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Anmeldung - Betreuer/innen-Weiterbildung

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Referenten:
Georg Dodegge
Richter am Amtsgericht Essen
Prof. Dr. Martin von Hagen
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Uwe Fillsack
Dipl. Sozialarbeiter, Berufsbetreuer und Verfahrenspfleger, Unternehmensberater (KMU)
Moderation:
Heike Deimel
Diözesan-Referentin für Rechtliche Betreuung im
Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e. V.
Hubertus Strippel
Diözesan-Referent für die Behindertenhilfe und Hilfen für psychisch Kranke im Caritasverband für das
Bistum Essen e. V.
Veranstaltungsort und Anmeldung
Kommende Dortmund
Brackeler Hellweg 144
44309 Dortmund
Telefon 0231 206050
Anmeldung bei Claudia Lindenau:
claudia.lindenau@caritas-essen.de
Tel. 0201 81028-140
Anfahrtsbeschreibung:
http://www.kommende-dortmund.de/kommende_dortmund/7Kontakt-Service/37-Anreise.html
Fachtag
Anmeldeschluss und Kosten
Bitte melden Sie sich bis zum 14.10.2014 an.
Die Tagungsgebühr beträgt 100,- € (inkl. Verpflegung).
Zwangsbehandlung,
freiheitsbeschränkende Maßnahmen
und Alternativen im Betreuungsrecht
Veranstalter und Ansprechpartner
Am 21. Oktober 2014
Von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr
In Dortmund
Die Diözesan-Caritasverbände in NRW
Aachen
Essen
Köln
Münster
Paderborn
Oskar Knops
Hubertus Strippel
Christian Schuhmacher
Helmut Flötotto
Heike Deimel
Caritas
in NRW
Diözesan-Caritasverbände
Aachen Essen Köln Münster Paderborn
Caritas
in NRW
Diözesan-Caritasverbände
Aachen Essen Köln Münster Paderborn
Zwangsbehandlung, Freiheitsbeschränkende Maßnahmen und Alternativen im Betreuungsrecht
Am 03.05.2008 trat das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen in Kraft. Das ob und wie der Umsetzung ist bis heute nur undeutlich erkennbar. Insbesondere das Recht auf dieselben Freiheitsrechte
von Behinderten und Nichtbehinderten Menschen
dient als Voraussetzung der gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe. Allerdings kann es zu
Einschränkungen dieser Rechte kommen, da Menschen mit Behinderungen auch eines besonderen
Schutzes bedürfen. Dies kann geschehen, wenn
sie Gefahren aufgrund ihrer Behinderung nicht realistisch einschätzen können.
In den meisten Fällen wird dann mit einer Einschränkung der Freiheit reagiert, insbesondere mit
den Regelungen der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme nach §
1906 BGB.
Seit dem 26.02.2013 ist nach § 1906 Abs 3, 3a eine ärztliche Zwangsmaßnahme nur unter geschlossener stationärer Bedingung zulässig. Sie
bedarf einer gerichtlichen Genehmigung und wird
nur unter bestimmten Voraussetzungen erteilt, wie
zum Beispiel Einwilligungsunfähigkeit, erheblicher,
gesundheitlicher Schaden, Zumutbarkeit und Risiko-Nutzen-Abwägung.
Wunsch und Wille des Betreuten sollen gewahrt
werden, freiheitsentziehende Maßnahmen nur als
letztes Mittel und mit Zustimmung des Betroffenen
eingesetzt werden.
Doch ist das in der Praxis möglich und vor allem
unter welchen Bedingungen?
Was bedeutet die viel beschworene „ultima ratio“ in
der Praxis? Und vor allem: Welche Alternativen gibt
es?
Die eingeladenen Referenten des Fachtages werden sich dem Themenfeld aus psychiatrischer und
betreuungsrechtlicher Perspektive nähern sowie Alternativen aufzeigen.
Tagesablauf
Abschließend besteht die Möglichkeit den Referenten Fragen zu stellen, oder kontrovers mit ihnen zu
diskutieren.
10:15 Uhr
Begrüßung und Hinführung zum Thema durch Heike Deimel, Referentin Rechtliche Betreuung, DiCV
Paderborn
Ziele
-
kennenlernen der rechtlichen Grundlagen zur
Zwangsunterbringung, Zwangsbehandlung,
ärztlichen Handeln
erlernen juristischer Hintergründe anhand
von Beispielen
Auseinandersetzung mit medizinischen Möglichkeiten in der Zwangsbehandlung
Erlernen von Alternativen und Handlungsempfehlungen
Freiheitsentziehende Maßnahmen: Definition, Rechtliche Grundlagen und Verfahren
Auseinandersetzung mit Ergebnissen freiheitsentziehender Maßnahmen, Risiken und
Haftung
Wege der Vermeidung: Werdenfelser Weg,
Redufix, Evidenzbasierte Praxisleitlinie FEM
(Witten)
Zielgruppe
-
-
Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer,
Querschnittsmitarbeiterinnen und Querschnittsmitarbeiter der anerkannten Betreuungsvereine der verbandlichen Caritas in
NRW
Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer
der Betreuungsvereine, ebenso wie Vorstände
Ehrenamtliche Rechtliche Betreuerinnen und
Betreuer
Interessierte
10:00 Uhr
Ankunft/Anmeldung und Stehkaffee
10:30 Uhr
Vortrag Herr Prof. Dr. Martin von Hagen:
Zwangsbehandlung und Alternativen aus Sicht des
behandelnden Arztes.
Sind Zwangsbehandlungen notwendig?
11:30 Uhr
Vortrag Herr Georg Dodegge:
Betreuungsrechtliche Einwilligung in ärztliche
Zwangsmaßnahmen, Juristische Aspekte bei einwilligungsunfähigen Patienten, Rechtfertigungshintergründe für ärztliches Handeln, Genehmigung
nach § 1904 BGB, Behandlungsabbruch
12:30 Uhr bis 13:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr
Vortrag Herr Uwe Fillsack:
Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen:
Das Konzept „Werdenfelser Weg“ – Entstehung,
Grundlagen, Erfahrungen
15:00 Uhr Kaffeepause
15:30 Uhr
kurzer Austausch, Möglichkeit der Diskussion mit
den Referenten in Form eines World Cafes
16:15 Uhr
Verabschiedung und Ende der Veranstaltung
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Bildung
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