close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Berliner Anzeigen (PDF) - Taz

EinbettenHerunterladen
LOKALPRÄRIE
www.taz.de
FAX: 030 - 25 902 444 TELEFON: 030 - 25 902 222 9-15 UHR
Die Redaktion behält sich Abdruck und Kürzen von LeserInnenbriefen vor. Die veröffentlichten Briefe geben nicht unbedingt die Meinung der taz wieder.
Es ist ein Hilferuf
betr.: „Die fröhliche Blockade nach dem
Jawort“, taz vom 11. 11. 14
■
Nein, nicht das Tanzen auf der Straße ist der Skandal. Das ist absolut klasse und erzeugt viele lächelnde Gesichter bei den überraschten Zuschauern. Ich kann das beurteilen, denn ich habe ein
solches Geschehen schon selber miterleben dürfen. Der eigentliche Skandal an dieser Meldung
ist die Mauer in den Köpfen. Auch die Mauer in
den Köpfen sogenannter weltoffener Journalisten bei der taz.
Seit nun mehr als 25 Jahren kann man ohne
Zwangsumtausch, Ausweis und Schikanen durch
Grenzbeamte von einem Stadtteil Berlins in jeden beliebigen anderen Stadtteil Berlins reisen.
Selbst der öffentliche Nahverkehr hat in der Zwischenzeit reagiert. Der Fahrgast muss weder umsteigen, noch braucht er zwei unterschiedliche
Beförderungsscheine, um zum Beispiel von
Prenzlauer Berg nach Wedding zu fahren. Sogar
die Stadtverwaltung Berlin hat reagiert und vor
Jahren schon neue Stadtteilgrenzen gebildet
ohne Rücksicht auf historische Bezeichnungen
wie Ost und West, wie der Stadtteil Mitte beispielsweise verdeutlicht.
Der Autor braucht zwei sogenannte Westbesucher, um ihn aus seinem Kiez in Berlin in einen
benachbarten Kiez zu bewegen. Die Zeilen dieses
taz-Mitarbeiters signalisieren ganz klar, dass
Berlin uns braucht, mehr denn je. Ja, ich würde
sogar sagen, es ist ein Hilferuf. Diese Stadt
scheint einfach zu groß zu sein für einen einzelnen Menschen. Wir aus den Provinzen wie
Bochum, Düsseldorf, München, Dresden, Leipzig
und woher auch immer, ja, wir sind aufgefordert,
wieder und wieder in die Hauptstadt zu reisen,
um unseren Berliner Freunden ihre Stadt zu
zeigen und nahezubringen.
FRANK PACHURA, Bochum
Auch meine Skepsis
■
raturen an Fenstern und Türen. Es gibt für den Bezirk also genug zu tun, statt ständig von Räumung
zu faseln.
MUSSMANNNICHTWISSEN, taz.de
Nicht gut durchdacht
Untätig zugeschaut
Ich bin immer noch überzeugt, dass diese Kunstinstallation „Lichtgrenze“ nicht gut durchdacht
und einfach nur kitschig war.
Ich bin in den letzten Tagen oft an den Plastikständern und den aufgeblasenen Ballons vorbeigefahren und musste jedes Mal fluchen. Das ist so
eine Umweltverschmutzung! Allein die Ständer!
Selbst wenn die aus gepresster Maisstärke wären
oder aus Naturkautschuk wie angeblich die Ballons! Was für ein Müll! Und der Senat und wir bezahlen dafür.
Eine gute Installation hätte versucht, den Müll zu
reduzieren und trotzdem maximal die Bürger
aus Ost und West in ihr Mauerfallgedenken
einzubeziehen. Man hätte einfach 8.000 Ossis
und Wessis bitten können, sich entlang der Grenze aufzustellen, jeweils einen Ballon zu halten
und ihn dann in die Luft steigen zu lassen. So
hätte man ins Gespräch kommen können, man
hätte aktiv was getan und nicht einfach nur
wieder einmal konsumiert und geglotzt. Man
hätte den Müll wenigstens ein bisschen reduziert.
Am schlimmsten ist es, dass im Senat anscheinend keine fähigen Leute sitzen, die Kunst von
Kitsch unterscheiden könnten. Niemand setzt
sich für die Umwelt ein. CAROLA SCHOLZ, Berlin
■ betr.: „Der Hass zurück in Hellersdorf“,
taz.de vom 11. 11. 14
betr.: „Grenzen bleiben“, taz.de vom 9. 11. 14
Ich hab den Mauerfall damals aus Ostperspektive
aktiv mitbekommen, und doch geht es mir heute
nicht anders als der Autorin. Vielen Dank für diese Sätze, die auch meine Skepsis treffend auf den
Punkt bringen. DORAEMON, taz.de
Genug zu tun
Hellersdorf zeigt immer wieder, was für peinliche, hinterwäldlerische und gefährliche Ansichten sich dort verbreiten lassen. Ich hoffe, ab jetzt
wird es aus antifaschistischen Kreisen wieder
eine stärkere Fokussierung auf Hellersdorf geben. Zu lange wurde dort untätig zugeschaut, wie
sich die dummen Kartoffeln dort organisieren.
OTTO HUND, taz.de
Unglaubliches Versagen
betr.: „Ermittlungsgruppe Görli stellt Arbeit
ein“, taz.de vom 10. 11. 14
■
betr.: „Noch ein Flüchtling darf in der Schule
bleiben“, taz.de vom 12. 11. 14
■
Ich finde es sehr gut, dass die Flüchtlinge bleiben
können. Es steht ja der nächste Winter vor der Tür.
Der Bezirk sollte schon mal Heizmaterial sammeln beziehungsweise das Geld dafür bereitstellen. Außerdem sollten finanzielle Mittel bereitgestellt werden für sicher wieder notwendige Repa-
Sperrt die doch endlich ein. Unglaublich, dieses
Versagen von Polizei, Justiz und Politik.
Vorgestern mal wieder beim RAW gewesen und
natürlich Drogen angeboten bekommen. Kann
die Polizei nicht undercover Drogen kaufen und
so die Beweise schaffen, die sie braucht?
KLEOPATROS, taz.de
WOHNUNGSMARKT
LAGERRÄUME
WOHNEN BIETE
■ Frau mit viel Erfahrung sucht Putzstelle o. Minijob in Büro, Fitnessstudio, Praxis, Privathaushalt,
Kita, Schule... ☎0152/13871436 o. 0179/6074059
■ Preisgünstig lagern: sichere Einzelboxen in Berlin Tegel / Lichtenberg ab 59,90€ Tel: ☎ 089 /
716 770 10 10.
■ Vorsicht bei Mietvertragsabschluß! Vorher zum
BERLINER MIETERVEREIN e.V. www.berlinermieterverein.de ☎ 030/226 260
SONSTIGES
WOHNEN SUCHE
■ run umzüge "wer was verändern will, muß sich
bewegen". wir unterstützen sie dabei, engagiert,
zuverlässig u. fair. günstige privatumzüge (nah +
fern), beiladungen, kartons, einpackservice. auf
wunsch: frauen packen für frauen. kostenl. angebote
u.
beratung:
☎ 613 07 628,
runumzuege@betriebe.net
■ taz-Mitarbeiterin sucht 1 bis 2 Zimmerwohnung
gerne mit Balkon. Bevorzugte Bezirke: Schöneberg,
Tempelhof, Wedding. ☎0176-72446664
■ Dipl.-Physiker; 61 J.; alleinstehend; Suche günstige Wohnmöglichkeit für freiberuflichen
Neustart, gern auch WG o.Ä.. Ich erspare so manchen Handwerker, mag Kultur und Gartenarbeit
und koche gern. karlheinz.werner@kabelmail.de
WOHNPROJEKTE
■ Suche kleine möblierte Whg. ab Feb. 2015, in
Berlin o. Umland im "C-Bereich" für min. 2 Jahre.
Warmmiete bis 500 € ☎030/5145933
■ Land-Leben! 1h/70km nördl. von Berlin. Hofgemeinschaft sucht Leute u. Kinder! Toller ökolg. 4Seit. Hof + Garten 7000qm, Platz für kreative Ideen, natürl. Wohnen. Schulgründung geplant. Mietwhg. frei (40-100qm) + Bauprojekt geplant. Nähe
Stechlinsee. www.generationsuebergreifend.de
☎ 0177.1988 708 o. 015157363641
SONSTIGES
Re_Imaging Africa
2014
BÜCHER
■ H E N N W A C K - Das größte Buchantiquariat
Berlins; mit eigenem Café. In Berlin-Steglitz, Albrechtstr. 111, (nahe Rathaus Steglitz) Mo-Fr. 10-18
Uhr, Sa 10-14 Uhr ☎ 030 / 51 65 51 09
11 —16
NOVEMBER
■ Wir kaufen gerne Bücher: Foto, Literatur, Philosophie, Geschichte, Soziologie, Film und Theater!
Antiquariat Kalligramm ☎/Fax 614 44 25
KINO ARSENAL
BERLIN
WWW.AFRIKAMERA.DE
GRÜSSE
intro, faze, Radio Eins
& KulturNews präsentieren:
■ Schnuckelchen, ich liebe Dich... 25+
Mo. 08.12. Einlass 19:00
Astra Kulturhaus
LITTLE
DRAGON
spec. guest: Nao
Tickethotline: 030 / 6110 13 13 www.koka36.de www.tickets.de www.ticketmaster.de
Hermann von Pückler-Muskau:
Semilasso in Afrika
Eine Reise durch Nordafrika im Jahr 1835.
In Algerien begann die mehrjährige Reise
Pücklers rund um das Mittelmeer. Durch seine
Herkunft standen dem Fürsten Türen offen, die
kaum ein anderer Reisender ungestraft durchschreiten konnte. Ebenso fachkundig wie die
politische Situation bereitet der große, ironische
Stilist die vieltausendjährige Besiedlungsgeschichte Nordafrikas für uns auf.
»Pückler vertritt wie neben
ihm nur noch Goethe die
kosmopolitische Tendenz deutscher Kultur und Literatur.«
(Heinz Ohff, Pückler-Biograph)
ISBN 978 3 941924 03 1,
736 Seiten, Leinen im
Schutzumschlag. Im Originalumfang von 1836, mit allen
Abbildungen der Erstausgabe,
einem ausführlichen Register,
Erläuterungen zum geschichtlichen Hintergrund und Kurzbiographien der erwähnten
Personen. 49 € (D). In jeder
Buchhandlung oder unter
www.verlag-der-pioniere.de
betr.: „Und wieder fällt die Mauer“,
taz vom 10. 11. 14
■
VERANSTALTUNGEN
STELLENGESUCHE
■ Übernehme Schreibarbeiten in Berlin, qualifiziert und zuverlässig office-2015@gmx.de
47
die tageszeitung|Rudi-Dutschke-Str. 23|10969 Berlin | briefe@taz.de|www.taz.de/Zeitung
LESERINNENBRIEFE
STELLENMARKT
SONNABEND/SONNTAG, 15./16. NOVEMBER 2014  TAZ.AM WOCHENENDE
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
7
Dateigröße
493 KB
Tags
1/--Seiten
melden