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Hallensaison 2014/15 - Swiss Faustball

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Welchen Standard und welchen Preis dürfen inter­
nationale Wettkämpfe in der Schweiz haben?
Liebe Faustballfreunde
Liebe Faustballerinnen und Faustballer
Die Faustball Euro 2014 in der Schweiz
gehört bereits der Vergangenheit an. Als
Zentralpräsident von Swiss Faustball und
Vizepräsident der International Fistball
Association sowie gleichzeitig als Initiator
und damit auch als Mitverantwortlicher
des Ausrichters habe ich mir bereits im
Vorfeld die Frage stellen müssen, wie,
in welchem Umfang und in welcher
Qualität und zu welchem Preis sollen die
Vorgaben der IFA und die Zielsetzungen
des OK’s umgesetzt werden. Es gibt
da unzählige Möglichkeiten. Bestimmt
jedoch weiss ich als langjähriger FaustballFunktionär, dass wir Faustballer es immer
sehr gut anstellen wollen. Wir möchten
unseren Sportlern und Fans eine würdige
Plattform bieten. Natürlich sind dabei sehr
viele und unterschiedliche Interessen und
Präferenzen zu erfüllen. Wir müssen alle
Vorgaben und sollen möglichst alle Interessen erfüllen können. Dass dies möglich
ist steht ausser Zweifel. Doch zu welchem
Preis? Gerade bei der Durchführung der
Euro 2014 stellte sich die Frage nach dem
Preis. Beispielsweise war es das absolute
Ziel, den Sportlern und den Zuschauern
für den weltweit zweitgrössten Wett­
bewerb ein Center-Court zu bieten, damit
der aktive Faustballer und der Zuschauer
so nahe wie möglich beieinander sein
können, also auf «Augenhöhe und quasi
hautnah». Wen wundert‘s, wenn dazu
für rund 2‘640 Plätze, davon über 50%
Sitzplätze, eine Tribüne erstellt wurde. Wer
in Olten dabei war, hat festgestellt, dass
dieses Angebot schlussendlich sicherlich
überdimensioniert war. Liegt dies nun an
den zwar erklärbaren, aber nicht von allen
verstandenen Eintrittspreisen, am regnerischen und kühlen Wetter oder gar am
kaum mehr wegzudenkenden und auch
mit zusätzlichen Kosten verbundenen
Serviceangebot von Liveticker und Live­stream? Faustball in bester Güte,
in hohem Standard? Sind wir Faust­baller
bereit, dafür auch einen etwas höheren
Preis zu bezahlen? Wie beurteilen dies
unsere ausländischen Zuschauer, für die
nicht nur der Eintritt sondern auch die
Unter­kunft, das Essen, Souvenirs, usw. ein
höheres Preisniveau Tatsache sind. Diese
und noch viele andere Fragen stellen
sich für uns Faustballer und kommende
Ausrichter von internationalen Faustballwettkämpfen.
Sportlicher Erfolg unseres National­
teams – mehr als verdient!
Die Ausgangslage in sportlicher Hinsicht
war für unser Nationalteam fast so offen
wie vor zwei Jahren. Diesmal nicht alleine
wegen des jungen Teams und dem neuen
Nationaltrainerduo, sondern wegen
dem Fehlen des «weltbesten» Schlagmannes im Schweizer Team. Doch unser
National­team hat uns an der Euro 2014
alle überrascht. Dafür gebührt dem Team
und seinem Trainerstab der beste Dank.
Sie alle haben wirklich eine grossartige
sportliche Leistung vollbracht. Das
Erreichen des Finals und das im Final
gezeigte Engagement war beste Werbung für den Schweizer Faustballsport.
Dankeschön an alle, die zu diesem Exploit
beigetragen haben.
Swiss Faustball
Franco Giori, Zentralpräsident
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