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durchblick 2014/15 - Institut für Marktorientierte Unternehmensführung

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durchblick 2014/15
Studienführer für das Bachelorstudium
an der Fakultät für Betriebswirtschaft der
Ludwig-Maximilians-Universität München
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Herausgeber:
Prof. Dr. Manfred Schwaiger
Studiendekan
Fakultät für Betriebswirtschaft
Anschrift:
Studiendekanat
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität
Kaulbachstraße 45/I
D–80539 München
Tel.:
+49–89–2180–5640
Fax:
+49–89–2180–5651
eMail: imm@bwl.lmu.de
www.bwl.lmu.de
15., völlig überarbeitete Auflage
Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags, der Entnahme von Abbildungen und Tabellen, der Funksendung, der Mikroverfilmung oder der Vervielfältigung
auf anderen Wegen und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch
bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten. Eine Vervielfältigung dieses Werkes
oder von Teilen dieses Werkes ist auch im Einzelfall nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
vom 9. September 1965 in der jeweils geltenden Fassung zulässig. Sie ist grundsätzlich vergütungspflichtig. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strafbestimmungen des
Urheberrechtsgesetzes.
© 2014 Fakultät für Betriebswirtschaft, Ludwig-Maximilians-Universität München
Rechtlicher
Hinweis
Wir haben alle Informationen in diesem Studienführer sorgfältig
recherchiert. Ein Rechtsanspruch kann aus unseren Angaben
allerdings nicht abgeleitet werden. In Studien- und Prüfungsfragen sind endgültig nur die jeweils für Sie geltenden Studienund Prüfungsordnungen der Fakultät für Betriebswirtschaft
maßgebend bzw. für Studierende anderer Fachgebiete die Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Fakultät.
II
Grußwort des Studiendekans Liebe Studierende der BWL und WiPäd sowie sonstiger Fachrichtungen mit Nebenfach BWL!
Seitdem der Studienführer durchblick 2002 erstmals in gedruckter Form veröffentlicht wurde, hat er sich zu einer festen Institution für die Studierenden an der Fakultät entwickelt.
Der durchblick 2014/15 enthält alle relevanten Informationen zum
Bachelorstudiengang BWL nach PO 2008 und Wirtschaftspädagogik (I und II) nach PO 2010. Alle für den Bachelorstudiengang
nach PO 2006 relevanten Informationen sind dem durchblick
2010 zu entnehmen. Das Lehrprogramm ist natürlich wieder im
gewohnten durchblick-Stil strukturiert und dargestellt, mit dem
Sie einen aktuellen und vollständigen Überblick über das vielfältige Angebot aller BWL-Lehrstühle und -Center erhalten. So wird
Ihnen die Wahl der Fächer, Veranstaltungen und Vertiefungen
vereinfacht.
Besonderer Dank gebührt meinem Mitarbeiter Jovica Breberina. Daneben aber auch meinen Kollegen sowie
deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ohne deren Mithilfe
dieses Projekt nicht hätte umgesetzt werden können.
Mein Dank gilt des Weiteren dem bayerischen Staatsministerium
für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das dieses Projekt zur
Verkürzung der Studiendauer finanziell unterstützt.
Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß bei der Lektüre und vor allem
viel Erfolg in Ihrem Studium und hoffe, dass Ihnen dieser Studienführer ein nützlicher Begleiter in Ihrem Studium sein wird.
München, im Oktober 2014
Prof. Dr. Manfred Schwaiger
Fakultät für Betriebswirtschaft
III
Inhaltsverzeichnis
1 Überblick und Hinweise.............................................................................. 1
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft.... 4
2.1 Bachelor in Betriebswirtschaftslehre nach PO 2008................................ 5
2.1.1 Pflichtmodule.................................................................................. 8
2.1.2 Wahlpflichtmodule........................................................................ 16
2.1.3 Studienplan................................................................................... 17
2.2 Bachelor Wirtschaftspädagogik I und Wirtschaftspädagogik II............. 21
2.2.1 Pflichtmodule................................................................................ 23
2.2.2 Wahlpflichtmodule........................................................................ 25
2.2.3 Studienplan................................................................................... 26
2.3 Allgemeine Informationen zu den Bachelorstudiengängen.................... 32
2.4 Weiterführende Studiengänge an der
Fakultät für Betriebswirtschaft................................................................ 38
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft. ....... 40
3.1 Unternehmensrechnung & Finanzen und
Markt- und finanzorientierte BWL.......................................................... 41
3.1.1 Prof. Dr. Ralf Elsas
Finance & Banking........................................................................ 43
3.1.2 Prof. Dr. Markus Glaser
Institut für Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft........................... 52
3.1.3 Prof. Dr. Christian Hofmann
Unternehmensrechnung und Controlling..................................... 59
3.1.4 Prof. Dr. Andreas Richter
Institut für Risikomanagement und
Versicherung................................................................................. 67
3.1.5 Prof. Dr. Deborah Schanz
Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre........................... 80
3.1.6 Prof. Dr. Thorsten Sellhorn
Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung................................... 90
3.2 Management, Marketing & Innovation und
Markt- und finanzorientierte BWL.......................................................... 99
IV
3.2.1 Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D.,
Honorarprofessur für Entrepreneurship und Innovation
Prof. Dr. Karin Hoisl, MBR,
Hans-Sauer-Stiftungs-Juniorprofessur für
Erfindungsprozesse & Intellektuelles Eigentum......................... 101
3.2.2 Prof. Dr. Thomas Hess
Wirtschaftsinformatik und Neue Medien................................... 106
3.2.3 Prof. Dr. Martin Högl
Leadership and Organization..................................................... 115
3.2.4 Prof. Dr. Tobias Kretschmer
Strategie, Technologie und Organisation................................... 123
3.2.5 Prof. Dr. Reiner Leidl
Gesundheitsökonomie und Management im
Gesundheitswesen...................................................................... 130
3.2.6 Univ.-Prof. Dr. Anton Meyer
Marketing................................................................................... 136
3.2.7 Prof. Dr. Manfred Schwaiger
Institut für Marktorientierte Unternehmens­führung.................. 147
3.2.8 Prof. Dr. Martin Spann
Institut für Electronic Commerce und Digitale Märkte.............. 158
3.2.9 Prof. Dr. Leonie Sundmacher
Fachbereich Health Services Management................................ 165
3.2.10Prof. Dr. Anja Tuschke
Strategische Unternehmensführung.......................................... 170
3.2.11Prof. Dr. Susanne Weber
Institut für Wirtschaftspädagogik (WiPäd I & II)........................ 180
3.2.12Prof. Dr. Ingo Weller
Personalwirtschaft...................................................................... 189
3.2.13Prof. Dr. Samuel Mühlemann
Human Resource Management.................................................. 199
3.3 Center und weiteres Lehrangebot an der
Fakultät für Betriebswirtschaft.............................................................. 200
3.3.1 CDTM
Center for Digital Technology and Management
Zusatzstudienprogramm
‘Honours Degree in Technology Management’.......................... 200
V
3.3.2 LMU Entrepreneurship Center................................................... 207
3.3.3 FIT – Forschungs- und Servicecenter für
angewandte Informationstechnologie........................................ 211
3.3.4 ZOG – Zentrum für organisationstheoretische Grundlagenforschung........................................................................................ 214
4 Curricula der Nebenfächer nach PO 2008. ......................................... 216
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende . .......................... 224
5.1 Informations- und Servicecenter – Wirtschaftswissenschaftliche Prüfungen (ISC) ......................................................................................... 225
5.2 Student Office der Fakultät für
Betriebswirtschaft................................................................................. 228
5.3 Orientierungsphase (O-Phase).............................................................. 229
5.4 Dekanat und Studiendekanat................................................................ 230
5.5 Bibliotheken.......................................................................................... 232
5.5.1 Bayerische Staatsbibliothek (Stabi)............................................ 232
5.5.2 Universitätsbibliothek München (UB oder UBM)...................... 233
5.5.3 Zentrale Lehrbuchsammlung..................................................... 234
5.5.4 Sonstige Bibliotheken................................................................. 234
5.5.5 Bibliotheken der Fakultät für Betriebswirtschaft........................ 234
5.6 CIP-Labor (PC-Labor/Computer-Pool).................................................. 238
5.7 Frauenbeauftragte................................................................................. 240
5.8 International Relations Center (IRC)..................................................... 241
5.9 LMU Management Alumni.................................................................... 242
5.10 Dean´s List und Partnerprogramm TOP-BWL....................................... 244
6 FAQs zum Bachelorstudiengang nach PO 2008. ............................... 246
VI
1 Überblick und Hinweise
1
Was wird
Ihnen
angeboten?
Überblick und Hinweise
Die Fakultät für Betriebswirtschaft bietet Ihnen ein breit gefächertes Studium, das fundiertes theoretisches Wissen mit praktischer Relevanz verbindet. Im nationalen und internationalen
Wettbewerb genießt die Fakultät aufgrund der Breite und Tiefe
des Lehr- und Forschungsangebotes sowohl in Theorie als auch
Praxis höchstes Ansehen. Ergänzt durch Austauschprogramme
mit ausländischen Partneruniversitäten, eine Prüfungsordnung,
die den internationalen Austausch erleichtert sowie hervorragende Kontakte zur Praxis, erhalten Sie beste Voraussetzungen
für Ihr Studium und den anschließenden Berufseinstieg.
Die renommierten Lehrstuhlinhaber erweitern fundierte Theorie
um moderne Management-Ansätze mit dem Ziel, den Studierenden sowohl wissenschaftliche Qualifikation als auch berufliche
Handlungskompetenz an die Hand zu geben.
durchblick?
Was ist das?
Um einen schnellen Überblick über bzw. Durchblick durch
das vielfältige und teilweise zunächst etwas unübersichtlich
wirkende Angebot an Lehrstühlen und Centern und deren Lehrveranstaltungen sowie sonstige wichtige Einrichtungen zu
gewährleisten, wurde 2001 vom Studiendekan der Fakultät für
Betriebswirtschaft sowie vom bayerischen Staatsministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kunst dieses Projekt ins Leben
gerufen, um den effizienten und erfolgreichen Studienverlauf zu
unterstützen. Der „durchblick“ soll Ihnen im ersten Semester den
Einstieg ins Studium ermöglichen und im weiteren Verlauf als
Hilfestellung bei Ihrer Schwerpunktsetzung dienen. Vorrangiges
Ziel dieses Studienführers ist es deshalb, Ihnen einen Überblick
über die Struktur und das Lehrangebot der Fakultät für Betriebswirtschaft zu verschaffen.
Was sollten Sie Natürlich hängen Ihre Chancen im Studium und in der Praxis
wesentlich von Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Studienverlauf
mitbringen?
ab. Neben den üblichen Anforderungen – schnelles Studium,
Auslandssemester, Praxiserfahrungen, Aktivitäten, welche Engagement und Einfallsreichtum erkennen lassen (z.B. Mitarbeit
in einer Studenteninitiative), gute Noten – wünschen wir uns
von Ihnen Motivation, analytisches Denken, Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten und dem aktuellen weltweiten Wirtschaftsgeschehen. Wenn Sie zudem nicht gleich vor englischsprachiger
1
1 Überblick und Hinweise
Literatur, neuartigen Denkansätzen und formal-theoretischen Betrachtungen zurückschrecken, sind Sie bestens gerüstet für ein
erfolgreiches Studium an der Fakultät für Betriebswirtschaft.
Wie ist der
Studienführer
aufgebaut?
Im zweiten Kapitel werden das Studium der Betriebswirtschaftslehre nach der Prüfungsordnung 2008 und das Studium der
Wirtschaftpädagogik I und II nach der Prüfungsordnung 2010
beschrieben, um deren Zielsetzung und Aufbau zu verdeutlichen.
Sie sollten auf dieser Basis bereits eine erste Vorstellung haben,
wie der Verlauf Ihres Studiums typischerweise aussehen könnte.
Dazu erhalten Sie Hinweise, wie das Credit-Point-System bzw.
European Credit Transfer System (ECTS) funktioniert, welche Formen der Leistungserbringung es gibt und wie sich die Leistungen
in den Bachelorstudiengängen zusammensetzen.
Im dritten Kapitel werden die Vertiefungsgebiete sowie die Lehrstühle der jeweiligen Vertiefungsgebiete vorgestellt. Zunächst
erhalten Sie für jeden Lehrstuhl eine Kontaktadresse und eine
Liste der Lehrstuhlmitarbeiter mit ihren Sprechzeiten, Telefonnummern und eMail-Adressen. Daran schließt sich eine Erläuterung des Anforderungsprofils an, verbunden mit einer Beschreibung dessen, was Sie mitbringen sollten, um den betreffenden
Schwerpunkt mit Interesse, Spaß und nicht zuletzt Erfolg zu
belegen. Anschließend gibt jeder Lehrstuhl im Detail Auskunft
darüber, welche Veranstaltungen in welchem Semesterrhythmus
angeboten werden, welche Inhalte im Fokus stehen und was bei
der Belegung einzelner Veranstaltungen zu beachten ist.
Das vierte Kapitel beinhaltet einen Überblick über alle möglichen
Nebenfächer mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen.
Im fünften Kapitel erhalten Sie wichtige Informationen über die
für Ihr Studium maßgeblichen Einrichtungen wie Prüfungsämter,
Bibliotheken und zentrale Anlaufstellen für Studierende.
Insgesamt dürften Sie damit eine umfassende und solide Informationsbasis haben, um sich „Ihr“ Studium nach Ihren Interessen
und Vorstellungen zu gestalten.
2
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
2
Die Bachelorstudiengänge an der
Fakultät für Betriebswirtschaft
Umfangreiche Wahlmöglichkeiten und eine innovative Prüfungsordnung prägen das Angebot der Fakultät für Betriebswirtschaft.
Die Fakultät offeriert den Studierenden neben den Kernstudiengängen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik (beide mit dem Abschluss zum Bachelor of Science), welche
Schwerpunkte des vorliegenden Studienführers sind, zahlreiche
weiterführende Studiengänge: Master of Science in Betriebswirtschaftslehre, Master of Business Research, European Master in
Management, Master of Science Wirtschaftspädagogik I & II, Executive Master of Insurance und Executive Master of Human Resource Management, die in Kapitel 2.4 vorgestellt werden sollen.
Dieser Studienführer richtet sich gezielt an Studierende der Studiengänge Bachelor of Science in Betriebswirtschaft und Wirtschaftspädagogik. Dabei soll den Studierenden ein möglichst
umfassender Überblick über die Wahl- und Individualisierungsmöglichkeiten im Rahmen des Studiums geboten werden.
Die Studiengänge bieten den Studierenden die Möglichkeit, ihr
Studium flexibel zu gestalten und nach den verschiedensten
Schwerpunkten auszurichten. Zudem besteht eine Vielzahl an
Wahl- und Erweiterungsfächern, durch die jedes Studium individuell gestaltet und den eigenen Interessen entsprechend angereichert werden kann.
In beiden Bachelorstudiengängen wird nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern der akademische Grad Bachelor of Science (B. Sc.) erworben. Im Rahmen dieser Studiengänge bieten
wir den Studierenden ein theoretisch fundiertes, anspruchsvolles
und praxisorientiertes Lehrprogramm.
Unser erklärtes Ziel ist es, den Studierenden sowohl wissenschaftliche Qualifikation als auch berufliche Handlungskompetenz zu
vermitteln, um sie optimal auf ihre zukünftigen beruflichen Herausforderungen vorzubereiten bzw. ihnen den Übergang in einen
konsekutiven Masterstudiengang zu ermöglichen.
Das Leistungspunktesystem ermöglicht engagierten Studierenden kürzere Studienzeiten, eine permanente Leistungskontrolle
sowie -verbesserung und erleichtert den internationalen Aus-
4
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
tausch.
Im Folgenden werden die Prüfungs- und Studienordnungen vorgestellt. Anschließend stellen die Lehrstühle und Center ihr Lehrprogramm für diese Prüfungsordnungen vor.
2.1
Bachelor in Betriebswirtschaftslehre nach
PO 2008
Nach Bestehen der Grundlagen- und Orientierungsprüfungen
(GOP) „Grundlagen der BWL“ und „Mikroökonomie“ im ersten
Semester ist die zeitliche Abfolge der weiteren Prüfungen frei zu
gestalten. Gerade in den ersten Semestern wird es dennoch dringend empfohlen, die idealtypischen Stundenpläne zu befolgen.
Die Regelstudienzeit des Studiengangs beträgt sechs Semester.
Maximal stehen acht Semester zum Erwerb der insgesamt 180
ECTS-Punkte zur Verfügung.
Grundsätzlich wird zwischen Pflichtmodulen und Wahlpflichtmodulen unterschieden. Ein Modul kann aus mehreren Lehrveranstaltungen (z. B. Vorlesung und Übung) bestehen. Pflichtmodule
bzw. -lehrveranstaltungen sind ausnahmslos zu absolvieren. Bei
Wahlpflichtmodulen kann nach bestimmten „Spielregeln“ aus
mehreren Modulen gewählt werden.
Die Pflichtmodule sind wie folgt untergliedert:
Grundlegende Pflichtmodule
Mikroökonomie (GOP)
9
Makroökonomie
9
Empirische Ökonomie
6
Mathematik und Statistik
■■
■■
Mathematik
Statistik I und II
Recht I und II
15
6
5
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Grundlagen der BWL und TbR
■■
■■
Grundlagen der BWL (GOP)
Technik des betrieblichen Rechnungswesens (TbR)
9
Unternehmensführung und Marketing
6
Investition und Finanzierung
6
Produktion und Organisation
6
Internes und externes Rechnungswesen
6
Wirtschaftsinformatik
6
Schlüsselqualifikationen: Start with Business Planning
6
Weiterführende Pflichtmodule
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (5 aus 6 Veranstaltungen)
■■
■■
■■
■■
■■
■■
Unternehmensrechnung
Risk Management
Competition & Strategy
International Management
People & Organizations
Digitale Unternehmung
15
Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik
6
Markt- und finanzorientierte Betriebswirtschaftlehre
21
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
12
6
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
Die Wahlpflichtmodule sind wie folgt untergliedert:
Vertiefungsgebiet
Management, Marketing und Innovation (MM&I)
21
Unternehmensrechnung und Finanzen (U&F)
21
Nebenfach
Wirtschaft und Gesellschaft Japans
15
Organisations- und Wirtschaftspsychologie
15
Informatik
15
Privatrecht
15
Öffentliches Recht
15
Methoden der ökonomischen Analyse
15
Angewandte Ökonomik
15
Statistik
15
Kommunikationswissenschaft
15
Es ist jeweils
■■
ein Modul (21 ECTS) aus einem der beiden Vertiefungsgebiete
■■
ein Modul (15 ECTS) bzw. ein Nebenfach aus dem Neben­
fachangebot
zu wählen.
7
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
2.1.1
Pflichtmodule
2.1.1.1
Grundlegende Pflichtmodule
Volkswirt­
schaftslehre
Mikroökonomie und Makroökonomie dienen dazu, ein volkswirtschaftliches Grundverständnis aufzubauen. Hier sollen die Studierenden mit den methodischen Grundlagen der Mikroökonomie
sowie den wichtigen Modellen der Makroökonomie vertraut gemacht werden, um es Ihnen zu ermöglichen, im weiteren Verlauf
Ihres Studiums fundiert über aktuelle, volkswirtschaftliche Fragestellungen zu diskutieren.
Die Veranstaltung Mikroökonomie beschäftigt sich mit dem Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte sowie der Allokation von
knappen Ressourcen. Dabei werden mathematische Modelle angewandt sowie diverse Annahmen zur Abstrahierung der Realität
vorgenommen.
Die Veranstaltung Makroökonomie beginnt mit der Analyse der
kurzen Frist. Hier steht das Zusammenspiel von Güter-, Geld- und
Finanzmärkten im Mittelpunkt. Die Analyse der mittleren Frist
geht der Frage nach, welche Konsequenzen Angebots- und Nachfrageschocks mittelfristig auf Produktion und Inflation haben.
Empirische
Ökonomie
Durch das Erlernen der Methoden der empirischen Ökonomie
sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, Vorhersagen theoretischer Modelle der Volks- und Betriebswirtschaftslehre empirisch zu testen und statistisch fundierte Prognosen
ökonomischer Entscheidungen von Personen, Haushalten und
Unternehmen erstellen zu können. Nachdem die Grundlagen des
linearen Regressionsmodells, dessen praktische Anwendung sowie mögliche, in der Praxis auftretende Probleme besprochen
wurden, werden ergänzend noch Modelle für diskrete abhängige
Variablen (Logit- und Probitmodell) sowie Modelle für Zeitreihendaten vorgestellt. Es werden Kenntnisse aus den Veranstaltungen
Statistik I und Statistik II vorausgesetzt.
Mathematik
und Statistik
Dieses Pflichtmodul stellt grundlegende Begriffe der Statistik
und der Mathematik vor, so dass die Studierenden in der Lage
sind, Methoden der deskriptiven und induktiven Statistik sowie
wichtige mathematische Techniken anzuwenden.
Die Vorlesung Mathematik dient der mathematischen Grundausbildung für Wirtschaftswissenschaftler. Sie vermittelt die wich-
8
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
tigsten mathematischen Verfahren, welche ihre Anwendung im
weiteren Verlauf des Studiums finden.
Inhalt der Vorlesung Statstik I ist die Vermittlung von grundlegenden statistischen Konzepten. Statistik I betrachtet insbesondere die deskriptive, also beschreibende Statistik.
Die Veranstaltung Statistik II betrachtet insbesondere die induktive Statistik. Nach einer Einführung bilden insbesondere
die Schätzung von Parametern und statistische Tests in parametrischer und nichtparametrischer Form den Hauptteil der Veranstaltung.
Recht
Privat- und Handelsrecht dienen der Vermittlung eines juristischen Basisverständnisses. Das Erkennen von juristischen
Zusammenhängen und Problematiken sowie die Fähigkeit zur
Entwicklung eigener Lösungsansätze stehen im Vordergrund. Die
Veranstaltung Recht wird in zwei Semester aufgeteilt, wobei die
Ausbildung im Wintersemester mit einer dreistündigen Vorlesung
inklusive Übung im Bürgerlichen Recht beginnt. Schwerpunkte
hierbei sind die wirtschaftlich relevanten, privatrechtlichen
Rechtsgebiete. Im Sommersemester folgt eine zweistündige Vorlesung zum Handels- und Gesellschaftsrecht. Neben dem Kaufmannsrecht nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) werden hier
die wichtigsten Gesellschaftsformen vorgestellt. Schwerpunkte
hierbei sind das Verwaltungsrecht, wirtschaftlich relevante Normen des Grundgesetzes sowie europäisches Wirtschaftsrecht.
Die Ausbildung kann nur im Wintersemester begonnen werden.
Die einstündige Klausur wird über beide Semester zusammen
geschrieben und besteht aus Privat-, Handels- und Gesellschaftsrecht.
Betriebswirt­
schaftslehre
Diese Module umfassen alle wichtigen Grundkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre. Neben allgemeinen Grundlagen der BWL
werden die Bereiche „Unternehmensführung & Marketing“, „Investition & Finanzierung“, „Produktion & Organisation“ und „Internes & Externes Rechnungswesen“ vertieft behandelt. Zudem
werden wichtige Grundlagen der Wirtschaftsinformatik thematisiert und im Modul Schlüsselqualifikation Soft Skills vermittelt.
Die Veranstaltung Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
liefert einen Überblick über die unterschiedlichen Blickwinkel
und möglichen Schwerpunkte der theoretischen Auseinandersetzung mit einer Unternehmung. Ziel der Veranstaltung ist die
9
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Vermittlung ökonomischer Denkweisen und die Einführung in
die methodischen Grundlagen für quantitative Analysen bei individuellen und interaktiven Entscheidungen.
Die zweistündige Veranstaltung Finanzbuchhaltung (auch »Finanzbuchführung« oder »Technik des betrieblichen Rechnungswesens« genannt) führt in die Grundlagen der doppelten Buchführung und in die Erstellung des Jahresabschlusses ein.
Die Veranstaltung Unternehmensführung und Marketing gibt
im ersten Teil einen Einblick in das moderne Marketing und stellt
ausgewählte Marketingansätze und -konzepte vor. Im zweiten
Teil werden Grundlagen und Handlungsebenen der Unternehmensführung sowie konkrete Strategien einer ressourcen- und
marktorientierten Unternehmung vermittelt.
Die Lehrveranstaltung Investition und Finanzierung beschäftigt
sich mit Grundproblemen der betrieblichen Finanzwirtschaft.
Im ersten Teil werden dazu die grundlegenden Methoden der
Investitionsrechnung dargestellt. Im zweiten Teil werden Formen
der Unternehmensfinanzierung, ausgewählte Instrumente für die
Risikoabsicherung und das finanzielle Gleichgewicht eines Unternehmens behandelt.
Die Veranstaltung Produktion und Organisation geht von der
Wertschöpfungskette und den zentralen Funktionen im Führungs- sowie Leistungssystem von Unternehmungen aus. Ziel
der Veranstaltung ist es, die Grundlagen über die theoretischen
Zusammenhänge sowie die wichtigsten Entscheidungsprobleme
in Produktion und Organisation und die Instrumente zu ihrer
Lösung zu vermitteln.
Die Veranstaltung Internes und Externes Rechnungswesen ist
in zwei Teilbereiche untergliedert. Im externen Rechnungswesen
werden die Grundlagen der Handelsbilanz erläutert, wobei man
sich mit Bilanzierungszwecken, der Rechnungslegung für alle
Kaufleute und den ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften beschäftigt. Das interne Rechnungswesen setzt sich mit
Kosten- und Erlösrechnung auseinander. Dabei werden Schwerpunkte auf die Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträgerrechnung sowie auf die kurzfristige Erfolgsrechnung und die Systeme
der Kosten- und Erlösrechnung gelegt.
Die Veranstaltung Wirtschaftsinformatik vermittelt grundlegende Technologien (wie das Internet oder Datenbanksysteme),
darauf aufbauende betriebliche Anwendungssysteme (wie ERP-
10
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
Systeme für die kaufmännische Steuerung) und deren effizienten
Einsatz mittels Informationsmanagement (z. B. in Form von
Wirtschaftlichkeitsanalysen). Parallel zur Vorlesung finden
Übungen zu den Grundlagen von Modellierung und Programmierung im betriebswirtschaftlichen Kontext statt.
Die Veranstaltung Schlüsselqualifikationen: Start with Business Planning ist eine Pflichtveranstaltung für die BachelorStudierenden. In mehreren Plenumsveranstaltungen werden die
theoretischen Grundlagen gelegt, die notwendig sind, um einen
Geschäftsplan zu schreiben. Darüber hinaus werden, integriert
in die Geschäftsplanerstellung, durch das Institut für Wirtschaftspädagogik sogenannte „Soft Skills“ vermittelt. Alle Studierenden erhalten die Möglichkeit, in kleinen Teams einen realen Geschäftsplan zu erstellen. Während des Semesters müssen die
Studierenden in einer begleitenden Übung ihre Ergebnisse und
Fortschritte präsentieren. In den Übungen erhalten die Studierenden detailliertes Feedback durch zehn ausgebildete Assistenten.
Zusätzlich wird jedes Team durch einen erfahrenen studentischen
Tutor der LMU unterstützt, welcher die Rolle eines Mentors für
das Team einnimmt.
2.1.1.2
Weiterführende Pflichtmodule
ABWL
Die Fächer der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre (ABWL)
befassen sich mit grundlegenden Thematiken der Betriebswirtschaftslehre aufbauend auf dem bereits in den Grundlagenveranstaltungen erworbenen Wissen. Die 15 ECTS-Pflichtpunkte sind
in den nachfolgenden ABWL-Pflichtveranstaltungen zu erwerben.
Es sind 5 aus 6 Veranstaltungen zu wählen.
■■
Unternehmensrechnung (Prof. Sellhorn, Prof. Hofmann)
■■
Risk Management (Prof. Elsas, Prof. Glaser, Prof. Richter)
■■
International Management (Prof. Meyer, Prof. Schwaiger, Prof.
Tuschke)
■■
Competition & Strategy (Prof. Kretschmer, Prof. Leidl, Prof.
Sundmacher. Prof. Waldenberger)
■■
People & Organization (Prof. Högl, Prof. Weller)
■■
Digitale Unternehmung (Prof. Hess, Prof. Spann)
Diese Veranstaltungen werden in jedem Semester im Wechsel
von verschiedenen Professoren angeboten. Die Prüfungsleistung
besteht in jeder Veranstaltung aus einer 60-minütigen Klausur
11
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
mit 3 ECTS-Punkten.
Es folgt eine grundsätzliche Beschreibung der Inhalte der Pflichtveranstaltungen.
Unternehmensrechnung
Die Lehrveranstaltung deckt die Grundlagen des internen und externen Rechnungswesens von Einzel- und Konzernunternehmen
ab, wobei fallweise ausgewählte unternehmerische Funktionsbereiche von Einzel- und Konzernunternehmen thematisiert werden.
Ziel der Veranstaltung ist es, Grundlagen des Reportings im weitesten Sinne zu vermitteln, wobei insbesondere auch wirtschaftliche Belange von Konzernunternehmen im Vordergrund stehen
können.
Risk Management
This course presents and analyses financial options, such as American options and European options. Students will learn how to
valuate options using the binomial option pricing technique as
well as the Black-Scholes option pricing formula. Risk-neutral
probabilities will be introduced. This course also discusses insurance, risks related to commodity prices, exchange rates as well
as interest rates, and studies how to manage/hedge such risks.
The efficient portfolio choice and the Capital Asset Pricing Model
will be recapped at the beginning of the course.
International Management
Die Vorlesung International Management beschäftigt sich
mit Managementaufgaben und Entscheidungsproblemen im
internationalen Kontext. Insbesondere werden Themen wie die
Antriebskräfte für Auslandsaktivitäten, internationale Arbeitsteilung, interkulturelles Management und die Führung global
tätiger Unternehmen angesprochen. Die erarbeiteten Themen
werden anhand ausgewählter Fallstudien vertieft, die von den
Studenten vorbereitet und in der Veranstaltung diskutiert werden.
Zusätzlicher Praxisbezug wird durch Gastvorträge von Referenten
aus der Unternehmenspraxis sichergestellt. Die Veranstaltung
wird in englischer Sprache gelesen.
People & Organization
Die Vorlesung stellt einen grundlegenden Zugang zu personalwirtschaftlichen und -ökonomischen Fragestellungen dar. Aufbauend auf arbeitsmarkttheoretischen Inhalten, stehen beson-
12
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
ders Fragen der betrieblichen Mitbestimmung, Vergütung und
Motivation sowie Entgeltpolitik im Mittelpunkt.
Ziel der Vorlesung ist es, den ökonomischen Kern der Personalwirtschaft mit Aspekten der Betriebspolitik und Arbeitsgestaltung zu verbinden. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache
gelesen.
Digitale Unternehmung
Die Veranstaltung beschäftigt sich mit typischen Herausforderungen, Chancen und Risiken heutiger „digitaler Unternehmungen“. Open Innovation, elektronische Beschaffung, Online-Marketing, vernetzte Wertschöpfungsstrukturen sowie ein
modernes Wertschöpfungsmanagement sind eine Auswahl der
behandelten Themen.
Ziel der Veranstaltung ist es, bei den Studierenden ein Verständnis aktueller, branchenübergreifend relevanter und IT-basierter
Konzepte sowie der dahinter stehenden Theorien für das Management von Unternehmungen zu schaffen. Ebenso sollten die
Studierenden in der Lage sein, derartige Konzepte kritisch und
differenziert zu beurteilen. Die Veranstaltung vervollständigt damit die betriebswirtschaftliche Grundlagenausbildung im Bereich
der Wirtschaftsinformatik.
Competition & Strategy
Die Vorlesung „Competition & Strategy“ ist anwendungsorientiert
und befasst sich mit der Interaktion konkurrierender Unternehmen. Zunächst werden grundlegende Konzepte und Methoden
der Analyse der Interaktion und Kooperation auf Märkten vorgestellt. Dazu gehören Ansätze der Spieltheorie, der Industrieökonomik und der betriebswirtschaftlichen Wettbewerbsforschung.
Im Themenbereich Kundenwettbewerb werden wesentliche Produkteigenschaften und Marktsituationen analysiert, wie Preisstrategien oder Netzwerkeffekte, die insbesondere bei Informationsgütern zu finden sind. Ein weiterer Abschnitt befasst sich mit
strategischen Optionen zur Positionierung des Unternehmens auf
den Produktmärkten und gegenüber Wettbewerbern. Ferner werden Fragen der übergreifenden Organisation von Unternehmen
im Wettbewerb behandelt. Die Veranstaltung wird in englischer
Sprache gelesen.
Der folgenden Übersicht können Sie entnehmen, in welchen Zyklen
die Professoren die jeweiligen ABWL-Pflichtveranstaltungen lesen.
13
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Unternehmensrechnung
WiSe 14/15
Prof. Sellhorn
x
Risk Management
WiSe 14/15
SoSe15
x
Prof. Glaser
x
WiSe 14/15
SoSe15
Prof. Sundmacher
Prof. Leidl
WiSe 15/16
x
Prof. Richter
Competition & Strategy
WiSe 15/16
x
Prof. Hofmann
Prof. Elsas
SoSe15
WiSe 15/16
x
x
Prof. Kretschmer
x
Prof. Waldenberger
International Management
WiSe 14/15
Prof. Meyer
Prof. Schwaiger
SoSe15
x
x
Prof. Tuschke
Digitale Unternehmung
x
WiSe 14/15
Prof. Hess
Prof. Spann
People & Organizations
Prof. Högl
Finanzwissen­
schaft & Wirt­
schaftspolitik
Prof. Weller
WiSe 15/16
SoSe15
WiSe 15/16
x
x
WiSe 14/15
x
SoSe15
WiSe 15/16
Das Modul wird von diesen Lehrstühlen
gemeinsam ausgerichtet.
Hier wird das Spannungsfeld zwischen „Gerechtigkeit“ und Effizienz thematisiert. Das Modul gibt eine Einführung in Bezug auf
14
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
die Rolle des Staates in der Wirtschaft. Die Studierenden sollen
staatliche Aufgabenbereiche in der Wirtschaft begründen und
staatliche Eingriffe bewerten können. Daher sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, grundlegende mikro- und makro­
ökonomische Analysemethoden auf finanzwissenschaftliche und
wirtschaftspolitische Fragestellungen anzuwenden.
Markt- und
finanzorientierte
Betriebswirt­
schaftslehre
Das Veranstaltungsangebot im Bereich Markt- und finanzorientierte BWL (M-& F-BWL) ist sehr vielfältig und bietet den Studierenden die Möglichkeit, je nach ihren Interessen entsprechende
Veranstaltungen zu wählen. Alle angebotenen Veranstaltungen
sowie die Zuordnung zu den jeweiligen Bereichen finden Sie in
den Abschnitten der einzelnen Lehrstühle.
2.1.1.3
Bachelorarbeit
Bachelor­
arbeit
Weitere 12 ECTS-Punkte erwerben die Studierenden durch ihre
Bachelorarbeit. Diese ist über ein Thema aus dem ausgewählten
Vertiefungsgebiet (MM&I oder U&F), dem Pflichtmodul (M-& FBWL), der allgemeinen BWL oder auf Antrag aus dem Nebenfach
innerhalb einer Bearbeitungszeit von acht Wochen anzufertigen.
Sie sollte in der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem fünften und
sechsten Semester erstellt werden und ca. 70.000 Zeichen inkl.
Leerzeichen umfassen.
Bevor die Studierenden mit der Bachelorarbeit beginnen können, müssen sie gemäß ihrer Prüfungsordnung eine Hausarbeit
angefertigt haben. Welche Seminare mit Hausarbeit als Zulassungsvoraussetzung für eine Bachelorarbeit gelten, legen die
einzelnen Lehrstühle fest. Bitte beachten Sie deshalb auch die
lehrstuhlinternen Zulassungskriterien für die Übernahme von Bachelorarbeiten. Weitere Informationen zu Anmeldung und Ablauf
erhalten Sie beim Informations- und Servicecenter (ISC).
15
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
2.1.2
Wahlpflichtmodule
2.1.2.1
Vertiefungsgebiet (MM&I oder U&F)
Es gibt zwei Vertiefungsgebiete, aus denen eines auszuwählen ist:
■■
Management, Marketing und Innovation (MM&I)
oder
■■
Unternehmensrechnung und Finanzen (U&F)
Entsprechend persönlicher Präferenzen und Ideen bezüglich der zukünftigen beruflichen Richtung kann ein fachlicher
Schwerpunkt gesetzt werden. Diese Entscheidung sollte sorgfältig
getroffen werden, da sie bindend ist.
Es gibt auch innerhalb der Vertiefungsgebiete weitere Wahlmöglichkeiten. Jedem Gebiet sind mehrere Professoren zugeordnet,
aus deren Angebot Sie wählen können. Das bedeutet, Sie können sich auf einige Professoren beschränken, um eine größere
fachliche Tiefe zu erlangen, oder Sie nutzen die ganze Breite
des gewählten Vertiefungsgebietes, indem Sie Veranstaltungen
verschiedener Lehrstühle besuchen.
In diesem Modul sind 21 ECTS-Punkte zu erwerben. Folgende
Zuordnung der Professoren gilt:
MM&I
■■
Professoren des Vertiefungsgebietes Management, Marketing
und Innovation: Prof. Harhoff, Prof. Hess, Prof. Högl, Prof.
Kretschmer, Prof. Leidl, Prof. Meyer, Prof. Schwaiger, Prof.
Spann, Prof. Sundmacher, Prof. Tuschke, Prof. Weller
U&F
■■
Professoren des Vertiefungsgebietes Unternehmensrechnung
und Finanzen: Prof. Elsas, Prof. Glaser, Prof. Hofmann, Prof.
Richter, Prof. Schanz, Prof. Sellhorn
Mit wie vielen ECTS-Punkten eine Veranstaltung gewichtet ist,
kann in Kapitel 3 dieses Heftes, auf den jeweiligen Webpräsenzen
sowie beim ISC in Erfahrung gebracht werden.
Im Übrigen ist keine vorherige Festlegung bzw. Anmeldung für
eines der Vertiefungsgebiete nötig. Diese erfolgt implizit mit erfolgreichem Ablegen der ersten Leistung über das ISC.
16
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
2.1.2.2
Nebenfach
Das Nebenfach dient dazu, die betriebswirtschaftlichen Inhalte
um ein anderes Fachgebiet zu ergänzen oder die bisher gelernten
Inhalte in diesem Fachgebiet anzuwenden. Ihnen steht ein vielfältiges Angebot zur Verfügung, aus dem Sie ein Nebenfach wählen
können:
■■
Angewandte Ökonomik
■■
Informatik
■■
Kommunikationswissenschaft (zulassungsbeschränkt)
■■
Methoden der ökonomischen Analyse
■■
Öffentliches Recht
■■
Privatrecht
■■
Statistik
■■
Wirtschaft und Gesellschaft Japans
■■
Organisations- und Wirtschaftspsychologie
Im Nebenfach sind 15 ECTS-Punkte zu erwerben. Dies geschieht
nach den jeweiligen Vorgaben der Fakultät Ihres Nebenfaches.
Die ausführlichen Curricula der Nebenfächer mit allen angebotenen Veranstaltungen finden Sie in Kapitel 4.
Häufig können Studierende bei einem Auslandsstudium die dort
erbrachten Leistungen als Nebenfach „International Studies“
einbringen.
2.1.3
Studienplan
Das Studium ist weitestgehend frei zu gestalten. Wichtig ist es, die
Grundlagen- und Orientierungsprüfungen (GOP) im ersten Semester abzulegen, da diese verpflichtend sind. Grundsätzlich sollten
pro Semester 30 ECTS-Punkte erworben werden, um in der Regelstudienzeit von sechs Semestern die 180 ECTS zu absolvieren. Ein
idealtypischer Studienplan soll beispielhaft aufgeführt werden:
17
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
WiSe, 1. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
Mikroökonomie (GOP)
Klausur
120 Min.
V+Ü
9
Grundlagen der BWL (GOP)
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Technik des betrieblichen
Rechnungswesens
Klausur
60 Min.
V
3
Mathematik
Klausur
60 Min.
V
3
Statistik I
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Klausur in
Recht II
V
-
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
Makroökonomie
Klausur
120 Min.
V+Ü
9
Statistik II
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Recht II
Klausur
60 Min.
V
6
Unternehmensführung und
Marketing
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Wirtschaftsinformatik
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Recht I
SoSe, 2. Semester
18
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
WiSe, 3. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
Investition und Finanzierung
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Produktion und Organisation
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Internes und externes Rechnungswesen
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
B
V+Ü
6
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
1. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
2. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
3. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
Finanzwissenschaft und
Wirtschaftspolitik
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
aus MM&I oder U&F
variabel
V/Ü/S/
PS
9
Nebenfach
variabel
V/Ü/S/
PS
6
Schlüsselqualifikationen
Empirische Ökonomie
SoSe, 4. Semester
19
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
WiSe, 5. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
4. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
5. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
aus MM&I oder U&F
variabel
V/Ü/S/
PS
9
aus M-& F-BWL
variabel
V/Ü/S/
PS
6
Nebenfach
variabel
V/Ü/S/
PS
9
Prüfung
Art
ECTS
SoSe, 6. Semester
Veranstaltung
Bachelorarbeit (zwischen 5. und 6.
Semester)
12
aus MM&I oder U&F
variabel
V/Ü/S/
PS
3
aus M-& F-BWL
variabel
V/Ü/S/
PS
15
V = Vorlesung Ü = Übung S = Seminar PS = Proseminar
20
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
2.2
Bachelor Wirtschaftspädagogik I und Wirt­
schaftspädagogik II
Nach Bestehen der Grundlagen- und Orientierungsprüfungen
(GOP) „Grundlagen der BWL“ und „Human Resource Education &
Management I“(HRE&M I) im ersten Semester ist die zeitliche Abfolge der weiteren Prüfungen frei zu gestalten. Gerade für die ersten
Semester wird es dennoch dringend empfohlen, die idealtypischen Stundenpläne zu befolgen.
Für Studierende des Bachelorstudienganges WiPäd II gilt: Insbesondere das Schulfach sollte mit dem dritten Semester begonnen werden. Die Lehrveranstaltungen in den Nebenfächern bauen
aufeinander auf und können nicht ohne inhaltliche Erschwernisse
in anderer Reihenfolge besucht werden.
Die Regelstudienzeit der beiden Studiengänge beträgt jeweils
sechs Semester. Maximal stehen acht Semester zum Erwerb der
insgesamt 180 ECTS-Punkte zur Verfügung.
Grundsätzlich wird zwischen Pflichtmodulen und Wahlpflichtmodulen unterschieden. Ein Modul kann aus mehreren Lehrveranstaltungen (z.B. Vorlesung und Übung) bestehen. Pflichtmodule
sind ausnahmslos zu absolvieren. Bei Wahlpflichtmodulen kann
nach bestimmten „Spielregeln“ aus mehreren Modulen/Lehrveranstaltungen gewählt werden.
Die Pflichtmodule sind wie folgt untergliedert:
Wipäd I
Wipäd II
ECTS
ECTS
21
21
Mikroökonomie (WiPäd I),
Grundlagen der VWL I (WiPäd II)
9
6
Makroökonomie (WiPäd I),
Grundlagen der VWL II (WiPäd II)
9
6
Grundlegende Pflichtmodule
Grundlagen der Wirtschaftspädagogik:
HRE&M I (GOP)
HRE&M II
■■ HRE&M III
Schlüsselqualifikation
■■
■■
21
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Empirische Ökonomie
6
6
15
15
6
6
9
9
Unternehmensführung und Marketing
6
6
Investition und Finanzierung
6
6
Produktion und Organisation
6
6
Internes und externes Rechnungswesen
6
6
Wirtschaftsinformatik
6
6
15
6
Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik
6
6
Markt- und finanzorientierte Betriebswirtschaftslehre
21
6
12
12
Mathematik und Statistik
■■
■■
Mathematik
Statistik I und II
Recht I und II
Grundlagen der BWL und TbR
■■
■■
Grundlagen der BWL (GOP)
Technik des betrieblichen Rechnungswesens (TbR)
Weiterführende Pflichtmodule
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (5 aus 6 Veranstaltungen WiPäd I; 2 aus 6 Veranstaltungen WiPäd II)
■■
■■
■■
■■
■■
■■
Unternehmensrechnung
Risk Management
Competition & Strategy
International Management
People & Organization
Digitale Unternehmung
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
22
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
Die Wahlpflichtmodule sind wie folgt untergliedert:
Vertiefungsgebiet
■■
■■
Management, Marketing und Innovation (MM&I)
Unternehmensrechnung und Finanzen (U&F)
21
15
-
36
Schulfach (nur WiPäd II)
■■
■■
■■
■■
■■
■■
Deutsch
Deutsch als Fremdsprache
Englisch
Katholische Religionslehre
Evangelische Religionslehre
Mathematik
2.2.1
Pflichtmodule
2.2.1.1
Grundlegende Pflichtmodule
HRE&M I-III
Die drei Lehrveranstaltungen Human Resource Education and
Management I (GOP), II und III vermitteln die grundlegenden
Begriffe des Faches und zeigen zentrale Elemente des deutschen
berufsbildenden Systems, des Lernens in beruflichen Kontexten
und der Strukturen in der Berufsbildungspolitik auf.
Ziel der Veranstaltung HRE&M I ist die Einführung in
Forschungsfelder und Themen der Wirtschaftspädagogik. In der
Veranstaltung HRE&M I werden vor allem grundlegende Begriffe
und theoretische Ansätze zur beruflichen Bildung in Wirtschaft und
Verwaltung vermittelt: Geschichte der Disziplin der Wirtschaftspädagogik, wissenschaftstheoretische Grundlagen und deren
Bedeutung für die berufliche Bildungsforschung, institutionelle
Bedingungen der Berufsbildung in Deutschland und Europa, Ziele
und Aufgaben der beruflichen Bildung und internationale Berufsbildungsforschung.
In der Veranstaltung HRE&M II werden grundlegende Fragen des
Lernens und Entwickelns sowie des Lehrens behandelt. Dabei
geht es sowohl um Aspekte zentraler Lern- und Entwicklungstheorien als auch um Aspekte zentraler Lehrtheorien. Diese schließen
u.a. Fragen des Aufbaus von Wissen, der kognitiven Ressourcen,
des Curriculums, der didaktisch-methodischen und medialen Gestaltung von Lern- und Entwicklungssituationen sowie Fragen des
23
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Assessments und der Evaluation an verschiedenen Lernorten der
beruflichen Aus- und Weiterbildung über die Lebensspanne ein.
In der Veranstaltung HRE&M III werden grundlegende Fragen
der Berufsbildung auf institutioneller und berufsbildungspolitischer Ebene behandelt. Dabei geht es beispielsweise um die
Struktur und die zentralen Problemfelder der dualen Berufsausbildung (auch im internationalen Vergleich), die Analyse von
Übergängen an verschiedenen Schwellen in der Berufsbildung
und auf dem Arbeitsmarkt, die Organisation der Berufsbildung
in Betrieben sowie die Diskussion aktueller Reformvorschläge.
Auch ausgewählte grundlegende Themen und Theorien der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie des Human ResourceBereichs mit dem Fokus auf organisatorischen, institutionellen,
bildungsökonomischen und bildungspolitischen Fragestellungen
werden behandelt.
WiPäd II:
Grundlagen
der VWL
Studierende des Studienganges WiPäd II besuchen anstelle der
Veranstaltungen Mikro- und Makroökonomie die Veranstaltungen
Grundlagen der VWL I und II für Nebenfachstudierende.
Die Veranstaltung Grundlagen der VWL I beschäftigt sich mit
mikroökonomischen Fragenstellungen. In der Veranstaltung werden die grundlegenden Konzepte der Haushalts- und Unternehmenstheorie vorgestellt, die Funktionsweise von Märkten wird
erörtert und es erfolgt eine erste Einführung in wohlfahrtsökonomische Fragen.
Die Veranstaltung Grundlagen der VWL II führt in Grundmodelle
der Makroökonomie ein und zeigt, wie sie auf wirtschaftspolitische Fragen angewendet werden können. Die Veranstaltung
untersucht das Zusammenspiel von Güter- und Finanzmärkten
in der kurzen Frist, die Konsequenzen von Konjunkturschwankungen sowie die Bestimmungsgründe langfristigen gesamtwirtschaftlichen Wachstums.
Schlüssel­
qualifikation
Im Modul Schlüsselqualifikation werden den Studierenden Soft
Skills wie Teamarbeit, Argumentation, das Präsentieren von Ergebnissen sowie die Erstellung von Businessplänen vermittelt.
Die übrigen grundlegenden Pflichtmodule entsprechen sowohl
für den Studiengang WiPäd I als auch für den Studiengang
WiPäd II den jeweiligen Veranstaltungen im Bachelorstudiengang BWL. Nähere Informationen finden Sie in diesem Kapitel
unter 2.1.1.1.
24
2.1 Der Bachelorstudiengang nach PO 2008
2.2.1.2
Weiterführende Pflichtmodule
ABWL
Die Fächer der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre (ABWL)
befassen sich mit grundlegenden Thematiken der Betriebswirtschaftslehre aufbauend auf dem bereits in den Grundlagenveranstaltungen erworbenen Wissen. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel 2.1.1.2. Die Studierenden haben die
Möglichkeit, fünf aus sechs (WiPäd I) bzw. zwei aus sechs (WiPäd
II) der angebotenen Veranstaltungen selbst zu wählen.
Finanzwissen- Nähere Informationen zur Veranstaltung Finanzwissenschaft
schaft & Wirt­ & Wirtschaftspolitik finden Sie in diesem Kapitel im Abschnitt
schaftspolitik 2.1.1.2.
Markt- und
finanzorien­
tierte BWL
Nähere Informationen zum Pflichtmodul Markt- und finanzorientierte Betriebswirtschaftlehre (M-& F-BWL) finden Sie in
diesem Kapitel im Abschnitt 2.1.1.2
2.2.1.3
Bachelorarbeit
Nähere Informationen finden Sie in Kapitel 2.1.1.3.
2.2.2
Wahlpflichtmodule
2.2.2.1
Vertiefungsgebiet (MM&I oder U&F)
Entsprechend persönlicher Präferenzen und Ideen bezüglich der
zukünftigen beruflichen Orientierung können die Studierenden
fachliche Schwerpunkte in einem der zwei Vertiefungsgebiete setzen (WiPäd I insgesamt 21 ECTS, WiPäd II insgesamt 15 ECTS):
■■
Management, Marketing und Innovation (MM&I)
oder
■■
Unternehmensrechnung und Finanzen (U&F)
Nähere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 2.1.2.1.
2.2.2.2
Schulfach (nur WiPäd II)
Im dritten Semester wählen Studierende des Studienganges Wirtschaftspädagogik II zusätzlich eines der folgenden Wahlpflichtmodule/Schulfächer: Katholische Religionslehre, Evangelische
Religionslehre, Deutsch, Englisch, Mathematik oder Deutsch als
25
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Fremdsprache. In den folgenden vier Semestern erwerben Sie
in Ihrem Nebenfach je 9 ECTS Punkte, so dass Sie am Ende insgesamt 36 ECTS Punkte erreicht haben. Zur inhaltlichen und
fachlichen Beratung wenden Sie sich bitte an den zuständigen
Fachbereich, bei organisatorischen Fragen an das ISC.
2.2.3
Studienplan
Das Studium ist weitestgehend frei zu gestalten. Wichtig ist es
die Grundlagen- und Orientierungsprüfungen (GOP) im ersten
Semester abzulegen, da diese verpflichtend sind. Grundsätzlich
sollten pro Semester 30 ECTS Punkte erworben werden, um in
der Regelstudienzeit von sechs Semestern die 180 ECTS zu absolvieren. Ein idealtypischer Studienplan für jeden Studiengang
soll beispielhaft aufgeführt werden:
2.2.3.1
Studienplan für WiPäd I
WiSe, 1. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
HRE&M I (GOP)
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Grundlagen der BWL (GOP)
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Mathematik
Klausur
60 Min.
V
3
Statistik I
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Klausur in
Recht II
V
-
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Recht I
Produktion und Organisation
26
2.2 Die Bachelorstudiengänge Wirtschaftspädagogik I und II
SoSe, 2. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
HRE&M II
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Makroökonomie
Klausur
120 Min.
V+Ü
9
Statistik II
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Recht II
Klausur
60 Min.
V
6
Unternehmensführung und
Marketing
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
Investition und Finanzierung
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Mikroökonomie
Klausur
120 Min.
V+Ü
9
Internes und externes Rechnungswesen
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Technik des betrieblichen
Rechnungswesens
Klausur
60 Min.
V+Ü
3
Empirische Ökonomie
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
WiSe, 3. Semester
27
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
SoSe, 4. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
1. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
2. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
3. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
Finanzwissenschaft und
Wirtschaftspolitik
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
aus MM&I oder U&F
variabel
V/Ü/S/
PS
9
Wirtschaftsinformatik
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
4. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
5. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
aus MM&I oder U&F
variabel
V/Ü/S/
PS
12
aus M-& F-BWL
variabel
V/Ü/S/
PS
3
HRE&M III
Klausur
60 Min.
V/Ü/S/
PS
3
B
V+Ü
6
WiSe, 5. Semester
Schlüsselqualifikation
28
2.2 Die Bachelorstudiengänge Wirtschaftspädagogik I und II
SoSe, 6. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
Bachelorarbeit (zwischen 5. und 6.
Semester)
aus M-& F-BWL
ECTS
12
variabel
V/Ü/S/
PS
18
V = Vorlesung Ü = Übung S = Seminar PS = Proseminar
2.2.3.2
Studienplan für WiPäd II
WiSe, 1. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
HRE&M I (GOP)
Klausur
90 Min.
V+Ü
6
Grundlagen der BWL (GOP)
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Mathematik
Klausur
60 Min.
V
3
Statistik I
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Grundlagen der VWL I
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Technik des betrieblichen
Rechnungswesens
Klausur
60 Min.
V
3
29
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
SoSe, 2. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
HRE&M II
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Grundlagen der VWL II
Klausur
90 Min.
V+Ü
6
Statistik II
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Wirtschaftsinformatik
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Unternehmensführung und
Marketing
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
Investition und Finanzierung
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Produktion und Organisation
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Internes und externes Rechnungswesen
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
Klausur in
Recht II
V
-
variabel
V+Ü
9/6*
WiSe, 3. Semester
Recht I
aus integriertem Schulfach
*6 ECTS in Deutsch als Fremdsprache
Anmerkung: Wird das Schulfach „Deutsch als Fremdsprache“
gewählt, muss oben angegebener Studienplan angepasst werden,
um die 30 pro Semester empfohlenen ECTS-Punkte zu erzielen.
30
2.2 Die Bachelorstudiengänge Wirtschaftspädagogik I und II
SoSe, 4. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
1. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
2. Veranstaltung ABWL
Klausur
60 Min.
V
3
Recht II
Klausur
60 Min.
V
6
Finanzwissenschaft und
Wirtschaftspolitik
Klausur
60 Min.
V+Ü
6
aus MM&I oder U&F
variabel
V/Ü/S/
PS
6
aus integriertem Schulfach
variabel
variabel
9/6*
Veranstaltung
Prüfung
Art
ECTS
HRE&M III
Klausur
60 Min.
V
3
Empirische Ökonomie
Klausur
60 Min.
V
6
Schlüsselqualifikation
B
V
6
aus MM&I oder U&F und
aus M-& F-BWL
variabel
V/Ü/S/
PS
6
aus integriertem Schulfach
variabel
variabel
9/6*
WiSe, 5. Semester
31
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
SoSe, 6. Semester
Veranstaltung
Prüfung
Art
Bachelorarbeit (zwischen 5. und 6.
Semester)
ECTS
12
aus integriertem Schulfach
variabel
variabel
9
aus MM&I oder U&F und
aus M-& F-BWL
variabel
V/Ü/S/
PS
9
V = Vorlesung Ü = Übung S = Seminar PS = Proseminar
2.3
Allgemeine Informationen zu den Bachelor­
studiengängen
Abschluss
Sie haben die Bachelorprüfung erfolgreich abgeschlossen, wenn
Sie die 180 ECTS-Punkte in der richtigen Zusammensetzung innerhalb der Fristen erworben haben. Sie bekommen dann eine
Bachelor-Urkunde und ein Bachelor-Zeugnis in deutscher und
englischer Sprache ausgehändigt. Des Weiteren erhalten Sie vom
Prüfungsamt ein Transcript of Records in deutscher Sprache,
welches alle absolvierten Module und die ihnen zugeordneten
Modulprüfungen mit den dafür vergebenen ECTS-Punkten und
Noten beinhaltet. Hinzu kommt noch das Diploma Supplement,
das vor allem eine international standardisierte und verständliche
Beschreibung Ihres Studiums enthält. Ein Muster des Diploma
Supplements finden Sie auf den Seiten der Hochschulrektorenkonferenz (www.hrk.de).
Anerkennung
von Prüfungs­
leistungen
Studien- und Prüfungsleistungen, die Sie an anderen Hochschulen/Universitäten erbracht haben, können Sie sich beim ISC anerkennen lassen, es sei denn, dass die erworbenen Kompetenzen
wesentliche Unterschiede aufweisen. Für die Anrechnung müssen
Sie jedoch die Fristen beachten: Haben Sie die Leistungen vor
Ihrer Immatrikulation erbracht, z.B. als Ortswechsler, endet die
Frist am Ende des 1. Semesters nach der Einschreibung für Ihren Bachelorstudiengang an der Fakultät für Betriebswirtschaft.
Erwerben Sie die ECTS-Punkte nach der Immatrikulation, z.B.
im Rahmen eines Auslandssemesters, so endet die Frist am Ende
des ersten darauffolgenden Semesters, in dem Sie die Leistung
32
2.3 Allgemeine Informationen zu den Bachelorstudiengängen
erbracht haben. Die Möglichkeiten der Anrechnung in diesen
Fällen erfahren Sie beim ISC (IRC bei Auslandsangelegenheiten).
Beurlaubung
Die Beurlaubung für ein Praktikum ist innerhalb der Regelstudienzeit möglich und wird von der Studentenkanzlei vorgenommen. Sie benötigen dafür eine Befürwortung des Praktikums.
Diese wird Ihnen vom ISC oder Frau Bettina Hupf (LMU Alumni)
ausgestellt. Wenden Sie sich hierfür bitte mit einer Tätigkeitsbeschreibung Ihres gewünschten Praktikums an das ISC oder Frau
Bettina Hupf.
Wenn Sie sich für ein Auslandssemester beurlauben lassen
wollen, stellen Sie den Antrag auf Beurlaubung bitte persönlich
mit Ihrer Bescheinigung in der Studentenkanzlei. Beratung zum
Auslandsstudium erhalten Sie bei Frau Dr. Stenke, IRC (weitere
Informationen zum Auslandsstudium finden Sie unter www.irc.
bwl.lmu.de).
Auch die Beurlaubung wegen Mutterschutz/Elternzeit erfolgt
in der Studentenkanzlei.
Falls Sie sich wegen Krankheit beurlauben lassen müssen, dürfen
Sie in dem Beurlaubungssemester keine Leistungen erbringen.
Wegen der attestierten Prüfungsunfähigkeit dürfen Sie auch keine
nicht bestandenen Leistungen erbringen. Die Beurlaubung erfolgt
auch in der Studentenkanzlei.
Während eines Urlaubssemesters dürfen ansonsten nicht bestandene Leistungen wiederholt werden. (Dies gilt nicht bei einer
Beurlaubung wegen Krankheit, da diese mit Prüfungsunfähigkeit
gleichzusetzen ist.)
ECTS-Noten
Neben ECTS-Punkten erhalten Sie auch ECTS-Noten für erfolgreich abgeschlossene Prüfungen:
■■
A die besten 10%
■■
B die nächsten 25%
■■
C die nächsten 30%
■■
D die nächsten 25%
■■
F nicht bestanden
33
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
ECTS-Punkte
Für eine bestandene Prüfungsleistung wird eine bestimmte
Anzahl an ECTS-Punkten gutgeschrieben. Die Anzahl der gutgeschriebenen ECTS-Punkte ist von der Arbeitszeit, die für ein
bestimmtes Fach vorgesehen ist, abhängig. Ein ECTS-Punkt
entspricht dem Arbeitsaufwand von 30 Stunden, somit wird pro
Semester mit einem Workload von 900 Stunden gerechnet. Dieser
Arbeitsaufwand umfasst sowohl alle Vorlesungen, Übungen und
Tutorien, als auch die Vor- und Nachbereitungszeit.
Zum Bestehen der Bachelorprüfung müssen unter Beachtung
bestimmter, im Weiteren aufgeführter Regeln 180 ECTS-Punkte
erzielt werden. Pro Semester sollten dabei 30 ECTS-Punkte erworben werden.
Darüber hinaus dienen die ECTS-Punkte auch als Gewichtungsfaktoren bei der Ermittlung der Modulnoten und der Bachelornote. Hierbei ist zu beachten, dass einige Prüfungen und Module
der BWL für die Studiengänge BWL, Wirtschaftspädagogik I und
Wirtschafts­pädagogik II nur mit der Hälfte der zu erwerbenden
ECTS-Punktzahl in die Endnote eingehen.
Fristen und
Exmatrikula­
tionsgründe
Sie haben Ihr Bachelorstudium nicht bestanden, falls Sie eine
GOP entweder zum zweiten Mal oder im geforderten Zeitraum
nicht bestanden haben oder nach acht Semestern die 180 ECTSPunkte nach den Regeln der Prüfungsordnung noch nicht erreicht
haben. In diesen Fällen werden Sie exmatrikuliert.
Frist­
verlängerung
Falls Sie beispielsweise aufgrund von längerer Krankheit nicht in
der Lage sind, Ihr Studium innerhalb der vorgegebenen Fristen
zu beenden, müssen Sie rechtzeitig, also vor Fristablauf, beim ISC
einen Antrag auf Fristverlängerung stellen. Beachten Sie bitte,
dass für eine Fristverlängerung auch immer ein ärztliches Attest benötigt wird. Dies sollten Sie daher grundsätzlich beim ISC
einreichen, auch wenn zum Zeitpunkt der Krankheit noch keine
Fristüberschreitung absehbar ist. Am besten wenden Sie sich in
solchen Fällen zeitnah direkt an die Studienberatung des ISC.
Grundlagenund Orien­
tierungsprü­
fungen (GOP)
Die erste Hürde im Bachelorstudium stellen die Grundlagen- und
Orientierungsprüfungen dar. Diese unterscheiden sich je nach
Bachelorstudiengang:
■■
BWL-Bachelor: Grundlagen der BWL, Mikroökonomie I
■■
WiPäd I und II: Grundlagen der BWL, Human Resource Education & Management I (HRE&M I)
34
2.3 Allgemeine Informationen zu den Bachelorstudiengängen
Die Klausuren in diesen Fächern müssen jeweils im ersten Semester mitgeschrieben werden. Besteht man diese Prüfungen
nicht, so gibt es nur einen Zweitversuch. Dieser Zweitversuch
muss zum nächsten Prüfungszeitpunkt stattfinden. In Mikroökonomie findet der Zweitversuch am Ende des zweiten Semesters
statt, in Grundlagen der BWL hingegen reicht ein Zweitversuch
am Ende des dritten Semesters. In den Bachelorstudiengängen
Wirtschaftspädagogik I und II müssen beide GOPs spätestens
zum nächsten Wintersemester wiederholt werden.
Klausuran- &
-abmeldung
Sowohl im Winter- als auch im Sommersemester werden die jeweiligen An- und Abmeldezeiträume für die Prüfungen über die
Homepage des ISC bekannt gegeben. Die Online-Anmeldung ist
für alle Klausuren erforderlich. Wer nicht angemeldet ist, hat keinen Anspruch auf einen Sitzplatz und damit auf Klausurteilnahme.
Eine nachträgliche An- oder Abmeldung nach Ende der An- und
Abmeldefristen ist nicht möglich. Seit dem Sommersemester 2013
gilt die verbindliche Anmeldung für alle ABWL-Klausuren. Eine
„verbindliche Anmeldung“ bedeutet, dass nicht angemeldete Studierende nicht an der Klausur teilnehmen dürfen, und die Klausur von Studierenden, die sich nicht rechtzeitig abmelden und
nicht antreten, als mit der Note 5,0 bewertet gilt. Rücktritte von
Klausuren nach Ende der Abmeldefrist sind nur bei Geltend- und
Glaubhaftmachung nicht selbst zu vertretender Gründe möglich;
also z.B. bei Krankheit unter Vorlage eines Attestes.
Module
Die angebotenen Bachelorstudiengänge bestehen aus mehreren
verschiedenen Modulen. Innerhalb der Module sind thematisch
verwandte Gebiete zusammengefasst, wie beispielsweise Mathematik und Statistik oder Grundlagen der BWL und Finanzbuchhaltung. Ein Modul kann aber auch nur ein einziges Fach
beinhalten, z.B. Empirische Ökonomie. Ein Modul umspannt
ein Semester, ein Studienjahr oder, in Ausnahmen, mehrere
Semester. Die Prüfungs- und Studienordnung untergliedert die
Bachelorstudiengänge sowohl in Pflichtmodule, die ausnahmslos
zu absolvieren sind, als auch in Wahlpflichtmodule, aus denen
nach vorgegebenen Regeln ausgewählt werden kann.
Notengebung
Es werden Noten zwischen 1 und 5 vergeben. Die Noten der
einzelnen Prüfungsleistungen können um 0,3 nach oben oder
unten differenziert werden (z.B. 2,3 oder 1,7). Dabei werden die
Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 nicht vergeben. Mit der Note 5 gilt eine
35
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Prüfung als nicht bestanden und muss wiederholt werden, es sei
denn, es handelt sich um Wahlpflichtveranstaltungen. In diesem
Fall kann die Prüfung freiwillig wiederholt werden, da alternativ
weitere Wahlpflichtveranstaltungen zur Auswahl stehen, um das
Modul abzuschließen.
Pflichtmodule
Pflichtmodule dienen der Schaffung einer Grundlage für die darauf aufbauenden Wahlpflichtmodule. Diese fest vorgeschriebene
Basis ist notwendig, um Ihnen später im Studium eine individuelle Spezialisierung innerhalb gewisser Grenzen zu ermöglichen.
Regelstudien­
zeit
Die Prüfungs- und Studienordnung sieht vor, dass die 180 ECTSPunkte innerhalb von sechs Semestern erreicht werden. Folglich sind jedes Semester 30 ECTS-Punkte notwendig, um das
Bachelor-Studium erfolgreich in der Regelstudienzeit abzuschließen. Hierfür stehen zwar insgesamt maximal acht Semester zur
Verfügung, jedoch wird empfohlen, das Studium innerhalb der
Regelstudienzeit zu absolvieren. Mit einer frühzeitigen Planung
ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass nach sechs Semestern keine
Probleme mit den Fristen entstehen.
Prüfungsunfä­
higkeit
Sollten Sie nicht in der Lage sein, an Klausuren teilzunehmen,
muss die Prüfungsunfähigkeit unverzüglich und zwingend vor
Notenbekanntgabe geltend und glaubhaft gemacht werden. Eine
Geltendmachung nach Notenbekanntgabe oder nach der Klausur ist zwecklos, da eine Geltendmachung innerhalb von zwei,
maximal drei Tagen erfolgen muss. „Unverzüglich“ bedeutet z.B.
bei Unwohlsein während der Klausur, dass man die Aufsicht informiert, die Klausur abbricht und unmittelbar danach zum Arzt
geht. Eine Klausurabgabe ohne Hinweis im Hörsaalprotokoll bedeutet „prüfungsfähig“. „Glaubhaft machen“ bedeutet sofort bei
Erkrankung den Hausarzt/die Hausärztin aufzusuchen, sich die
Prüfungsunfähigkeit, die Symptome und deren Dauer bestätigen
zu lassen und diese dem ISC mitzuteilen. Dafür ist ein OnlineFormular auf der Homepage des ISC zu finden.
Studienplan
Die Prüfungs- und Studienordnung gibt einen Studienplan für
Ihr komplettes Studium vor. Das ISC empfiehlt Ihnen dringend,
sich an diesen Studienplan zu halten, da er die sicherste Möglichkeit ist, den erfolgreichen Abschluss zum Bachelor of Science
zu meistern.
Wahlpflicht­
module
Bei den Wahlpflichtmodulen besteht eine größere Gestaltungs-
36
2.3 Allgemeine Informationen zu den Bachelorstudiengängen
freiheit, sodass Sie die Möglichkeit haben, Ihr weiteres Studium
nach Ihren individuellen Präferenzen, unter Beachtung verschiedener Regeln, zu gestalten.
Wiederholung
von Prüfungs­
leistungen
Bestandene Prüfungsleistungen dürfen nicht wiederholt werden.
Das bedeutet, dass eine bestandene Klausur auch nicht freiwillig
wiederholt werden kann. Nicht bestandene Leistungen können
innerhalb der acht Semester so oft wiederholt werden, bis sie
bestanden sind. Beachten Sie, dass die GOPs nur einmal wiederholt werden können.
Nach dem Lesen dieses Kapitels sollten Sie einen Überblick über
die wichtigsten Regelungen der Studien- und Prüfungsordnung
gewonnen haben. Dennoch sollten Sie sich nicht nur auf diesen
Text im durchblick verlassen, sondern sich auch mit der Prüfungsund Studienordnung Ihres Studiengangs auseinandersetzen, die
Sie auf der Homepage des ISC finden (www.isc.lmu.de).
37
2 Die Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
2.4
Weiterführende Studiengänge an der
Fakultät für Betriebswirtschaft
Im Folgenden sollen Ihnen die verschiedenen weiterführenden
Studiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft vorgestellt
werden.
Master of Science in BWL (M. Sc.): Dieser konsekutive Studiengang bietet interessierten Studierenden die Möglichkeit, ein
weiterführendes, forschungs- und projektorientiertes Studium
zu absolvieren, in dem erweiterte Kenntnisse und Fähigkeiten
erworben werden. Der Studiengang ist als konsekutives Vollzeitstudium konzipiert und es sind innerhalb von vier Semestern 120
ECTS-Punkte zu erwerben.
Master of Business Research (MBR): Falls Sie während Ihres
Studiums eine Leidenschaft für die Wissenschaft entwickelt haben, bieten wir Ihnen mit dem Forschungsstudium (Master of
Business Research) die Möglichkeit zur Vertiefung Ihrer wissenschaftlichen Qualifikation und bereiten Sie gezielt auf eine
Promotion an der LMU München vor.
European Master in Management (EMM): Der European Master
in Management ist als generelles Management Programm konzipiert, das die Studierenden umfassend auf eine internationale
Karriere vorbereitet und dabei ganz gezielt eine europäische Perspektive einnimmt und vermittelt. Die Fakultät für Betriebswirtschaft hat diesen Studiengang zusammen mit den renommierten
europäischen Partneruniversitäten EM Lyon Business School und
Aston Business School in Birmingham ins Leben gerufen.
Executive Master of Insurance (E. M. Insurance): Der Executive
Master of Insurance, der zum Wintersemester 2007/08 eingeführt
wurde, ist ein berufsbegleitender Studiengang mit klarer Fokussierung auf versicherungswirtschaftliche Themen.
Executive Master of Human Resource Management (hrmaster):
Mit dem Executive Master of Human Resource Management
bietet die Fakultät für Betriebswirtschaft ein neues und innovatives Programm an. Der zweijährige berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang richtet sich an Führungs- und Führungsnachwuchskräfte aus dem Human Resource Management mit
mindestens dreijähriger qualifizierter Berufstätigkeit in verantwortlicher Position.
38
2.4 Weiterführende Studiengänge an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Master of Science Wirtschaftspädagogik I (M. Sc.): Der konsekutive Studiengang baut auf den inhaltlichen Voraussetzungen
des Bachelorstudiengangs Wirtschaftspädagogik I (B. Sc.) auf
und vertieft die gewonnenen Erkenntnisse. Forschungsorientierte
Projektarbeit wird ebenso angeboten wie die Möglichkeit, zum
Beispiel im Rahmen von Schulpraktika Erfahrungen im LehrLernkontext zu sammeln. Somit bereitet der Studiengang sowohl
auf das Lehramt an beruflichen Schulen als auch auf Tätigkeiten
in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung in Unternehmen vor.
Eine weiterführende Spezialisierung in der Betriebswirtschaftslehre ist möglich. Der Studiengang ist als konsekutives Vollzeitstudium konzipiert Innerhalb von vier Semestern sind 120 ECTSPunkte zu erwerben.
Master of Science Wirtschaftspädagogik II (M. Sc.): Der konsekutive Studiengang baut auf den inhaltlichen Voraussetzungen
des Bachelorstudiengangs Wirtschaftspädagogik II (B. Sc.) und
dem dort bereits gewählten Zweitfach auf. Das Curriculum dieses
Studiengangs sieht einerseits eine wirtschaftswissenschaftliche
Ausbildung, Projektarbeit und empirische Lehr- Lernforschung
vor sowie andererseits Inhalte in den wählbaren Zweitfächern
Deutsch, Mathematik, Englisch, Deutsch als Fremdsprache, Katholische und Evangelische Theologie. Darüber hinaus werden
zum Beispiel im Rahmen von Schulpraktika praxisnahe Erfahrungen erworben. Primäres Berufsziel ist das Lehramt an beruflichen Schulen, jedoch stehen auch Karrierewege in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung in Unternehmen offen. Der
Studiengang ist als konsekutives Vollzeitstudium konzipiert. Innerhalb von vier Semestern sind 120 ECTS-Punkte zu erwerben.
Ausführliche Informationen zu diesen Studiengängen finden
Sie auf unserer Homepage unter: http://www.bwl.lmu.de/studium/index.html.
39
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3
Die Vertiefungsgebiete an der Fakul­
tät für Betriebswirtschaft
Im folgenden Kapitel stellen sich die Lehrstühle und Center der
Fakultät für Betriebswirtschaft vor und geben Ihnen einen Überblick über ihr Ausbildungs- und Veranstaltungsangebot. Alle Inhalte werden Ihnen in einer einheitlichen und übersichtlichen
Form präsentiert, um Ihnen die im Rahmen Ihres Studiums anstehenden Entscheidungen zu erleichtern.
Die Lehrstühle sind im Folgenden nach Vertiefungsgebieten und innerhalb derer alphabetisch nach ihren Vorständen angeordnet. Zunächst (Kapitel 3.1) werden die Lehrstühle des Vertiefungsgebietes
„Unternehmensrechnung & Finanzen“ (U&F) und des Pflichtmoduls „Markt- und finanzorientierte BWL“ (M-& F-BWL) vorgestellt.
In Kapitel 3.2 finden Sie die Lehrstühle des Vertiefungsgebietes
„Management, Marketing & Innovation“ (MM&I) sowie weitere
Lehrstühle des Pflichtmoduls „Markt- und finanzorientierte BWL“
(M-& F-BWL).
Anschließend werden in Kapitel 3.3 eigenständige Lehr- und
Forschungseinrichtungen, die so genannten Center, vorgestellt.
Diese Center sind Teil der Fakultät für Betriebswirtschaft und
bieten Veranstaltungen an, in welchen ebenfalls ECTS-Punkte
erworben werden können.
40
3.1 Unternehmensrechnung & Finanzen und Markt- und finanzorientierte BWL
3.1
Unternehmensrechnung & Finanzen und
Markt- und finanzorientierte BWL
In diesen Gebieten finden Sie Lehrveranstaltungen der folgenden
Lehrstühle.
Lehrstühle:
Prof. Dr. Ralf Elsas
Finance & Banking................................................................... 43
Prof. Dr. Markus Glaser
Institut für Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft.................. 52
Prof. Dr. Christian Hofmann
Unternehmensrechnung und Controlling.............................. 59
Prof. Dr. Andreas Richter
Institut für Risikomanagement und
Versicherung............................................................................ 67
Prof. Dr. Deborah Schanz
Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre................... 80
Prof. Dr. Thorsten Sellhorn
Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung............................ 90
41
3.1.1 Finance & Banking (Prof. Elsas)
3.1.1
Prof. Dr. Ralf Elsas
Finance & Banking
Institut für Finance & Banking
Prof. Dr. Ralf Elsas
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 RG/V
D-80539 München
Tel.
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–2757
+49 89 2180–3607
ifb@bwl.lmu.de
http://www.bank.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Ralf Elsas
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Sekretariat: Friederike Dietz-Strzalkowski / Ilona Wahl
Mo-Do 9.00–16.00 Uhr
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Dipl.-Math.
Janis Bauer
janis.bauer@bwl.lmu.de
2180–6863
nach
Vereinbarung
Dr.
Nikolas Breitkopf
breitkopf@bwl.lmu.de
2180–5615
nach
Vereinbarung
Roman
Crössmann,
B.Sc.
croessmann@bwl.lmu.de
2180–6995
nach
Vereinbarung
Prof. Dr.
David Florysiak
florysiak@bwl.lmu.de
2180–3108
nach
Vereinbarung
Catharina
Klepsch,
M.A.
klepsch@bwl.lmu.de
2180–6862
nach
Vereinbarung
Mission
Das Institut für Finance & Banking bietet durch sein Lehr- und
Forschungsprogramm Studierenden eine wissenschaftliche,
methodisch orientierte und praxisrelevante Ausbildung für anspruchvolle Positionen im Bereich Banken und verwandter Institutionen an. Studierende sollen spezifisches Wissen über finanzwirtschaftliche Zusammenhänge, Institutionen und Methoden
sammeln sowie lernen, dieses Wissen in Entscheidungssituationen anzuwenden.
43
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.1.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Das Fach Finance & Banking beschäftigt sich insbesondere mit
einer grundlegenden Frage: Warum spielen Banken eine bedeutende Rolle in Volkswirtschaften? Zur Beantwortung dieser Frage
werden empirische Beobachtungen zur Relevanz und zum Status
von Banken und den Auswirkungen von Bankaktivitäten diskutiert. Diesen werden theoretische Erklärungsansätze für die Exis­
tenz sowie zur Regulierung von Banken gegenübergestellt. Eine
methodisch orientierte Diskussion aktueller Problemstellungen
des operativen Bankgeschäfts (Rechnungslegung, Controlling
und Risikomanagement) runden das Bild ab.
In methodischer Hinsicht werden Grundlagen der Spieltheorie
sowie quantitative Methoden der modernen Kapitalmarkt- und
Finanzierungstheorie vermittelt und angewandt.
Ihr Profil
Unser Ausbildungsangebot
■■
Sie interessieren sich für Unternehmensfinanzierung und Banking sowohl aus praktischer als auch aus theoretischer Sicht.
■■
Sie haben ein Interesse an modernen finanzwirtschaftlichen
Methoden und verfügen über gute Grundkenntnisse der Mathematik und Statistik.
■■
Ihr zukünftiges Arbeitsfeld sehen Sie in der internationalen
Finanzbranche, verwandten Institutionen oder in Finanzabteilungen größerer Unternehmen.
■■
In allen Veranstaltungen versuchen wir, Ihnen wissenschaftlich fundierte aber trotzdem praxisrelevante Analyseverfahren,
Lösungsansätze und Handlungsalternativen zu vermitteln. Dabei achten wir inhaltlich auf eine ausgewogene Mischung aus
Vermittlung theoretischer Konzepte sowie der Diskussion ihrer
empirischen Relevanz.
■■
Weil Ihre künftigen Arbeitgeber erwarten, dass Sie die erworbenen Kenntnisse auf reale betriebswirtschaftliche Probleme
übertragen können, bieten wir Ihnen Veranstaltungen an, in
denen Sie Ihre erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden
können, z.B. im Rahmen von Seminaren und Workshops mit
ausgewählten Partnern aus der Praxis.
■■
Ihre Kommunikationsfähigkeit wird in Ihrem zukünftigen Arbeitsleben eine bedeutende Rolle spielen. Aus diesem Grund
legen wir in einigen unserer Veranstaltungen großen Wert auf
eine professionelle Präsentation Ihrer Arbeitsergebnisse, so
Ihr Profil
44
3.1.1 Finance & Banking (Prof. Elsas)
z. B. in unserem Hauptseminar.
■■
Bachelorarbeiten in Zusammenarbeit mit der Praxis fördern
wir aktiv.
Lehr­
materialien
Zu allen Veranstaltungen erhalten Sie ausführliche Foliensätze,
welche die wesentlichen Aspekte der jeweiligen Veranstaltung
zusammenfassen und übersichtlich darstellen. Die Foliensätze
sind als Download auf unserer Homepage erhältlich. Darüber
hinaus erhalten Sie ausgewählte Literaturhinweise, die Ihnen
das Verständnis der grundlegenden Zusammenhänge sowie die
inhaltliche Vorbereitung auf die Klausur erleichtern.
3.1.1.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehr­
programm
Im B.Sc.-Studiengang bieten wir neben der Basisveranstaltung „Investition und Finanzierung“ die weiterführende ABWL
Grundlagenveranstaltung „Risk Management“ an. Zudem bietet
der Lehrstuhl im Rahmen des Vertiefungsgebietes Unternehmensrechnung den „Basiskurs Finance“ und die Veranstaltung
„Commercial Banking“ an. Außerdem können innerhalb der M-&
F-BWL die Veranstaltungen „Bank Analysis“ und „Value Based
Management in Banks“ sowie ein Hauptseminar belegt werden,
das eine Voraussetzung für eine Bachelorarbeit an diesem Institut
ist. Genauere Informationen zu diesen Lehrveranstaltungen sind
den Folgeseiten zu entnehmen.
BWLer,
VWLer, Wi­
Päds
Studenten der Studiengänge BWL, VWL und Wirtschaftspädagogik steht das gesamte Spektrum unserer Lehrveranstaltungen
offen.
Ihr Studiengang ist nicht
BWL/VWL/
WiPäd?
Studenten der Studiengänge Diplom-Mathematik, Wirtschaftsmathematik, Diplom-Informatik, Diplom-Soziologie, Diplom-Statistik, Diplom-Psychologie, Diplom-Wirtschaftsgeographie und
Studenten in Magister- und Lehramtsstudiengängen mit Nebenfach BWL können in den Veranstaltungen zur ABWL bzw. des
Vertiefungsgebietes geprüft werden.
Wer soll was
wann hören
Der Einstieg in unser Veranstaltungsangebot ist grundsätzlich zu
jedem Zeitpunkt möglich. Eine obligatorische Reihenfolge der
Veranstaltungen gibt es nicht. Eine Ausnahme stellt das Hauptseminar dar, das erst nach dem Besuch der Veranstaltung „Commercial Banking“ besucht werden sollte. Zudem empfiehlt es sich,
45
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
die Vorlesungsreihe mit dem „Basiskurs Finance“ zu beginnen.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Risk Management“ Teil des ABWLProgramms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Commercial Banking
Klausur und
Assignment
6
U&F
Basiskurs Finance
Assignment
3
U&F
Klausur
3
M-& F-BWL
Fallstudie
3
M-& F-BWL
Variabel
6
M-& F-BWL
12
P15
Bank Analysis
Value Based Management in Banks
Seminar
Bachelorarbeit
Zudem werden weitere - nicht regelmäßige - Veranstaltungen
angeboten. Das Angebot entnehmen Sie bitte unserer Homepage.
3.1.1.2.1
U&F
Vorlesungen und Übungen
Commercial Banking
Lecture and exercise session
Cycle: every winter term
Weekly hours: 2 + 2
■■ 60 minutes written examination at the end of the semester and home
assignments
■■ Credits: 6 ECTS in U&F
■■
■■
Connection with other lectures
■■
■■
Lecture
Prerequisites: Required for: Seminar
The course “Commercial Banking” provides students with an
overview of the German and international banking sector and its
institutional design. The thereby related fundamental theoretical
46
3.1.1 Finance & Banking (Prof. Elsas)
approaches are discussed and related empirical evidence introduced. Core questions are: What is special about banks? Why
and how should banks be regulated? How can banks measure
and manage (credit) risk? Based on that, knowledge regarding
theory of financial intermediation, banking regulations and controlling is passed on.
This course can be attended by all students on Bachelor-level. By
successfully passing a 60 minutes written examination at the end
of the semester as well as successful home assignments during
the semester students can gain 6 ECTS in the Module “Unternehmensrechnung & Finanzen”.
The course is held in English.
U&F
Basiskurs Finance
Lecture and exercise session
Cycle: every summer term
Weekly hours: 2
■■ Assignment
■■ Credits: 3 ECTS in U&F
■■
■■
Connection with other lectures
■■
■■
Lecture
Prerequisites: Required for: Seminar
The course focuses on the two main issues “Theory” and “Empiricism”. The part “Theory” provides a fundamental understanding of game theory. In “Empiricism” quantitative research methods are applied to real case studies. These quantitative research
methods comprise e. g. regression analyses, event studies and
Monte-Carlo simulations that are discussed and applied in the
context of financial issues.
The course is held in English.
47
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
M-& F-BWL
Bank Analysis
Lecture
Cycle: every winter term
Weekly hours: 2
■■ 60 minutes written examination at the end of the semester
■■ Credits: 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Connection with other lectures
■■
■■
Lecture
Prerequisites: Required for: -
Aim of the course “Bank Analysis” is to provide students a fundamental insight into performance related questions of credit
institutes. Based on a general introduction to the state of the
(German) banking industry and the resulting challenges for bank
management, Bank Analysis covers the different elements of the
bank management system. Focus is on basic concepts for managing revenues and costs and the diverse banking risks. The
different elements are then combined to yield a holistic approach
to bank management from top management’s perspective. The
academic concepts will be amended by highlighting the practical implications for the CFO/CRO agenda within the institutions.
This course can be attended by all students on Bachelor-level.
By successfully passing a 60 minutes written examination at the
end of the semester students can gain 3 ECTS in M-& F-BWL.
The course is held in English.
48
3.1.1 Finance & Banking (Prof. Elsas)
M-& F-BWL
Value Based Management in Banks
Lecture
Cycle: every summer term
Weekly hours: 2
■■ Case study preparation and presentation
■■ Credits: 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Connection with other lectures
Prerequisites: Knowledge of the concepts presented in the lecture Bank
Analysis
■■ Required for: ■■
Lecture
The lectures on “Value Based Management in Banks” are designed to ­teach students about the importance of an integrated,
value-based approach to bank management and provide an understanding of the most relevant theoretical aspects of capital
and liquidity management. Additionally, insights into particular
management techniques applied in practice will be provided and
students are to analyze relevant case studies and critically evaluate the applied concepts.
The course is held in English.
3.1.1.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Seminar
Seminar
Cycle: Every semester
Weekly hours: 2
■■ Writing of a seminar paper comprising 15 to 20 pages, holding a lecture and oral participation
■■ Credits: 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Connection with other lectures
■■
■■
Prerequisites: Commercial Banking and/or Basiskurs Finance
Required for: Bachelor thesis
49
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Seminar
The aim of the seminar is to deal more intensively with finance
and banking topics of current interest as well as to learn scientific methods by means of a hands-on approach. Students are
taught how theoretic implications can be verified by means of
empirical methods.
Moreover seminars shall encourage teamwork and enhance the
social contact among students and between students and the
Institute.
The seminar can be attended by all students on Bachelor-level.
The participation in a seminar is required for writing a Bachelor
thesis at the Institute for Finance & Banking.
The seminar is announced and the topics of the seminar assigned
during semester break. Binding guidelines regarding the formal
layout and design of scientific work are provided on our homepage (for download).
The number of participants is limited. Application procedures are
announced in the lectures in time, on the notice board and the
homepage of our Institute.
The seminar performance consists, unless otherwise announced,
of two individual parts:
■■
Writing of a seminar paper
■■
Oral participation (presentation of a paper and participation
during the seminar)
The seminar is held in English.
3.1.1.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelor Thesis
Empirical or theoretical-conceptional Bachelor thesis
Cycle: Can be started at any time
Writing of a scientific thesis comprising 30 pages, giving a lecture
in the Bachelor Colloquium
■■ Credits: 12 ECTS in Module P15
■■
■■
Connection with other lectures
■■
■■
Prerequisites: Seminar
Required for: -
50
3.1.1 Finance & Banking (Prof. Elsas)
Bachelor
Thesis
At our Institute students have the possibility to choose the topic
of their Bachelor thesis themselves (if needed, assistance by research assistants is provided). Moreover there is a constant pool
of theoretic-conceptual and empirically oriented topics.
Bachelor
Colloquium
Our Bachelor Colloquium is intended for all students writing or
planning to write their Bachelor thesis at the Institute for Finance
& Banking. In the initial phase students introduce their project in
an oral presentation explaining methodological approaches and
content-related aspects. The subsequent discussion is supposed
to provide solution alternatives to problems which might occur
during writing.
Colloquium topics, pre-briefings and dates of presentation are
announced by mail and on the notice board of the Institute respectively.
In a preliminary discussion with the assistant, students have the
opportunity to introduce their concept of presentation as well as
the presentation slides.
Before the Bachelor thesis is registered the student, in accordance
with the respective assistant, prepares a short report (maximum
two pages) describing problem assignment, problem definition
and outline of the thesis.
51
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.2
Prof. Dr. Markus Glaser
Institut für Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft
Institut für Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft
Prof. Dr. Markus Glaser
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Schackstr. 4 / EG
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–2211
+49 89 2180–2016
KMF-Sekretariat@bwl.lmu.de
http://www.kmf.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Markus Glaser
Mo 11.00–12.00 Uhr
Sekretariat: Wiebke Klein
Mo-Do 10.00–14.00 Uhr
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Dipl.-Kfm.
Matthias Bröcker
broecker@bwl.lmu.de
2180–5695
Mo
13.00–14.00 Uhr
Florian El
Mouaaouy,
M.Sc.
fl.elmouaaouy@bwl.lmu.de
2180–6319
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kfm.
Tobias Heizer
heizer@bwl.lmu.de
2180–2193
Mo
11.00–12.00 Uhr
Dipl.-Vw.
Zwetelina Iliewa
iliewa@zew.de
Dipl.-Finanzök.
math.
Peter Schmidt
Theresa Spickers,
M.Sc.
n.a.
nach
Vereinbarung
p.schmidt@bwl.lmu.de
2180–2086
nach
Vereinbarung
spickers@bwl.lmu.de
2180–3884
Mo
13.00–14.00 Uhr
52
3.1.2 Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft (Prof. Glaser)
3.1.2.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Das Lehrangebot unseres Instituts ist im Vertiefungsgebiet
„Unternehmensrechnung & Finanzen“ sowie im Pflichtmodul
„Markt- und finanzorientierte BWL“ (PO 2008) angesiedelt.
Das Institut für Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft befasst sich
mit Fragen der Organisation und Funktionsweise von Kapitalmärkten, der Investitions- und Finanzierungsentscheidungen.
Wir bieten regelmäßige Lehrveranstaltungen in den Bereichen
Kapitalmärkte und betriebliche Finanzwirtschaft („Corporate
Finance“) an. Spezielle Kurse und Seminare behandeln ausgesuchte aktuelle Themen in diesen Feldern. Grundlage für die
Beschäftigung mit Fragen im Bereich Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft sind formaltheoretische Methoden der modernen Kapitalmarkt- und Finanzierungstheorie sowie statistische Methoden
und Techniken der Finanzökonometrie. Das Fach Kapitalmärkte
und Finanzwirtschaft eignet sich deshalb für Studierende, die sich
sowohl für praktische als auch theoretische Problemstellungen
interessieren.
Ihr Profil
Unser Ausbildungsangebot
Lehr­
materialien
■■
Sie interessieren sich für Unternehmensfinanzierung und Kapitalmärkte sowohl aus theoretischer als auch empirischer Perspektive.
■■
Sie haben Interesse daran, sich die Zusammenhänge auf Kapitalmärkten und bei der Unternehmensfinanzierung über
modelltheoretische Ansätze sowie empirische Analysen zu erschließen. Dabei erleichtern Ihnen gute Grundkenntnisse in
Mathematik und Statistik den Zugang zu unseren Inhalten.
■■
In unseren Veranstaltungen gewinnen Sie ein fundiertes Wissen über kapitalmarkttheoretische und empirisch belegbare
Zusammenhänge. Dieses Wissen ist von großer Bedeutung,
insbesondere für die praktische Tätigkeit im Finanzbereich.
■■
Die bei uns erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten werden
sowohl bei (Investment )Banken und Unternehmensberatungen
als auch im Finanzbereich traditioneller Wirtschaftsunternehmen eingesetzt.
In der Regel erhalten Sie zu unseren Veranstaltungen begleitende Unterlagen als Online-Material zum Download im LSF-Portal.
Nähere Angaben zur Literatur werden in den Lehrveranstaltungen
bekannt gegeben.
53
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.2.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehr­
programm
Im B.Sc.-Studiengang bieten wir als ABWL die Veranstaltung
„Risk Management“ an. Im Wahlpflichtbereich (U&F) können
die Vorlesungen „Corporate Finance“ und „Capital Markets and
Portfolio Management“ gehört werden. Darüber hinaus besteht
das Angebot zusätzlicher Veranstaltungen im Bereich der Marktund finanzorientierten BWL (M-& F-BWL). Weiterhin ist die Teilnahme an Seminaren und das Anfertigen einer Bachelorarbeit
möglich. Eine weitere Schwerpunktsetzung in diesem Bereich
kann durch unsere Angebote im Rahmen des M.Sc.-Studiums
erfolgen. Genaue Informationen zu den angebotenen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte der Homepage.
VWLer, Wipäds, WiMa
Studierenden der Studiengänge Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftsmathematik steht, entsprechend der jeweiligen Studienordnung, das gesamte Spektrum
unserer Lehrveranstaltungen offen.
Wer soll was
wann hören?
Der Einstieg in unser Veranstaltungsangebot ist jederzeit möglich, die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge des Vorlesungsbesuchs ist nicht erforderlich. Desweiteren gibt es keine
festen Voraussetzungen für die Teilnahme an Seminaren. Das
Auswahlverfahren im Fall einer Übernachfrage finden Sie auf
unserer Homepage. Die Anfertigung einer Seminararbeit, ggf.
auch an einem anderen Lehrstuhl, berechtigt zur Übernahme
einer Bachelorarbeit, wobei Studenten, die ein Seminar aus dem
Bereich Finance (Prof. Elsas/ Prof. Glaser/ Prof. Richter) angefertigt haben, bevorzugt angenommen werden.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Risk Management“ Teil des ABWLProgramms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltungen, die mit * versehen sind, werden von externen Lehrbeauftragten organisiert und durchgeführt.
**Die Veranstaltung kann wahlweise als U&F oder als M- & F-BWL eingebracht werden.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Corporate Finance
Klausur
6
U&F
54
3.1.2 Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft (Prof. Glaser)
Capital Markets and Portfolio Mangagement
Klausur
3
U&F oder
M- & FBWL**
Financial Derivatives*
Klausur
3
M-& F-BWL
Hausarbeit/
Referat
6
M-& F-BWL
12
P15
Hauptseminar
Bachelorarbeit
3.1.2.2.1
U&F
Vorlesungen und Übungen
Corporate Finance
Vorlesung und Übung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2+2-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in U&F
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
und Übung
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Im Rahmen der Veranstaltung „Corporate Finance“ werden fortgeschrittene Themen aus dem Bereich der betrieblichen Finanzwirtschaft behandelt. Ausgehend von der Irrelevanz betrieblicher
Kapitalstruktur und Ausschüttungspolitik werden Marktfriktionen,
wie z.B. Steuern, Insolvenzkosten und Informationsasymmetrien
diskutiert und deren Implikationen für eine optimale Kapitalstruktur oder Ausschüttungspolitik betrachtet. Die behandelten Themengebiete umfassen unter anderem Interessenkonflikte in Unternehmen, adverse Selektion in Kapitalmärkten, Fusionen und
Übernahmen, Börsengänge, Investitionsentscheidungen und unternehmensinterne Ressourcenallokation (interne Kapitalmärkte)
sowie Finanzierungsrestriktionen. Außerdem werden im Rahmen
der Veranstaltung verhaltenswissenschaftliche Aspekte betrieblicher Finanzwirtschaft behandelt. Ziel der Veranstaltung ist es,
den Studenten sowohl theoretische als auch empirische Aspekte
der betrieblichen Finanzwirtschaft näher zu bringen. Außerdem
55
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
wirft die Vorlesung einen Blick auf finanzwirtschaftliche Entscheidungen in der Unternehmenspraxis.
U&F
Capital Markets and Portfolio Management
Vorlesung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in U&F oder in M- & F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
und Übung
M-& F-BWL
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Die Veranstaltung „Capital Markets and Portfolio Management“
beschäftigt sich mit Anlageentscheidungen von Privatanlegern
und institutionellen Anlegern. Ziel ist es, die Studenten mit theoretischen Grundlagen und anwendungsorientierten Methoden
vertraut zu machen. Die Veranstaltung behandelt dabei Erkenntnisse der theoretischen und empirischen Kapitalmarktforschung
sowie die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen
des Wertpapierhandels und des Investment-Geschäfts. Zudem
werden verhaltenswissenschaftliche Aspekte in Kapitalmärkten
angesprochen (Behavioral Finance).
Financial Derivatives / Anlagestrategien für Privatanleger
Vorlesung
Rhythmus: Wintersemester oder Sommersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Die Veranstaltungen „Financial Derivatives“ und „Anlagestrategien für Privatanleger“ befassen sich mit der praktischen Umsetzung von Anlagestrategien bei der privaten Kapitalanlage. Neben
56
3.1.2 Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft (Prof. Glaser)
dem Einsatz von Finanzderivaten werden die Konzepte der langfristigen Finanzplanung vertieft behandelt. Die Studenten sollen
den praktischen Umgang mit unterschiedlichen Anlageinstrumenten erlernen. Ziel ist es, dass die Teilnehmer das erlernte
Wissen gezielt zur Verbesserung der persönlichen Kapitalanlage
einsetzen können.
3.1.2.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Hauptseminare
Hauptseminar
Rhythmus: jedes Semester
i.d.R. geblockt
■■ variable Teilleistungen (Hausarbeit, Vortrag, etc.)
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Haupt­
seminare
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Die Seminare befassen sich mit wechselnden Themen aus dem
Bereich der Kapitalmärkte und der Finanzwirtschaft. Die Seminarthemen werden spätestens in den jeweiligen Semesterferien
für das folgende Semester bekannt gegeben. Im Falle einer Übernachfrage erfolgt die Auswahl der Seminarteilnehmer insbesondere unter Berücksichtigung der bisher abgelegten, inhaltlich
relevanten Veranstaltungen. Die dabei erzielten Noten spielen
keine Rolle. Des Weiteren werden Studenten höherer Fachsemester bevorzugt. Detailliertere Informationen zum Ablauf
sowie zum Auswahlverfahren finde Sie auf der Homepage des
Instituts. Dort finden Sie auch aktuelle Informationen bezüglich
der geplanten Seminare.
57
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.2.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Rhythmus: Die Übernahme einer Bachelorarbeit ist zu jedem Zeitpunkt
möglich. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage.
■■ freie wissenschaftliche Arbeit und ein Vortrag im Bachelor-Kolloquium
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: Seminararbeit (gemäß Prüfungsordnung) an einem
BWL Lehrstuhl
■■ Erforderlich für: ■■
Bachelor­
arbeit
Die Anfertigung der Bachelorarbeit am Institut für Kapitalmärkte
und Finanzwirtschaft hat zwei Zielsetzungen. Einerseits sollen
die im Rahmen einer Seminararbeitsanfertigung erworbenen Fähigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens ausgebaut sowie andererseits ein fachspezifischer Inhalt in vertiefter Form analysiert
werden. Neben den Anforderungen der Prüfungsordnung wird
vorausgesetzt, dass eine Seminararbeit an einem BWL Lehrstuhl
angefertigt worden ist, wobei Studenten mit einem Seminar aus
dem Bereich Finance (LMU: Lehrstühle Richter/ Elsas/ Glaser,
über Arbeiten anderer Universitäten und Fakultäten wird fallweise
entschieden) bevorzugt angenommen werden. Neben der Auswahl verschiedener Themen aus einer Themenliste besteht zudem
die Möglichkeit, in frühzeitiger Abstimmung mit einem Betreuer,
einen eigenen Themenwunsch zu äußern. Weitere Informationen
finden Sie auf der Homepage des Instituts.
58
3.1.3 Unternehmensrechnung und Controlling (Prof. Hofmann)
3.1.3
Prof. Dr. Christian Hofmann
Unternehmensrechnung und Controlling
Institut für Unternehmensrechnung und Controlling
Prof. Dr. Christian Hofmann
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 RG, 5. Stock
80539 München
Tel.
+49 89 2180– 6892
eMail: iuc@bwl.lmu.de
Web: http://www.iuc.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Christian
Hofmann
Prof. Dr.
Kai Sandner
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Sekretariat: Kornelia Samlan
Mo-Fr 10.00–12.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Dr.
Dominik van
Aaken
aaken@bwl.lmu.de
2180–2879
nach
Vereinbarung
Sara Bormann,
M.Sc.
bormann@bwl.lmu.de
2180–1389
nach
Vereinbarung
Debbie Claassen,
M.Sc.
claassen@bwl.lmu.de
2180–3887
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kffr.
Viktoria Diser
diser@bwl.lmu.de
2180–3233
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kfm.
Moritz Krebs
krebs@bwl.lmu.de
2180–3879
nach
Vereinbarung
Nina Kühne,
B.Sc.
kuehne@bwl.lmu.de
2180–3888
nach
Vereinbarung
Daniel Meindl,
B.Sc.
d.meindl@bwl.lmu.de
2180–6140
nach
Vereinbarung
Dr.
Philipp Schreck,
MBR
schreck@bwl.lmu.de
2180–3885
nach
Vereinbarung
59
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Mission
In unserer Lehr- und Forschungsarbeit beschäftigen wir uns mit
aktuellen Fragestellungen aus den Bereichen der Unternehmensrechnung und des Controlling. Im Zentrum stehen hierbei die
Konzeption und die Aufgaben des Controlling, Controllinginstrumente und die Teilsysteme einer führungsorientierten Unternehmensrechnung.
3.1.3.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Das Institut für Unternehmensrechnung und Controlling wurde
zum 01. Januar 2011 neu eingerichtet. Herr Prof. Dr. Christian
Hofmann tritt die vorgezogene Nachfolge von Herrn Prof. Dr. Dr.
h.c. Hans-Ulrich Küpper an.
Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltungen stehen die ökonomische
Ausgestaltung der Unternehmensrechnung und der Controllinginstrumente sowie die Beziehungen der Instrumente und ihre
Verknüpfung, z.B. in Form einer integrierten Unternehmensrechnung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Analyse von
Wirkungszusammenhängen im Bereich Performancemessung
und Anreizsysteme. Theoretische Grundlagen des Faches sind
die Entscheidungstheorie sowie die Neue Institutionsökonomie.
Wissenschaftliche Fundierung, Praxisrelevanz und internationale
Ausrichtung sind wesentliche Merkmale der Lehre. Um dies zu
gewährleisten, werden neben grundlegenden Erkenntnissen zum
einen aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen und zum anderen Praxisvorträge in die Veranstaltungen integriert. Zusätzlich
bieten wir in einigen Veranstaltungen englischsprachige Case
Studies bzw. Assignments und Gruppenarbeiten an.
Ihr Profil
Unser Ausbildungsangebot
■■
Sie arbeiten gerne mit quantitativen Methoden und Modellen.
■■
Sie haben Interesse an Konzepten zur Analyse, Entwicklung
und Implementierung von Controllingsinstrumenten und einer
führungsorientierten Unternehmensrechnung.
■■
Grundkenntnisse auf dem Gebiet der internen und externen
Unternehmensrechnung werden vorausgesetzt.
Im Rahmen unserer Veranstaltungen vermitteln wir fundierte
Methodenkenntnisse und analytische Fähigkeiten sowie praxisorientierte Verfahren, um den Studierenden ein hilfreiches Werkzeug für eine spätere Tätigkeit in der Praxis und in der Forschung
zu liefern.
Nähere Informationen zu unserem Veranstaltungsangebot erhal-
60
3.1.3 Unternehmensrechnung und Controlling (Prof. Hofmann)
ten Sie auf unserer Website.
Lehr­
materialien
Syllabi, Foliensätze, Literaturhinweise und weitere Lehrmaterialien zu unseren Veranstaltungen erhalten Sie in der Regel als
Download über unsere Website sowie im LSF-Portal.
3.1.3.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise zu
unserem Lehr­
programm
Im B.Sc.-Studiengang bieten wir als ABWL die Veranstaltung
„Unternehmensrechnung“ im Wechsel mit den Lehrstühlen von
Prof. Sellhorn und Prof. Schanz an. Im Wahlpflichtbereich können
die Vorlesungen „Controlling“ und „Kostenanalyse“ gewählt werden. Weiterhin sind auch die Teilnahme an Seminaren und das
Verfassen einer Bachelorarbeit möglich. Hierbei arbeiten wir eng
mit dem Lehrstuhl von Prof. Küpper zusammen, sodass auch die
dortigen Seminare mit einer Gewichtung von 6 ECTS verwendet
werden können, um die Voraussetzungen für eine Bachelorarbeit
an unserem Lehrstuhl zu erfüllen.
Wer soll was
wann hören?
Der Einstieg in das Angebot unseres Instituts ist prinzipiell jederzeit möglich. Es empfiehlt sich jedoch, zunächst eine der Vorlesungen „Controlling“ oder „Kostenanalyse“ zu belegen. Diese
Vorlesungen stellen eine gute Wissensbasis über die Forschungsfelder unseres Instituts dar, die auch in vertiefenden Veranstaltungen thematisiert werden.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Unternehmensrechnung“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Controlling
Klausur
6
U&F
Kostenanalyse
Klausur
3
U&F
Übung Spreadsheet Accounting
Klausur
3
M-& F-BWL
Hauptseminar
Management Accounting
Hausarbeit/
Referat
6
M-& F-BWL
Hauptseminar
Unternehmensrechnung
Hausarbeit/
Referat
6
M-& F-BWL
61
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Bachelorarbeit
3.1.3.2.1
U&F
12
P15
Vorlesungen und Übungen
Controlling
Vorlesung
Rhythmus: jedes Sommersemester
4-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in U&F
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
U&F
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über Anwendungsgebiete,
Aufgaben und Instrumente des Controllings. Insbesondere werden Kennzahlen-, Budgetierungs- und Verrechnungspreissysteme
diskutiert und analysiert. Zudem werden Fragen zum Controlling in einen umfassenden Bezugsrahmen eingeordnet und so
Koordinationsprobleme im Führungssystem von Unternehmen
identifiziert und untersucht. Zur Vertiefung des Stoffes wird eine
Übung angeboten, welche u.a. im Rahmen von Case-Studies die
Konzepte der Veranstaltung an praktischen Beispielen erläutert.
Kostenanalyse
Vorlesung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in U&F
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Analyse und das Management von Kosten. Die Studierenden lernen unterschiedliche
62
3.1.3 Unternehmensrechnung und Controlling (Prof. Hofmann)
Konzepte und Gestaltungsparameter der Kostenrechnung sowie
die relevanten Einflussgrößen auf deren zielorientierte Auswahl
kennen.
Zusätzlich werden die spezifischen, von der Kostenrechnung
bereitgestellten Informationen betrachtet und deren Informationswert in exemplarischen Entscheidungssituationen analysiert.
Darauf aufbauend können die Studierenden die Systeme der
Kosten- und Erlösrechnung hinsichtlich der Qualität der bereitgestellten Informationen vergleichen und die Wirkungen verschiedener Approximationen der Kostenrechnung einschätzen.
M-& F-BWL
Übung Spreadsheet Accounting
Übung
Rhythmus: jedes Semester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Übung
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Gegenstand der Veranstaltung ist die Verwendung von Microsoft
Excel zur Bewältigung von Aufgaben des Controlling sowie der
Kostenrechnung.
Die Veranstaltung ist teilnehmerbeschränkt. Grundkenntnisse im
Bereich Kostenrechnung sowie im Umgang mit Microsoft Excel
werden vorausgesetzt. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage des Instituts für Unternehmensrechnung und Controlling
über nähere Informationen zur Anmeldung.
63
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.3.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Hauptseminar Management Accounting
Hauptseminar (in englischer Sprache)
Rhythmus: jedes Wintersemester
4-stündig
■■ Seminararbeit und Referat
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
M-& F-BWL
Voraussetzungen: Erforderlich für: Übernahme der Bachelorarbeit
Hauptseminar Unternehmensrechnung
Hauptseminar
Rhythmus: jedes Sommersemester
4-stündig
■■ Seminararbeit und Referat
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Hauptseminar
Voraussetzungen: Erforderlich für: Übernahme der Bachelorarbeit
In unseren Seminaren werden die Studierenden an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt. Sie lernen die selbstständige
Problemlösung und die wissenschaftliche Bearbeitung einer Fragestellung. Die Ergebnisse der Seminararbeit werden in einem
Seminar vorgestellt und diskutiert. Die jeweiligen Themen orientieren sich an wegweisenden sowie aktuellen Forschungsfragen.
64
3.1.3 Unternehmensrechnung und Controlling (Prof. Hofmann)
3.1.3.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit am IUC
Bachelorarbeit
Rhythmus und Bewerbungsfristen: siehe Website
ca. 30-seitige freie wissenschaftliche Arbeit
■■ 12 ECTS in P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Bachelor­
arbeit
Voraussetzungen: u.a. die erfolgreiche Teilnahme an dem Hauptseminar
Unternehmensrechnung und Controlling oder einem Hauptseminar am
Institut für Produktionswirtschaft und Controlling mit 6 ECTS
Bachelorarbeiten haben ausgewählte Problemstellungen der Unternehmensrechnung und des Controlling zum Gegenstand. Diese
können aus der Praxis stammen und orientieren sich i.d.R. an
den Forschungsgebieten des Instituts. Mit der Arbeit weisen Sie
nach, dass Sie mit den wissenschaftlichen Methoden des Faches
vertraut sind und selbstständig wissenschaftliche Problemstellungen bearbeiten können.
Die allgemeinen Bedingungen für die Zulassung zur Bachelorarbeit können auf der Seite des Informations- und Servicecenters abgerufen werden (www.isc.lmu.de). Zusätzlich wird für die
Übernahme einer Bachelorarbeit am IUC die erfolgreiche Teilnahme an einem 6-ECTS-Seminar unseres Instituts oder des Instituts
für Produktion und Controlling (IPC) vorausgesetzt. In Einzelfällen
sind Ausnahmen möglich.
Folgende Hinweise sollten im Hinblick auf die Zeitplanung und
den Bewerbungsprozess für eine Bachelorarbeit am IUC beachtet werden:
Bachelorarbeitsthemen
Das IUC gibt i.d.R. keine konkreten Themen vor, sondern bietet
den Studierenden die Möglichkeit, eigene Interessen und Vorschläge einzubringen. Die Bachelorarbeiten können theoretischkonzeptionell, analytisch oder empirisch ausgerichtet sein.
Bachelorstudierende können sich mit einem eigenen Themenvorschlag bewerben. Für die Auswahl der Themen können Sie sich
an früheren Seminaren und den Forschungspapieren des Instituts
65
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
oder anderer Einrichtungen orientieren.
Außerdem können Forschungsschwerpunkte des Instituts als Ausgangspunkt für die Themensuche dienen:
Bewerbung
um die Über­
nahme einer
Bachelor­
arbeit
■■
Empirische Untersuchung zur Strategie, Organisationsform
und Wahl von Performancemaßen/Zielvereinbarungen,
■■
Rechnungswesenbasierte Performancemaße und Steuerung
von Managern,
■■
Empirische Untersuchung zu Corporate Governance, Anreize
für Vorstände & Aufsichtsräte,
■■
Dynamische Anreizprobleme, insb. Karriereanreize; relative
Performancebewertung,
■■
Aufbauorganisation des Controllings,
■■
Controllinginstrumente,
■■
Eigenschaften und Anforderungen an Controller.
Für die Bearbeitung einer Bachelorarbeit ist das Bewerbungsformular mit einer Kopie des aktuellen Notenspiegels bevorzugt
per E-Mail (iuc@bwl.lmu.de) einzusenden oder persönlich im
Sekretariat des Instituts zu den Öffnungszeiten abzugeben. Betreuungszusagen werden mehrmals im Jahr vergeben. Die Bewerbungsfristen entnehmen Sie bitte der Website des Instituts.
Die Anzahl der betreuten Arbeiten richtet sich nach der Kapazität
des Instituts. Sollte die Zahl der Bewerber die Kapazität des Instituts übersteigen, erfolgt die Auswahl nach den bisher erbrachten
Studienleistungen, nach Vertiefungsfach/-schwerpunkten und
den Interessengebieten.
Die Betreuungszusage erlischt, wenn die betreffenden Studierenden sich nicht innerhalb von zwei Wochen (ab Bekanntgabe
der Betreuungszusage) am Institut melden. Bewerbungen, die
zu einem Vergabetermin nicht berücksichtigt werden konnten,
werden nicht fortgeführt. Dies bedeutet, dass bei fortwährendem
Interesse an einem Bachelorarbeitsplatz beim nächsten Vergabetermin eine erneute Bewerbung eingereicht werden muss.
Bachelorarbeiten können in deutscher oder englischer Sprache
verfasst werden.
66
3.1.4 Risikomanagement und Versicherung (Prof. Richter)
3.1.4
Prof. Dr. Andreas Richter
Institut für Risikomanagement und
Versicherung
Institut für Risikomanagement und Versicherung
Prof. Dr. Andreas Richter
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Schackstr. 4 / III
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–2171
+49 89 2180–2092
rupp@bwl.lmu.de
http://www.inriver.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Andreas Richter
nach Vereinbarung
Sekretariat: Corinna Rupp
Mo-Fr 08.30–15.30 Uhr
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Vijay
Aseervatham,
B.Sc.
aseervatham@bwl.lmu.de
2180–2145
Mo 14.00–16.00
Dr. Dipl.-Math.
Andrea Boos
boos@bwl.lmu.de
2180–6346
siehe
ISC-Homepage
Tobias Gerstner,
M.Sc
gerstner@bwl.lmu.de
2180–2091
nach
Vereinbarung
Dipl.-Math.
Verena Jäger
jaeger@bwl.lmu.de
2180–3883
nach
Vereinbarung
Johannes
Jaspersen,
M.Sc.
jaspersen@bwl.lmu.de
2180–2792
Mo 16.00–18.00
Dipl.-Volksw.
Christoph Lex
lex@bwl.lmu.de
2180–3929
Mi 14.00-16.00
Dominik
Lohmaier,
B. Sc.
lohmaier@bwl.lmu.de
2180–3259
Di 16.00-18.00
Dipl.-Kfm.
Stefan Neuß
neuss@bwl.lmu.de
2180–2181
Fr 08.15-10.15
67
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Dr. Dipl.-Math.
Richard Peter
peter@bwl.lmu.de
2180–3882
Mi 14.00-16.00
Dipl.-Math.
Sebastian Soika
soika@bwl.lmu.de
2180–3764
Mi 13.00-15.00
Mission
Unsere Zielsetzung ist die Vermittlung einer qualifizierten, theoretisch fundierten sowie praxisorientierten Ausbildung für Nachwuchskräfte vor allem für den Finanzdienstleistungssektor und
für Aufgaben im Bereich des Risk Managements aller Wirtschaftszweige.
3.1.4.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Das Lehrangebot unseres Instituts ist im Vertiefungsgebiet
„Unternehmensrechnung & Finanzen“ sowie im Pflichtmodul
„Markt- und finanzorientierte BWL“ (PO 2008) angesiedelt.
Die Veranstaltungen im Rahmen unseres Lehrkatalogs liegen
im Themenbereich „Risikomanagement und Versicherungswirtschaft“. Hierbei ist zu betonen, dass der Fokus nicht auf die Institution Versicherung beschränkt bleibt, sondern ebenso die
wachsende Bedeutung des Risk Managements in Unternehmen
umfasst. Die Veranstaltungen unseres Lehrstuhls können sehr gut
mit verschiedenen anderen Vorlesungen im Rahmen des Lehrangebots der Fakultät kombiniert werden, da einerseits sämtliche
betriebliche Teilfunktionen in einem Versicherungsunternehmen relevant sind und außerdem das Risikomanagement auch
in Unternehmen anderer Branchen zunehmend an Bedeutung
gewinnt. Besonderes Augenmerk unseres Lehrkonzepts liegt auf
einer wissenschaftlich fundierten und gleichzeitig auf die Praxis
vorbereitenden Ausbildung unserer Studierenden.
Die besondere Relevanz von München für die deutsche und internationale Versicherungswirtschaft zeigt sich u.a. daran, dass
zahlreiche in- und ausländische Versicherungsunternehmen hier
ihren Sitz haben. Mit dem Allianz-Konzern und der Munich Re
ist München „Versicherungsstandort Nummer 1“ in Deutschland und gehört zu den bedeutendsten Plätzen der internationalen Versicherungsbranche. Es ergeben sich schon aus diesem
Grunde beachtliche Arbeitsmarktchancen für gut ausgebildete
Absolventen mit der Vertiefungsrichtung „Risikomanagement
und Versicherungswirtschaft“.
68
3.1.4 Risikomanagement und Versicherung (Prof. Richter)
Ihr Profil
Unser Ausbildungsangebot
■■
Sie können sich dafür begeistern, verschiedene betriebswirtschaftliche Funktionen am Beispiel eines Bereichs, in unserem
Fall dem der Versicherungsunternehmen, zu betrachten.
■■
Sie sind außerdem daran interessiert, welche unternehmerischen Möglichkeiten es gibt, mit Risiko umzugehen.
■■
Sie haben Interesse an einer quantitativen, risiko- und finanztheoretischen Ausbildung.
■■
Betriebswirtschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Risiko“ in Unternehmen, insbesondere in Versicherungsunternehmen
■■
Überblick über Versicherungsmärkte, Versicherbarkeit von Risiken, versicherungstechnische Grundprinzipien, Grundlagen
der Versicherungsökonomie, Prinzipal-Agenten-Probleme im
Versicherungsbereich, Möglichkeiten und Instrumente des Risikomanagements, insbesondere des sogenannten Alternativen
Risikotransfers, aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen für
das Management von Versicherungsunternehmen etc.
■■
Wahlweise Vertiefung einzelner betriebswirtschaftlicher Fragestellungen: Unternehmens- und Krisenkommunikation, Asset
Management, Rechnungslegung, Versicherungstechnik, theoretische Auseinandersetzung mit Versicherungsmärkten und
ökonomischen Aspekten des Versicherungsvertragsdesigns
■■
Wahlveranstaltungen mit unterschiedlichen Referenten (u.a.
aus der Praxis) zu aktuellen relevanten Themenstellungen
■■
Ausführliche Dokumentation aller Kernveranstaltungen (Skripte
online verfügbar)
■■
Berufsaussichten nicht nur in Finanzdienstleistungs- oder Versicherungsunternehmen, sondern z.B. auch in Beratungsunternehmen und der Wirtschaftsprüfung.
3.1.4.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehrpro­
gramm
Im B.Sc.-Studiengang bieten wir als Pflichtveranstaltung im Bereich ABWL die Vorlesung „Risk Management“ an. Als Wahlpflichtveranstaltungen können die Vorlesungen Risiko und
Versicherung, Grundlagen der Versicherungsproduktion, Versicherungsbilanzen und Übung zu Versicherungsbilanzen gewählt
werden. Weiterhin sind auch die Teilnahme an Seminaren, Proseminaren sowie das Verfassen einer Bachelorarbeit möglich.
69
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Eine weitere Schwerpunktsetzung in diesen Bereichen kann
durch unsere Angebote im Rahmen des M.Sc.-Studiums erfolgen.
Ihr Studiengang ist nicht
BWL?
Studieren Sie mit Studienziel Bachelor Betriebswirtschaftslehre
im Umfang von 30 ECTS oder Wirtschaftswissenschaften im Umfang von 60 ECTS im Nebenfach, so müssen Sie in Ihrem Modul
ABWL (P2) bzw. ABWL I (P5) die Vorlesung Risk Management
belegen.
Studieren Sie VWL mit Studienziel Bachelor, so können Sie sich
bei uns im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Unternehmensrechnung & Finanzen“ im Umfang von 9 ECTS aus den Veranstaltungen Risiko & Versicherung und Versicherungsbilanzen (Vorlesung) vertiefen.
Studieren Sie mit Studienziel Bachelor das Nebenfach Insurance
and Risk Management, so müssen Sie im Modul P2 „Grundlagen
Risiko und Versicherung“ die Veranstaltungen Risiko und Versicherung und Grundlagen der Versicherungsproduktion belegen.
Zusätzlich wählen Sie noch 6 ECTS im Modul P3 „Finanz- und
Versicherungswirtschaftliche Anwendung“ aus den Veranstaltungen Risk Management, Versicherungsbilanzen (Vorlesung
und/oder Übung) oder einem von unserem Lehrstuhl angebotenen Haupt- oder Proseminar zur Versicherungsbetriebslehre.
Bitte beachten Sie unbedingt die Angaben in Ihren jeweils geltenden Studien- und Prüfungsordnungen, insbesondere wenn Sie
nicht mit Studienziel Bachelor studieren.
Als Ansprechpartnerin am Institut für Risikomanagement und
Versicherung steht Ihnen Frau Dr. Andrea Boos während ihrer
Sprechzeit speziell zu Prüfungsmodalitäten zur Verfügung. Bitte
beachten Sie die entsprechenden Hinweise des ISC für Nebenfächler auf der ISC-Homepage.
Wichtiger
Hinweis
Bei den folgenden Veranstaltungen wurde der Vorlesungstitel
geändert, sie sind jedoch inhaltsgleich. Wurden bereits ECTS in
einer dieser Veranstaltungen (mit ursprünglichem Titel) erworben, können nicht erneut Leistungspunkte für die neu bezeichnete
Veranstaltung erzielt werden.
70
3.1.4 Risikomanagement und Versicherung (Prof. Richter)
Wer soll was
wann hören?
Aktueller Titel
Ursprünglicher Titel
Risiko und Versicherung
Risk & Insurance I
Grundlagen der Versicherungsproduktion
Versicherungstechnik
Versicherungsbilanzen
Versicherungsbilanzen I
Übung zu Versicherungsbilanzen
Versicherungsbilanzen II / Tutorium zu Versicherungsbilanzen
Der Einstieg in unser Veranstaltungsangebot ist jederzeit möglich, die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge des Vorlesungsbesuchs ist nicht erforderlich. Wir empfehlen jedoch dringend, Risiko und Versicherung als erste Veranstaltung zu hören,
da hier die Grundlagen gelegt werden. Des Weiteren ist es ratsam,
die Veranstaltungen Versicherungsbilanzen und Übung zu Versicherungsbilanzen gleichzeitig zu belegen.
Hinweis: Bachelor-Studierende können in den Veranstaltungen
Insurance Economics und Reinsurance keine ECTS erwerben.
Diese Veranstaltungen sollen erst im Rahmen des Masterstudiengangs belegt werden.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Risk Management“ Teil des ABWLProgramms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Risiko und Versicherung
Klausur
6
U&F
Grundlagen der Versicherungsproduktion
Klausur
3
M-& F-BWL
Versicherungsbilanzen
Klausur
3
U&F
Übung zu Versicherungsbilanzen
Klausur
3
M-& F-BWL
Proseminar „Case Studies in Risk
Management
Präsentation
3
M-& F-BWL
71
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Praxis der PR: Unternehmenskommunikation
Klausur
3
M-& F-BWL
Praxis der PR: Krisenkommunikation
Klausur
3
M-& F-BWL
Seminar zur Versicherungsbetriebslehre (berechtigt zur Übernahme der Bachelorarbeit)
Hausarbeit/
Präsentation
6
M-& F-BWL
Proseminar zur Versicherungsbetriebslehre (berechtigt zur Übernahme der Bachelorarbeit)
Hausarbeit/
Präsentation
6
M-& F-BWL
12
P15
Bachelorarbeit
3.1.4.2.1
U&F
Vorlesungen und Übungen
Risiko und Versicherung (ehemals Risk & Insurance I)
Vorlesung und Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
4-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur
■■ 6 ECTS in U&F
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
und Übung
Voraussetzungen: Erforderlich für: Teilnahmemöglichkeit an einem Seminar/Proseminar
am Institut für Risikomanagement und Versicherung sowie Übernahme
der Bachelorarbeit
Risiko und Versicherung bietet einen Überblick über Versicherungsmärkte und verdeutlicht die Besonderheiten des Versicherungsgeschäfts. Hierzu werden die Versicherbarkeit von Risiken
(u.a. auch von Katastrophenrisiken wie Terrorismus) sowie die
versicherungstechnische Ausgestaltung von Einzelrisiken insbesondere durch Versicherungsformen diskutiert bzw. erläutert.
Versicherungstechnische Grundprinzipien wie das Äquivalenzprinzip oder der Ausgleich im Kollektiv helfen u.a. das Verständnis für Probleme der Prämienkalkulation und des versicherungstechnischen Risikomanagements zu wecken.
Neben dem Risikotransfer vom Versicherungsnehmer auf den
72
3.1.4 Risikomanagement und Versicherung (Prof. Richter)
Erstversicherer werden Formen der Rückversicherung sowie
Möglichkeiten des sogenannten Alternativen Risikotransfers diskutiert. Ferner werden zentrale Aspekte des aufsichtsrechtlichen
Rahmens für das Management von Versicherungsunternehmen,
insbesondere im finanzwirtschaftlichen Bereich, behandelt.
Die inhaltlichen Grundlagen werden durch Gastvorträge renommierter international tätiger Wissenschaftler im Bereich Risk &
Insurance sowie durch Berichte erfahrener Praktiker ergänzt.
Das Format der Übung zu Risiko und Versicherung zeichnet sich
durch eine abwechslungsreiche Mischung aus Übungsaufgaben,
Vorträgen zu Versicherungs-Spezialthemen sowie durch Fallstudienbearbeitungen aus. Zudem werden regelmäßig Exkursionen
mit Vortragsreihen zu den großen lokal ansässigen Erst- und
Rückversicherungsunternehmen angeboten.
M-& F-BWL
Grundlagen der Versicherungsproduktion
(ehemals Versicherungstechnik)
Vorlesung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: Erforderlich für:-
In der Veranstaltung werden die Grundlagen und Modelle der
Versicherungsproduktion erläutert. Der Ausgangspunkt für die
Produktionstechnik eines Versicherungsproduktes besteht in der
geeigneten Organisation von Kollektiven. Im Rahmen der Veranstaltung wird auf die Besonderheiten der Bildung von Versicherungskollektiven eingegangen. Versicherungstypische Phänomene wie der „Ausgleich im Kollektiv“ und der „Ausgleich in
der Zeit“ werden ausführlich behandelt: Durch die Reduktion der
Schwankungen der zufällig auftretenden Schäden im Rahmen der
Kollektivbildung werden Risiken für die Versicherer kalkulierbar
und können zu fairen Prämien bewertet werden. Unter Berücksichtigung der Eigenmittel des Versicherungsunternehmens wird
auf den Risikoreserveprozess eingegangen, der unter anderem in
der internen (Solvabilität) und externen Rechnungslegung (z.B.
73
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Schwankungsrückstellung) als Berechnungsbasis dient. Zudem
werden im Rahmen der Veranstaltung einige Formen der Risikoteilung (z.B. Selbstbeteiligung und Rückversicherung) auf ihre
Auswirkungen bzgl. der Produktionstechnik von Versicherungsschutz untersucht.
Ziel der Vorlesung ist die Vermittlung eines systematischen Einblicks in das Zustandekommen des „Produkts“ Versicherungsschutz. Insbesondere sollen die grundlegenden aktuariellen Vorgänge im Versicherungsunternehmen und die Interdependenzen
zwischen betriebswirtschaftlichen und aktuarwissenschaftlichen
Fragen aufgezeigt werden.
U&F
Versicherungsbilanzen (ehemals Versicherungsbilanzen I)
Vorlesung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in U&F
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: gleichzeitiger Besuch der Übung zu Versicherungsbilanzen empfehlenswert
■■ Erforderlich für: ■■
M-& F-BWL
Übung zu Versicherungsbilanzen (ehemals Versicherungsbilanzen II /
Tutorium zu Versicherungsbilanzen)
Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: gleichzeitiger Besuch der Vorlesung zu Ver­
sicherungsbilanzen empfehlenswert
■■ Erforderlich für: ■■
Vorlesung und Eine Versicherungsbilanz nimmt aufgrund der Besonderheiten
der Versicherungsproduktion eine gesonderte Stellung im exterÜbung
74
3.1.4 Risikomanagement und Versicherung (Prof. Richter)
nen Rechnungswesen ein. In der Veranstaltung Versicherungsbilanzen werden branchenspezifische Regelungen nach HGB, IAS
und US-GAAP behandelt. Im Zentrum steht die Abbildung der
versicherungstechnischen Rückstellungen und der Kapitalanlagen in der Bilanz und GuV.
Zudem werden aktuelle Tendenzen der Rechnungslegung von
Versicherungsunternehmen (z.B. Standards des DRSC für Versicherungsunternehmen, moderne Verfahren der Jahresabschlussanalyse für Versicherungsunternehmen, wertorientierte Steuerung von Versicherungsunternehmen) erläutert. Die Studierenden
sollen die Notwendigkeit einer besonderen Rechnungslegung
für Versicherungsunternehmen erkennen und lernen, Jahresabschlüsse von Versicherungsunternehmen kritisch zu lesen und
richtig zu interpretieren.
Die Vorlesung, die von einem erfahrenen Lehrbeauftragten aus
der Praxis abgehalten wird, wird durch das Angebot einer Übung
zur Vertiefung des Vorlesungsstoffs ergänzt. Bitte beachten Sie
hierzu die Hinweise auf den Internetseiten des Instituts.
M-& F-BWL
Proseminar Case Studies in Risk Management
Proseminar
Rhythmus: voraussichtlich jedes Sommersemester
2-stündig
■■ eine Präsentation im Rahmen des Proseminars
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Proseminar
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Im Rahmen der Veranstaltung werden verschiedene Themengebiete aus dem Bereich Risk Management bearbeitet und anhand
von Fallstudien vertieft. Neben einer Einführung in die Grundlagen des Risikomanagements werden unter anderem Interviews
mit Repräsentanten lokal ansässiger Unternehmen (z.B. Allianz,
Swiss Re, E.ON) geführt, in denen die Studierenden diese zum
Risikomanagement in ihren Unternehmen befragen.
Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung eines grundlegenden
Verständnisses für den Risk Management Prozess in international
75
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
agierenden Unternehmen. Die Studierenden sollen für die Notwendigkeit und Relevanz des Risikomanagements sensibilisiert
werden und wichtige Risikomanagement-Instrumente kennenlernen. Die Veranstaltung findet geblockt statt und wird in englischer
Sprache abgehalten. Prüfungsleistung ist eine Präsentation im
Rahmen des Proseminars. Es können 3 ECTS in M-& F-BWL (PO
2008) erworben werden.
M-& F-BWL
Weitere Wahlveranstaltungen
Im Rahmen unseres Lehrangebots wird eine Reihe von weiteren
Veranstaltungen von externen Lehrbeauftragten oder Assistenten
in M-& F-BWL (PO 2008) angeboten. Bei diesen Veranstaltungen
ist in der Regel eine Teilnehmerbegrenzung und vorherige Anmeldung vorgesehen. Dabei werden Studierende bevorzugt zugelassen, die bereits andere Veranstaltungen unseres Lehrstuhls
belegt haben. Anmeldemodalitäten finden Sie zur gegebenen Zeit
auf unserer Homepage.
Beispielhafte Veranstaltungen sind:
■■
Praxis der PR: Unternehmenskommunikation
■■
Praxis der PR: Krisenkommunikation
■■
Praxis des Asset Management bei Finanzdienstleistungsunternehmen
■■
Fallstudien zu Strategien und Vertrieb von Versicherungsunternehmen
76
3.1.4 Risikomanagement und Versicherung (Prof. Richter)
3.1.4.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Seminar zur Versicherungsbetriebslehre
Proseminar zur Versicherungsbetriebslehre
Seminar oder Proseminar
Rhythmus: jedes Semester
4-stündig (geblockt)
■■ Hausarbeit und Präsentation
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung Risiko
und Versicherung oder erfolgreiche Teilnahme an Vorlesung und Übung
zu Versicherungsbilanzen
■■ Erforderlich für: Übernahme der Bachelorarbeit am Institut für Risikomanagement und Versicherung
■■
Seminar / Pro- In jedem Semester wird ein Seminar oder Proseminar zur Versicherungsbetriebslehre angeboten. Die zu erbringenden Semiseminar
narleistungen umfassen eine selbstständig anzufertigende Seminararbeit, eine Präsentation über das in der Seminararbeit
behandelte Thema sowie aktive und regelmäßige Teilnahme an
den Seminarsitzungen. Bei erfolgreicher Teilnahme können 6
ECTS in M-& F-BWL (PO 2008) erworben werden.
77
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.4.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Empirische oder theoretische Bachelorarbeit
Rhythmus: siehe Vorgaben auf den Internetseiten des Instituts
ca. 30-seitige freie wissenschaftliche Arbeit
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung Risiko
und Versicherung oder Versicherungsbilanzen und gute Leistung in
einem qualifizierenden Seminar oder Proseminar zur Versicherungsbetriebslehre
■■ Erforderlich für: ■■
Bachelor­
arbeit
Voraussetzung für die Übernahme einer Bachelorarbeit am
INRIVER bildet die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung
Risiko und Versicherung oder Versicherungsbilanzen sowie an
einem qualifizierenden Seminar oder Proseminar zur Versicherungsbetriebslehre. Zu den Übernahmevoraussetzungen für
Bachelorarbeiten beachten Sie bitte auch die Ankündigungen auf
unserer Homepage.
Der Umfang der Bachelorarbeit beträgt ca. 30 Seiten. Der Bearbeitungszeitraum umfasst 8 Wochen. Bezüglich Vorlaufzeit und
Anmeldefristen beachten Sie bitte die Informationen auf den Internetseiten des Instituts.
Die bestandene Bachelorarbeit geht mit 12 ECTS in die Summe
der Leistungspunkte des/der Studierenden ein.
3.1.4.2.4
Weitere Angebote des Lehrstuhls
Deutscher
Verein für Versicherungs­
wissenschaft
e.V.
Der Deutsche Verein für Versicherungswissenschaft lädt einmal
jährlich zu seiner Jahrestagung mit Beiträgen aus Wissenschaft
und Praxis ein. Interessierten und engagierten Studierenden mit
guten Studienergebnissen wird mit finanzieller Unterstützung
unseres Instituts und des Vereins die Gelegenheit geboten, an
dieser Veranstaltung teilzunehmen. Dabei besteht die Möglichkeit, Versicherungspraktiker, -wissenschaftler sowie -studierende
im Rahmen der Tagungsvorträge und eines studentischen Abends
kennen zu lernen. Die Auswahl der Studierenden treffen die zu
78
3.1.4 Risikomanagement und Versicherung (Prof. Richter)
ständigen Assistenten des Lehrstuhls.
Unterneh­
mensbesuche,
Gastvorträge,
Kaminge­
spräche
Zur Vertiefung der Praxiskontakte veranstaltet das Institut für
Risikomanagement und Versicherung im Rahmen von Seminaren
oder Workshops regelmäßig Exkursionen zu Versicherungsunternehmen, Unternehmensberatungen oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wie z.B. Allianz, Accenture, KPMG, Deutsche Treuhand Gesellschaft, Munich Re und Swiss Re Germany.
Dabei werden Vorträge von Studierenden und von Praktikern zu
vereinbarten Themen gehalten oder Gespräche zwischen „Theorie und Praxis“ geführt.
Auslands­
aufenthalte
Der Lehrstuhl verfügt über gute internationale Kontakte und ist
gerne bereit, ausgezeichneten Studierenden des Faches bei der
Anbahnung von Auslandsaufenthalten mit Referenzen etc. behilflich zu sein. Kontakte existieren u.a. zu Hochschulen in den
USA und in Asien.
Beispielsweise besteht für ausgewählte Studierende des Lehrstuhls die Möglichkeit der Teilnahme an einer Summer School des
Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs an der Tongji-Universität Shanghai. Mit der Florida State University und der Georgia
State University wurde jeweils ein fachbezogenes Austauschprogramm implementiert.
Offene
Seminarreihen
Mit dem „Brownbag-Seminar“ und dem „Management & Microeconomics-Seminar“ (letzteres in Kooperation mit dem ISTO)
werden am Institut für Risikomanagement und Versicherung zwei
offene Seminarreihen angeboten. Studierende sind jederzeit zur
Teilnahme eingeladen.
MRIC
Munich Risk
and Insurance
Center
Das Munich Risk and Insurance Center wurde 2010 eröffnet, um
Forschung und Lehre im Bereich Risikomanagement und Versicherung am Standort München zu fördern und zu bündeln. Das
MRIC ist an der Fakultät für Betriebswirtschaft der LMU München
angesiedelt, aber interdiziplinär ausgerichtet und zielt explizit auf
die Förderung und Unterstützung von Studierenden ab.
79
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.5
Prof. Dr. Deborah Schanz
Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
Prof. Dr. Deborah Schanz
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 RG / IV
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–2267
+49 89 2180–3874
steuern@bwl.lmu.de
http://www.steuern.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Deborah Schanz
Di 10.00–11:00 Uhr
Sekretariat: Beate Kahn
Mo-Do 9.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr, Fr 9.00–12.00 Uhr
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Anna Feller,
M.Sc., MBR
feller@bwl.lmu.de
2180–2265
Mo
09.00–11.00 Uhr
Christoph
Schlapp,
B.Sc., MBR
schlapp@bwl.lmu.de
2180–2870
Mo
14.00–16.00 Uhr
Alexander Wild,
M.Sc., MBR
wild@bwl.lmu.de
2180–2899
Mi
10.00–12.00 Uhr
Mission
Der Einfluss von Steuern auf Unternehmensentscheidungen ist
erheblich. Durch die Berücksichtigung steuerlicher Fragestellungen in einem international geprägten Unternehmensumfeld
steigt die Komplexität der Entscheidungen und damit der Bedarf
an hervorragend ausgebildeten Betriebswirten mit steuerlichen
Kenntnissen. Wir sehen unsere Mission in der Lehre darin, Sie
auf die Herausforderungen vorzubereiten, die sich durch Steuerwirkungen auf Investitions- und Finanzierungsentscheidungen
nationaler und multinationaler Unternehmen ergeben.
80
3.1.5 Betriebswirtschaftliche Steuerlehre (Prof. Schanz)
3.1.5.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
In den Veranstaltungen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre
wird der Einfluss der Besteuerung auf unternehmerische Entscheidungen dargestellt und analysiert.
Erstes Ausbildungsziel am Institut für Betriebswirtschaftliche
Steuerlehre ist es, den Studierenden die Fähigkeit zu vermitteln, die Ausgestaltung und Wirkung steuerlicher Rechtsnormen
kritisch zu analysieren. Da sowohl das deutsche als auch das
internationale Steuerrecht komplex sind und einem ständigen
Wandel unterliegen, sollen die Studierenden mit den wichtigsten
Rechtsnormen der unterschiedlichen Steuerarten und deren
Interdependenzen vertraut gemacht werden.
Neben der Rechtsnormenanalyse ist das zweite Ausbildungsziel
die Vermittlung von Wissen über den Einfluss der Besteuerung
auf Entscheidungssituationen, die sog. Steuerwirkungsanalyse.
Die Steuerwirkungsanalyse kann schließlich als Ausgangspunkt
einer Steuergestaltungs- oder Steuerrechtsgestaltungsanalyse
dienen, in der Handlungsalternativen für Steuerpflichtige oder
die Gesetzgebung aufgezeigt werden.
Als Absolventin oder Absolvent unseres Faches erwerben Sie
Kenntnisse in der deutschen und internationalen unternehmensbezogenen Besteuerung, wobei Sie nicht auf das Berufsbild des
Steuerberaters festgelegt sind. Das Wissen, das Sie bei uns erwerben, ist ebenso gefragt in Finanzabteilungen und allen Managementbereichen, bei Finanzanalysten, Unternehmensberatern
und Investmentbankern. Da gerade in einem internationalen Umfeld sehr viele unternehmerische Entscheidungen von Steuern
beeinflusst werden, wird es immer wichtiger, zumindest über Basiswissen aus dem Bereich der Betriebswirtschaftlichen Steuer­
lehre zu verfügen.
Neben der theoretischen und systematischen Auseinandersetzung mit Fragen der Besteuerung wird das Wissen anhand von
praxisnahen Fallstudien eingeübt.
81
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Ihr Profil
Unser Ausbildungsangebot
■■
Sie sind an einem Studienfach interessiert, dessen Inhalte Sie
unmittelbar in der Praxis umsetzen können und das Ihnen einen
Einstieg in sämtliche Branchen ermöglicht.
■■
Sie lösen gerne Probleme, bei denen eine Vielfalt unterschiedlicher Fragestellungen zu berücksichtigen und zusammenzuführen sind. Sie sind bereit, sich dazu eine umfangreiche und
solide Basis an betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnissen anzueignen.
■■
Sie setzen die erworbenen Kenntnisse in konkreten Anwendungsfällen um und haben Interesse daran, ausgehend von
einer rechtlichen Analyse eine durchgehende Falllösung bis hin
zur Berechnung konkreter Ergebnisse zu entwickeln.
■■
Sie haben Interesse daran, Steuerwirkungen anhand von
Investi­tionsmodellen zu quantifizieren.
In allen Veranstaltungen vermitteln wir Ihnen fundierte und praxisrelevante Kenntnisse.
■■
■■
Ziel unserer Ausbildung ist es nicht nur, betriebswirtschaftliche
und rechtliche Kenntnisse zu vermitteln, sondern darüber hinausgehend zu einer kritischen Hinterfragung verschiedener
steuerrechtlicher und steuerpolitischer Auffassungen und
steuerplanerischer Gestaltungsvorschläge zu motivieren. Im
Mittelpunkt steht dabei die Sensibilisierung für systematische
Zusammenhänge.
■■
Ihnen soll durch unsere Ausbildung ein flexibles Instrumentarium an System- und Detailkenntnissen an die Hand gegeben
werden, das auf verschiedene Problemstellungen angewendet
werden kann.
■■
Die Vorlesungen, Übungen und Seminare finden teilweise in
deutscher und teilweise in englischer Sprache statt, um Sie
bestens auf das internationale Berufsumfeld vorzubereiten.
■■
Unseren Studierenden bieten wir regelmäßig Fallstudien in
Zusammenarbeit mit Unternehmen an. Daneben finden zahlreiche Vorträge von renommierten Referenten aus der Unternehmenspraxis, Finanzverwaltung und Rechtsprechung statt.
■■
Das Institut arbeitet in Lehre und Forschung intensiv und seit
vielen Jahren mit führenden Experten aus Wissenschaft und
Praxis zusammen.
Ihr Engagement wird durch ein qualitativ und quantitativ hervor-
82
3.1.5 Betriebswirtschaftliche Steuerlehre (Prof. Schanz)
ragendes Arbeitsplatzangebot honoriert.
Lehr­
materialien
Zu den Veranstaltungen erhalten Sie ausführliche Skripte mit
Übungsaufgaben.
3.1.5.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehrpro­
gramm
Im B.Sc.-Studiengang bieten wir als ABWL die Veranstaltung
„Unternehmensrechnung“ an. Im Wahlpflichtbereich können die
Vorlesungen „Business Taxation & Financial De­cisions“ (in englischer Sprache), „Ertragsteuern“, „Verkehrsteuern“ und „Steuerliche Gewinnermittung und Bewertung“ gewählt werden. Weiterhin sind auch die Teilnahme am Seminar und die Verfassung
einer Bachelorarbeit möglich. Eine weitere Schwerpunktsetzung
in diesen Bereichen kann durch unsere Angebote im Rahmen des
M.Sc.-Studiums erfolgen.
VWLer, Wi­
päds
Studierenden der Studiengänge Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik stehen unsere Lehrveranstaltungen entsprechend der jeweiligen Studienordnung offen.
Wer soll was
wann hören?
Der Einstieg in unser Veranstaltungsangebot ist jederzeit möglich. Die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge des Vorlesungsbesuches ist nicht erforderlich, weil Inhalte einer Vorlesung
nicht notwendige Grundlage für andere Veranstaltungen sind. Als
Orientierungshilfe finden Sie auf unserer Internetseite unter der
Rubrik „Lehre“ einen Vorschlag zur zeitlichen Planung.
Studierenden, die sich nicht für den Schwerpunktbereich Betriebswirtschaftliche Steuerlehre entscheiden, wird empfohlen,
den Kurs „Business Taxation & Financial Decisions“ zu hören,
der den Einfluss von Steuern auf Investitions- und Finanzierungsentscheidungen aufzeigt. Der Kurs wird in englischer Sprache
angeboten und beinhaltet keinen rechtlichen Fokus.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Unternehmensrechnung“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Business Taxation & Financial
Decisions
Klausur
6
U&F
83
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Steuerliche Gewinnermittlung und
Bewertung
Klausur
6
U&F
Ertragsteuern
Klausur
6
M-& F-BWL
Verkehrsteuern
Klausur
3
M-& F-BWL
Präsenta­
tion, Hausarbeit
6
M-& F-BWL
12
P15
Seminar in Unternehmensentscheidung und Besteuerung
Bachelorarbeit
3.1.5.2.1
U&F
Vorlesungen und Übungen
Business Taxation & Financial Decisions
Vorlesung + Übung (in englischer Sprache)
Rhythmus: jedes Sommersemester
2+2-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in U&F
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
und Übung
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Der Kurs enthält eine kurze Einführung in die Besteuerung von
Unternehmen in Deutschland und den USA. Die Studierenden sollen nach Absolvieren dieses quantitativen Kurses in der Lage sein,
die Vorteilhaftigkeit von Investitionsprojekten unter Einbeziehungen von Steuern zu analysieren und zu beurteilen. Beispiele
für von Steuern beeinflusste Entscheidungen sind die Standortwahl von Unternehmen, die Rechtsformwahl, die Wahl zwischen
Eigen- und Fremdkapital oder die Nutzung von Verlustvorträgen.
Der Kurs fokussiert nicht auf Steuerrechtskenntnisse. Er richtet sich nicht nur speziell an Steuerstudenten, sondern auch an
Studenten mit den Schwerpunkten Finanzierung und Unternehmensrechnung, die den Einfluss von Steuern auf andere Entscheidungen abschätzen lernen möchten.
84
3.1.5 Betriebswirtschaftliche Steuerlehre (Prof. Schanz)
U&F
Steuerliche Gewinnermittlung und Bewertung
Vorlesung + Übung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2+2-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in U&F
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
und Übung
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
In dieser Veranstaltung werden steuerliche Gewinnermittlungsverfahren von Unternehmen vertieft behandelt. Neben fundierten
Kenntnissen der handelsrechtlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften wird hierzu insbesondere ein tiefgreifendes Verständnis des Maßgeblichkeitsprinzips sowie spezieller steuerlicher
Ansatz- und Bewertungsvorschriften vermittelt. Darüber hinaus
stehen steuerliche Sonderprobleme im Fokus. Die Besteuerung
von Personengesellschaften inklusive Sonder- und Ergänzungsbilanzen erfährt von der Gründung bis zur Beendigung des unternehmerischen Engagements Betrachtung. Abschließend wird der
Lebenszyklus einer Kapitalgesellschaft bis zum Verkauf der Anteile bzw. deren Liquidation aus steuerlicher Sicht durchleuchtet.
Ziel ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, als Fachund Führungskraft in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung abstrakte und komplexe Sachverhalte zu erfassen und deren
Auswirkungen auf die steuerliche Gewinnermittlung beurteilen
zu können.
85
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
M-& F-BWL
Ertragsteuern
Vorlesung + Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2+2-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
und Übung
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Die Studierenden erlangen Kenntnisse über Begriffe und Strukturen des deutschen Steuerrechts und der wichtigsten Steuerarten. Es werden vertiefte Kenntnisse in der Ertragbesteuerung,
insbesondere der Einkommen-, Körperschaft- und der Gewerbesteuer in Deutschland vermittelt. Behandelt werden dabei die
Besteuerung von Unternehmen (Personen- und Kapitalgesellschaften), Arbeitnehmern, Beteiligungen und Immobilien. Die
Studierenden sollen zur Erfassung und Lösung von abstrakten
und komplexen steuerlichen Sachverhalten und Besteuerungsproblemen befähigt werden und erworbene Kenntnisse zur kritischen Beurteilung aktueller steuerpolitischer Fragestellungen
anwenden können.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Studierende, die ihre
betriebswirtschaftlichen Kenntnisse durch Grundkenntnisse des
deutschen Steuerrechts ergänzen wollen sowie an Studierende,
die eine Vertiefung im Bereich der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre – evtl. mit dem Berufsziel Steuerberater – planen.
86
3.1.5 Betriebswirtschaftliche Steuerlehre (Prof. Schanz)
M-& F-BWL
Verkehrsteuern
Vorlesung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Die Studierenden erlangen schwerpunktmäßig Kenntnisse über
die Systematik und Regelungen des deutschen Umsatzsteuerrechts unter Einbezug der zugrundeliegenden europäischen
Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie sowie der Rechtsprechung des
EuGH. Es werden vertiefte Kenntnisse der Umsatzbesteuerung
in Deutschland vermittelt. Behandelt werden insbesondere die
Besteuerung von nationalen und grenzüberschreitenden Lieferungen und Dienstleistungen, dabei vorgesehene Steuerbefreiungen sowie Vorsteuerabzugsmöglichkeiten und Berichtigungspflichten.
Die Studierenden sollen zur Erfassung und Lösung von abstrakten
umsatzsteuerlichen Sachverhalten und praxisbezogenen aktuellen Besteuerungsproblemen, auch im europäischen Kontext,
befähigt werden.
Es wird in Form eines Exkurses zudem am Ende der Veranstaltung eine Einführung in die Erbschaft-/ Schenkungsteuer, die
Grunderwerbsteuer und die Grundsteuer gegeben.
Die Veranstaltung richtet sich zum einen an Studierende, die
ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse ergänzen wollen um die
Umsatzsteuer als eine der ergiebigsten Steuereinnahmequelle
in Deutschland, die für Unternehmen in zahlreichen Praxisfällen
zur definitiven Belastung werden kann. Zum anderen richtet sich
die Veranstaltung an Studierende, die eine Vertiefung im Bereich
der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre – evtl. mit dem Ziel des
Steuerberaters – planen.
87
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.5.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Seminar in Unternehmensentscheidung und Besteuerung
Seminar
Rhythmus: jedes Semester
geblockt
■■ 12-seitige Seminararbeit
■■ Diskussionsleitung und Übernahme eines Co-Referats, Präsentation
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: keine; es wird empfohlen, vor dem Seminar „Unternehmensentscheidung und Besteuerung“ mindestens eine der Vorlesungen „Business Taxation & Financial Decisions“, „Ertragsteuern“
oder „Steuerliche Gewinnermittlung und Bewertung“ gehört zu haben.
■■ Erforderlich für: Bachelorarbeit
■■
Seminar
Das Seminar beschäftigt sich inhaltlich mit wechselnden Themen
der nationalen und internationalen Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre. In der Seminararbeit ist ein Thema selbständig aus steuerrechtlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht zu untersuchen.
Dabei besteht die Zielsetzung vor allem darin, die Fähigkeiten
wissenschaftlichen Arbeitens zu erlangen und auf die Bachelorarbeit vorzubereiten.
Die Studenten präsentieren ihre Arbeiten und Ergebnisse im Rahmen von i.d.R. geblockten Präsenzveranstaltungen, die während
des Semesters stattfinden. Darüber hinaus übernimmt jeder Student ein Co-Referat über ein anderes Seminarthema. Das Seminar in Unternehmensentscheidung und Besteuerung wird mit
Steuerberatern und Unternehmensvertretern wechselnder Praxispartner durchgeführt. Diese ergänzen die wissenschaftlichen Ausarbeitungen der Studenten aus Praktikersicht und geben so einen
Einblick in ihren Arbeitsalltag. Die Seminarveranstaltung soll die
Möglichkeit bieten, sowohl Kommilitonen als auch insbesondere
das Institut (Professorin und Assistenten) besser kennen zu lernen
und erste Kontakte zur Praxis zu knüpfen.
88
3.1.5 Betriebswirtschaftliche Steuerlehre (Prof. Schanz)
3.1.5.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Rhythmus: nach Absprache jederzeit
ca. 30-seitige freie wissenschaftliche Arbeit
■■ 12 ECTS in P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Bachelor­
arbeit
Voraussetzungen: erfolgreiche Teilnahme an dem „Seminar in Unternehmensentscheidung und Besteuerung“
Bachelorarbeiten können im Bereich der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre angefertigt werden. Die Themen umfassen
jeweils – über das Steuerrecht hinaus – vor allem eine ökonomische Perspektive. In der Regel sind quantitative Auswirkungen
steuerlicher Regelungen oder Probleme zu berechnen und zu
interpretieren.
Das Institut bietet zwei Bewerbungstermine pro Jahr für die Übernahme einer Bachelorarbeit an. Die Studenten nennen bei Ihrer
Bewerbung ihre Themenpräferenzen für den Themenpool und
ihren Wunschtermin. Detaillierte Informationen finden Sie unter „Regelung zur Übernahme von Bachelorarbeiten“ auf der
Homepage des Instituts.
89
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.6
Prof. Dr. Thorsten Sellhorn
Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung
Institut für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung
Prof. Dr. Thorsten Sellhorn
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstraße 28/RG IV
D-80539 München
Tel.
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–6323 oder –6264
+49 89 2180–6327
haimerl@bwl.lmu.de
http://www.rwp.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Thorsten Sellhorn
Post-Doc
nach Vereinbarung
sellhorn@bwl.lmu.de
+49 89 2180–6323
Sekretariat: Claudia Haimerl
Mo - Do 8-13 Uhr
Telefon
Sprechstunde
Tba
Tba
nach
Vereinbarung
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Katharina
Hombach,
M.Sc.
hombach@bwl.lmu.de
2180–6308
nach
Vereinbarung
Xiaomin Lin,
M.Sc
lin@bwl.lmu.de
2180–3769
nach
Vereinbarung
Julia Menacher,
M.Sc.
Tba
Tba
nach
Vereinbarung
Dirk Stauder,
M.Sc.
Tba
Tba
nach
Vereinbarung
Christian Stier,
Dipl.- WiWi
stier@bwl.lmu.de
2180–3363
nach
Vereinbarung
Ph.D.
Harm Schütt
eMail
90
3.1.6 Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung (Prof. Sellhorn)
Nichtwissen­
schaftliche Mitar­
beiterin
eMail
Telefon
Sprechstunde
Sandra Bauer
sandra.bauer@bwl.lmu.de
2180 - 1467
nach
Vereinbarung
Mission
Unser Ziel ist es, Studierende in allen Programmen sowie Nachwuchswissenschaftler mit Freude an unserem Fach auszustatten,
exzellent auszubilden und in attraktive Positionen zu vermitteln.
Diesem Ziel dient letztlich auch unser international ausgerichtetes
Forschungsprogramm. In der Lehre wollen wir Begeisterung für
Fragen der Rechnungslegung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensanalyse und Bewertung wecken und unsere Studierenden
dabei unterstützen, sich Wissen und analytische Fähigkeiten anzueignen, um in einem von Regulierung und Wandel geprägten
Umfeld flexibel handlungsfähig zu sein..
3.1.6.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Die Veranstaltungen am Institut für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung sind Teil des Vertiefungsgebiets „Unternehmensrechnung & Finanzen“ sowie des Pflichtmoduls „Markt- und finanzorientierte BWL“.
Der Lehrstuhl behandelt vielfältige Themen auf dem Gebiet des
externen Rechnungswesens. Zu unseren Schwerpunkten in der
Lehre zählen die Jahres- und Konzernabschlusserstellung und
Prüfung nach nationalen und internationalen Normen sowie die
Unternehmensanalyse und -bewertung u.a. im Zusammenhang
mit M&A-Transaktionen. Als Absolvent oder Absolventin unseres
Faches verfügen Sie über fundierte Kenntnisse in der Rechnungslegung als „Sprache der Wirtschaft“. Hierzu zählen grundlegende
Fertigkeiten wie die doppelte Buchführung – wichtiger sind aber
die kritische Interpretation und Nutzung von Finanzinformationen
in verschiedenen Zusammenhängen. Diese Fähigkeiten können
Sie in einem breit gefächerten Anwendungsbereich einsetzen
– nicht nur bei Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, sondern auch im Rahmen der Finanzanalyse, der
Unternehmensberatung, bei (Investment-) Banken oder in den
Rechnungslegungs- und Controllingabteilungen von Industrieunternehmen. Unsere Studierenden erfahren durch die regelmäßige
91
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Einbindung von Praxisvertretern wertvolle Einblicke in diese Bereiche. Nicht zuletzt legen unsere Veranstaltungen durch erste
Einblicke in die Methoden und Ergebnisse der (hauptsächlich
empirischen) Rechnungslegungsforschung auch den Grundstein
für das Verfassen einer Abschlussarbeit.
Ihr Profil
Unser Ausbil­
dungsangebot
■■
Sie wollen grundlegende und vertiefte Kenntnisse in einem
Kernbereich der Betriebswirtschaftslehre erwerben, die Sie
in einem breiten Anwendungsbereich zielgerichtet einsetzen
können.
■■
Sie verfolgen gespannt die aktuelle Tagespresse zur Unternehmensberichterstattung am Kapitalmarkt und sind neugierig,
wie diese Informationen entstanden sind, wie sie interpretiert
werden sollten und genutzt werden können.
■■
Sie sind theoretisch interessiert an der Fragestellung, wie ökonomische Sachverhalte systematisch und standardisiert abgebildet werden können, sodass Adressaten die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage von Unternehmen beurteilen können.
Unsere Veranstaltungen zur Rechnungslegung behandeln die
nationale und internationale Rechnungslegung und deren ökonomische Analyse. In den Veranstaltungen zur Unternehmensanalyse und -bewertung lernen Sie, wie Jahresabschlussinformationen
zur Herleitung zentraler Parameter in gängigen Bewertungsmodellen genutzt werden können.
In den zu den Vorlesungen angebotenen Übungen wollen wir Sie
in die Lage versetzen, das abstrakt Gelernte im späteren Aufgabenfeld zur Lösung der Ihnen anvertrauten Probleme verwenden
zu können. Hier legen wir Wert auf anwendungsorientierte Beispielfälle, mit deren Hilfe Sie den Stoff vertiefen können.
Honorarprofessoren runden unser Lehrprogramm mit interessanten und abwechslungsreichen Inhalten ab. Hier können Sie
weitere Leistungspunkte erwerben und von Praktikern aus erster
Hand Anwendungsfelder, aber auch Erwartungen aus der Sicht
potenzieller Arbeitgeber erfahren.
Lehrmaterialien
Zu allen Veranstaltungen empfehlen wir passende Lehrbücher.
Für die Vorlesungen und Übungen werden eigene Unterlagen
erstellt, die auf den Lehrstuhlseiten zum Download zur Verfügung stehen.
92
3.1.6 Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung (Prof. Sellhorn)
3.1.6.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehrpro­
gramm
Im Wahlpflichtbereich können Sie die Veranstaltungen Unternehmensanalyse und Bewertung sowie Internationale Rechnungslegung belegen. Darüber hinaus können Sie bei unseren Honorarprofessoren Veranstaltungen zur Anwendungsorientierten
Unternehmensbewertung sowie zu Rechnungswesen und Prüfung besuchen. Zusätzlich steht Ihnen die Möglichkeit offen, ein
Hauptseminar zu belegen und Ihre Bachelorarbeit am Lehrstuhl
zu schreiben. Eine weitere Vertiefung des Lehrgebiets ist im Rahmen des M.Sc.-Studiengangs möglich.
Ihr Studiengang ist nicht
BWL?
Studierende der Studiengänge der Mathematik, Informatik, Soziologie, Statistik, Diplom-Psychologie, Wirtschaftsgeographie
und Studierende in Magisterstudiengängen mit Nebenfach BWL
können in den Veranstaltungen zur ABWL geprüft werden.
Wer soll was
wann hören?
Der Einstieg in unser Lehrprogramm ist jederzeit möglich. Die
Veranstaltungen Unternehmensanalyse und Bewertung sowie
Internationale Rechnungslegung bauen nicht aufeinander auf und
können unabhängig voneinander absolviert werden. Den Besuch
der Veranstaltungen unserer Honorarprofessoren empfehlen wir
unseren Studierenden aus fachlichen Gründen dringend.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Unternehmensrechnung“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Unternehmensanalyse und -Bewertung
Klausur
6
U&F
Internationale Rechnungslegung
Klausur
6
M-& F-BWL
Internationale Rechnungslegung
Klausur
3
U&F
Proseminar Transaktionsbezogene
Unternehmensbewertung
Variabel
3
M-& F-BWL
Proseminar Praxis der Wirtschaftsprüfung
Variabel
3
M-& F-BWL
Hausarbeit +
Präsentation
6
M-& F-BWL
Hauptseminar
93
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Bachelorarbeit
3.1.6.2.1
U&F
12
P15
Vorlesungen und Übungen
Unternehmensanalyse und -Bewertung
Vorlesung + Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2+2-stündig (ggf. geblockt)
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in U&F
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: Kenntnisse im externen Rechnungswesen und in der
Finanzierungstheorie
■■ Erforderlich für: Seminar, Bachelorarbeit
■■
Vorlesung
Die Vorlesung Unternehmensanalyse und -Bewertung behandelt
eines der interessantesten und komplexesten Gebiete der BWL.
Im ersten Teil der Vorlesung lernen Sie, wie auf Basis bestehender Informationen zukünftige Jahresabschlüsse prognostiziert
werden können. Im zweiten Teil widmet sich die Vorlesung der
Nutzung der so gewonnenen Informationen in gängigen Bewertungsverfahren.
Ziel ist die Vermittlung solider Kenntnisse in den Techniken der
Unternehmensbewertung und Finanzanalyse. Das angeeignete
Wissen eignet sich zum Einsatz bei der Erstellung von Analysen
und Wertgutachten aller Art, sei es als Finanzanalyst, Wirtschaftsprüfer oder Berater. Als Nutzer von Bewertungsergebnissen ist
man sensibilisiert für die „Stellschrauben“ der Unternehmensbewertung und damit in der Lage, die Resultate kritisch zu beurteilen.
Übung
In den Übungen wird der Stoff anhand von Beispielen vertieft
und eingeübt. Es stehen mehrere inhaltsgleiche Übungstermine
zur Auswahl.
94
3.1.6 Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung (Prof. Sellhorn)
M-& F-BWL,
U&F
Internationale Rechnungslegung
Vorlesung + Übung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2+2-stündig (ggf. geblockt)
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
Alternativ kann die Vorlesung unabhängig von der Übung gehört werden
(2-stündige Veranstaltung). Die zugehörige 1-stündige Klausur wird mit 3
ECTS im Bereich U&F bewertet.
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: Kenntnisse im externen Rechnungswesen
Erforderlich für: Seminar, Bachelorarbeit
Die Rechnungslegung nach IFRS ist von fundamentaler ökonomischer Bedeutung: In über 100 Ländern wird sie, v.a. von kapitalmarktorientierten Unternehmen, angewendet. Auch bekannte deutsche „global players“ – darunter Siemens, Bayer oder
Volkswagen – erstellen ihre Konzernabschlüsse nach IFRS. Vor
diesem Hintergrund vermittelt die Vorlesung die institutionellen
und konzeptionellen Grundlagen und widmet sich ausgewählten,
für die Praxis relevanten Themengebieten und Fragestellungen
der Bilanzierung nach IFRS. Durch den Besuch der Vorlesung
werden Studierende in die Lage versetzt, bestehende Normen
ökonomisch zu analysieren und IFRS-Abschlüsse vor dem Hintergrund spezifischer Ermessensspielräume und Anreizsysteme
kritisch zu hinterfragen.
Zu dieser Veranstaltung werden zwei Klausuren angeboten. Sie
können 3 ECTS in einer einstündigen Klausur erwerben, die sich
auf die Vorlesung bezieht. Daneben besteht die Möglichkeit zur
Teilnahme an einer zweistündigen Klausur, die Vorlesung und
Übung umfasst und mit 6 ECTS gewichtet wird.
Übung
In den Übungen wird der Stoff anhand von Beispielen vertieft
und eingeübt. Es stehen mehrere inhaltsgleiche Übungstermine
zur Auswahl.
95
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.1.6.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Proseminar Praxis der Wirtschaftsprüfung
Vorlesung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig (ggf. geblockt)
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Proseminar
M-& F-BWL
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
In der Veranstaltung werden von einem in einer großen Prüfungsgesellschaft tätigen Wirtschaftsprüfer praxisrelevante und
interessante Problemfelder des Rechnungswesens und der Prüfung behandelt.
Proseminar Transaktionsbezogene Unternehmensbewertung
Vorlesung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2-stündig (ggf. geblockt)
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Proseminar
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Die Veranstaltung behandelt Mergers & Acquisitions (M&A) und
Unternehmensbewertungen. Zusätzlich vertieft die Veranstaltung
Fragen der strategischen Analyse, der Werttreiberplanung und
des Financial Modelling. Sie wird von einem renommierten Bewertungspraktiker angeboten.
96
3.1.6 Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung (Prof. Sellhorn)
M-& F-BWL
Hauptseminar
Theoretisches Seminar
Rhythmus: jedes Semester
2-stündig (ggf. geblockt)
■■ Seminararbeit, Vortrag, Koreferat
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: 6 ECTS in M-& F-BWL / U&F, die jeweils am Lehrstuhl erworben wurden
■■ Erforderlich für: Bachelorarbeit
■■
Hauptseminar
Hauptseminare beschäftigen sich mit wechselnden Themen
aus dem Lehr- und Forschungsprogramm des Lehrstuhls. Ein
Schwerpunkt liegt dabei auf der empirischen Erforschung der
Determinanten und Konsequenzen von Rechnungslegungsphänomenen. Die Anmeldung erfolgt in den letzten Wochen des vorhergehenden Semesters. Die Bearbeitungszeit für die Seminararbeiten beträgt sechs Wochen, wobei nach der ersten Woche eine
Projektskizze einzureichen und verbindlich mit dem Betreuer zu
besprechen ist. Im Seminar selbst sind dann ein Vortrag über
das eigene Thema sowie ein Korreferat zu halten. Ferner wird
eine rege Beteiligung an den Diskussionen, auch der anderen
Themen, erwartet.
3.1.6.2.3
Bachelorarbeit
P15
Bachelorarbeit
Theoretische Bachelorarbeit aus allen Bereichen des Lehr- und Forschungsprogramms
Rhythmus: Beginn jederzeit nach Absprache möglich
Eine ca. 30-seitige freie wissenschaftliche Arbeit, regelmäßige
Besprechungen mit dem Betreuer
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Voraussetzungen: Hauptseminar
Erforderlich für: -
97
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Bachelor­
arbeit
Wir bieten unseren Studierenden ständig Bachelorarbeitsthemen
aus verschiedenen Bereichen an, sind aber auch für Themenwünsche der Studierenden offen. Aktuelle Aktivitäten der Standardsetter (z.B. des IASB) eignen sich hierbei beispielsweise als
Inspiration für eigene Forschungsideen.
98
3.2 Management, Marketing & Innovation und Markt- und finanzorientierte BWL
3.2
Management, Marketing & Innovation und
Markt- und finanzorientierte BWL
In diesen Gebieten finden Sie Lehrveranstaltungen der folgenden
Lehrstühle.
Lehrstühle:
Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D.,
Honorarprofessur für Entrepreneurship und Innovation
Prof. Dr. Karin Hoisl, MBR,
Hans-Sauer-Stiftungs-Juniorprofessur für
Erfindungsprozesse & Intellektuelles Eigentum................. 101
Prof. Dr. Thomas Hess
Wirtschaftsinformatik und Neue Medien............................. 106
Prof. Dr. Martin Högl
Leadership and Organization................................................ 115
Prof. Dr. Tobias Kretschmer
Strategie, Technologie und Organisation............................. 123
Prof. Dr. Reiner Leidl
Gesundheitsökonomie und Management im
Gesundheitswesen................................................................. 130
Univ.-Prof. Dr. Anton Meyer
Marketing............................................................................... 136
Prof. Dr. Manfred Schwaiger
Institut für Marktorientierte Unternehmens­führung.......... 147
Prof. Dr. Martin Spann
Institut für Electronic Commerce und Digitale Märkte...... 158
Prof. Dr. Leonie Sundmacher
Fachbereich Health Services Management......................... 165
Prof. Dr. Anja Tuschke
Strategische Unternehmensführung.................................... 170
Prof. Dr. Susanne Weber
Institut für Wirtschaftspädagogik (WiPäd I & II)................. 180
99
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Prof. Dr. Ingo Weller
Personalwirtschaft................................................................. 189
Prof. Dr. Samuel Mühlemann
Human Resource Management............................................. 199
100
3.2 Management, Marketing & Innovation und Markt- und finanzorientierte BWL
3.2.1
Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D.,
Honorarprofessur für Entrepreneurship und In­
novation
Prof. Dr. Karin Hoisl, MBR,
Hans-Sauer-Stiftungs-Juniorprofessur für
Erfindungsprozesse & Intellektuelles Eigentum
Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D. (Honorarprofessur)
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb
Marstallplatz 1
80539 München
Prof. Dr. Karin Hoisl, MBR (Juniorprofessur)
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Kaulbachstraße 45
80539 München
eMail: innotec@bwl.uni-muenchen.de
Web: http://www.inno-tec.de, http://www.ip.mpg.de/de/pub/mcier.cfm
Sprechzeiten
Prof.
Dietmar
Harhoff,
Ph.D.
nach vorheriger Anmeldung
Prof. Dr. oec.
Karin Hoisl
(Juniorprof.)
Di 10.00–11.00 Uhr (nach vorheriger Anmeldung)
Assistent/-in
eMail
Dipl.-Kffr.
Sarah Eckardt,
MBR
innotec@bwl.uni-muenchen.de
n.a.
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kfm.
Michael Mödl
innotec@bwl.uni-muenchen.de
n.a.
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kfm.
Michael Natterer,
MBR
innotec@bwl.uni-muenchen.de
n.a.
nach
Vereinbarung
Sekretariat: Gisela Stingl
innotec@bwl.uni-muenchen.de
eMail: hoisl@bwl.lmu.de
Tel.
+49 89 2180–5626
Telefon
Sprechstunde
101
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Dr.
Matthias Pötzl,
MBR
innotec@bwl.uni-muenchen.de
n.a.
nach
Vereinbarung
Dr.
Nina Schießl
innotec@bwl.uni-muenchen.de
n.a.
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kfm.
Christian Steinle
innotec@bwl.uni-muenchen.de
n.a.
nach
Vereinbarung
Dr.
Roland Stürz,
MBR
innotec@bwl.uni-muenchen.de
n.a.
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kfm.
Alexander Suyer,
MBR
innotec@bwl.uni-muenchen.de
n.a.
nach
Vereinbarung
Mission
Wir vermitteln Ihnen theoretische und empirische Erkenntnisse,
anhand derer Sie beurteilen können, wie sich Innovationen in
Unternehmen und in Märkten auswirken. Sie lernen Methoden
der Analyse, Planung und operativen Durchführung von Innovationen kennen.
3.2.1.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Forschung
und Lehre am
INNO-tec
Das Lehrangebot unseres Instituts ist im Vertiefungsgebiet
„Management, Marketing & Innovation“ sowie im Pflichtmodul
„Markt- und finanzorientierte BWL“ (PO 2008) angesiedelt.
Innovationen sind die wichtigsten Quellen des Wachstums in
industrialisierten Ländern. Erfolgreiche Innovationen begründen
Wettbewerbsvorteile für Unternehmen. Die Frage, wie Innovationen herbeigeführt und erfolgreich gestaltet werden können,
nimmt daher in der Volks- und der Betriebswirtschaftslehre einen
immer größeren Raum ein.
In der Forschung arbeiten wir theoretisch und empirisch an aktuellen Problemen der Innovationsforschung. Zu unseren Themen
gehören beispielsweise die Gründungsforschung, die Rolle von
Patenten im Wettbewerb zwischen Unternehmen, internetbasierte
Innovationsmethoden, Dienstleistungsinnovationen und Innovationsprozesse in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). In
der Lehre vermitteln wir Ihnen Fähigkeiten für das Management
von Innovationsprozessen.
Das Institut arbeitet eng mit dem LMU Entrepreneurship Center
102
3.2.1 INNO-tec (Prof. Harhoff)
(LMU EC) zusammen. Das LMU EC hat in diesem Studienführer
seinen eigenen Abschnitt.
Ihr Profil
Unser Ausbil­
dungsangebot
■■
Sie möchten in Zukunft Innovationsprozesse mit beeinflussen
und initiieren.
■■
Für Sie ist es eine Herausforderung, dass Innovationen nicht
standardisierbar sind. Sie denken unkonventionell.
■■
In jedem Wintersemester wird das Proseminar Innovationsmanagement (IP Management) angeboten. Im Rahmen der Veranstaltung sollen den Teilnehmern zunächst in komprimierter
Weise die Grundlagen der rechtlichen Schutzmechanismen,
die für das Management geistigen Eigentums zur Verfügung
stehen, vermittelt werden. Vertieft werden das Patent-, das Gebrauchsmuster-, das Geschmacksmuster- und das Markenrecht
anhand von Beispielen aus der Praxis besprochen.
■■
Ankündigungen zu weiteren Seminaren, die im Rahmen des
Bachelor BWL unregelmäßig angeboten werden, sowie Informationen zu Veranstaltungen, die im Masterstudiengang BWL
angeboten werden, finden Sie auf unserer Homepage (http://
www.inno-tec.de).
3.2.1.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Wipäds
Studierenden des Studiengangs Wirtschaftspädagogik steht das
gesamte Spektrum unserer Lehr- und Prüfungsveranstaltungen
offen.
Ihr Studien­
gang ist nicht
BWL?
Studierende der Volkswirtschaftslehre können an allen Lehrveranstaltungen teilnehmen, aber nur in solchen Veranstaltungen
Leistungspunkte erwerben, die vom ISC (Geschäftsbereich
Volkswirtschaftslehre) als Prüfungsveranstaltungen anerkannt
werden. Studierende der Studiengänge Diplom-Mathematik,
Diplom-Informatik, Diplom-Soziologie, Diplom-Statistik, DiplomPsychologie, Diplom-Wirtschaftsgeographie und Studierende in
Magisterstudiengängen mit Nebenfach BWL können ebenfalls an
unseren Veranstaltungen teilnehmen.
103
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Überblick
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Proseminar Innovationsmanagement (IP Management)
Klausur
3
MM&I
Anmerkung: Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D. ist mit Wirkung zum
1. März 2013 zum Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb ernannt worden und leitet dort eine eigene
Abteilung, die sich mit Forschung zu Innovationsmanagement
und Entrepreneurship befasst. Er bleibt der Fakultät für Betriebswirtschaft der LMU jedoch als Honorarprofessor erhalten. Anmeldungen für Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten wurden
letztmalig zum 17. Juli 2013 angenommen
104
3.2.1 INNO-tec (Prof. Harhoff)
3.2.1.2.1
MM&I
Seminare
Proseminar Innovationsmanagement
(IP Management)
Proseminar
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig (geblockt)
■■ eine 1-stündige Klausur im Anschluss an die Veranstaltung
■■ 3 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Proseminar
Voraussetzungen: erforderlich für: -
„Intangible Assets“ stellen, gerade in Hochtechnologieunternehmen, häufig einen bedeutenden Teil des Unternehmenswertes
dar. Das bewusste Management geistigen Eigentums wird daher
im Innovationsmanagement zunehmend wichtiger. In Zusammenarbeit mit Herrn Patentanwalt Dr. Lachnit sollen den Teilnehmern
zunächst in komprimierter Weise die Grundlagen der rechtlichen
Schutzmechanismen, die für das Management geistigen Eigentums zur Verfügung stehen, vermittelt werden. Vertieft werden
das Patent-, das Gebrauchsmuster-, das Geschmacksmuster- und
das Markenrecht anhand von Beispielen aus der Praxis besprochen. Ziel ist es, ein Verständnis für geeignete Schutzrechtsstrategien für verschiedene Unternehmenstypen, vom Start-up bis
zum Global Player, zu entwickeln. Ein weiterer Fokus liegt auf
der betriebswirtschaftlichen Nutzung von Patentinformationen
für das Management. Ferner werden Verfahren zur Bewertung
von Patentportfolios vorgestellt. Die Praxisvorträge widmen sich
insbesondere den unterschiedlichen Patentstrategien in Start-ups
und international tätigen Großunternehmen, der Frage moderner
Organisationsformen im IP Management sowie Methoden der
Patentbewertung in der Praxis.
105
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.2
Prof. Dr. Thomas Hess
Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
Prof. Dr. Thomas Hess
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstraße 28 VG
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–6390
+49 89 2180–13541
wimmer@bwl.lmu.de
http://www.wim.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Univ.-Prof. Dr.
Thomas Hess
Di 14.30–16.00 Uhr
(nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat)
Sekretariat: Hannelore Wimmer
Mo-Do 9.00–12.30 Uhr und 13.30–16.00 Uhr
Fr 9.00-12.30 Uhr
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Matthias Berger,
M.Sc.
matthias.berger@bwl.lmu.de
2180–6393
nach
Vereinbarung
Benedikt Berger,
M.Sc.
benedikt.berger@bwl.lmu.de
2180–6392
nach
Vereinbarung
Marvin
Fleischmann,
M. Sc.
fleischmann@bwl.lmu.de
2180–6394
nach
Vereinbarung
Anna Horlacher,
M. Sc.
horlacher@bwl.lmu.de
2180–6790
nach
Vereinbarung
Dipl.-Hdl.
Natalie
Kaltenecker
kaltenecker@bwl.lmu.de
2180–6114
nach
Vereinbarung
Antonia Köster,
B.Sc.
koester@bwl.lmu.de
2180–6397
nach
Vereinbarung
Christian Matt,
Dr., MBR
matt@bwl.lmu.de
2180–6381
Fr
15.00–16.00 Uhr
106
3.2.2 Wirtschaftsinformatik und Neue Medien (Prof. Hess)
Dipl. Kfm.
Oliver Oechslein,
MBR
oechslein@bwl.lmu.de
2180–6792
nach
Vereinbarung
Michel Schreiner,
M.A.
schreiner@bwl.lmu.de
2180–6241
nach
Vereinbarung
Anisa Stefi,
M.Sc.
stefi@bwl.lmu.de
2180–6399
nach
Vereinbarung
Dipl. Kfm.
Alexey
Sytnyakovski
sytnyakovski@bwl.lmu.de
2180–5722
nach
Vereinbarung
Mission
Die Digitalisierung von Unternehmen, seine Ergebnisse und technischen Lösungen stehen im Mittelpunkt unserer Forschung und
Lehre. Wir beschäftigen uns insbesondere mit der Digitalisierung
von Medienunternehmen und betrachten zudem Themen, wie die
unternehmerische Nutzung einer Digitalisierung des täglichen
Lebens sowie den Einfluss digitaler Technologien auf Organisations- und Steuerungskonzepte.
3.2.2.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
In der Lehre konzentrieren wir uns auf zwei Gebiete: auf vertiefende Lehrveranstaltungen zu Digitalen Gütern sowie grundlegende Veranstaltungen zur Nutzung von Informations- und
Kommunikations­technologien für das Management von Unternehmen. Wir behandeln sowohl theoretische und methodische
Grundlagen als auch aktuelle Problemstellungen und praktische
Lösungen.
Bei den Veranstaltungsformen reicht unser Spektrum von
klassischen­ Vorlesungen/Übungen bis hin zu Hauptseminaren
und Projekt­kursen.
Ihr Profil
■■
Als Wirtschaftswissenschaftler sind Sie sich bewusst, dass
Ihnen­ bei jeder späteren beruflichen Tätigkeit ein vertieftes
Grundlagen­wissen im Bereich innovativer digitaler Technologien zu Gute kommen wird. Sie sind kein „Computerfreak“,
sondern interessieren­ sich insbesondere für die betriebswirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten dieser Technologien.
■■
Ihr Interesse geht über die unverzichtbaren Grundlagen
hinaus und Sie haben ein verstärktes Interesse am Produkt
„Information“, angefangen bei den Geschäftsmodellen von
107
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
iTunes & Co über digitale Distribution von Medieninhalten bis
zur Softwarebranche.
Unser Ausbil­
dungsangebot
Das Lehrangebot in den Bachelor-Studiengängen richtet sich an
folgende Zielgruppen:
■■
Grundlagenausbildung: Für alle Studierenden wirtschafts­
wissenschaftlicher Bachelor-Studiengänge wird eine Grundlagenausbildung in „Wirtschaftsinformatik“ und in „Digitale
Unternehmung“ angeboten.
■■
Im B.Sc.-Studiengang zählen unsere vertiefenden Veranstaltungen zum Vertiefungsgebiet „Management, Marketing und
Innovation“. Innerhalb dieses Vertiefungsgebietes initiieren
und koordinieren die Lehrstühle von Prof. Spann, Prof. Kretschmer und wir das Kursprogramm „Digitale Ökonomie“ und eröffnen den Studierenden so die Möglichkeit einer Schwerpunktsetzung in diesem Bereich. Diese Schwerpunktsetzung kann
auch mit unseren Angeboten im Rahmen des M.Sc.-Studiums
fortgesetzt werden.
■■
Spezielle Nebenfach-Ausbildung: Studierenden der Medieninformatik stehen grundsätzlich alle vertiefenden Veranstaltungen
im B.Sc. offen. Für Studierende der Kommunikationswissenschaft bzw. der Buchwissenschaft gilt dies für einführende Veranstaltungen zum Vertiefungsgebiet.
Lehr­
materialien
Die in den Vorlesungen eingesetzten Folien und auch alle anderen
Übungsmaterialen werden als PDF-Datei über das LSF-Portal im
Internet angeboten.
3.2.2.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehr­
programm
Unsere Lehrveranstaltungen in den Bachelor-Studiengängen
sind auf oben genannte Zielgruppen zugeschnitten: Grundlagen­
ausbildung der Wirtschaftswissenschaftler und Vertiefung „Neue
Medien“. Das genaue­Angebot für alle Nebenfach-Studenten ist
über die WWW-Seite des Lehrstuhls abrufbar.
Wer soll was
wann hören?
Es sollte zunächst die Grundlagenvorlesung und -übung zu „Neue
Medien“ (Digital Media and Business) und erst dann die weiterführenden Veranstaltungen besucht werden.
108
3.2.2 Wirtschaftsinformatik und Neue Medien (Prof. Hess)
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Digitale Unternehmung“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Digital Media and Business
Klausur
6
MM&I
Proseminar Organisation und
IT-Management im öffentlichen
Sektor
Fallstudie
3
M-& F-BWL
Theoretisches Hauptseminar zu
Neue Medien
Hausarbeit
6
M-& F-BWL
Proseminar Geschäftsmodelle der
Medienbranche
Fallstudie
3
M-& F-BWL
Proseminar Advanced Topics in IS
Fallstudie
3
M-& F-BWL
Proseminar Content Management
Systeme
Fallstudie
3
MM&I,
M-& F-BWL
Empirisches Hauptseminar zu
Neue Medien
Hausarbeit
6
M-& F-BWL
12
P15
Bachelorarbeit
3.2.2.2.1
MM&I
Vorlesungen und Übungen
Digital Media and Business
Vorlesung und Übung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2+2-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Voraussetzung: Erforderlich für: vertiefende Veranstaltungen des Lehrstuhls, alternativ
anerkannt werden auch die Veranstaltungen Information, Organisation
und Management und E-Commerce
109
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Vorlesung
Die Vorlesung „Digital Media and Business“ ist die Grundlage
für die vertiefenden Veranstaltungen im Bachelorstudiengang.
Behandelt werden in dieser Veranstaltung ökonomische Grundlagen der Medienwirtschaft (z.B. Erlösmodelle und Wertschöpfungsketten) sowie branchenspezifische Technologien (z.B. Content Management Systeme und Ebooks) und charakteristische
Geschäfts­modelle. Praktikervorträge werden integriert.
Übung
Die Übung greift Zusammenhänge aus der Vorlesung auf und
vertieft diese anhand konkreter Aufgabenstellungen.
3.2.2.2.2
Seminare
M-& F-BWL
Proseminar Organisation und IT-Management im öffentlichen Sektor
Proseminar
Rhythmus: jedes Wintersemester
Erstellen einer Fallstudiendokumentation inkl. Kurzpräsentation
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzung: Digital Media and Business oder Information, Organisation und Management oder E-Commerce
■■ Erforderlich für: ■■
Im Seminar werden Inhalte aus dem Public Management und dem
IT-Management verbunden. Typische Themen sind angelehnt an
öffentl.-rechtl. Rundfunkanbieter, Hochschulen etc.: Was ist bei
der Führung, Organisation und Planung in derartigen Betrieben
zu beachten? Wie transformiert man derartige Betriebe? Governance der IT, Sourcing der IT, strategische Relevanz der IT, Management von IT-Projekten etc.
110
3.2.2 Wirtschaftinformatik und Neue Medien (Prof. Hess)
M-& F-BWL
Proseminar Geschäftsmodelle der Medienbranche
Proseminar
Rhythmus: jedes Sommersemester
Erstellen einer Fallstudiendokumentation inkl. Kurzpräsentation
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzung: Digital Media and Business oder Information, Organisation und Management oder E-Commerce
■■ Erforderlich für: ■■
Projekt­
seminar
M-& F-BWL
Das Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien bietet
in Zusammenarbeit mit Herrn Hon.-Prof. Dr. Hilbers das Proseminar „Geschäftsmodelle der Medienbranche“ an. Herr Prof.
Hilbers ist Beiratsvorsitzender der Home Shopping Europe AG
und war zuvor als Geschäftsführer der Quelle GmbH, der Primondo Manage­ment Service GmbH sowie über 10 Jahre in verschiedenen Managementpositionen der Bertelsmann AG tätig.
Im Rahmen des Seminars werden einige Fallstudien aus seinem
Berufsleben präsentiert, die Herr Prof. Hilbers mit den Studierenden diskutiert. Dabei werden insbesondere eine Fülle von realen Zusammenhängen vorgestellt sowie einzelne Fallstudien in
den größeren Zusammenhang der Medienindustrie gestellt und
miteinander verglichen.
Proseminar Advanced Topics in IS
Proseminar
Rhythmus: unregelmäßig, Sommer- oder Wintersemester
Erstellen einer Fallstudiendokumentation inkl. Kurzpräsentation
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzung: Digital Media and Business oder Information, Organisation und Management oder E-Commerce
■■ Erforderlich für: ■■
Projekt­
seminar
Das Seminar verfolgt das Ziel, den Teilnehmern ein tiefgründiges
Verständnis von Social Media- und Web 2.0-basierten Geschäftsanwendungen zu vermitteln. Im Vordergrund steht außerdem die
111
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Analyse der Aus- und Wechselwirkung von Web 2.0-Technologien
auf Unternehmen und die Bewertung von Web 2.0-zentrierten
Geschäftsmodellen.
MM&I,
M-& F-BWL
Proseminar Content Management Systeme
Proseminar
jedes Wintersemester
Erstellen einer Fallstudiendokumentation inkl. Kurzpräsentation
■■ 3 ECTS in MM&I oder M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzung: Digital Media and Business oder Information, Organisation und Management oder E-Commerce
■■ Erforderlich für: ■■
Projekt­
seminar
M-& F-BWL
Die generelle Zielsetzung des Proseminars liegt in der kon­
zeptionellen Auseinandersetzung mit und praktischen Anwendung von neuen Technologien im Rahmen aktueller Fragestellungen aus der Medienbranche. Konkret geht es um die
Einführung eines Content Management Systems. Hierbei soll den
Teilnehmern sowohl die Einsetzbarkeit als auch die Handhabung
des Systems vermittelt werden.
Theoretisches Hauptseminar zu Neue Medien
(mit wechselnden Themen)
Hausarbeitsseminar
Rhythmus: jedes Sommersemester
Erstellen einer Seminararbeit inkl. Präsentation
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzung: Digital Media and Business oder Information, Organisation und Management oder E-Commerce
■■ Erforderlich für: Bachelorarbeit am Lehrstuhl
■■
Hauptseminar
Im theoretischen Hauptseminar werden aktuelle Themen aus
dem Bereich „Digital Media and Business“ behandelt. Die
Studierenden­bearbeiten Teilthemen auf Basis der Literatur und
üben so das wissenschaftliche Arbeiten an einem kleinen Beispiel
– gerade auch als Vorbereitung für eine entsprechende Bachelor­
112
3.2.2 Wirtschaftsinformatik und Neue Medien (Prof. Hess)
arbeit. Zudem werden in der Veranstaltung Fallstudien durch die
Teilnehmer bearbeitet und präsentiert.
M-& F-BWL
Empirisches Hauptseminar zu Neue Medien
(mit wechselnden Themen)
Hauptseminar
Rhythmus: jedes Wintersemester
Erstellen einer Studiendokumentation inkl. Präsentation
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzung: Digital Media and Business oder
Information, Organisation & Management oder E-Commerce
■■ Erforderlich für: Bachelorarbeit am Lehrstuhl
■■
Hauptseminar
In der Wirtschaftsinformatik und speziell in den Forschungsschwerpunkten des Instituts ergeben sich immer wieder aktuelle und interessante Fragestellungen. Diese werden für das
„Empirische­ Hauptseminar zu Neue Medien“ aufgegriffen. Die
teilnehmenden Studierenden erhalten dazu im Rahmen einer
eigenen­kleinen empirischen Studie die Möglichkeit, jeweils eine
dieser Fragestellungen vertieft zu untersuchen. Weitere Informationen zur Veranstaltung können über die Lehrstuhlhomepage
abgerufen werden.
3.2.2.2.3
Bachelorarbeit
P15
Bachelorarbeit
Theoretische oder empirische Bachelorarbeit
■■
■■
Rhythmus: Beginn jederzeit möglich
12 ECTS im Modul P15
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Bachelor­
arbeit
Voraussetzung: Theoretisches oder Empirisches Hauptseminar zu Neue
Medien oder Hauptseminar an den Lehrstühlen von Prof. Picot oder
Prof. Spann (wegen der hohen Nachfrage ist die Zahl der Bachelorarbeiten begrenzt).
Während der Bearbeitung einer Bachelorarbeit nimmt jeder
unserer­Bachelorstudenten an unseren Bachelorseminar­terminen
113
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
teil. Ungefähr einen Monat vor Abgabe der Bachelorarbeit stellt
jeder Bachelorstudent in einem ca. 20-minütigen Referat die
Struktur seiner Arbeit sowie die wichtigsten Erkenntnisse vor,
worauf eine kritische Diskussion erfolgt und relevante Probleme
erörtert werden.
114
3.2.3 Leadership and Organization (Prof. Högl)
3.2.3
Prof. Dr. Martin Högl
Leadership and Organization
Institute for Leadership and Organization (ILO)
Prof. Dr. Martin Högl
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstraße 28/ RGB
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180– 9541
+49 89 2180– 9542
ilo@bwl.lmu.de
www.ilo.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Martin Högl
nach Vereinbarung
Dozent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
PD Dr.
Yvette Hofmann
yehofmann@bwl.lmu.de
2180–9541
nach
Vereinbarung
Prof. Dr.
Brooke Shaugh­
nessy
ilo@bwl.lmu.de
2180–9541
nach
Vereinbarung
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Dr.
Julia Backmann
backmann@bwl.lmu.de
2180–9536
nach
Vereinbarung
Silja Hartmann,
M.Sc.
hartmann@bwl.lmu.de
2180–9543
nach
Vereinbarung
Marie Haude,
MBR, M.A.
haude@bwl.lmu.de
2180–9538
nach
Vereinbarung
Ariane Hengst,
MBR, MLB
hengst@bwl.lmu.de
2180–9537
nach
Vereinbarung
Julia Hulla,
M.A.
hulla@bwl.lmu.de
2180–9544
nach
Vereinbarung
Rouven Kanitz,
B.Sc.
kanitz@bwl.lmu.de
2180–9545
nach
Vereinbarung
Sekretariat: Christina Broza
115
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Helene Köpplin,
M.A.
koepplin@bwl.lmu.de
2180–9547
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kfm.
Stefan Razinskas
razinskas@bwl.lmu.de
2180–9539
nach
Vereinbarung
Laura Joan Salm,
M.Sc., MBR
salm@bwl.lmu.de
2180–9548
nach
Vereinbarung
Dipl.-Hdl.
Susanne
Schneider
s.schneider@bwl.lmu.de
2180–9549
nach
Vereinbarung
Dr.
Matthias Weiß
weiss@bwl.lmu.de
2180–9546
nach
Vereinbarung
Unternehmen erfolgreich zu führen heißt insbesondere auch
Menschen erfolgreich zu führen. Die Mitarbeiter mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten, aber auch ihrer Einsatzbereitschaft
und ihrem Commitment verkörpern die Kernkompetenzen, die
den nachhaltigen Unternehmenserfolg ausmachen.
3.2.3.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Unsere Forschungsausrichtung schlägt sich auch in der Lehre
nieder. Ausgangspunkt ist dabei ein Verständnis von Führung
als strategischer Erfolgsfaktor, d.h. das erfolgreiche Führen von
Beschäftigten um verschiedene Unternehmensziele zu erreichen
und den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern. Unsere
Forschung bietet die Grundlage für wissenschaftliche Aktualität
und praktische Anwendungsnähe in den Vorlesungen und Seminaren. So profitieren auch die Studierenden und letztendlich
deren zukünftige Unternehmen. Auf der Basis aktueller eigener
Forschungstätigkeit, Lehrbücher und Fallstudien, sowie durch
Verknüpfung theoretischer Modelle und empirischer Methoden
vermitteln wir in unseren Lehrveranstaltungen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der internationalen Forschung.
Ihr Profil
■■
Sie haben Interesse an der menschlichen Seite von Unternehmen, möchten menschliches Verhalten in Organisationen
besser verstehen.
■■
Sie haben Interesse an Konzepten und Instrumenten zur Analyse, Entwicklung und Implementierung von Führungsverhalten
und –werkzeugen.
116
3.2.3 Leadership and Organization (Prof. Högl)
Unser Ausbil­
dungsangebot
Im Rahmen unserer Veranstaltungen werden sowohl fundierte Methodenkenntnisse und analytische Fähigkeiten,
als auch praxis­orientierte Ansätze auf Basis von Fallstudien vermittelt. Ziel ist es, den Studierenden ein hilfreiches Werkzeug für eine spätere Tätigkeit, sei es in der
Praxis oder in der Forschung, zur Verfügung zu stellen.
Nähere Informationen zu unserem Veranstaltungsangebot erhalten Sie auf unserer Website.
Lehr­
materialien
Syllabi, Foliensätze, Literaturhinweise und weitere Lehrmaterialen zu unseren Veranstaltungen erhalten Sie in der Regel als
Download über unsere Website.
3.2.3.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehrpro­
gramm
Im B.Sc.-Studiengang zählen unsere Veranstaltungen zum Vertiefungsgebiet „Management, Marketing und Innovation“ sowie
zum Pflichtmodul „Markt- und finanzorientierte BWL“ (PO 2008).
Ihr Studien­
gang ist nicht
BWL?
Studierende mit Nebenfach BWL können einige unserer Veranstaltungen belegen und Leistungen erbringen. Genaueres finden
Sie in den Beschreibungen der einzelnen Veranstaltungen.
Überblick
Hinweise zu den einzelnen Veranstaltungen, die Sie bei uns besuchen können, finden Sie in der nachstehenden Tabelle.
In ABWL sind die die Veranstaltungen „People and Organization“ und
„Production and Organization“ Teil des ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Organization & Innovation
Klausur
6
MMI
Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung I
Klausur
3
M-& F-BWL
Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung II
Klausur
3
M-& F-BWL
Proseminar Leadership and
Organization
Vortrag
3
M-& F-BWL
Hausarbeit
3
M-& F-BWL
Hauptseminar Leadership and
Organization
117
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Proseminar The management of
projects– Making it work!
Hauptseminar The management of
projects– Making it work!
Vortrag
3
MMI,
M-& F-BWL
Hausarbeit
3
MMI,
M-& F-BWL
12
P15
Bachelorarbeit
3.2.3.2.1
MMI
Vorlesungen
Organization & Innovation
Vorlesung/Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
4-stündig
■■ 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung &
Übung
Voraussetzung: Erforderlich für: -
People clearly are an organization‘s most critical resource. Their
knowledge and skills along with their commitment, creativity, and
effort are the basis for competitive advantage. It is people that
have creative ideas for new products or for process improvements
and that take technologies to the next level. Therefore, this course
focuses on the people side of innovation.
Throughout the semester, tutorials are held to provide additional
and in-depth insights into the course content. To achieve this goal,
we will work on case studies in the covered topic areas in order
to connect the content from the lecture to management practice.
M-& F-BWL
Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung I –
Personalmanagement
Vorlesung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig
■■ Punkteerwerb: 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
118
3.2.3 Leadership and Organization (Prof. Högl)
M-& F-BWL
Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung II –
Unternehmerisches Denken und Handeln
Vorlesung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2-stündig
■■ Punkteerwerb: 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Vorlesung
Beide Veranstaltungen werden als Ringvorlesungen in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Weller (Personalwirtschaft) und Prof. Dr.
Frey (Institut für Sozialpsychologie) angeboten. Die Vorlesungen
richteten sich an Studierende mit Interesse an allgemeinen Fragestellungen zum Personalmanagement. Ziel der Veranstaltung
ist es, Studierenden aller Fachrichtungen eine Einführung in das
Themengebiet Unternehmertum und unternehmerisches Denken
und Handeln zu geben.
3.2.3.2.2
Seminare
M-& F-BWL
Proseminar Leadership and Organization
Proseminar
Rhythmus: jedes Semester
2-stündig (geblockt)
■■ Punkteerwerb: Vortrag
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Proseminar
Voraussetzung: Erforderlich für: Hauptseminar
Das Proseminar bietet zusammen mit dem Hauptseminar einen
Einblick in wissenschaftliches Arbeiten. Themenschwerpunkt
ist die „menschliche Seite“ von Unternehmen. Die erfolgreiche
Teilnahme berechtigt zum Besuch an dem im gleichen Semester
stattfindenden Hauptseminar. Die Veranstaltung dient zusammen
mit dem Hauptseminar als Vorbereitung auf die Übernahme einer
Bachelorarbeit am Lehrstuhl. Die Teilnehmeranzahl ist auf 20
beschränkt; eine Anmeldung ist erforderlich. Mehr dazu erfahren
Sie auf unserer Website.
119
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
M-& F-BWL
Hauptseminar Leadership and Organization
Hauptseminar
Rhythmus: jedes Semester
2-stündig (geblockt)
■■ Punkteerwerb: Erstellung einer Hausarbeit
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Hauptseminar
MMI,
M-& F-BWL
Voraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme am Proseminar
Erforderlich für: Bachelorarbeit
Nach erfolgreichem Abschluss des Proseminars führt die Teilnahme am Hauptseminar tiefer in eine ausgewählte Thematik ein
und dient gleichzeitig als Vorbereitung auf die Bachelorarbeit.
Die Teilnehmeranzahl ist auf 20 beschränkt; eine Anmeldung ist
erforderlich. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Website.
The management of projects– Making it work!
Proseminar
Rhythmus: jedes Sommersemester
2-stündig
■■ Punkteerwerb: Präsentation in Gruppen und Mitarbeit
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■ beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Proseminar
Voraussetzung: Erforderlich für: Hauptseminar
This course will provide you with a basic exposure to the tasks and
challenges facing today’s projects and in particular, those of the
project manager. Imagine managing globally distributed teams
while adhering to scope, budget, time constraints while balancing
project risks, rigorous quality demands, and stressed out team
members. This course will provide you with the basic tools and
– as important – behavioral skills to systematically manage projects for profit and non-profit organizations. Aim of the course is
to learn how to deal with common project management problems
that people rarely envisage – but which almost always happen!
120
3.2.3 Leadership and Organization (Prof. Högl)
Note: Active participation in team exercises and discussions is
required!
Shortly before the start of the course, kick-off literature will be
provided and a detailed syllabus will be send to all course participants.
MMI,
M-& F-BWL
The management of projects– Making it work!
Hauptseminar
Rhythmus: jedes Sommersemester
2-stündig
■■ Punkteerwerb: Seminararbeit (ca. 22.000 Zeichen)
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■ beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Hauptseminar
Voraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme am Proseminar
Erforderlich für: Bachelorarbeit
Successful participation in the Proseminar is required to participate in the Hauptseminar. Pro- &Hauptseminar are both required
for admission to the Bachelor Thesis. It is possible and advisable
to attend the Pro- and Hauptseminar in the same semester.
The course participants will write a short seminar paper (approx. 22.200 characters for each participant) about their topic
presented during the previous Proseminar.
3.2.3.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Rhythmus: Beginn jederzeit möglich
Punkteerwerb: Eine freie wissenschaftliche Arbeit (Umfang: ca. 70.000
Zeichen)
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Voraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme an einem Hauptseminar am
Lehrstuhl
121
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Bachelor­
arbeit
Voraussetzung für die Übernahme einer Bachelorarbeit am Lehrstuhl ist, neben der Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen
der Prüfungsordnung 2008, die erfolgreiche Teilnahme an einem
unserer Hauptseminare. Hier werden Studierende gezielt auf die
Bachelorarbeit vorbereitet.
Wir bevorzugen einen konzeptionellen, literaturbasierten Ansatz
und erwarten einen hohen wissenschaftlichen Standard. Themen
können aus unseren Forschungsbereichen entwickelt werden.
Beachten Sie, dass die Anfertigung der Bachelorarbeit innerhalb
verbindlicher und vorgegebener Zeiträume erfolgen muss. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Website.
122
3.2.4 Strategie, Technologie und Organisation (Prof. Kretschmer)
3.2.4
Prof. Dr. Tobias Kretschmer
Strategie, Technologie und Organisation
Institut für Strategie, Technologie und Organisation
(Institute for Strategy, Technology and Organization)
Prof. Dr. Tobias Kretschmer
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Kaulbachstraße 45/ II
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–6270
+49 89 2180–16541
isto@bwl.lmu.de
www.isto.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Tobias
Kretschmer
nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat
Prof. Dr.
Thorsten
Grohsjean
(Juniorprof.)
Terminvereinbarung per eMail
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Christine Auer,
BA (Hons), LLM
c.auer@lmu.de
2180–6192
siehe Homepage
Prisca Friedrichs,
B.Sc.
p.friedrichs@lmu.de
2180–6791
siehe Homepage
Pascal Kober,
M.Sc.
p.kober@lmu.de
2180–5696
siehe Homepage
Anke Schulz,
M.Sc.
schulz@lmu.de
2180–6110
siehe Homepage
Philipp Staiger,
M.Sc.
p.staiger@lmu.de
2180–6112
siehe Homepage
Dipl.-Vw.
Dainis Zegners
d.zegners@lmu.de
2180–6111
siehe Homepage
Sekretariat: Esther Almasdi
Mo–Fr 9.00–17.00 Uhr
eMail: t.grohsjean@lmu.de
Tel.:
+49 89 2180–5069
123
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.4.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Die Lehre am Institut für Strategie, Technologie und Organisation
(ISTO) konzentriert sich auf die Themenbereiche Strategie und
Organisation, und legt insbesondere den Schwerpunkt auf Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Märkte.
Unser Ziel ist es unseren Studenten zu vermitteln, weshalb Unternehmen bestimmte Strategien wählen und was die Folgen
strategischer Interaktionen für Unternehmenserfolge, Verbraucher und politische Entscheidungen sind. Des Weiteren vertiefen
wir diese Fragestellungen, indem wir verschiedene Aspekte von
Organisationen, wie z.B. die Struktur innovativer Unternehmen
oder organisationales Lernen, untersuchen.
Viele Praxisanwendungen in unseren Lehrveranstaltungen thematisieren aufgrund ihrer Dynamik und ihrer Branchenmerkmale
IKT-Industrien, wie die Mobilfunk- und die Videospielbranche.
Diese Industrien werden hinsichtlich ihrer zugrunde liegenden
wirtschaftlichen Phänomene untersucht, wie z.B. Netzwerkeffekte, Technologiediffusion oder Plattformwettbewerb, die eine
breite Anwendung in zahlreichen modernen Industrien finden.
Ihr Profil
Ausbildungs­
angebot
■■
Sie interessieren sich für strategisches Management und organisationale Fragestellungen.
■■
Sie interessieren sich für IKT-Industrien.
■■
Sie möchten sich umfassende methodologische Kenntnisse
aneignen.
■■
Sie streben eine berufliche Zukunft als Analyst, Berater oder
Projektmanager an oder interessieren sich für eine akademische Laufbahn.
Innerhalb des Vertiefungsgebietes „Management, Marketing
und Innovation“ koordinieren die Lehrstühle von Prof. Hess,
Prof. Spann und Prof. Kretschmer das Kursprogramm „Digitale
Ökonomie“und eröffnen Studierenden so die Möglichkeit einer
Schwerpunktsetzung in diesem Bereich. Diese Schwerpunktsetzung kann auch im Rahmen des Masterstudiums fortgesetzt
werden.
124
3.2.4 Strategie, Technologie und Organisation (Prof. Kretschmer)
Lehr­
materialien
Die in den Veranstaltungen eingesetzten Materialien werden zum
Download über das Internet angeboten. Nähere Informationen
zu den Materialien werden in den jeweiligen Veranstaltungen
bekannt gegeben.
3.2.4.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehr­
programm
Im B.Sc.-Studiengang bieten wir im Wahlpflichtbereich die
Vorlesung­„Management and Economics of Network Industries“
an. Des Weiteren bieten wir eine Reihe von quantitativ und
qualitativ­orientierten Seminaren an, die auch zur Vorbereitung
auf die Bachelorarbeit dienen. Im Rahmen eines M.Sc.-Studiums
können die Kenntnisse aus dem B.Sc.-Studium vertieft werden.
Wer soll was
wann hören?
Im zweiten Studienabschnitt sollte zunächst die Veranstaltung
„Management and Economics of Network Industries“ besucht
werden, bevor weitere Veranstaltungen belegt werden.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Competition & Strategy“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Management and Economics of
Network Industries
Klausur
6
MM&I
Seminar Actors and Strategies in
Regulated Markets
Hausarbeit
& Präsentation
6
MM&I
Proseminar Strategy and Organization in Technology Markets
Hausarbeit
3
M-& F-BWL
Hauptseminar Strategy and Organization in Technology Markets
Hausarbeit
& Präsentation
6
M-& F-BWL
12
P15
Bachelorarbeit
125
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.4.2.1
MM&I
Vorlesungen und Übungen
Management and Economics of Network Industries (MENI)
Vorlesung und Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
4-stündig
■■ 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
und Übung
Voraussetzung: –
Erforderlich für: Bachelorarbeit
Bestimmte Güter wie z.B. Telefonie und Videospiele weisen
sogenannte­ Netzwerkeffekte auf und unterscheiden sich damit
grundlegend von anderen Gütern. Die Veranstaltung geht der
Frage nach, welche Auswirkungen diese Besonderheit für Netzwerkmärkte hat, etwa für die Marktstruktur, für die Strategien
der Akteure und für die Regulierung.
Die Übung greift Zusammenhänge aus der Vorlesung auf und
vertieft diese anhand konkreter Aufgabenstellungen und Fall­
studien. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten.
3.2.4.2.2
MM&I
Seminare
Actors and Strategies in Regulated Markets
Seminar
Rhythmus: mindestens einmal im akademischen Jahr
2-stündig
■■ Hausarbeit und Präsentation
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzung: Bewerber, die erfolgreich an der MENI-Vorlesung teilgenommen haben, werden bevorzugt berücksichtigt
■■ Erforderlich für: ■■
126
3.2.4 Strategie, Technologie und Organisation (Prof. Kretschmer)
Seminar
M-& F-BWL
Viele moderne Technologiemärkte, wie z.B. der Telekommunikationsmarkt, werden stark reguliert. Weshalb ist dies der Fall
und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Unternehmensstrategien? Das Seminar geht diesen Fragen sowohl aus
theoretischer, als auch aus angewandter Perspektive während
einer Kursfahrt nach Berlin nach. In diesem Rahmen sind Gespräche mit Industrieexperten und Vertretern von Regulierungsbehörden geplant. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache
abgehalten.
Proseminar Strategy and Organization in Technology Markets
Empirisches oder theoretisches Seminar
Rhythmus: mindestens einmal im akademischen Jahr
Blockkurs
■■ Hausarbeit
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzung: Bewerber, die erfolgreich an der MENI-Vorlesung teilgenommen haben, werden bevorzugt berücksichtigt
■■ Erforderlich für: ■■
Proseminar
Im Proseminar werden einführende Fragestellungen aus dem
Bereich Strategie, Technologie und Organisation intensiv untersucht. Den Studierenden soll dabei methodisches Wissen,
industrie­spezifisches Wissen oder Wissen über Unternehmensstrategien in einem dynamischen Umfeld im Allgemeinen vermittelt werden. In der Vergangenheit wurden sowohl empirische
als auch fallstudienbasierte Seminare angeboten. In der Regel
werden die Proseminare in englischer Sprache gehalten.
Die Themen der Proseminare können der Website entnommen
werden. Das Proseminar berechtigt nicht zur Übernahme einer
Bachelorarbeit im Sinne der Prüfungsordnung.
127
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
M-& F-BWL
Hauptseminar Strategy and Organization in Technology Markets
Empirisches oder theoretisches Seminar
Rhythmus: jedes Semester
4-stündig
■■ in der Regel 15-seitige Hausarbeit und Präsentation
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzung: Bewerber, die erfolgreich an der MENI-Vorlesung teilgenommen haben, werden bevorzugt berücksichtigt
■■ Erforderlich für: Bachelorarbeit
■■
Hauptseminar
Im Hauptseminar werden fortgeschrittene Fragestellungen aus
dem Bereich Strategie, Technologie und Organisation intensiv
untersucht. Wie im Proseminar steht dabei die Vermittlung von
methodischem oder industriespezifischem Wissen sowie Wissen
über Unternehmens­strategien in einem dynamischen Umfeld im
Allgemeinen im Vordergrund. Es wird angestrebt, Seminare mit
theoretischen Inhalten und empirische Seminare in einem ausgewogenen Verhältnis über die Semester abzuhalten. Die Themen
der Hauptseminare können der Website (http://www.isto.bwl.unimuenchen.de/studium_lehre/bachelor/index.html) entnommen
werden. Das Hauptseminar berechtigt auch zur Übernahme einer
Bachelorarbeit im Sinne der Prüfungsordnung.
3.2.4.2.3
Bachelorarbeit
P15
Bachelorarbeit
Empirische oder theoretische wissenschaftliche Arbeit
Rhythmus: Beginn jeweils zum ersten Montag eines Monats möglich.
Umfang: 30 Seiten
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Voraussetzung: s.u.
Erforderlich für: -
128
3.2.4 Strategie, Technologie und Organisation (Prof. Kretschmer)
Bachelor­
arbeit
Die Anzahl der zur Betreuung angenommen Abschlussarbeiten
richtet sich nach der aktuellen Kapazität des Lehrstuhls. Das
Institut­für Strategie, Technologie und Organisation bietet jedes
Semester ein Seminar an, das als Voraussetzung für das Schreiben einer Bachelorarbeit im Sinne der Prüfungsordnung dient.
Welches Seminar als Voraussetzung dient, kann den Veranstaltungsbeschreibungen auf der Webseite (http://www.isto.bwl.unimuenchen.de/studium_lehre/bachelor/index.html) entnommen
werden. Für die Übernahme von Bachelorarbeiten ist generell
die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung „Management and
Economics of Network Industries“ und an einem Hauptseminar
des Lehrstuhls erforderlich. Studierenden, die eine empirische
Arbeit schreiben möchten, wird der Besuch eines empirischen
Seminars empfohlen.
Bitte informieren Sie sich auf unserer Website www.isto.bwl.lmu.de
frühzeitig über die genauen Modalitäten (Ablauf, Termine,
Ansprech­partner, etc.) zur Übernahme einer Abschlussarbeit.
Aktuell angebotene Themen finden Sie ebenfalls auf unserer
Webseite (http://www.isto.bwl.uni-muenchen.de/studium_lehre/
abschluss/thesis_topics/index.html), aber auch eigene Vorschläge
können diskutiert werden.
129
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.5
Prof. Dr. Reiner Leidl
Gesundheitsökonomie und Management im
Gesundheitswesen
Institut für Gesundheitsökonomie und
Management im Gesundheitswesen
Prof. Dr. Reiner Leidl
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 RG / V
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–1458
+49 89 2180–1475
meyer-reisbeck@bwl.lmu.de
http://www.hem.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Reiner Leidl
Assistent/-in
Di 11.00–12.00 Uhr
(nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat)
Sekretariat: Monika Meyer-Reisbeck
Mo-Fr 9.00–12.00 Uhr und nach Vereinbarung
Telefon
Sprechstunde
arnold@bwl.lmu.de
2180–3579
nach
Vereinbarung
Dipl.-Hdl.
Florian Kirsch
f.kirsch@bwl.lmu.de
2180–1266
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kffr.
Katharina
Korber
korber@bwl.lmu.de
2180–1469
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kfm.
Matthias Vogl*
matthias.vogl@helmholtzmuenchen.de
3187–2608
nach
Vereinbarung
Dipl.-Vw.
Matthias Arnold
eMail
*Mitarbeiter am Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen, Helmholtz Zentrum München, die Veranstaltungen oder Abschlussarbeiten mitbetreuen;
www.helmholtz-muenchen.de/igm
Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen
richten sich auf die Organisation und das Management von Gesundheitsversorgung und Krankenversicherung. Die entscheidungsnahe, empirisch orientierte Forschung befasst sich mit be-
130
3.2.5 Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen (Prof. Leidl)
triebswirtschaftlichen und managementbezogenen Fragen und
Methoden. Dies wird verbunden mit einer theoretisch fundierten,
praxisorientierten Lehre.
3.2.5.1
Institutsspezifische Informationen
Lehrkonzept
Der Dienstleistungsbereich Gesundheitsversorgung stellt eine
der wichtigsten Branchen und einen der größten Arbeitgeber in
unserer Wirtschaft dar. Langfristige Trends in der Entwicklung
der medizinischen Technologien, in den Leistungsanforderungen
und in den Finanzierungsmöglichkeiten steigern den Wirtschaftlichkeitsdruck.
Laufende Reformen und eine zunehmende wirtschaftliche Eigenverantwortung der Beteiligten haben bei Krankenversicherungen,
pharmazeutischer Industrie, Krankenhäusern, Verbänden und
in der öffentlichen Verwaltung sowie in der Wissenschaft das
Interesse an Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen erheblich verstärkt. In diesem Fach werden die Studierenden mit den Grundlagen dieses Anwendungsgebiets der
Wirtschaftswissenschaften vertraut gemacht.
Thematisch gehören dazu die wirtschaftliche Beurteilung von
Gesundheitsleistungen, Fragen der Organisation und des Managements im Gesundheitssystem sowie der darin aktiven Einrichtungen.
In diesem Fach können Studierende einen ersten Einblick in theoretische und methodische Grundlagen erlangen, um eigenständig Ansätze zur Analyse, zur Beurteilung und zum Management
der wirtschaftlichen Fragen im Gesundheitsbereich zu erarbeiten. Das Fach setzt Konzepte und Methoden aus verschiedenen
Teildisziplinen der Betriebswirtschaftslehre, aber auch weiterer
Bereiche der Wirtschaftswissenschaften ein und verwendet als
angewandte Disziplin auch sozialwissenschaftliche Methoden.
Darüber hinaus muss es Grundlagen der medizinischen Versorgung und der quantitativen Analyse von Gesundheit und Krankheit miteinbeziehen.
Als Ergebnis sollen Studierende wirtschaftliche Sachverhalte im
Gesundheitswesen theoretisch und empirisch fundiert analysieren können.
Ihr Profil
■■
Sie sind thematisch und methodisch vielseitig interessiert und
wollen die Charakteristiken und Funktionsweisen einer großen,
131
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
für Unternehmen und Volkswirtschaft bedeutenden Wachstumsbranche kennen lernen.
Unser
Ausbildungs­
angebot
■■
Sie können es sich vorstellen, in Ihrem späteren Berufsleben
im Gesundheitssektor oder anderen fachlich und methodisch
angrenzenden Dienstleistungsbereichen eine Führungsposition
einzunehmen.
■■
Grundkenntnisse in den Konzepten und Methoden der verschiedenen Teildisziplinen der Betriebswirtschaftslehre sowie in der
Volkswirtschaftslehre, Statistik und der englischen Sprache
erleichtern Ihnen den Zugang zu unseren Themen. Dabei wird
von Ihnen erwartet, dass Sie „eventuell“ vergessenes Grundlagenwissen selbstständig aufarbeiten.
In den Veranstaltungen versuchen wir Ihnen einen ersten Einblick in den Fachbereich der Gesundheitsökonomie zu vermitteln.
Sie lernen Grundlagen zu Aufbau, Struktur sowie Interdependenzen des deutschen Gesundheitssystems, der Krankenversicherung und der verschiedenen Zweige der medizinischen Versorgung sowie zentrale Fragen der Steuerung und des Managements
in diesen Bereichen kennen.
Das Fach soll für Aufgaben bei Unternehmen und Verbänden
im Gesundheitswesen, aber auch bei öffentlichen Einrichtungen
qualifizieren. Dazu gehören z. B. Tätigkeiten bei privaten Krankenversicherern und gesetzlichen Krankenkassen, bei der pharmazeutischen Industrie, bei Medizintechnik-Herstellern, bei
Krankenhäusern, Beratungsunternehmen aber auch Krankenhausgesellschaften und kassenärztlichen Vereinigungen, Ministerien, Einrichtungen der Forschung und Wissenschaft sowie internationalen Organisationen auf europäischer und globaler Ebene.
Lehr­
materialien
Die Unterlagen zu den Lehrveranstaltungen werden Ihnen teilweise in elektronischer Form über das LSF-Portal als Download zur
Verfügung gestellt. Zum Lesen der PDF-Dateien benötigen Sie
den Adobe Acrobat Reader, der auf den Rechnern im CIP-Labor
bereits installiert ist. Ergänzend erhalten Sie die vollständigen
Foliensätze zu den Vorlesungen im Copy Shop (genauere Informationen auf unserer Homepage). Ferner verfügt das Institut
über einen fachspezifischen Bibliotheksteil, dessen Bücher in der
wirtschaftswissenschaftlichen Präsenzbibliothek zugänglich sind.
132
3.2.5 Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen (Prof. Leidl)
3.2.5.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehr­
programm
Im B.Sc.-Studiengang bieten wir als ABWL die Veranstaltung
„Competition and Strategy“ an. Im Wahlpflichtbereich kann die
Veranstaltung „Gesundheitsökonomie und Management“ gewählt
werden. Eine weitere Schwerpunktsetzung in diesen Bereichen
kann durch unsere Angebote im Rahmen des M.Sc.-Studiums
erfolgen.
Wer soll was
wann hören?
Der Einstieg in unser Veranstaltungsangebot ist jederzeit möglich.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Competition & Strategy“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Gesundheitsökonomie & Management
Klausur
3
M-& F-BWL
Seminararbeit / Präsentation
6
M-& F-BWL
12
P15
Hauptseminar
Bachelorarbeit
3.2.5.2.1
M-& F-BWL
Vorlesungen und Übungen
Gesundheitsökonomie & Management
Fallstudienveranstaltung
Rhythmus: jedes Wintersemester (s. Ankündigung Website)
2-stündig
■■ 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Voraussetzungen: erforderlich für: Seminar, Bachelorarbeit
133
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Vorlesung und Die erste Gruppe von Fällen befasst sich mit der Analyse von
Gesundheitssystemen. Behandelt werden Themen der NachfraÜbung
ge nach Gesundheitsleistungen, des Angebots von Produkten
und Dienstleistungen, etwa von Arzneimitteln und von ärztlichen
Leistungen sowie der Krankenversicherung. Die zweite Gruppe
von Fällen behandelt die Wirtschaftlichkeit der Versorgung, darunter der Vergleich von Gesundheitsproblemen auf Basis von
Krankheitskostenanalysen und die Kosten-Effektivität medizinischer Technologien. Die dritte Gruppe von Fällen bearbeitet
aktuelle Herausforderungen wie das Betriebliche Gesundheitsmanagement oder die Frage der Versorgung in der alternden
Gesellschaft.
Die Veranstaltung erfordert aktive Beteiligung und ist nach dem
Ansatz des problemorientierten Lernens aufgebaut. Die Studierenden analysieren selbständig praxisnahe Fälle und erarbeiten
dazu Lösungsansätze. Dabei werden sie durch einen Tutor und
begleitende Vorlesungen unterstützt.
3.2.5.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Hauptseminar
Gesundheitsökonomie/Management im Gesundheitswesen
Rhythmus: WiSe oder SoSe (Ankündigung über die Website)
4-stündig (geblockt)
■■ eine ca. 12-seitige Hausarbeit und ein Vortrag im Seminar
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: Fallstudien Gesundheitsökonomie und Management
oder Management im Gesundheitswesen (angeboten von Prof. Sundmacher)
■■ erforderlich für: Bachelorarbeit
■■
Hauptseminar
Die Themen des Hauptseminars richten sich auf aktuelle Fragestellungen aus der Gesundheitsökonomie, der Gesundheitspolitik und dem Management im Gesundheitswesen. In einer
geblockten Veranstaltung werden die Ausarbeitungen vor der
Gruppe präsentiert und diskutiert. Zu einem späteren Termin
muss die endgültige, schriftliche Fassung der Arbeit in Papierform und in elektronischer Form eingereicht werden. Hinweise zu
134
3.2.5 Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen (Prof.Leidl)
den formalen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens werden
zur Verfügung gestellt. Näheres wird bei Veranstaltungsbeginn
bekannt gegeben.
3.2.5.2.3
P 15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Empirische oder theoretische Bachelorarbeit
Rhythmus: Beginn nach Abstimmung jederzeit möglich
eine ca. 30-seitige freie wissenschaftliche Arbeit
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: Fallstudien Gesundheitsökonomie und Management,
Hauptseminar oder Management im Gesundheitswesen (angeboten von
Prof. Sundmacher)
■■ erforderlich für: ■■
Bachelorarbeit
Bitte informieren Sie sich auf den Lehrstuhl-Webseiten zu den
Voraussetzungen für eine Vergabe sowie zu den Anforderungen
und Terminen.
135
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.6
Univ.-Prof. Dr. Anton Meyer
Marketing
Institut für Marketing
Univ.-Prof. Dr. Anton Meyer
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 / RG III
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–3321
+49 89 2180–3322
marketing@bwl.lmu.de
http://www.marketingworld.de
Sprechzeiten
Univ.-Prof. Dr.
Anton Meyer
nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat
via marketing@bwl.lmu.de
Sekretariat: Angelika Löwenberg, Carola Neumann
Mo-Do 9.00 - 17.00, Fr 9.00 - 13.00
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Dr.
Silke Bartsch
bartsch@bwl.lmu.de
2180–3167
siehe Homepage
Dipl.-Kfm.
Marcus
Demmelmair
demmelmair@bwl.lmu.de
2180–5611
siehe Homepage
Ana Jakic,
B.Sc.
jakic@bwl.lmu.de
2180–6248
siehe Homepage
Dipl.-Kffr.
Anja Meindl
meindl@bwl.lmu.de
2180–3890
siehe Homepage
Fabian Most,
M.Sc.
most@bwl.lmu.de
2180–5665
siehe Homepage
Dipl.-Kffr.
Natalie Neumann
neumann@bwl.lmu.de
2180–5739
siehe Homepage
Lena-Marie
Rehnen,
M.Sc.
rehnen@bwl.lmu.de
2180–5036
siehe Homepage
Christoph
Schmitz,
M.Sc.
c.schmitz@bwl.lmu.de
2180–5735
siehe Homepage
136
3.2.6 Marketing (Prof. Meyer)
Dipl.-Kfm.
Maximilian
Wagner
Mission
m.wagner@bwl.lmu.de
2180–5742
siehe Homepage
Wir vertreten ein anwendungsorientiertes, theoretisch fundiertes,
offensives Marketing.
Wir nutzen unterschiedliche theoretische Zugänge und praktische Erfahrungen für unsere Arbeit und bewegen uns bewusst
im Spannungsfeld von Grundlagenforschung und Praxis.
Wir wollen unter aktiver Mitarbeit unserer Studierenden auf
effiziente und effektive Art und Weise einen signifikanten Beitrag
zu einem fundierten Marketingverständnis und -wissen sowie
zur Festigung wichtiger Schlüsselqualifikationen leisten, damit
un­sere Absolventen die zukünftigen, sich häufig schnell wandelnden Anforderungen und Herausforderungen in der Gesellschaft
und der Wirtschaft erfolgreich meistern können.
Unsere Leidenschaft und Begeisterung für Marketing und Vertrieb verbindet uns nicht nur mit unseren Studenten und Absolventen, sondern mit einem über Jahrzehnte gewachsenen Netzwerk an Unternehmen, Organisationen, Marketing-Professionals
und Wissenschaftlern.
3.2.6.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Am Institut für Marketing von Univ.-Prof. Dr. Anton Meyer wird
Ihnen ein umfangreiches Lehrprogramm mit interaktiv gestalteten
Lehrveranstaltungen geboten. Inhaltlich ist unsere Lehre durch
die Weiterentwicklung und Anwendung des integrierten und
offensiven Marketingverständnisses sowie durch einen intensiven
wechselseitigen Wissensaustausch zwischen Wissenschaft und
Praxis geprägt. Marketing bedeutet für uns, unter aktiver Beteiligung aller Wertschöpfungspartner auf effiziente Art und Weise
überlegenen Nutzen für die unterschiedlichen Anspruchsgruppen einer Organisation zu schaffen, um so nachhaltig überdurchschnittliche Wertzuwächse zu erzielen.
Der Fokus unserer Lehre liegt auf Theorien, Ansätzen und
Methoden des normativen und strategischen Marketings. Marketing als markt- bzw. zielgruppenorientierte Unternehmensführung begreifen wir damit aus einer langfristigen Perspektive. Im
Zentrum dieser Perspektive steht die nachhaltige und offensive
137
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Ausrichtung aller Unternehmensziele sowie Marketingziele und
-aktivitäten an Ressourcen und Märkten. Ausgewählte Themen
des Internationalen Marketings, des Brandings, des Kunden- und
Vertriebsmanagements sowie des Dienstleistungsmanagements
können in weiteren Veranstaltungen vertieft werden. Neben dem
Erwerb von Fachwissen im Bereich des strategischen Marketings
haben Sie die Möglichkeit, berufsrelevante Softskills in Workshops, Seminaren und Kleingruppenarbeit zu trainieren. Im Rahmen Ihrer Vertiefung im Bereich Marketing profitieren Sie auch
von weiteren Einrichtungen des Lehrstuhls wie der FGM Fördergesellschaft Marketing e. V. – unserem Marketingnetzwerk.
Daneben können Sie bei M-Excellence, der Excellence-Initiative
für Marketingstudenten teilnehmen. Mit unserer Vision „Committed to Excellence“ wollen wir hervorragenden Studenten, die
unsere Leidenschaft für das Marketing teilen, die Möglichkeit
bieten, sich durch Zusatzangebote, die über die regulären Veranstaltungen hinausgehen, zu qualifizieren. Durch eine institutionalisierte, intensive Zusammenarbeit mit Top-Unternehmen
aus unterschiedlichen Branchen lernen Sie im Rahmen von Projektarbeiten unterschiedliche Unternehmen bereits während Ihres
Studiums kennen.
In unserem Lehrprogramm legen wir auf Interaktion und Engagement der Studierenden besonderen Wert.
Ihr Profil
■■
Sie sind an aktuellen Fragestellungen und Entwicklungen im
Bereich des Marketings interessiert und können sich vorstellen,
in einem der vielfältigen Bereiche des Marketings beruflich
tätig zu werden. Auch internationale Themen begeistern Sie.
■■
Sie sind teamfähig, offen, begeisterungsfähig und teilen unsere
Leidenschaft für das Marketing. Sie sind kreativ und flexibel
und verfügen gleichzeitig über gute analytische Fähigkeiten.
■■
Da im Marketing besonders viele Publikationen dem angloamerikanischen Raum entstammen, sind gute Englischkenntnisse förderlich.
138
3.2.6 Marketing (Prof. Meyer)
FGM-Förder­
gesellschaft
Marketing
e. V.
Die FGM Fördergesellschaft Marketing e. V. ist ein Netzwerk aus
Unternehmen, Organisationen, Marketing-Professionals, Wissenschaftlern, Absolventen und Studenten, die die Leidenschaft und
Begeisterung für Marketing und Vertrieb verbindet. Die FGM
Fördergesellschaft Marketing e. V. wurde vor über 40 Jahren
in Augsburg gegründet und ist seit 1993 am Institut für Marketing der LMU beheimatet. Mit 17 hochkarätigen Kuratoren aus
der Unternehmenspraxis, 75 Firmenmitgliedern und über 600
persönlichen bzw. studentischen Mitgliedern ist die FGM Fördergesellschaft Marketing e. V. eines der größten, aktivsten und
traditionsreichsten Marketingnetzwerke Deutschlands.
Ziel der FGM ist die Förderung von Wissenschaft, Forschung
und Aus- und Weiterbildung in allen Feldern des Marketings am
Institut für Marketing an der Ludwig-Maximilians-Universität
München. Hierfür nutzt die FGM ihre zahlreichen Verbindungen
zu Unternehmen und Institutionen der Praxis:
■■
Förderung der praxisorientierten Aus- und Weiterbildung z.B.
durch die Vermittlung von Praktikumsstellen bei Unternehmen
weltweit, Praxisvorträgen oder der Kooperation mit Unternehmen im Rahmen einer Bachelor- oder Masterarbeit
■■
Unterstützung, Koordination und Durchführung von wissenschaftlicher Forschung zu spezifischen Fragestellungen des
Marketings u.a. in enger Zusammenarbeit mit unseren vielfältigen Praxispartnern
■■
Unterstützung von Lehre und wissenschaftlichen Veranstaltungen
■■
Förderung des wechselseitigen Wissens-, Meinungs- und Erfahrungsaustauschs zwischen Wissenschaft und Praxis
■■
Informations- und Wissenspool für Marketing-Interessierte und
-Begeisterte
■■
Matchmaker-Funktion zwischen Organisationen, Unternehmen,
Marketing-Professionals, Wissenschaftlern, Absolventen und
Studenten des Schwerpunktes „Marketing“ (Marketing AlumniVereinigung - Netzwerk von kompetenten Ansprechpartnern
für alle Marketing-Fragen, siehe auch http://www.marketing.
bwl.uni-muenchen.de/8_fgm/index.html)
Des Weiteren veröffentlicht der FGM-Verlag ausgezeichnete Master- und Bachelorarbeiten, Dissertationen des Lehrstuhls sowie
ausgewählte Publikationen, die am Lehrstuhl erworben werden
139
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
können. Diese Veröffentlichungen sind hervorragend geeignet,
um sich im Rahmen des Studiums mit aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen auseinander zu setzen.
Die Charts zu allen Veranstaltungen erhalten Sie als Download.
3.2.6.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Der Einstieg in unser Lehrprogramm ist prinzipiell jederzeit möglich. In thematischer Hinsicht empfehlen wir jedoch ausdrücklich
„Strategic Marketing“ vor dem Besuch weiterer Veranstaltungen
zu hören.
Neben der Leitveranstaltung „Strategic Marketing“ bieten wir
projekt-, forschungs- und fallstudienorientierte Seminare an, die
sich durch intensives und interaktives Arbeiten in kleinen, engagierten Gruppen sowie einen hohen Praxisbezug auszeichnen.
Eine umfassende Übersicht zu allen Veranstaltungen inklusive
Studienplanung und den Voraussetzungen für Abschlussarbeiten
finden Sie unter www.marketingworld.de.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „International Management“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Klausur &
Fallstudie
6
MM&I
Präsentation
& Hausarbeit
3
MM&I
M-& F-BWL
Forschungsmethoden des
Offensiven Marketing
Klausur &
Projektarbeit
6
MM&I
M-& F-BWL
Proseminar Marketing
Forschungsprojekt
Hausarbeit
3
M-& F-BWL
Projektarbeit
6
M-& F-BWL
Hausarbeit/
Präsentation
3 oder 6
M-& F-BWL
Strategic Marketing
Excellence in Marketing
Hauptseminar Marketing
Forschungsprojekt
M-Excellence
140
3.2.6 Marketing (Prof. Meyer)
Bachelorarbeit
3.2.6.2.1
MM&I
12
P15
Vorlesungen und Übungen
Strategic Marketing
Vorlesung und Fallstudien
Rhythmus: jedes Sommersemester
Anmeldung erforderlich
■■ 1-stündige Klausur und mündliche Leistung (Lösung von Fallstudien)
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Verknüpfung mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: Erforderlich für: Proseminar, Projektseminar, Bachelorarbeit
Die Veranstaltung Strategic Marketing besteht aus acht klassischen Vorlesungsmodulen sowie Fallstudienmodulen. Mit Bezug zu aktuellen und praxisrelevanten Themenstellungen des
Marketings werden in den Vorlesungsmodulen strategische Aspekte des Marketings und Analyseverfahren der strategischen
Marketingplanung behandelt. In den Fallstudienmodulen wird das
erworbene Wissen zum strategischen Marketing in „Real-LifeCases“ von international tätigen Unternehmen aus verschiedenen
Branchen angewendet und vor den jeweiligen Unternehmensvertretern präsentiert.
In Kooperation mit z.B.: Audi AG, Henkel AG & Co. KGaA, Wrigley GmbH, Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG und B/S/H
Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH.
141
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
MM&I,
M-& F-BWL
Excellence in Marketing
Schwerpunktübung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig
■■ Prüfungsform: Präsentation
■■ 3 ECTS in MM&I oder M-& F-BWL
■■
■■
Schwerpunkt­
übung
Die Veranstaltung ist eine Ringvorlesung zu aktuellen und praxisnahen Themen des Marketings. Renommierte Vertreter aus
der obersten Managementebene werden wöchentlich neue spannende Themen des Marketings präsentieren und mit Ihnen diskutieren.
3.2.6.2.2
Seminare
M-& F-BWL
Forschungsmethoden des Offensiven Marketing
Proseminar
Rhythmus: jedes Sommersemester
geblockt zu Semesterbeginn mit anschließender Projektarbeit
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL oder MM&I
■■ 1-stündige Klausur und mündliche Leistung (Projektarbeit)
■■
■■
Verknüpfung mit anderen Veranstaltungen
■■
Forschungsmethoden des
Offensiven
Marketing
Voraussetzungen: Strategic Marketing (eine Teilnahme im gleichen
Semester wird akzeptiert)
Der Lehrstuhl bietet jedes Sommersemester ein Methodenseminar zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden an.
Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil besteht aus wissenschaftstheoretischen Grundlagen sowie einer
theoretischen Aufarbeitung von quantitativer und qualitativer
Forschung. Im Anschluss daran erfolgt eine Klausur. Der zweite
Teil besteht aus der Anwendung des im ersten Teil angeeigneten
Wissens und der Methoden in kleinen Forschungsprojekten mit
einer abschließenden Präsentation. In diesem Zusammenhang
erfolgt auch eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten.
142
3.2.6 Marketing (Prof. Meyer)
Ziel ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, selbst praktische und wissenschaftliche Fragestellungen aus dem Bereich
des Marketings empirisch zu untersuchen.
Der Erwerb von Methodenwissen sowie erste Erfahrungen in
deren praktischer Anwendung stellen eine optimale Basis für
ein Projektseminar, eine empirische Abschlussarbeit sowie die
Anwendung der Methoden im späteren beruflichen Umfeld dar.
Zur Zielerreichung werden einerseits theoretische Grundlagenvermittlung durch Dozentenvorträge, Literaturstudium und andererseits darauf aufbauend selbstständige Projektarbeit in Kleingruppen inkl. Coaching genutzt.
M-& F-BWL
Proseminar Marketing Forschungsprojekt
Proseminar zum Hauptseminar
Rhythmus: nach Ankündigung
Bewerbung erforderlich / zulassungsbeschränkt
■■ Hausarbeit
■■ in Verbindung mit Projekt- oder Hauptseminar Marketing
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Verknüpfung mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen:
• Strategic Marketing, Forschungsmethoden des offensiven Marketing
(empfohlen)
• gute oder sehr gute Studienleistungen insb. im Marketing
• Engagement und Motivation
■■ Erforderlich für: Bachelorarbeit
■■
Proseminar
Dieses Proseminar dient als Grundlage für das Haupt- bzw. Projektseminar, indem theoretische Fragestellungen des Seminars
im Rahmen einer Hausarbeit erarbeitet werden. Ein theorie- und
literaturbasierter Bezugsrahmen soll an das wissenschaftliche
Arbeiten heranführen und Freude an der Auseinandersetzung mit
wissenschaftlichen Fragestellungen vermitteln. Teilnehmer setzen
sich eigenständig schriftlich mit einer spezifischen Fragestellung
auseinander. In diesem Proseminar verläuft die Ausarbeitung im
Gegensatz zu Haupt- und Projektseminar individuell.
143
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
M-& F-BWL
Hauptseminar Marketing Forschungsprojekt
Empirisches Seminar
Rhythmus: nach Ankündigung
Bewerbung erforderlich / zulassungsbeschränkt (bitte beachten Sie die
Ausschreibung zum Ende des vorangegangenen Semesters auf
www.marketingworld.de)
■■ Veranstaltungen nach Vereinbarungen
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Verknüpfung mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen:
• Strategic Marketing, Proseminar, Forschungsmethoden des
offensiven Marketing (empfohlen)
• gute oder sehr gute Studienleistungen insb. im Marketing
• Engagement und Motivation
■■ Erforderlich für: Bachelorarbeit
■■
Hauptseminar
Der Lehrstuhl bietet nach vorheriger Ankündigung Hauptseminare an. Das Hauptseminar bietet für besonders engagierte
Studierende eine optimale Möglichkeit, theoretisch erworbenes
Wissen auf konkrete Fragestellungen zu übertragen. Hierdurch
möchten wir unsere Studierenden optimal auf eine spätere berufliche Projektarbeit vorbereiten. Neben höchstem inhaltlichen
Anspruch werden durch enge Zusammenarbeit in kleinen Teams
vernetztes Denken, soziale Kompetenzen, Integrations- und
Teamfähigkeit gefördert. Eigenständiges Projektmanagement,
eigenverantwortliche Projektarbeit sowie Coaching durch die
Mitarbeiter des Instituts ermöglichen nicht nur professionelle
Ergebnisse, sondern auch ein bestmögliches Learning für Sie!
Da die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt hat, dass die Projekte
auf Seiten der Studierenden mit einem hohen Arbeitsaufwand
verbunden sind, sollten Sie überdurchschnittlich engagiert und
motiviert sein sowie empirische Kenntnisse, Spaß an der Teamarbeit und die mit der Projektarbeit oftmals verbundene Flexibilität
mitbringen.
Unter Anleitung von Institutsmitarbeitern erfolgt die selbständige Durchführung einer theoretisch fundierten und empirischen
Projektstudie. Die Ergebnisse werden in einer theoretisch anspruchsvollen und fundierten Projektarbeit zusammengefasst und
zum Ende des Semesters den Lehrstuhlvertretern vorgestellt und
144
3.2.6 Marketing (Prof. Meyer)
diskutiert.
Themenbeispiele: Wirkung von Attraktivität im Service Encounter, Brand Childs: Veränderung der Markenrepräsentanten im
Altersverlauf, Consumer Created Communication und seine Auswirkungen auf das Brandmanagement, Mitarbeiter als Markenbotschafter.
M-& F-BWL
M-Excellence
Excellence-Initiative für Marketingstudenten
Rhythmus: Kick-off jedes Wintersemester
Bewerbung erforderlich / zulassungsbeschränkt
■■ Bachelor: 3 ECTS bzw. 6 ECTS (je nach Ankündigung) in M-& F-BWL
■■
■■
Verknüpfung mit anderen Veranstaltungen
■■
M-Excellence
Voraussetzungen:
• überdurchschnittliche Studienleistungen
• 2. Studienabschnitt (Bachelor)
Mit unserer Vision „Committed to Excellence“ wollen wir hervorragenden Studenten, die unsere Leidenschaft für das Marketing
teilen, die Möglichkeit bieten, sich durch Zusatzangebote, die
über die regulären Veranstaltungen hinausgehen, zu qualifizieren. Durch eine institutionalisierte, intensive Zusammenarbeit
mit Top-Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen lernen
Sie durch Praktika und Projektarbeiten unterschiedliche Unternehmen bereits während Ihres Studiums kennen. Als Kooperationspartner konnten die Henkel AG & Co. KGaA, Wrigley GmbH,
Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG, AUDI AG, DB Mobility
Logistics AG und B/S/H Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
gewonnen werden.
Das Angebot reicht von erstklassigen Soft-Skills Workshops, spannenden Exkursionen zu unseren Partnerunternehmen, Kamingesprächen mit hochrangigen Führungskräften bis zu organisierten Praktika/Projekten in unseren Partnerunternehmen. Zudem
erfolgt ein Mentoring durch ältere M-Excellence-Studenten.
Dieses Excellence-Programm bietet Ihnen somit die Gelegenheit, sich persönlich als Marketing-Experte zu positionieren sowie
frühzeitig persönliche Kontakte zu Top-Unternehmen zu knüpfen.
Als Abschluss erhalten Sie ein M-Certificate, das Ihnen die Teilnahme an der Excellence-Initiative bescheinigt.
145
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Zudem können im Rahmen der M-Excellence einmalig 3 ECTS
bzw. 6 ECTS erworben werden. Die Veranstaltung zeichnet sich
durch einen besonders interaktiven Charakter aus. Sie fördert und
fordert ein hohes Engagement der Teilnehmer.
3.2.6.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Empirische oder theoretische Bachelorarbeit
■■
■■
Rhythmus: Anmeldung am Lehrstuhl jederzeit möglich
freie wissenschaftliche Arbeit (ca. 70.000 Zeichen) sowie ein Vortrag im
Bachelorkolloquium
Verknüpfung mit anderen Veranstaltungen
■■
Voraussetzungen:
• Strategic Marketing
• Hauptseminar inkl. Proseminar an unserem Institut
Zulassung
zur Bachelor­
arbeit
Voraussetzung für die Übernahme einer Bachelorarbeit ist neben
dem erfolgreichen Bestehen von Strategic Marketing das erfolgreiche Bestehen eines Hauptseminars inklusive Seminararbeit
an unserem Institut.
Kolloquium
Nach Erhalt des Themas müssen Sie eine kurze Projektskizze
anfertigen. Wird diese von Ihrem Betreuer akzeptiert, können
Sie Ihre Bachelorarbeit anmelden.
Während der Bearbeitung ist die regelmäßige Teilnahme am
Bachelorkolloquium verpflichtend. Im Bachelorkolloquium stellt
jeder Bachelorand im Rahmen eines 15-minütigen Vortrages (ca.
zur Hälfte der Bearbeitungszeit) sein Thema vor. Struktur, Inhalte
und mögliche Probleme werden im Plenum kritisch diskutiert.
Ziel ist es, für die Bacheloranden eine Plattform für einen wechselseitigen und umfassenden Erfahrungsaustausch zu schaffen.
Weitere Informationen zum konkreten Prozedere finden Sie auf
unserer Homepage www.marketingworld.de.
146
3.2.7 Institut für Marktorientierte Unternehmensführung (Prof. Schwaiger)
3.2.7
Prof. Dr. Manfred Schwaiger
Institut für Marktorientierte Unternehmens­
führung
Institut für Marktorientierte Unternehmensführung
Prof. Dr. Manfred Schwaiger
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Kaulbachstr. 45 / I
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–5640
+49 89 2180–5651
imm@bwl.lmu.de
http://www.imm.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Manfred
Schwaiger
Mo 16.00–17.00 Uhr
(nach vorheriger telefonischer Anmeldung)
Sekretariat: Gabriela Latinjak
latinjak@bwl.lmu.de
Prof. Dr.
Sascha
Raithel
(Juniorprof.)
Mi 10.00–11.00 Uhr
(Anmeldung erforderlich)
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Jovica Breberina,
M.Sc.
breberina@bwl.lmu.de
2180–3966
Mi
10.00–11.00 Uhr
Delphine Colin,
M.Sc.
colin@bwl.lmu.de
2180–5630
Mi
10.00–11.00 Uhr
Johanna
Eberhardt,
M.Sc.
eberhardt@bwl.lmu.de
2180–6564
Mi
10.00–11.00 Uhr
Dipl.-Kfm.
Maximilian
Hausmann
hausmann@bwl.lmu.de
2180–5637
Mi
10.00–11.00 Uhr
Sarah Mahr,
B.Sc.
mahr@bwl.lmu.de
2180–5631
Mi
10.00–11.00 Uhr
eMail: raithel@bwl.lmu.de
Tel.:
+49 89 2180–5639
147
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Antje Niemann,
B.Sc.
niemann@bwl.lmu.de
2180–5633
Mi
10.00–11.00 Uhr
Dipl.-Kulturw.
Benjamin Pfister
MBR
pfister@bwl.lmu.de
2180–5638
Mi
10.00–11.00 Uhr
Dipl.-Kffr.
Vyara Radulova
radulova@bwl.lmu.de
2180–5634
Mi
10.00–11.00 Uhr
Martin Rogalski,
M. Sc. mult.
rogalski@bwl.lmu.de
2180–5607
Mi
10.00–11.00 Uhr
Nadine Schirmer,
MBR
schirmer@bwl.lmu.de
2180–5610
Mi
10.00–11.00 Uhr
Tina Streiff,
MBR
streiff@bwl.lmu.de
2180–5830
Mi
10.00–11.00 Uhr
Mission
Unsere Mission ist die Vermittlung von Know-how zur Lösung
betriebswirtschaftlicher Entscheidungsprobleme durch Anwendung quantitativer Methoden und fundierter Interpretation der
Ergebnisse.
3.2.7.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehr­konzept
Das Lehrangebot unseres Instituts ist im Vertiefungsgebiet
„Management, Marketing & Innovation“ sowie im Pflichtmodul
„Markt- und finanzorientierte BWL“ angesiedelt.
„Doing the right things“ und „doing things right“ sind die beiden Geheimnisse erfolgreicher Unternehmensführung. Das heißt,
es gilt unter einer Reihe von Möglichkeiten Entscheidungen zu
treffen, deren Auswirkungen man erst morgen kennen wird. Wir
vermitteln Know-how zur Lösung solcher betriebswirtschaftlicher
Entscheidungsprobleme im Bereich marktorientierter Unternehmensführung durch Vermittlung einschlägigen Wissens (z.B.
Konsumentenverhaltenstheorien, kommunikationswissenschaftliche Theorien, Entscheidungstheorie) sowie darauf aufbauende
Anwendung quantitativer Methoden und zielgerichtete Interpretation der Analyseergebnisse.
„Doing the right things” setzt zunächst voraus, dass man einen
Überblick über die zur Verfügung stehenden Handlungsmöglichkeiten hat. Diesen vermitteln wir bereits in der Pflichtveranstaltung „Unternehmensführung & Marketing“. Damit überschauen
148
3.2.7 Institut für Marktorientierte Unternehmensführung (Prof. Schwaiger)
unsere Studierenden die Aktionsebene.
Die ebenso wichtige Informationsebene decken wir mit unserer
Veranstaltung „Market Analysis“ ab, in der unsere Studierenden
die wichtigsten Techniken und Verfahren der Marktforschung
(von AID bis Zweistichprobentest, von Kontingenzanalyse bis
Varianzanalyse) erlernen. In Kombination mit der Veranstaltung „SPSS Syntax“ bilden wir Spezialisten auf dem Gebiet der
Datenbeschaffung, -auswertung und -interpretation aus, die
Informationen, also entscheidungsrelevantes Wissen für betriebswirtschaftliche Probleme zur Verfügung stellen und damit die
„richtigen” Aktionen auswählen können.
Dabei ist uns daran gelegen, nicht möglichst viel an Lehrinhalten „durchzupauken”, sondern die Studierenden in die Lage zu
versetzen, das Gelernte tatsächlich anzuwenden. Dazu dienen
zunächst die permanent im Computerlabor stattfindenden vorlesungsbegleitenden Pflichtübungen, in denen die Teilnehmer die
in der Theorie behandelten Verfahren unter Verwendung einschlägiger Software anwenden lernen.
Ferner bieten wir jedes Jahr ein Haupt- und/oder Projektseminar an. Im Rahmen des Projektseminars bearbeiten die Studierenden in einem Zeitraum von drei bis vier Monaten reale
praktische Probleme. Das Themenspektrum ist dabei sehr breit
ausgerichtet und reicht von Marktforschungsaufgaben über
Branchenstrukturanalysen und Mitarbeiterzufriedenheitsstudien
bis hin zur Entwicklung marktbezogener Geschäftsfeldstrategien.
Hauptseminare zur theoretischen Vertiefung ausgewählter Stoffgebiete runden das Lehrprogramm ab.
Ihr Profil
■■
Sie sind vielseitig interessiert, wollen sich aber für die Zeit nach
dem Studium nicht auf ein enges Tätigkeitsspektrum festlegen.
Deshalb wissen Sie auch jetzt noch nicht sicher, in welchen
Branchen Sie welche Position(en) anstreben werden.
■■
Ihnen ist klar, dass jeder Unternehmer ab und zu Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“ treffen muss und dass unternehmerische Risiken nicht vollständig eliminiert werden können. Sie fühlen sich aber wohler, wenn Sie Risiken begrenzen
können, indem Sie planen statt improvisieren. Handlungsempfehlungen sollten in Ihren Augen überwiegend auf Zahlen und
Fakten basieren.
■■
Grundkenntnisse in Mathematik und Statistik erleichtern Ihnen
den Zugang zu unseren Themen, wichtige Grundlagen werden
149
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
jedoch in den Veranstaltungen aufgefrischt, so dass letztlich
der Wille und (noch) nicht das Können ausschlaggebend ist.
Unser
Ausbildungs­
angebot
In allen Veranstaltungen versuchen wir Ihnen anspruchsvolle,
aber trotzdem praxisrelevante Planungs- und Analysetechniken
zu vermitteln. Ihre fundierte Methodenkenntnis und Ihre analytischen Fähigkeiten werden nicht nur von Unternehmensberatungen oder Markt- und Werbeforschungsinstituten honoriert.
Ihre künftigen Arbeitgeber erwarten allerdings, dass Sie die erworbenen Kenntnisse auf reale betriebswirtschaftliche Probleme
übertragen können; eine derartige „Problemlösungskompetenz“
bedingt nach unserem Verständnis auch den versierten Umgang
mit dem PC und Erfahrung in der Anwendung einschlägiger Software (SPSS, MS-Project, MS-Excel, Sawtooth usw.), ohne deren
Einsatz unsere Methoden graue Theorie bleiben. Entsprechende
Tutorials sind konsequenterweise fester Bestandteil unserer Vorlesungen und Übungen.
Des Weiteren kommt in vielen unserer Veranstaltungen der professionellen Präsentation von Ergebnissen große Bedeutung zu,
da die Kommunikation Ihrer Arbeit eine Schlüsselqualifikation in
Ihrem Berufsleben sein wird.
Unseren Studierenden bieten wir regelmäßig Seminar- und Bachelorarbeiten in Zusammenarbeit mit Unternehmen an.
Noch ein Wort zu den Klausuren: für die meisten unserer Prüfungen sind Unterlagen (Skripte, Bücher) und nicht programmierbare Taschenrechner zugelassen, d.h. wir wollen nicht auswendig
Gelerntes abfragen, sondern Transferleistungen benoten. Unsere
Aufgabensammlungen zu den Veranstaltungen sollen für Sie den
Erfolg durch Hinweise auf Ihren aktuellen Leistungsstand planbar machen. Open-Book-Klausuren sind allerdings nicht leichter
als andere, auch wenn Ihnen das Auswendiglernen weitgehend
erspart bleibt.
Lehrmaterialen
Die ausführlichen Unterlagen zu den Vorlesungen und Übungen
werden im PDF-Format auf dem LSF Portal der LMU zum Download bereitgestellt (CampusLMU Kennung nötig).
150
3.2.7 Institut für Marktorientierte Unternehmensführung (Prof. Schwaiger)
3.2.7.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehr­
programm
Im B.Sc.-Studiengang bieten wir als ABWL die Veranstaltung
„International Management“ an. Im Wahlpflichtbereich können
die Vorlesungen „Market Analysis“, „Projektmanagement“ und
„SPSS Syntax“ gewählt werden. Weiterhin ist auch die Teilnahme an Seminaren möglich und die Verfassung einer Bachelorarbeit. Eine weitere Schwerpunktsetzung in diesen Bereichen kann
durch unsere Angebote im Rahmen des M.Sc.-Studiums erfolgen.
Ihr Studien­
gang ist nicht
BWL?
Studierende der Studiengänge Diplom-Mathematik, Diplom-Informatik, Diplom-Soziologie, Diplom-Statistik, Diplom-Psychologie,
Diplom-Wirtschaftsgeographie und Studierende in Magisterstudiengängen mit Nebenfach BWL können in den Veranstaltungen
zur ABWL geprüft werden, wobei für diese Personengruppe kein
Unterschied zwischen Pflicht- und Wahlleistungspunkten besteht.
Wer soll was
wann hören?
Der Einstieg in unser Veranstaltungsangebot ist jederzeit möglich, die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge des Vorlesungsbesuches ist nicht erforderlich, weil Inhalte einer Vorlesung
nicht Grundlage für andere Veranstaltungen sind. Ausnahme ist
dabei die Veranstaltung „Market Analysis“, die wir als Basisveranstaltung für die Bearbeitung einiger Seminarthemen empfehlen.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „International Management“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Market Analysis
Klausur
6
MM&I
Projektmanagement
Klausur
3
MM&I
M-& F-BWL
SPSS Syntax
Klausur
3
M-& F-BWL
Proseminar zum Projektseminar
Präsentation
3
M-& F-BWL
Proseminar zum Hauptseminar
Hausarbeit
3
M-& F-BWL
Hausarbeit,
Präsentation
6
M-& F-BWL
Projektseminar
151
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Hauptseminar
Hausarbeit,
Präsentation
Bachelorarbeit
3.2.7.2.1
MM&I
6
M-& F-BWL
12
P15
Vorlesungen und Übungen
Market Analysis
Vorlesung (in englischer Sprache) + Übung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2+2-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Voraussetzungen: empfohlen für: Projektseminar
Vorlesung
Nach einer Einordnung der Marktanalyse in die strategische Situationsanalyse werden Konzeption und Durchführung von Marktstudien allgemein erläutert. Datengewinnung und Datenqualität
werden ebenso besprochen wie Arten von Marktstudien, bevor
wir uns der im Rahmen der marktorientierten Unternehmensführung besonders wichtigen Marktsegmentierung zuwenden.
Das hierzu erforderliche Instrumentarium (u.a. Clusteranalyse,
Faktorenanalyse, AID-Verfahren) wird formal vorgestellt, an Hand
einfacher Rechenaufgaben geübt und (im Rahmen der Übung)
mit Hilfe einschlägiger Software wie z.B. SPSS auf praxisnahe
Datensätze angewandt. Weitere Bestandteile der Vorlesung sind
die Analyse von Gruppenunterschieden (wichtige Signifikanztests, ein- und mehrfaktorielle Varianzanalyse), die Analyse von
Zusammenhängen (im Hinblick auf Kontingenztests) und (logis­
tische) Regressionsanalyse.
Übung
Die Übungen zur Market Analysis finden in den Computerräumen der Universität (CIP-Pool) statt. Es ist ein zentrales Anliegen
unserer Ausbildung, dass Sie die besprochenen Verfahren nicht
nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis anwenden können.
PC-Einsatz und fundierte Interpretation entsprechender Outputs
werden unter fachkundiger Anleitung intensiv geübt.
152
3.2.7 Institut für Marktorientierte Unternehmensführung (Prof. Schwaiger)
MM&I,
M-& F-BWL
Projektmanagement
Schwerpunktübung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in MM&I oder M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Schwerpunkt­
übung
M-& F-BWL
Voraussetzungen: Erforderlich für: -
Das Projektmanagement fasst alle Aufgaben zusammen, die
sich mit der Konzeption, der Planung, der Durchführung und
der Kontrolle von Projekten ergeben. Im Rahmen der Veranstaltung werden qualitative Aspekte nur kurz behandelt, im Fokus
steht die Netzplantechnik. Schwerpunkte bilden Terminplanung
und -überwachung, Kapazitäts- und Kostenplanung. Die Anwendungsseite wird durch Nutzung des Softwarepaketes MS-Project
gestärkt.
SPSS Syntax
Schwerpunktübung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig (ggf. geblockt)
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Schwerpunkt­
übung
Voraussetzungen: empfohlen: Market Analysis
Erforderlich für: -
Die Veranstaltung dient der Einführung in die Steuersprache von
SPSS, deren Anwendung eine effizientere Datenanalyse sowie
den Zugang zu neuen Verfahrensoptionen ermöglicht. Zur praktischen Umsetzung umfangreicher Analysearbeiten ist die Beherrschung der Syntax unerlässlich, so dass die Veranstaltung
eine ideale Ergänzung der Vorlesung „Market Analysis“ darstellt.
153
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Im Fokus stehen neben der Vermittlung der Grundlagen der
Dateneingabe, Datentransformation und -modifikation die Implementierung statistischer Verfahren mittels Syntax sowie die
Darstellung zahlreicher Anwendungsfälle. Die Veranstaltung
findet im PC-Labor statt – Programmierkenntnisse werden aber
nicht vorausgesetzt.
3.2.7.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Proseminar zum Projekt- / Hauptseminar
Empirisches oder theoretisches Proseminar
Rhythmus: jedes Semester
2-stündig (geblockt)
■■ Proseminar zum Projektseminar: 15-minütige Präsentation (je Teilnehmer/in)
■■ Proseminar zum Hauptseminar: Seminararbeit mit 22.000 Zeichen inkl.
Leerzeichen (je Teilnehmer/-in)
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Proseminar
Voraussetzungen: Erforderlich für: Projektseminar, Hauptseminar
Im Proseminar zum Projektseminar werden empirische
Projektthemen – meist kleinere Marktforschungsaufgaben in
Zusammenarbeit mit Unternehmen – ausgegeben.
Das Proseminar bildet dabei den ersten Schritt im Prozess der
empirischen Forschung. Erfolgreiche Absolventen (Note 2,3 oder
besser) bearbeiten dann die spannenden Folgeschritte im Projektseminar, welches am IMM in Kombination mit dem Proseminar
äquivalent zum Hauptseminar angeboten wird.
Die Studierenden entwickeln während des Proseminars zum
Projektseminar aufbauend auf einer fundierten theoretischen und
praktischen Analyse der Problemstellungen eigenständig ein geeignetes Messinstrument. Meist ist das Kernergebnis des Proseminars ein Fragebogen, dessen ausgedachtes Forschungs- oder
Experimentaldesign inkl. Pretest. Die Ergebnisse werden in einer
Gruppenpräsentation (ca. 15 Minuten pro Person) im Proseminar
zum Projektseminar vorgestellt.
154
3.2.7 Institut für Marktorientierte Unternehmensführung (Prof. Schwaiger)
Spesen: Erhebungskosten (Reisekosten) im Rahmen des Pretests
des Fragebogens werden in den meisten Fällen nach vorheriger
Absprache mit dem Betreuer übernommen. Kosten können nur
gegen Originalbelege erstattet werden, wenn diese geordnet mit
dem im Sekretariat erhältlichen Formular bis spätestens zum
Abgabetermin der Proseminararbeit im Sekretariat eingereicht
werden.
Im Proseminar zum Hauptseminar gilt es, die relevanten theoretischen Grundlagen des Themas zu erarbeiten. Die Proseminararbeit soll als Grundlage für die weitere Bearbeitung und
Bewertung der Ergebnisse der Arbeit im Hauptseminar dienen.
Die Ergebnisse des Proseminars zum Hauptseminar sind in einer
schriftlichen Arbeit (ca. 22.000 Zeichen inkl. Leerzeichen pro
Teilnehmer/in) festzuhalten.
M-& F-BWL
Projektseminar
Empirisches Seminar
Rhythmus: jedes Semester (Ankündigung über die Website)
2-stündig (geblockt)
■■ Bearbeitung zumeist im Team
■■ eine Seminararbeit mit 22.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (je Teilnehmer/
in) und eine 15- minütige Präsentation (je Teilnehmer/in)
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Projekt­
seminar
Voraussetzungen: gute oder sehr gute Leistung im Proseminar zum
Projektseminar
Das Projektseminar bietet guten und engagierten Studierenden
die Möglichkeit, theoretisches Wissen auf praktische Fragestellungen anzuwenden und damit weitere Praxiserfahrungen zu
sammeln. In der Regel werden in Zusammenarbeit mit Unternehmen Entscheidungsgrundlagen für eine konkrete unternehmerische Fragestellung erarbeitet.
Im Projektseminar wenden Studierende, die das korrespondierende Proseminar mit Note 2,3 oder besser bestanden haben, ihre
Erkenntnisse im weiteren Projektverlauf an. Normalerweise wird
die Messung/Erhebung im 2er-Team durchgeführt. Aufbauend auf
den einzeln erstellten Proseminararbeiten samt Messinstrument
findet die empirische Erhebung statt, um dann die gesammelten
155
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Daten gemeinsam mit statistischen Methoden auszuwerten und
zu interpretieren. Die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen
schriftlichen Ausarbeitung (ca. 22.000 Zeichen inkl. Leerzeichen
pro Seminarteilnehmer) dokumentiert und im Rahmen eines Vortrags (ca. 15 Minuten pro Seminarteilnehmer) verteidigt.
Zu den angekündigten Seminarbesprechungen müssen alle Seminaristen anwesend sein. Die Datenauswertung bei Projektstudien
hat mit dem Softwarepaket SPSS zu erfolgen. Die verwendete
Datenbasis ist im SPSS-Format beim Betreuer abzugeben.
Die endgültige Fassung der Arbeit und die verwendeten Instrumente (Fragebogen, spezielle Grafiken) müssen als Word-File
abgegeben werden. Die Arbeit ist zudem in zweifacher Ausfertigung in Papierform gebunden einzureichen.
Spesen: Erhebungskosten (Druck, Fragebogen-Versandkosten,
Reisekosten) werden in den meisten Fällen nach vorheriger Absprache mit dem Betreuer übernommen. Kosten können nur gegen Originalbelege erstattet werden, wenn sie mit dem im Sekretariat erhältlichen Formular bis spätestens zum Abgabetermin der
Seminararbeit im Sekretariat eingereicht werden.
M-& F-BWL
Hauptseminar
Theoretisches Seminar
Rhythmus: jedes Semester (Ankündigung über die Website)
2-stündig (geblockt)
■■ eine Seminararbeit Seminararbeit mit 22.000 Zeichen inkl. Leerzeichen
(je Teilnehmer/in) und eine 15- minütige Präsentation (je Teilnehmer/in)
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Hauptseminar
Voraussetzungen: gute oder sehr gute Leistung im Proseminar zum
Hauptseminar
Vom Ablauf her unterscheiden sich Projektseminar und Hauptseminar kaum; im Hauptseminar werden allerdings rein wissenschaftliche Themen bearbeitet. Gemeinsame schriftliche Ausarbeitungen sind hier eher die Regel.
Die Ergebnisse werden in einer schriftlichen Ausarbeitung (ca.
22.000 Zeichen inkl. Leerzeichen pro Teilnehmer/-in) dokumentiert und im Rahmen eines Vortrags (ca. 15 Minuten pro
156
3.2.7 Institut für Marktorientierte Unternehmensführung (Prof. Schwaiger)
Teilnehmer/-in) verteidigt.
Zu den angekündigten Seminarbesprechungen müssen alle Seminaristen anwesend sein. Die endgültige Fassung der Arbeit
muss als Word-File abgegeben werden. Die Arbeit ist zudem in
zweifacher Ausfertigung in Papierform gebunden einzureichen.
Bei empirischen Themenstellungen sind zusätzlich die verwendete Datenbasis sowie die Auswertungen im SPSS-Format beim
Betreuer abzugeben.
3.2.7.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Rhythmus: Beginn jederzeit möglich
eine mit ca. 70.000 Zeichen inkl. Leerzeichen freie wissenschaftliche
Arbeit und ein Kurzvortrag im Bachelorseminar mit ca. 20 Minuten
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Bachelor­
arbeit
Voraussetzungen: Projektseminar oder Hauptseminar
erforderlich für: -
Während der Bearbeitung einer Bachelorarbeit nimmt jeder
unserer Bachelorstudenten an unseren Bachelorkolloquien teil,
die zweimal pro Monat stattfinden. Ungefähr einen Monat vor
Abgabe der Bachelorarbeit stellt jeder Bachelorstudent in einer
ca. 20-minütigen Präsentation die Struktur seiner Arbeit sowie
die wichtigsten Erkenntnisse vor, worauf eine kritische Diskussion
erfolgt und relevante Probleme erörtert werden.
157
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.8
Prof. Dr. Martin Spann
Institut für Electronic Commerce und Digitale
Märkte
Institut für Electronic Commerce und Digitale Märkte
Prof. Dr. Martin Spann
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 VG
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–72051
+49 89 2180–72052
sekretariat.spann@bwl.lmu.de
http://www.ecm.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
nach Vereinbarung
Prof. Dr.
Martin Spann
Sekretariat: Waltraud Broch
sekretariat.spann@bwl.lmu.de
Mo-Fr 9.00–17.00 Uhr
Assistent/­in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Stephan Daurer,
MBA, MBR
daurer@bwl.lmu.de
2180–72057
siehe Webseite
Dipl.-Kffr.
Andrea Dechant,
MBR
dechant@bwl.lmu.de
2180–72059
siehe Webseite
Andreas Heusler,
M.Sc., MBR
heusler@bwl.lmu.de
2180–72054
siehe Webseite
Dipl.-Kfm.
Dominik Molitor,
MBR
molitor@bwl.lmu.de
2180–72056
siehe Webseite
Lucas Stich,
M.Sc.
stich@bwl.lmu.de
2180–72058
siehe Webseite
Mission
Wir vermitteln Wissen bezüglich wirtschaftlicher Aktivitäten, die
in Verbindung mit elektronischen Prozessen stehen. Der Fokus
liegt hierbei auf der Vermittlung von Grundlagen der Vermarktung
von Produkten und Dienstleistungen in digitalen Märkten sowie
auf der Messung des Konsumentenverhaltens in allen Bereichen
158
3.2.8 Electronic Commerce und Digitale Märkte (Prof. Spann)
des elektronischen Handels. Wir wollen unsere Studierenden
durch das Erlernen von Theorien und Methoden bestmöglich auf
die Bewältigung zukünftiger Probleme vorbereiten.
3.2.8.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Das Lehrangebot unseres Instituts ist im Vertiefungsgebiet
„Manage­ment, Marketing & Innovation“ sowie im Pflichtmodul
„Markt- und finanzorientierte BWL“ angesiedelt.
Im Rahmen der Veranstaltung Wirtschaftsinformatik, die im
Wechsel mit dem Lehrstuhl von Prof. Hess im Grund­studium
angeboten wird, soll ein Basiswissen vermittelt werden, das die
Schnittstellen zwischen Betriebswirtschaftslehre und Informatik
aufzeigt und das Zusammenspiel zwischen beiden Bereichen
durch verschiedene Anwendungen erläutert.
Weitere Grundlagenausbildung bietet die Veranstaltung Digitale
Unternehmung, die ebenso mit Prof. Hess angeboten wird. Hierbei werden typische Herausforderungen, Chancen und Risiken
digitaler Unternehmen mit beispielhaften Themen wie Open Innovation und modernes Wertschöpfungsmanagement behandelt.
Mittels der Veranstaltung Electronic Commerce werden dann
entsprechende Modelle und Themengebiete vertieft, die einen
Fokus auf der Unterstützung von betriebswirtschaftlichen Tätig­
keiten mittels elektronischer Prozesse haben. Vor allem die Vermittlung von absatzpolitischen Instrumenten und Geschäftsmodellen in digitalen Märkten spielt hier eine sehr große Rolle.
In unserem Bachelorseminar und Fallstudienseminar können
entsprechende Inhalte dann vertieft und diskutiert werden. Hierbei versuchen wir den Studierenden zum einen fachliches Handwerkzeug – wie zum Beispiel verschiedene quantitative Metho­
den – sowie Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens zu
vermitteln und zum anderen ihre kommunikativen Fähigkeiten
zu verbessern.
Ihr Profil
■■
Sie verfügen über ein großes Interesse an IT-gestützten
betriebs­wirtschaftlichen Prozessen bzw. an der Schnittstelle
zwischen Wirtschaftsinformatik und Marketing.
■■
Sie haben Interesse an einer quantitativen Ausbildung mit dem
Fokus auf Electronic Commerce.
■■
Sie sind außerdem sehr daran interessiert, welche IT-basierten
159
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Möglichkeiten den Unternehmen zur Verfügung stehen, um
betriebswirtschaftliche Prozesse zu optimieren und das Konsu­
mentenverhalten besser zu verstehen.
Unser
Ausbildungs­
angebot
Wir sehen unsere Aufgabe darin, den Studierenden eine Vielzahl
relevanter und anspruchsvoller Themen zu vermitteln, die zudem
über eine hohe Bedeutung in Forschung und Praxis verfügen. Die
von uns vermittelten Fähigkeiten und Kompetenzen bereiten die
Studierenden sehr gut auf ihre berufliche Zukunft vor.
Lehr­
materialien
Die ausführlichen Unterlagen zu den Vorlesungen und Übungen
werden im PDF-Format auf dem LSF Portal der LMU zum Download bereitgestellt (CampusLMU Kennung nötig).
3.2.8.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehr­
programm
Im Wahlpflichtbereich kann die Vorlesung „Electronic Commerce“ gewählt werden. Weiterhin ist auch die Teilnahme an
Seminaren und das Verfassen einer Bachelorarbeit möglich. Im
Rahmen des M.Sc.-Studiums kann eine Schwerpunktsetzung in
diesen Bereichen erfolgen.
Wer soll was
wann hören?
Der Einstieg in das Angebot unseres Instituts ist prinzipiell
jeder­zeit möglich, es empfiehlt sich allerdings die Veranstaltung „Electronic­ Commerce“ im vierten Semester zu hören, da
hierauf viele Themen der Seminare und Masterveranstaltungen
aufbauen. Die Studierenden schaffen sich mit dem Besuch
von „Electronic Commerce“ eine gute Wissensbasis über die
Forschungsfelder unseres Instituts, die auch in vertiefenden
Veranstaltungen thema­tisiert werden.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „Digitale Unternehmung“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Elelectonic Commerce
Klausur
6
MM&I
Hausarbeit
&
Präsentation
6
MM&I
M-& F-BWL
Bachelorseminar
160
3.2.8 Electronic Commerce und Digitale Märkte (Prof. Spann)
Fallstudienübung E-Commerce
Präsentation
Bachelorarbeit
3.2.8.2.1
MM&I
3
MM&I
M-& F-BWL
12
P15
Vorlesungen und Übungen
Electronic Commerce
Vorlesung und Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2+2-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: empfohlen für: vertiefende Veranstaltungen des Instituts
Die Veranstaltung „Electronic Commerce“ soll die Grundlagen
der Vermarktung von Produkten über elektronische Medien vermitteln.
Der erste Teil der Veranstaltung behandelt mit den Themen Social
Media, Soziale Netzwerke, Geschäftsmodelle und Kundenmanagement die Grundlagen des Electronic und Mobile Commerce.
Im zweiten Teil liegt der Fokus auf dem Einsatz der Marketing­
instrumente im Electronic Commerce. Hierbei werden ausge­
wählte Themen der Produktpolitik (Empfehlungssysteme,
Kundenintegration), Preispolitik (statische und dynamische
Preismodelle), Kommunikationspolitik (Online-Werbung, Online
& Offline Wettbwerb und Suchmaschinenmarketing) sowie Distributionspolitik (Long-Tail Phänomen) behandelt.
Übung
Die Electronic Commerce-Übungen dienen dazu, die in der
Vorlesung gelernten Inhalte zu erweitern und zu vertiefen.
161
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.8.2.2
MM&I,
M-& F-BWL
Seminare
Bachelorseminar
Empirisches oder theoretisches Seminar
Rhythmus: jedes Semester
Blockveranstaltung
■■ Prüfungsleistung: 15-seitige Seminararbeit & 15-minütige Präsentation
(je Teilnehmer/in)
■■ 6 ECTS in MM&I oder M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: Electronic Commerce oder Digital Media and Business
■■ bevorzugt für: Bachelorarbeit
■■
Bachelor­
seminar
Zielsetzung des Seminars ist die Vermittlung spezifischen Wissens in der Bachelor-Vertiefung Electronic Commerce. Weiterhin
sollen Studierende mit der Ausarbeitung einer wissenschaftlichen
Seminararbeit auf die Anforderungen einer Bachelorarbeit vor­
bereitet werden. Dabei soll der zum Seminar gehörende Workshop „wissenschaftliches Arbeiten“ den Teilnehmern eine Hilfestellung zum Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit geben.
Zudem dient das Seminar der Weiterentwicklung der kommunikativen Fähigkeiten. Neben einem Vortrag sehen wir die aktive
Teilnahme an der Veranstaltung und den regen Informationsaustausch untereinander als wichtige Voraussetzungen für das Training dieser Fertigkeiten an. Die Präsentation der Seminararbeiten
wird als Blockseminar durchgeführt.
162
3.2.8 Electronic Commerce und Digitale Märkte (Prof. Spann)
MM&I,
M-& F-BWL
Fallstudienübung E-Commerce
Fallstudienübung
■■
■■
■■
■■
■■
■■
Rhythmus: Wintersemester (nicht regelmäßig)
2-stündig (geblockt)
Bearbeitung zumeist im Team
eine ca. 3-seitige Ausarbeitung (je Teilnehmer/in)
Präsentation der Ergebnisse im Team
3 ECTS in MM&I oder M-& F-BWL
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Fallstudien­
übung
Voraussetzungen: Electronic Commerce
bevorzugt für: Bachelorarbeit
Zielsetzung der Fallstudienübung ist die Vermittlung des in der
Bachelor-Vertiefung Electronic Commerce erworbenen spezifischen Wissens. Die Teilnehmer werden gemeinsam in Kleingruppen eine Fallstudie bearbeiten und ihre Ergebnisse schriftlich festhalten. In mehreren Blockveranstaltungen werden die
Gruppen anschließend ihre Ergebnisse präsentieren, diese mit
den anderen Studenten diskutieren und vereinzelte Teilaspekte
weiter vertiefen.
Insbesondere dient die Fallstudienübung der Verknüpfung von
Theorie und Praxis durch die Bearbeitung von Case Studies
aus dem Bereich E-Commerce. Neben einem Vortrag sehen
wir die aktive­ Teilnahme an der Veranstaltung und den regen
Informations­austausch untereinander als wichtige Voraussetzungen für das Training von kommunikativen und analytischen
Fertigkeiten an.
163
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.8.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Rhythmus: zwei Termine pro Semester
eine ca. 30-seitige freie wissenschaftliche Arbeit und ein Kurzvortrag im
Bachelorseminar
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Bachelorarbeit
Voraussetzungen: Proseminar oder Hauptseminar bei Prof. Spann oderProf. Hess
Zweimal pro Semester werden auf unserer Homepage verschiedene Bachelorarbeitsthemen aus unseren Forschungsbereichen
angeboten, auf die sich die Studenten anschließend bewerben
können. Nach Bekanntgabe der Themenverteilung und kurzer
Einarbeitungszeit findet ein Bachelorkolloquium statt, in dem die
Studierenden nach dem ersten Literaturstudium ihre geplante
Vorgehensweise präsentieren. Im Rahmen des Kolloquiums werden neben dem Feedback zum Vorgehen auch inhaltliche Hinweise zur Bearbeitung der Themen gegeben.
164
3.2.9 Health Services Management (Prof. Sundmacher)
3.2.9
Prof. Dr. Leonie Sundmacher
Fachbereich Health Services Management
Fachbereich Health Services Management
(Department of Health Services Management)
Ludwig-Maximilians-Universität München
Schackstraße 4/EG
80539 München
Telefon:
Fax:0
eMail:
Website:
089 - 2180 – 3110
089 – 2180 – 99 3110
hsm@bwl.lmu.de
http://www.hsm.bwl.uni-muenchen.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Leonie Sund­
macher
nach Vereinbarung
eMail: sundmacher@bwl.lmu.de
Sekretatiat: Monika Meyer­Reisbeck
eMail: meyer-reisbeck@bwl.lmu.de
Assistent/­in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Dr.
Daniela Koller
koller@bwl.lmu.de
2180–1342
nach
Vereinbarung
Wiebke Schüttig,
M.Sc.
schuettig@bwl.lmu.de
2180–1347
nach
Vereinbarung
Mission
Das Gesundheitssystem ist mit seinen 5,2 Millionen Beschäftigten und jährlichen Ausgaben von etwa 11,3 % des Bruttoinlandsproduktes ein wichtiger deutscher Wirtschaftsfaktor. Da
in Deutschland, wie auch in den meisten anderen Ländern, die
Gesundheitsversorgung nicht ausschließlich über private Märkte
erfolgt, sondern hauptsächlich öffentlich finanziert wird, werden
im Gesundheitswesen nicht nur wirtschaftliche Effizienzziele,
sondern auch Verteilungs- und Umverteilungsziele verfolgt. In
diesem Spannungsfeld wirken Leistungserbringer, Krankenkassen und Hersteller von pharmazeutischen Produkten und Medizintechnik. Der Fachbereich Health Services Management widmet sich der Analyse der Organisation und Funktionsweise des
Gesundheitswesens mit Fokus auf die wirtschaftlichen Aspekte.
165
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.9.1
Fachbereichsspezifische Information
Lehrkonzept
In den Lehrveranstaltungen des Fachbereichs Health Services
Management können Studierende einen Einblick in das Management im Bereich Gesundheit und Versorgung gewinnen.
Der Fachbereich wirkt im interdisziplinären Feld zwischen Betriebswirtschaftslehre, Gesundheits- und Sozialwissenschaften
und bedient sich Methoden der Ökonometrie, räumlichen Statistik
und Epidemiologie. Es werden sowohl Theorien und Konzepte
als auch praktische Beispiele vorgestellt, die sich mit wirtschaftlichen Fragen des Gesundheitssystems auseinandersetzen. Dabei
werden Vorlesungs- und Übungsveranstaltungen integriert und
dabei stets der Bezug zur Praxis hergestellt, um möglichst anwendungsorientiert lernen zu können.
Ihr Profil
■■
Sie haben Interesse am Gesundheitsbereich
■■
Sie interessieren sich für gesundheitsökonomische Überlegungen und die Anwendung wirtschaftlicher Konzepte auf das
Gesundheitssystem
■■
Sie können sich vorstellen, in Ihrem späteren Berufsleben im
Gesundheitswesen zu arbeiten
Unser Ausbildungsangebot
In unseren Veranstaltungen gewinnen Sie einen Einblick in das
Gesundheitssystem. Sie lernen die Akteure im Gesundheitswesen
kennen und werden Ideen und Konzepte der Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung diskutieren. Schwerpunkte liegen
dabei auf dem Management im Gesundheitswesen und auf der
Analyse von Innovationen im Gesundheitswesen.
Lehr­
materialien
Informationen zu den Lehrveranstaltungen erhalten Sie auf unserer Homepage und via LSF-Portal in elektronischer Form. Weitere Unterlagen und Informationsquellen werden Ihnen in den
einzelnen Lehrveranstaltungen vorgestellt und zur Verfügung
gestellt.
166
3.2.9 Health Services Management (Prof. Sundmacher)
3.2.9.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgmeine
Hinweise
zum Lehrpro­
gramm
Wir bieten als ABWL die Veranstaltung „Competition and Strategy“ an. Weiter kann im Wahlpflichtbereich die Vorlesung und
Übung zu „Management im Gesundheitswesen“ besucht werden
sowie Seminare mit Fokus auf Organisation und Funktionsweise
des Gesundheitswesens.
Eine weitere Vertiefung des Bereichs ist im M.Sc. Studiengang
möglich.
Veranstaltung
Management im Gesundheitswesen
Seminar
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Klausur
6
MM&I
Präsentation/ Hausarbeit
3
M-& F-BWL
12
P15
Bachelorarbeit*
3.2.9.2.1
MM&I
Vorlesungen und Übungen
Management im Gesundheitswesen
Vorlesung
Rhythmus: jedes Sommersemester (s. Website)
4-stündig (2 SWS Vorlesung + 2 SWS Übung)
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
und Übung
Voraussetzungen: erforderlich für: Seminar, Bachelorarbeit
Wie ist unser Gesundheitssystem aufgebaut und finanziert? Wie
viel Geld sollte die Sozialversicherung für die Bereitstellung neuer
Medikamente und Technologien ausgegeben? Wie kommen Arzneimittel auf den Markt? Wie werden Ärzte und Krankenhäuser
vergütet und welche Anreize setzt dies? Die Vorlesung Management im Gesundheitswesen bietet einen umfassenden Einblick in
die Organisation und Funktionsweise des Gesundheitswesens und
167
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
befähigt zur Analyse von Anreizwirkungen und Regulierungen.
3.2.9.2.2
M-& F-BWL
Seminar
Management im Gesundheitswesen
Seminar
Rhythmus: Jeweils im Sommersemester und/oder Wintersemester (siehe Ankündigung auf der Website)
■■ 4-stündig (Blockveranstaltung)
■■ Präsentation (15 Min.), Seminararbeit (22.200 Zeichen)
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
Voraussetzungen: Erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung Management im Gesundheitswesen oder Fallstudien Gesundheitsökonomie
und Management.
■■ erforderlich für: Bachelorarbeit
■■
Seminar
Das Seminar bearbeitet verschiedene Themenbereiche des Gesundheitsmanagements. Die Studierenden beschäftigen sich beispielsweise mit Innovationen im Gesundheitswesen und deren
Implementierung im Gesundheitssystem oder mit Managementaspekten im ambulanten oder stationären Sektor. In der Blockveranstaltung stellen die Studierenden ihre Themen in Form von
Referaten vor, die von der gesamten Gruppe diskutiert werden.
Im Anschluss wird das Thema in Form einer Seminararbeit ausgearbeitet. Als Vorbereitung werden einführende Veranstaltungen
zum wissenschaftliche Arbeiten angeboten. In mehreren Terminen wird der Recherche- und Schreibprozess begleitet. Nähere
Informationen dazu sind auf der Homepage zu finden und werden
bei der Einführungsveranstaltung gegeben.
168
3.2.9 Health Services Management (Prof. Sundmacher)
3.2.9.2.3
P15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Rhythmus: nach individueller Absprache
eine freie wissenschaftliche Arbeit (Umfang: ca. 70.000 Zeichen)
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Voraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung Management im Gesundheitswesen oder Fallstudien Gesundheitsökonomie und
Management, Seminar Management im Gesundheitswesen
Bachelor­arbeit Voraussetzungen für die Übernahme einer Bachelorarbeit am
Fachbereich Health Services Management, die neben den Zulassungsvoraussetzungen der geltenden Prüfungsordnung zu erfüllen sind, finden Sie auf der Webseite des Fachbereichs.
169
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.10
Prof. Dr. Anja Tuschke
Strategische Unternehmensführung
Institut für Strategische Unternehmensführung
Prof. Dr. Anja Tuschke
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 / RG III
D - 80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–2770
+49 89 2180–2886
lusch@bwl.lmu.de
http://www.ism.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Anja Tuschke
Mi, 12.00–13.00 Uhr und nach Vereinbarung
(Bitte um vorherige Anmeldung im Sekretariat)
Sekretariat: Claudia Lusch
Di-Do 09.00–12.00 Uhr
Prof. Dr.
Patricia Klarner
(Juniorprof.)
nach Vereinbarung
eMail: klarner@bwl.lmu.de
Tel.:
+49 89 2180–3064
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Dipl.-Psych.
Konstantin
Bottenberg
bottenberg@bwl.lmu.de
2180–1896
nach
Vereinbarung
Marius Luber,
M.Sc., MBR
luber@bwl.lmu.de
2180–2444
Mo
14.00–16.00 Uhr
(nach vorheriger
Anmeldung)
Dipl.-Kfm.
Robert
Mauermann,
MBR
mauermann@bwl.lmu.de
2180–1419
nach
Vereinbarung
2180–3700
Mo
14.00–16.00 Uhr
(nach vorheriger
Anmeldung)
Dipl.-Kfm.
David Uhde,
MBR
uhde@bwl.lmu.de
170
3.2.10 Strategische Unternehmensführung (Prof. Tuschke)
Manfred Wölfle,
B.Sc.
Mission
woelfle@bwl.lmu.de
2180–2880
Mo
16.00–18.00 Uhr
(nach vorheriger
Anmeldung)
Als Lehrstuhl befassen wir uns mit aktuellen Fragestellungen
aus dem Bereich der strategischen Unternehmensführung.
Durch unsere Forschung wollen wir einen relevanten Beitrag zur
wissenschaftlichen Diskussion in diesem Bereich leisten.
Vor diesem Hintergrund möchten wir Ihnen, als unseren
Studierenden, fundierte Einblicke in das Gebiet der strategischen
Unternehmensführung geben und Ihre Fähigkeiten bei der
Bearbeitung aktueller und praxisrelevanter strategischer Fragestellungen vertiefen.
3.2.10.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Unsere Lehrveranstaltungen in der Spezialisierung „Strategische
Unternehmensführung“ haben zum Ziel, den Studierenden das
notwendige Rüstzeug für eine verantwortungsvolle Tätigkeit im
Bereich Management, Beratung und Unternehmensentwicklung
mitzugeben. Die Lehrinhalte tragen sowohl analytischen, als auch
gestalterischen Elementen der strategischen Unternehmensführung Rechnung.
Wissenschaftliche Fundierung, Praxisorientierung und internationale Ausrichtung sind wesentliche Merkmale der Lehre. Aufbauend auf grundlegenden und neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen werden aktuelle und praxisrelevante Fragestellungen
behandelt. Die internationale Orientierung kommt in den Inhalten
der Veranstaltungen, in der Einbindung internationaler Gastdozenten und im Angebot englischsprachiger Veranstaltungen zum
Ausdruck.
Ein Anliegen unseres Lehrstuhls ist, dass Sie die Inhalte der
angebotenen Veranstaltungen nicht passiv „konsumieren“,
sondern (inter-)aktiv erarbeiten. Besondere Gelegenheit dazu
bieten die angebotenen Seminare, Case-Study-Kurse, Kolloquien
und Projektkurse.
Ihr Profil
■■
Sie sind vielseitig interessiert und wollen sich u.a. auf Aufgaben
im Bereich der Beratung, der Entwicklung und der Führung
von Unternehmen vorbereiten.
171
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Unser Ausbildungsangebot
■■
Sie möchten Konzepte zur Analyse, Entwicklung und Implementierung von Strategien kennen lernen und auf praxisbezogene Fragestellungen anwenden. Daneben möchten Sie Kenntnisse im Bereich der Unternehmensführung erwerben.
■■
Sie sind bereit, die Lehrinhalte strukturiert zu bearbeiten, anhand weiterführender Literatur zu vertiefen und alleine oder
im Team auf Fallstudien anzuwenden.
Im Rahmen der Lehre bieten wir Vorlesungen und Seminare auf
dem Gebiet der strategischen Unternehmensführung an.
Mit unseren Lehrveranstaltungen möchten wir Sie befähigen,
praxisrelevante Fragestellungen der strategischen Unternehmensführung auf einer wissenschaftlichen Basis zu bearbeiten.
Zu unserem Angebot gehören u.a. Vorlesungen, Pro- und Hauptseminare sowie Seminare, in denen Case Studies alleine oder
in Gruppen bearbeitet werden. Die Veranstaltungen werden in
deutscher oder englischer Sprache abgehalten.
Eine internationale Ausrichtung ist wesentlicher Bestandteil unserer Veranstaltungen. Dies drückt sich in den theoretischen Konzepten genauso aus wie in der Wahl von Anwendungsbeispielen
und Fallstudien. Zudem sind in unser Veranstaltungsprogramm
regelmäßig ausländische Gastdozenten sowie Praxisvorträge eingebunden.
Lehr­
materialien
Die Foliensätze und Literaturhinweise zu den Kernveranstaltungen erhalten Sie als Download über das zentrale Dateidepot
im LSF.
Weitere Hinweise zu Lehrmaterialien erhalten Sie direkt in der
jeweiligen Veranstaltung.
Ausgewählte Literatur zur strategischen Unternehmensführung
finden Sie in unserer Lehrstuhlbibliothek. Für die Ausleihe wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat.
172
3.2.10 Strategische Unternehmensführung (Prof. Tuschke)
M-& F-BWL
Proseminar zum Hauptseminar
Seminar
■■
■■
■■
■■
■■
■■
Rhythmus: jedes Semester
Beginn: Anfang der Vorlesungszeit
Bewerbung erforderlich
2-stündig (geblockt)
Hausarbeit: 12 Seiten +/- 10%
3 ECTS in M-& F-BWL
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Seminar
Voraussetzungen: erforderlich für: Hauptseminar
Das Proseminar bietet zusammen mit dem Hauptseminar einen
Einblick in wissenschaftliches Arbeiten sowie in theoretische bzw.
empirische Ansätze der Forschung. Ziel beider Veranstaltungen
ist die Kenntnis und Einordnung wesentlicher Grundlagen sowie
die Wissensvertiefung ausgewählter Fragestellungen in der strategischen Unternehmensführung.
Die Teilnehmer/innen des Proseminars fertigen eine Hausarbeit
an.
Die Veranstaltung dient zusammen mit dem Hauptseminar als
Vorbereitung auf die Übernahme einer Bachelorarbeit am Lehrstuhl für Strategische Unternehmensführung.
Information: Aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl ist eine
Bewerbung erforderlich.
173
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.10.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehr­
programm
Im B. Sc.-Studiengang zählen unsere Veranstaltungen zum Vertiefungsgebiet „Management, Marketing & Innovation“ sowie
zum Pflichtmodul „Markt- und finanzorientierte BWL“.
Hinweise zu den Veranstaltungen, die Sie bei uns besuchen können, finden Sie in nachstehender Tabelle.
Zudem besteht die Möglichkeit, an Seminaren teilzunehmen und
eine Bachelorarbeit zu verfassen.
Ihr Studien­
gang ist nicht
BWL?
Studierende der Studiengänge Diplom-Mathematik, Diplom-Informatik, Diplom-Soziologie, Diplom-Statistik, Diplom-Psychologie,
Diplom-Wirtschaftsgeographie und Studierende in Magisterstudiengängen mit Nebenfach BWL können in den Veranstaltungen
zur ABWL geprüft werden, wobei für diese Personengruppe kein
Unterschied zwischen Pflicht- und Wahlleistungspunkten besteht.
Wer soll was
wann hören?
Der Einstieg in unser Veranstaltungsangebot ist jederzeit möglich. Unser Lehrprogramm ist grundsätzlich so gestaltet, dass
jede Vorlesung unabhängig von den anderen Veranstaltungen
besucht werden kann.
Um eine Bachelorarbeit an unserem Lehrstuhl zu schreiben, ist
die erfolgreiche Teilnahme am Pro- und Hauptseminar Voraussetzung.
Überblick
In ABWL ist nur die Veranstaltung „International Management“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Change Management
Klausur
3
MM&I
Strategische Unternehmensführung: Konzepte und Fallstudien
(Vorlesung + Übung)
Klausur
6
MM&I
Srategic Management in Banking
Kurzhausarbeit
3
M-& F-BWL
Proseminar zum Hauptseminar
Hausarbeit
3
M-& F-BWL
174
3.2.10 Strategische Unternehmensführung (Prof. Tuschke)
Hauptseminar
Vortrag
Bachelorarbeit*
3
M-& F-BWL
12
P15
Zu den Voraussetzungen für die Übernahme einer Bachelorarbeit
beachten Sie bitte die Hinweise zum Hauptseminar, dem Proseminar sowie zur Bachelorarbeit.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die hier genannten
Veranstaltungen das Kernangebot unseres Lehrstuhls darstellen.
Wir bieten regelmäßig zusätzliche Seminare an. Über dieses Zusatzangebot informieren wir Sie zeitnah auf unserer LehrstuhlHomepage.
3.2.10.2.1
MM&I
Vorlesungen und Übungen
Change Management
Vorlesung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: erforderlich für: -
Notwendige strategische Neuausrichtungen werden im Unternehmen oftmals zu spät erkannt, zögerlich umgesetzt oder stoßen
auf Widerstand. An diesen Problemen setzt die Veranstaltung
„Change Management“ an. Aufgabe des Change Management
ist es, Veränderungsprozesse zu initiieren, zu steuern, betroffene
Führungskräfte und Mitarbeiter zu unterstützen und eine möglichst hohe Akzeptanz für strategisch relevante Veränderungen
zu erreichen.
Die Veranstaltung behandelt strategische, organisatorische und
führungsbezogene Aspekte des Change Management. Ausgehend
von theoretischen Grundlagen werden Fragen der praktischen
Gestaltung von Change Management-Projekten diskutiert.
175
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
MM&I
Strategische Unternehmensführung: Konzepte und Fallstudien
Vorlesung + Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
4-stündig
■■ eine 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
und Übung
Voraussetzungen: erforderlich für: -
Die Veranstaltung besteht aus einer Vorlesung und einer Übung.
Ausgangspunkt der Vorlesung bilden Konzepte zur Analyse der
Marktchancen und der Kompetenzen von Unternehmen. Darauf
aufbauend werden Möglichkeiten zur Entwicklung, Bewertung
und Umsetzung von Geschäfts- und Unternehmensstrategien
diskutiert.
In der Übung werden die in der Vorlesung vorgestellten Konzepte
und Instrumente vertieft und auf Problemstellungen aus der Unternehmenspraxis angewandt.
Sie erhalten in dieser Veranstaltung einen Überblick über zentrale
Begriffe, Konzepte und Instrumente der strategischen Unternehmensführung und lernen deren Anwendung auf Fragestellungen
aus der Unternehmenspraxis.
176
3.2.10 Strategische Unternehmensführung (Prof. Tuschke)
3.2.10.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Strategic Management in Banking
Seminar
Rhythmus: nach Ankündigung
Bewerbung erforderlich
■■ Geblockt, nach Ankündigung
■■ Kurzhausarbeit in Gruppen
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Seminar
Voraussetzungen: erforderlich für: -
Die Veranstaltung bietet Einblicke in zentrale Konzepte und Instrumente des strategischen Managements von Banken. Unter der
Leitung von Herrn Christian Ricken, Mitglied des Group Executive
Committee der Deutschen Bank, werden zentrale Herausforderungen identifiziert und Lösungsmöglichkeiten mit den Studenten
diskutiert. Weitere hochrangige Führungspersönlichkeiten aus
dem Finanzbereich beleuchten praxisbezogene Fragestellungen
von Kapitalmarktunternehmen aus verschiedenen Perspektiven.
Schwerpunkte sind dabei die Strategie von Banken, die Gründung
einer Bank sowie Kapitalmarktkommunikation.
Die Veranstaltung besteht aus acht Veranstaltungen, die geblockt
an fünf Terminen stattfinden. Im Verlauf der Veranstaltung erbringen die Teilnehmer ihre Prüfungsleistung im Rahmen einer
Gruppenarbeit zu aktuellen Problemstellungen des strategischen
Managements von Banken.
177
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
M-& F-BWL
Proseminar zum Hauptseminar
Seminar
■■
■■
■■
■■
■■
■■
Rhythmus: jedes Semester
Beginn: Anfang der Vorlesungszeit
Bewerbung erforderlich
2-stündig (geblockt)
Hausarbeit: 12 Seiten +/- 10%
3 ECTS in M-& F-BWL
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Proseminar
Voraussetzungen: erforderlich für: Hauptseminar
Das Proseminar bietet zusammen mit dem Hauptseminar einen
Einblick in wissenschaftliches Arbeiten sowie in theoretische bzw.
empirische Ansätze der Forschung. Ziel beider Veranstaltungen
ist die Kenntnis und Einordnung wesentlicher Grundlagen sowie
die Wissensvertiefung ausgewählter Fragestellungen in der strategischen Unternehemsnführung.
Die Teilnehmer/innen des Proseminars fertigen eine Hausarbeit
an.
Die Veranstaltung dient zusammen mit dem Hauptseminar als
Vorbereitung auf die Übernahme einer Bachelorarbeit am Lehrstuhl für Strategische Unternehmensführung.
Information: Aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl ist eine
Bewerbung erforderlich.
M-& F-BWL
Hauptseminar
Seminar
Rhythmus: jedes Semester während der Vorlesungszeit
2-stündig (geblockt)
■■ Vortrag
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Voraussetzungen: erfolgreicher Besuch des Proseminars
erforderlich für: Übernahme der Bachelorarbeit am Lehrstuhl
178
3.2.10 Strategische Unternehmensführung (Prof. Tuschke)
Seminar
Nach erfolgreichem Abschluss des Proseminars werden thematische Schwerpunktgebiete weiter vertieft. Hierfür übernehmen
die Teilnehmer in Gruppen Vorträge, welche auf Schwerpunkten
des Proseminars basieren.
Die Veranstaltung dient als Vorbereitung auf die Übernahme
einer Bachelorarbeit am Lehrstuhl für Strategische Unternehmensführung.
Bitte beachten Sie zum Verlauf des Hauptseminars auch die aktuellen Hinweise und Aushänge des Lehrstuhls.
3.2.10.2.3
P15
Bachelorarbeit
Empirische oder theoretische Bachelorarbeit
Rhythmus: Zweimal im Jahr zum Ende der Vorlesungszeit
eine freie wissenschaftliche Arbeit (Umfang: 32 Seiten +/- 5%)
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Voraussetzung: erfolgreicher Besuch des Hauptseminars
Bachelor­arbeit Voraussetzung für die Übernahme einer Bachelorarbeit am
Lehrstuhl für Strategische Unternehmensführung ist, neben der
Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen der Prüfungsordnung
2008, die erfolgreiche Teilnahme an unserem Hauptseminar. Hier
werden Studierende gezielt auf die Bachelorarbeit vorbereitet.
Beachten Sie, dass die Bewerbung sowie die Anfertigung der
Bachelorarbeit innerhalb verbindlicher und vorgegebener
Zeiträume erfolgen müssen.
Wichtige Hinweise hierzu finden Sie auf der Lehrstuhl-Homepage.
179
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.11
Prof. Dr. Susanne Weber
Institut für Wirtschaftspädagogik (WiPäd I & II)
Institut für Wirtschaftspädagogik
Prof. Dr. Susanne Weber
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 RG/III
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–5620
+49 89 2180–5652
wipaed@bwl.lmu.de
http://www.wipaed.bwl.uni-muenchen.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Susanne Weber
Di 15.00–17.00 Uhr
(Terminvereinbarung über das Sekretariat)
Sekretariat: Eleonore Heim
heim@bwl.lmu.de
Mo, Di, Do, Fr 10.00–12.00 Uhr
Prof. Dr.
Samuel Mühle­
mann
eMail: muehlemann@bwl.lmu.de
Tel.: 2180-5623; Zi. 309
(Terminvereinbarung über das Sekretariat)
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Dipl.-Hdl.
Holger
Benninghoff,
MBR
benninghoff@bwl.lmu.de
2180–5619
nach
Vereinbarung
StR Dipl.-Hdl.
Josef Guggemos
guggemos@bwl.lmu.de
2180–3988
nach
Vereinbarung
Dipl.-Hdl.
Susanne Ritter
von Marx
rittervonmarx@bwl.lmu.de
2180–5089
nach
Vereinbarung
Dipl.-Hdl.
Karin Mosis
mosis@bwl.lmu.de
2180–6874
nach
Vereinbarung
OStR Dipl.-Hdl.
Michael
Schönlein
schoenlein@bwl.lmu.de
2180–6924
nach
Vereinbarung
180
3.2.11 Wirtschaftspädagogik (Prof. Weber)
Dr.
Sandra Trost,
MBR
trost@bwl.lmu.de
2180–5625
nach
Vereinbarung
Dipl.-Hdl.
Christine Weiß
christine.weiss@bwl.lmu.de
2180–5616
nach
Vereinbarung
Dipl.-Hdl.
Michaela Wiethe
wiethe@bwl.lmu.de
2180–3861
nach
Vereinbarung
Mission
Unser Ziel ist es, selbständige Persönlichkeiten zu entwickeln,
die über ein reichhaltiges forschungsgestütztes Knowhow zu
beruflichen Bildungsprozessen verfügen. Außerdem sollen
unsere Absolventen in der Lage sein, aktiv Verantwortung für
ihre eigenen Lernprozesse über die ganze Lebensspanne hinweg
zu übernehmen. Dies sehen wir als zentrale Grundlage für die
Unterstützung anderer bei deren Lernprozessen an.
3.2.11.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
In der Forschung arbeiten wir theoretisch und empirisch an verschiedenen Sachverhalten der Wirtschaftspädagogik. Unter anderem ist die Entrepreneurship Education, die Messung beruflicher
Kompetenz (Intrapreneurship- oder Teamkompetenz) sowie die
fachdidaktische Implementierung, Evaluierung und Verbesserung
von Lernprozessen Teil unserer Forschungsausrichtung. Unser
Fokus liegt hierbei auf dem Individuum und dessen Entwicklung
in Lehr- und Lernprozessen.
Diese Prozesse gewinnen besondere Aktualität durch die tiefgreifenden sozioökonomischen Veränderungen, die sie sich aus der
demographischen Entwicklung, der technischen Entwicklung, der
Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft ergeben.
Die Veranstaltungen „HRE&M I-III“ und „SQ - Start with Business
Planning“ sind Pflichtveranstaltungen, die keinem Vertiefungsgebiet zugeordnet sind. Die Lehrveranstaltung „Forschungsmethoden & Wissenschaftstheorie“ wird dem Pflichtmodul „Markt- und
finanzorientierte BWL“ zugeordnet.
Ihr Profil
■■
Sie interessieren sich für Fragestellungen der Professionali­
sierung in der beruflichen Bildung.
■■
Sie haben Interesse an empirisch fundierten Erkenntnissen der
181
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
modernen Lehr-, Lernforschung und der Betriebswirtschaft.
■■
Sie haben Interesse an Fragen des Lernens und Lehrens im
beruflichen Bereich.
■■
Zu Ihren Berufszielen zählen höheres Lehramt an kaufmännischen Schulen, eine Tätigkeit im Bildungsmanagement, eine
leitende Tätigkeit im Management oder die Gründung eines
eigenen Unternehmens.
Unser Ausbil­
dungsangebot
In den B.Sc.-Studiengängen bieten wir die Veranstaltungen
„Human Resource Education & Management I-III“ und
„Forschungsmethoden & Wissenschaftstheorie“ sowie
„Schlüsselqualifika­tionen - Start with Business Planning“ an.
Die Veranstaltung „Forschungsmethoden & Wissenschaftstheorie“ wird dem Pflichtmodul „Markt-und finanzorientierte BWL“
(PO 2010) zugeordnet. Weiterhin ist auch das Verfassen einer
Bachelorarbeit möglich.
Lehrmaterialien
Die Foliensätze und Literaturhinweise zu den Veranstaltungen
erhalten Sie als Download über unsere Lehrstuhlhomepage unter
der Rubrik „Lehre“. Weitere Hinweise zu Lehrmaterialien erhalten
Sie direkt in der jeweiligen Veranstaltung.
3.2.11.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Überblick
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
HRE&M I
Klausur
6
HRE&M
HRE&M II
Klausur
6
HRE&M
HRE&M III
Klausur
3
HRE&M
Schlüsselqualifikationen - Start
with Business Planning
Business
Plan & Präsentation
6
HRE&M
Foschungsmethoden & Wissenschaftstheorie
Hausarbeit
& Klausur
6
M-& F-BWL
182
3.2.11 Wirtschaftspädagogik (Prof. Weber)
Bachelorarbeit
12
P17
Wichtiger Hinweis: Für das Seminar „Forschungsmethoden &
Wissenschaftstheorie“ ist eine Online-Bewerbung notwendig.
Der Bewerbungszeitraum liegt in der Regel im letzten Drittel
der Vorlesungszeit des vorausgehenden Semesters. Der Bewerbungszeitraum wird frühzeitig auf der Homepage (www.wipaed.
bwl.lmu.de) angegeben und ist fakultätsweit identisch.
3.2.11.2.1
Vorlesungen und Übungen
HRE&M I (GOP)
Einführung in die Wirtschaftspädagogik
Vorlesung + Übung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2+2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in HRE&M
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: erforderlich für: das weitere Studium
Diese Veranstaltung gibt eine Einführung in zentrale Fragen des
Forschungs- und Praxisfeldes der Human Resource Education &
Management. Dabei werden Aspekte und Problembereiche der
beruflichen Aus- und Weiterbildung von der Mikro- bis zur Makrosystemebene thematisiert sowie im zeitlichen Kontext dargestellt.
Darüber hinaus werden neben grundlegenden forschungsmethodischen Aspekten der Erkenntnisgewinnung fachspezifische
Standardmethoden vorgestellt.
■■
Vertrautmachen mit zentralen politischen Perspektiven der an
beruflicher Bildung Beteiligten
■■
Kennenlernen grundlegender Datenquellen zur Beschreibung
und Einschätzung von Problemfeldern beruflicher Bildung und
Human Resources
■■
Grundlegende organisatorische Instrumente der Organisation
beruflicher Bildung
■■
Grundlegende lehr- und lerntheoretische Fragestellungen im
183
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
beruflichen Bereich
Übung
■■
Verortung von Fragen der beruflichen Bildung im zeitlichen
Kontext „past-present-future“
■■
Grundlegende forschungsmethodische Aspekte der Erkenntnisgewinnung
Die Übung ergänzt und vertieft ausgewählte Aspekte der Vorlesung.
HRE&M II
Lehren, Lernen und Entwickeln
Vorlesung + Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2+2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende und eine Kurzpräsentation
■■ 6 ECTS in HRE&M
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: erforderlich für: Forschungsmethoden & Wissenschaftstheorie
In dieser Veranstaltung werden grundlegende Fragen des Lernens und Entwickelns sowie des Lehrens und Ausbildens behandelt. Dabei geht es einerseits um Aspekte zentraler Lern- und
Entwicklungstheorien, andererseits auch um Aspekte zentraler
Lehrtheorien. Diese schließen Fragen des Aufbaus von Wissen,
der kognitiven Ressourcen, des Curriculums, der didaktisch-methodischen und medialen Gestaltung von Lern- und Entwicklungssituationen sowie Fragen des Assessments und der Evaluation an
verschiedenen Lernorten der beruflichen Aus- und Weiterbildung
über die Lebensspanne ein.
■■
Kennenlernen spezieller Probleme wie Aufbau von Wissen und
kognitiven, emotionalen, motivationalen wie auch sozialen Ressourcen
■■
Grundlagen der Curriculumtheorie sowie der didaktisch-methodischen und medialen Gestaltung von Lern- und Entwicklungssituationen
■■
Probleme des Assessments und der Evaluation
■■
Lehren
und
Lernen
an
verschiedenen
Lernorten
184
3.2.11 Wirtschaftspädagogik (Prof. Weber)
Übung
Die Übung ergänzt und vertieft ausgewählte Aspekte der Vorlesung.
HRE&M III
Institutionen und Berufsbildungspolitik
Vorlesung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in HRE&M
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: erforderlich für: -
Überblick über die Vorlesungsinhalte:
■■
Rechtliche Regelungen der Berufsbildung
■■
Finanzierung der Berufsbildung
■■
Zusammenwirken der beteiligten Institutionen an der beruflichen Bildung
■■
Reformansätze im dualen System zur Förderung der betrieblichen Ausbildung
■■
Personal- und tarifpolitische Ansätze zur Förderung der
betrieblichen Ausbildung
■■
Bildungspolitische Entwicklungen im nationalen und internationalen Kontext
■■
Kosten und Nutzen der beruflichen Ausbildung
■■
Lohnkonsequenzen der beruflichen Ausbildung
185
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
HRE&M
Schlüsselqualifikationen - Start with Business Planning
Vorlesung + Übung + Kleingruppenarbeit
Rhythmus: jedes Wintersemester
2+2-stündig
■■ Erstellung eines Business Plans und einer Präsenation
■■ 6 ECTS in HRE&M
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: erforderlich für: -
Mit der Umstellung der Diplomstudiengänge auf den Bologna-Bachelor gestaltete die Fakultät für Betriebswirtschaft eine neuartige
Veranstaltung mit einem innovativen Konzept. Diese Veranstaltung ermöglicht es den Studierenden, Schlüsselqualifikationen
wie Unternehmergeist, Präsentations- und Argumentationstechnik sowie Teamfähigkeit, praxisnah zu erlernen. Die Studierenden bearbeiten in Kleingruppen einen Business Plan eines
realen Existenzgründers. Sie entwickeln und verfeinern die
Geschäftsidee und erarbeiten ein tragfähiges Konzept zur
Umsetzung in eine Unternehmensgründung.
„Hard-“ und „Soft-Skills“ werden den Studierenden im Rahmen
von acht Vorlesungen im Plenum näher gebracht. Inhalte sind die
Bestandteile eines Businessplans, Präsentationstechnik, Rhetorik,
Argumentation und Teamfähigkeit. In den meisten Vorlesungen
tragen Unternehmensgründer oder erfahrene Praktiker vor und
eröffnen Perspektiven und Ausblicke in ihr Arbeitsumfeld.
Übung
Die Vorlesung wird durch eine Übung begleitet, die vor allen Dingen den Studierenden ermöglichen soll, ihren Projektfortschritt
vorzustellen und Feedback auf Präsentationsleistung und Business Plan zu erhalten. Ergänzt durch die Arbeit von Tutoren wird
ein besonderer Fokus auf die Entwicklung der Präsentations- und
Teamfähigkeit gelegt.
186
3.2.11 Wirtschaftspädagogik (Prof. Weber)
3.2.11.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Forschungsmethoden & Wissenschaftstheorie
Proseminar
Rhythmus: jedes Semester
4-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur am Semesterende und eine Seminararbeit (ca.
22.000 Zeichen)
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Proseminar
Voraussetzungen: HRE&M I & II, Mathematik, Statistik I & II
erforderlich für: Bachelorarbeit
Das Proseminar bietet einen fundierten und praxisorientierten
Einblick in wissenschaftliches Arbeiten. Dabei wird in den Plenen
theoretischer Input zu verschiedenen Forschungsdesigns, quantitativen Analysemethoden sowie der Anwendung einschlägiger
Statistiksoftware gegeben. In den Übungen und Tutorien werden
die Inhalte der Plenen anhand eigens erhobener Daten vertieft.
Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung wesentlicher Grundlagen im Bereich der verhaltensorientierten Forschungsmethodik.
Die Teilnehmer/innen fertigen eine Hausarbeit an, übernehmen
eine Präsentation und schließen die Veranstaltung mit einer
1-stündigen Klausur ab. Die Veranstaltung dient als Vorbereitung auf die Übernahme einer Bachelorarbeit am Institut für Wirtschaftspädagogik (IWP). Aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Bewerbung über das Online-Rückmeldeverfahren
über die Homepage erforderlich.
187
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.11.2.3
P17
Bachelorarbeit
Empirische oder theoretische Bachelorarbeit (Prof. Weber)
Rhythmus: siehe Vorgaben auf den Internetseiten des Instituts
eine freie wissenschaftliche Arbeit
■■ 12 ECTS im Modul P17
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Voraussetzungen: Forschungsmethoden & Wissenschaftstheorie
erforderlich für: -
Bachelor­arbeit Voraussetzung für die Übernahme einer Bachelorarbeit durch
Prof. Weber ist die erfolgreiche Teilnahme an „Forschungsmethoden & Wissenschaftstheorie“. In diesem Seminar werden Sie gezielt auf die Bachelorarbeit vorbereitet. Während der Bearbeitung
einer Bachelorarbeit nimmt jeder unserer Bachelorstudenten am
Kolloquium teil, das einmal im Bearbeitungszeitraum stattfindet.
Im Rahmen eines Vortrags stellen die Studierenden ihre Konzepte
und Überlegungen vor und erhalten in der Diskussion Feedback.
Es sind sowohl theoretische als auch empirische Arbeiten möglich. Sie haben die Möglichkeit, sich auf ein Themengebiet zu
bewerben. Je nach vorhandenen Ressourcen werden wir Ihre
Präferenzen sehr gerne berücksichtigen. Ein Anspruch kann
hieraus nicht abgeleitet werden. Weitere Informationen zu den
Themengebieten und den Bewerbungsmodalitäten können Sie
unserer Homepage entnehmen. Änderungen sind vorbehalten.
188
3.2.12 Personalwirtschaft (Prof.Weller)
3.2.12
Prof. Dr. Ingo Weller
Personalwirtschaft
Institut für Personalwirtschaft
(Institute for Human Capital Management)
Prof. Dr. Ingo Weller
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Schellingstr. 9 / I
D-80799 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–6723
+49 89 2180–17926
pw@bwl.lmu.de
http://www.pw.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Ingo Weller
nach Vereinbarung
(Anmeldung im Sekretariat)
Sekretariat: Kerstin Gottscheber
Assistent/-in
eMail
Telefon
Sprechstunde
Dipl.-Hdl.
Maximilian Abele
abele@bwl.lmu.de
2180–6729
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kffr.
Julia Ebert
julia.ebert@bwl.lmu.de
2180–6696
nach
Vereinbarung
Dipl.-Soz.
Julian Huff
huff@bwl.lmu.de
2180–6701
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kffr.
Agnes Michalik
michalik@bwl.lmu.de
2180–6629
nach
Vereinbarung
Dipl.-Ök.
Daniel Mühlbauer
muehlbauer@bwl.lmu.de
2180–6617
nach
Vereinbarung
Dipl. Psych.
Michael Schüßler
schüssler@bwl.lmu.de
2180–6696
nach
Vereinbarung
Dipl.-Kfm.
Julian Süß
suess@bwl.lmu.de
2180–6710
nach
Vereinbarung
Mission
In unserer Lehr- und Forschungsarbeit beschäftigen wir uns mit
den Wirkungen von personalpolitischen Entscheidungen auf
die Struktur und den Erfolg von Unternehmen. Im Fokus stehen
189
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Zusammenhänge und Widersprüche zwischen kurz- und langfristigen personalwirtschaftlichen Prozessen: Selektion und Sozi
alisation, Anreize, Bindung und Freisetzung von Mitarbeitern.
Daneben interessieren uns Trends, Methoden und Techniken
der praktischen Personalarbeit. Unsere Zielsetzung ist es, Ihnen
theoretische Modellvorstellungen und den praktischen Wert von
Theorien nahe zu bringen. Weiter möchten wir Ihnen quantitatives Methodenwissen zur Lösung komplexer Fragestellungen
vermitteln.
3.2.12.1
Lehrstuhlspezifische Informationen
Lehrkonzept
Als angewandte Wissenschaft hat es die Personalwirtschaft nicht
gerade leicht: Zum einen ist sie Gegenstand der Alltagserfahrung
und damit einem nur wenig disziplierten Meinungsstreit ausgesetzt. Zweitens ist sie unvermeidlich politisch. Und drittens ist
sie ein komplexes, nur schwer durchschaubares Kausalgebilde,
in dem sich individuelle und organisationsbezogene Ansprüche
und Erwartungen treffen. In unseren Lehrveranstaltungen konfrontieren wir Sie mit diesen Problemstellungen und vermitteln
Ihnen Theorie- und Methodenwissen zur Lösung der Konflikte:
■■
Mit Hilfe vorwiegend quantitativer empirischer Methoden und
Erkenntnisse arbeiten wir den belastbaren Kern der Personalwirtschaft heraus. Die vermittelten Methodenkenntnisse sollen
Ihnen Werkzeuge an die Hand geben, um personalwirtschaftliche Probleme zu quantifizieren und objektivieren zu können.
■■
Der politische Aspekt der Personalwirtschaft wird durch die
Einbettung von Individuen in Organisationen und von Organisationen in institutionelle Umwelten gespiegelt. Wir erarbeiten die Rolle von Institutionen und Abhängigkeiten, vermitteln
theoretische Modellvorstellungen und diskutieren diese vor
dem Hintergrund der in der Praxis beobachteten Umsetzungen.
■■
Personalwirtschaft ist ein wechselseitiger Prozess zwischen
Individuen und Organisationen. Die vielfältigen Kausalbeziehungen lassen sich nur mit dynamischen und Mehrebenentheorien und entsprechenden Methoden fassen. Unsere Veranstaltungen sind darauf ausgelegt, komplexe Zusammenhänge
modellhaft zu abstrahieren und mit quantitativen empirischen
Methoden zu analysieren.
190
3.2.12 Personalwirtschaft (Prof. Weller)
Wir setzen ein breites Spektrum an Unterrichtsformen und -medien ein: Klassische Vorlesungen/Übungen werden ergänzt duch
interaktive (Pro-)Seminare, Hands-on Kurse (z.B. statistische Software) und Computersimulationen (Planspiele). Durch den Einbezug von Referenten aus der Praxis und internationalen Gastdozenten wird der wissenschaftliche Fokus durch praktische und
internationale Impulse sinnvoll ergänzt.
Ihr Profil
Unser Ausbildungsangebot
■■
Unsere Studierenden sind an aktuellen Fragestellungen aus
dem Bereich der Personalwirtschaft interessiert. Neben einem
prinzipiellen Interesse an der Lösung komplexer Probleme
interessieren Sie sich für die theoretische Schnittstelle
zwischen Ökonomie, Soziologie und Psychologie. Sie haben
Interesse und Spaß an der Anwendung quantitativer empirischer Methoden zur Durchdringung aktueller und praktisch
relevanter Fragestellungen.
■■
Studierende unseres Fachgebietes sollten bereit sein,
empirische Auswertungen durchzuführen (z.B. im Rahmen der
Bachelorarbeit) und die notwendigen Methoden und Anwendungsprogramme solide zu erlernen.
Wir vermitteln eine wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig
praxisorientierte Ausbildung in Gebieten rund um die Personalwirtschaft. Beispiele für spätere Einsatzgebiete unserer Absolventen sind:
■■
Stellen mit Personalverantwortung
■■
Stellen in der zentralen Funktion Personalmanagement (HRM)
■■
Beratungsunternehmen
■■
Unternehmen und Forschungsinstitute aus dem Gebiet der
empirischen Sozialforschung
Um Ihnen bereits während des Studiums Einblicke in die Praxiswelt zu geben, veranstalten wir regelmäßige Workshops, Vorträge
und Seminare in Zusammenarbeit mit ausgesuchten Praxispartnern. Im Rahmen Ihrer Abschlussarbeiten erwarten wir, dass Sie
sich in unserem institutsinternen Forschungskolloquium vorstellen; durch die Teilnahme am Kolloquium und die Präsentation
Ihrer Arbeiten erhalten Sie Einblicke in die Tätigkeit des Instituts.
Lehr­
materialien
Foliensätze, Literaturhinweise und weitere Lehrmaterialen erhalten Sie in der Regel als Download über unsere Website oder
das LSF-Portal. Sie benötigen zum Abruf lediglich Ihre Campus-
191
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Kennung und unter Umständen ein Passwort, das Sie dann in der
zugehörigen Veranstaltung erfahren.
Teilweise können wir Ihnen Literatur zur Verfügung stellen, die
Sie anderweitig nur schwer beziehen können. Bitte richten Sie
Ihre Anfragen an das Sekretariat.
3.2.12.2
Unsere Lehrveranstaltungen
Allgemeine
Hinweise
zum Lehr­
programm
Im B.Sc.-Studiengang zählen unsere Veranstaltungen zum Vertiefungsgebiet „Management, Marketing und Innovation“ sowie
zum Pflichtmodul „Markt- und finanzorientierte BWL“ (PO 2008).
Ihr Studiengang ist nicht
BWL?
Studierende mit Nebenfach BWL können einige unserer Veranstaltungen belegen und Leistungen erbringen. Genaueres finden
Sie in den Beschreibungen der einzelnen Veranstaltungen.
Überblick
Der Einstieg in unser Lehrangebot ist prinzipiell in jedem Semes­
ter möglich; es bietet sich aber an, im zweiten Studienabschnitt
zuerst die in jedem SS gelesene Vorlesung/Übung Grundlagen
der Personalwirtschaft (Personal: Theorie, Politik, Gestaltung)
zu besuchen. Bitte beachten Sie, dass unsere Veranstaltungen
teilweise Zulassungsbeschränkungen unterliegen und eine frühzeitige Anmeldung erfordern. Näheres finden Sie auf der Website
des Instituts.
In ABWL ist nur die Veranstaltung „People & Organizations“ Teil des
ABWL-Programms.
Ausgewiesen werden die jeweiligen ECTS-Punkte sowie die Zuordnung für
die PO 2008.
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Grundlagen der Personalwirtschaft
Klausur
6
MM&I
Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung I
Klausur
3
M-& F-BWL
Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung II
Klausur
3
M-& F-BWL
Recent Topics in HRM
Klausur
3
M-& F-BWL
Hausarbeit
3
M-& F-BWL
Personalwirtschaftliches Proseminar
192
3.2.12 Personalwirtschaft (Prof. Weller)
Personalwirtschaftliches Hauptseminar
Vortrag
3
M-& F-BWL
Betriebliche Personalforschung
Hausarbeit
3
M-& F-BWL
Employer Branding & Talent
Management
mündl. Prüfung
3
M-& F-BWL
Planspielproseminar
Fallstudie
/ Vortrag
bzw. mündl.
Prüfung
6
M-& F-BWL
12
P15
Bachelorarbeit
3.2.12.2.1
MM&I
Vorlesungen und Übungen
Grundlagen der Personalwirtschaft
Vorlesung und Übung
Rhythmus: jedes Sommersemester
4-stündig (2+2)
■■ Punkteerwerb: 2-stündige Klausur am Semesterende
■■ 6 ECTS in MM&I
■■
■■
Vorlesung
und Übung
Diese Veranstaltung besteht aus jeweils einer zweistündigen
Vorlesung und Übung und richtet sich an Studierende des zweiten Studienabschnitts. Im Fokus stehen Selektions-, Sozialisations- und Lernprozesse in Organisationen sowie Anreizfragen.
Die Themen werden jeweils aus theoretischen, politischen und
gestaltungsbezogenen Blickwinkeln analysiert. In der Übung
werden die Inhalte der Vorlesung aufgegriffen, diskutiert und an
Beispielen vertieft.
193
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
M-& F-BWL
Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung I –
Personalmanagement
Vorlesung
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig
■■ Punkteerwerb: 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
M-& F-BWL
Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung II –
Unternehmerisches Denken und Handeln
Vorlesung
Rhythmus: jedes Sommersemester
2-stündig
■■ Punkteerwerb: 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Vorlesung
Beide Veranstaltungen werden als Ringvorlesungen in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Frey (Institut für Sozialpsychologie) angeboten. Die Vorlesungen richteten sich an Studierende mit Interesse an allgemeinen Fragestellungen zum Personalmanagement.
Ziel der Veranstaltung ist es, Studierenden aller Fachrichtungen
eine Einführung in das Themengebiet Unternehmertum und unternehmerisches Denken und Handeln zu geben.
Die Vorlesungen sind Bestandteil der Zertifikats-Ausbildung „Personalmanagement“. Für den Erwerb des Zertifikats „Personalmanagement“ sind der Besuch der beiden Vorlesungen „Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung I und II“ sowie weitere
Leistungspunkte aus zugehörigen Veranstaltungen erforderlich.
194
3.2.12 Personalwirtschaft (Prof. Weller)
3.2.12.2.2
M-& F-BWL
Seminare
Recent Topics in HRM
Proseminar
Rhythmus: jedes Sommersemester und/oder Wintersemester (nach
Möglichkeit)
■■ 2-stündig (geblockt)
■■ Punkteerwerb: 1-stündige Klausur am Semesterende
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
Proseminar
M-& F-BWL
Die Veranstaltung wird als geblockte Vorlesung nach Möglichkeit
in jedem Semester von internationalen Gastdozenten gehalten.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt; eine Anmeldung ist
erforderlich. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Website.
Personalwirtschaftliches Proseminar
Proseminar
Rhythmus: jedes Semester
2-stündig (geblockt)
■■ Punkteerwerb: Erstellung einer Hausarbeit
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
berechtigt zur Teilnahme am Personalwirtschaftlichen Hauptseminar
des gleichen Semesters
■■ gemeinsam erforderlich für die Zulassung zur Bachelorarbeit
■■
Proseminar
Das personalwirtschaftliche Proseminar findet jedes Semester
statt. Im Rahmen des Proseminars werden allgemeine Anforderungen an wissenschaftliches Arbeiten sowie wechselnde
inhaltliche Schwerpunkte bearbeitet. Die erfolgreiche Teilnahme
berechtigt zum Besuch am im gleichen Semester stattfindenden
Hauptseminar. Die Teilnahme ist auf 20 Studierende beschränkt.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Mehr dazu erfahren Sie auf
unserer Website.
195
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
M-& F-BWL
Personalwirtschaftliches Hauptseminar
Seminar
Rhythmus: jedes Semester
2-stündig (geblockt)
■■ Punkteerwerb: Vortrag
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Seminar
gemeinsam mit dem Proseminar erforderlich für die Zulassung zur
Bachelorarbeit
Die Teilnahme am Hauptseminar führt tief in eine ausgewählte Thematik ein und dient gleichzeitig als Vorbereitung auf die
Bachelorarbeit. Die Bearbeitung der Fragestellungen erfolgt
typischerweise in Teams. Die erfolgreiche Teilnahme am Pround Hauptseminar ist Voraussetzung für die Übernahme einer
Bachelorarbeit am Lehrstuhl.
Die Teilnehmeranzahl ist auf 20 beschränkt; eine Anmeldung ist
erforderlich. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Website.
M-& F-BWL
Betriebliche Personalforschung
Proseminar
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig (geblockt)
■■ Punkteerwerb: Erstellung einer Hausarbeit
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Proseminar
Themenschwerpunkte sind Methoden, Techniken und Anwendungen der betrieblichen empirischen Personalforschung am
Beispiel von Mitarbeiterbefragungen. Die Teilnehmeranzahl ist
auf 14 beschränkt; eine Anmeldung ist erforderlich. Mehr dazu
erfahren Sie auf unserer Website.
196
3.2.12 Personalwirtschaft (Prof. Weller)
M-& F-BWL
Employer Branding & Talent Management
Proseminar
Rhythmus: jedes Wintersemester
2-stündig (teilweise geblockt)
■■ Punkteerwerb: mündliche Prüfung
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Proseminar
M-& F-BWL
Das Seminar trägt dem Umstand Rechnung, dass die Arbeitsmärkte der Zukunft immer härter umkämpft sein werden, insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels.
Das Employer Branding stellt eine entscheidende Möglichkeit für
Unternehmen dar, diese Herausforderungen aktiv zu meistern,
um auch zukünftig im Wettbewerb um talentierten Nachwuchs
zu bestehen. Die Teilnehmeranzahl ist auf 20 beschränkt; eine
Anmeldung ist erforderlich.
Planspielproseminar
Proseminar
Rhythmus: Sommersemester
4-stündig (geblockt)
■■ Punkteerwerb: Erstellung einer Fallstudie und mündliche Prüfung
■■ 6 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Proseminar
Das Proseminar findet im Sommersemester statt. Anhand des
Planspiels „Change Management“ werden komplexe Wandlungsprozesse sowie Anreiz- und Blockademechanismen mit Computersimulationen analysiert. Die Teilnehmeranzahl ist auf 20
beschränkt; eine Anmeldung ist erforderlich. Mehr dazu erfahren
Sie auf unserer Website.
197
3 Die Vertiefungsgebiete an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.2.12.2.3
P 15
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
Rhythmus: Beginn jederzeit möglich
Punkteerwerb: Eine ca. 30-seitige freie wissenschaftliche Arbeit und
mindestens ein Vortrag im institutsinternen Forschungskolloquium
■■ 12 ECTS im Modul P15
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
Voraussetzungen: Erfolgreiche Teilnahme am personalwirtschaftlichen
Pro- und Hauptseminar des Lehrstuhls
Bachelor­arbeit Das Thema der Bachelorarbeit soll im Regelfall individuell vorgeschlagen werden und wird bei Interesse des Instituts übernommen oder angepasst. Alternativ können Themen zugewiesen
werden. Es können theoretische, praxisorientierte oder empirische Arbeiten geschrieben werden. Eine Bewerbung ist zu vier
Terminen im Jahr möglich (1. Oktober, 1. Dezember, 1. April und
1. Juni). Bitte nutzen Sie dazu unser Bewerbungsformular auf der
Webseite des Instituts.
198
3.2.13 Human Resource Management (Prof. Mühlemann)
3.2.13
Prof. Dr. Samuel Mühlemann
Human Resource Management
Institut für Wirtschaftspädagogik
Prof. Dr. Samuel Mühlemann
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 RG / III
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–5616
+49 89 2180–5652
muehlemann@bwl.lmu.de
http://www.hrm.bwl.lmu.de
Sprechzeiten
Prof. Dr.
Samuel Mühle­
mann
Sekretariat: Eleonore Heim
Tel.: +49 89 2180–5620
wipaed@bwl.lmu.de
nach Vereinbarung
199
3.3 Center und weiteres Lehrangebot an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.3
Center und weiteres Lehrangebot an der
Fakultät für Betriebswirtschaft
3.3.1
CDTM
Center for Digital Technology and Management
Zusatzstudienprogramm
‘Honours Degree in Technology Management’
Center for Digital Technology and Management
Marsstraße 22
80335 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 289–28163
+49 89 289–28459
info@cdtm.de
www.cdtm.de
Bewerbungszeitpunkte: 30. Mai (Programmstart im August); 30. November
(Programmstart im März)
Sprechzeiten
Ansprechpartner für Fragen zum Studiengang:
Dipl.-Kfm.
Kilian Moser
Tel.:
+49 89 289–28489
eMail: recruiting@cdtm.de
Sekretariat: Uta Weber
Tel.: +49 89 289–28163
Mo, Di, Mi
Management
Team
eMail
Telefon
Aline Brechthold,
M.Sc.
bechthold@cdtm.de
289–28165
Dipl.-Kfm.
Fabian Dany
dany@cdtm.de
289–28471
Dipl.-Wi.-Ing.
Maximilian
Engelken
engelken@cdtm.de
289–28167
Dipl.-Wi.-Inf.
Florian Gall
gall@cdtm.de
289–28567
200
3.3.1 CDTM
Dipl.-Ing.
Veronika Gamper
gamper@cdtm.de
289–28161
Dipl.-Kfm.
Claudius Jablonka
jablonka@cdtm.de
289–28166
Dipl.-Kfm.
Kilian Moser
moser@cdtm.de
289–28489
Philipp Nägelein,
M.Sc.
naegelein@cdtm.de
289-28485
Stefan Nothelfer,
M.Sc.
nothelfer@cdtm.de
289–28162
Dipl.-Medieninf.
Julian Sußmann
sussmann@cdtm.de
289–28483
Mission
Das Center for Digital Technology and Management (CDTM,
www.cdtm.de) bietet seinen ausgewählten Studenten das praxisorientierte und unternehmerisch geprägte Studienprogramm
Technology Management an.
In dem Studiengang für besonders engagierte Studenten absolvieren am CDTM pro Semester ca. 20 Studenten verschiedener
Fachrichtungen zusätzlich zu ihrem regulären Bachelor- oder
Masterstudium ein Programm, das auf hoher Interdisziplinarität,
Internationalität, Betreuungsintensität und aktiver Einbindung
der Studierenden beruht.
Die Studenten werden ausgebildet, um an der Schnittstelle zwischen digitalen Technologien und Management Führungsaufgaben in Industrie und Gesellschaft zu übernehmen. Als Kernqualifikationsleistung des Programms wird in englischer Sprache
anwendungsorientiertes Theorie- und Methodenwissen und praktische Erfahrung in Technologieforschung, Produktentwicklung,
Management von Informationssystemen, Business Planning und
Entrepreneurship vermittelt.
201
3.3 Center und weiteres Lehrangebot an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.3.1.1
Spezifische Informationen zum CDTM
CDTM
Das Center for Digital Technology and Management (CDTM) ist
eine interdisziplinäre Einrichtung, die von folgenden Lehrstühlen der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München getragen und gemeinsam mit der
Unterstützung von Sponsoren geführt wird:
Ludwig-Maximilians-Universität München:
■■
Institut für Innovationsforschung, Technologiemanagement
und Entrepreneurship (INNO-tec), Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D.
■■
Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien, Prof. Dr.
Thomas Hess
■■
Institut für Electronic Commerce und Digitale Märkte, Prof.
Dr. Martin Spann
■■
Institut für Strategie, Technologie und Organisation, Prof. Dr.
Tobias Kretschmer
■■
Institut für Informatik, Kommunikationssysteme und Systemprogrammierung, Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller, Prof. Dr. HeinzGerd Hegering (em.)
■■
Institut für Informatik, Prof. Dr. Andreas Butz
■■
Forschungsstelle für Information, Organisation und Management, Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot (em.)
Technische Universität München:
■■ Lehrstuhl für angewandte Softwaretechnik, Prof. Bernd
Brügge, Ph.D.
■■
Lehrstuhl für Software und Systems Engineering, Prof. Dr. Dr.
h.c. Manfred Broy
■■
Lehrstuhl für Datenverarbeitung, Prof. Dr.-Ing. Klaus Diepold
■■
Lehrstuhl für Kommunikationsnetze, Prof. Dr.-Ing. Jörg
Eberspächer
■■
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Prof. Dr. Helmut Krcmar
■■
Lehrstuhl für Strategie und Organisation, Prof. Dr. Isabell Welpe
■■
Lehrstuhl für Kommunikationsnetze, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang
Kellerer, Prof. Eberspächer (em.)
202
3.3.1 CDTM
Ihr Profil
Unser
Ausbildungs­
angebot
■■
Das CDTM-Programm richtet sich an besonders motivierte und
vielseitig interessierte Studenten der Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Elektrotechnik oder nahen Disziplinen nach
dem dritten Studiensemester (Diplom- und Bachelorstudenten)
und Masterstudenten ab dem ersten Semester. Bewerber sollen über fließende Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift
verfügen.
■■
Die Auswahl für die Aufnahme in das CDTM erfolgt auf Basis
folgender Kriterien: Erste Praxis-Erfahrungen (z.B. durch Praktika in den Semesterferien), gute akademische Leistungen, vorhandenes Potenzial für Führungspositionen sowie persönliche
Erfahrungen und Ziele.
High-Tech-Management verbindet betriebswirtschaftliche und
technologische Aspekte. Der Erfolgsfaktor Nummer Eins im
High-Tech-Management besteht in der Fähigkeit, verschiedene
Kategorien und Dimensionen derselben Thematik analysieren,
verstehen und integrieren zu können. Keine Entscheidung ist eine
rein Betriebswirtschaftliche oder Technische. Manager digitaler
Technologien müssen sich effizient in einem bereichs- und funktionsübergreifenden Umfeld auskennen. In den Veranstaltungen
des CDTM lernen Studenten, die verschiedenen Sichtweisen in
ihre Betrachtung einzubeziehen, indem sie in interdisziplinären
Teams arbeiten und umfangreich in einer Reihe von Soft Skills
geschult werden.
High-Tech-Management findet auf globaler Ebene statt. Um sich
gegen den globalen Wettbewerb durchzusetzen und die fortschrittlichsten Technologien zu entwickeln, ist es notwendig,
dass Manager führende Spezialisten aus allen Teilen der Welt
zusammenbringen. Aber auch die Kunden, welche die neuesten
High-Tech-Produkte erwerben, sind weltweit verteilt. Deshalb
liegt ein besonderes Augenmerk auf der internationalen Ausrichtung der Ausbildung am CDTM. Durch die verschiedenen Nationalitäten und Kulturen der CDTM-Teilnehmer entsteht dabei eine
spannende internationale und multikulturelle Gemeinschaft. Dies
ist deshalb so wichtig, weil ein Großteil des Wissenszuwachses
der einzelnen Teilnehmer durch den Austausch von Erfahrungen
und Sichtweisen unter den Studierenden erfolgt. Teilnehmer des
CDTM-Programms entwickeln nicht nur durch den Kontakt mit
Studierenden verschiedener Kulturen und Nationalitäten interkulturelle Kompetenzen, sondern auch dadurch, dass sämtliche
203
3.3 Center und weiteres Lehrangebot an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Veranstaltungen auf Englisch abgehalten werden. Ebenso wird
der internationalen Ausrichtung durch das geforderte Auslandssemester Rechnung getragen. Das CDTM hat deshalb erfolgreich
akademische Austauschprogramme mit Universitäten wie z.B. der
University of California in Berkeley, der Columbia University, der
HEC Montréal, der ENST Paris oder der Waseda University Tokyo
initiiert. Darüber hinaus besteht direkter Zugang zu Praktikantenprogrammen internationaler Unternehmen wie z.B. Vodafone,
Infosys, Siemens und anderen.
High-Tech-Management erfordert die Entwicklung und das Management von Innovationen innerhalb sehr kurzer Zeiträume. Um
fortgeschrittene Forschung für marktgerechte Produkte oder neue
Technologien für überlegene Geschäftsmodelle zu nutzen, sollten
Manager diese allerdings auch sehr schnell implementieren. Deshalb müssen High-Tech-Manager Trends antizipieren, Innovationen vorantreiben und ihr Unternehmen den Marktbedingungen
anpassen. Das CDTM vermittelt den Studierenden mit Hilfe von
Kursen, Kooperationen mit Firmen und Feldprojekten die dazu
notwendigen Fähigkeiten.
Das Programm erstreckt sich studienbegleitend - abhängig
von der Studiensituation - über den Zeitraum von zwei bis vier
Semestern. In kleinen Gruppen und mit intensiver Unterstützung
durch Dozenten und Praxispartner werden in dieser studienbegleitenden Ausbildung wichtige technologische und betriebswirtschaftliche Aspekte der digitalen Wirtschaft vermittelt. Das
Curriculum besteht u.a. aus Seminaren, Workshops, Case Studies
und exklusiven Vorträgen von Praxispartnern und renommierten
Persönlichkeiten.
Um die internationale und praxisnahe Ausrichtung des CDTM zu
unterstützen, wird organisatorische und finanzielle Unterstützung
für einen universitären Auslandsaufenthalt oder für ein Praktikum im In- oder Ausland geleistet. Die Eigeninitiative der CDTMStudierenden ist hierbei ausdrücklich erwünscht und gefordert.
Bewerbung
Für die Bewerbung zugelassen sind Studenten ab dem 3. Bachelor-Semester aus allen Fachrichtungen. Die aktuellen Bewerbungsmodalitäten und Fristen entnehmen Sie bitte der Homepage
des CDTM (www.cdtm.de). Zweimal im Jahr werden Studenten in
das Technology Management Programm aufgenommen.
204
3.3.1 CDTM
3.3.1.2
Unsere Lehrveranstaltungen
BWler, VWler,
WiPäds
Das CDTM bringt Studenten verschiedener Heimatstudiengänge zusammen (z.B. Wirtschaftswissenschaften, Informatik und
Elektrotechnik), die das Interesse am Thema Technologiemanagement verbindet.
An den Lehrveranstaltungen des CDTM können nur die in das
Programm aufgenommenen Studenten teilnehmen. Die zu erbringenden Leistungen des CDTM-Programms können zum Teil
im Primärstudium angerechnet werden.
In den folgenden Veranstaltungen sind von den Studierenden
des CDTM Leistungen innerhalb von zwei bis vier Semestern zu
erbringen.
Ablauf des
Studienpro­
grammes
Die erste Phase des Programms findet geblockt während der
Semesterferien statt. Jede neue CDTM-Klasse beginnt mit einem
Kickoff-Wochenende und intensiven Facilitation-Workshops. Dort
lernen sich die Studenten kennen, bekommen notwendige Fähigkeiten zur Absolvierung des Programms vermittelt und arbeiten
bereits intensiv und interdisziplinär in Gruppen. Im Anschluss
bekommen die Studenten einen Einblick in die Inhalte der jeweils
anderen Studiengänge in komprimierter Form. Ausgestattet mit
diesem Basiswissen untersuchen die Studenten im Trendseminar
einen technologischen Trend auf seine Implikationen für Markt
und weitere Technologieentwicklung und bilden Szenarien für die
Zukunft. Am Ende der Arbeit entsteht ein Buch, welches die erarbeiteten Trendreports der einzelnen Teams umfasst. Begleitend
zum Trendseminar werden in zusätzlichen Workshops wichtige
Kompetenzen entwickelt, darunter z.B. Kreativtechniken, Team
und Kommunikation, Zeitmanagement und Präsentationsfähigkeiten. In der zweiten Phase des Programms, die während dem
folgenden Semester stattfindet, entwickeln die Studierenden im
Kurs Managing Product Development in interdisziplinären Teams
gemeinsam mit der Industrie Produkte bis zur Prototypenreife.
Parallel wird Wissen über den Produktentwicklungsprozess anhand der Case Study Methode entwickelt. Begleitende Veranstaltungen fokussieren auf Themen wie User Interface Design,
Projektmanagement und Business Planning. Im folgenden Semester besuchen die Studenten das Entrepreneurship-Laboratory
(e-lab). In interdisziplinären Teams bearbeiten die Studierenden
gemeinsam mit dem Management strategisch wichtige Projekte
205
3.3 Center und weiteres Lehrangebot an der Fakultät für Betriebswirtschaft
in High-Tech-Startups. Begleitende Kurse beschäftigen sich mit
Themen wie professionellem Auftreten und Kommunizieren, Business Modelling oder Entrepreneurial Finance. Im Ausbildungsprogramm des CDTM ist auch ein Semester für die Absolvierung
eines Praktikums oder eines Auslandssemesters vorgesehen. Zusätzlich werden in jedem Semester Wahlveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen angeboten, die zum Teil in Kooperation
mit Praxispartnern abgehalten werden.
Das gesamte CDTM-Programm erstreckt sich über einen Zeitraum
von zwei bis vier Semestern einschließlich einer Semesterferienphase, je nach Studienverlauf. Aus diesem Grunde ist eine
genaue Zuordnung der einzelnen Kurse zu einem bestimmten
Semester nicht möglich. Das Studienprogramm kann flexibel geplant werden.
Überblick
CDTM
Das CDTM-Pflichtprogramm besteht aus den Veranstaltungen Trendseminar, Managing Product Development und e-Lab. Neben diesen nehmen
Studierende an wechselnden Wahlpflichtveranstaltungen teil. Die Kurse
sind praktisch orientiert, beinhalten Teamprojekte, Soft Skill Trainings und
Vortragsreihen. Für bestandene Prüfungen in Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen werden ECTS-Credits vergeben. Das CDTM sieht einen
einsemestrigen Auslandsaufenthalt vor.
Das gesamte Kursprogramm des CDTM wird in Englisch abgehalten. Alle
Prüfungsleistungen sind in Englisch zu erbringen.
BeispielCurriculum
206
3.3.2 LMU Entrepreneurship Center
3.3.2
LMU Entrepreneurship Center
LMU Entrepreneurship Center
Ludwig-Maximilians-Universität München
Giselastraße 10
D-80802 München
eMail: lmu-ec@bwl.lmu.de
Web: http://www.entrepreneurship-center.uni-muenchen.de
Sprechzeiten
Prof.
Harhoff, Ph.D.
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Geschäftsführer
eMail
Andy Goldstein,
B.A.
Assistent/-in
eMail
Dipl.-Kfm.
Michael Mödl
moedl@bwl.lmu.de
Dr. oec.
Robert Redweik
Dr.
Nina Schießl
Mission
Telefon
Sprechstunde
2180–2231
nach
Vereinbarung
Telefon
Sprechstunde
n.a.
nach
Vereinbarung
redweik@bwl.lum.de
2180–6979
nach
Vereinbarung
schiessl@bwl.lmu.de
n.a.
nach
Vereinbarung
Das LMU Entrepreneurship Center (LMU EC) verfolgt mit seiner
fakultätsübergreifenden Arbeit das Ziel, Studierende aller Fakultäten der LMU mit den Inhalten des Bereichs Entrepreneurship
vertraut zu machen, unternehmerisches, auf Chancen ausgerichtetes Denken weiter zu etablieren sowie Gründungen aus der Universität zu fördern. Das Center arbeitet in der Forschung primär
mit Lehrstühlen der LMU und mit dem Max-Planck-Institut für
Innovation und Wettbewerb zusammen. Im Zuge dieser Arbeiten
sollen neue Erkenntnisse im Bereich der Entrepreneurshipforschung gewonnen und publiziert werden. Im Rahmen seiner
starken nationalen und internationalen Vernetzung beteiligt sich
das LMU EC intensiv an Diskussionen zur Rolle von Unternehmertum in der Gesellschaft. Dabei wird großer Wert auf die Einbeziehung sozialen Unternehmertums gelegt.
207
3.3 Center und weiteres Lehrangebot an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.3.2.1
Spezifische Informationen zum LMU EC
Inhalte
Die Schwerpunkte der Arbeit des LMU EC liegen in Entrepreneurship-Lehre und -Forschung. Themen wie Business Planning
in Start-ups werden in den LMU EC-Kursen ebenso behandelt
wie Fragen der Finanzierung (auch Venture Capital) und des
Personalwesens. In den Kursen werden theoretisches Wissen
und praktische Umsetzbarkeit dadurch verbunden, dass die Studierenden in Kleingruppen reale Gründungsprojekte aus dem
Münchner Umfeld (hauptsächlich LMU) evaluieren, ausarbeiten
und entwickeln.
Der Kontakt zum Gründerumfeld ist eine wichtige Voraussetzung
für die Arbeit des LMU EC. Das Center agiert deshalb als Kontaktforum zwischen Hochschulangehörigen und Unternehmen und
integriert Praktiker in die Lehrveranstaltungen. Hochschulangehörige der LMU sollen aktiv bei der Gründung ihrer Unternehmen
unterstützt werden. Das LMU EC arbeitet mit anderen wichtigen
Organisationen der Münchener Gründerszene wie dem Munich
Network, der GründerRegio M und dem Münchner Business Plan
Wettbewerb (MBPW) sowie dem Spin-off Service der LMU intensiv zusammen.
Entrepreneurship ist ein globales Phänomen. Deshalb sind die Aktivitäten des Centers eingebettet in ein internationales Netzwerk.
Intensive Kontakte bestehen unter anderem mit den weltweit
führenden Entrepreneurship-Regionen Boston (Massachusetts
Institute of Technology), Silicon Valley (University of California
in Berkeley, Stanford University) und Cambridge (Cambridge
University).
Zielgruppe der Gründungsausbildung sind hauptsächlich Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter der verschiedenen
Fakultäten der LMU.
Ihr Profil
Angesprochen sind alle Personen, die unternehmerisches Verständnis entwickeln und die Herausforderungen eines unternehmerisch geprägten Managements umfassend verstehen wollen.
Ausbildungsangebot
Die Seminare und Vorlesungen befassen sich mit den wesentlichen Themen des Entrepreneurships.
Das LMU EC will in interdisziplinären Veranstaltungen die Kompetenz aller Fachbereiche bündeln und die Bildung von Gründungsteams erleichtern.
208
3.3.2 LMU Entrepreneurship Center
Prinzipiell wird in allen Veranstaltungen ein starker Praxisbezug
angestrebt. Dieser Praxisbezug wird durch die Einbindung von
Projekten und Gastreferenten erzielt.
3.3.2.2
LMU Entrepreneurship Excellence Program
Das LMU Entrepreneurship Excellence Program (LMU EEP) ist
ein studienbegleitendes, zweistufiges Zertifikatsprogramm und
richtet sich an LMU-Studierende aller Fakultäten.
Neben theoretischen Modulen bietet das Programm Einblicke
in die praktische Arbeit von erfolgreichen Entrepreneuren, Investoren und Gründercoaches. Teamarbeit und Arbeit an echten
Gründungs- und Unternehmensprojekten nehmen dabei einen besonderen Stellenwert ein. In Kooperation mit Forschern der LMU,
mit Existenz- und Unternehmensgründern sowie mit etablierten
Unternehmern aus dem Raum München sollen deren Produkte
und Dienstleistungen zu marktfähigen Lösungen entwickelt oder
neue Märkte erschlossen werden.
An alle erfolgreichen Teilnehmer wird das LMU Entrepreneurship
Certificate of Distinction bzw. das LMU Entrepreneurship Certificate of Excellence verliehen. Die feierliche Verleihung findet im
Rahmen der Vortragsreihe „Leading Entrepreneurs“ statt.
Zielgruppe
Curriculum
Studierende der LMU ab dem zweiten Semester
■■
mit Interesse an einer betriebswirtschaftlichen Grundqualifikation.
■■
mit dem Wunsch, über den Tellerrand des eigenen Studiums
hinauszublicken und sich in neue Themen hinein zu denken.
■■
mit Interesse an den Themen unternehmerisches Handeln, Unternehmengründung und berufliche Selbstständigkeit.
Die Teilnehmer durchlaufen das Programm explizit nicht
in festen Klassenverbänden, um Flexibilität für Praktika und Auslandsaufenthalte zu gewährleisten. Die Veranstaltungen werden frei und nach eigenem Zeitplan belegt.
209
3.3 Center und weiteres Lehrangebot an der Fakultät für Betriebswirtschaft
LMU Entrepreneurship Certificate of Distinction (LMU EC-D)
■■
Voraussetzung für die Teilnahme am Distinction Track:
Erfolgreicher Abschluss der Veranstaltung „Gechäftsplanung“
bzw. „START with Business Planning“, die jedes Semester für
alle Studierenden der LMU angeboten wird sowie
■■
der Besuch zwei weiterer Veranstaltungen des LMU EC oder
seiner Partner im Distinction Track (weitere Informationen zum
aktuellen Veranstaltungsangebot finden Sie auf unserer Homepage: http://www.entrepreneurship-center.uni-muenchen.de/
teaching/excellence_program/curriculum/index.html).
210
3.3.3 FIT
3.3.3
FIT – Forschungs- und Servicecenter für
angewandte Informationstechnologie
Forschungs- und Servicecenter für angewandte
Informationstechnologie (FIT)
Ludwigstr. 28
80539 München
Tel.
Fax:
eMail:
Web :
+49 89 2180–3983
+49 89 2180–6276
edv@bwl.lmu.de
www.fit.bwl.lmu.de
3.3.3.1
Spezifische Informationen
FIT
Das Forschungs- und Servicecenter für angewandte Informationstechnologie (FIT) ist die zentrale IT-Abteilung (Rechnerbetriebsgruppe) der Fakultät für Betriebswirtschaft. Die Aktivitäten
des FIT gliedern sich in drei Bereiche: Systembetreuung, Lehre
und Forschung.
Im Bereich der Systembetreuung übernimmt das FIT die Aufgaben einer zentralen Rechnerbetriebsgruppe der Fakultät für
Betriebswirtschaft und stellt die für wissenschaftliche Arbeitsplätze, CIP-Pools und Schulungsräume erforderlichen Serverdienste
bereit. Neben der Betreuung dieser fakultätseigenen IT-Infrastruktur werden über Schnittstellen zu Referaten des Dezernat
VI (Informations- und Kommunikationstechnik) der LMU und
zum Leibniz Rechenzentrum (LRZ) in Zusammenarbeit Aufgaben wie Softwareentwicklung und -verwaltung, IT-Beschaffung,
Netzwerkkonfiguration und Präsentation der Fakultät sowie der
zugeordneten Einrichtungen im Internet koordiniert.
Die Lehre des FIT fokussiert den Umgang mit betriebswirtschaftlicher Standardsoftware (z.B. Microsoft Dynamics NAV) und unterstützt Studierende aller Fachsemester mit wechselnden Veranstaltungen zur Nutzung innovativer Anwendungssysteme sowie
zum Erlernen von IT-Grundkenntnissen (MS Office-Software,
elektronische Kommunikation, Umgang mit digitalen Medien
etc.). Begleitend werden die Serviceangebote der LMU und des
LRZ vermittelt.
211
3.3 Center und weiteres Lehrangebot an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Forschung am FIT befasst sich mit angewandter Informationstechnologie zur betrieblichen Nutzung. Forschung und Entwicklung profitieren von theoriegeleiteten Projekten zur Bereitstellung
von Anwendungen für die Fakultät. Forschungsergebnisse und
praktischen Erfahrungen aus der Systembetreuung fließen dabei
in die Lehre mit ein.
3.3.3.2
Lehrveranstaltungen
BWLer,
VWLer,
Wipäds
Unser Kursangebot richtet sich an Studierende der Fächer
Betriebswirtschaft, Wirtschaftspädagogik und Volkswirtschaft.
Eine Online-Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen
dazu finden Sie auf der Internetseite www.fit.bwl.lmu.de.
Überblick
3.3.3.2.1
M-& F-BWL
Veranstaltung
Prüfung
ECTS
Zuordnung
Datenbanksysteme für Wirtschaftswissenschaftler
Klausur
3
M-& F-BWL
Einführung in ERP-Systeme am
Beispiel von MS Dynamics NAV
Klausur
3
M-& F-BWL
Vorlesungen und Übungen
Datenbanksysteme für Wirtschaftswissenschaftler
Vorlesung
Rhythmus: jedes Semester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: empfohlen für: -
Das Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmern die Grundlagen im Umgang mit SQL und mySQL-Datenbanken zu vermitteln.
Dabei steht neben einer systematischen Einführung in moderne
Datenbanksysteme auch die praktische Umsetzung anhand von
Beispieldatenbanken in mySQL 5 im Blickpunkt. Der Schwerpunkt
der Darstellung liegt dabei auf der relationalen Datenbanktech-
212
3.3.3 FIT
nologie.
Die Veranstaltung behandelt dabei u.a. folgende Inhalte:
■■
Einführung in Datenbanken
■■
Konzipierung von Datenbanken
■■
das relationale Datenmodell
■■
SQL-Syntax für Tabellenerstellung, Abfragen und Änderungen
■■
Tools zur Administration von mySQL
Zuerst eingehende Anmeldungen werden bei gleicher Eignung
bevorzugt, die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die genauen Termine und Fristen entnehmen Sie bitte der Internetseite des FIT
(www.fit.bwl.lmu.de).
M-& F-BWL
Einführung in ERP-Systeme am Beispiel von MS Dynamics NAV
Vorlesung
Rhythmus: jedes Semester
2-stündig
■■ eine 1-stündige Klausur
■■ 3 ECTS in M-& F-BWL
■■
■■
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
■■
■■
Vorlesung
Voraussetzungen: empfohlen für: -
Das Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmern Grundlagen
von ERP-Anwendungssystemen zu vermitteln. Als Veranstaltungssoftware wird hierbei die Softwarelösung Dynamics NAV der
Firma Microsoft (ehemals Navision) vorgestellt, die derzeit u.a.
bei allen Vereinen der ersten Bundesliga (außer Bayern München)
eingesetzt wird.
Neben der systematischen Einführung in ERP-Systeme steht auch
die praktische Umsetzung anhand von Fallbeispielen in Dynamics
NAV im Blickpunkt.
Zuerst eingehende Anmeldungen werden bei gleicher Eignung
bevorzugt, die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die genauen Termine und Fristen entnehmen Sie bitte der Internetseite des FIT
(www.fit.bwl.lmu.de).
213
3.3 Center und weiteres Lehrangebot an der Fakultät für Betriebswirtschaft
3.3.4
ZOG – Zentrum für organisationstheoretische
Grundlagenforschung
ZOG - Zentrum für organisationstheoretische
Grundlagenforschung
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 / III
D-80539 München
Tel.
+49 89 2180–2879
Fax:
+49 89 2180–2886
eMail: contact@zfog.de
Web : http://www.zfog.de
Mitarbeiter
eMail
Prof. Dr. Dres. h.c.
Werner Kirsch
kirsch@bwl.lmu.de
-
nach
Vereinbarung
Prof.
David Seidl,
Ph.D.
david.seidl@iou.uzh.ch
-
nach
Vereinbarung
Prof. Dr.
Anja Tuschke
tuschke@bwl.lmu.de
2180–2770
nach
Vereinbarung
Dr.
Dominik van
Aaken,
MBR
aaken@bwl.lmu.de
2180–2879
nach
Vereinbarung
Mission
Telefon
Sprechstunde
Die deutschsprachige Betriebswirtschaftslehre besitzt traditionellerweise eine starke Affinität zur Ökonomik und wird in der
Regel als „Schwesterdisziplin“ der Volkswirtschaftslehre bezeichnet. Dies führt unter anderem dazu, dass die organisationstheoretische Grundlagendiskussion in erster Linie in der Neuen Institutionenökonomik verankert ist. Im Gegensatz hierzu ist die
Forschung und Lehre beispielsweise an den angelsächsischen
Business Schools nicht im gleichen Maße auf die Economics fokussiert. Das Spektrum der organisationstheoretischen Grundlagenforschung ist erheblich breiter. Dies spiegelt sich zwar auch
im Bereich der deutschsprachigen Betriebswirtschaftslehre wider,
aber tendenziell außerhalb des Mainstream.
Vor diesem Hintergrund wurde das ZOG im Dezember 2005 von
Prof. Dr. Dres. h.c. Werner Kirsch initiiert. Das Ziel des Zentrums
214
3.3.4 ZOG
für organisationstheoretische Grundlagenforschung ist es, die
sozialwissenschaftlich ausgerichtete Organisationsforschung zu
fördern. Dabei wird bewusst auf den Pluralismus an relevanten
Theorieperspektiven gesetzt.
Unsere Lehr­
veranstal­
tungen
Die Vorlesungen und Seminare behandeln wechselnde Themen
zu den Bereichen „strategische Unternehmensführung“ und „Organisationstheorie“. Ein besonderes Augenmerk wird auf die
organisationstheoretischen Grundlagen betriebswirtschaftlicher
Themengebiete gelegt.
Studierenden der Studiengänge BWL, VWL und Wirtschaftspädagogik steht das gesamte Spektrum unserer Lehrveranstaltungen
offen. Mitarbeiter der LMU sind ebenso willkommen.
215
4 Curricula der Nebenfacher nach PO2008
4
Curricula der Nebenfächer nach PO
2008
Angewandte Ökonomik
Wahlpflicht­
veranstaltungen
Veranstaltung
Prüfungsleistung
ECTS
Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaft (V+Ü)
Klausur (60 - 90 min)
6 (3+3)
Wirtschaftliches Handeln des
Staates (V+Ü)
Klausur (60 - 90 min)
6 (3+3)
Makroökonomik und internationale Ökonomik (V+Ü)
Klausur (60 - 90 min)
6 (3+3)
Wirtschaftliche Entwicklung
(V+Ü)
Klausur (60 - 90 min)
6 (3+3)
Vertiefungsveranstaltung zur
angewandten Ökonomik (S
oder V)
Klausur (60 min),
Hausarbeit (20.000
Zeichen) oder Referat (20 min)
3
Hinweis:
Die konkreten Veranstaltungen in jedem Semester finden sich im
Vorlesungsverzeichnis (LSF) unter VWL PO2008.
Informatik
Pflicht­
veranstaltungen
Veranstaltung
Prüfungsleistung
ECTS
Einführung in die Informatik:
Systeme und Anwendungen
(V+Ü)
Klausur (90-180 min)
6 (3+3)
Einführung in die Programmierung (V+Ü)
Klausur (90-180 min)
9 (6+3)
216
4 Curricula der Nebenfächer nach PO 2008
Kommunikationswissenschaft (zulassungsbeschränkt)
Pflicht­
veranstaltungen
Veranstaltung
Prüfungsleistung
ECTS
Einführung in die Kommunikationswissenschaft (V)
Klausur (90 min)
3
Kommunikations- und Mediengeschichte (V)
Klausur (90 min)
3
Kommunikationstheorie (PS)
Referat + 2 Klausuren
(20 min + je 30 min)
3
Öffentlichkeitsarbeit (V)
Klausur (90 min)
2
Praxis der Öffentlichkeits
arbeit (S)
3 Übungsaufgaben
(je ca. 2500 Zeichen)
4
Methoden der ökonomischen Analyse
Wahlpflicht­
veranstaltungen
Veranstaltung
Prüfungsleistung
ECTS
Wirtschaftstheorie (V+Ü)
Klausur (60 - 90 min)
6 (3+3)
Anreize und Allokationsmechanismen (V+Ü)
Klausur (60 - 90 min)
6 (3+3)
Empirische Wirtschaftsforschung (V+Ü)
Klausur (60 - 90 min)
6 (3+3)
Quantitative Ökonomik (V+Ü)
Klausur (60 - 90 min)
6 (3+3)
Vertiefungsveranstaltung zu
den Methoden der ökonomischen Analyse (S oder V)
Klausur (60 min),
Hausarbeit (20.000
Zeichen) oder Referat
(20 min)
3
Hinweis:
Die konkreten Veranstaltungen in jedem Semester finden sich im
Vorlesungsverzeichnis (LSF) unter VWL PO2008.
217
4 Curricula der Nebenfacher nach PO2008
Öffentliches Recht
Pflicht­
veranstaltungen
Veranstaltung
Prüfungsleistung
ECTS
Öffentliches Wirtschaftsrecht
(V+Ü)
Klausur (120 min)
6 (3+3)
Europäische Fusionskontrolle (V)
Klausur (60 min)
3
Europäisches Kartellrecht
(V+Ü)
Klausur (120 min)
6 (3+3)
Veranstaltung
Prüfungsleistung
ECTS
Insolvenzrecht (V+Ü)
Klausur (120 min)
6 (3+3)
Arbeitsrecht (V)
Klausur (60 min)
3
Internationales, europäisches
und nationales Wirtschaftsrecht (V+Ü)
Klausur (120 min)
6 (3+3)
Vergaberecht (V)
Klausur (60 min)
3
Privatrecht
Wahlpflicht­
veranstaltungen
218
4 Curricula der Nebenfächer nach PO 2008
Statistik
Pflicht­
veranstaltung
Veranstaltung
Prüfungsleistung
ECTS
Statistik III für Nebenfachstudierende (V+Ü)
Klausur (120 min)
6 (4+2)
Statistik IV für Nebenfachstudierende (V+Ü)
Klausur (120 min)
6 (4+2)
Klausur oder Klausur
+ Übungsaufgaben
oder mündliche Prüfung oder mündliche
Prüfung + Übungsaufgaben oder Hausarbeit
6 (4+2)
Grundlagen der multivariaten
Verfahren (V+Ü)
Wahlpflicht­
veranstaltungen
Stichprobentheorie (V+Ü)
(75-150 min oder
60-120 min + 15-40h
oder 15-30 min oder
10-25 min + 15-40h
oder 8- max. 30
Seiten)
Klausur oder Klausur
+ Übungsaufgaben
oder mündliche Prüfung oder mündliche
Prüfung + Übungsaufgaben oder Hausarbeit
6 (4+2)
(75-150 min oder
60-120 min + 15-40h
oder 15-30 min oder
10-25 min + 15-40h
oder 8- max. 30
Seiten)
219
4 Curricula der Nebenfacher nach PO2008
Wirtschafts- und Sozialsta
tistik (V+Ü)
Wahlpflicht­
veranstaltungen
Einführung in die angewandte
Statistik (V+Ü)
Bachelor-Seminar
Klausur oder Klausur
+ Übungsaufgaben
oder mündliche Prüfung oder mündliche
Prüfung + Übungsaufgaben oder Hausarbeit
6 (4+2)
(75-150 min oder
60-120 min + 15-40h
oder 15-30 min oder
10-25 min + 15-40h
oder 8- max. 30
Seiten)
Klausur oder Klausur
+ Übungsaufgaben
oder mündliche Prüfung oder mündliche
Prüfung + Übungsaufgaben oder Hausarbeit
6 (4+2)
(75-150 min oder
60-120 min + 15-40h
oder 15-30 min oder
10-25 min + 15-40h
oder 8- max. 30
Seiten)
Referat + Hausarbeit
oder Referat + Koreferat + Hausarbeit
(35-75 min + 8 - max.
40 Seiten oder 30-70
min + 3-7 min. + 8 max. 40 Seiten)
6
220
4 Curricula der Nebenfächer nach PO 2008
Versuchsplanung (V+Ü)
Klausur oder Klausur
+ Übungsaufgaben
oder mündliche Prüfung oder mündliche
Prüfung + Übungsaufgaben oder Hausarbeit
6 (4+2)
(75-150 min oder
60-120 min + 15-40h
oder 15-30 min oder
10-25 min + 15-40h
oder 8- max. 30
Seiten)
Wahlpflicht­
veranstaltungen
Verteilungsfreie Verfahren
(V+Ü)
Klausur oder (Klausur + Übungsaufgaben) oder mündliche Prüfung oder
(mündliche Prüfung
+ Übungsaufgaben)
oder Hausarbeit
3 (1+2)
(60-120 min oder
50-105 min + 10-35h
oder 10-25 min oder
10-20 min + 10-35 h
oder 5 - max. 20 S.)
Zeitreihen (V+Ü)
Klausur oder Klausur
+ Übungsaufgaben
oder mündliche Prüfung oder mündliche
Prüfung + Übungsaufgaben oder Hausarbeit
6 (4+2)
(75-150 min oder
60-120 min + 15-40h
oder 15-30 min oder
10-25 min + 15-40h
oder 8- max. 30
Seiten)
221
4 Curricula der Nebenfacher nach PO2008
Ausgewählte Gebiete der angewandten Statistik A (V+Ü)
Wahlpflicht­
veranstaltungen
Ausgewählte Gebiete der angewandten Statistik B (V+Ü)
Klausur oder Klausur
+ Übungsaufgaben
oder mündliche Prüfung oder mündliche
Prüfung + Übungsaufgaben oder Hausarbeit
6 (4+2)
(75-150 min oder
60-120 min + 15-40h
oder 15-30 min oder
10-25 min + 15-40h
oder 8- max. 30
Seiten)
Klausur oder Klausur
+ Übungsaufgaben
oder mündliche Prüfung oder mündliche
Prüfung + Übungsaufgaben oder Hausarbeit
3 (1+2)
(60-120 min oder 50105 min + 10-35h
oder 10-25 min oder
10-20 min + 10-35 h
oder 5 - max. 20 S.)
222
4 Curricula der Nebenfächer nach PO 2008
Wirtschaft und Gesellschaft Japans
Pflicht­
veranstaltung
Wahlpflicht­
veranstaltungen
Veranstaltung
Leistungskategorie
ECTS
Einführung in die japanische
Wirtschaft (V)
A
3
Seminar zu Gesellschaft und
Politik Japans (S)
B
6
Seminar zur japanischen Wirtschaft (S)
B
6
Wirtschafts- und Organisationspsychologie
Pflicht­
veranstaltungen
Veranstaltung
Prüfungsleistung
ECTS
Grundbegriffe der Psychologie I (V)
Klausur (60 min)
3
Grundlagen der Wirtschaftsund Organisationspsychologie (V)
Klausur (60 min)
3
Vertiefung: Arbeits- und Organisationspsychologie (V)
Klausur (60 min)
3
Vertiefung: Markt- und Konsumentenpsychologie (V)
Klausur (60 min)
3
Einführung in die Sozialpsychologie (V)
Klausur (60 min)
3
V = Vorlesung Ü = Übung S = Seminar PS = Proseminar
223
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5
Wichtige Fakultätseinrichtungen für
Studierende
Bei den folgenden Einrichtungen erhalten Sie weitere Informationen über und rund um ihr Studium:
■■
Informations- und Servicecenter Wirtschaftswissenschaftliche
Prüfungen (ISC)
■■
Auslandsstudium: International Relations Center (IRC)
■■
Praktikumsbörse: LMU Management Alumni
■■
Antworten auf alle wichtigen Fragen: Student Office
■■
Dekanat und Studiendekanat
224
5.1 Informations- und Servicecenter
5.1
Informations- und Servicecenter – Wirt­
schaftswissenschaftliche Prüfungen (ISC)
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwigstr. 28 VG
D-80539 München
Tel.: Tel.: eMail: Web:
+49 89 2180–6269
+49 89 2180–3289
isc@bwl.lmu.de
http://www.isc.lmu.de
Sprechzeiten
Dr. Andrea Boos (Zimmer 015)
Dienstag: 15.00–16.30 Uhr
Dr. Christiane Romeo (Zimmer 022)
Dr. Evi Groher (Elternzeit bis Mitte Oktober 2014)
Montag: 10.00–12.00 & 13.30–15.30 Uhr
Dienstag: 10.00–12.00 & 13.30–15.00 Uhr
Beachten Sie die erweiterten Sprechzeiten ab Mitte Oktober 2014
Sekretariat (Zimmer 023):
Beate Kaczenski, Renate Kink, Lorena Ohme, Madeleine Päßler
Montag bis Freitag: 08.00–12.00 Uhr
Dienstag: 13.00–16.30 Uhr
Telefonische Sprechstunden:
Montag bis Donnerstag: 14.00–15.00 Uhr
Leistungen
■■
Beratung in allen Studien- und Prüfungsangelegenheiten
■■
Schnittstelle zwischen Studierenden und den Lehrstühlen
■■
Informationen über prüfungsbezogene Änderungen in der
Lehre
■■
Informationen über neue Entwicklungen an den beiden wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten
■■
Management der Anmeldeverfahren zu sämtlichen Prüfungen
■■
Erfassung sämtlicher Studienleistungen
■■
Erstellung der Notenspiegel, Abschlussdokumente
■■
Bearbeitung und Entscheidung über persönliche Anträge (z.B.
Fristverlängerung, Leistungsanerkennungen)
225
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
■■
im Besonderen: Studienberatung
Die Studienberatung ist am ISC angesiedelt und besteht aus drei
Servicesäulen:
■■
die studienbezogene Fachberatung
■■
die persönliche Beratung (im Sinne einer ersten Anlaufstelle
in schwierigen Situationen)
■■
Säule 3, die Beratung bei der individuellen Planung von Karrieregestaltungsschritten, wird derzeit bis Ende WiSe 2014/15,
während der Elternzeit von Frau Dr. Groher, nicht angeboten.
Die Angebote tragen dazu bei, den Studierenden einen zügigen,
lückenlosen und persönlich erfüllenden Weg durch ihr Studium
zu ebnen.
Das Angebot der 3. Säule zielt darauf ab, die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen der Fakultät bereits an einem frühen
Zeitpunkt ihrer Karriereentwicklung darauf aufmerksam zu machen, in der heutigen Arbeitswelt selbst Verantwortung für den
eigenen Karrieregestaltungsprozess übernehmen zu müssen.
226
10:00 -12:00 Uhr
15:00 -16:30 Uhr
14:00 - 15:00 Uhr
 089/2180-6912, -2212, Zi. 020
Montag +
Dienstag + Freitag:
10.00 -12.00 Uhr
Donnerstag:
14.30 -16.00 Uhr
Elfriede Rampf, Caroline Rupprecht
VWL (Haupt- und Nebenfach):
isc@econ.lmu.de
Telefon-Sprechstunde:
Montag - Donnerstag:
 089/2180-6269, -3289, Zi. 023
Montag - Freitag:
08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag:
13:00 - 16:30 Uhr
VWL Student Office
 089/2180-6901
student-office@econ.lmu.de
Studierendenservice VWL
Studienangelegenheiten außerhalb
des unmittelbaren Prüfungsrechts
sowie der Prüfungsorganisation
International Relations Center
Dr. Karin Stenke (Di, 9.00 – 11.00 Uhr)
 089/2180-2234
www.irc.bwl.lmu.de
Beratung Auslandsstudium BWL
Partneruniversitäten,
Bewerbungsmodalitäten,
Anerkennung von
Prüfungsleistungen etc.
Marvin Fleischmann, M.Sc. (Di, 14.00–15.00 Uhr)
 089/2180-6394
nebenfachberatung@bwl.lmu.de
Nebenfach- und
Lehramtsbetreuung BWL
Studienberatung bzgl.
Studienplanung und –aufbau etc.
BWL Student Office (Mo - Fr, 9.00 – 18.00 Uhr)
 089/2180-6900
info@bwl.lmu.de
Studierendenservice BWL
Allgemeine Orientierungsfragen
rund ums Studium
Weitere Service-Stellen
Informations- und Servicecenter Wirtschaftswissenschaftliche Prüfungen - Ludwig-Maximilians-Universität - Ludwigstr. 28/ VG - 80539 München
 089/2180-3107, Zi. 019a
Montag + Dienstag:
Dr. Andreas Neuhoff
VWL (Haupt- und Nebenfach):
isc@econ.lmu.de
 089/2180-6346, Zi. 015
Dienstag:
Dr. Andrea Boos
Dienstag:
10:00 -12:00 Uhr
13:30 -15:30 Uhr
10:00 -12:00 Uhr
13:30 -15:00 Uhr
Beate Kaczenski, Renate Kink, Lorena Ohme,
Madeleine Päßler
Dr. Christiane Romeo
Dr. Evi Groher (in Elternzeit)
 089/2180-5617, Zi. 022
Montag:
BWL (Hauptfach),
Wirtschaftspädagogik (Hauptfach)
isc@bwl.lmu.de
Day-to-Day-Business
Studienbezogene Fragen,
Antragsmanagement,
Abgabe der Abschlussarbeit,
Zeugnisausgabe etc.
BWL (Hauptfach),
Wirtschaftspädagogik (Hauptfach)
isc@bwl.lmu.de
Inhaltliche Beratung
Studienaufbau, -planung und –verlauf,
Unterstützung bei Lernproblemen oder
sonst. Schwierigkeiten im Studium,
Anerkennung von Studienleistungen etc.
Vorsitzende: Prof. Dr. Deborah Schanz
Leitung: Dr. Andrea Boos; stellv. Leitung: Dr. Andreas Neuhoff
ISC – Informations- und Servicecenter Wirtschaftswissenschaftliche Prüfungen
Wir beraten unsere Studierenden umfassend in allen studiums- und prüfungsrelevanten Fragestellungen
5.1 Informations- und Servicecenter
227
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5.2
Student Office der Fakultät für
Betriebswirtschaft
Student Office BWL
Postfach 27
Geschwister-Scholl-Platz 1
D-80539 München
Zentrale Anlaufstelle für Studierende der Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwigstr. 28 RG/EG (Student Lounge)
D-80539 München
Tel.:
+49 89 2180–6900
eMail: info@bwl.lmu.de
Leistungen
Per E-Mail, telefonisch, persönlich, auf Facebook und im Notfall
auch per Brieftaube bieten wir, das Team des Student Office BWL
täglich (Montag bis Freitag von 9:00-18:00 Uhr, auch in den Semesterferien) kompetente und umfangreiche Hilfe rund um den
Studienalltag eines jeden BWLer und WiPäd an.
Der Clou: Wir sind alle selbst Studenten und können Euch zusätzlich zu allen unirelevanten Informationen auch persönliche
Erfahrungsberichte anbieten. Und wenn wir mal nicht direkt
helfen können, verweisen wir gerne an die entsprechenden Ansprechpartner von O-Phase, Prüfungsamt, Studienberatung oder
anderen Organen der LMU. Hier laufen die Fäden zusammen und
wir laden Euch ein, zu einem unserer glücklichen neuen „Kunden“ zu werden. Zahlreiche Studierende nutzen bereits dieses
Angebot und wenn Ihr dabei sein wollt, schaut doch einfach mal
in der gemütlichen Student Lounge vorbei. Wir warten auf euch.
And for all non-natives: We offer help in English as well.
228
5.3 Orientierungsphase (O-Phase)
5.3
Orientierungsphase (O-Phase)
Orientierungsphase (O-Phase)
Leitung: Tina Streiff
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Marktorientierte Unternehmensführung
Kaulbachstraße 45/I, Zimmer 110
D-80539 München
Tel.
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180 – 5830
+49 89 2180 – 5651
leitung@ophase.lmu.de
http://www.ophase.uni-muenchen.de
Die Aufgabe der Orientierungsphase (O-Phase) ist das Empfangen
und Unterstützen der neuen Studierenden der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge. Eine intensive Betreuung erfolgt in
den ersten Wochen des Semesters. In diesem Zeitraum kümmern
sich 20-25 geschulte O-Phasen-Tutoren um Erstsemester-Kleingruppen und versorgen diese mit hilfreichen Informationen rund
um das Studium, zeigen nützliche Anlaufstellen auf, stellen interessante Praxiskontakte her und teilen ihre eigenen persönlichen
Erfahrungen. Daneben spielen auch soziale Komponenten eine
wesentliche Rolle: Die O-Phase organisiert regelmäßige Stammtische und andere Aktivitäten, bei denen sich Studierende kennen
lernen können und auch nicht selten schon innige Freundschaften
entstanden sind.
Die O-Phase begleitet also die Studierenden am Anfang ihres
neuen und spannenden Lebensabschnitts an der LMU und macht
es sich zum Ziel, den Erstsemestern einen reibungslosen Studien­
start zu ermöglichen.
229
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5.4
Dekanat und Studiendekanat
Dekanat
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwigstr. 28 VG/EG/Zi. 04
D-80539 München
Tel.:
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–3261/3152/–2228/–3977
+49 89 2180–3153
dekanat@bwl.lmu.de
http://www.bwl.uni-muenchen.de
Dekan
Prof. Dr. Ralf Elsas
Mitarbeiter
Dekanatsleitung:
Dr. Anke Jaros-Sturhahn
Dekanatsassistent:
Roman Crössmann, B.Sc.
Dekanatsekretariat:
Carolin Gärtner
Elisabeth Leeb
Oliver Mocker
Monika Röcklmeier
Sprechstunden, auch des Dekans, nach Vereinbarung
Aufgaben des Dekans, unterstützt durch das Dekanatsteam:
interne Koordination der Fakultät
Vertretung der Fakultät nach außen
■■ Führung der laufenden Geschäfte der Fakultät
■■
■■
230
5.4 Dekanat und Studiendekanat
Studiendekanat
Studiendekan
Prof. Dr. Manfred Schwaiger
Institut für Marktorientierte Unternehmensführung IMM
Kaulbachstr. 45 / I
D–80539 München
Tel.
+49 89 2180–5640
Fax
+49 89 2180–5651
eMail: imm@bwl.lmu.de
Studiendekan
Prof. Dr. Manfred Schwaiger
Aufgaben des Studiendekans:
Verantwortlich dafür, dass das Lehrangebot den Prüfungs- und Studienordnungen entspricht, dass das Studium innerhalb der Regelstudienzeit ordnungsgemäß durchgeführt werden kann und die Studierenden
angemessen betreut werden. Der Studiendekan ist für diese Belange
die Anlaufstelle für Beschwerden.
■■ Verantwortlich für die Durchführung der Evaluation der Lehre unter
Einbeziehung studentischer Bewertungen.
■■ Erstellung eines jährlichen Berichtes zur Lehre (Lehrbericht).
http://www.bwl.uni-muenchen.de/lehre/lehrberichte/index.html
■■
231
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5.5
Bibliotheken
5.5.1
Bayerische Staatsbibliothek (Stabi)
Ausleihbibliothek
Ludwigstrasse 16
D-80539 München
Tel.
Fax:
Web:
+49 89 28638–2322
+49 89 28638–2200
http://www.bsb-muenchen.de
Öffnungszeiten
Allgemeiner Lesesaal: Mo–So 08.00–24:00 Uhr
Zeitschriftenlesesaal: Mo–Fr 09.00–21.00 Uhr, Sa 10.00–17.00 Uhr
Information im Erdgeschoss: Mo–Fr 09.00–19.00 Uhr
Ortsleihe: Mo–Fr 10.00–19.00 Uhr
Anmeldung: Mo–Fr 10.00–19.00 Uhr
(Aug, Sep: Mo–Fr 10.00–17.00 Uhr)
Recherche
■■
■■
vor Ort
über den BSB-OPAC und den Bibliotheksverbund Bayern
Ausleihe
■■
■■
Ausleihe möglich, Dauer vier Wochen, Verlängerungen möglich
UB-Ausleihkarte kann freigeschaltet werden
Kopiermöglichkeit
■■
In den Lesesälen stehen während der gesamten Öffnungszeit Scanner
zur Verfügung.
232
5.5 Bibliotheken
5.5.2
Universitätsbibliothek München (UB oder UBM)
Ausleihbibliothek
UBM-Signatur: 0001/0080
Geschwister-Scholl-Platz 1
D-80539 München
Tel.
Fax.
eMail: Web:
+49 89 2180–2429
+49 89 2180–3836
information@ub.uni-muenchen.de
http://www.ub.uni-muenchen.de
Öffnungszeiten
Ausleihbereich (Ausleihe, Rückgabe, Lehrbuchsammlung, Fernleihe):
Mo–Fr 09.00–22.00 Uhr
Information, Auskunft: Mo–Fr 09.00–17.00 Uhr
Serviceschalter: Mo–Fr 09.00–20.00 Uhr
Lesesaal: Mo–Fr 08.00–24.00 Uhr, Sa–So 09.00–22.00 Uhr
PC-Räume: Mo–Fr 08.00–24.00 Uhr, Sa–So 09.00–22.00 Uhr
Recherche
■■
■■
vor Ort
über den UBM-OPAC und den Bibliotheksverbund Bayern
Ausleihe
■■
■■
■■
■■
■■
■■
Ausleihe möglich, Dauer vier Wochen, verlängerbar
Ausleihkarte der Universitätsbibliothek
(Ausstellung an der Information)
Fernleiheschalter
Signatur 0050: Lehrbuchsammlung
Signatur 0001: normale Ausleihe
Signatur 0011: Lesesaal
Kopiermöglichkeit
■■
vorhanden (Kopierkarte UB, Bargeld)
233
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5.5.3
Zentrale Lehrbuchsammlung
Ausleihbibliothek
Abteilung Universität
Leopoldstrasse 13 (Haus 1)
D-80802 München
Tel.
+49 89 2180–9489
eMail: benutzung@ub.uni-muenchen.de
Web: http://www.stud.ub.uni-muenchen.de
Öffnungszeiten
Semester:
Mo-Fr 08.00-20.00 Uhr
Semesterferien:
Mo-Fr 08.00-20.00 Uhr
Recherche
■■
■■
vor Ort
über Internet-OPAC
Ausleihe
■■
■■
Ausleihe möglich, Dauer vier Wochen, 2 mal verlängerbar
Ausleihkarte der Zentralen Lehrbuchsammlung (Personalausweis und
Studentenausweis), Verlängerung durch Vorlage Studentenausweis
Kopiermöglichkeit
■■
5.5.4
vorhanden
Sonstige Bibliotheken
Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Technische Universität München, Psychologie, Kommunikationswissenschaft etc. (Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
http://www.ub.uni-muenchen.de/bibliotheken.)
5.5.5
Bibliotheken der Fakultät für Betriebswirtschaft
Einige der BWL-Lehrstühle stellen ihre Mittel der Bibliothek für
Wirtschaftswissenschaften zur Verfügung, wohingegen andere
Lehrstühle (historisch gewachsen) eigene Bibliotheken betreiben. Die Auflistung der lehrstuhleigenen Bibliotheken erfolgt in
alphabetischer Reihenfolge der Lehrstuhlinhaber.
234
5.5 Bibliotheken
5.5.5.1
Bibliothek Wirtschaftswissenschaften und Statistik
(Präsenzbibliothek)
Präsenzbibliothek
UBM-Signatur: 0500/0501/1004/1006
Ludwigstraße 28/VG I
D-80539 München
Tel.
Fax:
Web:
eMail:
+49 89 2180–2601
+49 89 2180–2215
http://wiwi.ub.uni-muenchen.de
wiwi@ub.uni-muenchen.de
Öffnungszeiten (Semester und Semesterferien)
Mo–Fr 08.00–22.00 Uhr
Sa, So 09.00–18.00 Uhr
Präsenzbestand
300 Leseplätze
9 Recherche-PCs
■■ ca. 245 laufende Zeitschriften
■■
■■
Recherche
■■
■■
vor Ort
über Internet-OPAC
Ausleihe
Lesen bzw. Kopieren kurzzeitig durch Hinterlegung des Ausweises
möglich
■■ bei Diplom-/Bachelor-/Masterarbeit Ausleihe während des Zeitraums
der Niederschrift der Abschlussarbeit möglich
■■
Kopiermöglichkeit
■■
vorhanden (Kopierkarte, Münzen)
235
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5.5.5.2
Bibliothek Wirtschafts- und Sozialgeographie
Präsenzbibliothek
UBM-Signatur: 0411/2009
Luisenstr. 37 (Ecke Gabelsbergerstaße, Eingang VII)
D-80333 München
Tel.
+49 89 289–22810 oder –25097
Fax:
+49 89 289–22804
eMail : bibliothek@geographie.uni-muenchen.de
Öffnungszeiten
Semester
Mo–Fr 09.00–20.00 Uhr
Vorlesungsfreie Zeit
Mo–Fr 09.00–17.00 Uhr
Präsenzbestand
70 Leseplätze
60.150 Bände
■■ 7.850 Karten
■■ audiovisuelle Medien
■■ 90 laufende Zeitschriften
■■
■■
Recherche
■■
■■
vor Ort
über den UBM-OPAC und den Bibliotheksverbund Bayern
Ausleihe
■■
■■
für alle Studierenden der Geographie frei zugänglich
Ausleihe für Bücher möglich, Dauer zwei Wochen, verlängerbar
Kopiermöglichkeit
■■
vorhanden (Kopierkarte, Münzen)
236
5.5 Bibliotheken
5.5.5.3
Bibliothek Strategische Unternehmensführung
(Prof. Tuschke)
Präsenzbibliothek
UBM-Signatur: 0401
Institut für Strategische Unternehmensführung
Ludwigstraße 28/RG III, Zi. 302
D-80539 München
Tel.
Fax:
eMail: Web:
+49 89 2180–2770
+49 89 2180–2886
lusch@bwl.lmu.de
http://www.ism.bwl.uni-muenchen.de
Öffnungszeiten
Di–Do 10.00–12.00 Uhr
bzw. nach telefonischer Absprache
Präsenzbestand
■■
ca. 1390 Bände
Recherche
■■
■■
vor Ort, Handapparat
über den UBM-OPAC und den Bibliotheksverbund Bayern
Ausleihe
Lesen bzw. Kopieren kurzzeitig durch Hinterlegung des Ausweises
möglich (max. 4 Bücher)
■■ bei Diplom- Bachelor- oder Masterarbeiten evtl. Ausleihe nach Absprache mit Assistent möglich
■■
Kopiermöglichkeit
■■
nicht vorhanden
237
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5.6
CIP-Labor (PC-Labor/Computer-Pool)
CIP-Labor
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 VG / I
D-80539 München
Tel.
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180–3816
+49 89 2180–6276
cip@bwl.lmu.de
www.fit.bwl.lmu.de/cip
Das CIP-Labor (PC-Labor) ist eine gemeinschaftliche Einrichtung
der Fakultät für Betriebswirtschaft und der volkswirtschaftlichen
Fakultät. Es ist für Studierende der genannten Fakultäten zugänglich. Das Labor können Sie u.a. im Rahmen von Übungen,
zum Anfertigen von Seminar- und Abschlussarbeiten sowie zur
Benutzung des Internets besuchen. Das CIP-Labor befindet sich
in der Wirtschaftwissenschaftlichen Bibliothek im Vordergebäude
der Ludwigstr. 28, 1. Stock.
Supportzeiten
Semester
Mo–Fr 09.00–21.00 Uhr
Sa
10.00–16.00 Uhr
Semesterferien
Mo–Fr 10.00–16.00 Uhr
Ansprechpartner
Dr. Timo Thoennissen
cip@bwl.lmu.de
Hard- u. Softwareangebot
130 PC-Arbeitsplätze
umfangreiches Angebot an Standard- und Spezialsoftware
■■ Druck- und Scanmöglichkeit
■■ Verkauf von Folien, Rohlingen, USB-Sticks etc.
■■ Möglichkeit zum Binden von Arbeiten
■■
■■
238
5.6 CIP (PC-Labor/Computer-Pool)
Services
Betreuung durch studentische Hilfskräfte
netzbasiertes Drucken (auch Duplex) von jedem Arbeitsplatz aus (persönliches Druckerkonto kann bei den Hilfskräften aufgefüllt werden)
■■ Drucken über WLAN von privaten Laptops und Smartphones
■■
■■
239
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5.7
Frauenbeauftragte
Frauenbeauftragte
Iris-Ariane Hengst
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 RG / Raum 407
D-80539 München
Tel.:
+49 89 2180– 9537
eMail: Hengst@bwl.lmu.de
Web: www.ilo.bwl.uni-muenchen.de
Stellvertretung
Dr. Christiane Romeo
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstraße 28 VG / Raum 022
D-80539 München
Tel.:
+49 89 2180–5617
eMail: Romeo@bwl.lmu.de
Web:
www.bwl.uni-muenchen.de
Ansprechpartnerinnen
Dr. Andrea Boos
Franziska Leithold, M.A.
Sprechzeiten nach persönlicher Vereinbarung
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass den Haupteingang
Ludwigstr. 28 VG eine Frau als Bronzefigur ziert?
Die Dame hat für Sie sicherlich nur dekorativen Wert, wirklichen
praktischen Nutzen können Sie hingegen aus der Inanspruchnahme der Beratung der Frauenbeauftragten ziehen – z.B. in
Fragen wie Elternzeit und Mutterschutz sowie Studienplanung
oder besonderen Förderungsmöglichkeiten von Studentinnen im
Rahmen von Gleichstellungsprogrammen.
Neben ihrer beratenden Funktion von Frauen, insbesondere Müttern (aber auch von Vätern) vertritt die Frauenbeauftragte die
Interessen von Studentinnen und Assistentinnen in der Fakultät
und dem Fakultätsrat. Besondere Aufgaben kommen der Frauenbeauftragten in den Berufungskommissionen zu.
240
5.8 International Relations Center
5.8
International Relations Center (IRC)
International Relations Center (IRC)
Dr. Karin Stenke
Fakultät für Betriebswirtschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ludwigstr. 28 EG, Zi. 013
D-80539 München
Tel.
Fax:
eMail:
Web:
+49 89 2180 – 2234
+49 89 2180 – 99-2234
stenke@bwl.uni-muenchen.de
http://www.irc.bwl.uni-muenchen.de
Sprechzeiten
Dr. Karin Stenke
Di 09.00–11.00 Uhr (und nach Vereinbarung)
Sie haben Lust, über den Tellerrand hinauszuschauen? Gut!
Ein oder zwei Semester Studium an einer ausländischen Universität werden Sie weiterbringen - als Mensch, als Studierender
und nicht zuletzt als zukünftiger Wettbewerber am Arbeitsmarkt.
Mit den Erfahrungen, die Sie während eines Studienabschnitts
in einer anderen Kultur, mit anderen Lehrmethoden und in einer
anderen Sprache sammeln, können Sie sich aus der Masse der
Absolventen herausheben. Nutzen Sie die Chance, etwas anders
als alle anderen zu sein!
Das International Relations Center unterstützt Sie gerne, wenn Sie
■■
über einen Auslandsaufenthalt nachdenken und Informationen
über Universitäten, Förderungsmöglichkeiten, Leistungsanerkennung etc. benötigen.
■■
Informationen über unsere Partneruniversitäten oder Kontakte
zu ehemaligen Austauschstudenten/innen suchen.
■■
sich für eines der Austauschprogramme der Fakultät für Betriebswirtschaft bewerben wollen.
■■
Leistungen, die Sie an ausländischen Universitäten erbracht
haben, als Leistungspunkte anerkennen lassen möchten.
Nähere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des IRC.
241
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5.9
LMU Management Alumni
LMU Management Alumni
Forum Münchner Betriebswirte e.V.
Dr. Bettina Hupf
Ludwigstr. 28 VG / EG / Zi. 06
D-80539 München
Tel.
+49 89 2180–3261
Fax:
+49 89 2180–13983
E-Mail: info@bwl.alumni.lmu.de
Web: http://www.bwl.alumni.lmu.de
Vorstand
Prof. Dr. Ralf Elsas (Vorsitzender)
Prof. Dr. Anja Tuschke (Stellvertretende Vorsitzende)
Prof. Dr. Thomas Hess
Hon.-Prof. Dr. Konrad Hilbers
Dr. Klaus Kaplaner
Peter Kober
Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot
Hon.-Prof. Dr. Martin Plendl
Prof. Dr. Andreas Richter
Prof. Dr. Deborah Schanz
Prof. Dr. Ingo Weller
Gesamtkoordination/ Geschäftsführung
Dr. Bettina Hupf, MBR
Das Netzwerk LMU Management Alumni ist das EhemaligenNetzwerk der Fakultät für Betriebswirtschaft der LMU. Es verbindet Ehemalige, Studierende, Unternehmen und Förderer untereinander und mit der Fakultät. Absolventen und Studierende der
Fakultät können durch eine Mitgliedschaft im Trägerverein Forum
Münchner Betriebswirte e.V. den Kontakt zu ihrer Alma Mater und
zu ehemaligen Kommilitonen halten und ausbauen. Auch Unternehmen haben die Möglichkeit, einem aktiven Netzwerk mit über
2.200 persönlichen Mitgliedern, über 60 Fördermitgliedern und
über 6.000 Mitgliedern des erweiterten Netzwerkes beizutreten.
Ziel ist es, den Kontakt zwischen der Fakultät und ihren Studierenden über die Dauer des Studiums hinaus zu festigen und über
den kontinuierlichen Austausch zwischen Theorie und Praxis eine
langfristige Win-Win-Situation zu schaffen.
242
5.9 LMU Management Alumni
Das Netzwerk versteht sich als eine Schnittstelle und bietet u.a.
folgende Services:
■■
Absolventenbuch und Akademische Abschlussfeier (jeweils am
Semesterende)
■■
Career Service Angebote, u.a. Betreuung der Jobworld (zentrale
Stellenbörse der Fakultät für Betriebswirtschaft)
■■
Förderung von Lehrveranstaltungen an der Fakultät für Betriebswirtschaft (z.B. SAP-basierte Kurse, Erwerb von Case
Studies)
■■
Online-Portal „myLMUAlumni“
■■
Information durch die Publikationsmedien (Fakultätszeitung,
Newsletter, Mitgliederverzeichnis)
■■
Networking durch zahlreiche Veranstaltungen (Alumni-Dialoge,
BWL-Fakultätstag, Von Alumni für Alumni)
■■
Lebenslange E-Mail Adresse @bwl.alumni.lmu.de
243
5 Wichtige Fakultätseinrichtungen für Studierende
5.10
Dean´s List und Partnerprogramm TOPBWL
LMU Management Alumni
Forum Münchner Betriebswirte e.V.
Dr. Bettina Hupf
Ludwigstr. 28 VG / EG / Zi. 06
D-80539 München
Tel.
+49 89 2180–3261
Fax:
+49 89 2180–13983
E-Mail: info@bwl.alumni.lmu.de
Web: http://www.bwl.alumni.lmu.de
http://www.bwl.uni-muenchen.de
Ansprechpartnerin
Dr. Bettina Hupf, MBR
hupf@bwl.lmu.de
Mit dem Partnerprogramm TOP-BWL der Fakultät für Betriebswirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk LMU Management Alumni sollen hervorragende Unternehmen mit hervorragenden Studierenden in Kontakt gebracht werden. Die
Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis soll durch das
Partnerprogramm TOP-BWL intensiviert, die betriebswirtschaftliche Forschung und Lehre gefördert und verbessert sowie den
Studierenden der Erwerb weiteren Wissens ermöglicht werden.
Damit soll eine Plattform zum gezielten Austausch zwischen Unternehmen und Wissenschaft, insbesondere für die Studierenden
geschaffen werden und die unternehmensnahe Ausbildung der
Studierenden gewährleistet werden.
Die Studierenden können während des Programms eine Vielzahl
von exklusiven Workshops und Veranstaltungen besuchen und
sich bereits frühzeitig ihr Karrierenetzwerk aufbauen sowie wichtige Zusatzqualifikationen erwerben. Die Partnerunternehmen
stehen außerdem bei Fragen rund um Praktika und Berufseinstieg
beratend zur Seite und informieren die Studierenden regelmäßig
über Vakanzen und mögliche Berufswege.
Die Studierenden werden zweimal im Jahr auf Grund ihrer
Leistungen oder auf Grund von Lehrstuhlempfehlungen im Vorsemester ausgewählt. Sie werden auf die Dean´s List, der Liste
244
5.10 Dean's List und Partnerprogramm TOP-BWL
des Dekans mit den herausragenden Studierenden der Fakultät
für Betriebswirtschaft, gesetzt und eingeladen, die nächsten zwei
Semester an dem Partnerprogramm TOP-BWL teilzunehmen.
Für die Aufnahme in die Dean´s List und für die Aufnahme in das
Programm müssen die Studierenden folgende Kriterien erfüllen:*
■■
Bachelor of Science: Die Studierenden gehören zu den rund
10% besten Studierenden des jeweiligen Vorsemesters, die
mindestens 50 ECTS und nicht mehr als 140 ECTS erreicht
und durchschnittlich mindestens 25 ECTS pro Semester erbracht haben.
■■
Diplomstudiengänge Betriebswirtschaft, Wirtschaftspädagogik
oder Wirtschaftsgeographie: Die Studierenden gehören zu den
rund 10% besten Studierenden des jeweiligen Vorsemesters,
die mindestens 20 und nicht mehr als 65 erreichte Leistungspunkte oder ein herausragendes Vordiplom erreicht haben.
Es besteht außerdem die Möglichkeit, dass sich die Programm­
teilnahme durch weiterhin sehr gute Leistungen verlängert.
Die Einladungen für die Teilnahme am TOP-BWL Programm werden in der Regel Ende März/Anfang April sowie Ende September/
Anfang Oktober versandt.
(*) Stand April 2014, Änderungen vorbehalten
245
6 FAQs
6
FAQs zum Bachelorstudiengang nach
PO 2008
Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen zu der Prüfungsordnung des Bachelorstudienganges beantwortet.
FAQs PO 08
[01]
Was sind ECTS-Punkte?
[01a]
Wie viele ECTS müssen erworben werden?
[01b]
Was sind ECTS-Noten?
[02]
Was sind Module?
[02a]
Welche Module gibt es?
[03]
Welche Leistungskategorien gibt es?
[04]
Was bedeuten die Begriffe Maluspunkte und Freiver-
suche?
[05]
Welche Fristen gibt es zu beachten?
[06]
Was ist ein Vertiefungsgebiet?
[06a]
Muss ich mich für ein Vertiefungsgebiet anmelden?
[07]
Welche Nebenfächer können studiert werden?
[08]
Können Prüfungsleistungen wiederholt werden?
[09]
Wie ergibt sich die Gesamtnote?
[10]
Wo werden meine Studien- bzw. Prüfungsleistungen dokumentiert?
[11]
Wie funktioniert die Klausuranmeldung bzw.
-abmeldung?
[12]
Was ist bei Prüfungsunfähigkeit zu tun?
[13]
Wie beantrage ich Fristverlängerungen?
[14]
Kann ich mich für ein Auslandssemester beurlauben lassen?
[14a]
Kann ich mich für ein Praktikumssemester beurlauben lassen?
[14b]
Kann ich mich wegen Mutterschutz/Elternzeit beurlauben lassen?
246
6 FAQs Bachelorstudiengang nach PO 2008
ECTS-Punkte
[14c]
Kann ich mich wegen Krankheit beurlauben lassen?
[15]
Was ist ein Diploma Supplement?
[16]
Wann darf ich meine Bachelorarbeit beginnen?
[16a]
In welchen Fächern kann ich meine Bachelorarbeit schreiben?
[16b]
Kann eine nichtbestandene Bachelorarbeit wiederholt werden?
[17]
Gibt es ein Äquivalent zum Vordiplomzeugnis?
[18]
Werden nicht bestandene Leistungen im Zeugnis ausgewiesen?
[19]
Wann ist ein passender Zeitpunkt für ein Auslands- bzw. Praktikumssemester?
[20]
Kann man schlechte Leistungen, die bereits einge-
bracht wurden, durch bessere ersetzen?
[01]
Was sind ECTS-Punkte?
ECTS-Punkte sind eine Maßeinheit für den Workload. Ein ECTSPunkt (ECTS: European Credit Transfer System) entspricht einem
Workload von 30 Arbeitsstunden. Jedes Semester sollen 30 ECTS
erworben werden. Damit beträgt die Arbeitsbelastung pro Semester ungefähr 900 Arbeitsstunden. Bei der Ermittlung der Gesamtnote sind die ECTS-Punkte Gewichtungsfaktoren für die Noten.
Benötigte
ECTS
[01a]
ECTS-Noten
[01b]
Wie viele ECTS müssen erworben werden?
Im Bachelorstudiengang müssen 180 ECTS in regulär sechs Semestern erworben werden.
Was sind ECTS-Noten?
Die erfolgreichen Studierenden erhalten folgende ECTS-Noten:
■■
A die besten 10 %
■■
B die nächsten 25 %
■■
C die nächsten 30 %
■■
D die nächsten 25 %
■■
F nicht bestanden
Eine feste Umrechnung der deutschen Noten in das ECTS-System
247
6 FAQs
findet nicht statt.
Module
[02]
Was sind Module?
In einem Modul sind Stoffgebiete zu thematisch und zeitlich
abgerundeten, in sich abgeschlossenen und mit ECTS-Punkten
versehenen Einheiten zusammengefasst. Module beinhalten verschiedene Lehr- und Lernformen und umspannen ein Semester,
ein Studienjahr oder mehrere Semester.
[02a]
Welche Module gibt es?
Siehe unter 2.1 „Bachelor in Betriebswirtschaftslehre nach PO
2008“.
Leistungs­
kategorien
[03]
Welche Leistungskategorien gibt es?
Leistungskategorie A (entspricht 3 ECTS):
Klausur von 60 min., Hausarbeit, Referat, Protokoll mit Kurzreferat, Durchführung einer Fallstudie, Bearbeitung von Übungsaufgaben, mündliche Prüfung von 10 Minuten oder die Erstellung
von Postern.
Leistungskategorie B (entspricht 6 ECTS):
Kombination von zwei Leistungseinheiten aus der Kategorie A,
Klausur von 120 min., Disputation über ein vorbereitetes Thema
oder eine mündliche Prüfung von 20 Minuten.
Leistungskategorie C (entspricht 9 ECTS):
Kombination von drei Leistungseinheiten aus der Kategorie A,
Kombination von einer Leistungseinheit aus der Kategorie A und
einer aus der Kategorie B oder eine mündliche Prüfung von 30
Minuten.
Maluspunkte
und
Freiversuche
[04]
suche?
Fristen
[05]
Was bedeuten die Begriffe Maluspunkte und Freiver-
Im Bachelorstudiengang gibt es keine Maluspunkte und Freiversuche.
Welche Fristen gibt es zu beachten?
Die Regelstudienzeit beträgt sechs, die Höchststudienzeit acht
Semester.
Die Grundlagen- und Orientierungsprüfungen (GOP) „Grundlagen
der BWL“ und „Mikroökonomie“ müssen am Ende des 1. Fach-
248
6 FAQs Bachelorstudiengang nach PO 2008
semesters bestanden sein. Wurde eine oder wurden beide GOPs
nicht bestanden, kann jede der Prüfungen einmal zum nächsten
regulären Termin wiederholt werden.
Die Bachelorprüfung ist endgültig nicht bestanden und die Prüfung kann nicht mehr fortgesetzt werden, wenn:
Vertiefungs­
gebiet
■■
die Wiederholung einer oder beider GOPs mit der Note „nicht
ausreichend“ bewertet wurde.
■■
die 180 ECTS-Punkte aus den Modulen nicht spätestens am
Ende des achten Fachsemesters regelkonform erworben wurden.
[06]
Was ist ein Vertiefungsgebiet?
Das Vertiefungsgebiet gehört zur Kategorie der Wahlpflichtmodule. Eines der beiden möglichen Gebiete muss gewählt werden:
■■
Management, Marketing und Innovation (Management, Marketing & Innovation)
■■
Unternehmensrechnung und Finanzen (Accounting & Finance)
Das Angebot der Lehrveranstaltungen setzt sich dabei aus den
Veranstaltungen der speziellen Betriebswirtschaftslehren folgender Lehrstühle zusammen:
■■
Management, Marketing und Innovation: Prof. Harhoff, Prof.
Hess, Prof. Högl, Prof. Kretschmer, Prof. Leidl, Prof. Meyer,
Prof. Schwaiger, Prof. Spann, Prof. Sundmacher, Prof. Tuschke, Prof. Weller
■■
Unternehmensrechnung und Finanzen: Prof. Elsas, Prof. Glaser, Prof. Hofmann, Prof. Richter, Prof. Schanz, Prof. Sellhorn
Wichtig: Es darf nur eines der beiden Vertiefungsgebiete gewählt
werden!
[06a]
Muss ich mich für ein Vertiefungsgebiet anmelden?
Um sich auf eines der beiden Vertiefungsgebiete festzulegen, ist
keine Anmeldung erforderlich. Dies erfolgt automatisch durch
die Erbringung der ersten Leistung im ausgewählten Vertiefungsgebiet.
Nebenfach
[07]
Welche Nebenfächer können studiert werden?
Diese Nebenfächer können im Bachelorstudiengang PO 2008
gewählt werden (Stand: Juni 2010):
249
6 FAQs
Wiederholung
von Prüfungs­
leistungen
■■
Angewandte Ökonomik
■■
Methoden der Ökonomischen Analyse
■■
Informatik
■■
Kommunikationswissenschaft (Achtung: zulassungsbeschränkt!)
■■
Öffentliches Recht
■■
Privatrecht
■■
Statistik
■■
Wirtschaft und Gesellschaft Japans
■■
Wirtschafts- und Organisationspsychologie
[08]
Können Prüfungsleistungen wiederholt werden?
Bestandene Prüfungsleistungen können nicht wiederholt werden.
Nichtbestandene Prüfungsleistungen können innerhalb der Fristen „beliebig oft“ wiederholt werden.
Die Grundlagen- und Orientierungsprüfungen (Grundlagen der
BWL und Mikroökonomie) müssen am Ende des ersten Fachsemesters bestanden sein und können jeweils nur einmal zum
nächsten Termin wiederholt werden.
Gesamtnote
[09]
Wie ergibt sich die Gesamtnote?
Es gibt Modulnoten und eine Bachelor-Gesamtnote.
Die Modulnote errechnet sich als das gewichtete arithmetische
Mittel aus allen in diesem Modul erzielten Noten gewichtet mit
den dazugehörigen ECTS-Punkten.
Analog wird die Bachelor-Gesamtnote berechnet, indem die
Modulnoten gewichtet mit den ECTS-Punkten addiert und die
Summe durch die Gesamtzahl, 180 ECTS-Punkte, dividiert wird.
Die Noten werden auf zwei Nachkommastellen genau, also nicht
gerundet, berechnet.
Dokumen­
tation der
Prüfungs­
leistungen
[10]
Wo werden meine Studien- bzw. Prüfungsleistungen
dokumentiert?
Die Leistungsübersichten jedes Semesters sind online verfügbar.
Nicht online verfügbar sind dagegen: Bachelorurkunde (Bachelor
of Science), Zeugnis, Transcript of Records und Diploma Supplement.
250
6 FAQs Bachelorstudiengang nach PO 2008
Klausur­
anmeldung
bzw.
-abmeldung
[11]
dung?
Prüfungs­
unfähigkeit
[12]
Frist­
verlängerung
[13]
Beurlaubung
[14]
Kann ich mich für ein Auslandssemester beurlauben
lassen?
Wie funktioniert die Klausuranmeldung bzw. -abmel-
Es besteht eine Verpflichtung zur Klausuranmeldung (und ggf.
-abmeldung). Ohne Anmeldung haben Sie keinen Anspruch auf
einen Sitzplatz und damit auf die Klausurteilnahme. Hierbei handelt es sich um eine Online-Anmeldung. Der Anmeldezeitraum
für die Klausuren im Masterplan wird auf der Homepage des ISC
bekannt gegeben.
Was ist bei Prüfungsunfähigkeit zu tun?
Eine Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich und zwingend vor
Notenbekanntgabe geltend und glaubhaft gemacht werden. Eine
Geltendmachung nach Notenbekanntgabe oder vier Wochen nach
der Klausur ist zwecklos, da eine Geltendmachung innerhalb von
zwei, maximal drei Tagen erfolgen muss. „Unverzüglich“ bedeutet z. B. bei Unwohlsein während der Klausur, dass man die
Aufsicht informiert, die Klausur abbricht und unmittelbar danach
zum Vertrauensarzt geht. Eine Klausurabgabe ohne Hinweis im
Hörsaalprotokoll bedeutet „prüfungsfähig“. „Glaubhaft machen“
bedeutet, sofort bei Erkrankung die Ambulanz oder Notaufnahme
der Medizinischen Poliklinik (Pettenkoferstr. 8a, 80336 München)
aufzusuchen, sich die Prüfungsunfähigkeit und deren Dauer bestätigen zu lassen und diese dem ISC mitzuteilen. Dafür ist ein
Online-Formular auf der Homepage des ISC zu finden.
Wie beantrage ich Fristverlängerungen?
Anträge auf Fristverlängerungen müssen unbedingt vor Fristablauf gestellt werden, nicht erst, wenn „alles zu spät und schiefgelaufen ist“. Anträge z. B. wegen „Beziehungsproblemen“,
„Sprachproblemen“, „Job“ etc. sind chancenlos. Bei Krankheit
wird ein vertrauensärztliches Attest benötigt.
Ja. Dafür stellt man persönlich in der Studentenkanzlei einen
Antrag.
Beratung zum Auslandsstudium: Frau Dr. Stenke, IRC
[14a]
Kann ich mich für ein Praktikumssemester beurlauben
lassen?
251
6 FAQs
Grundsätzlich ist eine Beurlaubung innerhalb der Regelstudienzeit möglich und wird von der Studentenkanzlei vorgenommen.
Für einen Antrag auf Beurlaubung bei der Studentenkanzlei benötigt man eine „Befürwortung der Beurlaubung“ des Career
Service der Fakultät.
Hierfür wendet man sich mit einer Tätigkeitsbeschreibung des
gewünschten Praktikums an die Studienfachberatung oder an
Frau Bettina Hupf.
[14b]
Kann ich mich wegen Mutterschutz/Elternzeit beurlauben lassen?
Die Beurlaubung wegen Mutterschutz/Elternzeit erfolgt in der
Studentenkanzlei.
[14c]
Kann ich mich wegen Krankheit beurlauben lassen?
Ja, die Beurlaubung erfolgt in der Studentenkanzlei. In dem
Beurlaubungssemester dürfen keine Leistungen erbracht werden.
Diploma
Supplement
[15]
Bachelor­
arbeit
[16]
Was ist ein Diploma Supplement?
Das Diploma Supplement (DS) ist wesentlicher Bestandteil der
Bachelorurkunde. Das DS ermöglicht die Vergleichbarkeit verschiedener Studiengänge. Es enthält im Wesentlichen die Beschreibung des Studienfaches. Ein Muster eines DS finden Sie
auf den Seiten der Hochschulrektorenkonferenz (www.hrk.de).
Wann darf ich meine Bachelorarbeit beginnen?
Mit der Bachelorarbeit kann begonnen werden, sobald eine Hausarbeit angefertigt wurde. Beachten Sie, dass die Lehrstühle nur
bestimmte Seminare/Proseminare mit Hausarbeiten als zulassungsberechtigt für die Bachelorarbeit ausweisen.
Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt acht Wochen.
Ist die Bachelorarbeit bestanden, werden 12 ECTS-Punkte vergeben.
Für die Bachelorarbeit bieten sich die Semesterferien zwischen
dem 5. und 6. Semester an.
[16a]
In welchen Fächern kann ich meine Bachelorarbeit
schreiben?
Grundsätzlich wird die Bachelorarbeit im gewählten Vertiefungsgebiet, im Wahlgebiet oder in einem ABWL-Fach geschrieben.
252
6 FAQs Bachelorstudiengang nach PO 2008
Dabei sind die lehrstuhlspezifischen Voraussetzungen zu beachten.
[16b]
Kann eine nicht bestandene Bachelorarbeit wiederholt
werden?
Innerhalb der regulären Fristen kann die Bachelorarbeit wiederholt werden.
Äquivalent zum
Vordiplom­
zeugnis
Nicht
bestandene
Leistungen
[17]
Zeitpunkt für
Auslands- bzw.
Praktikums­
semester
[19]
Wann ist ein passender Zeitpunkt für ein Auslands- bzw.
Praktikumssemester?
Gibt es ein Äquivalent zum Vordiplomzeugnis?
Nein, das gibt es nicht.
[18]
Werden nicht bestandene Leistungen im Zeugnis ausgewiesen?
Im Zeugnis sind diese Leistungen nicht enthalten.
Ein Auslandsstudium kann erst nach Bestehen der GOPs absolviert werden. In der Regel beginnt ein Auslandsstudium im Herbst
(Wintersemester), so dass sich idealtypisch das 5. Fachsemester
für ein Auslandsstudium anbietet. Der zeitliche Vorlauf für die
Organisation eines Auslandssemesters beträgt ca. 6 – 9 Monate.
Zum Zeitpunkt der Bewerbung muss der erfolgreiche Erwerb von
mindestens 45 ECTS-Punkte nachgewiesen werden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.irc.bwl.uni-muechen.de
Ersetzen
schlechter
Leistungen
[20]
Kann man schlechte Leistungen, die bereits eingebracht
wurden, durch bessere ersetzen?
Nein, da bestandene Leistungen nicht wiederholt werden können.
253
6 FAQs
254
Schlagwortverzeichnis
A
Abschluss.................................32
Alumni....................................242
Auslandssemester..........241, 251
Austauschprogramm..............241
B
Bachelorarbeit..........................15
Bachelor of Science (B. Sc.)......4,
250
Banking........................43, 46, 48
Basiskurs Finance..............46, 47
Betriebliche Personalforschung...
193
Beurlaubung.............................33
Bibliotheken
Sonstige...............................234
Staatsbibliothek...................232
Strategische Unternehmensführung..............................237
Universitätsbibliothek München
233
Wirtschafts- und Sozialgeographie..............................236
Wirtschaftswissenschaften und
Statistik.........................235
Business Planning..201, 205, 208
C
CDTM.....................................200
CIP-Labor...............................238
Competition & Strategy.11, 13, 14
Computer-Pool.......................238
Controlling..........................59, 62
Corporate Finance..............54, 55
D
Dean´s List..............................244
Dekanat..................................229
Digitale Märkte.......................158
Digitale Unternehmung......11, 13
Diploma Supplement..............250
E
ECTS-Noten..............................33
ECTS-Punkte....................34, 247
Electronic Commerce....158, 160,
161
Elternzeit................................252
Entrepreneurship...................207
European Master in Management
(EMM)............................38
Executive Master of Human Resource Management.......38
Executive Master of Insurance.38
F
Fakultätseinrichtungen..........224
FAQs zum Bachelorstudiengang
nach PO 2008...............246
FGM Fördergesellschaft Marketing e. V........................139
Finance.....................................47
Finance & Banking...................43
Finanzierung............................11
FIT 211
Frauenbeauftragte..................240
255
Freiversuche...........................248
Fristverlängerung.....34, 225, 251
207
LMU Management Alumni.....242
G
M
Gesamtnote............................250
Gesundheitsökonomie....130, 133
Grundlagen- und Orientierungsprüfung GOP..................34
Maluspunkte...........................248
Management, Marketing & Innovation (MM&I)..........16, 99
Managing Product Development.
205, 206
Market Analysis......149, 151, 152
Marketing.......................136, 161
Marktorientierte Unternehmensführung.........................147
Markt- und finanzorientierte
BWL..............15, 40, 41, 99
Masterstudiengänge
European Master in Management (EMM)...................38
Executive Master of Human
Resource Management..38
Executive Master of Insurance..
38
Master of Business Research
(MBR).............................38
Master of Science (M.Sc.)......38
Medien...........................106, 109
Module.............................35, 248
Mutterschutz..........................252
H
Human Resource Management....
199
I
Informations- und Servicecenter
- Wirtschaftswissenschaftliche Prüfungen (ISC)...225
Institut für Personalwirtschaft.180
Internationale Rechnungslegung.
93, 95
International Management.11, 12
International Relations Center
(IRC).....................229, 241
ISC 225
K
Kapitalmarkt.......................44, 52
Kapitalmarktforschung.............52
Klausuranmeldung.................251
Krankheit........................251, 252
L
Leadership and Organization.115,
117, 119
Leistungskategorien...............248
LMU Entrepreneurship Center.....
N
Nebenfach.......................... 7, 249
Angewandte Ökonomik.......216
Bachelor BWL................ 17, 216
Informatik............................216
Kommunikationswissenschaft...
217
Methoden der ökonomischen
Analyse.........................217
256
Öffentliches Recht...............217
Privatrecht...........................218
Statistik................................219
Wirtschafts- und Organisationspsychologie..................223
Wirtschaft und Gesellschaft
Japans...........................223
Network Industries.................125
Nicht bestandene Leistungen.253
Notengebung............................35
P
Partneruniversitäten.........38, 241
PC-Labor................................238
Personal & Organisation...........12
Personalwirtschaft..189, 192, 193
Pflichtmodule...........5, 21, 23, 36
Grundlegend............5, 8, 21, 23
Weiterführend..............6, 11, 25
Portfolio Management........55, 56
Praktikum.......................251, 253
Proseminar zu Rechnungswesen
und Prüfung...................93
Prüfungsunfähigkeit.........36, 251
R
Recent Topics in HRM............195
Regelstudienzeit.......................36
Risikomanagement....... 44, 67, 72
Risk Management...............12, 14
S
SPSS Syntax...................151, 153
Staatsbibliothek (Stabi)..........232
Start-up..........................105, 208
Stellenbörse............................243
Steuerlehre...............................80
Strategic Marketing........140, 141
Strategie, Technologie und Organisation.........................123
Strategische Unternehmensführung..............165, 170, 176
Student Office.........................228
Studiendekanat......................230
Studienplan..............................36
Bachelor BWL........................17
Wirtschaftspädagogik I..........26
Wirtschaftspädagogik II.........29
T
TOP-BWL................................244
U
Universitätsbibliothek München
(UB oder UBM)............233
Unternehmensbewertung..93, 94
Unternehmensführung,
marktorentierte....................147
mitarbeiterorientierte.117, 118,
192, 194
strategische..........................170
Unternehmensrechnung...11, 12,
14, 59
Unternehmensrechung & Finanzen (U&F)...........16, 25, 41
V
Value Based Management in
Banks..............................49
Versicherung............................67
Vertiefungsgebiet.... 7, 16, 25, 40,
249
257
W
Wahlpflichtmodul..... 7, 16, 25, 36
Wirtschaftsinformatik.................9
Wirtschaftsinformatik und Neue
Medien.........................106
Wirtschaftspädagogik.............180
Z
Zentrale Lehrbuchsammlung.234
Zeugnis...................................250
ZOG 214
258
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