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Daily Focus - St.Galler Kantonalbank

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28.10.14
Wirtschaftsnews
Aktienmärkte
USA: Ausstehende Hausverkäufe (Sept.) MoM
letzte: -1.0%; erwartet: 1.0%%; aktuell: 0.3%
US-Aktienmärkte:
DowJones: +0.07%, S&P: -0.15%,
Nasdaq: +0.05%
Europäische Aktienmärkte:
DJStoxx50: -1.04%, DAX: -0.95%,
SMI: -0.14%
Asiatische Märkte:
aktuell: Nikkei: -0.38%, HangSeng: +1.02%,
S&P/ASX 200: -0.12%
In den USA ist die Zahl der noch nicht vollständig
abgeschlossenen Hausverkäufe im September
weniger gestiegen als erwartet. Der Index der
schwebenden Hausverkäufe ist zum Vormonat um
0.3% gestiegen, teilte die Maklervereinigung
National Association of Realtors gestern mit.
Volkswirte hatten mit einem stärkeren Anstieg um
1.0% gerechnet. Im Vormonat waren die Verkäufe noch um 1.0% gefallen. Im Jahresvergleich
kletterten die schwebenden Hausverkäufe im
September um 1.0%. Erwartet worden war hier
ein Anstieg um 2.2%. Im Vormonat waren die
Verkäufe um 4.1% gefallen. Bei einem schwebenden Hausverkauf wurden zwar schon Vorverträge unterzeichnet, es liegt aber noch kein endgültiger Kaufvertrag vor.
Deutschland: IFO Konjunkturindex (Oktober) YoY
letzte: 104.7; erwartet: 104.5; aktuell: 103.2
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat
sich im Oktober den sechsten Monat in Folge
eingetrübt. Das ifo-Geschäftsklima fiel um
1.5 Punkte auf 103.2 Punkte, wie das ifo-Institut
gestern in München mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit Dezember 2012. Volkswirte hatten
lediglich mit einem Rückgang auf 104.5 Punkte
gerechnet.
Eurozone: Geldmenge (September) YoY
letzte: 2.0%; erwartet: 2.2%; aktuell: 2.5%
Aktuelle Daten zur Geld- und Kreditentwicklung
im Euroraum deuten auf eine weitere Verbesserung hin. Im September lag die breitgefasste
Geldmenge M3 nach Angaben der Europäischen
Zentralbank (EZB) von gestern um 2.5% höher als
ein Jahr zuvor. Dies ist das stärkste Wachstum
seit Mai 2013. Die Markterwartungen von
+2.2% wurden übertroffen. Ausserdem revidierte
die EZB den Anstieg vom August auf 2.1% nach
oben (zuvor plus 2.0%).
Die US Börsen sind gestern auf der Stelle getreten. Nach der deutlichen Erholung in der Vorwoche und vor wichtigen Daten in den kommenden
Tagen hätten Investoren abgewartet, sagten
Händler. Aus der Berichtssaison werden einige
Unternehmenszahlen diese Woche veröffentlicht
und auch die Entscheidung der US-Notenbank
Federal Reserve über ihre weitere Geldpolitik
steht zur Wochenmitte an. Energietitel rückten mit
dem fallenden Ölpreis in den Fokus. Konsumwerte und Telekomtitel hoben Marktteilnehmer dagegen als gefragte Branchen hervor.
Bester Wert im Dow-Jones-Index waren Verizon
Communications mit einem Aufschlag von 1.33%.
Favorisiert wurden laut Händlern vor allem auch
Konsumwerte: Die Aktie von Procter & Gamble
legte um weitere 0.93% zu, nachdem das Unternehmen bereits am Freitag mit der angekündigten
Abspaltung des Batteriegeschäfts die Anleger
positiv gestimmt hatte. Die Papiere von Johnson &
Johnson gewannen 0.91%. Tagesverlierer waren
nach Zahlen die Aktien von Merck & Co mit einem
Abschlag
von
2.01%.
Der
USPharmakonzern hatte seine Prognosen für das
Geschäftsjahr 2014 konkretisiert und damit den
Markt enttäuscht. Im dritten Quartal war der
Umsatz unter anderem aufgrund der Konkurrenz
durch Nachahmerprodukte weiter gesunken.
Ölwerte zählten angesichts der rückläufigen
Preise für den Rohstoff auch zu den grössten
Verlierern: Chevron-Aktien büssten 0.77% ein,
die Papiere von ExxonMobil gaben 0.83% ab.
Im Technologiesektor mussten Twitter-Aktien vor
der Veröffentlichung des Quartalsberichts von
Disclaimer: Die Angaben in dieser Publikation und insbesondere die Beschreibung zu einzelnen Wertpapieren stellen weder eine Offerte zum Kauf der Produkte
noch eine Aufforderung zu einer andern Transaktion dar. Sämtliche in dieser Publikation enthaltenen Informationen sind sorgfältig ausgewählt und stammen
aus Quellen, die vom Investment Center der St.Galler Kantonalbank Gruppe grundsätzlich als verlässlich betrachtet werden. Meinungsäusserungen oder
Darstellungen in dieser Publikation können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Es wird keine Garantie oder Verantwortung bezüglich
der Genauigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben wird vollumfänglich abgelehnt.
28.10.14
dem Kurznachrichten-Dienst ein Minus von 2.78%
hinnehmen. Die nach Börsenschluss vorgelegten
Zahlen wurden in einer ersten Reaktion mit weiteren Kursverlusten quittiert.
Die europäischen Börsen haben zum Wochenauftakt einen Rücksetzer nach ihrer Kurserholung
der Vorwoche erlitten. Nach dem positiv aufgenommenen Ergebnis des EZB-Bankenstresstests
hat ein stärker als erwarteter Einbruch des ifoGeschäftsklimaindex in Deutschland die Märkte
ins Minus gedrückt.
Schwächster Sektor in Europa waren nach dem
Stresstest die Bankenwerte mit einem Abschlag
von 1.74%. Auch am Eurostoxx-50-Ende stand
mit einem Kursverlust von 3.14% mit der Intesa
SanPaolo ein Finanzinstitut aus Italien. In Italien
hatten neun Institute den Fitness-Check der Europäischen Zentralbank nicht bestanden. Der grösste Nachbesserungsbedarf besteht bei der seit
langem kriselnden Monte dei Paschi di Siena
(MPS) und der Banca Carige. Die MPS-Titel stürzten in Mailand um über 21.50% ab.
Der Schweizer Aktienmarkt ist leicht negativ in die
neue Woche gestartet. Der von vielen erhoffte
Aufschwung nach dem relativ glimpflich ausgefallenen Banken-Stresstests in der Eurozone hielt
zum Handelsstart nur kurz an. Am Nachmittag
konnten die Verluste dank einer Aufwärtsbewegung an der Wall Street etwas abgebaut werden.
Heute Morgen hat die UBS ihre Zahlen für das
dritte Quartal veröffentlicht. Sie hat im dritten
Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2014
erneut unter hohen Rückstellungen für Rechtsfälle
gelitten, dank einer Steuergutschrift aber unter
dem Strich doch klar im Plus abgeschlossen. Mit
der operativen Performance zeigt sich die Grossbank zufrieden, und auch in Bezug auf die Kapitalisierung hat sie weitere Fortschritte gemacht.
Vorsichtig gibt sich das Management wie üblich
hinsichtlich des Ausblicks für das laufende Quartal und. für den erwarteten Geschäftsverlauf. Sie
hat im Berichtsquartal einen Reingewinn von
CHF 762 Mio. erzielt, dies nach CHF 792 Mio.
im Vorquartal. Das Ergebnis enthält Netto-
Rückstellungen von insgesamt CHF 1.84 Mrd für
Rechtsfälle sowie eine Steuergutschrift von
CHF 1.32 Mrd. Auf Vorsteuerebene weist die
grösste Schweizer Bank entsprechend ein Minus
von CHF 554 Mio. aus, bereinigt ergibt sich aber
auch hier ein Plus von CHF 1.65 Mrd. Somit hat
die UBS mit Ihren Zahlen die Erwartungen der
Analysten teilweise erfüllt. Auf Reingewinnebene
wurden die Erwartungen nicht erfüllt, auf operativer Ebene (ohne Rückstellungen) die Erwartungen
mehrheitlich übertroffen.
Im Weiteren hat Novartis heute Morgen die Zahlen für das dritte Quartal 2014 präsentiert. Der
Umsatz konnte um 4% gesteigert werden und lag
somit am oberen Ende der Gesamtjahr-Guidance.
Das operative Gesamtergebnis stieg um 14% auf
USD 2.98 Mrd; der Reingewinn fiel um 45%
höher aus. Der Ausblick wurde bestätigt. Mit dem
ausgewiesenen Zahlenset hat Novartis die
Markterwartungen übertroffen.
Rohstoffmärkte
Ölpreis WTI: USD 80.77 pro Fass
Goldpreis: USD 1‘228.88 pro Unze
Kapitalmärkte
Renditen 10 J:
USA: 2.252%; D: 0.873%; CH: 0.470%
Währungen
US-Dollar in Franken: 0.9492
Euro in US-Dollar: 1.2704
Euro in Franken: 1.2059
Christian Braun, CIIA
Senior Fund Analyst
Investment Center
Disclaimer: Die Angaben in dieser Publikation und insbesondere die Beschreibung zu einzelnen Wertpapieren stellen weder eine Offerte zum Kauf der Produkte
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aus Quellen, die vom Investment Center der St.Galler Kantonalbank Gruppe grundsätzlich als verlässlich betrachtet werden. Meinungsäusserungen oder
Darstellungen in dieser Publikation können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Es wird keine Garantie oder Verantwortung bezüglich
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