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Broschüre Jahresbericht - Pastoralraum Aarau

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Versammlung der Röm.-Kath.
Kreiskirchgemeinde Aarau
Dienstag, 25. November 2014, 19.30 Uhr,
im Kirchensaal Peter und Paul in Aarau
Traktanden:
1.Protokoll der Kreiskirchgemeindeversammlung
vom 26. November 2013
2. Genehmigung Kreditabrechnung Flachdach Pfarrhaus Buchs
3. Genehmigung Jahresrechnung 2013
4. Genehmigung Budget 2015
5. Finanzplan 2016–2019 zur Kenntnisnahme
6. Informationen aus dem Pastoralraum
7. Verpflichtungskredit neues Heizsystem Kirche, Pfarrhaus Entfelden
8. Verpflichtungskredit Erneuerung Saal UG Kirche Entfelden
9.Projektierungskredit Erneuerung und Umgestaltung
Kirche Mutter Gottes Kölliken
10.Wahlen Amtsperiode 2015–2018
– Information Behördenwahlen
– Wahl Mitglieder und Präsidium der Finanzkommission
– Wahl Stimmenzähler
11. Verschiedenes und Umfrage
Nach der Versammlung sind alle Anwesenden zu einem Apéro eingeladen.
An der Kreiskirchgemeindeversammlung sind stimm- und wahlberechtigt: alle Schweizerinnen und
Schweizer katholischer Konfession, die das 16. Altersjahr erreicht haben, mit Wohnsitz in den Gemeinden, die der Kreiskirchgemeinde angehören. Unter den gleichen Voraussetzungen sind katholische Ausländerinnen und Ausländer stimm- und wahlberechtigt, sofern sie die Niederlassungs- oder die Jahresaufenthaltsbewilligung besitzen.
Wer die Unterlagen persönlich zugestellt erhalten möchte, melde sich auf dem Sekretariat der Kreiskirchgemeinde Aarau (Tel. 062 822 68 23). Ferner liegen diese im Schriftenstand der Kirchen Aarau,
Schöftland, Kölliken, Suhr, Töndler Gränichen, Buchs und Entfelden auf. Das Protokoll zur Versammlung
vom 26. November 2013 finden Sie auf unserer Website www.pastoralraum-aarau.ch
Die Akten zu allen Traktanden liegen bei der Verwaltung der Kreiskirchgemeinde Aarau, Laurenzenvorstadt 80, Aarau, auf. Interessierte können vom 11.–25. November 2014 (vormittags) Einsicht nehmen.
Die Kreiskirchenpflege
1
EDITORIAL
Liebe Leserin, lieber Leser
Wenn die Steuerrechnung bei Ihnen ins Haus flattert, werden Sie sich kaum darüber
freuen. Da geht es uns allen gleich. Ich weiss aber, dass unsere Kirchensteuern sinnvoll
eingesetzt werden und einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft, für unser friedliches Zusammenleben, für unsere Spiritualität oder auch für die Ärmsten und Schwächsten unserer Gesellschaft leisten. Die Kirche nimmt vielfältige Aufgaben wahr. Sie ist eine
der wichtigsten Erbringer sozialer Leistungen in der Schweiz: Sie leistet Kinder- und
Jugendarbeit, engagiert sich für Ehe, Frauen und Familien, für SeniorInnen, Kranke, Invalide und Häftlinge, bietet Seelsorge sowie Notfall- und Katastrophenhilfe im Inland,
kümmert sich um sozial Schwache, um AusländerInnen, Asylsuchende und Flüchtlinge,
arbeitet in der Fürsorge und Entwicklungszusammenarbeit, unterstützt Missionen sowie
Notfall- und Katastrophenhilfe im Ausland.
Kirche ist zuständig für Diakonia (= Hilfe für Bedürftige), Liturgia (= Gottesdienst, Gebet
usw.), Martyria (= den Glauben weiter geben, Zeugnis geben) und Koinonia (= der Gemeinschaft dienen). Die Kirche begleitet und berät Menschen auf ihren Lebenswegen
– nicht nur geistlich und geistig, sondern manchmal auch ganz handfest mit etwas Geld,
Nahrung, Hilfe beim Formulare ausfüllen oder dem Gang auf ein Amt. Das offene Pfarrhaus in Aarau oder das Projekt Wegbegleitung sind gute Beispiele dafür: Wegbegleitung
heisst beispielsweise Unterstützung in den Bereichen Administration, Post ordnen und
sortieren, Ablagen erstellen, Versicherungen erklären, Begleitung auf ein Amt oder eine
Fachstelle, familiäre Unterstützung in unterschiedlichsten Belangen und bei Alltagsfragen, Wohnungssuche für Menschen mit einem kleinen Budget, Mithilfe beim Verfassen
eines Briefes, gemeinsam Zeit verbringen, soziale Kontakte pflegen. Das Projekt läuft
seit Längerem in der Pfarrei Schöftland und wird nun auch in der Pfarrei Aarau aufgebaut. Dazu werden übrigens noch weitere Freiwillige gesucht.
Diakonie ist die zentrale Aufgabe der Seelsorge. Dieses Begleiten von Menschen geschieht überwiegend in direktem Kontakt von Mensch zu Mensch. Die Arbeit in unseren
Pfarreien ist also entsprechend personalintensiv. Daher macht der Anteil der Personalausgaben am Budget auch fast die Hälfte aus. In den vergangenen zwei Jahren waren
in Aarau und Buchs verschiedene Vakanzen zu verzeichnen. Inzwischen konnten neue
Mitarbeitende gefunden werden, die den Auftrag der Diakonie mittragen helfen. Ohne
gutes und vor allem genügend Personal kann die Kirche ihren Auftrag nicht ausfüllen.
Um all diese Aufgaben wahrnehmen zu können, brauchen Kirche und Diakonie die engagierte Mitarbeit von vielen Menschen und eine gesicherte Finanzierungsgrundlage. Diese
solide Grundlage bildet die Kirchensteuer. Das Kirchensteuersystem gewährleistet eine
gerechte Verteilung der Finanzierungslasten und es sichert nicht nur die Unabhängigkeit
der Kirche gegenüber dem Staat, sondern es bietet auch die Möglichkeit, die Unterschiede von «reichen» und «armen» Kirchengemeinden auszugleichen, damit überall ein
möglichst breit gefächertes kirchliches Angebot besteht.
Die Kirche ist Ansprechpartnerin für alle Menschen. Danke, dass Sie Ihre Kirche und
deren Aufgaben mittragen!
Ihr René Spielmann
PS: Dies ist mein letztes Editorial in der Broschüre zu unserer Jahresversammlung.
Meiner Nachfolgerin Rita Walker, die am 30. November gewählt wird, wünsche ich alles
Gute und viel Freude im neuen Amt.
3
Bemerkungen zu den Traktanden
TRAKTANDUM 1
Protokoll der Kreiskirchgemeindeversammlung vom
26. November 2013 im Pfarreizentrum in Suhr
Das Protokoll wird in der Einladung zur Versammlung nicht mehr gedruckt. Wer das Protokoll persönlich zugestellt erhalten möchte, melde sich auf dem Sekretariat der Kreiskirchgemeinde Aarau (Tel. 062 822 68 23). Das Protokoll finden Sie auch auf unserer
Website www.pastoralraum-aarau.ch .
TRAKTANDUM 2
Kreditabrechnung Sanierung Flachdach Pfarrhaus Buchs
Die Kreiskirchgemeindeversammlung hat am 27. November 2012 die Sanierung des
Flachdaches am Pfarrhaus Buchs beschlossen. Sie bewilligte dafür einen Bruttokredit
von Fr. 120’000.
Das Schadensbild beinhaltete defekte Dichtungsbahnen, gerissene Folien, ein Abschwinden der Dichtungsbahnen an den Randzonen usw. An drei verschiedenen Stellen
durchgeführte Laboruntersuchungen wiesen asbesthaltiges Material nach.
Diese Arbeiten wurden ausgeführt
Die Kunststoffdachhaut wurde ersetzt und eine Wärmedämmung eingebracht. Auf
Wunsch und in Absprache mit der Denkmalpflege wurden die Dachränder wieder im
Originalzustand wie bei der Erstellung des Gebäudes ausgeführt. Dadurch entstanden
Mehrkosten von Fr. 12’000.
Zusätzlich wurde das Garagendach saniert. Dies war nicht vorgesehen. Im Zusammenhang mit der Betonsanierung musste aber der Dachrand angepasst werden, deshalb erachtete die Baukommission es als sinnvoll, diese Fläche ebenfalls einzubeziehen. Es entstanden weitere Mehrkosten von Fr. 12’000. Nicht im Kostenvoranschlag enthalten war
der Ersatz der Dachoblichter über der Werktagskapelle. Sie entsprachen nicht mehr den
4
Vorschriften und hatten ihre Lebensdauer erreicht. Die Mehrkosten betrugen schlussendlich Fr. 17’399 oder 14,92 %. Ein Teil der Mehrkosten konnte mit den Reserven und
günstigen Arbeitsvergaben teilweise kompensiert werden.
Die Kantonale Denkmalpflege hat bereits einen Beitrag in der Höhe von 10–15 % an die
Sanierungskosten zugesichert. Er ist in der Kreditabrechnung aber nicht enthalten.
Kreditabrechnung
KostenvoranschlagAbrechnung
Gerüst
Sanierung Flachdach
Architekt, Bauleitung
Reserve
(Ersatz Dachoblichter)
Fr.
Fr.
Fr.
Fr. Total Fr. 14’000Fr. 9’759.05
90’000
Fr. 105’139.40
7’000
Fr.
5’607.00
9’000
Fr.
17’399.00
120’000 Fr.137’904.45
Antrag
Aufgrund der vorstehenden Ausführungen beantragt die Kreiskirchenpflege, die
Kreditabrechnung für die Sanierung des Flachdaches des Pfarrhauses Buchs in der
Höhe von Fr. 137’904.45 zu genehmigen.
TRAKTANDUM 3
Genehmigung der Jahresrechnung 2013
Die Jahresrechnung 2013 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von
Fr. 918’872,97 ab. Der Hauptgrund für das positive Ergebnis ist der Mehrertrag an
Steuerneinnahmen. Das Budget 2013 basierte auf einem Steuerfuss von 18 %. Die
Versammlung vom 27. November 2012 hingegen bewilligte diese Reduktion nicht.
Sie sprach sich für den Verbleib des Steuerfusses auf 19 % aus.
Budget 2013
Rechnung 2013
Ertrag
Aufwand
Fr. 9’050’000
Fr.
9’391’113
Fr.9’050’000Fr.
8’472’240
ErtragsüberschussFr. 918’873
Der Ertragsüberschuss setzt sich wie folgt zusammen:
Mehrertrag aus ordentlichen Steuern
Fr. + 317’870
Mehrertrag aus nicht bewilligter Steuerfussreduktion
Fr. + 450’000
Mehrertrag aus übriger Ertrag
Fr. + 23’243
Minderaufwand Fr.+155’774
Mehraufwand Steuerbezug
Fr. – 28’014
Total Ertragsüberschuss Fr. + 918’873
Gründe für den Minderaufwand
–Minderausgaben im Bereich Personal. Dazu geführt haben verschiedene Stellen vakanzen in den Pfarreien Aarau und Buchs.
– wesentlich tiefere Ausgaben für Passivzinsen
– verschiedene Jugendprojekte waren selbsttragend
Im Jahr 2013
–lag der Steuerertrag bei einem Steuerfuss von 19 % um Fr. 40’378 über den Erträgen
des Vorjahres.
–war der Steuerertrag um Fr. 317’870 oder 3,7 % höher als budgetiert.
–zählten die Kirchgemeinden Aarau, Buchs, Entfelden, Schöftland und Suhr 21’329
Katholikinnen und Katholiken. Der durchschnittliche Steuerertrag pro Person betrug
Fr. 420.45 (2012: Fr. 417.80; 2011: Fr. 404.70).
–konnten Abschreibungen von total Fr. 1’380’000 verbucht werden.
–wurden Fr. 304’098 in Unterhaltsarbeiten an Liegenschaften investiert.
–hat die Kreiskirchgemeinde an den Finanz- und Lastenausgleich der Landeskirche und
an die Aussenpastorationen Fr. 1’612’727 ausgerichtet.
–wurden für verschiedene Projekte im Pastoralraum Fr. 424’536 aufgewendet.
–betrugen die langfristigen Schulden per 31. Dezember 2013 Fr. 3,2 Mio.
Ertrag
Steuerertrag
Übriger Ertrag
Total Ertrag
Budget 2013
8’650’000
400’000
9’050’000
Rechnung 2013
8’967’869
423’243
9’391’112
Abweichung
+317’869
+ 23’243
+ 341’112
in %
+ 3.7
+ 5.8
+ 3.8
Aufwand
Legislative, Exekutive
Personalaufwand
Sachaufwand
Projekte Pastoralraum
Passivzinsen
Abschreibungen
Finanz- und Lastenausgleich
Aufwand Steuerbezug
Ertragsüberschuss
Aufwand Total
Budget 2013
Rechnung 2013
120’500
128’933
4’003’600
3’827’263
1’477’600
1’509’820
488’300
462’669
97’000
34’813
530’000
530’000
1’545’000
1’612’727
338’000
366’014
450’000
9’050’000
8’472’239
Abweichung
in %
+ 8’433 + 7.0
–176’337 – 4.4
+ 32’220 +2.2
– 25’631 – 5.2
– 62’187 –64.1
+/– 0 0
+ 67’727 + 4.4
+ 28’014 + 8.3
–450’000 –100.0
– 577’761 – 6.4
Sachaufwand
Der Sachaufwand wurde um 2,2 % oder Fr. 32’220 überschritten. Verschiedene Mieterwechsel erforderten Renovationen an Wohnungen. Der zunehmende Vandalismus
im Umfeld der kirchlichen Liegenschaften und die damit verbundenen Sachbeschädigungen verursachen immer höhere Kosten. Das Littering ist ein weiteres Problem, das
kaum in Griff zu bekommen ist.
Beiträge, Projekte Pastoralraum
Die Budgetposition «Projekte Reg. Jugendarbeit» wurde nicht in vollem Rahmen beansprucht; die Projekte schlossen teilweise selbsttragend ab.
Übriger Aufwand
Infolge guter Liquidität und wegen des weiterhin tiefen Zinsniveaus reduzierten sich die
Ausgaben für Passivzinsen erneut. Aufgrund der nicht bewilligten Steuerfussreduktion
auf 18 % wurden die Bezugsentschädigungen für Steuern um 8,3 % oder Fr. 28’014
höher abgerechnet.
Finanz- und Lastenausgleich
Wegen der höheren Steuererträge war auch der Lastenausgleich für die «Auswärtspastorationen» höher.
Bilanz 2013
Flüssige Mittel
Aufgrund der hohen Steuererträge hat der Bestand der Bank- und Postguthaben
gegenüber 2012 um Fr. 641’807 zugenommen.
Steuerausstände
Die veranlagten, nicht eingegangenen Steuern haben per 31. 12. 2013 gegenüber 2012
um Fr. 130’663 weiter abgenommen. Die aktive Bewirtschaftung durch die Gemeinden
ist sicher einer der Gründe für die erfreuliche Abnahme.
Guthaben, Erbschaft Ringger
Vor vielen Jahren hat die Kirchgemeinde Buchs mit der Erbschaft Ringger eine Zuwendung erhalten. Gemäss neuer Verordnung über den Finanzhaushalt der Kirchgemeinden im Aargau sind solche Zuwendungen gesondert in der Bilanz auszuweisen. Mit der
Ablage der Jahresrechnung 2013 wurde dieser Forderung entsprochen. Die Kirchgemeinde Buchs kann nach wie vor alleine über die Erbschaft verfügen. Als Aktiven sind
zwei Konten bei der NAB Aarau, ein Kontokorrent mit einem Saldo von Fr. 26’035 und
ein Wertschriftenkonto im Gesamtbetrag von Fr. 149’972, bilanziert.
Transitorische Aktiven
Die Position «Transitorische Aktiven» hat sich leicht erhöht. Ursache dafür waren
höhere Ausstände in Bezug auf die Ablieferung von Kirchensteuern durch die politischen Gemeinden.
Liegenschaften Verwaltungsvermögen
Zusätzlich zu den budgetierten Abscheibungen konnten per 31. 12. 2013 weitere Abschreibungen am Neubau in Suhr von total Fr. 332’117 vorgenommen werden. Aus dem
Ertragsüberschuss 2013 wurde die Verschuldung am Neubau um weitere Fr. 850’000
reduziert. Die restliche Belastung beträgt noch Fr. 610’556.
Für die Sanierung der Fassade der Kirche Buchs konnte der vorgesehene Terminplan
nicht einhalten werden. Die Arbeiten werden in den Jahren 2014/2015 ausgeführt.
Für Vorbereitungen und Abklärungen wurden per 31. 12. 2013 Fr. 31’809 aufgewendet.
Bewertung der Liegenschaften
Die bilanzierten Aktiven des Finanzvermögens von Fr. 300’000 für die Feerstrasse 2
und Fr. 310’000 für die Feerstrasse 4 entsprechen nicht dem eigentlichen Verkehrswert. Die Liegenschaften des Verwaltungsvermögens, ausgenommen das Pfarreizentrum in Suhr und die Kirche und das Pfarrhaus Buchs, sind in der Bilanz mit je Fr. 1
bewertet.
Passiven
Personalaufwand
Der Personalaufwand hat das Budget um Fr. 176’337 unterschritten. Dies ist im Wesentlichen auf die nicht besetzten Stellen in Aarau und Buchs zurückzuführen. Der Personalaufwand beträgt 45,2 % des Gesamtaufwandes.
Fremdkapital
Die Kreditoren haben sich gegenüber 2012 um Fr. 537’634 reduziert. Ausstehende
Verpflichtungen, vorwiegend für den Sachaufwand, verursachen diesen Betrag.
5
Langfristige Schulden
Die langfristigen Schulden bleiben per 31. 12. 2013 mit Fr. 3’200’000 gegenüber 2012
konstant.
Verpflichtungen Fondsrechnungen
Die Jahrzeitenfonds der Pfarreien haben durch die Errichtung einiger Stiftungen eine Erhöhung
erfahren. Das Kapital wird mit 2 % verzinst. Gemäss Art. 25 der Finanzverordnung wird die
Verzinsung direkt den Fonds gutgeschrieben.
Gemäss Beschluss der Ortskirchenpflege Aarau wurde von der «Erbschaft Grütter» ein Betrag
von Fr. 7’700 für eine Bildungsreise nach Chartres verwendet. Begünstigte waren das Seelsoregeteam der Pfarrei Aarau. Ferner wurden für die Sanierung des alten Taufsteins Fr. 23’261
verwendet. Unter Berücksichtigung von zwei Abschlusszahlungen (Fr. 7’500 und Fr. 3’500)
sowie einer internen Zinsvergütung resultiert per 31. 12. 2013 ein Aktivsaldo von Fr. 5’552.90.
Als Passiven wurde neu die Erbschaft Ringger mit einem Saldo von Fr. 176’007 aufgenommen
(siehe Guthaben).
Transitorische Passiven
Die Position Transitorische Passiven hat sich gegenüber 2012 um Fr. 41’548 erhöht. Für einen
zusätzlichen Arbeitgeberbeitrag an die Pensionskasse der Landeskirche musste eine Rückstellung in der Höhe von Fr. 50’000 gemacht werden. Die Forderung wird erst im 2014 zur
Zahlung fällig.
Eigenkapital
Die Position «Rückstellung externe org. Beratung» wurde für die Umstellung der Rechnungslegung auf HRM2 verwendet und per 31. 12. 2013 aufgelöst.
Der neue Webauftritt für den Pastoralraum und die Pfarreien wurde im 2013 realisiert und die
dafür vorgesehene Vorfinanzierung aufgelöst.
Das Defizit der Kreditabrechnung für die Aufführung des Musicals «luca@aisha» von
Fr. 14’784.05 wurde gemäss Beschluss der Versammlung vom 26. 11. 2013 dem Eigenkapital
belastet.
Weitere Hinweise und Ergänzungen
Zusammenfassung der Aktivitäten von Pfarreigruppierungen,
Projekte und Institutionen im Pastoralraum Region Aarau.
davon:
Aktivitäten Gruppierungen Pfarreien
Projekte div. Institutionen
Projekte Pastoralraum
Reg. Ehe- und Paarberatung, Reg. Jugendberatung
Fr. 424’536
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
132’116
40’436
11’333
240’651
Unterstützung Projekte in Indien:
Beitrag Mission und Entwicklung (Budget + Aufstockung
aus Ertragsüberschuss 2013)
Fr.
40’000
Verwendung Ertragsüberschuss 2013
Die Kreiskirchenpflege hat den Jahresgewinn von Fr. 918’873 wie folgt verwendet:
Aufstockung Beitrag für Mission und Entwicklung
(Erhöhung auf Fr. 40’000.-)
Fr.
20’000
Zusätzliche Abschreibungen Pfarreizentrum Suhr
Fr.
850’000
Einlage Kapitalkonto
Fr.
48’873
Total Verwendung Ertragsüberschuss Fr.
918’873
Antrag
Die Jahresrechnung 2013 und die Vermögensrechnung per 31. 12. 2013 sind unter
Entlastung der Kreiskirchenpflege und der Verwaltung zu genehmigen.
Bilanz per 31.12.2013
Bestand
01.01.2013
Bestand
31.12.2013
Bestand
01.01.2013
Bestand
31.12.2013
1
Aktiven
6’238’818
6’739’071
2
Passiven
6’238’818
6’739’071
10
Finanzvermögen
4’446’139
5’246’702
20
Fremdkapital
4’433’874
4’102’598
100
Flüssige Mittel
1’412’822
2’054’629
200
2005
Laufende Verpflichtungen
Kreditoren
788’334
788’334
250’700
250’700
1000
1001
1002
1005
Kasse
Postcheck
Bankkontokorrent
Postcheck Jugendarbeit Pastoralraum
1’105
1’394’263
16’929
525
275
2’010’256
39’313
4’785
202
2021.01
Langfristige Schulden
Darlehen Banken
3’200’000
3’200’000
3’200’000
3’200’000
101
1012
1015
1016
Guthaben
Steuerausstände
Verschiedene Debitoren
Übrige Forderungen
NAB Aarau/Erbschaft Ringger
NAB Aarau/Erbschaft Ringger
1’297’974
1’273’365
24’609
0
0
0
1’369’114
1’142’702
46’905
3’500
26’035
149’972
102
1023.01
1023.02
1023.06
1023.07
Liegenschaften
Feerstrasse 2, Aarau
Feerstrasse 4, Aarau
Land Gränichen
Land Küttigen
626’351
308’428
317’921
1
1
610’002
300’000
310’000
1
1
203
2031
2035.01
2035.02
2035.03
2035.04
2035.05
2036
2037
2038
2039
Verpflichtungen Fondsrechnungen
Übrige Verpflichtungen
Jahrzeitenfonds Aarau
Jahrzeitenfonds Schöftland
Jahrzeitenfonds Suhr
Jahrzeitenfonds Buchs
Jahrzeitenfonds Entfelden
Pfarreifonds
KG Aarau / Erbschaft Hochstrasser
KG Aarau / Erbschaft Grütter
KG Buchs/Erbschaft Ringger
375’168
0
132’769
9’957
16’698
20’157
6’285
62’000
102’093
25’209
0
539’978
3’500
134’744
10’226
16’722
20’750
6’341
62’000
104’135
5’553
176’007
103
1039
Transitorische Aktiven
Transitorische Aktiven
1’108’992
1’108’992
1’212’957
1’212’957
205
2059
Transitorische Pasiven
Transitorische Passiven
70’372
70’372
111’920
111’920
11
Verwaltungsvermögen
1’792’679
1’492’369
114
1143.01
1143.02
1143.03
1143.04
1143.05
1143.06
1143.07
Liegenschaften
Kirche und Pfarrhaus Aarau
Kirche und Pfarrhaus Schöftland
Kirche Kölliken
Kirche und Pfarrhaus Suhr
Zentrum Töndler Gränichen
Kirche und Pfarrhaus Buchs
Kirche und Pfarrhaus Entfelden
1’792’679
1
1
1
1’792’673
1
1
1
1’492’369
1
1
1
1’460’556
1
31’808
1
23
2300
2301.01
2301.02
2301.04
2301.05
2301.07
2301.99
2310
Eigenkapital
Legat Wullschleger
Pastorationsfonds Erlinsbach
Renovationsfonds allgemein
Rückstellung externe Org.-Beratung
Rückstellung Entwicklungsbeiträge
Vorfinanzierung Webauftritt
Zweckgebundene Reserven
Eigenkapital
1’804’944
186’653
312’777
390’000
15’071
120’000
50’000
40’000
690’443
2’636’473
186’653
325’288
390’000
0
120’000
0
20’000
675’659
Gesamtaktiven
6’238’818
6’739’071
6
Ertragsüberschuss 2013
Gesamtpassiven
918’873
6’238’818
6’739’071
Rechnung 2013 / Budget 2015
Budget
2013
Rechnung
2013
Budget
2015
19%
Ertrag
19%
Ertrag
18%
Ertrag
Ertrag
Kirchensteuern
Aarau
Biberstein
Densbüren
Erlinsbach
Küttigen
Nachtrag auf 19%
Attelwil
Bottenwil
Hirschthal
Holziken
Kirchleerau
Kölliken
Moosleerau
Muhen
Reitnau
Schlossrued
Schmiedrued-Walde
Schöftland
Staffelbach-Wittwil
Uerkheim
Wiliberg
Nachtrag auf 19%
Gränichen
Suhr
Nachtrag auf 19%
Buchs
Rohr
Nachtrag auf 19%
Oberentfelden
Unterentfelden
Nachtrag auf 19%
Total Steuerertrag
2'245'000
162'000
36'000
397'000
600'000
190'000
3'630'000
10'000
45'000
145'000
71'000
45'000
252'000
50'000
255'000
60'000
20'000
45'000
242'000
70'000
55'000
5'000
75'000
1'445'000
530'000
825'000
74'000
1'429'000
725'000
300'000
56'000
1'081'000
2'360'094.35
190'819.40
34'310.35
452'321.55
677'159.90
2'330'000
185'000
30'000
440'000
655'000
3'714'705.55
3'640'000
13'421.70
46'008.25
157'955.50
66'056.95
40'499.95
271'938.80
60'055.20
308'532.45
92'371.35
20'386.55
60'078.85
322'211.50
47'674.60
63'676.35
8'174.10
10'000
44'000
155'000
64'000
40'000
265'000
57'000
305'000
88'000
20'000
57'000
320'000
45'000
62'000
8'000
1'579'042.10
1'540'000
535'684.55
904'111.10
530'000
870'000
1'439'795.65
1'400'000
815'337.75
320'557.70
780'000
305'000
1'135'895.45
1'085'000
600'000
410'000
55'000
1'065'000
618'672.40
479'758.30
595'000
470'000
1'098'430.70
1'065'000
8'650'000
8'967'869.45
8'730'000
5'000
844.00
23'000
23'085.55
22'000
139'000
138'790.00
152'000
Übrige Erträge
Zinserträge
Verzugszinsen auf Steuern
Mieterträge / Benützungsgebühren:
Kreiskirchgemeinde
Total Ertrag
1'000
Aarau
82'000
84'366.80
Schöftland
19'000
24'949.50
Suhr
43'000
35'400.00
Buchs
50'000
50'880.00
50'000
20'000
23'180.00
22'000
Kreiskirchgemeinde
7'000
21'812.10
Aarau
3'000
13'508.60
Schöftland
7'000
1'673.75
Suhr
2'000
650.00
Entfelden
Rückerstattung Löhne durch Dritte:
Total übrige Erträge
28)
Buchs
1'261.35
Entfelden
2'841.50
23)
82'000
29)
30)
20'000
21'000
24)
31)
32)
33)
33)
33)
33)
400'000
423'243.15
370'000
9'050'000
9'391'112.60
9'100'000
7
Begründung der Abweichungen Budget-Rechnung 2013
Aufgrund der neuen Rechnungslegung HRM2 kann die
Gegenüberstellung bei einigen Positionen zu grösseren Abweichungen führen, die nicht separat begründet werden.
Ortskirchgemeinde Aarau
1)infolge Vakanzen, weniger Personalaufwand
2)nicht budgetierte Auslagen «offenes Pfarrhaus»
3)Pilgertag nicht budgetiert
4)höherer Steuerertrag der Gemeinde Erlinsbach, verursacht
Mehrabgaben Auswärtspastoration
Ortskirchgemeinde Schöftland
5)Broschüre «Trauer und Abschied» nicht budgetiert
6)Einbinden der PCs nach Ersatz Modem
7)Heizöltank gefüllt, da im 2014 Preiserhöhung erwartet
8)Grosseinkauf Reinigungsprodukte
9)höherer Steuerertrag der Gemeinde Reitnau, verursacht
Mehrabgaben für Auswärtspastoration
Ortskirchgemeinde Suhr
10)infolge Vakanzen, weniger Personalaufwand
11)Ersatz Kopierer verursacht höhere Kosten
12)Inserate wegen Personalvakanzen
13)Anschaffung Laptop Sakristan nicht budgetiert
14)Grosseinkauf Reinigungsprodukte
Ortskirchgemeinde Buchs
15)Infolge Vakanzen weniger Personalaufwand
16)Mehrkosten Johannistreffen, Begrüssung neuer Pfarreileiter
17)keine Aktivitäten für freiwillige Mitarbeitende
Ortskirchgemeinde Entfelden
18)EDV-Anschluss Büro Sakristan
19)Grundkredite nicht beansprucht
Pastoralraum
20)keine Projekte Pastoralraumleitung
21)Einige Projekte waren selbsttragend
Revisionsbericht der Finanzkommission
an die Kreiskirchgemeindeversammlung
Sehr geehrter Herr Präsident
Sehr geehrte Damen und Herren
Als Finanzkommission haben wir die Buchführung und die Jahresrechnung (Bilanz (Bestandesrechnung), Erfolgsrechnung (Laufende Rechnung) und Anhang) der Röm.-kath. Kreiskirchgemeinde Aarau für das am 31. Dezember 2013 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.
Die Prüfungsarbeiten wurden am 13. Mai 2014 beendet.
Für die Jahresrechnung ist die Kreiskirchenpflege verantwortlich, während unsere Aufgabe
darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die Anforderungen
hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.
Unsere Prüfung erfolgte nach den Schweizer Prüfungsstandards, wonach eine Prüfung so
zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung mit
Kreiskirchgemeinde
22)Rückstellung Einmaleinlage Personalversicherung
23)Energieaufwand zu knapp budgetiert
24)Feerstrasse 2: Ersatz Haustüre, Malerarbeiten infolge
Mieterwechsel nicht budgetiert
25)Gute Liquidität, weniger Darlehenszinsen
26)siehe Traktandum 3, Genehmigung Jahresrechnung 2013
Ortskirchgemeinden Aarau, Schöftland, Buchs
27)Mehraufwand Steuerbezug infolge Mehrertrag Steuern
Ertrag
28)Infolge tiefem Zinssatz, weniger Ertrag
29)Räume UG Kirche vorübergehend an Schule vermietet
30)Mieterwechsel Haus Sonnmattweg 4
31)Rückerstattung Lohnanteil Lindenfeld aus dem Jahr 2012
32)Rückerstattung Krankentaggeld
33)Teilweise weniger Reinigungsaufwand nach Vermietungen
in Rechnung gestellt
angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen
Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes. Wir sind der
Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet.
Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung dem
schweizerischen Gesetz, dem Organisationsstatut LASK und der Verordnung über den Finanzhaushalt der Römisch-Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Aargau.
Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung 2013 zu genehmigen.
Aarau, 13. Mai 2014
Die beauftragte Revisionsstelle:
BDO AG
Stephan Bolliger, Philipp Mathys
Finanzkommission Kath. Kreiskirchgemeinde Aarau
Der Präsident: Christoph Wyder
TRAKTANDUM 4
Budget 2015 / Festlegung Steuerfuss
Im Budget 2015 erreichen Aufwand und Ertrag die Summe von Fr. 9’100’000. Die
Kreiskirchenpflege rechnet mit einer ähnlichen Ertragslage wie im Rahmen des
laufenden Jahres 2014. Trotz der hohen Sanierungskosten für die Fassade der Kirche in Buchs dürfte die Verschuldung im kommenden Jahr konstant bleiben. Für
die Zukunft sind bereits neue Investitionen geplant: der bauliche Zustand der Kirche in Kölliken wurde überprüft. Sie wird zeitgemäss, alters- und behindertengerecht erneuert. Dies ermöglicht eine grössere Nutzungsflexibilität für kirchliche
und kulturelle Anlässe. Die Behörde hat aus diesem Grund die Abschreibungen im
Budget 2015 auf einem verträglichen Niveau beibehalten.
Annahmen zum Wirtschaftswachstum
Das Kantonale Steueramt geht davon aus, dass die Einkommens- und Vermögenssteuern
2014 etwa das Niveau des Vorjahres 2013 erreichen werden. Für das Rechnungsjahr
2015 wird ein Wachstum von ca. 1 % erwartet. Grund für die moderate Wachstumser8
wartung ist eine weitere Entlastung aus der Teilrevision des Steuergesetzes und die höheren Abzüge, die per 1. 1. 2014 in Kraft traten. Aus dem erwarteten Wirtschaftswachstum können deshalb für das kommende Jahr nur marginal höhere Kirchensteuererträge
erwartet werden. Die Steuererträge werden in den kommenden Jahren eine grosse Unsicherheit bleiben. Im Budget 2015 sowie in der Finanzplanung ab 2016 gehen wir von
einem vorsichtigen Wachstum von maximal 1 % aus. Ab 2016 wird das Wachstum durch
den neuen jährlichen Ausgleich der kalten Progression zusätzlich gedämpft.
Im Jahr 2015 sind hohe Investitionen in Buchs und im 2016 in Kölliken geplant. Um
genügend Mittel für den laufenden Schuldenabbau zu erhalten, hat die Behörde die Abschreibungen im Budget 2015 im Rahmen der letzten Jahre beibehalten.
Steuerertrag
Die Berechnungen der Steuererträge der Kath. Kreiskirchgemeinde Aarau berücksichtigen die Schätzungen des Kantons und der umliegenden Gemeinden. Diese gehen von
stagnierenden bis vorsichtig steigenden Steuererträgen aus. Das Budget basiert auf
einem Steuerertrag von Fr. 8’730’000 bei gleich bleibendem Steuersatz von 18%.
Übriger Ertrag
Der übrige Ertrag resultiert aus Liegenschaftserträgen und den Verzugszinsen auf Steuern. Sie bewegen sich im Rahmen des Budgets 2014.
Personalaufwand
Die Personalkosten belaufen sich auf Fr. 4’154’900 oder 45,6% der gesamten Ausgaben.
Im Budget 2015 sind Lohnanpassungen für die Theologen und die Mitarbeitenden in
der Katechese vorgesehen. Der Personalaufwand verändert sich gegenüber dem Budget
2014 um Fr. 110’000 oder um +2,7%.
Ferner geben wir Einsicht in den Stellenplan für das Jahr 2015. Er gibt als strategisches
Planungs- und Steuerungsinstrument detailliert über die jeweiligen Anstellungen je Berufskategorie in den Organisationseinheiten der Kreiskirchgemeinde Auskunft. Gemäss
neuer Rechnungslegung gelten als Organisationseinheiten: die fünf Pfarreien, der Pastoralraum sowie die Verwaltung.
Kirchliche Sozialberatung
In Zusammenarbeit mit Caritas Aargau wurde per 1. 1. 2014 der Kirchliche Regionale
Sozialdienst geschaffen. Innerhalb des Beratungsangebotes wird eine Sozial- und Schuldenberatung angeboten, die vor allem dann Leistungen erbringt, wenn Betroffene keine
oder ungenügende Hilfe von anderen Stellen erhalten. Das Angebot wird 2015 als Projekt
weiter geführt. Dafür sind Fr. 88’000 vorgesehen.
Sachaufwand
Der Sachaufwand 2015 liegt mit total Fr. 1’831’100 um Fr. 18’000 unter dem Budget
2014.
Finanzdienst
Trotz der umfangreichen Sanierungsarbeiten in Buchs wird die Verschuldung 2015 voraussichtlich leicht ansteigen. Die Passivzinsen hingegen werden konstant tief bleiben.
Im Budget 2015 sind ordentliche Abschreibungen auf den Liegenschaften des Verwaltungsvermögens von Fr. 150’000 vorgesehen. Für zusätzliche Abschreibungen werden
Fr. 320’000 veranschlagt.
Finanz- und Lastenausgleich
Der Finanz- und Lastenausgleich beinhaltet die Abgaben an die Landeskirche von Fr.
1’275’000 und die Beiträge an die Aussenpastorationen von Fr. 395’000. Massgebend
für die Berechnung der Abgaben an die Landeskirche sind der Steuerfuss und der bereinigte Steuer-Sollbetrag der Kirchgemeinden für das Jahr 2013.
Antrag
Das Budget 2015, mit einem Steuerfuss von 18%, wird genehmigt.
Begründung der Investitionen Budget 2015
In allen Ortskirchgemeinden:
1) Sitzungsgelder werden den Ortskirchenpflegen belastet
2) Pfarrblatt Horizonte erscheint ab 01.01.2015 im
Zweiwochen-Rhythmus
Ortskirchgemeinde Aarau
3) Berufseinführung R. Volken
4) Ersatz Messgewänder
5) Mehraufwand Pilgertag
6) Material Pfadi und Blauring, Defizitgarantie Ifakara
7)Ersatz Schneeräummaschine, Malerarbeiten an
Holzteilen Fassade Pfarrhaus
Ortskirchgemeinde Schöftland
8)EDV-Programm für elektronische Reservation der
Räume
9) Anpassung Entschädigung HGU-Gruppen
10)mehr Aktivitäten durch Pfarreigruppierungen
11)Unterhalt und Anpassungen Wärmeverteilung und
Elektrotableau
Ortskirchgemeinde Suhr
12)Sanierung Vordach Kirche
Ortskirchgemeinde Buchs
13)mehr Aktivitäten durch Pfarreigruppierungen
14)Ersatz Fenster, Gebäudeanalyse
Ortskirchgemeinde Entfelden
15)Versch. Verabschiedungen
16)Neuanstellung Sakristan: Kurs Einführung
17)Verabschiedungen Personal
18)Ersatz Leinwand und Beamer
Pastoralraum
19)Projekt Sozial- und Schuldenberatung, Leistungsvereinbarung Caritas
Kreiskirchgemeinde
20)Neuanstellung Verwaltung infolge Pension der bisherigen Stelleninhaberin
21)Malerarbeiten Fassade Liegenschaft Feerstrasse 4
22)Skonti, Vergütungszinsen auf Steuern werden zentral
verbucht
Ertrag
23)Mietertrag Sonnmattweg 4 wird neu im Finanzvermögen
verbucht
24)deshalb Mietertrag Suhr reduziert
Gemäss neuer Rechnungslegung HRM2 sind folgende
Neuerungen zu beachten:
– In allen Kirchgemeinden werden Entschädigungen,
Sitzungsgelder und Kompetenzsumme als eigene
Kostenstelle geführt
– Pastoralraum hat einen eigenen Rechnungskreis
– Der Personalaufwand für die Seelsorge und die Sakristane/Hauswarte werden separat präsentiert
– Die Rückerstattungen für Reinigungsaufwand werden
in den Lohnkontos gutgeschrieben
9
Total
Rechnung 2013 / Budget 2015
Schöftland
Rechnung
Budget
Budget
Rechnung
Budget
Budget
Rechnung
Budget
2013
2013
2015
2013
2013
2015
2013
2013
2015
100'000
106'002.05
90'000
20'500
120'500
22'930.95
128'933.00
35'700
125'700
2'000
2'000
6'625.40
6'625.40
2'746'200
260'050
243'100
28'000
3'277'350
2'570'904.25
243'956.40
272'613.10
18'658.10
3'106'131.85
2'882'800
271'100
254'400
37'100
3'445'400
792'300
80'000
75'000
7'000
954'300
766'314.10
75'479.87
74'816.25
7'208.90
923'819.12
Sachaufwand Seelsorge
Büromaterial, Drucksachen, Leasinggebühren
Pfarrblatt Horizonte
Fachliteratur, Zeitschriften
EDV-Geräte, Material, Wartungsverträge
Kirchl. Bedürfnisse, Material
Musikalische Gestaltung der Gottesdienste
Auswärtige Gottesdienste, Kirchenbus
Pfarreiliche Kontakte
Katechese, Material, HGU Unterricht
Anschaffungen, Unterhalt Mobilien
Reisekosten, Spesen
Porti, Telefongebühren
Freiwilligenarbeit
Aktivitäten Pfarreigruppierungen
Total Sachaufwand Seelsorge
56'000
265'000
14'000
45'500
81'500
73'100
10'500
51'600
45'500
8'500
26'100
43'000
27'500
132'650
880'450
59'795.28
267'388.00
15'357.55
48'319.05
82'064.30
74'089.15
9'390.65
62'441.30
47'470.65
11'891.80
26'541.40
41'852.70
18'133.55
132'115.65
896'851.03
67'500
245'000
14'500
53'000
99'000
76'000
17'200
68'800
65'000
13'000
33'400
41'500
28'000
165'500
987'400
15'000
88'000
5'000
4'000
26'000
30'000
4'500
8'000
5'000
1'500
7'900
14'000
11'000
44'000
263'900
16'015.58
84'436.00
4'251.25
3'945.45
26'364.20
29'279.40
5'410.00
12'247.35
9'015.05
3'463.00
7'983.80
13'758.50
9'347.95
43'377.00
268'894.53
04
Personalaufwand Liegenschaften
Löhne
Sozialversicherungsbeiträge
Personalversicherungsbeiträge
Übriger Personalaufwand
Total Personalaufwand Liegenschaften
599'600
78'450
42'400
3'800
724'250
603'854.70
74'174.05
40'812.80
2'290.00
721'131.55
591'000
68'000
39'500
11'000
709'500
167'000
15'000
11'000
1'000
194'000
162'589.65
15'095.00
10'394.00
805.00
188'883.65
05
Sachaufwand Liegenschaften
Wasser, Energie Liegenschaften Finanzvermögen
Wasser, Energie Kirchen, Pfarrhäuser
Anschaffung, Unterhalt Mobilien Finanzvermögen
Anschaffung, Unterhalt Mobilien Kirchen, Pfarrhäuser
Baulicher Unterhalt Liegenschaften Finanzvermögen
Baulicher Unterhalt Kirchen, Pfarrhäuser
Zusätzlicher unvorherges. Baulicher Unterhalt
Übriger Betriebsaufwand Liegenschaften Finanzvermögen
Übriger Betriebsaufwand Kirchen, Pfarrhäuser
Dienstleistungen Sachversicherung
Total Sachaufwand Liegenschaften
14'000
191'000
16'031.70
188'908.35
19'000
224'000
83'000
82'600
8'000
295'200
40'000
2'000
37'000
87'500
757'300
82'300.80
25'073.00
279'024.35
40'755.70
2'548.25
43'083.50
85'492.30
763'217.95
72'200
18'000
313'000
22'000
3'000
78'000
94'500
843'700
4'003'600
1'637'750
3'827'263.40
1'660'068.98
4'154'900
1'831'100
161'000
83'000
161'206.90
79'444.00
64'150
5'000
60'436.00
2'124.10
15'000
328'150
9'208.76
312'419.76
155'000
85'000
88'000
61'300
9'000
5'000
15'000
418'300
80'000
30'000
17'000
127'000
16'238.39
28'728.55
18'574.60
63'541.54
50'000
30'000
20'000
100'000
530'000
530'000.00
530'000
530'000.00
150'000
320'000
470'000
1'225'000
320'000
1'545'000
1'224'936.00
387'791.40
1'612'727.40
Aufwand Steuerbezug
Entschädigung Steuerbezug
308'000
337'285.55
Ertragsüberschuss
Ertragsüberschuss budgetiert - effektiv
450'000
918'872.97
Total Aufwand
9'050'000
Total Ertrag (siehe Details)
9'050'000
01
02
03
Legislative, Exekutive
Entschädigung Behörden, Revisoren
Durchführung Wahlen
Kompetenzsumme Kirchenpflege
Total Legislative, Exekutive
Personalaufwand Seelsorge
Löhne
Sozialversicherungsbeiträge
Personalversicherungsbeiträge
Übriger Personalaufwand
Total Personalaufwand Seelsorge
Total Personalaufwand
Total Sachaufwand
06
07
08
09
10
11
10
Aarau
Budget
Beiträge, Projekte Pastoralraum
Beitrag Reg. Jugendberatungsdienst Aarau
Beitrag Ehe- und Paarberatung
Beitrag Kirchl. Sozialberatung Caritas
Beiträge diverse Institutionen
Projekte Pastoralraumleitung
Projekte Öffentlichkeitsarbeit
Projekte Reg. Jugendarbeit
Total Beiträge, Projekte Pastoralraum
Passivzinsen
Kontokorrent-, Darlehenszinsen
Skonti-, Vergütungszinsen Steuerbezug
Zinsvergütungen an Fonds
Total Passivzinsen
Abschreibungen
Ordentliche Abschreibungen Verwaltungsvermögen
Zusätzliche Abschreibungen Verwaltungsvermögen
Total Abschreibungen
Finanz- und Lastenausgleich
Steuerabgaben Landeskirche
Auswärtspastoration
Total Finanz- und Lastenausgleich
16'000
10'000
1)
1)
4'000
20'000
1'000
1'000
1'545.55
1'545.55
2'000
12'000
812'800
78'000
79'000
16'100
985'900
479'500
46'000
42'000
5'000
572'500
476'006.32
44'845.43
39'258.52
3'698.70
563'808.97
521'000
47'500
47'000
5'000
620'500
6'000
57'000
2'000
4'000
15'000
12'000
6'000
17'500
21'500
500
6'100
7'000
4'000
27'000
185'600
8'014.75
60'302.00
2'464.25
5'035.30
16'029.15
12'287.15
3'980.65
18'344.70
22'960.85
45.00
7'900.80
7'104.00
4'353.75
25'579.15
194'401.50
168'000
19'000
10'000
1'000
198'000
110'000
15'000
8'000
1'000
134'000
115'350.90
14'948.40
7'448.00
405.00
138'152.30
77'263.90
102'000
24'000
31'383.65
14'200
15'957.80
11'200
12'400
13'455.20
14'000
53'700
56'961.40
130'000
62'500
48'543.90
45'000
16'000
39'000
205'900
18'949.15
40'563.30
209'695.55
35'000
42'000
320'200
6'000
7'000
111'900
8'836.40
7'378.20
109'597.35
1'148'300
469'800
1'112'702.77
478'590.08
1'183'900
617'900
706'500
297'500
701'961.27
303'998.85
20'900
19'208.40
21'200
20'900
19'208.40
21'200
15'000
15'137.65
5'000
4'433.20
15'000
15'137.65
5'000
4'433.20
1'275'000
395'000
1'670'000
516'000
280'000
796'000
514'883.50
337'158.20
852'041.70
4)
528'000
340'000
868'000
206'000
40'000
246'000
205'814.25
50'633.20
256'447.45
330'000
128'000
138'061.55
27)
140'000
53'000
61'463.20
9'391'112.60
9'100'000
2'580'000
2'622'367.55
2'851'000
1'309'000
1'329'849.52
1'436'000
1
9'391'112.60
9'100'000
3'715'000
3'812'580.95
3'722'000
1'471'000
1'605'665.35
1'560'000
1
1)
2)
3)
16'000
78'000
4'000
2'000
37'000
30'000
9'200
17'000
11'500
4'500
8'000
13'000
11'500
56'000
297'700
3)
2)
4)
5)
6)
7)
5)
6)
7'000
55'000
3'000
10'000
15'000
10'000
8'000
16'000
29'000
2'000
8'000
7'500
4'000
34'000
208'500
2)
8)
9)
10)
112'000
12'000
7'000
7'000
138'000
7)
8)
34'000
11)
11'000
11'000
115'000
758'500
323'500
9)
27)
225'000
55'000
280'000
62'000
Suhr
Buchs
Entfelden
Pastoralraum
Verwaltung Kreiskirchgemeinde
Budget
Rechnung
Budget
Budget
Rechnung
Budget
Budget
Rechnung
Budget
Budget
Rechnung
Budget
Budget
Rechnung
Budget
2013
2013
2015
2013
2013
2015
2013
2013
2015
2013
2013
2015
2013
2013
2015
10'000
3'000
3'000
2'239.00
2'239.00
456'000
45'750
46'600
4'300
552'650
442'975.05
43'207.14
42'148.35
4'244.50
532'575.04
10)
6'500
48'000
2'000
2'000
15'000
16'600
9'408.85
48'136.00
4'620.00
3'385.05
13'835.50
17'627.20
11)
11'500
4'500
1'000
4'200
5'500
5'500
16'500
138'800
10'768.10
1'364.70
1'954.05
4'014.90
7'385.60
2'241.05
18'662.10
143'403.10
111'000
15'250
5'400
1'000
132'650
10'000
1)
4'000
14'000
5'000
5'000
3'447.95
3'447.95
465'000
46'000
42'000
5'000
558'000
367'400
32'000
29'000
2'200
430'600
256'359.65
26'096.07
14'656.86
854.00
297'966.58
10'000
36'000
2'000
3'000
16'000
7000
10'649.85
38'324.00
2'133.50
3'368.35
15'913.10
6'732.95
15'000
4'500
1'000
5'000
6'000
5'500
19'000
161'000
7'500
4'000
3'000
2'900
6'500
3'000
22'350
123'250
15'832.40
4'068.85
4'660.00
1'599.70
5'699.90
23'760.25
132'742.85
9'000
3'500
1'500
4'000
6'000
3'000
31'500
133'000
114'337.30
14'402.00
5'395.00
360.00
134'494.30
121'000
13'000
7'000
500
141'500
95'600
16'000
8'000
300
119'900
96'616.40
13'047.00
7'855.80
260.00
117'779.20
31'000
28'489.60
35'000
33'000
44'000
45'303.05
7'500
55'000
51'741.35
60'000
5'000
15'500
150'500
8'373.60
14'175.85
148'083.45
685'300
289'300
667'069.34
291'486.55
12)
13)
14)
1)
10'000
1)
100'000
106'002.05
34'000
15)
8'000
108'000
7'783.25
113'785.30
14'000
48'000
170'000
18'800
14'000
3'000
205'800
171'658.40
18'309.58
63'845.40
253'813.38
204'000
22'000
16'000
3'000
245'000
13'000
10'820.95
12'500
31'000
29'621.60
500
25'000
3'500
13'500
1'500
1'500
1'289.80
1'289.80
8'200
18'200
390'000
37'500
32'000
2'000
461'500
359'000
32'000
32'000
3'500
426'500
357'767.79
31'146.69
32'887.44
2'652.00
424'453.92
372'000
34'000
33'000
5'500
444'500
5'500
36'000
3'000
1'500
9'500
7500
4'885.30
36'190.00
1'888.55
2'963.30
9'922.35
8'162.45
8'000
33'000
1'500
6'000
12'000
10'000
7'100
10'500
500
3'000
4'000
4'000
22'800
114'900
5'248.75
10'061.20
97.85
3'664.60
3'553.90
2'190.80
20'737.15
109'566.20
11'800
16'500
2'000
6'400
3'000
4'000
25'000
139'200
92'000
11'500
8'000
500
112'000
104'000
16'000
10'000
500
130'500
102'516.10
15'573.00
9'720.00
460.00
128'269.10
86'000
9'500
7'500
2'000
105'000
33'575.40
33'000
20'000
18'195.80
20'000
7'000
6'425.05
14'000
5'000
1'159.70
25'500
104'000
109'723.00
53'000
20'000
12'054.70
13'500
17'500
133'500
6'000
14'000
164'000
4'308.65
12'009.15
166'041.25
10'500
13'000
123'500
4'000
8'000
57'000
2'615.70
7'264.90
41'290.80
8'000
8'000
86'500
699'500
294'500
550'500
287'250
415'745.78
298'784.10
573'500
256'500
557'000
171'900
552'723.02
150'857.00
549'500
225'700
14'000
44'000
3'000
6'000
19'000
19'000
2)
12)
15)
15)
15)
10'000
35'000
2'500
4'000
16'000
7'000
16)
17)
2)
13)
14)
18)
19)
99'822.94
4'871.62
5'000.28
20)
109'694.84
118'000
6'100
5'400
500
130'000
7'270.00
6'000
5'250
1'382.60
500
9'600
9'775.00
9'600
5'400
7'270.00
6'000
5'250
1'382.60
500
9'600
9'775.00
9'600
4'000
3'792.20
3'000
1'914.10
3'000
3'451.40
4'000
3'792.20
3'000
1'914.10
3'000
3'451.40
202'000
202'636.75
205'000
151'000
151'942.25
161'000
150'000
149'659.25
156'000
202'000
202'636.75
205'000
151'000
151'942.25
161'000
150'000
149'659.25
156'000
52'000
55'570.90
52'000
39'000
43'909.80
40'000
36'000
38'280.10
36'000
17)
1'000
1'000
557.45
877.60
1'000
1'000
1'000
6'000
1'114.45
500.00
4'350.80
2'000
1'000
6'000
2'000
1'435.05
1'000
52'000
46'407.80
47'000
12'000
1'200
12'444.35
1'108.65
12'000
3'000
13'200
13'553.00
15'000
14'000
16'031.70
23)
19'000
8'000
25'073.00
24)
18'000
40'000
2'000
40'755.70
2'548.25
22'000
3'000
4'000
68'000
4'100.90
88'509.55
3'000
65'000
219'000
120'000
267'366.38
134'917.35
260'000
112'000
80'000
16'238.39
17'000
97'000
18'574.60
34'812.99
530'000
530'000.00
530'000
530'000.00
18)
137'000
2'000
109'694.84
1'435.05
130'000
1'000
161'000
83'000
161'206.90
79'444.00
23'000
5'000
22'800.00
2'124.10
15'000
287'000
9'208.76
274'783.76
155'000
85'000
88'000
24'000
9'000
5'000
15'000
381'000
21)
1'271'000
1'041'000
917'126.58
1'045'000
1'474'000 1'475'845.65
1'421'000
1'131'000 1'188'036.80
1'135'000
929'000
906'035.57
995'000
1'085'000 1'124'452.20
1'087'000
426'000
385'913.65
512'000
21)
19)
918'872.97
1'241'000 1'230'064.74
22)
20)
2)
25'000
5'400
27)
16)
122'000
5'500
4'500
3'000
135'000
25)
50'000
30'000
20'000
100'000
22)
150'000
320'000
470'000
26)
1'074'000
1'999'754.99
990'000
174'000
184'531.65
175'000
11
TRAKTANDUM 4
Budget 2015 / Festlegung Steuerfuss
Gesamtübersicht
Steuerfuss
Rechnung 2012
19%
Aufwand in Fr
Ertrag in Fr.
Budget 2015
Aufwand
Gliederung
Nettoaufwand in Prozenten
Legislative, Exekutive
Personalaufwand
Sachaufwand Aufwand
Legislative,
Steuerbezug
Beiträge, Projekte
Pastoralraum
Exekutive
Finanz4%
1%
Passivzinsen
tenausgleich
Abschreibungen
18%
Finanz- und Lastenausgleich
Aufwand Steuerbezug
Ertragsüberschuss
Rechnung 2013
19%
Aufwand in Fr.
Ertrag in Fr.
Budget 2014
18%
Aufwand in Fr.
Ertrag in Fr.
Budget 2015
18%
Aufwand in Fr.
Ertrag in Fr.
9'367'769
9'391'113
9'100'000
9'100'000
107096
3'880'642
1'624'575
311'624
65'132
600'000
Personalaufwand
1'559'063 46%
335'661
883'976
128'933
3'827'263
1'660'069
312'420
63'542
530'000
1'612'727
337'286
918'873
151'200
4'044'600
1'848'800
422'400
102'000
550'000
1'649'000
332'000
125'700
4'154'900
1'831'100
418'300
100'000
470'000
1'670'000
330'000
Ertrag
9'367'769
9'391'113
9'100'000
9'100'000
Steuern
Uebrige Erträge
8'927'491
440'278
8'967'870
423'243
8'700'000
400'000
8'730'000
370'000
9'367'769
Total
Aufwand / Ertrag
Sachaufwand
9'367'769
9'391'113
9'391'113
9'100'000
9'100'000
9'100'000
9'100'000
20%
Budget 2015
Gliederung Nettoaufwand in Prozenten
Budget 2015
Gliederung Nettoaufwand in Prozenten
Quelle Diagramm: Kath. Kreiskirchgemeinde Aarau
FinanzLastenausgleich
18%
Aufwand
Steuerbezug
4%
Legislative,
Exekutive
1%
Personalaufwand
46%
Abschreibungen
5%
Passivzinsen
1%
Beiträge, Projekte
Pastoralraum
5%
Sachaufwand
20%
TRAKTANDUM 5
Finanzplan 2016 – 2019
eingesetzten Zahlen sind Richtwerte und müssen zu gegebener Zeit von der KreiskirDer Finanzplan wird jährlich erstellt und soll der Kreiskirchenpflege erlauben, die mittelchenpflege konkretisiert werden. Der Finanzplan ist auch vom wirtschaftlichen Umfeld
fristige Entwicklung der Finanzen zu beobachten und zu beurteilen. Auf dieser Basis
abhängig und deshalb mit Unsicherheiten behaftet.
können dann die entsprechenden Strategien, Ziele und Massnahmen erarbeitet werden.
Das Zahlenmaterial wird so aufbereitet, dass die Behörde diese als EntscheidungsgrundQuelle Diagramm: Kath. Kreiskirchgemeinde Aarau
lagen und Führungsinformationen nutzen kann.
Grundlagen des Finanzplans
Der Finanzplan umfasst das Budgetjahr 2015 sowie die Prognosejahre 2016 – 2019. Dabei wurden als Prognosen ein konstanter Steuerfuss von 18 % und ein leichtes WachsNachfolgende Zahlen sind als Prognose zu verstehen. Die Behörde wird bestrebt sein,
tum beim Steuerertrag, beim Personal- und beim Sachaufwand berücksichtigt.
die Finanzvorgaben so umzusetzen, dass Budgetdefizite vermieden werden können. Die
12
Der Finanzplan präsentiert sich aufgrund der erwähnten Vorgaben wie folgt:
Jahr
B 2014
B 2015
P 2016
P 2017
P 2018
P 2019
Ertrag
9’100’000
9’100’000
9’228’000
9’281’000
9’370’000
9’415’000
Aufwand (ohne Schuldzinsen)
8’998’000
9’000’000
9’162’000
9’213’000
9’307’000
9’361’000
Ergebnis (ohne Schuldzinsen)
102’000
100’000
66’000
68’000
63’000
54’000
Schuldzinsen
102’000
100’000
84’000
129’000
153’000
174’000
0
0
-18’000
-61’000
-90’000
-120’000
Ergebnis, Handlungsspielraum
Investitionen (Verpflichtungskredite)
Jahr
B 2014
B 2015
P 2016
Aarau: Renovation Fassade Pfarrhaus
P 2017
400’000
Suhr: Studienauftrag Sonnmattweg 4
P 2018
P 2019
400’000
150’000
Suhr: Ersatz Heizanlage Kirche
80’000
Schöftland: Projektierung Kirche Kölliken
80’000
Schöftland: Erneuerung Kirche Kölliken
Buchs: Sanierung Fassade Kirche
800’000
Buchs: Sanierung Flachdach Kirche
120’000
200’000
Entfelden: Erneuerung Saal UG Kirche
133’000
1’150’000
800’000
1’000’000
1’200’000
350’000
Entfelden: Neues Heizsystem
Total Investitionen
1’000’000
763’000
400’000
0
Schuldenentwicklung
Jahr
B 2014
Bankschulden am 31. 12.
3’200’000
B 2015
3’480’000
P 2016
3’980’000
P 2017
4’680’000
P 2018
4’580’000
P 2019
4’080’000
TRAKTANDUM 6
Informationen aus dem Pastoralraum
Das Jahr 2014 stand im Zeichen von Veränderungen. Mit der Annahme des neuen Personalreglements der Landeskirche Aargau durch die Synode, stand auch die Kreiskirchenpflege unter Zugzwang. Verschiedene Reglemente mussten den neuen Gegebenheiten
angepasst werden. Thematisiert wurde auch die Zusammenarbeit zwischen den fünf
Ortskirchen. Damit im künftigen Pastoralraum AG 1 Aarau attraktive Stellen ausgeschrieben werden können, ist die überpfarreiliche Zusammenarbeit sinnvoll und nötig.
Mit der Wahl des Priesters Adrian Bolzern nach Aarau, kommt Bewegung ins Projekt
Pastoralraum. Ein wichtiger Meilenstein zur Errichtung des Pastoralraums ist gesetzt.
Personalmutationen
Entfelden Nach 20 Jahren als Sakristan wird Marcel Ritter Ende Januar 2015
in Pension gehen. Sein Nachfolger Rolf Müller wird die Arbeit Anfang
Dezember aufnehmen.
Aarau Im September hat Yvonne von Arx mit einem 80%-Pensum die Arbeit
als Pastoralassistentin angetreten.
Anfang Oktober konnte Adrian Bolzern begrüsst werden. Er wurde
vom Bistum zum mitarbeitenden Priester mit Pfarrverantwortung ernannt. Sein Pensum beträgt 55%.
Eine mögliche Lösung für die Leitung der Pfarrei Aarau wird, in Zusammenarbeit mit dem Bistum, noch gesucht.
René Dublanc gab per Ende September die Leitung des Projektchors
auf. Christine Sigg hat sich bereit erklärt, das Weihnachtsprojekt zu
übernehmen.
Yvonne von Arx
Adrian Bolzern
Schöftland 43 Jahre arbeitete Marcel Haller als Sakristan der Kirche Schöftland. Ende Oktober durfte er den wohlverdienten Ruhestand antreten.
Auf Anfang November hat Heiko Lenz seine Nachfolge angetreten.
Pastoralraum N
ebst der Anstellung von 55% in Aarau und 30% als Zirkusseelsorger, ist
Adrian Bolzern mit einem 15%-Pensum für den Pastoralraum tätig.
Auf Ende Juli hat Jojo Murer die Projektstelle Leitung Jugendarbeit im
Pastoralraum gekündigt. Diese 20%-Stelle wäre durch die Kreiskirchenpflege bis Juli 2015 bewilligt. Leider konnte für diese Stelle noch kein
Ersatz gefunden werden.
Heiko Lenz
Rolf Müller
13
Stellenplan Pastoralraum Aarau
Stellenprozente
01.01.2015
Anzahl Personen
01.01.2015
Geschäftsstelle
Verwaltung, Sekretariat
Hauswart Feerstrasse 2+4
140
10
2
1
Pastoralraum
Leitung
Koordinator Jugendarbeit
Reg. Jugendberatung
Öffentlichkeitsarbeit
25
20
130
30
1
1
3
1
Aarau
Seelsorge
Katechese
Sozialarbeit, Jugendarbeit
Kirchenmusik
Pfarreisekretariat
Sakristan, Hausdienst
330
115
130
65
100
175
5
5
2
4
1
10
Schöftland
Seelsorge
Katechese
Sozialarbeit, Jugendarbeit
Kirchenmusik
Pfarreisekretariat
Sakristan, Hausdienst
96
195
110
40
40
130
3
6
3
4
2
5
Suhr
Seelsorge
Katechese
Kirchenmusik
Pfarreisekretariat
Sakristan, Hausdienst
210
135
40
50
130
3
5
3
1
4
Buchs
Seelsorge
Katechese
Jugendarbeit
Kirchenmusik
Pfarreisekretariat
Sakristan, Hausdienst
170
95
5
40
50
115
3
2
1
5
1
3
Entfelden
Seelsorge
Katechese
Jugendarbeit
Kirchenmusik
Pfarreisekretariat
Sakristan, Hausdienst
175
35
35
30
50
114
7
1
1
5
1
5
3’360
112
Personalbestand in Stellenprozenten
Der Pastoralraum Region Aarau 2014 – Jahresbericht und Ausblick
Adventskalender Bahnhofaktion «Gute Reise – Gute Heimkehr»
Die positive Macht guter Gedanken «Gedanken sind ein Teil unserer Wirklichkeit – gute
Gedanken sind ein Beitrag an eine gute Wirklichkeit.» An diesem Leitsatz orientiert sich
die Bahnhofaktion «Gute Reise – Gute Heimkehr» des Pastoralraums Region Aarau. Das
Bahnhofprojekt läuft seit 2010. Seither steht in der Regel Montag bis Freitag zwischen
17.00 und 18.30 Uhr ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der fünf katholischen Pfarreien Aarau, Buchs-Rohr, Entfelden, Suhr-Gränichen oder Schöftland im Knotenpunkt
Bahnhof Aarau. Inzwischen wirken auch Vertreterinnen und Vertreter der Reformierten
und der Evangelisch-methodistischen Kirchgemeinde Aarau mit. Als Erkennungszeichen
tragen sie eine Jacke mit der Aufschrift «Gute Reise / Gute Heimkehr». Das Ziel ist, zu den
14
Menschen hinzugehen und nicht, die Vorbeieilenden in eine Diskussion zu verwickeln. Es
geht nur darum, den Menschen gute Gedanken mitzugeben, ihnen Gutes zu wünschen.
Aus dem «Mailtagebuch» der Teilnehmenden hat sich ein enormer Schatz an persönlichen Eindrücken angesammelt: Erfahrungen einer stillen, über gute Gedanken Anteil
nehmenden Strassenpastoral in der Bahnhofpassage Aarau. Kurt Geisseler untermalt die
Textpassagen mit treffenden Bildern – daraus sind 24 Kalenderblätter entstanden. Das
ideale Geschenk für Mitarbeitende, freiwillige HelferInnen, Heimbewohner, Ihre Familie,
Freunde etc. Der Kalender kostet 5 Franken. Bestellungen werden unter anita.panzer@
pastoralraum-aarau.ch entgegen genommen und an der Kreiskirchgemeindeversammlung abgegeben!
40’000 Franken Missionsbeitrag für Projekte in Indien
Die kath. Kreiskirchenpflege Aarau hat 40’000 Franken für schulische und sanitäre
Einrichtungen sowie den Bau eines Hostels für Ordensschwestern und Frauen in Ausbildung in Indien gesprochen. Dank des Ertragsüberschusses in der Rechnung 2013
konnte der Missionsbeitrag um 20’000 auf 40’000 Franken erhöht werden.
Mit dem ersten Projekt sollen durch den Bau eines Mehrzweckgebäudes Verbesserungen schulischer und sanitärer Einrichtungen in Ankurhati, Indien, finanziert werden.
Das feste Dach wird ausserdem das Anbringen einer Solaranlage zur Verminderung des
Brennstoffverbrauchs ermöglichen. Die mehr als 700 Schülerinnen und Schüler stammen aus benachteiligten und bedürftigen Familien. Der bisherige Gemeinschaftsraum
aus Bambusmatten bietet gerade während der Monsunzeit kaum Schutz vor Regen und
macht die Situation unhaltbar.
Das zweite Projekt sieht den Bau eines Hostels für Ordensschwestern und Frauen, welche in der Theologischen Fakultät der Jesuiten in New Delhi ihre Ausbildung erhalten,
vor. Es müssen insbesondere Räumlichkeiten geschaffen werden, in welchen gelernt
werden kann und in denen die Studierenden beherbergt werden können. Kompetente
Ordensfrauen spielen in Indien gerade in der ländlichen Entwicklung und in der Förderung von Frauen und Kindern eine wichtige Rolle.
Projekt Wegbegleitung expandiert
Die Kreiskirchenpflege hat ausserdem der Ausdehnung des Projekts Wegbegleitung
zugestimmt, welches von 2012 bis 2014 in der katholischen Pfarrei Schöftland in einer
Pilotphase äusserst erfolgreich geführt wurde. Das Projekt der Katholischen und Reformierten Landeskirchen im Aargau hat zum Ziel, Menschen in schwierigen Lebenslagen durch Freiwillige kompetent zu begleiten, damit sie weitere Schritte dann wieder allein tun können. Nun haben auch die katholische Pfarrei Aarau, die reformierte
Kirchgemeinde Aarau, die katholischen Kirchgemeinden Aarburg Rothrist und Zofingen
Interesse an der Wegbegleitung angemeldet. Dadurch kann die Stelle aufgestockt und
das Angebot ausgedehnt werden.
Die katholische Pfarrei Peter und Paul Aarau und die reformierte Kirchgemeinde Aarau
wollen das Projekt, in Kooperation mit der Pfarrei Schöftland, auf dem Stadtgebiet
Aarau in einer zweijährigen Pilotphase einführen und aufbauen. Wegbegleitung heisst
beispielsweise Unterstützung in den Bereichen Administration, Post ordnen und sortieren, Ablagen erstellen, Bankkonti eröffnen, Versicherungen erklären, Begleitung auf
ein Amt oder eine Fachstelle, familiäre Unterstützung in unterschiedlichsten Belangen
und bei Alltagsfragen, Wohnungssuche für Menschen mit einem kleinen Budget, Mithilfe beim Verfassen eines Briefes, gemeinsam Zeit verbringen, soziale Kontakte pflegen.
Dazu werden nun auch weitere Freiwillige gesucht.
Kirchlicher Regionaler Sozialdienst hilft unkompliziert
Die Kreiskirchgemeinde Aarau hat an der letztjährigen Versammlung der Schaffung
eines Kirchlichen Regionalen Sozialdienstes für den Pastoralraum zugestimmt und Caritas Aargau mit der operativen Führung beauftragt. Seit Januar 2014 arbeiten nun
zwei Sozialarbeitende FH und eine Praktikantin einer Fachhochschule für den KRSD
Region Aarau an der Laurenzenvorstadt 80 in Aarau für Menschen, die Hilfe benötigen.
In den ersten neun Monaten wurden 75 Menschen in Kurzberatungen schnell und unkompliziert in der Bewältigung ihrer Probleme unterstützt. Für weitere 79 Personen
konnte mit längeren Beratungssequenzen die notwendige Hilfe gefunden werden. Oft
geht es um Geld, Sozialhilfe, Arbeitslosigkeit oder Bildung, in der Regel um mehrere Probleme gleichzeitig. So unterstützte der KRSD beispielsweise eine Familie, die
Kosten der Zahnspange der Tochter zu tragen. Bei einer anderen Familie wurde die
Wohnungskündigung verhindert. Einer jungen Tibeterin ermöglichte der Dienst durch
Gesuche an Stiftungen den Besuch eines Deutschkurses. Der Kirchliche Regionale
Sozialdienst des Pastoralraums hilft erst dann, wenn alle staatlichen Möglichkeiten
ausgeschöpft sind.
Die Kreiskirchgemeinde leistet auch einen Beitrag an die Sozialberatungsstelle für
Asylsuchende. Hier liegt der Schwerpunkt in der Ermöglichung von Deutschkursen
und der Informationsvermittlung. Rund 200 Beratungen mit Asylsuchenden aus der
Region Aarau fanden statt. Der Kanton ermöglicht mit seinem Angebot lediglich den
Besuch eines Deutschkurses. Die Sozialberatung des Pastoralraums unterstützt vor
allem junge Asylsuchende, deren Chancen sehr hoch sind, in der Schweiz zu bleiben,
ihre Deutschkenntnisse zu erweitern. Ziel ist, die Gefahr einer zukünftigen Sozialhilfeabhängigkeit zu verringern und die Voraussetzungen für eine spätere berufliche Integration zu schaffen.
Jugendarbeitsstelle und Regionaler Jugendberatungsdienst
Jojo Murer hat seine 20 %-Anstellung als regionaler Jugendarbeiter auf 30. Juni 2014
gekündigt. Die Projektphase ist bewilligt und finanziert bis im Sommer 2015, die Stelle
konnte bisher aber leider noch nicht besetzt werden. Die in der Jugendarbeit, Oberstufenkatechese und Firmpastoral tätigen Mitarbeitenden des Pastoralraums Region
Aarau haben in einem Workshop über die Zukunft der Jugendarbeitsstelle gearbeitet.
Die Kreiskirchenpflege hat an der Sitzung vom 22. Mai 2014 beschlossen, die Projektphase weiterzuführen und das verbleibende Jahr zugleich zu nützen, die Stelle neu zu
positionieren.
Der Regionale Jugendberatungsdienst Aarau, der bisher von der Kreiskirchgemeinde
Aarau und den reformierten Kirchgemeinden des Dekanats Aarau getragen wurde,
besteht nun seit 40 Jahren. Es handelt sich um ein einzigartiges überkonfessionelles Angebot und ist unbürokratische Anlaufstelle für Jugendliche mit Problemen – ein
sozialdiakonischer Auftrag der Kirche. Gerade längerfristige Begleitung und ausserschulische Betreuung in schwierigen Situationen oder auch die Beratungen, bei denen
die Familie und das soziale Umfeld intensiver eingebunden werden muss, gehören zu
den komplexen Aufgabestellungen. Es gibt in der Region keinen Jugend- und Familienberatungsdienst, der seelische Nöte so unbürokratisch aufnimmt. Die reformierten
Kirchgemeinden haben Anfang dieses Jahres beschlossen, sich aus dem Beratungsangebot zurückzuziehen. Dies, weil heute viele Aufgaben wie Schulsozialarbeit oder Beratung durch kantonale oder kommunale Stellen übernommen würden, begründet Paul
Knoblauch, Vorsitzender der reformierten Trägerschaft. Was 1974 pionierhaft von den
Kirchen initiiert worden sei, sei mittlerweilen auch vom Staat als notwendig erkannt
worden. Die katholische Kreiskirchgemeinde will den Jugendberatungsdienst weiterführen, darum hat die reformierte Kirche die Finanzierung bis Ende 2015 zugesichert.
Eine Arbeitsgruppe macht sich nun Gedanken über die künftige Ausgestaltung und
Finanzierung des Beratungsdienstes.
Ausblick Errichtung Pastoralraum
Obwohl der Pastoralraum Region Aarau in der Praxis schon über fünf Jahre lang bestens funktioniert, die Zusammenarbeit unter den fünf Pfarreien Aarau, Buchs-Rohr,
Entfelden, Schöftland und Suhr-Gränichen intensiv gelebt wird und Synergien genutzt
werden, wird er vom Bischof erst im kommenden Jahr offiziell errichtet, da bisher
ein leitender Priester gefehlt hatte. Beat Niederberger, Pfarreileiter in Schöftland, wird
Pastoralraumleiter, der priesterliche Mitarbeiter Adrian Bolzern steht ihm zur Seite.
Ausblick Bibelausstellung 2015
Der Pastoralraum Region Aarau wagt sich wiederum an ein gemeinsames Projekt,
das von allen fünf Pfarreien getragen wird, nämlich an die Ausstellung «Expedition
Bibel. Unsere Bibel entdecken – mit allen Sinnen.». Die Ausstellung wird vom 11. bis
27. September 2015 in Entfelden gezeigt. Sie bietet erlebnisreiche Wege, die Welt der
Bibel und ihre vielen eindrücklichen Geschichten auf andere Weise zu erleben – via
Erzählungen im Nomadenzelt, über Gerüche oder mit kulinarischen Leckerbissen. Mit
Hinweisen auf das Judentum und, und, und … Ein lohnender Versuch. Diese moderne
Bibelausstellung spricht Menschen generationenübergreifend an, lässt Altbekanntes in
neuem Licht erscheinen und fördert die Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift.
Der Aufbau der Ausstellung ist für alle Gäste – ob Jung oder Alt – einladend realisiert
worden. Während die Erwachsenen beispielsweise Plakate auf ihrer Höhe besichtigen,
kann die jüngere Generation die Informationen unterhalb – aus dem Blickwinkel eines
Kindes – erleben und begreifen. Pfarreigruppen aus allen Pfarreien sind eingeladen,
sich an der Ausstellung zu beteiligen oder zu einer speziellen Veranstaltung einzuladen.
Alles Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen!
15
TRAKTANDUM 7
Verpflichtungskredit für neues Heizsystem Kirche
und Pfarrhaus Entfelden
1. Ausgangslage
Die röm.-kath. Kirche St. Martin Entfelden und das Pfarrhaus wurden 1971 erbaut. Die
Ortskirchenpflege liess 2014 für beide Bauten eine einfache Energieanalyse erstellen.
Die Gebäudehüllen wurden analysiert. Diejenige der Kirche wurde 1994 mit Ausnahme der Nordseite gedämmt. Die Erneuerung der Dächer und der Oblichter erfolgten in
den Jahren 2010 resp. 2013. Die Fenster im Untergeschoss der Kirche stammen noch
aus dem Erstellungsjahr. Beim Pfarrhaus wurde die Aussenhülle gedämmt und im Jahr
2000 wurden die Fenster ersetzt. Die Kellerdecken sind noch ungedämmt.
2. Bestandesaufnahme/Energieanalyse
Heute werden beide Bauten mit einer Ölheizung beheizt (Leistung 160 kW). Der Ölbrenner und der Heizkessel mussten verschiedentlich ersetzt werden. Die Warmwasseraufbereitung erfolgt mit einem Elektroboiler. Der durchschnittliche Heizölverbrauch beträgt
gut 15’000 Liter pro Jahr (entspricht ca. 150’000 kWh). Beide Gebäude verbrauchen ca.
25’500 kWh Strom pro Jahr.
Die Heizzentrale im Pfarrhaus ist mit der Kirche über eine Fernwärmeleitung verbunden.
Das Pfarrhaus wird mit Radiatoren beheizt, der Kirchenraum mit einer Boden- und Luftheizung, das Untergeschoss der Kirche mit Radiatoren.
3. Ziele energetische Gebäudemodernisierung
Die energetische Gebäudemodernisierung verfolgt folgende Zielsetzungen:
− Vorbildfunktion/Nachhaltigkeit
−Beitrag zur Energiewende und -effizienz, Klimaschutz (CO2-Emissionen reduzieren)
−Nutzung erneuerbarer und alternativer Energien
−Umsetzung energetische Zielsetzungen Kreiskirchgemeinde
−Ersatz der bestehenden Ölheizung durch ein neues ökologisches Heizsystem
−Tiefere Energiekosten, höhere Wirtschaftlichkeit
−Reduktion des Energieverbrauchs durch Steuerungsoptimierung der Haustechnik
−Vernetzung von Wärmebezügern (Verbundsystem Pfarrhaus / Kirche)
−Werterhalt des Gebäudes
Aufgrund dieser Vorgaben ist ein Heizungsersatz mit erneuerbarer Energie zweckmässig. Die Voraussetzung anhand der Grundwasserkarte und der im Umfeld der beiden
Bauten bereits vorhandenen Grundwasserentnahmen und Rückgabebrunnen sprechen
für eine Grundwasserwärmepumpe.
4. Ersatz Heizung
4.1 Grundwasserwärmepumpe
Wärmepumpenheizungen nutzen Umweltwärme wie z. B. das Grundwasser. Sie werden
mit Hilfe einer Wärmepumpe auf ein nutzbares höheres Temperaturniveau gebracht.
Diese Funktionsweise kann mit einem Kühlschrank verglichen werden, der innen kühlt
und aussen heizt. Wärmepumpen funktionieren abgasfrei und bleiben auch von Energiepreissteigerungen verschont.
16
Aufgrund des bisherigen Ölverbrauchs wurden für die Grundwasserwärmepumpe
folgende Dimensionierungsgrundlagen festgelegt:
−Wärmeenergieverbrauch pro Jahr: 150’000 kWh
−Vollleistungsstunden (ohne Warmwasser): 2’000 Std.
−Thermische Leistung Wärmepumpe: 100 kW
−Jahresstromverbrauch: 30 – 50’000 kWh
−Jahreskosten Stromverbrauch: Fr. 6’000 bis Fr. 9’000 (Kosten Heizöl ca. Fr. 15’000)
5. Kosten
Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen:
ArbeitsgattungKosten
Wärmepumpe Grundwassernutzung 100 kW
Fr.
110’000
Grundwasserfassung mit Rückgabebrunnen
Fr.
30’000
Hydrologische Begleitung
Fr.
10’000
Total Grundwasserpumpe
Fr. 150’000
Erneuerung Heizungssteuerung Kirche
Fr.
5’000
Pfarrhaus: Bereitstellung Warmwasser durch Wärmepumpe
Fr.
5’000
Ersatz Pumpen für Wärmeverteilung, Wärmedämmung
Verteilleitungen in unbeheizten Räumen
Fr.
10’000
Rückbau und Entsorgung Öltank
Fr.
7’000
Expertise Luftheizungsanlage, Prüfung Wärmerückgewinnung Kirche Fr.
5’000
HonorareFr. 10’000
Gebühren, Versicherungen
Fr.
5’000
Verschiedenes, Unvorhergesehenes
Fr.
3’000
Total neues Heizsystem
Fr.
200’000
6. Termine, weiteres Vorgehen
Nach der Zustimmung der Kreiskirchgemeindeversammlung und nach Ablauf der Referendumsfrist wird eine Baukommission eingesetzt. Sie wird sich sowohl mit der Saalrenovation im Untergeschoss der Kirche als auch mit dem Ersatz des Heizsystems befassen. Für die Bauarbeiten wird ein Zeitraum von ca. einem Jahr veranschlagt. Das
neue Heizsystem soll auf die Heizperiode 2015 / 2016 bereit stehen.
7. Förderbeiträge Dritter
Vom Ökofonds der röm.-kath. Landeskirche sind für die Energieanalyse Fr. 2’000, die
Begleitung durch einen Energiecoach Fr. 5’000 und für den Heizungsersatz mit Wärmepumpe 25 % oder max. Fr. 25’000 zu erwarten. Die zu erwartenden Beträge werden die
Sanierungskosten verringern. Auch vom Kanton Aargau (Abteilung Energie) ist für den
Heizungsersatz mit Wärmepumpe ein Betrag von Fr. 7’000 zu erwarten.
Antrag
Aufgrund der vorstehenden Ausführungen beantragt die Kreiskirchenpflege für den
Ersatz Heizsystem für Kirche und Pfarrhaus Entfelden einen Verpflichtungskredit von
Fr. 200’000 zuzüglich allfälliger Teuerung und abzüglich Beiträge Dritter zu bewilligen.
TRAKTANDUM 8
Verpflichtungskredit Erneuerung Saal Untergeschoss
Kirche Entfelden
4. Kosten
Die Kosten basierend auf Richtofferten setzen sich wie folgt zusammen:
1. Ausgangslage
Der für verschiedene Anlässe genutzte Saal im Untergeschoss der Kirche St. Martin
Entfelden wurde seit dem Bau der Kirche 1971 kostengünstig unterhalten. Es wurden
keine grösseren Unterhaltsarbeiten und Werterhaltungsmassnahmen vorgenommen. Er
ist noch in seinem ursprünglichen Zustand. Der Saal ist in die Jahre gekommen. Er zeigt
Alterungs- und Abnutzungserscheinungen. Nun steht eine grössere Erneuerung an. Die
Schiebewände lassen sich nicht mehr richtig schliessen. Sie weisen eine ungenügende Schalldämmfunktion auf. Die Grösse und Funktion des Saals bleibt unverändert. Die
Unterteilung in den Martinssaal und den Theresiasaal wird auch in Zukunft möglich sein.
ArbeitsgattungKosten
Ersatz Schiebewände
Fr.
40’000
Ersatz Deckenbeleuchtung
Fr.
41’000
Schallabsorbierende Deckenverkleidung
Fr.
38’000
MalerarbeitenFr.
3’000
BaureinigungFr.
3’000
HonorareFr.
5’000
Verschiedenes, Unvorhergesehenes
Fr.
3’000
Total Erneuerung Saal
Fr. 133’000
2. Ziele der Saalerneuerung
Mit der Saalerneuerung werden folgende Ziele verfolgt:
5. Termine, weiteres Vorgehen
Nach der Zustimmung der Kreiskirchgemeindeversammlung und nach Ablauf der Referendumsfrist wird eine Baukommission eingesetzt. Sie wird sich gleichzeitig mit der
Erneuerung des Saals wie auch mit dem Ersatz des Heizsystems befassen. Für die Bauarbeiten wird ein Zeitraum von ca. einem Jahr veranschlagt.
−Werterhalt, Beibehaltung der Funktion des Saals
−einheitliches Erscheinungsbild und Verbesserung der Attraktivität
−schallgedämmte Schiebewände für die Unterteilung des Saals
−Flexibilität der Nutzung für verschiedene Veranstaltungen erhöhen
−zeitgemässe Beleuchtung
3. Vorgesehene Arbeiten
Es sind folgende Arbeiten vorgesehen:
−Ersatz der beiden Schiebewände
−Ersatz Deckenbeleuchtung
−schallabsorbierende Deckenverkleidung
Antrag
Aufgrund der vorstehenden Ausführungen beantragt die Kreiskirchenpflege, für die
Erneuerung des Saals im Untergeschoss der Kirche St. Martin Entfelden einen Verpflichtungskredit von Fr. 133’000 zuzüglich allfälliger Teuerung zu bewilligen.
TRAKTANDUM 9
Projektierungskredit für die Erneuerung und Umgestaltung der
Kirche Mutter Gottes, Kölliken
1. Ausgangslage
Seit 1941 werden in Kölliken katholische Gottesdienste gefeiert. Im Jahr 1957 konnte die
katholische Kirchgemeinde einen Bauplatz erwerben. Den Projektauftrag erhielt das Architekturbüro Geiser & Schmidlin, Aarau. Geplant waren eine Kirche und ein Pfarrhaus. Doch
soweit kam es nicht. Es wurde nur eine Kirche gebaut. Die Mutter-Gottes-Kirche entstand in
den Jahren 1963–64 und wurde zu einem dauerhaften Provisorium.
im Seitenschiff stammen aus der Sammlung von Siegfried Amberg. Das Kreuz hängt seit der
Bauvollendung in der Kirche. Die Längsseite zur Gartenseite besteht aus fünf bis auf den Boden herabgezogene Dachbinder aus Sichtbeton. Die Sakristei ist seitlich an den Altarbereich
angebaut. Der offene und filigran gestaltete Kirchturm aus Stahlträgern enthält zwei Glocken
(Mutter-Gottes- und Heilig-Geist-Glocke).
2. Beschreibung der Kirche
Die kleine Saalkirche ist auf rechteckigem Grundriss aufgebaut und steht von der Strasse
abgewandt. Der Eingang befindet sich auf der Giebelseite. Die Fassade strassenseitig ist aus
Sichtbeton.
3. Projektidee und Ziele
Die einfach und schlicht gehaltene Kirche soll sanft erneuert werden. Die Erneuerung verfolgt
folgende Zielsetzungen: Nutzungsflexibilität für verschiedene kirchliche und kulturelle Anlässe, Niveauangleichung von Chor und Saal, alters- und behindertengerechte Einrichtungen,
Instandstellung der Haustechnik-Installation und Heizung. Diesem Entscheid sind intensive
Diskussionen der Behörden der Kreis- und Ortskirche vorausgegangen. Die Arbeitsgruppe
wurde durch das Architekturbüro Buser & Partner, Aarau, unterstützt. Die kulturhistorisch
wertvollen Einrichtungen bleiben erhalten.
Die Decke im Innern der Kirche ist mit Holz verkleidet. Der Boden ist mit Bitumen ausgegossen. Der Altarbereich ist leicht erhöht und der Boden mit Steinplatten belegt. Er wird durch
vertikal angelegte Dachfenster von oben beleuchtet. Die Ausstattung des Kirchenraumes ist
weitgehend erhalten geblieben. Dies betrifft die Leuchten, die Bänke, den Tabernakel (von
Willy Helbling). Das grosse Kreuz an der Altarwand (eine Florentiner Arbeit) und die Madonna
4. Massnahmen
Die Projektidee soll mit folgenden Massnahmen erreicht werden: neues und bewegliches
Mobiliar, Foyer, Garderobe und Küche im Erdgeschoss, Einbau eines Liftes, energetische Erneuerung, Wärmepumpe mit Solaranlage, ebenerdige Nutzung des Aussenraumes, flexibles
Raumangebot im Untergeschoss mit verschiedenen Räumen.
Mutter-Gottes-Kirche in Kölliken
17
TRAKTANDUM 9
5. Kosten Projektierungskredit
Die Kosten für den Projektierungskredit setzen sich wie folgt zusammen:
ArbeitsgattungKosten
Erarbeitung Bauprojekt
Fr.
45’000.–
FachplanerFr. 10’000.–
DetailstudienFr. 6’000.–
KostenvoranschlagFr. 6’000.–
Baubewilligungsverfahren, Gebühren
Fr.
8’000.–
Verschiedenes/UnvorhergesehenesFr. 5’000.–
Total Projektierungskosten
Fr.
80’000.–
6. Termine, weiteres Vorgehen
Nach der Zustimmung der Kreiskirchgemeindeversammlung und nach Ablauf der Referendumsfrist wird eine Baukommission eingesetzt, welche das Bauprojekt erarbeitet. Im
Herbst 2015 soll der Kreiskirchgemeindeversammlung der Baukredit zum Beschluss vorgelegt werden. Mit den Bauarbeiten soll 2016 begonnen werden.
Antrag
Aufgrund der vorstehenden Ausführungen beantragt die Kreiskirchenpflege, für die Erarbeitung des Bauprojekts Erneuerung und Umgestaltung der Kirche Mutter Gottes in Kölliken
inkl. Baubewilligungsverfahren einen Verpflichtungskredit von Fr. 80’000 zu bewilligen.
TRAKTANDUM 10
Wahlen für die Amtsperiode 2015 – 2018
Für die Wahlen in die Finanzkommission sind folgende Kandidaten fristgerecht
angemeldet worden:
Als Mitglieder:
−Bünter Alfred, Feinmechaniker, Oberentfelden
−Dobmann Beat, Unternehmensberater, Schöftland
−Häusermann Lukas, Betriebswirt, Aarau
−Kottmann Armin, El.-Ing. HTL, Buchs
−Wyder Christoph, Gartenbauunternehmer, Suhr
18
bisher
neu
bisher
bisher
bisher
Als Präsident:
−Wyder Christoph, Gartenbauunternehmer, Suhr
bisher
Für die Wahl als Stimmenzähler/Stimmenzählerin sind folgender Kandidat, folgende
Kandidatin fristgerecht angemeldet worden:
−Kretz Peter, Sachbearbeiter, Aarau
−Schmid-Egger Monika, Familienfrau, Suhr
bisher
bisher
Behörden
Kreiskirchenpflege
– Gewählte Mitglieder
René Spielmann, Aarau Stefan Elmiger, Buchs Arnold Bleisch, Aarau Gert Jähn, Oberentfelden
Rita Walker, Gränichen Werner Ryter, Schöftland
Präsident
Vizepräsident, Finanzen
Aktuariat, Diakonie
Reg. Jugendberatung, Reg. Jugendarbeit
Personal
Liegenschaften
– Präsidien der Ortskirchenpflege
Aarau
Buchs
Entfelden
Schöftland
Suhr
Viktor Schmid, Küttigen
Andreas Pechlaner, Aarau Rohr
Silvio Adler, Oberentfelden
Judith Gugelmann, Staffelbach
Antonio Mazzei, Suhr
– Pfarreileitung
Aarau
vakant
Buchs (Leitung ad Interim)
Marco Heinzer, Diakon
Entfelden
Schöftland
Hedy Bugmann, Theologin
Beat Niederberger, Theologe
Suhr (Leitung ad Interim)
Rita Wismann, Theologin
Öffentlichkeitsarbeit
Anita Panzer Kommunikationsfachfrau
Finanzkommission
Aarau
Buchs
Entfelden
Schöftland
Suhr
Lukas Häusermann, Aarau
Armin Kottmann, Buchs
Alfred Bünter, Oberentfelden
Markus Arnet, Schlossrued
Christoph Wyder, Suhr, Präsident
Geschäftsstelle
Laurenzenvorstadt 80, 5001 Aarau
Leitung Administration, Finanzverwaltung
Sekretariat
Tel. 062/822 68 23
Christine Villiger
Patrizia Bolliger
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Seele and Geist
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