
geben sich die Unternehmen hinsichtlich der
Anstellung weiterer Mitarbeiter sowie zusätzlicher Investitionstätigkeiten.
Unternehmensnahe Dienstleistungen
Bei den unternehmensnahen Dienstleistern
hat es im Herbst ebenfalls eine Korrektur des
Lagesaldos von plus 41 auf plus 33 Prozentpunkte gegeben. Aktuell ist dies dennoch branchenweit der höchste Wert. Vergleichsweise
positiv stellt sich dementsprechend das Geschäftklima dar, dass mit 120 Punkten (Vorumfrage: 127 Punkte) deutlich oberhalb des gesamtwirtschaftlichen Klimaindikators verbleibt.
Geschäftsklima Dienstleistungswirtschaft
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
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Regionale Tendenzen
Regionale Tendenzen
Aktuell bewerten die Unternehmen der vier
Konjunkturdaten der Regionen
rheinland-pfälzischen IHK-Bezirke ihre wirtschaftliche Situation per Saldo weniger positiv
Geschäftslage
als noch im Frühjahr. Die Lageindikatoren befinden sich jedoch weiterhin deutlich oberhalb
des neutralen Schwellenwerts von null Prozentpunkten und spiegeln damit weiterhin eine
gute wirtschaftliche Lage in den Regionen.
Die Geschäftserwartungen sind in allen Regionen rückläufig. Besonders vorsichtig blickt die
Wirtschaft im IHK-Bezirk Koblenz (Erwartungssaldo: minus acht Prozentpunkte) auf die wirt-
Geschäftserwartungen
schaftliche Entwicklung der kommenden zwölf
Monate. Vergleichsweise moderat ist die Stimmungseintrübung dagegen bisher in der Pfalz.
Der IHK-Konjunkturklimaindikator folgt den
absinkenden Lage- und Erwartungsbeurteilungen der Unternehmen und zeigt eine insgesamt
verlangsamte konjunkturelle Entwicklung im
gesamten Bundesland an.
Geschäftsklima
Ansprechpartner zur Konjunktur in den Regionen
IHK Koblenz
IHK für Rheinhessen
Markus Elz
Ute Lachmayer
Telefon: 0261 106-202
Telefon: 06131 262-1707
E-Mail: elz@koblenz.ihk.de
E-Mail: ute.lachmayer@rheinhessen.ihk24.de
www.ihk-koblenz.de
www.rheinhessen.ihk24.de
IHK für die Pfalz
IHK Trier
Ruth Scherer
Dr. Matthias Schmitt
Telefon: 0621 5904-1510
Telefon: 0651 9777-901
E-Mail: ruth.scherer@pfalz.ihk24.de
E-Mail: schmitt@trier.ihk.de
www.pfalz.ihk24.de
www.ihk-trier.de
Regionale Tendenzen
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
Ansprechpartner zur Konjunktur in den Regionen
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Methodische Hinweise
Datengrundlage
Dem vorliegenden Bericht liegen die Antworten von rund 1.000 Unternehmen aus ganz Rheinland-Pfalz
zugrunde. Die zur konjunkturellen Situation befragten Unternehmen bilden sowohl hinsichtlich ihrer
branchenmäßigen Zusammensetzung und ihrer Betriebsgrößenstruktur, als auch hinsichtlich der räumlichen
Verteilung ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten einen repräsentativen Querschnitt der rheinland-pfälzischen
Wirtschaft ab.
Saldenwerte
Aus den nach der Betriebsgröße gewichteten positiven und negativen Antworten der Unternehmen wird ein
Saldo gebildet. Ein positiver Saldenwert zeigt demnach an, dass es mehr positive als negative Antworten
gibt. Ein Saldenwert von Null bedeutet entsprechend, dass sich die positiven und negativen Antworten die
Waage halten. Antworten wie „gleich bleibend“, die keine Veränderung der Lage der Unternehmen anzeigen
bzw. erwarten lassen, werden vom Saldenkonzept nicht berücksichtigt.
Die Trend-Pfeile in den Diagrammen zeigen die Richtung der Veränderung der Saldenwerte gegenüber der
Vorumfrage an, sofern diese mindestens drei Prozentpunkte beträgt.
Geschäftsklima-Indikator
Der Geschäftsklima-Indikator spiegelt das Ergebnis der IHK-Konjunkturumfrage in einem Wert wider. Er
ergibt sich aus dem geometrischen Mittel der Saldenwerte von Geschäftslage und Geschäftserwartungen.
Der Indikator kann Werte zwischen 0 und 200 Punkten annehmen. Entscheidend für die Interpretation der
konjunkturellen Entwicklung ist die Veränderung des Indikators im Zeitablauf. Steigt der Indikatorwert an,
entwickelt sich die Konjunktur tendenziell positiv, nimmt er ab, zeigt er hingegen eine Eintrübung der
wirtschaftlichen Entwicklung an.
Impressum
Herausgeber
Autor
Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und
Markus Elz
Handelskammern Rheinland-Pfalz.
IHK Koblenz
www.ihk-arbeitsgemeinschaft-rlp.de
Stand
Oktober 2014
Schlossstraße 2
56068 Koblenz
Telefon: 0261 106-202
Mail: elz@koblenz.ihk.de
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz | Konjunkturbericht Herbst 2014
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