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CCG-Seminar-Programm VS 1.53 - Carl-Cranz-Gesellschaft eV

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Funktionaler Sicherheitsnachweis
für wehrtechnische Systeme
Funktionaler Sicherheitsnachweis
für wehrtechnische Systeme
Seminarort
Teilnehmer
Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik - Ernst-Mach-Institut,
Eckerstr. 4, D-79104 Freiburg, Tel. +49 (0) 761 / 2714-0
Eine Lageskizze sowie Hinweise für die Anreise und Übernachtung
schicken wir Ihnen mit der Bestätigung der Anmeldung zu.
Fachleute, Projektmanager und Führungspersonal des BMVg, des
BAAINBw und der WTDs (Weiterbildung unabhängig von internen
berufsbegleitenden Maßnahmen) sowie der Industrie; Verantwortliche für
die Organisation und den technischen Nachweis von Sicherheit; Entscheider bzgl. Projekt- und Organisationsstrukturen;
Wehrtechnik; Verteidigungsindustrie; insbes. Wirk- und Schutzsystemhersteller für Land, Luft und See; Wehrtechnische Ämter, Dienststellen und
Verwaltung, insbes. Anschaffung (Rüstung), Instandhaltung und Nutzung;
Gebühr
EUR 1.060,-Die CCG ist ein gemeinnütziger Verein und in Deutschland von der
Umsatzsteuer befreit. Für Veranstaltungen an ausländischen Standorten gelten die dortigen Steuerregelungen.
Mitglieder der CCG erhalten 10% Rabatt. Bei Anmeldung mehrerer
Mitarbeiter einer Firma / Dienststelle zum gleichen Seminar erhält jeder
Teilnehmer 10%. Studentenrabatte sind auf Nachfrage verfügbar. Die
Rabatte sind nicht miteinander kombinierbar.
Bitte zahlen Sie bargeldlos nach Erhalt der Rechnung.
Anmeldungen
Bitte möglichst bis 3 Wochen vor Seminarbeginn an:
Carl-Cranz-Gesellschaft e.V., Postfach 11 12, D-82230 Weßling
Tel. +49 (0) 8153 / 88 11 98 -12, Fax -19, E-Mail: anmelden@ccg-ev.de
Internet: www.ccg-ev.de
Die Anmeldungen werden schriftlich bestätigt.
Weitere Informationen zum Inhalt
Dr.-Ing. Uli Siebold, FhG Ernst-Mach-Institut, Institutsteil EfringenKirchen, Am Klingelberg 1, D-79588 Efringen-Kirchen
Tel. +49 (0) (0) 7628 / 9050-626, E-Mail: uli.siebold@emi.fraunhofer.de
Stornierung
Bei Stornierung mündlich oder schriftlich bestätigter Anmeldungen wird
eine Bearbeitungsgebühr von EUR 25,-- berechnet. Bei Stornierungen,
die später als 7 Tage vor Seminarbeginn eingehen, werden 25% der
Gebühr, bei Nichterscheinen die volle Gebühr in Rechnung gestellt. Die
Vertretung eines angemeldeten Teilnehmers ist möglich.
Ausfall von Seminaren oder Dozenten
Die CCG behält sich vor, bei zu geringer Teilnehmerzahl oder aus
anderen triftigen Gründen ein Seminar bis 10 Tage vor Beginn abzusagen. Sie behält sich weiter vor, entgegen der Ankündigung im Programm auch kurzfristig einen Dozenten und evtl. auch dessen Thema
zu ersetzen. Ein Schadensersatzanspruch bleibt ausgeschlossen.
Seminarinhalte
Der Sicherheitsnachweis wehrtechnischer Systeme nach Stand der
Technik nimmt entsprechend der gesellschaftlichen Erwartungen und der
rechtlichen Rahmenbedingungen einen immer größeren Raum ein. Die
Systeme werden komplexer, vernetzter, autonomer, intelligenter und der
Anteil an Elektronik und Software auch in sicherheitsrelevanten und –
kritischen Bereichen nimmt weiter zu. Gleichzeitig wachsen die Funktionsund Zuverlässigkeitsanforderungen.
Für den wehrtechnischen Bereich gibt es für die unterschiedlichen
Teilbereiche einschlägige Vorschriften zur Gewährleistung der Sicherheit,
die in NATO Standards und nationalen Vorschriften dokumentiert sind,
z.B. die STANAG 4187 Ed. 4 für Zündsysteme. Gleichzeitig wird in allen
Bereichen die Anwendung der generischen Norm zur funktionalen
Sicherheit, IEC/ DIN EN 61508 Ed. 2, gefordert, sobald Elektronik oder
Software zur Sicherheit des Gesamtsystems wesentlich beiträgt. Zuverlässige Sicherheitsfunktionen reduzieren dann Risiken des Systems auf
ein akzeptables Maß.
Ziel von Entwicklungen und Systemerweiterungen sollte es zunächst sein,
durch intelligentes Design sicherheitsbezogene Teilsysteme möglichst
überflüssig zu machen bzw. leicht umsetzbar zu gestalten. Der Schwerpunkt des Seminars beschäftigt sich mit der Festlegung von Sicherheitsanforderungen nach IEC 61508 (Sicherheitsintegritätslevel, SIL), der
Spezifikation von sicherheitsbezogenen Systemen für ihre Umsetzung
sowie der Auswahl und dem normengerechten Einsatz von Techniken und
Maßnahmen zur Gewährleistung einer ausreichenden Zuverlässigkeit der
Sicherheitsfunktionen. Techniken und Maßnahmen werden vorgestellt und
exemplarische Anwendungen gezeigt, u.a. Risiko- und Systemanalysemethoden, Methoden für sichere Hardware und Software, Ausfallratenanalyse und Methoden zur Vermeidung systematischer Fehler.
Der rechtliche und organisatorische Kontext zur Umsetzung des funktionalen Sicherheitsnachweises im Rahmen von wehrtechnischen Projekten
wird beleuchtet. Es werden Best-Practice Beispiele zur Dokumentation der
Umsetzung der IEC 61508 gegeben.
Seminar VS 1.53
Funktionaler Sicherheitsnachweis
für wehrtechnische Systeme
3. – 4. Februar 2015
Freiburg
Wissenschaftliche Leitung
Dr.-Ing. U. Siebold, Dipl.-Ing. S. Ebenhöch,
FhG Ernst-Mach-Institut, Freiburg
Institutsteil Efringen-Kirchen
Funktionaler Sicherheitsnachweis
für wehrtechnische Systeme
Funktionaler Sicherheitsnachweis
für wehrtechnische Systeme
Funktionaler Sicherheitsnachweis
für wehrtechnische Systeme
Seminarprogramm
Dienstag, 3.2.2015
08.30 – 17.15 Uhr
Mittwoch, 4.2.2015
08.45 – 16.30 Uhr
Vortragende
I
III
I. Beckmann
Dipl.-Phys.
tms technisch-mathematische studiengesellschaft mbh, Bonn
Margit Fries
H. Dietrich
Dipl.-Phys.
Dipl.-Ing. (FH)
ESG Elektroniksystemund Logistik GmbH,
Fürstenfeldbruck
S. Ebenhöch
F. Engelmann
B. Kanat
W. Niklas
U. Siebold
Dipl.-Ing.
Dipl.-Inf.
M. Sc. Dipl.-Ing.
M. Sc.
Dr.-Ing. Dipl.-Inf.
Fraunhofer EMI,
Institutsteil EfringenKirchen
M. Klicker
Dipl. Phys. M. Sc.
AVQ GmbH, Planegg
W. Egler
U. Schneider
TRAmtm Dipl.-Ing.
TRAR Dipl.-Ing.
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik
und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Koblenz
TRAR Dip.-Ing.
Wehrtechnische Dienststelle für Waffen und
Munition, WTD 91,
Meppen
Rechtlicher Rahmen, Normen (z.B. IEC 61508), Projektmanagement und -organisation, Anforderungen an Auftragnehmer
08.30 – 08.45
U. Siebold
S. Ebenhöch
Begrüßung, Organisation, Einführung
08.45 – 09.45
W. Egler
Zentrale Stelle für konstruktive Munitionssicherheit
(ZMS)
09.45 – 10.45
M. Rolfes
11.00 – 12.00
S. Ebenhöch
II
Methoden für die Entwicklung und den Sicherheitsnachweis in
der Praxis
08.45 – 09.45
U. Siebold
Potential der Nutzung semi-formaler Modellierung in
der Entwicklung sicherheitsbezogener Systeme
09.45 – 10.45
S. Ebenhöch
Praxisnahe Anwendung von Techniken und Maßnahmen für Entwicklung und Sicherheitsnachweis für
Hardware
WUMS – der methodische Ansatz der WTD91 zur
Waffen- und Munitionssicherheit
11.00 – 12.00
U. Siebold
Praxisnahe Anwendung von Techniken und Maßnahmen für Entwicklung Software und Softwaresicherheit
Überblick funktionale Sicherheit nach IEC 61508 und
verwandte Normen und Standards
IV
Risikoanalyse, SIL-Bestimmung, Systemanalysemethoden,
theoretische Ansätze
13.00 – 14.00
I. Beckmann
Überblick Handbuch zum Nachweis der Systemsicherheit
14.00 – 15.00
M. Klicker
Methoden zur SIL Bestimmung in wehrtechnischen
Systemen
15.15 – 16.15
B. Kanat
Methoden zur Gefährdungs- und Risikoanalyse,
klassische Systemanalysemethoden, Zuverlässigkeitsvorhersage und Erweiterungen
16.15 – 17.15
F. Engelmann,
W. Niklas
Anwendungsbeispiele zur quantitativen Gefährdungsund Risikoanalyse zur Festlegung von Gesamtsicherheitsanforderungen bzw. SIL-Anforderungen
Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte (erfolgreich) umgesetzter Sicherheitsnachweise
13.00 – 14.00
U. Schneider
Erfahrungsberichte bei der Umsetzung von SafetyProzessen im Bereich Ausrüstung, Informationstechnik
und Nutzung
14.00 – 15.00
M. Klicker
Fallstudie: DIN EN 61508 Konformität für eine Zündmaschine
M. Rolfes
15.15 – 16.15
M. Fries
H. Dietrich
Funktionale Sicherheit in der ESG – Integrative
Abbildung der IEC 61508/ISO 26262 im SafetyManagement der ESG und Erfahrungen aus der
Projektdurchführung
Unterlagen
16.15 – 16.30
U. Siebold
S. Ebenhöch
Zusammenfassung, Abschlussbesprechung
Jeder Teilnehmer erhält die Vortragsunterlagen.
Die Kosten dafür sind in der Gebühr enthalten.
Weitere Seminare zum Themenbereich
• „Risikomanagement für Projekte und Produkte“, 27.1.2015 (Code
QS 1.31)
• „Projektmanagement Grundlagen“, 9.–11.2.2015 (Code QS 1.28)
• „Reliability, Availability, Maintainability, Safety“, 3.–4.2.2015 (Code
QS 1.29)
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