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Know-How-Transfer - Dr. Dieter-L. Koch

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INFOBRIEF
Für Sie ausgesuchte Informationen und Themen
Dr. Dieter-L. Koch, Mitglied des Europäischen Parlaments
Infobrief Nr. 42/ 2014 vom 20. Oktober, 13. Jahrgang
Aus dem Europäischen Parlament
Europäischer Know-How-Transfer
„Sehr ausführlicher und befruchtender Gedankenaustausch
Vom 5. bis 8. Oktober kamen 70 junge Europäerinnen
und Europäer aus 13 Ländern im Rahmen des diesjährigen „Europäischen Know-How-Transfers“ nach Brüssel.
Einer dieser Jungunternehmer war Gregor Heilmaier (mit
mir auf dem Foto rechts) aus Nürnberg, der mich einen Tag
lang in Brüssel bei Gesprächen mit Lobbyisten und in Veranstaltungen begleitet hat. Wir hatten einen sehr ausführlichen und gegenseitig befruchtenden Gedankenaustausch,
zum Beispiel wie die Entscheidungen des Europäischen
Parlaments in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
Das Projekt, das jedes Jahr einigen Dutzend Jungunternehmern einen Tag mit einem EU-Abgeordneten in Brüssel
ermöglicht, wird von der Junior Chamber International
(JCI) organisiert, einer weltweiten Organisation, der unter
anderem die Wirtschaftsjunioren Deutschland angehören. Der nächste Europäische Know-How-Transfer wird im
Herbst 2015 stattfinden.
Milliardeninvestitionen für ERTMS
Mit knapp 1,6 Milliarden Euro unterstützt die Bundesregierung endlich für die Ausrüstung von deutschen Bahngleisen mit dem Europäischen Zugsicherungs- und Steuerungssystem (ERTMS). Dieses System soll den Bahnverkehr
zwischen verschiedenen Staaten erleichtern. Derzeit gibt
es etwa 25 unterschiedliche Signalsysteme in Europa, die
einen reibungslosen Bahnverkehr über nationale Grenzen
hinweg behindern. Vier der sechs wichtigsten Strecken des
europäischen Bahngüterverkehrs führen durch Deutschland. Diese Strecken sollen mit dem Geld nun endlich auf
das einheitliche europäische System umgestellt werden.
Agrarsektor bekommt neue Hilfen
Die EU-Kommission hat ein neues Hilfsprogramm für den
europäischen Agrarsektor als Reaktion auf die russischen
Importbeschränkungen auf Obst und Gemüse beschlossen. Mit der neuen Regelung mit einem Wert von 165 Mio.
Euro wird die Rücknahme von Überschüssen vom Markt
unterstützt. Das Paket ergänzt das mit 125 Mio. Euro ausgestattete Programm für Obst und Gemüse, das am 18.
August bekanntgegeben worden war. Es wurde jedoch
am 10. September ausgesetzt, da bereits für die gesamten
bereitgestellten Mittel Anträge vorlagen. Die weiteren 165
Mio. Euro sollen dazu beitragen, den Preisdruck auf die
Obst- und Gemüsebauern zu verringern. Das Programm
ist zielgerichteter als die ursprüngliche Regelung, dennoch
bleibt innerhalb der Erzeugnisgruppen eine gewisse Flexibilität erhalten.
ThEGA Forum 2014 :
Am 27. Oktober treffen sich im Congress Center der Messe Erfurt die Thüringer Akteure der Energiewende
zum ThEGA Forum. Das EEN Thüringen informiert gemeinsam mit der NKS Energie in einer der Fachsessions
(13 Uhr) über die Förderung von Energieprojekten über EU Programme. Gleichfalls sind ganztägig bilaterale
Beratungsgespräche möglich.
Mehr über: http://www.thega.de/thega-forum/besucher/anmeldung-fuer-besucher
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Ausgabe 42/ 20.10.2014
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INFOBRIEF
Dr. Dieter-L. Koch, Mitglied des Europäischen Parlaments
Aus dem Europäischen Parlament
Jugendarbeitslosigkeit
„Warum nicht über die Landesgrenzen Ausschau halten?“
Bei einer Anhörung im Europaparlament hat uns Arbeits- und Sozialkommissar Laszlo Andor versichert,
dass die EU-Staaten und die Europäische Kommission
mit Hochdruck daran arbeiten, die 2013 von uns beschlossene „Jugendgarantie“ zu verwirklichen.
Sie soll sicherstellen, dass allen jungen Menschen in der
EU spätestens nach vier Monaten ohne Beschäftigung ein
Job, eine Aus- oder Fortbildung oder ein Praktikum angeboten werden. Alle EU-Staaten haben inzwischen Pläne
vorgelegt, wie sie diese Garantie umsetzen wollen. Mit
16 Mitgliedsländern – darunter auch Deutschland – sind
außerdem Partnerschaftsvereinbarungen über den Einsatz
der EU-Strukturfondsmittel bis 2020 geschlossen. Darin ist
festgelegt, wie das Geld ausgegeben werden soll, etwa aus
dem Europäischen Sozialfonds (ESF), in dem jährlich 10 Milliarden Euro zur Verfügung stehen und der das wichtigste
Instrument zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist.
Laut EUROSTAT weist Deutschland mit einer Quote von
7,8 Prozent derzeit die niedrigste Jugendarbeitslosigkeitsquote in der EU auf. Am schlimmsten sieht die Lage in
den südeuropäischen Ländern aus (50 Prozent und mehr).
Im Schnitt sind in Europa rund 23 Prozent der Jugendlichen arbeitslos. Finnland meldet erste Erfolge: Dank der
„Jugendgarantie“ konnte in dem skandinavischen Land
die Jugendarbeitslosenquote bereits gesenkt werden
– 83,5 % der jungen Menschen erhielten innerhalb von
drei Monaten nach der Registrierung einen Arbeits- oder
Praktikumsplatz, eine Lehrstelle oder einen Platz in einer
Fortbildungsmaßnahme. Das sind gute Nachrichten! Aber
solange uns solche Zahlen nicht auch einmal aus Spanien
oder Griechenland erreichen, sehe ich die Zukunft düster.
Ich möchte Sie, liebe Thüringer Unternehmerinnen und
Unternehmer, daher bitten, mit mir gemeinsam nach Wegen und Lösungen zu suchen, um diesen jungen Menschen eine Zukunft zu ermöglichen! Vielleicht gehören Sie
ja auch zu den Firmenchefs, die dieses Jahr wieder große
Schwierigkeiten hatten, einen geeigneten Lehrling zu finden? Warum also nicht einmal über die Landesgrenze nach
Interessenten Ausschau halten? Die IHK Erfurt zum Beispiel
macht bereits seit einigen Jahren gute Erfahrungen mit
Auszubildenden aus dem EU-Ausland, vor allem im Hotelund Gasstättengewerbe, in der Metallverarbeitung sowie
im Handel und Baugewerbe. Fragen Sie nach!
Das Welcome Center Thuringia
Seit einem Jahr gibt es das „Welcome Center Thuringia“
bei der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung
(ThAFF) in Erfurt. Die Anlaufstelle ist ein Angebot für
heimische Unternehmer, die an der Einstellung ausländischer Fachkräfte interessiert sind. Die Mitarbeiter informieren Sie zu Einreise- und Aufenthaltsmodalitäten
und notwendigen Rahmenbedingungen im Unternehmen. Sie beraten außerdem bei der Suche nach geeigneten Arbeitskräften, vermitteln Kontakte zu Netzwerkpartnern und helfen Ihnen, eine Willkommenskultur in
Ihrem Unternehmen zu etablieren.
http://www.welcome-to-thuringia.de/welcome-center/
Europäische Jugendliche ausbilden
Das „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung“ in Köln
hat eine 15-seitige Broschüre aufgelegt für deutsche
Unternehmer, die Jugendliche aus anderen europäischen Ländern ausbilden möchten. Neben konkreten
Handlungsempfehlungen informiert die Publikation
auch über mögliche Rekrutierungswege und die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Beschäftigung von
Auszubildenden aus der EU. Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter: http://www.kompetenzzentrum-fachkraeftesicherung.de/fileadmin/media/Themenportale-5/KoFa/Publikationen/Handlungsempfehlungen/
HE_Europaeische_Jugendliche_300914.pdf
Deutschlandforschertagung 2014, Was bleibt von der Mauer? Deutsche und europäische Dimensionen
Die Bundeszentrale für politische Bildung, die Akademie Rosenhof e.V. Weimar, die Landeszentrale für politische
Bildung Thüringen, die Union Stiftung Saarbrücken sowie das Deutschland Archiv veranstalten vom 30. Oktober bis 1. November eine internationale Deutschlandforschertagung. Historiker(innen), Politik-, Wirtschafts-, und
Sozialwissenschaftler(innen), Jurist(inn)en, Völkerrechtler(innen), Theolog(inn)en sowie Mitarbeiter(innen) der politischen Bildung treffen sich dazu im Park Inn by Radisson in Weimar-Legefeld.
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Ausgabe 42/ 20.10.2014
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Dr. Dieter-L. Koch, Mitglied des Europäischen Parlaments
Aus meinem Wahlkreis
EFRE In Thüringen
Entwicklung von Kleinstwasserkraftanlagen
Bei dem Projekt „Entwicklung von Kleinstwasserkraftanlagen für die spezifischen Landschafts- und
Gewässerstrukturen in europäischen Mittelgebirgen
am Beispiel des Thüringer Waldes“ handelt sich um
ein Forschungsvorhaben mit Thüringer Partnern und
Partnern aus Polen, Norwegen und Österreich.
an vergleichbaren Standorten geschaffen werden.
Die Zusammenstellung potenzieller Kleinstwasserkraftstandorte unter Berücksichtigung der erarbeiteten ökologischen und wirtschaftlichen Restriktionen im Mittelgebirgsraum sowie die Erstellung eines Technologie-Leitfadens
waren zwei Ergebnisse.
Ziel des Projektes war die Anpassung von Turbinentechnologien für Kleinstwasserkraft-anlagen unter den ökologischen Restriktionen.
Die Projektergebnisse sollten den dezentralen, wirtschaftlichen und ökologischen Einsatz von Kleinstwasserkraftanlagen in den natur- und landschaftsstrukturell anspruchsvollen Gebieten des ländlichen Raumes (z.B. Mittelgebirge)
ermöglichen. Damit soll eine dezentrale Selbstversorgungsperspektive für die Kommunen geschaffen werden
sowie einen Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung
im ländlichen Raum geleistet werden.
Mit dem Projekt sollen modellhaft neue Einsatzgebiete der
Wasserkraftnutzung erschlossen und die konzeptionellen,
planerischen und technologischen Voraussetzungen für
einen ökologischen Einsatz von Kleinstwasserkraftanlagen
Thüringer Projektpartner
Institut für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserbau und Ökologie GmbH Weimar
Naturpark Thüringer Wald e.V. Friedrichshöhe
Krakauer Polytechnikum, Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft Malopolskie (Polen)
Towarzystwo Rozwoju Malych Elektrowni Wodnych
(TRMEW) Kujawsko-pomorskie (Polen)
Regionalverband Lungau Salzburg (Österreich)
Kraftsenteret/ Municipality of Samnanger Vestlandet (Norwegen)
CEDI Sp. z o.o. Malopolskie (Polen)
Gesamtinvestitionssumme: 753.200 EUR
EFRE-Beteiligung: 210.375 EUR
Energieeffizientes Bauen und Sanieren
Neue Kunden, Lieferanten und Know-How im Dreierpack
Gleich dreimal haben Spezialisten für nachhaltiges
energieeffizientes Bauen und Sanieren in den kommenden Wochen die Gelegenheit, Auftragschancen
und neue Kooperationspartner kennen zu lernen, sich
fachlich auf nationaler und internationaler Ebene auszutauschen sowie ihr eigenes Leistungsspektrum und
ihre Innovationen zu präsentieren.
Kooperationsbörsen des Enterprise Europe Network
auf Fachmessen und -kongressen bieten beste Bedingungen, vorab geplante Gespräche mit profilgenau
ausgewählten Partnern zu führen:
1. Kooperationsbörse auf der Messe Building Green,
29.-30. Oktober 2014, Kopenhagen,
Thema: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Hoch- und
Tiefbau
http://www.een-thueringen.eu/www/een/index/veranstaltungskalend/detail.htm?recordid=147829D30BC > von dort
Link zum Teilnehmerkatalog und Anmeldung
2. Kooperationsbörse beim Internationalen Symposium
Energivie Summit,
4. November 2014, Straßburg,
Thema: Energiewende im Bauen und Sanieren, Gebäude
in der Kreislaufwirtschaft:
> Internationale Kooperationsbörse http://www.b2match.
eu/energiviesummit2014
> Kongressprogramm sowie unter http://www.energiviesummit.eu/images/download/Presentation_De.pdf
3. Kooperationsbörse auf der denkmal,
6. bis 8. November 2014, Leipzig,
Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung
und Altbausanierung
http://www.b2match.eu/contact-denkmal2014?locale=de
Mehr: http://www.een-thueringen.eu/
files/149127FAAFD/1Anlage%20Bauen-Sanieren-Denkmal.pdf
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Ausgabe 42/ 20.10.2014
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Dr. Dieter-L. Koch, Mitglied des Europäischen Parlaments
Nachgefragt
Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP)
Aktuelles zum geplanten Freihandelsabkommen aus Thüringen
Immer wieder werde ich nach dem Freihandelsabkommen (TTIP) befragt. Nun hat sich auch die IHK Thüringen
mit dem Thema ausführlich beschäftigt und in Mitteilungen auf die Vorteile des Abkommens hingewiesen.
Dabei finde ich besonders die Information, dass die Zahl
regionaler Freihandelsabkommen weltweit steigt als wichtiges Indiz für die Richtigkeit unserer Verhandlungen. Wir
dürfen in Europa nicht den Anschluss verlieren, denn Regionalbündnisse in Asien und Lateinamerika müssen uns
aufhorchen lassen.
Deutschland mit seiner erfolgreichen Exportwirtschaft ist
wie kaum ein anderes Land auf offene Märkte und freien
Handel angewiesen. Die USA sind seit langer Zeit Deutschlands größter Handelspartner außerhalb Europas. Bis heute
erschweren jedoch noch viele Barrieren den Zugang zu den
Märkten für Waren, Dienstleistungen und Investitionen auf
beiden Seiten.
Die geplante transatlantische Handels- und Investitions-
partnerschaft (TTIP) soll Handelshürden abbauen und die
Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und den USA fit
machen für das 21. Jahrhundert.
Die Unternehmen profitieren vor allem in drei Bereichen:
Vollständiger Abbau von Zöllen: Die Zölle sind zwar mit
einem gewichteten Durchschnitt von 3% bereits niedrig;
es bestehen aber einzelne Spitzen. Zudem bietet auch eine
geringe Zollsenkung aufgrund des großen Handelsvolumens erhebliches Einsparpotenzial.
Abbau nicht-tarifärer Handelshemmnisse: Durch die
gegenseitige Anerkennung oder Harmonisierung von technischen Normen und Standards könnten Zusatzkosten für
separate Prüfverfahren und Zertifizierungen vermieden
werden.
Zugang zu öffentlichen Aufträgen: Hier geht es vor allem
um die gleichberechtigte Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen für deutsche Unternehmen auf der Ebene
der amerikanischen Bundesstaaten und Kommunen.
EU-Nachrichten
Kartellstrafe gegen Telekom: Die Europäische Kommission hat eine Geldbuße von insgesamt fast 70 Mio. Euro
gegen die Slovak Telekom und ihre Muttergesellschaft, die
Deutsche Telekom AG, wegen Marktmissbrauch im slowakischen Breitbandmarkt verhängt.
Deutschland ist Spitzenreiter bei Handel mit ASEM-Ländern: Zum 10. EU-Asien-Gipfel ASEM vergangene Woche
veröffentlichte das EU-Statistikamt Eurostat die aktuellen
Daten über den Warenverkehr zwischen den 28 EU-Mitgliedsstaaten und den 20 ASEM-Partnerländern.
Mehr Investitionen in Infrastruktur notwendig: Ein integrierter europäischer Energiemarkt ist der kostengünstigste Weg, um eine sichere und erschwingliche Energieversorgung in Europa zu gewährleisten. Dazu sind mehr
Investitionen in grenzüberschreitende Infrastrukturen und
intelligente Stromnetze nötig, wie eine Mitteilung zeigt.
Beihilfe für Thüringer Regionalflughafen AltenburgNobitz – Ryanair muss Beihilfen zurückzahlen
Die Unterstützung, die Deutschland den Betreibern des
thüringischen Regionalflughafen Altenburg-Nobitz gewährt hat, ist mit dem EU-Beihilfevorschriften vereinbar.
Allerdings müssen die Fluggesellschaft Ryanair und ihre
Marketing-Tochter AMS 300.000 Euro zurückzahlen, weil
Dienstleistungs- und Marketingvereinbarungen ihnen einen ungerechtfertigten Vorteil verschafft haben.
Europäischer Krebskodex aktualisiert: Zwölf Empfehlungen zur Krebsvorsorge: Die Internationale Krebsforschungsagentur hat vergangene Woche den aktualisierten
Europäischen Krebskodex veröffentlicht. Er gibt Bürgern
zwölf Empfehlungen an die Hand, damit Krebs früher
entdeckt und effektiver bekämpft werden kann. http://
ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12764_de.htm
EuGH kippt deutsche Anforderungen für Bauprodukte
Die deutsche Praxis, dass Bauprodukte über sogenannte
Bauregellisten zusätzliche nationale Genehmigungen haben müssen, auch wenn sie bereits über eine CE-Zeichen
verfügen und in anderen Mitgliedstaaten rechtmäßig vermarktet werden, verstoßen gegen die europäischen Regeln
des freien Warenverkehrs.
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Ausgabe 42 /20.10.2014
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Dr. Dieter-L. Koch, Mitglied des Europäischen Parlaments
Service & Termine
48 hours in transition: Jugendliche Impulse für den
Übergang
Rund 40 Jugendliche aus ganz Europa trafen sich vom 13.
bis 15. Oktober in Bonn zur internationalen Jugendkonferenz „Visions for your future“. Gemeinsam sprachen sie
über die Schwierigkeiten, die junge Menschen europaweit
im Übergang von der Schule zu Ausbildung oder Beruf
erleben.
Nordische Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit
Die aktuelle Ausgabe des Nordic Labour Journal beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Maßnahmen der nordischen Länder im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit.
Im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen die Berufsausbildung, Lehrstellen und Praktika. Die jeweiligen Berichte
finden sich unter: nordiclabourjournal.org/i-fokus/themeoctober-2014/article.2014-10-13.0237801966
Projektpartner gesucht: Kreatives Europa - lokale
Kultur als Antrieb für Entwicklung in peripheren ländlichen Gebieten
Musei Altovicentino, ein Netzwerk von peripheren Kulturinstitutionen im Nordosten Italiens (http://www.museialtovicentino.it) sucht nach Partnern für ein Kooperationsprojekt im Rahmen vom EU-Förderprogramm „Creative
Europe“ . Ziel des Projektes ist es, durch den Einsatz von IKT
und die Einbindung von Schulen das Kulturverständnis zu
verbessern und den Zusammenhang zwischen Kultur und
wirtschaftlicher- bzw. sozialer Entwicklung aufzuzeigen.
Kontakt: Ivana De Toni info@museialtovicentino.it
Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung: Noch bis zum 31. Oktober können Vorschläge und
Bewerbungen zum Wettbewerb „25 Jahre Mauerfall: Geschichte erinnern – Gegenwart gestalten“ der Bundeszentrale für politische Bildung eingereicht werden. Ausgezeichnet werden Projekte, die auf herausragende Weise
die Themen des Mauerfalls und der friedlichen Revolution
der Jahre 1989/1990 thematisieren.
Den 25 Gewinnern winken jeweils Preisgelder von 5.000 €.
Mehr: www.bpb.de/geschichte-erinnern
Kommune goes International veröffentlicht Handbuch: Das Handbuch „Internationale Jugendarbeit in der
Kommune stärken – grenzüberschreitende Mobilität ermöglichen“ beschreibt anschaulich in 12 Schritten, wie eine
Kommune ihre Internationale Jugendarbeit stärken kann.
Mehr Infos: http://www.ijab.de
Informations- und Vernetzungstag in Dresden
In der Akademie für zugewandte Pädagogik , - Dresden,
veranstaltet ConAct – das Koordinierungszentrum am
13. November einen Informations- und Vernetzungstag.
Neben grundsätzlichen Informationen zum Jugend- und
Fachkräfteaustausch mit Israel, Polen, Russland und Tschechien werden verschiedene Arbeitsgruppen neue Impulse
für den Austausch geben. Informationen auf: dija.de
Leitfaden 2015 veröffentlicht
In diesen Tagen wurde der Leitfaden 2015 für das Programm
Erasmus+ für Jugend, Bildung und Sport veröffentlicht. Die
315 Seite umfassende PDF-Datei, die es bisher nur auf Englisch gibt, steht auf der Internetseite von Jugend für Europa
zum Download zur Verfügung.www.jugendfuereuropa.de/
ueber-jfe/publikationen/programme-guide-2015.3610
Vortrag: Quo Vadis Ukraine
Die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet am Mittwoch,
den 22. Oktober von 12 bis 15 Uhr in Halle/ Saale (Palais
S) einen Vortrag zur Frage: „Quo Vadis Ukraine?“. Der Politikwissenschaftler Professor Dr. Hannes Adomeit referiert
zum Konflikt im Osten Europas sowie zu den Ursachen Entwicklungen und Auswirkungen.
Ausgabe 42/ 20.10.2014
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Für Sie in Europa
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99423 Weimar
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Tel. 03643 50 10 07
Fax 03643 50 10 71
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