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Lichtblick Nr . 36 - Internet - Evangelischer Kirchenkreis Potsdam

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Oktober • November 2014
Edition Nr. 36
Gemeinsamer Gemeindebrief der
Auferstehung Bergholz-Rehbrücke
Drewitz
Kirchsteigfeld
Sternkirche
Auferstehungsgemeinde
Kirchengemeinde Bergholz-Rehbrücke
Kirchengemeinde Drewitz-Kirchsteigfeld
Stern-Kirchengemeinde
2
Lichtblick • Inhalt • Impressum
Inhaltsverzeichnis
Angelika Spiekermann erhielt am
14. August 2014
die »Verdienstmedaille des
Verdienstordens
der Bundesrepublik Deutschland«.
Lichtblick/Impressum
Andacht
Schwerpunkt:
25 Jahre Mauerfall
Auferstehung
Bergholz-Rehbrücke
Drewitz-Kirchsteigfeld
Stern
Gottesdienste (Übersicht)
Aktuelles
Abkündigungen, Mitteilungen
Angebote am Schlaatz
Treffpunkt im Kirchsteigfeld
Kinder- und Jugendseiten
Berichte aus den Gemeinden
Adressen/Ansprechpartner
Foto: privat
Lichtblick
Seit 1992 organisiert
Angelika
Spiekermann mit MitarbeiterInnen des
Landesausschusses für Innere Mission
Hilfsprojekte für die Menschen in der
Oromo-Region in Äthiopien.
Ca. 60 Brunnen bzw. Quelleinfassungen konnten seitdem in einem Gebiet,
das ungefähr 12.000 km² groß ist,
finanziert und gebaut werden.
Dazu wurden drei Schulen ganz oder
mitfinanziert, drei Kindergärten ganz
finanziert, zwei weitere unterstützt,
Soforthilfe für Tausende umgesiedelte
Familien geleistet und vieles mehr!
Es ist immer wieder toll, das Engagement von Angelika Spiekermann bei
Gemeindeabenden zu erleben, und
wie sie nach Gottesdiensten in der
Sternkirche selbstgemachte Marmelade verkauft – der Erlös ist natürlich für
die Brunnenbauprojekte bestimmt.
Siebenmal war sie selbst schon vor Ort
in Äthiopien. Im November erfolgt die
8. Reise. Wir danken ihr und dem Team,
das diese wichtige Arbeit mit trägt und
wünschen weiter Gottes Segen dafür.
Andreas Markert
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Impressum
Herausgeber: Kirchengemeinden
Auferstehung, Bergholz-Rehbrücke,
Drewitz-Kirchsteigfeld, Stern
Verantwortlich: Stefanie Hoppe,
Andreas Markert, Madeleine Mieke,
Andreas Neumann
Redaktion und Umsetzung: Peter
Erdmann, Stefanie Hoppe, Andreas
Markert, Hans-Henning Melms,
Claudia Meuche, Madeleine Mieke,
Andreas Neumann
Leserbriefe bitte an Gemeindebüros
Einsendeschluss für Nr. 37: 21.10.2014
Redaktionsschluss 04.11.2014
Titelbild Verlauf der ehemaligen
Berliner Mauer Foto: Wodicka
Rückseite »So sah sie mal aus ...«
Bergholzer Kirche 1989 Foto: Archiv
Druckerei: Steffen, 4600 Stück
Andacht
3
Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich,
und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen.
Jesus Sirach 35,10
Monatsspruch Oktober 2014
Erinnern Sie sich an die reichste Ente
der Welt? Dagobert Duck, der größte
Kapitalist aus Entenhausen, hält sein
Geld immer zusammen. Statt mit seinen reichlichen Finanzen zu spekulieren, verschließt er sein Geld viel lieber.
Und davon hat Dagobert so viel, dass
er darin schwimmen kann.
Die misstrauische Ente mit dem Zylinder und dem roten Frack ist ein Sinnbild
für Geiz und Gier. Ganz besonders verschanzt er seinen ersten hart erarbeiteten Taler – seinen Glückstaler – unter
einer Glasglocke. Auf diesem ruht sein
ganzer Reichtum und Stolz. Auch wir
hängen an unseren ersten Erfolgen.
Die Freude an den ersten Früchten
unserer Arbeit ist oft besonders groß.
Viele bewahren sie über Jahrzehnte
auf. Aller Anfang war schwer …
Ausgerechnet das beansprucht Gott
von uns! Was in Dagoberts Ohren nach
einer Zumutung klingt, ist für Jesus
Sirach eine Investition in ein gutes
Leben. Wer Gott den ersten Teil seiner
»Ernte« schenkt, bedenkt, dass er sein
Leben und Verdienst nicht nur sich
selbst verdankt. Wer den ersten Teil
nicht nur für sich behält, macht darauf
aufmerksam, dass er von Grundlagen
lebt, die er nicht selbst geschaffen hat.
Gott schenkt sie uns jeden Tag. Im
Oktober feiern wir darum »Erntedank«.
Mit welchen Opfern aber danken und
ehren wir Gott? Barmherzigkeit üben,
das ist das rechte Lobopfer, heißt es in
demselben Kapitel. Die Opfer, die Gott
wünscht, bestehen nicht im Verbrennen von Erntegaben. Nicht darin,
Leben zu verhindern, sondern Liebe zu
teilen. Wenn wir zu Erntedank Gaben
in der Kirche zum Altar stellen, bringen
wir das symbolisch zum Ausdruck. Wer
Leben ermöglicht, steigt aus dem
Kreislauf von Geiz und Gier aus, der
jeden Ertrag als verdientes Eigentum
ansieht.
Dankbarkeit befreit uns davon, jede
unserer Leistungen als unser Eigen zu
verstehen. Gott schenkt sie uns und
wir schenken einander Barmherzigkeit.
Bewahren wir doch unsere Erfolge
nicht nur so wie Dagobert Duck. Viel
schöner ist es, sie zu genießen und zu
teilen.
Diese Freiheit wünsche ich Ihnen!
Ihre Vikarin Linda Jünger
Foto: Archiv KG Drewitz
4
Schwerpunkt: 25 Jahre Mauerfall
Weihnachtsüberraschung 1989
Ein besonderer Bläsereinsatz auf der Glienicker Brücke
Wer sich nicht die Fähigkeit bewahrt
hat, Wunder für möglich zu halten, der
ist wahrhaftig arm dran. Solch ein
unwahrscheinliches Wunder durften
wir im November 1989 und danach
erleben. Das Weihnachtsfest in diesem
Jahr werden wir Bläser der Potsdamer
Auferstehungsgemeinde wohl nie vergessen! Die friedliche Revolution hatte ein System zum Einsturz gebracht,
das wie für die Ewigkeit geschaffen
war. Der Jubel der Weihnachtsbotschaft »Friede auf Erden« wurde in
diesen letzten Tagen des Jahres besonders intensiv empfunden.
Als wir Bläser am Heiligabend noch
einmal um 22.00 Uhr zum letzten Gottesdienst zusammenkamen, sollte dies
nicht der letzte Einsatz des Tages sein.
Schnell waren wir uns einig: Wir wollten diese besondere Weihnachtsfreude 1989 nach draußen tragen, hin zu
denen, die gleich uns vom Glücksgefühl gepackt waren. Mit der Straßenbahn ging’s zur Glienicker Brücke, lange
Zeit
Symbol
der
Teilung
Deutschlands. Dort wogten die Menschenmassen hin und her – von Ost
nach West und umgekehrt. Wir postierten uns am Anfang der Brücke und fingen an, unsere Weihnachtslieder zu
blasen. Die Leute blieben stehen, sie
klatschten, sie feuerten uns an. Vor uns
stapelten sich diverse Geschenke:
Schokoladenweihnachtsmänner jede
Menge, Getränke, sogar eine Flasche
Whisky war dabei. Es war für uns wie
ein Traum: Keine Ausweise, keine Kontrollen! Ja, der Volkspolizist auf der
Potsdamer Seite sagte sogar: »Am
anderen Ende der Brücke sitzt auch
noch einer in seinem Häuschen. Der
braucht auch ein Ständchen!«
Unvorstellbar – dort wartete ein Grenzer der westlichen Seite auf uns! Das
ließen wir uns natürlich nicht zweimal
sagen. Sofort zogen wir über die Brücke und setzten dort unser Blasen fort.
Wir wurden sogar ganz spontan
gefragt, ob wir nicht noch in der nächsten Berliner Kirche zum Weihnachtsgottesdienst blasen wollten. Aber das
war uns dann doch zu viel. Wäre es
allerdings nach dem Zug unseres Herzens gegangen, hätten wir noch mit
unseren Instrumenten bis zum
Ku’damm ziehen können!
Christa-Maria & Gottfried Alpermann
Foto: Archiv Posaunenchor
Schwerpunkt: 25 Jahre Mauerfall
5
Raus aus der Nische
Mitglied des GKR wird Bürgermeister
Plötzlich war alles anders.
Konnten bis dato nur unsere Rentner
die Partnergemeinde in KarlsruheDurlach besuchen, war es nun für alle
möglich. So fuhr im neuen Jahr eine
ganze Delegation und wurde feierlich
empfangen.
War Kirche in der DDR privat, ist sie
plötzlich eine Einrichtung öffentlichen
Rechts. Womit musste man sich als
GKR plötzlich alles beschäftigen!
Konnten die Kirchengemeinden in der
DDR keine vererbten Grundstücke
annehmen, war man plötzlich Immobilienbesitzer und musste sich um Pachtverträge kümmern. Als KiTa-Eigentümerin waren neue Verordnungen zu
studieren und umzusetzen, neue Verträge mussten her.
Aber auch die Kirchensanierung war
schon lange überfällig. Diese Möglichkeit hatte man seit 1924 nicht mehr.
Nun standen Fördermittel bereit und
man begann damit, ohne zu wissen,
dass der halbe Kirchturm abgetragen
werden musste. Aber auch das wurde
geschafft. Es gab sogar noch neue Glocken, und die alten Glocken wurden
nach Litauen gespendet.
Was war mit den Gemeindegliedern?
Auch hier veränderte sich in kurzer Zeit
vieles. Die Kirchensteuer wurde auch
im Osten Deutschlands relevant. Menschen bekannten sich offiziell zu ihrer
Gemeinde oder traten aus. Zuzügler
Foto: Karl-Heinz Laube / Pixelio
kamen hinzu.
War die Christenlehre bisher in den Kirchengemeinden verankert, wurde nun
parallel Religionsunterricht auch in
Brandenburg eingeführt.
Und was passierte politisch? Ein Mitglied des GKR wird Bürgermeister, Parteien und Vereine bestimmen das
Umfeld, viele der Gemeindeglieder
werden Mitglieder politischer Parteien.
Welcher politische Einfluss war möglich? Wurde er genutzt? Aus einer privaten Nische rückte man plötzlich mitten in die Gesellschaft.
Bernd Henning
nach Interviews mit Hilde Sorge,
Angela Violet und Götz Doyé
6
Schwerpunkt: 25 Jahre Mauerfall
Das Wunder der Einheit
25 Jahre Mauerfall - Gott sei Dank!
Am 9. November 1989 absolvierte ich
meinen Pflicht-Wehrdienst in der NVA.
In unserem Regiment in der Nähe von
Schwerin war Gefechtsbereitschaft
ausgelöst worden. Es galt die Errungenschaften der DDR zu verteidigen.
Für uns Soldaten bedeutete dies
zunächst einmal Urlaubs- und Ausgangssperre, aufmunitionierte Schützenpanzerwagen, die Waffe am Schlafplatz und vor allem Ungewissheit und
Ängste, ob wir uns gegen die eigene
Bevölkerung stellen müssen.
Aber selbst bei uns in den Kasernen
kamen die Hoffnung und damit verbunden die Aufbruchstimmung an. Ich
erinnere mich an einen Bataillonsappell, bei dem unser Kommandeur zur
Überraschung aller darauf hinwies,
dass wir trotz möglicher Befehle in den
nächsten Tagen auch nach unserem
Gewissen handeln sollten. Tage vor
dem 9. November wurde heimlich die
Plombe am Fernsehgerät gelöst und
Nachrichten
im
Westfernsehen
geschaut. Kein Politoffizier traute sich,
hiergegen vorzugehen. Am 9. November selbst schauten wir sogar erstmalig auch interessiert die Nachrichten
des DDR-Fernsehens.
25 Jahre später erinnere ich mich
immer noch oft an diese Zeit, an die
nächtelangen Gespräche und Diskussionen, die in ihrer Offenheit zwischen
allen Dienstgraden gerade im Umfeld
einer Kaserne etwas sehr Besonderes
waren. Die erlangte Freiheit erfüllt
mich durchaus noch immer mit Glück,
wenn ich ehemalige Grenzübergänge
selbstverständlich überquere, auf der
A2 bei Helmstedt, auf der Bornholmer
Straße in Berlin, am Brandenburger Tor.
Die deutsche Einheit ist ein Wunder für
alle, die bewusst vor und nach dem
Mauerfall gelebt haben und leben.
Ich hätte das Leben, wie es mir heute
gegeben ist, so in DDR-Zeiten nicht
führen, meine Kinder nicht so selbstverständlich und ohne Angst im christlichen Glauben erziehen können. Es ist
ein Privileg für mich, in einem demokratischen Rechtsstaat im Schutz der
Freiheit der Grundrechte zu leben.
Natürlich gibt es auch Schattenseiten.
So ist die Freiheit anderweitig bedroht,
durch die Macht des Geldes oder durch
die Transparenz des Einzelnen aufgrund der intermedialen Vernetzung.
Aber wir können ohne Angst dagegen
die Stimme erheben.
Ich empfinde große Dankbarkeit für die
Kirche. Die Friedensbewegung seinerzeit hatte ihre Wurzeln im christlichen
Glauben und Gottvertrauen. Die Menschen gingen erst in die Kirche, dann
auf die Straße. Diese Gewaltfreiheit,
die sich durch Kerzen statt Waffen
äußerte, war auch für mich als Soldat
in dieser Zeit ein unendliches Glück!
Dirk Reinhardt
Schwerpunkt: 25 Jahre Mauerfall
»Bau auf, bau auf ...«
7
Foto: Archiv Sterngemeinde
Zusätzlicher Schub für die Sternkirche
Unsere Sternkirche stand im Herbst
‘89 kurz vor der Vollendung. Der Baustopp war im September ohne Kommentar plötzlich aufgehoben worden.
Wir hatten endlich den einjährigen
Stillstand hinter uns gelassen. Nun
aber schnell fertig werden!
Das war unser aller Devise. Auch wir
konnten uns dem allgemeinen
Zukunftsoptimismus, der allerorten
Einzug gehalten hatte, nicht entziehen.
Die Übergabe fand dann auch am
4. Dezember statt. Die feierliche Einweihung wurde auf den Sonnabend
vor dem 3. Advent festgelegt. Ein Festgottesdienst, mit all den vielen einzelnen Schritten war jetzt zu organisieren.
Selbst die Zusage von Bischof Forck
bekamen wir noch für diesen Termin.
Alles schien zu klappen.
Aber dann kam wieder ein STOPP! Die
Verantwortlichen der EKD und unserer
Kirchenleitung verweigerten wegen
offensichtlicher Qualitätsmängel die
Abnahme.
Ein zu diesem Zeitpunkt von uns veranlasster Stillstand barg doch ein großes
Risiko in sich. Die künftige politische u.
wirtschaftliche Entwicklung war doch
plötzlich völlig ungewiss geworden.
Die Errichtung unserer Sternkirche lag
in den Händen eines sozialistischen
Betriebes, dem VEB Stadtbau Potsdam,
die finanzielle Abwicklung für das Bau
programm »Kirchen für neue Städte«
sogar in Verantwortung der staatlichen
Außenhandelsfirma Limex.
Waren diese Partner auch künftig noch
in der Verantwortung? Welliger Fußbodenbelag war doch in unseren Neubauwohnungen kein Einzelfall! Wir,
gewöhnt an die Allgegenwart von
Mängeln, hätten wohl damit leben
können!
Aber die Verantwortlichen hatten
abgewogen und anders entschieden.
Und das war letztendlich gut so. Die Firma arbeitete äußerst zügig an der
Beseitigung der Mängel und schon am
3. Januar war erneut Übergabe. Die
alten Vertragspartner gab es immer
noch. Die Strukturen waren noch nicht
zusammengebrochen.
Die Einweihung »in 2. Lesung« fand
dann am Sonnabend, den 27. Januar
1990 statt. Es wurde alles noch einmal
neu vorbereitet. So wurde die Kirche
diesmal von unserem Generalsuperintendenten Günther Bransch endgültig
eingeweiht.
Eberhard Gollmer
8
Gemeindeseite Auferstehung
Gemeindekalender
• Vorschulkreis
Di 15.00– 15.45
• Christenlehre jeweils 16.00-17.30
1. + 2. Klasse 2.+3. Di im Monat
3. – 6. Klasse 1.+4. Di im Monat
• Regionaler Konfirmandenunterricht
und Junge Gemeinde siehe Seite 25
• Frauenhilfe
Mi 8.10.; 5.11. 15.00
• Teekreis
Do 16.10. (Ausflug); 20.11. 15.00
• Frauenkreis
3. Do im Monat 19.00
• Stammtisch
Do 2.10.; 13.11. 19.30
• Chor Di 19.00
• Posaunenchor Mo 19.00
• Instrumentalkreis
2.+4. Do im Monat 17.30
• Tanzkreis
1./3. Mi im Monat 19.00
• Regionaler Bibelgesprächskreis
29.10.; 26.11. 19.00
• Kirchencafé
So 31.10.; 30.11. nach dem Gd
• Kapellenkino
Fr 14.11. 19.00
Kino
»Schildkröten
können fliegen« Iran/Irak 2005
(siehe auch S. 10)
• Kindergottesdienste
So 12.10.; 9.+23.11. 9.30
• Gottesdienst im
Käthe-Kollwitz-Heim
Do 30.10.; 27.11. 15.00
Familiengottesdienst
an Erntedank
Am Sonntag, den 5. Oktober, feiern wir
einen fröhlichen Familiengottesdienst
zum Erntedankfest.
Es ist schon fast eine Tradition, dass
unsere KiTa »Arche Noah« den Gottesdienst mitgestaltet.
Ihre Erntegaben können Sie am Samstag, den 4. Oktober von 10 bis 12 Uhr
direkt in der Martin-Luther-Kapelle
abgeben. Mit diesen Gaben unterstützen wir anschließend in diesem Jahr
den Kinderclub »Unser Haus« am
Schlaatz.
»Es begab sich aber
zu der Zeit …«
Das ist der Anfang der Weihnachtsgeschichte. Auch wenn es noch nicht
ganz so weit ist, beginnt schon jetzt die
Planung des Krippenspiels am Heiligen
Abend. In diesem Jahr soll es um 16 Uhr
ein Krippenspiel mit Jugendlichen und
Erwachsenen geben! Ob es ein klassisches oder modernes Stück wird, entscheiden wir gemeinsam bei der ersten Probe, die Anfang November
stattfindet.
Wer Lust hat, mal wieder Maria oder
Joseph oder Hirte oder gar Engel zu ein,
melde sich bitte bei Pfn. Mieke an:
Tel 967 98 18 oder
madeleine.mieke@gmx.de
Gemeindeseite Auferstehung
9
»Befreit zum Widerstehen«
Dies ist das Motto der Friedensdekade 2014 der Ev. Kirchen in Deutschland.
Widerstehen ist nötiger denn je – gegen Antisemitismus, Fanatismus, Kriegstrommeln und eigene Vorurteile. Wir laden ein zu intensiver Auseinandersetzung
unseres Christseins mit den bedrohlichen Realitäten, wollen Hoffnung durch
Gemeinschaft erfahren, über unsere Ängste reden, Vertrauen schaffen und nicht
zuletzt innehalten zu Gebet und Fürbitte.
Bitte Aushänge beachten!
• So. 09.11., 18.00: Andacht, Lieder und Gespräch
»25 Jahre friedliche Revolution«, Gespräch mit Frau Signe Astrup (Dä);
Ausstellung: »Unsere Wendezeit« Hierfür werden noch Exponate benötigt!
• Fr. 14.11., 16.00: »Spiel ohne Grenzen«
spielend die Welt begreifen mit dem Spieleladen »Galadriel«
• Fr. 14.11., 19.00: Andacht und Filmabend
Film: »Schildkröten können fliegen« (siehe Seiten 8 u. 10)
• Sa. 15.11., 18.00: Gottesdienst und Friedensfest
»Zeichen der Hoffnung« mit Samir Matar ( Journalist/Musiker, Syrien)
und »Zargenbruch« (World-music)
• Mi. 19.11., 19.00: Fürbittgottesdienst zum Buß- und Bettag und
Abschluss der Friedensdekade mit Konfirmanden und »Setjan« (Klang-Musik)
Eine Menge zu feiern in diesem Herbst!
Mittlerweile schon 30 Jahre gibt es in
unserem kleinen Gotteshaus den
Posaunenchor, bereits 10 Jahre haben
wir einen Tanzkreis und nicht zuletzt
seit dieser Zeit auch den Kirchenmusikverein. Das sind gewichtige Gründe,
für den 16.11.2014 zum Festgottesdienst mit anschließender Feierstunde
einzuladen.
Da unsere Kapelle am Martinstag ihren
80. Geburtstag feiert (siehe Seite 26),
ist dieser Zeitpunkt gerade richtig, die
Kirchenmusik in unserer Gemeinde
einmal gebührend herauszuheben.
Die musikalischen Gruppen und Kreise
unserer Gemeinde werden das Ganze
mit ihren Darbietungen umrahmen.
Bitte beachten Sie dazu die Aushänge.
Es sollen an diesem Tag vor allem die
Ehrenamtlichen gefeiert werden, ohne
deren Wirken es in der Gemeinde doch
recht eintönig wäre. Peter Erdmann
Foto: Preugschat
10
Gemeindeseite Bergholz-Rehbrücke
Gemeindekalender
• Kindergruppen
14-tägl. im Wechsel
Flinke Füchse Do 15.00–16.30
Ostwind
Do 15.00–16.30
• Regionaler Konfirmandenunterricht
und Junge Gemeinde siehe Seite 25
• Frauennachmittag
Mi 1.10.; 5.11. 15.00
• Gesprächsabend
Do 16.10.; 20.11. 19.30
• Frauenrunde
29.10.; 3.12. 20.00
• Chor Di 19.30
• Regionaler Bibelgesprächskreis:
siehe Gemeindeseite Auferstehung
• Kino in der Martin-Luther-Kapelle
Fr 14.11. »Schildkröten können
fliegen« Iran/Irak 2005
Im Rahmen der Friedensdekade
sehen wir einen Film über Kinder im
Irakkrieg.
In einem kurdischen Flüchtlinglager
lebt ein Junge, »Satellit« genannt.
Er versteht scheinbar die englischen
Nachrichten von CNN und genießt
so gewisses Ansehen. Er sammelt
mit seinen Freunden irakische
Minen ein und macht diese zu Geld.
So lernt er eines Tages auch Agrin
kennen, die unter einem starken
Trauma leidet.
Es kommt in diesem dramatischen
Film kein Zweifel darüber auf, dass
es für die von Narben an Körper und
Seele gezeichneten Kinder kein
Happy End geben kann.
Schon mal wieder vormerken
Erntedankfest
Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst mit der KiTa Himmelszelt
am Sonntag, 5.10. um 11 Uhr in der
Bergholzer Kirche.
Die Erntegaben können am 4.10. von
15 bis 17 Uhr direkt in der Bergholzer
Kirche abgegeben werden.
Neuer Konfirmandenkurs
Ab der 7. Klasse ist es Zeit für den Konfirmandenunterricht! Anmeldungen
über das Gemeindebüro oder per Mail
(siehe Seite 30)
Für Kinder – zweimal Martin!
Alle Familien sind eingeladen zu einer
süßen
Reformationsandacht
mit
Lutherlied, Lutherbonbons und Feuer.
Wo?
Bergholzer Kirche
Wann?
– 31.10. um 17.00
Reformationstag
– 11.11. um 16.30
Martinstag
jeweils mit Laterne zum anschließenden Umzug
Adventfenster
Schon seit einigen Jahren öffnen Familien in der Adventszeit ihre Wohnungen und Häuser. Wenn auch Sie mit
dabei sein möchten, an einem Abend
in den Adventswochen, dann bitte bis
15.11. im Gemeindebüro anmelden.
Gemeindeseite Bergholz-Rehbrücke
11
Der Küsterkreis sucht noch helfende Hände!
Der Gottesdienst steht im Mittelpunkt
jeder Kirchengemeinde. Aber nicht
allein Pfarrer/in und Lektor/in bestreiten den Gottesdienst, sondern weitere
helfende Hände sind erforderlich: Kirche aufschließen, Altar schmücken,
Paramente wechseln, Kerzen, Liedertafel, Taufstein, Abendmahlgerätschaften, Besucher begrüßen, Gesangbücher,
Glockenläuten,
Kollekte
sammeln und zählen …
Es müssen etliche Handgriffe getan
werden, damit ein Gottesdienst
gelingt. Die Küster/innen in unserer
Gemeinde übernehmen diesen eher
unauffälligen, aber unverzichtbaren
Dienst gerne. Jeweils zwei Personen
sorgen dafür, dass die äußerlichen
Voraussetzungen für einen feierlichen
und/oder fröhlichen Gottesdienst
gegeben sind. Wir freuen uns, wenn
Menschen zusammenkommen, um
gemeinsam zu singen, zu beten, Gottes
Wort zu hören und das Abendmahl zu
feiern.
Derzeit wirken zehn Frauen und Männer im Küsterkreis mit. So ist gewährleistet, dass die Dienste gut verteilt
werden können und auch kurzfristige
Vertretung möglich ist. Wer Interesse
hat, in einem fröhlichen Team an der
Ermöglichung gelingender Gottesdienste mitzuwirken, ist herzlich willkommen. Wir freuen uns immer, wenn
weitere Gemeindeglieder dazu stoßen.
Die Dienste werden zumeist für zwei,
manchmal auch für vier Monate im
Voraus festgelegt. Die »außerdienstlichen« Freuden kommen nicht zu kurz:
die Besprechungen werden gar nicht
selten mit gemeinsamem Abendessen
Clemens Neumann
verbunden.
Wir machen mit
17 Konfirmanden machen mit bei der
Aktion 5000 Brote. Zusammen mit
»Ihrer Kleinen Backstube« in Bergholz-Rehbrücke beteiligen wir uns an
der deutschlandweiten Aktion.
Die Jugendlichen backen Brote in der
Bäckerei und verkaufen diese beim
Erntedankfest am 5.10. um 11 Uhr nach
dem Gottesdienst zugunsten von Projekten in Ghana und Bangladesch. Wir
freuen uns über die Zusammenarbeit
mit der Bäckerei der Familie Schüren,
hoffen auf viel Einblick in das Hand-
werk und wünschen uns viele fleißige
Brotkäufer. Machen auch Sie mit und
unterstützen Sie die Konfirmanden mit
dem Kauf eines Brotes.
St. Hoppe
12
Gemeindeseite Drewitz-Kirchsteigfeld
Gemeindekalender gebracht hatte, leider in diesem Som-
• Seniorenkreis Versöhnungskirche
Fr 17.10.; 21.11. 15.00
• Seniorennachmittag
Haus Abendstern
Fr 7.11. 15.00
• Gottesdienste Haus Abendstern
D0 9.10.
10.00 Markert
D0 13.11.
10.00 Neumann
D0 27.11.
10.00 Neumann
• Hauskreis Ulrike Lienig
Johanna-Just-Str. 13
Mi 1.10.; 5.11. 19.30
• Alphakurs, Stadtteilladen
Do jeweils 19.00
2.10. Warum starb Jesus?
16.10. Warum und wie bete ich?
6.11. Wie kann man die Bibel lesen?
13.11. Wie führt uns Gott?
20.11. Wie mache ich das Beste aus
meinem Leben?
• Eltern-Kind-Treff
Mo 10.00-11.30
• Kinderbetreuung
bei gemeinsamen Gottesdiensten
mit EmK 10.00 Versöhnungskirche
• Christenlehre Versöhnungskirche
1.-6. Klasse Do 16.00-17.00
• Regionaler Konfirmandenunterricht
und Junge Gemeinde siehe S. 25
Neuer Apfelbaum an der Dorfkirche?
Leider hat es dem Apfelbäumchen,
das wir zum 275-jährigen Jubiläum an
der Dorfkirche gepflanzt haben, nicht
so gut bei uns gefallen. Es ist, nachdem es einige kleinere Äpfel hervor-
mer eingegangen. Standort, Boden
und Pflege haben zu Wünschen übrig
gelassen. Der GKR wird einen neuen
Anlauf nehmen an einem anderen
Standort im Kirchgarten mit einem
neuen Apfelbäumchen oder notfalls
einer anderen Baumsorte. Haben Sie
Lust, Baumpate, Baumpatin zu werden,
und das Bäumchen für einige Zeit zu
betreuen?
Andreas Neumann
Alphakurs läuft
Seit dem 25. September ist der neue
Alphakurs gestartet! Man benötigt keine Vorkenntnisse, muss weder Kirchenmitglied noch getauft sein, und
die Teilnahme ist kostenlos. Man kann
auch einzelne Termine besuchen.
Daten und Themen entnehmen Sie bitte der Terminspalte.
A.N.
Ehrenamtlichendank
Alle ehrenamtlich Mitarbeitenden in
unserer Gemeinde sind eingeladen
zum Dank in der Sternkirche am Freitag, 17.10.2014 um 18.30 Uhr (Einladungen dazu werden noch verschickt). Wir
servieren ein schönes Essen und werden Musik hören, wie sie bei der Teestube am Preußischen Hof gespielt
wurde, mit Flöte und Spinett. Es tut
auch gut, die Ehrenamtlichen aus der
Sterngemeinde kennenzulernen. A.N.
Wir gedenken unserer Toten
Am Sonntag, 23.11.2014 (Ewigkeitssonntag) um 10.00 Uhr in der Dorf-
Gemeindeseite Drewitz-Kirchsteigfeld
13
kirche gedenken wir in einem besonderen Gottesdienst unserer verstorbenen Gemeindeglieder, insbesondere
aus dem vergangenen Kirchenjahr.
Wir verlesen ihre Namen, zünden eine
Kerze für jede und für jeden an, beten
für sie und ihre Angehörigen. Auch für
die Gemeindeglieder, die nicht kirchlich
beerdigt worden sind, wird eine Kerze
entzündet. In den Liedern und Texten,
in der Predigt und in den Gebeten vergewissern wir uns der Hoffnung auf die
Auferstehung von den Toten. Jesus
Christus hat die Macht des Todes
durchbrochen. Das gibt uns Trost und
Halt, wenn wir von einem lieben Menschen Abschied nehmen mussten.
einen Spiegel ein dunkles Bild; dann
aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt
erkenne ich stückweise; dann aber
werde ich erkennen, wie ich erkannt
bin.« (1. Korinther 13,12)
Es tut gut zu wissen, dass der auferstandene Christus uns voraus ist und
auf uns wartet. Es tut gut, das Vertrauen in Gott zu erneuern, wenn es durch
einen Todesfall in der Familie erschüttert worden ist. Paul Gerhardt hat 1653
das wunderbare Lied »Befehl du deine
Wege« (EG 361) gedichtet. In der ersten Strophe singen wir: »Befiehl du
deine Wege und was dein Herze kränkt
der allertreusten Pflege des, der den
Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und
Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der
wird auch Wege finden, da dein Fuß
gehen kann.« Ganz bestimmt wird es
genau so sein.
A.N.
Foto: epd
Wir wissen die Menschen, die wir
geliebt haben und immer noch lieben,
gut aufgehoben bei Gott. Wir glauben,
dass für sie das Beste erst noch
kommt: Die Vollendung und die Auferstehung zum Ewigen Leben. Umgeben
von Gottes Klarheit und von Gottes
Glanz werden sich alle Lebensfäden
entwirren. »Wir sehen jetzt durch
Herzliche Einladung zum 1. Advent
Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam
mit uns den Advent zu beginnen. Am
Sonntag, 30.11.2014 feiern wir um
14.00 Uhr einen Familiengottesdienst
in der Versöhnungskirche. Danach ist
ein gemütliches Adventskaffeetrinken
in der Kirche. Solchermaßen gestärkt
werden wir schöne adventliche Musik
von Schülerinnen und Schülern der
Musikschule Bertheau-Morgenstern
hören, viele bekannte und neuere
Adventslieder gemeinsam singen, und
adventliche Texte hören. Das ist ein
schöner Einstieg in diese erfüllte Zeit.
Wir freuen uns auf Sie!
A.N.
14
Gemeindeseite Stern
Gemeindekalender
• Christenlehre
Sternkirche
Fr 15.00-16.00 1.-3. Klasse
Fr 16.00-17.00 4.-6. Klasse
• Kinderbetreuung
So während des Gottesdienstes
• Kindergottesdienst immer am
zweiten und am letzten Sonntag im
Monat während der Gottesdienste
• Eltern-Kind-Gruppe
Mo 6.+20.10.; 3.+17.11. 9.30
• Konfirmanden siehe Seite 25
• Schlüsselkinder www.schlüsselkinder.net
Kreis junger Erwachsener
Mo 20.10.; 17.11. 19.00
www.quo-vadis-stern.de
• Quo Vadis
Gesprächskreis Suchender und Fragender
Di 14.10.; 11.11. 19.30
• Frauengruppe
Mi 8.10.; 12.11. 19.30
• Frauenbibelgebetskreis
Mo 13.10.; 10.11. 19.00
• Männergebetskreis
Mo 6.10.; 3.11. 18.00
• Gespräch mit der Bibel
Do 2.+16.10.; 13.+27.11. 15.15
• Handarbeitskreis
Di 14.+28.10.; 11.+25.11. 9.30
• Chorprojekt mit Birgit Wahren
Proben Di 18.30 ab 4.11.,
Singen am Ewigkeitssonntag und
am 1. Weihnachtsfeiertag im Gd
• Gospelchor mit Anne Voigt
Do 18.00 im Kirchenraum
Singen am 9.11 im Gottesdienst
• Blaues Kreuz Mo 19.00 Sternkirche
»Montagstreff« Sternkirche 15.00
Ansprechpartnerin: Tamara Mückenberger
6.10. Festliche Kaffeetafel
13.10. Film: »Agora - Die Säulen des
Himmels«, Spanien 2009
Alexandria, 391 n.Chr.: Ägypten
ist durch das Imperium Romanum besetzt, und es herrschen
blutige Auseinandersetzungen
zwischen Heiden und Christen.
Zwischen die Fronten gerät die
Wissenschaftlerin Hypatia ...
20.10. »Vorsorgevollmacht,
Betreuungs- und Patientenverfügung«
Herr Bracke (Malteser) spricht
auf Wunsch erneut hierzu
27.10. »Tierisch-Satirisches«
Musikalisch-literarischer Nachmittag mit Frau Rose Becker und
Herrn Burkardt Paul
3.11. Festliche Kaffeetafel mit den
Nuthespatzen
10.11. Film: »Simon«, Schweden 2011
Familiendrama über die Kindheit, das Erwachsenwerden und
die Suche nach den eigenen
Wurzeln eines jüdischen Adoptivkindes
17.11. Carl Philipp Emanuel Bach – Jubiläumsjahr 2014; Gesprächsnachmittag zu Leben und Werk des
Komponisten und Kirchenmusikers mit Frau Mückenberger
24.11. Vorweihnachtliches Basteln mit
Frau Greger
Gemeindeseite Stern
Gemeindeabend
Mittwoch, 1.10., 19.30 Uhr, mit Pfarrer
Wolodja Rodikow Marx/Russland.
Gäste aus unserer Partnergemeinde an
der Wolga werden vom 26.9. bis 5.10.
bei uns sein. Beim Gemeindeabend
werden wir von der aktuellen
Gemeindesituation hören. Am 5.10. feiern wir gemeinsam unseren Erntedankgottesdienst.
Andreas Markert
Gottesdienst mit Kindern der
KiTa Regenbogenland
Am 12.10. um 10.00 Uhr feiern wir in
der Sternkirche mit den Kindern der
KiTa Regenbogenland einen Herbstgottesdienst. Es ist schon eine schöne
Tradition, dass zweimal im Jahr ein Gottesdienst durch die Kinder gestaltet
wird. Wir können uns wieder auf bunte Beiträge und Darbietungen der Kinder freuen und uns von ihrer Freude
anstecken lassen.
A.M.
Foto: Archiv Sterngemeinde
Dank für ehrenamtliche Mitarbeiter
Freitag, 17.10. ab 18.30 Uhr (Einladungen dazu werden verschickt)
A.M.
15
Etwas für den Rücken tun!
Diesen guten Vorsatz tragen bestimmt
viele von uns in sich.
Bei dem Vorsatz muss es nicht bleiben!
Seit etlichen Jahren treffen sich unter
der fachkundigen Anleitung von Frau
Gallo drei Sportgruppen in unserer Kirche im Raum über dem Kaminzimmer.
Für die Gruppe am Mittwochabend um
19.30 Uhr suchen wir noch Mitstreiter.
Wir tun dann eine Stunde wirklich
Gutes für unseren Körper. Nach einem
kurzen Aufwärmen geht es auf die mitgebrachten Matten und mit diversen
Dehn- und Streckübungen bringen wir
wieder ein wenig Schwung in unser
Muskelsystem. Keine Angst, es wird
niemand überstrapaziert und der Spaß
kommt auch nicht zu kurz. Also: Einfach mal vorbeischauen. Treffpunkt ist
jeden Mittwoch am Eingang zu den
Jugendräumen.
Sollten Sie Fragen haben, kommen Sie
einfach auf mich zu.
Fritz Muhme
Lebendiger Adventskalender
Wir wollen auch in diesem Jahr den
lebendigen Adventskalender organisieren, dazu gehört eine gute Vorbereitung.
Vom 01. bis 22.12. (10 Abende) suchen
wir Gemeindeglieder, die uns Montag,
Mittwoch und Freitag ihre Türen für
ca. eine Stunde öffnen.
Wer gerne Gastgeber sein möchte, der
melde sich bitte bis zum 14.11. bei mir.
Tel. 715316
Roswitha Riedel
16
Gottesdienstübersicht
Auferstehung
Bergholz–Rehbrücke
Datum
5. Oktober
16.So n. Trinitatis
9.30 Mieke Fgd, Kita
Erntedank-Gd
11.00 Hoppe Fgd, Kita
Erntedank-Gd
9.30 Pfeiffer
Kgd
11.00 Pfeiffer
12. Oktober
17.So n. Trinitatis
9.30 Hoppe
A
19. Oktober
18.So n. Trinitatis
9.30 Frees-Tillil
10.00 Kgd
11.00 Hoppe
A
11.00 Frees-Tillil
9.30 Mieke
A, Ch, KK
17.00 Hoppe
Fgd
31. Oktober
Reformationstag
9.30 Hoppe
11.00 Hoppe
2. November
20.So n. Trinitatis
9.30 Frees-Tillil
Kgd
10.00 Kgd
11.00 Frees-Tillil
9. November
Drittletzt.So i.KJ
9.30 Mieke
Regionaler Gd
(siehe auch Seite 9)
18.00 Team
26. Oktober
19.So n. Trinitatis
Einladung in die
Martin-Luther-Kapelle
16. November
Vorletzt.So i.KJ
Einladung in die
Martin-Luther-Kapelle
19. November
Buß- und Bettag
9.30 Mieke
A, Kgd
11.00 Hoppe
A
23. November
Letzter So i.KJ
9.30 Mieke
KK
10.00 Kgd
11.00 NN.
Ch
30. November
1. So. im Advent
26. Oktober 2014
Gottesdienstübersicht
Drewitz-Kirchsteigfeld
17
Stern
10.00 Neumann
DK, A
Gemeindeversammlg.
10.00 Foerster
DK
10.00 Markert/Rodikow
Erntedank-Gd
Ch
10.00 Markert mit KiTa
T, Kgd
10.00 Neumann
VK, EmK, Kgd, KK
10.00 Markert
T
10.00 Foerster
DK, A
10.00 Pfeiffer
A, Kgd
10.00 Zohren-Busse
VK, EmK
Regionaler Gd
10.00 Neumann
DK, A
10.00 Schimank
Ba, KK
10.00 Foerster
DK, A
10.00 Markert,
Kgd, Gospelchor
10.00 Jünger
VK, EmK, Kgd, KK
10.00 Pfeiffer
Einladung in die
Versöhnungskirche
Einladung in die
Sternkirche
10.00 Neumann
DK
10.00 Markert
10.00 Markert
A, Ch, Kgd
Andere Orte
Kiezgottesdienste
im Bürgerhaus
am Schlaatz
10.10. Fr 18.00
21.11. Fr 18.00
A Abendmahl
T Taufe
P
Ch
IK
B
CL
Posaunenchor
Chor
Instrumentalkreis
Band
Christenlehre
Fgd Familiengottesdienst
Kgd Kindergottesdienst
KK Kirchenkaffee
Ba Basar
DK Dorfkirche
VK Versöhnungskirche
EmK mit Evangelischmethodistischer
Kirche
14.00 Neum., Jünger, Hofm., 10.00 Markert
Voller-M. VK, EmK, Fgd
Uhren von 3 auf 2 Uhr zurückstellen!
18
Musikalische Veranstaltungen
Sofern nichts anderes genannt:
Eintritt frei - Spenden erbeten!
• So, 12.10. 17.00 Sternkirche
»Auf, Seele, Gott zu loben« – Der
Bläserkreis Potsdam musiziert unter
der Leitung von Landesposaunenwartin Barbara Barsch. Lesungen:
Pf. Christoph Brust, Biesenthal
Sa,
• 18.10. 17.00 Versöhnungskirche
Meiers Clan & Friends
Singende Saxophone von Kindern
und Erwachsenen gemeinsam
gespielt auf hohem Niveau!
Eintritt: Erwachsene 8€, Kinder frei
• Fr, 7.11. 16.00 Versöhnungskirche
Konzert für Menschen mit Demenz
und ihre Angehörigen
Leitung: Babette Herboth
So, 23.11. 17.00 Sternkirche
• Musik zum Ewigkeitssonntag
Szymon Jakubowski und Ines Bojak
spielen für Sie 4-händig an der Orgel
und am Klavier
Andere Veranstaltungen
• Mo, 13.10.
16.30 Versöhnungskirche
Das Puppentheater Rabatz spielt für
Kinder und Familien. (Eintritt)
• Spieleabend Sternkirche
Mo 20.10.; 24.11. 19.00
• Fr. 14.11. 16.00 Martin-Luther-Kapelle
»Spiel ohne Grenzen«
spielend die Welt begreifen mit dem
Spieleladen »Galadriel«
Veranstaltungen
Ausstellungen
• »Das Wunderbare im Alltäglichen«
Im Erntedankgottesdienst am 5. Oktober eröffnen wir die nächste Ausstellung in der Sternkirche. Es werden
Aquarelle und Acrylbilder der Wilhelmshorster Hobbymalerin Margitta
Bosdorf zu sehen sein. Die Autodidaktin hat Freude an den oft übersehenen
Kleinigkeiten und Details und will die
Betrachter daran teilhaben lassen.
Gleichzeitig mit diesen Arbeiten stellen wir eine Auswahl von Skulpturen
des Bildhauers Bernd Anhoff aus
Langerwisch vor. Das breite Spektrum
seiner Arbeiten lädt ein, sich auf die
spannende Welt der Holzbildnerei einzulassen.
Constanze Conradt & Dagmar Gürtler
• Für den Frieden danken
Fotoausstellung im StadtteilLaden
zum Thema »Krieg und Frieden«
mit Fotos aus Ost- und Südeuropa
von Johnny Lehmann
Krieg schafft Armut
Armut schafft Demut
Demut schafft Fleiß
Fleiß schafft Reichtum
Reichtum schafft Übermut
Übermut schafft Krieg
Kann dieser Kreislauf durchbrochen
werden? Kann Glaube dabei helfen?
Und wie?
Die Ausstellungseröffnung findet am
28. September im Rahmen des Erntedankfestes statt.
Jonny Lehmann
Regionales
19
Wenn Sie an der offenen Trauergruppe teilnehmen möchten, sind Sie
herzlich willkommen.
Die Termine erfragen Sie bitte bei der
Evangelische Krankenhausseelsorge
im Kirchenkreis Potsdam,
Seelsorgerin F. Riebesel
0331 – 241-4698
»Aus der Kirche auf die Straße«
25 Jahre friedliche Revolution in Potsdam
Sa, 4.10. 18 Uhr Friedrichskirche Babelsberg
Eintritt frei / Ende gegen 21 Uhr
Podiumsdiskussion mit
Pf. Dr. Reinhard Meinel, Pf Stephan Flade, Jeanne Grabner, Albert Müller
Moderation Alfred Eichhorn – Musik Keimzeit Akustik Quintett
Pf. i. R. Wilhelm Stintzing
*28.06.1914 +15.09.2014
Nach Redaktionsschluss erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser Gemeindeglied und
langjähriger Pfarrer Wilhelm Stintzing am Morgen des 15. September 2014 im Alter von
100 Jahren in Gottes Ewigkeit heimgerufen
wurde.
Die Auferstehungsgemeinde trauert mit den Angehörigen und dankt Gott für sein segensreiches
Wirken in unserer Gemeinde.
»Lobe den HERRN, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.«
Psalm 103, 2
20
Getauft wurden
• Auferstehungsgemeinde
•
•
Leon Funke, 4 Jahre
Babelsberg
Gemeinde Drewitz-Kirchsteigfeld
Lisa Naumann, 10 Monate,
Kirchstraße
André Szulczyk, 34 Jahre
Laplacering
Stern-Kirchengemeinde
Max Klevenow, 1 Jahr
Gagarinstraße
Jula-Tanika Tarnowski, 4 Jahre
Lina-Tabea Tarnowski, 6 Jahre
Janek Tarnowski, 8 Jahre
alle Weidenhof
Getraut wurden
• Auferstehungsgemeinde
•
•
•
Anika Berndt-Wierschke und
Stephan Wierschke
Saarmunder Straße
Gemeinde Bergholz-Rehbrücke
Nicole und Jakob Violet
Tiroler Damm, Potsdam
Gemeinde Drewitz-Kirchsteigfeld
Doreen und Dirk Friedrich
Willy-A.-Kleinau-Weg
Die goldene Hochzeit feierten
Gemeinde Bergholz-Rehbrücke
Hannelore und Fritz Riek
Begasstraße
Mitteilungen • Abkündigungen
Heimgerufen wurden
• Auferstehungsgemeinde
Karl-Heinz Boelow, 66 Jahre
Heidereiterweg
Pf. i.R. Wilhelm Stintzing, 100 Jahre
Kunersdorfer Straße
Hans Wulsten, 85 Jahre
Joh.-R.-Becher-Straße
• Gemeinde Bergholz-Rehbrücke
Irma Gutz, 96 Jahre
Potsdam
Frithiof Rasche, 54 Jahre
Potsdam
• Gemeinde Drewitz-Kirchsteigfeld
Korrektur:
Dr. Hartmut Böhm, 77 Jahre
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Straße
Günter Maudrich, 93 Jahre
Hans-Albers-Straße
• Stern-Kirchengemeinde
Ralf Böhmke, 83 Jahre
Am Brunnen
Rita Horn, 76 Jahre
Weidenhof
Charlotte Schulze, 97 Jahre
Friedrich-Engels-Straße
Jutta Wagnitz, 77 Jahre
Paul-Neumann-Straße
Das ist die Verheißung,
die er uns verheißen hat:
das ewige Leben.
1. Johannes 2, 25
Angebote am Schlaatz
In diesen Tagen blicke ich bewusst
noch einmal zurück. Denn mein erstes
Jahr im Potsdamer Süden, vor allem bei
Kirche im Kiez, liegt jetzt hinter mir.
Ich mochte gerade den Schlaatz von
Anfang an, diesen in den 80-er Jahren
aus dem Nichts erbauten Stadtteil. Ich
mag ihn nicht wegen der Neubauten,
die haben meinen Orientierungssinn
oft überfordert. Nein, ich mag ihn
wegen der Menschen, die dort leben.
Sie sind so verschieden, was Herkunft,
Beruf, Finanzen, Alltag und Perspektive angeht.
Und doch haben sie etwas gemeinsam: Das ist ihr Selbstverständnis als
»Schlaatzer« und, damit verbunden,
das Engagement für mehr Lebensqualität in ihrem Kiez. Im Gespräch erlebe
ich die »Schlaatzer« als sehr direkt,
geradeaus und ehrlich. Das gefällt mir.
Sie sagen ihre Meinung, wenn es um
Kirche geht. Und sie sind bereit, mit mir
auch über Gott zu reden, wenn auch
auf etwas »unkonventionelle« Weise.
Ja, ich mag diese Menschen, sehr
sogar.
Dankbar bin ich vor allem für meine
»Truppe«, die Ehrenamtlichen von Kirche im Kiez. Sie haben es mir leicht
gemacht, anzukommen – und mich
seither genommen, wie ich bin. Sie
halfen mir, die Geschichte von Kirche
im Kiez - und die vom Schlaatz - zu verstehen. Und sie verkündigen mit mir
das Evangelium, durch ihr Leben – und
21
durch ihr Mitwirken - weit über die
Kiez-Gottesdienste hinaus. Ich freu
mich sehr auf die Zukunft mit ihnen.
Viele Träger im Kiez kooperieren mit
Kirche im Kiez. Auch sie luden mich
herzlich in ihre tragfähige Allianz ein und machen seitdem sehr viel mit uns
zusammen. Nach Stadt der Kinder
werden wir z.B. jetzt das Café am
Schlaatz als Nachbarschafts-Café
eines ganzen Trägerverbundes weiter
führen. Dann gibt es nicht nur Kaffee,
sondern auch unterschiedliche Programme. Das eröffnet wieder neue
Chancen der Begegnung, auch für Kirche im Kiez!
Wir haben also auch künftig genug
Möglichkeiten, den Menschen Gottes
Liebe nahe zu bringen. Also auf ins
zweite Jahr – mit Gottes Hilfe!
Ute Pfeiffer
Regelmäßige Angebote
bei Kirche im Kiez:
Kiez-Gottesdienst: Fr 18.00 im Bürgerhaus am Schlaatz, 10.10.; 21.11.
Schnuppern in der Bibel: Mi, 19.00 im
BüH, 8.+22.10.; 12.+26.11.
Kontaktstelle: Kirche im Kiez, Schilfhof 18, 14478 Potsdam, Tel. 27318640
Gitarrengruppe: Di 17.00-18.00 im FZ,
Termine nach Absprache
Weitere Angebote der Evangelischen
Stern-Kirchengemeinde am Schlaatz:
Gemeindenachmittag: Mi 14.30 Uhr
im Bürgerhaus, 15.10.; 19.11.
AG Bibel: Do 14-15 Uhr Weidenhof-GS
22
Kalender des Bildungs- und Begegnungszentrums Kirchsteigfeld
Soziales
www.stadtteilladen.de
Di/Do Nachbarschafts-Café
15.00–17.00 Kaffee und Kuchen
Gespräch und Austausch
Fair gehandelte Produkte
Kostenlose Bücherausleihe
Mo
12.00–14.00
Do
13.00–16.00
Büro im StadtteilLaden
Anni-von-Gottberg-Str. 14
Ansprechpartnerin
Stefanie Kelz
Tel & Fax 6261505
info@stadtteilladen.de
Für alle
Sa Nachbarschaftsfrühstück
4.10.; 1.11. Beitrag 3 €
10.00–12.00 Alle sind herzlich willkommen!
Fr 14.30 Romméspiel
Do 17.00 Skatabend
14–täglich s. Aushang, Beitrag 1 €
Für Senioren
Di 10.00 Seniorengymnastik I
Di 11.00 Seniorengymnastik II
6x = 15 €
Anmeldung: 6261505
Sa
16.30
Sa
16.30
Anonyme Alkoholiker
Raum am Hof
Al-Anon
Freunde & Angehörige
von Alkoholikern
Eingang Hof
Für Familien
Mo Eltern - Kind - Gruppe
10.00-11.30
nach
Absprache
Gruppe für alleinerziehende Mütter und Väter
Für den Frieden danken
Fotoausstellung im StadtteilLaden
zum Thema
»Krieg und Frieden«
mit Fotos aus Ost- und Südeuropa
von Johnny Lehmann
(siehe auch Seite 18)
25 Jahre Mauerfall
Themenabend mit Bildern,
Erinnerungen & Gespräch
Mi 19.11. um 19.30 Uhr
Wir danken den Vermietungsgesellschaften Alt & Kelber sowie ALLOD, der Stadt Potsdam, der
Ev.-methodistischen und der Ev. Kirchengemeinde Drewitz-Kirchsteigfeld für die Unterstützung.
Angebote für Eltern, Alleinerziehende, Kreative und Senioren
Für Kreative
Mi 16–18.15
8.+22.10.
5.+19.11.
Sa
25.10.; 29.11.
10.00–14.00
Sa
25.10.; 29.11.
14.00–16.00
Keramik für Jung und Alt
mit Frau Weber
Beitrag 4 €
AG Patchwork
bitte Material mitbringen
Beitrag 1 €
AG Stricken
bitte Material mitbringen
Beitrag 1 €
Filmabend
»Pfarrer«
Do 27.11. um 19 Uhr
23
Seniorentreff
Do 10.00–12.00
2.10. siehe Aushang
9.10. Vietnam (Teil 2)
Filmvorführung
mit Herrn Dr. Rönz
16.10. Gedächtnistraining
23.10. Kaffeeklatsch
30.10. Spielen mit Frau Schmid
6.11. Weihnachtskarten &
Deko basteln
13.11. Gesprächsrunde mit
Frau Schuppan
20.11. Gedächtnistraining
27.11. Kaffeeklatsch
Ladenkirche Drewitz
Anni-von-Gottberg-Straße 14
(Tram: Am Hirtengraben)
Ladenkirche – jetzt im Kirchsteigfeld
Unsere Angebote:
 Tee im Laden jeden Donnerstag um
17.00 Uhr im Gemeinderaum
 Kochen am Donnerstag, 2.10. + 6.11.
um 17.00 Uhr in der Küche des Gemeindehauses der Versöhnungskirche.
Neue sind jederzeit
herzlich willkommen!
24
Kinderseite
Liebe Kinder,
Malt das Bild doch bunt aus!
Foto: Dieter Schütz / Pixelio
bald ist es wieder so weit: Das Martinsfest steht vor der Tür.
In allen KiTas wird die Geschichte vom römischen Ritter Martin erzählt und
gespielt. Martin teilte seinen roten Soldatenumhang mit dem Schwert und gab
einem frierenden Bettler eine Hälfte ab. In der Nacht träumte Martin von Jesus:
Jesus dankte ihm für die gute Tat. Martin wollte mehr über Jesus wissen und ging
zu den Treffen der Christen. Er wollte auch ein Christ werden. Er ließ sich taufen.
Als Christ wollte Martin nicht mehr in der römischen Armee für den Kaiser in den
Krieg ziehen und andere Menschen töten. Er gab dem Kaiser die Rüstung und das
Schwert zurück. Der Kaiser wurde wütend: »Du bist ein Feigling, Martin. Ja, du
hast bloß Angst vor der Schlacht gegen unsere germanischen Feinde morgen!«
»Nein«, sagte Martin. »Ein Feigling bin ich nicht! Ich werde kämpfen morgen.
Ohne Rüstung und Schwert will ich kämpfen. Mutig werde ich dem Feind entgegentreten. Nur ein Kreuz soll meine Waffe sein. Das Kreuz von Christus. Er wird
mir helfen.«
Martin wurde bis zum nächsten Morgen eingesperrt. »Er soll uns nicht weglaufen. Er soll in der ersten Reihe kämpfen«, sagte der Kaiser und lachte.
Am nächsten Morgen aber kommt ein Bote zum Kaiser. Ein Bote von den
Germanen: »Wir wollen Frieden schließen. Wir wissen es, du bist stärker als wir.«
Plötzlich ist der Krieg zu Ende. Der Kaiser kann Martin nicht mehr zurückhalten.
Ohne Rüstung und Waffen reitet Martin davon.
Kinder- und Jugendseite • Konfirmanden
25
Konfirmandengruppen
in unseren Gemeinden
Junge Gemeinde
Regionaler Konfirmandenunterricht
* Auferstehung/Bergholz-Rehbrücke
7. Klasse Di 16.15 - 17.15
im Gemeindehaus A.-Scheunert-Allee
8. Klasse Di 17.30 - 18.30 (Gruppe 1)
8. Klasse Mi 17.00 - 18.00 (Gruppe 2)
* Drewitz-Kirchsteigfeld/Stern
7.+8. Klasse Mi 1.+15.10:, 5.+19.11.
jeweils 17.15-18.45 in der Sternkirche
Auferstehung / Bergholz-Rehbrücke
monatlich Do 18.30 Uhr,
nächstes Treffen: nach Absprache
Jugendkeller in Bergholz-Rehbrücke
Drewitz-Kirchsteigfeld / Stern
Mo 19.00 Jugendraum Sternkirche
Kontakt: Johanna Piater
015770540802
johanna_piater@yahoo.de
Die Veranstaltungen zum Martinstag in unseren Gemeinden
Auferstehung
Der Martinsumzug findet am 11.11. um 17.30 Uhr statt. An der Martin-LutherKapelle geht es los, und wir folgen mit unseren Laternen dem Heiligen Martin
und seinem Pferd. Nach einem Anspiel auf der Strecke gehen wir weiter zum
Spielplatz in der Siedlung, wo es Martinshörnchen und heiße Getränke gibt.
Bergholz
Bergholzer Kirche 31.10. um 17.00 (Reformationstag) und 11.11. um 16.30 (Martinstag) jeweils mit Laterne zum anschließenden Umzug (s. auch Seite 10)
Drewitz
St. Martin kommt in die Versöhnungskirche am Di, 11.11. um 17.00 Uhr.
Wir schauen gemeinsam mit den Kindern und Eltern der KiTa Sonnenblume die
Martinsgeschichte, singen Laternenlieder und teilen das Martinshörnchen miteinander.
Stern
KiTa Hubertusdamm - am 7.11. um 16.00 Uhr Martinsgeschichte und Umzug
Integrations-KiTa Schlaatz - am 11.11. um 16.30 Uhr, vor der KiTa mit dem Familienzentrum und Weg durch den Schlaatz (wieder mit Pferd), Martinsgeschichte
im FZ, Verteilen der Martinshörnchen. Lagerfeuer und Imbiss mit Stockbrot dann
in unserer KiTa.
26
Aus den Gemeinden
Ein Gotteshaus aus Holz in Potsdam – die Martin-Luther-Kapelle
aus »Potsdamer Kirche« vom 28. Oktober 1984 (redaktionell bearbeitet)
Foto: Gemeindearchiv
1934 kam die Kapelle aus dem Harz.
Dort war sie für ein Bergwerk
bestimmt. Hinter den Potsdamer Friedhöfen waren zwischen den Kriegen
neue Wohngebiete entstanden. Allen,
die dorthin zogen, war eines gleich: Die
Liebe zur Natur. Jede Wohnung, jedes
Haus hatte seinen Garten. Unter anderem waren Arbeitslosensiedlungen
entstanden, in denen viel Holz verwendet war. Die Holzkapelle passte
also in diesen Baustil hinein.
Der Weg zum Gemeindehaus – es lag
damals auf dem Brauhausberg – war
weit. Er musste zudem zu Fuß zurückgelegt werden, denn Straßenbahnen
fuhren noch nicht. Kamen die Menschen darum nur wenig zur Kirche, so
kam die Kirche nun zu den Menschen.
Im August 1934 wurde mit den Arbeiten begonnen. Am 11. November wurde sie bereits eingeweiht. Es war Martinstag, Luthers Tauftag. So erhielt sie
seinen Namen: Martin-Luther-Kapelle.
Die Holzkapelle hatte den Krieg überstanden. Sie musste nun auch manche
Funktion eines Gemeindehauses übernehmen. In den 70-er Jahren begann
die Rekonstruktion der Kapelle, Nach
vierzig Jahren sind an einem Gebäude
gründliche Renovierungen nötig:
Davon macht auch ein Gotteshaus keine Ausnahme. Bei dieser Gelegenheit
wurde die Kapelle für eine vielfältigere Nutzung umgebaut. Die Aufstellung
der Kapelle aus Fertigteilen erfolgte
einst in drei Monaten - die Rekonstruktion brauchte mehr Zeit. Wer keine Sorgen hat, fange an zu bauen!
Aber, es hat Freude gemacht! Gemeindeglieder haben viel Zeit und Können
eingesetzt. Dem Geschick des Architekten ist es zu danken, dass die Kapelle nicht nur renoviert und für eine vielfältige Nutzung umgestaltet wurde; sie
hat ein völlig neues Aussehen erhalten. Geblieben ist das Holz als hauptsächliches Baumaterial. Holz ist in
unserer Gegend das älteste Baumaterial für Kirchen. Es wurde erst später
durch Feld- oder Backstein abgelöst.
Holz lebt. Es macht ein Gebäude und
einen Raum lebendig und warm. Aber
Holz will auch wie alles, was lebt,
umsorgt werden. Die Gemeinde ist
inzwischen durch neue Wohngebiete
gewachsen, und ihre Kapelle liegt nicht
mehr am Rand, sondern mehr im Zentrum. Wünschen wir der Gemeinde,
dass sie immer lebendig bleibt und
Freude an ihrer »hölzernen« Kapelle
hat.
Wilhelm Stintzing †
Aus den Gemeinden
27
Bei Kirche im Kiez Ein Jahr mit Ute Pfeiffer
Foto: Archiv Sterngemeinde
Wie die Zeit vergeht: jetzt ist es schon
ein Jahr her, dass Pfarrerin Ute Pfeiffer
in den Dienst in der Kreispfarrstelle
»Kirche im Kiez« berufen wurde.
Ihr Dienst begann am 15. Oktober 2013.
Die Einführung mit Segnung feierten
wir dann am 2. Advent 2013 in der
Sternkirche.
Wir freuen uns, dass Ute Pfeiffer nun zu
unserem PfarrerInnenteam im Potsdamer Süden gehört.
Seitdem engagiert sie sich mit vielen
Ideen im Potsdamer Süden, und installiert, zusammen mit ihrem Ehrenamtlichen-Team, neue Angebote, vor allem
im Stadtteil Schlaatz - und im Rahmen
des Projektes »Kirche im Kiez«. Einmal
im Monat hält Ute Pfeiffer einen Gottesdienst in der Stern-Kirchengemeinde, in der sie einen Predigtauftrag hat.
Sie bringt viele Gaben und Begabun-
gen mit. Auch ihr juristisches Wissen,
das aus ihrer ersten Ausbildung als
Fachjuristin resultiert, war in den letzten Monaten schon von Nutzen.
Eine Menge ist im ersten Jahr bei »Kirche im Kiez« durch sie bewegt worden.
Besonders schön ist, dass es für diese
Arbeit jetzt auch eine feste Adresse im
Stadtteil Schlaatz gibt:
Kontaktstelle Kirche im Kiez,
Schilfhof 18!
Kommen Sie, liebe Gemeindeglieder
des Potsdamer Südens, doch einfach
einmal in den Schlaatz, zum Kiez-Gottesdienst!
Der findet (in der Regel) jeden 3. Freitag im Monat um 18.00 Uhr im Bürgerhaus statt. Eine lebendige Gottesdienstatmosphäre mit einem tollen
Team werden Sie dort erleben.
Andreas Markert
28
Kiezfrühstück – Frühstück für Frauen
Sa, 22. November 2014, 9.30 bis ca. 13 Uhr
Konferenzsaal der Heilig-Kreuz-Gemeinde, Potsdam, Kiezstr. 10
»Eindrücke aus Indien«
ein Reisebericht aus Indien mit Bildern, Tänzen und Gesängen
mit einem gemeinsamen Frühstück in gemütlicher Runde, bevor jede in die
Adventszeit geht
Mitgebrachte (indische) Köstlichkeiten sind willkommen, so dass wir gemeinsam
einen reich gedeckten Tisch gestalten können, Kaffee & Tee stehen bereit!
bitte bis 19.11.2014 anmelden bei
Dörthe Kuhlmey, Tel. 0331 - 5507052, kuhlmey@evkirchepotsdam.de
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Adressen und Ansprechpartner
Evangelische
Auferstehungskirchengemeinde
Kirche • Martin-Luther-Kapelle
Evangelische Kirchengemeinde
Bergholz-Rehbrücke
Kirche 14558 Nuthetal, Schlüterstraße,
14478 Potsdam, Am Försteracker 1
OT Bergholz-Rehbrücke
Gemeindebüro
Rita Meiritz
14478 Potsdam, Am Plantagenhaus 11
Tel 871 31 17 Fax 583 69 83
Sprechzeiten:
Di 13 – 18 Uhr, Do 9 – 13 Uhr
Gemeindebüro & Friedhofsverwaltung
Stefanie Fröhlich und Ilona Bidassek
14558 Nuthetal OT Bergholz-Rehbrücke
Arthur-Scheunert-Allee 143
Tel 033200 852 43 Fax 510 12
Sprechzeiten:
Di 14.30 – 17.30 Uhr, Do 9 – 12 Uhr
Gemeindekirchenrat Vorsitz
Gunnar Schulz Tel 712356
Gemeindekirchenrat Vorsitz
Katharina Violet Tel 033200 86174
Pfarrerin Madeleine Mieke
Tel 871 31 17
14478 Potsdam, Am Plantagenhaus 11
Tel (priv.) 967 98 18
Sprechzeit: Di 10-12 Uhr u.n.Vereinb.
madeleine.mieke@gmx.de
Pfarrerin Stefanie Hoppe
Tel 033200 85243
14558 Nuthetal, A.-Scheunert-Allee 143
Sprechzeit: Mi 16-17 Uhr u. n. Vereinb.
hoppe@evkirchepotsdam.de
Katechetin Karin Bandholtz-Ney
14478 Potsdam, Zum Kahleberg 85
Tel 873 666
bandholtz-ney@evkirchepotsdam.de
Katechetin Doris Reisener
14482 Potsdam, Karl-Liebknecht-Str. 123
Tel 0331 647 469 99
doris@dreisener.de
Bankverbindung der Gemeinde
KVA Potsdam-Brandenburg
DE66 2106 0237 0000 7792 02
GENODEF1EDG Verw.-Zweck cod. 2002
Bankverbindung der Gemeinde
KVA Potsdam-Brandenburg
DE66 2106 0237 0000 7792 02
GENODEF1EDG Verw.-Zweck cod. 2004
Evangelische KiTa »Arche Noah«
Leiterin Susann Kreibig
14478 Potsdam, Am Plantagenhaus 11
Tel 87 85 29
kitaauferstehung@evkirchepotsdam.de
Evangelische KiTa »Himmelszelt«
Leiterin Wieslawa Glass
14558 Nuthethal OT Bergholz-Rehbrücke
Weerthstraße 3 Tel 033200 859 44
kita.rehbruecke@dwpotsdam.de
auferstehung@evkirchepotsdam.de
www.evauferstehung.wordpress.com
bergholzrehbruecke@evkirchepotsdam.de
www.ev-kirche-bergholz-rehbrücke.de
Adressen und Ansprechpartner
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Evangelische Kirchengemeinde
Potsdam-Drewitz und Kirchsteigfeld
Dorfkirche Drewitz
Evangelische
Stern-Kirchengemeinde
Sternkirche
14480 Potsdam, Alt Drewitz 8
Versöhnungskirche + Gemeindezentrum
14480 Potsdam, Anni-v.-Gottberg-Str. 14
14480 Potsdam, Im Schäferfeld 1
Gemeindebüro im Gemeindezentrum
Tel 626 34 13 Fax 626 34 14
Sprechzeiten: Sybille Bartmann
Mo 8.30 – 11.30 Uhr, Do 15 – 18 Uhr
Pfr. Neumann Do 15.30 – 16.30 Uhr
Gemeindekirchenrat Vorsitz
Sabine Schnieber Tel 622 752
Pfarrer Andreas Neumann Tel 626 34 13
14480 Potsdam, Anni-v.-Gottberg-Str. 14
Sprechzeit: Do 15.30 – 16.30 Uhr
neumann@evkirchepotsdam.de
Vikarin Linda Jünger Tel 58870135
vikarinl.juenger@gmail.com
Katechetin Gudrun Hofmann
Tel 033200 811 60
Bankverbindung der Gemeinde
KVA Potsdam-Brandenburg
DE66 2106 0237 0000 7792 02
GENODEF1EDG Verw.-Zweck cod. 2008
KiTa »Sonnenblume« (Kirchsteigfeld)
Leiterin Anke Link
Bellavitestraße Tel 617 990
kita.sonnenblume@dwpotsdam.de
Stadtteilladen im Kirchsteigfeld e.V.
Stefanie Kelz, Anni-v.-Gottberg-Str. 14
Tel & Fax 626 15 05
info@stadtteilladen.de
kirchedrewitz@evkirchepotsdam.de
www.kirchedrewitz.de
Gemeindebüro in der Sternkirche
Tel 622 085 Fax 625 410
Sprechzeiten:
Mo 9 – 11 Uhr Di-Fr 15 – 18 Uhr
Hauswartin Sabine Timm Tel 622 085
Renate Seefeldt Tel 624 120, ehrenamtl.
Gemeindekirchenrat Vorsitz
Fritz Muhme Tel 621 360
Pfarrer Andreas Markert Tel 625 409
14480 Potsdam, Im Schäferfeld 1
Sprechzeit: Do 17 – 18 Uhr u. n. Vereinb.
markert@evkirchepotsdam.de
Kirche im Kiez Pfarrerin Ute Pfeiffer
Tel 27318640
ute.pfeiffer@evkirchepotsdam.de
Katechetin Gudrun Hofmann
Tel 033200 811 60
Bankverbindung der Gemeinde
KVA Potsdam-Brandenburg
DE66 2106 0237 0000 7792 02
GENODEF1EDG Verw.-Zweck cod. 2020
KiTa »Nuthespatzen« (Schlaatz)
Leiter Frank Münzner
Bisamkiez 30 Tel 8710038
kita.bisamkiez@dwpotsdam.de
KiTa »Regenbogenland« (Stern)
Leiterin Sabine Hintze
Hubertusdamm 50 Tel 600 4286
kita.regenbogenland@dwpotsdam.de
sternkirche@evkirchepotsdam.de
www.sternkirche-potsdam.de
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Seele and Geist
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