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Landesjagdverband Bayern –
Bayerischer Jagdverband e.V.
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Bayerischer Jagdverband e.V. • Hohenlindner Str. 12 • 85622 Feldkirchen
Postanschrift:
Hohenlindner Straße 12
85622 Feldkirchen
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Jagdpächter/-innen -
Telefon: 089/99 02 34-38
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Internet: http://www.jagd-bayern.eu
eMail: marion.lenz@jagd-bayern.de
Bankverbindung
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Kto.-Nr.1868500, BLZ 701 664 86
Dr. Re/ ML
28.10.2014
Unterstützung einer wissenschaftlichen Studie zur Wildgansproblematik
Sehr geehrte Jagdpächter/-innen ,
der Bayerische Jagdverband und die Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Zierfische der
Ludwig Maximilians Universität planen für das Jagdjahr 2014/15 eine gemeinsame Studie zur
Wildgansproblematik. In dieser soll der Gesundheitsstatus von Wildgänsen untersucht werden
und damit mögliche verbundene Probleme für Mensch und Tier (auf den Menschen
übertragbare Erkrankungen; Zoonose Aspekt; Gesundheitszustand der Wildganspopulation).
Für diese Studie sind wir auf eine breite Unterstützung durch die Jägerschaft angewiesen und
bitten Sie hiermit um Ihre Unterstützung.
In den letzten Jahrzehnten haben die meisten Gänsearten, die ganzjährig oder zeitweilig in
Mitteleuropa und insbesondere in Deutschland vorkommen, bekanntlich deutliche
Besatzzuwächse auch in Bayern zu verzeichnen. So ist besonders ein steiler Anstieg der
jagdlichen Wildgansstrecken in dem Zeitraum von 2007/ 08 bis 2012/ 13 von ca. 3000 auf ca.
6000 als auch eine stetige Zunahme des Brutvorkommens bei Grau-, Nil- und Kanadagänsen in
Bayern zu beobachten. Die Ursachen für diese Populationsanstiege sind vielschichtig, wobei
die sehr hohe Anpassungsfähigkeit der Gänse eine Grundvoraussetzung für ihre schnelle
Etablierung in nichtheimischen Gebieten sein mag.
Daraus resultierende Probleme sind Fraß Schäden auf Saatäckern und Verkotung des Ernteguts
von Wiesen und Heu sowie von Badestränden, Wegen und Rasenflächen mit entsprechenden
Hygienerisiken.
Eine wissenschaftliche Beurteilung der Situation ist nur möglich, wenn ausreichend
Untersuchungsmaterial aus einer repräsentativen Anzahl von bayerischen Jagdrevieren zur
Verfügung gestellt wird.
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Die durch Prof. Korbel und Frau Dr. Anna Schmitz betreute Studie wird durch Frau Tierärztin
Sabrina Gössling im Rahmen ihrer Dissertation praktisch durchgeführt. Frau Gössling möchte
nach Absprache mit Ihnen vor Ort frisch erlegte Tierkörper untersuchen und Proben von
inneren Organen entnehmen. Wertvolle Fleischstücke des Wildbrets bleiben hierbei unberührt.
Selbstverständlich kann Probenmaterial auch direkt der Klinik zugesandt werden.
Bitte geben Sie diese Informationen auch an die Revierinhaber Ihrer Kreisgruppe weiter.
Mit freundlichen Grüßen und Weidmannsheil
Landesjagdverband Bayern Bayerischer Jagdverband e.V.
Dr. rer. silv. Joachim Reddemann
(Hauptgeschäftsführer)
Anlage
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Bildung
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